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Bitcoin-Börse CoinField verspricht XRP-Massenadaption

Die Ripple-Technologie beziehungsweise das XRP Ledger soll als Grundlage für Sologenic dienen. Die Plattform der Bitcoin-Börse CoinField soll laut offiziellem White Paper die Tokenisierung von Aktien, ETFs und Fiatwährungen unterstützen. Dazu gibt es zwei Stable Coins, einen, der Tesla-Aktien abbildet, und einen für den US-Dollar. Wie die Bitcoin Exchange weiter ausführt, soll man diese Stable Coins gegen die Ripple-Währung XRP oder den plattformeigenen SOLO Coin tauschen können.

CoinField: Das Beste, was Ripple passieren konnte?

Die Solo Coins sollen, so heißt es im White Paper weiter, für Liquidität auf Sologenic sorgen. Indem sie auf XRP Ledger laufen, so das Versprechen, könne man die Coins „beinahe sofort“ traden. Die optimistische Selbsteinschätzung der Bitcoin-Börse:

Sologenic ist das ehrgeizigste Projekt, das jemals auf dem XRP Ledger gebaut worden ist und unterstützt die Massenadaption der XRP Blockchain im Allgemeinen.

Sologenic soll Cross-Asset-Handel ermöglichen

Mit dem Sologenic-Projekt soll überdies eine zentrale Anlaufstelle für Investoren entstehen, die Bitcoin & Co. mit dem traditionellen Finanzsektor verbindet:

Einer der Hauptgründe für die langsame Adaption von Krypto-Assets bei Investoren ist die Abwesenheit einer zugrunde liegenden Finanz-Infrastruktur. Die bestehenden Handelssysteme sind auf eine bestimmte Anzahl von Vermögenswerten wie Aktien und ETFs beschränkt. Diesen Handelsplattformen fehlt die Technologie, die für den Cross-Asset-Handel notwendig ist. Ein Trader ist nicht in der Lage, Kryptowährungen in andere traditionelle Finanzinstrumente umzutauschen. Darüber hinaus hat sich die Entwicklung der Krypto-Infrastruktur auf bestimmte Regionen konzentriert, mit sehr wenigen globalen Veranstaltungsorten für internationale Investoren.

Bei der Schaffung dieser Infrastruktur soll die Ripple-Technologie eine zentrale Rolle spielen.

XRP Ledger: Ripple-Technologie soll Bausteine verbinden

Das Sologenic-Ökosystem setzt sich aus fünf Bausteinen zusammen:

  • CoinField-Plattform
  • Brokerage Gateway
  • XRPL Native DEX
  • XRP Ledger
  • Open SDK Suite

Mithilfe dieser Bausteine, verbunden durch das XRP-Ledger, will die Bitcoin-Börse die Möglichkeit schaffen, Assets zu tokenisieren, die nicht auf Blockchain-Basis sind. Wie CoinField weiter verspricht, sollen künftige Inhaber des SOLO Token eine CryptoCard erhalten, mit der sie ihre Kryptowährungen „überall auf der Welt ausgeben“ können.

Der SOLO Token

Der plattformeigene Token wird in Form eines Initial Exchange Offering (IEO), einer Abwandlung der Initial Coin Offerings (ICO), angeboten.

Die maximale Anzahl an SOLO Token ist auf 400 Millionen Einheiten beschränkt, der Ausgabepreis soll bei 0,25 US-Dollar liegen. Die Token dienen unter anderem dazu, Handelsgebühren zu bezahlen. Die dafür verwendeten Token werden danach verbrannt. Langfristig will CoinField damit die Gesamtzahl der Token auf 200 Millionen senken. Der Pre Sale findet vom 9. bis 16. Dezember statt, der Public Sale ist für das erste Quartal 2020 angesetzt. Die Bitcoin-Börse will die Einnahmen wie folgt verteilen:

  • 50 Prozent Plattform-Entwicklung
  • 35 Prozent Rechtsabteilung
  • 15 Prozent Marketing

Fazit zu CoinField und Sologenic

Der Use Case des Projekts klingt vielversprechend – eine Plattform, die die Tokenisierung aller Assets ermöglicht und darüber hinaus die Verbreitung der Ripple-Technologie fördert – was kann da schiefgehen?

