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Privatbank Hauck & Aufhäuser: BaFin-Lizenz ebnet Weg für Krypto-Anlagegeschäfte

Die Privatbank Hauck & Aufhäuser steigt mit ihrem Tochterunternehmen Hauck & Aufhäuser Innovative Capital in das Geschäft mit Krypto-Anlagen ein, so eine Pressemitteilung der Bank vom 30. September.

Hauck & Aufhäuser hat nach eigenen Angaben am 30. September die notwendige Lizenz der deutschen Finanzaufsichtsbehörde BaFin als registrierte Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) erhalten.

Krypto-Vermögensmanagement mit externer Verwahrung

Ausgestattet mit der BaFin-Lizenz will Hauck & Aufhäuser Innovative Capital in Zukunft Administration und Portfoliomanagement von digitalen Vermögenswerten anbieten. Als Kryptoverwahrer für seine Kunden setzt das Bankhaus auf die Kapilendo AG.

Michael Bentlage, Vorstandsvorsitzender von Hauck & Aufhäuser, erwartet im Krypto-Segment ein starkes Wachstum, so der Banker in der Mitteilung:

“Prognosen gehen von einer steigenden Nachfrage an Fondsprodukten für digitale Assets aus und auch auf Kundenseite spüren wir ein starkes Interesse. Deshalb ist es uns wichtig, hier frühzeitig die richtigen Weichen zu stellen und unseren Kunden einen Zugang zu dieser innovativen Anlageklasse zu ermöglichen.”

Hauck & Aufhäuser will mit seinem Angebot sowohl Investoren als auch Emittenten von digitalen Assets erreichen, wie Vorstandsmitglied Dr. Holger Sepp betont:

“Wir wollen zum einen Investoren ermöglichen, in digitale Wertpapiere zu investieren. Gleichzeitig möchten wir aber auch Fondsinitiatoren Services in Setup, Administration und Verwahrung von digitalen Assets bieten.”

Privatbanken setzen auf Krypto-Geschäft

Hauck & Aufhäuser beteiligt sich bereits an einem Venture Capital-Investmentfonds für deutsche Tech-Firmen, der auch in Blockchain-Projekte investiert. Wie die Schweizer Privatbanken Julius Bär und Maerki Baumann will auch die deutsche Privatbank mit seiner Kapitalverwaltungsgesellschaft künftig auch direkt im Geschäft mit Krypto-Anlagen mitmischen.

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Dr. Stefan Grill vom größten Bitcoin-ATM-Aufsteller Europas im Interview

Während man sich in Deutschland seit jeher schwer mit Bitcoin-Automaten tut, befinden sich diese in Europa immer weiter auf dem Vormarsch. Die meisten Bitcoin ATMs stehen dabei in Österreich. Kein Wunder also, dass der größte Bitcoin-Automatenhersteller Europas aus Österreich kommt. Um mehr über das Bitcoin-Automaten-Business zu erfahren, haben wir ein Interview mit dem Kurant-Geschäftsführer Dr. Stefan Grill geführt.

Das Interview wurde zuerst in der September-Ausgabe vom Kryptokompass veröffentlicht.

Warum sollte man als Nutzer überhaupt Bitcoin an einem Automaten erwerben? Die Gebühren sind schließlich in der Regel höher als im Online-Brokerage.

Die Bitcoin-Automaten stellen im Vergleich zu Online-Börsen den schnellsten und einfachsten Zugang zu Kryptowährungen dar. Gleichzeitig sind die Transaktionen sehr sicher, weil wir uns als Unternehmen allen Vorgaben der verschiedenen Finanzmarktaufsichten unterworfen haben und einen geschulten, telefonischen Kundensupport anbieten.

Könnt ihr Aussagen zu der Demographie eurer Kunden treffen? Eher jung oder alt? Weiblich oder männlich?

Das können wir nicht, worüber wir uns auch prinzipiell sehr freuen. Unsere Kunden gehören allen Altersklassen und Geschlechtern an. Das zeigt uns, dass das Interesse an Kryptowährungen in allen Bereichen der Gesellschaft vorhanden ist und unsere Automaten entsprechend gut angenommen werden. Auch der freiheitliche Gedanke hinter dieser Verteilung gefällt uns sehr. Bitcoin ist als dezentrale Währung für alle da und sollte auch genauso angenommen werden.

Nun ist euer Kernmarkt Österreich, der in Europa führend bei Bitcoin ATMs ist. Seht ihr auch eine Chance, auf dem deutschen Markt Fuß zu fassen?

