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Bitcoin (BTC) klettert am „Independence Day“ zurück auf 20.000 US-Dollar

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 4. Juli erstmals seit fünf Tagen wieder auf 20.000 US-Dollar geklettert, nachdem der amerikanische Nationalfeiertag Independence Day für unerwarteten Auftrieb gesorgt hat.

Bitcoin-Kurs. Quelle: Tradingview.com

Zurück auf 20.000 US-Dollar

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist BTC/USD auf ein zwischenzeitliches Tageshoch von 20.085 US-Dollar gesprungen, also der beste Wert seit dem 30. Juni.

Über das Wochenende hat sich die marktführende Kryptowährung noch um 19.000 US-Dollar bewegt, wobei die fehlende Aktivität auf dem amerikanischen Aktienmarkt wegen dem heutigen Feiertag scheinbar kein Hindernis war, um den Bitcoin-Kurs am Montag über die psychologisch wichtige Marke zu hieven.

Ganz im Gegenteil haben die ausgedünnten Orderbücher wohl eher die Volatilität begünstigt, die Bitcoin in diesem Fall ein deutliches Plus von 3 % beschert haben.

„Bitcoin hat im Tagesdiagramm erstmals wieder eine positive Divergenz geschafft seit der Kurs unter 20.000 US-Dollar gefallen ist“, wie Krypto-Analyst Matthew Hyland feststellt.

Der Analysedienst Whalemap bestätigt unterdessen, dass die Großinvestoren bzw. Wale bei 19.200 US-Dollar verstärkt gekauft und damit wohl für den nötigen Auftrieb gesorgt haben.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, haben die Wale zuletzt ein Interesse daran signalisiert, die niedrigen Kurse von Bitcoin als Kaufgelegenheit wahrzunehmen. Dabei wollen sie scheinbar nicht mehr länger warten, bis BTC auch noch auf den viel zitierten Tiefpunkt bei 16.000 US-Dollar abrutscht.

„Die 19.500 US-Dollar-Marke zu überspringen ist ein wichtiger Trigger für Bitcoin“, wie Cointelegraph-Experte Michael van de Poppe unterdessen resümiert.

Die Altcoins haben ihrerseits den Aufwind des Marktführers genutzt, um sich im Windschatten aufzuschwingen. So konnte Ethereum (ETH) knapp 6 % zulegen und damit auf 1.100 US-Dollar vorrücken.

Ethereum-Kursdiagramm. Quelle: Tradingview.com

Auch einige andere Top-10 Kryptowährungen konnten am Montag dadurch im Schnitt 5 % hinzugewinnen.

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Kleinanleger bluten – Bitcoin (BTC) als nächstes in Richtung 18.000 US-Dollar

Bitcoin (BTC) schlängelt sich am heutigen 3. Juli relativ lustlos dem Wochenabschluss entgegen, wobei für das Wochenende ein zwischenzeitliches Tief von 18.800 US-Dollar auf dem Tableau steht.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bollinger-Bänder deuten neue Volatilität an

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, hält sich BTC/USD den dritten Tag in Folge um die 19.000 US-Dollar-Marke.

Volatilität gab es am Wochenende kaum, wodurch der Bitcoin-Kurs nun auf bestem Weg ist, den ersten Wochenabschluss unter einem Rekordhoch aus einem vergangenen Kurszyklus einzufahren.

Am letzten Wochenende konnte BTC noch spät nach oben klettern, wodurch ein Abschluss unter 20.000 US-Dollar wortwörtlich in letzter Sekunde verhindert werden konnte.

Nachdem die Wall Street unter der Woche schon einen denkbar schwachen Kurs vorgegeben hatte, bleibt auch Bitcoin am Samstag und Sonntag uninspiriert, weshalb die Trader dieses Mal kaum Hoffnung auf einen rettenden Sprung haben.

„Ich gehe von einem Abschwung bis an den unteren Support bei 18.000 US-Dollar aus, solange wir unter 19.300 US-Dollar verharren. Ein kurzer, scharfer Abschwung“, wie der Trader Crypto Tony die wahrscheinliche Richtung vorgibt.

