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Auf dem Weg zur Titelverteidigung – Bitcoin trotz Krise das bisher beste Anlageprodukt 2020

Neue Marktforschungsdaten der Investmentberatung Fundstrat zeigen, dass Bitcoin (BTC) im bisherigen Jahr 2020 das beste Anlageprodukt ist.

Fundstrat Chef-Analyst Thomas Lee hat die entsprechenden Daten am 8. Mai auf Twitter veröffentlicht, wobei aus diesen ersichtlich ist, dass Bitcoin bisher alle anderen Anlageklassen um mindestens 19 % ausgestochen hat (siehe Grafik unten). Seit Anfang des Jahres hat die marktführende Kryptowährung demnach einen insgesamten Zugewinn von 39 % erzielt.

Perfomances by Asset Classes

Amerikanische Staatsanleihen mit einer Mindestlaufzeit von 20 Jahren sind das zweitbeste Anlageprodukt, da diese im laufenden Jahr auf ein Plus von 21,1 % kommen, während Gold es mit einem Zuwachs von 12,5 % immerhin auf Platz 3 schafft.

Staatsanleihen mit einer geringeren Laufzeit konnten bisher nur 8,9 % hinzugewinnen, während der Aktienindex Nasdaq lediglich ein Plus von 1,7 % zu Buche stehen hat. Viele andere Anlageprodukte liegen gar im roten Bereich und sind vom Erfolg von Bitcoin weit entfernt.

Bitcoin auf dem Weg zur Titelverteidigung

Zudem führt Lee auch noch die besten Anlageprodukte von 2019 als Vergleich an, wobei die marktführende Kryptowährung schon im vergangenen Jahr mit einem Zugewinn von insgesamt 92,2 % der klare Sieger war.

Die Aktienmärkte waren Bitcoin im Vorjahr noch dicht auf den Fersen, denn sowohl der Nasdaq (35,2 %) als auch der S&P 500 (28,9 %) kamen hinter der Kryptowährung aufs Treppchen. Der MSCI World Index erreichte mit 25,2 % Plus wiederum den vierten Platz. Es scheint also, dass sich die Kryptowährung dieses Jahr zu den eigenen Gunsten vom Aktienmarkt abgekoppelt hat.

Bereits im Jahr 2017 war Bitcoin das Anlageprodukt mit der besten Performance, damals konnte sogar ein Zugewinn von mehr als 1.550 % erzielt werden. Im Jahr 2016 war die Kryptowährung wiederum die insgesamt stärkste Handelsware (Commodity).

Altcoins können Bitcoin übertrumpfen

Bei Redaktionsschluss liegt Bitcoin auf 9.620 US-Dollar, was einem 33 % Zuwachs seit Beginn des Jahres entspricht, als der Kurs noch 7.205 US-Dollar ausmachtet. Damit schlägt Bitcoin zwar alle traditionellen Anlageprodukte, liegt im Vergleich der Kryptowährungen allerdings nur auf Platz 5.

Bitcoin SV (BSV) ist mit einem starken Zugewinn von 115 % der bisherige Spitzenreiter des Jahres, da sich der Kurs des Bitcoin-Ablegers von 98 auf 210,5 US-Dollar verdoppeln konnte. Tezos (XTZ) schafft mit 107,5 % Plus ebenfalls die Verdoppelung, was sich in einem Kursanstieg von 1,35 auf 2,80 US-Dollar widerspiegelt und den zweiten Platz bedeutet.

Ether (ETH) und Stellar (XLM) belegen mit jeweils knapp 61 % die Plätze danach.

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Von Bescheidenheit keine Spur

Die Bitcoin Association hat ihren Jahresreport veröffentlicht. Darin gibt die Organisation hinter Bitcoin SV Einblicke in den eigenen Betrieb – Und hält sich mit Eigenlob kaum zurück.

Bitcoin SV gibt vor, die einzig wahre Version der Kryptowährung Bitcoin zu sein und weist darauf schon im eigenen Namen hin. „SV“ ist das Kürzel für „Satoshis Vision“ – die einzig (richtige) Vision des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto. Es wird kaum Wunder nehmen, dass hinter dem Projekt unter anderem Craig Wright steckt – jener australische Geschäftsmann, der felsenfest behauptet, BTC erfunden zu haben.

Kriegskind BTC SV

Im Jahr 2018 kam es dann zur Abspaltung. Das SV-Team setzte sich für größere Blöcke ein und wurde im Zuge der „Hash Wars“ mit Bitcoin Cash zu BTC SV. Seitdem wird Wright nicht müde, vor Gericht zu versuchen, (bisher vergebens) seine Ansprüche geltend zu machen. Und die Bitcoin Association arbeitet mit Nachdruck daran, den eigenen Glanz zu polieren.

Da die Begeisterung für Satoshis Vision stark zugenommen hat, hat unsere Organisation ihren Aufgabenbereich – und auch das erforderliche Team – erweitert, während wir unsere Anstrengungen um eine stärkere Adaption von Bitcoin SV beschleunigen. Dieser Jahresbericht fasst auf dem Papier zusammen, was wir in unserem ersten Jahr erreicht haben. Aber es gibt keinen Bericht, der den Spirit unserer Unterstützer zu Papier bringen kann,

bedankt sich BTC-SV-Vorsitzender Jimmy Nguyen beim Bitcoin SV Team zu Beginn des Reports. Wie man dem Bericht weiter entnehmen kann, konnte sich die Association im vergangenen Jahr über ein starkes Wachstum im Rahmen einer globalen Expansion freuen. Insgesamt sei die Anzahl an Transaktionen gestiegen, während die Blockgröße jene von BTC und BCH übersteige. Ebenso könne die Association eine steigende Verwendung des Projektes auf Unternehmensebene verzeichnen. Insgesamt verzeichne das Team über 400 BSV-Ventures und Projekte weltweit und arbeite aktuell daran, ein Bildungsprogramm zu entwickeln, um BSV-Entwickler zu fördern.

Einer der Errungenschaften von BTC SV war es, die Blockgröße nach und nach zu erhöhen. Startete das Projekt mit 128 MB, hob sie die Kapazität der Blockchain-Blöcke am 4. Juli 2019 auf 2 GB an. Am 4. Februar hob das Team mit dem Genesis-Update die Blockbegrenzung gänzlich auf.

Wer nutzt Bitcoin SV?

Bitcoin SV hat dem Report zufolge zudem mit durchschnittlich 588.125 täglichen Transaktionen im Februar die höchste Transaktionsdichte im Krypto-Space. Tatsächlich wird Bitcoin SV – in Bezug auf die Transaktionszahl – vergleichsweise häufig genutzt. Setzt man es allerdings ins Verhältnis zum Transaktionsvolumen, das nicht sonderlich hoch ist, kann man vermuten, dass BTC SV hauptsächlich für Transaktionen im Mikrobereich genutzt wird. Ein Blick auf die im Report aufgelisteten Projekte verhärtet diesen Verdacht:

Bei Anwendungen wie „Memorygame“, „The Oracle of Bitcoin“, „Flappy Pikachu“ oder „Pixel SV“ handelt es sich letztlich um (Entwickler-)Spielerein.

Das lässt einen Schluss zu: Die Entwickler-Community bei „Satoshis Vision“ ist recht aktiv. Die sprichwörtliche Tasse Kaffee im Sinne einer Krypto-Adaption lässt Bitcoin SV also durchaus zu, aktuell wird Bitcoin SV jedoch vermutlich hauptsächlich für Spielerein im Development verwendet. Um die Krypto–Leitwährung vom Thron zu stoßen, bedarf es dann doch noch ein bisschen mehr.

