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Australisches Krypto-Startup bietet 20% Rückerstattung auf Tankfüllungen an

Das australische Startup Incent will für begrenzte Zeit eine Kostenrückerstattung von 20% für alle Kunden, die bei United Petrol Tankstellen tanken, ausbezahlen. Die Rückerstattung wird dabei in der firmeneigenen Kryptowährung INCNT gutgeschrieben.  

In der dazugehörigen Pressemitteilung hat Incent am 26. September angekündigt, dass interessierte Verbraucher sich lediglich auf der Plattform des Unternehmens anmelden müssen, um die Kryptowährung ausbezahlt bekommen zu können. Wie es außerdem in der Pressemitteilung heißt, ist der hauseigene INCNT-Token, die „erste australische Kryptowährung, die für alle Zahlungen an United Petrol Tankstellen genutzt werden kann“. Die United Petrol besitzt mehr als 450 Tankstellen in ganz Australien, was das Angebot für einheimische Kunden umso leichter nutzbar macht.

Besser als Treuepunkte?

Die Pressemitteilung spricht der Verwendung von Kryptowährungen in Kundenbindungsprogrammen einen ganz besonderen Stellenwert zu, da diese im Vergleich zu klassischen Treuepunkten nicht entwertet oder verfallen können. Außerdem seien Kryptowährungen auch außerhalb des Treueprogramms nutzbar, weshalb es auch keiner gesonderten Aktionskarte bedarf. Incent Geschäftsführer Rob Wilson erklärt in diesem Zusammenhang:

„Der große Vorteil von Incent ist, dass wir den Kunden einen tatsächlichen Geldwert anbieten und keine bloßen Treuepunkte, die nur unter bestimmten Bedingungen einlösbar sind. […] Aber genauso wichtig ist, was unter der Haube vor sich geht.  Sobald ein Kunde sein Bankkonto verknüpft hat, können die Treuebelohnungen automatisch ausbezahlt werden. […] Die Verbraucher können also wortwörtlich sparen, während sie Geld ausgeben.“

In der angekündigten Werbeaktion können angemeldete Verbraucher 20% ihrer Tankfüllungen bei der United Petrol automatisch auf ihren Incent-Konten als Kryptowährung ausgezahlt bekommen.

Wie Cointelegraph jüngst berichtet hatte, wären 63% der amerikanischen Verbraucher bereit, Kryptowährungen im Rahmen von Kundebindungsprogrammen zu nutzen.

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Australien: Power Ledger testet Blockchain-Stromaustausch für ländliche Gebiete

Das australische Blockchain-Startup Power Ledger testet ihr System zur direkten Peer-to-Peer Übertragung (P2P) von Strom erstmals in ländlichen Gebieten.

Stromnutzung in ländlichen Gebieten könnte deutlich effizienter werden

Laut einem Blogeintrag vom 9. September hat Power Ledger mit ersten Tests in ländlichen Gebieten von Westaustralien begonnen. Hierdurch soll besonders abgelegenen Siedlungen und Bauernhöfen geholfen werden, ihre Energieeffizienz steigern und Kosten reduzieren zu können.

Konkret ermöglicht die Blockchain-Plattform von Power Ledger den Teilnehmern der Tests, aus ihrer überschüssigen Solarenergie wortwörtlich Kapital zu schlagen. Da es keinerlei gesetzliche Zuschüsse gibt, wenn Nutzer ihren überschüssigen Solarstrom zurück ins Netz einspeisen, bleibt diese Energie oftmals ungenutzt. Durch die Blockchain-Plattform von Power Ledger kann der direkte Energieaustausch zwischen zwei Parteien vollautomatisch verhandelt und abgewickelt werden. Dies bedeutet einerseits eine mögliche Einnahmequelle für die Stromproduzenten und andererseits günstigere Preise für die Stromverbraucher.

David Martin, der Leitende Direktor von Power Ledger, erklärt in diesem Zusammenhang, dass das momentane australische Stromnetz nur unter großem Aufwand Energie bis in ländliche Gebiete wie Wongan Hills oder Moora transferieren kann, was den direkten Austausch von Solarstrom nicht nur kosteneffizienter, sondern auch umweltfreundlicher macht als die gängige Methode.