Wir haben in Österreich gestartet, sind aber inzwischen auch europäischer Marktführer für das Betreiben von Bitcoin ATMs. Das bedeutet, dass wir auch Standorte in Spanien, Griechenland, den Niederlanden oder Italien haben. Davon abgeleitet, sind wir uns natürlich sicher, dass es Potenziale auf dem deutschen Markt gibt. Gleichzeitig ist Deutschland regulatorisch ein sehr herausfordernder Zielmarkt, weswegen wir der Meinung sind, dass nur die Kooperation mit einem Bankinstitut einen sinnvollen Markteintritt gewährleisten kann.

Erst kürzlich hat die BaFin Bitcoin ATMs in Deutschland vom Betreiber Shitcoins.club geschlossen. Wie beurteilt ihr die Chancen von regulatorischer Seite, in Deutschland ein erfolgreiches Geschäft zu betreiben?

Als Unternehmen ist es Kurant sehr wichtig, die regulatorischen Anforderungen des jeweiligen Landes komplett einzuhalten. Das hat den Grund, dass wir auch nur so ein nachhaltiges Geschäftsmodell betreiben können. Deshalb glauben wir weiterhin, dass die Kontrolle seitens der Behörden dazu beiträgt eine Chancengleichheit auf dem Markt zu schaffen, ganz zu schweigen von der Sicherheit für den jeweiligen Endkunden. Trotz der jüngsten Entwicklungen sehen wird Deutschland als Standort, an dem wir sehr gerne tätig werden würden.

Welche digitalen Assets neben Bitcoin könnt ihr euch vorstellen in Zukunft über eure Automaten zu vertreiben?

Wir vertreiben an unseren Automaten bereits die wichtigsten Altcoins wie Ether, Litecoin, Dash oder Bitcoin Cash. Den größten Umsatzanteil macht trotzdem noch Bitcoin aus. Wir sind grundsätzlich immer offen für die Listung weiterer Assets, was aber von der jeweiligen Nachfrage bestimmt wird. Im Moment können wir diese außerhalb der vorhandenen Coins noch nicht feststellen. Gleichzeitig ist für eine Listung auch immer wichtig, dass sich die Assets unseren Compliance-Auflagen entsprechend verhalten und langfristig angeboten werden können.

Gibt es neben Wechselgebühren noch weitere Einnahmen mit denen die Kurant GmbH plant, Erträge zu erzielen?

Über den zwischenzeitlich sehr internationalen Footprint der Kurant werden wir zukünftig in Kooperation mit unserer Mutter Coinfinity weitere Krypto-Produkte am Markt außerhalb Österreichs anbieten.

Konntet ihr während dem Corona-Ausbruch eine verstärkte Nutzung durch verunsicherte Anleger an den ATMs beobachten?

Seit des Ausbruchs von COVID-19  können wir eine verstärkte Nachfrage von Kryptowährungen registrieren. Allerdings haben wir hauptsächlich unter der Entwicklung gelitten. Das liegt daran, dass unsere Automaten bei vielen Einzelhändlern platziert sind. Durch die Schließung dieser Ladenlokale konnten auch unsere Automaten leider nicht weiter genutzt werden. Wir empfinden die Entwicklung allerdings insofern interessant, als sich mehr Menschen denn zuvor Gedanken über alternative Assets zu machen scheinen.

Wie geht es bei euch nun weiter?

Wir haben dieses Jahr Automatenstandorte in den Ländern Spanien und Griechenland eröffnet. Ein weiterer Fokus wird sein, die Position in diesen Ländern auszubauen. Abgesehen davon sind wir natürlich laufend auf der Suche nach interessanten Optionen in anderen europäischen Ländern. Sobald wir dazu Konkretes sagen können, lassen wir Euch das gerne wissen.

Abschließend der Blick in die Glaskugel: Was schätzt du, wo der Bitcoin-Kurs Ende 2020 steht?

Als Teil des Krypto-Marktes sind wir natürlich von einer weiteren und langfristigen Steigerung des Bitcoin-Kurses überzeugt. Von konkreten Prognosen möchte ich allerdings Abstand nehmen, dafür hat uns alle die Kursentwicklung schon oft genug plötzlich überrascht.

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BaFin: Lizenzpflicht für Bitcoin-Geldautomaten in Deutschland

Deutschland erklärte, dass Bitcoin-Geldautomaten eine behördliche Genehmigung benötigen, bevor sie in Betrieb genommen werden dürfen. Damit will das Land solche Geräte stärker beaufsichtigen.

