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Solana korrigiert deutlich, Ethereum stabilisiert sich, Shiba-Inu bullish

Solana (SOL) muss nach einem Netzwerkausfall deutlichere Kursrückschläge hinnehmen. Derweil kann Ethereum (ETH) sich von seinen Vorwochentiefs etwas gen Norden absetzen. Bullish zeigt sich aktuell der Meme Coin Shiba Inu, der von einer Listung bei Coinbase profitiert.

  • Kurs (ETH): 3.466 US-Dollar (USD) (Vorwoche: 3.341 USD)
  • Widerstände/Ziele: 3.597 USD, 3.807 USD, 3.976 USD, 4.374 USD, 5.073 USD, 5.393 USD, 6.014 USD, 7.027 USD, 8.666 USD
  • Unterstützungen: 3.446/3.361 USD, 3.151 USD, 3.048 USD, 2.956 USD, 2.886 USD, 2.733 USD, 2.556/2.469 USD, 2.344 USD, 2.280 USD, 2.174 USD, 2.022/2.050 USD, 1.930 USD, 1.792 USD, 1.713 USD, 1.664 USD, 1.545 USD, 1.489 USD, 1.425 USD, 1.359 USD, 1.294 USD
Kursanalyse Ethereum (ETH) KW35
Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex
  • Erst eine Rückeroberung der 3.597 USD hellt das Chartbild weiter auf.
  • Wichtiges Kursziel weiterhin bei 3.976 USD.
  • 3.151 USD fungiert als zentrales Unterstützungsniveau.

Der Ether-Kurs kann nach einer Korrektur in der Vorwoche zurück über seinen EMA20 (rot) ansteigen. Ähnlich wie bei Bitcoin (BTC) kann auch Ethereum den Abverkauf aus der Vorwoche vorerst stoppen und sich erneut über dem Widerstand bei 3.361 USD stabilisieren. Als Unterstützungszone ist weiterhin der Bereich zwischen 3.151 USD und 3.048 USD anzusehen.

Bullishe Variante (Ethereum):

Ethereum gelang es diese Woche, den Widerstandsbereich zwischen 3.361 USD und 3.446 USD zurückzuerobern. Somit handelt der Ether-Kurs wieder oberhalb des EMA20 (rot). Bisher schaffte es Ethereum jedoch nicht, nachhaltig über die Oberkante der blauen Zone bei 3.597 USD auszubrechen. Gelingt es den Bullen, dieses Widerstandslevel per Tagesschlusskurs zu durchbrechen, rückt das 78er Fibonacci-Retracement bei 3.807 USD als erstes Ziel in den Blick. Sollte auch dieser Widerstand überwunden werden, ist ein Anstieg zurück an das Verlaufshoch bei 3.976 USD einzuplanen. Erst wenn auch dieser Resist nachhaltig durchbrochen wird, ist ein Durchmarsch bis zur lila Widerstandszone zwischen 4.185 USD und dem bisherigen Allzeithoch bei 4.374 USD vorstellbar. Hier dürfte es abermals vermehrt zu Gewinnmitnahmen kommen. Wird das Allzeithoch bei 4.374 USD dynamisch überwunden, rückt die erste wichtige Zielmarke bei 5.073 USD in den Blick. Ein Ausbruch über diesen Widerstand ermöglicht einen Durchmarsch bis an das 138er Fibonacci-Extension bei 5.393 USD.

Kommt es auch hier zu keinem deutlichen Rücksetzer zurück unter das bisherige Allzeithoch, ist ein mittelfristig ein Anstieg bis zur 6.014 USD vorstellbar. Hier verläuft das 161er Fibonacci-Extension der aktuellen Trendbewegung. Ein Abpraller darf an dieser Zielmarke nicht verwundern. Erst ein nachhaltiger Ausbruch darüber dürfte den Ether-Kurs bis mindestens 7.027 USD steigen lassen. Perspektivisch scheint ein Durchmarsch bis an den Widerstand bei 8.666 USD möglich, wenn auch Bitcoin sein Allzeithoch anvisiert. Die langfristigen Zielmarken für Ethereum lauten weiterhin 11.318 USD, 13.970 USD sowie 16.622 USD. Alle drei potenziellen Ziele sind relevante Fibonacci-Projektionen. Das maximale Kursziel für die kommenden sechs Monate lautet weiterhin 19.274 USD. Hier findet sich das 661er Fibonacci-Extension.

Bearishe Variante (Ethereum)

Die Bären schafften es diese Handelswoche nicht das Abwärtsmomentum der Vorwoche zu nutzen und die 3.000 USD zu unterbieten. Die Rückeroberung des Golden-Pockets zwischen 3.361 USD und 3.446 USD zeigt, dass die Bullen weiterhin das Ruder in der Hand haben. Erst wenn Ethereum zurück unter diese beiden Marken rutscht und damit auch den EMA20 (rot) erneut aufgibt, rückt der Kreuzsupport bei 3.151 USD in den Blick.

Hier finden sich der EMA50 (orange) sowie die Unterkante der blauen Zone, welche sich zu Wochenbeginn als starker Support zeigten. Sollten die Bären den Ether-Kurs in der Folge unter dieses Unterstützungsniveau drücken können, ist ein Retest des Wochentiefs im Bereich der 3.048 USD wahrscheinlich. Hier verläuft auch das 50er Fibonacci-Retracement. Unterhalb dieses Kurslevels ist ein Rückfall bis zur 2.956 USD erwartbar. Hier finden sich ein relevanter horizontaler Support sowie das untere Bollinger-Band. Wird dieses Kursniveau ebenfalls durchbrochen, ist die orange Unterstützungszone als Zielbereich einzuplanen.

Insbesondere der Support in Form des 38er Fibonacci-Retracements bei 2.733 USD ist hier zu beachten. Eine Aufgabe der 2.733 USD macht eine Korrekturausweitung bis 2.556 USD wahrscheinlich. In diesem Chartbereich verlaufen der MA200 (grün) sowie der EMA200 (blau). Kurzfristig dürften die Bullen diese Supportzone verteidigen und Ethereum erneut gen Norden schicken. Als maximales Kursziel für die kommenden Wochen ist die Unterstützung um 2.344 USD zu nennen. Neben dem 23er Fibonacci-Retracement ist hier auch das Ausbruchsniveau der Kursrallye bis an die 4.000 USD zu finden. Kommt es zu einem folgenschweren Bruch dieser Unterstützung, weitet sich die Korrektur bis mindestens 2.174 USD aus. Erst wenn der Gesamtmarkt deutlicher korrigieren sollte, könnte Ethereum bis in den grünen Unterstützungsbereich zurückfallen. Mögliche Kursziele wären 1.930 USD sowie 1.713 USD. Vorerst ist dieses bearishe Szenario jedoch als das unwahrscheinlichere Szenario anzusehen.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI konnte sich bei 45 stabilisieren, bisher aber nicht zurück über die 55 ausbrechen. Somit ist der RSI-Indikator aktuell als neutral zu bewerten. Der MACD-Indikator weist weiterhin ein Verkaufssignal auf, hat dieses aber etwas abgeschwächt. Im Wochenchart haben RSI wie auch MACD trotz leichter Korrektur weiterhin ein Kaufsignal aktiv.

Solana (SOL): Solana nach Netzwerkausfall im Korrekturmodus

  • Kurs (SOL):  138,60 USD (Vorwoche: 177,24 USD)
  • Widerstände/Ziele: 146,51 USD, 160,94 USD, 200,09 USD, 216,52 USD, 239,24 USD, 278,38 USD
  • Unterstützungen: 141,02 USD, 128,85 USD, 121,79 USD, 110,28 USD, 97,60 USD, 82,64 USD, 79,00 USD, 70,85 USD, 64,06 USD, 58,61 USD, 55,13 USD, 47,89 USD
Kursanalyse Solana (SOL) KW35
Kursanalyse auf Basis des Wertepaares  SOL/USD auf Binance
  • SOL-Kurs kann 160,94 USD nicht zurückerobern und droht deutlicher zu korrigieren.  
  • 128,85 USD nun als erster wichtiges Unterstützungsniveau anzusehen.
  • Maximales Kursziel auf der Oberseite vorerst 200,09 USD.

Das Netzwerk von Solana musste diese Woche komplett heruntergefahren werden. Dieser Ausfall von Solana zeigte, dass die Entwickler der neuen Highspeed-Blockchain noch viel Arbeit vor sich haben. Aktuell droht der SOL-Kurs seinen EMA20 (rot) aufzugeben und zurück bis an die 128,85 USD zu korrigieren.

