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Korrelation zwischen Bitcoin und Aktienmärkten erreicht neues Rekordhoch

Bitcoin verzeichnet aktuell eine außergewöhnlich hohe Korrelation mit den Aktienmärkten, so hat die Korrelation zwischen der Kryptowährung und dem wichtigen Aktienindex S&P 500 ein neues Rekordhoch erreicht.

Wie die Daten von Skew zeigen, lag die einjährige Korrelation am Donnerstag bei einem Wert von 0,38, nachdem die Kennzahl zuvor in der Woche schon einen neuen Rekord aufgestellt hatte.

Bitcoin - S&P 500 Realized Correlation

Korrelation zwischen Bitcoin und S&P 500. Quelle: Skew

Die Korrelation mit den Aktienmärkten hat zuletzt stetig zugenommen, wodurch der Einjahreswert gleich mehrfache Rekorde aufgestellt und sich dabei selbst übertroffen hat. Auch die einmonatige Korrelation hat am Mittwoch mit 0,78 einen neuen Rekordwert erreicht, seitdem ist sie jedoch zurück auf 0,61 gefallen.

Während die Korrelation zwischen Bitcoin und den Aktienmärkten also neue Höhen erklimmt, hat die Korrelation zwischen der Kryptowährung und Gold nachgelassen. Denkbar ungünstig, denn das Edelmetall ist jüngst auf einen Kurswert von mehr als 1.800 US-Dollar gestiegen, was gleichsam der höchste Stand seit 2011 ist.

Eine neue Studie der Marktforschungsabteilung der Kryptobörse Kraken bestätigt, dass die Zusammenwirkung zwischen Gold und Bitcoin abgenommen hat. So ist die 30-tägige Korrelation zwischen den beiden Wertaufbewahrungsmitteln auf ein viermonatiges Tief von -0,49 abgerutscht, was deutlich schlechter ist als der Jahresdurchschnitt von 0,24.

Zeichen der Reife?

Die Korrelation zwischen Bitcoin und dem Aktienmarkt hat im Zuge der Corona-Krise und nach dem Crash der Kryptowährung auf 3.750 US-Dollar merkbar zugenommen. Ein Bericht von Cointelegraph hatte vermutet, dass diese Zusammenwirkung im Anschluss an das Bitcoin-Halving ein Ende finden könnte, allerdings ist genau das Gegenteil eingetreten. Dies ist womöglich darauf zurückzuführen, dass die Nachwirkungen der Corona-Krise noch immer zu spüren sind.

Obwohl es gemeinhin heißt, dass eine zunehmende Korrelation zwischen Bitcoin und Aktien ein Zeichen der Reife ist, ist Bitcoin nichtsdestotrotz weiterhin anfällig dafür, durch den Derivathandel in Probleme zu geraten.

Einige Experten sind allerdings der Meinung, dass die steigende Korrelation darauf hindeutet, dass Bitcoin inzwischen in immer mehr traditionellen Portfolios auftaucht, was in der Tat ein Beleg für fortschreitende Adoption wäre.

Steht Bitcoin vor neuem Abschwung?

Nachdem das Halving und der damit einhergehende Hype mittlerweile vorüber sind, ist der Bitcoin-Kurs abgeflacht. Dadurch konnte die Kryptowährung allerdings eine außergewöhnlich niedrige Volatilität erzielen, die zuletzt im November 2018 auf einem ähnlichen Wert lag.

Monthly Bitcoin volume trading into fiat or stablecoin

Monatliches Bitcoin-Handelsvolumen in Landeswährungen und Stablecoins. Quelle: CryptoCompare

Die verminderte Volatilität kommt allerdings im Gleichschritt mit verringerten Handelsvolumen, so zeigen die jüngsten Daten, dass die Handelsvolumen für die Währungspaare BTC/USDT und BTC/USD im Juni jeweils um 56 % bzw. 44 % nachgelassen haben.

Je mehr sich der Kurs an der 9.300 US-Dollar Hürde die Zähne ausbeißt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es bald zu einem Abschwung kommt. Dementsprechend haben Anleger die 9.500 US-Dollar Marke als kurzfristiges Ziel anvisiert, das es zu erreichen gilt, um ein solches Szenario zu verhindern. Sollte dies nicht gelingen, könnte Bitcoin zurück bis auf 8.000 US-Dollar fallen.

Diese Entwicklung betrifft sowohl den Spot-Markt, also den direkten Handel von Bitcoin, als auch auch den Derivathandel. So ist das Derivat-Handelsvolumen im Juni um 35,7 % gefallen, was der niedrigste Wert im bisherigen Jahr 2020 ist, und das Spot-Volumen hat um 49,3 % abgebaut.