Geldautomaten, die Vermögenswerte, wie etwa Litecoin und Bitcoin, anbieten, benötigen nun eine Lizenz der deutschen Finanzaufsichtsbehörde BaFin, wie es in einer Erklärung der Behörde vom 8. September heißt. 

„Der Eigenhandel ist eine Finanzdienstleistung und das Finanzkommissionsgeschäft ist ein Bankgeschäft, wofür jeweils eine vorherige Erlaubnis der BaFin erforderlich ist.“

Es handelt sich dabei weniger um eine neue Regelung als vielmehr um eine Klarstellung der geltenden rechtlichen Anforderungen. „Die Aufsteller solcher Kryptoautomaten, die über keine Erlaubnis der BaFin verfügen, handeln unerlaubt“, so die Erklärung weiter.

Cointelegraph bat die BaFin um weitere Informationen. Bis Redaktionsschluss lag allerdings noch keine Antwort vor. Der Artikel wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.

Die Aufsichtsbehörde erklärte auch, dass Eigentümer von Immobilien und Unternehmen für Bitcoin-Geldautomaten, die auf ihrem Grundstück aufgestellt sind, haftbar gemacht werden können, wenn diese Automaten nicht zugelassen sind. Dabei sei es unerheblich, wem die Automaten tatsächlich gehören.

Viele Länder haben in den letzten Monaten Maßnahmen im Zusammenhang mit Kryptowährungen ergriffen. Auch die Europäische Union hat zum Zwecke einer besseren Regulierung eine Anti-Geldwäscherichtlinie herausgegeben, die kurz auch als 5AMLD bezeichnet wird.

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BaFin erhöht Druck: Deutsche Bitcoin-ATMs bald Schnee von gestern?

Bitcoin-Automaten waren in Deutschland bereits Mangelware, doch die BaFin verschärft den Ton. Droht das endgültige Aus?

Wer die Dienste von Börsen nicht in Anspruch nahm, konnte BTC und andere Kryptowährungen auch direkt am Bitcoin-Automaten ziehen – zumindest bislang. Laut einer aktuellen Verbrauchermeldung stellt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) klar: Ohne Genehmigung geht gar nichts.

BaFin-Regularien bremsen Bitcoin-Akzeptanz

Das Katz-und-Maus-Spiel der BaFin mit Betreibern von Bitcoin ATMs fand vor kurzem seinen vorläufigen Höhepunkt. Dem letzten großen Anbieter von rund 24 Automaten, Shitcoins.club, wurde im März die nötige Lizenz entzogen. Nachdem die Automaten noch vier Monate in Betrieb waren, hat die Behörde Anfang August Ernst gemacht und sämtliche Ausgabestellen versiegelt.

Ganze 28 Automaten zählt der ATM-Radar hierzulande somit noch. Deren Betreiber sind nach Auffassung der Behörde erlaubnispflichtige Finanzdienstleister.

BaFin-Erlaubnis erforderlich

So betont die BaFin in der jüngsten Verbrauchermeldung zum Thema Bitcoin ATMs die Notwendigkeit einer BaFin-Lizenz für den Betrieb von Bitcoin-Automaten:

Die BaFin stellt klar, dass das öffentliche Aufstellen von Automaten, an denen Kryptowährungen (zum Beispiel Bitcoin, DASH, Litecoin, Ether) veräußert oder erworben werden können, den Eigenhandel nach [dem] Kreditwesengesetz (KWG) oder gegebenenfalls auch das Finanzkommissionsgeschäft nach [dem] KWG darstellt.

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An der formellen Regulierung hat sich zwar wenig geändert. Nach wie vor benötigen Betreiber für den Eigenhandel als Finanzdienstleistung und das Finanzkommissionsgeschäft als Bankgeschäft eine Erlaubnis der BaFin.

Doch die BaFin stellt erstmals ausdrücklich klar, dass nicht nur der Betrieb, sondern auch die Vermietung von ATM-Standorten ein rechtliches Nachspiel haben könnte:

Personen oder Unternehmen, die solchen Aufstellern der Krypto-Automaten die Räumlichkeiten bzw. Strom- oder Internetanschüsse zur Verfügung stellen, sind in deren unerlaubte Geschäfte einbezogen und damit selbst mögliche Adressaten verwaltungsrechtlicher Maßnahmen. [sic] Vermieter sollten sich in diesen Fällen immer hinsichtlich der BaFin-Lizenz vergewissern, eine bloße Gewerbeanmeldung ist nicht ausreichend.

