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Financial Times: Geldpolitik der Zentralbanken begünstigt Bitcoin

Henny Sender, die Chef-Korrespondentin für internationales Finanzwesen bei der Financial Times, vermutet, dass Zentralbanken ironischerweise für den jüngsten Kursanstieg von Bitcoin verantwortlich sind.

In einer Gastkolumne für die Nikkei Asian Review argumentiert Sender am 21. August, dass die lockere Geldpolitik der Zentralbanken dazu führt, dass Kryptowährungen zunehmend als Absicherungsinstrument angenommen werden.

Bitcoin wird zur Absicherung gegen weltwirtschaftliche Risiken

Einige Analysten vermuten, dass die US-Zentralbank die Quantitative Lockerung diese Woche sogar noch vorantreiben könnte, da in Wyoming ein Treffen der amerikanischen Zentralbanken bevorsteht.

Im Juli hatte Jerome Powell, der Vorsitzende der US-Zentralbank, seit 10 Jahren erstmals wieder den Leitzins gesenkt, womit er der bisherigen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank folgt, die sich zuvor ähnlich verhalten hatte.

In China ist der Wechselkurs der Landeswährung Yuan am 5. August derweil unter die wichtige 7 US-Dollar Marke abgerutscht, wobei einige Stimmen von einer absichtliche Manipulation Pekings ausgehen. Die Staatsanleihen mehrerer Länder sind unterdessen von starker Volatilität betroffen, was ebenfalls zur Misere beiträgt.

 All diese Entwicklungen sieht Sender als Begünstigung für Bitcoin an. Demnach würden die Zentralbanken geradezu dabei helfen, die marktführende Kryptowährung von einem Spekulationsobjekt in ein Wertaufbewahrungsmittel zu transformieren, das zur Absicherung gegen weltwirtschaftliches Risiko dienen kann.

In diesem Zusammenhang verweist die Financial Times Chef-Korrespondentin auf eine Studie von Grayscale Investments, die zuvor zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen ist:

„Bitcoin hat das Potenzial, sowohl in Zeiten weltwirtschaftlicher Ruhe als auch in Krisenzeiten gut zu performen, besonders wenn die Abwertung von Landeswährungen droht […]. Bitcoin hat eine ähnliche wertbewahrende Eigenschaft wie Gold und gleichsam einige der Kerneigenschaften von Geld.“

In der Tat scheint die Korrelation zwischen Bitcoin und Gold zuletzt zuzunehmen, was die These vom „digitalen Gold“ weiter bekräftigt. Allein in den letzten drei Monaten hat sich die Korrelation fast verdoppelt.

Die „perfekte Welle“

Die chinesische Regierung befürchtet, dass Kryptowährungen, nicht zuletzt wegen der Krise in Hongkong, Kapitalflucht begünstigen könnten. Diese Angst ist einer der Hauptgründe, weshalb sich Peking schleunigst darum bemüht, eine eigene Zentralbank gesteuerte Digitalwährung auf den Markt zu bringen.

Laut einem Sprecher des inoffiziellen Bitcoin Verbandes in China sind die Krypto-Käufe in dem asiatischen Land jüngst um 50% nach oben geschossen. Sender sieht sich hierin bestätigt, räumt allerdings auch ein, dass diese Zahlen nicht endgültig verifiziert sind.

Die Marktforscher von Delphi Digital haben diesen Monat wiederum eine Studie veröffentlicht, in der sie ebenfalls zu dem Schluss kommen, dass die Quantitative Lockerung der Zentralbanken und die drohende Abwertung einiger Landeswährungen die Preise von Bitcoin und Gold ankurbeln werden. Demnach würden makroökonomische Faktoren eine „perfekte Welle“ auslösen, die den Bitcoin-Kurs immer weiter nach oben spülen könnte.

Investmentexperte Anthony Pompliano hatte die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank kürzlich als „Treibstoff“ für Bitcoin bezeichnet, auch andere Experten haben bereits in diesen Tenor miteingestimmt.

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Bitcoin-Kurs erneut unter 10.000 US-Dollar: Ideale Kaufzone in greifbarer Nähe

Nachdem Bitcoin es gestern nicht geschafft hat, die Marke von 11.000 US-Dollar erneut zu erreichen, ist der Kurs von Bitcoin (BTC) wieder in den vierstelligen Bereich gefallen.