„Ich kann der momentanen Kursentwicklung nicht trauen, denn es ist Wochenende“, wie der Trader Ninja vorsichtig formuliert. Dem fügt er an: „Wenn die Bullen nicht zurück auf 19.700 US-Dollar heben können, dann geht es noch weiter nach unten.“

Während die Experten also gespannt auf neue Volatilität zum Wochenabschluss warten, weist Analyst Matthew Hyland darauf hin, dass sich die viel zitierten Bollinger-Bänder immer enger zusammenziehen, was schon bald für eine deutliche Richtungsbewegung sorgen könnte.

Im Tagesdiagramm liegt BTC/USD dabei eher am unteren Bollger-Band, was darauf schließen lässt, dass es demnächst einen klaren Knick nach unten geben könnte, wie es schon im Mai der Fall war.

Bitcoin-Tagesdiagramm (Bitstamp) mit Bollinger-Bänder. Quelle: TradingView

Kleinanleger müssen bluten

Im schlimmsten Monat seit 2011 mussten allen voran die kleinen Privatanleger Blut lassen, wie neue Daten zeigen. Der Geduldsfaden könnte also besonders bei den Retail-Investoren langsam knapp werden.

Die Daten von Glassnode belegen in diesem Kontext, dass der gleitende Durchschnitt der Bitcoin-Wallets, die inzwischen einen Verlust verzeichnen, am heutigen 3. Juli ein neues Rekordhoch von 18,8 Mio. Adressen erreicht hat.

Wie Cointelegraph berichtet, hat sich bei vorherigen Bodenbildungen herauskristallisiert, dass knapp 60 % der Umlaufmenge in den roten Bereich abrutschen müssen, ehe der Tiefpunkt steht.

Bitcoin-Adressen mit Verlusten. Quelle: Glassnode

„Fast 40 Mrd. US-Dollar an Realisierten Verlusten seit dem 1. Mai“, wie die Analysten von On-Chain College feststellen. Dem fügen sie an:

„Einige sind abgesprungen, einige sind noch da, aber eines ist klar: Wenn man nach mindestens einem Jahr noch immer im Markt ist, dann hat man bereits eine Menge an Volatilität miterlebt.“

 

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Bitcoin (BTC) bald bei 15.600 US-Dollar? – „Treffsicherer“ Indikator deutet neue Verluste an

Der Bitcoin-Kurs (BTC) muss erst noch tiefer fallen, ehe die Bodenbildung tatsächlich abgeschlossen ist. Dies fordert zumindest einer der treffsichersten Indikatoren für die Bewertung der marktführenden Kryptowährung.

Wie die Daten der Krypto-Analyseplattform Glassnode dementsprechend zeigen, ist der sogenannte MVRV-Z Score zwar schon fast – aber noch nicht ganz – am Tiefpunkt angekommen.

MVRV-Z Score schon bald am Tiefpunkt?

Noch streiten die Experten, ob BTC/USD bei 17.600 US-Dollar bereits einen absoluten Tiefpunkt erreicht und die Bodenbildung abgeschlossen hat, oder ob noch Luft nach unten ist.

Der Krypto-Anlayst Filbfilb, einer der Mitgründer der Trading-Plattform Decentrader, weist dabei nun auf den MVRV-Z Score von Bitcoin hin, der inzwischen schon im grünen Bereich liegt, jedoch noch nicht auf den endgültigen Punkt abgesunken ist, der in der Vergangenheit jeweils eine Trendwende bzw. die Bodenbildung markiert hat.

Zur Erklärung: Der MVRV-Z ist eine Kennzahl, die den Bitcoin-Kurs in Relation zum „tatsächlichen Marktwert“ setzt. Dazu werden die Marktkapitalisierung und Realisierter Preis unter Berücksichtigung der Standardabweichung betrachtet. Die daraus resultierende Kennzahl gilt als der wohl zuverlässigste Indikator für die Signalisierung von absoluten Hoch- bzw. Tiefpunkten.

So hat der MVRV-Z bisher ziemlich treffsicher jede größere Deckenbildung und Bodenbildung von BTC/USD mit einem Horizont von zwei Wochen vorhergesagt, wie die Daten von LookIntoBitcoin belegen.

Dabei ist die Kennzahl erst ein paar Mal bis unter den grünen Bereich abgerutscht (siehe unten). Zuletzt geschah dies im März 2020, als es den großen Crash zum Start der Coronakrise gab. Ist es nun wieder so weit?

