Beiträge

Kursanalse, 30. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LEO

BitMEX Research wies kürzlich auf die Korrelation zwischen dem S&P 500 und Bitcoin (BTC) hin. Diese habe einen neuen Höchststand erreicht. Im März 2018 gab es ebenfalls einen Höchststand, der allerdings von dem jetzigen in den Schatten gestellt wird. Das zeigt, dass bei all dem Geld, das derzeit zur Unterstützung der Wirtschaft gedruckt wird, vielleicht ein kleines Stückchen in den Krypto-Raum fließt. Das ist etwas sehr positives.

Langfristig würde nur ein Bruchteil der weltweit angekündigten Konjunkturpakete ausreichen, um die Krypto-Marktkapitalisierung zu erhöhen.

Langfristig sind viele Leute zwar bullisch, aber einige Anleger wollen den Boden erwischen. Zu Beginn des Jahres prognostizierte der bekannte Händler Tone Vays, dass Bitcoin seinen Boden bei 2.800 US-Dollar erreichen könnte. Nun glaubt er aber, dass der Boden sich bei 3.700 US-Dollar gebildet haben könnte. Vays erwarte nicht, dass Bitcoin unter die jüngsten Tiefststände fällt.

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung Quelle: Coin360

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Als Händler konzentrieren wir uns auf die Kursentwicklung. In diesen schwierigen Zeiten ist es jedoch ermutigend zu sehen, dass verschiedene Behörden und Länder die Blockchain-Technologie nutzen, um die Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen. Neben der Hilfe im technologischen Bereich können wir nun beobachten, dass die globale Krypto-Community auch in dieser Krisenzeit ihren Beitrag leistet.

Die derzeitige Krypto-Erholung wird von Bitcoin angeführt. Sein Marktanteil steigt allmählich auf 66 Prozent. Das wirft die Frage auf, ob die Kryptowährungen die aktuelle Erholungsrallye aufrechterhalten und einen nachhaltigen Aufwärtstrend beginnen können? Sehen wir uns die Charts dazu an.

BTC/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, Bitcoin (BTC) über den Überkopfwiderstand bei 7.000 US-Dollar steigen zu lassen. Das hat Verkäufer angezogen. Das wiederum hat den Kurs unter die unmittelbare Unterstützung bei 6.435 US-Dollar sinken lassen, aber die Bären konnten die nächste Unterstützung bei 5.660,47 US-Dollar nicht durchbrechen. Das ist ein positives Zeichen, da das auf eine Nachfrage auf den niedrigeren Niveaus hindeutet.

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versuchen die Bullen erneut, den Kurs über 6.435 US-Dollar und den 20-Tages-EMA bei 6.520 US-Dollar zu halten. Wenn das gelingt, ist ein erneuter Anstieg auf 7.000 US-Dollar möglich. Darüber kann er dann auf den 50-Tages-SMA bei 7.985 US-Dollar und darüber wiederum auf 9.000 US-Dollar steigen.

Wenn das BTC/USD-Paar allerdings vom 20-Tages-EMA aus nach unten abknickt und unter die Unterstützung bei 5.660,47 US-Dollar rutscht, ist ein Rückgang auf die langfristige Unterstützungslinie bei 5.000 US-Dollar möglich. Fürs erste können Trader ihre Long-Positionen mit Stops bei 5.600 US-Dollar schützen.

ETH/USD

Ether (ETH) liegt weiterhin zwischen 117,090 US-Dollar und 155,612 US-Dollar. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Ein Fall unter diese Spanne kann das ETH/USD-Paar auf 100 US-Dollar und darunter auf 84,250 US-Dollar sinken lassen. Sollte das Paar sich jedoch von der Unterstützung der Spanne aus erholen, ist für einige Tage mit einer weiteren Konsolidierung zu rechnen.

Das Paar wird bei einem Ausbruch und Schluss über 155,612 US-Dollar an Schwung gewinnen. Darüber kann es auf den 50-Tages-SMA bei 198 US-Dollar klettern. Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

XRP/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, den XRP über 0,17468 US-Dollar zu halten. Das hat Verkäufer angezogen. Die Bären versuchten ihn am 29. März weiter sinken zu lassen, aber die Bullen boten bei 0,16 US-Dollar Unterstützung.

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs wieder über 0,17468 US-Dollar steigen lassen und das Niveau halten können, wird das XRP/USD-Paar wahrscheinlich an Schwung gewinnen. Die Ziele, die man weiter oben im Auge behalten sollte, liegen bei 0,22 US-Dollar und darüber bei 0,25 US-Dollar.

Wenn der Kurs allerdings von 0,17468 US-Dollar noch einmal nach unten abknickt, werden die Bären versuchen, ihn auf 0,1275 US-Dollar sinken zu lassen. Daher kann der Stop-Loss bei den Long-Positionen vorerst bei 0,143 US-Dollar gesetzt werden. Wir schlagen vor, die Stopps bis auf 0,16 US-Dollar hoch zu ziehen, wenn das Paar über 0,19 US-Dollar steigt.

BCH/USD

Bitcoin Cash (BCH) knickte am 27. März vom 20-Tages-EMA aus nach unten ab, aber die Käufer schritten knapp über der unmittelbaren Unterstützung bei 197,43 US-Dollar ein. Das ist ein positives Zeichen, da das auf eine Nachfrage bei Rückgängen hindeutet.

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bullen werden nun versuchen, den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 227 US-Dollar und den horizontalen Widerstand bei 247,95 US-Dollar klettern zu lassen. Wenn das gelingt, wird das BCH/USD-Paar an Schwung gewinnen und eine Rallye in Richtung 50-Tages-SMA bei 304 US-Dollar und darüber auf 350 US-Dollar hinlegen.

Daher können Trader über 250 US-Dollar kaufen und den Stop-Loss unter 197 US-Dollar setzen. Unsere Einschätzung ist hinfällig, wenn das Paar unter 197,43 US-Dollar fällt. In einem solchen Fall ist ein Rückgang auf 166 US-Dollar möglich.

BSV/USD

Bitcoin SV (BSV) ist am 27. März vom 20-Tages-EMA nach unten abgeknickt. Die Bullen konnten jedoch die starke Unterstützung bei 146,96 US-Dollar halten. Das zeigt, dass es bei Rückgängen eine Nachfrage gibt. Der 20-Tages-EMA ist flach und der RSI liegt knapp unter 50, was auf eine Spanne für die nächsten Tage hindeutet.

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wir gehen nun davon aus, dass die Bullen das BSV/USD-Paar bis auf den Überkopfwiderstand bei 185,87 US-Dollar steigen lassen werden. Sollte der Kurs von diesem Niveau aus nach unten abknicken, wird das Paar noch ein paar Tage in einer Spanne verbleiben.

Ein Ausbruch über 185,87 US-Dollar würde auf Stärke hindeuten. Über diesem Niveau ist ein Anstieg auf den 50-Tages-SMA bei 223 US-Dollar und darüber auf 260 US-Dollar möglich.

Wenn die Bären den Kurs allerdings unter 146,96 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf 120 US-Dollar wahrscheinlich. Fürs erste kann das Stop-Loss-Limit bei den verbleibenden Long-Positionen bei 146 US-Dollar gesetzt werden.

LTC/USD

Litecoin (LTC) knickte am 27. März vom 20-Tages-EMA bei 42,14 US-Dollar aus nach unten ab. Da der 20-Tages-EMA nach unten tendiert und der RSI in der negativen Zone liegt, haben die Bären die Oberhand. Ein Fall unter 35,8582 US-Dollar kann den Kurs auf 30 US-Dollar sinken lassen.

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versucht das LTC/USD-Paar, sich von der Unterstützung bei 35,8582 US-Dollar aus zu erholen. Wenn die Bullen den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 41,12 US-Dollar und den horizontalen Widerstand bei 43,67 US-Dollar klettern lassen können, wird das Paar wahrscheinlich an Schwung gewinnen.

Das erste Ziel, das man weiter oben im Auge behalten sollte, ist der 50-Tages-SMA bei 55,63 US-Dollar. Wenn dieses Niveau überwunden ist, kann der Anstieg sich bis auf 63,8769 US-Dollar erstrecken. Daher können Trader Long-Positionen eröffnen, wie wir es in einer unserer vorhergehenden Analysen vorgeschlagen hatten.

EOS/USD

EOS liegt seit dem 21. März in einer engen Spanne zwischen 2,0632 US-Dollar und 2,4001 US-Dollar. Das zeigt, dass sowohl die Bullen als auch die Bären auf Nummer sicher gehen und keine großen Bewegungen wagen. Der 20-Tages-EMA tendiert weiter nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bären waren jedoch nicht in der Lage, das EOS/USD-Paar unter 2,0632 US-Dollar sinken zu lassen. Das deutet auf einen Mangel an Verkäufern auf niedrigeren Niveaus hin.

Wenn die Bullen das Paar über den Überkopfwiderstand bei 2,4001 US-Dollar steigen lassen können, ist eine Rallye in Richtung 50-Tages-SMA bei 3,32 US-Dollar und darüber auf 3,86 US-Dollar möglich. Da das Risiko-Ertrags-Verhältnis attraktiv ist, behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer früheren Analyse bei.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) ist am 27. März vom 20-Tages-EMA bei 13,27 US-Dollar aus nach unten abgeknickt. Obwohl die Bären den Kurs unter die unmittelbare Unterstützung bei 12,1111 US-Dollar sinken lassen konnten, haben sie es nicht geschafft, unter die nächste Unterstützung bei 10,8428 US-Dollar zu kommen.

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Das zeigt, dass die Käufer auf den niedrigeren Niveaus aktiv werden. Derzeit versuchen die Bullen erneut, das BNB/USD-Paar über 12,1111 US-Dollar steigen zu lassen. Wenn das gelingt, werden die Bullen erneut versuchen, über den 20-Tages-EMA bei 12,91 US-Dollar zu kommen. Wenn das ebenfalls gelingt, ist ein Anstieg auf die Abwärtstrendlinie bei 15 US-Dollar möglich.

Wenn das Paar allerdings vom 20-Tages-EMA aus erneut nach unten abknickt, steigt die Möglichkeit eines Rückgangs unter 10,8428 US-Dollar. Darunter ist ein Rückgang auf 8,4422 US-Dollar wahrscheinlich. Derzeit sehen wir keine zuverlässige Kaufkonstellation, so dass wir hier neutral bleiben.

XTZ/USD

Tezos (XTZ) fiel unter die Trendlinie des aufsteigenden Dreiecks. Damit wurde das Muster entkräftigt. Wenn die Vollendung eines bullischen Musters nicht gelingt, ist das ein negatives Zeichen. Derzeit versucht der Altcoin, sich von der unmittelbaren Unterstützung bei 1,4453 US-Dollar aus zu erholen.

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das XTZ/USD-Paar wieder in das Dreieck steigt, wäre das ein bullisches Zeichen. Das würde auf Käufe auf den niedrigeren Niveaus hindeuten. Das Paar wird wahrscheinlich nach einem Ausbruch über den 20-Tages-EMA bei 1,77 US-Dollar und dem Überkopfwiderstand bei 1,955 US-Dollar an Schwung gewinnen.

Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei. Das Paar wird negativ, wenn der Kurs von der Trendlinie aus nach unten abknickt und unter 1,4453 US-Dollar fällt.

LEO/USD

Nach einer Konsolidierung in der Spanne zwischen 1 US-Dollar und 1,04 US-Dollar in den letzten Tagen ist UNUS SED LEO (LEO) über 1,04 US-Dollar ausgebrochen. Das ist ein positives Zeichen. Da sowohl die gleitenden Durchschnitte nach oben tendieren und auch der RSI im positiven Bereich liegt, haben die Bullen den Vorteil.

LEO/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LEO/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das LEO/USD-Paar über 1,04 US-Dollar schließt (UTC), vervollständigt es ein bullisches umgekehrtes Kopf- und Schultermuster. Bei dieser Konstellation liegt das Ziel bei 1,27488 US-Dollar und darüber bei 1,36 US-Dollar. Daher können Trader der Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse folgen.

Unsere optimistische Einschätzung ist hinfällig, wenn sich der Kurs nicht über 1,04 US-Dollar halten kann und stark einbricht. Wenn die Unterstützung bei 1 US-Dollar nicht standhält, liegt das nächste wichtige Niveau bei 0,95 US-Dollar.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

auf cointelegraph lesen

Roger Ver: Keine Sorge wegen Coronavirus

Der prominente Bitcoin Cash (BCH)-Anhänger und ehemalige CEO von Bitcoin.com Roger Ver glaubt, die globale Reaktion auf die COVID-19-Pandemie ist unverhältnismäßig.

