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Altcoin-Rallye: Mindol-Kurs (MIN) explodiert – Was steckt dahinter?

Aktuell hebt sich ein Coin in der langen Liste hinter Bitcoin & Co. deutlich ab. Der Mindol-Kurs (MIN) ist zwischenzeitlich innerhalb von 24 Stunden um satte 30 Prozent angestiegen. In den letzten sieben Tagen verzeichnete Mindol eine Rallye von knapp 40 Prozent. Mit 3,51 US-Dollar ist die Kryptowährung damit auf ihrem Allzeithoch. Zeit, das Projekt unter die Lupe zu nehmen.

„Die neue Währung für Subkultur-Märkte“

Wie das Projekt im offiziellen White Paper verrät, ist Mindol auf die japanische Popkultur — allen voran Mangas – ausgelegt. Hier soll Mindol, so die wenig konkrete Ausführung von offizieller Seite, „neue Inhalte schaffen“. Dabei wollen die Betreiber „das Projekt durch die Blockchain-Technologie sichern und schützen“. Mindol sei also „die neue Währung für die Welt der „Subkulturmärkte“.

Um den virtuellen Mindol-Subkulturmarkt zu schützen, verfüge das Projekt zudem über eine „sehr exzellente Datenstruktur“ zum Schutz vor Manipulation. Nach weiteren ausführlichen Beschreibungen der Blockchain-Technologie selbst (die man auch bei jedem anderen Coin genauso formulieren könnte), verrät das Projekt im White Paper dann endlich den konkreten Anwendungsfall:

Auf der eMindol-Plattform wird das Settlement und das Ausgeben der Mindol Token sowie Abstimmungsfunktionen, digitales Ticketmanagement nach dem Kauf von Tickets für Events und das Copyright Management über die Blockchain-Technologie ausgeführt.

Derzeit wird der Token zu über 70 Prozent auf der Börse „Coinall“ gehandelt. Dort ist der Token nach Bitcoin und dem Stable Coin Paxos Standard der am dritthäufigsten gehandelte Coin. Weitere Börsen, auf denen der Coin gehandelt wird, sind CoinTiger und Coinsuper – auf größeren, scheinbar seriöseren Börsen sucht man den Token vergeblich.

Das Mindol-Team: Zweierspitze ohne Support

Das Firmenprofil von Mindol weist lediglich zwei Personen auf: Geschäftsführer Fumihiro Fukuhara und Hollywood-Regisseur Gil Junger. Weitere Informationen findet man über den Geschäftsführer nicht – weder auf Facebook noch auf LinkedIn oder ähnlichen Social-Media-Kanälen. Auch weitere Auskünfte sind schwer zu finden. Im offiziellen bitcointalk-Forum oder im projekteigenen Telegramchannel gibt es außer Anfragen von Nutzern keine offiziellen Informationen vonseiten des Teams.

Abgesehen von den besprochenen dünnen Informationen aus dem White Paper und einigen Ankündigungen zu Kooperationen (offenbar will der ehemalige Fußballer Ronaldinho das Projekt unterstützen) gibt es wenig Details über etwaige Weiterentwicklungen. Im Fokus steht lediglich die Entwicklung eines Online-Spiels sowie die Mitfinanzierung des angeblichen Hollywoodfilms „To Do and Die“. Letzterer soll laut Mindol-Angaben noch im nächsten Jahr erscheinen. Bisher scheint er jedoch nur auf der Mindol-Homepage zu existieren.

Auch technisch lässt einen das Projekt im Dunklen. Es wird weder aufgeführt, welchen Konsensmechanismus das Projekt verwendet noch ob es Entwickler gibt, die an dem Team mitarbeiten, auch etwaige Zukunftspläne sind nicht zu finden.

Fazit: Vorsicht mit Mindol

Ein mageres Team, keine technischen Informationen und notdürftige Ankündigungen gepaart mit unbekannten Exchanges und einem fragwürdigen Use Case legen eine Deutung nahe: Das Projekt hat wenig Substanz.

