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Australische Uni und Ripple kooperieren

Der Browser-Anbieter Opera schaltet die Kauffunktion für Bitcoin & Co. nun auch in Deutschland frei.

Opera war der erste Browser, der eine eingebaute Bitcoin Wallet in seinen Mobil- und Computerbrowsern einführte. Das norwegische Unternehmen erweitert die Wallet-Funktion nun auch auf den europäischen Raum. Zuvor war die Funktion nur in den USA und in Skandinavien freigeschaltet.

Bitcoin Wallets sollen Akzeptanz steigern

Laut Charles Hamel, Leiter der Krypto-Abteilung bei Opera, verhilft die Ausweitung der Wallet-Funktion für Bitcoin und andere Kryptowähungen in Europa zur breiteren Krypto-Akzeptanz:

Die Möglichkeit, Kryptowährungen ohne Umtausch direkt aus der Wallet zu erwerben, macht den Prozess für unsere Benutzer einfach. Die Ausweitung dieser Funktion auf mehr Regionen ist der Schlüssel zur Förderung der Blockchain-Adaption.

Opera unterstützt die Browser-Funktionen nun in Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Hongkong, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Mexiko, den Niederlanden, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik und den Vereinigten Staaten.

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Australien: Börse bekommt Konkurrenz um Blockchain-Aktien

NSX Limited, der Betreiber der australischen Börse National Stock Exchange of Australia (NSXA), arbeitet an einem gemeinsamen Blockchain-Projekt, das eine Abwicklung noch am selben Tag ermöglichen soll.

Laut einer Ankündigung vom 20. Februar hat NSX eine Partnerschaft mit iSignthis (ISX) geschlossen. Das ist eine börsennotierte Firma, die sich auf die Zahlungsauthentifizierung spezialisiert hat. Im Rahmen von dieser Partnerschaft soll ein neues Unternehmen gegründet werden, das „Echtzeit- und taggleiches Clearing von Aktiengeschäften über mehrere Börsen hinweg und in mehreren Währungen“ anbieten soll.

CHESS bekommt mit DESS neuen Konkurrenten

Das neue Unternehmen namens ClearPay soll eine Plattform für die Lieferung gegen Zahlung (DvP) entwickeln. Diese soll das bestehende Clearing- und Abwicklungssystem ersetzen, das derzeit von traditionellen in- und ausländischen Börsen angeboten wird.

Mittels der Distributed-Ledger-Technologie will ClearPay die Abwicklungszeit von drei Tagen auf den gleichen oder früh am nächsten Tag reduzieren. Außerdem soll dabei auch ein offenes, Blockchain-Subregistrierungssystem entwickelt werden.

Laut der offiziellen Ankündigung wird das Digital Exchange Subregister System (DESS) von ClearPay im Wesentlichen mit Australiens erster Blockchain-Subregistrierungsplattform namens Clearing House Electronic Subregister System (CHESS) konkurrieren. CHESS wurde im Jahr 2017 von der australischen Wertpapierbörse eingeführt und ist aufgrund seines Monopols auf dem Markt offenbar zu einem Grund für Besorgnis geworden.

iSignthis stellt ClearPay KYC-Fachwissen zur Verfügung

NSX wird zunächst 3,2 Mio. US-Dollar für eine 41-Prozent-Beteiligung an ClearPay investieren. iSignthis wird zunächst eine 59-Prozent-Beteiligung halten. Im Rahmen der Zusammenarbeit wird iSignthis geistiges Eigentum beisteuern. Die Tochtergesellschaft Probanx Solutions entwirft gegen eine Gebühr die DvP-Plattform und wird diese in die Plattformen Paydentity und ISXPay integrieren.

John Karantzis, der Geschäftsführer und CEO bei ISX, der auch als CEO von ClearPay tätig sein wird, erläuterte, dass iSignthis seine Zahlungs- und Identitätsprüfungsdienste einbringen werde, da diese die Fachgebiete des Unternehmens seien. Karantzis betonte auch, dass das neue Unternehmen einen Wettbewerb in den australischen Markt bringen werde:

„Es ist sehr aufregend für uns, dass das Joint Venture ClearPay einen echten Wettbewerb in das australische Ökosystem für Bargeldaktien bringen wird. iSignthis bietet der NSXA eine inhärente Hochtechnologie, einschließlich seiner umfangreichen Zahlungs- und Identitätsprüfungsdienste ISXPay und Paydentity.“

Regulierungsbedingungen für ClearPay

Außerdem wird die Plattform DvP zunächst nach dem DvP-Modell 1 arbeiten. Das ist ein Wertpapierabwicklungsmechanismus, der von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich angeboten wird. ClearPay will sich nicht um eine Lizenz als Clearing- und Abrechnungseinrichtung bewerben, da die Produkte, die die NSXA für ClearPay anbietet, der Identifizierung und Überprüfung durch die Gegenpartei über Paydentity unterliegen. Ein öffentliches Order- und Abrechnungsbuch bildet dabei die so genannte „Lit Exchange“.

Wie Cointelegraph im Oktober 2019 berichtete, hat die australische Tochtergesellschaft des Marktbetreibers Chi-X die Wettbewerbsbehörde des Landes gebeten, die Auswirkungen des CHESS-Systems der australischen Wertpapierbörse auf die Handelsaktivitäten zu untersuchen.