„Das hier ist für mich DAS entscheidende Kursdiagramm“, wie Filbfilb die Verbildlichung des MVRV-Z beschreibt. Dem fügt er an:

„In der Regel kommt es zur Bodenbildung, sobald wir unter den grünen Bereich gerutscht sind.“

Bitcoin MVRV-Z Score. Quelle: Glassnode

16.000 US-Dollar-Bereich wird immer mehr zum Kursziel

Dies würde für den Bitcoin-Kurs einen Abschwung bis auf 15.600 US-Dollar bedeuten, der sich wiederum mit anderen Prognosen zur Bodenbildung decken würde.

So hatte der Trader CryptoBullet diesen Bereich zuletzt als eines von mehreren Kurszielen für die Unterseite ausgegeben, die den Support für den endgültigen bedeuten könnten.

Die 16.000 US-Dollar-Marke würde dabei der durchschnittlichen Standardabweichung vom 50-Month Moving Average von Bitcoin entsprechen.

Auch der Relative Stärkeindex (RSI) ist bereits auf dem niedrigsten Stand überhaupt, was ebenfalls darauf hindeutet, dass der Bärenmarkt dem Ende wohl schon ziemlich nah ist.

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Bitcoin-Bärenmarkt doch länger als gedacht? – BTC hängt bei 19.000 US-Dollar fest

Bitcoin (BTC) hat es am heutigen 2. Juli nicht geschafft, die jüngsten Verluste wieder aufzuholen, weshalb sich die Anleger auf ein weiteres tristes Wochenende einstellen.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Abwärtstrend noch immer gültig

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, hat sich BTC/USD am bisherigen Samstag entsprechend lustlos um 19.000 US-Dollar bewegt.

Auch der Wochenabschluss an der Wall Street verlief ohne große Überraschungen, denn der Aktienmarkt ist größtenteils flach geblieben, was wiederum keinen spürbaren Impuls für den Kryptomarkt bedeutet. Der US-Dollar-Index (DXY) ist nach der Kletterpartie in Richtung des jüngsten zwanzigjährigen Hochs ebenfalls wieder auf Pause gestellt.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView

Die Orderbücher der marktführenden Kryptobörse Binance deuten derweil darauf hin, dass BTC/USD aktuell im Fegefeuer zwischen Angebot und Nachfrage verharrt, was solange für einen Mangel an Volatilität sorgt, bis sich eine Seite entschließt, die Liquidität zu befeuern.

Bitcoin-Orderbücher (Binance). Quelle: Material Indicators

Auf mittelfristige Sicht scheint das Bild für die Bullen kaum besser.

So meint der Krypto-Trader Altcoin Sherpa, dass die derzeitigen Bedingungen wohl noch längere Zeit für eine langweilige Kursentwicklung von Bitcoin sorgen werden.

„Es wird Monate an abgehackten Kursbewegungen und Akkumulation brauchen, sobald der Boden wirklich gebildet ist“, wie der Experte meint. Dem fügt er an:

„Und der Boden könnte womöglich erst so richtig in ein paar Monaten gebildet werden. Meiner Meinung nach könnt ihr euch also auf einen langen Bärenmarkt gefasst machen.“

Diese pessimistische Prognose teilt auch Analyst Rekt Capital, der in dieselbe Kerbe schlägt, dass der Bitcoin-Kurs den absoluten Tiefpunkt im momentanen Zyklus noch nicht erreicht hat.

„Nehmt euch lieber selbst aus dem Spiel. Verschiebt eure Bitcoin in eine Cold-Wallet, und wartet ab“, wie Krypto-Experte Checkmate von Glassnode ergänzt.

Kommt es wie im Bärenmarkt 2018?

Immerhin könnte dieser Tiefpunkt bereits in den nächsten zwei Wochen kommen, was hoffen lässt, dass die Bodenbildung nicht noch Monate braucht.

So weist der Trader Alex Krüger in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Handelsvolumen gemessen in BTC im vergangenen Monat ein Rekordhoch erreicht hat.

„Generell gilt: Das Handelsvolumen ist in der Regel am höchsten, wenn es zur Bodenbildung kommt“, wie Krüger seinen Gedankengang erklärt.

