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Nach Inhaftierung: Alexey Nawalny erhält großzügige Bitcoin-Spenden

Die Wallet des inhaftierten Oppositionspolitikers Alexey Nawalny hat regen Zulauf. So erhielt der frühere Rechtsanwalt insgesamt 657 BTC über die letzten fünf Jahre. Unterdes verschärft Russland seine Krypto-Maßnahmen und bezichtigt den “Westen” als Drahtzieher hinter den Protesten.

Die Bitcoin-Spenden an den Kreml-Kritiker Alexey Nawalny nehmen nach dessen Inhaftierung zu. So verzeichnete seine Wallet in der Woche nach seiner Verhaftung einen Spendenzulauf von circa 3,7 BTC (knapp 115.000 US-Dollar). Damit verdreifachten sich die Transaktionen auf seine digitale Geldbörse, verglichen mit den ersten beiden Jahreswochen, noch einmal und übertreffen jetzt schon alle Bitcoin-Spenden aus dem vergangenen Jahr. Insgesamt konnte er über die letzten fünf Jahre 657 BTC generieren. Dabei kamen mutmaßlich auch Spenden von russischen Millionären im Exil.

Generell ist für Nawalny und andere regierungskritische Personen Bitcoin eine wichtige Stütze für die Oppositionsarbeit. Immer wieder kommt es vor, dass der Kreml Bankkonten von Oppositionspolitikern sperren lässt. Auch Nawalny musste das durchmachen, nachdem die russische Regierung im September letzten Jahres seine Wohnung beschlagnahmte und sein Konto einfror. Zuletzt konnte er sich meist auf die finanziellen Rücklagen aus seinem Bitcoin Fundraising verlassen.

Kryptowährungen ein Dorn im Auge des Kremls

Diese Stütze droht Nawalny jedoch bald wegzubrechen. Die anonymisierten Eigenschaften der Bitcoin-Transaktionen sind dem Kreml nämlich schon länger ein Dorn im Auge. Im vergangenen Jahr leitete die russische Regierung deshalb Schritte ein, um Kryptowährungen stark zu regulieren. So verkündete das russische Finanzministerium im September vergangenen Jahres ein neues Gesetz, das unter anderem Nutzer dazu zwingt, ihre Identitäten ab einer Krypto-Transaktion von mindestens 100.000 Rubel (knapp 1.100 Euro) offenzulegen. Das Gesetz ist mittlerweile seit Januar in Kraft. Bei Verstößen drohen hohe Geldstrafen (über eine Million Rubel), Strafarbeiten oder sogar Gefängnis bis zu drei Jahren. Ziel der Maßnahmen sei die Bekämpfung von Geldwäsche, Steuerhinterziehung und “anderen illegalen Aktivitäten”. Was genau mit diesen “illegalen Aktivitäten” gemeint ist, ist nicht gänzlich klar.

Seit dem Inkrafttreten des neuen russischen Krypto-Gesetzes lässt sich ein interessantes Phänomen erkennen. Die meisten der aktuellen Spenden halten sich unter der 100.000-Rubel-Grenze. Es scheint so, als ob viele Nawalny-Unterstützer gezielt mit kleineren Transaktionen versuchen würden, die geltenden Rechtsverordnungen zu umgehen, um ihre Identitäten nicht offenlegen zu müssen. Ob nun eine mögliche Verschärfung der Gesetze im Raum steht, ist unklar.

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Kreml versucht Proteste herunterzuspielen

Sicher ist jedoch, dass die russische Regierung alles Mögliche unternimmt, um dem Fall Nawalny keine größere Bedeutung zukommen zu lassen. So erklärte der Regierungssprecher Dmitry Peskov in einem Interview mit dem russischen Staatsfernsehen, dass es nur wenige Demonstranten gewesen seien, die sich für eine Freilassung Nawalnys eingesetzt hätten.

Generell unterstellt der Kreml, dass Nawalny vom “Westen” instruiert worden sei, um Unruhen in Russland zu entfachen und das Land zu destabilisieren. So sei der frühere Rechtsanwalt laut Regierungsvertretern auch an den Aufständen in der Ukraine und in Weißrussland beteiligt gewesen. Nun werfen diverse russische Politiker Nawalny Landesverrat vor und verlangen hohe Strafen für den 44-Jährigen. Darunter sind auch Oppositionspolitiker. Gegenüber dem russischen Staatssender “Perwji Kanal” sagte beispielsweise Sergey Mironov, Vorsitzender der Partei “Gerechtes Russland”:

Wenn Leute sagen, er (Nawalny, Anm.d.Red.) sei harmlos, sage ich: Nein. Er spekuliert ganz klar auf eine politische Dividende für seine Aktionen. Und diese Dividenden sind ihm versprochen von den Feinden Russlands. Unter diesen Umständen ist es für mich und meine Partei völlig klar, dass Nawalny ein Verräter unseres Heimatlandes ist. Ehrlich gesagt bin ich davon überzeugt, dass man mit ihm umgehen muss, wie man bei uns immer mit Verrätern umgegangen ist.