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SBI Crypto-Anteil an Bitcoin SV steigen nach Block-Halbierung auf 15,28%

Die Tochtergesellschaft des japanischen Finanzdienstleistungsriesen SBI Holdings hat seit der Halbierung am 10. April ihren Anteil an Bitcoin Satoshis Vision (BSV) erhöht.

Nach Angaben der Kryptowährungs-Informationsseite CoinDance hielt das Kryptomining-Unternehmen SBI Crypto letzte Woche etwa 4,4 Prozent aller BSV-Anteile.Am 13. April ist dieser Wert sprunghaft auf 15,28 Prozent gestieten.

Wuelle: Coindance

Die Halbierung erfolgte bei BSV nur kurze Zeit nach der Halbierung bei BCH am 8. April und etwa einen Monat vor der Halbierung von Bitcoin, die zwischen dem 11. und 13. Mai erwartet wird.

Verbindungen von SBI Holdings zu Craig Wright

Yoshitaka Kitao, Chief Executive Office (CEO) von SBI Holdings, ist bekannt für seine Freundschaft mit dem Satoshi-Kläger Craig Wright, welcher BSV unterstützt. Als BSV sich 2018 von Bitcoin Cash (BCH) mit einer Hard Fork abspaltete, kritisierte Kitao den Schritt und nannte sie eine “ sinnlose Spaltung“, die zum Ausstieg von Investoren führen würde.

Neue Krypto-Gesetze in Japan

SBI Holdings zeigte in den letzten Monaten ein gesteigertes Interesse an digitalen Währungen. Die in Japan registrierte Kryptobörse des Unternehmens dürfte jedoch bald mit regulatorischen Herausforderungen konfrontiert sein.

In Japan treten gerade neue Gesetze zur Regulierung von Kryptowährungen in Kraft. Der Payment Services Act und der Financial Instruments and Exchange Act, zwei der im vergangenen Jahr vom japanischen Repräsentantenhaus verabschiedeten Gesetze zur Regulierung von Kryptowährungen, werden am 1. Mai in Kraft treten.

Artikel verfasst unter Mitwirkung von Hisashi Oki von Cointelegraph Japan

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Halbierung abgeschlossen – Bitcoin SV durchläuft erstes „Halving“

Der Bitcoin-Ableger namens Bitcoin Satoshi’s Vision (BSV) hat sein erstes „Halving“ durchlaufen, seit die Kryptowährung 2018 aus der Abspaltung vom Bitcoin-Ableger Bitcoin Cash (BCH) hervorgegangen ist.

BSV hat das Halving, also die Halbierung seiner Anstiegsrate der Umlaufmenge, um 01:30 UTC durchgeführt. Dadurch ist die Block-Belohnung von 12,5 auf 6,25 BSV pro Block abgesenkt worden.

Vorboten für das Bitcoin-Halving?

Das Halving von BSV kommt damit nur wenige Tage, nachdem BCH am 8. April seine eigene Halbierung vollzogen hat. In knapp einem Monat ist dann wiederum der große Bruder Bitcoin mit seinem Halving dran.

Der Kurs von Bitcoin SV liegt derzeit bei 210,87 US-Dollar, was einem Rückgang im Gegensatz zu den 225 US-Dollar entspricht, die noch vor dem Halving auf dem Tableau standen. BCH hat durch die Halbierung ebenfalls verloren und ist von 278 auf 256,21 US-Dollar abgerutscht.

Sowohl BSV als auch BCH haben eine festgeschriebene Umlaufmenge von 21 Millionen insgesamten Einheiten. Dies orientiert sich wiederum an Bitcoin (BTC), der dieselbe Umlaufmenge hat.

Eigentlich ist die gängige Annahme, dass der Wert einer Kryptowährung durch die Halbierung der Anstiegsrate ihrer Umlaufmenge steigt, da selbst bei gleichbleibender Nachfrage das Angebot hierdurch verringert wird, was den Preis nach oben treiben sollte. Bei BCH und BSV ist dies zunächst nicht der Fall.

Bitcoin SV besteht seit 2018

Nach langem Streit in der Bitcoin-Community wurde 2017 eine erste „Hardfork“ durchgeführt, bei der sich Bitcoin Cash von Bitcoin abgespaltet hat. Ein Jahr später gab es dann wiederum Streitigkeiten innerhalb von Bitcoin Cash, was zur Folge hatte, dass aus BCH der Ableger Bitcoin SV hervorgegangen ist.

Im Anschluss an das Halving von BCH zeigt eine erste Analyse, dass einige Miner der Kryptowährung das Netzwerk verlassen, da ihre Arbeit durch die Halbierung der Block-Belohnung nicht länger rentabel ist.

Bitcoin SV muss nach dem Halving bisher einen Tagesverlust von 5,3 % hinnehmen.

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Twetch: Soziales Netzwerk von Bitcoin SV startet P2P-Zahlungen per Textbefehl

Die von Bitcoin SV betriebene Social-Media-Plattform Twetch hat ein Feature zur Vereinfachung von Peer-to-Peer (P2P)-Zahlungen eingeführt.

Twetch ist eine Twitter-ähnliche Social-Media-Plattform, bei der die Nutzer Mikrozahlungen leisten müssen, um Inhalte auf der Plattform zu posten und damit interagieren zu können. Die Autoren von Inhalten werden dabei direkt durch ein System zur Aufteilung der Einnahmen auf der Grundlage von Likes und der Häufigkeit von geteilten Beiträgen für ihre Tätigkeit bezahlt. Die Plattform befindet sich derzeit in der privaten Beta-Phase.

Zahlungen im Kommandozeilen-Stil

Tweet hat für Benutzer die Möglichkeit geschaffen, sich gegenseitig BSV zu senden, indem sie die Befehlszeile ‚/pay‘, das Tag eines Benutzers und den Geldwert in US-Dollar in die App eingeben.

Twetch-Zahlungen sind on-chain, was eine öffentliche Validierung der Überweisungen ermöglicht. Durch das Markieren von Benutzern auf der sozialen Plattform wird diesen außerdem 0,001 US-Dollar in Form von Kryptowährung gutgeschrieben.

Neben der neuen Zahlungsfunktion bietet Twetch jetzt für das Software Development Kit (SDK) der sozialen Plattform auch eine ‚read API’auf Github an. Dies ermöglicht es Entwicklern, maßgeschneiderte Twetch-Clients zu erstellen, welche die Inhalte nach einem bestimmten Thema filtern können.

Die Plattform führt ebenfalls eine ‚erweiterte Suche‘ ein. Benutzer müssen jedoch 1 US-Dollar bezahlen, um diese Funktion freizuschalten.

Twetch-Daten werden in Bitcoin SV geschrieben

Twetch gibt an, den Benutzern die volle Kontrolle über ihre Daten und Inhalte auf der Plattform zu bieten, indem sie diese auf die Bitcoin SV-Plattform schreiben. Der CEO und Gründer von Twetch, Josh Petty, bezeichnet die Plattform als „eine Schnittstelle zur Veröffentlichung und Anzeige von Informationen über Bitcoin [SV]“.

Petty behauptet, die Plattform trage zur Bekämpfung von Fake News bei, weil sie die Verbreitung von Bots auf der Social-Media-Plattform finanziell behindere. Das Posten auf der Bitcoin SV-Blockchain kostet 0,02 Dollar.

