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Sugoi! – Neuer Bitcoin-Manga in Japan veröffentlicht

Ein neuer japanischer Manga hat Bitcoin zum Thema, was die steigende Beliebtheit von Kryptowährungen weiter untermalt.

Der Bitcoin-Manga trägt den Namen „Genesis Code“ und wurde bereits vor einigen Tagen in Japan veröffentlicht. Der Manga erscheint im Rahmen des Magazins Young Animal, wobei er vom Verlag Hakusensha stammt.

Am 28. April wurde ein Werbetrailer zum Manga veröffentlicht, im Zuge dessen auch das zugehörige Titelbild vorgestellt wurde. Der Hauptprotagonist hält auf diesem eine Münze, die wiederum mit einem Bitcoin (BTC) Logo versehen ist, was die tragende Rolle der Kryptowährung verdeutlicht.

Bitcoin-Entstehung als Handlungsrahmen

Laut einer Zusammenfassung der offiziellen Webseite, dreht sich die Handlung des Mangas um die Entstehungsgeschichte von Bitcoin. Dementsprechend spielt sie im Jahr 2009, als die Kryptowährung eingeführt wurde.

Der Hauptprotagonist ist Phantom Wolf, ein Hacker, der den plötzlichen Tod seines Vaters zu verarbeiten hat. Gleichsam nimmt er an einem Wettbewerb teil, in dem das Rätsel um die Entstehung von Bitcoin gelüftet werden soll. Dem Sieger winken 1 Mio. BTC als Preisgeld.

Wie der Verlag schreibt, sind die Implikationen für Wolf allerdings noch dramatischer, da es in dem Wettbewerb für ihn um Leben und Tod geht.

Nebenfiguren des Mangas sind eine weibliche Streamerin und zwei Mitstreiter des Hackers, außerdem rückt eine mysteriöse Smartphone App in den Mittelpunkt des Geschehens.

Mangabranche in der Krise

Aktuell befindet sich die japanische Mangabranche in einer Krise, die allen voran durch Internetpiraterie ausgelöst wurde. So werden auf illegalen Webseiten Raubkopien von Mangas hochgeladen, was der Branche bedeutende Verluste beschert.

Kryptowährungen wie Bitcoin sind auf diesen Seiten ein beliebtes Zahlungsmittel, um „Spendengelder“ einzusammeln und den Betrieb aufrecht zu erhalten. Umso ironischer, dass der Marktführer nun Gegenstand eines Mangas wird.  

Allerdings kann die Blockchain-Technologie, auf der auch Kryptowährungen beruhen, womöglich zur Lösung des Problems beitragen. Wie Cointelegraph am 20. April berichtet hatte, hat sich die große japanische Werbefirma Dentsu mit den Marktforschern von Kadokawa Ascii zusammengetan, um zu ergründen, wie Kunstschaffende, darunter auch Mangastudios, auf Basis von Blockchain alternativ entlohnt werden können.

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Zentralbank-Vorstand von Japan fordert besseres Verständnis digitaler Währungen

Zentralbanken sollten laut einem Vertreter der Bank of Japan ein tieferes Verständnis für die Folgen digitaler Währung entwickeln.

Laut Reuters erklärte der stellvertretende Gouverneur der Bank of Japan, Masayoshi Amamiya am 27. Februar, digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) könnten den Zahlungsverkehr rationalisieren und den privaten Geldfluss erleichtern, aber gleichzeitig Finanzinnovationen des Privatsektors sowie Banken abwürgen:

„Wenn Länder die Herausgabe digitaler Zentralbankwährungen erwägen, sollten sie eine umfassende Prüfung der Auswirkungen auf ihre Abrechnungs- und Finanzsysteme durchführen.“

CBDCs für entwickelte Volkswirtschaften weniger bedeutend

Amamiya stellte fest, dass Japan – im Gegensatz zu Schwellenländern – nicht unmittelbar eine CBDC herausgeben könnte. Man sei aktuell der Meinung, dass sich die fortgeschrittenen Volkswirtschaften auf die Bekämpfung der Geldwäsche durch Vorschriften und Aufsicht konzentrieren sollten, anstatt digitale Währungen auszugeben.

