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Dapper Labs und Fiona kooperieren: Flow-Mainnet in Kürze Live

Die japanische Finanzgruppe SBI Holdings hat vor Kurzem Verträge mit zwei E-Sportlern unterschrieben. Ihr Gehalt erhalten sie in Form der
Kryptowährung XRP.

Laut einer Pressemitteilungvom 15. Oktober 2020 hat das japanische Unternehmen SBI Holdings zwei professionelle E-Sportler eingestellt. Das Besondere daran ist, dass SBI das Gehalt der Talente in Form der Kryptowährung XRP bezahlt. Die E-Sportler Kenji Suzuki und Subaro Sagano hätten sich dies in ihren Verträgen so gewünscht. Somit stärkt SBI e-Sports nicht nur die Präsenz in der E-Sport-Szene, sondern treibt gleichzeitig das eigene Krypto-Wachstum voran.

SBI e-Sports wurde im Juni 2020 gegründet und ist ein Tochterunternehmen der SBI Holdings. Es scheint so, als ob das Unternehmen die Gelegenheit nutzen möchte, um die Einführung von XRP zu beschleunigen. Im September 2020 kündigte das Unternehmen bereits einen Sponsorenvertrag mit SBI VC Trade an. Das Unternehmen verfolge den Plan, einen Markt für digitale Assets und Kryptowährungen auf der Grundlage des „kundenorientierten Prinzips“ zu schaffen.

SBI: Schon länger auf Krypto-Kurs

Bereits damals wurde die Absicht des Vertrags deutlich. So wurde festgelegt, dass E-Sportlern, ihr Jahresgehalt ausschließlich in XRP ausgezahlt werden soll. Die beiden neuen Mitglieder der e-Sport Abteilung teilten indes über soziale Medien mit, wir sehr sie sich über ihre Vertrag freuen. Sie würden ihr Bestes geben, um SBI e-Sports zu unterstützen und das Wachstum zu fördern. Darüber, dass ihr Gehalt ausschließlich in XRP ausgezahlt werde, verloren sie kein Wort.

SBI fördert neben e-Sport vor allem die Verwendung anderer Krypto-Produkte. Das Unternehmen machte deutlich, dass dessen Ambitionen jedoch weit höher seien.

Als Innovator, der mit Hilfe von Krypto-Assets Dienstleistungsunternehmen gründet, möchten wir einen gesunden Markt entwickeln und pflegen, der auf Kundenorientierung basiert, die Preise verbessert, die Liquidität erhöht usw.

Wie ernst SBI es mit der Blockchain meint, macht sich daran bemerkbar, dass die e-Sport Abteilung bekannt gab, ihren eigenen Security Token herauszubringen. Am 30. Oktober soll ein Angebot, das dem Unternehmen 50 Millionen Yen einbringen würde abgeschlossen werden.

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Investorengruppe sammelt Gelder für Klage gegen Yearn-Gründer Andre Cronje

Eine Gruppe aus Investoren finanziert per Crowdfunding einen Prozess gegen Andre Cronje, den Gründer des DeFi-Projekts Yearn.finance (YFI). Gegenstand des Rechtsstreits ist das unfertige Protokoll Eminence (EMN) und dessen Hack.

In einem Blogeintrag hat die Gruppe, die sich selbst EMN Investigation nennt, bekanntgegeben, dass sie Geld sammelt, um Cronje, den Yearn-Entwickler „banteg“ und den Twitter-Nutzer und Yearn-Fürsprecher Blue Kirby zu verklagen. Laut Blogeintrag sollen 100 % der Spendengelder für den Rechtsstreit genutzt werden. Die Sammelaktion endet am 9. November. Dahingehend ergänzt die Investorengruppe:

„Um uns für eure Spenden zu bedanken, werden wir am Ende der Spendenaktion einen Screenshot von der eingespielten Summe machen und 50 % des Gegenwertes als Schenkung auf einer YFI-Hardfork an die Spender verteilen. Die verbleibenden 50 % der Umlaufmenge der Hardfork werden an die Opfer des EMN-Skandals vergeben. Wir werden ein neues DeFi-Ökosystem aufbauen, in dem es keine Betrüger gibt.“

Das besagte EMN-Protokoll wurde am 29. September gehackt, wobei die Angreifer mehr als 15 Mio. US-Dollar stehlen konnten, wovon sie dann aber knapp 8 Mio. US-Dollar Yearn-Gründer Cronje überwiesen haben. Cronje gab zum Zeitpunkt des Hacks an, dass er das Protokoll eigentlich erst drei Wochen später hätte veröffentlichen wollen.

