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Dank Elon Musk: Bitcoin ist wertvoller als US-Riese Tesla

Nach der letzten Rallye ist Bitcoin nun wertvoller als Tesla. Damit schob sich die Kryptowährung im Ranking der größten Assets der Welt verglichen mit Januar um zwei Plätze nach vorne.

Der Höhenflug von Bitcoin hat die Kryptowährung in neue Wert-Sphären katapultiert. Begünstigt durch den Milliarden-Einstieg Teslas, kletterte der Kurs des digitalen Wertspeichers auf zwischenzeitliche 58.330,57 US-Dollar. Als Reaktion auf die Kursexplosion fiel der BTC-Kurs und konsolidiert sich aktuell bei ca. 51.500 US-Dollar (Stand: 25. Februar 2021). Trotz der derzeitigen Diskrepanz zum Allzeithoch von 11,51 Prozent, ist Bitcoin trotzdem das sechstwertvollste Asset der Welt nach Marktkapitalisierung. Damit überflügelt das digitale Asset seinen Förderer. Das zeigen Daten von AssetDash.

Ranking der wertvollsten Assets nach Marktkapitalisierung, Quelle: AssetDash.com

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Dabei konnte sich das digitale Gold im Vergleich zum Januar bereits um zwei Ränge nach oben schieben. Anfang des Jahres rangierte das Asset noch auf Platz acht und sorgte mit der Überholung Facebooks für Schlagzeilen. Nun überflügelt BTC auch Tesla und den chinesischen Riesen Tencent. Die nächste Barriere, die das digitale Gold durchbrechen muss, stellt Google mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von etwas über 1,4 Billionen US-Dollar dar. Dabei müsste Bitcoin einen Kurs von 67.361,81 US-Dollar überschreiten, um dieses Hindernis zu überwinden und sich unter den Top-5-Assets der Welt zu platzieren. Der Einstieg weiterer Großkonzerne in den Bitcoin-Markt dürften das Überschreiten dieser Marke indes beschleunigen.

Auswirkungen auf Bitcoin Supply

Welche Auswirkungen ein Einstieg der Tech-Giganten auf den weltweiten Bitcoin-Bestand hätte, untersuchte BTC-ECHO bereits Mitte Februar. Grundüberlegung war, welchen BTC-Anteil sich die Top-10-NASDAQ-Unternehmen sichern könnten, wenn sie ihre gesamten Barreserven in Bitcoin umwandelten. Laut des Datendienstes Statista, beträgt die aktuelle Bitcoin-Umlaufmenge 18,62 Millionen BTC.

Apple könnte sich mit seinen aktuell 36 Milliarden US-Dollar Cash-Vermögen unter derzeitigen Marktbedingungen (BTC-Kurs von 51.500 US-Dollar) 699.029 Bitcoin kaufen. Damit entfielen etwas mehr als 3,75 Prozent auf das wertvollste Unternehmen der Welt. Microsoft und Amazon würden 1,5 Prozent (279.611 BTC) beziehungsweise 4,38 Prozent (815.533 BTC) aller Bitcoin in ihren Besitz bringen. Der Google-Dachkonzern Alphabet könnte mit seinen 17,5 Milliarden US-Dollar Barvermögen rund 339.805 BTC kaufen und sich so 1,82 Prozent der derzeitigen Umlaufmenge sichern.

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Unternehmen halten bereits 6 Prozent aller BTC

Zwar ist es unwahrscheinlich, dass die oben genannten Unternehmen ihre komplette Cash-Rücklage in Bitcoin parken. Allerdings ist der “Corporate Bitcoin Standard” ein durchaus realistisches Szenario. Laut der Website Bitcointreasuries.org liegen bereits über 6 Prozent aller BTC auf Wallets, die entweder zu einem Unternehmen oder einem ETF-ähnlichen Anlageprodukt zählen. Allen voran ist hier der Bitcoin-Trust von Grayscale hervorzuheben. Mittlerweile “hodlt” Grayscale 649.130 BTC – über 3 Prozent der Gesamtversorgung.

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MasterCard will Krypto auf seinem Netzwerk unterstützen

MasterCard hat angekündigt, im Jahr 2021 noch Kryptowährungen unterstützen zu wollen. Damit ebnet die Firma seinen fast eine Milliarde Nutzern den Weg, digitale Vermögenswerte bei mehr als 30 Millionen Händlern auszugeben.