Die Plattform stellt einen Schritt auf dem Weg zu der von nChains leitendem Wissenschaftler Crag Wright entwickelten Vision für das Metanet dar, einer Blockchain-basierten Version des Internets, bei der alle Aktivitäten in einer Chain aufgezeichnet werden.

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Kursanalse, 30. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LEO

BitMEX Research wies kürzlich auf die Korrelation zwischen dem S&P 500 und Bitcoin (BTC) hin. Diese habe einen neuen Höchststand erreicht. Im März 2018 gab es ebenfalls einen Höchststand, der allerdings von dem jetzigen in den Schatten gestellt wird. Das zeigt, dass bei all dem Geld, das derzeit zur Unterstützung der Wirtschaft gedruckt wird, vielleicht ein kleines Stückchen in den Krypto-Raum fließt. Das ist etwas sehr positives.

Langfristig würde nur ein Bruchteil der weltweit angekündigten Konjunkturpakete ausreichen, um die Krypto-Marktkapitalisierung zu erhöhen.

Langfristig sind viele Leute zwar bullisch, aber einige Anleger wollen den Boden erwischen. Zu Beginn des Jahres prognostizierte der bekannte Händler Tone Vays, dass Bitcoin seinen Boden bei 2.800 US-Dollar erreichen könnte. Nun glaubt er aber, dass der Boden sich bei 3.700 US-Dollar gebildet haben könnte. Vays erwarte nicht, dass Bitcoin unter die jüngsten Tiefststände fällt.

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung Quelle: Coin360

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Als Händler konzentrieren wir uns auf die Kursentwicklung. In diesen schwierigen Zeiten ist es jedoch ermutigend zu sehen, dass verschiedene Behörden und Länder die Blockchain-Technologie nutzen, um die Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen. Neben der Hilfe im technologischen Bereich können wir nun beobachten, dass die globale Krypto-Community auch in dieser Krisenzeit ihren Beitrag leistet.

Die derzeitige Krypto-Erholung wird von Bitcoin angeführt. Sein Marktanteil steigt allmählich auf 66 Prozent. Das wirft die Frage auf, ob die Kryptowährungen die aktuelle Erholungsrallye aufrechterhalten und einen nachhaltigen Aufwärtstrend beginnen können? Sehen wir uns die Charts dazu an.

BTC/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, Bitcoin (BTC) über den Überkopfwiderstand bei 7.000 US-Dollar steigen zu lassen. Das hat Verkäufer angezogen. Das wiederum hat den Kurs unter die unmittelbare Unterstützung bei 6.435 US-Dollar sinken lassen, aber die Bären konnten die nächste Unterstützung bei 5.660,47 US-Dollar nicht durchbrechen. Das ist ein positives Zeichen, da das auf eine Nachfrage auf den niedrigeren Niveaus hindeutet.

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versuchen die Bullen erneut, den Kurs über 6.435 US-Dollar und den 20-Tages-EMA bei 6.520 US-Dollar zu halten. Wenn das gelingt, ist ein erneuter Anstieg auf 7.000 US-Dollar möglich. Darüber kann er dann auf den 50-Tages-SMA bei 7.985 US-Dollar und darüber wiederum auf 9.000 US-Dollar steigen.

Wenn das BTC/USD-Paar allerdings vom 20-Tages-EMA aus nach unten abknickt und unter die Unterstützung bei 5.660,47 US-Dollar rutscht, ist ein Rückgang auf die langfristige Unterstützungslinie bei 5.000 US-Dollar möglich. Fürs erste können Trader ihre Long-Positionen mit Stops bei 5.600 US-Dollar schützen.

ETH/USD

Ether (ETH) liegt weiterhin zwischen 117,090 US-Dollar und 155,612 US-Dollar. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Ein Fall unter diese Spanne kann das ETH/USD-Paar auf 100 US-Dollar und darunter auf 84,250 US-Dollar sinken lassen. Sollte das Paar sich jedoch von der Unterstützung der Spanne aus erholen, ist für einige Tage mit einer weiteren Konsolidierung zu rechnen.

Das Paar wird bei einem Ausbruch und Schluss über 155,612 US-Dollar an Schwung gewinnen. Darüber kann es auf den 50-Tages-SMA bei 198 US-Dollar klettern. Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

XRP/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, den XRP über 0,17468 US-Dollar zu halten. Das hat Verkäufer angezogen. Die Bären versuchten ihn am 29. März weiter sinken zu lassen, aber die Bullen boten bei 0,16 US-Dollar Unterstützung.

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs wieder über 0,17468 US-Dollar steigen lassen und das Niveau halten können, wird das XRP/USD-Paar wahrscheinlich an Schwung gewinnen. Die Ziele, die man weiter oben im Auge behalten sollte, liegen bei 0,22 US-Dollar und darüber bei 0,25 US-Dollar.

Wenn der Kurs allerdings von 0,17468 US-Dollar noch einmal nach unten abknickt, werden die Bären versuchen, ihn auf 0,1275 US-Dollar sinken zu lassen. Daher kann der Stop-Loss bei den Long-Positionen vorerst bei 0,143 US-Dollar gesetzt werden. Wir schlagen vor, die Stopps bis auf 0,16 US-Dollar hoch zu ziehen, wenn das Paar über 0,19 US-Dollar steigt.

BCH/USD

Bitcoin Cash (BCH) knickte am 27. März vom 20-Tages-EMA aus nach unten ab, aber die Käufer schritten knapp über der unmittelbaren Unterstützung bei 197,43 US-Dollar ein. Das ist ein positives Zeichen, da das auf eine Nachfrage bei Rückgängen hindeutet.

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bullen werden nun versuchen, den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 227 US-Dollar und den horizontalen Widerstand bei 247,95 US-Dollar klettern zu lassen. Wenn das gelingt, wird das BCH/USD-Paar an Schwung gewinnen und eine Rallye in Richtung 50-Tages-SMA bei 304 US-Dollar und darüber auf 350 US-Dollar hinlegen.

Daher können Trader über 250 US-Dollar kaufen und den Stop-Loss unter 197 US-Dollar setzen. Unsere Einschätzung ist hinfällig, wenn das Paar unter 197,43 US-Dollar fällt. In einem solchen Fall ist ein Rückgang auf 166 US-Dollar möglich.

BSV/USD

Bitcoin SV (BSV) ist am 27. März vom 20-Tages-EMA nach unten abgeknickt. Die Bullen konnten jedoch die starke Unterstützung bei 146,96 US-Dollar halten. Das zeigt, dass es bei Rückgängen eine Nachfrage gibt. Der 20-Tages-EMA ist flach und der RSI liegt knapp unter 50, was auf eine Spanne für die nächsten Tage hindeutet.

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wir gehen nun davon aus, dass die Bullen das BSV/USD-Paar bis auf den Überkopfwiderstand bei 185,87 US-Dollar steigen lassen werden. Sollte der Kurs von diesem Niveau aus nach unten abknicken, wird das Paar noch ein paar Tage in einer Spanne verbleiben.

Ein Ausbruch über 185,87 US-Dollar würde auf Stärke hindeuten. Über diesem Niveau ist ein Anstieg auf den 50-Tages-SMA bei 223 US-Dollar und darüber auf 260 US-Dollar möglich.

Wenn die Bären den Kurs allerdings unter 146,96 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf 120 US-Dollar wahrscheinlich. Fürs erste kann das Stop-Loss-Limit bei den verbleibenden Long-Positionen bei 146 US-Dollar gesetzt werden.