Dahingehend führt er aus, dass im Bärenmarkt von 2018 das höchste Volumen einige Wochen vor dem endgültigen Boden verzeichnet wurde, was darauf schließen lassen könnte, dass im Juli nun der tatsächliche Tiefpunkt im aktuellen Zyklus folgt.

Rekt Capital hatte zuletzt schon angemerkt, dass das Kaufvolumen noch nicht wieder groß genug ist, um den Bitcoin-Kurs mittelfristig zurück in die oberen Bereiche zu tragen. Dabei verwies er ebenfalls auf die Handelsvolumen von 2018.

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Kursanalyse, 2. Juli: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP)

Bitcoin hat allein im zweiten Quartal 2022 massive 56,2 % verloren, wie die Daten von Coinglass belegen. Damit steht für die marktführende Kryptowährung zugleich das schwächste Quartal seit 2011 zu Buche, als BTC sogar um satte 67 % eingebrochen war. Im aktuellen Jahresviertel war es allen voran der Juni, der einen beträchtlichen Abschwung von 37 % mit sich gebracht hat und damit den schlechtesten Monat seit September 2011 markiert.

Nichtsdestotrotz gibt es für die Krypto-Anleger kleine Hoffnungsschimmer, denn wie der JPMorgan-Analyst Nikolaos Panigirtzoglou am 29. Juni geschrieben hat, lässt die Kennzahl „Net Leverage Metric“ darauf schließen, dass der Dominoeffekt in der Branche womöglich schon bald vorbei ist, denn Krypto-Unternehmen, die finanziell stärker aufgestellt sind, schicken sich bereits an, wankenden Projekten unter die Arme zu greifen, um einen weiteren Zusammenbruch des Ökosystems zu verhindern.

Marktvisualisierung von Coin360

Eine andere frohe Kunde für BTC kommt derweil von zwei Analystinnen der Deutschen Bank, die in einer aktuellen Studie zu dem Schluss kommen, dass der amerikanische Aktienmarkt schon bald wieder im Aufwind sein könnte. Dank der engen Korrelation zum Kryptomarkt könnte es demnach auch für den Bitcoin-Kurs bald wieder nach oben gehen.

Wie sieht es auf kurze Sicht aus? Setzt sich der Abwärtstrend fort oder können die großen Kryptowährungen schon die Trendwende einleiten? Werfen wir einen Blick auf die Kurse!

BTC/USDT

Bitcoin ist am 30. Juni unter den naheliegenden Support bei 19.637 US-Dollar abgerutscht, aber die lange Lunte an der Unterseite der Tageskerze lässt darauf schließen, dass es in den niedrigen Bereichen hohes Kaufinteresse gibt. Die Bullen haben dann am 1. Juli versucht, diesen Schwung mitzunehmen und über die 22.000 US-Dollar-Marke zu springen, aber der Docht an der Oberseite der Tageskerze legt nahe, dass die Bären im oberen Bereich weiter verkaufen.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Sofern der Bitcoin-Kurs unter 19.637 US-Dollar verbleibt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass bei 17.622 US-Dollar ein wichtiger Support erneut getestet wird. Die abfallenden Moving Averages (MAs) und der Relative Stärkeindex (RSI) im überverkauften Bereich deuten an, dass die Bären noch immer am Drücker sind.

Ein Abschwung unter 17.622 US-Dollar könnte den vorherigen Abwärtstrend fortsetzen. Der nächste Support würde dann erst bei 15.000 US-Dollar liegen.

Dieses negative Szenario kann verhindert werden, wenn sich der Bitcoin-Kurs über den 20-Day Exponential Moving Average (EMA) bei 21.907 US-Dollar hievt. Damit würde BTC/USDT zugleich beste Voraussetzungen schaffen, um zurück bis an den 50-Day Simple Moving Average (SMA) bei 26.361 US-Dollar zu klettern.

ETH/USDT

Ethereum (ETH) ist am 30. Juni unter den Support bei 1.050 US-Dollar gefallen, doch die Bullen haben den Abschwung sofort wieder aufgekauft. Die Käufer wollten diesen Rückenwind dann bis zum 1. Juli retten, aber der lange Docht an der Tageskerze belegt, dass die Bären selbst kleine Aufschwünge sofort wieder abverkaufen.