In einem Tweet am 29. März postete Ver einen Screenshot von Statistiken, bei der die weltweite COVID-19-Todesrate mit der von anderen Krankheiten zwischen dem 1. Januar und dem 25. März 2020 verglichen werden. Darunter sind etwa die saisonale Grippe, Malaria und Verkehrstote. 

Ver kommentierte den Screenshot und schrieb, „Wenn SIE sich Sorgen um das Coronavirus machen, sollten SIE selber in Isolation gehen. Lassen Sie den Rest von uns in Ruhe.“

Ver hat die Quelle der Statistiken interessanterweise nicht angegeben. Diese deuten darauf hin, dass es bis zum 25. März mehr Todesfälle durch Verkehrstote (313.903), Malaria (228.095) und Selbstmorde (249.904) gab, als durch COVID-19 (21.297). Diese anderen übertreffen die Coronavirus-Todesrate um mehr als das Zehnfache. Es gibt auch 5 Mal mehr Todesfälle durch die saisonale Grippe (113.034) als durch den Corona-Virus. 

HIV/AIDS war die tödlichste Krankheit laut dem Screenshot von Ver. Im gleichen Zeitraum soll die Autoimmunkrankheit 390.908 Todesfälle mit sich gebracht haben.

Bei Redaktionsschluss am 30. März heißt es offiziell, dass es fast 34.000 Tote durch COVID-19 gab. 

Während sich einige Länder weiterhin gegen den Trend stellen, waren am Mittwoch letzter Woche schätzungsweise ein Drittel der Weltbevölkerung unter staatlich angeordneter Ausgangssperre. Die Regierungen bemühen sich stark darum, die Verbreitung des Virus zu verhindern und die Belastung der öffentlichen Gesundheitssysteme zu verringern. 

In Friedenszeiten gab es nie eine solche Diskussion über die Wirksamkeit und Umsetzung dieser interventionistischen Maßnahmen. Diese ist derzeit jedoch ein zentrales Thema unter Wissenschaftlern und Politikern. 

Ver, der sich selbst als Liberaler bezeichnet, erklärte seine Einwände gegen die Isolierungsmaßnahmen nicht. Diese würden einigen Leuten zufolge, die bürgerlichen Freiheiten beschneiden oder der Wirtschaft schaden.  

Die offiziellen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie umfassen weitläufige Tests, Quarantäne von bestätigten Fällen, Ermittlung von Kontaktpersonen und Maßnahmen zur sozialen Distanzierung. Länder wie Südkorea konnten durch die Einführung von Massentests, die Rückverfolgung von Kontakten und gezielte Quarantäne zu Beginn des Ausbruchs Ausgangsbeschränkungen vermeiden.

Anmerkung zu den Daten 

Die Integrität aller Statistiken, die derzeit zur Verfolgung der Pandemie verwendet werden, ist nach wie vor ein Thema, über das diskutiert wird. Analysten betonen immer wieder ihre Unvollständigkeit aufgrund unzureichender Tests und die verweigerte Annahme der anfänglich leichten Fälle an Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitswesens.

Es hieß in Medien weltweit, dass viele Opfer zum Zeitpunkt ihres Todes wahrscheinlich nicht diagnostiziert wurden oder dass die Regierungen aus politischen Gründen die Sterblichkeitsraten heruntergespielt haben. Die Inkonsistenz zwischen den Ansätzen der verschiedenen Länder hinsichtlich der Bestimmung der direkten Kausalität in Bezug auf die Sterberate führt ebenfalls zu einem verschwommenen Bild.

Ein Sonderfall?

Ver, hat für seine Haltung eine in den sozialen Netzwerken viel Kritik geerntet. Er hat aber im Kryptoraum mindestens eine Person, die ihm dabei zustimmt. Am 26. März hat John McAfee ebenfalls einen Vergleich von Todesfallstatistiken gepostet. Damit wollte er seine Behauptung untermauern, dass Menschen „manipuliert“ werden und „aufwachen“ sollten. 

Andere führende Persönlichkeiten aus der Community haben ihre Energie auf wohltätige Initiativen zur Bekämpfung der Pandemie verwendet. Darunter etwa Binance Charity, Ripple Labs und das Bündnis #cryptoCOVID19.

auf cointelegraph lesen

Roger Ver: „Ich bin nicht mehr so begeistert von Bitcoin“

Cointelegraph hat mit Roger Ver gesprochen, einem Bitcoin-Liebhaber, der an der Gründung vieler früher Bitcoin-Startups beteiligt war. Mittlerweile ist er in der Krypto-Community überwiegend als Galionsfigur von Bitcoin Cash bekannt, einem Ableger der marktführenden Kryptowährung.

Roger Ver ist ein Freigeist, was sich in seinen libertären und anarchokapitalistischen Ansichten widerspiegelt. Allerdings geriet ihm dies auch schon zum Nachteil, da Roger Ver bereits wegen unerlaubtem Verkauf von Feuerwerkskörpern ins Gefängnis musste. Nachdem er seine Zeit abgesessen hatte, ist Ver nach Tokio gezogen und hat seine amerikanische Staatsbürgerschaft abgelegt. Bis August 2019 war er anschließend Geschäftsführer von Bitcoin.com, einem Krypto-Nachrichtenportal, das auch als Kryptobörse und Wallet-Service fungierte. Inzwischen ist er als Vorsitzender der Seite tätig und ist zudem einer der fünf Gründerväter der Bitcoin Foundation.

Auf welche Evolutionsstufe befinden wie uns? 

Cointelegraph: Hallo Roger! Du hast die darwinistische Evolutionstheorie mal auf Kryptowährungen bezogen. [Laut Darwin entwickelt sich die Gesamtheit aller Organismen im Laufe der Zeit durch natürliche Selektion weiter, wobei sie jeweils kleine Entwicklungsschritte machen, die ihnen einen Wettbewerbsvorteil im Kampf ums Überleben verschaffen – CT]. Das aktuelle Corona-Virus hat heftige Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, weshalb die Aktienmärkte in den Keller gegangen sind und auch die Kryptomärkte stark verloren haben. Glauben Sie, dass jede Finanzkrise als ein Ergebnis der darwinistischen Evolutionstheorie gesehen werden kann?

Roger Ver: Ich würde nicht sagen, dass jede Finanzkrise das Ergebnis darwinistischer Evolutionstheorie ist, sondern vielmehr ein Teil des Prozesses der Evolution.

Ein Pessimist würde jetzt sagen, dass das Einzige, was wir aus der Geschichte lernen, das ist, dass wir eben nichts aus der Geschichte lernen. Ich bin allerdings ein ewiger Optimist. Deshalb bin ich der Meinung, dass wir aus der Geschichte lernen können und die Systeme, in denen wir leben, zum Besseren verändern können. Jedes Problem ist auch eine Geschäftsgelegenheit, durch die es gelöst werden kann. Das Coronavirus und dessen Auswirkungen auf die Märkte sind zwar Probleme, bieten aber gleichzeitig auch neue Geschäftsgelegenheiten, die zur Lösung des Problems beitragen.

CT: Ergänzend zur ersten Frage, wie sieht es für die Kryptomärkte aus? Die jüngsten Turbulenzen haben die Kryptomärkte arg gebeutelt und uns stehen dieses Jahr noch die „Halvings“ [Halbierungen der Anstiegsraten] für acht große Kryptowährungen bevor. Wie sehen Sie die weitere Entwicklung für 2020?

RV: Ich gebe keine kurzfristigen Prognosen ab und kann das auch nur schlecht einschätzen, aber ich bin überzeugt davon, dass die Nutzbarkeit im Einzelhandel langfristig dafür sorgen wird, dass die Marktkapitalisierung der Kryptomärkte steigt. Ich achte deshalb besonders darauf, wie sehr Krypto im Einzelhandel und im Darkweb als Zahlungsmittel genutzt wird, dies ist ein wichtiger Indikator.

Bitcoin Cash wird zum Beispiel weltweit bei mehr Einzelhändlern akzeptiert als jede andere Kryptowährung und wahrscheinlich wird sie auch bei mehr Online-Shops akzeptiert. Außerdem ist sie die einzige neuere Kryptowährung, die im Darkweb genutzt wird. Das sind für mich zwei starke Indikatoren.

CT: Befinden wir uns noch in einer frühen Evolutionsstufe der Kryptomärkte?

RV: Ja, wir befinden uns noch in einer sehr, sehr frühen Phase, aber eine breite Annahme wurde ja auch durch die mangelnde Skalierbarkeit verzögert.

Bitcoin Cash und unser Finanzsystem

CT: Am 12. März haben Sie auf Twitter geschrieben:

„Das ultimative Ziel für #Bitcoin Anleger ist, ihr Vermögen irgendwann zu einem möglichst hohen Kurs in Fiatgeld umzutauschen.

Das ultimative Ziel für #BitcoinCash Nutzer ist es, das Finanzsystem vollständig zu ersetzen und Fiatwährungen irrelevant zu machen.“

Allerdings ist Bitcoin zur gleichen Zeit als Bitcoin abgerutscht ist, auch um 30 % gefallen. Was sagt uns das? Sind Sie der Meinung, dass Bitcoin Cash schon bereit ist, das Finanzsystem abzulösen, oder stehen wir noch am Anfang dieses Prozesses? 

RV: Für die gesamte Menschheit ist es schade, dass das Experiment einer elektronischen direkten Peer-to-Peer-Währung namens Bitcoin durch eine künstlich begrenzte Blockgröße zum Scheitern verurteilt wurde. BTC hat zwar den Markennamen Bitcoin, allerdings ist es nicht die Version von Bitcoin, die die Menschen und Unternehmen wie Microsoft, Dell und Steem von 2009-2015 so begeistert als Geld genutzt haben.

Bitcoin ist die einzige Kryptowährung in der Geschichte, die absichtlich volle Blöcke beinhaltet, die absichtlich hohe Gebühren nach sich ziehen und unzuverlässige Transaktionen verursachen. Genau aus diesem Grund sehen wir die darwinistische Diversifikation aus der so viele Altcoins entstanden sind.

Bitcoin Cash und so gut wie jeder andere Altcoin werden gegen Bitcoin gehandelt, da Bitcoin schlicht als erstes auf dem Markt war. Das hat zur Folge, dass wenn sich der Bitcoin-Kurs bewegt, auch jede andere Kryptowährung, die dagegen gehandelt wird, in die gleiche Richtung geht. Wenn man die historischen Zahlen betrachtet, dann sieht man, wenn Bitcoin hochgeht, geht Bitcoin Cash noch mehr hoch. Wenn man also sowohl Bitcoin als auch Bitcoin Cash optimistisch sieht, dann ist es sinnvoller, den größeren Teil in Bitcoin Cash zu investieren.

Zum Glück gibt es aber immer mehr Kryptobörsen, die Ether und Bitcoin Cash als Basiswährung für Währungspaare anbieten. Damit wird der Einfluss von Bitcoin auf das gesamte Krypto-Ökosystem wenigstens etwas verringert.

Voluntarismus und Krypto

CT: In einigen anderen Interviews haben Sie sich als Libertärer und Voluntarist bezeichnet, wobei Sie mehr zum Voluntarismus tendieren, da Ihnen die moderne Interpretation des Libertarismus in den USA nicht gefällt. Was bedeutet das für dein Alltagsleben und besonders dein Geschäftsleben? Können die Ideen des Voluntarismus mit Hilfe von Kryptowährungen umgesetzt werden?

RV: Voluntarismus ist das, was ohnehin schon fast jede Person auf der ganzen Welt im alltäglichen Leben lebt. Niemand zwingt seinen Nachbarn, gegen seinen Willen ein Produkt zu kaufen.

Starbucks zwingt niemanden, ihren Kaffee zu trinken oder in ihren Läden zu arbeiten. Die einzigen Menschen, die anderen Menschen nicht auf freiwilliger (volontärer) Basis begegnen, sind Einbrecher, Vergewaltiger, Mörder und die Regierung. Jedem ist klar, dass es falsch ist, wenn Einbrecher, Vergewaltiger oder Mörder Gewalt gegen andere Menschen anwenden, aber viele Leute sind durch eine Gehirnwäsche so manipuliert worden, dass sie die Gewalt, die vom Staat ausgeht, nicht als Gewalt empfinden, weil sie gewählt haben oder weil die regierenden Politiker tolle Kleidung tragen und in Gebäuden arbeiten, vor denen eine Flagge steht.

CT: Sind Sie der Meinung, dass es der Kryptobranche gut tun würde, wenn sich mehr Leute aus der Branche nach den Ideen des Voluntarismus ausrichten, anstatt auf ihr persönliches Einkommen zu gucken?

RV: In den Anfangstagen von Bitcoin hatte fast jeder aus der Branche diese Weltanschauung. Wir waren von Kryptowährungen begeistert, weil keine Gewalt der Welt ein mathematisches Problem lösen kann, weshalb auch keinerlei Gewalt eine Krypto-Transaktion rückgängig machen kann.