Amamiya räumte jedoch ein, die Bank von Japan werde ein CBDC-Forschungsteam einrichten und mit anderen Ländern an deren Analyse arbeiten. Damit spielte er auf die Zusammenarbeit an, die die Institution im Januar mit den Zentralbanken Kanadas, Großbritanniens, der Europäischen Union, Schwedens und der Schweiz begonnen hatte.

Andere japanische Funkionäre vertreten, was die Herausgabe einer digitalen Währung betrifft, jedoch eine proaktivere Haltung. Der Leiter der Forschungskommission für Banken- und Finanzsysteme der Liberaldemokratischen Partei Japans, Kozo Yamamoto, sagte unlängst, das Land sollte in zwei bis drei Jahren einen digitalen Yen einführen:

„Je früher, desto besser. Wir werden Vorschläge für die Aufnahme in die politischen Richtlinien der Regierung erarbeiten und hoffentlich in zwei bis drei Jahren umsetzen“.

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Chinas Digitalwährung wird durch Coronavirus verzögert

Die Forschungsarbeiten an der chinesischen Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) werden aufgrund der anhaltenden Bedrohung durch das Coronavirus vorübergehend ausgesetzt.

Wie die Global Times am 25. Februar berichtet, hat die Epidemie auch bei den verantwortlichen Behörden bereits für entsprechende Verzögerungen gesorgt. So gibt ein Insider an:

„Der Ausbruch des Coronavirus hat dazu geführt, dass mehrere Regierungseinrichtungen ihre Arbeit unterbrechen mussten, darunter auch die chinesische Zentralbank. Verantwortliche und Forscher, die an der Digitalwährung arbeiten, sind davon nicht ausgenommen, was die Entwicklung verzögert.“

Shentu Qingchun, der Geschäftsführer des in Shenzhen ansässigen Blockchain-Unternehmens BankLedger, das an der Entwicklung der chinesischen Digitalwährung beteiligt ist, verweist darauf, dass Chinas Zentralbank im Q1 2020 eigentlich noch eine wichtige Ankündigung zu dem Projekt machen will.

Angesichts der Tatsache, dass das laufende Quartal nur noch einen Monat dauert, schätzt er die Chancen, dass diese Ankündigung noch planmäßig gemacht wird, als „gering“ ein.

Cao Yin, ein Blockchain-Forscher von der Tsinghua-Universität, ist nichtsdestotrotz optimistisch, dass Chinas Zentralbank-Digitalwährung noch in diesem Jahr herausgebracht wird, da sich das Land „in theoretischer und praktischer Hinsicht schon seit geraumer Zeit damit beschäftigt“. Zudem hätte das zuständige Entwicklerteam ausreichend personelle Kapazitäten, um selbst eine Verzögerung noch aufzuarbeiten.

Das Coronavirus wirkt sich auf verschiedenen Wegen mittlerweile auch auf die Kryptobranche aus. Wie Cointelegraph Anfang des Monats berichtet hatte, wurde deswegen zuletzt eine Krypto-Konferenz im asiatischen Raum abgesagt.

Allerdings nutzt China die Blockchain-Technologie im Gegenzug als „Waffe“, um das Virus zu bekämpfen. So wird die Technologie eingesetzt, um die Verbreitung von Schutzinformationen für die Öffentlichkeit zu organisieren.

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Fidelity International investiert in Honkonger Krypto-Firma BC Group

Fidelity International hat eine Beteiligung an der BC Group erworben. Die BC Group ist der Betreiber von OSL, einer der größten asiatischen digitalen Vermögenswertplattformen für Institutionen. Das Unternehmen kaufte 17 Millionen Aktien und damit einen Anteil von 5,6 Prozent.

Der Kauf wurde durch ein Dokument der Hongkonger Börse (HKEx) öffentlich, das am 17. Februar eingereicht wurde. Die eigentliche Transaktion fand am 12. Februar statt. Fidelity International soll Aktien der BC Group im Wert von umgerechnet 14,2 Mio. US-Dollar zu einem Preis von 0,83 US-Dollar pro Aktie gekauft haben.