Mit Blick auf die gewaltigen Kursanstiege in den letzten Wochen mag man sich bisweilen an die Mechanismen hinter Pump-and-Dump-Systemen, wie hier ausführlich erklärt, erinnert fühlen. Hier sei anzumerken, dass falls es sich bei den aktuellen Mindol-Kurs-Anstiegen um einen Pump and Dump handeln sollte, das nicht zwingend mit den Entwicklern des Projekts zusammenhängt.

Hier kann man, wie bereits beschrieben, lediglich auf die mangelnde Transparenz verweisen.

Fest steht: Bei solch starken Anstiegen wie im aktuellen Fall von Mindol ist Vorsicht geboten.

Disclaimer: Die vorgelegten Informationen wurden nach bestem Wissen zusammengetragen, können aber keine Garantie auf Vollständigkeit geben. Es handelt sich hier lediglich um die Einschätzung des Analysten, keinesfalls um Investment-Beratung. Im Bitcoin-Markt gilt wie immer: DYOR!

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Ripples XRP: Der XRP-Preis scheint bereit für eine starke Bewegung – was denken Analysten?

Während in letzter Zeit alle Augen auf Bitcoin gerichtet waren, sollte man nun womöglich Ripples XRP etwas mehr Aufmerksamkeit widmen. Ein Top-Analyst glaubt, dass der Altcoin kurz vor einem Kampf starker Volatilität steht – denn das Tauziehen zwischen Bullen und Bären heizt auf beiden Seiten auf und führt zu immer engeren und strafferen Preisaktionen.

Ist XRP bereit für den Ausbruch?

Anfang der Woche hatten Bitcoins Bollinger Bands auf dem Tages-Chart angefangen, sich zu konsolidieren. Sie legen nahe, dass die Kryptowährung bald eine Bewegung von mehr als 15% sehen wird.

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Bestätigt hat das der Schöpfer des Indikators selbst, John Bollinger. Der glaubt, dass „die meisten Kryptowährungen auf oder in der Nähe des Bollinger Band Squeeze Niveaus liegen. Zeit, aufzupassen.“ Bollinger führte die massive 40%-Bewegung von Ende Oktober als Beispiel heran.

Big Cheds zufolge ist die Dichtigkeit der Bollinger-Bänder nun bei Ripples XRP besonders ausgeprägt. Dem Trader zufolge seien XRPs tägliche Bollinger Bands seit März nicht mehr so eng gewesen – und das deutet darauf hin, dass die Volatilität auf einem guten Weg ist.

Wohin geht Ripples XRP?

Was glauben Analysten also, in welche Richtung sich Ripples XRP bewegen wird? Im Moment scheinen die kurzfristigen Preisaussichten positiv.

Der beliebte Kryptowährungsanalyst CryptoWolf beobachtete kürzlich, dass der Altcoin eine Reihe verschiedener Signale aufweist, die einen Ausbruch nach oben implizieren – so bilde XRP möglicherweise einen „aufsteigenden Dreiecksboden“.

CryptoSlate-Autor Senor Satoshi bestätigt die Behauptung, dass XRP ein aufsteigendes Dreieck bildet. Senor Satoshi zufolge zeige die Kryptowährung das positive Preismuster auf dem mittelfristigen Chart.

Ihm zufolge führt ein Bruch über die obere Grenze des Dreiecks zu einem Anstieg von 13% – was die Preise wieder auf das Niveau vor dem jüngsten Rückgang bringen würde.

Senor Satoshi nach gibt es außerdem ein starkes Unterstützungsniveau um die 0,214 $ herum, was den bullischen Aussichten zusätzlichen Schwung verleiht.

Die langfristigen Kursaussichten für Ripples XRP sind jedoch angeblich bärisch. Die Kryptowährung soll die Unterstützung eines langfristig absteigenden Dreiecks und somit einen langfristigen Aufwärtstrend gebrochen haben: Das brächte den Preis in den kommenden Monaten langfristig auf 0,05 $ – also 80% unter den aktuellen Preisen.

Textnachweis: newsbtc

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Stable Coins: Equilibrium richtet ersten Krypto-Stabilitätsfonds ein

Die Equilibrium-Plattform hat den weltweit ersten Krypto-Stabilitätsfonds lanciert. Der Fonds soll die Nutzer der Plattform gegen die Volatilität des Marktes schützen. Er hat einen Wert von 17,5 Millionen US-Dollar und dient zunächst der Absicherung des plattformeigenen Stable Coin EOSDT.