Das Unternehmen glaubt, dass das den Händlern neue Kunden einbringt und die Treue bestehender Kunden stärkt, die bereits von traditionellen Fiat-Optionen zu digitalen Vermögenswerten wechseln.

„Es geht um die Auswahl. MasterCard will keine Werbung für die Nutzung von Kryptowährungen machen. Aber wir wollen Kunden, Händlern und Unternehmen ermöglichen, digitale Werte zu bewegen“

Der globale Zahlungsriese erklärte, er wolle Stablecoins aufgrund ihrer „Zuverlässigkeit und Sicherheit“ unterstützen. Aber Mastercard hat keine spezifischen Kryptowährungen für diese Integration genannt.

Mastercard legte jedoch vier Kernkriterien fest, nach denen die Firma potenzielle Vermögenswerte bewerten werde: robuster Verbraucherschutz, einschließlich Datenschutz und Sicherheit, strenge Identitätsprüfungsmaßnahmen, Einhaltung von örtlichen Gesetzen und Vorschriften sowie Stabilität als Zahlungsmittel.

MasterCard merkte auch an, das Unternehmen werde „aktiv mit mehreren großen Zentralbanken auf der ganzen Welt zusammenarbeiten“, um digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) zu unterstützen.

Letztes Jahr hat das Unternehmen einen „virtuellen Sandkasten“ herausgebracht, um zu demonstrieren, wie eine CBDC zur Abwicklung von Einkäufen über die Infrastruktur von MasterCard verwendet werden kann.

In der Ankündigung von MasterCard heißt es auch, es bestehe eine steigende Nachfrage nach digitalen Vermögenswerten bei seinen Kunden. Viele Nutzer sollen beim aktuellen Bullenmarkt Krypto-Vermögenswerte mit ihren MasterCards gekauft haben.

„Digitale Vermögenswerte werden zu einem immer wichtigeren Teil der Zahlungsbranche“, so MasterCard abschließend.

„Wir wollen Kunden, Händlern und Unternehmen ermöglichen, digitale Werte nach belieben zu bewegen. Seien es traditionelle oder Krypto. Es sollte Ihre Entscheidung sein, es ist Ihr Geld.“

MasterCard hat bereits beträchtliche Ressourcen in die Erforschung der Distributed-Ledger-Technologie gesteckt. Das Unternehmen hat derzeit 89 Blockchain-Patente, weitere 285 Anträge werden noch geprüft.

Der Zahlungsanbieter beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit Krypto-Zahlungen und hat Partnerschaften mit Wirex und BitPay geschlossen, um Krypto-Karten herauszubringen. Bisher wurden allerdings noch keine Kryptowährungen durch das MasterCard-Netzwerk bewegt.

In den letzten paar Wochen gab es neben der Ankündigung von MasterCard auch andere Institutionen, die Kryptowährungen allmählich akzeptieren. Diese Woche gab Tesla bekannt, Bitcoin im Wert von 1,5 Mrd. US-Dollargekauft zu haben. Außerdem will das Unternehmen bald Bitcoin-Zahlungen für seine Autos akzeptieren.

Letzte Woche bekräftigte auch PayPal seine Krypto-Pläne und kündigte an, Krypto-Zahlungen für seine 26 Millionen Händler anbieten zu wollen, nachdem das eingeschränkte Krypto-Handelsangebot „die Erwartungen übertroffen“ habe.

Eine Woche zuvor bestätigte der Visa-CEO Al Kelly beim Treffen zum ersten Quartal ebenfalls, sich für Kryptozahlungen und Rampen einsetzen zu wollen.

Es gibt einige Spekulationen darüber, welche anderen Tech-Firmen als nächstes in den Kryptowährungs-Markt einsteigen. Der Finanzdienstleister RBC Capital Markets erklärte, Apple sollte dem Beispiel von Tesla folgen. Der RBC-Analyst Mitch Steves schrieb, dass die Integration einer Kryptobörse in die Apple Wallet einen beträchtlichen neuen Markt und Wachstum schaffen würde.

