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Decred-Mitgründer erklärt „Psychologie“ hinter Kursbewegungen von Bitcoin

Im Laufe seiner 12-jährigen Geschichte hat Bitcoin (BTC) schon mehrere Auf- und Abwärtstrends durchlaufen, die jedes Mal ein wenig heftiger ausfallen als zuvor. Aber was steckt hinter diesen Kurszyklen? Decred-Mitgründer Jake Yocom-Piatt meint, dass die Antwort auf diese Frage die Funktionsweise des menschlichen Verstands ist.

„Die Auf- und Abwärtszyklen von Bitcoin sind reine menschliche Psychologie, da geht es um Aufmerksamkeitsspannen in Zusammenwirkung mit dem zunehmend geringer werdenden Angebot der Kryptowährung“, wie Yocom-Piatt dahingehend gegenüber Cointelegraph erklärt.

Im Laufe der Jahre haben die Krypto-Experten verschiedenste Theorien für die Entwicklung der Kurszyklen von Bitcoin vorgelegt, darunter auch das beliebte Stock-To-Flow Prognosemodell, das den Kurs anhand der vorhandenen Umlaufmenge (Stock) im Verhältnis zur Anstiegsrate der Umlaufmenge (Flow) berechnet.

Diese Herangehensweise spiegelt eine wichtige Eigenschaft von Bitcoin wider, denn die Anstiegsrate der Umlaufmenge wird alle vier Jahre im Zuge des sogenannten „Halvings“ wortwörtlich halbiert. Die künstliche Verknappung der Kryptowährung ist also in deren Programmiercode festgeschrieben, wobei die letztendliche Obergrenze der Umlaufmenge bei 21 Mio. BTC liegt.

„Die Anstiegsrate der Umlaufmenge von Bitcoin wird prozentual gesehen immer kleiner und zusätzlich kommt bei jedem Halving noch ein beträchtlicher Angebotsschock hinzu“, wie Yocom-Piatt erklärt.

„Aufwärtstrends entstehen immer dann, wenn die Nachfrage größer ist als das vorhandene Angebot, was den Preis nach oben treibt, und das erregt wiederum die Aufmerksamkeit kurzsichtiger Anleger. Nach einer gewissen Zeit lässt die Aufmerksamkeit dieser kurzsichtigen Anleger jedoch nach, und der Aufwärtstrend dreht sich in einen Abwärtstrend. Mit jedem Aufwärtstrend wird die insgesamte Aufmerksamkeit für Bitcoin größer, was wiederum den Weg für den nächsten Aufwärtstrend bereitet.“

Bitcoin war zuletzt fast bis auf das bisherige Rekordhoch von 2017 geklettert, das bei knapp 20.000 US-Dollar liegt. In der Tat wurde die Aufmerksamkeit für die Kryptowährung dadurch befeuert, indem auch die Mainstream-Medien aktuell wieder über diese berichten.

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Kritisches Finanzportal Bloomberg bescheinigt Bitcoin rosige Zukunft

Bitcoin (BTC) schafft es inzwischen, einige der schärfsten Kritiker umzustimmen. So gibt selbst das einflussreiche Finanzportal Bloomberg zu, dass der aktuelle Aufwärtstrend nicht mehr auf tönernen Beinen steht wie noch während des Bitcoin-Hypes von 2017.

In einem Artikel vom 27. November vergisst das Nachrichtenportal dementsprechend seinen sonst üblichen kritischen Ton gegenüber Bitcoin und hebt stattdessen eine Reihe an Faktoren hervor, die auf eine rosige Zukunft für die Kryptowährung hindeutet. Umso interessanter, da es für deren Kurs zuletzt wieder steil nach unten ging.

Bloomberg: Fünf gute Gründe

Dabei sieht Bloomberg fünf Hauptgründe für diesen Optimismus: Der Netzwerkeffekt, die neuen Rekordzahlen bei den Bitcoin-Futures, deutlich verringerte Transaktionszeit, eine immer stärker werdende Hashrate bzw. Rechenleistung des Netzwerks und abschließend die Tatsache, dass Bitcoin kaum Korrelation zu anderen Finanzprodukten aufweist.