Betreiber von Bitcoin-Automaten, die über keine entsprechende Genehmigung der BaFin verfügen, „handeln unerlaubt und machen sich damit auch strafbar“. Notfalls werde die BaFin ihre Maßnahmen „unabhängig von den Strafverfolgungsbehörden im Wege des Verwaltungszwangs“ durchsetzen. Anbieter ohne Erlaubnis müssen demnach mit einer „Versiegelungen von Geschäftsräumen und Automaten“ rechnen.

Deutschland bald Schlusslicht bei Bitcoin-Automaten?

Somit dürfte Deutschland als Standort von Bitcoin-Automaten im internationalen Vergleich letztlich ins Hintertreffen geraten. Diese waren zwar ohnehin schon rar gesät, doch durch das Verbot für Shitcoins.club und die neuste Verbrauchermeldung ist das Klima nicht gerade ATM-freundlicher geworden.

Anders sieht die Lage hingegen in den Nachbarländern aus. Österreich und die Schweiz stehen mit 150 beziehungsweise 81 ATM-Standorten auf Platz vier und sechs im globalen Vergleich. Mit 130 aktiven Standorten ist der Österreichische Betreiber Kurant GmbH sogar Marktführer in Europa. Deutschland folgt mit weitem Abstand auf Platz 19.

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Die BaFin greift durch: Das jähe Ende der Bitcoin-Automaten-Ära

Die BaFin greift durch: Sämtliche Bitcoin-Automaten des Betreibers von Shitcoins.club werden versiegelt.

Bitcoin und Deutschland kommen nicht so recht auf einen grünen Zweig. Während die Regierung mit dem Kryptoverwahrgesetz Fakten für Dienstleister geschaffen hat, tun sich die Gesetzgeber weiterhin mit der Bitcoin-Präsenz im öffentlichen Raum schwer. Allen voran die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) scheint einen Narren an Bitcoin-Ausgabestellen gefressen zu haben. Jetzt fallen sämtliche Bitcoin-ATMs des Betreibers Shitcoins.club der Regulatorik zum Opfer.

Behörden rätseln über Bitcoin

Bitcoin-Automaten schwebten hierzulande schon immer in einem regulatorisch luftleeren Raum. 2011 hatte die BaFin in einem Merkblatt Bitcoin noch als Komplementärwährung definiert und damit diesen unsicheren Status bekräftigt. Eine legale Ausgabe von Komplementärwährungen ist per Gesetz nicht eindeutig geregelt und liegt letztlich im Ermessen der Behörden.

Während die „Ausgabe von Regionalgeld-Gutscheinen als nicht strafbar eingeschätzt“ wird, wird gemäß Bundesbankengesetz „mit Freiheits- oder Geldstrafe bestraft, wer unbefugt Geldzeichen (Marken, Münzen, Scheine oder andere Urkunden, die geeignet sind, im Zahlungsverkehr an Stelle der gesetzlich zugelassenen Münzen oder Banknoten verwendet zu werden) ausgibt oder zu Zahlungen verwendet“, so ein Schreiben des Bundestags.

Mit anderen Worten: Die Ausgabe von Bitcoin als Komplementärwährung fiel in die Kategorie illegal, oder genauer: halblegal. Denn das Kammergericht Berlin hat das Verbot 2018 zunächst gekippt. Die BaFin überschreite ihre Kompetenzen bei der regulatorischen Festlegung von Bitcoin, hieß es im Urteilsspruch. Seit Jahresbeginn hat die BaFin aber wieder bei der Zuständigkeit für die Erteilung entsprechender Lizenzen die Hosen an und machte von dem Recht schnell Gebrauch.

Das endgültige Aus

Im März zog die Behörde dem ATM-Betreiber und Geschäftsführer von Shitcoins.club kurzerhand den Boden unter den Füßen weg. Vonseiten der BaFin hieß es:

Die BaFin hat gegenüber […] dem Geschäftsführer der KKT UG aus Berlin mit Bescheid vom 26. Februar 2020 die sofortige Einstellung des grenzüberschreitenden Eigenhandels angeordnet.

Herr XY betreibt als Geschäftsführer der KKT UG die Seite www.shitcoins.club und stellt im gesamten Bundesgebiet Automaten auf, an denen Kryptowährungen gegen Geld erworben oder veräußert werden können. Darüber hinaus bietet das Unternehmen sog. „face to face“-Transaktionen mit der Möglichkeit des Erwerbs von Kryptowährungen.

Damit betreibt Herr XY als Mitglied des Organs der KKT UG gewerbsmäßig den Eigenhandel nach § 1 Absatz 1a Satz 1 Nr. 4 lit. c Kreditwesengesetz (KWG), ohne über die nach § 32 Absatz 1 KWG erforderliche Erlaubnis der BaFin zu verfügen. Er handelt daher unerlaubt.