Rückläufige Handelsvolumen, niedrige Volatilität, hohe Korrelation mit den Aktienmärkten und abnehmende Korrelation mit Gold sind eine gefährliche Mischung, die den Bitcoin-Kurs womöglich in einen Abwärtsstrudel reißen könnte.

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„Es sieht schlecht aus“ – Bitcoin-Futures könnten auf baldigen Crash hindeuten

Die jüngsten Entwicklungen der Bitcoin-Futures lassen die Krypto-Experten aufhorchen, denn laut den Daten vom 10. Juli könnte ein heftiger Abschwung für Bitcoin (BTC) die Folge sein.

Der Cointelegraph Markets Analyst filbfilb hat auf Twitter ein entsprechendes Kursdiagramm der Bitcoin-Futures von CME gepostet und kommt dabei zu einem besorgniserregenden Schluss.

Wiederholt sich der Crash vom März?

„Es sieht schlecht aus“, wie der Experte bei Betrachtung eines Volumen-Indikators feststellt. So weist er darauf hin, dass die Konstellation der Kennzahl aktuell ähnlich ist wie in der Woche vor dem großen Crash im März, als Bitcoin bis auf 3.600 US-Dollar abgestürzt war.

„Fast dasselbe Bild wie vor dem letzten großen Crash und ein klares absteigendes Dreieck mit heftigen Widerständen.“

Insbesondere die Kennzahl „Commitment Of Traders“ (COT), die sowohl Privatanleger als auch professionelle Investoren betrachtet, befindet sich in der gleichen Stellung wie einige Tage vor dem Crash im März. Die COT wird immer freitags ausgewertet und bezieht sich auf die Daten bis zum vorherigen Dienstag, was bedeutet, dass die Kennzahl den Status Quo der letzten paar Tage abbildet.

prior to the crash. COT is updated on Fridays using data from the previous Tuesday; as such, the metric gives a snapshot of the status quo several days previously.

„Ich bezweifle, dass sich daran viel geändert hat“, wie filbfilb gegenüber Cointelegraph mahnt. Ein heftiger Abschwung könnte also kurz bevorstehen.

CME Bitcoin futures chart with March similarities highlighted

Kursdiagramm der CME Bitcoin-Futures, Vergleich zwischen März und Juli markiert. Quelle: filbfilb/ Twitter

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Bitcoin-Kurs (BTC) zieht Altcoins nach unten

Der Bitcoin-Kurs konnte den Aufwärtskanal nicht weiter verfolgen und ist auf knapp 9.200 US-Dollar gefallen. Die Altcoins verlieren auch an Stärke.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) notiert aktuell bei knapp 9.200 US-Dollar. Damit ist die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung in den letzten 24 Stunden um 2,5 Prozent gefallen.

Im Wochenverlauf liegt der Bitcoin-Kurs noch 0,5 Prozent im Plus. Innerhalb der letzten 30 Tage musste die Digitalwährung 6 Prozent abgegben. Einige Altcoins trifft die Abwärtsbewegung umso stärker.

Stellar (XLM) und Dogecoin (DOGE) geben ab

Den Stellar-Kurs haben die letzten 24 Stunden vergleichsweise hart getroffen. Hat am gestrigen 09. Juli noch alles nach einer Aufwärtsbewegung ausgesehen, muss Stellar Lumens einen Abschlag von knapp 10 Prozent verkraften. Der XLM-Kurs notiert bei 0,085 US-Dollar.

Im 7-Tagesverlauf kann Stellar dennoch glänzen; hier legte der XLM Coin um 25 Prozent zu. In den letzten 30 Tagen verzeichnet die Kryptowährung ein Plus von knapp 10 Prozent. Damit performt er trotz kurzfristiger Abgaben im Monatsverlauf besser als der Bitcoin-Kurs.

Der Dogecoin-Kurs (DOGE) ist mit 0,0038 US-Dollar um 7,7 Prozent gefallen. In den letzten sieben Tagen sind es dennoch 70 Prozent Zuwachs, die der Spaßcoin verzeichnen kann. Im Monatsverlauf gewinnt die Shiba-Inu-Münze 55 Prozent. Mit Blick auf den Wochenchart muss man einräumen: Gesundes Wachstum sieht anders aus.

Ansonsten bewegen sich die Abgaben der Altcoins im verkraftbaren Bereich. Der Ethereum-Kurs ist um 3 Prozent auf 237 US-Dollar gefallen. Der Ripple-Kurs (XRP) notiert mit 0,19 US-Dollar 4,6 Prozent unter seinem Vortagsniveau. IOTA fällt um 3 Prozent und liegt nun bei 0,24 US-Dollar.