Bullishe Variante (Solana)

Die Bullen erfuhren diese Woche einen herben Rückschlag. Der Netzausfall bei Solana sorgte für Aufruhr in der Krypto-Community. Zwar ist das Netzwerk nun wieder komplett einsatzfähig, jedoch erlaubt beispielsweise Binance aktuell keine Überweisungen von Solana auf andere Wallet-Adressen. Können die Bullen den SOL-Kurs optimalerweise im orangen Supportbereich stabilisieren und nicht unter die 128,85 USD wegbrechen lassen, wäre das positiv zu werten. Sodann gilt es, den EMA20 (rot) bei 146,51 USD zurückzuerobern. Gelingt es dem Käuferlager, den SOL-Kurs zurück über diesen Widerstand zu hieven, rückt erneut die 160,94 USD in den Blick.

Zeigt sich Solana in der Folge weiter bullish und auch die 160,94 USD werden zurückerobert, rückt das 461er Fibonacci-Extension bei 200,09 USD wieder in den Blick. Hier müssen sich die Bullen abermals beweisen um den SOL-Kurs bis zur 216,52 USD ansteigen zu lassen. Erst wenn auch diese Widerstandsmarke per Tagesschlusskurs durchbrochen wird, aktiviert sich das nächste Kursziel bei 239,24 USD. Hier findet sich das 561er Fibonacci-Extension. Überwindet Solana mittelfristig auch diesen starken Widerstand, ist ein Durchmarsch bis an das maximal ableitbare Kursziel bei 278,38 USD einzuplanen. Das 661er Fibonacci-Extension ist, wie in der letzten Kursanalyse erwähnt, als das maximale Kursziel anzusehen. 

Bearishe Variante (Solana)

Der Kurs von Solana schwächelt aktuell und droht seinen EMA20 (rot) vorerst aufzugeben.  Somit droht Solana zunächst die Unterkante des orangen Supportbereichs bei 128,85 USD anzuvisieren. Gibt auch diese Kursmarke keinen Halt, ist ein Retest des 261er Fibonacci-Extensions bei 121,79 USD wahrscheinlich. Zu einer ersten Richtungsentscheidung kommt es spätestens an der 110,28 USD. An diesem multiplen Support aus Supertrend, EMA50 (orange) und horizontaler Unterstützung werden die Bullen verstärkt Zukäufe tätigen wollen. Gelingt es den Bären hingegen, diesen Support nachhaltig zu unterbieten, weitet sich die Korrektur bis mindestens 97,60 USD aus.

Hier verläuft das 200er Fibonacci-Extension. Ein Rückfall unter diese Unterstützung aktiviert den nächsten baerishen Kursziele zwischen 82,64 USD und 79,00 USD. Das 161er Fibonacci-Extension, das untere Bollinger-Band, sowie insbesondere das Ausbruchsniveau vor der Kursrallye wirken hier als Support. Im ersten Versuch werden die Bären diesen Bereich nicht unterbieten können. Trübt sich das Bild am Gesamtmarkt jedoch abermals ein, könnte Solana in den kommenden Handelswochen bis an die 70,85 USD zurückfallen.

Es droht ein Retest des alten Ausbruchsniveaus

Hier findet sich eine relevante horizontale Unterstützung. Dreht der SOL-Kurs auch hier nicht deutlich gen Norden und schwächelt weiter, dürfte der SOL-Kurs abermals nachgeben und bis mindestens 64,06 USD nachgeben. An dieser Kursmarke verläuft eine Kreuzunterstützung aus horizontalem Support und Trendkanaloberkante. Kommt es auch hier zu keiner deutlichen Gegenbewegung, dürfte Solana das kurzfristige bearishe Kursziel in Form des alten Allzeithochs bei 58,61 USD anvisieren. An dieser Kursmarke, dem alten Allzeithoch vom 19. Mai, werden die Bullen spätestens zum Gegenschlag ausholen. Fällt Solana mittelfristig zurück unter diese Kursmarke, ist mit einem Retest des EMA200 (blau) bei 55,13 USD zu rechnen.

Perspektivisch ist dann auch ein Retest der 47,89 USD nicht ausgeschlossen. Hier finden sich mit einer wichtigen horizontalen Unterstützung sowie dem MA200 (grün) gleich zwei wichtige Supportmarken. Aktuell ist ein Rückfall in diese Chartregion jedoch weiter unwahrscheinlich. Solange der SOL-Kurs nicht nachhaltig unter die 110,28 USD rutscht, sind die Bullen weiterhin im Vorteil.

Indikatoren (Solana):

Der MACD-Indikator hat in den letzten Handelstagen ein neues Verkaufssignal generiert. Auch der RSI ist zurück in der neutralen Zone zwischen 45 und 55. Unterschreitet der RSI die 45, aktiviert sich auch hier ein neues Short-Signal.

Shiba Inu (SHIB): Shiba Inu nach Coinbase Listung deutlich im Plus

  • Kurs (SHIB): 0,00000854 USD (Vorwoche: 0,00000725 USD)
  • Widerstände/Ziele: 0,00000954 USD, 0,00001326 USD, 0,00001551 USD, 0,00001831 USD, 0,00002044 USD, 0,00002240 USD, 0,00002426 USD, 0,00002648 USD, 0,00003036 USD  
  • Unterstützungen: 0,00000765 USD, 0,00000709 USD, 0,00000640 USD, 0,0000536 USD, 0,00000510 USD
Kursanalyse Shiba-Inu (SHIB) KW35
Kursanalyse auf Basis des Wertepaares SHIB/USD auf Huobi
  • SHIB-Kurs nach Coinbase-Listung mit neuem Monatshoch.
  • Ausbruch über 0,00000954 USD dürfte weiteres Kurspotential bieten.
  • Übergeordnete Zielmarke bei 0,00001551 USD.

Lange Zeit war es ruhig geworden um den Meme Coin Shiba Inu. Ähnlich wie bei Dogecoin (DOGE), war der Hype in den Communitys deutlich abgeflaut. Am heutigen Freitag, dem 17. September, kann der SHIB-Kurs jedoch deutlich zulegen und bis an die Oberkante der Seitwärtsrange ansteigen. Das Shiba-Inu nun auf Coinbase gehandelt werden kann, ist ein positives Indiz und könnte sich zumindest kurzfristig positiv auswirken.

Bullishe Variante (SHIB)

Der Kurs von Shiba Inu bewegt sich seit Juni dieses Jahres in einer Seitwärtsphase zwischen 0,00000563 USD und 0,00000954 USD. Gelingt es im Zuge der Listung auf Coinbase, aus dieser Range auszubrechen und den Ausbruch zu bestätigen, dürfte der SHIB-Kurs den hellblauen Bereich anvisieren. Als erste wichtige Zielmarke ist hier das 23er Fibonacci-Retracement bei 0,00001326 USD zu nennen. Im ersten Versuch dürfte es hier zu Gewinnmitnahmen kommen. Sollte auch dieser Widerstand durchbrochen werden, rückt der horizontale Widerstand bei 0,00001551 USD in den Blick. Können die Bullen auch diese Chartmarke dynamisch durchbrechen, aktiviert sich der nächste Zielbereich zwischen 0,00001831 USD und 0,00002044 USD. Abermals werden Anleger Gewinne einstreichen wollen.

Da nicht wenige Anleger deutlich im Minus sein dürften, könnten viele Investoren einen möglichen Anstieg bis in diesen Bereich nutzen, um auszusteigen. Kann Shiba-Inu perspektivisch auch über den orangen Widerstandsbereich ausbrechen, wäre ein Folgeanstieg bis zur 0,00002240 USD vorstellbar. Hier findet sich das 50er Fibonacci-Retracement der Korrekturbewegung. Aus aktueller Sicht ist das maximale Kursziel für Shiba-Inu bei 0,00002426 USD zu sehen. Kann sich der SHIB-Kurs in dieser Region stabilisieren und nicht erneut wegbrechen, ist mittelfristig auch ein Anstieg bis 0,00002648 USD möglich. Hier verläuft das 61er Fibonacci-Retracement. Als maximales Kursziel ist die Kursmarke von 0,00003036 USD zu nennen. Vorerst ist aber nicht mit einem zeitnahen Anstieg bis an diesen Widerstand zu rechnen.

Bearishe Variante (SHIB)

Schafft es der SHIB-Kurs jedoch nicht, aus der grünen Box auszubrechen und dreht erneut gen Süden ab, ist ein Rückfall bis 0,00000765 USD wahrscheinlich. Fällt der Shiba-Inu-Kurs auch zurück unter diese Unterstützung, ist ein Retest des EMA20 (rot) bei 0,00000709 USD einzuplanen. Wird auch diese gleitende Unterstützung dynamisch unterboten, rückt das Unterstützungslevel der letzten Handelstage bei 0,00000640 USD wieder in den Blick. Spätestens hier dürften die Bullen abermals versuchen, den Kurs zu stabilisieren. Gelingt das nicht, könnte Shiba Inu in der Folge bis an die 0,00000536 USD korrigieren. Sollte auch der Gesamtmarkt erneut schwächeln, ist auch ein Rückfall bis an das Allzeittief vom 7. September bei 0,00000510 USD nicht ausgeschlossen. Da der Kurs von Shiba Inu seit Monaten in der grünen Seitwärtsphase akkumuliert, ist tendenziell ein Ausbruch auf der Oberseite als wahrscheinlicher anzusehen.