[Anm.d.Red.: Name des Betreibers wurde geschwärzt.]

Betroffen waren 24 Standorte, knapp die Hälfte aller in Deutschland gemeldeten Bitcoin-Automaten. Zum Verhängnis wurde dem Betreiber das neue Kryptoverwahrgesetz. Kraft Gesetzes wird für gewerbsmäßige Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen im Inland eine Lizenz benötigt. Diese erhielt der ATM-Betreiber nicht.

Rund vier Monate ließ der Betreiber die Automaten noch laufen, aber seit gestern ist Schluss. Die BaFin hat begonnen, die ATMs abzuschalten und zu versiegeln. Lässt man sich die Lokalisierung der Geldautomaten auf der Homepage von Shitcoins.club anzeigen, erscheint lediglich der Hinweis: Dienst nicht verfügbar.

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Zu Tode reguliert: Neufund wendet sich von Security Token Offerings ab

Die STO-Plattform Neufund wird vorerst keine Security Token Offerings mehr durchführen. Das Berliner Start-up fühlt sich hierzulande von der BaFin mehr drangsaliert, denn reguliert.

Das deutsche Blockchain-Start-up Neufund wird keine weiteren Security Token Offerings (STO) durchführen. Als Grund für die Einstellung des Projekts führt das Unternehmen vor allem das regulatorische Umfeld in Deutschland an. In einem Blog Post auf Medium erklärt Neufund, dass man sich nun gänzlich der Entwicklung neuer Produkte widmen wolle.

Heute geben wir bekannt, dass wir uns entschieden haben, unser Projekt des Equity Token Offering beiseite zu legen und die bevorstehenden Fundraising-Kampagnen zu unterbrechen. Wir haben uns verpflichtet, all unsere Zeit und Ressourcen auf die Entwicklung neuer Produkte zu konzentrieren. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit der Einführung unseres neuen Produkts neue Möglichkeiten eröffnen und unseren Investoren und der Community weiterhin einen Mehrwert bringen werden.

Auch wenn vorerst keine weiteren STO vorgesehen sind, sollen Investoren, die sich an bisherigen Neufund-Projekten beteiligt hatten, weiterhin über ihre Token verfügen können. Bislang hat Neufund drei Security Token Offerings (im Unternehmenssprech: Equity Token Offerings) durchgeführt.

Dreimal STO, zweimal Zankapfel Wertpapierprospekt

Das erste STO erfolgte in eigener Sache. 2017 sammelte Neufund in seiner ersten Finanzierungsrunde 12,6 Millionen Euro ein. Investoren erhielten dafür Einheiten des Security Token Neumark (NEU), der die Mitinhaberschaft an der Plattform inklusiver diverser Genussrechte repräsentiert. Beispielsweise erfolgte bei den folgenden (beiden) STO eine Ausschüttung in Höhe von drei Prozent des aufgenommenen Kapitals in Ether (ETH) oder Euro. Zudem erhielten die NEU-Holder zwei Prozent der Menge der Security Token, die bei einem STO herausgegeben wurden.

Sein zweites STO beziehungsweise „ETO“ führte Neufund ein Jahr später für seine Muttergesellschaft Fifth Force GmbH durch. Das STO für „FTH“ war von Querelen mit der Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) begleitet, die das Verhältnis zwischen dem Berliner Start-up und der Behörde nachhaltig bestimmen sollten. Da Neufund mit FTH ursprünglich auch Privatanleger und Kleininvestoren erreichen wollte, forderte die BaFin – die den Token als klassisches Wertpapier einstufte – einen Börsenprospekt, wie er beim traditionellen Börsengang (IPO) erforderlich ist.

Die Erstellung eines Wertpapierprospekts geht jedoch mit Kosten einher, die im sechstelligen Bereich liegen können. Neufund sah sich gezwungen, das STO für FTH durch eine Mindestanlage von 100.000 Euro nur institutionellen Investoren zugänglich zu machen.

Vermeintliche Bewilligung erzürnt FMA

Sein drittes und vorerst letztes STO wollte sich Neufund nicht mehr von der Bafin verhageln lassen. Doch entschied sich Neufund beim STO für Greyp, einem kroatischen E-Bike Hersteller, nicht etwa dafür, die Bafin mit einem Wertpapierprospekt zu befrieden. Vielmehr wählte das Start-up den Umweg über Liechtenstein, in der Annahme, die GREYP-Token auch Kleinanlegern zugänglich machen zu können. Durch kreatives Wording suggerierte Neufund seinerzeit in einer Pressemitteilung, dass das GREYP-STO von der Liechtensteiner Finanzmarktaufsicht FMA abgesegnet wurde.

