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Bakkt: Die Bitcoin-Futures-Börse wächst kräftig

Die Bitcoin Futures und Optionen von der Chicago Mercantile Exchange (CME) erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und knacken neue Höchststände.

Bereits im Dezember 2017 hatte die CME Group, einer der weltweit größten Börsenbetreiber für Termingeschäfte, Bitcoin Futures eingeführt. Insbesondere institutionelle Investoren scheinen diese nun immer stärker nachzufragen. So markierten die vom 15. Mai veröffentlichten Zahlen ein neues Allzeithoch. Insgesamt standen 10.789 Bitcoin-Terminkontrakte 53.945 Bitcoin entgegen (ein Kontrakt entspricht fünf Bitcoin) – Rekord.

Vom reinen Handelsvolumen an einem Tag konnte sich der 11. Mai besonders hervortun. Der Handelsumsatz lag mit über 21.000 Futures mehr als doppelt so hoch wie an den meisten anderen Tagen im letzten Monat. Das Bitcoin Halving am Montag, den 11. Mai, scheint hier also für erhöhtes Handelsinteresse gesorgt zu haben.

Wale gibt es auch im Futures-Handel

Während man bei sehr vermögenden Bitcoin-Besitzern von Walen spricht (>1000 Bitcoin), existiert im Futures–Handel der Begriff Large Open Interest Holders (LOIHs). Diese institutionellen Großpositionen sollen demnach ebenfalls zugelegt haben. Am 4. Mai sollen es so 66 LOIHs gewesen sein – ebenfalls Rekord.

Auch Bitcoin-Optionen gewinnen an Aufmerksamkeit

Eine noch viel jüngere Produktgruppe bei Bitcoin sind die Optionen, die noch ausgefeiltere Tradingoptionen bieten als Futures. Sei es zur Absicherung oder einfach nur zur Spekulation, Optionen oder Optionsscheine zählen zu den beliebtesten Derivaten. Diese gibt es erst seit kurzer Zeit an der CME zu handeln. So sollen bereits 5.000 Optionen mit einem Volumen von 25.000 Bitcoin seitdem gehandelt worden sein.

Auch hier konnten neue Höchststände verzeichnet werden. Vergleicht man die Zahlen dieser Woche mit den vorherigen, dann sieht man ein deutlich erhöhtes Volumen bei den Bitcoin Optionen. Insgesamt standen 2.909 Optionen (Open Interest) mit einem Bitcoin -Gegenwert von 14.545 BTC aus.

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Bitcoin-Derivathandel der Chicagoer Optionsbörse CME schreibt Rekordzahlen

Die große Optionsbörse Chicago Mercantile Exchange (CME) verzeichnet gleich für mehere Bitcoin (BTC) basierte Trading-Produkte neue Rekordzahlen, was auf ein gesteigertes Interesse institutioneller Investoren hindeutet.

So wurde am 14. Mai ein Open-Interest von 10.792 Kontrakten für die CME Bitcoin-Futures festgestellt, die wiederum einem insgesamten Gegenwert von 53.960 BTC entsprechen. Dies ist gleichsam ein neues Rekordhoch für das Open-Interest, eine Kennzahl, die wortwörtlich die Gesamtheit aller „offenstehenden“ Long- und Short-Positionen erfasst.

Zudem hat die CME am 4. Mai 66 „Large Open Interest Holders“, also Investoren mit einem außerordentlich hohen Open Interest, festgestellt, was ebenfalls ein neuer Rekordwert ist. Besonders aus dieser Zahl lässt sich ablesen, dass es ein gesteigertes Interesse institutioneller Investoren gibt, wie ein CME-Sprecher erklärt. 

CME Bitcoin-Produkte werden gut angenommen

Die Optionsbörse hatte im Dezember 2017 die firmeneigenen Bitcoin-Futures eingeführt und damit die Tür zum Mainstream etwas weiter aufgestoßen. Im Jahr 2020 hat die CME dann zusätzlich Bitcoin-Optionskontrakte eingeführt. 

Seit der Einführung der Bitcoin-Optionen hat die CME knapp 5.000 der entsprechenden Kontrakte gehandelt, was einem Wert von 25.000 BTC entspricht.  