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Apple-Sicherheitslücken könnten Krypto-Wallets gefährden

Messaging-Dienste und Kryptowährungen: Was auf dem Papier schon allein wegen des Anonymitätsgebots zusammenpasst, hat bislang in der Praxis keine Erfolgsgeschichte schreiben können. Mit der in Diem umgetauften Kryptowährung beißt Facebook bei den Regulatoren bis heute auf Granit. Umso überraschender erscheinen da die Gerüchte, die sich um den neuen Stern am Messaging-Himmel ranken: Signal.

Neben den altbekannten Messaging-Diensten WhatsApp oder Telegram erlebt der anonymisierte Messenger Signal zurzeit einen Hype. Wie Platfomer-Redakteur Casey Newton aus internen Quellen erfahren haben will, sind die Nutzerzahlen in nur einem Monat von 20 auf aktuell 40 Millionen gestiegen. Das Wachstum sei in erster Linie auf neue Richtlinien bei der Konkurrenz WhatsApp zurückzuführen. Dabei wurden WhatsApp-Nutzer vor ein Ultimatum gestellt. Stimmten sie den Richtlinien, die Unternehmen künftig erlauben, Nachrichten an die Nutzer zu senden, in einer ursprünglichen Version nicht bis zum 8. Februar zu, sollte die App deaktiviert werden.

Obwohl Facebook das Inkrafttreten der neuen Bestimmungen bereits auf Mai verschoben hat, löste der Schritt eine Welle der Empörung aus. Nutzer weichen seither vermehrt auf Alternativen aus, bei denen das Anonymitätsgebot noch großgeschrieben wird – so wie bei Signal.

Einen weiteren Wachstumsschub dürfte die Signal App erleben, wenn sich bewahrheitet, was zurzeit noch als Gerücht die Runde macht. Denn angeblich werde im Hintergrund die Integration von Kryptowährung in den Messaging-Diensten vorbereitet. Obwohl von offizieller Seite noch dementiert, spreche Casey Newton zufolge die Personalie Marlinspike, CEO von Signal Messenger LLC, dafür.

Marlinspike hat als Berater für MobileCoin gedient, eine Kryptowährung, die auf der Stellar-Blockchain aufgebaut ist und Zahlungen einfach und sicher machen soll – und potenziell unmöglich zu verfolgen.

Die Krypto-Integration sei demnach die logische Konsequenz. Obwohl Marlinspike noch abwiegelt und lediglich einräumt, dass “design explorations” mit einer möglichen Krypto-Anbindung durchgeführt wurden, sollen ehemalige Mitarbeiter gegenüber Newton konkrete Pläne bestätigt haben. So sollen in den letzten Quartalen bereits erhebliche “Engineering-Ressourcen” für die MobileCoin-Integration aufgebracht worden sein. Was an den Gerüchten dran ist, wird sich wohl in den kommenden Monaten zeigen.

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Brave erreicht monatlich über 20 Millionen aktive Nutzer

Für Genesis war das dritte Quartal 2020 eines der erfolgreichsten überhaupt. Im zugehörigen Leistungsbericht konnte in allen Geschäftsbereichen ein hohes Wachstum verzeichnet werden.

Am 30. Oktober 2020 veröffentlichte Genesis einen Bericht, aus dem hervorgeht, dass das Unternehmen einen neuen Kredit-Rekord verzeichnet hat. Mit vergebenen Krypto-Krediten im Wert von 5,2 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal 2020, konnte die Rekordsumme von 2,2 Milliarden US-Dollar sogar mehr als verdoppelt werden.

Seit Aufnahme des Geschäfts im März 2018 konnte das Unternehmen Kredite im Wert von insgesamt 13,6 Milliarden US-Dollar aufnehmen. Genesis ließ verlauten, dass das jüngste Wachstum des Unternehmens auf eine erhöhte Emission von Bargeld- und Altcoin-Krediten zurückzuführen sei. Die ausstehenden Kredite von Genesis beliefen sich im zweiten Quartal 2020 auf 1,4 Milliarden Euro. Im dritten Quartal stiegen sie um 50 Prozent auf 2,1 Milliarden US-Dollar.

Genesis konnte zum 30. September 2020 165 Kreditgeber vermelden und somit einen Anstieg von 47,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal dokumentieren. Das Unternehmen erklärte, dass die monatliche Gesamtzinsauszahlung im September über 20 Prozent der in den letzten zwölf Monaten gezahlten Zinsen ausmache. Weiter sagte Genesis, dass das Wachsum der Bankeinlagen dem Unternehmen entgegenkommen würde.

