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Bitcoin-Analyse – Woche 9: Hat BTC seinen Boden gefunden?

Bitcoin zeigt wieder mehr Kraft, nachdem es von dem Tief, das Ende Februar bei 42.500 USD erreicht wurde, wieder gute 7.700 USD nach oben ging. Wie sieht es jetzt weiter aus?

Bitcoin erholt sich wieder

Nach der starken Bitcoin-Rally seit Anfang 2021 hat der Markt langsam abgekühlt. BTC hat eine im Februar eine Korrektur eingelegt und mit Monatsende ein Tief von rund 42.500 US-Dollar erreicht. Mit Anfang März scheint der gesamte Markt wieder mehr Kraft zu haben und Käufer treiben die Preise wieder etwas nach oben. Der Bitcoin-Preis ist mit Monatsanfang um gute 7.700 US-Dollar gestiegen, wobei die wichtige Widerstandszone zwischen 51.500 USD und 52.280 USD auf den ersten Anlauf nicht gebrochen werden konnte. Diese dient daher nach wie vor als Hauptwiderstand.

Als Unterstützung dient derzeit die 49.750 USD, die im Tageschart wie unten zu sehen ein Widerstand war und gebrochen wurde.

Wie im Tageschart auch zu sehen ist, wird die Widerstandszone mit 52.280 USD gebrochen, ist nicht mehr viel Widerstand bis nach oben bis zum Hoch der letzten Woche, das bei XXX USD liegt und darüber hinaus zum letzten Allzeithoch, das bei rund 58.500 USD liegt.

Was hat den Markt nach unten gedrückt?

Wie in unserer letzten Analyse erwähnt, konnte eine sehr starke Korrelation mit dem US-Aktienmarkt mitverfolgt werden. Als der Index S&P500 nach unten gegangen ist, hat diese Abwärtsbewegung auch Bitcoin mitgenommen. Kaum hat sich der S&P500 wieder etwas erholt, ging es auch Bitcoin wieder besser. Neben dieser Beobachtung konnte auf CryptoQuant mitverfolgt werden, dass BTC-Miner in größerer Verkaufsstimmung waren, was ebenfalls dazu beigetragen haben dürfte, dass der Markt nach unten ging.

Aktuell verhalten sich sowohl der S&P500 als auch die BTC-Miner ruhig. Sollte es Bitcoin gelingen, sein Unterstützungslevel bei 49.650 US-Dollar zu halten, wäre das ein sehr bullisches Anzeichen. Noch besser wäre es, wenn es BTC gelingt, das Level bei 52.280 USD zu brechen, da das Stärke zeigen würde, worauf es mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem erneuten Angriff auf das letzte Allzeithoch kommt.

Diese Analyse wurde von Price Action Trading bereitgestellt.

Disclaimer:

Die zur Verfügung gestellten Inhalte Stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar. Ebenso sind die Analysen nicht als Aufforderung zum Handel zu verstehen, sondern spiegeln nur die Meinung des Autors wider. Alle Aussagen zu Kryptowährungen und deren eventuelle Kursentwicklung sind absolut unverbindlich. Im Falle, dass Nutzer der Seite aufgrund der Vorstellung von Analysen Handel betreiben, geschieht dies vollumfänglich auf eigene Gefahr. 

Bildquelle: Pixabay / Lizenz/ Chartmittel: Tradingview


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Noch mehr Bitcoin: Michael Saylor und MicroStrategy kaufen weitere BTC

MicroStrategy kauft munter weiter Bitcoin ein. Der CEO Michael Saylor gab am Montag den Kauf von weiteren 328 Bitcoin (BTC) bekannt. Diese wurden in bar bezahlt und kosteten das Unternehmen rund 15 Mio. US-Dollar. Das entspricht einem durchschnittlichen Kurs von 45.710 US-Dollar zum Zeitpunkt des Kaufs.