Für Nawalny selbst werden nach seiner Entlassung sicherlich noch schwerere Zeiten anbrechen. Durch die Bitcoin-Spenden wird sich der Oppositionelle einige Zeit über Wasser halten können. Doch wie lange es dauert, bis der Kreml auch diesen Geldhahn zudreht, bleibt abzuwarten.

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Bitcoin (BTC) – technische Analyse – KW04

Bitcoin durchläuft aktuell eine Korrektur und testet dabei wichtige Unterstützungslevels. Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Kurs bei 30.750 USD und liegt derzeit zwischen zwei wichtigen Bereichen.

Seit dem letzten Allzeithoch von etwas über 42.000 US-Dollar baut Bitcoin (BTC) im Tages-Chart eine bärische Struktur auf. Den höchsten Stand dieser Woche konnte BTC bei rund 34.900 USD finden, doch die Bullen konnten den Kurs nicht oben halten, weswegen BTC sogar schon unter die Wochen-Eröffnung bei 32.330 USD gefallen ist, was jetzt einen der wichtigen Widerstände darstellt, sollte es nochmals nach oben gehen. Aktuell hängt der Kurs an der Unterseite einer Range, die einerseits durch das ATH und andererseits durch ein Tief bei 30.300 USD gebildet wird. Sollte diese Unterstützung fallen, stehen mit ziemlicher Sicherheit die Jahreseröffnung bei 28.977 USD im Raum, die schon einmal getestet wurde und auch eine gute Reaktion gezeigt hat. Im Bereich der Jahreseröffnung befindet sich auch das Tief der letzten Woche, was sich somit als guter Punkt ergänzt. Sollte dieser Bereich fallen, könnte das Januar-Tief bei 27.672 USD geholt werden.

Sollte BTC Kraft finden und durch die 32.330 USD kommen, so sind die nächsten Widerstände beim Monday High (34.911 USD) und darüber hinaus bei der Range Mitte bei 36.231 USD zu finden.

Die zur Verfügung gestellten Inhalte Stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar. Ebenso sind die Analysen nicht als Aufforderung zum Handel zu verstehen, sondern spiegeln nur die Meinung des Autors wider. Alle Aussagen zu Kryptowährungen und deren eventuelle Kursentwicklung sind absolut unverbindlich. Im Falle, dass Nutzer der Seite aufgrund der Vorstellung von Analysen Handel betreiben, geschieht dies vollumfänglich auf eigene Gefahr. 

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Bitcoin runter auf $28K? Warum Analysten jetzt vor einem „bearishen Todeskreuz“ warnen

Stürzt der Bitcoin Kurs auf 27.000 Dollar ab? Auf Bitcoins 4-Stunden-Chart ist aktuell ein “Todeskreuz”-Muster aufgetaucht. Und das signalisiert kurzfristig enorme Verluste.

Als es zuletzt im August 2020 zu sehen war, ist BTC/USD um 18 Prozent gecrasht und bis auf 9.800 Dollar gesunken. Allerdings konnte sich BTC bekanntermaßen erholen und neue Allzeithochs bei $42K setzen.

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Ist der Bitcoin-Bull-Run vorbei?

Das sogenannte Todeskreuz ist zu sehen, sobald der 50-DMA, den viele Chartisten als kurzfristigen Trendindikator betrachten, unter dem 200-DMA schließt – die Referenzlinie zwischen längerfristigen Auf- und Abwärtstrends.

Bitcoin ist nahe daran, ein ähnliches Muster auf seinem kurzfristigen Chart zu bilden, was einen baldigen Sell-off ankündigen könnte. Hierzu Analysten von TradingShot:

“Das letzte Todeskreuz war nicht das Ende der Welt, aber es brachte einen 15-prozentigen Pullback. BTC/USD brauchte 50 Tage, um den Preis [nach dem bärischen Crossover] zu erholen. Vom aktuellen Niveau des 4H MA200 würde ein Pullback von -15% BTC um die 28.000 $ bringen.”

Bitcoin könnte weiter fallen – und dann 900% steigen

Finanz-Analyst Alex Krüger (@KrugerMacro auf Twitter) schreibt seinen mehr als 60.000 Followern, dass er Bitcoins aktuellen Rücksetzer für eine nötige Korrektur hält. Als Begründung führt er an, dass das Funding entweder flach oder negativ ist und Perpetuals unter Spot-Niveau getradet werden.

Die Perp-Spot-Basis sei zuletzt vor den Wahlen im November so lange negativ gewesen, und die annualisierte Quartalsbasis in den letzten sieben Tagen von 25-28% auf jetzt 7-10% gefallen. All das seien Anzeichen für eine „gesunde Abkühlung“, so Krüger.