Equilibrium selbst gibt es bereits seit April 2019. Nutzer erhalten hier die Möglichkeit, Stable Coins zu erwerben oder ihre eigenen wertstabilen Krypto-Assets zu erstellen. Als Gegenleistung verlangt die Plattform Absicherungen in Form von liquiden Kryptowährungen.

Dem auf der EOS Blockchain basierenden EOSDT Token kommt hierbei eine Sonderrolle zu. Denn der an den US-Dollar gekoppelte Stable Coin fungiert als Basiswährung der Plattform. Als solche ist der Coin durch digitale Kunden-Assets im Wert von 12,5 Millionen US-Dollar abgesichert. Wie der Equilibrium CEO Alex Melikhov verdeutlicht, ist die zusätzliche Einrichtung des Fonds somit auch ein Vertrauensbeweis der Entwickler an die eigene Währung:

Als Bestätigung unseres Bekenntnisses zu EOSDT haben wir den Stabilitätsfonds mit eigenem Vermögen eingerichtet. Dieser Fonds bietet eine zusätzliche Absicherung und stimmt unsere Interessen mit unseren Kunden ab – auch wir tragen ein Risiko!

Equilibrium-Stabilitätsfonds läuft über Smart Contract

Der von Equilibrium lancierte Stabilitätsfonds ist in der Form von Smart Contracts aufgebaut. Er umfasst 6,5 Millionen EOS (etwa 17,5 Millionen US-Dollar). Die Verträge sind derart programmiert, dass sie sich bei Marktschwankungen automatisch auslösen. Sollte es also dazu kommen, dass EOSDT nicht ausreichend mit Assets abgesichert ist, sorgt der Algorithmus dafür, dass EOSDT-Halter automatisch kompensiert werden.

Als Inspiration für den Fonds fungiert die US-amerikanische Federal Deposit Insurance Coorpration (FDIC). Bereits in den 1930er-Jahren ins Leben gerufen, fungiert dieser Fonds wie eine Art Versicherung für die Einlagen von Bankkunden. Ähnlich wie der FDIC soll daher auch der Stabilitätsfonds von Equilibrium ein zusätzliches Kundenvertrauen gewährleisten.

Equilibrium hat die Smart Contracts von einer unabhängigen Auditfirma überprüfen lassen. Das Unternehmen hofft, dass der eigene Fonds eine Signalwirkung auf die Branche entfalten wird.

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Schweden schließt sich China und Südkorea im Zentralbank-Kryptorennen an

Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht die nächste Zentralbank auf den Kryptozug aufspringt. Gestern war es Südkorea, heute ist es Schweden, das seine Pläne für die Einführung einer Krypto-Krone („e-Krona“) verkündet.

Pilotpartnerschaft für die e-Krona

Die schwedische Zentralbank will einen Vertrag mit dem multinationalen Professional Services-Unternehmen Accenture unterzeichnen, um die Einführung ihrer CBDC, der e-Krona, zu testen. Berichten zufolge soll die Partnerschaft zunächst ein Jahr lang laufen, bis Ende 2020. Wie die Riksbank hierzu erklärt:

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„Das Hauptziel des Pilotprojekts e-Krona ist es, das Verständnis der Bank für die technologischen Möglichkeiten der e-Krona zu erweitern.“

Die Bargeldnutzung in Skandinavien nimmt bereits ab, was die Zentralbank dazu veranlasst hat, 2017 mit der Erforschung einer digitalen Option zu beginnen. Die Partnerschaft mit Accenture umfasst die Entwicklung einer Zahlungsplattform mit einer Benutzeroberfläche, die e-Krona-Transaktionen von Karten und Smartphones ermöglicht. Es gibt keine Bestätigung der Bank, dass eine Krypto-Krone am Ende tatsächlich das Licht der Welt erblicken wird – das ist unter den gegebenen Umständen allerdings sehr wahrscheinlich.

Branchenbeobachter „Rhythm Trader“ vergleicht Kryptowährungen mit dem „Weltraumrennen unserer Generation“ – und Bitcoin sei der König von allen.