Der Kauf ist Teil einer Aktienplatzierung im Wert von 36 Mio. US-Dollar, die von der BC Group im Januar angekündigt wurde. In einem Dokument der HKEx in diesem Zusammenhang heißt es, dass am 12. Februar 19 Millionen Aktien ausgegeben wurden. Damit ist Fidelity International ein direkter Investor in die Hongkonger Firma.

Fidelity-Vertreter wollten dazu keinen Kommentar abgeben.

Die BC Group ist der Betreiber zweier wichtiger Dienstleistungsfirmen: Zum einen OSL, eine auf Institutionen ausgerichtete Plattform für digitale Inhalte, und zum anderen Branding China, eine PR- und Marketing-Agentur.

Was ist OSL?

OSL ist eine digitale Vermögenswertplattform, die eine Reihe von Dienstleistungen für Institutionen anbietet, die an Krypto-Vermögenswerten interessiert sind. Sie bietet Software-as-a-Service (SaaS)-Tools zur Anbindung an digitale Vermögenswerte, außerbörsliche Brokerage-Dienstleistungen für Großkunden, Verwahrungsdienstleistungen und eine institutionelle Börse für digitale Vermögenswerte.

Hugh Madden, der CEO der BC Group, kommentierte die Investition:

„Diese Kapitalbeschaffung stellt eine neue Wachstumsphase für die Gruppe dar. Das ermöglicht uns, weiter in Schlüsselbereiche wie Technologie und Einhaltung von Vorschriften zu investieren. Das wird in diesem dynamischen Umfeld von entscheidender Bedeutung sein, wenn wir wettbewerbsfähig und siegreich sein wollen.“

Er betonte, dass der Markt für digitale Vermögenswerte „einen raschen Wandel“ durchlaufe. Er fügte hinsichtlich der Regulierung noch hinzu:

„Lizenzrahmen in jeder größeren Regionen belohnen nur die stärksten und professionellsten Betreiber. Diese Firmen werden nicht lizenzierten Akteuren weiterhin Marktanteile nehmen.“

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Kryptowährungen fördern illegales Glücksspiel bei Fußball-Ligen in Asien

Laut Kenntnissen von Fußballverbänden erleichtern Kryptowährungen bei der weltweit beliebtesten Sportart das illegale Glücksspiel.

Der asiatische Fussball hat in den letzten sechs Jahren einen starken Rückgang manipulierter Spiele erlebt, so ein Reuters-Artikel vom 14. Februar unter Verweis auf die Asiatische Fussballkonföderation (AFC). Illegales Glücksspiel, das  historisch gesehen zu Spielabsprachen in der Region geführt hatte, nahm jedoch zu, was zum Teil auf den Anstieg von Kryptowährungen als Zahlungsmethode zurückzuführen ist.

Weniger Korruption und Spielabsprachen

Die AFC und ihr Partner für Integrität, das Schweizer Unternehmen Sportradar, arbeiten seit 2013 zusammen, um die Korruption im asiatischen Fussball zu bekämpfen.

Zuvor lag das illegale Glücksspiel- und Spielmanipulationsgeschäft bei einer Handvoll großer globaler Syndikate. Dank der Bemühungen der AFC ist dies mittlerweile nur noch eine Domäne von Einzelakteuren und lokalen Banden.

Oscar Brodkin, Direktor des Nachrichten- und Ermittlungsdienstes bei Sportradar, sagte: „Durch die Inhaftierung oder Störung von Schlüsselfiguren und die Diskussion von Fällen mit sehr hohem Bekanntheitsgrad in den Medien ist das Match-Fixing in den letzten fünf Jahren sehr viel fragmentierter geworden.

Mehr illegale Sportwetten

Im Laufe dieser Zeit sind die Wettbeträge allerdings immer größer geworden und traditionelle Zahlungsmethoden werden laut Brodkin inzwischen verstärkt durch Kryptowährungen und sogar Sachleistungen ersetzt.

„Wir haben eine Zunahme der Nutzung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel für illegale Aktivitäten und als Medium für Wetten festgestellt.“

Transparency International schätzt den Wert des illegalen Glücksspielmarktes in Asien für 2018 auf rund 400 Milliarden US-Dollar. Glücksspiele sind auf dem größten Teil des Kontinents illegal, einschließlich in den bevölkerungsreichsten Staaten: Festland China, Indien, Indonesien, Pakistan und Bangladesch.

