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Anleger zeigen Bitcoin-Terminbörse Bakkt die kalte Schulter

Privat oder nicht? Verzinslich oder nicht? Und wie verhält es sich mit der Geldwäsche? Diese Fragen müssen beantwortet werden, bevor eine CBDC eingeführt werden kann, heißt es aus der tschechischen Zentralbank.

Tomas Holub, Vorstandsmitglied bei der tschechischen Notenbank, sondern auch skeptisch gegenüber digitalem Zentralbankengeld (Central Bank Digital Currency, CBDC). In einem Interview, das die tschechische Nationalbank am 21. Juli auf ihrer Website präsentierte, zweifelt Holub an dem Nutzen einer CBDC – – etwa durch die direkte Verteilung von Helikoptergeld an die Bevölkerung – zur Bekämpfung von Wirtschaftskrisen. Unter anderem, weil die Zentralbanken dann Gefahr liefen, der Politik ins Handwerk zu pfuschen:

Ja, technisch klingt das nach einem attraktiven Konzept, das es uns erlauben würde, etwas zu tun, was wir im Moment nicht tun können. Auf der anderen Seite ist das Haupthindernis die Gesetzgebung. Die Frage ist, ob die Zentralbank in der Lage wäre, den Bürgern ein Geschenk in Form einer Gutschrift in digitaler Währung zu machen. Das ist bereits das Eindringen der Zentralbank in die Domäne der Steuerpolitik. Und ich bin mir nicht sicher, ob die Politiker den Willen haben, uns diese Macht zu geben.

Auch abseits politischer Fragestellungen blickt Holub skeptisch auf CBDC. Zwar könnte digitales Zentralbankengeld im Kampf gegen Inflation helfen. Allerdings „steckt der Teufel im Detail“, so Holub weiter. So gebe es noch zahlreiche offene Fragen, die nicht nur die Vereinbarkeit von CBDC mit den Gesetzen zur Geldwäsche-Bekämpfung betreffen:

Aber hier muss man berücksichtigen, dass die Konzepte dieser digitalen Währungen unterschiedlich sind, und aus meiner Sicht ist es hier noch mehr denn je so, dass der Teufel im Detail steckt. Denn je nach den einzelnen Parametern kann sich dieses Konzept dann nämlich völlig anders verhalten. Wird zum Beispiel die digitale Währung anonym sein oder nicht? Wird es möglich sein, AML-Standards in der anonymen Variante zu sichern? Und wird die Währung verzinslich sein oder nicht?

Er habe, so Holub weiter, bislang noch kein CBDC-Konzept gesehen, das diese Punkte ausreichend behandelt hat.

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Bitcoin (BTC) für die Großen: Bakkt und Galaxy Digital kooperieren

Mike Novogratz’ Wagniskapitalgeber Galaxy Digital und die Bitcoin-Börse Bakkt kooperieren, um institutionellen Großanlegern Investitionen in Bitcoin zu ermöglichen.

Die Bitcoin-Futures-Börse Bakkt und Risikokapitalgeber Galaxy Digital haben eine Partnerschaft bekannt gegeben, um den erlesenen Kreis institutioneller Investoren in den Handel und in die Verwahrung von Krypto-Assets einzuschließen. Die Unternehmen wollen gemeinsam ein Rundum-sorglos-Paket für Bitcoin-neugierige Großinvestoren anbieten. Der offiziellen Pressemitteilung zufolge steht dabei die Schaffung einer „sicheren und effizienten Möglichkeit für den Kauf, Verkauf und die Verwahrung von Bitcoin (BTC)“ im Mittelpunkt der Zusammenarbeit.

Bitcoin für die Großen

Tim Plakas, Head of Sales bei Galaxy Digital Trading, kommentiert:

Wir haben diese Partnerschaft konzipiert, um die gestiegene Nachfrage zu bedienen, die unsere beiden Firmen von traditionellen Vermögensverwaltern erhalten haben, die Zugang zu physischen Bitcoins suchen. Diese Fonds erwarten in Bezug auf BTC das gleiche Maß an Marktkenntnis und Fachkompetenz in der Ausführung von Trades, wie sie es von jedem etablierten traditionellen Finanzdesk erwarten würden […]. Gemeinsam bieten Galaxy Digital und Bakkt einen sicheren, effizienten und gut regulierten Weg für den physischen Bitcoin-Zugang, der sich im Bereich der Makro-Hedgefonds bereits als erfolgreich erwiesen hat.