Bitcoin-Anteil ist gesunken

Nicht etwa Bitcoin hat das Kreditportfolio von Genesis im dritten Quartal vorangetrieben, sondern Altcoins und der US-Dollar. Ausstehende Bitcoin-Kredite gingen auf 40,8 Prozent zurück. Im Vorquartal waren es mit 51,2 Prozent noch deutlich mehr. Ethereum stieg hingegen auf 12,4 Prozent an, der US-Dollar sogar auf 34,5 Prozent. Alle anderen Altcoins siedelten sich bei knapp 5 Prozent an.

Auch der Handel mit Derivaten konnte ein beachtliches Wachstum verzeichnen. Auf dem Spotmarkt konnte Genesis im dritten Quartal ein Volumen von 4,5 Milliarden US-Dollar erzielen, was eine Steigerung von 285 Prozent bedeutet. Grund für diese Zahlen sei laut Genesis der DeFi-Boom:

Unsere Handelspartner haben begonnen, aktiv ETH- und Stablecoins-Kredite aufzunehmen, um Liquiditäts-Mining-Strategien zu nutzen.

erklärte das Unternehmen. Auch wenn der Handel via OTC Desk den meisten Umsatz bei Genesis ausmacht, ist die elektronische Ausführung weiter angestiegen. So soll Genesis im September fast 30 Prozent des Handelsvolumen mit einer neuen Prime-Smart-Order-Routing-Engine ausgeführt haben.

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Marktwert von Apple relativiert die Größe des Kryptomarktes

Obwohl die Kryptobranche in den letzten zehn Jahren rasant gewachsen ist, ist die Anlageklasse im Vergleich zu den Mainstream-Märkten weiterhin geradezu winzig, besonders im Vergleich zu einem Wertpapier wie dem von Apple.

Die Apple-Aktie (AAPL) beläuft sich inzwischen auf eine Marktkapitalisierung von 2 Bio. US-Dollar, was das in der Kryptobranche insgesamt investierte Kapital deutlich in den Schatten stellt, denn die Marktkapitalisierung der Kryptomärkte entspricht aktuell „nur“ 342,8 Mrd. US-Dollar.

Entstanden aus einer Idee, die 2008 mit dem Entwurf des Bitcoin-Whitepapers Gestalt angenommen hat, sind Kryptowährungen mittlerweile eine eigene Anlageklasse, in die mehrere Milliarden US-Dollar investiert sind. In dieser Zeit ist Bitcoin von weniger als 1 US-Dollar bis auf einen Rekordkurs von fast 20.000 US-Dollar gestiegen, was allein die Marktkapitalisierung des Marktführers aktuell auf 194 Mrd. US-Dollar geführt hat.

Nichtsdestotrotz macht die gesamte Branche nur einen Bruchteil des Marktwertes der Apple-Aktie aus. Selbst wenn sich die Krypto-Marktkapitalisierung verdreifachen würde, würde sie nicht an die Dimensionen von Apple heranreichen.

Dazu muss jedoch gesagt werden, dass der Technologiekonzern derzeit die höchste Marktkapitalisierung des amerikanischen Aktienmarktes hat, wie aus Daten von TradingView hervorgeht. So meldete CNBC am 19. August entsprechend, dass Apple „das erste börsennotierte Unternehmen in den USA ist, das eine Marktkapitalisierung von 2 Bio. US-Dollar erreicht hat“.

Bei Redaktionsschluss ist Bitcoin immerhin mit Amazon-Chef Jeff Bezos bzw. mit dessen Privatvermögen gleichgezogen. In den vergangenen Wochen wurden dahingehend zuletzt Vergleiche angestellt, wobei auch die Frage aufgeworfen wurde, ob Bezos denn alle Bitcoin aufkaufen könne.

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#954 Ripple Wachstum enorm, Bankenkrise im Anmarsch & Apple Krypto Gegner

Hey Informanten,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 954. Im heutigen Video geht’s um folgende Themen: Ripple Wachstum enorm, Europäische Bankenaufsicht (EBA) verunsichert mit Meldung & Apple immer noch feindlich gegenüber Krypto.

Die heutige Show wird gesponsert von www.Switchere.com – Krypto mit Kreditkarte SOFORT verkaufen & kaufen ohne versteckte Gebühren.