Kostenersparnis könnte bedeutsam sein

Die Tests werden unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Verband Innovations Central Midlands und den Unternehmen BSC Solar, Sonnen und CleanTech Energy durchgeführt. Steve Mason, der Geschäftsführer der Innovations Central Midlands, gibt sich zuversichtlich, dass die Blockchain-Plattform das Potenzial hat Energie effizienter zu verteilen und damit für deutlich niedrigere Stromkosten zu sorgen.

Mitte August hatte Power Ledger bereits ein gemeinsames Testprojekt mit dem japanischen Stromanbieter Kansai Electric Power angeschoben, das ebenfalls die Blockchain-Plattform für den Austausch von Strom zum Einsatz bringt.

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Nestlé: „Blockchain-Projekt zwingt uns zur Startup-Mentalität“

Der Schweizer Lebensmittelkonzern Nestlé gesteht ein, dass er eine „Startup-Mentalität“ braucht, um mit den hauseigenen Blockchain-Projekten voranzukommen.

Armin Nehzat, der Leiter für Digitale Technologien bei Nestlé, hat am 5. September im Interview mit TechWire Asia die entsprechenden Äußerungen zum Entwicklungsstand eines der firmeninternen Blockchain-Projekte gemacht.

Mehr als nur ein Modewort

Bei besagtem Blockchain-Projekt handelt es sich um die „Chain of Origin“ (Deutsch: Kette der Herkunft), das von Nestlé Australien ins Leben gerufen wurde. Das Marktforschungsinstitut International Data Corporation hatte das Projekt zuletzt sogar für einen Preis für Digitale Transformation vorgeschlagen.

Erklärtes Ziel des Blockchain-Projektes ist es, dass Nestlé Kunden die Herstellung und die Lieferkette der Lebensmittel vom Bauernhof bis zur Ladentheke nachvollziehen können, um so für mehr Transparenz zu sorgen.

Allerdings gesteht Nehzat ein, dass das Projekt bisher sehr herausfordernd war, was den Konzern regelrecht dazu gezwungen habe, die eigenen Geschäftspraktiken zu überdenken und altbekannte Pfade zu verlassen:

„Das Projekt hat uns gefordert, als Organisation schnell wandlungsfähig zu sein und unsere bisherigen Geschäftspraktiken vollständig zu überdenken. Von der Datenerhebung einzelner Produktchargen bis zur Nachverfolgung bis zum Endkunden […]. Wir versuchen momentan noch, herauszufinden, wie wir diese Erkenntnisse auf andere Bereiche übertragen können. Dementsprechend ist es mehr ein langfristiger Prozess als ein kurzlebiger Schnellschuss.“

Dem fügte er an, dass Blockchain für den Konzern mehr als nur ein Modewort ist, sondern dass es gilt, den tatsächlichen Nutzen herauszuarbeiten:

„Wir sind davon überzeugt, dass die Blockchain-Technologie für Unternehmen wie Nestlé ein Vehikel ist, um für Transparenz in der Lieferkette zu sorgen und den Kunden die größtmögliche Frische zu bieten.“

Weitere Blockchain-Projekte

Wie bereits berichtet, hat Nestlé zuvor ein gemeinsames Blockchain-Projekt mit dem WWF Australien und der BCG Digital Ventures durchgeführt. Im Rahmen des Projektes ging es um das Tracking von Milch, die in Neuseeland produziert und in Nestlé Fabriken im Mittleren Osten weiterverarbeitet wird. Das Hauptaugenmerk des Projektes lag dabei auf Skalierbarkeit und Übertragbarkeit.

Des Weiteren ist Nestlé auch am Blockchain-Projekt IBM Food Trust beteiligt, in das mehrere namhafte Lebensmittelkonzerne wie Walmart und Unilever involviert sind.

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Australien: Wertpapierbörse setzt auf Blockchain

Während der Bitcoin-Kurs aktuell keine allzu großen Sprünge wagt, entwickelt sich das Blockchain-Ökosystem stetig weiter. So hat nun die Australian Securities Exchange, also die Wertpapierbörse Australiens, ein Memorandum of Understanding unterzeichnet (MoU). Dieses sieht vor, künftig die Distributed-Ledger-Technologie als technologische Grundlage zu verwenden.

Dementsprechend arbeitet die australische Wertpapierbörse künftig mit den Technologie-Unternehmen Digital Asset und VMware zusammen. In Zusammenarbeit will man auf die technologische Grundlage von Bitcoin setzen. Damit sollen die Bereiche wie Datensicherheit, Privatsphäre und Sicherheitsstandards besser eingehalten werden können.