LTC/USD

Litecoin (LTC) knickte am 27. März vom 20-Tages-EMA bei 42,14 US-Dollar aus nach unten ab. Da der 20-Tages-EMA nach unten tendiert und der RSI in der negativen Zone liegt, haben die Bären die Oberhand. Ein Fall unter 35,8582 US-Dollar kann den Kurs auf 30 US-Dollar sinken lassen.

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versucht das LTC/USD-Paar, sich von der Unterstützung bei 35,8582 US-Dollar aus zu erholen. Wenn die Bullen den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 41,12 US-Dollar und den horizontalen Widerstand bei 43,67 US-Dollar klettern lassen können, wird das Paar wahrscheinlich an Schwung gewinnen.

Das erste Ziel, das man weiter oben im Auge behalten sollte, ist der 50-Tages-SMA bei 55,63 US-Dollar. Wenn dieses Niveau überwunden ist, kann der Anstieg sich bis auf 63,8769 US-Dollar erstrecken. Daher können Trader Long-Positionen eröffnen, wie wir es in einer unserer vorhergehenden Analysen vorgeschlagen hatten.

EOS/USD

EOS liegt seit dem 21. März in einer engen Spanne zwischen 2,0632 US-Dollar und 2,4001 US-Dollar. Das zeigt, dass sowohl die Bullen als auch die Bären auf Nummer sicher gehen und keine großen Bewegungen wagen. Der 20-Tages-EMA tendiert weiter nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bären waren jedoch nicht in der Lage, das EOS/USD-Paar unter 2,0632 US-Dollar sinken zu lassen. Das deutet auf einen Mangel an Verkäufern auf niedrigeren Niveaus hin.

Wenn die Bullen das Paar über den Überkopfwiderstand bei 2,4001 US-Dollar steigen lassen können, ist eine Rallye in Richtung 50-Tages-SMA bei 3,32 US-Dollar und darüber auf 3,86 US-Dollar möglich. Da das Risiko-Ertrags-Verhältnis attraktiv ist, behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer früheren Analyse bei.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) ist am 27. März vom 20-Tages-EMA bei 13,27 US-Dollar aus nach unten abgeknickt. Obwohl die Bären den Kurs unter die unmittelbare Unterstützung bei 12,1111 US-Dollar sinken lassen konnten, haben sie es nicht geschafft, unter die nächste Unterstützung bei 10,8428 US-Dollar zu kommen.

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Das zeigt, dass die Käufer auf den niedrigeren Niveaus aktiv werden. Derzeit versuchen die Bullen erneut, das BNB/USD-Paar über 12,1111 US-Dollar steigen zu lassen. Wenn das gelingt, werden die Bullen erneut versuchen, über den 20-Tages-EMA bei 12,91 US-Dollar zu kommen. Wenn das ebenfalls gelingt, ist ein Anstieg auf die Abwärtstrendlinie bei 15 US-Dollar möglich.

Wenn das Paar allerdings vom 20-Tages-EMA aus erneut nach unten abknickt, steigt die Möglichkeit eines Rückgangs unter 10,8428 US-Dollar. Darunter ist ein Rückgang auf 8,4422 US-Dollar wahrscheinlich. Derzeit sehen wir keine zuverlässige Kaufkonstellation, so dass wir hier neutral bleiben.

XTZ/USD

Tezos (XTZ) fiel unter die Trendlinie des aufsteigenden Dreiecks. Damit wurde das Muster entkräftigt. Wenn die Vollendung eines bullischen Musters nicht gelingt, ist das ein negatives Zeichen. Derzeit versucht der Altcoin, sich von der unmittelbaren Unterstützung bei 1,4453 US-Dollar aus zu erholen.

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das XTZ/USD-Paar wieder in das Dreieck steigt, wäre das ein bullisches Zeichen. Das würde auf Käufe auf den niedrigeren Niveaus hindeuten. Das Paar wird wahrscheinlich nach einem Ausbruch über den 20-Tages-EMA bei 1,77 US-Dollar und dem Überkopfwiderstand bei 1,955 US-Dollar an Schwung gewinnen.

Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei. Das Paar wird negativ, wenn der Kurs von der Trendlinie aus nach unten abknickt und unter 1,4453 US-Dollar fällt.

LEO/USD

Nach einer Konsolidierung in der Spanne zwischen 1 US-Dollar und 1,04 US-Dollar in den letzten Tagen ist UNUS SED LEO (LEO) über 1,04 US-Dollar ausgebrochen. Das ist ein positives Zeichen. Da sowohl die gleitenden Durchschnitte nach oben tendieren und auch der RSI im positiven Bereich liegt, haben die Bullen den Vorteil.

LEO/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LEO/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das LEO/USD-Paar über 1,04 US-Dollar schließt (UTC), vervollständigt es ein bullisches umgekehrtes Kopf- und Schultermuster. Bei dieser Konstellation liegt das Ziel bei 1,27488 US-Dollar und darüber bei 1,36 US-Dollar. Daher können Trader der Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse folgen.

Unsere optimistische Einschätzung ist hinfällig, wenn sich der Kurs nicht über 1,04 US-Dollar halten kann und stark einbricht. Wenn die Unterstützung bei 1 US-Dollar nicht standhält, liegt das nächste wichtige Niveau bei 0,95 US-Dollar.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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Prozess um Tulip Trust: Craig Wright muss zahlen

Der Rechtsstreit mit dem Kleiman-Nachlass kommt Craig Wright allmählich teuer zu stehen. Das zuständige Gericht in Florida hat dem Kopf hinter Bitcoin SV nun die Zahlung der Anwaltskosten von Ira Kleiman auferlegt. Der eigentliche Prozess zieht sich weiterhin in die Länge.

Craig Wright muss für Anwaltskosten aufkommen

In dem Prozess zwischen Craig Wright und Ira Kleiman konnten bislang wenig Ergebnisse erzielt werden. Das milliardenschwere Bitcoin-Vermögen, welches die Parteien unter sich aufteilen sollen, liegt nach wie vor verriegelt im Tulip Trust. Richter Bruce E. Reinhart bittet den selbsternannten Bitcoin-Erfinder Craig Wright aber dennoch zur Kasse.

Wie aus den Gerichtsdokumenten hervorgeht, muss Wright für die Anwaltskosten des Klägers in Höhe von 165.000 US-Dollar aufkommen. Damit ist Reinhart deutlich von dem geforderten Betrag von 658.581 US-Dollar abgerückt, den die Anwälte Kleimans in Rechnung stellten.

Laut Reinhart sei diese Kostenaufstellung nicht nachvollziehbar und die Höhe des geforderten Betrags unverhältnismäßig. Der Stundensatz der Anwälte übersteige demnach die durchschnittlichen Kosten in Palm Beach County deutlich. Einige Vorgänge wie bestimmte Dokumentenprüfungen seien außerdem mehrmals von verschiedenen Anwälten abgerechnet worden. Zudem stellte Reinhart fest, dass es nicht sinnvoll gewesen sei, „drei Anwälte in diesem Umfang zur Überprüfung eines relativ einfachen Plädoyers heranzuziehen“. Die Kosten müssen bis zum 30. März von Wright beglichen werden.

Schlüsselsuche dauert an

Nach wie vor dreht sich der Rechtsstreit zwischen Craig Wright und Ira Kleiman um die Ausschüttung der 1,1 Millionen Bitcoin, die im Tulip Trust eingelagert sind. Das Vermögen hatten Wright und sein Ex-Partner, der mittlerweile verstorbene Dave Kleiman, durch ein gemeinsames Mining-Unternehmen angehäuft und im Tulip Trust verwahrt. Das Problem: Der Zugang ist verschlüsselt und bislang fehlen die nötigen Keys, um den Tulip Trust zu entsiegeln.