Wie Cointelegraph berichtete, ist in Europa die Beziehung zwischen Fußball und Kryptowährungen deutlich entspannter. Mehrere Vereine führen inzwischen eigene Blockchan-Fan-Token ein, um das Engagement der Fans zu erhöhen. Kürzlich hat sich der spanische Fussball-Machthaber FC Barcelona mit der fintech-Plattform Chiliz zusammengetan, um einen blockchainbasierten Token auf den Markt zu bringen.

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Japan: Mitglied der Regierungspartei ruft zu digitalem Yen auf

Ein weiterer japanischer Gesetzgeber hat öffentlich dazu aufgerufen, den digitalen Yen rasch zu entwickeln.

Der Leiter der Kommission für Bank- und Finanzsystemforschung der Liberaldemokratischen Partei Japan Kozo Yamamoto sagte heute, dass das Land in zwei bis drei Jahren einen digitalen Yen haben sollte.

Reuters berichtete am 10. Februar, dass Yamamoto sagte, dass in den politischen Richtlinien der Regierung zur Jahresmitte auch Pläne für eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) enthalten sein sollten. Er erklärte, dass sich digitale Währungen in den Schwellenländern schnell verbreiten würden und China dabei helfen könnten, seine digitale Vorherrschaft auszubauen. China arbeitet derzeit bereits an einer CBDC. Deshalb muss ein digitaler Yen schnell entwickelt werden:

„Je eher, desto besser. Wir werden Vorschläge entwerfen, die in die politischen Richtlinien der Regierung aufgenommen werden sollen. Wir hoffen, dass das dann in zwei bis drei Jahren umgesetzt wird. […] Wenn es jedem Land gelingt, die Geldströme mit seiner eigenen (digitalen) Währung zu kontrollieren, könnte das in Krisenzeiten einen großen Umschwung verhindern und die eigene Wirtschaft stabilisieren.“

Zuvor erklärte der ehemalige Wirtschaftsminister und Mitglied der Regierungspartei Akira Amari, er wolle eine CBDC herausgeben, um dem geplanten digitalen Yuan von China etwas entgegenzusetzen. Yamamoto räumte ein, dass die Verbreitung von CBDCs zwar die Vormachtstellung des Dollars untergraben, aber auch aufstrebende Märkte, die auf den Dollar angewiesen sind, wie etwa Kambodscha, stabilisieren könnte.

Japan forscht stärker an digitalen Währungen

Japanische Gesetzgeber haben kürzlich ihre Regierung dazu aufgerufen, sich darum zu bemühen, digitale Währungen auf die Tagesordnung der G7 in diesem Jahr zu setzen. Außerdem hat der stellvertretende Gouverneur der Bank von Japan Ende Januar erklärt, die Institution müsse bereit sein, eine CBDC herauszubringen, falls die öffentliche Nachfrage aufgrund der technischen Entwicklungen sprunghaft ansteigen sollte.

Unterdessen hat die chinesische Zentralbank kürzlich einen Teilentwurf vorgestellt und einen gemeinsamen Test für den digitalen Yuan abgeschlossen.

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Asiatische Krypto-Konferenzen: Verschiebung wegen Coronavirus

Als Reaktion auf den regionalen Ausbruch des Coronavirus verzögert sich in ganz Asien eine Reihe von Konferenzen zum Thema Kryptowährung.

Die TOKEN2049, eine große Krypto-Veranstaltung, die jährlich in Hongkong stattfindet hat zuletzt ihre Konferenz verschoben. Ursprünglich war diese für Mitte März 2020 geplant. Nun soll die TOKEN2049 stattdessen am 7. und 8. Oktober 2020 stattfinden.