„$BTC steckt in einem Bereich innerhalb eines Bereichs fest: 29K-35K. Er könnte in beide Richtungen ausbrechen. Der Hauptgrund, warum ich bullish geneigt bin, sind die Zinssätze. Überschwang hat das System dramatisch verlassen, wie die fallenden Preisen reflektieren. Dies ist ein Bullenmarkt, und die Trader sind jetzt bärisch. Das ist bullish.“

Bezüglich der Frage, ob Bitcoin bereits den Höhepunkt erreicht hat oder weiter steigen kann, kommentiert Analyst @CryptoBuzz:

Als es bei Bitcoin zuletzt im Bullen-Markt 2017 zu einer solchen Korrektur gekommen ist, stieg die Kryptowährung direkt danach um mehr als 900%.

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Bitcoin-Bull-Run ohne Pause bis 2024: CEO der Krypto-Börse Binance trifft bullishe Prognose

Bitcoin befindet sich momentan in gefährlichem Gebiet: Von seinem aktuellen Preis bei rund 31.000 Dollar könnte BTC einen starken Anstieg erfahren – oder hart korrigieren. Kurzum: Für Bitcoin ist aktuell wieder alles möglich.

Inmitten dieser für viele unklaren Marktlage trifft nun Changpeng Zhao (CZ) eine bullishe Prognose. Der Chef der weltgrößten Krypto-Börse Binance sagt: Bitcoins aktueller Krypto-Bullenzyklus ist noch lange nicht vorbei.

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„CZ“ glaubt an eine Preisexplosion um das 20-fache

Er ist davon überzeugt, dass der Bull-Run gerade erst angefangen hat. CZs Einschätzung nach könnte der Bull-Run sogar noch jahrelang andauern – bis 2024. CZ im Interview:

“Wir sehen nur den flachen Teil der Welle. Die große Welle ist noch nicht gekommen. Ich denke 2021, 2022, 2023, es wird zwei bis drei Jahre, vielleicht vier Jahre dauern, bis dieser Zyklus das Maximum erreicht.”

Nun könnte man zwar argumentieren, dass auch Zhao nicht in die Zukunft blicken kann. Er betont selbst, dass es sich bei den Vorhersagen nicht um finanziellen Rat, sondern nur um seine persönliche Meinung handelt. Und nun kommt das große Aber.

Zhao hat durch sein Unternehmen, eine bedeutende Krypto-Börse, allerdings Zugriff auf wichtige Insider-Markt-Daten – und die ermöglichen ihm Einblicke in die künftige Entwicklung der Branche.

Der Krypto-Entrepreneur betont außerdem, dass jeder neue Bullenzyklus länger gewesen ist als der vorherige. Bitcoin habe drei Jahre gebraucht, um wieder seinen alten Höchststand von 2017 zu erreichen. Davon ausgehend schätzt Zhao, könne die Kryptowährung Nummer 1 womöglich wieder drei oder vier Jahre benötigen, bis sie ein neues Allzeithoch erreicht hat. Dann hält Zhao aber sogar eine Preissteigerung von bis zu 20x bei Bitcoin für möglich.

“Es hat drei Jahre gedauert, um sich vom Höchststand 2017 zu erholen. Und jetzt sind wir in der Preisfindung, ich denke, es wird noch 5, 10, 20x gehen, wir wissen es nicht.“

Was erwartet Bitcoin kurzfristig?

Aktuell sind viele Branchenteilnehmer bearish – was wiederum ein bullishes Zeichen ist. Darauf macht Trader SmartContracter aufmerksam.

Auch er glaubt, dass Bitcoin jetzt bereit ist, richtig Gas zu geben. Der Analyst, der den Tiefpunkt des Bitcoin-Bärenmarktes im Jahr 2018 genau vorhergesagt hat, schreibt seinen fast 90.000 Twitter-Followern: BTC könnte nun seine bullische Rallye neu entfachen, da die Käufer die Unterstützung um $30.000 mit Leidenschaft verteidigen.
SmartContracter:

“Ooof, schöner Rückkauf auf BTC hier, Ich bin Long, obwohl es irgendwie meine Alt-Bags ruiniert. Ich denke, der Lauf auf $50.000 hat begonnen.”

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In den letzten Monaten wurden Millionen USD in Bitcoin (BTC) aus Satoshis-Zeiten bewegt

Immer wieder werden Transaktionen von Bitcoin (BTC) beobachtet, die aus Satoshis Zeiten stammen. In Summe handelt es sich dabei bereits um 220 Millionen USD.

In den letzten 10 Monaten wurden Bitcoin im Wert von über 220 Millionen US-Dollar aus Blöcken transferiert, die während der sogenannten Satoshi-Ära geschürft wurden, und während der BTC-Schöpfer noch in der Community aktiv war.

Alle Bitcoin stammten von bis zum Zeitpunkt der Transaktion unberührten Blockbelohnungen von einem Miner aus dieser Zeit. Satoshi Nakamoto war bis Dezember 2010 öffentlich in der Community aktiv, als diese aus mysteriöse Weise verschwanden.

Laut Bitcoin.com wurden die Transaktionen mithilfe mehrerer Tools entdeckt. Diese BTC-Blockbelohnungen wurden an einer Adresse mit 1.000 Bitcoin gesammelt, bevor sie durch mehrere Ausgaben auf andere Adressen verteilt wurden.