Auch Bitcoin-Optionen im Aufwind

In diesem Zusammenhang hat die CME am 13. und 14. Mai noch zwei weitere Rekorde eingefahren. Hier wurden Optionskontrakte zu einem neuen Höchstwert von insgesamt 4.389 BTC gehandelt. Gleichsam kam das Open-Interest für die Bitcoin-Optionen auf ein Rekordhoch von 14.535 BTC.

Der lange Atem der CME macht sich also bezahlt, während die Chicago Board Options Exchange, die andere große Chicagoer Optionsbörse, im März 2019 wiederum den Handel mit Bicoin-Derivaten eingestellt hatte. Allerdings wurde das Handtuch vermutlich zu früh geworfen, denn nur kurze Zeit später kletterte die marktführende Kryptowährung bis auf 13.900 US-Dollar.

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Schon im Aufwärtstrend? – Bitcoin klettert zurück über 10.000 US-Dollar

Am Nachmittag des heutigen 14. Mai konnte Bitcoin (BTC) zwischenzeitlich über die psychologisch wichtige 10.000 US-Dollar Hürde springen, womit der Crash vom Wochenende nun endgültig ausgemerzt ist.

Cryptocurrency market daily overview

Marktvisualisierung von Coin360

Bitcoin wieder fünfstellig

Laut den Daten von Cointelegraph Markets und CoinMarketCap hat sich Bitcoin durch einen bisherigen Tagesgewinn von 13 % zurück in den fünfstelligen Bereich katapultiert.

Nachdem sich genügend Druck aufgebaut hatte, konnten die Widerstände am Ende des 9.000 US-Dollar Bereichs erfolgreich übersprungen werden, wodurch die marktführende Kryptowährung zurück auf ihrem Stand der letzten Woche ist.

Bei Redaktionsschluss sorgt ein kleinerer Abschwung jedoch dafür, dass Bitcoin zurück unter die 10.000 US-Dollar Marke gerutscht ist. Zuletzt beläuft sich der Kurswert dementsprechend auf 9.700 US-Dollar.

Bitcoin 1-day chart

Bitcoin Tagesdiagramm. Quelle: CoinMarketCap

Wie Cointelegraph heute schon berichtet hatte, weist die Stärke der marktführenden Kryptowährung momentan keine Korrelation mit den Aktienmärkten auf, was nahelegt, dass Bitcoin sich nach und nach von äußeren Einflüssen „abkoppelt“.

Analyst: „Bitcoin könnte im Aufwärtstrend sein“

Cointelegraph Markets Analyst Michaël van de Poppe führt den Aufschwung vom heutigen Donnerstag darauf zurück, dass Bitcoin eine rekordverdächtige „Lücke“ auf den Futures-Märkten der Optionsbörse CME geschlossen hat.

CME Bitcoin futures 1-week chart showing gap

Lücke der CME Bitcoin-Futures. Quelle: TradingView

Jede Woche entsteht eine Lücke zwischen dem „normalen“ Bitcoin-Handel und dem Handel der Bitcoin-Futures, da für diese der Handel am Wochenende ausgesetzt wird. Im Laufe der Woche wird diese Lücke geschlossen, was den Kurs üblicherweise stark beeinträchtigt.

„Die CME Futures-Lücke wurde geschlossen. Dies hat einen Abschwung von 400 US-Dollar ausgelöst und zugleich eine interessante Preisspanne aufgebaut. Diese liegt zwischen 8.250 – 10.000 US-Dollar“, wie van de Poppe auf Twitter schreibt.

Abschließend meint er zuversichtlich:

„Es gibt keinen Abverkauf nach dem Halving. Der Abverkauf hat vor dem Halving stattgefunden. Bitcoin könnte schon in einem Aufwärtstrend sein.“

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Bitcoin Futures auf Allzeithoch

In Kürze ist das Bitcoin Halving. Viele gehen davon aus, dass danach auch der Bitcoin-Kurs steigt. Was dürfen Anleger erwarten?