John Conneely, Head of Custody Business Development bei Bakkt, fügt hinzu:

Neben der Übernahme von Aufbewahrungsanforderungen, die für die digitale Asset-Klasse und ihre Infrastruktur einzigartig sind, verwendet das Bakkt-Warehouse denselben erstklassigen, vertrauenswürdigen Sicherheitsrahmen […]. Als einer der größten Handelsbetriebe im Bereich digitaler Vermögenswerte ergänzen sich die Ausführungskompetenz von Galaxy Digital und die Custody-Lösung von Bakkt in hohem Maße.

Die Möglichkeit einer regulierten Verwahrung von Bitcoin und Co. gehört zu den Grundvoraussetzungen für den Eintritt von Vermögensverwaltern in den Krypto-Space. Schließlich sind diese in der Regel rechtlich dazu verpflichtet, das Geld ihrer Kunden in regulierten Märkten zu investieren. Einen gesetzlich garantierten Einlagenschutz gibt es im wilden Krypto-Westen nicht – im „Bitcoin Warehouse“ von Bakkt indessen schon. Einlagen bis 125 Millionen US-Dollar genießen dort Versicherungsschutz, optional lässt sich dieser auf bis zu 500 Millionen US-Dollar erhöhen. Man weiß schließlich nie, wann jemand das nächste Mal Betrag und Netzwerkgebühr verwechselt.

Warum in die Ferne schweifen?

Man muss derweil nicht über den Atlantik gucken, um Bitcoin-bezogene Dienstleistungen für institutionelle Investoren zu finden. Auch in in Deutschland können Vermögensverwalter in Bitcoin investieren. Erst vor wenigen Tagen wurde mit BTCetc ein neues börsengehandeltes Bitcoin-Produkt auf Xetra, der elektronischen Handelsplattform der Deutschen Börse, angekündigt.

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Bakkt: Die Bitcoin-Futures-Börse wächst kräftig

Die Bitcoin Futures und Optionen von der Chicago Mercantile Exchange (CME) erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und knacken neue Höchststände.

Bereits im Dezember 2017 hatte die CME Group, einer der weltweit größten Börsenbetreiber für Termingeschäfte, Bitcoin Futures eingeführt. Insbesondere institutionelle Investoren scheinen diese nun immer stärker nachzufragen. So markierten die vom 15. Mai veröffentlichten Zahlen ein neues Allzeithoch. Insgesamt standen 10.789 Bitcoin-Terminkontrakte 53.945 Bitcoin entgegen (ein Kontrakt entspricht fünf Bitcoin) – Rekord.

Vom reinen Handelsvolumen an einem Tag konnte sich der 11. Mai besonders hervortun. Der Handelsumsatz lag mit über 21.000 Futures mehr als doppelt so hoch wie an den meisten anderen Tagen im letzten Monat. Das Bitcoin Halving am Montag, den 11. Mai, scheint hier also für erhöhtes Handelsinteresse gesorgt zu haben.

Wale gibt es auch im Futures-Handel

Während man bei sehr vermögenden Bitcoin-Besitzern von Walen spricht (>1000 Bitcoin), existiert im Futures–Handel der Begriff Large Open Interest Holders (LOIHs). Diese institutionellen Großpositionen sollen demnach ebenfalls zugelegt haben. Am 4. Mai sollen es so 66 LOIHs gewesen sein – ebenfalls Rekord.

Auch Bitcoin-Optionen gewinnen an Aufmerksamkeit

Eine noch viel jüngere Produktgruppe bei Bitcoin sind die Optionen, die noch ausgefeiltere Tradingoptionen bieten als Futures. Sei es zur Absicherung oder einfach nur zur Spekulation, Optionen oder Optionsscheine zählen zu den beliebtesten Derivaten. Diese gibt es erst seit kurzer Zeit an der CME zu handeln. So sollen bereits 5.000 Optionen mit einem Volumen von 25.000 Bitcoin seitdem gehandelt worden sein.