Mit der Investition besitzt MicroStrategy nun 90.859 Bitcoins. Derzeit sind diese etwa 4,3 Mrd. US-Dollar wert. Die Firma hat im Laufe der letzten fünf Monate eine Art Durchschnittskosteneffekt im Hinblick auf Bitcoin genutzt. Der Durchschnittskurs auf alle Bitcoin-Käufe liegt bei 24.063 US-Dollar pro Coin. Saylor twitterte am Montag:

Die Firma kaufte erstmals im August 2020 Bitcoin. Damals kaufte sie 21.454 Coins im Wert von 250 Mio. US-Dollar. MicroStrategy kaufte gegen Ende des Jahres 2020 zu verschiedenen Zeitpunkten weitere BTC und sammelte schließlich bis zum Jahreswechsel über 70.000 Coins an.

Im Februar kündigte das Unternehmen an, es werde weitere 900 Mio. US-Dollar aufbringen, um damit wieder Bitcoins zu kaufen. Schließlich kamne dabei über 1 Mrd. US-Dollar zusammen. Am vergangenen Mittwoch kaufte das Unternehmen daraufhin weitere 19.452 Coins.

Insgesamt hat MicroStrategy für Bitcoin etwa 2,18 Mrd. US-Dollar ausgegeben. Zu aktuellen Kursen hätte die Firma Bitcoins im Wert von 4,3 Mrd. US-Dollar schätzen würden. Das bedeutet, dass die Firma in fünf Monaten über 2 Mrd. US-Dollar verdient hätte, wenn sie jetzt verkaufen würde. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass das in nächster Zeit geschieht. Saylor sagte zuvor, dass der Kauf von Bitcoins eines der beiden Unternehmensziele der Firma sei. Das zweite Ziel ist es, das Geschäfts mit Analysesoftware weiter auszubauen.

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Auf den Hund gekommen? – SEC „ermittelt“ wegen Dogecoin-Tweets von Musk

Nachdem Tesla-Chef Elon Musk durch seine Twitter-Aktivitäten in den vergangenen Wochen maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die „Scherz-Kryptowährung“ Dogecoin (DOGE) ein Vielfaches ihrer vorherigen Rekordmarke erreicht hat, kommen nun Gerüchte auf, dass die amerikanische Börsenaufsicht SEC die etwaige Einflussnahme des Unternehmers untersuchen will.

Während ein Musk-Fan die Absurdität einer solchen Ermittlung betont, indem er meint, dass dies dem bisherigen wilden Jahr für die Kryptomärkte bildlich gesprochen die Krone aufsetzen würde, meldet sich der Tesla-Chef auf diesen Tweet höchstselbst zu Wort.

Obwohl Musk in der Vergangenheit schon wegen seinen Twitter-Äußerungen zu Tesla mit der SEC in Konflikt geraten war, scheint ihm eine erneute Prüfung durch die Behörde keine Angst zu bereiten. Damals hatten sich beide Seiten auf eine Einigung verständigt, die Strafzahlungen und strenge Auflagen für die Kommunikation des Unternehmers in den sozialen Netzwerken zum Gegenstand hatte. Nichtsdestotrotz belächelt Musk die Aussicht auf neue Ermittlungen, vielmehr wünscht er sich diese sogar herbei.

Seine Vorliebe für „Hunde & Memes“ hat den Tesla-Chef zuletzt immer wieder dazu getrieben, über den DOGE zu zwitschern. Zuletzt postete er ein Bild, das das Maskottchen des Krypto-Projekts auf dem Mond zeigt.

Der Mond ist dabei eine Metapher für den astronomischen Kursanstieg von Kryptowährungen, weshalb Memes wie dieses oftmals als Fürsprache von Musk interpretiert werden. Dementsprechend hat der Kurs des „Hunde-Coins“ nicht nur in den letzten Wochen stark auf seine Tweets reagiert, sondern auch zuvor gab es schon ähnliche Situationen.

Dass die „Einflussnahme“ von Musk sehr reale Auswirkungen auf Dogecoin und Bitcoin (BTC) hat, wurde jüngst sogar in einer Studie von Hamburger Forschern belegt. Allerdings ist kaum zu trennen, wobei es sich um harmlosen Spaß an der Freude und bewusste Steuerung handelt. Einige Beobachter sind der Meinung, dass der Tesla-Chef durch seine Beeinflussung von Bitcoin durchaus in rechtliche Schwierigkeiten geraten könnte.