Indikatoren (SHIB)

Der RSI-Indikator wie auch der MACD-Indikator weisen aktuell ein Kaufsignal im Tageschart auf. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Kursanstiegs samt Ausbruch aus der grünen Box.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,84 Euro.

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Sell the news? ADA-Kurs fällt nach Smart-Contract-Einführung um 10 Prozent

Der Kurs von Cardano (ADA) ist am Montag zusammen mit den anderen Top-Kryptowährungen gefallen. Und das, obwohl der Hard Fork mit dem Namen „Alonzo“ durchgeführt wurde und damit Smart Contracts auf die Plattform kamen.

Der ADA/USD-Kurs fiel um 10,67 Prozent und erreichte mit 2,30 US-Dollar sein Intraday-Tief. Das ist zum Teil auf Verkäufe von Händlern zurückzuführen, nachdem das Paar in dieses Jahr um 1.200 Prozent gestiegen ist. Darüber hinaus fiel dieser Intraday-Verkauf in die Zeit eines allgemeinen Rückgangs auf dem Kryptomarkt. Dabei fielen die Top-Kryptowährungen Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) um jeweils 4 Prozent und 6,97 Prozent.

Top-10-Kryptowährungs-Token und ihre Entwicklung in den letzten 24 Stunden. Quelle: Messari

Der Einbruch bei Cardano fiel mit der Einführung der lange erwarteten Smart Contracts auf der öffentlichen Blockchain zusammen. Damit wollte das Projekt vom boomenden, dezentralen Finanzwesen (DeFi) und von nicht-fungiblen Token (NFT) profitieren. Außerdem wollte es das Problem mit den langsamen und teuren Transaktionsgebühren auf der führenden Smart-Contracts-Plattform Ethereum lösen

Infolgedessen war die Erwartung eines längeren Aufwärtsbooms für ADA groß. The Value Trend, ein Finanzanalyst bei Seeking Alpha, erwartete , dass der native Token von Cardano auf zehn US-Dollar steigen würde, wenn das Projekt Ethereum überholt und zu führenden Smart-Contracts-Plattform wird.

Insgesamt trug diese Erwartung dazu bei, dass das ADA/USD-Paar im Vorfeld des Alonzo-Upgrade starke Zuwächse erzielte. Am 20. Juli lag das Paar bei bis zu ein US-Dollar. Am 2. September kletterte es auf ein Rekordhoch von 3,16 US-Dollar. Das ist ein Anstieg um 200 Prozent.

Weiter positive Signale

Bullische Vermögenswerte tendieren dazu, nach einem starken Anstieg zu stagnieren oder eine Korrektur zu machen und sich zu konsolidieren, da einige Trader dann auch verkaufen. Gleichzeitig gehen die verkauften Vermögenswerte aus schwachen Händen zu langfristig optimistischen Anlegern über.

Der folgende Cardano-Chart deutet auf eine ähnliche Konsolidierungsphase hin, nachdem ADA bei einem starken Bullenlauf und 200 Prozent zulegen konnte. Die Wahrscheinlichkeit, dass der ADA/USD-Kurs seinen Aufwärtstrend fortsetzt, ist daher hoch.

ADA/USD-Tageschart mit Bullenflagge. Quelle: TradingView

Das Rechteckmuster sieht aus wie eine Bullenflagge. Und in der Regel entspricht das Gewinnziel für Bullen bei einer Bullenflagge der Länge des vorangegangenen Aufwärtstrends.

ADA/USD-Tageschart Bullenflagge als Ziel. Quelle: TradingView

Bricht das ADA/USD-Paar über die obere Trendlinie der Bullenflagge (bei 2,93 US-Dollar) aus, könnte es in Richtung 4,50 US-Dollar steigen.

Außerdem müsste sich der ADA über seinem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt halten. Dieser liegt in der Nähe von 2,27 US-Dollar und wäre nötig, um den positiven Schwung aufrechtzuerhalten. Ein Rückgang unter die Unterstützung der Bullenflagge und den 50-Tage-durchschnitt würde ADA auf 1,92 US-Dollar zurückwerfen. Hier findet sich auch die Unterstützungslinie von Mitte August.

In diesem Zusammenhang: Institutionelle Investitionen in Altcoin-Produkte erreicht erneut Allzeithoch

Analysten haben teilweise auch mit tieferen Kurszielen gerechnet. Der Trader Twitterati sah einen doppelten Boden und meinte, Händler würden verkaufen, wenn es so weit ist.

Cerbul ist ebenfalls ein Marktanalyst und sagte, der Einbruch bei ADA sei nicht auf die so genannte „Sell the news“-Stimmung zurückzuführen, da mehr Kapital aus dem DeFi-Sektor in das Cardano-Ökosystem fließt.

„Akkumulieren Sie“, wie er kurz zusammenfasste.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Dogecoin Foundation: „Bitte ändere deinen Namen, Dogecoin 2.0“

DOGE hat einen neuen Nachahmer: Dogecoin 2.0 (DOGE2). Die Dogecoin Foundation ist darüber nicht happy. Sie erwägt rechtliche Schritte.

Getroffene Hunde Bellen. So ärgert sich die Dogecoin Foundation seit einiger Zeit mit einem Namensvetter herum. Dabei gab es im Laufe der Zeit immer wieder Nachahmer von der Kryptowährung und wird es immer wieder geben. Sucht man bei coinmarketcap.com nach Kryptowährungen mit dem Namen “Doge”, so findet man insgesamt 96 Resultate. Unter anderem Projekte wie “Doge Killer” oder “Daddy Doge”.

Seit einigen Wochen gibt es nun einen weiteren Trittbrettfahrer: “Dogecoin 2.0”. Der Dogecoin Foundation war die Namensähnlichkeit dann doch irgendwie zu viel. Denn sie hat nun juristische Schritte gegen den Nachahmer ins Spiel gebracht.

Zum Projekt

Dabei gibt sich Dogecoin 2.0 bereits auf der Webseite aufmüpfig frech und legt sich bei der Gelegenheit gleich mal mit seinem großen Namensvetter an:

Dogecoin aber upgegradet! Dogecoin 2.0 zielt darauf ab, den Anlegern ein längeres Wachstum zu bieten, indem es eine viel nachhaltigere Tokenomics-Struktur nutzt, als sein etwas aufgeblähter Vorgänger.

Maximal werden 100 Millionen DOGE2 ausgegeben, nach den Informationen auf der Webseite können nie mehr gemint oder hergestellt werden. Dagegen sind die momentan verfügbaren DOGE 131 Milliarden. Bisher ist das Trittbrettfahrer-Projekt DOGE2 jedoch noch nicht bei größeren Börsen handelbar.

Möchte man DOGE2 dennoch erwerben, muss man sich der Börse PancakeSwap zuwenden. Einer der Entwickler von Dogecoin 2.0 nennt sich auf der Webseite nur “Lightcreator”. Dieser verkündete am 16. Mai bei Twitter, dass er 91 Prozent seiner Doge2 und damit 28 Prozent der gesamten Token für zwei Jahre weggeschlossen hat – künstliche Angebotsverknappung quasi. Sein Kalkül: in zwei Jahren wird der Kurs zweistellig sein.

Aktuell steht Dogecoin (Doge) bei einem Kurs von 0,3 US-Dollar. Im Vergleich dazu steht Dogecoin 2.0 (Doge2) bei 0,063 US-Dollar. Das 24 Stunden Handelsvolumen des Nachahmers liegt dabei bei 226.000 US-Dollar. Folgend der sieben Tages Chart von Doge2:

Dogecoin Foundation reagiert

Die Dogecoin Foundation veröffentlichte nun einen vorerst netten Brief an die Entwickler hinter Doge2. In diesem distanziert sich das Projekt explizit von Dogecoin 2.0. Genau heißt es in dieser Veröffentlichung:

Wie immer heißt die Dogecoin Foundation Neulinge im Krypto-Raum willkommen, aber dieses Projekt hat keine Verbindung oder Beziehung zu Dogecoin. Um die Dogecoin-Community vor Irreführung zu schützen und den Namen Dogecoin vor möglichem Missbrauch zu schützen, haben wir unsere Markenschutzanwälte gebeten, sich mit den Entwicklern des Produkts „Dogecoin 2.0“ in Verbindung zu setzen. Wir hoffen, dass unsere berechtigte Bitte dazu führt, dass ihr Entwicklungsteam einen neuen Namen für ihr Projekt wählt.