„Man muss nur einen Blick auf die Fundamentaldaten und das zunehmende Interesse seitens der Wall Street an der weltgrößten Digitalwährung werfen“, wie der Artikel zunächst feststellt. Und weiter:

„Auch wenn das Trading etwas holprig ist, der Markt der 315 Mrd. US-Dollar Digitalwährung ist weitaus tiefer und liquider als während des Hypes von 2017.“

Bloomberg verweist bei dieser Lesart auf die eingefleischten „Crypto Diehards“, also Fürsprecher, die in der jüngsten Kletterpartie ihrer Kryptowährung keine Spekulationsblase sehen, sondern eine logische Konsequenz. Darunter auch der Cointelegraph Experte Mati Greenspan.

„Diesmal ist es anders“, so Greenspan. Dahingehend führt er aus:

„Das letzte Mal als Bitcoin so hoch stand wie jetzt, war die Blockchain kurz vor dem Kollaps, aber seitdem wurde das Netzwerk deutlich verbessert.“

In einem getrennten Interview mit Bloomberg TV prognostizierte Antoni Trenchev, der CEO des weltgrößten Krypto-Kreditgebers Nexo, am Freitag ein neues Rekordhoch für Bitcoin bis Ende 2020. Dem fügte er an:

„Das Narrativ um Bitcoin als digitales Gold ist stärker als je zuvor. Wenn Bitcoin es lediglich auf 10 % der Marktkapitalisierung von Gold schafft, dann sind wir schon sehr bald bei einem Kurs von 50.000 US-Dollar.“

Bloomberg hebt gesteigerten Derivatehandel für Bitcoin positiv hervor. Quelle: Bloomberg

Bitcoin kann Gold abhängen

Die fehlende Kritik in dem Artikel deutet darauf hin, dass Bitcoin immer mehr als tatsächliches Anlageprodukt angenommen wird, das sowohl für Privatanleger als auch für institutionelle Investoren brauchbar ist.

Die Meinungsänderung des großen Finanzportals könnte durch das massive Wachstum der Kryptowährung seit März bedingt sein, denn in diesen acht Monaten hat Bitcoin nahezu alle anderen Finanzprodukte hinter sich gelassen. Selbst nach dem Rücklauf auf 17.000 US-Dollar steht das bisher Jahreswachstum immer noch bei 135 %, während für Gold 19 % und für den wichtigen Aktienindex S&P 500 12 % zu Buche stehen.

Im Falle von Gold hat Mike McGlone, der Chefstratege von Bloomberg Intelligence, schon längst eine deutlich positivere Meinung zu Bitcoin als seine Kollegen. So ist er überzeugt davon, dass institutionelle Investoren zukünftig verstärkt auf die Kryptowährung setzen werden.

„Wird Bitcoin Gold ersetzen? Die Futures und Kapitalflüsse sagen Ja! Das steigende Open-Interest der Bitcoin-Futures und die zunehmenden Kapitalzuflüsse durch Investoren zeigen im Vergleich zu Gold, für das diese beiden Faktoren rückläufig sind, dass sich die Kryptowährung einen Vorteil herausarbeitet, der nach unserer Meinung zu einer Wertsteigerung führen wird“, wie McGlone sich Anfang der Woche optimistisch gezeigt hatte.

Allerdings ist der Experte zugleich der Ansicht, dass Gold nächstes Jahr wieder zulegen kann, da das Edelmetall gute Voraussetzungen habe, um wieder über die 2.000 US-Dollar Marke zu klettern.

„Die Abschwünge auf die Supports Ende November könnte die Basis für weitere Zugewinne von Gold geschaffen haben“, so McGlone am Freitag.

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Chinesische Polizei konfisziert fast 195.000 BTC – Gefahr für Bitcoin?

Die chinesische Polizei hat Kryptowährungen aus dem PlusToken-Scam im Wert von 4,2 Milliarden US-Dollar konfisziert. Droht jetzt ein Abverkauf?

In einem neuen Urteil berichtet die Polizei erstmals detailliert über den Vorfall. Danach befindet sich ein Prozent des zirkulierenden Bitcoin-Supply aktuell in der Hand der chinesischen Regierung. Insgesamt hat die chinesische Polizei während einer Razzia bei sieben Beschuldigten 194.775 Bitcoin (BTC), 833.083 Ethereum (ETH), 1,4 Millionen Litecoin (LTC), 27,6 Millionen Eos (EOS), 74.167 Dash (DASH), 487 Millionen Ripple (XRP), 6 Milliarden Dogecoin (DOGE), 79.581 BitcoinCash (BCH) und 213.724 Tether (USDT) beschlagnahmt.