Krypto-ETP genehmigt

Schweden verhält sich in Bezug auf Krypto-Assets proaktiver als andere Länder der Region. Anfang dieser Woche hat die schwedische Finanzaufsichtsbehörde (SFSA) den Schweizer Krypto-ETP-Anbieter Amun zugelassen. Laut der Ankündigung ist Amun der erste Emittent, der vollständig besicherte, passive Anlageprodukte mit Kryptowährungen als Basiswert anbietet. Amuns Präsidentin Ophelia Snyder hierzu:

„Unsere Mission ist klar und das ist es, Investoren durch unsere Krypto-ETPs zu helfen, sicherer, kostengünstiger und einfacher in Krypto-Anlagenklassen zu investieren. Wir erkennen an, dass der schwedische Rechtsrahmen solche Initiativen unterstützt hat, und begrüßen seine Überlegungen.“

Das Unternehmen plant, sein Produktangebot von Krypto-Asset „Exchange Traded Products“ (ETPs) in der Europäischen Union zu erweitern.

Schweden ist das jüngste Land von vielen, die an der Forschung und Entwicklung einer CBDC beteiligt sind. Auch die südkoreanische Zentralbank hat begonnen, Blockchain-Experten einzustellen, und Litauen hat ein Forschungspapier über die Machbarkeit digitaler Währungen der Zentralbank veröffentlicht.

Anfang des Monats enthüllte Japan seine Ergebnisse über das Potenzial einer CBCD, und auch die Führer der Europäischen Zentralbank äußerten die Dringlichkeit, entsprechend innovativ zu sein. China führt derzeit das Rennen an, und das dürfte der Katalysator sein.

Textnachweis: bitcoinist

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Prognose: Ethereum-basiertes DeFi wird nächstes Jahr 5 Milliarden Dollar erreichen

Die Zukunft der Finanzen entwickelt sich, und Ethereum-basiertes DeFi steht an vorderster Front. In diesem Jahr ist das Wachstum der dezentralen Finanzwirtschaft trotz rückläufiger Krypto-Assetperformance explosionsartig gestiegen. 2020 wird das Wachstum voraussichtlich noch stärker werden. Es gibt bereits kühne Vorhersagen, welchen Meilenstein DeFi als nächstes erreicht.

2020 dürfte für DeFi groß werden

Die dezentralen Finanzen sind in diesem Jahr buchstäblich explodiert. DeFi bietet eine einzigartige Möglichkeit, mit digitalen Assets Zinsen zu verdienen, ohne dass ein Zwischenhändler einen Teil abbekommt. Das traditionelle Bankensystem am Rande des Zusammenbruchs und die Negativ-Zinsen belasten die Sparer in großem Stil.

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DeFi ist die Lösung, denn eine Einlage in Ethereum oder ein Stablecoin wie Dai kann auf einigen Plattformen beeindruckende Zinsen erzielen. Erst diese Woche wurden neue Rekorde für die Anzahl des in DeFi eingeschlossenen ETH aufgestellt.

Laut defipulse.com liegt die aktuell in DeFi gebundene Menge an ETH auf einem Allzeithoch von über 2,7 Millionen. Dai ist auch auf einem Höhepunkt mit 30 Millionen. Auf USD-Basis sind die Zahlen mit derzeit 665 Millionen US-Dollar nicht weit von ihren historischen Höchstständen entfernt.

Branchenberater Blockchain Capital sagt nun voraus: DeFi wird im Jahr 2020 weiter wachsen und könnte einen Wert von 5 Milliarden Dollar haben. Weniger optimistisch: Die noch junge Industrie könnte auch unter die Aufsicht der Regulierungsbehörden kommen, da sie derzeit keine KYC/AML-Verfahren erfordert, so Blockchain Capital.

Im nächsten Jahr dürften sich einige positive Entwicklungen für das DeFi-Ökosystem ergeben. Laut einem kürzlich erschienenen defipulse-Blogeintrag werden sich mit der Weiterentwicklung des Ethereum-Netzwerks auch Zero-Knowledge-Lösungen zum Schutz von Privatsphäre und Anonymität das Ethereum-Netzwerk verbessern.