Die ganze Geschichte ist schon ein wenig ironisch. Denn einst wurde Dogecoin selbst als Spaßwährung und Parodie auf Bitcoin entwickelt. Heute wird die Parodie selbst parodiert – vielleicht sogar öfter als Bitcoin selbst.

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Altcoins im Aufwind: Ethereum, Cardano und AXS vor Trendwende?

Während AXS abermals ein Allzeithoch ausbilden kann, versuchen Ethereum und Cardano, ihren Abwärtstrend der letzten Wochen zu beenden.

Ethereum (ETH): Ether-Kurs an neuralgischem Kurslevel

  • Kurs (ETH): 2.070 US-Dollar (USD) (Vorwoche: 1.857 US-Dollar USD)
  • Widerstände/Ziele: 2.022/2.050 USD, 2.174 USD, 2.261 USD, 2.344 USD, 2.471 USD, 2.645 USD, 2.886 USD, 2.982 USD, 3.198 USD, 3.568 USD, 3.715 USD, 3.976 USD, 4.374 USD
  • Unterstützungen: 1.930 USD, 1.792 USD, 1.713 USD, 1.664 USD, 1.545 USD, 1.489 USD, 1.425 USD, 1.294 USD, 1.049 USD, 984 USD, 922 USD, 769 USD, 544 USD
Kursanalyse Ethereum (ETH) KW28
Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex

Ethereum prallte diese Woche erneut im Bereich der 1.713 USD nach Norden ab und ist aktuell zwischen EMA200 (blau) und MA200 (grün) eingekeilt. Gelingt der Sprung über den MA200, wartet bei 2.174 USD der nächste relevante Widerstand aus Supertrend und EMA50 (orange). Erst ein Rückfall unter die 2.000 USD per Tagesschlusskurs würde abermals die Bären auf den Plan rufen.

Bullishe Variante (Ethereum):

Ethereum zeigt sich nach zwei bearishen Vorwochen wieder von seiner bullishen Seite. Nach Erreichen des relevanten Supportlevels bei 1.713 USD fassten sich die Bullen ein Herz und hievten Ethereum zurück über den Kreuzwiderstand aus EMA20 (rot), EMA200 und 23er Fibonacci-Retracement an der 2.022 USD. Gelingt es den Bullen, den multiplen Widerstandsbereich bei 2.022 USD dynamisch zu überwinden und sich oberhalb des MA200 bei 2.091 USD zu stabilisieren, rückt der nächste starke Widerstand bei 2.174 USD wieder in den Blick. Hier verlaufen der EMA50 (orange) sowie der Supertrend im Tageschart.

Erst, wenn auch diese Kursmarke nachhaltig durchbrochen wird und in der Folge auch die 2.261 USD überwunden, ist ein erneuter Anstieg in Richtung 2.344 USD oder sogar 2.471 USD vorstellbar. Insbesondere die 2.471 USD stellt mit dem 38er Fibonacci-Retracement das kurzfristige Kursziel für die nächsten sieben Handelstage dar. Durchbricht der Ether-Kurs per Tagesschluss auch die 2.471 USD, ist ein Folgeanstieg bis an das nächste wichtige Kurslevel bei 2.645 USD wahrscheinlich. Wird in der Folge auch dieses Widerstandslevel durchbrochen, rückt der orange Widerstandsbereich um das 50er Fibonacci-Retracement als Zielbereich in den Blick.

Kommt es auch am Verlaufshoch bei 2.886 USD zu keinem deutlichen Abpraller gen Süden, könnte Ethereum mittelfristig bis an das maximale Kursziel für die kommenden Handelswochen bei 2.981 USD ansteigen. Schaffen es die Bullen, bei einem weiter ansteigenden Gesamtmarkt, auch die 2.981 USD zu durchbrechen, wäre ein Durchmarsch bis an das 61er Fibonacci-Retracement bei 3.198 USD vorstellbar. Kann der Gesamtmarkt mittelfristig wieder an Fahrt gewinnen, dürfte Ethereum sogar bis an die Oberkante des blauen Widerstandsbereichs bei 3.568 USD durchstarten. In der Folge wäre auch ein Anstieg bis an das 78er Fibonacci-Retracement bei 3.715 USD nicht ausgeschlossen. Das maximale Kursziel findet sich weiterhin an der 3.976 USD. Zwar haben die Bullen einen stärkeren Kursabschlag vorerst abgewendet, jedoch ist erst oberhalb der 2.470 USD eine deutliche Entwarnung zu erkennen.

Bearishe Variante (Ethereum)

Die Bären verpassten es nun zum dritten Mal hintereinander, den Ether-Kurs nachhaltig auf Talfahrt zu schicken. Zwar erreichte Ethereum das Mindestziel bei 1.713 USD, bereits hier verließ die Bären jedoch ihre Kraft und die Bullen übernahmen erneut das Ruder. Aktuell kämpfen beide Seite am sehr wichtigen Kurslevel bei 2.050 USD. Solange Ethereum unterhalb des MA200 taxiert und spätestens an der 2.174 USD wieder gen Süden abprallt, werden die Verkäufer erneut ihr Glück versuchen können.

Erst ein Rutsch zurück unter die 2.000 USD und in der Folge eine Aufgabe der 1.930 USD rückt das Wochentief bei 1.713 USD abermals in den Blick. Schaffen es die Bären, diesen Support im nächsten Anlauf nachhaltig zu durchbrechen, aktivieren sich Kursziele bei 1.664 USD sowie 1.545 USD. Während sich an der 1.664 USD das untere Bollinger-Band als Support findet, verläuft an der 1.545 USD des Verlaufstiefs vom März 2021. Wird auch diese Unterstützungsmarke dynamisch unterboten, ist mit einer Korrekturausweitung zurück in den lila Supportbereich zwischen 1.489 USD und 1.425 USD zu rechnen.

Mittelfristig rücken die 1.359 USD sowie die 1.294 USD als mögliche Kursziele in den Blick. Tendiert der Gesamtmarkt ebenfalls bearish, könnte Ethereum sogar bis an die 1.049 USD zurückfallen. An diesem Supportlevel finden sich mehrere Tiefs vom Anfang Jahresbeginn sowie knapp oberhalb die ansteigende übergeordnete grüne Aufwärtstrendlinie. Wird dieser Bereich nachhaltig nach unten durchschlagen, ist ein Kursrutsch in Richtung 922 USD vorstellbar. Gelingt auch hier keine nachhaltige Trendumkehr zurück gen Norden, ist auch eine Korrekturausweitung in Richtung 769 USD sowie 720 USD bis Ende des Jahres nicht ausgeschlossen. Die maximalen bearishen Kursziele finden sich unverändert bei 544 USD sowie 489 USD.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI wie auch der MACD konnten ihre Verkaufssignale der letzten Wochen negieren. Der MACD-Indikator hat nun ein neues Long-Signal anliegen. Auch der RSI ist zurück in der neutralen Zone. Ein Ausbruch über die 55, triggert auch hier ein neues Kaufsignal. Bei aller Freude der Bullen über die Rückgewinnung der 2.000 USD, ist auf Wochensicht bei beiden Indikatoren weiterhin kein Kaufsignal aktiv. Erst wenn auch hier neue bullishe Signale generiert werden, steigt die Wahrscheinlichkeit für ein Ende der Abwärtsbewegung spürbar an.

Axie Infinity (AXS): AXS-Kurs erreicht neues Allzeithoch

  • Kurs (AXS): 31,64 USD (Vorwoche: 21,50 USD)
  • Widerstände/Ziele: 35,94 USD, 45,37 USD, 54,81 USD, 64,24 USD
  • Unterstützungen: 29,18 USD, 26,51 USD, 24,01 USD, 20,70 USD, 19,62 USD, 17,50/17,08 USD, 15,88 USD, 14,87 USD, 13,81 USD, 12,86 USD, 12,00 USD, 11,25 USD, 9,86 USD, 7,65 USD
Kursanalyse Axie Infinity (AXS) KW28
Kursanalyse auf Basis des Wertepaares AXS/USD auf Binance
  • Hype um Axie Infinity lässt den AXS-Kurs auf neues Allzeithoch ansteigen.
  • Supertrend bei 14,26 USD als Schlüsselunterstützung.
  • Nächstes relevantes Kursziel bei 35,94 USD.

Der Kurs der AXS-Tokens kennt weiterhin nur eine Richtung. Die zwischenzeitliche Korrektur bis an den Supertrend bei 14,26 USD wurde von Käufern für Neueinstiege genutzt. Die Anzahl der Spieler dieses NFT-Games steigt weiter stetig an und dürfte sich vorerst positiv auf den Kurs auswirken. Mit Blick auf die NFT-Vergleichsseite cryptoslam.com bestätigt sich das hohe Interesse an AXS. Das nächste wichtige Kursziel bei 35.94 USD könnte bereits in den kommenden Handelstagen erreicht werden. Mittelfristig sind auch Ziele jenseits der 45 USD vorstellbar.