Bitcoin Halving und der Bitcoin-Kurs

Das Bitcoin Halving findet in etwa alle vier Jahre, in BTC-Zeit gesprochen alle 210.000 Blöcke, statt. Dabei halbiert sich die Belohnung, die Miner für erfolgreich geschürfte Blöcke bekommen. Das nächste Halving stehtam 12. Mai an, die Miner-Belohnung verringert sich von 12,5 BTC auf 6,25 BTC. Damit wird die deflationär ausgerichtete Angebotsstruktur hinter der Digitalwährung unterstützt. Denn es wird maximal 21 Millionen Einheiten der Kryptowährung geben, danach ist Schluss.

Die ökonomischen Grundprinzipien von Angebot und Nachfrage lassen hier eine bullishe Hoffnung für den Bitcoin-Kurs zu: Steigt die Nachfrage bei sinkendem Angebotsnachschub, dürfte auch der Bitcoin-Kurs steigen.

Stock to Flow – Futter für die Bullen

PlanB, ein anonymer Krypto-Analyst, hat die Geldpolitik hinter BTC zum Anlass genommen und die so genannte Stock-to-Flow-Ratio auf das Krypto-Asset angewendet. Dieses berechnet die Seltenheit eines Gutes und wird ursprünglich bei Edelmetallen wie Gold verwendet. Nach der Anwendung dieses Modells würde die Seltenheit der Kryptowährung bald höher sein als die von Gold. Auf Basis von vergangenen Daten berechnete der Krypto-Analytiker dahingehend einen Bitcoin-Kurs von 288.000 US-Dollar nach dem Halving. Wissenschaftlich lückenlos ist seine Analyse dennoch nicht. So basiert das Modell lediglich auf sechs Datenpunkten und modelliert sich gezwungenermaßen lediglich aus Daten aus der Vergangenheit, wie wir hier erläutern.

Bitcoin-Kurs-Explosion?

Zudem ist das anstehende Halving kein Geheimwissen. Trader*Innen sowie sonstige Spekulierende wissen größtenteils um die Marktmechanismen hinter BTC, man kann davon ausgehen, dass das Wissen in den Markt bereits „eingepreist“ ist. Doch diese Annahme – kulminiert in der Effizienzmarkthypothese – ist auch nicht letztlich gesichert.

Am ehesten empfiehlt sich für die Einschätzung des weiteren Verlauf des Bitcoin-Kurs ein datengestützter Blick mit aller notwendigen Neutralität. Man wird, auch im Vergleich zu anderen Kryptowährungen sehen: Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

Dies ist keine Investmentberatung, sondern lediglich die Einschätzung des Analysten.

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„Das beste Pferd im Stall“ – Namhafter Hedgefonds-Gründer nutzt Bitcoin als Absicherung gegen Inflation

Im Zuge der Corona-Krise nimmt die Inflation, also die Entwertung von Landeswährungen, auf der ganzen Welt zu. Ein bekannter Milliardär sichert sich dagegen mit Bitcoin (BTC) ab.

Paul Tudor Jones, Milliardär und Gründer des gleichnamigen Hedgefonds Tudor Investment Corporation, hat nun offengelegt, warum er in die marktführende Kryptowährung investiert.

Das beste Pferd im Stall

Laut einem Bloomberg Bericht vom 7. Mai kauft der einflussreiche Hedgefonds-Gründer Bitcoin, um sein Kapital vor dem drohenden Wertverlust durch Inflation schützen, der durch die expansive Geldpolitik der Zentralbanken bedingt ist. So schreibt Jones in einer Marktprognose namens „Die große monetäre Inflation“, dass er Bitcoin in einer ähnlichen Rolle sieht wie Gold während der Wirtschaftskrise in den 70er-Jahren.

In dem Prognosebericht bezeichnet Jones Bitcoin deshalb auch als beste Gewinnmaximierungsstrategie, was er wie folgt begründet:

„Die beste Gewinnmaximierungsstrategie ist, auf das beste Pferd im Stall zu setzen […]. Und wenn ich wetten müsste, dann ist das Bitcoin.“

Dabei hat Jones diese Strategie bereits zur Anwendung gebracht, da sein Hedgefonds mittlerweile immerhin einen „kleinen einstelligen“ Teil des verwalteten Kapitals in Form von Bitcoin-Futures hält.