Beim Blick auf die offizielle Homepage fallen jedoch einige Ungereimtheiten auf, die am breit gefassten Use Case des Solo Coins und dem Sologenic-Ökosystem und dessen Seriosität Zweifel aufkommen lässt:

  • Jobangebote: Unter „Careers“ führt CoinField insgesamt 20 Jobangebote auf, die auf eine weitläufige Entwicklung der Plattform hindeuten. Die zugehörigen Links führen jedoch allesamt ins Leere.
  • Impressum/Unternehmenssitz. Laut eigenen Angaben handelt es sich bei CoinField um eine Bitcoin-Börse in Kanada. Im Impressum ist jedoch eine Adresse in Estland angegeben, wo sie auch offiziell registriert ist.

Auch die Social-Media-Stimmung rund um CoinField ist nicht die beste – im Internetforum Reddit wird hier von Nutzern von schlechter Außenkommunikation und dem Verdacht auf betrügerische Absichten berichtet. Das können wir bisher weder bestätigen noch falsifizieren.

Zum Redaktionszeitpunkt war CoinField nicht für ein Statement zu erreichen.

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Schweizer Börse SIX nimmt Handel für BNB-ETP auf

Die Schweizer Börse SIX hat ein weiteres börsengehandeltes Krypto-Produkt (Exchange Traded Product, ETP) in den Handel aufgenommen. Das ETP trägt den Namen Amun BNB ETP (ABNB) und ist aus einer Zusammenarbeit der Bitcoin-Börse Binance mit dem Schweizer FinTech Amun hervorgegangen. ABNB verfolgt den Kurs des Binance Coin (BNB), der hauseigenen Kryptowährung von Binance.

Changpeng Zhao, CEO von Binance, freut sich auf Investoren aus dem traditionellen Markt, die ihr Portfolio bunter gestalten möchten.

Unsere Partnerschaft mit Amun bei der Einführung des BNB ETP wird Anlegern eine neue und regulierte Anlageklasse mit einer einzigartigen Dimension für Utility-Token bieten, die sie über eine traditionelle Finanzinfrastruktur zugänglicher und zuverlässiger macht. Dies wird traditionellen Investoren einen Zugang zu einem diversifizierten Angebot verschaffen.

Wie auch der vor Kurzem mit Bitcoin Suisse lancierten Bitcoin-Ether-ETP ABBA wird ABNB ebenfalls über die Onyx-Plattform von Amun herausgegeben. Ebenso ist ABNB  vollständig durch Krypto-Einlagen gedeckt. Für die Verwahrung der Binance Coins zeichnet diesmal der Custodian Kingdom Trust verantwortlich. Die für ABNB erworbenen BNB Coins wandern in dessen Cold Storage (nicht mit dem Internet verbundene Krypto-Wallets).

Es war großartig, den schnellen Aufstieg von Binance von seinem bescheidenen Start im Jahr 2017 bis zu seiner heutigen Führungsposition zu beobachten

lässt sich Amun CEO Hany Rashwan in der Pressemitteilung zum ETP-Launch zitieren.

Wir freuen uns sehr, mit der weltweit grössten Krypto-Börse zusammenzuarbeiten und ihren nativen Token institutionellen und privaten Anlegern als sicheres, kostengünstiges und reguliertes Schweizer Börsenprodukt zugänglich zu machen,

so Rashwan weiter.

BNB-Kurs: Von der Realität eingeholt

Am Tag des Handelsbeginns von ABNB konnte sich der BNB-Kurs der Stagnation unter den Top-10-Kryptowährungen zwar zwischenzeitlich entreißen; ein zartes Tagesplus von fünf Prozent hielt jedoch nicht lange vor. Zu Redaktionsschluss handelte der BNB mit 18,27 US-Dollar wieder auf dem Niveau des Vortages. Immerhin: Mit einem Wochenplus von 14 Prozent stellt der Binance Coin den Rest der Top deutlich in den Schatten.