Bullishe Variante (AXS)

AXS kann sich nach einem zwischenzeitlichen Rücksetzer in die grüne Unterstützungszone deutlich erholen und am heutigen Freitag, dem 23. Juli, ein neues Allzeithoch bei 32,31 USD ausbilden. Zwar tendiert der AXS-Kurs mit aktuell 31.64 wieder leicht unter seinem Tageshoch, das ist in Anbetracht der starken Volatilität von AXS jedoch absolut unproblematisch.  Solange der Kurs oberhalb der 24,01 USD taxiert und nicht zurück unter den orangen Supportbereich zwischen 19.62 USD und 17,08 USD rutscht, sind Kurse auf der Oberseite weiterhin wahrscheinlicher.

Gelingt eine Stabilisierung oberhalb des alten Allzeithochs bei 29,18 USD, hat der AXS-Kurs weiterhin das 361er Fibonacci-Extension als erstes Kursziel fest im Blick. Kommt es auch hier zu keinen nennenswerten Rücksetzern zurück unter die 24,01 USD, ist zeitnah auch ein Durchmarsch bis an das 461er Fibonacci-Extension bei 45,37 USD vorstellbar. Das weiter ansteigende Interesse an Axie Infinity, aktuell spielen rund 500.000 Spieler täglich, könnte den AXS-Kurs mittelfristig sogar in Richtung 54,81 USD führen. Hier verläuft das 561er Fibonacci-Extension der aktuellen Aufwärtswelle. Das maximale Kursziel bleibt vorerst unverändert. Das 661er Fibonacci-Extension bei 64,24 USD rückt bei anhaltendem Interesse perspektivisch in den Blick der Anleger.

Bearishe Variante (AXS)

Sollte der AXS-Kurs hingegen zurück unter die 24,01 USD wegbrechen und bis in den orangen Supportbereich korrigieren, kommt dem EMA20 (rot) wieder eine relevante Bedeutung zu. Erst, wenn die Bären es schaffen, den AXS-Kurs per Tagesschlusskurs deutlich unter die 17,08 USD zu drücken, wäre ein erneuter Rückfall in die grüne Unterstützungszone einzuplanen. Der Supertrend könnte erneut als Einkaufslevel fungieren. Wird das Wochentief bei 14,08 USD dynamisch unterboten, und auch das 127er Fibonacci-Extension bei 13,81 gibt keinen Halt, weitet sich die Konsolidierung bis an den EMA50 (orange) bei 12,86 USD aus. Wird auch dieser Support durchschlagen, rückt das alte Allzeithoch bei 11,25 USD als Kursziel in den Blick.

Bereits hier dürften neue Käufer zuschlagen und den AXS-Kurs wieder gen Norden schicken. Schafft es die Verkäuferseite ihrerseits genug Abgabedruck zu erzeugen, ist eine Korrekturausweitung bis 9,86 USD einzuplanen. Das maximale bearishe Kursziel erhöht sich diese Woche auf 7,65 USD. Hier findet sich das 61er Fibonacci-Retracement. Spätestens hier ist aus aktueller Sicht mit einer bullishen Gegenbewegung zu rechnen.

Indikatoren (AXS)

Der RSI rutschte diese Woche zurück bis an die Oberkante der neutralen Zone bei 55 und prallte dynamisch gen Norden ab. Somit hat der RSI weiterhin ein Kaufsignal aktiv. Auch der MACD-Indikator negierte das zwischenzeitliche Verkaufssignal prompt und hat ebenfalls weiterhin ein Long-Signal aktiv.

Cardano (ADA): ADA-Kurs rettet sich vor dem Absturz

  • Kurs (ADA): 1,18 USD (Vorwoche: 1,16 USD)
  • Widerstände/Ziele: 1,25USD/1,19 USD, 1,32 USD, 1,48 USD, 1,61 USD, 1,74 USD, 1,82 USD, 1,90 USD, 2,25 USD, 2,46 USD, 2,77 USD
  • Unterstützungen: 1,10 USD, 1,00 USD, 0,93 USD, 0,82 USD, 0,75 USD, 0,70 USD, 0,58 USD
Kursanalyse Cardano (ADA) KW28
Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ADA/USD auf Bittrex
  • ADA-Kurs fällt kurzfristig zurück an die 1,02 USD und dreht dort gen Norden.
  • Der Support zwischen 1,25 USD und 1,19 USD fungiert nun als Widerstandszone.
  • 1,00 USD vorerst weiterhin als Schlüsselsupport anzusehen.

Cardano fiel im Zuge der Gesamtmarktschwäche erneut bis an den Keysupport bei 1,00 USD zurück, bevor die Bullen zurück aufs Parkett kamen und den ADA-Kurs wieder in Richtung 1,19 USD hochkauften. Damit konnte ein nachhaltiger Absturz unter den EMA200 (blau) und MA200 (grün) vorerst abgewendet werden. Aktuell gilt es für die Anleger genau zu beobachten, ob sich Cardano oberhalb dieser gleitenden Unterstützungslinien stabilisieren kann und zeitnah einen erneuten Anstiegsversuch bis an die 1,40 USD initiiert.

Bullishe Variante (Cardano)

Auch Cardano konnte sich der Gesamtmarktschwäche nicht entziehen. Immerhin waren die Bullen zur Stelle, als es drauf ankam. Solange der ADA-Kurs jedoch nicht zurück über die Widerstandszone zwischen 1,19 USD und 1,25 USD ansteigen kann, besteht jederzeit die Gefahr eines erneuten Kursrückgangs unter die 1,10 USD. Gelingt hingegen der Ausbruch über die 1,25 USD, steigt die Chance für einen erneuten Anstiegsversuch zurück in Richtung der 1,32 USD. Damit würde der EMA20 (rot) erneut überwunden werden und der Supertrend bei 1,32 USD rückt in den Fokus. Wird auch dieser Widerstand durchbrochen und in der Folge auch der EMA50 (orange) bei 1,34 USD übersprungen, ist zunächst Platz bis 1,48 USD.

Hier ist mit einer Richtungsentscheidung zu planen. Schaffen die Bullen den Sprung über diese Widerstandsmarke, ist ein Anstieg bis an die Oberkante des grünen Widerstandsbereichs vorstellbar. Dafür müsste sich das obere Bollinger-Band bei 1,53 USD jedoch wieder aufbiegen, um mehr Platz nach oben zu ermöglichen. Gelingt der Durchmarsch bis an die 1,61 USD, hellt sich das Chartbild zugunsten der Bullen abermals auf.

Wird auch diese Chartmarke durchbrochen, ist ein Durchmarsch in Richtung des lila Bereichs zwischen 1,74 USD und 1,82 USD einzuplanen. Hier verläuft auch das 127er Fibonacci-Extension bei 1,77 USD. Können die Bullen in der Folge auch die 1,82 USD per Tagesschlusskurs zurückerobern, rückt das Verlaufshoch bei 1,90 USD wieder in den Blick. Erst, wenn auch diese Widerstandsmarke per Tagesschlusskurs überwunden wird, und die blaue Widerstandszone nach oben verlassen wird, ist ein Folgeanstieg bis 2,25 USD vorstellbar. An diesem Widerstandslevel, in Form des 161er Fibonacci-Extensions, werden die Bullen sich erneut beweisen müssen. Ein direkter Sprung über diesen Widerstand ist vorerst unwahrscheinlich. Ein Kursanstieg bis an das Allzeithoch bei 2,46 USD ist erst bei einer nachhaltigen Stabilisierung des Gesamtmarktes realistisch. Sollte Bitcoin seine Rallye-Bewegung wieder aufnehmen und zurück über 43.000 USD ansteigen, könnte Cardano sein maximales Kursziel bei 2,77 USD anvisieren.

Bearishe Variante (Cardano)

Den Bären ging am starken Support bei 1,00 USD erneut die Puste aus. Nun gilt es für die Verkäufer, den ADA-Kurs nicht zurück über die 1,25 USD ansteigen zu lassen. Gelingt es ihnen, Cardano abermals unter den EMA200 und MA200 zu drücken, ist ein Rückfall bis in den Bereich um 1,10 USD wahrscheinlich. Hier verläuft die Kreuzunterstützung aus 78er Fibonacci-Retracement, und horizontaler Unterstützungslinie. Schwächelt der Gesamtmarkt erneut, rückt das Wochentief bei 1,00 USD wieder in den Blick. Erst, wenn die Bären genug Verkaufsdruck aufbauen können, um auch das Wochentief nachhaltig zu durchbrechen, ist ein Rückfall an das Verlaufstief bei 0,93 USD einzuplanen.