Ethereum-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die Bären werden nun versuchen, denn Ethereum-Kurs auch noch unter die psychologisch wichtige 1.000 US-Dollar-Marke zu drücken, und falls dies gelingt, könnte ETH/USDT womöglich sogar bis auf nur noch 881 US-Dollar schlittern. Wenn auch diese Marke einbricht, setzt sich der vorherige Abwärtstrend fort und der nächste Support befindet sich dann bei 681 US-Dollar.

Falls sich der führende Altcoin jedoch von der 1.000 US-Dollar-Marke abstoßen kann, dann werden die Bullen probieren, den Kurs über das 20-Day EMA zu heben. Sollte dies gelingen, dann verlieren die Bären so langsam ihre Vormachtstellung und der resultierende Aufwind könnte Ethereum womöglich bis auf 1.280 US-Dollar tragen.

XRP/USDT

Ripple (XRP) wollte am 30. Juni eine Erholung hinlegen, aber die Bullen konnten den Kurs nicht über den Widerstand bei 0,35 US-Dollar wuppen. Daran lässt sich ablesen, dass die Bären ihren Vorsprung noch nicht so leicht aufgeben.

Ripple-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

XRP/USDT könnten nun bis auf den starken Support bei 0,28 US-Dollar abrutschen, doch spätestens hier werden sich die Bullen mit aller Macht zur Wehr setzen. Falls der XRP-Kurs von 0,28 US-Dollar wieder nach oben klettern kann, kaufen die Bullen in den unteren Bereichen weiter fleißig an. Mit diesem Schwung wird dann wahrscheinlich ein neuer Anlauf auf das 50-Day SMA bei 0,37 US-Dollar gestartet.

Falls die Bären den Kurs jedoch unter 0,28 US-Dollar drücken können, wird sich der vorherige Abwärtstrend fortsetzen. Dann ist für die Ripple-Kryptowährung ein Abschwung auf nur noch 0,23 US-Dollar denkbar.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jedes Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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Deutsche Bank sieht Bitcoin-Kurs bis Ende 2022 zurück auf 28.000 US-Dollar

Die Deutsche Bank prognostiziert, dass Bitcoin (BTC) bis Dezember 2022 zurück auf einen Kurs von 28.000 US-Dollar klettern wird.

In den letzten sechs Monaten durchlaufen der Marktführer und die Altcoins eine regelrechte Krise, die nun sogar darin gemündet ist, dass der Bitcoin-Kurs das schwächste Quartal seit 10 Jahren verzeichnet hat. Allen voran die unsichere weltwirtschaftliche Lage ist die wohl treibende Kraft für diese anhaltende Durststrecke, denn massive Inflation zieht nicht nur den Aktienmarkt mit nach unten, sondern auch den Kryptomarkt.

Angesichts dieser Entwicklungen werfen die beiden Analystinnen Marion Laboure und Galina Pozdnyakova von der Deutschen Bank einen tiefergehenden Blick auf die mittelfristigen Aussichten für BTC. Dabei stellen die Expertinnen zunächst fest, dass die Bewegungen der Kryptomärkte seit Ende 2021 ziemlich genau im Gleichschritt mit den wichtigen Aktienindizes Nasdaq 100 und S&P 500 sind.

Diese Korrelation, die Bitcoin & Co. im letzten halben Jahr zum Nachteil war, könnte in den nächsten Monaten in einen Vorteil umschlagen, denn im Windschatten der Aktienmärkte könnte die marktführende Kryptowährung vom aktuellen Stand bis Ende 2022 wieder um 30 % nach oben klettern. Dies würde einem Bitcoin-Kurs von 28.000 US-Dollar entsprechen, wie die Autorinnen vorrechnen.