Die Gruppe EMN Investigation behauptet, dass sich das Protokoll maximal in einer Testphase befand und wirft Cronje, Blue Kirby und banteg dementsprechend vor, die Legitimität des Projekts falsch dargestellt zu haben. So schreiben die Investoren:

„Wenn EMN wirklich ein Test war, hatte die zugehörige Kryptowährung keinen Wert. Nichtsdestotrotz hat Andre einfach zugeguckt, als 15 Mio. US-Dollar investiert wurden, ohne etwas zu sagen. Vielmehr hat er das Projekt noch befeuert, indem er Re-Tweets teilte. Warum hat er das Yearn Finance Team nicht wenigstens gewarnt, dass es eine wertlose Kryptowährung kauft und verkauf? Wenn Entwickler von irgendeinem anderen Projekt einen Test-Token verkaufen würden, dann würden sie als Betrüger gebrandmarkt werden und ihren Ruf verlieren. Im besten Fall war das hier schlechtes Marketing und im schlimmsten Fall war es Betrug.“

Cronje hat sich nach dem EMN-Hack aus den sozialen Medien zurückgezogen, da er zum Teil sogar Morddrohungen erhalten hat, wie banteg gegenüber Cointelegraph bestätigt. Am 9. Oktober schrieb er dann auf Twitter, dass er weiter an der Entwicklung der Technologie arbeitet, jedoch nicht mehr auf dem sozialen Netzwerk aktiv sein wird. Blue Kirby hat sein Profil wiederum vollständig gelöscht.

Trotz des Skandals um EMN ist der Kurswert von YFI in den letzten paar Tagen um 58 % gestiegen, wodurch das in dem Projekt angelegte Vermögen auf mehr als 900 Mio. US-Dollar angestiegen ist.

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Coordicide: IOTA stellt Reputationssystem Mana als Koordinator-Ersatz vor

Die IOTA Foundation hat in einem Blogpost vom 28. September ihr künftiges Reputationssystem für Nodes namens Mana vorgestellt.

Mana soll insbesondere einen Schutz sogenannter Sybil-Attacken bieten, bei denen eine Person oder Organisation unter Einsatz mehrerer digitaler Identitäten das Netzwerk übernehmen bzw. kontrollieren will. 

Mana soll Sybil-Angriffe unterbinden

IOTA-Mathematiker William Sanders beschreibt in dem Beitrag, wie Manas Reputationssystem eine dezentrale Verifizierung von Nodes nach dem Coordicide genannten Wegfall des bisherigen Tangle-Koordinators ermöglichen soll.

Zum Einsatz sollen dabei als Mana genannte Reputationspunkte kommen, die bei einer erfolgreichen Transaktion einem beteiligten Node zugewiesen werden. Durch zuverlässige Arbeit im Tangle-Netzwerk sollen Nodes dadurch im Zeitverlauf eine höhere Reputation basierend auf ihrer Zuverlässigkeit aufbauen können.

Sollte ein Node eine falsche Transaktion an das Netzwerk propagieren, könnten Holder diesem zugeordnetes Mana entziehen und an einen anderen Netzwerkknoten delegieren.

Im Gegensatz zu dem bei vielen Blockchains üblichen Proof of Stake-Prinzips laufen Holder bei dem Mana-Ansatz nicht Gefahr eines Stake-Verlusts.

Auch für die Steuerung der Netzwerkauslastung im Tangle will IOTA auf Mana setzen. So werde laut Sanders die durch einen Node dem Tangle zuweisbare Datenmenge proportional zu seinem Mana-Bestand sein. 

