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Großer asiatischer Venture Capitalist startet neuen Bitcoin-Fonds

Die auf Blockchain fokussierte Venture-Capital-Firma CMCC Global von Major Asia hat einen neuen institutionellen Bitcoin-Fonds aufgelegt.

Depotverwahrung übernimmt an Hongkonger Börse gelistete Firma

Der Bitcoin-Indexfonds mit dem Namen Liberty Bitcoin Fund setzt auf die Depotlösung Anxone, die von der BC Group, einer an der Hong Kong Stock Exchange notierten Technologie- und Digital Asset Company, entwickelt wurde, so eine am 17. September veröffentlichte Pressemitteilung.

Als eines der ersten Blockchain-VC-Unternehmen Asiens hat CMCC Global mit Sitz in Hongkong den Liberty Bitcoin Fund initiiert, um Bitcoin auf institutioneller Ebene ohne die Notwendigkeit des Erwerbs und der Aufbewahrung von  Token zugänglich zu machen, heißt es in der Pressemitteilung. Der neue Fonds soll der erste seiner Art in Asien sein.

Offline-Versicherung als Diebstahlschutz gegen Diebstahl

Wie das Unternehmen anmerkt, steht der Liberty Bitcoin Fund nur akkreditierten Anlegern zur Verfügung und bietet wöchentliche Liquidität. Fondsanleger können monatliche Net Asset Value Statements in US-Dollar erhalten udn für interne Buchhaltungs- und Steuererklärungen nutzen.

Der Fonds ist als Investmentfonds auf den Kaimaninseln reguliert und bietet eine offline gespeicherte Vollversicherung zum Schutz vor physischem oder digitalem Diebstahl, erklärt CMCC Global.

Die BC-Gruppe, zu der auch ein Portfolio verschiedener Blockchain-Unternehmen gehört, darunter die Kryptowährungshandelsplattform Anxone und das Digital Asset Brokerage OSL, brachte im April 2019 ihre eigene Custody-Lösung auf den Markt.

Wie die Blockchain-Analytikplattform Crystal am 11. September berichtete, ist Hongkong neben Großbritannien, den USA und Singapur eines der Top-Länder mit der größten Anzahl an registrierten digitalen Währungsbörsen.

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Schweizer Crypto Finance AG wagt den Sprung nach Asien

Die Crypto Finance AG aus Zürich will von einer neuen Niederlassung in Hongkong aus Krypto-Geschäfte in Asien anbieten, so eine Pressemitteilung des Unternehmens vom 10. September.

Expansion nach Asien

Mit der künftig von Alisher Tashpulatov als Head of Asia Pacific geleiteten Niederlassung wolle man “dort die Nachfrage nach professionellen Digital Asset Produkten und Dienstleistungen” decken und “zugleich eine Brücke zwischen der traditionellen Finanzwelt und dem aufstrebenden Markt für Crypto Assets” schlagen, schreibt das Unternehmen.

Man habe sich aufgrund des kontinuierlichen Wachstums in den Heimmärkten Schweiz und Europa für eine Expansion nach Asien entschieden. 

Breit aufgestellter Krypto-Dienstleister

Mit ihrerer Tochtergesellschaft Crypto Fund, einem Anbieter von Krypto-Fonds, hatte die Crypto Finance AG im Herbst 2018 als erstes Schweizer Unternehmen die gültige Lizenz für die Verwaltung von Krypto-Anlagevermögen ergattern können.

Seit März 2019 bietet die Crypto Broker AG, ebenfalls eine Tochtergesellschaft der Crypto Finance AG, einen automatisierten 24/7-Handel für Krypto-Assets an. Im Juli dieses Jahres genehmigte die Schweizer Finanzmarktaufsicht (FINMA) eine auf Krypto-Finanzen fokussierte App namens Aximetria.

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Neue Studie: Länder mit den meisten registrierten Kryptobörsen

In Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Hongkong und Singapur sind die meisten registrierten digitalen Währungsbörsen zuhause, wie aus Daten der Blockchain-Analyseplattform von Bitfury namens Crystal hervorgeht.