Bitcoin-Kurs löst Liquidierungen aus

Dass der Bitcoin-Kurs unter die Trendlinie von 9.200 US-Dollar gerutscht ist, hat auf der Krypto-Exchange BitMex Liquidierungen in Höhe von 15 Millionen US-Dollar ausgelöst. Im Stundenverlauf ist der Relative Strength Index (RSI) in den überverkauften Bereich gefallen. Nun liegt es an den Tradern, das Handelsvolumen im Auge zu behalten. Um wieder in bullishes Territorium zu gelangen, muss der Bitcoin-Kurs den gleitenden Mittelwert (EMA) der letzten 20 Tage überwinden. Dieser liegt aktuell bei 9.300 US-Dollar. Sollte der Kurs seine Abwärtsbewegung dennoch fortsetzen, sind weitere Abgaben denkbar. Als nächstes Ziel für den Bitcoin-Kurs wäre dann die 9.000 US-Dollar-Marke fällig.

Was die Szene bewegt

Aufsehen dürfte in den kommenden Tagen wieder einmal die Skandalbörse BitFinex erregen. Aktuell muss sie sich vor Gericht verantworten, unter anderem geht es um den Vorwurf, 850 Millionen US-Dollar veruntreut zu haben. Laut einem kürzlich veröffentlichen Gerichtsdokument hat sich das zuständige Gericht in New York dagegen entschieden, den Einsprüchen der Bitcoin-Börse statt zu geben. Diese hatte dahingehend argumentiert, dass sie nicht unter den Zuständigkeitsbereich der New Yorker Gerichtsbarkeit falle. BitFinex steht zudem im Verdacht, gemeinsam mit Stable-Coin-Herausgeberin BitFinex den Bitcoin-Kurs manipuliert zu haben.

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Korrelation mit Gold deutet Aufschwung an, Experte warnt vor neuem Crash

Bitcoin (BTC) hängt sich an die Entwicklung von Gold dran und könnte dadurch ebenfalls bis auf ein neues Rekordhoch katapultiert werden, wie eine Kryptobörse prognostiziert.

In einem Twitter-Eintrag vom 9. Juli weist die Latoken dementsprechend auf die zunehmende Korrelation zwischen dem Edelmetall und BTC hin.

Korrelation nimmt wieder zu?

Da der Goldkurs diese Woche erstmals wieder seit 2011 über die 1.800 US-Dollar Marke klettern konnte, steht deshalb nun auch der marktführenden Kryptowährung ein deutlicher Aufschwung bevor, so die Schlussfolgerung Kryptobörse.

So heißt es in dem Tweet:

„#Gold erreicht ein 9-jähriges Hoch und der Aufschwung von #Bitcoin hat gerade erst begonnen. Zuletzt gab es eine zunehmende Korrelation zwischen #BTC und Gold.“

Bei Redaktionsschluss liegt der Goldkurs auf 1.813 US-Dollar, was einem Monatsgewinn von 7 % entspricht.

Sowohl Gold-Anleger als auch Bitcoin-Anleger konnten sich durch Investitionen in die beiden Wertaufbewahrungsmittel vor Verlusten durch die Corona-Krise schützen. Während Bitcoin in dieser Zeit ein insgesamtes Plus von 31,7 % eingefahren hat, hat Gold einen Zuwachs von 18,3 % erreicht.

Am heutigen Donnerstag konnte Bitcoin um 1,1 % zulegen und klettert damit auf einen Kursstand von 9.840 US-Dollar. Damit befindet sich die Kryptowährung weiterhin oberhalb des Widerstands von 9.300 US-Dollar, der den Kurs zuvor fast zwei Wochen lang gedeckelt hatte.

Bitcoin vs. gold 1-year chart

Bitcoin im Jahresvergleich zu Gold. Quelle: Skew

Ähnliches Szenario wie vor dem Crash?

Als die Finanzmärkte im März zusammengebrochen sind, konnte Bitcoin sich relativ schnell wieder erholen. Allerdings warnt ein Trader, dass die aktuelle Kursentwicklung von Bitcoin ähnlich ist wie vor dem Crash, der die Kryyptowährung auf 3.600 US-Dollar abgesenkt hatte.

So zeigt der Krypto-Trader NebraskanGooner auf Twitter auf, dass das Kursdiagramm der letzten Tage Ähnlichkeiten zu Mitte März aufweist.

BTC/USD chart showing behavior patterns

Bitcoin-Kursentwicklung von Mitte März bis Juli. Quelle: NebraskanGooner/ Twitter

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Bitcoin-Kurs (BTC) kurz vor Absprung? Marktupdate

Der Bitcoin-Kurs hat zwar an Boden dazugewonnen, von einem Befreiungsschlag kann jedoch keine Rede sein. Nach wie vor verharrt die Kryptowährung im Wartestand.