Diese Vermögenswerte sind zu Redaktionsschluss umgerechnet 4,2 Milliarden US-Dollar Wert. Als Teil des Urteils gab das Gericht bekannt, dass die Kryptowährungen gemäß der chinesischen Gesetzgebung in die Staatskasse fließen.

Das Yancheng Intermediate People’s Court ging nicht näher darauf ein, wie viel der beschlagnahmten Krypto-Vermögenswerte gehalten oder verkauft werden sollen.

PlusToken-Betrüger kauft sich Luxusautos und Immobillien

Lokale Medien berichten, dass der PlusToken-Scam Krypto-Nutzer mehr als 7,6 Milliarden US-Dollar in Bitcoin und anderen Kryptowährungen gekostet hat. PlusToken warb mit einer Krypto-Arbitrage-Handelsplattform, die den Nutzern tägliche Auszahlungen versprach. Mindestens 500 US-Dollar mussten Nutzer auf die Plattform einzahlen, um eine Rendite zu erhalten.

Einzelheiten des ursprünglichen Urteils sind zunächst nicht veröffentlicht worden, da mehrere Verurteilte Berufung eingelegt haben. Das Yancheng Intermediate People’s Court hat sich nun aber auf die Seite des Bezirksgericht gestellt und die Berufungen zurückgewiesen. Daher sind jetzt neue Details zu dem Strafverfahren verfügbar.

Zwischen dem 6. April 2018 und dem 27. Juni 2019 lockte der Scam über 2,6 Millionen Mitglieder in die Falle. Darüber hinaus flossen allein in diesem Zeitraum Gelder in Höhe von umgerechnet 11 Milliarden US-Dollar auf die Plattform.

Insgesamt wurden 15 Personen verurteilt. Die Kriminellen werden zu zwei bis elf Jahren hinter Gittern mit Geldstrafen zwischen 100.000 und einer Millionen US-Dollar verurteilt.

Außerdem konnte einer der verurteilten bereits mehr als 22 Millionen US-Dollar an Kryptowährungen waschen. Der Betrüger nutzte die Erlöse aus dem Verkauf von Bitcoin und Co. um sich Luxusautos, zwei Dutzend Immobilien sowie Versicherungen in Hongkong zu kaufen.

In den letzten Jahren hat die chinesische Polizei den Kampf gegen Cyberkriminalität verstärkt. Der PlusToken-Vorfall hat dazu geführt, dass eine Vielzahl von Bankkonten die mit Kryptowährungen zu tun haben eingefroren sind. Der Handel mit Bitcoin ist dadurch noch schwerer für die chinesischen Bürger

China: Über Nacht zum Bitcoin-Wal

Durch die jüngsten Ereignisse ist die chinesische Regierung nun Bitcoin-Hodler. Es ist aber immer noch unklar was genau mit den beschlagnahmten Kryptowährungen passiert. Die konfiszierte Menge ist gigantisch und könnte eine Gefahr für den Bitcoin-Kurs sein:

Nach aktuellem Stand befindet sich laut TheBlocks Director of Resarch ein Prozent des gesamten Bitcoin-Supplys in Hand des chinesischen Staates. Es ist möglich, dass diese Nachricht in den kommenden Wochen zu einer erhöhten Volatilität am Krypto-Markt führt.

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Horizen CEO: „Bitcoin wird noch weiter schwanken, aber das ist nicht schlimm“

In den 12 Jahren seit seiner Gründung ist Bitcoin (BTC) allen voran für die Volatilität seiner Kurszyklen bekannt. Obwohl einige Stimmen zwar meinen, dass Bitcoin sich nichtsdestotrotz als Wertaufbewahrungsmittel eignet, weil die Schwankungen immerhin konstant bleiben, gibt es auch Kritiker dieser These wie zum Beispiel Horizen CEO Rob Viglione.