Die Wahrscheinlichkeit, dass eine SEC-Ermittlung hinsichtlich Musks Dogecoin-Tweets erfolgreich ist, ist jedoch wohl genauso gering wie die Chancen des DOGE, irgendwann eine globale Leitwährung zu werden. Der Unternehmer hat also wenig zu befürchten, und die Krypto-Community darf sich auf weitere Tweets und Memes des „reichsten Menschen der Welt“ freuen.

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„Bitcoin-Wale“ geben gemischtes Bild ab, Tendenz insgesamt positiv

Nachdem Bitcoin vor ziemlich genau sieben Tagen ein neues vorläufiges Rekordhoch erreicht hat, ging es im Laufe dieser Woche wieder stark nach unten. Anleger und Analysten richten ihre Blick deshalb jetzt auf die „großen Jungs“, um die weitere Richtungsentwicklung zu erahnen. Das Bild das sich dabei ergibt, ist allerdings gemischt.

Wie die Daten der Krypto-Marktforscher von Glassnode zunächst zeigen, geht die Anzahl der „Bitcoin-Wale“, eine Bezeichnung für Großinvestoren, die zwischen 1.000 – 10.000 BTC in ihren Wallets halten, aktuell seit April 2020 erstmals wieder zurück. Dabei war das Kaufinteresse der „Wale“ analog zum Bitcoin-Kurs bis zuletzt in einem starken Aufwärtstrend. Lassen die Großinvestoren also nach, und ist dies ein Vorbote für weitere Verluste?

Entwicklung der Wal-Wallets. Quelle: Glassnode

Die Krypto-Marktforscher von Glassnode weisen darauf hin, dass ein „beträchtlicher Anteil“ der rückläufigen Wal-Wallets wohl dadurch zu erklären ist, dass große Krypto-Verwahrer ihre Wallets zurzeit umstrukturieren. Es ist also sogar denkbar, dass Krypto-Vermögen der Wale in langfristige Verwahrung („Deep Storage“) wandern, was wiederum ein positives Zeichen wäre. Eine genaue Interpretation ist schwierig, jedoch sollte der Rückgang nicht zwangsläufig als Panikverkauf der großen Jungs gelesen werden.

Die Abverkäufe der Bitcoin-Miner sind hingegen viel klarer zu erkennen, wobei diese ein positives Vorzeichen sind.

So wies Lex Moskovski, der CEO von Moskovski Capital, am Freitag darauf hin, dass die Bitcoin-Miner, die oftmals Auslöser für entstehenden Verkaufsdruck sind, nach zwei Monaten erstmals wieder ankaufen und nicht verkaufen. Dies sieht er als positives Signal.

Auch das Interesse der institutionellen Investoren scheint, weiter hoch zu sein. Ki Young Ju, der CEO von CryptoQuant, erklärt in diesem Zusammenhang, dass die Bitcoin-Vermögen auf Kryptobörsen wieder geringer werden, was seiner Meinung nach belegt, dass institutionelle Investoren diese Gelder erwerben. Dementsprechend wurden bei einem Kursstand von 48.000 US-Dollar beträchtliche Abverkäufe von der Kryptobörse Coinbase getätigt.

Den aktuellen Kursrückgang führt er hingegen auf makroökonomische Faktoren zurück, allen voran auf die enorme Steigerung der Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen in dieser Woche, die sich über die Finanzmärkte indirekt auch auf den Kryptomarkt ausgewirkt haben.

Neue Untersuchungen lassen jedoch vermuten, dass der Einfluss der institutionellen Investoren auf den Bitcoin-Kurs womöglich gar nicht so stark ist, wie oftmals angenommen. Die Kleinanleger haben also immer noch ein gehöriges Wörtchen mitzureden, was wiederum gut für die marktführende Kryptowährung ist, denn der Hype im Mainstream hat seinen Höhepunkt längst noch nicht erreicht.

Die Zeichen stehen für Bitcoin also gemischt bis positiv, wobei die Tendenz klar nach oben geht.