Corona-Krise als Chance für Bitcoin

Nicht nur Jones betont die Vorzüge von Bitcoin als Absicherung gegen Inflation. So hatte die Krypto-Handelsplattform BitMEX im März 2020 geschrieben, dass die durch die Corona-Krise entstandene Inflation für Bitcoin zur größten Chance aller Zeiten werden könnte.

Der Milliardär und energische Bitcoin-Fürsprecher Tim Draper hatte am 16. März ebenfalls beteuert, dass die Kryptowährung in der aktuellen Wirtschaftskrise eine entscheidende Rolle spielen wird. So sieht er Bitcoin als letztendlichen Retter in der Not, nicht Zentralbanken und Regierungen.

Der Kurs von Bitcoin steigt derweil im Vorfeld auf das Halving immer weiter an. Die „Halbierung“ der Anstiegsrate der Umlaufmenge wird voraussichtlich am 12. Mai in Kraft treten. Dadurch verringert sich das vorhandene Angebot, was bei gleichbleibender Nachfrage steigende Kurse bedeuten sollte. Bei Redaktionsschluss liegt Bitcoin auf knapp 9.800 US-Dollar.

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Krypto-Futures werden immer beliebter und werden zum wichtigen Marktindikator

Eine neue Studie der Krypto-Marktforscher von TokenInsight hat ergeben, dass sich das insgesamte Handelsvolumen für Krypto-Futures im ersten Quartal 2020 auf mehr als 2,1 Bio. US-Dollar beläuft. Dies entspricht einem Zuwachs von 314 % im Vergleich zum vierten Quartal 2019.

Laut dem Quartalsbericht namens „2020 Q1 Cryptocurrency Derivatives Exchange Industry Report“ ist das Handelsvolumen für Krypto-Futures im kompletten Jahr 2019 stetig angestiegen, einzige Ausnahme ist ein leichter Rückgang im Q4 2019. Diese Entwicklung wird dadurch verdeutlicht, dass der Gesamtumsatz im Q1 2020 knapp acht Mal so hoch ist wie im Q1 2019.

Zur Analyse der Futures-Handelsvolumen hat TokenInsight die Kryptobörsen BitMEX, OKEx, Huobi DM, Binance Futures, Deribit, Bitget, Binance JEX, FTX, Gate.io, BFX.NU, BitZ und KuMEX herangezogen. Darüber hinaus wurden auch einige kleinere Handelsplattformen für Krypto-Derivate berücksichtigt.

Handelsvolumen legt deutlich zu

Das durchschnittliche Tagesvolumen für Krypto-Futures beträgt im ersten Quartal 2020 knapp 23,3 Mrd. US-Dollar, was wiederum einem Anstieg von 274 % im Vergleich zu 2019 entspricht.

Die Autoren der Studie schlussfolgern aus ihren Untersuchungen:

„Wir sind der Überzeugung, dass Krypto-Futures wichtige Wegweiser für die Entwicklung auf den Kryptomärkten sein können, weshalb Spot-Trader sich nach dem Handelsvolumen für Krypto-Futures richten können, um daraus Handlungsstrategien abzuleiten.“

Allerdings hebt die Studie hervor, dass die Korrelation zwischen dem Handelsvolumen für Krypto-Futures und für Spot-Trading (Direkthandel von Kryptowährungen) auf einen Wert von 0,31 zurückgegangen ist. Im vierten Quartal 2019 lag dieser Korrelationskoeffizient noch bei 0,76. Aus diesem Rückgang schließen die Forscher, dass die Futures-Trader im neuen Jahr bisher „relativ unabhängig“ von den Spotmärkten gehandelt haben.

Krypto-Futures sind Indikator für die Spotmärkte

Umgekehrt scheint jedoch ein Zusammenhang zu bestehen, denn wie die Studie aufzeigt, folgte jedes Mal, wenn das Handelsvolumen für Krypto-Futures besonders stark zugelegt hat, ein Abschwung auf den Spotmärkten.