„Die einzige Konstante von Bitcoin und den Kryptomärkten ist, dass sie mit einem hohen Grad an Unsicherheit behaftet sind“, wie Viglione dementsprechend gegenüber Cointelegraph meint. Und weiter: „Wir erleben in Echtzeit die Geburt einer neuen Branche, eines neuen Geldsystems und einer neuen Peer-to-Peer Wirtschaft. Die Erschaffung einer neuen Welt geht eben nicht ganz reibungslos vonstatten.“

Bitcoin ist dezentral, kennt keine Landesgrenzen und untersteht keiner Regierung. Nutzer können die Kryptowährung schnell und anonym versenden. Darüber hinaus ist sie öffentlich verfügbar und verfügt über eine begrenzte Umlaufmenge. Der Programmiercode sieht vor, dass die Anstiegsrate der Umlaufmenge von Bitcoin alle vier Jahre wortwörtlich „halbiert“ wird, solange bis die maximale Umlaufmenge erreicht ist. Damit soll für eine gezielte Verknappung gesorgt werden.

Auf Grundlage dieser Halbierungen hat der Krypto-Analyst PlanB das sogenannte Stock-To-Flow Prognosemodell (S2F) entworfen, das die vorhandene Umlaufmenge (Stock) mit der Anstiegsrate der Umlaufmenge (Flow) ins Verhältnis setzt und daraus die zukünftige Kursentwicklung ableitet. Mit diesem Modell lässt sich in die Schwankungen des Kurses zumindest etwas Sinn und Konstanz bringen, allerdings bleibt auch hier das menschliche Element außen vor. Deshalb wird es immer einen Rest Unsicherheit geben, wie Viglione meint.

„Ja, die Entwicklung der verfügbaren Umlaufmenge von Bitcoin ist von Anfang an festgelegt, jeder kann mit einem hohen Maß an Sicherheit berechnen, wie groß das Angebot heute ist und wie groß es morgen ist, aber die Nachfrageseite unterliegt nichtsdestotrotz wilden Schwankungen“, so der Experte. Dahingehend ergänzt er: „Naturgemäß wird die Unsicherheit mit zunehmender Annahme durch den Mainstream weniger werden, aber es ist auch irgendwie spannend, in der Geburtsstunde der Kryptobranche dabei zu sein.“

MyEtherWallet CEO und Gründer Kosala Hemachandra sieht ebenfalls wenig Konstanz in der Kursentwicklung von Bitcoin. „Wir Menschen tendieren besonders in der Trading-Welt dazu, Muster zu sehen, wo keine sind“, so der Experte. Dieses Phänomen namens Apophenie würde darauf schließen lassen, dass die Kursbewegungen der marktführenden Kryptowährungen doch eher als willkürlich zu betrachten sind. Allerdings räumt Hemachandra ein, dass die Kursentwicklung grundsätzlichen Mechanismen unterliegt:

„Es ist natürlich trotzdem völlig logisch, dass der Kurs steigt, wenn das vorhandene Angebot weniger wird. Das liegt einfach daran, dass die Nachfrage immer noch die gleiche ist.“

Und auch andere Faktoren können eine Auswirkung auf Bitcoin haben, so wie technologische Entwicklungen oder die Popularität.

Im Zuge des jüngsten Höhenflugs ist auch die Popularität der Kryptowährung nach oben gegangen, was ein positiver Nebeneffekt sein könnte, der der Kursentwicklung langfristig zuträglich ist, auch wenn die Volatilität schon bald wieder für einen Rücklauf sorgt.

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Bitcoin fällt weiter – Größter Abschwung seit März

Bitcoin (BTC) rutscht am heutigen 26. November weiter ab, wobei der Verkaufsdruck inzwischen für den größten Verlust seit März gesorgt hat.

Mehr als 3.000 US-Dollar Verlust in 24 Stunden

Wie die Daten von Cointelegraph Markets und TradingView zeigen, konnte der Absturz der marktführenden Kryptowährung auch nicht vom Support bei 17.000 US-Dollar aufgehalten werden, wodurch der Abschwung auf ein zwischenzeitliches Tief von 16.300 US-Dollar führte.

Bei Redaktionsschluss ist Bitcoin zurück bis auf 16.800 US-Dollar geklettert, allerdings schwankt der Kurs weiterhin. Mit den jüngsten Verlusten setzt sich ein frischer Abwärtstrend fort, der erst am Mittwochmorgen begonnen hat, nachdem der Kurs zuvor bis auf 19.500 US-Dollar vorangeschritten war .

Bitcoin-Monatsdiagramm. Quelle: TradingView

Die große Kryptobörse OKEx hatte im Laufe des Tages bekanntgegeben, dass sie ihre Auszahlungen wieder freigegeben hat. Ki Young Ju, Gründer des Marktforschungsportals CryptoQuant, stellte daraufhin fest, dass es verstärkte Abflüsse von OKEx in Richtung von Wallets und anderen Kryptobörsen gibt.