1.) Ripple ist eines der am schnellsten wachsenden Privatunternehmen der USA
https://cryptomonday.de/ripple-ist-eines-der-am-schnellsten-wachsenden-privatunternehmen-der-usa/

2.) Bankenkrise im Anmarsch? Europäische Bankenaufsicht (EBA) verunsichert mit Meldung
https://www.btc-echo.de/schlagzeilen/bankenkrise-im-anmarsch-europaische-bankenaufsicht-eba-verunsichert-mit-meldung/

3.) Coinbase CEO Says Apple Still Hostile Toward Crypto
https://cointelegraph.com/news/coinbase-ceo-says-apple-still-hostile-toward-crypto

Telegram Kanal: https://t.me/bitcoininformant
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Steemit: https://steemit.com/@denniskoray
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Top 10 Kryptowährungen am 24.08.20 um 8:30Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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Apple wirklich krypto-feindlich? Coinbase CEO zeigt sich verärgert

Die Europäische Bankenaufsicht (EBA) hat am 17. August gemeldet, dass sie ab sofort die Interaktion mit dem Bankensektor auf ein Minimum reduzieren möchte. Warum die Meldung mit Sorge zu betrachten ist und wieso Bitcoin jetzt mehr denn je das Asset der Stunde ist.

Die Meldung der Europäischen Bankenaufsicht (EBA) vom 17. August wirkt auf den ersten Blick wie die meisten trockenen Meldungen von Aufsichtsbehörden. Unter dem Titel: „Corona-Virus: EBA will Interaktion mit Bankenbranche auf ein Minimum beschränken“, wird geschrieben, dass man nur noch Konsultationen mit Banken in Betracht zieht, die man als kritisch einstuft. Sonst möchte man den Austausch praktisch auf Eis legen. Genau wie die Diskussion, ob die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht weiter verlängert werden soll – bis Ende September müssen zahlungsunfähige Unternehmen keinen Insolvenzantrag mehr stellen und können somit eine Insolvenz legal verschleppen – besorgt auch diese Meldung.

Klare Botschaft: Für Regulierung ist jetzt keine Zeit mehr

Anscheinend sieht die EBA noch sehr ungemütliche Zeiten auf die Banken zukommen. Damit die Banken alle Kräfte auf die eigene Rettung lenken können, lässt man die Leinen los. Man möchte die Banken nicht mit zusätzlichen regulatorischen Fragestellungen belasten, lässt sich aus der Meldung herauslesen. Angesichts steigender Corona-Zahlen deutet vieles auf eine zweite Welle und damit einem noch stärkeren Anstieg von weiteren Kreditausfällen hin. Behörden und Politik scheint der Ernst der Lage ziemlich bewusst zu sein, sonst würde weder die EBA eine solche Mitteilung machen, noch diskutiert werden, ob die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht weiter nach hinten geschoben wird.

Bitcoin und Gold wichtiger denn je

Wie bereits in einigen Kommentaren erläutert, ist eine Absicherung des Portfolios durch Sachwerte wichtiger denn je. Gerade Gold und Bitcoin können hier als anti-zyklische Werte eine wichtige Risikoabsicherung im Portfolio darstellen. Sollten die Kreditausfälle heftiger als erwartet ausfallen, dann würde es zu einer erneuten Bankenrettung durch Staat respektive Steuerzahler kommen. Die Konsequenz wäre eine weitere Destabilisierung unserer Volkswirtschaften und der dazugehörigen Fiatwährungen. Schließlich ist eine Rettung nur über eine Geldmengenausweitung durch die Notenbanken zu finanzieren. Ergo würde der Anti-Euro oder Anti-Bitcoin als unabhängiger Wertspeicher enorm profitieren.

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Coinbase CEO: „Apple schränkt Krypto-Projekte weiterhin ein“

Die große Kryptobörse Coinbase und Apple liegen weiter in Clinch, nachdem sich Coinbase vor einigen Monaten fast dazu gezwungen sah, eine eigene App aus dem Apple Store zu entfernen.