Deshalb raten die Marktforscher:

„Wenn das Handelsvolumen auf den Futures-Märkten besonders hoch ist, müssen Spot-Trader reagieren. Zudem können sich die Spotmärkte erst richtig von ihrem Abschwung erholen, sobald das Handelsvolumen der Krypto-Futures wieder sinkt.“

Wie Cointelegraph am 21. April berichtet hatte, waren die Krypto-Futures von Binance der große Profiteur vom „schwarzen Donnerstag“, als die Kryptomärkte im März plötzlich zusammenbrachen.

Damals stieg das 24-stündige Handelsvolumen der Binance Futures auf 2,8 Mrd. US-Dollar an, womit sie die Konkurrenz von BitMEX (2,1 Mrd. US-Dollar) und Huobi (2,46 Mrd. US-Dollar) ausstechen konnten.

Laut Daten von Coin Metrics ist das Open Interest an Binance Futures für Bitcoin (BTC) von Mitte März bis zum 12. April von 10 % auf knapp 25 % angestiegen.

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US-Börsenaufsicht erlaubt großem Hedgefonds Investition in CME Bitcoin-Futures

Ein erfolgreicher Hedgefonds hat von der amerikanischen Börsenaufsicht SEC grünes Licht bekommen, um in Bitcoin-Futures (BTC) investieren zu dürfen.

Entsprechende Dokumente, die auf den 30. März 2020 datiert sind, zeigen, dass die SEC dem Medallion Funds von Renaissance Technologies die Erlaubnis erteilt hat, in Terminkontrakte (Futures) zu investieren, die auf Bitcoin (BTC) basieren.

Medallion Funds gets BTC futures go-ahead

Laut den Dokumenten kann Renaissance seinen Anlegern dadurch zukünftig Investitionen in die Futures der CME Group ermöglichen. Die CME Bitcoin-Futures gehören zu den marktführenden Futures der Kryptobranche.

„Der Medallion Funds hat die Erlaubnis, Transaktionen für Bitcoin-Futures einzugehen, die Renaissance allerdings auf die in Bargeld abgewickelten Bitcoin-Futures der CME beschränken muss“, wie es in den Unterlagen heißt.

Der 10 Mrd. US-Dollar schwere Hedgefonds von Renaissance hatte jüngst für Schlagzeilen gesorgt, da er seit Beginn des Jahres 24 % Gewinn erzielt hat und das trotz der Corona-Krise, die sowohl die Finanzmärkte als auch die Kryptomärkte stark in Mitleidenschaft gezogen hat.

Wie das Wall Street Journal am Freitag berichtet hatte, konnte der Hedgefonds im März ein Plus von 9,9 % machen, obwohl allein Bitcoin in diesem Monat zwischenzeitlich um 60 % eingebrochen war.

Futures resurgence continues

Der Markt für Bitcoin-Futures kann derweil auch wieder zulegen, nachdem dieser in den vergangenen Wochen eine Durststrecke durchlaufen musste.

Die CME gibt unterdessen an, dass die Anzahl der Trading-Konten für Bitcoin-Futures auf ihrer Plattform jüngst ein Rekordhoch erreicht, wobei die kumulierte Wachstumsrate 161 % ausmacht.

CME Bitcoin futures accounts

Anzahl der Trading-Konten für CME Bitcoin-Futures. Quelle: Hunter Horsley/ Twitter

Die Nachricht über die erteilte Erlaubnis für den Medallion Funds wird in der Krypto-Community mit gemischten Gefühlen aufgefasst. So befürchten einige Stimmen, dass Bitcoin-Futures von institutionellen Investoren dazu missbraucht werden könnten, um den Kurs der marktführenden Kryptowährung zu manipulieren.

Der Krypto-Experte PlanB lehnt diese These allerdings ab.

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Bitcoin wieder bei 7.000 US-Dollar – Gesamtmarktkapitalisierung steigt

Das Handelsvolumen am Krypto-Gesamtmarkt steigt wieder an und deutet auf ein zunehmendes Interesse unter Anlegern hin. Der Bitcoin-Kurs kann sich wieder knapp oberhalb der 7.000 US-Dollar-Marke einpendeln und auch die Altcoins verzeichnen deutliche Gewinne.