Auch die BCH aus dem Bitcoin Cash-Airdrop hat der unbekannte Miner an die Adressen geschickt, allerdings keine Bitcoin-SV aus dem Bitcoin Satoshis Vision-Airdrop.

Bitcoin.com hat die Worte des Blockchain-Forscher Issak Shvarts so zitiert, dass einige der Fonds jetzt im Besitz von Coinbase sind, was heißt, dass der Miner seine Belohnungen verkaufen möchte.

Man geht davon aus, dass hinter dieser Transaktion nur eine Einheit steckt, da diese in den letzten 10 Monaten einem ähnlichen Muster folgten. 

Insgesamt hat das Unternehmen in den letzten über 7.000 Bitcoin bewegt. Es ist unklar, wohin die meisten davon transferiert wurden. 9,99 BTC wurden an die Free Software Foundation (FSF) gespendet, weitere 9,99 BTC an das American Institute for Economic Research (AIER).

Es wird geschätzt, dass BTC, die so lange inaktiv waren, für immer verloren gegangen sind, da Benutzer möglicherweise die privaten Schlüssel dazu verloren haben. Diese Transaktionen scheinen aber zu zeigen, dass einige allerdings ihre BTC einfach nur halten.

Derzeit ist nicht klar, wie viele Bitcoin gehalten werden und wie viele wirklich verloren gegangen sind. Anfang dieses Monats hat das On-Chain-Analyseunternehmen Glassnode bekannt gegeben, dass 1,78 Millionen BTC ihre Miner-Adresse nie verlassen haben und das 94% dieser Mittel seit einem Jahrzehnt inaktiv sind.

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Trotz BTC-Rückzug: Ex-„Goldman Sachs“-Führungskraft sieht Bitcoin bis März bei $50.000

Nachdem er Anfang des Monats auf ein neues Allzeithoch bei $42.000 Dollar explodiert ist, konsolidiert Bitcoin sich aktuell. Der Coin tradet nun bei $31.000 – fast 25 Prozent unter diesen Höchstständen.

Während manche Branchenteilnehmer bereits eine Rückkehr der Bären und ein Ende des Bull-Runs befürchten, behalten die meisten ihre bullishe Haltung bei.

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Viele Experten halten die Pause bei Bitcoins Bull-Run nach der extremen Rallye im Dezember für gesund und notwendig. Kurzfristig sind Korrekturen bei einem Aufwärtstrend normal, so die These.

Mittel- bis langfristig hingegen befindet sich Bitcoin aber nach wie vor auf dem Weg zu einem sechsstelligen Kurs, glauben viele. Ex-Goldman-Sachs-Manager Raoul Pal sagt nun inmitten der jüngsten Konsolidierung: $50.000 sind für Bitcoin möglich – und zwar schon in den nächsten Wochen.

Ist Bitcoin aktuell nicht zu schwach für $50K?

Bitcoin notiert derzeit bei 31.600 Dollar. Dies markiert einen leichten Rückgang von den Höchstständen bei fast 33.000 Dollar, die vor 48 Stunden erreicht wurden.

Raoul Pal, Mitbegründer von Real Vision und ehemaliger „Head of Hedge Fund Sales“ für Goldman Sachs in Europa, glaubt aber trotzdem, dass BTC als nächstes 50.000 $ anpeilen könnte. Das würden die Charts nahelegen, so seine Analyse.

Pal schreibt auf Twitter:

“Fühlt sich an, als ob BTC sich bereit macht, die Mauer der FUD-Angst zu erklimmen. Positive Saisonalität und ein schöner Keil geben ihm eine gute Chance, $50k bis März zu erreichen. Mal sehen… Ich bleibe, wie immer, #irresponsiblylong.”

Bullishe Vorhersage während bearisher Preisaktion

Pal ist mit seiner „BTC bei $50K“-Prognose nicht allein. Auch BTC-Bulle Mike Novogratz, der regelmäßig in Bitcoin investiert, hat bereits betont, dass er Bitcoin 2021 bei mindestens 50.000 Dollar sieht. Novogratz spricht sogar vom „Beginn einer mehrjährigen, gigantischen, transformativen Rallye mit mehreren Hundert Prozent“ Gewinn.

Top-Bloomberg-Analyst Mike McGlone ist für 2021 ebenfalls zuversichtlich, was den Bitcoin-Preis anbelangt. Auch McGlone sieht Bitcoin in diesem Jahr Kurs nehmen auf $50K. Der Analyst:

“Bei Krypto-Vermögenswerten im Jahr 2021 geht es zunächst um die abnehmenden Aussichten für Bitcoin, alte Höchststände um 20.000 $ wieder zu erreichen, vs. das zunehmende Potenzial, einen bullishen Kurs in Richtung 50.000 $ und einer Marktkapitalisierung von etwa 1 Billion $ zu halten, so wie wir es sehen.“

McGlone ist sicher: Die zunehmende Regulierung wird Bitcoin weiter reifen lassen und die digital-goldenen Eigenschaften von Bitcoin nur noch verstärken.