Von den Keys fehlt immer noch jede Spur. Wright hatte zwar angekündigt, dass diese von einem geheimen Kurier übermittelt würden. Dazu kam es aber bisher nicht und so verstrickte er sich immer weiter in merkwürdigen Aussagen.

So hat er jüngst versucht, dem Gericht glaubhaft zu machen, dass der Überbringer der Keys auch gleichzeitig Anwalt sei. Als solcher könne die Kommunikation zwischen ihnen von bestimmten Privilegien Gebrauch machen. Kurzum: Wright wollte sich erneut in Schweigen hüllen.

Richter Reinhart hat das Argument aber zurückgewiesen. Auch ein LinkedIn-Profil, das den Berufsstatus des Kuriers vermeintlich verbriefen sollte, überzeugte den Richter nicht. Das Eis wird für Wright zusehends dünner. Allmählich scheinen ihm die Argumente auszugehen. Zieht er den Prozess zudem weiterhin in die Länge, könnte das Zeitspiel bei weiter anfallenden Gerichtskosten noch teurer werden.

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Streit um eine Million Bitcoin: Craig Wright gehen die Beweise aus

Der Prozess zwischen Craig Wright und dem Kleiman-Nachlass spitzt sich weiter zu. Das zuständige Gericht in Florida hat den jüngsten Coup des selbsternannten Bitcoin-Erfinders entzaubert und ein erneutes Ultimatum gestellt.

Craig Wright hat sein Pulver verschossen

Der Rechtsstreit zwischen Craig Wright und Ira Kleiman, dem Bruder seines ehemaligen Geschäftspartners Dave Kleiman, sollte eigentlich Klarheit über den Verbleib und rechtmäßigen Anspruch des Tulip Trust, in dem 1,1 Millionen Bitcoin eingelagert sind, schaffen. Bislang ist der Prozess aber durch Wrights Verzögerungstaktiken behindert worden. Nun scheint dem zuständigen Richter Bruce E. Reinhart die Geduld auszugehen.

Zwar ließ sich die Frage des Anspruchs längst klären, von den Bitcoin fehlt aber weiterhin jede Spur. Demnach steht Ira Kleiman die Hälfte des gesamten Bestands zu – 500.000 Bitcoin. Bisher scheiterte die Auszahlung jedoch an einem kleinen Detail: Niemand verfügt über die nötigen Keys, um sich Zugriff zu den verschlüsselten Dateien des Tulip Trust zu verschaffen. Und ohne Keys bleibt der digitale Schatz für immer begraben.

Doch Tausendsassa Craig Wright schüttelte ein Ass aus dem Ärmel und behauptete, ein Kurier würde die Keys im Januar überbringen. Dass es nicht zur Übergabe kam, war wenig überraschend. Doch Wright war nicht um eine interessante Erklärung verlegen.

So soll der Kurier als Anwalt tätig sein und zudem als Treuhänder den Tulip Trust verwaltet haben. Als solcher wäre der ominöse Bote von seiner Aussagepflicht entbunden und die Kommunikation zwischen ihm und Wright fiele unter Anwaltsprivilegien. Doch auch dieser Braten roch komisch und so hat Richter Reinhart das Argument im jüngsten Gerichtsdokument in Zweifel gezogen.

Das Eis wird dünn

In der entsprechenden eidesstattlichen Erklärung stellt sich der vermeintliche Anwalt Mayaka zunächst förmlich vor:

Ich bin Rechtsanwalt und habe meinen Bachelor of Law im Jahr 2007 an der Universität Moi in Kenia erworben.

Um den Anwaltstatus zu verbriefen, hat Craig Wright dem Gericht netterweise das dazugehörige LinkedIn-Profil von Herrn Mayaka eingereicht:

Dr. Wright stellte auch einen Ausdruck eines LinkedIn-Profils vor, das Herrn Mayaka mit einem Bachelor of Laws der Universität Moi zeigt. Dr. Wright stützt sich auch auf seine eidesstattlichen Aussagen, die behaupten, dass Herr Mayaka ein Berater des Trust ist.

Doch dem bestechenden Argument zum Trotz, zeigte sich Reinhart wenig überzeugt und stellte nüchtern fest:

Insbesondere angesichts meiner vorherigen Feststellung, dass Dr. Wright in diesem Rechtsstreit gefälschte Dokumente erstellt hat, lehne ich es ab, mich auf diese Art von Dokument zu verlassen, das von jedem leicht mit einer Textverarbeitungssoftware und einem Stift hätte erstellt werden kann.

Wright beißt sich an Richter Reinhart die Zähne aus und scheint in ihm seinen idealen Konterpart gefunden zu haben. Der Richter zeigt sich zusehends entnervt von Wrights Hinhaltetaktik und musste bereits feststellen,

dass Dr. Wright in meiner Gegenwart einen Meineid geleistet hat.

Bis zum 12. März hat Craig Wright nun Zeit, die nötigen Dokumente nachzureichen und die Angaben seiner Bitcoin-Adressen zu erklären.

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Kursanalyse, 6. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LINK

Etwa 42 Prozent des gesamten Bitcoin-Angebots haben sich in den letzten zwei Jahren nicht bewegt. Das zeigt, dass Investoren an ihren Bitcoins festhalten, da sie eine weitere Kurserholung erwarten. Eine geringere Bitcoin-Umlaufmenge erhöht die Knappheit. Mit der bevorstehenden Halbierung wird das Angebot nur noch weiter abnehmen, was die Kurs in die Höhe treiben könnte.

PlanB, der Schöpfer des Bitcoin-Kursprognosemodells Stock-to-Flow, glaubt, „Bitcoin wird wahrscheinlich vor Dezember 2021 auf über 100.000 US-Dollar steigen“. PlanB setzt auf die Halbierung, die die Kurs ankurbeln soll. Max Keiser vom Keiser Report glaubt hingegen, dass die Finanzmärkte aufgrund der Coronavirus-Epidemie einbrechen werden. Das könnte zu einer globalen Finanzkrise führen, die Bitcoin auf „100.000 US-Dollar und darüber hinaus“ steigen lassen könne. 

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung Quelle: Coin360

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Krypto-Investoren sind von den Zukunftsaussichten von Bitcoin zwar begeistert sind, doch der nächste Gouverneur der Bank von England hat Investoren vor einem Kauf gewarnt. Er sagte: „Wenn Sie Bitcoin kaufen wollen, machen Sie sich darauf gefasst, all Ihr Geld zu verlieren. Bitcoin hat keinen inneren Wert.“

Zuvor war einer der größten Kritikpunkte seitens der Zentralbanken und Aufsichtsbehörden, dass Bitcoin hauptsächlich auf Darknet-Märkten verwendet wurde. Laut Chainanalysis wurden im Jahr 2019 jedoch nur 1,1 Prozent der Kryptowährungstransaktionen im Wert von insgesamt 1 Bio. US-Dollar zu illegalen Zwecken verwendet. Das zeigt, dass die Anlageklasse nun in besseren Händen liegt.

BTC/USD

Bitcoin (BTC) ist aus der engen Spanne zwischen 8.400 US-Dollar und 9.000 US-Dollar ausgebrochen. Er stößt aber am 20-Tages-EMA bei 9.135 US-Dollar auf leichten Widerstand. Wenn die Bullen den Kurs über den 20-Tages-EMA steigen lassen können, ist eine Rallye auf 10.000 US-Dollar und darüber auf 10.500 US-Dollar möglich.