Crystal veröffentlichte seinen „Bericht über den globalen Fluss von Bitcoin 2013-2019“ am 9. September. Darin gibt die Plattform Einblicke in den Kryptowährungsbetrieb und in Bitcoin (BTC)-Transaktionen auf der ganzen Welt zwischen dem 1. Januar 2013 und dem 30. Juni 2019.

Großbritannien und die USA führende Länder

Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten registrierten Kryptobörsen in Großbritannien, den USA, Hongkong und Singapur zuhause sind. Länder wie Argentinien, Indien, Mexiko, Russland und Indonesien haben die wenigsten registrierten Börsen.

Laut dem Bericht haben fast 10 Prozent aller in der Umfrage betrachteten Börsen keine Länder, in denen sie registriert sind.

Im Jahr 2013 wurden 96 Prozent aller zwischen den Börsen transferierten Bitcoins von Börsen aus der Gruppe „G20 & Andere“ (siehe unten) versandt. Diese Zahl ging im Jahr 2018 auf 70 Prozent zurück. In dem Bericht heißt es weiter:

„Im Jahr 2018 betrug das Gesamtvolumen an Bitcoin, die direkt zwischen den Börsen transferiert wurden, fast 92,6 Mrd. US-Dollar. Insgesamt wurden 65,1 Mrd. US-Dollar von Börsen aus den G20-Ländern, Hongkong und Singapur transferiert.“

Registrierte Börsen in der Gruppe

Registrierte Börsen in der Gruppe „G20 & Andere“. Quelle: Crystal

Auswirkungen der Krypto-Regulierungen

Wie bereits berichtet, bekräftigten die G20-Führungskräfte ihre bisherige Haltung gegenüber Kryptowährungen im Anschluss an den G20-Gipfel in Osaka am 29. Juni in einer Erklärung erneut. Die Staats- und Regierungschefs der G20 erklärten, dass Kryptowährungen derzeit keine Bedrohung für die Währungsstabilität darstellen würden und dass technologische Innovationen der Wirtschaft erhebliche Vorteile bringen könnten.

Obwohl Großbritannien insgesamt als weltweit führend in Sachen Kryptoakzeptanz und Innovation angesehen wird, ist der Bereich immer noch verwirrend und kompliziert für Börsen, Plattformen und andere Unternehmen aus der Branche. Der Verbraucherschutz wurde in diesem Zusammenhang, trotz Bemühungen aus der Branche, vernachlässigt.

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Japan: Blockchain-Plattform verkauft vollautomatisch überschüssige Energie

Das australische Blockchain-Unternehmen Power Ledger und der japanische Stromanbieter Kansai Electric Power Co. (KEPCO) haben in Osaka erfolgreich einen Test für den vollautomatisierten Verkauf von überschüssiger Energie abgeschlossen.

Blockchain ermöglicht Energieaustausch

So heißt es in einer Pressemitteilung vom 12. August, dass Power Ledger über die firmeneigene Blockchain-Plattform den Verkauf von überschüssiger Energie abgewickelt hat.  

Stromanbieter KEPCO konnte über das Blockchain-System einen direkten Energieaustausch (Peer-to-Peer) zwischen den beteiligten Verbrauchern bewerkstelligen, wobei das Verfahren autonom und vollautomatisch agiert. Die entsprechende Vergütung wurde in Form einer Kryptowährung ebenfalls über die Blockchain-Plattform getätigt.

Fumiaki Ishida, der Geschäftsführer von KEPCO, kommentierte den erfolgreichen Test wie folgt:

„Obwohl es noch ein paar rechtliche Hürden gibt, zeigt das Produkt von Power Ledger bereits jetzt, dass es für Prosumenten eine tolle Gelegenheit bieten kann, ihre überschüssige Energie zu guten Preisen verkaufen zu können, während die Stromverbraucher gleichsam von fairen Preisen profitieren.“

Energiebranche setzt zunehmend auf Blockchain

Die Marubeni Corp, ein japanisches Handelsunternehmen, hatte im Juli angekündigt, eine eigene Blockchain-Plattform für den Stromhandel entwickeln zu wollen. Das Projekt zielt dabei hauptsächlich auf den australischen Markt ab, da es hier an Nachfrage von Unternehmen mangelt, die für längere Zeiträume große Mengen Strom abnehmen wollen. Die Blockchain-Plattform soll es ermöglichen diese Nachfrage auf viele kleine Firmen aufteilen zu können.  