Bei Redaktionsschluss liegt der Kurs auf 44.978 US-Dollar.

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Finanzmärkte ziehen Kryptomarkt nach unten, Bitcoin geht seitwärts

Der Kryptomarkt erfährt weiteren Verkaufsdruck, nachdem die Rendite für 10-jährige Staatsanleihen der USA kürzlich auf ein mehrmonatiges Hoch geklettert ist. Letzteres ist zum Nachteil für risikoreiche Anlageprodukte wie Kryptowährungen.

Wie die Daten von Cointelegraph Markets und TradingView zeigen ist Bitcoin (BTC) am 25. Februar bis auf zwischenzeitliches Tief von 44.710 US-Dollar abgerutscht, ehe neues Kaufinteresse die marktführende Kryptowährung wieder über 46.500 US-Dollar gehoben hat, wo sich der Kurs zurzeit einpendelt. Die Analysten sind jedoch der Überzeugung, dass es einen Sprung über die 50.000 US-Dollar Marke braucht, damit der Aufwärtstrend fortgesetzt werden kann, ansonsten drohen weitere Verluste.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Obwohl namhafte Firmen wie MicroStrategy, Tesla und MassMutual in den letzten Monaten stark investiert haben, trauen sich die meisten Großunternehmen noch nicht an Bitcoin-Investitionen heran. Damien Vanderwilt, der Co-Präsident von Galaxy Digital vermutet, dass es dafür zwei hauptsächliche Gründe gibt.

Nichtsdestotrotz ist das gesteigerte Interesse institutioneller Investoren eine der Triebfedern für den Höhenflug der Kryptobranche im Jahr 2021. Ihr Einfluss könnte womöglich aber überbewertet sein, denn allen voran Kleinanleger und Stablecoin-Großinvestoren weisen die meiste Kaufkraft auf.

Staatsanleihen drücken auf Kryptomarkt

Die Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen ist am 25. Februar auf einen Wert von 1,52 % geklettert, was den höchsten Stand seit einem Jahr markiert.

Wie Chad Steinglass, der Trading-Chef von CrossTower, erklärt, ist hierdurch ein Verkaufsdruck entstanden, der „die Kursdifferenz des Grayscale Bitcoin-Investmentfonds (GBTC) vorübergehend um 6 % ins Minus gedrückt hat, wodurch sie letztendlich bei –2 % geschlossen hat“. Ein klarer Beleg, dass die Staatsanleihen indirekt auf den Kryptomarkt eingewirkt haben, indem deren Steigerung eine Kaskade ausgelöst hat.

Marktvisualisierung von Coin360

Durch die massive Steigerung der Renditen geriet zunächst der Aktienmarkt unter Druck, denn Trader brauchten plötzlich Liquidität und lösten deshalb ihre Positionen auf, um schnell wieder an Geld zu kommen.

Dahingehend führt Steinglass aus:

„Ich interpretiere den Abschwung der Kursdifferenz des GBTC als Zeichen, dass Privatanleger verkaufen, um sich Liquidität zu schaffen. Ein anderer Grund könnte sein, dass andere große Investmentfonds wie ARKW Kapitalabflüsse verzeichnen, weshalb sie wiederum ihre Anteile am GBTC verkaufen.“

Nur Cardano gewinnt

Die Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen gingen am 26. Februar jedoch wieder um 0,0582 Basispunkte zurück, was einem Rücklauf von 3,82 % im Vergleich zum Vortag entspricht. Dadurch konnten sich der Aktienmarkt wieder leicht erholen, wobei die großen Aktienindizes zuletzt gemischte Signale senden.

Bei Redaktionsschluss liegt der NASDAQ 0,56 % im Plus, wodurch der 3,5 % Verlust vom Vortag wieder etwas eingefahren werden konnte. Der S&P 500 und der Dow Jones müssen sich hingegen mit weiteren Verlusten von 0,48 % und 1,51 % arrangieren.