Der Bitcoin-Kurs ist in den letzten 24 Stunden etwas aus seinem Sommerloch empor geklettert. Mit einem Plus von 1,3 Prozent und einer Schwankungsbreite von knapp 250 US-Dollar auf Tagessicht notiert die Krypto-Leitwährung bei aktuell 9.400 US-Dollar. Im Wochenvergleich steigt die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung somit um 1,7 Prozent.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Bitcoin-Kurs am Scheideweg

Seit Wochen verharrt der Bitcoin-Kurs in einer Kursspanne zwischen 9.000 und 10.000 US-Dollar und hat damit eine vergleichsweise geringe Volatilität gezeigt. Die spannende Frage bleibt, in welche Richtung der nächste „big Move“ ausschlägt. Dem aktuellen Bericht von Santiment nach befindet sich der Bitcoin-Kurs in einem Schwebezustand. Demnach habe die „Token Cirulation für Bitcoin bisher den zweiten Monat in Folge nicht gut ausgesehen“.

Wenn sich der NVT-Wert den Juli über auch oberhalb der Trendlinie bewegt, ist dies ein bearishes Signal. Santiment zufolge haben zwei „rote Monate“ in Folge stets zu einer Abwärtskorrektur des Bitcoin-Kurs geführt.

Auch die Metrik der DAA (Daily Active Addresses) vs. Price Divergence steckt in einer neutralen Zone fest.

Seit dem Schwarzen Donnerstag begann die DAA für Bitcoin Mitte Mai ihre erste konsistente Serie von roten Signalen zu sehen, und seither ist der Bitcoin-Kurs nicht mehr auf 10.000 US-Dollar zurückgegangen.

Auch das jüngste Erreichen eines Allzeithochs der Daily Active Addresses sei „kein wirklicher Bodenindikator“, auch wenn es auf einen Aufwärtstrend hindeute.

Wale stranden bei OKEx

Kaiko hat in einem Bericht die börslichen Aktivitäten von Walen im Juni analysiert, wobei in der Auswertung alle Transaktionen mit 10 oder mehr BTC berücksichtig wurden.

Mit 8.500 Transaktionen mit ≥ 10 BTC im Juni ist die Bitcoin-Börse OKEx der beliebteste Handelsplatz für die großen Fische.

Auch hinsichtlich der durchschnittlichen Größe der Waltransaktionen setzt sich OKEx mit 33,08 BTC im Schnitt von den anderen Konkurrenten ab.

Die Auswertung hat Kaiko zufolge zeigt, dass große Händler Börsen mit dem Handelspaar BTC-USDT (Tether) gegenüber Börsen mit dem Handelspaar BTC-USD bevorzugen.

Dieser Bericht zeigt auch, dass an Börsen, die BTC-USDT unterstützen, mehr mit Walen gehandelt wird als an Börsen, die das BTC-USD-Paar unterstützen.

Ein Grund dafür ist die schnellere Abwicklung von Krypto zu Krypto. Wale nutzen den Stable Coin Tether als Brückenwährung, um schnell auf Kursentwicklungen am Markt reagieren zu können.

Interessanterweise war das Volumen der Kaufaufträge für Wale bei OKEx fast doppelt so groß wie das der Verkaufsaufträge.

Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass die Verkäufer dazu neigen, ihre BTC-Positionen in unter 10 BTC zu stückeln, was nicht von den Daten erfasst wird. Andererseits ließe sich ein Trend ableiten, dass die Nachfrage das Angebot an den Bösen übersteigt.

Letztlich zeigt der Bericht, dass „OKEx bei der Findung des Bitcoin-Kurs führend ist und andere Börsen wie Coinbase, Bitstamp und Liquid deutlich übertrifft“. Somit übernimmt OKEx eine wichtige Funktion im Markt und bei der Erschließung institutioneller Kunden.

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Bitcoin-Kurs stagniert bei 9.300 US-Dollar: Altcoins erreichen neue Höchststände

In den letzten Stunden konnte Bitcoin (BTC) kurz auf über 9.300 US-Dollar klettern. Dabei hatte er in den letzten drei Tagen Schwierigkeiten damit, den Bereich zwischen 9.300 US-Dollar und 9.400 US-Dollar zu halten. 

Dieser kurze Anstieg ging mit einem bemerkenswerten Anstieg des Kaufvolumens einher. Genau das war auch nötig. Der Bitcoin-Kurs bildete am 6. und 7. Juli nämlich eine Pinzettenspitze und knickte bei 9.374 US-Dollar nach unten ab. 