Auch hier konnten neue Höchststände verzeichnet werden. Vergleicht man die Zahlen dieser Woche mit den vorherigen, dann sieht man ein deutlich erhöhtes Volumen bei den Bitcoin Optionen. Insgesamt standen 2.909 Optionen (Open Interest) mit einem Bitcoin -Gegenwert von 14.545 BTC aus.

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ICE ernennt Interims-Chef für Bakkt

John Cantrell hat eine Nachrichten-App herausgegeben, die auf dem Bitcoin Lightning Network basiert. Dabei setzt sie den Fokus auf Privatsphäre.

Juggernaut, so der Name einer neuen App von Software-Entwickler John Cantrell, soll Onion Routing, Peer-to-Peer und Verschlüsselung in einer App, basierend auf dem Bitcoin-Lightning-Netzwerk, verbinden.

Bitcoin Lightning App im Beta-Stadium

Die App befindet sich laut offiziellen Informationen derzeit im Beta-Stadium. Cantrell teilte gegenüber dem Szene-Magazin Coindesk indes mit, dass ihn mitunter die Privatsphäre-Bedenken im Rahmen der Corona-Epidemie, etwa durch Löschungen bei WeChat und Facebook, dazu inspiriert hätten, eine derartige App ins Leben zu rufen. Damit verspricht die App globalen Zugang zu einem unzensierbaren Nachrichtendienst.

Die Nachrichten werden über das Lightning-Netzwerk verschickt. Es sind nicht reine Nachrichten, sondern Server-Anfragen. Man kann über eine API zugreifen und [nur] dafür bezahlen, was man nutzt. Das ermöglicht leichteren Zugang und globalen Zugriff,

zitiert ihn das Magazin weiter. Mehr Infos zum Bitcoin Lightning Network findet man auf der BTC-ACADEMY.

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Trump reukrutiert Ex-Bakkt-Chefin Loeffler für Task Force

Die Vorbereitungen zum digitalen US-Dollar laufen auf Hochtouren. Durch einen neuen Gesetzentwurf könnten die US-Bürger zudem künftig Anspruch auf das bedingungslose Grundeinkommen erhalten.

Der US-Kongress hat einen neuen Gesetzentwurf zur Einführung eines digitalen US-Dollars vorgelegt. Der Automatic Boost to Communities Act (ABC Act) sieht vor, dass die Wallets zum digitalen Dollar bis Anfang 2021 flächendeckend eingeführt werden könnten.

Menschen, und nicht Unternehmen, müssen im Mittelpunkt aller gesetzgeberischen Hilfsbemühungen stehen, um die durch diese globale Pandemie verursachten Schäden zu bekämpfen. Zu viele unserer Arbeiter, Menschen mit niedrigem Einkommen und Familien im ganzen Land waren sofort betroffen, und wir brauchen ein aggressives und umfassendes Finanzhilfeprogramm,

kommentiert die Kongressabgeordnete Rashida Tlaib. Der neue Gesetzentwurf schlägt zudem mehrere Zahlungskanäle für das Helikoptergeld vor. So sollen die Gelder zunächst direkt auf Bankkonten oder in Prepaid-Debitkarten fließen. Ab kommenden Jahr soll sich die Währung außerdem in Wallets einzahlen lassen.

Der ABC ACT fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen für US-Bürger, das durch das 2-Billionen US-Dollar schwere Konjunkturprogramm der Regierung gedeckt ist. Demnach soll die Bevölkerung während der Krise monatlich 2.000 US-Dollar und im Anschluss ein Jahr lang monatlich 1.000 US-Dollar erhalten. Laut Tlaib unterstützen bereits 57 Abgeordnete in beiden Kammern den Vorschlag zum bedingungslosen Grundeinkommen.

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Trump rekrutiert Ex-Bakkt-Chefin Loeffler für Task Force

Die Vorbereitungen zum digitalen US-Dollar laufen auf Hochtouren. Durch einen neuen Gesetzentwurf könnten die US-Bürger zudem künftig Anspruch auf das bedingungslose Grundeinkommen erhalten.