Der Krypto-Markt erwacht allmählich aus seiner Schockstarre. Sowohl die Krypto-Leitwährung Bitcoin, als auch die Altcoins konnten in den letzten Tagen wieder deutlich ins Plus drehen und einige Verluste seit dem Corona-Crash wett machen. Mit einem Gewinn von knapp 19 Prozent im Wochenvergleich notiert Bitcoin aktuell bei 7.035 US-Dollar.

Die Altcoin-Kurse befinden sich ebenfalls merklich im Plus. Der Ether-Kurs (ETH) liegt aktuell bei 148,09 US-Dollar und konnte somit in den letzten sieben Tagen um 19,5 Prozent zulegen, während der Ripple-Coin XRP mit einem Gewinn von 11,9 Prozent im Wochenvergleich gegenwärtig bei 0,183 US-Dollar gehandelt wird. Auch die Kryptowährung mit Fokus auf dem Internet of Things, IOTA (MIOTA), konnte sich mit einem 24-stündigen Zuwachs von 5,2 Prozent und einem Gewinn von 17,4 Prozent im Wochenvergleich wieder deutlich stabilisieren und steht aktuell bei 0,154 US-Dollar. Dass das Interesse unter Anlegern an Krypto-Assets wieder zunimmt, zeigt sich auch am Anstieg des Handelsvolumens des Gesamtmarkts.

Gesamtmarktkapitalisierung kratzt an 200 Mrd. US-Dollar

Der Bitcoin-Kurssturz war der Effekt einer Welle von Abverkäufen am gesamten Krypto-Markt. Als vor knapp einem Monat das Coronavirus zur globalen Pandemie erklärt wurde, haben Anleger ihre Krypto-Positionen aufgelöst und damit den Krypto-Markt zu Boden gedrückt. Mit dem Zusammenbruch der Gesamtmarktkapitalisierung ist auch der Bitcoin-Kurs stark gefallen. Vom 12. auf den 13. März hat sich die Gesamtmarktkapitalisierung von 223 Milliarden US-Dollar auf 119 Milliarden US-Dollar nahezu halbiert. Der Bitcoin-Kurs ist zum gleichen Zeitpunkt von knapp 8.000 US-Dollar auf 5.000 US-Dollar gefallen.

Seit einigen Tagen steigt das gesamte Volumen des Krypto-Markts jedoch wieder an. Lag die Gesamtmarktkapitalisierung noch vor einer Woche am 30. März bei 175 Milliarden US-Dollar, nähert sie sich aktuell wieder der Marke von 200 Milliarden US-Dollar. Dies deutet auf ein wieder wachsendes Interesse der Anleger an Krypto-Assets hin. Auch der Bitcoin-Kurs ist parallel zum Anstieg des Gesamtvolumens wieder gestiegen und hat mit einem Anstieg von knapp 6.000 US-Dollar auf momentan 7.000 US-Dollar innerhalb einer Woche rund 1.000 US-Dollar an Wert zulegen können.

Bitcoin Futures: Handelsvolumen steigt

Der Anstieg des Bitcoin-Kurs hat auch den Handel mit Bitcoin Futures wieder angeheizt. Bei den Börsen CME und Bakkt haben die Volumina der gehandelten Terminkontrakte am Freitag, den 3.April, neue Rekordwerte seit dem 16. März erreicht, wie skewdotcom berichtet:

Der Anstieg des Handelsvolumens mit Bitcoin Futures ist zunächst als positiver Indikator für die Gesamtentwicklung des Krypto-Markts zu deuten. Dass der Handel mit den Terminkontrakten wieder steigt, zeugt von einem wieder wachsendes Bitcoin-Interesse unter Anlegern und Tradern.

Technische Analyse des Bitcoin-Kurs

Die technische Analyse zum Bitcoin-Kurs von Chief Analyst Dr. Philipp Giese.