CT: Sie sind im März 2011 in Bitcoin eingestiegen und waren einer der ersten, der die Massentauglichkeit von Bitcoin gepusht hat. Wie sehen Sie die damalige Zeit im Vergleich zu heute? 

RV: Ich bin immer noch genauso begeistert von elektronischen Peer-to-Peer-Währungen wie damals, ganz egal in welcher Form. Allerdings bin ich nicht mehr so begeistert von Bitcoin, da sie aufgehört frei zugängliches Geld zu sein, nachdem die Blöcke voll waren. Momentan bin ich von Bitcoin Cash am meisten begeistert, da sie die besten Voraussetzungen hat, um frei zugängliches Geld für die gesamte Welt zu werden. Aber auch andere Krypto-Projekte, die auf freie Zugänglichkeit setzen, finde ich toll, weshalb ich viele verschiedene Altcoins besitze.

Rogers Investitionen 

CT: Sie sind zudem als Investor in viele verschiedene Blockchain-Unternehmen und -Startups bekannt, darunter Bitinstant, Bitpay, Blockchain.info, Kraken, Ripple und weitere. Was waren Ihre wichtigste Investition im Blockchain-Bereich? Werden Sie 2020 wieder investieren und wenn ja, was sind Ihre Kriterien, nach denen Sie sich entscheiden?

RV: Ich glaube, ich muss dringend mal meine Webseite rogerver.com aktualisieren, denn seitdem habe ich bestimmt schon mehr als 100 weitere Investitionen getätigt, aber ich habe nur ein Paar davon aufgeführt. Am meisten Spaß macht mir davon bitcoin.com, da ich die Seite nutzen kann, um Tools zu bauen, die der Welt mehr wirtschaftliche Freiheit bringen. Ich bin bis heute immer noch als Investor aktiv. Eine meiner jüngsten Investitionen ist gocrypto.com, von der ich sehr angetan bin. Außerdem liebe ich unsere internen Projekte wie local.bitcoin.com, mint.bitcoin.com und die Bitcoin Cash Register App.

CT: Was war Ihre erfolgreichste Investition hinsichtlich des erzielten Gewinns?

RV: Von noch keinem Unternehmen, in das ich investiert habe, habe ich meine Anteile bisher verkauft. Ich vermute, dass meine Anteile an Blockchain.com den höchsten Wert haben.

CT: Und auf welche Investition sind Sie am stolzesten?

RV: Ich denke am stolzesten bin ich auf meine gesamte Investition in das Ökosystem. Ich habe quasi ganz allein die finanzielle Starthilfe geleistet, um das Ding aus der Taufe zu heben. Das hat wirklich geholfen, die nötige Aufmerksamkeit zu schaffen.  

CT: Sie wurden unter dem Spitznamen „Bitcoin-Jesus“ bekannt, aber Ihnen gefällt der Name nicht, weil es für Jesus kein gutes Ende genommen hat. Sie sehen sich mehr als die fiktive Figur Johnny Appleseed, ein ökologischer Missionar, der die Menschen glücklich macht. Was ist die Rolle von Johnny Appleseed in der heutigen Kryptobranche?

RV: Es ist schon 35 Jahre her, seit ich Johnny Appleseed gelesen habe bzw. seit es mir vorgelesen wurde. Er ist ja dafür bekannt, dass er in großen Teilen Nordamerikas Apfelbäume gepflanzt hat. Ich würde mich freuen, wenn ich irgendwann dafür bekannt bin, dass ich die Peer-to-Peer-Version von Bitcoin in die Welt gebracht habe.

CT: Sie bevorzugen also die Währung, die einen praktischen Nutzen hat und deshalb bewerben Sie nicht mehr Bitcoin, sondern Bitcoin Cash. Warum hat Bitcoin Cash denn einen größeren praktischen Nutzen? Was muss in der Weltwirtschaft geschehen, damit Kryptowährungen von der breiten Masse angenommen werden?

RV: Jeder, der schonmal Bitcoin und Bitcoin Cash genutzt hat, wird merken, wie viel schneller, günstiger und zuverlässiger, die Transaktionen über Bitcoin Cash sind. Die einzigen Leute, die weiterhin Bitcoin bevorzugen, sind diejenigen, die damit keine Transaktionen abwickeln.

auf cointelegraph lesen

#839 Helikoptergeld, Hive Content Zensur bei Steemit & Tether nutzt Bitcoin Cash SLP Token

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 839. Heute sprechen wir über folgende Themen: Das Helikoptergeld kommt, Justin Sun zensiert Hive Content bei Steemit & Tether nutzt Bitcoin Cash SLP Token.

1.) Das Helikoptergeld kommt – Zeit um in Bitcoin zu investieren?
https://www.btc-echo.de/das-helikoptergeld-kommt-angeflogen-zeit-um-in-bitcoin-zu-investieren/

2.) Justin Sun’s Steemit Accused of Censoring Hive Related Content
https://cointelegraph.com/news/justin-suns-steemit-accused-of-censoring-hive-related-content

3.) Tether Launches on Bitcoin Cash Network
https://cointelegraph.com/news/tether-launches-on-bitcoin-cash-network

Telegram Kanal: https://t.me/bitcoininformant
Steemit: https://steemit.com/@denniskoray
Instagram: https://www.instagram.com/denniskoray/
Facebook: https://www.facebook.com/btcinformant/

Top 10 Kryptowährungen am 20.03.20 um 09:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

auf Bitcoin Informant lesen

Kursanalyse, 6. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LINK

Etwa 42 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots haben sich in den letzten zwei Jahren nicht bewegt. Das zeigt, dass Investoren an ihren Bitcoins festhalten, da sie eine weitere Kurserholung erwarten. Eine geringere Bitcoin-Umlaufmenge erhöht die Knappheit. Mit der bevorstehenden Halbierung wird das Angebot nur noch weiter abnehmen, was die Kurs in die Höhe treiben könnte.

PlanB, der Schöpfer des Bitcoin-Kursprognosemodells Stock-to-Flow, glaubt, „Bitcoin wird wahrscheinlich vor Dezember 2021 auf über 100.000 US-Dollar steigen“. PlanB setzt auf die Halbierung, die die Kurs ankurbeln soll. Max Keiser vom Keiser Report glaubt hingegen, dass die Finanzmärkte aufgrund der Coronavirus-Epidemie einbrechen werden. Das könnte zu einer globalen Finanzkrise führen, die Bitcoin auf „100.000 US-Dollar und darüber hinaus“ steigen lassen könne. 

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung Quelle: Coin360

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Krypto-Investoren sind von den Zukunftsaussichten von Bitcoin zwar begeistert sind, doch der nächste Gouverneur der Bank von England hat Investoren vor einem Kauf gewarnt. Er sagte: „Wenn Sie Bitcoin kaufen wollen, machen Sie sich darauf gefasst, all Ihr Geld zu verlieren. Bitcoin hat keinen inneren Wert.“

Zuvor war einer der größten Kritikpunkte seitens der Zentralbanken und Aufsichtsbehörden, dass Bitcoin hauptsächlich auf Darknet-Märkten verwendet wurde. Laut Chainanalysis wurden im Jahr 2019 jedoch nur 1,1 Prozent der Kryptowährungstransaktionen im Wert von insgesamt 1 Bio. US-Dollar zu illegalen Zwecken verwendet. Das zeigt, dass die Anlageklasse nun in besseren Händen liegt.

BTC/USD

Bitcoin (BTC) ist aus der engen Spanne zwischen 8.400 US-Dollar und 9.000 US-Dollar ausgebrochen. Er stößt aber am 20-Tages-EMA bei 9.135 US-Dollar auf leichten Widerstand. Wenn die Bullen den Kurs über den 20-Tages-EMA steigen lassen können, ist eine Rallye auf 10.000 US-Dollar und darüber auf 10.500 US-Dollar möglich.

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Der 20-Tages-EMA flacht allmählich ab und der RSI ist fast bis zur Mitte angestiegen, was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck nachlässt. Daher behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

Wenn das BTC/USD-Paar allerdings von den derzeitigen Niveaus aus nach unten abknickt und unter 8.400 US-Dollar fällt, wäre das ein enormes Minus. Die nächste große Unterstützung liegt bei 7.856,76 US-Dollar. Wir gehen davon aus, dass die Bullen diese Unterstützung aggressiv verteidigen werden.

ETH/USD

Die Bullen versuchen, Ether (ETH) über den Überkopfwiderstand bei 235,70 US-Dollar klettern zu lassen. Wenn das gelingt, ist ein Anstieg auf 277,091 US-Dollar und anschließend eine Rallye auf 288,599 US-Dollar möglich. Daher behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das ETH/USD-Paar allerdings von den derzeitigen Niveaus aus nach unten abknickt oder sich nicht über 235,70 US-Dollar halten kann, wird es ein paar Tage lang in einer Spanne verbleiben. Der flache 20-Tages-EMA und der RSI, der bei knapp 50 liegt, deuten ebenfalls auf ein Gleichgewicht zwischen Käufern und Verkäufern hin.

Der Trend wird sich bei einem Fall unter 209,95 US-Dollar zu Gunsten der Bären wenden. Wenn dieses Niveau nach unten durchbrochen wird, liegt die nächste Unterstützung bei 197,75 US-Dollar.

XRP/USD

Der XRP-Kurs ist über das absteigende Dreieck ausgebrochen, aber die Bullen stoßen bei den gleitenden Durchschnitten bei 0,25 US-Dollar auf einen starren Widerstand. Über diesem Niveau liegt der nächste Widerstand beim Halsausschnitt des Kopf- und Schultermusters bei 0,26362 US-Dollar.

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das XRP/USD-Paar vom Überkopfwiderstand aus nach unten abknickt, könnte es für einige Tage in einer Spanne verbleiben.

Wenn die Bullen den Kurs allerdings über 0,26362 US-Dollar heben können, ist eine Rallye auf 0,28550 US-Dollar und darüber auf 0,31503 US-Dollar möglich. Da das Paar eine unterdurchschnittliche Entwicklung aufweist, warten wir ab, bis der Kurs sich über 0,26362 US-Dollar hält, bevor wir eine positive Haltung einnehmen.

BCH/USD

Bitcoin Cash (BCH) ist über den absteigenden Kanal ausgebrochen. Die Tatsache, dass der Kurs nicht unter 306,78 US-Dollar gefallen ist, zieht also Käufer an. Allerdings könnten die Bullen am 20-Tages-EMA auf eine Barriere stoßen. Dieser liegt knapp unter dem horizontalen Widerstand bei 360 US-Dollar.

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Sollte das BCH/USD-Paar von 360 US-Dollar aus nach unten abknicken, könnte es ein paar Tage lang in einer Spanne verbleiben. Das Paar wird bei einem Fall unter 306,78 US-Dollar negativ.

Wenn die Bullen den Kurs über 360 US-Dollar heben können, ist eine Rallye auf 400 US-Dollar und darüber auf 428,57 US-Dollar möglich. Händler können bei einem Schluss (UTC) über 360 US-Dollar kaufen und das Stop-Loss bei 306 US-Dollar setzen. Die Stopps können höher gesetzt werden, wenn der Kurs weiter steigt.

BSV/USD

Obwohl Bitcoin SV (BSV) am 4. März unter die Unterstützung bei 236 US-Dollar fiel, konnten die Bären daraus keinen weiteren Nutzen ziehen. Das zeigt, dass es ein paar Käufer auf den niedrigeren Niveaus gibt. Aktuell versuchen die Bullen, den Kurs über den 20-Tages-EMA zu treiben.

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das gelingt, kann das BSV/USD-Paar bis auf 337,80 US-Dollar klettern. Dabei gibt es einen geringen Widerstand bei 301,43 US-Dollar. Wir erwarten, dass die Bären das Niveau bei 337,80 US-Dollar aggressiv verteidigen werden. Sollte der Kurs von diesem Niveau aus nach unten abknicken, wird das Paar wahrscheinlich einige Tage lang in einer Spanne verbleiben.

Sollte das Paar jedoch unter den 20-Tages-EMA rutschen und erneut unter 236 US-Dollar fallen, würde das auf Verkäufer auf den höheren Niveaus hinweisen. Ein Fall unter die Unterstützung bei 200 US-Dollar wäre ein sehr negatives Signal.

LTC/USD

Litecoin (LTC) konnte sich am 4. März bei der Unterstützung am 200-Tages-SMA halten. Das hat einige Käufer angezogen. Die Bullen werden nun versuchen, den Kurs über den Überkopfwiderstand bei 66,1486 US-Dollar steigen zu lassen. Aber wir erwarten, dass die Bären auf diesem Niveau einen starren Widerstand leisten werden.