Kurz zuvor hat die australische Regierung am 7. Februar begonnen, ihre nationale Blockchain-Strategie umzusetzen, die sie etwa ein Jahr lang vorbereitet hatte.

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DLT-Adaption: Australische Regierung nimmt Kurs auf Blockchain

Noch bis vor wenigen Jahren wurde Blockchain von der Öffentlichkeit höchstens marginal als Bitcoin-Beiwerk zur Kenntnis genommen. Die Technologie hat ihre spezifische Konnotation jedoch allmählich abgeschüttelt und Regierungen weltweit haben die in der Technologie schlummernden Potenziale erkannt.

So auch die australische Regierung, in dessen Auftrag das Ministerium für Industrie, Wissenschaften, Energie und Ressourcen nun eine Roadmap veröffentlicht hat, die ein 12-Punkte-Programm für die Nutzung der Technologie in den kommenden fünf Jahren enthält.

Australien nimmt sich Blockchain an

In der 52-seitigen Roadmap werden die Chancen der Blockchain betont, um Arbeitsplätze zu schaffen, Unternehmen zu helfen und das australische Wirtschaftswachstum zu fördern. Die auf fünf Jahre angelegte Roadmap enthält somit Zielsetzungen und Vorgaben, um einen politischen und regulatorischen Rahmen zu schaffen, in dem sich die Technologie für Regierung, Industrie und Forschung anwenden lässt.

Konkret listet die Roadmap 12 Punkte auf, die die Regierung in ihre Arbeit integrieren will, um Australien auf den Weg zu einer „blockchainfähigen Zukunft“ zu bringen. Der Plan enthält folglich Ziele, Probleme und Möglichkeiten der DLT in mehreren Wirtschaftssektoren, um „Geld zu sparen, Probleme zu lösen, die Effizienz in mehreren Prozessen zu erhöhen und neue Möglichkeiten zu schaffen“.

12-Schritte-Programm

Die Blockchain-Agenda der Regierung umfasst indes die folgenden zwölf Vorgaben:

  1. Formalisierung: Einrichtung und Zuweisung spezieller politischer Ämter
  2. Einrichtung übergreifender Arbeitsgruppen aus Industrie, Forschung und Regierung, die im Austausch mit Regulierungsbehörden stehen
  3. Untersuchung von Anwendungen in bestimmten Sektoren wie Landwirtschaft, Bildung und Finanzen sowie die Entwicklung entsprechender KYC-Anwendungen (Know Your Customer)
  4. Einrichtung einer Kontrollgruppe, die mögliche Anwendungen der Technologie für die Regierung auswerten und zudem weitere Modifizierungen prüfen
  5. Vergleich von Blockchain-Dienstleistungen mit anderen Ländern, um entsprechende Anwendungen zu übertragen
  6. enge Zusammenarbeit mit Blockchain-Entwicklern, um sich mit dem Regierungsprogramm der „Business Research and Innovation Initiative“ (BRII) auszutauschen
  7. Einbezug der Blockchain in die allgemeine politische Arbeit
  8. Kooperation zwischen Industrie und Bildungseinrichtungen, um Rahmenbedingungen und Kursinhalte für Blockchain-Qualifikationen zu entwickeln
  9. Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung der australischen Regierung (Australien Trade Commission, Austrade), um regulatorische Rahmenbedingungen für Blockchain-Start-ups zu entwickeln
  10. Zusammenarbeit mit der Austrade, um Investitionsförderung für Blockchain-Start-ups einzurichten
  11. Nutzung bestehender bilateraler Abkommen, um Pilotprojekte und Kooperationen mit anderen Ländern einzugehen
  12. Zusammenarbeit mit den zuständigen Regierungsabteilungen, um australische Unternehmen in die digitale Handelsinfrastruktur einzubinden

Die australische Regierung hat sich folglich für die nächsten fünf Jahre ein straffes Programm vorgenommen. Die Roadmap illustriert vor allem die Erschließung neuer Wirtschaftszweige durch die Blockchain-Technologie und deutet zudem ihr bislang weitestgehend ungenutztes Potenzial in der Bildungs- und Sozialpolitik an.

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Krypto-Adaption: Mit Kryptowährungen Gutes tun: Spenden für Buschfeuer in Australien

Wie das australische Online-Magazin Micky am 22. Januar schreibt, vernichteten die Buschfeuer fast 19 Millionen Hektar Land. Dies entspricht annähernd der halben Fläche von Deutschland. Zudem seien beinahe 2.700 Häuser niedergebrannt. Zahlreiche Hilfsaktionen sollen nun die Not lindern. So fließen etwa Geldspenden in die Aufräumarbeiten und zu den Feuerwehren im Land. Zu diesem Zweck akzeptieren manche Spendenorganisationen auch Kryptowährungen.

Kryptowährungen in der Praxis: Spenden via Bitcoin

Ein Vorzeige-Beispiel für den Einsatz von Bitcoin und anderen Kryptowährungen sollte man meinen. Schließlich sind die Transaktionen schnell und sicher und auch über Landesgrenzen hinweg mit geringen Gebühren verbunden. Zudem dürfte diese Option für zusätzliche Spendeneinnahmen sorgen, freuen sich doch so manche Krypto-Fans über jede Gelegenheit, ihre Coins als Zahlungsmittel einsetzen zu können.