Die größte Kryptowährung ist heute in wenigen Minuten rapide um 700 US-Dollar gefallen. Die rückläufige Entwicklung geht damit weiter. Bitcoin ist infolgedessen auch unter die Marke von 10.000 US-Dollar gefallen.

Marktvisualisierung

Marktvisualisierung | Quelle: Coin360

Bei Redaktionsschluss liegt Bitcoin bei 9.983 US-Dollar, was einem Rückgang von 6,5 Prozent in den letzten 24 Stunden entspricht. Über die Woche betrachtet ist Bitcoin rund 4,3 Prozent im Minus. Am 19. August hatte er mit 10.929 US-Dollar noch ein Wochenhoch erreicht.

Bitcoin 7-Tage-Kurschart

Bitcoin 7-Tage-Kurschart: Coin360

Der jüngste Rückgang unter die Marke von 10.000 US-Dollar war in den letzten 30 Tagen nicht der einzige. Bitcoin pendelte seit Mitte August um diese Schwelle. Tatsächlich könnte das das fünfte Mal werden, dass BTC das kritische Unterstützungsniveau bei etwa 9.300 US-Dollar testet, das sich seit Mitte Juni als sehr widerstandsfähig erwiesen hat. 

Bitcoin fiel zunächst am 15. August auf rund 9.700 US-Dollar, kletterte am selben Tag wieder auf 10.000 US-Dollar und rutschte dann erneut auf etwa 9.800 US-Dollar ab. Der Bitcoin-Trader Jacob Canfield nennt den jüngsten Rückgang unter 10.000 US-Dollar einen „ziemlich klassischen aufsteigenden Keil, der auf Widerstand getroffen ist“.

Canfield glaubt jedoch nicht, dass BTC unter 8.900 US-Dollar fallen wird. 

„Die erste Unterstützungszone hat überhaupt nicht gehalten“, schrieb er auf Twitter. „Die ideale Kaufzone liegt zwischen 8.900 US-Dollar und 9100 US-Dollar, wenn wir es dahin schaffen.“

Aber trotz der Schwierigkeiten, den Kurs über der Marke von 10.000 US-Dollar zu halten, haben sich die Fundamentaldaten von Bitcoin kontinuierlich verbessert. Am 19. August hat die Bitcoin-Netzwerk-Hash-Rate mit 82,5 TH/s einen weiteren Rekordwert erreicht. Außerdem ist der Marktanteil von Bitcoin in den letzten Monaten von 65,2 Prozent auf 69 Prozent (bei Redaktionsschluss) gestiegen, wie aus Daten von CoinMarketCap hervorgeht.

Behalten Sie hier die wichtigsten Kryptomärkte in Echtzeit im Auge.

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Paxful CEO schlägt vor, Satoshi Nakamotos Bitcoin zu verbrennen

Für den CEO von Paxful würde die Verbrennung von Satoshi Nakamotos Bitcoin ein paar Sorgen und vor allem auch nicht enden wollende Diskussionen beenden.

Sollten Satoshi Nakamotos Bitcoin verbrannt werden?

Der CEO des Peer-to-Peer-Marktplatzes Paxful, Ray Youssef hat einen etwas eigenartigen Vorschlag gemacht, mit dem er die Diskussionen rund um Satoshi Nakatomotos Bitcoin ein Ende setzen möchte. Er denkt, dass die Kryptogemeinschaft sich mit dem Vorschlag einig werden sollte, die 980.000 BTC, die Satoshi in den frühen Tagen geschürft hat, zu verbrennen.

“Lasst uns alle Bitcoin von Satoshi verbrennen. Es wird zwar ein Softfork werden, aber falls sich niemand meldet, sind diese genauso verloren wie Satoshi. Lasst es uns beenden mit einem Abschlussfeuer. Wenn man dafür ist, einfach mit “burn” antworten.

Wir können uns für nur eine Liste von Adressen entscheiden. Diejenigen, bei denen Coins betroffen sind, können dies nach dem Signieren der Adresse mitteilen, und diese Adressen werden aus der Liste entfernt.”