Kryptomarkt Wochenchart

Kryptomarkt Wochenchart. Quelle: Coin360

Derzeit liegt der Kurs leicht über dem 20-MA und der absteigenden Trendlinie vom lokalen Hoch bei 10.377 US-Dollar am 1. Juni. Aber da Bitcoin das Niveau von 9.300 US-Dollar nicht halten konnte, ist ein Anstieg auf 9.600 US-Dollar unwahrscheinlich.  

BTC/USDT Tageschart

BTC/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Bitcoin braucht ein höheres Hoch über 9.374 US-Dollar. Der VPVR weist bei 9.450 US-Dollar ein hohes Volumen auf, so dass die Bullen noch nicht über den Berg sind. 

Trader warten ab, ob der Kurs einen Vier-Stunden-Schluss über 9.300 US-Dollar erreichen kann. Wenn Bitcoin die Marke von 9.450 US-Dollar durchbrechen kann, ist ein Anstieg auf 9.600 US-Dollar wahrscheinlich.

Wenn der Bitcoin-Kurs 9.300 US-Dollar nicht hält, gibt es im Vier-Stunden-Zeitrahmen eine Unterstützung bei 9.225 US-Dollar und darunter bei 9.000 US-Dollar. 

Bitcoin Tages-Kurschart

Bitcoin Tages-Kurschart. Quelle: Coin360

Während der Bitcoin-Kurs langsam versucht, über den Widerstand bei 9.300 US-Dollar zu klettern, verzeichneten einige der Top-50-Altcoins starke, zweistellige Zuwächse. Cardano (ADA) erreichte mit einem Anstieg um 26 Prozent auf 0,13 US-Dollar ein neues Zweijahreshoch. 

Chainlink (LINK) legte ebenfalls eine Rallye hin und stieg um 6,11 Prozent auf ein neues Allzeithoch von 5,99 US-Dollar. VeChain (VET) war mit einem Anstieg um 21,6 Prozent ein weiterer Top-Performer des Tages.

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt laut CoinMarketCap jetzt bei 271,3 Mrd. US-Dollar und der Marktanteil von Bitcoin liegt bei 63 Prozent.

Behalten Sie hier die wichtigsten Kryptomärkte in Echtzeit im Auge.

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Bitcoin-Optionen: Investoren wetten auf BTC-Kurs von 50.000 US-Dollar bis 2021

In den vergangenen drei Wochen wurden Bitcoin (BTC) Optionen im Wert von 150.000 US-Dollar für Juni und Dezember 2021 gehandelt. Bei diesen Optionen rechnen die Trader mit einem BTC-Kurs von 50.000 US-Dollar. Die Derivatebörse LedgerX hat diese extrem bullischen Geschäfte vermittelt. Aber was könnte der Grund für diesen Optimismus sein?

Es gibt einige gute Gründe für den Kauf von Optionen mit so geringen Chancen. Es wirkt allerdings unvernünftig, 1.000 US-Dollar für ein Privileg zu bezahlen, mit dem man Bitcoin in 18 Monaten 440 Prozent über dem aktuellen Kurs kaufen kann.

Selbst unter Berücksichtigung einer jährlichen Volatilität von 100 Prozent, was selbst für Bitcoin recht hoch ist, liegt die Wahrscheinlichkeit, dass der Preis 50.000 US-Dollar erreichen wird, bei weniger als 8 Prozent.

Verkäufer der Kaufoption trägt Risiko

Der Verkäufer dieser Kaufoption hat einen unbegrenzten Nachteil, wenn der Kurs es irgendwie schafft, über 51.000 US-Dollar zu klettern. Für dieses Risiko erhält der Verkäufer die 1.000 US-Dollar im Voraus bezahlt.

Zum Vergleich: Eine Kaufoption für Dezember 2021, wo ein Kurs von 25.000 US-Dollar angepeilt wird, kostete 1.750 US-Dollar. Käufer erhalten 13.250 US-Dollar, wenn der Bitcoin-Kurs 40.000 US-Dollar erreicht. Das entspricht einer Rendite von 650 Prozent. 

Jemand, der eine 50.000-US-Dollar-Option kauft, hätte hingegen nichts von einem Bullenlauf auf 40.000 US-Dollar.

Mögliche Gründe für einen solchen Trade

In Kryptomedien und auf Twitter ging es in letzter Zeit sehr viel um Optionen und Futures-Instrumente. Aber in Wirklichkeit macht es für private Trader keinen Sinn, teure Optionen zu kaufen, nicht einmal für die größten Optimisten. 