Diese optimistische Prognose von einem renommierten Finanzinstitut könnte womöglich ein wenig Angst und Panik aus dem Markt nehmen, denn besonders nach den Ereignissen in der Kryptobranche in den letzten Wochen herrscht an allen Ecken und Enden große Verunsicherung. Auch Laboure und Pozdnyakova sehen den Zusammenbruch des Blockchain-Projekts Terra und das aktuelle Drama um die Krypto-Sparplattform Celsius als Brandbeschleuniger, die eine ohnehin schon schwierige Lage noch weiter befeuert haben, weshalb die Expertinnen keine festen Zusicherungen machen wollen, dass es definitiv wieder nach oben geht. Zu wackelig scheint die momentane Lage, zu groß die bestehenden Wechselwirkungen:

„Die Stabilisierung der Kurse auf dem Kryptomarkt ist schwer, denn es gibt keine allgemeingültigen Bewertungsmodelle wie auf dem Aktienmarkt. Zudem ist der Kryptomarkt stark fragmentiert. Auf Grund der komplexen Zusammenhänge der Branche könnte die Talfahrt deshalb noch anhalten.“

In einem Rundschreiben an die Investoren hat die amerikanische Bank JPMorgan derweil ebenfalls in Aussicht gestellt, dass sich der Kryptomarkt schon wieder in der Erholung befindet. Nachdem wichtige Dominosteine der Branche wie Three Arrows Capital inzwischen gesichert als zahlungsunfähig gelten, springen andere Player der Branche mit Finanzspritzen in die Bresche, um die entstehenden Lücken zu füllen:

„Der momentane Zyklus der Enthebelung [Anm. d. Redaktion: spekulatives Kapital fließt aus dem Markt ab] wird wohl nicht lange anhalten, denn Unternehmen, die finanziell stärker aufgestellt sind, schreiten momentan ein, um den Dominoeffekt aufzuhalten. Zudem ist das Risikokapital, eine der wohl wichtigsten Kapitalquellen der Kryptobranche, im Mai und Juni in gewohnten Mengen weiter zugeflossen.“

In der Tat ist allein in den letzten beiden Monaten neues Risikokapital im Umfang von 5 Mrd. US-Dollar in die Kryptobranche gekommen, gegenüber Mai und Juni 2021 entspricht dies sogar einer deutliche Steigerung von 3,4 Mrd. US-Dollar.

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Bullish: Deutsche Bank sieht Bitcoin bei 28.000 US-Dollar bis Jahresende

  • Einem neuen Analysebericht der Deutschen Bank zufolge könnte die Kryptowährung Nummer 1 bis zum Dezember 2022 um etwa 30 Prozent zulegen. Das geht aus einem Bericht des Nachrichtenmediums Bloomberg hervor.
  • Die Analystinnen der Bank, Marion Laboure und Galina Pozdnyakova, sollen sich dabei auf die Korrelation zwischen dem Krypto-Markt und Aktienindizes wie dem Nasdaq 100 oder dem S&P 500 berufen haben.
  • Demnach könnte der S&P 500 sein Niveau vom Januar zurückerobern. So könnte sich Bitcoin ebenfalls in Richtung Norden bewegen.
  • Aktuell notiert BTC bei rund 19.202 US-Dollar und verzeichnet ein hauchzartes Plus von 0,5 Prozent im Tagesvergleich. Auf Wochensicht musste die Krypto-Leitwährung 9 Prozent einbüßen.
  • Welche markttechnischen Einflussfaktoren Bitcoin momentan betreffen, lest ihr in unserer aktuellen Bitcoinanalyse.
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Bitcoin (BTC) unter 19.000 US-Dollar – Juni wird schwächster Monat seit 2011

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 30. Juni weiter abgerutscht, nachdem die Handelseröffnung an der Wall Street für den amerikanischen Aktienmarkt auch eher mau begonnen hat.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Zum Leidwesen von Bitcoin: US-Dollar wieder im Aufwind

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist der Bitcoin-Kurs am Donnerstag zwischenzeitlich sogar unter 19.000 US-Dollar gefallen und fährt damit den niedrigsten Stand in den letzten zehn Tagen ein.

Die Bullen konnten also weder 20.000 US-Dollar noch 19.000 US-Dollar verteidigen, was maßgeblich durch die Schwäche des amerikanischen Aktienmarktes bedingt wurde, denn der S&P 500 und der Nasdaq Composite Index haben zu Handelsbeginn 1,8 % bzw. 2,6 % eingebüßt.

Der US-Dollar – der eine umgekehrte Korrelation zu BTC aufweist – konnte derweil wieder zulegen und in Richtung des zwanzigjährigen Hochs klettern, das in diesem Quartal bereits erreicht wurde.

