Beiträge

Wale spülen Bitcoin (BTC) nach oben

Wale häufen BTC-Reserven an, während die Bestände an den Börsen auf einen Tiefstwert fallen. Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) hat übers Wochenende einen Zahn zugelegt und die neue Handelswoche mit einem 24-stündigen Plus von 2,1 Prozent eingeläutet. Zu Redaktionsschluss notiert die größte Kryptowährung bei 10.883 US-Dollar und dreht im 14-Tagevergleich um 5,2 Prozent ins Plus.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Nach einem bisher durchwachsenen Monat haben die Termingeschäfte mit Auslaufen der Bitcoin-Optionen am vergangenen Freitag den BTC-Kurs wieder in die Spur gebracht. Wie der Transaktions-Ticker Whalemap schreibt, haben die Bullen die wichtige Schlacht um die Schlüsselmarke bei 10.500 US-Dollar vorerst für sich entschieden.

Können die Bullen den Bitcoin-Kurs weiterhin über der wichtigen Schwelle halten, bildet sich demnach Momentum für weitere Kursangriffe auf die Marke von 11.000 US-Dollar. Dass die Bullen bereits mit den Hufen scharren, zeigt sich am Anhäufen großer BTC-Bestände aufseiten vermögender BTC-Investoren.

Sommerschlussverkauf bei Börsen

Nachdem der Marktcrash im März eine tiefe Kerbe in die Kurve gerissen hat, steigen die Adressen, in denen 1.000 oder BTC lagern, seit jeher kontinuierlich an. Mit 2.209 Adressen erreichte die Anzahl am 3. September einen bisherigen Rekordwert. Seither ist der Wert zwar um 21 Adressen gefallen, bewegt sich mit aktuell 2.188 Adressen aber nach wie vor auf einem hohen Niveau.

Quelle Glassnode

Dass die Vermögenden ihre Bestände akkumulieren, zeigt sich am gleichzeitigen Rückgang der Reserven an den Exchanges. Über 2,5 Millionen BTC liegen derzeit auf den Wallets der Krypto-Börsen – knapp 400.000 Bitcoin weniger als zu Hochzeiten Mitte Februar.

Quelle Glassnode

Kleine Bitcoin-Adressen knicken ein

Während die Anzahl großer BTC-Adressen gestiegen ist, nehmen die kleinen BTC-Adressen ab. Die Anzahl der Adressen, in denen 1 oder weniger BTC gehalten werden, ist seit Bestehen des Bitcoin-Netzwerks konstant gestiegen und hat noch am 16. September das Allzeithoch von 823.790 Adressen erreicht.

Seither biegt sich die Kurve jedoch nach unten. Innerhalb der letzten 12 Tage ist die Anzahl um 16.000 Adressen gefallen. Aktuell zählt das Netzwerk rund 807.660 Adressen mit 1 oder weniger BTC.

Quelle Glassnode

Glassnode zufolge sei dies aber nicht weiter besorgniserregend. Der Knick sei auf eine Börse zurückzuführen, die ihre Bestände bündelt und von mehreren auf eine einzelne Adresse überträgt.

Der jüngste Rückgang der #Bitcoin-Adressen, die ≥ 1 BTC halten, ist nicht besorgniserregend und hat keine Relevanz hinsichtlich der Grundlagen des Netzwerks.

Es handelte sich lediglich um eine Börse, die eine interne Bereinigung vornahm und eine Menge kleiner UTXOs in separaten Adressen zu einer einzigen zusammenführte.

Bitcoin-Token im DeFi-Markt

Der DeFi-Markt schreibt weiter an seiner Erfolgsstory. Auch die jüngsten DeFi-Querelen um SUSHI und Yearn.finance haben den Markt nicht aus der Bahn geworfen. Mit derzeit über 11 Milliarden US-Dollar an Total Value Locked (TVL) schraubt DeFi seine Wachstumskurve unentwegt nach oben.

Einen nicht geringen Anteil daran hat Bitcoin. Laut Defi Pulse haben aktuell 130.871 tokenisierte Bitcoin ihre Repräsentation auf der Ethereum Blockchain gefunden. Mit über 87.000 Token stellen Wrapped Bitcoin (WBTC) den mit Abstand größten Anteil daran.

Quelle Defipulse

Bitcoin entwickelt sich somit zu einer immer wichtigeren Triebfeder im Bereich dezentraler Finanzen. Eine für beiden Seiten profitable Allianz. Schließlich profitiert der BTC-Wechselkurs von einer hohen Nachfrage am Markt.

auf btc-echo lesen

„Die Bullen haben gewonnen“ – Whale-Cluster deuten Aufschwung von Bitcoin an

Sogenannte „Whale-Cluster“ deuten womöglich einen kurzfristigen Aufschwung für Bitcoin (BTC) an, wobei sich die marktführende Kryptowährung scheinbar oberhalb von 10.700 US-Dollar etabliert hat. In den letzten zwei Tagen war der Bitcoin-Kurs 6 % gestiegen und ist damit von 10.135 US-Dollar auf 10.755 US-Dollar geklettert.