Drehen die Bullen den Spieß hier nicht um, könnte sich die Korrektur in Richtung 0,81 USD ausweiten. Kommt es in der Folge auch hier zu keiner Gegenbewegung, ist eine Trendfortsetzung in Richtung der gelben Unterstützungszone zwischen 0,75 USD und 0,70 USD wahrscheinlich. Wird das 50er Fibonacci-Retracement sodann ebenfalls per Tagesschlusskurs durchbrochen, ist ein Abverkauf bis an das maximale bearishe Kursziel bei 0,58 USD möglich. Solange sich Bitcoin jedoch weiterhin oberhalb der 30.000 USD behaupten kann, ist eine Korrektur unter das Wochentief vorerst unwahrscheinlich.

Indikatoren (Cardano)

Der RSI tendiert zwar gen Norden, handelt aber weiterhin unterhalb der neutralen Zone zwischen 45 und 55. Hingegen steht der MACD-Indikator kurz davor, ein neues Kaufsignal auszubilden. Auch der MACD-Indikator droht sodann ein Verkaufssignal auszubilden. Im Wochenchart hat der MACD weiterhin ein Short-Signal anliegen. Da auch der RSI als neutral zu bewerten ist, ist auf Wochensicht bisher keine nachhaltige Stabilisierung erkennbar.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,85 Euro.

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Bitcoin steuert auf 36.000 US-Dollar zu: Altcoins könnten stärker steigen

Bitcoin (BTC) bewegte sich am Dienstag auf ein wichtiges Wyckoff-Niveau zu. Die BTC-Kursentwicklung gab Tradern Hoffnung auf einen Altcoin-Anstieg.

BTC/USD 1-Stunden-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: TradingView

Wyckoff im Fokus unter 36.000 US-Dollar

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigten, dass das BTC/USD-Paar am Dienstag ein Plus von 4,6 Prozent gegenüber dem Vortag verzeichnete.

Nachdem die Unterstützung bei 33.000 US-Dollar getestet wurde, gewannen die Bullen über Nacht die Oberhand und ließen Bitcoin steigen. Ein wichtiger Bereich, den man im Auge behalten sollte, liegt um 36.000 US-Dollar, so der bekannte Analyst Rekt Capital.

Laut der Wyckoff-Analyse, einer beliebten Methode zur Darstellung der BTC-Kursentwicklung, liegt bei 36.000 US-Dollar das wahrscheinliche Ende der „Phase C“ und der Beginn der „Phase D“ für das BTC/USD-Paar. Der voraussichtliche Verlauf begünstigt hierbei einen Aufwärtstrend.

„BTC fällt in den Bereich um 33.000 US-Dollar und hält das orangefarbene höhere Tief perfekt“, wie Rekt Capital einen Tageschart kommentierte.

„Nach dem Wyckoff-Akkumulationsschema befindet sich $BTC jetzt am Ende der Phase C. $BTC muss über 36.000 US-Dollar ausbrechen, um in Phase D einzutreten.“

BTC/USD Wyckoff-Szenario am 6. Juli. Quelle: Rekt Capital/Twitter

Wie Cointelegraph berichtete, ist die noch nicht gefüllte CME-Futures-Lücke bei über 46.500 US-Dollar eines der potenziellen höheren Ziele. Das wäre ein bedeutender Schritt, wenn es dazu kommen sollte, da Bitcoin effektiv die Handelsspanne verlassen würde, in der er sich seit mehreren Wochen befindet.

Der Händler Filbfilb hat eine eher ernüchternde Prognose. Die Bären hätten immer noch die Oberhand bei den Niveaus, auf denen es die höchsten Volumen gab, den sogenannten „Point of Control“ (Kontrollpunkt) oder kurz POC.

„Trend tendiert weiter nach unten“, fasste er am Montag vor der Erholung zusammen.

„Bären dominieren den POC / Mitte der Spanne. Es ist, wie es ist, bis der POC zur Unterstützung wird.“

BTC/USD 1-Tag-Chart mit kommentierter Kerze. Quelle: Filbfilb/Twitter

Bitcoin versus Altcoins: Ein kleines Rennen

Die Umstände erwecken den Eindruck, dass Altcoins mittelfristig mehr profitieren könnten als Bitcoin. 

In diesem Zusammenhang: Ethereum-Kurs könnte um 40 Prozent gegenüber Bitcoin steigen: Analyst im Vorfeld des London Hard Fork

Die Kryptowährungen steigen derzeit nicht extrem schnell, sondern nur allmählich. Darum ist es gut möglich, dass nicht nur das BTC/USD-Paar interessant ist, so der Trader Michaël van de Poppe.

„Am wahrscheinlichsten ist es, dass die Altcoins in der kommenden Periode viel stärker steigen werden als Bitcoin“, so van de Poppe am Dienstag auf Twitter.

„Sie machen einen großartigen Eindruck und wurden durch den letzten Rückgang von Bitcoin auf 30.000 US-Dollar zerstört. Daher erwarte ich, dass sie sich in den kommenden Monaten weiterhin besser entwickeln als #Bitcoin.“

Einige der Top-50-Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung haben über Nacht Zuwächse um mehr als 10 Prozent verzeichnet. Ether (ETH), der größte Altcoin, konnte mit einem Plus um 3 Prozent auf 2.340 US-Dollar steigen. Unterdessen haben insbesondere viele dezentralisierte Finanz-Token in den letzten 24 Stunden starke Zuwächse verzeichnet. SUSHI und Aave sind dabei um jeweils etwa 20 Prozent gestiegen.

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Nächster Bitcoin-Ausbruch bedeuetet nicht automatisch „Altsaison“

Am 14. April erreichte Bitcoin (BTC) ein Allzeithoch von 64.900 US-Dollar. Im Jahr 2021 konnte er bis dahin um 124,5 Prozent steigen. In den nächsten elf Tagen gab es jedoch eine Korrektur um 27,5 Prozent, bei der zunächst ein Tief von 47.000 US-Dollar erreicht wurde.

Der bekannte Crypto Fear and Greed Index erreichte am 25. April den niedrigsten Stand seit 12 Monaten. Damit wurde signalisiert, dass die Investoren eine „extreme Angst“ fühlten. Damit hat sich die „extreme Gier“ während der Bitcoin-Rallye auf über 60.000 US-Dollar vollständig umgekehrt.

Dieser Abschwung vom 14. bis 25. April kostete die Altcoin-Marktkapitalisierung 200 Mrd. US-Dollar. Dennoch könnte die anschließende Erholung ein Anhaltspunkt dafür sein, was man erwarten kann, wenn Bitcoin es endlich schafft, über die Marke von 40.000 US-Dollar auszubrechen.

Bitcoin-Kurs in USD, Coinbase. Quelle: TradingView

Die Altcoins verzeichneten einen ähnlichen Trend und erreichten am 22. April ein Tief von 850 Mrd. US-Dollar. Am 10. Mai erholten sie sich wieder und erreichten ein Rekordhoch von 1,34 Bio. US-Dollar. Mann kann nicht garantieren, dass sich dieses Muster wiederholen wird. Aber es gibt keine bessere Informationsquelle als die Marktentwicklung selbst.

Altcoin-Marktkapitalisierung in USD. Quelle: TradingView

Billiger ist nicht immer besser

Viele Investoren glauben, dass die Altcoins durchgehend besser abschneiden, wenn der Bitcoin-Kurs steigt. Aber stimmt das auch immer so?

Im Jahr 2021 war das zwar der Fall, aber im letzten Quartal 2020 war Bitcoin der klare Gewinner. Den gesamten Markt konnte er um 110 Prozent übertreffen. Betrachtet man die Gewinner des Bullenmarktes von Ende April könnte jedoch interessante Erkenntnisse darüber liefern, was man für die nächste Rallye erwarten kann.

Beste Altcoin-Entwicklungen vom 22. April bis 9. Mai. Quelle: CoinCodex

Unter den Top 100 waren Ether Classic (ETC), Polygon (MATIC), Waves und Fantom (FTM) die größten Gewinner. Das waren entweder Skalierungslösungen oder Smart-Contract-Plattformen. Auch der Branchenprimus Ether (ETH) hat sich besser entwickelt als der Markt.

80 Prozent der Coins mit der schlechtesten Entwicklung waren Coins unter 1 US-Dollar. Üblicherweise erwarten Anleger das genaue Gegenteil. Es heißt in der Regel, dass sich sehr billige Altcoins bei Altcoin-Rallyes besonders gut entwickeln, aber das war eindeutig nicht der Fall.