„Die Bitcoin-Abflüsse von OKEx auf andere Kryptobörsen belief sich zu diesem Zeitpunkt auf 493 BTC“, wie Ju dahingehend auf Twitter schreibt. Und weiter:

„83 % aller insgesamt abgeflossenen Gelder sind in Wallets gegangen, die nicht zu Kryptobörsen gehören. Dies könnte auf lange Sicht ein gutes Zeichen sein.“

Die Logik hinter der Schlussfolgerung des Analysten ist, dass sich Anleger scheinbar vermehrt dazu entscheiden, ihre Krypto-Vermögen langfristig zu halten, anstatt diese zu veräußern.

Geplante Krypto-Regulierung wirkt zusätzlich negativ

Allerdings gibt es noch weitere Negativmeldungen für Bitcoin, denn wie Coinbase CEO Brian Armstrong meint, soll die US-Regierung neue Regulierungsvorgaben für Krypto-Wallets planen, die weitreichende Folgen haben könnten. Dabei rechnet Armstrong mit dem Schlimmsten:

„Wenn diese Regulierungsvorschriften tatsächlich umgesetzt werden, wäre das sehr schlecht und hätte einen nachhaltigen negativen Effekt auf den US-Markt. Stellen wir uns nur mal vor, in den Anfangszeiten des Internets hätten wir für Onlineunternehmen die gleichen Regulierungsvorschriften gemacht wie für Telefongesellschaften. Zum Glück hat das niemand getan.“

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Wie erwartet – Bitcoin fällt „endlich“ um 11 %, Wale buchen Gewinne aus

Innerhalb von wenigen Minuten ist Bitcoin (BTC) am heutigen 26. November um 1.000 US-Dollar abgerutscht, wodurch der „längst überfällige“ Rücklauf des Kurses bei 19.500 US-Dollar Wirklichkeit geworden ist.

Bitcoin fällt zurück auf 17.250 US-Dollar

Wie die Daten von Cointelegraph Markets und TradingView zeigen, ging es für Bitcoin am Mittwochmorgen heftig nach unten.

Nachdem die marktführende Kryptowährung zuvor fast bis auf 19.500 US-Dollar klettern konnte, begab sie sich zunächst in eine Seitwärtsbewegung, die anschließend in einen Abschwung bis auf 17.250 US-Dollar überging. Damit steht der Tagesverlust bei knapp 5 %.

Bitcoin-Stundendiagramm. Quelle: TradingView

Viele Analysten hatten in den letzten Tagen davor gewarnt, dass ein solcher Rücklauf schon längst überfällig sei. Darunter auch CNBC-Moderator Brian Kelly und Krypto-Trader Tone Vays, letzterer hatte gar einen Absturz bis auf 14.000 US-Dollar prognostiziert.

Auch mehrere Kennzahlen hatten darauf hingedeutet, dass Verluste bevorstehen. Eine der deutlichsten Warnungen kam dabei vom sogenannten „Crypto Fear and Greed Index“, denn das „Angstbarometer“ stand im November auf Rekordwerten bezüglich der „Gier“ (Greed) der Krypto-Anleger.

Krypto-Angstbarometer zeigt extreme Gier an. Quelle: Alternative.me

Wale wollen Gewinne ausbuchen?

Der plötzliche Abschwung, der also wenig unerwartet kam, kam gleichzeitig mit großen Volumen an BTC, die auf Kryptobörsen verschoben wurden. Dies könnte darauf hindeuten, dass viele der größeren Investoren nahe dem Bitcoin-Rekordhoch von 20.000 US-Dollar ihre Gewinne ausbuchen wollen.

Der Mittelwert der Kapitalzuflüsse auf Kryptobörsen hat sich in den letzten paar Stunden erhöht. Daraus können wir ableiten, dass die Großinvestoren (Wale) ihre Bitcoin auf Kryptobörsen verschieben“, wie Ki Young Ju, der Gründer des Krypto-Marktforschungsportals CryptoQuant, die Lage auf Twitter zusammenfasst. Und weiter:

„Die langfristigen Kennzahlen belegen jedoch, dass der Kaufdruck weiter anhält. Ich denke also, dass wird in ein paar Tagen trotzdem über 20.000 US-Dollar klettern können.“

Kapitalzuflüsse auf Kryptobörsen. Quelle: CryptoQuant/ Twitter

Die Fundamentaldaten von Bitcoin unterstreichen diesen Optimismus, so wird die Mining-Difficulty in den nächsten Tagen wohl um 7,3 % angepasst, was für eine weiterhin steigende Hashrate der zugehörigen Blockchain sorgen könnte.