So hat etwa die Blockchain Charity Foundation, eine Initiative der Bitcoin-Börse Binance, bereits BNB Token im Wert von über 1,2 Millionen US-Dollar gesammelt. Von Binance selbst, immerhin eine der größten Krypto-Börsen weltweit, kam dabei ein Anteil von einer Million US-Dollar.

Cyberkriminelle auf Spendenfang

Mit Kryptowährungen Gutes tun: Spenden für Buschfeuer in Australien

Allerdings hat die Spendenbereitschaft der Menschen leider auch Kriminelle auf den Plan gerufen. Dies betrifft nicht nur Spenden in Form von Kryptowährungen. Im Fall der australischen Buschbrände warnt die Australian Competition and Consumer Commission (ACCC) vor Betrügern, die sich an den Spenden wohlmeinender Bürger bereichern. Dabei kennt die Phantasie dieser Spendeneintreiber keine Grenzen: Entweder geben sich Betrüger als bekannte Wohltätigkeitsorganisationen aus, kreieren ihre eigenen Wohltätigkeitsnamen und Logos oder behaupten sogar, selbst von den Buschfeuern betroffen zu sein. Des Weiteren täuschen gefälschte Websites, Social Media Accounts oder Crowdfunding-Plattformen spendenwillige Internetnutzer. Überdies versuchen Betrüger per Telefon oder E-Mail, an Spendengelder zu kommen. Laut Mickey.com hat die Behörde bereits über 500 Betrugsmeldungen aus der Bevölkerung erhalten.

Wer mit seinen Coins Gutes tun will, kann dies über Crypto Bushfire Fundraiser tun. Die Spenden werden in Australische Dollar umgewandelt und zu gleichen Teilen an die NSW Rural Fire Service Association (RFSA), den Katastrophenhilfe- und Wiederherstellungsfonds des Australischen Roten Kreuzes und WIRES weitergeleitet. Bisher (Stand 22.01.2020) sind Spenden mit folgenden Kryptowährungen möglich: BTC, ETH, USDT (ERC20), USDC (ERC20), BCH, LTC und DOGE.

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Australien: Cointelegraph und Oxygen Seven sammeln Spenden für Brandopfer

In Australien verwüsten verheerende Brände das Land und vernichten viele Grundstücke und Wildtiere. Cointelegraph und Oxygen Seven haben sich für eine Bitcoin-Spendenaktion zusammengeschlossen, die sich dem Wiederaufbau im Land widmet.

Mit Spenden gegen den Brand

Das haben Cointelegraph und Oxygen Seven letzte Woche bekanntgegeben. Über eine Seite auf der Webseite von Cointelegraph können Benutzer anonyme oder namentliche Spenden in Bitcoin machen. Die Adresse der Bitcoin-Wallet gehört zu Oxygen Seven. Das Unternehmen zahlt alle Gelder in den Australian Wildfire Fund ein.

Das passt zu Oxygen Seven, weil sich die Firma um Probleme mit dem Klimawandel, Biodiversität und Wiederaufforstung beschäftigt. Die Organisation war vor kurzem im Amazonasbecken tätig und trägt dazu bei, es leichter für Leute zu machen, zu spenden. Dabei stützt sie sich insbesondere auf Krypto. Der Präsident von Oxygen Seven Nick Rose sagte gegenüber Cointelegraph:

„Kryptowährungsspenden bieten etwas Bedeutendes, nämlich Klarheit: Die Spender können ihre Spenden in der Chain nachverfolgen und einsehen, wie viel gesammelt wurde“.

Über die Partnerschaft sagte Rose: „Wir haben uns für Cointelegraph entschieden, weil ich schon eine ganze Weile Leser bin und ich glaube, dass Cointelegraph die große Krypto-Community für unsere Arbeit in Australien sensibilisieren kann!

Cointelegraph hat selbst 1 BTC gespendet und bis Redaktionsschluss insgesamt 1,2 BTC aufgebracht. Helen Vitalie Lang, die stellvertretende CEO der Medienplattform, kommentierte die Beweggründe von Cointelegraph:

„Nachdem wir die schrecklichen Szenen in Australien und das Ausmaß der Verluste und des Leids der australischen Bevölkerung gesehen hatten, fühlte sich Cointelegraph gezwungen, zu handeln und unseren Teil beizutragen. Wir wissen, dass die Krypto-Community sich mobilisieren und die Welt verändern kann“.

Diese Spenden gehen an den Australian Wildlife Fund, eine gemeinschaftliche Spendenaktion von Organisationen, die Australien bei der Erholung von den Waldbränden unterstützen wollen. Die Spenden unterstützen die Feuerwehr vor Ort, Initiativen zur Rettung von Wildtieren, decken die Bedürfnisse der Gemeinden und werden für langfristige Lösungen zur Verhinderung derartiger Tragödien verwendet. Cointelegraph ruft dazu auf, die Spendenaktionen von Oxygen Seven zu unterstützen, indem sie den Hashtag #CryptoForAustralia in sozialen Netzwerken verwenden.

Schadensumfang

Die Großbrände haben Australien in historischem Ausmaß geschadet. Dr. Ross Bradstock, ein australischer Wildtierspezialist, sagte gegenüber der New York Times, es gebe „eine weltweit bedeutende Feuersaison“, die schlimmer sei als in Kalifornien im Jahr 2018, größer als letztes Jahr im Amazonasbecken und heftiger als in Kanada, im Mittelmeerraum oder anderswo in Südamerika.