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das LTC/USD-Paar von 66,1486 US-Dollar aus nach unten abknickt, könnte es für einige Tage in einer Spanne verbleiben. Weiter unten würde ein Fall unter 56,243 US-Dollar ein sehr negatives Signal bedeuten.

Wenn die Bullen das Paar jedoch über die Marke von 66,1486 US-Dollar klettern lassen können, ist eine Rallye auf 80,2741 US-Dollar wahrscheinlich. Händler können bei einem Schluss (UTC) über 66,1486 US-Dollar kaufen und das Stop-Loss zunächst bei 56 US-Dollar setzen.

EOS/USD

EOS ist über die Abwärtstrendlinie ausgebrochen. Das deutet darauf hin, dass die Käufer allmählich wieder aktiv werden. Das wird jedoch nicht einfach, da die Bären den Überkopfwiderstand bei 4 US-Dollar aggressiv verteidigen.

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Sollte das EOS/USD-Paar von 4 US-Dollar aus nach unten abknicken, könnte es auf den 200-Tages-SMA bei 3,3 US-Dollar fallen und sich für einige Tage zwischen den beiden Niveaus konsolidieren. Ein Fall unter den 200-Tages-SMA wäre sehr negativ für die Kryptowährung.

Wenn die Bullen den Kurs allerdings über 4 US-Dollar steigen lassen können, ist eine Rallye auf 4,4124 US-Dollar und darüber auf 4,8719 US-Dollar möglich. Die Bullen können bei einem Schluss (UTC) über 4 US-Dollar Long-Positionen eröffnen und die Stopps bei 3,3 US-Dollar setzen.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) ist über den absteigenden Kanal und auch über den 20-Tages-EMA ausgebrochen, was ein positives Zeichen ist. Wir erwarten jedoch, dass die Bären einen starken Widerstand bei 21,80 US-Dollar und darüber bei 23,5213 US-Dollar leisten werden.

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Sollte das BNB/USD-Paar von einem der beiden Überkopfwiderstände aus nach unten abknicken, könnte es sich für einige Tage konsolidieren.

Ein Ausbruch über 23,5213 US-Dollar, kann den Kurs auf 27,1905 US-Dollar und darüber auf 32 US-Dollar bringen. Ein Fall unter das jüngste Tief bei 17,7051 US-Dollar wäre hingegen ein großes Minus. Daher warten wir lieber noch ab, bis sich eine Kaufkonstellation herausbildet, bevor wir einen Handel empfehlen.

XTZ/USD

Tezos (XTZ) ist über den Überkopfwiderstand bei 3,011 US-Dollar am 4. März ausgebrochen und konnte darüber schließen. Das hat unsere Kaufempfehlung aus der vorherigen Analyse ausgelöst. Die Bären versuchten, den Kurs am 5. März wieder unter die Marke von 3,011 US-Dollar sinken zu lassen, aber die Bullen verteidigten die Ausbruchsniveaus.

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs über 3,3367 US-Dollar heben können, ist ein Anstieg auf 3,585 US-Dollar und darüber auf 3,9499 US-Dollar möglich. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach oben und der RSI ist in den positiven Bereich geklettert, was darauf hindeutet, dass die Bullen die Oberhand haben.

Daher können Trader die Stop-Loss-Limits bei ihren übrigen Long-Positionen bei 2,70 US-Dollar belassen. Unsere optimistische Einschätzung ist hinfällig, wenn die Bären das XTZ/USD-Paar unter die kritische Unterstützung bei 3,011 US-Dollar sinken lassen und darunter halten können.

LINK/USD

Die Bullen stoßen auf dem psychologisch wichtigen Niveau von 5 US-Dollar auf starken Widerstand. Das Positive daran ist jedoch, dass die Käufer ihre Positionen nicht überstürzt schließen. Wenn sich Chainlink (LINK) bei seinen Allzeithochs konsolidiert, erhöht das die Möglichkeit eines Ausbruchs auf neue Hochs.

LINK/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LINK/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs über 5 US-Dollar katapultieren, liegt das nächste Niveau, das man im Auge behalten sollte, bei 5,6934 US-Dollar und darüber bei 7,3101 US-Dollar. Der 20-Tages-EMA tendieren nach oben und der RSI liegt im positiven Bereich. Das deutet darauf hin, dass die Bullen die Oberhand haben.

Sollten die Bären jedoch das LINK/USD-Paar unter 4,50 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf den 20-Tages-EMA bei 4,16 US-Dollar möglich. Daher warten wir lieber noch ab, bis sich eine Kaufkonstellation herausbildet, bevor wir einen Handel empfehlen.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

auf cointelegraph lesen

Französisches Handelsgericht stuft Bitcoin als Währung ein

Ein französisches Handelsgericht hat Bitcoin (BTC) in einem kürzlich durchgeführten Gerichtsverfahren als Währung eingestuft.

Wie der Nachrichtensender Les Echos am 5. März berichtete, entschied das Handelsgericht Nanterre am 26. Februar, Bitcoin als fungiblen austauschbaren Vermögenswert einzustufen, der nicht wie Fiat-Geld nicht individualisierbar ist.

Das Urteil war Teil eines Rechtsstreits zwischen der französischen Kryptobörse Paymium und der Firma BitSpread für alternative Anlagen. Dem Bericht zufolge hatte Paymium im Jahr 2014 1.000 BTC (über 9,1 Millionen Dollar zum Zeitpunkt der Veröffentlichung) an BitSpread ausgeliehen.

Während sich die 1.000 BTC im Besitz von Bitspread befanden, erhielt da Unternehmen zusätzlich auch 1.000 Bitcoin Cash (BCH), als 2017 die Hartgabel zur Herstellung der Altcon durchgeführt wurde. Nun streiten die beiden Parteien über die Rechte an den BCH-Token im Wert von aktuell über 350.000 US-Dollar.

Um den Streit zu lösen, musste sich das Gericht mit der Rechtsnatur von Bitcoin befassen und, nachdem es Bitcoin als fungiblen Vermögenswert definiert hatte, identifizierte es das Verleihen von Bitcoin als ein Verbraucherdarlehen. Bei dieser Art von Darlehen wird das Eigentum an der Immobilie während der Laufzeit des Kredits auf den Kreditnehmer übertragen.

Urteil mit Signalwirkung

Aus diesem Grund erklärte das Gericht die Bitcoin Cash-Token zum Eigentum des Kreditnehmers, so ähnlich wie auch Dividenden den Aktionären eines Anteilsscheins gehören. Aufgrund dieses Gerichtsurteils könnten künftige Darlehensverträge in Kryptowährung zu Klauseln für die Rückgabe von durch eine Gabel geschaffene zusätzliche Vermögenswerte führen.

Hubert de Vauplane, ein spezialisierter Anwalt der Anwaltskanzlei Kramer & Levin, erklärte, die Gerichtsentscheidung könne weitreichende Konsequenzen haben:

„Die Tragweite dieser Entscheidung ist beträchtlich, da sie es erlaubt, Bitcoin wie Geld oder andere Finanzinstrumente zu behandeln. Sie wird daher Bitcoin-Transaktionen, wie z.B. Kredit- oder Repo-Transaktionen, die im Wachstum begriffen sind, erleichtern und damit die Liquidität des Marktes für Kryptowährungen begünstigen.“

Rechtliche Einordnung von Kryptowährungen

Wie Cointelegraph in einer Analyse erläuterte, gibt es viele Debatten über die rechtliche Definition von Krypto-Vermögenswerten. Die Meinungen, ob es sich dabei um Geld, Waren, Wertpapiere oder Gebrauchsmarken handelt, gehen weit auseinander.

Japan hat als einer der ersten Staaten die Rechtsnatur von Bitcoin bereits geklärt. Anfang Mai 2016 erkannte das asiatische Land Bitcoin und digitale Währungen offiziell als Geld an. Vor etwas mehr als einem Jahr verabschiedete auch der US-Bundesstaat Wyoming ein Gesetz, das Kryptowährungen einstuft.

Im Juli 2019 wurde Bitcoin von einem chinesischen Gericht rechtlich anerkannt, wobei man jedoch zu dem Schluss kam, dass die Kryptowährung als digitales Eigentum zu betrachten sei.

auf cointelegraph lesen

Kursanalyse, 4. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LINK

Der Geschäftsführer von Grayscale Investments Michael Sonnenschein sagte, „Bitcoin selbst hat seine Position als Wertaufbewahrungsmittel oder als digitales Gold gefestigt“. Im Gespräch mit institutionellen Anlegern, so Sonnenschein, habe er eine große Veränderung in der Art und Weise gesehen, wie sie Bitcoin betrachten. Laut ihm wollen nun mehrere institutionelle Anleger ihr Portfolio mit Kryptowährungen erweitern. Das sei vor 12 bis 18 Monaten noch nicht der Fall gewesen.

In einem Bericht hat KPMG erklärt, das institutionelle Akteure aufgrund der mangelhaften Verwahrung von Kryptowährungen besorgt seien. Sal Ternullo, der Co-Leiter der Krypto-Vermögenswertdienste bei KPMG, sagte dazu: 

„Vor allem institutionelle Anleger werden es nicht riskieren, Krypto-Vermögenswerte zu besitzen, wenn der Wert nicht genauso wie ihr Bargeld, Aktien und Anleihen gesichert werden kann.“ Um diese Lücke zu füllen, bieten nun mehrere traditionelle und Krypto-Akteure, Verwahrungsdienste an. Das ist ein lukratives Geschäft. 

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Der bekannte Analyst Willy Woo glaubt, dass Bitcoin seinen Bullenlauf begonnen hat, bei dem er mindestens 100.000 US-Dollar erreichen könne. Der Krypto-Skeptiker Peter Schiff hat jedoch eine völlig andere Ansicht zu Bitcoin. Schiff sagte: „Wenn Bitcoin nicht steigt, warum sollte man ihn besitzen? Die Antwort auf diese Frage ist ‚verkaufen‘  Vorsicht weiter unten!“

Man sollte beachten, dass die Tatsache, dass Bitcoin aufgrund eines bestimmten kurzfristigen Ereignisses nicht steigt, nicht der Grund für einen Verkauf sein sollte. In der letzten Finanzkrise sind sowohl der Gold- als auch der Aktienmarkt zwischen Mitte März und Mitte Oktober 2008 stark gefallen. Nachdem sich die Panik jedoch gelegt hatte, begannen die Goldmärkte einen starken Anstieg. Sehen wir uns die Charts an, um zu sehen, welche Kryptowährungen wahrscheinlich steigen oder fallen werden.

BTC/USD

Der Bitcoin (BTC)-Kurs hat sich in den letzten Tagen zwischen 8.400 US-Dollar und 9.000 US-Dollar eingependelt. Das zeigt die Unsicherheit der Trader, da sie sich auf keine bestimmte Richtung festlegen können. Obwohl die Bullen bei etwa 8.400 US-Dollar kaufen, nehmen die Käufe auf den höheren Niveaus ab. Ähnlich verhält es sich bei den Bären, die einen starken Widerstand bei 9.000 US-Dollar leisten, aber keine aggressiven Verkäufe unter 8.400 US-Dollar machen.

BTC/USD Tageschart

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Infolgedessen hat sich das BTC/USD-Paar in den letzten Tagen am 200-Tages-SMA entlang bewegt. Der 20-Tages-EMA tendiert nach unten und der RSI ist in der negativen Zone. Das deutet darauf hin, dass die Bären die Oberhand haben.

Wenn die Bären den Kurs unter 8.400 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf die nächste Unterstützung bei 7.856,76 US-Dollar möglich. Ein solcher Rückgang wäre ein großes Minus, da das den Kurs weiter unter den 200-Tages-SMA fallen lässt.

Wenn die Bullen den Kurs jedoch über den 20-Tages-EMA bei 9.153 US-Dollar steigen lassen können, würde das auf Stärke hindeuten. Wenn sich der Kurs über dem 20-Tages-EMA hält, kann das Paar bis auf 10.000 US-Dollar und darüber bis auf 10.500 US-Dollar klettern. 

Kurzfristige Trader können bei einem Ausbruch und Schluss über dem 20-Tages-EMA kaufen und das Stop-Loss bei 8.400 US-Dollar setzen. Dies ist ein riskanter Trader, daher empfehlen wir Tradern, nur etwa 40 Prozent der üblichen Positionsgröße aufzuwenden.

ETH/USD

Ether (ETH) knickte am 3. März erneut vom Überkopfwiderstand bei 235,70 US-Dollar nach unten ab. Der 20-Tages-EMA liegt bei 234,7 US-Dollar und damit knapp unter dem horizontalen Widerstand. Deshalb erwarten wir, dass die Bären diesen Widerstand aggressiv verteidigen.

ETH/USD Tageschart

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Weiter unten bieten die Bullen eine Unterstützung bei 209,95 US-Dollar. Wir erwarten jedoch bald einen Ausbruch oder Rückgang aus dieser engen Spanne.