Der Mana-Ansatz nutzt demnach ein Anreizsystem, das große Node-Betreiber für Zuverlässigkeit mit einem größeren Gewicht im Tangle-Netzwerk belohnt. Dass dadurch ein Sekundärmarkt für Mana entstehen könnte, schließt IOTA-Entwickler Sanders dabei nicht aus.

Coordicide als Langzeitprojekt

Die Roadmap für die Coordicide geplante Abschaffung des Tangle-Koordinators hatte IOTA im Juli 2019 vorgestellt. Im Januar 2020 veröffentlichte IOTA eine um bereits erreichte Fortschritte aktualisierte Version seines Coordicide-Whitepapers. Bis 2021 will die IOTA Foundation den Netzwerkkoordinator vollständig abschaffen.

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Bitcoin-Kurs schwankt: Bullen hoffen auf 11.500 US-Dollar und Bären auf 9.800 US-Dollar

Der Bitcoin (BTC)-Kurs will sich wohl wieder 11.000 US-Dollar angreifen. Aber Trader sollten sich nicht zu viele Hoffnungen machen, da der Widerstand zwischen 11.000 US-Dollar und 11.200 US-Dollar sowie bei 11.389 US-Dollar den Kurs in den letzten Wochen in Schach gehalten hat. 

Crypto Fear & Greed Index

Crypto Fear & Greed Index. Quelle: Alternative.me

Derzeit liegt der Crypto Fear & Greed Index bei 49. Das bedeutet, dass Krypto-Investoren die aktuelle Marktlage neutral betrachten. Es ist schwierig, zu beurteilen, wie genau der Indikator ist. Aber der Kurs und das Volumen von Bitcoin waren relativ flach und der Kurs steckt zwischen 9.900 US-Dollar und 11.200 US-Dollar fest. 

BTC/USDT Tageschart

BTC/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Wie auf dem Chart zu sehen ist, hat sich der Bitcoin-Kurs seit dem 18. September zwischen den Trendlinien des symmetrischen Dreiecks bewegt. Wenn diese Kompression anhält, erwarten Investoren eine starke Bewegung in der kommenden Woche.  

Falls der Kurs unter das symmetrische Dreieck fällt, gibt es laut VPVR ein Kaufinteresse zwischen 9.950 US-Dollar und 9.200 US-Dollar. Wenn man auf den Zeitraum vom 3. bis 10. September zurückblickt, sieht man, dass die Bullen durchweg die Rückgänge unter 10.000 US-Dollar gekauft haben. 

Es sieht nach wie vor im Moment so aus, als ob Händler darauf warten, dass der Bitcoin-Kurs über 11.500 US-Dollar steigt oder unter 9.800 US-Dollar fällt. Erst dann wird es wieder eine stärkere Beteiligung geben. 

DeFi-Token fallen und BTC konsolidiert sich

Der Bitcoin-Kurs ist in einer relativ stabilen Spanne verblieben. Die DeFi-Coins haben ihren Aufwärtsschwung hingegen verloren. 

Bis Redaktionsschluss sind laut dem Top 100 DeFi Coins Index von CoinGecko, dass 45 der 100 gelisteten Token in den vergangenen 24 Stunden Verluste verzeichnet haben. Daten von Uniswap zeigen, dass das Volumen im Vergleich zu den 953 Mio. US-Dollar vom 1. September zurückgegangen ist. 

Uniswap tägliches Handelsvolumen

Uniswap tägliches Handelsvolumen. Quelle: Uniswap

Sogar DeFi-Favoriten wie Yearn.finance (YFI), Aave (LEND) und Chainlink (LINK) haben im letzten Monat starke Rückgänge verzeichnet. YFI liegt derzeit 43 Prozent unter seinem Allzeithoch von 44.000 US-Dollar. 

Einige Analysten vermuten, dass die Gewinne und Gelder, die in DeFi-Protokolle investiert wurden, zurück zu Bitcoin fließen, aber aus den Daten ist ein solcher Trend nicht ableitbar.