Bei Redaktionsschluss liegt der Bitcoin-Kurs nach kleinerer Erholung nahe 17.900 US-Dollar.

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Ebay: Mit Lolli bei jedem Kauf 1 Prozent in Bitcoin verdienen

Auf Ebay die Black Friday-Angebote nutzen und gleichzeitig in BTC investieren? Das macht die neue Integration der Lolli-App möglich.

Unser aller Email-Postfach wird derzeit von allen möglichen Angeboten zum Black Friday geflutet. Dabei droht eine Meldung unterzugehen, die besonders die Ebayer unter den Krypto-Fans frohlocken lassen dürfte. Das Online-Auktionshaus arbeitet nämlich mit Lolli, einer auf Kryptowährungen spezialisierten Shopping-App zusammen. Gemeinsam hat man für die 127 Millionen Ebay-Nutzer eine Möglichkeit geschaffen, Zahlungen in Bitcoin vorzunehmen. Dies geht aus einem Blogpost auf der Lolli-Homepage hervor. Dort schreibt Matt Senter, CTO und Co-Gründer von Lolli:

Wir sind stolz darauf, pünktlich zum Black Friday und Cyber Monday mit eBay zu starten, um unsere treuen Lolli-Käufer zu verwöhnen. Wir haben unermüdlich daran gearbeitet, diese Integration rechtzeitig zu ermöglichen, damit die Menschen bei all ihren Urlaubseinkäufen in diesem Jahr Bitcoin verdienen können.

Matt Senter, Lolli-CTO und Co-Gründer

Lolli bietet nämlich auch noch ein Belohnungsverfahren innerhalb der Ebay-Integration an. Die Kunden erhalten einen Bonus in Form von Bitcoin oder Bargeld, wenn sie in den über 1.000 Partnergeschäften von Lolli einkaufen. Die kostenlose Chrome-Erweiterung des Unternehmens sendet Browser-Benachrichtigungen aus, wenn ein Benutzer die Website eines Partner-Händlers besucht. Zu diesen Partner-Händlern gehört jetzt auch Ebay. Laut der Ankündigung werden die Kunden 1 Prozent des Kaufbetrages in Bitcoin (BTC) erhalten. Dieses Angebot ist in Zeiten des derzeitigen Bitcoin-Höhenflugs natürlich besonders attraktiv, auch wenn der Gegenwert des Bonus auf 50 US-Dollar limitiert ist.

Vor knapp anderthalb Jahren hatte es schon einmal Gerüchte über eine BTC-Integration bei Ebay gegeben. Das Ganze hatte sich aber schlussendlich als Werbeaktion für eine neue Kategorie entpuppt.

Ebay und PayPal gehörten einst zusammen

Man kann diese neue Kampagne daher mit Fug und Recht als eine Art Doppelstrategie bezeichnen. Anders als bei üblichen Bonusprogrammen geht es hier auch darum, eine Klientel sozusagen en passant mit Kryptowährungen vertraut zu machen.

Marktbeobachter gehen davon aus, dass der Cyber Monday ein noch größerer Online-Verkaufstag sein wird als der Black Friday. Die Verbraucher werden rund 12,7 Milliarden US-Dollar für den Cyber Monday ausgeben, ein Sprung von 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, so die Daten von Adobe Analytics. Im Vergleich dazu wird für den Black Friday ein Online-Umsatz von 10 Milliarden US-Dollar prognostiziert.

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass Ebayer nun vom Bitcoin-Höhenflug profitieren können. Denn viele machen die BTC-Käufe von PayPal für den hohen Bitcoin-Kurs verantwortlich. 16 Jahre lang gehörten Ebay und PayPal zusammen. 2002 kaufte Ebay den Online-Zahlungsdienstleister für schlappe 1,5 Milliarden US-Dollar. Seit 2015 agierte PayPal als dann eigenständiges Tochterunternehmen und ging im gleichen Jahr an die Börse.