Wenn das ETH/USD-Paar unter die Marke von 209,95 US-Dollar fällt, kann es bis auf 197,75 US-Dollar zurückgehen. Das Niveau wird wahrscheinlich als starke Unterstützung fungieren. Bricht der Kurs hingegen über 235,70 US-Dollar aus, ist ein Anstieg auf 288,599 US-Dollar möglich. Daher können Trader bei einem Schluss (UTC) über 235,70 US-Dollar kaufen und das Stop-Loss unter 208 US-Dollar setzen.

XRP/USD

Die Bullen konnten sich nicht stark von der Unterstützung bei 0,22250 US-Dollar aus erholen. Das zeigt, dass die Käufer noch nicht allzu viele Long-Positionen auf diesem Niveau eröffnen. XRP hat ein kleines absteigendes Dreiecksmuster gebildet, das sich bei einem Fall unter 0,22250 US-Dollar vervollständigt.

XRP/USD Tageschart

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bären den Kurs unter 0,22250 US-Dollar halten können, ist ein Rückgang auf 0,20 US-Dollar und darunter auf 0,17468 US-Dollar möglich. Der 20-Tages-EMA tendiert nach unten und der RSI liegt im negativen Bereich, was darauf hindeutet, dass die Bären die Oberhand haben.

Unsere negative Einschätzung ist hinfällig, wenn das XRP/USD-Paar über die gleitenden Durchschnitte und den Überkopfwiderstand bei 0,26362 US-Dollar klettert.   

BCH/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, Bitcoin Cash (BCH) über den absteigenden Kanal klettern zu lassen. Das deutet auf eine mangelnde Nachfrage auf den höheren Niveaus hin. Die Bären werden nun versuchen, den Altcoin unter 306,78 US-Dollar sinken zu lassen. 

BCH/USD Tageschart

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das gelingt, ist ein Rückgang auf 270,15 US-Dollar möglich. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

Sollte das BCH/USD-Paar sich hingegen erneut von der Unterstützung bei 306,78 US-Dollar aus erholen, werden die Bullen erneut versuchen, den Kurs über 360 US-Dollar steigen zu lassen. Wenn das gelingt, ist eine Rallye auf 400 US-Dollar und darüber auf 500 US-Dollar möglich. Es gibt einen geringfügigen Widerstand bei 430 US-Dollar, aber wir erwarten, dass dieser durchbrochen wird. Bei einem Schluss (UTC) über 360 US-Dollar erhalten wir ein positives Bild.

BSV/USD

Bitcoin SV (BSV) ist erneut vom 20-Tages-EMA aus nach unten abgeknickt, was zeigt, dass die Bären diesen aggressiv verteidigen. Wenn sich der Kurs unter 236 US-Dollar hält, ist ein erneuter Test der jüngsten Tiefststände bei 204,310 US-Dollar wahrscheinlich.

BSV/USD Tageschart

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Ein Fall unter 200 US-Dollar wäre ein großes Minus und kann das BSV/USD-Paar auf 173,660 US-Dollar und darunter auf den 200-Tages-SMA bei 157,15 US-Dollar sinken lassen.

Die Bullen werden allerdings erneut versuchen, den Kurs über den 20-Tages-EMA klettern zu lassen, wenn das Paar sich von den aktuellen Niveaus oder von 204,310 US-Dollar aus erholt. Wenn das gelingt, ist eine Rallye auf 301,43 US-Dollar und darüber auf 337,80 US-Dollar möglich. Bei einem Schluss (UTC) über dem 20-Tages-EMA erhalten wir ein positives Bild.  

LTC/USD

Obwohl Litecoin (LTC) in den vergangenen zwei Tagen über dem 200-Tages-SMA lag, konnten die Bullen ihn nicht auf 66,1486 US-Dollar steigen lassen. Das zeigt, dass es auf den höheren Niveaus immer weniger Käufer gibt.

LTC/USD Tageschart

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Sollte das LTC/USD-Paar wieder unter den 200-Tages-SMA fallen, kann es die jüngsten Tiefststände bei 56,2430 US-Dollar erneut testen. Sollte sich dieses Niveau halten, könnte das Paar noch einige Tage lang in einer engen Spanne verbleiben. Sollte das Niveau jedoch nach unten durchbrochen werden, ist ein Rückgang auf 50 US-Dollar wahrscheinlich.

Wenn die Bullen den Kurs allerdings über den Überkopfwiderstand bei 66,1486 US-Dollar klettern lassen können, kann das Paar bis auf 80,2731 US-Dollar steigen. Daher warten wir lieber noch ab, bis sich eine Kaufkonstellation herausbildet, bevor wir einen Handel empfehlen.

EOS/USD

EOS ist über die Abwärtstrendlinie ausgebrochen, aber er hat nicht an Schwung gewonnen. Das deutet auf eine mangelnde Nachfrage auf den höheren Niveaus hin. Der Kurs könnte ein paar Tage in der Spanne zwischen dem 200-Tages-SMA bei 3,36 US-Dollar und 4 US-Dollar verbleiben.

EOS/USD Tageschart

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben. Ein Fall unter den 200-Tages-SMA wäre ein großes Minus und könnte den Kurs auf 3 US-Dollar und darunter auf 2,4001 US-Dollar sinken lassen. 

Ein Anstieg auf 4,8719 US-Dollar ist hingegen möglich, wenn das EOS/USD-Paar über den Überkopfwiderstand bei 4 US-Dollar klettern kann. Wir sehen keine zuverlässige Kaufkonstellation auf den derzeitigen Niveaus. Daher empfehlen wir Tradern, noch abzuwarten.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) stößt an der Widerstandslinie des absteigenden Kanals auf Verkäufer. Das Positive daran ist jedoch, dass die Bullen nicht viel Boden verloren haben. Das erhöht die Möglichkeit eines Ausbruchs aus dem Kanal. 

BNB/USD Tageschart

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 20,64 US-Dollar klettern lassen können, ist ein Anstieg in die Widerstandszone zwischen 21,80 US-Dollar und 23,5213 US-Dollar wahrscheinlich. Über dieser Zone kann der Aufwärtstrend sich bis auf 27,1905 US-Dollar erstrecken.

Sollte das BNB/USD-Paar hingegen nicht über den 20-Tages-EMA klettern können, werden die Bären versuchen, es wieder unter das jüngste Tief von 17,7051 US-Dollar sinken zu lassen. Wenn das gelingt, wäre das ein riesiges Minus und kann den Kurs auf 16,4288 US-Dollar zurückgehen lassen.

XTZ/USD

Tezos (XTZ) hat sich in den letzten Tagen zwischen 3,011 US-Dollar und 2,5263 US-Dollar konsolidiert. Ein Ausbruch aus dieser Spanne wäre ein positives Zeichen, da das die Möglichkeit eines Anstiegs auf 3,50 US-Dollar und darüber auf 3,9499 US-Dollar erhöht.

XTZ/USD Tageschart

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Daher behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei. Wenn der Schwung das XTZ/USD-Paar auf neue Höchststände bringen kann, kann sich die Rallye bis auf 5,3735 US-Dollar erstrecken.

Wenn die Bullen das Paar allerdings nicht über 3,011 US-Dollar halten können, werden die Bären versuchen, es unter 2,5263 US-Dollar sinken zu lassen. Wenn das gelingt, ist ein Rückgang auf 1,83178720 US-Dollar wahrscheinlich.

LINK/USD

Chainlink (LINK) hat seinen Aufwärtstrend wieder aufgenommen und einen neuen Höchststand erreicht. Der 20-Tages-EMA tendiert nach oben und der RSI befindet sich im positiven Bereich, was darauf hindeutet, dass die Bullen klar die Oberhand haben. 

LINK/USD Tageschart

LINK/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs in der Nähe der Höchststände halten können, würde das eine starke Nachfrage auch auf höheren Niveaus signalisieren. Das erste Ziel weiter oben liegt bei 5,6934 US-Dollar und darüber bei 7,3101 US-Dollar. 

Sollte das LINK/USD-Paar jedoch die Höchststände nicht halten, werden die Bären versuchen, es wieder auf den 20-Tages-EMA und darunter auf die Trendlinie sinken zu lassen.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

auf cointelegraph lesen

Kursanalyse, 2. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LINK

Nach den Abschwüngen der letzten Woche befinden sich die Finanzmärkte insgesamt wieder im Aufwind. Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen konnte sich dadurch von ihrem zwischenzeitlichen Tief von 240,7 Mrd. US-Dollar zurück auf 251 Mrd. US-Dollar hochschrauben. Anhand der Stärke des Aufschwungs können wir ablesen, ob der jüngste Abschwung eine Bodenbildung war oder ob der Abwärtstrend schon bald wieder fortgesetzt wird.

Durch den Abschwung ist der Bitcoin-Kurs wieder zurück auf den prognostizierten Wert des Stock-To-Flow Berechnungsmodells des Krypto-Experten PlanB abgefallen, was wiederum bedeutet, dass im Anschluss an das Halving im Mai weiterhin ein beträchtlicher Kursanstieg möglich ist. Es wäre interessant, zu beobachten, wie das Halving mit der Panik um das Coronavirus zusammenwirkt.

Daily cryptocurrency market performance. Source: Coin360

Marktvisualisierung von Coin360

Laut Daten von Skew ist das Handelsvolumen der CME Bitcoin-Futures von 1,1 Mrd. US-Dollar am 18. Februar auf nur noch 204 Mio. US-Dollar am 28. Februar abgefallen. Der Open-Interest ist derweil im gleichen Zeitraum von 329 Mio. US-Dollar auf 210 Mio. US-Dollar abgerutscht. Daran sehen wir, dass sich die Spekulanten aktuell aus dem Markt zurückziehen und dass kurzfristige Positionen geschlossen werden. Der übrige Open Interest zeigt aber auch, dass es nichtsdestotrotz Anleger gibt, die vom langfristigen Potenzial des Kryptomarktes überzeugt sind.

Können die Bullen aus dem jüngsten Aufschwung Kapital schlagen? Werfen wir einen Blick auf die Kurse, um es herauszufinden!

BTC/USD

Obwohl Bitcoin (BTC) am 28. Februar unter das 200-Tage-SMA abgerutscht ist, waren die Bären nicht in der Lage, dies auszunutzen. Die Tatsache, dass sie den Kurs nicht auch noch auf den Support-Bereich von 8.240,67 – 7.856,76 US-Dollar absenken konnten, zeigt, dass es in den unteren Regionen keinen Verkaufsdruck gibt.

BTC USD daily chart. Source: Tradingview

Bitcoin-Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Dementsprechend versuchen die Bullen nun wieder, den Kurs über dem 200-Tage-SMA zu festigen und falls dies gelingt, ist damit bestätigt, dass es in den unteren Bereichen Kaufinteresse gibt.

Da das 20-Tage-EMA nach unten abfällt und der RSI in der negativen Zone liegt, sind die Bären weiterhin klar am Drücker. Wir gehen deshalb davon aus, dass der momentane Aufschwung am 20-Tage-EMA auf einen starken Widerstand treffen wird und falls er hier scheitert, werden die Bären erneut versuchen, das BTC/USD-Paar auf 7.856,76 US-Dollar abzusenken.

Falls die Bullen den Kurs jedoch über das 20-Tage-EMA heben können, dann ist eine Kletterpartie bis auf 10.000 US-Dollar möglich. Sollte sich der Kurs mindestens für drei Tage über dem 200-Tage-SMA halten können, dann raten wir vorsichtig zum Kauf.

ETH/USD

Ether (ETH) konnte den Abwärtssog bei 209,95 US-Dollar stoppen und versucht nun wieder, einen Aufschwung einzuleiten. Wenn die Bullen den Kurs über das 20-Tage-EMA von 237,33 US-Dollar heben können, das sich über dem Widerstand von 235,70 US-Dollar befindet, dann ist damit bestätigt, dass es in den unteren Bereich Kaufinteresse gibt.

ETH USD daily chart. Source: Tradingview​​​​​​​

Ether-Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Solange sich das ETH/USD-Paar oberhalb des 20-Tage-EMAs halten kann, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf einen Anstieg bis auf 288,599 US-Dollar. Dementsprechend raten wir vorsichtig zum Kauf, sobald sich der Kurs oberhalb von 237 US-Dollar etablieren kann.

Falls die Bullen den Kurs nicht über das 20-Tage-EMA heben können, werden die Bären erneut versuchen, ihn unter die 209,95 US-Dollar Marke abzusenken und wenn dies von Erfolg gekrönt ist, könnte ein Abschwung bis auf 197,75 US-Dollar das Resultat sein.