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Binance CEO sieht positive BNB-Entwicklung nach ETP Launch

Die größte Schweizer Börse SIX hat sich entschieden, ihr Kryptowährungsportfolio zu erweitern, indem sie ein Produkt handelt, das ausschließlich auf den Binance Coin basiert.

Binance Coin ETP geht live

In einem am 15. Oktober veröffentlichten Blogbeitrag bestätigte die Kryptowährungsbörse Binance, dass sie ein spezielles Exchange Traded Product (ETP) einführt. Der Handel beginnt heute und markiert das erste physisch unterstützte BNB-basierte ETP auf der ganzen Welt. Der Schritt folgt mehreren anderen ETPs. Für den Start kooperierte Binance mit dem lokalen Startup Amun.

“Unsere Partnerschaft mit Amun bei der Einführung der BNB ETP wird Anlegern eine neue und regulierte Anlageklasse mit einer einzigartigen Dimension für Utility-Token bieten, die sie über eine traditionelle Finanzinfrastruktur zugänglicher und zuverlässiger macht”, kommentierte Binance CEO Changpeng Zhao (bekannt als ‘CZ’) in der Pressemitteilung.

BNB/USD schien von den Nachrichten belebt zu werden und stieg in den letzten 24 Stunden um fast fünf Prozent. Auf Twitter deutete CZ an, dass er vermutet, dass die Preise weiter steigen würden.

“Ich weiß nicht, was es mit dem $BNB-Preis machen wird, aber es macht $BNB sicherlich für ein neues Publikum zugänglicher”, schrieb er am Dienstag.

BNB ist in den letzten Monaten tatsächlich unter Druck geraten. Nachdem der Token im Juni Allzeithöchststände von 40 $ erreichte, halbierte er sich im Wert. Ende letzten Monats erreichte er ein Niveau von knapp 15 $.

SIX in Richtung Krypto

SIX scheint sich als unterstützende Umgebung für kryptobezogene Produkte zu etablieren. Die Börse startete Ende 2018, auf dem Höhepunkt der Bitcoin-Baisse, einen Multi-Crypto-ETP. Anfang dieses Monats ging Amun ein Joint Venture mit dem Schweizer Betreiber Bitcoin Suisse ein, um an der SIX einen Bitcoin und Ethereum ETP zu präsentieren.

“Dieses Produkt verdeutlicht die führende Position der Schweiz im Krypto-Bereich, wo Amun eng mit der Börse und den Behörden zusammenarbeitet, um regulierte, überzeugende und institutionelle Finanzprodukte zu entwickeln”, sagte Amun CEO Hany Rashwan damals.

SIX plant weiterhin die Einführung einer Blockchain-Version ihrer Plattform, verschiebt jedoch den Release auf 2020.

Textnachweis: bitcoinist

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Libra wird trotz Absprung führender Unternehmen von Konsortium-Anfragen überschüttet

Facebook scheint unbeeindruckt von der unerbittlichen Kritik und dem Druck, der sich auf seine Krypto-Positionierung auswirkt, zu sein. Als der US-Finanzminister mit weiteren Drohungen eingriff, fiel ein weiterer Partner von Libra weg, während das Konsortium seine erste offizielle Sitzung abhielt.

Neue Käufer für Libra?

Die Libra-Vereinigung hatte gestern ihre erste Generalversammlung in Genf. Die Versammlung beinhaltete die Festlegung der grundlegenden Leitung der Libra -Vereinigung, die heute nur noch 21 Mitglieder zählt.

Berichten zufolge wurden fünf neue Vorstandsmitglieder ernannt, darunter Projektleiter David Marcus, Andreessen Horowitz’ Blockchain-Chefin Katie Haun, Xapo CEO Wences Casares, Matthew Davie von Kiva Microfunds und Patrick Ellis von PayU.