Diese „Whale-Cluster“ bilden sich, wenn Großinvestoren, die auch als „Whales“, also „Wale“, bezeichnet werden, ihre angehäuften Krypto-Vermögen über längere Zeiträume nicht wieder veräußern. Daran ist oftmals abzulesen, dass die Großinvestoren davon ausgehen, dass der Kurs in naher Zukunft wieder steigen wird.

The hourly map of Bitcoin whale clusters

Verbildlichung der Whale-Cluster bei Bitcoin. Quelle: Whalemap

Die Krypto-Marktforscher von Whalemap, die sich auf die Aktivitäten der „Wale“ spezialisiert hat, hat Whale-Cluster bei 10.407, 10.570 und 10.667 US-Dollar ausgemacht. Zumindest kurzfristig sollten diese Marken als Support dienen, sofern sich Bitcoin oberhalb von 10.700 US-Dollar halten kann.

Bitcoin mit neuem Optimismus

Laut den Analysten von Whalemap bleibt Bitcoin im Aufwärtstrend, solange die 10.407 US-Dollar Marke verteidigt werden kann.

Daraus schlussfolgern die Marktforscher, dass „die Bullen gewonnen haben“. Der jüngste Aufschwung konnte also vorerst in einen Aufwärtstrend konvertiert werden. Dahingehend erklären die Analysten:

„Es sieht so aus, als ob die Bullen gewonnen haben. Auf der Unterseite gibt es bei 10.407, 10.570 und 10.500 US-Dollar gleich mehrere Supports. Der Kurs sollte nicht unter 10.407 US-Dollar abrutschen, um im Aufwind zu bleiben.“

Eine interessante Fußnote der aktuellen Kletterpartie von Bitcoin ist, dass sich die Kryptowährung langsam scheinbar von Gold abkoppelt. Während Gold in den letzten 24 Stunden 0,32 % verloren hat, konnte BTC in der Zwischenzeit über 10.700 US-Dollar steigen.

Der Statistiker Willy Woo sieht in der Abkopplung einen Fingerzeig für Unabhängigkeit und Stärke von Bitcoin, so schreibt er:

„Bitcoin wird sich schon bald von den traditionellen Finanzprodukten abkoppeln, wobei sie in erster Linie durch die Adoption in Form einer S-Kurve (ähnlich wie bei einem Startup) vorangetrieben wird und nicht durch ihre Funktion als Absicherungsmittel für Anleger.“

auf cointelegraph lesen

Wie ein Startup? – Bitcoin „koppelt sich ab“ und visiert Rekordhoch an

Bitcoin (BTC) könnte sich schon bald von den traditionellen Finanzprodukten „abkoppeln“, wie Statistiker Willy Woo meint, wobei er darauf verweist, dass sich die Kryptowährung jüngst aus einer langfristigen Zusammenwirkung mit Gold verabschiedet hat.

In einem Tweet vom 25. September prognostiziert Woo deshalb, dass sich Bitcoin in nächster Zeit eher wie ein erfolgreiches Startup entwickeln wird und einen eigenen Weg beschreitet.

Woo: Bitcoin koppelt sich schon bald ab

Die Adoption der marktführenden Kryptowährung würde nämlich eine klassische S-Kurve beschreiben, wie es auch beim Wachstum von Startups oftmals der Fall ist. Die eigendynamische Entwicklung von Bitcoin würde dabei schwerer wiegen als die Annahme als Wertaufbewahrungsmittel.

„Bitcoin wird sich schon bald von den traditionellen Finanzprodukten abkoppeln, wobei sie in erster Linie durch die Adoption in Form einer S-Kurve (ähnlich wie bei einem Startup) vorangetrieben wird und nicht durch ihre Funktion als Wertaufbewahrungsmittel für Anleger“, wie Woo dahingehend schreibt. Daraus ergibt sich für ihn eine vielversprechende Schlussfolgerung:

„Die grundlegende Entwicklung der Adoption hat schon zuvor für neue Rekordhochs gesorgt.“

Wie Cointelegraph berichtete, sind sowohl die Hashrate, ein Maß für die verfügbare Rechenleistung des Blockchain-Netzwerks, als auch die Mining-Schwierigkeit von Bitcoin aktuell auf ihren Rekordwerten, was unterstreicht, dass das Mining der Kryptowährung langfristig rentabel ist. Hieraus kann wiederum gelesen werden, dass Bitcoin aus eigener Kraft an Wert gewinnt.

Genau wie Woo es vorhersagt, koppelt sich Bitcoin deshalb auch immer mehr von äußeren Einflüssen ab, so zum Beispiel auch vom wichtigen US-Dollar-Index (DXY), was ein erster Beleg sein könnte, dass der angekündigte Wandel bevorsteht.