Der US-Kongress hat einen neuen Gesetzentwurf zur Einführung eines digitalen US-Dollars vorgelegt. Der Automatic Boost to Communities Act (ABC Act) sieht vor, dass die Wallets zum digitalen Dollar bis Anfang 2021 flächendeckend eingeführt werden könnten.

Menschen, und nicht Unternehmen, müssen im Mittelpunkt aller gesetzgeberischen Hilfsbemühungen stehen, um die durch diese globale Pandemie verursachten Schäden zu bekämpfen. Zu viele unserer Arbeiter, Menschen mit niedrigem Einkommen und Familien im ganzen Land waren sofort betroffen, und wir brauchen ein aggressives und umfassendes Finanzhilfeprogramm,

kommentiert die Kongressabgeordnete Rashida Tlaib. Der neue Gesetzentwurf schlägt zudem mehrere Zahlungskanäle für das Helikoptergeld vor. So sollen die Gelder zunächst direkt auf Bankkonten oder in Prepaid-Debitkarten fließen. Ab kommenden Jahr soll sich die Währung außerdem in Wallets einzahlen lassen.

Der ABC ACT fordert ein bedingungsloses Grundeinkommen für US-Bürger, das durch das 2-Billionen US-Dollar schwere Konjunkturprogramm der Regierung gedeckt ist. Demnach soll die Bevölkerung während der Krise monatlich 2.000 US-Dollar und im Anschluss ein Jahr lang monatlich 1.000 US-Dollar erhalten. Laut Tlaib unterstützen bereits 57 Abgeordnete in beiden Kammern den Vorschlag zum bedingungslosen Grundeinkommen.

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Ehemalige Krypto-Managerin wird von Trump in Corona-Sonderkommission berufen

Die ehemalige Geschäftsführerin der Krypto-Handelsplattform Bakkt, die aktuell für die Republikanische Partei als Senatorin des US-Bundesstaates Georgia tätig ist, wurde trotz jüngster Kritik an ihrer Person in eine Sonderkommission zum Wiederaufbau der amerikanischen Wirtschaft berufen. Dazu schreibt Kelly Loeffler am 16. April auf Twitter:

„Vielen Dank an @realDonaldTrump, dass er mich in die Sonderkommission für den Wiederaufbau der amerikanischen Wirtschaft während der #COVID19 Krise ernannt hat. Inzwischen haben sich 22 Mio. US-Bürger arbeitslos gemeldet, was ein klarer Auftrag ist, die Wirtschaft wieder anzukurbeln und die amerikanische Bevölkerung zurück in Arbeit zu bringen.“

Die Ernennung ist Balsam für die Seele von Loeffler, die im Zuge der Corona-Krise in eine persönliche Kontroverse geraten war, da sie vertrauliche Informationen aus einem parlamentarischen Ausschuss dazu genutzt haben soll, um auf den Aktienmärkte Insiderhandel betrieben zu haben. Dabei steht eine siebenstellige Summe im Raum.

Loeffler streitet Vorwürfe ab

Loeffler hat entsprechende Anschuldigungen bereits mehrfach zurückgewiesen, da die Investmententscheidungen ihres privaten Portfolios von außenstehenden Beratern getroffen würden, ohne dass sie und ihr Mann darin involviert sind.

Nichtsdestotrotz ist der plötzliche Abverkauf von Aktien, die anschließend massiv an Wert verloren haben, und der parallele Ankauf von Wertpapieren eines Softwareherstellers für Homeoffice-Apps, in den Augen der Öffentlichkeit verdächtig.

In der von US-Präsident Trump ins Leben gerufenen überparteilichen Sonderkommission, die „den Präsidenten dabei unterstützen soll, die amerikanische Wirtschaft in der Corona-Krise wiederaufzubauen“, sitzt neben Loeffler noch ein weiterer umstrittener Republikaner.

David Purdue hatte Ende Januar bzw. Anfang Februar ebenfalls schlagartig Aktien abverkauft und im Gegenzug Anteile einer Sicherheitsfirma angekauft.