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Novogratz: „Jeder sollte 2 bis 3 % seines Vermögens in Bitcoin investieren“

Vor dem Hintergrund des jüngsten Höhenflugs von Bitcoin (BTC) empfiehlt Galaxy Digital CEO Mike Novogratz den Anlegern, mindestens noch bis 2025 an ihren Krypto-Vermögen festzuhalten.

Dies begründet Novogratz am Mittwoch im Interview mit Yahoo Finance damit, dass der momentane Aufwärtstrend der marktführenden Kryptowährung von institutionellen Investoren und privaten Großinvestoren getrieben wird, die allerdings nur „langsam in den Markt eintreten“. Dabei verweist er unter anderem auf die beiden großen Zahlungsdienstleister PayPal und Square, die inzwischen in Bitcoin investieren, und den Milliardär Stanley Druckenmiller, der zuletzt sogar meinte, dass der Krypto-Marktführer besser ist als Gold.

„Bitcoin ist zu einem Absicherungsmittel auf Makroebene geworden, das sowohl in den USA als auch im Rest der Welt als Absicherung gegen die Abwertung von Fiatwährungen gesehen wird“, wie Novogratz erklärt. Daraus schlussfolgert er: „Jeder sollte 2 bis 3 % seines Privatvermögens in Bitcoin investieren, und erst in fünf Jahren wieder auf diese zugreifen, denn dann werden sie schon viel mehr Wert sein.“

Der Galaxy Digital CEO geht zwar davon aus, dass Bitcoin weiterhin im Kurs schwanken wird, allerdings hält er es für unwahrscheinlich, dass es „wieder zurück unter 12.000 US-Dollar geht“. Vergangene Woche prognostizierte er gegenüber der englischen Schauspielerin Maisie Williams auf Twitter, dass Bitcoin irgendwann bis auf 65.000 US-Dollar klettert, was er einerseits mit der Verknappung der Kryptowährung und andererseits mit „haufenweise neuen Käufern“ begründet.

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Bitcoin-Kurs, Altcoins und Dow Jones verzeichnen Rekordhochs

Am Dienstag zeigten die Bullen, dass sie die volle Kontrolle über den Krypto-Markt haben, als Bitcoin (BTC) auf 19.418,97 US-Dollar stieg und mehrere Top-10-Altcoins einen zweistelligen Anstieg auf neue Höchststände im Jahr 2020 verzeichneten.

Die Performer des Tages waren Stellar Lumens (XLM) und XRP mit einem Zuwachs von je 53 Prozent und 38 Prozent. 

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Bei all der Aufregung und der Vorfreude auf einen möglichen BTC-Anstieg auf 20.000 US-Dollar haben Krypto-Händler möglicherweise eine ebenso beeindruckende Entwicklung auf den traditionellen Märkten verpasst.

Am selben Tag stieg auch der Dow um mehr als 400 Punkte und erreichte mit 30.046 Punkten ein neues Allzeithoch. Der S&P 500 und Nasdaq folgten dem Beispiel mit einem Plus von je 1,6 Prozent und 1,3 Prozent.

Dow (DJI) Tageschart. Quelle: TradingView

Marktanalysten zufolge gab es 4 Gründe für den dringend nötigen Vertrauensschub auf den Märkten. Das sind die Entwicklung von drei wirksamen COVID-19-Impfstoffen, extrem niedrige Zinssätze seitens der US-Zentralbank, die Möglichkeit eines weiteren Konjunkturpakets und das zunehmende Tempo des Übergangs zwischen der Trump- und Biden-Regierung.

Bei Redaktionsschluss stiegen der S&P 500 und Nasdaq-Futures weiter. Das deutet darauf hin, dass sich die Rallye fortsetzen könnte.

Seit Jahresbeginn ist der DOW um 6,84 Prozent und der S&P 500 um 10,73 Prozent gestiegen. Das sind zwar gute Renditen für die Portfolios aller Anleger, aber Bitcoin hat beide weit übertroffen und hat nach Angaben von Skew derzeit ein Wachstum um 166,67 Prozent verzeichnet.

Makro-Vermögenswerte seit Jahresbeginn. Quelle: Skew

Überraschenderweise entwickelt sich Ether (ETH) weiterhin sogar besser als Bitcoin. In der vergangenen Woche begann der führende Altcoin eine parabolische Rallye, die den Kurs mit 623 US-Dollar auf ein neues Hoch für das Jahr 2020 brachte.