Bitcoin-Kurs Tagesentwicklung

Bitcoin-Kurs Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Während Bitcoin und DeFi-Token ihren Schwung verlieren, konnten Altcoins marginale Gewinne erzielen. Bei Redaktionsschluss ist Ether (ETH) um 0,50 Prozent gestiegen, Binance Coin (BNB) um 5,19 Prozent Cosmos (ATOM) um 8,39 Prozent.  

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt laut CoinMarketCap jetzt bei 346,5 Mrd. US-Dollar und der Marktanteil von Bitcoin liegt bei 57,6 Prozent.

Behalten Sie hier die wichtigsten Kryptomärkte in Echtzeit im Auge.

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Petro-Abklatsch taucht auf Börsen auf

Eine New Yorker Kryptobörse hat ein Token gelistet, das den gleichen Namen trägt, wie die staatliche Kryptowährung Venezuelas Petro (PTR). Die beiden haben allerdings nichts miteinander zu tun.

Mehrere Börsen, wie etwa BitMart, nahmen diesen Namensvetter auf ihren Plattformen auf. Die venezolanische Regierung hat jedoch noch keine Partnerschaften mit Börsen im Ausland bekanntgegeben.

Laut einem Artikel von Cointelegraph Spanish bieten nur sieben lokale Kryptobörsen den PTR zum Handel in Venezuela an. Die beiden Regierungsplattformen Plataforma Patria und PetroApp ermöglichen Spekulanten ebenfalls einen Zugang zum Token. Praktisch keine dieser Börsen ist international verfügbar.

Es ist nicht das erste Mal, dass es aus Verwirrung zu einem Kursanstieg für einen Token kommt, der nichts mit dem venezolanischen Petro zu tun hat. Als der Präsident von Venezuela Nicolas Maduro im Februar 2018 den offiziellen Token herausbrachte, schoss ein anderer Token namens „PetroDollar (XPD)“ an der Börse Cryptopia um über 2.000 Prozent in die Höhe, obwohl er nichts mit dem Petro zu tun hat.

Auch andere Projekte nutzten diese Ankündigung. Einige haben Token unter dem gleichen Namen herausgebracht und mit irreführender Werbung versucht, Profit daraus zu schlagen.

Kürzlich unterzeichnete der Bolivarische Rat der Bürgermeister in Venezuela einen Gesetzesentwurf namens „Nationales Steuerharmonisierungsabkommen“ für 305 Gemeinden des Landes. In diesem Gesetzesentwurf wird der Petro offiziell als Mittel zur Eintreibung von Zahlungen für Steuern und Sanktionen bezeichnet.

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Osteuropa: Sechstgrößter Kryptodienst ein Darknet-Markt

Die Blockchain-Forensik-Firma Chainalysis hat herausgefunden, dass Darknet-Märkte im osteuropäischen Krypto-Raum überproportional präsent sind.

In einem Auszug aus dem Chainalysis-Bericht mit dem Titel „2020 Geography of Cryptocurrency Report“ behauptet die Firma, Osteuropa sei für „mehr globale Darknet-Markt-Aktivitäten verantwortlich, als jede andere Region“. Der anonyme, freie Markt Hydra ist dabei der sechstgrößte Krypto-Dienst der Region.

Regionaler Transfervolumen-Anteil an globalem Darknet-Markt

Regionaler Transfervolumen-Anteil an globalem Darknet-Markt: Chainalysis

Der Bericht schätzt, dass Hydra zwischen Juni 2019 und Juli 2020 über 1,2 Mrd. US-Dollar an Krypto-Einnahmen erzielt habe. Die Plattform gehört zu den größten Darknet-Marktplätzen der Welt, obwohl sie ausschließlich Osteuropa bedient.

Chainalysis schätzt auch, dass 1,4 Prozent des osteuropäischen Krypto-Volumens, das sich insgesamt auf 41 Mrd. US-Dollar beläuft, an illegale Organisationen gehe. Prozentual betrachtet liegt diese Zahl leicht hinter Lateinamerika. Dort gehen 1,6 Prozent des gesamten Transfervolumens an illegale Plattformen. Aber das Gesamtvolumen in Lateinamerika ist wesentlich geringer.