Da die Anschuldigungen gegen Loeffler und ihre Parteikollegen noch nicht zu offiziellen Ermittlungen geführt haben, waltet die US-Senatorin weiterhin ihres Amtes und beschwört die Widerstandsfähigkeit der amerikanischen Wirtschaft in Zeiten der Krise.

Präsident Trump hatte zuletzt neue Richtlinien für die Wiederaufnahme des Wirtschaftsbetriebes herausgegeben, die nach und nach umgesetzt werden sollen, aber noch kein festes Datum haben.

Laut Trump wird es keine Rückkehr zur Normalität geben, solange nicht ein wirksames Gegenmittel gegen das Coronavirus gefunden ist. Diese Normalität sei erst wieder erreicht, sobald „ein Restaurant, das vor der Krise 158 belegte Plätze hatte, wieder 158 Plätze vollmachen kann“.

Kritik an der Regierung

Am gleichen Tag, an dem sich Senatorin Loeffler dafür aussprach, „die amerikanische Bevölkerung zurück in Arbeit zu bringen“, mahnte Andrew Yang, ein ehemaliger Präsidentschaftskandidat der Demokratischen Partei, dass die Republikaner dabei zu aller erst die Wirtschaft im Blick hätten und nicht die Menschen:

„Die Maßeinheit einer Wirtschaft sollten die Menschen sein und nicht die Dollar.“

Ein Fan des ehemaligen Präsidentschaftskandidaten nutzte die Ankündigung von Loeffler, um auf die vermeintlichen Verfehlungen der Republikanischen Partei aufmerksam zu machen:

„Die Tatsache, dass sich 22 Mio. Amerikaner arbeitslos melden mussten, da sie von Monatslohn zu Monatslohn leben, sagt viel über die Lohnentwicklung in Amerika aus und wirft ein Licht auf unser kaputtes System. Es wird Zeit, das von  @AndrewYang geforderte Grundeinkommen einzuführen.“

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Bakkt: Bitcoin-Futures-Anbieter erhält 300 Millionen US-Dollar

Bakkt, ein Anbieter für Bitcoin Futures und institutionelle Kryptoverwahrung, freut sich über eine 300 Millionen US-Dollar schwere Finanzspritze. An einer Serie-B-Finanzierungsrunde beteiligten sich folgende Unternehmen:

  • Intercontinental Exchange
  • M12 (ehemals Microsoft Ventures)
  • PayU
  • Boston Consulting Group
  • Goldfinch Partners
  • CMT Digital
  • Pantera Capital

Wie das Unternehmen am 16. März via Blogpost mitteilt, erwartet Bakkt über 1 Billion US-Dollar Handelsvolumen in Form digitaler Assets. Dazu gehören außer Kryptowährungen Treuepunkte, In-Game Assets, aber auch Flugmeilen oder andere digitale Werte. Mit ihrem Verwahrservice will Bakkt den Zugang zu solchen digitalen Assets erleichtern. Die App, um all diese Assets zu verwalten, soll noch diesen Sommer online gehen.

Bakkt und die Wette auf den Bitcoin-Kurs

Bakkt wurde in der Krypto-Community vor allem durch den Launch der hauseigenen Bitcoin Futures bekannt. Damit bescherte das Unternehmen dem Ökosystem ein Novum. Im Gegensatz zu den Bitcoin-Terminkontrakten der Chicago Mercantile Exchange (CME) und der Chicago Board Options Exchange (CBOE) sind die Futures aus dem Hause Bakkt physisch besichert. Das bedeutet letztlich, dass für jeden gehandelten Terminkontrakt auch Bitcoins („physisch“) hinterlegt werden.

Bitcoin Futures bieten Anlegern die Möglichkeit, Wetten auf den Bitcoin-Kurs abzuschließen. Dabei vereinbaren sie einen Zeitpunkt in der Zukunft, an dem sie eine bestimmte Menge an BTC zu einem bestimmten Kurs handeln. Die erste Einführung dieser Trading-Vehikel in den Krypto-Markt fand im Dezember 2017 statt. Während Bitcoin in seiner Hochphase steckte, bekamen Trader nun auch die Möglichkeit, die Kryptowährung zu shorten. Ganz unumstritten ist das Anlageprodukt jedoch nicht. So stand die Einführung der Bitcoin Futures der CME und CBOE im Verdacht, mit den Kurseinbrüchen im Januar 2018 zusammenzuhängen.