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Bitcoin unter Verkaufsdruck: Miner drücken BTC-Kurs

Während der Bitcoin-Kurs in Wartestellung verharrt, langen Miner kräftig in den digitalen Geldbeutel und veräußern konstant große BTC-Mengen. Die Verkaufslaune drückt den Kurs und erschwert einen erneuten Ausbruch. Das Marktupdate.

Nach dem Hürdenlauf der letzten Wochen scheinen die Bullen das virtuelle Börsenparkett zurzeit geräumt zu haben. Mit einem Minus von 1,5 Prozent im Tagesvergleich rutscht der Bitcoin-Kurs zu Redaktionsschluss auf 31.469 US-Dollar. Auf Wochensicht verliert die größte Kryptowährung knapp 13 Prozentpunkte.

Auch wenn Bitcoin seit knapp zwei Wochen im Konsolidierungsmodus Federn lassen musste, ist die Digitalwährung doch mehr als weich gefallen. Noch vor wenigen Monaten hat sich der Bitcoin-Kurs schließlich an der scheinbar unbezwingbaren Angstmarke von 10.000 US-Dollar abgearbeitet. Dass sich die Kryptowährung trotz der Abverkäufe wacker über der 30.000-US-Dollar-Marke hält, ist klar als Zwischenerfolg zu verbuchen. Der neu gewonnene Boden bildet ein stabiles Fundament für den nächsten Rallye-Abschnitt. Dem erhofften Ausbruch wirken jedoch aktuell Miner entgegen, die aufgrund der hohen Gewinnspanne Profite realisieren und ihre digitalen Goldbestände in Bares ummünzen.

Bitcoin Miner üben Verkaufsdruck aus

Zu diesem Schluss kommt jedenfalls Ki Young Ju, CEO des Krypto-Analyse-Dienstleisters Cryptoquant. In einem Tweet erklärt er, dass Miner “in letzter Zeit eine ungewöhnliche Menge an Bitcoins” bewegt hätten. Mit Blick auf den Miner’s Position Index scheine es, “dass sie seit 42k kontinuierlich Gewinne realisieren”. Diese Entwicklung bestätige Ju in seiner bearishen Haltung.

Der von Cryptoquant entwickelte Miner’s Position Index misst den “Bitcoin Outflow” der Miner Wallets. Ein Wert von über 2 zeigt an, dass die Mehrheit der Miner Bitcoin veräußern. Wie die nachfolgende Grafik zeigt, belegt der aktuelle MPI mit einem Wert von knapp über 4 die Aussagen von Ju.

Seit November vergangenen Jahres steigt der MPI in Wellenbewegungen konstant nach oben. Die Ausschläge sind dabei mit Einsatz der Bitcoin Rallye größer geworden. Kein Wunder: Die Gewinnmarge steigt schließlich mit dem Bitcoin-Kurs. Dass Miner konstante BTC-Mengen veräußern, um Betriebskosten wie Stromversorgung, Wartungen und Mieten zu decken, ist nicht ungewöhnlich. Der drastische MPI-Anstieg in den letzten Wochen ist hingegen auf Gewinnmitnahmen zurückzuführen.

Seit Mitte Dezember lag der MPI nicht mehr unter 0. Somit üben Miner seither einen permanenten Verkaufsdruck aus. Indem sie die Umlaufmenge durch BTC-Verkäufe erhöhen, halten sie die Bitcoin-Kursentwicklung immer wieder in Schach. Auch der von Bytetree entwickelte Miner’s Rolling Inventory (MRI) belegt dieses Verhalten. Der MRI setzt die Ausgaben der Miner ins Verhältnis zu den neu generierten Bitcoin. Mit aktuell 160 Prozent zeigt der Indikator an, dass Miner zurzeit mehr Bitcoin verkaufen, als sie minen.

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Bitcoin-On-Chain-Daten zeigen: Aktuell sind extreme Gewinnmitnahmen im Gange

Bitcoin hat sich von seinen Anfang des Jahres erreichten Höchstständen um $10.000 zurückgezogen, und On-Chain-Daten zufolge ist dies auf extreme Gewinnmitnahmen von frühen Investoren und Minern zurückzuführen.

Doch was sagen vergangene Bullenmärkte über den aktuellen Ausverkauf aus? Und ist dies eine Gelegenheit, “den Dip zu kaufen” – oder ist der Höhepunkt erreicht, und es geht von hier aus nur noch weiter abwärts?

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Bitcoin-Bullenmarkt-Korrektur ist da, sagen On-Chain-Daten

Nach einem Anstieg von $3.800 auf über $40.000 in weniger als einem Jahr ist eine Korrektur bei Bitcoin an diesem Punkt längst überfällig und möglicherweise gesund, je nachdem, wie tief sie zurückgeht.

Während vergangener Bullenmärkte hat die führende Kryptowährung nach Marktkapitalisierung im Durchschnitt bis zu 37% während einer Handvoll Korrekturen verloren.

Bisher gab es entweder keine vergleichbaren Korrekturen seit Beginn des Bullenmarktes, oder die Korrekturen sind dieses Mal aufgrund der Anwesenheit von institutionellen Anlegern ganz anders.