In Osteuropa liegen auch die „ertragsstärksten Ransomware-Netzwerkadministratoren und Ransomware-as-a-Service-Betreiber“. 23 Prozent aller Ransomware-Transaktionen gehen in diese Region.

Trotz der hohen Krypto-Cyberkriminalität in der Region heißt es im Bericht, dass Krypto-Vermögenswerte in Osteuropa auch immer häufiger für legitime Zwecke eingesetzt werden. Die Ukraine und Russland stehen in dieser Hinsicht laut dem Global Crypto Adoption Index von Chainalysis auf Platz eins und zwei.

Etwa 85 Prozent der osteuropäischen Krypto-Transaktionen seien „professionelle“ Transaktionen im Wert von über 10.000 US-Dollar. Chainalysis konnte auch eine wachsende Präsenz von Krypto-Fondsmanagern in der Region beobachten.

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Binance verteidigt Notierung von SUSHI nach Crash

Nach dem dramatischen Crash des DeFi-Projekts SushiSwap (SUSHI) erntet die marktführende Kryptobörse Binance heftige Kritik, dass sie die Kryptowährung in ihre Notierung genommen hatte.

In einem entsprechenden Tweet rechtfertigte Binance Geschäftsführer Changpeng Zhao das Vorgehen seiner Firma:

„Als einer der Marktführer der Branche unterstützen wir Innovation. Innovationen bringen neben Chancen auf großen Profit aber auch ein hohes Risiko mit sich. Einige Projekte schaffen es bis ganz nach oben, während andere auf der Strecke bleiben. Dieses Risiko sollte man immer berücksichtigen. Wenn wir im Abwärtstrend sind, rate ich den Leute, ihre Krypto-Gelder zu halten. Und wenn es gut läuft, rate ich ihnen, ganz vorsichtig zu sein. Nichtsdestotrotz werde ich kritisiert, wenn mal etwas schief läuft. Ich kann das ab. Ich finde es nur schade, wenn einige Anleger heftige Verluste einfahren und trotzdem die Risiken nicht ernst nehmen.“

SUSHI ist jüngst innerhalb von fünf Tagen von 9,5 US-Dollar auf nur noch 1,13 US-Dollar gecrasht, nachdem der anonyme Gründer „Chef Nomi“ Gelder aus dem Entwicklungsfonds des Projekts abverkauft und damit einen Kurssturz ausgelöst hat. Zu einem späteren Zeitpunkt hat Sam Bankman-Fried von der Kryptobörse FTX dann das Projekt übernommen.

Die Krypto-Community reagierte empört auf das Verhalten von Chef Nomi, wobei einige Anleger, die die SUSHI-Kryptowährung auf Binance gekauft hatten, der Kryptobörse deren Notierung zum Vorwurf machten.

Binance gilt als ausgesprochener Förderer von DeFi-Projekten, so hat die Handelsplattform im vergangenen Jahr gleich mehrere Projekte dieser Art notiert. Changpeng Zhao betonte zuletzt selbst, dass er in den DeFi die Zukunft der Branche sieht, wobei es noch mehr Marktreife bräuchte, ehe diese im Mainstream ankommen.

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SUSHI-Gründer verlässt DeFi-Projekt plötzlich, Crash führt zu neuer Übernahme

SushiSwap (SUSHI), eine Kryptowährung die aus dem DeFi-Projekt Uniswap entstanden ist und von dem umstrittenen anonymen Entwickler „Chef Nomi“ ins Leben gerufen, wurde am 6. September unerwartet von Sam Bankman-Fried, dem Geschäftsführer der Kryptobörse FTX, aufgekauft. Die Übernahme erfolgte fünf Tage nachdem SUSHI von 9,5 US-Dollar auf nur noch 1,13 US-Dollar abgerutscht war.

SUSHI 4-hour price chart

SUSHI Kursdiagramm. Quelle: TradingView.com

Ist der Sushi-Gründer ausgestiegen?

Im Vorfeld der Übernahme soll sich Nomi angeblich 20.039 ETH und 2.558.644 SUSHI aus dem Entwicklungsfonds seines Projekts ausgezahlt und verkauft haben. Das entsprechende Kapital war eigentlich für die Weiterentwicklung von SUSHI vorgesehen.