Das niederländische Unternehmen PayU ist der einzige Zahlungsabwickler im Konsortium, da alle US-Giganten unter Androhung schwerer Regulierungsmaßnahmen geflohen sind. Bislang sind es sieben Quitter: PayPal, Visa, Mastercard, Stripe, eBay, Kajakbesitzer Booking Holdings und der südamerikanische Zahlungsdienstleister Mercado Pago.

Der Verband behauptet, dass Libra eine eigenständige Einheit sein wird, aber es ist klar, dass Facebook weiterhin die Strippen ziehen wird. Erst gestern sagte US-Finanzminister Steve Mnuchin gegenüber CNBC, dass sie, wenn diejenigen, die mit der Kryptowährung in Verbindung gebracht werden, ihre strengen Anti-Geldwäsche-Standards nicht erfüllen, einer Strafverfolgung unterzogen werden. Er fügte hinzu, dass diejenigen, die das Projekt eifrig unterstützt haben, erkannt hätten, dass sie nicht den Anforderungen gewachsen seien und daher aus dem Projekt ausstiegen.

Zentralbankchef zur Kontrolle benötigt

Facebook braucht jemanden mit der Erfahrung, eine Zentralbank zu leiten, um die zentralisierte Kryptowährung zu operieren. Berichten zufolge hat Projektleiter David Marcus das auch bereits betont.

Laut der offiziellen Pressemitteilung brechen neue Partner praktisch die digitale Tür ein, um die Schwergewichte zu ersetzen, die vor kurzem abgesprungen sind. Die Libra-Vereinigung bestätigte, dass über 1.500 Unternehmen Interesse an einer Teilnahme am Projekt bekundet haben und etwa 180 Unternehmen haben die vorläufigen Mitgliedschafts-Kriterien erfüllt.

Textnachweis: bitcoinist

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Altcoins wie Ripple´s XRP und Stellar gewinnen an Dynamik

Einige der Altcoins beginnen derzeit eine eigenen Dynamik zu entwickeln und etwas größere Bewegungen zu machen. Ripple’s XRP, Stellar Lumen und 0x gehören dazu.

Bitcoin Dominanz Dip gut für XRP

Bitcoin scheint es derzeit nicht zu packen über $8.400 zu steigen. Offensichtlich lauern einige Bären und der Widerstand erweist sich für einen weiteren Tag als zu stark. Auf der abwärtsgerichteten Seite sank Bitcoin auf ein Tagesniveau von 8.240 $, erholte sich aber wieder auf knapp über 8.300 $ und steckt seither in der Spanne zwischen $8.300 und $8.400 fest.

Die anhaltende Langeweile auf den BTC-Märkten war für Altcoin Trader, insbesondere für XRP Investoren, ein Grund zur Freude. Der Ripple Token hat seit dem Wochenende einen Anstieg von über elf Prozent erreicht. XRP kratzt weiterhin an der $ 0,30 Marke und befindet sich derzeit bei $ 0,29.

Zu beachten ist jedoch, dass trotz diesem Anstieg der Ripple Token seit Jahresbeginn immer noch um 15 Prozent gefallen ist und somit noch einen langen Weg vor sich hat. Das bevorstehende Ripple Event in Singapur scheint wie in den Vorjahren die Dynamik zu steigern. Das Treffen von Ripple Führungskräften und XRP Supportern ist das bullischste Ereignis des Jahres für die Ripple Community.

Es gibt eine massive Widerstandszone bei $0,30, die derzeit getestet wird, aber ein Durchbruch könnte einen größeren Pump für XRP bedeuten.

Stellar ebenfalls stark unterwegs

Wie üblich, wenn sich XRP bewegt, folgt die kleine Schwester Stellar. XLM hat in den letzten 24 Stunden einen Zuwachs von über neun Prozent verzeichnet, da der Coin auf rund 0,065 $ klettert, aber auch dieser ist weit unter den bisherigen jährlichen Höchstständen und hat noch, wie nahezu die meisten Altcoins, einen langen Weg vor sich.