Youssef machte diesen Vorschlag, nach dem sich ein anderer selbsternannter Bitcoin-Schöpfer der Welt zeigte. James Caan (alias Bilal Khalid) behauptete in einer Reihe von Blog-Posts, dass er Bitcoin erschaffen habe. Allerdings legte er dazu keine konkreten Beweise vor.

Youssef argumentiert, dass durch das Verbrennen der Bitcoin, die Sorgen darüber, wer die Bitcoin kontrolliert und diese möglicherweise verkaufen könnte, zusammen mit dem Auftauchen verschiedener Satoshis, verschwinden würden.

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Für viele Bitcoin-Beführtworter steht klar der zensurresistente Wertspeicher im Vordergrund, der von niemanden kontrolliert werden kann, selbst nicht von Regierungen. Auch kann nichts manipuliert oder gestoppt werden. Youssefs Vorschlag stellt jedoch alles infrage, denn sollte man diesem zustimmen, fallen diese Punkte weg.

Als Antwort auf den Vorschlag verwiesen viele auf die Integrität der Blockchain und den Zweck der Unveränderlichkeit.

Mehr als die Hälfte der Miner, die das Bitcoin-Netzwerk bedienen, müssten diesen Vorschlag akzeptieren, und müssten alles sozusagen so verändern, damit niemand auf diesen Bitcoin-Bestand zugreifen kann, der zum jetzigen Zeitpunkt etwa 10,39 Milliarden US-Dollar beträgt.

Quellenangaben: Dailyhodl
Bildquelle: Pixabay

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Warum Bitcoin wichtig ist: Ghana Finanzkrise bindet 1,6 Milliarden Dollar für 70.000 Menschen

Seit geraumer Zeit wird Bitcoin (BTC) als etwas ohne Eigenwert bezeichnet. Im Gegensatz zu traditionellen Aktien und Vermögenswerten bietet Bitcoin keine feste Rendite, keine Dividende und keinen Cash Flow. Und im Vergleich zu traditionellen und modernen Fiat-Währungen wird BTC nicht durch die Macht einer Regierung oder die Knappheit eines Basiswertes gestützt.

Aber eine Reihe von makroökonomischen und geopolitischen Ereignissen weltweit beweisen in jüngster Zeit, dass Bitcoin benötigt wird – ob es Regierungen, Wall Street, Silicon Valley oder Zentralbanker mögen oder nicht.

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Bitcoin wird benötigt – und zwar jetzt

Bloomberg zufolge befindet sich Ghana inmitten einer Finanzkrise. Der an diesem Wochenende veröffentlichte Bericht legt nahe: 70.000 ghanaische Investoren sind von einer „Säuberung“ des Bankensektors des Landes betroffen.

Wie es heißt, hätten dadurch viele lokale Kreditgeber und Sparkassen ihre Geschäfte geschlossen, was „einen Ansturm auf Fondsmanager auslöste“, von denen die meisten nicht liquide genug gewesen seien, um den Anforderungen der Investoren nachzukommen.

Aus diesem Grund gibt es angeblich 70.000 ghanaische Investoren, die keinen Zugang zu ihren Investitionen im Wert von 1,6 Milliarden Dollar haben – das entspricht mehr als einem Drittel des privaten Fondssektors des afrikanischen Landes. Huch.

Laut dem Krypto-Kommentator Rhythm „behebt“ Bitcoin dieses Problem. Was er/sie zu meinen scheint: Bitcoin und andere dezentrale Technologien benötigen im Gegensatz zum traditionellen Fiat-System keine Zwischenhändler.

Wenn du in die richtigen Produkte und die richtige Infrastruktur investierst, solltest du der Einzige sein, der deine Bitcoin– und Kryptowährungsinvestitionen verwalten kann.

Diese Krise in Ghana erinnert ein wenig an das, was vor rund fünf Jahren in Zypern passiert ist: Die europäische Inselnation wurde verpflichtet, ihre Geschäftsbanken zu unterstützen, was dazu führte, dass Tausende ihren Reichtum verloren, ein Ansturm auf die Banken stattfand und die lokale Bitcoin-Nachfrage in der Folge stark anstieg.

Natürlich befindet sich Ghana in einer etwas anderen Situation, aber der zugrundeliegende Bitcoin-Bedarf ist damals und heute der gleiche – wenn nicht sogar größer. Bitcoin ist dezentralisiert, rar, unveränderlich, programmierbar und kann nicht beschlagnahmt werden.