Das Wochenende über verharrte der Bitcoin-Kurs in seiner Seitwärtsphase. Parallel dazu sank der gleitende Mittelwert der letzten 50 Tage weiter und stellt so eine leichte Resistance dar. Gemäß Indikatoren ist die Situation eher bullish zu bewerten: MACD ist positiv und steigt weiterhin an, der RSI ist inzwischen über 50 gestiegen und auch das Aroon-Up-Signal ist hoch. Die Handelsempfehlungen sind mehr oder weniger dieselben wie in der letzten Woche:

  • Long Position: Entry 7.139,00 US-Dollar, Targets bei 7.488,38 US-Dollar und 7.988,78 US-Dollar, Stop Loss bei 6.482,61 US-Dollar.
  • Short Position: Entry bei Fall unter 5.553,03 US-Dollar, Target bei 5.016,53 US-Dollar, Stop Loss bei 5.918,71 US-Dollar.


Tages- und Stundenchart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Bitstamp erstellt.

Auch im Studenchart bewegte sich alles größtenteils seitwärts. Der Bitcoin-Kurs erreichte über das Wochenende weder den Einstiegspunkt für die Long Position noch fiel er unter den Entry für die Short Position. In den letzten Stunden konnte der Kurs stark ansteigen und versucht aktuell die 7.000 US–Dollar zu überwinden. Mit Blick auf die Indikatoren kommen wir auf eine eher bullishe Einschätzung.

Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Charts am 06 .04.2020 mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,92 Euro.

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Bitcoin-Kurs wieder über 6.000 US-Dollar: Trader beobachten BTC-Futures-Lücke

Bitcoin (BTC) kletterte nach dem Rückgang unter die Unterstützung am 30. März schnell wieder über 6.000 US-Dollar. Analysten sagen, der Kurs könnte erneut eine neue Lücke in den Futures-Märkten füllen.

Kryptowährungsmarkt Tagesübersicht

Kryptowährungsmarkt Tagesübersicht. Quelle: Coin360

Kurszuwachs um 3 Prozent nach kurzem Einbruch

Aus Daten von Coin360 und Cointelegraph Markets geht hervor, dass das BTC/USD-Paar bei Redaktionsschluss bei etwa 6.300 US-Dollar liegt. Das entspricht einem Plus von 2,8 Prozent über den Tag. 

In den vergangenen 24 Stunden ist das Paar auf 5.870 US-Dollar gefallen, nachdem es das ganze Wochenende über Schwäche signalisiert hatte. Dieser Rückgang war jedoch nur von kurzer Dauer, da Bitcoin innerhalb von Stunden wieder nach oben kletterte. 

Bitcoin 1-Tages-Kurschart

Bitcoin 1-Tages-Kurschart. Quelle: Coin360

Nun ist die Hoffnung groß, dass die Kursentwicklung bullischer wird. Damit könnte Bitcoin am Freitag eine neue Futures-Lücke schließen, die sich nach Handelsschluss bildete. 

Die Lücke liegt zwischen etwa 6.300 US-Dollar und dem Schlusskurs der CME-Futures vom Freitag bei 6.680 US-Dollar. 

Wie Cointelegraph berichtete, ist Bitcoin sehr oft auf Niveaus zurückgekehrt, auf denen die Futures-Märkte lagen. Vor der Volatilität, die Mitte März sprunghaft anstieg, war nur eine Lücke bei 11.800 US-Dollar übrig.

Für den Cointelegraph Markets-Analysten Michaël van de Poppe war jedoch trotz des Aufwärtspotenzials durch die Lücke insgesamt immer noch ein rückläufiger Trend bei Bitcoin zu sehen.

„Das erste Unterstützungsniveau hat gehalten und wir haben uns nach oben gekämpft. Da ist nun auch die CME-Lücke, die wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass wir uns bewegen. Diese könnte also zuerst geschlossen werden“, wie er am Montag twitterte

„Das bedeutet, dass der Ausbruch über 6.050 US-Dollar einen weiteren Anstieg auf zwischen 6.400 US-Dollar und 6.500 US-Dollar auslösen könnte. Dann könnte er weiter nach unten gehen.“

Lücken bei den CME Bitcoin-Futures auf dem 6-Monats-Chart

Lücken bei den CME Bitcoin-Futures auf dem 6-Monats-Chart. Quelle: TradingView

China druckt nun ebenfalls Geld

Die Wall Street hatte bei Redaktionsschluss noch nicht eröffnet. Aber in Asien begannen die Zentralbanken als Reaktion auf das Coronavirus nun ebenfalls einen großangelegten Gelddruck. China kündigte etwa eine Finanzspritze in Höhe von 7 Mrd. US-Dollar für das Bankensystem an.