Schlechteste Entwicklungen unter Top-100-Altcoins zwischen 22. April und 9. Mai. Quelle: CoinCodex

Marktprognose anhand des Timings unmöglich

Leider kann man nicht vorhersagen, wann die aktuelle Korrektur vorbei sein wird. Altcoins stechen traditionell in Bärentrends nicht besonders hervor. Wenn man also bei einer Bitcoin-Erholung eine „Altsaison“ erwartet, kann diese falsche Strategie zum finanziellen Ruin führen.

Eine allgemeine Faustregel für eine „Altsaison“ lautet: Zwei oder drei aufeinanderfolgende Tage mit 30 Prozent oder mehr Gesamtgewinnen bei Kryptowährungen mit wenig bis keiner Entwicklung. Darunter etwa Dogecoin (DOGE), Litecoin (LTC) und Ether Classic (ETC).

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

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Coinbase-Notierung macht dem DOGE Beine – Netzwerkaktivität legt deutlich zu

Der Dogecoin (DOGE) verzeichnet auf seinem Netzwerk nach der Notierung auf der einflussreichen Kryptobörse Coinbase Pro wieder regen Betrieb. So wurden allein am Donnerstag mehr als 47 Mrd. US-Dollar auf der Blockchain des Projekts bewegt, was einer Steigerung von 690 % im Vergleich zur Vorwoche entspricht.

Nachdem die Coinbase Pro am 1. Juni angekündigt hatte, dass sie den Dogecoin ab dem 3. Juni in den Handel aufnimmt, war der Kurs der „Scherz-Kryptowährung“ schlagartig um 40 % nach oben geschossen.

Am Donnerstag hat dementsprechend der Handel für die fünf verfügbaren Dogecoin-Wähungspaare begonnen, woraufhin DOGE/USD schon am Freitagmorgen d am viertmeisten gehandelte Paar hinter Ether (ETH), Bitcoin (BTC) und Polygon (MATIC) war.

In den letzten 24 Stunden wurden über die Coinbase 185 Mio. US-Dollar an DOGE gehandelt, allerdings hat der Dogecoin-Kurs seinen satten Gewinn nun schon teilweise wieder eingebüßt, indem es durch ein Minus von 18 % von 0,43 US-Dollar zurück auf 0,36 US-Dollar ging.

Ähnlich schwankend wie die Kursentwicklung ist auch die Netzwerkaktivität der Kryptowährung. Massive Schwankungen der Aktivität sind allerdings bei vielen Blockchains völlig normal, weshalb sich daraus keine genauen Schlüsse ziehen lassen. Der Gesamtwert der transferierten Coins auf der DOGE-Blockchain ist jedenfalls in den letzten fünf Tagen um 690 % gestiegen, was einem Sprung von 6 Mrd. US-Dollar auf 47,5 Mrd. US-Dollar entspricht, wie die Daten von Bitinfocharts.com zeigen.

Der durchschnittliche Transaktionswert für den Dogecoin ist zugleich um 449 % gewachsen, was eine Verbesserung von 313.000 US-Dollar auf mehr als 1,7 Mio. US-Dollar bedeutet. Die Anzahl der getätigten Transaktionen ist in dieser Zeit nahezu gleich geblieben.

Ähnliche Aktivitätssteigerungen waren schon in den Tagen vor dem 20. April zu erkennen – ein Datum, das wegen der englischen Schreibweise 4/20 Meme-Charakter besitzt – als die Krypto-Anleger den Dogecoin gezielt auf einen Kurs von 0,420 US-Dollar treiben wollten. Auch während der Hochphase im Mai zeichnete sich ein ähnliches Bild.

Starke Kursschwankungen in die eine oder andere Richtung führen oftmals dazu, dass Krypto-Gelder von Wallet zu Wallet oder von Wallets auf Handelsplattformen verschoben werden, doch anhand der aktuellen Daten ist für den Dogecoin zu erkennen, dass nur einige wenige Wallets an den erhöhten Bewegungen beteiligt waren, was darauf schließen lässt, dass hier überwiegend Großinvestoren am Werk waren.

Tatsächlich scheint die besonders bei Kleinanlegern so beliebte Kryptowährung immer mehr in die Hände der „großen Jungs“ zu fallen, denn die 100 größten Dogecoin-Wallets machen inzwischen 67 % der gesamten Umlaufmenge aus. Dies entspricht einem Zuwachs von 38 % gegenüber 2018 als noch weniger als die Hälfte der Umlaufmenge in den 100 größten Wallets zu finden war. Zudem besitzen aktuell nur 565 Wallets knapp 80 % aller verfügbaren Dogecoin.

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Polkadot (DOT) bricht aus – das sind die Gründe

Polkadot (DOT) schlägt seine Konkurrenz. Der Top-8-Coin notiert im positiven zweistelligen Bereich – aber wieso eigentlich?

Grün, grüner, Polkdadot. Nicht nur Bitcoin (BTC) macht dieser Tage Boden gut, sondern auch eine Reihe von Altcoins. Einer der Top-Performer: Polkadot (DOT).
In der Riege der Top-10-Coins ist Polkadot auf Siebentagesicht Top-Performer. Gut 15 Prozent Zugewinn konnte der Coin innerhalb der letzten 24 Stunden verbuchen. Zum Vergleich: Bitcoin legte im selben Zeitraum nur 5,2 Prozent zu. Auch mittelfristig sieht es für DOT nicht übel aus. Der Coin steht gerechnet seit den letzten 14 Tagen gut neun Prozent im Plus.

Aber, woran liegt das?

Hauptgrund für den plötzlichen Ausbruch dürfte Master Ventures sein. Der asiatische Risikokapitalgeber hatte am Mittwoch, dem 2. Juni, bekannt gegeben, das Polkadot- und Kusama-Ökosystem mit einem neuen Fonds zu unterstützen. Insgesamt 30 Millionen US-Dollar will Master Ventures bereitstellen. Das Geld soll allen voran Blockchain-Projekten zugutekommen, die sich anschicken, eine der Parachains zu besetzen. Dabei handelt es sich um Andockstellen an das DOT-Ökosystem, das darauf ausgelegt ist, Blockchains interoperabel zu machen. Polkadot lebt als mehrschichtige Blockchain-Plattform von seinen Anknüpfungspunkten an andere Projekte, um so dem Inseldasein der einzelnen Blockchains etwas entgegenzusetzen.

Dass Master Ventures mit seiner Millionen-Geldspritze genau dieses Kern-Versprechen des Top-8-Coins fördern will, scheint bei Anleger:innen für Bullenstimmung zu sorgen.

Polkadot ETP in Schweden

Einfluss auf den DOT-Kurspump dürfte auch ein neues institutionelles Finanzprodukt gehabt haben. Denn seit diesem Montag ist ein Polkadot ETP am schwedischen Aktienmarkt handelbar. Das geht aus einer entsprechenden Pressemitteilung hervor. Der “Valour Polkadot (DOT) SEK” (ISIN CH1114178770) notiert demnach seit dieser Woche am Nordic Growth Market (NGM), einer dortigen Wertpapierbörse.

Dies ist eine besonders aufregende Zeit für das Polkadot-Protokoll mit der bevorstehenden Einführung der Parachain-Funktionalität, die eine erhöhte Skalierbarkeit bietet und den Aufbau der Kerninfrastruktur abschließt,

sagt Valour-CEO Diana Biggs. Der ETP ist so strukturiert, dass der Wert des Finanzprodukts den Kursverlauf von DOT nachbilden soll. Dafür ist er Unternehmensangaben zufolge 1:1 von physischen DOT-Token gedeckt. Mit 1,9 Prozent Management-Gebühren ist der Valour Polkadot (DOT) SEK indes nicht ganz günstig.

Neben dem Polkadot ETP hatte Valour bereits im Mai 20201 einen Cardano (ADA) ETP an derselben schwedischen Börse gelistet. Genau wie der Polkadot ETP ist auch der Cardano ETP physisch gedeckt und veranschlagt Gebühren von 1,9 Prozent.

Wenn ihr mehr über die Funktionsweise von der Multi-Level-Blockchain-Infrastruktur von Polkadot erfahren möchtet, schaut doch mal in der Academy vorbei.

Wenn ihr Lust bekommen habt, mit Polkadot zu handeln, könnt ihr DOT auf eToro kaufen. Zum Test und Erfahrungsbericht des Online Brokers geht es hier entlang.

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Lisk lanciert Lösung für Interoperabilität

Linsk wird interoperabel. Die Lösung stellten wir bei der Lisk.js 2021, unserer alljährlichen Entwicklerplattform am 22. und 23. Mai dieses Jahres, vor. Wir von Lisk daher, sind entsprechend stolz, eine Saklierungs- und Interoperationalisierungslöung für das Ökosystem vorstellen zu können.