Die Kursentwicklung von Bitcoin im Vergleich zu Gold ist zudem seit Dezember 2017, als die Kryptowährung ihren bisherigen Höhepunkt erreicht hatte, in einem Abwärtstrend. Dieser Abwärtstrend konnte in diesem Juli jedoch durchbrochen werden, als Bitcoin bis auf 12.000 US-Dollar geklettert war.

Da dieser Ausbruch aus dem Abwärtstrend gefestigt werden konnte, ist die obere Trendlinie nun zum Support geworden, was eine weitere Abkopplung von Gold befeuert.

Diese Kursentwicklung hat Travis Kling, der Leiter des Krypto-Hedgefonds Ikigai, jüngst verbildlicht (siehe Grafik unten). Die Kryptowährung befreit sich zu ihren Gunsten vom führenden Edelmetall.

BTC/USD vs. gold ratio historical chart showing downtrend and breakout

Kursentwicklung von Bitcoin im Vergleich zu Gold, Ausbruch Ende Juli. Quelle: Travis Kling/ Twitter

auf cointelegraph lesen

Bitcoin-Sprengstoff: Optionen, Wale und Stable Coins

Auslaufende Optionen und Walaktivitäten können den zuletzt eingeschlafenen Bitcoin-Kurs gegen Monatsende noch mal wachrütteln. Das Marktupdate.

Mit einem Plus von 3,3 Prozent hat sich der Bitcoin-Kurs in den letzten 24 Stunden allmählich aus der Talsohle gelöst. Auf Wochensicht verbucht die Krypto-Leitwährung zwar noch ein Minus von 2,5 Prozent. Das könnte sich aber in den kommenden Tagen rasch ändern: Einiges spricht dafür, dass der Bitcoin-Kurs gegen Monatsende noch einen Endspurt hinlegt.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Die September-Bilanz des Krypto-Markts ist bisher ernüchternd. Konnte der Bitcoin-Kurs noch Ende August auf 12.000 US-Dollar aufschließen, ist er im Rückwärtsgang rasch unter 11.000 US-Dollar gefallen.

Laut der Bitcoin-Börse Kraken war der Einbruch absehbar. Bitcoin performt schließlich im September historisch am schwächsten mit einer zudem geringen Volatilität. Darüber hinaus hat der DeFi-Markt durch gescheiterte Meme-Token-Experimente wie SUSHI und irrwitzige Transaktionskosten im Ethereum-Netzwerk erste Risse bekommen.

Dies gepaart mit Gewinnmitnahmen hat den Top-Assets in den letzten Wochen zugesetzt. Bitcoin steht mit einem Minus von knapp 6 Prozent auf Monatssicht noch gut da. Ether (ETH) ist im 30-Tage-Vergleich um 10 Prozent eingeknickt, XRP musste 16 Prozent abgeben, während IOTA (MIOTA) mit 33 Prozent Verlust zu kämpfen hat.

Der Krypto-Markt könnte in diesem verkorksten Monat aber noch mal an Fahrt aufnehmen. Dafür sprechen einige Faktoren.

Rege Walaktivität

Wie die Blockchain-Analysten von Whalemap in einem Tweet bekannt gaben, gab es eine rege Aktivität von Walen, die ihre Bitcoin transferiert haben.

Top-Käufer haben gestern ihre Coins bewegt. Meiner persönlichen Erfahrung nach, wenn ich mir diese Kennzahl ansehe, steigen wir am nächsten Tag nach dieser Bewegung der Top-Käufer nach oben.

Dem Bitcoin-Bot Block ist dabei eine besonders große Transaktion in die Fänge gegangen. Ein unbekannter Riesenwal hat in Block 649.777 rund 15.987 Bitcoin im Gegenwert von 166 Millionen US-Dollar bewegt.

Die rege Walaktivität deutet auf einen großen Kapitalzufluss am Krypto-Markt hin. Darüber hinaus verspricht auch der Handel mit Bitcoin-Derivaten das Krypto-Geschehen aufzuwirbeln.

Bitcoin-Optionen auf Allzeithoch

Bitcoin-Optionen haben mit einem Open Interest von über 2,2 Milliarden US-Dollar ein neues Allzeithoch erreicht. Mit Optionen für 1.6 Milliarden US-Dollar entfallen rund 75 Prozent des gesamten Handels auf Deribit.

Das derzeitige Volumen hat somit knapp den vorherigen Spitzenwert von 2.1 Milliarden US-Dollar Ende Juli knapp übertroffen.

Das entscheidende jedoch ist der Verfallstermin. Und der ist heute. Laut Skew laufen rund 90,100 Optionen im Gesamtwert von einer Milliarde US-Dollar aus.

Mit Auslaufen der Kontrakte dürfte zum Wochenende noch mal Bewegung in den Krypto-Markt kommen. Im Gegensatz zu Futures sind die Händler bei Optionen jedoch nicht zum Kauf verpflichtet.

Stable Coins knacken Rekord

Möglicher Vorbote einer großen Marktdynamik ist zudem der Kapitalzufluss in Stable Coins. Diese erreichten zusammengerechnet erstmals eine Marktkapitalisierung von 2 Milliarden US-Dollar.