Ethereum 2.0: Staking-Möglichkeiten

Dezentrale Börsen dürften auch im nächsten Jahr wachsen, und effiziente nicht-depotgebundene Finanzinstrumente werden weiterhin mehr Trader von den zentralen, gewinnorientierten Börsen weglocken.

Mit der Einführung von Ethereum 2.0 wird es im Netzwerk Staking-Möglichkeiten geben, man darf also gespannt sein, wie die Erträge im Vergleich zwischen direktem Staking und DeFi sind. Dem Posting zufolge würden die großen Börsen voraussichtlich ein depotführendes ETH-Staking anbieten werden, wie sie es derzeit bei Tezos tun.

Auch im nächsten Jahr wird es eine Vielzahl neuer Dienstleistungen für ETH 2.0 geben, wenn sich der Raum weiterentwickelt – etwa dezentrale Stakingpools und DeFi-Möglichkeiten.

Die Nachfrage nach dezentraler Finanzierung ist nicht zu unterschätzen. Warum das so ist – dafür genügt ein kurzer Blick auf den Zustand des derzeitigen Bankensystems.

Textnachweis: newsbtc

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Litecoin weist den Weg zum Krypto-Tiefpunkt – ist Bitcoins Halbierung nichts als Hype?

Litecoin, oft bezeichnet als „das Silber zu Bitcoins digitalem Gold“, ist häufig ein Frühindikator für den Rest des Kryptowährungsmarktes.

Sollte Bitcoin und der Rest der Krypto-Märkte es Litecoin gleichtun, könnte der gesamte Markt in Richtung eines Double-Bottom oder sogar niedriger fallen – es könnte sogar darauf hindeuten, dass Bitcoins Halbierung nichts als Hype ist.

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Litecoin führt Krypto-Markt in Richtung Double Bottom

Immer wieder hat Litecoin Anzeichen dafür gezeigt, dass es regelmäßig der führende Indikator für den gesamten Kryptowährungsmarkt ist – wo Litecoin hingeht, folgt tendenziell der Rest des Marktes.

Das war zum Beispiel Anfang 2019 der Fall, als Litecoin ein Tief von 20 $ erreichte. Litecoins Halbierung war zu diesem Zeitpunkt nur noch wenige Monate entfernt – ähnlich weit ist Bitcoin jetzt von seiner geplanten Halbierung im Mai entfernt.

Der vorzeitige Hype ließ den Preis des Krypto-Assets um über 600% steigen – auf ein Hoch von 145 $ pro LTC, bevor das Asset wieder toppte und in einen Abwärtstrend zurückkehrte. Litecoin wird heute bei etwa 43 US-Dollar getradet – über 100 US-Dollar weniger als noch vor der Halbierung.

Da Litecoin ein Frühindikator für den Markt ist und nun wieder Tiefststände in der Nähe seines Ausstiegs aus der unteren Trading-Range erreicht, könnte das darauf hinweisen, dass der Rest des Krypto-Marktes bald folgt – einschließlich Bitcoin.

Litecoins Halbierung war ergebnislos – was gilt für Bitcoin?

Litecoins glanzlose Reaktion auf die Halbierung könnte auch bedeuten, dass Bitcoins Halbierung nicht die Auswirkungen haben wird, die viele Krypto-Investoren von ihr erwarten. Jede Rallye bis zur Halbierung könnte in einem Ausverkauf nach der Halbierung ausgelöscht werden – ähnlich wie bei Litecoin und seiner jüngsten Halbierung.

Mit jeder Halbierung werden die Block-Belohnungen für die Miner um 50% reduziert, wodurch das empfindliche Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage zerstört wird. Und weil Kryptowährungen wie Litecoin und Bitcoin fest programmiert und digital knapp sind, ist die Idee: Mit weniger Verkäufen von Minern, die den Markt überschwemmen, überwältigt der Kauf das verfügbare Angebot – und der Preis steigt.

Während dies in der Vergangenheit bei Bitcoin der Fall war, könnte es sehr wohl zufällig sein und nichts mit der Halbierung zu tun haben. Litecoins fehlender Preisanstieg nach der Halbierung könnte darauf hindeuten, dass die Halbierungen kaum mehr als Hype sind – und die perfekte Gelegenheit für Wale, ihre Bestände bei Kleinanlegern, die von der Erzählung geblendet werden, zu dumpen.