Die FMA war „not amused“: Von einer Bewilligung hätte keine Rede sein können. Die Behörde hätte Neufund lediglich bestätigt, dass das STO nach liechtensteinischem Recht keiner Regulierung unterliege. Neufund veröffentlichte daraufhin eine Richtigstellung des Sachverhalts.

Die BaFin gab sich davon unbeirrt: Da das Angebot von GREYP auch deutsche Investoren erreicht, habe Neufund beziehungsweise Greyp Bikes die Pflicht zur Erstellung eines Wertpapierprospekts verletzt. Nichtsdestotrotz sammelte das GREYP-STO über 440.000 Euro von mehr als über 1.000 Investoren.

(Neu)Funds: Safu

Für die Holder der Security Token auf der Plattform soll vorerst alles beim alten bleiben – wenn auch ohne Bonus durch neue STOs :

Inhaber von Token haben das alleinige Besitzrecht auf ihre Wallets und damit auf die Token. Sie können die Token verwenden, um Auszahlungen einzuziehen und ihre Rechte als Token-Inhaber wahrzunehmen. Die Post-Investment-Aktivitäten sind noch im Gange, und wir arbeiten hart daran, das Produkt benutzerfreundlicher zu gestalten.

heißt es in dem Blog Posting, in dem Neufund seinen Rückzug aus dem STO-Sektor verkündet. Offen bleibt, wohin die Reise für Neufund als nächstes geht – und ob das Berliner Start-up und die BaFin jemals zusammenfinden werden.

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Bilanz-Skandal: Wirecard-Aktie fällt um 70 Prozent

Der thailändische Staat hat bekanntgegeben, Anleihen via Blockchain herauszugeben, um diese für die potentiellen Anleger attraktiver zu machen.

In Thailand möchte der Staat nun seinen Bürgern ermöglichen bereits mit sehr geringen Summen Anleihen des Staates zu erwerben. Um dies umzusetzen, bedient man sich der Blockchain-Technologie, die es ermöglicht auch sehr kleine Stückelungen von Wertpapieren kostengünstig abzubilden. Das Unterfangen geht von dem  Public Debt Management Office (PDMO) des thailändischen Finanzministeriums aus.

Thailand reduziert Ticketgröße für Anleihen

Wie das Nachrichtenmagazin The Nation Thailand berichtet, möchte man 200 Millionen Baht, umgerechnet etwa 5,7 Millionen Euro, an Token-Anleihen herausgeben. Die geringe Summe deutet daraufhin, dass es sich mehr um einen Versuch, ohne großes Risiko, handelt. Konkret reduziert man dabei die übliche Mindestzeichnungsgröße von 1.000 Baht (rund 28 Euro) für die Anleihen auf ein Zehntel. So können Anleger bereits ab 100 Baht (2,80 Euro) Forderungen gegenüber dem Staat erwerben.

Abgewickelt wird die Emission von der staatlichen Krung Thai Bank (KTB), die dafür ihre Blockchain-Plattform und ihren Wallet Service bereitstellt. Genauere Details zu den Anleihen möchte die Bank und die staatliche Stelle zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben.

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Deutsche Börse will Bitcoin-ETP listen

Die Londoner Firma ETC Group will in diesem Monat das erste börsengehandelte Krypto-Produkt an der digitalen Börse Xetra in Deutschland anbieten. Händler in Großbritannien, Italien und Österreich haben ebenfalls Zugang zu diesem neuen Produkt.

Laut ETF Stream gab die ETC Group am 9. Juni bekannt, dass das börsengehandelte Produkt Bitcoin Exchange Traded Crypto, oder kurz: BTCE, an der Deutschen Börse Xetra gelistet werde, sobald es von den deutschen Finanzaufsichtsbehörden genehmigt worden ist.

BTCE ist an den Kurs von Bitcoin (BTC) gekoppelt und physisch durch die Kryptowährung abgesichert. Die Bitcoins werden vom digitalen Vermögensverwahrer BitGo in Cold-Depots aufbewahrt.