Die Beweggründe für diese immens optimistischen Investoren sind vollkommen unbekannt. Es könnte sich hierbei um eine Methode handeln, die man Bull Call Spread nennt.

In diesem Szenario kauft der Anleger die teurere 25.000-US-Dollar-Option und verkauft die 50.000-US-Dollar-Option. Das ist sinnvoller, da das die Ausgaben von 1.750 auf 750 US-Dollar reduziert und man gleichzeitig massiv von einem möglichen Bullenlauf profitieren kann.

Gewinn/Verlust für Bull Call Spread

Gewinn/Verlust für Bull Call Spread. Quelle: Optioncreator.com

Der obige Chart zeigt die Rendite für einen solchen Bull Call Spread. Das ist zwar immer noch sehr optimistisch, aber diese Strategie bietet positive Renditen bereits bei über 25.750 US-Dollar.

Wette auf 50.000 US-Dollar im Jahr 2018 hat sich nicht ausgezahlt

Im Dezember 2017 zahlte Blocktower Capital 1 Mio. US-Dollar für Optionen auf 50.000 US-Dollar mit einer Laufzeit von zwölf Monaten. Ende 2018 erklärte der Blocktower-CIO Ari Paul, dass das ein Volatilitätshandel war, da sie gleichzeitig BTC und andere Vermögenswerte verkauften. 

Es gibt keine Möglichkeit, den Gewinn oder Verlust bei diesem Trade zu schätzen. Aber die 1 Mio. US-Dollar wurden definitiv verloren.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

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DeFi-Aufschwung: Chance für Bitcoin-Kurs (BTC)?

Während sich der Bitcoin-Kurs nach wie vor regungslos zeigt, zieht der Ether-Kurs wieder etwas an. Der wachsende DeFi-Bereich könnte die zweitgrößte Kryptowährung pushen und auf indirektem Wege Bitcoin aus seiner Starre befreien.

Mit einer minimalen Steigerung von 0,1 Prozent hat sich der Bitcoin-Kurs (BTC) im Tagesvergleich nur unmerklich von der Stelle bewegt. Aktuell notiert die Krypto-Leitwährung bei 9.273 US-Dollar und liegt damit 1,3 Prozent auf Wochensicht im Plus.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Etwas mehr Bewegung zeigte sich bei der zweitgrößten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Der Ether-Kurs (ETH) hat in den letzten 24 Stunden um 1,2 Prozent zugelegt und ist somit auf 240,40 US-Dollar geklettert. In den letzten sieben Tagen ist Ether somit um 6,6 Prozent gestiegen.

Ether-Kurs im Wochenchart

Futures auf Ether- und Bitcoin-Kurs

Die monatlichen Volumina sowohl der Bitcoin- als auch der Ethereum-Futures sind im Juni stark gefallen. Laut dem Branchenmagazin TheBlock sind die Volumina auf ein Niveau von Ende 2019 gerutscht.

Das monatliche Volumen der Bitcoin-Futures fiel demnach nach dem Rekordmonat Mai um 40 Prozent von 557 Milliarden US-Dollar auf 332 Milliarden US-Dollar. Bei den Ethereum-Futures fiel das monatliche Volumen im Juni um 16 Prozent von 72,1 auf 60,7 Milliarden US-Dollar. Seit ihrem Höchststand im Februar 2020 ist das Volumen kontinuierlich zurückgegangen.

Ein Grund für die rückläufigen Futures-Absätze liegt in der aktuell geringen Volatilität des Ether- und Bitcoin-Kurs begründet. Über den Monat Juni lag die Kursspanne bei Ether zwischen 220 und 250 US-Dollar. Der Bitcoin-Kurs pendelte zwischen 9.000 und 10.000 US-Dollar.

Futures sind Wetten zwischen Käufern und Verkäufern auf fallende oder steigende Kurse. Da die Kursentwicklung beider Assets aktuell stagniert, fallen auch die potenziellen Gewinne der Termingeschäfte entsprechend niedrig aus. So erklärt sich das rückläufige Interesse nach Futures im zurückliegenden Monat.

Aktive Ether-Adressen steigen

Die Zahl aktiver Ether-Adressen hat den höchsten Wert seit zwei Jahren erreicht. Am Freitag, den 3. Juli stieg der gleitende Sieben-Tage-Durchschnitt aktiver Ether-Adressen auf 405.014. Ein ähnliches Niveau zeigte sich zuletzt im Mai 2018. Aktive Adressen sind solche, die im Netzwerk Transaktionen ausgeben oder empfangen.  