Die Welt schreit nach einer alternativen Wirtschaft.

Diese Krise entsteht, weil die Welt nach etwas Neuem schreit, nach etwas anderem. Man muss sich nur Argentinien anschauen, wo der amtierende Präsident ein Rennen gegen jemanden verloren hat, von dem Analysten sagen, dass er die südamerikanische Wirtschaft in einen weiteren Chaos-Kampf stürzen wird. Dieses politische Ergebnis führte zu einem 20%igen Einbruch des Pesos gegenüber dem US-Dollar, einem 50%igen Einbruch an der lokalen Börse, einem geringen Anstieg der Bitcoin-Volumina und einer Prämie für Kryptowährungen.

Bitcoin ist einer wachsenden Anzahl von Analysten zufolge eine perfekte Absicherung gegen makroökonomische Turbulenzen, geopolitische Debakel, inflationäre Geldpolitik, unverantwortliche Finanzpolitik – und so weiter und so fort.

Textnachweis: newsbtc

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Bitcoin-Preis um 700 US-Dollar in wenigen Minuten gesunken

Die Bitcoin fiel heute schnell von 10.842 US-Dollar auf 10.082 US-Dollar, nachdem die 11.000 US-Dollar abgelehnt wurden, stürzte der Markt in Minuten um Hunderte von Dollar. 

Bitcoin-Risiko sinkt auf 9.500 USD, nachdem der Kurs plötzlich um 700 USD gefallen ist

BTC droht wieder auf die letzten Tiefststände unter 9.500 USD zurückzukehren, da der kurzfristige Abwärtstrend mit einem Rückgang von 700 USD am heutigen Tag verstärkt wurde.

Das Preisniveau rutschte am 13. August vierstellig ab und dehnte die Gewinne am Montag auf ein Niveau von über 10.900 US-Dollar aus. Damit erholte sich Bitcoin zum vierten Mal seit Anfang Juli schnell von einem Niveau von unter 10.000 US-Dollar.

Deshalb gehen einige Beobachter davon aus, dass der neue Stützpunkt bei 10.000 US-Dollar liegt und die Kryptowährung bald wieder von ihrem Tiefpunkt im April bei 4.050 US-Dollar an die Rallye anknüpfen könnte.

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Zwar klingt das logisch, jedoch mangelte es dem letzten Aufschwung von 9.467 US-Dollar an Unterstützung hinsichtlich des Volumens, mit der Erwartung, dass dies nur vorübergehend der Fall sein würde.

Der heutige Kursrückgang erweist sich daher als nicht überraschend und kann noch weiter ausgedehnt werden, da es sich hierbei um einen Abwärtstrend eines steigenden Keilmusters handelt. Dies deutet auf eine rückläufige Umkehrung hin, welche durch den kürzlichen Preisanstieg von 9.467 US-Dollar auf 10.956 US-Dollar ausgelöst wurde.

Die Perspektive wäre bullish, wenn die Kurse in den nächsten 24 Stunden über 11.000 US-Dollar steigen würden, auch wenn das zum Zeitpunkt des Schreibens unwahrscheinlich erscheint.

Trotz eines Kurses von mindestens 9.300 US-Dollar seit Mitte Juni änderte sich die Stimmung nach einigen Kennzahlen in den letzten Tagen dramatisch. Hierzu gehört der sogenannte Fear & Greed Index, der Kursschwankungen auf der Grundlage der Kauf- oder Verkaufsabsicht der Anleger verfolgt.

Der Index liegt derzeit auf einer Skala von 1 bis 100 bei 11, was extreme Angst darstellt und den Eindruck erweckt, dass die Märkte überverkauft sind.

Bei Bitcoin sinken die Erwartungen wieder auf einen vierstelligen Wert, sodass die langfristigen Prognosen immer weiter auseinander gehen.

Quellenangaben: Cointelegraph
Bildquelle: Depositphotos.com

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Pompliano: „Bitcoin wird bald in den Portfolios aller institutioneller Investoren zu finden sein“

Anthony Pompliano, ein Mitgründer der Vermögensverwaltung Morgan Creek Digital Assets, ist der Überzeugung, dass Bitcoin (BTC) früher oder später in den Portfolios aller professionellen Investoren vertreten sein wird.