Analog dazu hat der Großteil des Kryptomarktes am Freitag ebenfalls verloren. Die einzige nennenswerte Ausnahme ist das Blockchain-Projekt Cardano (ADA) das sich durch den Sprung auf ein neues Rekordhoch von 1,29 US-Dollar zur drittgrößten Kryptowährung überhaupt aufschwingen konnte. Auslöser ist vermutlich der Hype um ein großes Upgrade, das am 1. März erfolgen soll.

Cardano-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Der Basic Attention Token (BAT) konnte sich dem Verkaufsdruck ebenfalls mit einem Zugewinn von 6,43 % widersetzen, was wahrscheinlich darauf zurückzuführen ist, dass am 23. Februar der baldige Start der zugehörigen dezentralisierten Kryptobörse Brave Decentralized Exchange (DEX) bekanntgegeben wurde.

Ether (ETH) verliert derweil um satte 7,19 % und rutscht unter 1.500 US-Dollar ab, während der Binance Coin (BNB) sogar 8,36 % Minus macht und dadurch auf 224,14 US-Dollar fällt.

Die Gesamt-Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen beläuft sich angesichts dieser Entwicklungen auf 1,533 Bio. US-Dollar, wobei die Marktherrschaft von Bitcoin 61,3 % beträgt.

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Schwedische Regulierungsbehörde warnt Verbraucher vor Kryptowährungen

Die schwedische Finanzaufsichtsbehörde Finansinspektionen (kurz: FI) hat eine neue Warnung an Privathändler wegen den hohen Risiken und den geringen Verbraucherschutz im Zusammenhang mit Krypto-Investitionen ausgesprochen.

In Bekanntgabe am Montag schrieb die Regulierungsbehörde, dass sie zwar bereits eine Warnung bezüglich der mit dem Bitcoin (BTC)-Handel verbundenen Risiken herausgegeben habe, aber nach einer umfassenderen Studie über den Krypto-Vermögenswertbereich weitere Ratschläge veröffentlichen wolle.

Das FI sagte, es habe eine „thematische Überprüfung des Marktes für Finanzinstrumente auf Basis von Krypto-Vermögenswerten durchgeführt.“ Der FI-Generaldirektor Erik Thedeén sagte dazu: 

„Produkte, die auf Krypto-Vermögenswerten basieren, sind für die meisten, wenn nicht alle, Privatkunden ungeeignet. Der vorhandene Verbraucherschutz ist unzureichend, und Krypto-Vermögenswerte sind schwer, wenn nicht gar unmöglich, auf glaubwürdiger Basis zu bewerten.“

Thedeéns Ansicht wird durch die Tatsache bekräftigt, dass die Verbraucherschutzvorschriften in Schweden Anleger nicht umfassend vor den Risiken schützen, die Finanzprodukte oder -instrumente gekauft haben, die Krypto-Vermögenswerte zur Grundlage nehmen.

Derzeit gibt es eine starke Volatilität auf den Spot- und Derivatmärkten für Kryptowährungen. Bitcoin hat in den letzten 24 Stunden über 17 Prozent an Wert verloren und im gleichen Zeitraum wurden BTC-Future-Positionen im Wert von 5,64 Mrd. US-Dollar liquidiert.

Die schwedischen Finanzbehörden sind skeptisch gegenüber der Gesundheit und den Auswirkungen der Kryptowährungsmärkte. Die Zentralbank des Landes hat derzeit ein Forschungs- und Entwicklungspilotprojekt für eine zentral ausgegebene E-Krone am laufen, die eine Ergänzung zum Bargeld werden soll.

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Bill Gates warnt Bitcoin-Käufer vor Volatilität von Kryptowährungen

Microsoft-Gründer Bill Gates hat eine Warnung an angehende Bitcoin (BTC)-Käufer ausgesprochen, die Elon Musks Investitionsstrategie folgen wollen. Im Gespräch mit Emily Chang von Bloomberg erklärte Gates, dass Musk auf komplexe Handelsmanagementtechniken zurückgreifen könne, die der durchschnittliche Investor nicht zur Verfügung hat.