In der zugehörigen Pressemitteilung heißt es:

[…] die Partnerschaft wird die Möglichkeiten stärken, die Finanzdienstleistungsbranche zu stärken, indem sie die [Blockchain-]Infrastruktur nutzt, um neue Services und Innovationen zu kreieren, die über Clearing und Settlement hinaus gehen. Es wird [die Unternehmen] außerdem dazu befähigen, DLT-Lösungen auch für Kunden außerhalb Australiens und Neuseelands anzubieten.

So gehe es jetzt noch darum, die rechtlichen Grundlagen auszuloten und diese in das Projekt zu integrieren. Dazu Peter Hiom von der australischen Wertpapierbörse:

Diese neue Partnerschaft ist eine sehr positive Entwicklung, die uns dabei helfen wird, eine größere Bandbreite an DLT-Lösungen aus der Industrie zu unterstützen. Das bestätigt unseren Glauben an das Potential der DLT und wir sorgen für einen Ersatz von CHESS [dem aktuellen System] bis März-April 2021.

Ähnlich sieht das Yuval Rooz, CEO des Partner-Unternehmens von Digital Asset:

Wir erreichen weiterhin unsere Meilensteine, um eine produktionsreife, skalierbare, Distributed-Ledger-Lösung für CHESS zu schaffen.

Das Bitcoin-Ökosystem in Australien

Erst im Mai wurde bekannt, dass Australien die Regulierung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen in Down Under künftig enger fassen will. So hieß es vonseiten der australischen Steuerbehörde, dass man Steuerzahlern künftig bei der Versteuerung von Bitcoin & Co. unter die Arme greifen wolle. Nach aktuellem Stand will die Behörde Daten mit Krypto-Börsen austauschen, um Steuerbetrug mit Kryptowährungen vorzubeugen.

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Australische Wertpapierbörse bestätigt: Blockchain-System bis 2021

Die australische Wertpapierbörse Australian Securities Exchange (ASX) hat neue Partnerschaften geschlossen, um 2021 eine Blockchain in ihre Registrierungs-, Abwicklungs- und Clearingsysteme namens CHESS zu integrieren.

Zusammenarbeit mit VMware und Digital Asset

ASX erklärte, sie erwarte das CHESS-System bis 2021 ersetzen zu können. Zu diesem Zweck hat sie eine neue Vereinbarung mit den an der New Yorker Börse notierten Technologieunternehmen VMware und Digital Asset Holding (DA) geschlossen, wie aus einer Pressemitteilung vom 26. August hervorgeht.

Dem Bericht zufolge hat die ASX eine Absichtserklärung mit den Unternehmen unterzeichnet, in denen es um die Zusammenarbeit an Blockchain-Projekten in Australien und Neuseeland geht. Dabei soll auch ein Programm entwickelt werden, um das Aktienclearing- und Abwicklungssystem zu ersetzen.

Das MoU umfasst auch die Verwendung der Open-Source-Programmiersprache für Smart Contracts namens DAML. DAML wurde von DA entwickelt und wird zum Erstellen verteilter Anwendungen verwendet. Die Firma gehört zu einem Teil der ASX.

Zwei Jahre in der Entwicklung

ASX hat im Jahr 2017 erstmals bekanntgegeben, das CHESS-System durch Blockchain zu ersetzen. Dabei soll es eine große Effizienzsteigerung mittels Blockchain geben. Diese umfasst etwa schnellere Transaktionen, verbesserte Sicherheit und Kostensenkungen.

Die Börse hatte ursprünglich geplant, das System bis 2020 fertig zu haben. Es gab allerdings eine sechsmonatige Verzögerung, da die Implementierung der Blockchain mehr Zeit für die Entwicklung und Benutzer-Tests benötigte.

Peter Hiom, der stellvertretende CEO von ASX, sagte, dass die neue Partnerschaft nochmals die Überzeugung des Unternehmens vom Potenzial der Distrbuted-Ledger-Technologie bekräftige. Sie seien weiterhin auf dem richtigen Weg, um das CHESS-System im März-April 2021 ersetzen zu können.

Wie berichtet wurde, hat die ASX Anfang Mai 2017 die erste Implementierung für sein Blockchain-basiertes Ersatz-App-Entwicklungstool herausgebracht. Die Börse veröffentlichte dann den ersten Code für die App auf der neuen Plattform namens Customer Development Environment. Dieser basiert auf dem bestehenden CHESS-Angebot.