Allen voran bei Tether (USDT) zeigte sich in jüngster Zeit eine rege Aktivität an den Börsen, wie Daten von Glassnode zeigen.

Stable Coins dienen vielen Händler als Brückenwährung, um schnell am Markt reagieren zu können. Der Anstieg der Marktkapitalisierung deutet somit darauf hin, dass viele Trader Vorbereitungen für ein turbulentes Monatsende treffen.

auf btc-echo lesen

Bitcoin-Optionen für eine Milliarde US-Dollar laufen am Freitag aus

Die Bitcoin-Börse Kraken hat eine Bank in Wyoming eröffnet. Sie umgeht damit die Notwendigkeit einer Geschäftsbank zur Abwicklung klassischer Transaktionen.

Die Bitcoin-Börse Kraken erklärte am Mittwoch, den 19. September, dass sie eine eigene Bank im US-Bundesstaat eröffnet hatte. Mit Kraken Financial erlaubt die Börse ihren Kunden, mit Werten außerhalb der Krypto-Welt zu handeln. Eine speziell für Krypto-Unternehmen geschaffene Struktur der Wyoming Division of Banking wird diese Art von Finanzhaus regulieren.

Die meisten Bitcoin-Börsen sind von Drittparteien abhängig: Sie brauchen die Banken für die Interaktion mit dem Markt außerhalb ihrer eigenen Sphäre, sprich mit der „klassischen“ Wirtschaft. Viele meisten Banken sind den Krypto-Börsen allerdings nicht sehr zugetan. JPMorgan gehört zu den den Ausnahmen der Regel, seit die US-Grroßbank mit Coinbase und Gemini seit Mai zwei Krypto-Handelsplätze zu ihrem Kundenkreis zählt.

Bitcoin-Börse will effizienter werden

Mit dem Schritt verspricht sich Kraken eine bessere Infrastruktur ohne Mittelsmann. Kunden können daher nun schnellere Transfers zwischen ihrem Kraken-Account und ihrem Fiatgeld-Account erwarten. Sie können nämlich von nun an sowohl Krypto- als auch Fiatwährungen auf ihrem Kraken-Konto deponieren. Mit Krypto-Debitkarten, der Möglichkeit von Aktien- und Derivatehandel und weiteren Produkten und Dienstleistungen möchte die 2011 gegründete Bitcoin-Börse ihre Angebotspalette bald erweitern.

In Europa ermöglicht die Schweizer Bank InCore seit Juli Krakens Kunden, Krypto- und Fiatgeld tauschen zu können. Bisher bietet sie sieben nationale Währungen für Coins wie Ripple (XRP) und Tezos (XTZ) an. Die größten Kryptowährungen Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) nach Marktkapitalisierung und der Stable Coin Tether (USDT) sind allerdings die einzigen, die direkt gegen die sieben Fiatwährungen gehandelt werden können.

auf btc-echo lesen

Bitcoin (BTC) auf Rekordjagd: Realisierte Kapitalisierung auf Allzeithoch

Während die realisierte Bitcoin-Kapitalisierung ein Allzeithoch erreichen konnte, hat sich die Zahl der Adressen, die BTC an Börsen schicken seit Jahresbeginn verdoppelt. Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) setzt seinen Tauchgang fort und gleitet mit einem 24-stündigen Minus von 1 Prozent allmählich in Richtung der 10.000-US-Dollar-Marke. Zu Redaktionsschluss notiert die größte Kryptowährung bei 10.313 US-Dollar und liegt damit auf Wochensicht mit 5,8 Prozent im Minus.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Die Hochsommer-Rallye wirft aktuell seinen Schatten auf das Kursgeschehen am Krypto-Markt. Gewinnmitnahmen verhindern nennenswerte Kursaufschläge und halten die Krypto-Leitwährung immer wieder in Schach, während sich der zuletzt stark aufgeheizte DeFi-Markt etwas abkühlt und viele DeFi-Token sowie Ether infolge nach unten korrigieren lässt.

Realisierte Bitcoin-Marktkapitalisierung auf Allzeithoch

Laut Daten von Glassnode ist die realisierte Kapitalisierung von Bitcoin im Vergleich zum Bullenjahr 2017 um ungefähr 50 Prozent gestiegen. Die realisierte Kapitalisierung ist eine von Coinmetrics entwickelte Kennzahl. Im Gegensatz zur Gesamtmarktkapitalisierung, bei der der Wechselkurs mit dem verfügbaren Supply multipliziert wird, rechnet die realisierte Kapitalisierung die Kurse zusammen, zu denen die jeweiligen Bitcoin letztmalig transferiert wurden. Die Metrik erfasst demnach nicht von Exchanges gehaltene Bitcoin.