XRP/USD

Die Bullen konnten die 0,22 US-Dollar Marke in den letzten paar Tagen erfolgreich verteidigen, was neues Kaufinteresse ausgelöst hat. XRP wird jetzt wahrscheinlich zurück an die Gleitenden Mittel (MAs) heranklettern und darüber hinaus vielleicht sogar bis an den Halsbereich (Neckline) des Kopf-und-Schultern Musters. Wir gehen davon aus, dass die Bären jedoch mit aller Macht den 0,25 – 0,26362 US-Dollar Bereich verteidigen werden.

XRP USD daily chart. Source: Tradingview​​​​​​​

XRP-Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Sollte der Altcoin am 20-Tage-EMA scheitern, dann werden die Bären versuchen, den jüngsten Abschwung fortzusetzen und den Kurs unter den Support bei 0,22 US-Dollar zu drücken, falls dies gelingt, könnte dadurch ein Abwärtssog bis auf 0,18043 US-Dollar entstehen.

Wenn die Bullen aber in der Lage sind, das XRP/USD-Paar über die Gleitenden Mittel und den Halsbereich bei 0,26362 US-Dollar zu heben, dann wäre der Abwärtstrend damit beendet. Sobald sich der Kurs also oberhalb dieser Marke festigen kann, empfehlen wir neue Käufe.

BCH/USD

Die Bären haben es nicht geschafft, Bitcoin Cash (BCH) unter den Support von 306,78 US-Dollar zu drücken, was aggressive Bullen auf den Plan rufen wird, die versuchen werden, die Kryptowährung wieder nach oben zu heben. Falls die Bullen den Kurs zurück über den absteigenden Kanal heben können, ist sogar ein weiterer Aufschwung bis auf 360 US-Dollar möglich.

BCH USD daily chart. Source: Tradingview​​​​​​​

Bitcoin Cash Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Wir gehen davon aus, dass die Bären spätestens bei 360 US-Dollar kräftig dagegenhalten werden. Sollte das BCH/USD-Paar dementsprechend an der 360 US-Dollar Marke scheitern, dann ist ein Abschwung auf 306,78 US-Dollar wahrscheinlich. Solange diese Marke jedoch hält, wird sich der Kurs in einer Seitwärtsbewegung einpendeln.

Falls die Bullen das Paar aber tatsächlich über 360 US-Dollar tragen können, dann ist eine Kletterpartie bis auf 400 oder sogar 430 US-Dollar im Rahmen des Möglichen. Sollten diese Marken geknackt werden, liegt das nächste Kursziel bei 500 US-Dollar, weshalb wir eine Kaufempfehlung aussprechen, sobald sich das Paar über 360 US-Dollar festigen kann.

BSV/USD

Obwohl sich Bitcoin SV (BSV) die letzten vier Tage unterhalb des Supports von 236 US-Dollar aufgehalten hat, waren die Bären nicht in der Lage, die Kryptowährung auch noch unter die psychologisch wichtige Marke von 200 US-Dollar zu drücken. Daran erkennen wir, dass es in den niedrigeren Bereichen Kaufinteresse gibt. Die Bullen versuchen dies zu nutzen, um den Kurs wieder oberhalb der 236 US-Dollar Marke zu etablieren.

BSV USD daily chart. Source: Tradingview​​​​​​​

Bitcoin SV Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Sollte dies gelingen, ist ein Aufschwung bis an das 20-Tage-EMA möglich, das aber wohl erneut als starker Widerstand wirken wird. Falls das BSV/USD-Paar an diesem scheitert, werden die Bären nochmals versuchen, den Kurs unter 200 US-Dollar abzusenken.

Wenn die Bullen den Kurs jedoch über das 20-Tage-EMA heben können, dann ist eine Kletterpartie bis auf 301,43 oder sogar 337,80 US-Dollar denkbar. Wir warten zunächst ab, bis sich eine neue Kaufgelegenheit ergibt, ehe wir neue Trades empfehlen.

LTC/USD

Litecoin (LTC) hat sich in den letzten Tagen am 200-Tage-SMA entlang gehangelt. Die Bullen versuchen, den Kurs über das 200-Tage-SMA zu heben und falls dies gelingt, ist ein Aufschwung bis auf 66,1486 US-Dollar möglich.

LTC USD daily chart. Source: Tradingview​​​​​​​

Litecoin-Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Da das 20-Tage-EMA nach unten abfällt und der RSI im negativen Bereich liegt, ist der Vorteil ganz klar bei den Bären, weshalb wir davon ausgehen, dass die Bullen spätestens am 20-Tage-EMA von 67,25 US-Dollar scheitern werden. Sollte der Kurs daraufhin nach unten abrutschen, dann werden die Bären versuchen, das LTC/USD-Paar wieder unter das 200-Tage-SMA zu drücken.

In diesem Fall wäre ein Absturz bis auf 50 US-Dollar das mögliche Resultat. Wenn die Bullen den Kurs jedoch über das 20-Tage-EMA heben können, wäre wiederum ein Aufschwung bis auf 80,2731 US-Dollar denkbar.

EOS/USD

Die Bullen konnten EOS die letzten paar Tage oberhalb des 200-Tage-SMA halten, was ein positives Zeichen ist, da wir daran sehen, dass es hier Kaufinteresse gibt. Falls die Bullen den Kurs über der Abwärtstrendlinie festigen können, ist eine Kletterpartie bis auf 4 US-Dollar machbar.

EOS USD daily chart. Source: Tradingview​​​​​​​

EOS-Kursverlauf. Quelle Tradingview

Spätestens hier erwarten wir jedoch heftigen Widerstand und falls das EOS/USD-Paar an der 4 US-Dollar Hürde scheitern sollte, werden die Bären versuchen, den Kurs zurück unter das 200-Tage-SMA zu drücken.

Wenn die Bullen den Kurs jedoch über 4 US-Dollar heben können, dann ist ein weiterer Aufschwung bis auf 4,5 oder sogar 4,8719 US-Dollar die wahrscheinliche Folge. Wir sprechen deshalb eine Kaufempfehlung aus, sobald sich die Kryptowährung für mindestens 3 Tage oberhalb von 4 US-Dollar halten kann.

BNB/USD

Am 200-Tage-SMA schenken sich die Bullen und die Bären keinen Zentimeter. Die Bullen versuchen momentan, den Aufschwung vom200-Tage-SMA mitzunehmen und falls dies gelingt, könnte der Binance Coin (BNB) bis an die Widerstandlinie des absteigenden Kanals klettern.

BNB USD daily chart. Source: Tradingview

Binance Coin Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Falls dann sogar ein Ausbruch aus dem Kanal geschafft werden kann, bestätigt sich daran, dass der Abwärtstrend vorbei ist. Dementsprechend wäre ein weiterer Aufschwung bis auf 21,80 US-Dollar möglich.

Sollte das BNB/USD-Paar dann auch noch über 21,80 US-Dollar steigen, dann könnte die Kletterpartie bis auf 23,5213 oder sogar 27,1905 US-Dollar ausgebaut werden. Falls der Kurs jedoch am oberseitigen Widerstand des absteigenden Kanals scheitert, dann werden die Bären wiederum versuchen, den Kurs unter 16,4288 US-Dollar abzusenken. Wir warten zunächst ab, ob sich das Paar tatsächlich aus dem Kanal befreien kann, ehe wir eine neue Kaufempfehlung abgeben.

XTZ/USD

Die Tatsache, dass die Bären nicht in der Lage waren, Tezos (XTZ) unter dem 50 % Retracement-Level des jüngsten Aufschwungs von 2,605 US-Dollar zu halten, zeigt, dass die Anleger in den niedrigeren Bereichen nicht verkaufen wollen. Wenn der Altcoin jetzt auch noch über die 3,011 US-Dollar Marke klettern kann, dann wird der vorherige Aufwärtstrend fortgesetzt.

XTZ USD daily chart. Source: Tradingview​​​​​​​

XTZ-Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Das erste Kursziel würde dann bei 3,50 US-Dollar liegen und wenn diese Marke geknackt wird, könnte es sogar bis auf 3,9499 US-Dollar hochgehen. Falls es das XTZ/USD-Paar auf ein neues Rekordhoch schafft, dann könnte der Höhenflug bis auf 5,3735 US-Dollar führen. Wir raten oberhalb der 3,011 US-Dollar Marke zum Kauf, wobei die Stopps bei 2,50 US-Dollar gesetzt werden sollten.

Sollte der Kurs entgegen unserer Annahme am 20-Tage-EMA bei 2,88 US-Dollar oder an der 3 US-Dollar Marke scheitern und dadurch unter 2,50 US-Dollar abrutschen, dann ist ein weiterer Absturz bis auf 2,28451360 oder sogar 1,831 US-Dollar denkbar.

LINK/USD

Chainlink (LINK) ist am 29. Februar an der 4,3535 US-Dollar Marke gescheitert, woraufhin die Bullen jedoch den Abschwung auf das 20-Tage-EMA von 3,88 US-Dollar direkt wieder aufgekauft haben. Dies ist ein positives Zeichen, da wir daran sehen, dass die Bullen nicht erst niedrigere Kursstände abwarten, um sich einzukaufen.

LINK USD daily chart. Source: Tradingview

LINK-Kursverlauf. Quelle: Tradingview

Falls die Bullen den Kurs doch noch über die 4,3535 US-Dollar Marke heben können, ist ein Aufschwung bis auf das Hoch von 4,8671 US-Dollar möglich und wenn dies auch noch übersprungen werden kann, öffnet sich das Tor für eine Kletterpartie bis auf 5,6934 US-Dollar.

Falls die Bullen entgegen unserer Annahme nicht über den oberseitigen Widerstand klettern können, dann wird das XTZ/USD-Paar für die nächsten Tage in eine Seitwärtsbewegung übergehen. Obwohl wir momentan optimistisch gestimmt sind, sehen wir keine gute Kaufgelegenheit, weshalb wir zunächst von Trades abraten.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin Cash: Kann sich BCH nach dem Millionen-Hack wieder erholen?

Hinter jedem Krypto-Token steht eine kleine Armee glühender Anhänger. Für viele ist die einzige Kryptowährung, die eine solche entschlossene Unterstützung verdient, Bitcoin (BTC). Aber was ist Bitcoin wirklich, worin besteht sein Zweck und wie kann man die Kryptwowährung am besten optimieren?

Uneinigkeit bei der Beantwortung dieser Fragen führte zur Gründung von Bitcoin Cash (BCH), dem bislang erfolgreichsten Ableger von Bitcoin. Für einige stellt BCH die Antwort auf die Probleme von Kryptowährungen dar. Die Coin hatte in den letzten Monaten allerdings auch einige bedeutende Probleme. Von einem Multimillionen-Dollar-Hack bis hin zum Vorschlag einer Mining-Steuert steht die BCH-Community wie nie zuvor vor einer Zerreißprobe.

Bitcoin Cash: Von Natur aus spaltend

Bitcoin wurde in seiner ursprünglichen Form von einer mysteriösen Person erfunden, welche lediglich unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto bekannt ist. Von einem ehrgeizigen Projekt, das in libertären und Cypherpunk-Kreisen entstand rund um  Bitcoin nach und nach eine eigenständige globale Finanzindustrie. Während der Weiterentwicklung von Bitcoin kam es jedoch zu Auseinandersetzungen über die einzuschlagende Richtung wegen Uneinigkeit über grundlegende  Parameter der Technologie.

Skalierbarkeit zählt zu den grundlegendsten Problemen jeder Kryptowährung. Bitcoin ist zwar die größte und bekannteste Kryptowährung, hat aber immer noch mit den gleichen Skalierbarkeitsproblemen zu kämpfen. Die Blockgröße von Bitcoin war auf 1 Megabyte begrenzt worden. Dieses Limit verursacht inzwischen jedoch lange Transaktionszeiten. Die Gesamtzahlder pro Block möglichen Transaktionen werden dadurch stark eingeschränkt.

Dann kam BCH ins Spiel. Die Entwickler veränderten die Blockgröße von 1 MB auf 8 MB  und hofften, dass dies die Anzahl der Transaktionen pro Sekunde erhöhen würde, um mit Zahlungstitanen wie PayPal und Visa konkurrieren zu können. Die Anpassung führte aber auch zu Differenzen. Der Knackpunkt des Problems lag in der Frage, was die Leute als den eigentlichen Zweck von Bitcoin ansehen. Für diejenigen, die glauben, dass Bitcoin ein Wertaufbewahrungsmittel ist, sind langsamere Transaktionszeiten kein großes Problem. Wer Bitcoin allerdings Bitcoin als Zahlungsmittel betrachtet, für den ist die Reduzierung der Verarbeitungsgeschwindigkeit und der Kosten – und damit die Maximierung der praktischen Anwendbarkeit – von größter Bedeutung.