Das TOKEN2049-Team gab bekannt:

„In den vergangenen Wochen haben wir die globalen Entwicklungen rund um das Coronavirus genau beobachtet. Obwohl Hongkong die Situation gut handhabt und strenge Vorkehrungen getroffen hat, um mögliche Auswirkungen einzudämmen, herrscht weiter Unsicherheit.“

Hongkonger Krypto-Firmen stellen Betrieb wegen Coronavirus und politischen Protesten ein

Hongkong soll eine Schließung der Grenzübergänge zum chinesischen Festland angekündigt haben, um das tödliche Virus weiter unter Kontrolle zu bringen. Aufgrund lokaler Proteste, die sich gegen die Regierung richten, herrscht noch größere Unsicherheit.

Wie Cointelegraph kürzlich berichtete hat ein großes Blockchain-Überweisungsunternehmens namens Bitspark abrupt bekannt gegeben, dass es seinen Betrieb einstellt. Neben dem Coronavirus und den politischen Protesten war auch von internen Umstrukturierungsproblemen die Rede.

Binance Blockchain Week Vietnam und Hongkong Blockchain Week 2020 ebenfalls vertagt

Neben TOKEN2049 wurden auch weitere Veranstaltungen verschoben. Am 3. Januar kündigte die beliebte globale Kryptobörse Binance an, dass ihre Binance Blockchain Week Vietnam verschoben werden soll. Diese war ursprünglich vom 29. Februar bis zum 4. März 2020 geplant. Binance sagte, dass sie angemeldeten Gästen das Geld zurückzahlen werde. Ein neuer Termin für die Veranstaltung soll später bekannt gegeben:

„Wir entschuldigen uns aufrichtig für die Unannehmlichkeiten durch die Verzögerung. Wenn Sie sich für die Binance Blockchain-Woche angemeldet haben, können Sie ihr Geld über die Anmeldeplattform der Veranstaltung ihr Geld zurückerstattet bekommen. Wir werden sie bald über weitere Neuigkeiten zu dieser Veranstaltung informieren.

Ende Januar kündigte auch die Hongkong Blockchain Week 2020 an, dass sie die für März 2020 geplante Veranstaltung verschieben werde. Der Veranstalter sagte, dass sie das neue Datum öffentlich bekannt geben werden, sobald es feststeht.

Krypto-Community kämpft gegen tödliche Epidemie

Der Ausbruch des Coronavirus wirkt sich auf die Krypto- und Blockchain-Branche aus. Eine Reihe von Leuten und Unternehmen im Raum haben Initiativen zur Bekämpfung dieser Epidemie angekündigt.

Wie Cointelegraph berichtete, hat der Blockchain-Anwendungsentwickler Acoer kürzlich ein Datenvisualisierungstool zur Überwachung des tödlichen Coronavirus herausgebracht. Um die Epidemie zu bekämpfen, wurde in China eine Blockchain-basierte Plattform namens Hyperchain herausgebracht. Das ist ein Spendenportal für die medizinische Versorgung zur Unterstützung lokaler Krankenhäuser. Am 5. Februar behauptete ein Gelehrter der Universität Hongkong, dass Blockchain- und KI-Technologie die Coronavirus-Epidemie durch eine transparente Erfassung der Spenden besser bekämpfen könne.

Der CEO von Binance Changpeng Zhao gab zuvor bekannt, dass die Börse 1,5 Mio. US-Dollar spenden wolle, um den Opfern des Coronavirus in Wuhan, dem Epizentrum des Coronavirus-Ausbruchs in China, zu helfen.

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Partnerschaft zwischen Quras und BNUG soll Blockchain-Communities in Asien und Afrika zusammenbringen

Quras, eine Smart-Contract-Plattform für anonyme und geschützte Transaktionen, ist eine Partnerschaft mit dem gemeinnützigen Verein Blockchain Nigeria User Group (BNUG) eingegangen.

Laut einer Pressemitteilung von Quras vom 5. Februar wird die neue Partnerschaft es dem Unternehmen ermöglichen, seine Community und Entwicklerbasis über Asien hinaus und auf den afrikanischen Kontinent auszuweiten, bevor es Anfang April 2020 sein Mainnet startet.

BNUG mit Sitz in Nigerias Hauptstadt Lagos wurde 2016 als Non-Profit-Organisation gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Ausbildung, Entwicklung und Adoption in Nigeria und in ganz Afrika zu verbessern. BNUG ist auch Mitglied der Organisation der Blockchain-Anwender, einer bei der nigerianischen Kommission für Unternehmensangelegenheiten eingetragenen Stiftung.