Bisher haben die Wildbrände Berichten zufolge 28 Menschen getötet, 16 Millionen Hektar in Schutt und Asche gelegt, den Kontinent mit giftigem Rauch verseucht, 3.000 Häuser dem Erdboden gleichgemacht und 1 Milliarde Tiere getötet.

Die australische Mutter Angela Rintoul sagte gegenüber Bloomberg über die Auswirkungen der Waldbrände: „Das wird die Art und Weise, wie wir unser Leben organisieren, völlig verändern.

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Australien: Finanzaufsicht bewirbt sich um Regulierung der Facebook Libra Wallet

Die australische Finanzaufsicht APRA will die Beaufsichtigung von Stablecoin-Projekten wie Facebook Libra überenehmen.

In einem offiziellen Gesetzentwurf, der am 20. Januar dem Parlament vorgestellt wurde, schlägt die APRA einen entsprechenden Gesetzesrahmen zur Regulierung von Finanztechnologien vor, der eine große Bandbreite an Themen umfasst, von digitalen Wallets bis hin zu Datenschutz.

Zudem zielt der Gesetzentwurf „nicht nur auf die Regulierung des bestehenden Finanzsystems ab, sondern auch auf zukünftige Entwicklungen und technologische Fortschritte, wie zum Beispiel globale Stablecoins, die in den vergangenen Monaten bereits für viel Aufsehen gesorgt haben“.

Die Finanzaufsicht betont in diesem Zusammenhang, dass digitale Wallets ein immer wichtigeres Thema in der Finanzwelt werden, da Smartphone-Apps für Finanzdienstleistungen und Einkäufe mittlerweile weit verbreitet sind. Dabei sieht die APRA zwei grundlegend verschiedene Typen von Wallets:

„Einige, aber nicht alle digitalen Wallets, verwahren Gelder im Auftrag des Kunden oder sind Pre-Paid Lösungen. Andere (wie zum Beispiel Apple Pay) haben Zugriff auf die Bankdaten/Kreditkarten der Nutzer und wickeln darüber Zahlungen ab.“

Im Gesetzentwurf schlägt die APRA dementsprechend vor, dass sie für die Beaufsichtigung von ersteren digitalen Wallets zuständig sein sollte, da diese hauptsächlich für Zahlungen und Verwahrung benutzt werden. Darunter würde auch die Calibra Wallet fallen, die dem Facebook Krypto-Projekt Libra angehört. Wallets wie Apple Pay würden derweil nicht mehr ihre Zuständigkeit sein, da es sich hierbei lediglich um eine Durchlaufstelle handelt.

Für Wallets, die tatsächlich Gelder verwahren, hat die APRA neue Regulierungsvorschriften erdacht, um die gesetzlichen Anforderungen an Fintech-Unternehmen, die solche Wallets betreiben, möglichst zu vereinfachen.

Datenteilung ist Trumpfkarte der Behörden

Des Weiteren schlägt die Finanzaufsicht vor, zukünftig sogenannte „Reg-Tech“, also Technologien, die dem Zwecke der Regulierung dienen, einzusetzen, was besonders vor dem Hintergrund gemeinsamer Datenteilung zwischen den australischen Behörden immer mehr Sinn machen würde.

So hat die APRA einen Ausschuss gegründet, in dem auch die Zentralbank, das Statistikamt, die Börsenaufsicht und das Finanzministerium Australiens sitzen, um die gemeinsame Nutzung von vorhandenen Daten voranzutreiben.

Die von der APRA gesammelten Daten sollen in diesem Zusammenhang über eine „End-To-End Plattform verarbeitet werden, die eine bessere Analyse ermöglicht“. Zudem hat die Aufsichtsbehörde ein Innovationszentrum gegründet, das auf Datenanalyse, Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, Netzwerkanalyse und Sprachverarbeitung spezialisiert ist

Libra versetzt Behörden in Aufruhr

Facebook Libra bewegt die Behörden und Regierungen der ganzen Welt. Nachdem die Kryptowährung des Social-Media Konzerns im vergangenen Jahr vorgestellt wurde, hat sie bereits für viel Wirbel gesorgt. Wie Cointelegraph Ende Dezember berichtet hatte, sieht der Schweizer Präsident Ueli Maurer Libra „in seiner jetzigen Form“ jedoch als gescheitert an, da die Zentralbanken eine Anbindung an verschiedene Landeswährungen wohl niemals durchwinken werden.

Nichtsdestotrotz treibt Facebook die Entwicklung des Projekts ungestört voran. So hatte die Libra Association jüngst ein neues Komitee gegründet, das die technische Entwicklung des Stablecoins steuern soll.

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Bitcoin Fonds: FinTech Raiz verwandelt Kleingeld in Bitcoin

Das australische Start-up Raiz bietet Anlegern künftig Bitcoin-Fondsoptionen an. Dabei hat es das Unternehmen auf die kleinen Winkel in der Geldbörse abgesehen. Kunden können überschüssiges Kleingeld über eine App direkt in den Fonds reinvestieren. Das Unternehmen hat bereits die Zustimmung der Finanzaufsichtsbehörde „Australian Securities and Investment Commission“ (ASIC) erhalten und damit die letzte regulatorische Hürde genommen.