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Australien: Altersvorsorge aus 100% Kryptoanlagen entspricht nicht dem Gesetz

Das australische Finanzamt hat 18.000 Self Managed Super Funds (SMSFs) verwarnt, weil sie zu viele Investments in nur eine Anlageklasse tätigen. Nach australischem Recht ist es illegal, mehr als 90% der Altersvorsorge für eine einzelne Klasse zu verwenden, z. B. für Immobilien oder Kryptowährung. Dies berichtete der lokaler Nachrichtensender Micky am 16. August.

Gesetzlich verpflichtet, ihr Vorsorgeportfolio zu diversifizieren

Ein SMSF beinhaltet, dass eine Person die Verantwortung für ihre eigenen Anlageentscheidungen für Pensionsfonds übernimmt, anstatt sich auf einen professionellen Fondsmanager zu verlassen. Es ist ein wichtiges Wachstumsfeld für Kryptowährungsunternehmen im Land mit einem Gesamtwert von rund 7 Mrd. australischen Dollar.

Die Briefe des Finanzamtes erinnern Rentner jedoch daran, dass sie „die gesetzlichen Anforderungen erfüllen müssen, um Anlagestrategien zu entwickeln und riskante Anlagen zu vermeiden“.

Andernfalls könnte eine Geldstrafe von bis zu 4.200 australischen Dollar verhängt werden.

Nicht, dass eine Investition in Kryptowährung von Natur aus riskant wäre

Die Mehrheit derjenigen, die gegen die Vorschriften verstoßen, investiert in Immobilien, aber immer mehr wenden sich der Kryptowährung zu. Was völlig in Ordnung ist, solange die 90%-Regel eingehalten wird.

Australien hat tatsächlich einige der günstigsten Gesetze, um Pensionsfonds in Kryptowährung zu investieren. Dies ist einer der Gründe, warum die indische Börse Zebpay kürzlich ein Büro im Land eröffnet hat. Ajeet Khurana, CEO von Zebpay, sagte:

„Australien ist das einzige entwickelte Land, in dem Ruhestandsgelder, also Geld für die Altersvorsorge, sehr einfach in Kryptowährungen investiert werden können.“

Die Botschaft zur Diversifizierung der Kapitalanlagen hat jedoch nicht jeder verstanden. Auf der Website von Bitcoin Australia heißt es fälschlicherweise: „Sie können entscheiden, wie viel Sie in Krypto investieren möchten. Dies kann bis zu 1% oder bis zu 100% Ihres Super betragen – es liegt ganz bei Ihnen. „

Ein aussagekräftiger Brief des Finanzamtes soll die Angelegenheit für alle klären.

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Japan: Blockchain-Plattform verkauft vollautomatisch überschüssige Energie

Das australische Blockchain-Unternehmen Power Ledger und der japanische Stromanbieter Kansai Electric Power Co. (KEPCO) haben in Osaka erfolgreich einen Test für den vollautomatisierten Verkauf von überschüssiger Energie abgeschlossen.

Blockchain ermöglicht Energieaustausch

So heißt es in einer Pressemitteilung vom 12. August, dass Power Ledger über die firmeneigene Blockchain-Plattform den Verkauf von überschüssiger Energie abgewickelt hat.  

Stromanbieter KEPCO konnte über das Blockchain-System einen direkten Energieaustausch (Peer-to-Peer) zwischen den beteiligten Verbrauchern bewerkstelligen, wobei das Verfahren autonom und vollautomatisch agiert. Die entsprechende Vergütung wurde in Form einer Kryptowährung ebenfalls über die Blockchain-Plattform getätigt.

Fumiaki Ishida, der Geschäftsführer von KEPCO, kommentierte den erfolgreichen Test wie folgt:

„Obwohl es noch ein paar rechtliche Hürden gibt, zeigt das Produkt von Power Ledger bereits jetzt, dass es für Prosumenten eine tolle Gelegenheit bieten kann, ihre überschüssige Energie zu guten Preisen verkaufen zu können, während die Stromverbraucher gleichsam von fairen Preisen profitieren.“

Energiebranche setzt zunehmend auf Blockchain

Die Marubeni Corp, ein japanisches Handelsunternehmen, hatte im Juli angekündigt, eine eigene Blockchain-Plattform für den Stromhandel entwickeln zu wollen. Das Projekt zielt dabei hauptsächlich auf den australischen Markt ab, da es hier an Nachfrage von Unternehmen mangelt, die für längere Zeiträume große Mengen Strom abnehmen wollen. Die Blockchain-Plattform soll es ermöglichen diese Nachfrage auf viele kleine Firmen aufteilen zu können.  