Nach der Einführung der physisch besicherten Bakkt Futures gab das US-Unternehmen noch im November 2019 Pläne bekannt, den Barausgleich einzuführen. Die Intercontinental Exchange (ICE) hatte dahingehend verkündet, dass man mit dieser Einführung unter anderem darauf abziele, auch in den asiatischen Markt vorzudringen.

Aktuell kann man indes einen Rückgang der gehandelten Bitcoin-Terminkontrakte feststellen. Mehr dazu an dieser Stelle.

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Bakkt: Neue Zahlungsoption für Starbucks

Eine große digitale Vermögenswertplattform macht es nun noch einfacher, einen doppelten Espresso mit extra Schuss zu bestellen.

Nutzer der mobilen App von Starbucks können ihre Getränke bald mit der „Bakkt Cash“ bezahlen. Intercontinental Exchange (ICE), die Muttergesellschaft des Bitcoin-Derivateanbieters, hatte bereits im August 2018 erklärt, dass das Kaffeeunternehmen sich mit Krypto-Zahlungen für den Einzelhandel befasse. 

Heute kündigte der Bakkt-Präsident Adam White auf Twitter die neue Zahlungsintegration mit Starbucks an:

Bakkt gilt als eine der vielversprechendsten Krypto-Initiativen und hat kürzlich in einer Finanzierungsrunde 300 Mio. US-Dollar aufgebracht. Damit soll die Entwicklung von Diensten mit Schwerpunkt auf digitale Vermögenswerte vorangetrieben werden.

Derzeit sind sowohl der Krypto- als auch der Aktienmarkt aufgrund der Einschränkungen, die zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus eingeführt wurden, sehr turbulent. ICE hatte zuvor erklärt, das aufgebrachte Kapital soll zum Kauf von Software für die Entwicklung der Bakkt-App verwendet werden.

Eingeschränkte Tests für Krypto-Zahlungen

Obwohl Bakkt Cash irgendwann allen Nutzern der mobilen Anwendung zur Verfügung stehen könnte, so White, müssten Kunden sich für das Early-Access-Programm der Plattform anmelden, um die neue Zahlungsintegration nutzen zu können.

Quellen von Cointelegraph erklärten, die Krypto-Zahlungsoption befinde sich laut Bakkt vorerst nur in einer eingeschränkten Beta-Phase.

„Wir führen derzeit einen eingeschränkten Test für unsere Kunden mit der Bakkt-Zahlungsmethode durch. Kunden können Bakkt als Option sehen, aber der Test ist nur zu diesem Zeitpunkt verfügbar.“

Ausgewählte Nutzer können Bakkt Cash als Zahlungsoption wählen, aber Starbucks hat wegen des Coronavirus bei allen Standorten verboten, im Laden zu sitzen. Bis auf weiteres sind nur „To Go“-Bestellungen erlaubt.

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Krypto-Bezahlfunktionen im Einzelhandel: Bakkt App integriert Krypto-Assets und Treuepunkte

Der Börsenbetreiber Intercontinental Currency Exchange (ICE) hat die Übernahme von Bridge2 Solutions bekannt gegeben. Nach Abschluss der Transaktion werde ICE-Tochtergesellschaft Bakkt das Software-Unternehmen leiten. Dafür sollen Einnahmen aus der Finanzierungsrunde Series B von Bakkt verwendet werden, die noch im laufenden Quartal abgeschlossen werden soll. Bridge2 Solutions hat sich auf die Entwicklung von mobilen Zahlungsdiensten mit Treuepunkten spezialisiert und integriert entsprechende Funktionen in die Bakkt App.