Die erhöhte Ether-Aktivität könnte mit dem raschen Wachstum der auf Ethereum basierenden dezentralen Finanzdienstleitungen (DeFi) zusammenhängen. Laut defipulse.com sind aktuell 2,1 Milliarden US-Dollar an Ether in verschiedenen DeFi-Anwendungen eingebunden, Tendenz steigend.

Somit hat sich das Gesamtvolumen von Defi-Anwendungen seit Anfang Juni mehr als verdoppelt. Der Löwenanteil entfällt dabei auf Lending, also Kreditvergabe.

Bitcoin auf Ethereum

Im Juni haben laut Coindesk Bitcoin im Wert von knapp 60 Millionen US-Dollar eine Repräsentation auf der Ethereum Blockchain in Form von Wrapped BTC gefunden. Rund 75 Prozent der tokenisierten Bitcoin wurden über das Wrapped-Bitcoin-Protokoll abgewickelt. Gegenüber dem Vormonat ist dies ein Anstieg von über 40 Prozent.

Das gesamte DeFi-Ökosystem befindet sich indes in Aufbruchstimmung. Insbesondere das Yield Farming erfreut sich einem zunehmenden Interesse. Letztlich können sowohl Bitcoin als auch Ethereum von der vermehrten Integration im aufblühenden DeFi-Sektor profitieren, da mit steigender Nachfrage auch die Kurse nachziehen dürften.

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Optionen auf Bitcoin-Kurs (BTC) schießen durch die Decke

Bitcoin-Termingeschäfte stellen ein immer beliebter werdendes Anlagevehikel für Großinvestoren dar. Doch während der Handel mit Bitcoin Optionen anzieht, sind gehandelte Futures rückläufig. Schuld dafür ist die geringe Volatilität des Assets.

Mit einer 24-stündigen Kurssteigerung von 0,5 Prozent notiert der Bitcoin-Kurs (BTC) bei aktuell 9.256 US-Dollar. Nachdem der Bitcoin-Kurs am Wochenende beinahe unter die Marke von 9.000 US-Dollar gerutscht ist, nimmt die Krypto-Leitwährung nun wieder etwas an Fahrt auf.

Mit einer Schwankungsbreite von knapp 200 US-Dollar ist der Bitcoin-Kurs auf Tagessicht zwischen 9.184 und 9.364 US-Dollar gependelt. Im Wochenvergleich legt die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung somit um 0,9 Prozent zu.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Die rasche Erholung nach dem Corona-Crash und aktuelle Stabilität des Krypto-Markts ist auch eine Folge der derzeitigen Aufbruchstimmung an den Aktienmärkten. Sowohl an den US-amerikanischen Indizes als auch beim deutschen Leitindex DAX sind die Kurse im Juni wieder nach oben geschnellt. Die Liquiditätsspritzen der Notenbanken gepaart mit der Hoffnung auf einen Corona-Impfstoff und rückläufigen Infektionszahlen in Europa haben die Anlegerstimmung wieder aufgehellt.

Steigende Covid-Fallzahlen auf der anderen Seite des Teichs trüben jedoch den Optimismus. Ein zweiter Shutdown in den USA könnte die Märkte erneut kollabieren lassen. Zudem belastet die Zuspitzung des Handelsstreits zwischen China und den USA die Aussichten auf einen nachhaltigen Aufschwung.

Die Unsicherheit der Anleger spiegelt sich in den Juni-Trends der Krypto-Derivatemärkte wieder. Die Nachfrage aufseiten der Großinvestoren nach Bitcoin-Anlageprodukten ist zwar nach wie vor groß, zeigt aber eine leicht rückläufige Tendenz im Vergleich zu den Vormonaten.

Verkaufsschlager Optionen

Insitutionelle Investoren haben über den Umweg von Bitcoin-Anlageprodukten immer mehr Anteile im Krypto-Markt übernommen. Die geringe Volatilität des Bitcoin-Kurs im zurückliegenden Monat hat dem Siegeszug der „Großen“ aber einen kleinen Dämpfer verpasst. Dem aktuellen Bericht von Crytocompare nach ist das Volumen für Krypto-Derivate im Juni etwas eingeknickt. Demnach ist das Volumen um 35,7 Prozent auf 393 Milliarden US-Dollar gesunken, was den niedrigsten Wert in 2020 darstellt.

Volumen für Bitcoin-Derivate

Trotz des Rückgangs des Gesamtvolumens an den Derivatemärkten erfreuen sich Optionen zunehmender Beliebtheit. So stieg das Gesamtvolumen im Juni für Bitcoin-Optionen an der Chicago Mercantile Exchange (CME) um 41 Prozent und erreichte mit 8.444 Kontrakten, von denen 5.986 gehandelt wurden, ein neues Monatshoch.