Der CEO der ETC Group Bradley Duke sagte dazu: 

„Der Krypto-Bereich wurde aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Komplexität, Zugänglichkeit und Verwaltung gebremst. Mit dem BTCE bringen wir Bitcoin auf die regulären, regulierten Finanzmärkte. Investoren können von den Vorteilen des Handels und des Besitzes von Bitcoin über ein reguliertes Wertpapier profitieren und gleichzeitig Bitcoin auszahlen zu lassen, wann immer sie wollen.“

Nicht ganz ein ETF

Das Unternehmen erklärte, dass sie den BTC-Handel „über eine ETP-Struktur“ anbiete. Das sei allerdings nicht ganz dasselbe, wie ein börsengehandelter Fonds. Laut dem Unternehmen entspricht der hybride ETP  nicht der genauen Definition eines ETF in der Europäischen Union,  da es sich um ein Instrument mit nur einem einzigen Vermögenswert handelt.

Neuland für Deutschland

Trotz zahlreicher Anträge hat die US-Wertpapieraufsicht SEC noch keinen Bitcoin-ETF für die Öffentlichkeit in den Vereinigten Staaten zugelassen. Als Gründe dafür wurden Bedenken hinsichtlich der Überprüfung der Gültigkeit von Vermögenswerten, Marktmanipulation und der sicheren Aufbewahrung von physisch gesicherten Vermögenswerten angeführt.

Im März berichtete Cointelegraph, dass die deutsche Finanzaufsicht BaFin  Regulierungsstandards angekündigt hat, an die sich lokale Unternehmen halten müssen, wenn sie Krypto-Verwahrungsdienste anbieten. Jedes deutsche Unternehmen, das mit Krypto arbeitet, muss eine Genehmigung der BaFin einholen.

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BaFin veröffentlicht neue Hinweise zum Erlaubnisantrag für Kryptoverwahrer

Seit dem 1. Januar 2020 gelten in Deutschland neue Regulierungsvorschriften für digitale Vermögenswerte. Bei der gewerblichen Verwahrung von Kryptoassets wie Bitcoin oder Ether ist jetzt eine Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erforderlich. 

Für Unternehmen, die als Kryptoverwahrer auftreten wollen, hat die deutsche Anstalt unter der Aufsicht des Finanzministeriums am 1. April ausführliche Hinweise zum Erlaubnisantrag herausgegeben.

Anforderungen an Kryptoverwahrer

Das Erlaubnisverfahren orientiert sich an bereits bestehenden Regeln für Bankgeschäfte oder andere Finanzdienstleistungen des Kreditwesengesetzes (KWG). Grundlegende Voraussetzung ist, dass Kryptoverwahrer ein Anfangskapital von mindestens 125.000 Euro vorweisen können. Darüber hinaus sind sie verpflichtet, ihrem Antrag einen Geschäftsplan beizufügen, der Planungen für die Bilanzen und die Gewinn- und Verlustrechnung der ersten drei vollen Geschäftsjahre enthält (nach der RechKredV). Die geplante Sicherheits- und Prüfmaßnahmen sollten in dem Geschäftsplan ebenfalls beschrieben werden.

Notwendig ist auch, dass ein Unternehmen sowohl “über zuverlässige Inhaber als auch über zuverlässige und fachlich geeignete Geschäftsleiter verfügt”. Antragsteller müssen ihre Anträge zudem mit Lebenslauf, Auszug aus dem Gewerbezentralregister und polizeilichem Führungszeugnis ergänzen. Technische Expertise, z.B. ein einschlägiges Studium und profunde praktische Erfahrungen hinsichtlich Fragen der IT-Sicherheit, spielen für die Erteilung der BankLizenz eine entscheidende Rolle. Die BaFin stellt fest: 

“Die mangelnde fachliche Eignung eines Geschäftsleiters stellt einen Grund zur Versagung der Erlaubnis dar”.

IT-Sicherheit hat Priorität

Ein entscheidender Punkt für die Erteilung einer Kryptoverwahr-Lizenz durch die BaFin ist “angemessene IT-Sicherheit”. Dabei geht es allen voran um Krypto-typische Risiken wie den Verlust privater Schlüssel: 

“Bei der Darstellung im Erlaubnisantrag sollte die Erläuterung der implementierten Maßnahmen die Sicherheit der kryptographischen Schlüssel in den Fokus setzen. Einzureichende Unterlagen sind insbesondere eine Darstellung der Sicherheitsstrategie, des Umgangs mit Sicherheitsvorfällen und eine Risikobewertung des Unternehmens sowie eine Darstellung der vorhandenen technischen und organisatorischen Verfahren im Umgang mit den kryptographischen Schlüsseln”.

Eine umfassende Beschreibung der Architektur der IT-Systeme sollte dem Antrag  beigefügt werden. Diese sollte sowohl Netzwerk- und Backup-Elemente als auch spezifische Hardware zur Verwahrung der Kryptovermögenswerte enthalten. Zudem müssen antragstellende Unternehmen beantworten, wie (also über welche Wallet) die Verwahrung der Kryptovermögenswerte erfolgen wird.