Krypto-Investoren werden es früh genug erfahren – spätestens mit Bitcoins Halbierung im Mai 2020.

Textnachweis: newsbtc

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xx Coin: White Paper zu David Chaums Projekt veröffentlicht

Es gibt Neuigkeiten zum xx Coin rund um Kryptographie-Urgestein David Chaum. So ist nun die Version 1.1. der geplanten Kryptowährung online verfügbar. Außerdem gibt es auf der offiziellen Homepage nun Details über den geplanten Token Sale. Die Verteilung der Token soll wie folgt aussehen:

  • 70 Prozent der Token gehen an Investoren
  • 25 Prozent gehen an Entwickler
  • 5 Prozent werden für das xx-Coin-Ökosystem verwendet (etwa als Anreiz für Entwickler)

Insgesamt will das Team dabei eine Milliarde Coins verkaufen. Die xx Coins sind auf die Wahrung der Privatsphäre ausgerichtet. Praxxis, die Plattform für den xx Coin soll dabei eine Struktur bieten, die Zahlungen in einzelne Coins aufteilt. Durch Hash-basierte kryptographische Verfahren verspricht der Coin zudem eine Absicherung, die gegen Quantencomputerangriffe gefeit sein soll.

Erste Verkaufsrunde für xx Coin startet im Januar

Weiterhin sollen direkt im Genesis-Block sämtliche Coins herausgegeben werden. Die Verteilung soll über einen ERC 1404 Smart Contract laufen. Sobald das Mainnet kommt, werden die Token dann in xx Coins umgewandelt. Die erste Runde des Token Sales beginnt am 7. Januar. Weitere Runden sollen im selben Jahr – zeitgleich mit der Liveschaltung des Mainnets – kommen. Bei der ersten Runde werden vorerst Token im Wert von 15 Millionen US-Dollar, also ein 4,3-prozentiger Anteil des Gesamtvorrats, herausgegeben. Zu Beginn sollen die Token jeweils 0,35 US-Dollar kosten. Qualifizierte Investoren können sich dabei mit maximal 250.000 US-Dollar einkaufen, um eine faire Verteilung zu gewährleisten.

David Chaum hat das Praxxis-Netzwerk bereits im November angekündigt. Dazu hieß es vonseiten Chaums:

Der xx Coin und das xx-Netzwerk werden Smartphone-Nutzern und dApp-Entwicklern dienen, indem sowohl die Metadaten-Shredding-Anonymität und der Datenschutz von Elixxir als auch die Sicherheit, Geschwindigkeit und Skalierbarkeit von Praxxis genutzt werden. Durch die erfolgreiche Verbindung der beiden Projekte kann das xx-Netzwerk die Spannung zwischen Geschwindigkeit/Skalierung und Datenschutz/Sicherheit abbauen.

Ganz privat geht es dennoch nicht zu. Wer sich für den Token Sale registrieren will, muss zunächst seine Identität nachweisen. Investoren aus den USA sind außerdem ausgeschlossen.

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Neue Daten zeigen das wahre Ausmaß des PlusToken-BTC-Dumpings auf Huobi

In den letzten Monaten wurde mehrfach berichtet, der in Singapur ansässige Krypto-Börsendienstleister Huobi hätte eine große Menge an PlusToken-Auszahlungen verarbeitet. Die Krypto-Analyse-Firma Coin Metrics hat kürzlich einige On-Chain-Daten vorgestellt, um diese Ergebnisse zu untermauern.

Daten bestätigen: Huobi wurde von den PlusToken-Scammern verwendet

PlusToken war eines der größten Ponzi-Systeme in der über 10-jährigen Geschichte des Bitcoin-Krypto-Marktes. Das Programm wurde hauptsächlich in Südkorea und China durchgeführt. Es handelte sich um einen digitalen Wallet mit Krypto-Investitionsmöglichkeit, es wurden hohe monatliche Renditen im Austausch für Einlagen in Bitcoin und anderen Krypto-Währungen geboten. Am Ende kamen die Betrüger mit Krypto-Geldern im Wert von etwa 3 Milliarden Dollar (!) davon.