Bakkt führt neue App ein

Seit Einführung des Bakkt Warehouse im vergangenen Jahr können Bitcoin-Futures- und Optionskontrakte über die Plattform gehandelt werden. Mit der Übernahme von Bridge2 Solutions sollen nun der Bereich von Verbraucheranwendungen ausgebaut und zudem der Markt für Mobile-Payment-Lösungen erschlossen werden. So überträgt die Bakkt App verschiedene Bezahlfunktionen in ein einheitliches System. Die Schnittstelle soll Verbrauchern die Zahlung mit digitalen Vermögenswerten über eine einzige Plattform letztlich vereinfachen.

Mit dem Loyalty-Pay-System von Bridge2 Solutions können per Smartphone Transaktionen mit einer Wallet an Point of Sales (POS) im Einzelhandel abgewickelt sowie Treuepunkte zum Sammeln und Kauf eingesetzt werden. Treuepunkte erfreuen sich bei Verbrauchern zunehmender Beliebtheit. Nutzer sammeln bei jeder Zahlung Punkte, Coupons oder Kundenprämien über die App, die anschließend in digitale Währungen umgewandelt und wieder im Einzelhandel eingelöst werden können. 

Treuepunkte im Einzelhandel

Mit der App könnte die Nutzung von Treueprogrammen durch die Verbraucher steigen. Davon könnten vor allem Einzelhandelsketten profitieren, die Kunden durch entsprechende Angebote binden. Jeffrey Sprecher, CEO der Intercontinental Exchange und Vorsitzender der New York Stock Exchange, teilte mit:

Die zweite Finanzierungsrunde von Bakkt und die Übernahme von Bridge2 Solutions werden dazu beitragen, die Entwicklung der Verbraucheranwendung von Bakkt zu beschleunigen, die seit der ersten Betrachtung dieses Markts ein wichtiger Teil unserer Strategie ist.

Der Pressemitteilung zufolge liege dem globalen Ökosystem digitaler Vermögenswerte ein geschätzter Wert von 1,2 Billionen US-Dollar zugrunde. Bakkt bezweckt, die vom Markt noch wenig repräsentierten Bereiche wie Gaming Token oder Treuepunkte mit der App abzudecken. So soll die App die steigende Nachfrage junger Zielgruppen an Bezahlfunktionen mit digitalen Assets langfristig auffangen. Dahingehend erklärt Mike Blandina, CEO von Bakkt:

Mit der Einführung der Bakkt App werden wir den Verbrauchern zum ersten Mal eine Plattform bieten, um alle ihre digitalen Vermögenswerte, von Krypto- und Treuepunkten bis hin zu Game Token, in einer benutzerfreundlichen Wallet zu konsolidieren und zu nutzen. Die Kombination der eingebetteten Beziehungen von Bridge2 Solutions mit Banken und Händlern und ihrer innovativen Loyalty-Pay-Lösung wird es uns ermöglichen, neue Produkte einzuführen, die die Loyalität weiter fördern und die Verbraucher in die Lage versetzen, digitale Vermögenswerte auf völlig neue Weise zu handeln, zu übertragen und auszugeben.

Das Bakkt-Ökosystem ist jedoch in sich geschlossen. Vermögenswerte sollen folglich nur innerhalb der Bakkt App auf andere Nutzer übertragbar sein.

3…2…1… nicht meins: eBay wiegelt Kaufangebot der ICE ab

Die ICE scheint derzeit im Kaufrausch und hat dem Online-Marktplatz eBay in den vergangenen Tagen ein Angebot unterbreitet. Der in jüngster Zeit schwächelnde eBay-Konzern ließ die ICE jedoch abblitzen, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht:

ICE ist an eBay herangetreten, um eine Reihe von potenziellen Möglichkeiten zu erkunden, die für die Aktionäre beider Unternehmen einen Mehrwert schaffen könnten. eBay hat sich nicht in nennenswerter Weise engagiert. Wir befinden uns nicht in Verhandlungen über den vollständigen oder teilweisen Verkauf von eBay.

Rund 30 Milliarden US-Dollar soll dem Börsenbetreiber der Deal wert gewesen sein. eBay habe sich aber nicht gesprächsbereit gezeigt. Eine Stellungnahme des Online-Auktionshauses blieb bislang aus.

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