Diese These stellte der Investmentexperte am 20. August in einem Interview mit CNBC auf, wobei er als Grund dafür angibt, dass die Infrastruktur der Kryptomärkte zunehmend ausgebaut wird.  

„Sind am entscheidenden Punkt angekommen“

Als ersten Beleg sieht Pompliano die Tatsache, dass Bitcoin in diesem Sommer wiederholt neue Höchstwerte in Sachen Hashrate aufstellen konnte, was darauf hindeutet, dass sich das Netzwerk des Marktführers immer mehr an Zulauf bekommt, wodurch gleichsam auch die Sicherheit gestärkt wird. Krypto-Fürsprecher Max Keiser hatte zuletzt sogar behauptet, dass sich hieran bereits ein neuer Rekordkurs abzeichnet.

Anschließend verweist Pompliano auf den baldigen Start der Handelsplattform Bakkt, die dem Betreiber der New Yorker Börse angehört und deren Start in der Kryptobranche schon seit einiger Zeit heiß ersehnt wird. Die Bitcoin-Futures von Bakkt könnten als wichtiger Katalysator für das Interesse institutioneller Investoren dienen.

 Diese Entwicklungen sieht der Experte als die entscheidenden Wegbereiter, die Bitcoin nun endgültig als Anlageinstrument etabliert haben:

„Je mehr Infrastruktur aufgebaut wird, desto wahrscheinlicher wird es, dass Kryptowährungen nicht wieder verschwinden werden […]. Wir sind jetzt am entscheidenden Punkt angekommen, an dem Bitcoin nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Früher oder später wird Bitcoin in den Portfolios aller institutionellen Investoren zu finden sein.“

Mögliche Stolpersteine auf dem Weg nach oben

Kürzlich hatte Pompliano erst prognostiziert, dass der Bitcoin-Kurs bis 2021 auf 100.000 US-Dollar hochschießen wird.

CNBC-Moderator Joe Kernen sprach Pompliano auf diese wagemutige Prognose an und entgegnete, dass das die schleppende Kursentwicklung momentan nicht sehr überzeugend ist, woraufhin der Investmentexperte erklärte, was die derzeitigen Stolpersteine sind.

So meint Pompliano, dass übereifrige Regulierung abschreckend auf Investoren wirkt, außerdem seien die Anleger noch nicht ganz mit der Funktionsweise von Bitcoin vertraut, was diese bisher ebenfalls vom Markteintritt abhält. Des Weiteren sei es momentan noch schwierig, tatsächlich in Bitcoin zu investieren, da der Zugang zu den Kryptomärkten noch längst nicht reibungslos ist.

Seine wagemutige Prognose hatte Pompliano damals damit begründet, dass im Mai 2020 eine Halbierung der sogenannten „Block-Belohnung“ von Bitcoin ansteht, wodurch das künftige Wachstum der Umlaufmenge reduziert werden soll. Hierdurch könnte die Nachfrage wiederum stärker als das vorhandene Angebot wachsen, was den Kurs höchstwahrscheinlich in die Höhe treiben wird.

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Bitcoin, Ethereum und Ripple – Kursanalyse KW34 – Kommt da noch was?

Genaueres erfahrt ihr wie immer im Video.

Bitcoin, Ethereum und Ripple – Kursanalyse KW34 – Kommt da noch was?

Bitcoin (BTC/USDT)

Wir betrachten das Wertepaar BTC/USDT auf Bittrex. Coin-Einschätzung: leicht bullish

Bullishe Variante:

Ausgehend von der 10.000-US-Dollar-Marke kann der Bitcoin-Kurs erneut Kraft sammeln und nimmt Anlauf auf den Widerstandsbereich 11.541 bis 11.860 US-Dollar. Ein Anstieg darüber lässt erneut das Jahreshoch (13.000 und 14.000 US-Dollar) in den Vordergrund rücken. Darüber liegen die Ziele bei

  1. 14.960 US-Dollar
  2. 16.934 US-Dollar.