Ein BNUG-Sprecher sagte zu Cointelegraph, dass seine Programme und Initiativen darauf abzielen, die Menschen in Afrika in die Lage zu versetzen, Blockchain-Programmierung und Infrastrukturfähigkeiten zu entwickeln. Das grundlegende Wissen über die Entwicklung von Blockchainanwendungen und die Exposition gegenüber mehreren Plattformen wird den Teilnehmern die Schaffung intelligenter Verträge ermöglichen. 

BNUG sieht die Blockchaintechnologie als eine Möglichkeit, um die Entwicklung Afrikas zu verändern. Der Vorsitzende der BNUG, Chimezie Chuta, erklärte in der Pressemitteilung, dass eine Partnerschaft mit Quras eine Win-Win-Situation für beide Seiten darstellen würde.

„Die Partnerschaft wird Quras eine massive Markenpräsenz in Afrika verschaffen. Zweitens werden unsere lokalen Entwickler mit der auf den Schutz der Privatsphäre ausgerichteten Blockchain-Plattform von Quras in Berührung kommen und lernen, wie man Lösungen auf der Plattform entwickelt.“

Quras baut seine Präsenz auf dem afrikanischen Markt aus

Durch die neue Partnerschaft will Quras Zugang zum nigerianischen Markt erhalten und die größeren aufstrebenden Marktwirtschaften in Subsahara-Afrika erkunden.

Quras-CEO Shigeki Kakutani wird in der Pressemitteilung mit den Worten zitiert, dass der Aufbau einer starken Entwicklergemeinschaft mit BUNG für das Unternehmen wichtig sei:

„Derzeit gibt es mehr als 500 Blockchain-Ingenieure in der BNUG, und wir erwarten, dass der Verband sein Ziel von 1.000 Ingenieuren erreicht. Eine starke und wachsende Entwicklergemeinde ist für Quras sehr wichtig, da diese Ingenieure die zukünftige Entwicklung von Anwendungen auf unserer Plattform anführen werden“.

Blockchain-Technologie in Afrika

Während Blockchain-Technologie in Afrika in zahlreichen Industriezweigen Einzug hält, bemüht sich die Community um die Entwicklung ihres Talentpools auf dem Kontinent. Cointelegraph berichtete vor einigen Monaten, dass das Africa Blockchain Institute im Jahr 2020 die erste Blockchain-Schule in Ruanda eröffnen wird. 2020 werden neue Kurse wie Blockchain Essentials Certification; Blockchain Coding, Blockchain Enterprise und Blockchain for Lawyers für lokale Entwickler, Fachleute und Führungskräfte angeboten werden.

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Cardano hilft Usbekistan bei der Gründung einer Krypto-Arbeitsgruppe

Emurgo, das Förderprogramm der Cardano Blockchain, ist eine Kooperation mit der Regierung von Usbekistan eingegangen, um dieser beim Aufbau einer Arbeitsgruppe für die Regulierung von Wertpapier-Tokens (STOs) und den dazugehörigen Wertpapier-Token-Börsen (STXs) zu helfen.

Wie Emurgo in der entsprechenden Pressemitteilung vom 20. Januar schreibt, ist an der Partnerschaft neben der usbekischen Regierung auch die Kobea Group & Infinity Blockchain Holdings beteiligt, die der technologische Berater für das Projekt „Digitale Wirtschaft“ von Usbekistan verantwortlich ist. Gemeinsam wollen die drei Partner im Rahmen der Kooperation einen gesetzlichen Rahmen für „Security Token Offerings“ und „Security Token Exchanges“ schaffen.

Im Rahmen der Zusammenarbeit werden Emurgo und Kobea der Regierung beratend zur Seite stehen, was den Aufbau von Infrastruktur für Bankdienstleistungen im Bereich Digitale Vermögenswerte, Blockchain-Bildungszentren und weitere relevante Themenfelder angeht.

Tokenisierung des Aktienmarktes

Emurgo wird zudem prüfen, inwiefern die Cardano Blockchain in Usbekistan zum Einsatz gebracht werden kann. Außerdem soll die eigene Blockchain-Lehrplattform in die IT-Systeme der staatlichen Universitäten des Landes eingebunden werden, um dabei zu helfen, zukünftige Blockchain-Fachkräfte auszubilden.