Spencer Noon, der Chef von DTCC Capital, war einer der ersten, die den plötzlichen Abverkauf durch „Chef Nomi“ bemerkt haben. So schrieb er zynisch:

„Der anonyme Gründer von SushiSwap verkauft seine ganzen Sushi. NA, WER HÄTTE DAS AHNEN KÖNNEN?!“

Der Beschuldigte reagierte derweil auf die Panik in der Community und betonte, dass es sich nicht um einen sogenannten „Exit Scam“ handeln würde. Bei dieser Art von Betrug wird der Wert einer Kryptowährung zunächst künstlich aufgeblasen, woraufhin die Betreiber verkaufen und mit dem Geld untertauchen. Vielmehr argumentierte Nomi, dass ihm der Entwicklungsfonds zur freien Verfügung stehen würde, da er das Projekt gegründet habe und dessen Hauptentwickler sei.

„Die Leute haben mich gefragt, ob ich einen Exit Scam gemacht habe. Das habe ich nicht. Ich bin noch immer hier. Ich werde mich an der Diskussion [um SUSHI] weiter beteiligen. Ich werde auf der technischen Seite weiterhin mithelfen. Ich werde sicherstellen, dass die Übernahme erfolgreich läuft“, so der Projektgründer auf Twitter.

Einige namhafte Entwickler aus dem Sektor der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) zweifeln diese Worte jedoch an. Andre Cronje, der Entwickler von Yean.Finance, der oftmals für die Transparenz und Dezentralisierung seines Projekts gelobt wird, entgegnet im Bezug auf einen weiteren Tweet von Nomi:

„Was meinst du mit ‚ohne mich‘? Willst du das Projekt etwa verlassen? Falls ja, gibst du dann die Gelder aus dem Entwicklungsfonds zurück? Alles was du bis jetzt gemacht hast, ist einen Token herauszugeben, der auf dem Uniswap Protokoll basiert. Waren die Gelder nicht für die Weiterentwicklung gedacht? Bist du nicht der zuständige Entwickler?“

Als die zugehörige Kryptowährung SUSHI dann in den freien Fall geraten ist, hat FTX das Projekt aufgekauft, worauf die Community wiederum positiv reagierte. Der FTX-Geschäftsführer hat angekündigt, dass die Keys für die gesamten SUSHI-Gelder in ein Multi-Sig-Wallet verschoben werden sollen, wodurch das DeFi-Projekt dann wirklich vollständig dezentralisiert wäre.

Der FTX-CEO kritisiert ebenfalls die Taten von Chef Nomi und meint, dass dieser zurücktreten müsse, damit das Projekt überleben kann. Die ganze Kontroverse fasst er in fünf Punkten zusammen:

„a) Nomi ist doof und hat der Community geschadet

b) Sushi hat als DeFi-Projekt mit dynamischen AMM noch viel Potenzial

c) Wenn Nomi nicht zurücktritt, ist Sushi am Ende.

d) Wenn Sushi eine Division für Serum hinzufügt, dann geben wir 5mm SUSHI an die Farmer

e) So oder so, AMMs wird es bald auch bei Serum geben.“

Branche reagiert positiv

Vor der „Übernahme“ durch FTX war Sushi im freien Fall und hätte womöglich auch auf null stürzen können. In nur fünf Tagen ging es für die Kryptowährung um 88 % nach unten, ohne dass es Grund zur Hoffnung gab.

Die Kryptobranche sieht die Übernahme deshalb überwiegend positiv, so meint Arthur Hayes, CEO der Krypto-Handelsplattform BitMEX, in einem Twitter-Eintrag:

„Bitte rettet mich vor einer schlechten Sushi-Investition, FTX. Sam ist jetzt der neue Chef(koch).“

Su Zhu von Three Arrows Capital unterstützt die Übernahme ebenfalls:

„Ich liebe es, und ETH hat das bei einem Stand von 320 US-Dollar dringend gebracht“, so Zhu in einem Tweet.