Coinbase Geschäftsführer Brian Armstrong hat dementsprechend am 22. August auf Twitter darauf hingewiesen, dass Apple weiterhin wichtige Funktionen von Kryptowährungen einschränkt, darunter bestimmte Krypto-Einnahmen und die unbeschränkte Nutzung von Dapp-Browsern. So schreibt Armstrong:

„Apple war über die Jahre sehr restriktiv gegenüber Kryptowährungen und es blockt immer noch einige wichtige Funktionen, wie zum Beispiel die Möglichkeit, durch die Durchführung von bestimmten Aufgaben Kryptowährungen zu verdienen und die uneingeschränkte Nutzung von DApp-Browsern.“

Im Dezember hatte Coinbase die eigenen Kunden gewarnt, dass die Kryptobörse aufgrund der restriktiven Geschäftsbedingungen des Apple App Stores womöglich ihren Dapp-Browser entfernen müsse. Damals wollten sowohl Apple als auch der Google Play Store Dezentralisierte Anwendungen (Dapps) auf ihren Verkaufsplattformen verbieten.

Der App Store ist jüngst erneut in die Kritik geraten, was die unfairen Geschäftsbedingungen für App-Entwickler betrifft. Das Wall Street Journal, die New York Times und der Spielehersteller Epic Games haben Apple aufgefordert, bessere Rahmenbedingungen für Entwickler zu schaffen.

Bei Redaktionsschluss hat Cointelegraph noch keine Stellungnahme von Apple erhalten.

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Facebook, Amazon, Google vs USA – Chance fürs Bitcoin-Ökosystem?

Facebook, Amazon, Google und Apple haben vor dem US-Kongress ausgesagt. Politiker bemängeln die Monopolisierung durch die Tech-Giganten. Dabei hört man eine Chance für eine Bewegung heraus, die Bitcoin hervorgebracht hat.

Bitcoin ist die Antithese zum institutionellen Geldsystem, Facebook, Amazon, Google und Apple stehen diametral zu dezentralen Lösungen. Hat der dezentrale David eine Chance gegen den insitutionalisierten Goliath? Ein ungleiches Kräftemessen.

Der amerikanische Traum

Facebook, Amazon, Google und Apple sind ein Musterbeispiel für Monopolisierung. Die „Big Four“ haben sich in den Bereichen soziale Medien, Online-Handel, Internet und Technologie breit gemacht und die Konkurrenz nach und nach bestmöglich an die Ränder gedrängt. Dabei haben sie (zum Teil) ganz nebenbei den amerikanischen Traum verwirklicht: Bezos und Zuckerberg haben ihre Imperien mehr oder weniger aus dem Nichts erschaffen. Zwar waren sie vorher keine Tellerwäscher. Aber immerhin thronen sie nun über riesigen Imperien. Und das passt dem US-Kongress dann doch nicht so recht.

Big Four: Facebook, Amazon, Google und Apple vs USA

Da sitzen sie also, die Chefs der Big Four und müssen sich verantworten: Sundar Pichai (Alphabet/Google), Mark Zuckerberg (Facebook), Tim Cook (Apple) und Jeff Bezos (Amazon) wurden am 30. Juli per Videostream vor den US-Kongress geladen, um sich dort dem Kreuzverhör der US-Politiker zu stellen. David Cicilline betonte direkt in seiner Eröffnungsrede die Zielsetzung der Anhörung:

Unsere Gründerväter haben sich keinem König gebeugt, und wir sollten uns nicht den Kaisern der Online-Wirtschaft beugen.

David Cicilline

Tatsächlich, so berichtet es etwa der Spiegel, wurde das ganze dann doch eher zu einem Show-Off der Politiker:

Während Demokraten mit Blick auf Facebook beklagten, dass die Plattform zum Beispiel Videoclips mit offensichtlichen Fehlinformationen zum Coronavirus an ein Millionenpublikum verbreitet, regten sich die Republikaner darüber auf, dass Facebook solche Inhalte manchmal vom Netz nimmt.

Der Spiegel

Auch die von Cilline eingangs postulierte Monopolisierung durch Facebook, Google, Amazon und Apple rückt im Verlauf der über 5-Stündigen Anhörung zusehends in den Hintergrund. Dabei dürften die Kritikpunkte klar sein – ob nun der Umgang mit Daten oder mit der Konkurrenz; jedes Mitglied der „Big Four“ nutzt seine Marktmacht, um ebenjene zu vergrößern. Dass das dem US-Kongress nun aufstößt, erscheint verständlich. Doch gäbe es überhaupt Alternativen?