Raiz ist ein FinTech-Start-up, das sich auf Mikro-Investitionsdienstleistungen spezialisiert hat. Nutzer können folglich über die App überschüssiges Kleingeld aus alltäglichen Einkäufen in eine Reihe von Anlageprodukten investieren. Die Anlageprodukte bestehen vorwiegend aus börsengehandelten Fonds (Exchange Traded Fund, ETF). Neben Raiz bieten zudem einige weitere Apps bereits ähnliche Zahlungsfunktionen wie Bundil, Shakepay, Roundlyx und Donut.

Süßer die Kassen nie klingeln: Bitcoin-Fonds für Kleingeld

Raiz hat von der unabhängigen australischen Regierungsbehörde „Australian Securities and Investment Commission“ (ASIC) bereits die Genehmigung für den Fonds erhalten, wie die Nachrichtenagentur Australian Financial Review berichtet. George Lucas, CEO von Raiz Invest, erklärte gegenüber der Nachrichtenplattform The Block, dass sich der Fonds künftig zu fünf Prozent aus Bitcoin und zu 95 Prozent aus Aktien, Anleihen, Bargeld und anderen Vermögenswerten zusammensetzt. Lucas teilte mit:

Bei dieser Vermögensallokation wird Bitcoin ähnlich wie eine alternative Anlageklasse behandelt.

FinTech Raiz verwandelt Kleingeld in Bitcoin

Der Fonds soll voraussichtlich im Juni dieses Jahres eingerichtet werden. Als Verwahrer fungiert die Krypto-Börse Gemini. Weitere Details sollen zudem bald bekannt gegeben werden, so Lucas.

Raiz ist an der Australian Securities Exchange (ASX) notiert. Laut eines Gutachtens umfasste der Fonds im Dezember rund 445 Millionen Australische Dollar (knapp 306 Millionen US-Dollar) und erreichte 211.657 aktive Kunden. In dem Dokument heißt es übersetzt:

Das gesamte FUM nähert sich mit 444,7 Millionen Dollar der Grenze von einer halben Milliarde Dollar, wodurch wir das Jahr 2019 mit einem hohen Ergebnis abschließen und die Voraussetzungen für ein weiteres gutes Jahr 2020 schaffen.

Raiz bietet derzeit sechs Portfolios an, die ein Spektrum von „konservativ“ bis „aggressiv“ für risikofreudige Anleger umfassen. Der Mindestanlagebetrag beträgt indes fünf Australische Dollar – umgerechnet 3,10 Euro.

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Kryptos kämpfen vor dem Obersten Indischen Gerichtshof um ihre Freiheit

Nach der Sitzung im vergangenen August trat eine dreiköpfige Jury des Obersten Gerichtshofs Indiens in dieser Woche erneut zusammen, um den vielbeschworenen Fall Krypto gegen RBI zu erörtern. Während der letzten Anhörung hatte der Oberste Gerichtshof die Reserve Bank of India (RBI) gebeten, ihre Position zu klären, warum genau sie ein landesweites Bankverbot für den Kryptomarkt des Landes erzwungen hat, und diese anscheinend verfassungswidrige Anordnung zu erklären. 

Seitdem die RBI beschlossen hat, ihre umstrittene Verbotsverordnung zu erlassen, haben prominente Mitglieder der indischen Kryptogemeinschaft eine Reihe von öffentlichen und von der Industrie geführten Petitionen eingereicht, in denen sie geltend machten, dass die Entscheidung der RBI nicht nur ungerecht sei, sondern auch eindeutig gegen das Gesetz verstoße. 

In einer Antwort wies der Rechtsbeistand der RBI darauf hin, dass die Institution uneingeschränkt befugt ist, das indische Währungs- und Kreditsystem zu betreiben und die allgemeine finanzielle Stabilität der Nation zu schützen – insofern sie dies für erforderlich hält.

In diesem Zusammenhang wurde die laufende Petition, die derzeit vor dem Obersten Gerichtshof verhandelt wird, von der Internet and Mobile Association of India (IAMAI) eingereicht, einer gemeinnützigen Organisation, die versucht, Indiens Online-Angebot zu erweitern und mobile Mehrwertdienste zu verbessern.

Neueste Entwicklungen

Als der oben genannte Fall Anfang dieser Woche wieder aufgenommen wurde, überprüfte Ashim Sood, der Anwalt der IAMAI, zunächst die Argumente, die im August letzten Jahres vor Gericht diskutiert worden waren. Zuerst erklärte er den Richtern noch einmal einige der Grundlagen der Kryptowährung und der Blockchain-Technologie und las auch die Richtlinien vor, die letztes Jahr von der Financial Action Task Force herausgegeben wurden. 

Nachdem er erklärt hatte, wie Länder wie Australien, Malta und Japan Kryptomärkte weitgehend erfolgreich reguliert hatten, betonte er die Notwendigkeit, konventionellen Bankwegen für Blockchain-/Krypto-Geschäftsinhaber zur Verfügung zu stellen. Unter diesen günstigen Bedingungen könnten Anleger sowie gelegentliche Altcoin-Enthusiasten auf schlanke und transparente Weise Zugang zu digitalen Währungen erhalten.