Die von Bitcoin realisierte Kapitalisierung liegt folglich derzeit bei 115 Milliarden Dollar und damit rund 43 Milliarden US-Dollar höher als beim Allzeithoch im Jahr 2017. Bei einer derzeitigen Gesamtmarktapitalisierung von rund 190 Milliarden US-Dollar haben Investoren somit einen Gewinn von 65 Prozent erzielt.

Ein lohnendes Investment

Daran anknüpfend wundert es wenig, dass die Mehrheit aller Adressen im Netzwerk Profit aus einem Bitcoin-Investment schlägt. Beim derzeitigen Wechselkurs haben rund 75 Prozent sämtlicher Bitcoin-Adressen Gewinne aus einem BTC-Investment erzielt.

Wie aus der Grafik hervorgeht war eine Investition in Bitcoin selten unrentabel. In nur drei immer kürzer werdenden Phasen lag der Wert unter 50 Prozent und damit folglich in der Verlustzone. Der Großteil der Hodler hat indes noch immer Gewinne aus BTC gezogen.

Bitcoin-Zuflüsse an Börsen

Noch vor einem Monat stieg die Nachfrage nach Bitcoin derart, dass die BTC-Bestände an den Exchanges dahin schmolzen. Der Trend hat sich nun ins Gegenteil verkehrt. Wegen Gewinnmitnahmen veräußern Anleger wieder Teile ihres Portfolios und füllen dadurch die Börsen-Bestände wieder auf.

So hat sich die Zahl der Adressen, die Bitcoin an Börsen transferieren seit Jahresbeginn verdoppelt, wie die Krypto-Analysten von Glassnode in einem Tweet mitteilen.

Rund 100.000 Adressen senden aktuell täglich BTC an die Börsen. Zuletzt wurde ein ähnliches Niveau in 2017 erreicht.

auf btc-echo lesen

Bitcoin (BTC): Das beste Investment im 21. Jahrhundert

Bitcoin hat in seiner kurzen Historie unter allen Anlageklassen die höchsten Renditen abgeworfen. Geht es nach Coinmetrics könnte die Marktkapitalisierung aber in den kommenden fünf Jahren um mehr als das zehnfache steigen. Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) bewegt sich im Tageschart seitwärts und zeigt sich im Vergleich zum Vortag unverändert. Zu Redaktionsschluss wird die Krypto-Leitwährung bei 10.450 US-Dollar gehandelt und rutscht somit auf Wochensicht um 3,1 Prozent ins Minus.

Das beste Investment im 21. Jahrhundert

Wer früh in Bitcoin eingestiegen und nicht gleich der erstbesten Gelegenheit wieder ausgestiegen ist, reibt sich noch heute die Hände. Ein langer Atem hat sich bei Bitcoin noch immer ausgezahlt und so manchen Hodler die Altersvorsorge gesichert. Die Krypto-Analysten von Coinmetrics haben in einem aktuellen Bericht die bisherige Performance seziert und eine Abschätzung abgeben, wohin sich das Asset in den nächsten fünf Jahren entwickeln könnte.

Mit seiner gerade einmal elfjährigen Historie hat das Asset unter allen Anlagen die beste Performance im – zugegeben recht jungen – 21. Jahrhundert gezeigt. Dabei muss man gar nicht bis zur BTC-Geburtsstunde zurückblicken. Eine Investition von 10.000 US-Dollar hätte vor fünf Jahren gereicht, um daraus bis heute ein Vermögen von 500.000 US-Dollar anzuhäufen mit einer jährlichen Gesamtrendite von 119 Prozent.

Bitcoin im Bankenverkehr

Die aktuelle Bitcoin-Marktkapitalisierung von knapp 200 Milliarden US-Dollar liest sich somit wie eine Erfolgsstory. Aber Coinmetrics zufolge liegt noch viel ungenutztes Potenzial brach, was in den kommenden fünf Jahren zu einer Marktkapitalisierung von 3 Billionen US-Dollar führen könnte.

Dem Bericht nach stehen die Chancen gut, dass sich Bitcoin zum Abwicklungssystem für Banken und Unternehmen entwickelt. Die Vorteile der Kryptowährung im Vergleich zum Interbankenverkehr liegen schließlich auf der Hand.

Bitcoin ist ein globales Bezahlsystem, in dem Transaktionen nicht zensiert werden können und bei dem keine zentrale Instanz wie eine Notenbank beliebig am Supply schrauben kann. Coinmetrics zufolge könnte sich Bitcoin somit zu einem System entwickeln, das große Transaktionen zwischen Finanzintermediären abwickelt.

Das Bitcoin-Netzwerk umgeht außerdem Drittparteien und ist imstande, große Transaktionen bei geringen Gebühren zu verarbeiten. Bei rund 2.000 alle zehn Minuten abgewickelten Transaktionen könnte „das Netzwerk täglich eine Transaktion mit jeder anderen Bank in einem globalen Netzwerk von 850 Banken abwickeln“. Das Kalkül dahinter:

Allein in den Vereinigten Staaten generieren Einlagen in Höhe von 14,7 Billionen US-Dollar jährlich ein Abrechnungsvolumen von 1,3 Billiarden US-Dollar zwischen und unter Banken. Wenn es 10 Prozent dieser Abwicklungsvolumina bei einer ähnlichen Einlagengeschwindigkeit erfassen würde, würde das Bitcoin-Netzwerk unseres Erachtens mehr als siebenfach von etwa 200 Milliarden USD auf 1,5 Billionen USD an Wert steigen.