Bitcoin Cash wurde im Jahr 2017 von Roger Ver gestartet. Ein flüchtiger Blick durch Twitter-Konten mit Krypto-Bezug zeigt, dass die vehementen Meinungsverschiedenheiten zwischen den beiden Bitcoin-Lagern weiter fortbestehen. Der Streit beschränkt sich dabei aber nicht auf den Hauptzweck von Bitcoin. Jedes neue Kryptoprojekt steht nicht nur vor neuen Sicherheitsfragen, sondern auch vor der Herausforderung, den Idealen seiner jeweiligen Schöpfer gerecht zu werden. Und wie die letzten Wochen gezeigt haben, ist das bei BCH nicht anders.

Ver über den BCH-Hack

Investments in Kryptowährung gelten als besonders risikoreich. Auch wenn die Sicherheit immer weiter zunimmt, sind Investoren immer noch einem erheblichen Risiko durch Hackerangriffe ausgesetzt. In der Krypto-Welt kommt es fast jede Woche zu einem hochkarätigen Hack, und selbst die erfahrensten Investoren sind vor Cyberkriminellen nicht sicher. Anfang dieser Woche stand BCH wieder im Rampenlicht, nachdem ein Angreifer bei einem Wallet-Hack 30 Millionen US-Dollar in Form von Kryptowährung von einem prominenten Investor erbeutete.

Nachdem zunächst nur Gerüchte über das angebliche Opfer des Multimillionen-Dollar-Hacks kursierten, enthüllte ein inzwischen gelöschter Reddit-Beitrag vom 22. Februar, dass es sich dabei um Josh Jones, den Gründer der Webhosting-Firma Dreamhost, handelt. Der Hacker hatte offenbar Jones‘ SIM-Karte kompromittiert. Es ist jedoch noch nicht bekannt, ob dies das Ergebnis eines so genannten „SIM-Swaps“ war. In dem gelöschten Reddit-Beitrag bat Jones um Hilfe und forderte BCH-Miner dazu auf, die entsprechenden Transaktionen nicht zu validieren:

„Es hat nur 3 Bestätigungen gegeben. Wenn irgendwelche Miner/die Community irgendwie helfen können, habe ich die privaten Schlüssel. Hilfe Hilfe Hilfe… Es gibt natürlich eine große Belohnung.“

Hacks kommen in der Krypto-Welt bedrückend häufig vor. Wenn ein solcher gezielter Angriff bei einer der bekanntesten Kryptowährungen Millionen von Dollar erbeutet, führt dies natürlich auf höchster Ebene zu Aufmerksamkeit – wenn auch vielleicht nicht aus den offensichtlichen Gründen. In einem Exklusiv-Interview mit Cointelegraph konnte Ver auch Positives über den Vorfall berichten:

„Hier ist jemand, der mindestens 45 Millionen US-Dollar wert ist, der sich dafür entscheidet, den Großteil davon in Bitcoin Cash zu halten, und nicht in dem, was heute alle als Bitcoin bezeichnen. Das ist also ein wirklich, wirklich optimistisches Zeichen für Bitcoin Cash – dass jemand mit so viel Geld es in Bitcoin Cash und nicht in gleicher Höhe in Bitcoin, BTC, aufbewahrt. Das ist eine wirklich, wirklich große Sache“.

Vers Enthusiasmus beschränkte sich dabei nicht alleine auf den Fakt, dass Jones in eine so große Menge von BCH investiert hatte. Ver sagte gegenüber Cointelegraph, dass der Angriff positive Auswirkungen auf die Kryptowährung haben könnte. Deren Wert sei hoch genug, um Kriminelle anzlocken:

„Die Tatsache, dass Hacker bereit sind, Bitcoin Cash zu stehlen, bedeutet, dass es etwas Wertvolles ist, was einen Diebstahl wert ist. Wenn es nicht wertvoll wäre und es sich nicht lohnen würde, würden Hacker nicht versuchen, es zu stehlen.“ 

Ver zeigte sich nicht gerade begeistert von Jones‘ Bemühungen, die gestohlenen Gelder zurückzuholen. Wie er zugab, hält er die Unmöglichkeit der Wiederbeschaffung für die intrinsische Natur von Kryptowährungen. Gegenüber Cointelegraph räumte Ver ein, dass man in dem Fall nichts tun könne:

„Nein, und ich wünschte, es gäbe sie in gewissem Umfang. Aber auf der anderen Seite ist das irgendwie der ganze Sinn von Kryptowährungen – dass die Transaktionen unumkehrbar sind.“

Ver mag zwar keine klugen Ratschläge für das Opfer des Angriffs haben, schien dem Hacker aber gleichzeitig unbeabsichtigterweise Tipps zu geben, wie dieser einer Strafverfolgung entgehen kann:

„Tatsache ist, dass wirklich niemand etwas tun kann, es sei denn, der Hacker ist dumm genug, die  Coins direkt in eine Börse einzuzahlen, ohne sie durch irgendein Tool zu schicken. Etwas wie, Sie wissen schon, CoinShuffle oder CashFusion für Bitcoin Cash. Es gibt viele coole Tools für Bitcoin Cash, die das ermöglichen. In diesem Fall ist es ein wenig traurig, dass diese Tools dazu benutzt werden, einem Hacker zu helfen.

Twitter-Nutzer diskutieren Folgen für BCH

Dovey Wan, Gründungspartnerin des Krypto-Asset-Fonds Primitive Crypto und lautstarke Twitter-Kommentatorin, war mit Kommentaren über den Multimillionen-Dollar-Hack schnell zur Stelle. So war Jones‘ später gelöschte Reddit-Beitrag Wans Adlerauge nicht entgangen, den sie noch rechtzeitig mit einem Screenshot verewigte. Wan fügte den Beitrag in einem Thread hinzu und kritisierte ihn dafür, eine so große Menge an Kryptowährung in einer mobil zugänglichen Wallet aufbewahrt zu haben.

Wans pointierte Kritik beschränkte sich jedoch nicht allein auf Jones. Sie äußerte die Vermutung, der Hacker sei wahrscheinlich dabei, die gestohlenen Gelder aufzuteilen, um diese dann leichter auf Kryptobörsen verkaufen zu können.

Wan deutete ebenfalls an, der Hack könne schlimme Folgen für BCH haben. Nur eine doppelte Ausgabe könne diesem armen Kerl jetzt noch helfen. Sie twitterte außerdem, der Hack, könne in Verbindung mit einem nicht näher spezifizierten Streit zwischen Ver und dem Bitmain-CEO Jihan Wu einen „langsamen Tod“ für die Kryptowährung herbeiführen.

Entspricht die Sicherheit in der Kryptotechnik den Anforderungen?

Der BCH-Hack bringt das Thema Sicherheit wieder in den Vordergrund. Wan schien den mobilen Charakter von Jones‘ Wallet zu kritisieren, welche laut Pavel Pokrovsky, dem Leiter des Sicherheitsteams von Kaspersky, aber nicht von Natur aus riskant sein müssen. Es komme vielmehr auf deren Implementierung an, so Pokrovsky:

„Normalerweise können Wallets, die von größeren Krypto-Unternehmen entwickelt wurden, die Sicherheitsbewertungen bestanden haben, als vertrauenswürdiger angesehen werden als Brieftaschen, die von Einzelpersonen entwickelt wurden. Häufig haben wir es mit Phishing-Fällen zu tun, wenn die Brieftaschenanwendungen speziell mit dem Ziel entwickelt wurden, Gelder zu stehlen. Es kommt auch zu gezielten Angriffen, obwohl diese nicht speziell mit mobilen Wallets in Verbindung stehen“.

Pokrowski glaubt zwar nicht, dass die mobile Natur der Brieftasche für den Hack verantwortlich ist, aber er gab gegenüber Cointelegraph zu, dass der BCH-Hack ungewöhnlich war, und fügte hinzu: „Diese Situation sollte gründlicher untersucht werden. Es könnte sich zum Beispiel um einen Fall handeln, bei dem Gelder auf einer aufgegebenen Brieftasche aufbewahrt wurden oder Gegenstand eines gezielten Angriffs waren“. Pokrovsky erklärte gegenüber Cointelegraph, Jones sei möglicherweise von Hackern ins Visier genommen worden, da seine SIM-Karte Berichten zufolge kompromittiert worden war.

„In diesem Fall geben einige Quellen an, es habe ein SIM-Tausch stattgefunden. Wenn dies der Fall war, dann war das Opfer höchstwahrscheinlich einem gezielten Angriff ausgesetzt. Jemand wusste, dass seine Brieftasche mit einer bestimmten Telefonnummer verbunden war und arrangierte einen Betrug durch einen SIM-Austausch. Auch hier gilt: Sollte dies der Fall sein, hätte es leicht verhindert werden können, indem man Gelder in einem Cold Waller, z.B. in einem Paier-Wallet aufbewahrt hätte.

Obwohl im gesamten Sektor Anstrengungen unternommen zur Verbesserung der Sicherheit unternommen werden, passen sich die Fähigkeiten der Cyberkriminellen kontinuierlich an. Pokrovsky sagte gegenüber Cointelegraph, dass sie aufgrund ihrer digitalen Natur und solange der Wert von Kryptowährungen weiter zunehme, diese mit vielen der gleichen Sicherheitsproblemen konfrontiert sein werden wie die klassische Finanzindustrie. Trotz der Sicherheitsprobleme des Sektors ist Pokrovsky allerdings der Ansicht, dass BCH nicht leichter zu stehlen sei als andere Kryptowährungen:

„Die BCH basiert auf den gleichen Prinzipien wie BTC. Das verletzlichste Element ist immer noch der Mensch. In diesem Fall, wenn es tatsächlich ein SIM-bezogener Diebstahl war, hätte es jede beliebige Kryptowährung sein können: BTC, ETH, etc.“

Mining-Steuern für BCH?

Man sagt, dass nur zwei Dinge im Leben sicher sind: Tod und Steuern. Während es wahrscheinlich ist, dass Investoren des BCH noch einen weiteren Tag erleben werden, klopfte das „Finanzamt“ deutlich früher als erwartet an. Im vergangenen Monat schlugen führende Persönlichkeiten aus dem BCH-Bereich vor, darunter Jihan Wu und Roger Ver, eine Mining-Steuer in Höhe von 12,5 % einzuführen.

Der am 22. Januar veröffentlichte „Plan zur Finanzierung der Infrastruktur“ sieht vor, dass ein Prozentsatz der Belohnungen für Mining an eine in Hongkong ansässige Einheit geht. Die mitunterzeichnenden Entitäten kamen auf einen Anteil von 27% aller Hash-Raten. Der umstrittenste Aspekt des Vorschlags war dessen Ziel, nicht konforme Miner durch die Entfernung von Blöcken aus der Kette zu werfen.

Die Pläne für die Mining-Steuer führte umgehend zur Kritik einiger hochrangiger Persönlichkeiten. Brad Mills, ein Kryptokommentator und Partner bei Xsquared Ventures, kritisierte  in einem Tweet vom 23. Januar Ver und einige angebliche Mängel von BCH – darunter dessen fehlende Dezentralisierung und mangelnde Sicherheit:

„Vor [ein paar Monaten] kündigte Roger einen riesigen BCash-Fonds an. Ich wusste, dass es einen Haken gibt. Heute hat Roger eine Steuer von 12,5% auf BCH erhoben! Roger ist zu dem & noch etwas Schlimmerem geworden als das, was er Blockstream 2016/2017 vorgeworfen hatte. Steuern, Checkpoints, EDA, Zentralisierung, Angriffe auf 51%. BCash ist NICHT Bitcoin“.

Nur vier Tage später distanzierte sich Ver von der umstrittenen Steuerinitiative in einer Erklärung auf Bitcoin.com, in der er die vorgeschlagene Steuer rundweg ablehnte, bis grundlegende Änderungen vorgenommen werden würden: „So wie es jetzt aussieht, wird Bitcoin.com keinen Plan unterstützen, es sei denn, es gibt mehr Übereinstimmung im Ökosystem, so dass das Risiko einer Kettenspaltung vernachlässigbar ist.

Zwar räumte Bitcoin.com die Gegenreaktion der Crypto-Community ein, in einem Beitrag wurde allerdings angedeutet, dass irgendwann Änderungen vorgenommen werden müssten: „Die Finanzierung von Entwicklern ist ein wichtiges Problem, das es zu lösen gilt, und ein geeigneter Finanzierungsmechanismus wird dazu beitragen, dass Bitcoin Cash weiterhin als schnelles, zuverlässiges Bargeld für die Welt wächst“. Der Beitrag endete mit einem Aufruf zur Flexibilität hinsichtlich der Art und Weise, wie man zu einer effektiven, dauerhaften Lösung kommen könnte:

„Ein dauerhafter Vorschlag wäre in Wirklichkeit ein Freibrief für die Weiterentwicklung und würde einen Anreiz für ‚Entwicklung um der Entwicklung willen‘ bieten, was dem Zweck von der Spendensammlungen widersprechen würde, […] schnelles, zuverlässiges, digitales Geld auf der Grundlage eines stabilen, weitgehend unveränderlichen, wirtschaftlich rationalen Bitcoin-Protokolls zu schaffen.