Auf die Aussage, dass Bitcoin als Reaktion auf einen bloßen Tweet einbrechen könne (zweifellos eine Anspielung auf Elon Musks Social-Media-Posts), erklärte Gates, Elon Musk wäre wahrscheinlich vor solchen Markteinbrüchen geschützt:

„Elon hat tonnenweise Geld und ist sehr kultiviert, also mache ich mir keine Sorgen, dass seine Bitcoin einfach so hoch oder runter gehen könnten.“

Am 23. Februar, etwas mehr als zwei Wochen nachdem Tesla seine 1,5-Milliarden-Investition in Bitcoin bekanntgegeben hat, fiel der Kurs von Bitcoin um 20 Prozent von 58.258 US-Dollar auf 46.624 US-Dollar. Gleichzeitig hat die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen fast 400 Mrd. US-Dollar verloren.

Interessanterweise ereignete sich der Einbruch nur wenige Stunden nachdem Musk selbst geäußert hatte, dass die zu der Zeit aktuellen Kurse von Bitcoin und Ether (ETH) „hoch“ seien. Ob das nun als Kritik gemeint oder lediglich ein Versuch war, eine mögliche Untersuchung von Musks Einfluss auf die Kryptokurse zu verhindern: Der gesamte Markt ist infolgedessen eingebrochen.

Gates sagte, es wäre ein Fehler für den durchschnittlichen Investor, dem manischen Optimismus um Musks Marktbewegungen blind zu folgen. Er riet den Leuten, die keine Milliardäre sind, dazu, sie sollen „aufpassen“. Er erklärte:

„Ich denke, dass Menschen sich von dieser Manie mitreißen lassen, die vielleicht nicht so viel Geld zur Verfügung haben. Ich bin also im Hinblick auf Bitcoin nicht optimistisch. Allgemein denke ich: Wenn Sie weniger Geld haben als Elon, sollten Sie aufpassen.“

Der Microsoft-Gründer sprach den Energieverbrauch von Bitcoin an und deutete an, dass die Kryptowährung nicht viel an Leistung erbringe.

„Es gibt Dinge, in die wir in der Gesellschaft investieren, die eine Leistung erbringen. Bitcoin verbraucht dabei zufällig eine Menge Energie. Zufällig fördert er anonyme Transaktionen, die keine reversiblen Transaktionen sind“, so Gates.

Laut Gates seien digitale Währungen nicht unbedingt eine schlechte Sache. Aber er glaube, dass sie transparent, reversibel und im Wesentlichen zentralisiert sein sollten. Gates beschrieb einige Dinge, die seit dem Beginn der COVID-19-Pandemie mit digitalen Währungen durchgeführt wurden. Er bemerkte, dass die Gates Foundation die Technologie genutzt habe, um Regierungen die Verteilung von Hilfsgeldern an ihre Bürger zu ermöglichen.

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Nach 20 Prozent Einbruch: Bitcoin fällt auf 45.000 US-Dollar

Bitcoin (BTC) verzeichnete am 23. Februar weiter Verluste. Der Verkaufsdruck ließ den Markt zum ersten Mal seit über einer Woche auf unter 47.000 US-Dollar fallen. 

BTC/USD 1-Stunden-Kerzenchart (Bitstamp). Quelle: Tradingview

Erneuter Einbruch bringt BTC/USD auf 8-Tages-Tief

Aus Daten von Cointelegraph Markets und TradingView ging am Dienstag hervor, dass es für die Bullen düster aussieht. Das BTC/USD-Paar ist auf Bitstamp auf bis zu 45.000 US-Dollar gefallen. 

Die Verluste haben die Erholung nach dem Kurseinbruch am Montag um 20 Prozent von den Allzeithochs bei 58.000 US-Dollar umgekehrt. Bitcoin erholte sich bei 47.400 US-Dollar und stieg auf 54.000 US-Dollar, als ein erneuter Einbruch einsetzte.

Bei Redaktionsschluss war die Marke von 47.000 US-Dollar eine Unterstützung. Der weitere Verlauf ist aufgrund der starken Volatilität allerdings noch unklar.

Die Analyse der Kauf- und Verkaufspositionen gibt wenig Hoffnung auf eine Eindämmung der Verluste, wenn dieses Niveau unterschritten wird, da es keine Unterstützung unterhalb von 46.500 US-Dollar gibt.