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Dash kündigt für neues Update „Protokoll-Versioning“ an

Die Blockchain-Plattform Dash führt in ihrem neuesten Update sogenanntes „Protocol-Versioning“ ein.

Das entsprechende Update hat Dash am ersten Septemberwochenende angekündigt. In der Regel bringt die Plattform alle sechs Wochen ein neues Update heraus, was bedeuten würde, dass die neuen Änderungen zwischen dem 6. und 20. Oktober eingespielt werden.

Wie es in der Ankündigung heißt, stellt Dash im Zuge dessen mehrere Versionen des eigenen Blockchain-Protokolls bereit, damit Entwickler leichter den Übergang auf das Testnet und Mainnet vollziehen können. Bisher mussten Entwickler ihre Daten auf dem Evonet jeweils vollständig löschen und ihre Plattform-Software mit jedem neuen Release aktualisieren. Dahingehend erklärt Dash:

„Dieser Ansatz war für die ersten Testphasen zwar in Ordnung, aber für die Arbeit auf Testnet und Mainnet ist er nicht mehr vernünftig. Um verschiedene Versionen von Datensätzen, Nodes und Clients gemeinsam zum Laufen bringen zu können, haben die DCG Entwickler Protokoll-Versioning eingeführt, damit zukünftige Veränderungen reibungsloser durchgeführt werden können.“

Weitere neue Funktionen, die mit dem geplanten Update hinzugefügt werden, sind unter anderem sogenannte Document-Binary-Properties, Verbesserungen am Name-Service der Dash-Plattform, eine Optimierung der JavaScript Library sowie Änderungen am Distribution-Package.

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YouTuber erklärt, wie Krypto-Betrüger seinen Kanal gekapert haben

Auch wenn die Vorgehensweise von Krypto-Betrügern jedes mal ein wenig anders ist, zeigt das aktuelle Beispiel eines großen YouTubers, der mehr als 2,43 Mio. Abonnenten hat, wie die Kriminellen in seinem Fall vorgegangen sind, um seinen Kanal zu kapern und eine betrügerische Fake-Schenkung der Kryptowährung XRP darüber zu verbreiten.

Laut einem entsprechenden Video vom 20. August haben die Cyberverbrecher den Kanal Universo Curioso gekapert indem sie dem Kanalbetreiber David Damasceno eine Kontaktanfrage geschickt haben, in der sie ihm eine Software zum Schneiden von Videos angeboten haben.

Als Damasceno die Fake-Software namens Zenium Editor, die zudem auch Werbeeinnahmen managen würde, dann heruntergeladen und installiert hatte, war es schon zu spät. Mit der Software wurde Malware installiert, die die Übernahme seines Kanals ermöglicht hat.

Anschließend wurde der YouTube-Kanal, der sich eigentlich mit den Themen Geschichte, Wissenschaft und Mystery beschäftigt, mit Live-Übertragungen und Videos überschwemmt, die allesamt eine betrügerische XRP-Schenkung bewarben. Hierbei forderten die Betrüger dazu auf, zwischen 2.000 – 150.000 XRP an bestimmte Wallets zu überweisen, um im Gegenzug einen höheren Betrag an XRP geschenkt zu bekommen.

Allerdings war es den Hackern scheinbar nicht genug, lediglich ihre Schenkung über den Kanal zu verbreiten, so sollen sie Damasceno darüber hinaus zu einer Lösegeldforderung in Höhe von 10.000 US-Dollar in Bitcoin (BTC) gedrängt haben, falls er seinen Kanal zurückbekommen wolle.

Sechs Stunden nach dem Hack konnte Damasceno jedoch die Kontrolle über seinen Kanal zurückgewinnen, ohne der Lösegeldforderung nachzukommen. Daraufhin löschte er alle Videos der Fake-Schenkung umgehend.

Viele Köpfe der Kryptobranche kritisieren YouTube für den Umgang mit Krypto-Betrugsmaschen. Auch Ripple-Chef Brad Garlinghouse meinte jüngst, dass das soziale Netzwerk nicht energisch genug gegen Krypto-Betrüger vorgehen würde.

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