Durch die Einführung von sogenannten „Security Tokens“, also Kryptowährungen, die Wertpapiere in einen Krypto-Token verpacken, strebt Usbekistan an, den heimischen Aktienmarkt transparenter und sicherer zu machen.

Die usbekische Behörde für Projektmanagement hatte kurz zuvor die Gründung eines nationalen Mining-Pools für Kryptowährungen angeschoben, um die Kräfte aller Krypto-Miner, die über das Land operieren, zu bündeln.

Damit will die Behörde dafür sorgen, dass die Mining-Branche möglichst effektiv, transparent und sicher ist. Dies soll wiederum bezwecken, dass der verwendete Strom möglichst effizient eingesetzt wird und dass das Land trotz der schlechten Grundvoraussetzungen ein attraktives Ziel für die Branche ist.

Gemischte Haltung gegenüber Kryptobranche

Obwohl sich Usbekistan also scheinbar für Kryptowährungen öffnet, hatte die Regierung bisher eine eher gemischte Haltung zu diesen. So hatte sie ihren Bürgern erst vergangenen Dezember verboten, Kryptowährungen zu kaufen.

Dieses Verbot kam für viele Beobachter überraschend, da sich das Land zuvor relativ offen für Digitalwährungen zeigte. Im September 2018 hatte die Regierung noch eine Absichtserklärung verabschiedet, um gesetzliche Rahmenbedingungen für Kryptobörsen, Krypto-Mining und Token-Verkäufe zu schaffen.

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Bithumb will 68.9 Mio. US-Dollar Steuernachzahlung anfechten

Díe große südkoreanische Kryptobörse Bithumb will will angeblich einen Verwaltungsstreit über eine Steuernachzahlung in in Höhe von 68,9 Millionen US-Dollar führen.

Die englischsprachige lokale Nachrichtenagentur KoreaHerald berichtete am 29. Dezember, dass die lokale Steuerbehörde der Börse eine Steuernachzahlung in höhe von 68,9 Millionen US-Dollar auferlegt hat.

Noch nie zuvor ist dies in Südkorea vorgekommen

Die Nachrichtenagentur stellt fest, dass der Nationale Steuerdienst nach Angaben von Bithumbs größtem Aktionär Vidente die Börse gezwungen hat, die Abzugssteuer auf Handelsaktivitäten ausländischer Kunden zu zahlen. Berichten zufolge hatte Vidente Anfang dieser Woche von der Steuer erfahren, nachdem sie einen Anteil von 34,24% an der Muttergesellschaft der Kryptowährungsbörse erworben hatte.

KoreaHerald erklärt, dass ein ausländisches Unternehmen, das keine feste Niederlassung in Südkorea hat, eine Abzugssteuer zahlen muss. Dennoch wurden solche Steuerregeln noch nicht auf die Kryptowährungshandelsbranche angewendet. Während sie sich an die Entscheidung hält, plant Bithumb gerichtlich dagegen vorzugehen.

Cointelegraph hat Bithumb um einen Kommentar gebeten …

2019 für Bithumb

Dies war ein schwieriges Jahr für Bithumb. Im Juni wurde die Börse angeklagt, weil sie angeblich keine angemessenen Maßnahmen zum Schutz personenbezogener Daten ergriffen hatte, die später vermutlich von Hackern ausgenutzt wurden, um Geld von der Plattform zu stehlen. Im März hat Bithumb mehr als eine Million EOS (zu dieser Zeit etwa 12,5 Millionen US-Dollar) durch einen Hackerangriff aus ihrer Hot Wallet verloren.

Wie Cointelegraph in einem ausführlichen Artikel erklärte, gab es in diesem Jahr bedeutende Entwicklungen bei der Besteuerung von Kryptowährungen. Es scheint, dass Länder auf der ganzen Welt erkannt haben, dass Kryptowährungen bestehen bleiben werden, und ihre Kryptosteuerpolitik daraufhin angepasst haben, um die Einnahmen nicht zu verpassen.

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