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Ende August behauptete dann das Blockchain-Analytikunternehmen Elementus, dass Huobi fast die Hälfte aller PlusToken-Auszahlungen abgewickelt habe. Andere Börsen, die einen großen Kapitalabfluss von PlusToken-bezogenen Adressen erhielten, waren Upbit, ZB.com, OKE und Gate.io.

Gestern präsentierte Coin Metrics eine Schätzung des BTC-Angebots von Huobi im vergangenen Jahr. Die Dynamik fällt mit dem PlusToken-Abverkauf zusammen: Die Bitcoin-Versorgung von Huobi beginnt Mitte 2019 zu steigen und steigt gegen Ende des Jahres immer noch.

Der Befund war Teil von Coin Metrics’ Forschungsposting mit dem Titel „State of the Network: Issue 29“, das die On-Chain-Governance behandelt.

Nicht nur Bitcoiner vom Betrug betroffen

Während sich die Daten von Coin Metrics Bitcoin widmen, um die Verbindung zwischen Huobi und PlusToken herzustellen, betraf der Betrug auch Altcoin-Anleger – darunter Ethereum, EOS und XRP.

Elementus schätzt sogar, dass es dem Ponzi-System gelungen ist, etwa 800.000 Ethereum-Inhaber, die meisten davon Asiaten, um 10 Millionen ETH zu betrügen. Eine unglaubliche Summe, denn 10 Millionen ETH machen rund 10% des gesamten Ethereum-Angebots aus. Damit ist der PlusToken-Betrug wahrscheinlich der größte Krypto-Betrug in der Geschichte er Kryptowährungen.

Huobi wurde auch für ETH-Abhebungen verwendet. Elementus zufolge sind die meisten ETH-Auszahlungen auf Krypto-Börsen umgestellt worden, von denen die Hälfte an Huobi ging.

Textnachweis: bitcoinist

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Stable Coin mit IWF-Orientierung: Nobelpreisträger macht Libra Konkurrenz

Nachdem Libra von verschiedenen Seiten geröstet worden war, ist es relativ still geworden um den geplanten Facebook Coin. Vertreter des Unternehmens sollten das Projekt bei Anhörungen vor Regierungen verteidigen. Von Erfolg gekrönt war das Unterfangen jedoch nicht. Die Tatsache, dass mit Libra eine digitale Weltwährung unter der Führung eines privaten Unternehmens herausgegeben werden sollte, stieß bei Regierungsvertretern auf scharfe Kritik. Gerade die Freizügigkeit im Umgang mit Daten, für die der Zuckerberg-Konzern bekannt ist, stieß hier auf Gegenwehr. Mit „Saga“ bekommt der Facebook Coin Konkurrenz – mit prominenter Unterstützung.

Saga-Projekt mit Anbindung an Sonderziehungsrechte

Wie der Krypto-Blog CNBC am 10. Dezember berichtet, will das US-Unternehmen Saga den SGA Token auf den Markt bringen. Dieser soll ähnlich wie Libra an einen Korb von Staatswährungen gebunden sein, um damit einen stabilen Wert abbilden zu können.

Im Unterschied zu Libra, so CNBC weiter, soll sich der Saga Coin jedoch nicht an einem eigens dafür gebildeten Währungskorb orientieren. Vielmehr soll Saga seinen Stable Coin an das Sonderziehungsrecht des internationalen Währungsfonds (IWF) binden. Dabei handelt es sich um eine 1969 eingeführte Währung, die international als Zahlungsmittel verwendet werden kann. Aktuell setzt sich der Währungskorb der Sonderziehungsrechte aus US-Dollar, japanischem Yen, Euro, britischem Pfund und dem chinesischen Renminbi zusammen.

Ein weiterer Unterschied ist laut CNBC der Umstand, dass Saga selbst nicht von der Herausgabe der Coins – etwa indem sie eine Wallet anbieten – profitieren wollen. Kaufen können soll man ihn dennoch über die Saga-Homepage, die Listung soll auf der Bitcoin-Börse Liquid erfolgen. Um den Stable Coin stabil zu halten, will Saga indes auf Smart Contracts setzen. Diese sollen automatisch dafür sorgen, dass genügend Vorrat an Coins vorhanden ist.