Im Gegensatz dazu gingen die an der CME gehandelten BTC-Futures im Juni mit 128.258 Kontrakte um 23 Prozent zurück. Trotz des Rückgangs stellt Juni den nach Volumen gemessenen zweitgrößten Monat in 2020 dar.

Optionen und Futures auf den Bitcoin-Kurs

Wale decken sich ein

Dass der Zuzug professioneller Investoren im Krypto-Ökosystem anhält, zeigt sich zudem an der konstant steigenden Population an Bitcoin Walen. Dem aktuellen Week On-Chain-Bericht von Glassnode zufolge „erlebt die Walpopulation von Bitcoin die größte Periode nachhaltigen Wachstums seit 2016“. Parallel zu diesem Anstieg sind die BTC-Bestände an den Bitcoin-Börsen geschrumpft, was einen Zusammenhang zwischen beiden Entwicklungen nahelegt.

Diese Annahme wird durch den Abzug von BTC-Beständen durch Wale nach dem „Schwarzen Donnerstag“ bekräftigt.

Aus dem Zusammenspiel sinkender BTC-Bestände an den Börsen und zunehmender Walbestände lässt sich ableiten, dass Wale die Gunst des Corona-Crashs genutzt und ihre Wallets zu günstigen Konditionen gefüllt haben. So werden aus Walen schließlich Hodler.

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Bitcoin: Realisierte Volatilität ähnelt dem Jahr 2018

Bitcoin (BTC) könnte erneut einen Ausverkauf wie Ende 2018 verzeichnen. Die realisierte Volatilität erreichte fast einen Dreijahreshöchststand, wie aus Daten hervorgeht.

Der On-Chain-Analyst Skew lud am 6. Juli neue Charts hoch und verglich diese mit Bitcoin in seinem Bärenmarkt im Jahr 2018.

Bitcoin 10-Tage-Volatilität sinkt auf 20 Prozent

Bei der Analyse der realisierten Volatilität stellte Skew fest, dass das letzte Mal, als dieser Wert 20 Prozent erreichte, ein Massenkapitulierung folgte, bei dem das BTC/USD-Paar auf 3.100 US-Dollar fiel.

„Das letzte Mal, als wir dieses Niveau erreichten, hatten wir kurz danach den großen Ausverkauf vom November 2018“, so der Analyst.

Die realisierte Volatilität bezieht sich auf historische Volatilitätsmessungen. 20 Prozent auf dem 10-Tage-Messwert stellen ein 33-Monatstief dar.

Bitcoin realisierte Volatilität 3-Jahres-Chart

Bitcoin realisierte Volatilität 3-Jahres-Chart. Quelle: Skew

Wie Cointelegraph letzte Woche berichtete, ging der Mangel an Volatilität mit rückläufigen Volumen bei Bitcoin einher. Analysten erwarteten daraufhin, dass sie bald eine „große Bewegung“ nach oben oder unten auslösen würden.

Das BTC/USD-Paar testet wiederholt die Unterstützung bei 9.000 US-Dollar. Die Aufmerksamkeit liegt beim Niveau 8.600 US-Dollar. Dieses muss verteidigt werden, um einen größeren Rückgang zu vermeiden.

Gold klettert allmählich auf Allzeithoch

Bitcoin macht einen wackeligen Eindruck. Beim Gold ist das Gegenteil der Fall. Kommentatoren erwarten mit Spannung einen bullischen Ausbruch.

Angesichts der boomenden Aktien, aber der nach wie vor bestehenden Unsicherheit über die langfristige Nachhaltigkeit klettert Gold allmählich auf sein Allzeithoch von 2011.

Bitcoin versus Gold 1-Jahres-Chart

Bitcoin versus Gold 1-Jahres-Chart. Quelle: Skew

Für den Bitcoin-Skeptiker und Goldbefürworter Peter Schiff war die Wahl einer Anlage zu Beginn der Woche wieder einmal ganz klar.

„Gold kratzt am Widerstand knapp unter 1.800 US-Dollar, während Bitcoin gleichzeitig unter die Unterstützung bei knapp über 9.000 US-Dollar fällt“, schrieb er am Sonntag im Rahmen einer Twitter-Umfrage. 

„Ich erwartete, dass sowohl der Widerstand als auch die Unterstützung nachgeben würden. #Gold steigt und #Bitcoin fällt.“

Ergebnisse der Twitter-Umfrage von Peter Schiff

Ergebnisse der Twitter-Umfrage von Peter Schiff. Quelle: Twitter

Die Befragten schienen anderer Meinung zu sein. Fast 50 Prozent der 9.800 Teilnehmer prognostizierten, dass sowohl Gold als auch Bitcoin weiter steigen würden.

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