Bitcoin und Ethereum Jahresentwicklung. Quelle: Daten zu digitalen Vermögenswerten

In der Regel dreht sich die Berichterstattung um Bitcoin und Ether. Aber diese Woche hat gezeigt, dass Altcoins nicht übersehen werden sollten.

Die beiden führenden digitalen Vermögenswerte nach Marktkapitalisierung haben bisher eine erstaunliche Rallye hingelegt. Doch die Daten der Analyse-Webseite TheTIE zeigen, dass auch Altcoins mit kleineren Marktkapitalisierungen ernsthafte Wellen schlagen.

Krypto-Vermögenswerte Twitter-Trends (24 Stunden). Quelle: TheTIE

In den vergangenen 24 Stunden explodierte das Tweet-Volumen für ausgewählte Altcoins. Viele von ihnen erzielten Gewinne in ihren BTC-, USD- und USDT-Paaren.

Nach einem so starken Bitcoin-Aufschwung kann der digitale Vermögenswert in eine kurze Konsolidierungsphase eintreten oder sogar noch einmal tiefer liegende Unterstützungen testen. In der Vergangenheit sind Gelder in diesen Situationen in Altcoins geflossen und ließen diese höher steigen.

Sollte Bitcoin in den kommenden Tagen stagnieren, könnten Anleger diese Vorgehensweise wiederholen und damit die derzeitige Altcoin-Rallye weiter vorantreiben.

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Macht der Gelddruck ein neues Bitcoin-Allzeithoch zunichte?

Der Bitcoin (BTC)-Kurs stieg im Jahr 2017 auf fast 20.000 US-Dollar. Daraufhin ist er im Laufe eines mehrjährigen Bärenmarktes um 80 Prozent gefallen. In den vergangenen Jahren ist das Vermögen nie wieder in die Nähe dieser Höchststände geklettert, zumindest bis jetzt. Bei Redaktionsschluss ist die erste Kryptowährung wieder nur wenige Prozentpunkte von ihrem vorherigen Allzeithoch entfernt.

Auch wenn die Marke von 20.000 US-Dollar als psychologisch wichtige Schwelle gilt, wird Bitcoin zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Inflation nicht tatsächlich sein Allzeithoch wieder erreichen, wenn man die Kaufkraft betrachtet.

„Wenn Sie #Bitcoin im Dezember 2017 an der Spitze gekauft haben, werden Sie Ihre Kaufkraft erst dann wirklich zurückgewinnen, wenn wir 21.240 US-Dollar erreicht haben“, so der Podcaster Vlad Costea in einem Tweet am Dienstag. Costea verwendete 20.000 US-Dollar als Bitcoin-Hoch. Die Zahlen und Daten gab er dann in einen Inflationsrechner ein, um möglichst genaue Zahlen zu ermitteln.

US-Dollar-Inhaber verlieren durch die Inflation jährlich im Durchschnitt etwa 2 Prozent ihrer Kaufkraft. Offizielle Daten zeigen, dass es eine Inflationsrate von 2,13 Prozent im Jahr 2017 gab, 2,49 Prozent im Jahr 2018, 1,76 Prozent im Jahr 2019 und 1,86 Prozent im Jahr 2020.

Das letzte Allzeithoch von Bitcoin variierte von Börse zu Börse. Der Kursindex von Coinbase zeigt, dass Bitcoin am 16. Dezember 2017 ein Rekordhoch von 19.891,99 US-Dollar erreichte. Bei diesem Kurs muss Bitcoin 21.131,02 US-Dollar erreichen, um wieder die gleiche Kaufkraft wie im Jahr 2017 zu erreichen, wie der Inflationsrechner von Officialdata.org errechnete.

Andere frühere historische Bitcoin-Niveaus weisen ebenfalls inflationäre Auswirkungen auf, wenn auch nicht sonderlich bemerkenswerte. Das Bitcoin-Niveau von 1.200 US-Dollar im Jahr 2013 entspricht nach heutigen Wert etwa 1.341 US-Dollar.

Es wird sich zeigen, ob der Gelddruck in den Vereinigten Staaten im Jahr 2020 letztlich eine größere inflationäre Auswirkung auf den US-Dollar haben wird als der derzeit angegebene Wert von unter 2 Prozent.

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