Im gleichen Monat hat der Stromkonzern E.ON beim Europäischen Patentamt ein Patent für einen Blockchain-basierten Datensensor eingereicht, der dafür sorgen soll, dass der Verbrauch innerhalb eines Stromnetzes für Verbraucher effizienter, transparenter und flexibler wird.

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Australischer Gesetzentwurf: Barzahlungsgrenze gilt nicht für Digitalwährungen

Die australische Regierung will Kryptowährungen von einer geplanten Regelung für Bargeldzahlungen befreien.

In einer Ende letzter Woche veröffentlichten Erklärung schreibt das Finanzministerium des Landes, es wolle Barzahlungen für Waren und Dienstleistungen verbieten, die 10.000 Australische Dollar (6.200 Euro) überschreiten.

Ein vorliegender Gesetzentwurf sieht jedoch einige Ausnahmen für die Regelung vor, unter anderem auch für Digitalwährungen.

Der Gesetzgeber will nach eigener Aussage damit verhindern, dass solche Währungen aus der lokalen Wirtschaft verschwinden, um die Innovationsfreiheit zu fördern. Im Memorandum heißt es dazu:

„Digitalwährungen sind ein neues und sich in der Entwicklung befindliches Segment der australischen Wirtschaft. Im Gegensatz zu physischer Währung verfügen sie nicht über einen fest etablierten regulatorischen Rahmen oder eine Branchenstruktur. Dies erschwert eine Anwendung der Barzahlungsgrenze in einer Weise, die den Einsatz digitaler Währungen in Australien nicht verhindern kann ohne dabei Innovation in diesem Sektor erheblich zu bremsen.“

Wie Cointelegraph berichtete, zeigt Australien hinsichtlich Kryptowährungen ein gemischtes Bild. Wie sich in diesem Jahr herausstellte, wollen sich die Behörden aus steuerlichen Gründen an Kryptobörsen wenden und von ihnen Daten zu bestimmten Tradern verlangen.

Das Finanzministerium sieht Kryptowährung weiterhin als einen marginalen Faktor der Wirtschaft an und betrachtet ganz im Vergleich zu anderen Regierungen ihren Anteil im Bereich der Kriminalität als vernachlässigbar. In der Erklärung heißt es dazu:

„Gleichzeitig gibt es derzeit wenig Belege dafür, dass Digitalwährungen in Australien derzeit zur Förderung der Schattenwirtschaft eingesetzt werden. Vor diesem Hintergrund hat die Regierung zum gegenwärtigen Zeitpunkt entschieden, Digitalwährungen effektiv aus der Barzahlungsgrenze herauszunehmen.“

Im Falle einer Genehmigung würde Australien die 10.000 $-Grenze ab dem 1. Januar 2020 umsetzen. Anfang dieses Monats wurde bekannt, dass Deutschland ebenfalls bestrebt ist, den gesetzlich zulässigen Höchstbetrag für die Annahme von Barmitteln ab dem 10. Januar nächsten Jahres von 10.000 € auf 2.000 € zu senken.

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Größte Universität in Westaustralien akzeptiert Bitcoin für PhD-Programm

Die Curtin University, die größte Universität in Westaustralien mit über 5.800 Studenten hat am 23. Juli angekündigt, dass sie eine Kryptowährungs-Promotion anbieten wolle. 

Curtin Universitiy akzeptiert Bitcoin und Ethereum

Der Cryptocurrency PhD Scholarship Fund will Unternehmen und Privatleuten ermöglichen, Promotionsstudenten beim Studium von  Blockchain, Cybersicherheit und Datenanalyse mittels Spenden in Kryptowährungen zu unterstützen. 

Der Schwerpunkt liegt auf Kryptowährung und Blockchain-Technologie. Das höhere Bildungsprogramm wird vollständig durch Bitcoin und Ethereum finanziert. Universitätsmitarbeiter sagen, dass das Kryptowährungen als Zahlungsmethode beliebter machen würde.

Der Stellvertreter für Forschungsexzellenz Professor Garry Allison erklärte, dass der Fonds eine gute Möglichkeit für Kryptowährungsinvestoren sei, um eine neue Generation von Promotionsstudenten zu unterstützen, diese neue Technologie mit entwickeln werden.