Unabhängig vom endgültigen prozentualen Rückgang zeigt die bereinigte „Spent Profit Output Ratio“ (aSPOR) an, dass der aktuelle Pullback mit vergangenen Bullenmarkt-Tiefs übereinstimmt und wahrscheinlich eine ideale Kaufgelegenheit darstellt. Die bereinigte SPOR ist im Wesentlichen ein Maß, das den verkauften Preis gegen den bezahlten Preis abwägt, oder den Gesamtgewinn pro Coin.

Die jüngste Rallye brachte den aSPOR auf den höchsten Stand seit dem Höchststand von 2017, ist aber seitdem wieder auf die “1-Linie” gefallen. Die 1-Linie ist “neutral” – was darauf hindeuten könnte, dass es an der Zeit ist, den Dip bei BTC zu kaufen, bevor (wie vergangene Bullenmärkte gezeigt haben) Bitcoin diese hohen SPOR-Niveaus immer wieder aufsucht.

Haben Institutionen alles verändert?

Eine andere On-Chain-Metrik zeigt auch, dass extreme Gewinnmitnahmen im Gange sind, aber es sind nicht nur frühe Käufer der Kryptowährung, die gut im Gewinn sind, wie von SPOR festgestellt. Der “Bitcoin Miners’ Position Index“ hat ein Achtjahreshoch erreicht. Das bedeutet laut CryptoQuant-CEO Ki Young Ju, dass die Miner in letzter Zeit eine “ungewöhnliche Menge an Bitcoins bewegen.”

Miner verschieben BTC an Krypto-Börsen, um sie mit erheblichem Gewinn zu verkaufen. Laut dem Indikator “Bitcoin-Produktionskosten”, der von Charles Edwards entwickelt wurde, liegen die Kosten für die Produktion jedes BTC zwischen etwa 11.000 und 18.000 Dollar.

Bei den aktuellen Preisen verdienen die Miner zwischen $20.000 und $13.000 pro Coin. Und bei einem so hohen Preisaufschlag ist die Versuchung zu groß, zu verkaufen, auch wenn die Nachfrage nach der Kryptowährung unter vermögenden institutionellen Investoren steigt.

Während vergangener Bullenmärkte ist Bitcoin bei Pullbacks bis zu 37% zurückgegangen, aber der aktuelle Rückgang hat zum Zeitpunkt dieses Schreibens nur maximal 31% erreicht. Eine Theorie ist, dass Pullbacks während dieses Zyklus aufgrund der Beteiligung von Institutionen nicht die gleiche Tiefe wie zuvor erreichen können.

Einfach gesagt: Der Dip, der bisher stattgefunden hat, könnte alles sein, dass die Anleger bekommen – auch trotz der extremen Gewinnmitnahmen von frühen Inhaber und BTC-Minern.

Textnachweis: bitcoinist

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Dieses Schlüsselniveau muss Bitcoin zurückgewinnen, damit die Bullen die Kontrolle übernehmen

Bitcoin scheint in einem festen Bären-Trend gefangen zu sein, wobei die Kryptowährung gänzlich unfähig ist, einen anhaltenden Aufschwung zu entfalten. Jede Rallye in der letzten Woche wurde entschieden zurückgewiesen, wobei BTC vor zwei Tagen ein Hoch von $34.500 erreichte, bevor er auf $30.000 zurückgeworfen wurde.

Wohin sich der gesamte Markt als nächstes entwickelt, wird zweifellos davon abhängen, ob die Bullen sich vor einem Einbruch unter $30.000 schützen können. Der Verkaufsdruck, der den jüngsten Einbruch verursacht hat, zeigt wenig Anzeichen dafür, dass er in nächster Zeit nachlässt. Kurzfristig könnte das weitere Verluste verursachen.

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Ein Trader ist jedoch optimistisch und kommentiert, dass die Bullen immer noch die Kontrolle über den Bullen-Trend zurückerlangen könnten, wenn sie über ein entscheidendes Niveau ausbrechen können.

Es bleibt unklar, ob dieser Trend vollständig entkräftet wurde, aber die Bullen haben sicherlich einige ernsthafte Arbeit vor sich, wenn sie den jüngsten Ausverkauf umkehren wollen.

Ein Analyst weist auf $34.500 hin und schreibt: Dies ist ein entscheidendes Niveau, das die Bullen durchbrechen müssen, damit der Markt weiter ansteigen kann. Sobald diese Marke erreicht ist, visiert er einen Anstieg auf $40.000+ an.

Bitcoin zeigt subtile Anzeichen von Stärke, da die Bullen den Verkaufsdruck absorbieren

Aktuell (Zeitpunkt dieses Artikels) tradet Bitcoin bei einem Preis von $31.300, was einen steilen Rückgang von den jüngsten Höchstständen von $34.500 markiert, die erst vor ein paar Tagen erreicht wurden.

Der Verkaufsdruck hier war signifikant und unterstreicht, dass die Bären immer noch die Kontrolle über die Preisaktion der Kryptowährung haben.