Bearishe Variante:

Der erneute Abbruch am Widerstandsbereich 11.541 bis 11.860 US-Dollar verdeutlicht die Schwäche des Bitcoin. Die 12.000-US-Dollar-Marke hält stand und kann nicht überboten werden. Bitcoin fällt signifikant unter die 10.000-US-Dollar-Marke. Unter 9.262 US-Dollar erfolgt die Bestätigung für die Ziele

  1. 7.962 US-Dollar
  2. 6.025 US-Dollar.

Ethereum (ETH/USD)

Wir betrachten das Wertepaar ETH/USD auf Bitfinex. Coin-Einschätzung: leicht bullish

Bullishe Variante:

Der Unterstützungsbereich 175 bis 196 US-Dollar sorgt als Sprungbrett für ein erneutes Anlaufen des Widerstandsbereichs 241 bis 263 US-Dollar. Mit einem nachhaltigen Ausbruch über 263 US-Dollar aktiviert der Ether-Kurs die Ziele

  1. 279 US-Dollar
  2. 339 US-Dollar.

Bearishe Variante:

Erneut hat Ethereum klare Schwäche gezeigt und scheiterte am Widerstandsbereich 241 bis 263 US-Dollar. Ethereum fällt unter den Unterstützungsbereich 175 bis 196 US-Dollar. Kurse unter 167 US-Dollar bestätigen das nächste Verkaufssignal. Das Ziel liegt dann bei

  1. 129 US-Dollar.

Ripple (XRP/USD)

Wir betrachten das Wertepaar XRP/USD auf Bitfinex. Coin-Einschätzung: neutral

Bullishe Variante:

Nachdem der Ripple-Kurs erneut die 0,30-US-Dollar-Marke nicht für Käufe nutzen konnte, kann nun immerhin eine Stabilisierung im Unterstützungsbereich zwischen 0,21 und 0,24 US-Dollar erfolgen.

Ripple steigt erneut über 0,30 US-Dollar an. Darüber liegt das nächste Aufwärtsziel beim Aufwärtstrend aus Ende 2017. Dieser verläuft nach wie vor bei 0,36 US-Dollar – Tendenz steigend. Darüber besteht die Chance auf folgende Ziele

  1. 0,38 US-Dollar
  2. 0,43 US-Dollar.

Bearishe Variante:

Ein Auszug aus der letzten Kursprognose:

Die 0,30-US-Dollar-Marke wird abverkauft. Ripple fällt unter das Verlaufstief 0,28 US-Dollar. Die Ziele auf der Unterseite sind wie folgt

  1. 0,24 US-Dollar
  2. 0,15 US-Dollar.

Das erste Ziel wurde erreicht. Erfolgt nun auch ein Kursrutsch unter 0,21 US-Dollar, wird Ziel zwei bei 0,15 US-Dollar aktiviert.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten. 

Charts am 21.08.2019 mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,90 Euro.

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Die Kurse von Bitcoin, XRP, Ether & Co. findet ihr hier.

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Pompliano: Bitcoin (BTC) wird in jedem institutionellen Portfolio vorhanden sein

Der Mitbegründer von Morgan Creek Digital Assets, Anthony Pompliano, einer der berühmten Analysten und amerikanischen Investoren, gab eine Stellungnahme zu Bitcoin. Anthony Pompliano sagte, Bitcoin wird im Portfolio jedes institutionellen Anlegers landen.

“Bitcoin ist hier, um zu bleiben”

In einem Interview mit CNBC, an dem er gestern teilnahm, sagte Pompliano, die Infrastruktur wird jede Woche um Bitcoin (BTC) und die Kryptomärkte herum ausgebaut.

Im Zusammenhang mit den bullishen Aussichten von Bitcoin verwies Pompliano auf die jüngsten Entwicklungen, wie beispielsweise die rekordverdächtige Hash-Rate des Coins in diesem Sommer, was auf eine stetige Verbesserung der Sicherheit des Netzwerks und seiner Unterstützung hindeutet.

Desweiteren nahm er eine Bilanz über die kürzliche Genehmigung der Regulierungsbehörden der mit großer Spannung erwarteten Plattform für Bitcoin-Futures mit physischer Abwicklung durch den New Yorker Börsenbetreiber Intercontinental Exchange vor.

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Aus all diesen Punkten argumentierte Pompliano:

“Je mehr Infrastruktur darauf aufbaut, desto wahrscheinlicher ist es, dass Bitcoin an einem Wendepunkt bleibt. Es wird in das Portfolio jedes institutionellen Anlegers aufgenommen.”  