Im gleichen Monat hat der Stromkonzern E.ON beim Europäischen Patentamt ein Patent für einen Blockchain-basierten Datensensor eingereicht, der dafür sorgen soll, dass der Verbrauch innerhalb eines Stromnetzes für Verbraucher effizienter, transparenter und flexibler wird.

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Singapur: Neuer Blockchain-Marktplatz für Gebrauchtwagendaten

Der Online-Automobil-Marktplatz sgCarMart aus Singapur und das dezentrale Datenaustauschprotokoll Ocean Protocol eröffnen einen Blockchain-betriebenen „Know-Your-Vehicle“-Datenmarktplatz. Das wurde in einer Pressemitteilung am 5. Juli bekanntgegeben.

Der so genannte Know-Your-Vehicle-Gebrauchtwagendaten-Marktplatz soll eine sichere Möglichkeit bieten, Informationen über Gebrauchtwagen in Singapur auszutauschen und darauf zuzugreifen. Im Jahr 2018 sollen fast 9.000 Autos pro Monat den Besitzer gewechselt haben.

Das Produkt soll den Kunden die Möglichkeit bieten, die Produktionsdaten auf einem Fahrzeug und dann dessen Verlauf zu verfolgen. Anschließend wollen die Parteien diese Daten nutzen, um anderen Branchen und der Regierung bei der Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen zu helfen. Daryl Arnold, der Gründer von Ocean Protocol, sagte dazu:

„Ocean Protocol bietet Unternehmen eine Plattform, um Daten sicher, nachvollziehbar und datengeschützt auszutauschen und zu monetarisieren. Datenbesitzer haben die Kontrolle über den Datenzugriff und außerdem wird ein Anreiz für Unternehmen, geboten qualitativ hochwertige Daten von ihren Zielgruppen zu erheben.“

Bereits im Oktober 2018 hatte Ocean Protocol am MOBI Grand Challenge-Turnier teilgenommen, um „das erste funktionierende“ Blockchain-betriebene Fahrzeug- und Systemnetzwerk zu entwickeln, um Kraftfahrzeuge zu koordinieren, Daten auszutauschen und die Mobilität in städtischen Gebieten zu verbessern.

Die Gewinner der ersten Challenge erhielten Auszeichnungen im Wert von 350.000 US-Dollar in einer Reihe von Kategorien. Darunter waren auch Token von Ocean Protocol im Wert von 100.000 US-Dollar.

Die Blockchain-Technologie wird immer weitreichender in die Beförderungsbranche integriert, um verschiedenen Nachfragen nachzukommen. Im Mai hat sich das Verkehrsministerium in der texanischen Stadt Austin mit der gemeinnützigen IOTA Foundation zusammengeschlossen, um ein interoperableres Verkehrsökosystem zu entwickeln. Eines der Ziele des Systems war es, dass jedes Verkehrssystem mit derselben Zahlungs-App und einer einzigen digitalen Identität interagieren kann.

Im selben Monat forschten die großen Automobilhersteller Honda und General Motors gemeinsam an Elektrofahrzeugen und Smart Grid Interoperabilität mit Hilfe von Blockchain. Dabei wollten sie untersuchen, ob Elektrofahrzeuge zur Stabilisierung der Energieversorgung in Smart Grids eingesetzt werden können.

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Kakao: Klaytn Mainnet vereint große asiatische Unternehmen

Kakao will sich mit Klaytn laut einer Pressemitteilung dafür einsetzen, dass Blockchain-Dienste eine höhere Verbreitung erhalten. Damit plane das Unternehmen, den Wert der Blockchain-Technologie nachhaltig zu erhöhen. Das Steckenpferd ihres Vorhabens: BApps (Blockchain Applications). Diese sollen es wiederum möglich machen, große Mengen an Daten effizient zu übertragen. Dies alles findet auf dem Mainnet statt, das am 1. Juli offiziell an den Start ging.