Wie geht es mit BCH weiter?

Für die Investoren in der BCH-Gemeinschaft war dies zweifellos ein turbulenter Monat. Token liegt weiterhin fest im roten Bereich, obwohl dies teilweise auf die Instabilität zurückzuführen ist, die derzeit auf den globalen Märkten aufgrund der weltweiten Auswirkungen des Coronavirus zu beobachten ist.

Die Community mag Vers Distanzierung von der Mining-Steuer für einen kleinen Sieg gehalten haben. Wer jedoch zwischen den Zeilen liest, wird feststellen müssen, dass die Probleme im Zusammenhang mit dem Ökosystemabkommen gelöst werden müssen.

Unabhängig davon, ob der 30-Millionen-Dollar-Hack speziell auf BCH oder Jones selbst abzielte, ist das Vertrauen in die Coin erschüttert worden und dürfte bei dem Preisrückgang von 23%, den BCH diese Woche erlitt, eine Rolle gespielt haben. Wie neuere Analysen zeigen, dürften die Bullen versuchen, den Token bis auf 360 Dollar zu drücken. Ob die Bullen dies abwehren können und die Investoren wieder in der Lage sein werden, ihr Gewicht hinter die umkämpfte Kryptowährung zu legen, bleibt abzuwarten.

auf cointelegraph lesen

Kursanalyse, 28. Februar: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LINK

Kürzlich sagte der Vorsitzende von Virgin Galactic Chamath Palihapitiya, „jeder sollte 1 Prozent seines Vermögens in Bitcoin haben“, da das „eine unkorrelierte Absicherung“ für die Exzesse in der Finanzbranche sei. Er erklärte, er sei dagegen, Bitcoin nur dann zu kaufen, wenn die Aktienmärkte rückläufig seien. Stattdessen sagte er, dass Investoren Bitcoin langfristig und als „Versicherung“ betrachten sollten.

Tom Lee von Fundstrat sagte, dass Blockchain und Krypto die Finanzbranche in den nächsten zwanzig Jahren stören würden. Kurzfristig ist Lee weiterhin optimistisch gegenüber Bitcoin. Er sagte dazu:

„Ich denke, es besteht sogar die Chance, dass Bitcoin dieses Jahr mit etwa 30.000 US-Dollar beenden könnte oder dieses Niveau dann zumindest berühren könnte.

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung Quelle: Coin360

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Diese Woche war für mehrere Anlageklassen, wie Aktien, Energie und Kryptowährungen sehr negativ. Grund dafür könnte sein, dass die Coronavirus-Fälle in verschiedenen Teilen der Welt stark ansteigen. Die Aktienmärkte brechen weiter ein. Mehrere große Kryptowährungen versuchen hingegen wieder ins Plus zu kommen.

In der technischen Analyse gilt normalerweise, dass ein Vermögenswert, wenn er über seinem gleitenden 200-Tages-Durchschnitt liegt, bullisch ist. Obwohl der jüngste Rückgang bei den Kryptowährungen stark war, versuchen die Bullen, den 200-Tages-Durchschnitt zu verteidigen, was ein positives Zeichen ist.

Sehen wir uns die Charts an, um zu sehen, wo es eine Trendwende geben könnte.

BTC/USD

Die Bullen versuchen, Bitcoin (BTC) über den 200-Tages-Durchschnitt bei 8.758 US-Dollar zu halten. Die Tatsache, dass sie den Kurs nicht über 9.000 US-Dollar steigen lassen konnten, wird jedoch wahrscheinlich weitere Verkäufe nach sich ziehen. Dadurch kann die führende Kryptowährung auf die nächste Unterstützungszone zwischen 8.240,67 US-Dollar und 7.856,76 US-Dollar fallen.

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

Wenn sich das BTC/USD-Paar jedoch von den aktuellen Niveaus erholt und wieder über 9.000 US-Dollar steigt, deutet das auf eine Nachfrage auf den niedrigeren Niveaus hin. Wenn sich der Kurs über 9.000 US-Dollar hält, ist ein Anstieg auf 9.600 US-Dollar und darüber auf 10.500 US-Dollar möglich.

Wir warten noch ab, bis der Kurs sich über 9.000 US-Dollar halten kann, bevor wir hier einen Trade vorschlagen.

ETH/USD

Die Bullen versuchten am 27. Februar eine Erholung zu erwirken, die aber bei 238,258 US-Dollar auf Widerstand stieß. Die Tatsache, dass die Bullen es nicht geschafft haben, Ether (ETH) über 235,70 zu heben, deutet auf Verkäufe durch die Bären auf den höheren Niveaus hin.

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Der 20-Tages-EMA tendiert nun leicht nach unten und der RSI liegt knapp unter der Mitte. Das zeigt, dass die Bären kurzfristig im Vorteil sind. Weiter unten dürfte 197,75 US-Dollar als starke Unterstützung fungieren.

Wenn die Bullen das ETH/USD-Paar über den 20-Tages-EMA steigen lassen und halten können, deutet das auf starke Käufe auf den niedrigeren Niveaus hin. Eine solche Bewegung könnte wieder einmal eine Kaufgelegenheit bieten.

XRP/USD

Nach dem starken Rückgang am 26. Februar versuchten die Bullen am 27. Februar einen Pullback. Aber sie konnten XRP nicht über den 200-Tages-SMA bei 0,25232 US-Dollar steigen lassen. Die Tatsache, dass es ihnen nicht gelungen ist, über den 200-Tages-SMA und den Ausschnitt des Kopf- und Schultermusters (H&S) zu klettern, wird wahrscheinlich weitere Verkäufer anziehen.

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Bei einem Fall unter die Unterstützungszone zwischen 0,2225 US-Dollar und 0,21302 US-Dollar kann sich der Rückgang bis auf 0,18043 US-Dollar erstrecken. Hier liegt das Ziel des H&S-Einbruchs. Da der 20-Tages-EMA nach unten tendiert und der RSI im negativen Bereich liegt, haben die Bären die Oberhand.

Unsere negative Einschätzung ist hinfällig, wenn das XRP/USD-Paar von den aktuellen Niveaus oder von einer der Unterstützungen aus umkehrt und sich über 0,28550 US-Dollar hält.

BCH/USD

Bitcoin Cash (BCH) versuchte am 27. Februar eine Erholung von 306,78 US-Dollar aus. Diese stockte dann bei 336,80 US-Dollar. Das deutet auf eine mangelnde Nachfrage auf den höheren Niveaus hin. Der 20-Tages-EMA tendiert nach unten und der RSI liegt im überverkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass die Bären die Oberhand haben.

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versuchen die Bären erneut, das BCH/USD-Paar unter die kritische Unterstützung 306,78 US-Dollar sinken zu lassen. Wenn das gelingt, ist ein Rückgang auf den 200-Tages-SMA bei 281,76 US-Dollar und darunter auf 270,15 US-Dollar möglich.

Das erste Anzeichen einer Erholung wäre ein Ausbruch über den absteigenden Kanal. Über dem Kanal ist ein Anstieg auf 360 US-Dollar wahrscheinlich. Wir werden abwarten, bis sich eine zuverlässige Kaufkonstellation herausgebildet hat, bevor wir positiv werden.

BSV/USD

Die Bullen versuchten, Bitcoin SV (BSV) am 27. Februar wieder über die kritische Marke von 236 US-Dollar klettern zu lassen, scheiterten aber. Das zeigt, dass die Bären die Widerstandsniveaus aggressiv verteidigen. Der rückläufige 20-Tages-EMA und der RSI, der nahe der überverkauften Zone liegt, deuten darauf hin, dass die Bären die Oberhand haben.

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die nächste Unterstützung weiter unten liegt bei 173,66 US-Dollar. Wenn dieses Niveau durchbrochen wird, kann sich der Rückgang bis zum 200-Tages-EMA bei 154,70 US-Dollar erstrecken. Eine Wende könnte sich ankündigen, wenn die Bullen das BSV/USD-Paar wieder über die Marke von 236 US-Dollar klettern lassen und halten können. Bis dahin empfehlen wir, noch zu warten und zu beobachten.

LTC/USD

Litecoin (LTC) versuchte am 27. Februar einen Pullback, stieß aber nahe der vorherigen Unterstützung auf heftigen Widerstand. Die Unterstützung wurde nun zum Widerstand bei 66,1486 US-Dollar. Das zeigt, dass die Bären die Widerstandsniveaus aggressiv verteidigen.

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Weiter unten versuchen die Bullen, das LTC/USD-Paar über dem 200-Tages-SMA zu halten. Wenn das gelingt, werden die Bullen möglicherweise erneut eine Erholung versuchen. Ein Ausbruch über 66,1486 US-Dollar wäre das erste Anzeichen dafür, dass der Abwärtstrend vorbei sein könnte.

Wenn die Bären den Kurs jedoch unter 57 US-Dollar sinken lassen und darunter halten, ist ein Rückgang auf die nächste Unterstützung bei 50 US-Dollar möglich. Daher warten wir lieber noch ab, bis sich eine Kaufkonstellation herausbildet, bevor wir einen Handel empfehlen.

EOS/USD

Die Bullen versuchen, den 200-Tages-SMA zu verteidigen. Sie schaffen aber keine starke Erholung von dort aus. Das zeigt, dass es auf diesen Niveaus an Nachfrage seitens der Bullen mangelt. Wenn die Bären EOS unter den 200-Tages-SMA bei 3,36 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf 2,4001 US-Dollar möglich.

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Der nach unten tendierende 20-Tages-EMA und der RSI, der fast im überverkauften Bereich liegt, deuten jedoch darauf hin, dass die Bären die Oberhand haben.

Ein Ausbruch über die Abwärtstrendlinie wäre das erste Anzeichen dafür, dass die Bullen eine Erholungsrallye versuchen. Das EOS/USD-Paar wird wohl erst über 4,00 US-Dollar an Schwung gewinnen. Bis dahin bleiben wir bei dem Paar neutral.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) ist unter den 200-Tages-SMA gefallen. Wenn die Bären den Kurs unter 17,70 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf 16,4288 US-Dollar möglich. Wenn diese Unterstützung ebenfalls durchbrochen wird, ist ein Fall auf 14 US-Dollar wahrscheinlich.

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Da der 20-Tages-EMA nach unten tendiert und der RSI im überverkauften Bereich liegt, haben die Bären klar die Oberhand.

Sollte das BNB/USD-Paar jedoch von den aktuellen Niveaus aus umkehren und über den Kanal ausbrechen, wäre das ein erster Hinweis darauf, dass der Abwärtstrend vorbei sein könnte. Daher warten wir lieber noch ab, bis sich eine Kaufkonstellation herausbildet, bevor wir einen Handel empfehlen.

XTZ/USD

Tezos (XTZ) hält sich bei etwa 2,6 US-Dollar. Das entspricht dem 50-prozentigen Fibonacci-Retracement-Niveau der jüngsten Rallye. Das ist ein positives Zeichen, da das zeigt, dass die Investoren nicht in Panik geraten und ihre Positionen nicht überstürzt schließen.

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen das XTZ/USD-Paar über 3,011 US-Dollar klettern lassen können, erwarten wir eine Rallye auf 3,50 US-Dollar und darüber bis auf die Allzeithochs.

Wenn die Bären den Kurs unter die Unterstützungszone zwischen 2,5263 US-Dollar und 2,28451360 US-Dollar sinken lassen können, wird das Paar wahrscheinlich schwächer und auf 1,831 US-Dollar fallen. Wir könnten kurzfristige Trades vorschlagen, wenn der Kurs sich über 3,011 US-Dollar halten kann.

LINK/USD

Chainlink (LINK) hat Cardano (ADA) als zehnte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung verdrängt und wird daher in die Analyse einbezogen. Obwohl der Altcoin am 25. Februar unter den 20-Tages-EMA fiel, haben die Bullen die Trendlinie aggressiv verteidigt.

LINK/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LINK/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Erholung von der Trendlinie aus hat den Kurs wieder über den 20-Tages-EMA klettern lassen, was ein positives Zeichen ist. Wenn die Bullen den Kurs über 4,15 US-Dollar heben können, ist eine Rallye auf 4,50 US-Dollar und darüber auf 4,8671 US-Dollar möglich.

Unsere optimistische Prognose ist hinfällig, wenn der Kurs vom aktuellen Niveau aus nach unten abknickt und unter den 20-Tages-EMA fällt. Das würde auf einen Mangel an Käufern auf den höheren Niveaus hindeuten. Das LINK/USD-Paar wird bei einem Fall unter die Trendlinie negativ.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

auf cointelegraph lesen