Die Verlangsamung von Bitcoin führt dazu, dass einige Altcoins eine eigene Dynamik entwickeln. Es scheint dass Kapital von Bitcoin, teilweise in Richtung der bekanntesten Altcoins fließt.

Textnachweis: newsbtc

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Monero nimmt einen neuen PoW-Algorithmus zur Abwehr von Asic-Minern an

Monero (XMR) hat mit dem Zufluss von spezialisierten ASIC-Rechnern zu kämpfen, die das Mining im Netzwerk übernehmen. Nach mehreren ASIC-Deaktivierungsforks, die den CryptoNight-Mining-Algorithmus leicht optimiert haben, plant Monero den Wechsel zu einem völlig anderen Proof-of-Work-Algorithmus, um weiterhin resistent zu bleiben.

Monero plant drittes ASIC-resistentes Upgrade

Gegen Ende Oktober plant Monero ein Upgrade, dass das Netzwerk wieder leichter zugänglich für CPU´s macht. Diese Änderung macht den PoW-Algorithmus CryptoNight überflüssig und führt den RandomX-Algorithmus ein.

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Das Monero-Netzwerk verlagerte sich zweimal, im April 2018 und ein Jahr später, im Frühjahr 2019, vom ASIC-basierten Mining weg. Erstmals verzeichnete die Monero-Community im Jahr 2018 einen deutlichen Wachstumstrend im Mining. Zunächst wurde das Wachstum auf Botnets oder Krypto-Hijacking zurückgeführt, bei dem mehrere CPUs genutzt sein sollten.

Es stellte sich jedoch heraus, dass es ASICs und programmierbare Maschinen gab, die sich an CryptoNight anpassen konnten. Nachdem Monero diese Art der ASICs deaktiviert hatte, wechselten einige mit dem gleichen Algorithmus zu anderen Coins. Dazu gehören Haven Protocol (XHV), AEON (AEON), das ältere Bytecoin (BCN) sowie Electroneum (ETN).

ASIC-Mining-Rigs sind im Mining deutlich effektiver als CPUs und ermöglichen es einer Handvoll von Personen, große Teile eines Netzwerk zu steuern. Dadurch entsteht nicht nur ein zentralisierteres Netzwerk, sondern es wird auch, weil ASIC-Geräte typischerweise teuer sind, die Teilnahme von Minern mit niedrigeren Einkommen verhindert.

ASIC nicht wirklich der Feind

Der ASIC-Widerstand wird jedoch nicht von allen Projekten geführt. Ethereum (ETH) hat sich gegen eine Deaktivierungsfork entschieden. Unterstützer des ASIC-Mining glauben, dass der Großbetrieb die Sicherheit von Coins erhöht. CPU-basiertes Mining ist weniger effizient und kann im Falle von Monero zu mehr illegalem Mining führen.

XMR hat harte Zeiten erlebt. Die jüngste ASIC-Deaktivierungsfork wird teilweise als Rückschlag angesehen, da ein weiterer Crash im Mining vermutet wird. XMR handelt derzeit bei etwas über 50 $, was weit entfernt von seinen Höchstpreisen bei nahe $500 ist. Monero ist auf dem besten Weg, sich von den Top-15 Coins zu verabschieden, da Monero auch durch eine Reihe von Delistings in letzter Zeit negativ beeinträchtigt wurde. Die anonymen Merkmale von XMR sind anscheinend kein Verkaufsargument mehr, da die meisten Börsen eine De-Anonymisierung und erhöhte Transparenz nach neuen FATF-Maßnahmen nachweisen müssen.

Textnachweis: bitcoinist

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G7: Krypto-Stablecoins wie Libra bedrohen die Finanzstabilität, aber nicht Bitcoin

Es ist nicht verwunderlich, dass Facebook immer noch vom regulatorischen Druck betroffen ist. Dank dem Social-Media-Riesen sind alle Augen jetzt auf Stablecoins gerichtet. Bitcoin wird jedoch noch nicht als Bedrohung angesehen.