Das neue Gold

Coinmetrics nach könnte die Kryptowährung zudem Gold das Monopol als beliebtester Wertspeicher streitig machen. Bitcoin erfüllt im Gegensatz zum Edelmetall schließlich neben der Wertspeicherfunktion auch noch die zwei weiteren Geldfunktionen als Tauschmittel und Recheneinheit. Laut Gemini-Mitgründer Tyler Winklevoss ist Bitcoin im direkten Vergleich sogar das bessere Gold als Gold selbst.

Befürworter bezeichnen Bitcoin oft als digitales Gold, weil es viele der Eigenschaften von physischem Gold verbessert. Bitcoin ist nicht nur knapp und dauerhaft, sondern es ist auch teilbar, überprüfbar, tragbar und übertragbar, was allesamt vor der Gefahr einer Zentralisierung schützt.

Fließen nur 10 Prozent der Gold-Kapitalisierung in Bitcoin, würde der Wert des Krypto-Assets um rund eine Billion US-Dollar steigen und somit um das fünffache seines heutigen Werts.

Quelle Coinmetrics

Allein durch die Verlagerung eines Teils der Gold-Kapitalisierung und durch die vermehrte Nutzung im Bankenverker könnte die Marktkapitalisierung von Bitcoin bis 2025 auf 3 Billionen US-Dollar steigen. Die Zahl mag hochgegriffen scheinen, ist aber das Ergebnis vergleichsweise vorsichtiger Schätzungen und blendet zudem Faktoren wie steigende Adaption in Schwellenländern oder Akzeptanz als Bezahlmittel aus.

Auch das Umparken der Cashreserven in Bitcoin von Unternehmen wie MicroStrategy oder die Etablierung börsengehandelter BTC-Produkte verkennt die Berechnung. All diese Entwicklungen befeuern die Nachfrage und schließlich die Marktkapitalisierung. Ob 3 Billionen US-Dollar in fünf Jahren realistisch sind, lässt sich nicht seriös sagen. Aber dass noch viel Luft nach oben ist, scheint offensichtlich.

auf btc-echo lesen

Bitcoin (BTC), das bessere Gold?

Bitcoin wird nicht umsonst als digitales Gold bezeichnet. Im direkten Vergleich hat die Kryptowährung aber in einigen Punkten die Nase vorn. Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) ist erneut an der Schlüsselmarke von 11.000 US-Dollar abgeprallt und mit einem Minus von 2,3 Prozent in den letzten 24 Stunden auf aktuell 10.465 US-Dollar gerutscht. Auf Wochensicht knickt die Krypto-Leitwährung somit um 1,9 Prozent ein.

Als wichtiger Widerstand rückt die 10.500 US-Dollar in den Fokus der Bullen. Prallen diese auch an dieser Marke ab, ist ein Kursrutsch in Richtung 10.000 US-Dollar einzuplanen. Kann die Marke gehalten werden, bildet sich wieder Momentum für einen deutlichen Kursaufschlag, der den Bitcoin-Kurs wieder in die Nähe der 11.000 US-Dollar bringen könnte.

Bitcoin, das bessere Gold?

Wegen seiner Qualitäten als Wertspeicher wird Bitcoin auch als „digitales Gold“ bezeichnet. Geht es nach Tyler Winklevoss, Mitgründer der Krypto-Börse Gemini, läuft die Kryptowährung aufgrund seiner inhärenten Eigenschaften über kurz oder lang dem Edelmetall aber den Rang ab.

In neun von zehn Kategorien sticht Winklevoss zufolge Bitcoin Gold aus. Was die Knappheit anbelangt ist BTC durch seinen Code auf 21 Millionen Coins festgelegt. Auch Gold ist zwar ein endlicher Bodenschatz, seine tatsächliche Umlaufmenge aber viel variabler. Der BTC Supply ist im Vergleich zu den Gold-Reserven bis aufs Gramm abgewogen.

Das Überleben von Bitcoin wird derweil durch die Blockchain abgesichert. So lange sich Nodes am Netzwerk beteiligen, existiert das digitale Gold.

In Puncto Übertragbarkeit dürfte es wenig verwundern, dass Bitcoin die Nase vorne hat. Während sich die digitale Währung per weniger Mausklicks quer über den Globus von einer an die nächste Adresse senden lässt, muss Gold physisch bewegt werden.

Hinsichtlich Teilbarkeit gewinnt Bitcoin ebenfalls den direkten Vergleich. BTC lässt sich schließlich bis zu Einhundert Millionen Satoshis aufteilen, Gold hingegen ist nicht beliebig teilbar und auf die Unze als kleinste Einheit festgelegt.