„Big Four“: Alternativen aus dem Bitcoin-Ökosystem

Das Bitcoin-Ökosystem verfolgt das Ideal der Dezentralisierung wie kaum eine andere Branche. Denn mittels Einsatz von Distributed–Ledger–Technologien beziehungsweise einer Blockchain lässt sich eine Organisation und damit auch Macht auf mehrere Teilnehmer verteilen.

Bitcoin ist das mit Abstand bekannteste Beispiel: Als peer-to-peer-Netzwerk umgeht es Institutionen wie Banken, die Geld drucken. Alles wird über die Bitcoin Blockchain geregelt, die Macht bleibt bei den Nutzern. Entsprechende Pendants aus dem Ökosystem und angrenzenden Bereichen gibt es letztlich für (fast) alle Bereiche der „Big Four“.

Facebook, Amazon und Google decentralized

Da gibt es etwa DuckDuckGo, eine Suchmaschine, die das Speichern von Daten umgeht und sich damit in direkte Konkurrenz zu Google stellt. Als Facebook-Alternative gibt es Entwürfe wie etwa das Steemit-Netzwerk, das den Bereich des sozialen Miteinanders auf dezentrale Bahnen lenkt. Im Bereich des E-Commerce à la Amazon gibt es Alternativen wie den Open Bazaar, ein dezentraler Marktplatz, auf dem man seine Waren auch mit Bitcoin & Co. bezahlen kann.

Apple: Eine harte Nuss

Bei Apple wird es schon schwieriger, eine tatsächliche Alternative aus dem Bitcoin-Ökosystem gibt es nicht. Ein dezentraler Technologie–Konzern ist schwer denkbar, ein Großteil der Einnahmen des Konzerns mit dem Apfel entstammt aus Hardware-Einnahmen. Dennoch kann der Einsatz dezentraler Technologien, wie sie ihren zaghaften Siegeszug mit Bitcoin begannen, dabei helfen, eine Disruption zu beginnen. Schließlich hat sich Apple mit ITunes, dem AppStore und der jeweiligen Iphone/Mac-Anbindung ein feinmaschiges Ökosystem geschaffen, das alle Prozesse Richtung Apfel lenkt. Dezentrale Applikationen, so genannte dApps, und zugehörige dApp-Stores hätten hier etwa die Möglichkeit, das Apple-Imperium zumindest ansatzweise aufzubrechen.

Zurück zu Bitcoin

Wenn Bitcoin die Antithese zum herrschenden monetären System ist, sind dezentrale Lösungen die Antithese zu Facebook, Amazon, Google und Apple. Bitcoin und das dezentrale Ökosystem stehen jedoch vor dem selben Problem: Ihr Gegner ist mächtig, zu stark die Widerstände. Dabei ist ihre große Stärke zugleich ihre größte Schwäche.

Denn Bitcoin und dezentralen Lösungen fehlt es meist an einer Lobby – welche zentrale Institution sollte eine dezentrale Organisation schon unterstützen? Sicher gibt es eine stetig wachsende Community. Doch der Großteil der Menschen sieht für dezentrale Lösungen offenbar noch keinen Nutzen.

Was also erschwerend hinzukommt, ist die Trägheit der Masse: Warum sollten sich Menschen nach Alternativen umsehen, so lange alles funktioniert? Es ist einfach bequemer, den neuen Fön mit Amazon-Prime zu bestellen, statt ihn auf einem dezentralen Marktplatz zu suchen und gefühlte Ewigkeiten zu warten, bis die Bitcoin-Transaktion durch ist.

Denkbar ist allenfalls ein Umdenken in der Bevölkerung und die schleichende Erkenntnis, dass Bequemlichkeit seinen Preis hat. Jeff Bezos wäre wahrscheinlich nicht der reichste Mann der Welt, wenn er seine Mitarbeiter nicht richtig mies bezahlen würde. Mark Zuckerbergs Facebook–Konzern würde wahrscheinlich deutlich schlechter laufen, wenn er nicht Schindluder mit den Daten der Kunden treiben würde. Auch Google hat in der Vergangenheit darauf verzichtet, die DSVGO allzu genau zu nehmen. Und Apple wurde zuletzt wegen mafiöser Strukturen kritisiert.