Kryptoverwahrer sind geldwäscherechtlich verpflichtet

Der Kryptoverwahrer ist auch Verpflichteter nach dem Geldwäschegesetz. Kryptoverwahrer müssen deswegen einen Geldwäschebeauftragten bestellen, ein Risikomanagement zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung vorhalten, eine Risikoanalyse erstellen sowie interne Sicherungsmaßnahmen erarbeiten.

Erlaubnispflicht gilt grenzübergreifend

Ausländische Anbieter, die Kunden in Deutschland gewinnen wollen, müssen sich um eine separate Erlaubnis der BaFin bemühen. Ebenso verhält es sich, wenn ein Kryptoverwahrer mit Sitz in Deutschland sich nur an im Ausland ansässige Personen richtet.

Für die Antragstellung ist  eine Summe von 10.750 Euro zu entrichten. Die entsprechende Gebühr wird bei Erlaubniserteilung fällig, allerdings auch bei Versagung oder Rücknahme des Antrages. Der vollständige Antrag muss bis zum 30. November 2020 eingereicht werden.

Mit diesen Hinweisen und dem Anfang März herausgegebenen Merkblatt hat die BaFin Kryptoverwahrern nicht nur eine schriftliche Verwaltungspraxis gegeben, sondern ihnen einen festen Platz im Finanzmarktaufsichtsrecht eingeräumt. Damit ist das Kryptoverwahrgeschäft jetzt offiziell als neue Form der Finanzdienstleistung in Deutschland anerkannt.

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Grünes Licht für ParkinGO: BaFin genehmigt grenzüberschreitenden STO

Fernab der alles bestimmenden Corona-Thematik gibt es auch noch positive Meldungen aus dem Kryptoversum zu verkünden. So hat die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erstmals grünes Licht für einen grenzüberschreitenden STO gegeben.

ParkinGO erhält BaFin-Genehmigung für STO

Das Geschäftsmodell des 1995 gegründeten italienischen Unternehmens ParkinGO besteht aus der Bereitstellung von Parkplätzen an logistischen Knotenpunkten. Angefangen beim Mailänder Flughafen Malpensa hat das Unternehmen seitdem ein Netzwerk von Flughafen-, Hafen- und Bahnhof-Parkdiensten in über 90 Standorten in neun europäischen Ländern aufgebaut. Nun hat das Unternehmen einen STO gestartet und dafür den Segen der BaFin erhalten. Dies geht aus einer Pressemitteilung hervor, die BTC-ECHO vorliegt.

Deutsche Privatanleger können sich künftig zusammen mit Anlegern aus insgesamt 21 europäischen Ländern an dem STO von ParkinGO beteiligen. Das Unternehmen ermöglicht sowohl institutionellen Anlegern als auch Privatanlegern eine Beteiligung an dem STO.

Davide Rovelli, CEO von ParkinGO, begrüßt die richtungsweisende Entscheidung der BaFin:

Security Token können eine neue Art der Finanzierung für Familienunternehmen wie ParkinGO ermöglichen. Die behördliche Genehmigung durch die BaFin stärkt unser Vertrauen während dieses Fundraising-Prozesses enorm.

Die Ausgabe und Verwaltung der GOT Token erfolgt über die STOKR-Plattform, die kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) den Zugang zu den Kapitalmärkten ermöglicht. Laut Unternehmensangaben stellen die Token „ein einzigartiges hybrides Eigenkapitalinstrument dar“. So verpflichtet sich ParkinGO, einen Prozentsatz der jährlichen Einnahmen an die Investoren auszuschütten. Das Investment wächst so mit dem Erfolg des Unternehmens.

Für Tobias Seidl, zuständig für Produktentwicklung und Regulierung bei STOKR, sendet die Entscheidung der BaFin ein positives Signal an kleine Unternehmen:

Wir sind stolz darauf, dass wir eine echte Alternative für KMU und Start-ups entwickelt haben, um eine Finanzierung durch ein Finanzinstrument zu erhalten, das für Investoren, die an ihren starken Wachstumsgeschichten teilhaben wollen, attraktiv ist. Die Genehmigung durch die BaFin ist ein wichtiger Meilenstein für alle KMU und Start-ups und zeigt, dass die europäischen Kapitalmarktgesetze bereits an diese neue Finanzierungsform angepasst sind.

Die GOTs werden auf der Ethereum Blockchain unter Verwendung des ERC-20-kompatiblen STOKR-Frameworks ausgegeben.

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