Cointelegraph sprach mit Sumit Gupta, dem CEO von DCX, einer indischen Kryptowährungsbörse, und er glaubt, dass Sood einige gute Argumente in Bezug auf die Funktionsweise der Technologie und deren Einsatz vorgebracht hat. Vorausgesetzt, dass die richtige Regulierung vorliegt :

„In der Frage der Anonymität mit virtuellen Währungen erklärte er den starken KYC-Prozess, der von verschiedenen Börsen praktiziert wird. Er argumentierte, dass die Branche zwar strikte Selbstregulierung befolgt, diese aber nicht über einen Punkt hinaus durchsetzen kann, und hob daher die Bedeutung positiver Regulierung hervor. Er erörterte, dass jede neue Technologie eine dunkle Seite haben wird. Positive Vorschriften, die die negativen Aspekte eindämmen, sind jedoch das Gebot der Stunde.“

Als Teil seines Verteidigungsplans spielte das RBI auf Vorfälle wie den Binance-KYCVerstoß von 2019 an, die ein klares Beispiel dafür sind, warum die Kryptoindustrie insgesamt noch in den Kinderschuhen steckt und somit eine massive Bedrohung der Cybersicherheit für die Wirtschaft jeder Nation darstellt, in der sie wachsen und gedeihen kann. 

Sood erklärte den Richtern jedoch, dass solche Cyber-Angriffe genau der Grund waren, warum in Indien positive regulatorische Maßnahmen erforderlich waren – damit die Branche insgesamt besser für solche Herausforderungen gerüstet sein könne.

Anschließend spielte er auf einige frühere Urteile des Obersten Gerichtshofs an, in denen klargestellt wurde, dass rechtliche Schritte nur eingestellt werden können, wenn das indische Parlament zuvor ein endgültiges Risiko festgestellt hat, und nicht ein Verwaltungsorgan wie das RBI. In Bezug auf die Angelegenheit fügte Gupta hinzu:

„Die Argumente der RBI klingen möglicherweise unangemessen, aber das ist etwas, über das die Richter entscheiden müssen. Unsere Gerichtsverfahren sind stark genug und wir haben volles Vertrauen in sie.“

Schließlich erklärte Kashif Raza, Gründer von Crypto Kanoon, einer indischen Kryptonachrichtenplattform, die die laufende Anhörung live über ihren Twitter-Kanal abdeckt, gegenüber Cointelegraph das Hauptziel des Rechtsbeistands von IAMAI. Dies bestehe darin, festzustellen, dass es sich nicht um einen Versuch der indische Krypto-Community handelt, digitale Vermögenswerte als Währungen, sondern als alternative Anlagemöglichkeiten zu pushen. Er fügte hinzu:

„Die IAMAI hat das Gericht darauf aufmerksam gemacht, dass nirgendwo in den Richtlinien der FATF erwähnt wird, dass Kryptowährungen vollständig verboten werden sollten. Indien ist Mitglied der FATF, und die meisten Richtlinien der Agentur fordern KYC und eine bessere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern, wenn es um die Kontrolle der grenzüberschreitenden Bewegung von Krypto-Assets geht.“

Indische Richter scheinen offen zu sein

Die indischen Richter, die derzeit die Anhörung leiten, scheinen gespannt auf kryptobasierte Technologien und die damit verbundenen immensen wirtschaftlichen Möglichkeiten zu sein. Sie haben beispielsweise den Rechtsbeistand der IAMAI gebeten, zu erläutern, wie Kryptowährungen in Ländern wie Australien, Italien, Malta und Japan reguliert wurden und ob die Fälle von Geldwäsche oder Steuerhinterziehung nach der Umsetzung dieser Maßnahmen zugenommen haben. 

Als Reaktion darauf führte Sood die Richter anhand einer detaillierten Vergleichstabelle vor, in der er die verschiedene Länder, deren Regimecharakter und den Umgang mit Kryptofragen in ihren jeweiligen Gerichtsbarkeiten aufzeigte. Außerdem führte er das Beispiel von Mt. Gox an, und wie sein Zusammenbruch zur Schaffung eines effizienten Regulierungsrahmens durch die japanische Regierung führte.

Die Richter forderten ferner eine ausführliche Erklärung dazu an, wie die aktuellen Krypto-Krypto- und Peer-to-Peer-Austauschmodelle funktionieren und wie der Handel mit digitalen Währungen tatsächlich stattfindet. Als Reaktion darauf erläuterte Sood dem Gremium die verschiedenen Gesetze, die derzeit in Südafrika, im Vereinigten Königreich und in bestimmten Bundesstaaten der USA angewendet werden und die es den Menschen ermöglichen, mit digitalen Vermögenswerten auf legale und steuerpflichtige Weise zu handeln.

Schließlich befragte der Oberste Gerichtshof die IAMAI zu verschiedenen verdächtigen Diensten wie der Seidenstraße, dem Dark Web, der Tor und Onion Routing und wie solche Wege in der Vergangenheit ausgenutzt wurden, um digitale Währungen zu missbrauchen. Die Richter räumten jedoch ein, dass Krypto, wie jede andere Technologie, an sich nicht schlecht ist und aus ruchlosen Gründen in den Händen der falschen Leute verwendet werden kann. 