„Mit der Einrichtung des Cryptocurrency PhD Scholarship Fund bietet Curtin Unternehmern, die bedeutende Vorteile aus Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum gezogen haben, die Möglichkeit, diesen Communitys etwas zurückzugeben“, so Professor Allison.

Der neue Fonds bedeutet, dass wohlhabende Krypto-Investoren dazu beitragen können, die Akzeptanz von Bitcoin- und Blockchain-Technologie zu erleichtern, indem sie dabei helfen, die Bildung interessierter Studenten zu finanzieren. Darüber hinaus können die großzügigsten Spender sogar einen speziellen Bereich wählen, den sie sponsern möchten. 

Universitäten weltweit fangen damit an

In den letzten paar Monaten haben auch weitere Bildungseinrichtungen, wie etwa die Dublin City University und die University of Britisch Columbia Blockchain-Technologie-Programme gestartet. Die Dublin City University arbeitete mit dem Technologieunternehmensnetzwerk Irland ICT Skillnet zusammen und bietet Master-Abschlüsse an. Die University of British Columbia hat hingegen angekündigt, eine Ausbildung in Blockchain-Technologie anbieten zu wollen. 

Im Jahr 2013 war die Universität Nikosia in Zypern die erste Universität der Welt, die es Studenten erlaubte, mit Bitcoin zu bezahlen. 

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Synthetix macht Trade mit sETH gegen Bug-Bounty rückgängig

Nach einem kürzlichen Orakel-Fehler will die Asset-Emissionsplattform Synthetix einen Trade in Höhe von 37 Mio. synthetischen Ether (sETH) gegen eine Bug-Bounty rückgängig machen, so der Synthetix-Gründer Kain Warwick am 25. Juni.

Der Erklärung zufolge hat Synthetix nun den Handel und die Transfers wieder fortgesetzt, nachdem die Plattform gestern einen Orakel-Fehler hatte. Dadurch wurden mehrere Trades ermöglicht, bei denen die Gewinne um das tausendfache höher waren. Damit wurde bei diesen in weniger als einer Stunde ein Gewinn in Höhe von 1 Mrd. US-Dollar gemacht.

Warwick, der auch der CEO des australischen Zahlungsunternehmens blueshyft ist, hat näher Einzelheiten zu diesem Vorfall gegeben. Er erklärte, dass eine der APIs auf der Plattform durch den Bug den tausendfachen Preis anstelle des tatsächlichen Kurses für den Koreanischen Won angezeigt hat. Laut Warwick hat das private Kurs-Orakel von Synthetix den Kurs für den Koreanischen Won falsch angezeigt, da das Orakel aufgrund eines „früheren, nicht damit zusammenhängenden Ausfalls, der nicht von unserem System für außergewöhnliche Vorfälle erfasst wurde“, durchschnittlich die beiden verbleibenden Kurse als Basis nahm.

Anschließend gelang es einem von mehreren Trading-Bots an der Synthetix-Börse, den Kursfehler zu erkennen und auszunutzen. Damit wurden massive Gewinne aufgrund des falsch angezeigten Kurses für den Koreanischen Won erzielt, so Warwick.

Die Börse stellte anschließend den Orakeldienst und alle Transfers sowie den Handel vorläufig ein, wie es im Post heißt. Synthetix setzte sich dann mit dem Besitzer des Bot in Verbindung. Dieser erklärte sich einverstanden, die Trades gegen eine Bug-Bounty in unbekannter Höhe rückgängig zu machen, so Warwick.

Der Synthetix-Gründer fügte hinzu, dass die Plattform zusätzliche Redundanzmaßnahmen für ihre Kursfeeds ergriffen habe und nun ein effizienteres Ausnahmewerkzeug zur Vermeidung solcher Fehler einsetze.

Ein Blockchain-Orakel ist ein System, das die notwendigen externen Daten bereitstellt, um die Ausführung eines Smart Contract auszulösen, wenn die Bedingungen des Vertrags erfüllt sind. Synthetix.Exchange implementiere damit ein privates Orakel, das Feeds von mehreren glaubwürdigen Finanzmarktressourcen beziehe, wie das Unternehmen auf seiner Websiete sagt. Außerdem heißt es dort, dass sie derzeit nach Optionen für dezentrale Orakel suchen würden.

Anfang des Jahres vergab die große USKryptobörse und Wallet Coinbase eine Belohnung in Höhe von 30.000 US-Dollar für die Meldung eines kritischen Bugs in ihrem System.

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