Klaytn will ferner eine Auswertung durch „Proof of Contribution“ (PoC) sowie die „Klaytn Improvement Reserve“ (KIR) zur Verfügung stellen. Damit sollen Dienstanbieter einen Anreiz bekommen, ein stabiles Netz aufrechtzuerhalten.

Um diesen einen Anreiz dafür zu bieten, ein stabiles Netz aufrechtzuerhalten, stellt Klaytn eine Auswertungsmöglichkeit sowie Funktionsmechanismen unter den Bezeichnungen „Proof of Contribution” (PoC) und „Klaytn Improvement Reserve” (KIR) bereit. Der PoC bewertet dabei das Ausmaß des Beitrags, den jede wirtschaftliche Einrichtung innerhalb des Klaytn-Ökosystems leistet. Davon abgesehen stellt er KLAY Token, die mit der jeweiligen Höhe des Beitrags jeder dieser Einrichtungen korrespondieren, zur Verfügung.

Klay Token soll Gaming-Sektor verbessern

Auf der anderen Seite soll die KIR die KLAY Token an jeden ausgegeben, der sich für das Ökosystem engagiert.

Auch einige Rollenspiele sollen via Klaytn neuen Aufschwung bekommen. Dementsprechend heißt es in der Mitteilung weiter, dass mgame, ein in Korea ansässiger Entwickler von Online-Spielen mit über 20 Millionen Nutzern, derzeit aus seinen Spielen „Hon” und „Princess Maker” Blockchain-Spiele mache. Außerdem verwenden „Crypto Sword & Magic” von Nod Games, „Infinity Star” von Node Brick – zwei der Spiele, die von „Hashed Labs”, einem Programm aus Korea für die Blockchain-Beschleunigung ausgewählt wurden – und auch „Crypto Fishing” von MEMORY Inc., KLAY für ihre Spiele-Services.

Das Klaytn Governance Council

Das Klaytn Governance Council ist ein Zusammenschluss von multinationalen Unternehmen, der für die Kontrolle der Plattform, den Betrieb der Konsens-Nodes sowie das Wachstum der Umgebung verantwortlich ist. Mit einigen Neuzugängen mausert sich das Netzwerk zu einem der größten Netzwerke im asiatischen Raum. Zu diesen gehören unter anderem die Union Bank der Philippinen, der Axiata Digital (Telekommunikationskonzern) sowie HashKey, einem FinTech-Konzern aus Hongkong.

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Wise MPay und Schweizer Startup Jelurida planen asiatische Blockchain-Plattform für Finanzdienste

Das Schweizer Blockchain-Startup Jelurida kooperiert mit dem Zahlungsdienstleister Wise MPay beim Aufbau einer asiatischen Blockchain-Plattform für Finanztransaktionen, so eine Mitteilung von Jelurida vom 18. Juni.

Die Coalculus genannte Software soll ab September 2019 Regierungen, Banken und Nichtbanken in Südostasien “modernste digitale Zahlungs-, Überweisungs- und Geldautomatenlösungen” bieten.

Die kommende Plattform basiere “auf dem bewährten Proof-of-Stake (POS)-Konsensalgorithmus, der laut Jelurida ein hohes Maß an Dezentralisierung, Sicherheit, Skalierbarkeit und Effizienz garantiere. Technisch umgesetzt werde das Projekt mit der Ardor-Technologie des Startups, welche die parallelen Nutzung mehrerer sogenannter Child-Blockchains erlaube und “verbesserte Transparenz, Revisionssicherheit und andere Vorteile, von denen sowohl Finanzinstitute als auch Nichtbanken, die Zugang zu digitalen Finanzdienstleistungen” suchten, ermögliche.

Laut Jack Bai, Direktor von Wise MPay, soll die Blockchain-Plattform langfristig auch außerhalb von Asien angeboten werden:

“Unsere Vision für Coalculus ist es, eine weltweit vertrauenswürdige Plattform zur Erleichterung von Finanztransaktionen zu schaffen, aber unser erster Schwerpunkt liegt auf den ASEAN-Ländern (Association of Southeast Asian Nations), Hongkong und Australien. Unser Rahmen ist eine Konvergenz von öffentlichen und zugelassenen Blockchains zu nutzen, die auf der einfachen Idee basieren, dass Unternehmen in der Lage sein sollten, schnell und einfach neue Finanzdienstleistungen einzuführen und die Vorteile der Blockchain zu nutzen.”