Bitcoin-Revolution: David gegen Goliath

Das alles schreit letztlich nach Dezentralisierung, nach einer Umverteilung der Kräfteverhältnisse. Ähnliches bahnt sich immer wieder im Finanzwesen an – zu locker der Umgang der Banken und Staaten mit der Emission neuen Geldes, so die Kritik der Bitcoin-Befürworter. Ob sie es samt dezentralem Ökosystem jedoch schaffen, die Trägheit der Masse zu mobilisieren und dabei jahrhundertealte Strukturen zu zersprengen, bleibt bis auf weiteres abzuwarten.

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Apple-Mitbegründer Wozniak verklagt Youtube wegen Bitcoin Scam

Nach Ripple hat nun auch Steve Wozniak eine Klage gegen Youtube und Google eingereicht. Die Videoplattform habe zu wenig gegen Bitcoin Giveaway Scams unternommen, die Bildmaterial des Apple-Mitbegründers verwenden. Youtube sieht sich in solchen Fällen indessen nicht in der Verantwortung.

Apple vs. Google? Auch wenn dabei keine grundsätzlichen Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Tech-Giganten ausgetragen werden, hat der Apple-Mitbegründer Steve Wozniak dennoch Klage gegen YouTube und dessen Mutterkonzern eingereicht. Hintergrund der Anzeige vom 22. Juli sind Bitcoin Giveaway Scams auf der Videoplattform, die Bildmaterial von Wozniak und anderen Prominenten benutzten.

Aus einer Pressemeldung der kalifornischen Anwaltskanzlei Cotchett, Pitre & McCarthy geht hervor, dass YouTube aus Sicht von Wozniak zu wenig gegen die Scammer unternommen habe. Diese kaperten reichweitenstarke YouTube-Accounts und nutzten Bilder und Videos von Prominenten wie Wozniak, Elon Musk und Bill Gates, um einen vermeintlichen Bitcoin Giveaway zu bewerben. Die Betrüger behaupteten, dass jeder, der ihnen Kryptowährungen schickt, die doppelte Menge zurückerhalten würde. In Wahrheit kam indessen nichts zurück.

Neben Wozniak klagen 17 weitere Individuen, die den Scammern zum Opfer fielen. Die Kläger stammen aus Europa, Asien und Nordamerika. Die entstandenen Schäden liegen laut Brian Danitz, Partner bei der Anwaltskanzlei, im zweistelligen Millionen-US-Dollar-Bereich.

Ließ die Videoplattform den Bitcoin Scam gewähren?

Nach Angaben von Cotchett, Pitre & McCarthy, sollen YouTube und Google wiederholte Anfragen zur Löschung der Videos ignoriert haben. Demnach profitierte die Videoplattform stattdessen durch geschaltete Werbeanzeigen von den betrügerischen Aufnahmen. Wozniaks Ruf soll derart in den Schmutz gezogen worden sein.

Der Apple-Mittbegründer äußerte weiterhin seinen Missmut darüber, dass YouTube einzig auf einen Algorithmus zu setzen scheint, anstatt eine spezielle Software für die Bekämpfung derartiger Fälle einzusetzen. Er sagte:

Wenn ein Verbrechen begangen wird, MUSS man in der Lage sein, Menschen zu erreichen, die in der Lage sind, es zu stoppen. Welcher Mensch würde Beiträge wie diese sehen und sie nicht sofort als kriminell verbieten?

Danitz gab ferner an, dass die Bitcoin Giveaway Scams auf YouTube unterdessen weitergehen würden.

Youtube sieht keine Schuld

Bereits im April hatten Ripple (XRP) und ihr CEO Brad Garlinghouse eine ähnliche Klage gegen Googles Videoplattform vorgebracht. Auch dabei ging es um einen Scam, der auf Bildaufnahmen von Garlinghouse zurück griff, um Leuten ihre XRPs aus den Tauschen zu ziehen. Ähnlich wie Wozniak argumentierte auch Garlinghouse, dass ein schnelleres Eingreifen von YouTube finanzielle Schäden und Rufverlust verhindert hätte.

YouTube selbst stellte am 21. Juli indessen einen Antrag, dass die Ripple-Klage als rechtswidrig zurückgewiesen werden soll. Denn laut geltendem US-Recht sei die Videoplattform nicht für die Inhalte von Dritten verantwortlich. Ob sie auch im Fall von Wozniak eine ähnliche Strategie fährt, bleibt abzuwarten. Denn während die Klage von Ripple vor einem US-Bundesgericht verhandelt wird, erstattete Wozniak in Kalifornien Anzeige.

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