Der Bitcoin Kurs tauchte heute in Richtung $30.000 und war in der Lage, einen bedeutenden Kaufdruck zu finden, was ein gutes Zeichen für Bullen ist.

Dieses Schlüsselniveau ist für Bitcoin-Bullen kritisch

Ein Analyst schreibt in einem aktuellen Tweet, dass er genau darauf achtet, dass Bitcoin in naher Zukunft über $34.500 steigt. Er glaubt, dass dies ihn in den kommenden Tagen direkt auf $40.000 treiben könnte.

“BTC: Das $34.500 Niveau war kein Zufall btw. Perfekt gedeckelt nach oben gestern. Fordern wir das zurück und ich denke, wir sehen 40k+.”

Die Bullen haben alle Hände voll zu tun, wenn sie die jüngste Abwärtsspirale, die Bitcoin in die untere $30.000-Region geschickt hat, umkehren wollen.

Eine starke bullische Trendwende hier könnte jedoch dazu führen, dass der Markt erneut einen massiven Aufschwung erlebt.

Textnachweis: newsbtc

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Die große Krypto-Umfrage: Über 3.000 Leser haben abgestimmt

Im Dezember haben wir im Rahmen unserer großen BTC-ECHO Leserumfrage der deutschen Krypto-Community auf den Zahn gefühlt. Das Ziel: Ein repräsentatives Bild von Krypto-Deutschland zu erhalten. Das Feedback war überwältigend: Über 3.000 Leserinnen und Leser beteiligten sich an dem Projekt – mit teilweise überraschenden Ergebnissen.

Bitcoin für alle: Auch ältere Semester unter den Hodlern

Kryptowährungen werden häufig als ein Asset beschrieben, für das sich besonders jüngere Generationen begeistern. Die Umfrage-Ergebnisse zeigen, dass dies nur bedingt der Fall ist. Zwar ist jeder zweite Befragte zwischen 25 und als 44 Jahre alt – doch jeder dritte ist älter. Mit gerade einmal 7,4 Prozent halten sich die 18- bis 24-Jährigen beinahe die Waage mit den Senioren der Generation 65+, die mit 5,4 Prozent vertreten sind. Ein durchaus überraschendes Ergebnis.

Bitcoin (noch) im Fokus des Interesses …

Die Krypto-Landschaft wird immer vielfältiger – doch noch immer war es der Branchenprimus Bitcoin, der die deutschen Hodlerinnen und Hodler 2020 am meisten umgetrieben hat. 93 Prozent der Befragten sahen in Bitcoin das wichtigste Krypto-Thema. Doch auch die Altcoins – also alle anderen Kryptowährungen – können einen Platz auf dem Treppchen erobern. Mit knapp 59 Prozent waren Altcoins im Jahr 2020 das zweitwichtigste Thema für unsere Leserinnen und Leser. Immerhin 40 Prozent haben Fragen der Krypto-Regulierung eine besondere Bedeutung zugemessen.

… doch (Bitcoin-)Maximalismus ist ein Randphänomen

Obwohl nahezu jeder Leser als Bitcoin wichtigstes Krypto-Thema des Jahres 2020 betrachtete, kann von Maximalismus – im Sinne von: Es kann nur einen geben – keine Rede sein. Stattdessen setzt ein Gros der Leserschaft auf ein diversifiziertes Portfolio. Die meisten haben angegeben, 2-5 verschiedene Kryptowährungen zu halten. Der Anteil der “Maximalisten” (beziehungsweise jener, die zum Zeitpunkt der Befragung nur eine Kryptowährung hielten) beläuft sich auf 8,6 Prozent.

Vielfalt ist auch bei den Aufbewahrungsmethoden angesagt. Das gilt sowohl für das “Wie” als auch für das “Wie viel”. So setzen die wenigsten nur auf eine Lösung, um ihr Krypto-Vermögen aufzubewahren.

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Ein buntes Bild zeichnet sich auch bei der Frage nach dem verwendeten Wallet-Typ. Eine überwiegende Mehrheit (60 Prozent) verfügt mindestens über ein Konto, bei dem die Krypto-Verwahrung von einem Dienstleister (Bitcoin-Börse, Broker, Banken) übernommen wird. Unter diesen genießen spezialisierte Anbieter das größte Vertrauen.

Beinahe gleichauf mit den Krypto-Verwahrern liegen mit 58,98 Prozent Hardware Wallets – dicht gefolgt von Mobile Wallets, die bei 1.445 (46,6 Prozent) der Befragten im Einsatz sind. Immerhin jeder fünfte verfügt über eine Paper Wallet.

Mit 73,4 Prozent kaufen fast drei von vier Leserinnen und Leser ihre Kryptowährungen bei einer Krypto-Börse. Es folgen Marktplätze wie Bitcoin.de oder Bitalo mit rund 35 Prozent. 25 Prozent der Befragten verwenden außerdem Broker wie Bison oder justTrade, um ihre Krypto-Geschäfte abzuwickeln.