Der Betrag wirkt im Vergleich zur Reaktion der Vereinigten Staaten in der vergangenen Woche gering. Diese werden das Umlaufangebot um 6 Bio. US-Dollar aufgestockt. 

Im Gespräch mit Reportern erklärte Präsident Donald Trump, dass der US-Dollar „unser Geld“ und „unsere Währung“ sei, und dass daher so drastische Eingriffe in das Währungssystem berechtigt seien.

Behalten Sie hier die wichtigsten Kryptomärkte in Echtzeit im Auge.

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Bitcoin-Kurs volatil: Ablauf von Open-Interest-Optionen im Wert von 50.000 BTC

Bitcoin (BTC) ist in den letzten 24 Stunden um 4 Prozent gefallen, aber die Verluste könnten auf einen bereits bekannten Übeltäter zurückzuführen sein, der vorher schon Marktvolatilität und Verkaufsdruck ausgelöst hat.

Laut Daten der Online-Überwachungsressource Skew laufen am 27. März Bitcoin-Optionen des Open Interest im Wert von 49.400 BTC (328 Mio. US-Dollar) aus.

BTC-Kurs schwankt nach Widerstand bei 7.000 US-Dollar

Der bei weitem größte Ablauf von jetzt bis Ende Juni könnte bereits Druck auf das BTC/USD-Paar ausüben, das am Donnerstag von 7.000 US-Dollar aus nach unten abgeknickt ist.

Nachdem das Paar auf ein Tief von 6.495 US-Dollar gefallen ist, liegt es nun bei etwa 6.640 US-Dollar. Bisher ist es dem Paar nicht gelungen, den Widerstand bei 7.000 US-Dollar zu durchbrechen.

Open Interest für Bitcoin-Optionen nach Ablaufdatum

Open Interest für Bitcoin-Optionen nach Ablaufdatum Quelle: Skew/ Twitter

Wie Cointelegraph im letzten Jahr häufig berichtete, werden die Abläufe von Bitcoin-Futures seit langem mit einer schwankenden Kursentwicklung in den Tagen vor deren Abwicklung in Verbindung gebracht. Im September ergaben Untersuchungen sogar, dass Bitcoin in 75 Prozent der Fälle, in denen die CME Group die Bitcoin-Futures auszahlte, gefallen ist.

Im Jahr 2020 konzentrierte man sich weniger auf diesem Aspekt und stattdessen auf die Reaktion von Bitcoin auf die Volatilität der traditionellen Märkte. Einer weiteren Theorie zufolge heißt es, dass ein Rückgang der Mining-Schwierigkeit von Bitcoin ebenfalls zu einem Kursfall führen könnte.

Den jüngsten Statistiken zufolge lagen die Futures der CME in den letzten fünf Tagen bei rund 300 Mio. US-Dollar.

CME-Futures: Erneute „Lücken“ zu beobachten

Das BTC/USD-Paar füllte unterdessen weiterhin die „Lücken“ zwischen den Futures-Handelssitzungen, bis die starke Volatilität im März den Trend störte.

Vor dem beträchtlichen Einbruch am 12. März hatte Bitcoin nur noch eine Lücke bei etwa 11.700 US-Dollar, nachdem die letzte verbleibende Lücke unter dem Spotkurs gefüllt wurde. Seither kamen weitere hinzu, darunter eine beträchtliche Spanne zwischen 8.300 US-Dollar und 9.000 US-Dollar.

CME Bitcoin-Futures mit Lücken

CME Bitcoin-Futures mit Lücken Quelle: TradingView

In der Regel werden solche Lücken mit überraschender Regelmäßigkeit gefüllt, selbst wenn der Spotkurs nur für Stunden oder sogar Minuten das nötige Niveau erreicht.

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