Bis Ende 2021 soll Bitcoin 100.000 US-Dollar erreichen, hat Pompliano vor kurzem prognostiziert. Hierunter fallen auch überhebliche Regulierungen, mit denen, wie er zugab, Investoren zunächst abgeschreckt werden könnten.

Zum anderen stellt die Zahl der Menschen, die Bitcoin besitzen, nach wie vor einen sehr geringen Anteil an der Weltbevölkerung dar. Die meisten wissen noch nicht, was Bitcoin ist oder auf welche Weise das Netzwerk funktioniert.

Wie Pompliano weiter anmerkte, ist der Kauf dieses Vermögenswertes immer noch recht schwierig zu handhaben. Es ist wichtig, dass diese Schwierigkeiten ausgeräumt werden, damit das Potenzial der Coins optimal zur Geltung kommt.

Des Weiteren nannte er die wachsende Legitimation des Krypto-Raums, den Zufluss von institutionellem Kapital, rekordhohe Handelsvolumina sowie die globale Instabilität, welche den Ruf von Bitcoin als sicheres Hafen fördert.

Quellenangaben: cointelegraph
Bildquelle: Pixabay

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Experte: „Bitcoins Entwicklung zum Absicherungsmittel ist noch nicht abgeschlossen“

Spencer Bogart, ein Teilhaber der Investmentfirma Blockchain Capital, ist davon überzeugt, dass Bitcoin (BTC) langfristig ein sicheres Wertaufbewahrungsmittel werden wird, allerdings sieht er diesen Status noch nicht vollends als erreicht an.

Die entsprechenden Äußerungen machte Bogart am 20. August in einem Interview mit Bloomberg, in dem er bestätigte, dass das drohende Risiko der Abwertung einiger Währungen Bitcoin bereits zugutegekommen ist:

„Ich denke langfristig wird Bitcoin ein Absicherungsinstrument sein […] besonders, wenn das Risiko besteht, dass Währungen abgewertet werden, dann ist Bitcoin sehr attraktiv. Dies war auch einer der treibenden Faktoren hinter dem jüngsten Aufschwung.“

Eine Flucht in die marktführende Kryptowährung bestätigt der Experte also, was die These, dass Bitcoin für Anleger eine Art Absicherung ist, untermauert. Nichtsdestotrotz betont Bogart, dass Bitcoin sich momentan noch in einer Entwicklungsphase befindet, weshalb in tatsächlichen Krisenzeiten diese Funktion noch nicht erfüllt werden könnte:

„Wenn es zu einer wirklich schwerwiegenden Krise kommen sollte, wie zum Beispiel einer neuen Finanzkrise, dann wird auch der Bitcoin-Kurs darunter leiden.“

Allerdings gibt der Experte gleichsam Entwarnung, da er in naher Zukunft keine große Wirtschaftskrise befürchtet, weshalb Bitcoin genug Zeit habe, sich in den nächsten 2 – 3 Jahren weiterzuentwickeln.

Abwertung von Fiatwährungen spielt Bitcoin in die Hände

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, ist Jeremy Allaire, der Geschäftsführer des Krypto-Zahlungsdienstleister Circle, ebenfalls der Meinung, dass die Abwertung von Fiatwährungen den Bitcoin-Kurs nach oben treibt. So hatte Allaire Anfang August bereits bestätigt, dass ein Zusammenhang zwischen der Rekordabwertung des chinesischen Yuans und dem Aufschwung der marktführenden Kryptowährung besteht.

Diese Einschätzung hat er gestern bekräftigt, als er gegenüber CNBC erklärte, weshalb Bitcoin trotz der momentanen Volatilität ein sicheres Wertaufbewahrungsmittel ist.

Eine Analyse von Cointelegraph hatte den scheinbaren Währungskrieg zwischen den USA und China zuletzt auch als einen möglichen Grund für den Aufwärtstrend von Bitcoin ausgemacht.

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eCash-Legende David Chaum will mit „Praxxis“ Satoshi Nakamotos Vision Realität werden lassen

Der US-amerikanische Programmierer und Krypto-Legende David Chaum hat sich mit einem neuen Projekt zurückgemeldet. Der Erfinder von eCash, einer ersten Version von digitalem Bargeld, hat anlässlich der Berlin Blockchain Week eine neue Kryptowährung mit dem Namen „Praxxis“ vorgestellt.