Eine große Liste von Krypto-Bedenken

Zu der Task Force der G7-Gruppe, die gestern einen Berichtsentwurf veröffentlicht hat, gehören hochrangige Beamte der Zentralbanken, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und des Financial Stability Board (FSB), das die Regeln für die G20-Länder koordiniert.

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Der Bericht konzentriert sich auf Libra und skizziert die größten Bedrohungen. In einem Abschnitt mit dem Titel “Sicherstellung der Widerstandsfähigkeit gegenüber neuen Risiken” räumte der Bericht ein, dass die Weltwirtschaft mit Unsicherheiten konfrontiert ist, die sich aus sinkenden Zinssätzen, einer eskalierenden Staatsverschuldung und einer Schwächung der Finanzmärkte ergeben.

Um diesen “neuen Risiken” zu begegnen, fügte man hinzu, dass das FSB einen neuen Überwachungsrahmen entwickelt, der bis zum nächsten Jahr eingeführt werden soll. Zu den zahlreichen Herausforderungen, die sie als Bedrohung für die Finanzstabilität ansah, gehörten Verbraucher- und Anlegerschutz, Datenschutz und finanzielle Integrität einschließlich der Einhaltung von AML/KYC sowie faire Wettbewerbs- und Kartellpolitik.

Im Grunde genommen all die Dinge, die Facebook nicht bieten kann

Die Liste zitierte weiter die Problematik der Steuerhinterziehung, die Marktintegrität, eine solide und effiziente Regierungsführung, die Cybersicherheit und operationelle Risiken sowie eine angemessene Rechtsgrundlage für Libra-ähnliche Krypto-Stablecoins. Die Aufsichtsbehörde wird auf dem Treffen der Finanzminister und Zentralbankpräsidenten der G20 in dieser Woche einen offiziellen Vermerk über globale Stablecoins vorlegen.

Keine Bedrohung durch Bitcoin

Insbesondere fügte der Bericht hinzu, dass er Krypto-Assets wie Bitcoin nicht als Bedrohung ansieht.

“Die Staats- und Regierungschefs der G20 stellten fest, dass Krypto-Assets zum jetzigen Zeitpunkt keine Bedrohung für die globale Finanzstabilität darstellen, sondern dass sie weiterhin auf bestehende und neue Risiken achten.”

Bevor man “globale Stablecoins” hinzufügt, könnte dies eine Vielzahl von Herausforderungen für die Regulierungsgemeinschaft darstellen, wobei man sich eindeutig auf Libra bezieht. Sie erkannten aber die Vorteile von Stablecoins für grenzüberschreitende Transaktionen an, aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die meisten Zentralbanken ihre eigene nutzen, kontrollieren und davon profitieren wollen.

Textnachweis: newsbtc

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Ripple-Konkurrenz: Commerzbank fördert Marco Polo

Das Versprechen, mit dem Ripple Labs 2015 ins Bitcoin-Ökosystem trat, war ebenso vielversprechend wie optimistisch. Die xRapid-Plattform und der XRP Token sollen den internationalen Zahlungsverkehr liquider und effizenter gestalten. Bisher konnte Ripple dafür zwar einige Partner begeistern. Doch die wenigsten davon nutzen die Ripple-Technologie auch tatsächlich. Und: Die Konkurrenz lässt den Markt nicht ohne Weiteres aus den Händen.

Marco Polo: Commerzbank und Alfa Bank verzeichnen Fortschritte

So haben die Alfa Bank und die Commerzbank am 11. Oktober Fortschritte bezüglich Marco Polo verkündet. Gemeinsam mit der Novolipetsk Steel Company startete die russische Geschäftsbank ein Pilotprojekt für grenzüberschreitende Zahlungen. Damit schlägt sie nicht nur in die Kerbe, in der Ripple sich festsetzen will. Vielmehr spannt sie mit Partnern wie der Commerzbank und der Vesuvius GmbH ein Blockchain-Netzwerk, das XRP und xRapid das Dasein deutlich erschweren wird.