Zu diesem Thema erklärte Varun Sethi, CEO von Blockchain Lawyer, gegenüber Cointelegraph: „Das Argument der RBI, dass die Anonymität der Kryptos eine Bedrohung für die nationale Sicherheit darstellt, kann nicht vollständig ausgeschlossen werden.“ Er fügte hinzu, dass Kryptos sich innerhalb der internationalen Grenzen frei bewegen können, während der Aspekt der Cybersicherheit nicht zu vernachlässigen ist. Er sagte weiter:

„Solche Argumente ähneln jedoch den Herausforderungen, mit denen auch andere Regulierungsbehörden konfrontiert sind. Das Gericht würde sicherlich ähnliche Tatsachen und die Vorgehensweise in anderen Ländern zur Kenntnis nehmen.“

Einige wichtige Bedenken des Obersten Gerichtshofs

Obwohl der Oberste Gerichtshof das Potenzial von Krypto- und Blockchain-Technologien für die Transformation einer Vielzahl lokaler Industriebereiche endgültig zu verstehen scheint, äußerte er Bedenken hinsichtlich der Verwendung digitaler Vermögenswerte für Geldwäsche- und Steuerhinterziehungszwecke. 

Tabassum Naiz, Gründer von Bit2Buzz, einem indischen Krypto-Hub, der Benutzern eine Vielzahl von Bildungsinhalten bietet, vertiefte diese Argumentation und wies Cointelegraph darauf hin, dass kürzlich eine Reihe etablierter indischer Finanz-/Bankunternehmen aufgrund eines Hosts schwere Verluste erlitten haben. Naiz zeigte auf, wie Banken wie HDFC, ICICI, die State Bank of India, Axis und die Punjab National Bank, in massive Skandale im Zusammenhang mit Geldwäsche und Datenschutzverletzungen verwickelt waren. 

Während lokale Kryptowährungsbörsen KYC-Protokolle verwenden, um das Auftreten solcher Probleme zu minimieren, sind ihre Maßnahmen weitgehend selbst konzipiert und müssen daher von einer zentralen Regulierungsbehörde validiert werden. Zu diesem Thema hob Sethi hervor:

„Wenn die KYC-Prozesse einer Börse streng sind und auch von einer staatlichen Regulierungsbehörde validiert werden, hat das Argument, dass alle Kryptotransaktionen nur für den anonymen Handel verwendet werden, keine Gültigkeit. Hier ist Regierungspolitik gefragt.“

Auch Gupta wiederholte Sethis Ansichten und behauptete, dass die Selbstregulierung ihre Grenzen hat und dass ein von der Regierung entworfener Regulierungsrahmen das indische Krypto-Ökosystem tatsächlich stärken wird – ein Punkt, der von Sood und seinem Team in der vergangenen Woche ausreichend diskutiert wurde.

Zuletzt wurde vor Gericht ein Bericht der Weltbank über den Stromverbrauch für das Krypto-Mining vorgestellt, um die möglichen negativen Auswirkungen der Kryptoindustrie auf den indischen Stromsektor hervorzuheben. Die Richter erläuterten jedoch die verschiedenen Vorteile von Kryptowährungen und wie sie das Potenzial haben, den unter- und nicht-bankengebundenen Kunden zu dienen, sowie die zahlreichen Mängel, die derzeit auf dem indischen Zahlungsverkehrsmarkt bestehen.

Der Oberste Gerichtshof fühlt der RBI auf den Zahn

Wie bereits erwähnt, hat die RBI geltend gemacht, dass der Grund für die Einschränkung der Kryptotätigkeit in Indien das Fehlen klarer Vorschriften war, insbesondere in Bezug auf finanzielle Anonymität, Geldwäsche usw. Nach Ansicht der Richter war dies jedoch der Fall die Verantwortung der RBI – und nicht der lokalen Krypto-Börsen – ein Regulierungssystem zu entwickeln, das Krypto in den allgemeinen Finanzrahmen Indiens einbezieht. Das Verbot der RBI wurde vom Obersten Gerichtshof im Wesentlichen als rechtswidrig bezeichnet.

Als die RBI erklärte, dass digitale Währungen nur von Personen verwendet würden, die ihre Identität verschleiern wollten, teilte Sood den Richtern mit, dass diese Informationen faktisch inkorrekt seien und und dass viele Menschen Kryptowährungen lediglich als alternative Anlagemöglichkeiten zu herkömmlichen Aktien und Anleihen betrachteten.

Wie kann das Urteil aussehen?

Aus heutiger Sicht ist es möglicherweise etwas früh, endgültig zu behaupten, auf welcher Seite sich das Urteil auswirken wird, zumal die RBI ihre Argumentation noch nicht vollständig vor der Justiz vorgelegt hat. Gupta ist jedoch zuversichtlich, dass der Fall der IAMAI stark ist und sagte, dass die von der unabhängigen Agentur vorgebrachten Argumente die Richter überzeugen werde. Diese werden ein Urteil fällen, das fair und zugunsten von Krypto sein wird.

Es wird erwartet, dass die RBI am Dienstag, den 21. Januar, alle verbleibenden Aussagen zu ihren Bedenken in Bezug auf Kryptowährungen vorlegt.

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Kryptobörse Binance unterstützt nun auch australische Dollar und thailändische Baht

Die große Kryptobörse Binance unterstützt jetzt auch australische Dollar (AUD) und thailändische Baht als Fiat-Währungen.

Binance hat am 7. Januar in gesonderten Mitteilungen die Unterstützung der neuen Währungen bekannt gegeben. Die thailändische Digital Asset Exchange Satang Corporation wird thailändische Baht-Transfers abwickeln, während australische Dollar-Transfers von Banxa, einem auf international konforme Fiat-to-Crypto-Gateways spezialisierten Unternehmen, ermöglicht werden.