Praxxis soll – anders als etwa die Bitcoin Blockchain – auch vor Angriffen durch Quantencomputer gefeit sein. Während die meisten Blockchains auf Elliptische-Kurven-Kryptografie setzen, die theoretisch von Quantencomputern entschlüsselt werden kann, soll der Verschüsselung bei Praxxis ein ausgefeilter, quantenresistenter Verschlüsselungs-Algorithmus zugrunde liegen.

Praxxis: Die eierlegende Wollmilchsau?

In einer Pressemitteilung verspricht Chaum nicht weniger als die Lösung des Blockchain-Dilemmas: Praxxis soll Sicherheit, Skalierbarkeit und Dezentralität auf sich vereinen. Und das, ohne bei einem der drei Problemfelder Abstriche machen zu müssen. Einen besonderen Fokus legt die Krypto-Legende dabei auf das Thema Privatsphäre. Chaum glaubt, damit ganz im Geiste Satoshi Nakomotos, dem anonymen Bitcoin-Erfinder, zu handeln:

Das Konsensprotokoll von Praxxis überwindet gleichzeitig die Herausforderungen an Skalierbarkeit, Datenschutz und Sicherheit, mit denen ältere Blockchains konfrontiert sind, um die „reine Peer-to-Peer-Version von elektronischem Bargeld“ zu liefern, die Satoshi in den ersten Worten seines White Papers gefordert hat.

Wie genau dieser Konsensmechanismus aussieht, ist der am 20. August veröffentlichten Pressemitteilung indes nicht zu entnehmen. Auf der Homepage des Projekts findet sich folgende Beschreibung zum Konsensmechanismus von Praxxis:

Ein geografisch geordnetes, weltweites Netzwerk von Nodes [Netzwerkknoten] sorgt für effiziente Transaktionen und schnelle Kommunikation. Und ein fraktionierter Endorsementansatz ermöglicht es einer Transaktion, Finalität zu erreichen, ohne dass alle Nodes im Netzwerk diese zeichnen müssen. Ein unmanipulierbarer Zufallsgenerator und eine transparente Community-Governance ermöglichen eine intelligente Blockteamplanung, die nicht auf ineffiziente Proof-of-Work-Algorithmen oder nicht-egalitäre Proof-of-Stake-Algorithmen angewiesen ist.

Technische Details sollen im White Paper zu Praxxis folgen, das noch in diesem Jahr erscheinen soll. An der Entwicklung von Praxxis ist auch das IT-Start-up WBM Corp. beteiligt. Dessen COO, Wiliam Carter, hält das Design von Praxis für einen Durchbruch:

Die technischen Anforderungen an die Geschwindigkeit und die Anforderungen an die Privatsphäre und Sicherheit stehen in der Regel im Widerspruch. Das Praxxis-Design bricht diesen Kompromiss, was eine unglaubliche Leistung mit wirklich wichtigen, praktischen Auswirkungen auf die Leistung ist,

so Carter.

Elixxir für private Transaktionen

Die Privatsphäre der Praxxis-Nutzer soll unter anderem dadurch gewahrt werden, dass der zu überweisende Betrag automatisch in kleine, nicht unterscheidbare Einheiten zerstückelt wird. Ferner sollen keine auswertbaren Metadaten zu Transaktionen entstehen

Mit der Scheck-ähnlichen Struktur anderer Blockchains ist es von Natur aus schwierig, bestimmte Transaktionsinformationen privat zu halten. Zum Beispiel kann eine Kreditkartentransaktion von 9,32 US-Dollar jeden zweiten Morgen in Kombination mit Metadaten einem Beobachter sagen, wo sich Ihr Lieblings-Frühstücksort befindet und was Sie im Allgemeinen bestellen,

heißt es dazu auf der Homepage von Praxxis.

Praxxis soll kompatibel mit Elixxir sein, einem von Chaum entwickelten Bezahl- und Messaging-Netzwerk, das sich derzeit noch im Alpha-Stadium befindet. Elixxir soll in der Lage sein, Metadaten zu Transaktionen zu „schreddern“.

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