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Der 20-Tages-EMA flacht allmählich ab und der RSI ist fast bis zur Mitte angestiegen, was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck nachlässt. Daher behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

Wenn das BTC/USD-Paar allerdings von den derzeitigen Niveaus aus nach unten abknickt und unter 8.400 US-Dollar fällt, wäre das ein enormes Minus. Die nächste große Unterstützung liegt bei 7.856,76 US-Dollar. Wir gehen davon aus, dass die Bullen diese Unterstützung aggressiv verteidigen werden.

ETH/USD

Die Bullen versuchen, Ether (ETH) über den Überkopfwiderstand bei 235,70 US-Dollar klettern zu lassen. Wenn das gelingt, ist ein Anstieg auf 277,091 US-Dollar und anschließend eine Rallye auf 288,599 US-Dollar möglich. Daher behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das ETH/USD-Paar allerdings von den derzeitigen Niveaus aus nach unten abknickt oder sich nicht über 235,70 US-Dollar halten kann, wird es ein paar Tage lang in einer Spanne verbleiben. Der flache 20-Tages-EMA und der RSI, der bei knapp 50 liegt, deuten ebenfalls auf ein Gleichgewicht zwischen Käufern und Verkäufern hin.

Der Trend wird sich bei einem Fall unter 209,95 US-Dollar zu Gunsten der Bären wenden. Wenn dieses Niveau nach unten durchbrochen wird, liegt die nächste Unterstützung bei 197,75 US-Dollar.

XRP/USD

Der XRP-Kurs ist über das absteigende Dreieck ausgebrochen, aber die Bullen stoßen bei den gleitenden Durchschnitten bei 0,25 US-Dollar auf einen starren Widerstand. Über diesem Niveau liegt der nächste Widerstand beim Halsausschnitt des Kopf- und Schultermusters bei 0,26362 US-Dollar.

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das XRP/USD-Paar vom Überkopfwiderstand aus nach unten abknickt, könnte es für einige Tage in einer Spanne verbleiben.

Wenn die Bullen den Kurs allerdings über 0,26362 US-Dollar heben können, ist eine Rallye auf 0,28550 US-Dollar und darüber auf 0,31503 US-Dollar möglich. Da das Paar eine unterdurchschnittliche Entwicklung aufweist, warten wir ab, bis der Kurs sich über 0,26362 US-Dollar hält, bevor wir eine positive Haltung einnehmen.

BCH/USD

Bitcoin Cash (BCH) ist über den absteigenden Kanal ausgebrochen. Die Tatsache, dass der Kurs nicht unter 306,78 US-Dollar gefallen ist, zieht also Käufer an. Allerdings könnten die Bullen am 20-Tages-EMA auf eine Barriere stoßen. Dieser liegt knapp unter dem horizontalen Widerstand bei 360 US-Dollar.

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Sollte das BCH/USD-Paar von 360 US-Dollar aus nach unten abknicken, könnte es ein paar Tage lang in einer Spanne verbleiben. Das Paar wird bei einem Fall unter 306,78 US-Dollar negativ.

Wenn die Bullen den Kurs über 360 US-Dollar heben können, ist eine Rallye auf 400 US-Dollar und darüber auf 428,57 US-Dollar möglich. Händler können bei einem Schluss (UTC) über 360 US-Dollar kaufen und das Stop-Loss bei 306 US-Dollar setzen. Die Stopps können höher gesetzt werden, wenn der Kurs weiter steigt.

BSV/USD

Obwohl Bitcoin SV (BSV) am 4. März unter die Unterstützung bei 236 US-Dollar fiel, konnten die Bären daraus keinen weiteren Nutzen ziehen. Das zeigt, dass es ein paar Käufer auf den niedrigeren Niveaus gibt. Aktuell versuchen die Bullen, den Kurs über den 20-Tages-EMA zu treiben.

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das gelingt, kann das BSV/USD-Paar bis auf 337,80 US-Dollar klettern. Dabei gibt es einen geringen Widerstand bei 301,43 US-Dollar. Wir erwarten, dass die Bären das Niveau bei 337,80 US-Dollar aggressiv verteidigen werden. Sollte der Kurs von diesem Niveau aus nach unten abknicken, wird das Paar wahrscheinlich einige Tage lang in einer Spanne verbleiben.

Sollte das Paar jedoch unter den 20-Tages-EMA rutschen und erneut unter 236 US-Dollar fallen, würde das auf Verkäufer auf den höheren Niveaus hinweisen. Ein Fall unter die Unterstützung bei 200 US-Dollar wäre ein sehr negatives Signal.

LTC/USD

Litecoin (LTC) konnte sich am 4. März bei der Unterstützung am 200-Tages-SMA halten. Das hat einige Käufer angezogen. Die Bullen werden nun versuchen, den Kurs über den Überkopfwiderstand bei 66,1486 US-Dollar steigen zu lassen. Aber wir erwarten, dass die Bären auf diesem Niveau einen starren Widerstand leisten werden.

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das LTC/USD-Paar von 66,1486 US-Dollar aus nach unten abknickt, könnte es für einige Tage in einer Spanne verbleiben. Weiter unten würde ein Fall unter 56,243 US-Dollar ein sehr negatives Signal bedeuten.

Wenn die Bullen das Paar jedoch über die Marke von 66,1486 US-Dollar klettern lassen können, ist eine Rallye auf 80,2741 US-Dollar wahrscheinlich. Händler können bei einem Schluss (UTC) über 66,1486 US-Dollar kaufen und das Stop-Loss zunächst bei 56 US-Dollar setzen.

EOS/USD

EOS ist über die Abwärtstrendlinie ausgebrochen. Das deutet darauf hin, dass die Käufer allmählich wieder aktiv werden. Das wird jedoch nicht einfach, da die Bären den Überkopfwiderstand bei 4 US-Dollar aggressiv verteidigen.

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Sollte das EOS/USD-Paar von 4 US-Dollar aus nach unten abknicken, könnte es auf den 200-Tages-SMA bei 3,3 US-Dollar fallen und sich für einige Tage zwischen den beiden Niveaus konsolidieren. Ein Fall unter den 200-Tages-SMA wäre sehr negativ für die Kryptowährung.

Wenn die Bullen den Kurs allerdings über 4 US-Dollar steigen lassen können, ist eine Rallye auf 4,4124 US-Dollar und darüber auf 4,8719 US-Dollar möglich. Die Bullen können bei einem Schluss (UTC) über 4 US-Dollar Long-Positionen eröffnen und die Stopps bei 3,3 US-Dollar setzen.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) ist über den absteigenden Kanal und auch über den 20-Tages-EMA ausgebrochen, was ein positives Zeichen ist. Wir erwarten jedoch, dass die Bären einen starken Widerstand bei 21,80 US-Dollar und darüber bei 23,5213 US-Dollar leisten werden.

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Sollte das BNB/USD-Paar von einem der beiden Überkopfwiderstände aus nach unten abknicken, könnte es sich für einige Tage konsolidieren.

Ein Ausbruch über 23,5213 US-Dollar, kann den Kurs auf 27,1905 US-Dollar und darüber auf 32 US-Dollar bringen. Ein Fall unter das jüngste Tief bei 17,7051 US-Dollar wäre hingegen ein großes Minus. Daher warten wir lieber noch ab, bis sich eine Kaufkonstellation herausbildet, bevor wir einen Handel empfehlen.