Für Jelurida bedeutet das Projekt eine weitere wichtige Partnerschaft mit einem internationalen Unternehmen. Neben eigenen Blockchain-Produkten bieten die Schweizer auch Beratungsdienstleistungen an, mit denen Konzerne wie etwa Henkel ihr internes Blockchain-Knowhow gezielt ausbauen können.

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Blockchain gehört in Asien zu den Top-10 Qualifikationsmerkmalen für Arbeitnehmer

In Asien gehört Blockchain mittlerweile zu den wichtigsten 10 Qualifikationen für Arbeitnehmer, wie eine Studie des beruflichen sozialen Netzwerks LinkedIn im Juni bestätigt hat.

Die Studie unter dem Namen „Die Zukunft der Qualifikationen auf dem Arbeitsmarkt“ (Original: The Future of Skills) führt Befähigungen im Bereich Blockchain als eines der wichtigsten zukünftigen Qualifikationsmerkmale für Arbeitnehmer an.  

Dabei heißt es, dass konkret „die Einrichtung und Verwaltung einer Blockchain“ im Berufsleben der nächsten Jahre zunehmend gefragt sein wird. Andere Qualifikationen, die ebenfalls in die Top-10 fallen, sind zum Beispiel der Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) und sogenannte Compliance, also die Anpassung technischer Systeme an gesetzliche Vorgaben.

Außerdem stehen die letzten beiden Punkte auch im engen Zusammenhang mit der Blockchain, da eine Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden von größer werdender Bedeutung ist.

Des Weiteren schlussfolgert die LinkedIn Studie, dass man aus den Forschungsergebnissen ablesen könne, „in welche Richtung sich bestimmte Branchen entwickeln“. Dahingehend heißt es:

„Wenn man betrachtet, auf welche Qualifikationen Arbeitgeber achten, dann kann man daraus ablesen, welche Entwicklungen sie antizipieren.“

Wie Cointelegraph berichtet, schaffen es Unternehmen aus der Blockchain- und Kryptobranche mittlerweile auch in andere Studien von LinkedIn, so wurde die amerikanische Kryptobörse Coinbase im April sogar auf die Liste der „beliebtesten Arbeitgeber des Jahres 2019“ gewählt.

Die Tatsache, dass Blockchain besonders im asiatischen Raum als Qualifikationsmerkmal an Bedeutung gewinnt, ist darauf zurückzuführen, dass Regionen wie Singapur, Hongkong und Südkorea die Technologie stark fördern.

So hat Singapur zum Beispiel das landesweite Projekt Ubin ins Leben gerufen, das Blockchain-Dienstleistungen schon bis 2020 im Mainstream etablieren soll.

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Ehemaliger Bitmain CEO will die wohl größte OTC-Handelsplattform an den Start bringen

Der ehemalige Bitmain Geschäftsführer Jihan Wu will nächsen Monat mit einem eigenen Krypto-Projekt an den Start gehen, wie The Block am 5. Juni berichtet.

Eine anonyme Quelle hat gegenüber dem Nachrichtenportal verraten, dass das neue Krypto-Startup wohl den Namen Matrix tragen soll und die „größte Over-The-Counter (OTC) Handelsplattform und Vermögensverwaltung“ sein soll.

Es ist zu vermuten, dass die neue OTC-Plattform in irgendeiner Form vom Mining-Konzern Bitmain unterstützt wird, da Wu noch enge Beziehungen zu dem Unternehmen pflegen dürfte. Höchstwahrscheinlich wird das Startup für den in Peking ansässigen Mining-Konzern Verwahrungsdienstleistungen übernehmen, während es im Gegenzug mit der notwendigen Liquidität ausgestattet wird.