BTC/USD Unterstützungen und Widerstände. Quelle: WhaleMap

50.000 US-Dollar wird wieder zum Widerstand

Für Analysten ist jedoch selbst ein möglicher stärkerer Rückgang kein Grund zur Besorgnis. Im Vergleich zu früheren Kurseinbrüchen war der aktuelle nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

„Wir haben 2018 und 2019 erlebt. Das hier ist gar nichts“, fasste Cointelegraph Markets-Analyst Michaël van de Poppe auf Twitter zusammen.

In einem YouTube-Update dazu prognostizierte er, dass Bitcoin sich wie für März üblich verhalten könnte, wenn die Bären sich durchsetzen. Im März gibt es in der Regel immer Korrekturen.

„Wir nähern uns einer Erholung für Bitcoin. Ich denke, wir sind jetzt nah dran“, so ein weiterer Tweet.

„Widerstand bei 48.500 US-Dollar und 51.000 US-Dollar.“

Wie Cointelegraph berichtete, wird der Abschwung unter anderem mit Wal-Verkäufen und natürlichen Marktzyklen erklärt. 

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Bitcoin-Kurs fällt unter 50.000 US-Dollar: Das Ende der Rallye-Gaudi?

Der Rauch lichtet sich allmählich am Krypto-Markt. Nach einer gewaltigen Abverkaufswelle lecken Bitcoin und Co. ihre Wunden. Hat der Markt seinen vorläufigen Peak erreicht?

Es war ein Knall mit Ansage. Nach einem monatelangen Aufwärtstrend wurde der Bitcoin-Kurs und mit ihm der Gesamtmarkt im gestrigen Handelsverlauf von einer Abverkaufswelle in die Knie gezwungen. In nur 24 Stunden ist die Gesamtmarktkapitalisierung um 200 Milliarden US-Dollar eingebrochen. Die zehn größten Kryptowährungen kämpfen im Tageschart mit Verlusten im zweistelligen Prozentbereich. Nachdem der Bitcoin-Kurs erst am Sonntag mit 58.000 US-Dollar ein neues Rekordhoch aufgestellt hat, fällt er zu Redaktionsschluss mit einem 24-stündigen Minus von 10,4 Prozent auf 50.412 US-Dollar. Übernehmen die Bären wieder das Ruder am Krypto-Markt?

Bitcoin-Kurs kollabiert

Was sich im gestrigen Handelsverlauf am Krypto-Markt abgespielt hat, mag Anleger auf dem falschen Fuß erwischt haben, bahnte sich aber im Vorfeld bereits an. Seitdem der Bitcoin-Kurs im Dezember die 20.000er Marke hinter sich gelassen hat, kam es zu keinen größeren Korrekturen. Während sämtliche Altcoins von einem zum nächsten Rekordhoch gestürmt sind, hat die Bitcoin-Marktkapitalisierung die magische 1-Billionen-US-Dollar-Marke durchbrochen.

So sah der Markt zumindest vor dem Blutbad aus. Der Gesamtwert aller Bitcoin ist für den Moment wieder unter die Symbolmarke gerutscht und sämtliche Altcoins haben kurzzeitig in Richtung Süden abgedreht. Ethereum (ETH) hat es mit einem 24-stündigen Kursabschlag von 15,4 Prozent noch schlimmer als Bitcoin erwischt, ebenso den Binance Coin (BNB), der auf Tagessicht 15,9 Prozentpunkte abtritt.

Krypto-Markt kühlt sich ab

Die flächendeckenden Verluste sind die Quittung für einen lange währenden Bull Run, in dem es kaum zu Verschnaufpausen kam. Durch Meldungen wie Teslas Bitcoin-Einstieg hat sich der Markt allmählich überschlagen. In nur einer Woche hat der Bitcoin-Kurs 10.000 US-Dollar zugelegt, bevor er schließlich am Sonntag ein neues Allzeithoch erreichte. Gewinnmitnahmen waren angesichts der turbulenten Achterbahnfahrt unausweichlich.