Der US-Dollar-Index (DXY) steht dementsprechend bei 105,1 Punkten und damit nur noch 0,2 Punkte vom höchsten Stand seit 2002 entfernt.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView

„Der US-Dollar (DXY) ist kurz davor, das Hoch vom Dezember 2002 zurückzuerobern, womit der kurzfristige Abwärtstrend überzeugend gekippt wird, was für die risikobehafteten Finanzmärkte wiederum schlecht ist“, wie die Analyst Faisal Khan die Lage auf Twitter zusammenfasst.

Die Inflationsdaten lassen derweil darauf hoffen, dass der Markt zumindest schon das Schlimmste überstanden hat.

Wie Cointelegraph berichtet, sind die Zentralbanken nichtsdestotrotz der Einschätzung, dass die niedrigen Leitzinsen wie vor der Coronakrise wohl nicht so schnell wiederkommen werden.

Schlechtester Monat seit 11 Jahren?

Der Silberstreifen am Horizont ist immerhin, dass eine Reihe von On-Chain-Kennzahlen zurzeit auf Rekordtiefstwerten steht, was darauf hindeuten könnte, dass die Bodenbildung wohl langsam abgeschlossen ist. Mit anderen Worten: Es kann also nur noch aufwärts gehen.

Sollte der Juni für Bitcoin tatsächlich mit einem Kurs von 19.000 US-Dollar zu Ende gehen, dann würde der Monatsverlust bei über 40 % liegen.

Damit hätte BTC/USD den schwächsten Juni überhaupt eingefahren und zugleich die heftigsten Monatsverluste seit September 2011 verbucht, wie die Daten von TradingView und Coinglass bestätigen.

Selbst der Corona-Crash vom März 2020 sowie die Bärenmärkte von 2018 und 2014 konnten nicht derartig schlechte Monate produzieren. Das letzte Mal, dass der Bitcoin-Kurs innerhalb eines Monats um mehr als 40 % eingebrochen ist, lag der Kurswert noch bei mickrigen 8 US-Dollar.

Bitcoin-Monatsabschlüsse. Quelle: Coinglass

Kurzum: Die momentane Lage ist trotz erster positiver Anzeichen also schlecht wie nie und ohne wirkliche historische Referenz. Bei allem Optimismus ist Vorsicht demnach weiterhin geboten.

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Trotz Krypto-Krise – MicroStrategy kauft zusätzliche 480 Bitcoin (BTC)

Der Softwarehersteller MicroStrategy zeigt sich von der Krise am Kryptomarkt unbeirrt, und nutzt diese vielmehr als Kaufgelegenheit für neue Bitcoin (BTC). CEO Michael Saylor untermauert damit zugleich, dass er an seiner Investitionsstrategie festhält und weiterhin auf die marktführende Kryptowährung setzt.

Wie aus offiziellen Dokumenten der amerikanischen Börsenaufsicht SEC hervorgeht, hat MicroStrategy zuletzt zusätzliche 480 BTC zu einem durchschnittlichen Kurs von 20.817 US-Dollar angekauft. Die insgesamte Kaufsumme belief sich dabei auf 10 Mio. US-Dollar.

Mit dieser Investition beläuft sich das Krypto-Vermögen der Firma nun auf 129.699 BTC zu einem Gegenwert von knapp 3,98 Mrd. US-Dollar, womit MicroStrategy mit Abstand der größte privatwirtschaftliche Bitcoin-Investor ist, der nicht aus der Finanzbranche stammt.

Die aktuelle Talfahrt des Krypto-Marktführers wird vom Softwarehersteller also als Chance gesehen, denn der Abschwung auf einen Bitcoin-Kurs von 20.000 US-Dollar liegt um mehr als 10.000 US-Dollar niedriger als der durchschnittliche Ankaufspreis, zu dem MicroStrategy investiert hat. Damit geht jedoch unweigerlich einher, dass die bisherigen Investitionen zurzeit nicht realisierte Verluste in Höhe von fast 1,4 Mrd. US-Dollar aufweisen.