Danach handele es sich um das das erste russisch-deutsche Import-Export-Geschäft, das auf Marco Polo stattfindet. Das Ziel sei es dabei, eine digitale End-to-end-Lösung für Finanzflüsse in Warenketten zu finden. Marco Polo sorgt indes für die Anbindung von Unternehmen, indem sie Application Programming Interfaces (API) anbietet.

Die Marco Polo Partner

Das Projekt ging im Jahr 2017 an den Start und konnte seither einige erfahrene Partner für sich gewinnen. Zu diesen gehören unter anderem:

  • Commerzbank
  • KSB
  • Landesbanken Bayern, Baden-Württemberg, Hessen
  • Logwin AG
  • Mastercard
  • S-Servicepartner (Dachorganisation der Sparkassenfinanzgruppe
  • Sumitomo Mitsui Bank Corporation (Japan)
  • Voith

Während Ripple mit seiner Lösung auf xRapid und eine eigene Blockchain setzt, baut Marco Polo auf die Corda-Plattform des Bankenkonsortiums R3. Diese ist wiederum eine Plattform, die unter anderem Interoperabilität zwischen Smart Contracts herstellt. Eine Plattform also, die sich für den (Zahlungs-)Verkehr zwischen verschiedenen Unternehmens-Kunden anbietet. Das weiß auch Enno-Burghardt Weitzel, Global Head of Trade Finance Products, bei der Commerzbank zu schätzen:

Unsere international tätigen Unternehmenskunden sind zunehmend daran interessiert, das Marco Polo Payment Commitment zusammen mit uns und den Banken unseres globalen Netzwerks, wie der Alfa-Bank, zu testen. Dieses neue Instrument, das auf der digitalen Verarbeitung und dem Abgleich von Handelsdaten im Marco Polo-Netzwerk basiert, bietet eine digitale Lösung für die wachsende Nachfrage unserer Kunden nach schnelleren und transparenteren Transaktionen, einer optimierten Finanzierung, einem besseren Working Capital Management und einer potenziellen Integration in ERP-Systeme.

Das Marco-Polo-Netzwerk ist letztlich darauf ausgelegt, diesen Markt zu erobern. Es könnte also eng werden für Ripple.

Die Ripple-Konkurrenz – das wird eng

Mit dem Marco-Polo-Netzwerk und den aktuellen Fortschritten verdichtet sich die Ripple-Konkurrenz. Auch die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication, besser bekannt unter dem Namen SWIFT, arbeitet zudem an einer Lösung für den internationalen Zahlungsverkehr. SWIFT setzt dem Ripple-System mit Global Payments Solutions einen cloud-basierten Zahlungstracker entgegen.

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US Senatoren drohen CEOs: Lasst Libra fallen oder erwartet regulatorischen Druck

Die Krypto-Probleme von Facebook vertiefen sich, da immer mehr Partner das Libra-Projekt verlassen, bevor es überhaupt an den Start geht. Es scheint, dass US-Senatoren dazu drängen, da Briefe an CEOs durchgesickert sind. Einige behaupten, dass die Regierung Innovationen unterdrückt, während andere zustimmen, dass das Krypto-Projekt einfach gefährlich ist.

Was passiert gerade?

Es scheint, dass eine Reihe von US-Senatoren sich privat mit den Mitgliedern der Libra Association in Verbindung gesetzt haben, um sie aufzufordern, das Projekt zu verlassen. In den Briefen, die der VanEck-Digital Asset-Stratege Gabor Gurbacs veröffentlichte, wird hervorgehoben, wie weit die US-Politiker gehen, um zu verhindern, dass Libra jemals auf den Markt kommt.

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Dies ist die Art von Brief, den Führungskräfte bei Stripe, Mastercard und Visa (ehemalige Libra-Mitglieder) erhalten haben. Viele Führungskräfte haben sich aus diesem Grund vermutlich gegen die Innovation entschieden.

Der Brief an Stripe CEO Patrick Collison kam von den Senatoren Brian Schatz und Sherrod Brown.