Bei der Aufbewahrung der Assets werden ebenfalls die Vorteile des digitalen Golds sichtbar. BTC braucht nur eine Wallet zur sicheren Aufbewahrung. Goldanleger benötigen demgegenüber einen Safe zur Verwahrung.

Zudem ist Bitcoin im Gegensatz zu Gold fälschungssicher. Der Goldanteil in Münzen und Barren kann durch Legierungen und Beimischungen anderer Metalle verfälscht werden. Bitcoin braucht keinen Reinheitsgehalt: Ein Bitcoin bleibt immer ein Bitcoin.

Einzig in der letzten Kategorie der Adaption muss sich die virtuelle Währung (noch) geschlagen geben. Ein ungleicher Vergleich: Während Gold auf eine tausendjährige Geschichte zurückblickt, hat BTC mit seinen 11 Jahren auf den Buckel nicht einmal das Teenager-Alter erreicht. Bei der Kapitalisierung zieht Bitcoin somit eindeutig den Kürzeren. Sind es bei Bitcoin knapp 200 Milliarden US-Dollar, verbucht Gold eine Kapitalisierung von 9 Billionen US-Dollar.

Performance: Gold vs. BTC

Darüber hinaus haben sich Gold und BTC bisweilen als krisensichere Assets erwiesen. Während Gold jedoch seinen Status als sicherer Hafen verteidigt, steht Bitcoin noch in der Bringschuld. Die Kryptowährung hat zwar die Verluste des Marktcrashs Mitte März mehr als wett gemacht. Die Abverkaufswelle hat dennoch gezeigt, dass Bitcoin nach wie vor einen Platz als Risiko-Position im Portfolio vieler Investoren hat.

Kontrastiert man die bisherige Entwicklung beider Assets in 2020, liegen BTC und Gold jedoch aktuell gleich auf. Sowohl Gold als auch Bitcoin haben in den letzten fünf Monaten neue Jahreshochs gebildet.

Die Korrelation beider Anlageklassen hat somit am 19. September einen Spitzenwert von 76 Prozent erreicht.

Zählt man alle von Winklevoss genannten Faktoren mit der bisherigen Performance zusammen, scheint es demnach nur eine Frage der Zeit, bis Bitcoin sein Wertversprechen als digitales Gold einlöst. Bis BTC allerdings die Kapitalisierung von Gold einholt, dürften noch einige Halvings ins Land streichen.

auf btc-echo lesen

Bitcoin-Kurs fällt auf Wochentief: US-Dollar-Index steigt

Bitcoin (BTC) reagierte am 21. September darauf, dass der US-Dollars erneut an Stärke gewann. Er fiel, genau wie die Aktien auch, und entfernt sich weit von 11.000 US-Dollar.

Kryptowährungsmarkt Tagesübersicht 7. August

Kryptowährungsmarkt Tagesübersicht 7. August. Quelle: Coin360

DXY-Anstieg führt zu BTC-Schwäche

Aus Daten von Coin360 und Cointelegraph Markets geht hervor, dass das BTC/USD-Paar am Montag ein Tief von 10.570 US-Dollar erreichte. Das ist der niedrigste Stand seit einer Woche.

Am Sonntag knickte der Kurs am Widerstand bei 11.200 US-Dollar nach unten ab und Bitcoin verlor rund 3 Prozent an diesem Tag. Die Makromärkte an der Börse wackelten bei Eröffnung. Bei Redaktionsschluss lag das BTC/USD-Paar bei knapp über 10.600 US-Dollar. 

BTC/USD 1-Tageschart

BTC/USD 1-Tageschart. Quelle: Coin360

Wie Cointelegraph berichtete, führten diese Woche mehrere Faktoren zu Unsicherheit. Darunter sind etwa das Coronavirus, die Wirtschaftspolitik der Zentralbank und ein weiterer Skandal, in den große Institutionen verwickelt sind. 

Die Ablehnung bei 11.200 US-Dollar hat der Cointelegraph Markets-Analyst Michaël van de Poppe bereits erwartet. Er warnte, dass Bitcoin wahrscheinlich nicht die Stärke finden würde, um die vorhergehende Unterstützung erneut umzudrehen.

Gleichzeitig stieg der DXY am Montag über 93 Punkte. Der entsprechende Rückgang von Bitcoin deutet erneut auf eine inverse Korrelation hin.