Eine weitere anonyme Quelle mutmaßt gegenüber The Block, dass eine dermaßen hohe Liquidität dazu führen könnte, dass die neue Handelsplattform einen enormen Einfluss auf den Markt bekommt, wodurch vielleicht sogar die Kurse der gehandelten Kryptowährungen absinken könnten. Matrix würde dadurch im asiatischen Raum einen großen Wettbewerbsvorteil genießen.

Wie The Block des Weiteren ausführt, ist allerdings noch nicht sicher, ob Wu als Vorsitzender oder Geschäftsführer des neuen Startups agieren wird. Außerdem ist unklar, ob Matrix tatsächlich in China ansässig sein wird, da das Reich der Mitte für seine negative Haltung zur Kryptobranche bekannt ist.

Im vergangenen November wurde Jihan Wu innerhalb von Bitmain vom Direktor zum Aufsichtsratsmitglied „herabgestuft“.

Bitmain ist einer der größten Player in der Kryptobranche, da es sich hierbei um einen der größten Mining-Konzerne weltweit handelt. Wu besitzt weiterhin 20,5% der Firmenanteile.

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Investment-Experte: „Bitcoin wird bis Ende 2019 auf 30.000 US-Dollar klettern“

Ein Mitgründer, der in Hong Kong ansässigen BlockchainInvestmentfirma Kenetic, hat prognostiziert, dass Bitcoin (BTC) bis zum Ende des Jahres 2019 auf 30.000 US-Dollar klettern wird.

Jehan Chu von Kenetic Capital machte die entsprechenden Äußerungen zur Kursentwicklung am 28. Mai in einem Interview mit der Sendung „Bloomberg Markets: Asia“.

Laut Chu wird Bitcoin weiter im Aufwärtstrend bleiben und dabei den Rest des Kryptomarktes mit sich ziehen. Für diese Entwicklung macht er drei Faktoren als Hauptursache aus. Den ersten Auslöser sieht er im zunehmenden Interesse der großen Player wie Facebook, JPMorgan, Rakuten und Fidelity, die mit dem Aufbau von Dienstleistungen und Strukturen stark zum Ausbau der Kryptobranche beitragen.

Als zweiten Grund vermutet Chu eine „alternative Erfolgsgeschichte für die Tech-Branche“, die Kryptowährungen anbieten könnten, nachdem die Anleger enttäuscht über den Börsengang großer Hoffnungsträger wie Uber und Lyft sind.

Abschließend verweist der Experte auf die bevorstehende „Bitcoin-Halbierung“, bei der die sogenannte „Block-Belohnung“ für das Mining der Kryptowährung reduziert wird, um die Umlaufmenge zu regulieren. Dieser Vorgang wird in regelmäßigen Abständen wiederholt und hat bisher immer zu einem starken Aufschwung der Kurswerte geführt.

Daraus leitet Chu ab:

„Ich gehe davon aus, dass das Zusammenspiel dieser drei Faktoren den Kurs vom momentanen Stand bis auf 30.000 US-Dollar bringen wird.“

Im Rahmen des Interviews geht Chu auch noch auf eines der heißesten Themen der Krypto-Community ein, und zwar den lang ersehnten Bitcoin-Indexfonds (ETF), dessen Zulassung durch die amerikanische Börsenaufsicht SEC weiterhin verschoben wird.

Dahingehend relativiert Chu allerdings, dass er nicht „den Atem anhält“ und auf die Zulassung des ETFs wartet. Stattdessen sieht er schon einen Markteintritt großer Investoren und Konzerne, die die Kryptobranche maßgeblich verändern werden, unabhängig davon, „ob der Bitcoin-ETF morgen oder erst in zehn Jahren kommt“.

Dave Nadig, leitender Direktor einer Aufsichtsbehörde für ETFs, gibt in diesem Zusammenhang an, dass die SEC „zunächst weitere Informationen über das Thema Bitcoin-ETF sammeln will“, bevor sie eine Entscheidung trifft.

Spencer Bogart von Blockchain Capital hatte kürzlich prognostiziert, dass das Krypto-Projekt von Facebook dazu führen könnte, dass sich die Krypto-Community in ihrer Anzahl verdoppelt oder gar verdreifacht.

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