XTZ/USD

Tezos (XTZ) ist über den Überkopfwiderstand bei 3,011 US-Dollar am 4. März ausgebrochen und konnte darüber schließen. Das hat unsere Kaufempfehlung aus der vorherigen Analyse ausgelöst. Die Bären versuchten, den Kurs am 5. März wieder unter die Marke von 3,011 US-Dollar sinken zu lassen, aber die Bullen verteidigten die Ausbruchsniveaus.

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs über 3,3367 US-Dollar heben können, ist ein Anstieg auf 3,585 US-Dollar und darüber auf 3,9499 US-Dollar möglich. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach oben und der RSI ist in den positiven Bereich geklettert, was darauf hindeutet, dass die Bullen die Oberhand haben.

Daher können Trader die Stop-Loss-Limits bei ihren übrigen Long-Positionen bei 2,70 US-Dollar belassen. Unsere optimistische Einschätzung ist hinfällig, wenn die Bären das XTZ/USD-Paar unter die kritische Unterstützung bei 3,011 US-Dollar sinken lassen und darunter halten können.

LINK/USD

Die Bullen stoßen auf dem psychologisch wichtigen Niveau von 5 US-Dollar auf starken Widerstand. Das Positive daran ist jedoch, dass die Käufer ihre Positionen nicht überstürzt schließen. Wenn sich Chainlink (LINK) bei seinen Allzeithochs konsolidiert, erhöht das die Möglichkeit eines Ausbruchs auf neue Hochs.

LINK/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LINK/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs über 5 US-Dollar katapultieren, liegt das nächste Niveau, das man im Auge behalten sollte, bei 5,6934 US-Dollar und darüber bei 7,3101 US-Dollar. Der 20-Tages-EMA tendieren nach oben und der RSI liegt im positiven Bereich. Das deutet darauf hin, dass die Bullen die Oberhand haben.

Sollten die Bären jedoch das LINK/USD-Paar unter 4,50 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf den 20-Tages-EMA bei 4,16 US-Dollar möglich. Daher warten wir lieber noch ab, bis sich eine Kaufkonstellation herausbildet, bevor wir einen Handel empfehlen.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

auf cointelegraph lesen

Kursanalyse, 4. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LINK

Der Geschäftsführer von Grayscale Investments Michael Sonnenschein sagte, „Bitcoin selbst hat seine Position als Wertaufbewahrungsmittel oder als digitales Gold gefestigt“. Im Gespräch mit institutionellen Anlegern, so Sonnenschein, habe er eine große Veränderung in der Art und Weise gesehen, wie sie Bitcoin betrachten. Laut ihm wollen nun mehrere institutionelle Anleger ihr Portfolio mit Kryptowährungen erweitern. Das sei vor 12 bis 18 Monaten noch nicht der Fall gewesen.

In einem Bericht hat KPMG erklärt, das institutionelle Akteure aufgrund der mangelhaften Verwahrung von Kryptowährungen besorgt seien. Sal Ternullo, der Co-Leiter der Krypto-Vermögenswertdienste bei KPMG, sagte dazu: 

„Vor allem institutionelle Anleger werden es nicht riskieren, Krypto-Vermögenswerte zu besitzen, wenn der Wert nicht genauso wie ihr Bargeld, Aktien und Anleihen gesichert werden kann.“ Um diese Lücke zu füllen, bieten nun mehrere traditionelle und Krypto-Akteure, Verwahrungsdienste an. Das ist ein lukratives Geschäft. 

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Der bekannte Analyst Willy Woo glaubt, dass Bitcoin seinen Bullenlauf begonnen hat, bei dem er mindestens 100.000 US-Dollar erreichen könne. Der Krypto-Skeptiker Peter Schiff hat jedoch eine völlig andere Ansicht zu Bitcoin. Schiff sagte: „Wenn Bitcoin nicht steigt, warum sollte man ihn besitzen? Die Antwort auf diese Frage ist ‚verkaufen‘  Vorsicht weiter unten!“

Man sollte beachten, dass die Tatsache, dass Bitcoin aufgrund eines bestimmten kurzfristigen Ereignisses nicht steigt, nicht der Grund für einen Verkauf sein sollte. In der letzten Finanzkrise sind sowohl der Gold- als auch der Aktienmarkt zwischen Mitte März und Mitte Oktober 2008 stark gefallen. Nachdem sich die Panik jedoch gelegt hatte, begannen die Goldmärkte einen starken Anstieg. Sehen wir uns die Charts an, um zu sehen, welche Kryptowährungen wahrscheinlich steigen oder fallen werden.

BTC/USD

Der Bitcoin (BTC)-Kurs hat sich in den letzten Tagen zwischen 8.400 US-Dollar und 9.000 US-Dollar eingependelt. Das zeigt die Unsicherheit der Trader, da sie sich auf keine bestimmte Richtung festlegen können. Obwohl die Bullen bei etwa 8.400 US-Dollar kaufen, nehmen die Käufe auf den höheren Niveaus ab. Ähnlich verhält es sich bei den Bären, die einen starken Widerstand bei 9.000 US-Dollar leisten, aber keine aggressiven Verkäufe unter 8.400 US-Dollar machen.

BTC/USD Tageschart

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Infolgedessen hat sich das BTC/USD-Paar in den letzten Tagen am 200-Tages-SMA entlang bewegt. Der 20-Tages-EMA tendiert nach unten und der RSI ist in der negativen Zone. Das deutet darauf hin, dass die Bären die Oberhand haben.

Wenn die Bären den Kurs unter 8.400 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf die nächste Unterstützung bei 7.856,76 US-Dollar möglich. Ein solcher Rückgang wäre ein großes Minus, da das den Kurs weiter unter den 200-Tages-SMA fallen lässt.

Wenn die Bullen den Kurs jedoch über den 20-Tages-EMA bei 9.153 US-Dollar steigen lassen können, würde das auf Stärke hindeuten. Wenn sich der Kurs über dem 20-Tages-EMA hält, kann das Paar bis auf 10.000 US-Dollar und darüber bis auf 10.500 US-Dollar klettern. 

Kurzfristige Trader können bei einem Ausbruch und Schluss über dem 20-Tages-EMA kaufen und das Stop-Loss bei 8.400 US-Dollar setzen. Dies ist ein riskanter Trader, daher empfehlen wir Tradern, nur etwa 40 Prozent der üblichen Positionsgröße aufzuwenden.

ETH/USD

Ether (ETH) knickte am 3. März erneut vom Überkopfwiderstand bei 235,70 US-Dollar nach unten ab. Der 20-Tages-EMA liegt bei 234,7 US-Dollar und damit knapp unter dem horizontalen Widerstand. Deshalb erwarten wir, dass die Bären diesen Widerstand aggressiv verteidigen.

ETH/USD Tageschart

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Weiter unten bieten die Bullen eine Unterstützung bei 209,95 US-Dollar. Wir erwarten jedoch bald einen Ausbruch oder Rückgang aus dieser engen Spanne.

Wenn das ETH/USD-Paar unter die Marke von 209,95 US-Dollar fällt, kann es bis auf 197,75 US-Dollar zurückgehen. Das Niveau wird wahrscheinlich als starke Unterstützung fungieren. Bricht der Kurs hingegen über 235,70 US-Dollar aus, ist ein Anstieg auf 288,599 US-Dollar möglich. Daher können Trader bei einem Schluss (UTC) über 235,70 US-Dollar kaufen und das Stop-Loss unter 208 US-Dollar setzen.