Unsere Blockchain-Interoperationalisierungslösung besteht aus acht Teilen, wir sprechen von Roadmaps. Jeder Teil der Roadmap definiert einen Schlüsselaspekt der Lösung, auch Lisk Improvement Proposal (LIP) genannt.

Die acht Roadmap-Ziele von Lisk

Definition des Cross-Blockchain-Messaging-Protokolls

Ziel dieses Roadmap-Bestandteils ist die Einführung von Datenstrukturen, die für den Austausch von Nachrichten zwischen den an der Interoperabilität teilnehmenden Blockchains erforderlich sind. Zusätzlich gewährt dieser LIP eine Übersicht über verschiedene Grundeinstellungen für die Interoperabilität der Blockchain.

Abbildung 2: Die Blockchain-übergreifenden Nachrichten, CCM1, CCM2 und CCM3, werden zusammen mit dem Zertifikat (Cert) aus der sendenden Blockchain gesammelt und in eine Chain-übergreifende Aktualisierungstransaktion (CCU) eingefügt. Anschließend wird CCU in die Empfänger-Chain eingefügt.

Sidechain-Registrierung und Lifecycle

Dieses LIP soll den Lebenszyklus einer Sidechain definieren. Wir beginnen dabei mit der Anbindung an das Ökosystem und dessen Anbindung an die Mainchain, bis hin zu ihrer möglichen Beendigung. Auch die Wiederherstellung von beendeten Blockchains ist in dieser Roadmap definiert. Zudem ist die Registrierung von möglichen Sidechains Teil dieser Roadmap.

Definition von State Model und State Root

Ziel dieser Roadmap ist zudem die Einführung eines neuen State Model und des Konzepts der State Root im Lisk-Protokoll. Hierbei setzen wir auf Merkle Trees, ähnlich denen, wie sie auch bei Blockchains wie Bitcoin verwendet werden.

Schaubild der Merkle Roots bei Lisk.

Neuer Token-Standard des Ökosystems

In diesem Roadmap-Unterpunkt führen wir den Lisk-Tokenstandard ein. Auch Prozesse wie das Minting und Burning werden in dieser Roadmap beschrieben. Die LSK Token sind innerhalb der verschiedenen Blockchains fungibel und austauschbar. Auch Non-fungible Token sind Teil von Lisk.

Update Lisk-BFT für die Interoperationalität von Blockchains

Lisk-BFT ist das neue Konsensprotokoll, das als Teil von Lisk Core 3.0 eingeführt wurde. Es definiert ein Protokoll für Validatoren zur Finalisierung von Blöcken unter Verwendung von zwei Abstimmungsrunden über Blöcke. Um den neuen Proof-of-Authority-Mechanismus und die Chain-übergreifende Zertifizierung für Interoperabilität zu unterstützen, erfordert das BFT-Protokoll indes einige Änderungen, die von diesem Roadmap-Ziel umfasst werden.

Das Block-Header-Schema wurde in mehreren anderen LIPs berührt. Darunter die LIPs State Model und State Root. Dieses Roadmap-Ziel zielt darauf ab, alle Änderungen am Block-Header-Schema an einer Stelle abzudecken, was durch das LIP “New block header Scheme” erreicht wird.

Neuer Mechanismus für die Auswahl von Validatoren

Aktuell arbeitet Lisk noch auf dem Konsens-Mechanismus Delegated Proof-of-Stake (DPoS). Diese Roadmap will indes einen alternativen Mechanismus für zukünftige Sidechains und vielfältige Anwendungen anbieten. Genauer gesagt führt Lisk Proof-of-Authority (PoA) ein. Dieser neue Konsens-Mechanimsus wird künftig neue Blocks propagieren.

Verbesserte Signaturen

Mit dem Update werden nun außerdem MultiSig-Transaktionen möglich. Dadurch werden Cross-Chain-Swaps deutlich ökonomischer. Überdies kommen mit dem Update auch sogenannte BLS-Signaturen ins System.

Zukunftsaussichten: Was ist von Lisk zu erwarten?

Eines ist klar: Die Arbeit des Lisk-Forschungsteams ist noch nicht vorbei. Das Team wird weiterhin am Lisk-Ökosystem arbeiten und dieses verbessern. Künftig werden wir allen voran an Themen wie Skalierung sowie die Verbesserung von Transaktionsgeschwindigkeiten arbeiten. Wichtig ist uns ferner, die Nutzererfahrung zu optimieren. Daher arbeiten wir künftig enger mit den Kollegen der UI/UX-Abteilung zusammen.

Ferner wollen wir Lisk den Weg bereiten, mit anderen Blockchain-Ökosystemen besser zu interagieren. Künftig wird Lisk nicht nur eine solide Blockchain werden, sondern mit vielen anderen Projekten kooperieren können. Bis dahin freuen wir uns über Feedback aus der Community im Lisk-Forum.

Das gesamte Lisk.js 2021-Event findet ihr hier.

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Frischer Aufwind – Cardano mausert sich am Wochenende zum „Marktführer“

Cardano steht am heutigen Sonntag wieder im Rampenlicht, denn die zugehörige Kryptowährung ADA führt die Erholung des Kryptomarkts an, nachdem das Projekt der Einführung von Smart Contracts einen Schritt näher gekommen ist.

Zurück im Aufwind

So ist die Gesamt-Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen heute um 4,4 % auf einen Wert von 1,6 Bio. US-Dollar gestiegen, wie die Daten von Coingecko ausweisen. Unter den großen Kryptos war dabei Cardano mit einem Plus von 17 % eindeutig der „Marktführer“. Laut TradingView wurde ADA dadurch zwischenzeitlich auf ein Tageshoch von 1,70 US-Dollar katapultiert, während bei Redaktionsschluss noch immer mehr als 1,63 US-Dollar auf dem Tableau stehen.

Beim jetzigen Kursstand ist Cardano mit einer Marktkapitalisierung von 52,9 Mrd. US-Dollar gleichsam die viertgrößte Kryptowährung überhaupt.

Cardano-Kursdiagramm. Quelle: TradingView.

Erfreulicherweise hat jede der Top-20 Kryptowährungen heute hinzugewonnen. Bitcoin (BTC) konnte um 3,5 % nach oben klettern und sich dadurch auf 35.833 US-Dollar verbessern, Ether (ETH) schiebt sich durch einen Zuwachs von 4,3 % bis auf 2.431 US-Dollar vor und der Binance Coin (BNB) verbessert sich um 6 % auf 327 US-Dollar.

Trotz diesen positiven Entwicklungen bleibt die Stimmung am Markt insgesamt schlecht, denn die Krypto-Anleger sind weiterhin unsicher, ob Bitcoin schon das Ende der momentanen Talfahrt erreicht hat oder weitere Verluste folgen. Dementsprechend ist das Angstbarometer „Crypto Fear & Greed“ inzwischen auf einen Wert von 10 abgefallen, was auf „extreme Angst“ hindeutet.

Was treibt ADA an?

Der übermäßige Verkaufsdruck der letzten Tage auf den gesamten Markt scheint, ADA heute in die Karten gespielt zu haben. Nachdem die Cardano-Kryptowährung am Samstag ebenfalls auf dem Relativen Stärke Index (RSI) kurzzeitig in den überverkauften Bereich gerutscht war, folgte in den nächsten 24 Stunde eine Umkehr ins Positive.

Schon vor dem plötzlichen Marktcrash vom 19. Mai war ADA, relativ betrachtet, die stärkste große Kryptowährung. So stand noch am 16. Mai ein neues Rekordhoch von 2,46 US-Dollar zu Buche, ehe es über die nächste Woche zum Einbruch von 55 % kam. Ungeachtet der schlechten Stimmungslage insgesamt sind die Fundamentaldaten des Projekts allerdings weiterhin stark.

Ein wichtiger Grund dafür ist, dass das Smart-Contract-Testnet „Alonzo“ endlich an den Start gegangen ist. Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, hatte das Cardano-Entwicklerteam IOHK im Mai und Juni bereits die Einführung von Alonzo angekündigt. Über den nächsten Monat können einige Nutzer das Testnetzwerk nun schon mal in der Alphaversion ausprobieren.

Dahingehend erklärt IOHK:

„Die Alonzo-Hardfork wird ein paar spannende und lang ersehnte Neuerungen und Features für Cardano mit sich bringen, indem Plutus-Scripts auf der Blockchain eingebunden werden. Diese ermöglichen wiederum die Einbindung von Smart Contracts auf Cardano, was erstmals eine große Bandbreite an neuen DeFi-Anwendungen auf dem Netzwerk ermöglicht.“

Cardano-Gründer Charles Hoskinson hat kürzlich in einem YouTube-Video angegeben, dass sich das Entwicklerteam um die Lösung der wichtigen Skalierungsprobleme kümmern will, sobald die Einführung von Alonzo abgeschlossen ist.

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