Satangs Geldtransferdienst wurde in die Handelsplattform von Binance durch eine kürzlich eingeführte Programmierschnittstelle integriert, die es den Nutzern ermöglicht, direkt auf ihr Konto einzuzahlen und abzuheben. Poramin Insom, CEO und Mitbegründer von Satang, sagte, dass die Zusammenarbeit die Einführung von digitalen Assets in Thailand fördern wird.

Binance weist darauf hin, dass die Partnerschaft mit Banxa ihren Nutzern auch den Zugang zu schnelleren Fiat-Transfers mit dem australischen Dollar, Euro und britischen Pfund ermöglicht. Zu den unterstützten Zahlungsmethoden gehören Banküberweisungen, Rechnungs- und Einzelhandelszahlungen sowie Kreditkarten. Holger Arians, CEO von Banxa, bemerkte, dass der Service sich auch „um alle Vorschriften, die Einhaltung von Vorschriften und Rückbuchungen kümmert“.

Binance CEO Changpeng Zhao sagte, er glaube, die Partnerschaft werde angesichts der Verbreitung von Fiat-Währungen und der Notwendigkeit neuer Wege für den Wechsel von Fiat zu Krypto vorteilhaft sein:

„Wir glauben, dass Fiat und Krypto noch lange Zeit nebeneinander existieren werden. Mehr als 99,9% der weltweiten Geldmenge ist immer noch in Fiat und wir müssen weiterhin Brücken bauen, um einen leichteren Zugang zu Krypto zu ermöglichen. Im Jahr 2020 wollen wir Unterstützung für alle 180 Fiat-Währungen anbieten.“

Binance integriert Fiat-Währungen

Binance, die nach 24 Stunden Handelsvolumen zweitgrößte Kryptobörse, hat seine Plattform aktiv um weitere Fiat-Währungen erweitert. Anfang dieses Monats kündigte die Börse an, auch Euro-Handel für sechs zusätzliche Kryptowährungen anzubieten.

Ende Dezember begann Binance seinen Nutzern den Erwerb von Kryptowährungen direkt über Visa-Kredit- und Debitkarten zu ermöglichen, nachdem das Unternehmen Anfang des gleichen Monats auch Unterstützung für den japanischen Yen und den kanadischen Dollar hinzugefügt hatte.

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Neuseeland: ASB Bank beteiligt sich mit 21% am Blockchain-Startup TradeWindow

Die neuseeländische ASB Bank, die der Commonwealth Bank of Australia angehört, hat sich an einer 1,7 Mio. US-Dollar schweren Finanzierungsrunde des Blockchain-Startups TradeWindow beteiligt.

Das Startup hat eine „Blockchain-as-a-Service“ Software-Lösung für den Logistikbereich entwickelt. Dadurch soll eine Lieferkette vollumfänglich vom Import bis zum Export in nur „einem Fenster“ abgewickelt werden können.

ASB Bank wird zum zweitgrößten Anteilseigner von TradeWindow

Durch die jüngste Finanzierungsrunde besitzt die ASB Bank nun 21% am Blockchain-Startup und ist damit der zweitgrößte Anteilseigner nach TradeWindow Gründer und Geschäftsführer AJ Smith, wie der New Zealand Herald am 16. Dezember berichtet.

Laut der Pressemitteilung von TadeWindow haben sich neben der ASB Bank noch zwei Investoren aus der heimischen Logistikbranche an der Finanzierungsrunde beteiligt.

ASB sieht großes Potenzial in TradeWindow

Die ASB Bank hatte bereits im Juni 2019 erstmals in TradeWindow investiert und hat ihre Beteiligung nun ausgebaut, nachdem die Bank 2018 an einem Pilottest der TradeWindow Plattform teilgenommen hatte. Hierbei hatte sie geholfen, ein Handelsgeschäft zwischen einem südkoreanischen Importeur und dem neuseeländischen Fleischexporteur Greenlea Premier Meats abzuwickeln.

Nigel Annett, der Leiter für den Bereich Firmenkunden bei der ASB und ebenfalls im Aufsichtsratsmitglied bei TradeWindow, ist der Meinung, dass die jüngsten Investitionen in das Blockchain-Startup ein Beleg für dessen Potenzial sind. Dahingehend ergänzt er:

„Die ASB hat schon früh in TradeWindow investiert, da wir einerseits dessen Potenzial erkannt haben und andererseits die Notwendigkeit erkannt haben, Ablaufprozesse im Bereich Export/Import zu vereinfachen. Die Tatsache, dass nun auch weitere namhafte Investoren aus der Logistikbranche mit an Bord gekommen sind, unterstreicht das Potenzial dieses Projekts und wir freuen uns, dass die Markteinführung nicht mehr weit weg ist.“

TradeWindow reduziert Kosten und schützt vor Betrug

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, ermöglicht es TradeWindow allen an einem Handelsgeschäft beteiligten Parteien, die Abwicklung in einem einzigen gemeinsamen Fenster durchzuführen. Außerdem können eingetragene Daten im Nachhinein nur geändert werden, wenn eine Mehrzahl der Parteien dem zustimmt. Dadurch kann einerseits das Risiko für Betrug minimiert werden und andererseits werden durch die Digitalisierung beträchtliche Kosten für den bürokratischen Aufwand eingespart.

Das in Auckland ansässige Startup ist zudem bereits Kooperationen mit den Firmen Prodoc und Independent Verification Services eingegangen.

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