Nichtsdestotrotz setzt Geschäftsführer Michael Saylor weiterhin voll auf Bitcoin. So hatte dieser Anfang des Monats bereits auf Twitter angekündigt, dass sein Unternehmen „durch die Krise halten“ und nicht verkaufen wird.

Im ersten Quartal 2022 hat MicroStartegy trotz der Bitcoin-Verluste insgesamt einen Umsatz von 119,3 Mio. US-Dollar eingefahren. Der Nettogewinn daraus kommt derweil auf stattliche 93,6 Mio. US-Dollar.

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Bitcoin (BTC) nur noch kurz ein „Schnäppchen“? – Bodenbildung womöglich abgeschlossen

Bitcoin (BTC) lässt die Krypto-Anleger am heutigen 28. Juni weiter zittern, nachdem die Handelseröffnung an der Wall Street ebenfalls ohne nennenswerte Richtungsbewegung ausgefallen ist.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bollinger sieht Bodenbildung „wie aus dem Bilderbuch“

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen., bewegt sich der Bitcoin-Kurs am Dienstag um die 21.000 US-Dollar-Marke, ein klarer Trend ist nicht zu erkennen.

Immerhin konnte BTC/USD damit neue Anzeichen der Schwäche verhindern, weshalb Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe davon ausgeht, dass nun ein erneuter Angriff auf den wichtigen 200-Week Moving Average (WMA) bei 22.400 US-Dollar gestartet werden kann.

„In der Vergangenheit war Bitcoin unterhalb vom Realisierten Kurs – also der Gesamtheit der Kosten aller verfügbaren Währungseinheiten – immer ein Schnäppchen. Derzeit liegt der Realisierte Kurs bei 22.500 US-Dollar“, wie der Krypto-Trader Game of Trades angesichts des momentanen Standes bemerkt.

Während die Experten zumindest auf kurze Sicht nicht sofort wieder einen Aufwärtstrend sehen, wird das Bild zumindest auf lange Sicht langsam positiver.

Einer dieser Optimisten ist John Bollinger, der Erfinder der gleichnamigen Bollinger-Bänder, der in der aktuellen Kursentwicklung von Bitcoin die logische Konsequenz eines mehrjährigen Trends sieht.

Demnach wäre die jetzige Bodenbildung „wie aus dem Bilderbuch“ und würde demnächst wohl auf neue Zugewinne hoffen lassen.

Fast alle Indikatoren auf Rekordtiefständen

Auch die Analysten von Coinglass haben Anfang der Woche erörtert, ob BTC die lang ersehnte Bodenbildung endlich abgeschlossen hat.

So haben sie in ihrem dieswöchigen Newsletter „The Week On-Chain“ gleich mehrere wichtige Indikatoren unter die Lupe genommen, die bei der Interpretation der derzeitigen Lage helfen sollen.

Vor dem Hintergrund der ungewöhnlich unsicheren weltpolitischen Situation bleibt die Aussagekraft der Analysen jedoch ungenau.

„Unter der momentanen makroökonomischen Bedingungen werden alle bisherigen Berechnungsmodelle und alle Vergleiche mit der Vergangenheit vor eine echte Probe gestellt“, wie die Experten resümieren. Dem fügen sie an:

„Basierend auf dem aktuellen Bitcoin-Kurs in Relation zu den historischen Bodenbildungen und Berechnungsmodellen bewegt sich der Markt in einem extrem unwahrscheinlichen Szenario, das es bisher erst in 0,2 % aller Handelstage überhaupt gab.“

Demnach wären besonders Anleger, die 2020 und 2021 BTC gekauft haben, die treibenden Kräfte hinter der anhaltenden Durststrecke.

„Fast alle Makroindikatoren für Bitcoin, egal ob technisch oder on-chain, liegen in Rekordtiefen, die in vorherigen Kurszyklen jeweils mit Bodenbildungen einhergegangen sind. Die meisten davon stehen nur noch im einstelligen Prozentbereich von ähnlichen Tiefs in der Vergangenheit entfernt“, so die Analysten abschließend.

Auch das Stimmungsbarometer Crypto Fear & Greed Index zeigt mit 10/100 Punkten „extreme Angst“ an. Ein Stand, der in Bärenmärkten zumeist auf eine baldige Trendwende hindeutet.

Crypto Fear & Greed Index (Screenshot). Quelle: Alternative.me

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