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Wie die On-Chain-Datenplattform Cryptoquant via Twitter mitteilt, kam es bereits kurz vor dem Crash zu massiven Zuflüssen an sämtlichen Börsen. Der Andrang hat einige Handelsplätze kurzzeitig lahmgelegt. Binance musste “vorübergehend Abhebungen von ETH und Ethereum-basierten Token aufgrund von hoher Netzwerküberlastung” aussetzen. Und auch Bitpanda entschuldigte sich indes für “Performance-Probleme”, die “längere Ladezeiten als üblich” verursachten.

Ein Weckschuss

So dramatisch die Kursverluste auch gewesen sein mögen: Der Einschnitt war notwendig. Korrekturen gehören zur Markt-DNA, insbesondere beim hochvolatilen Krypto-Markt. Bitcoin und Co. haben die lange überfällige Abkühlung bekommen, die den Markt auf Normalzustand konsolidieren lässt.

Eine Trendwende deutet sich jedoch mit Blick auf die weiterhin bullishen Indikatoren nicht an. Ein Großteil der letztwöchigen Kapitalzuflüsse institutioneller Investoren hat sich bei einem durchschnittlichen Bitcoin-Kurs von 48.000 US-Dollar gestaut. Dass BTC mittelfristig unter diese starke Unterstützung zurückfällt, ist unwahrscheinlich.

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Neue Studie von JPMorgan: Ist der aktuelle Bitcoin-Kurs überbewertet?

Tesla-CEO und DOGE-Enthusiast, Elon Musk, twitterte über Teslas Supercomputer Dojo und Dogecoin. Der Kurs steigt daraufhin um 7 Prozent.

In einem Tweet vom 21. Februar hat Elon Musk den Tesla-Supercomputer Dojo im Zusammenhang mit Dogecoin, erwähnt.

Elon Musk hat “Dojo 4 Doge” getwittert. Dojo ist ein Tesla-Supercomputer für das Training neuronaler Netzwerke. Das Wort steht ursprünglich für Schulen oder Trainingseinrichtungen japanischer Kampfkünste.

Dojo wurde von Musk zum ersten Mal im April 2019 erwähnt. Seitdem hat weder der Tesla-Chef noch jemand anderes viel darüber gesprochen oder getwittert. Gerüchte auf Reddit lassen vermuten, dass Musk Dojo und DOGE zusammen erwähnt hat, weil die Kryptowährung für den Betrieb des Tesla-Supercomputers verwendet würde. Das ist allerdings reine Spekulation.

DOGE scheint Elon Musks Lieblingscoin zu sein. Immer wieder hat Musk Dogecoin erwähnt. Dennoch wurde nie offiziell bestätigt, in welcher Höhe der Tesla-Chef Dogecoin hält. Seit Musks Tweet hat sich der Dogecoin-Kurs um 7 Prozent nach oben verschoben.

Zum Zeitpunkt des Tweets liegt DOGE bei 0.0578 US-Dollar. Wenig später erreichte der Kurs ein Hoch von 0.0594 US-Dollar

In seine Profilbeschreibung schrieb Musk: “meta fork”. Zuvor stand “Bitcoin” in seiner Profilbeschreibung. Das wirft Spekulationen dazu auf, ob Musk ein Befürworter von Forks sein könnte. Bei der letzten Änderung der Profilbeschreibung “Bitcoin” ist der BTC-Preis von 32.000 auf 38.500 US-Dollar an einem Tag gestiegen. Eine Korrektur erfolgte in den folgenden Tagen

Nachdem Elon Musk letzten Freitag sein Twitter-Profilbild in “Animie-Bitcoin-Mädchen” änderte, hat er sein Twitter-Profilbild gestern Nacht erneut gewechselt. Das neue Profilbild ist eine Gabel, die in gerissenem Asphalt steckt.

Darüber hinaus hat Musk ein Video über Bitcoin veröffentlicht und es mit den Worten “cryptocurrency explained” kommentiert.

Es bleibt abzuwarten, welche Auswirkungen Tweets auf BTC und DOGE und mögliche Forks haben wird.

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