US-Dollar-Währungsindex Stündlicher Wochenchart

US-Dollar-Währungsindex Stündlicher Wochenchart. Quelle: TradingView

Behalten Sie hier die wichtigsten Kryptomärkte in Echtzeit im Auge.

auf cointelegraph lesen

Bäumchen wechsle dich: DeFi schluckt Bitcoin (BTC)

Die Adressen im Bitcoin-Netzwerk sinken, während die Bitcoin-Bestände in DeFi-Anwendungen steigen und die Difficulty einen neuen Spitzenwert aufstellt. Das Marktupdate.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) leitet die neue Woche mit einem Kursrutsch unter die 11.000 US-Dollar-Marke ein. Mit einem Minus von 0,8 Prozent in den letzten 24 Stunden notiert die größte Kryptowährung zu Redaktionsschluss bei 10.895 US-Dollar.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Bären und Bullen liefern sich nach wie vor einen zähen Schlagabtausch um die richtungsweisende Schlüsselmarke. Halt gibt die Unterstützung bei 10.750 US-Dollar. Verschenken Bullen diese Unterstützung, droht ein Absturz unter 10.500 US-Dollar. Sollte es hingegen einen klaren Ausbruch über den Widerstand bei 11.000 US-Dollar und des 61.8% – Fibonacci-Retracements bei 11.020 US-Dollar geben, ist der Weg über 11.000 US-Dollar frei.

Insgesamt zeichnet sich zu Beginn der neuen Handelswoche ein durchwachsenes Bild am Krypto-Markt. Die Altcoin-Rallye kommt ins Stocken, während sich Bitcoin mit einer Marktdominanz von 60 Prozent mit einem Plus von 2,5 Prozent im Wochenvergleich von seinen Artgenossen absetzt.

Quelle Coin360

Die Anlegerstimmung hat sich demnach im Vergleich zur Vorwoche etwas aufgehellt. Mit 48 Zählern schlägt der Fear and Greed Index zwar nach wie vor in der neutralen Zone aus, hat aber in einer Woche um neun Punkte zugelegt.

Latest Crypto Fear & Greed Index

Kleine Bitcoin-Adressen nehmen ab

Die Anzahl kleiner Adressen mit einem oder weniger Bitcoin hat ein 5-Monatstief erreicht. Knapp 810.000 Adressen zählen die Blockchain-Analysten von Glassnode derzeit im Netzwerk und damit über 10.000 weniger als noch vor einer Woche. Zuletzt lag die Anzahl der Adressen Ende April auf einem ähnlichen Niveau.

Der Abzug von Bitcoin aus dem Netzwerk könnte sich vor dem Hintergrund des andauernden DeFi-Aufschwungs erklären. Über Wrapped Bitcoin (WBTC) haben mittlerweile Bitcoin für 844 Millionen US-Dollar ihre Repräsentation auf der Ethereum Blockchain in tokenisierter Form gefunden. Wrapped Bitcoin ist ein ERC-20-Token, der 1:1 durch Bitcoin gedeckt ist.

Quelle Skew

Die zeitgleiche Abnahme kleiner Adressen und Anstieg tokenisierter Bitcoin im DeFi-Ökosystem deutet darauf hin, dass diese Anleger ihre BTC für DeFi-Anwendungen konvertieren.

Doch kein Grund, Alarm zu schlagen. Mit derzeit knapp 10 Milliarden US-Dollar an hinterlegten Krypto-Assets legt der DeFi-Sektor zwar immer noch eine steile Wachstumskurve hin. Der gesamte DeFi-Markt entspricht aber nur etwa einem Zwanzigstel der Kapitalisierung von Bitcoin. Von einem allgemeinem Trend lässt sich daher nicht sprechen. Es wäre auch nicht verwunderlich, wenn die Bitcoin wieder rückkonvertiert werden, sobald die ersten DeFi-Bläschen platzen.

Netzwerkschwierigkeit auf ATH

Die Mining Difficulty hat ein neues Allzeithoch erreicht. Der Wert zeugt von einer regen Mining-Aktivität und bedeutet im Umkehrschluss, dass das Netzwerk nie sicherer war als aktuell.

Aus der Grafik wird deutlich, dass das Halving im Mai dem Netzwerk nur kurzfristig geschadet hat. Kam es in direkter Folge noch zu einem Einbruch der Mining Difficulty, hat diese sich rasch korrigiert und stellt seit Juni konstant neue Allzeithochs auf.

Der vielbeschworene Miner-Exodus war somit ebenfalls nur von kurzer Dauer; das Schreckens-Szenario einer Todesspirale blieb aus. Durch die Halbierung der Block-Belohnung wurde vielfach befürchtet, dass das Mining schnell unrentabel würde. Die Produktionskosten blieben schließlich bei halber Ausbeute gleich. Infolge hätten sich große Mining-Pools vom Markt verabschiedet, die Hash Rate und mit ihr die Difficulty wären ins bodenlose gestürzt und somit schließlich der Bitcoin-Kurs.

Wie Glassnode-CEO Rafael Schultze-Kraft per Twitter mitteilt sei das genaue Gegenteil eingetroffen. Seit dem Halving hat die Difficulty um fast 20 Prozent zugelegt.

Dass die Mining-Aktivität auf einem konstant hohen Niveau bleibt und sowohl Hash Rate als auch Difficulty in immer neue Höhen aufsteigen, spricht für die Netzwerk-Gesundheit.

auf btc-echo lesen