So soll Saga als globale Komplementärwährung für grenzüberschreitende Zahlungen dienen. Zum Team hinter Saga gehören unter anderem Nobelpreisträger Myron Scholes und Jacob Frenkel von JPMorgan. Wie das Unternehmen gegenüber CNBC ferner mitteilt, wolle es für Rechtskonformität sorgen, indem es die Antigeldwäscherichtlinien befolgt. Eine Zustimmung von Regulierungsbehörden gibt es bisher keine. Der Internationale Währungsfonds hat sich zum Thema gegenüber BTC-ECHO bisher nicht geäußert.

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Tezos-Kurs: Höhenflug beim „Ethereum-Killer“

Tezos-Kurs hebt sich vom Krypto-Markt ab

Der Bitcoin-Kurs hat keine besonders starke Woche hingelegt. Mit einem Kursverlust von 0,69 Prozent liegt die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung derzeit bei knapp 7.250 US-Dollar. Auch im 24-Stunden-Chart schreibt die Kryptowährung Nummer eins aktuell rote Zahlen, hier sind es 1,23 Prozent Verlust.

Bei den Top 20 der Altcoins sieht es insgesamt nicht gerade bullish aus. So verzeichnen etwa der Ethereum-Kurs (ETH) und der Ripple-Kurs (XRP) jeweils 24-Stunden-Verluste von knapp über einem Prozent. Lässt man den Blick jedoch auf Platz 11 schweifen, so sticht ein Kandidat heraus: der Tezos-Kurs (XTZ).

Die technische Analyse

Die technische Analyse zum Tezos-Kurs wie immer von Dr. Philipp Giese

Tezos, Tezos-Kurs: Höhenflug beim „Ethereum-Killer“

Seit Anfang November kann der Tezos-Kurs den bisweilen misslichen Kursentwicklungen im übrigen Krypto-Markt trotzen. Seit dem 25. Oktober, als der bisher geltende Abwärtstrend durchbrochen wurde, konnte XTZ seinen Kurs mehr als verdoppeln.

Der Kurs bewegt sich in einem bisher stabilen Aufwärtskanal, der auch durch das jüngste Setback nicht getestet wurde. Die Indikatoren vermitteln insgesamt eine bullishe Einschätzung, sodass man über eine Long Position nachdenken sollte. Ein guter Einstiegspunkt liegt bei 1,46 US-Dollar, das Target bei 1,87 US-Dollar und der Stop Loss bei 1,53 US-Dollar. Erst ein Sturz unter 1,30 US-Dollar würde eine Empfehlung für eine Short Position nach sich ziehen. In diesem Fall wäre das Target auf Höhe des gleitenden Mittelwerts der letzten 200 Tage bei 1,12 US-Dollar. Als Stop Loss kann man sich am Support des aktuellen Aufwärtskanal orientieren, der aktuell bei 1,35 US-Dollar liegt.

Wie hebt sich Tezos von der Konkurrenz ab?

Tezos steht in direkter Konkurrenz zur Smart-Contract-Plattform Ethereum. Dynamic Ledger Solutions hatte das Projekt aus dem Boden gehoben und mittels Initial Coin Offering (ICO) im Jahr 2017 insgesamt 223 Millionen US-Dollar einsammeln. Hervorstechend ist bei Tezos die Art und Weise seiner Weiterentwicklung. Tezos soll im Gegensatz zu Ethereum ohne Hard Forks auskommen. Sollte ein protokollinterner Änderungsprozess bevorstehen, ist das Ökosystem so konzipiert, dass es sich selbst aktualisieren kann, ohne dass die Mitglieder eine Hard Fork durchführen müssen.

Wie Ledger über seinen Twitter-Kanal mitteilt, unterstützt der Wallet-Anbieter nun auch Tezos Staking. Vergangene Woche wurde darüber hinaus bekannt, dass Selbiges auch für Binance gilt. Auf der Bitcoin-Börse können Nutzer nun auch Tezos Staking betreiben.

Mehr zur Gegenüberstellung von Ethereum und Tezos findet man hier.

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