XRP/USD

Die Bullen konnten sich nicht stark von der Unterstützung bei 0,22250 US-Dollar aus erholen. Das zeigt, dass die Käufer noch nicht allzu viele Long-Positionen auf diesem Niveau eröffnen. XRP hat ein kleines absteigendes Dreiecksmuster gebildet, das sich bei einem Fall unter 0,22250 US-Dollar vervollständigt.

XRP/USD Tageschart

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bären den Kurs unter 0,22250 US-Dollar halten können, ist ein Rückgang auf 0,20 US-Dollar und darunter auf 0,17468 US-Dollar möglich. Der 20-Tages-EMA tendiert nach unten und der RSI liegt im negativen Bereich, was darauf hindeutet, dass die Bären die Oberhand haben.

Unsere negative Einschätzung ist hinfällig, wenn das XRP/USD-Paar über die gleitenden Durchschnitte und den Überkopfwiderstand bei 0,26362 US-Dollar klettert.   

BCH/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, Bitcoin Cash (BCH) über den absteigenden Kanal klettern zu lassen. Das deutet auf eine mangelnde Nachfrage auf den höheren Niveaus hin. Die Bären werden nun versuchen, den Altcoin unter 306,78 US-Dollar sinken zu lassen. 

BCH/USD Tageschart

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das gelingt, ist ein Rückgang auf 270,15 US-Dollar möglich. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

Sollte das BCH/USD-Paar sich hingegen erneut von der Unterstützung bei 306,78 US-Dollar aus erholen, werden die Bullen erneut versuchen, den Kurs über 360 US-Dollar steigen zu lassen. Wenn das gelingt, ist eine Rallye auf 400 US-Dollar und darüber auf 500 US-Dollar möglich. Es gibt einen geringfügigen Widerstand bei 430 US-Dollar, aber wir erwarten, dass dieser durchbrochen wird. Bei einem Schluss (UTC) über 360 US-Dollar erhalten wir ein positives Bild.

BSV/USD

Bitcoin SV (BSV) ist erneut vom 20-Tages-EMA aus nach unten abgeknickt, was zeigt, dass die Bären diesen aggressiv verteidigen. Wenn sich der Kurs unter 236 US-Dollar hält, ist ein erneuter Test der jüngsten Tiefststände bei 204,310 US-Dollar wahrscheinlich.

BSV/USD Tageschart

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Ein Fall unter 200 US-Dollar wäre ein großes Minus und kann das BSV/USD-Paar auf 173,660 US-Dollar und darunter auf den 200-Tages-SMA bei 157,15 US-Dollar sinken lassen.

Die Bullen werden allerdings erneut versuchen, den Kurs über den 20-Tages-EMA klettern zu lassen, wenn das Paar sich von den aktuellen Niveaus oder von 204,310 US-Dollar aus erholt. Wenn das gelingt, ist eine Rallye auf 301,43 US-Dollar und darüber auf 337,80 US-Dollar möglich. Bei einem Schluss (UTC) über dem 20-Tages-EMA erhalten wir ein positives Bild.  

LTC/USD

Obwohl Litecoin (LTC) in den vergangenen zwei Tagen über dem 200-Tages-SMA lag, konnten die Bullen ihn nicht auf 66,1486 US-Dollar steigen lassen. Das zeigt, dass es auf den höheren Niveaus immer weniger Käufer gibt.

LTC/USD Tageschart

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Sollte das LTC/USD-Paar wieder unter den 200-Tages-SMA fallen, kann es die jüngsten Tiefststände bei 56,2430 US-Dollar erneut testen. Sollte sich dieses Niveau halten, könnte das Paar noch einige Tage lang in einer engen Spanne verbleiben. Sollte das Niveau jedoch nach unten durchbrochen werden, ist ein Rückgang auf 50 US-Dollar wahrscheinlich.

Wenn die Bullen den Kurs allerdings über den Überkopfwiderstand bei 66,1486 US-Dollar klettern lassen können, kann das Paar bis auf 80,2731 US-Dollar steigen. Daher warten wir lieber noch ab, bis sich eine Kaufkonstellation herausbildet, bevor wir einen Handel empfehlen.

EOS/USD

EOS ist über die Abwärtstrendlinie ausgebrochen, aber er hat nicht an Schwung gewonnen. Das deutet auf eine mangelnde Nachfrage auf den höheren Niveaus hin. Der Kurs könnte ein paar Tage in der Spanne zwischen dem 200-Tages-SMA bei 3,36 US-Dollar und 4 US-Dollar verbleiben.

EOS/USD Tageschart

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben. Ein Fall unter den 200-Tages-SMA wäre ein großes Minus und könnte den Kurs auf 3 US-Dollar und darunter auf 2,4001 US-Dollar sinken lassen. 

Ein Anstieg auf 4,8719 US-Dollar ist hingegen möglich, wenn das EOS/USD-Paar über den Überkopfwiderstand bei 4 US-Dollar klettern kann. Wir sehen keine zuverlässige Kaufkonstellation auf den derzeitigen Niveaus. Daher empfehlen wir Tradern, noch abzuwarten.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) stößt an der Widerstandslinie des absteigenden Kanals auf Verkäufer. Das Positive daran ist jedoch, dass die Bullen nicht viel Boden verloren haben. Das erhöht die Möglichkeit eines Ausbruchs aus dem Kanal. 

BNB/USD Tageschart

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 20,64 US-Dollar klettern lassen können, ist ein Anstieg in die Widerstandszone zwischen 21,80 US-Dollar und 23,5213 US-Dollar wahrscheinlich. Über dieser Zone kann der Aufwärtstrend sich bis auf 27,1905 US-Dollar erstrecken.

Sollte das BNB/USD-Paar hingegen nicht über den 20-Tages-EMA klettern können, werden die Bären versuchen, es wieder unter das jüngste Tief von 17,7051 US-Dollar sinken zu lassen. Wenn das gelingt, wäre das ein riesiges Minus und kann den Kurs auf 16,4288 US-Dollar zurückgehen lassen.

XTZ/USD

Tezos (XTZ) hat sich in den letzten Tagen zwischen 3,011 US-Dollar und 2,5263 US-Dollar konsolidiert. Ein Ausbruch aus dieser Spanne wäre ein positives Zeichen, da das die Möglichkeit eines Anstiegs auf 3,50 US-Dollar und darüber auf 3,9499 US-Dollar erhöht.

XTZ/USD Tageschart

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Daher behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei. Wenn der Schwung das XTZ/USD-Paar auf neue Höchststände bringen kann, kann sich die Rallye bis auf 5,3735 US-Dollar erstrecken.

Wenn die Bullen das Paar allerdings nicht über 3,011 US-Dollar halten können, werden die Bären versuchen, es unter 2,5263 US-Dollar sinken zu lassen. Wenn das gelingt, ist ein Rückgang auf 1,83178720 US-Dollar wahrscheinlich.

LINK/USD

Chainlink (LINK) hat seinen Aufwärtstrend wieder aufgenommen und einen neuen Höchststand erreicht. Der 20-Tages-EMA tendiert nach oben und der RSI befindet sich im positiven Bereich, was darauf hindeutet, dass die Bullen klar die Oberhand haben. 

LINK/USD Tageschart

LINK/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs in der Nähe der Höchststände halten können, würde das eine starke Nachfrage auch auf höheren Niveaus signalisieren. Das erste Ziel weiter oben liegt bei 5,6934 US-Dollar und darüber bei 7,3101 US-Dollar. 

Sollte das LINK/USD-Paar jedoch die Höchststände nicht halten, werden die Bären versuchen, es wieder auf den 20-Tages-EMA und darunter auf die Trendlinie sinken zu lassen.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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