Facebook hat durch einen Skandal nach dem anderen gezeigt, dass es unser Vertrauen nicht verdient. Es sollte wie die gewinnorientierte Gesellschaft behandelt werden, die es ist, genau wie jedes andere Unternehmen.

In dem Schreiben heißt es weiter, dass der Social-Media-Riese darum kämpft, massive Probleme wie Datenschutzverletzungen, Desinformation, Wahlintervention, Diskriminierung und Betrug anzugehen. Es wurde weiterhin festgestellt, dass Facebook versucht, als Finanz-Schiedsrichter zu fungieren, ohne diesen Status haben zu dürfen.

Verlasse Libra, oder sonst…

In einer verschleierten Drohung fügte man hinzu, dass die Unternehmen durch die Übernahme dieses Projekts ein hohes Maß an Kontrolle von Regulierungsbehörden für alle Zahlungsaktivitäten erwarten können, nicht nur von Libra.

Die Schwere des Briefes kann nicht geleugnet werden, aber es gab immer noch Anti-Facebook-Stimmungen in den Kommentaren, wobei David Weisberger auf folgendes hinweist:

Hätte sich Libra dafür entschieden, einen stabilen Coin auf Dollar-Basis für US-Kunden, Euro für Europäer usw. zu schaffen oder zu verwenden, und NICHT versucht, einen privaten Wechselkursmechanismus einzuführen, wären sie auf viel weniger Widerstand gestoßen. Besser noch, sie hätten Bitcoin einfach akzeptieren/fördern sollen….

Bisher haben PayPal, eBay, Visa, Mastercard und Stripe das Konsortium verlassen und die Wahrscheinlichkeit, dass andere folgen, ist hoch.

Textnachweis: bitcoinist

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Analysten erwarten eine starke Performance der Altcoins, da der Bitcoin Kurs stagniert

Vor etwa drei Wochen begannen die Altcoins plötzlich höher zu steigen. Ethereum gewann an einem einzigen Tag über 10 Prozent, Litecoin stieg um 8 Prozent und XRP von Ripple legte in drei Tagen um 20-30 Prozent zu.

Seitdem hat dieser seltsame Trend im Krypto-Markt, der seit fast einem halben Jahr (und vor allem seit Anfang 2019) von Bitcoin dominiert wird, jedoch angehalten. Nach 69 Prozent bewegte sich die Bitcoin-Dominanz relativ flach, was einige zu der Annahme veranlasste, dass es an der Zeit sein könnte, dass Altcoins in naher Zukunft wieder glänzen können.

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Analysten gehen davon aus, dass Altcoin bald ihren Kreuzzug beginnen werden

Analyst Chonis stellte kürzlich fest, dass die Dominanz von Bitcoin – der Anteil von BTC am Kryptowährungsmarkt – trotz der Stagnation weit von einem Support-Niveau entfernt ist. Er behauptete daher, dass man sehen könne, wie Altcoins zukünftig weiter an Boden gewinnen, “bis das historische Dominanzniveau von 67,2 Prozent wirklich als anhaltende Unterstützung bestätigt wird”.

Analyst NebraskanGooner hat sich dieser Einschätzung angeschlossen. Er stellte in einem kürzlich veröffentlichten Tweet fest, dass sein Indikator “eine Trendumkehr in der Dominanz von[Bitcoin] signalisiert”, was bedeutet, dass die Metrik in Richtung 66 Prozent tendieren könnte.

Diese Erwartung kommt, da die führende Kryptowährung zu stagnieren begonnen hat – ein Markttrend, von dem Analysten behaupten, dass dies ein Indikator oder ein Vorläufer für die relative Preisstärke der alternativen Kryptowährungen ist.

“Je mehr ich diese PA sehe, desto mehr glaube ich, dass dies der Fall sein wird. Ich denke, dass die Menschen weiterhin den BTC-Bereich überanalysieren und signifikante Altbewegungen verpassen werden. Ich nicht.”

Textnachweis: newsbtc 

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