200 Befragte (6,4 Prozent) greifen auf Bitcoin-Automaten zurück, fast genau so viele (6,2 Prozent) haben Bitcoin und Co. bereits von Angesicht zu Angesicht von einem anderen Hodler gekauft.

Befragt nach der Krypto-Verkaufsstelle ihres Vertrauens, ergab sich unter den Teilnehmern folgendes Bild:

Schnelle Ein- und Auszahlungen sind gefragt

Zwar liegt auch beim Bitcoin-Kauf ein gewisses Augenmerk auf der Regulierungs-Frage. Viel wichtiger ist jedoch die Nutzerfreundlichkeit.

Den höchsten Wert legen die Befragten indes auf Geschwindigkeit, wenn es ums ein- und Auszahlen geht. Auch niedrige Gebühren sind gefragt – in Verbindung mit vielfältigen Zahlungsmöglichkeiten.

Non-fungible Token (NFT): Für viele noch ein böhmisches Dorf

Mit dem aufkeimenden Sektor der Non-fungible Token können viele Investoren noch vergleichsweise wenig anfangen. Jeder vierte (25,6 Prozent) hat sich noch nicht mit der Materie auseinandergesetzt. Erst 7,5 Prozent hat jemals in einen NFT investiert.

Am ehesten können sich NFT-investoren dabei für den Bereich der virtuellen Assets begeistern. Dazu zählen beispielsweise Krypto-Domains, tokenisierte Urheberrechte oder virtuelle Grundstücke.

News-Portale sind Informationsquelle Nr. 1

Da Kryptowährungen in den Mainstream-Medien nach wie vor Exotenstatus besitzen, holen sich die Hodlerinnen und Hodler ihre Informationen vor allem bei Krypto-Newsseiten. Doch auch Youtube wird gerne als Informationsquelle herangezogen.

Wer seine Informationen lieber analog in der Hand hält, sei an dieser Stelle auf unseren Kryptokompass verwiesen, den es jetzt auch in der Print-Ausgabe gibt – Ausgabe 02/21 erscheint am 1. Februar 2021. Krypto-Content für die Ohren gibt es zudem im BTC-ECHO Podcast.

Security Token: Vor allem Immobilien und Unternehmen sind gefragt

Etwas besser steht es um den Kenntnisstand bei tokenisierten Assets. Nur 13,8 Prozent der Befragten können mit dem Begriff “Security Token” nichts anfangen. Von den übrigen hat 15 Prozent bereits Erfahrungen mit dem vergleichsweise jungen Investitionsvehikel gemacht.

Besonders tokenisierte Immobilen und Unternehmensanteile, beziehungsweise digital verbriefte Genussrechte an denselben stehen dabei im Mittelpunkt des Investoren-Interesses. Durch Edelmetall hinterlegte Token sind ebenfalls beliebt.

Einen besonderen Fokus legt die überwältigende Mehrheit der Befragten dabei auf die sichere Verwahrung der Security Token.

HODL schlägt das Bezahlen mit Krypto

Auch wenn Bitcoin seinerzeit als dezentrales Peer-to-Peer-Bezahlsystem angetreten ist, finden Kryptowährungen bislang kaum Verwendung, wenn es um das Bezahlen geht. Über zwei Drittel der Befragten gibt an, ihre digitalen Währungen zu halten, um auf weitere Wertsteigerungen zu warten.

Wenn doch einmal mit Kryptowährungen bezahlt wurde, dann meistens mit Bitcoin oder Ethereum.

Auch die Verbreitung von Krypto-Debit-Karten, die das Bezahlen mit Bitcoin und Co. einfacher gestalten, ist noch deutlich ausbaufähig.

Krypto-Finanzprodukte sind im Kommen

Neben dem puren Hodln haben Investoren zahlreiche weitere Möglichkeiten, am Krypto-Markt zu partizipieren. Knapp ein Viertel der Befragten hat bereits in ein Finanzprodukt investiert, das auf Krypto-Assets basiert.

Besonders beliebt sind Krypto-Fonds.

Ausblick 2021: Die Herausforderungen für den Krypto-Space

Eine breitere Akzeptanz von Kryptowährungen nimmt die Top-Platzierung bei den Herausforderungen für Kryptowährungen im Jahr 2021 ein – dicht gefolgt von der Regulierung und einem größeren Vertrauen in den Space. Bei der Aufklärung über die wunderbare Krypto-Welt sehen 44 Prozent der Befragten noch Nachholbedarf.

Wo landet der Bitcoin-Kurs 2021? Der gemeinsame Blick in die Glaskugel

Freilich darf bei einer Bitcoin-Umfrage auch der Blick in die Glaskugel nicht fehlen. Dieser fällt überwiegend bullish aus. So geht knapp die Hälfte der Befragten davon aus, dass sich der Bitcoin-Kurs Ende 2021 zwischen 20.000 und 50.000 US-Dollar bewegen wird. Ein Viertel peilt gar den sechsstelligen Bereich an. 6,2 Prozent waren so bullish (oder bearish?), dass es ihre Glaskugel zerlegt hat.

Bislang sieht es danach aus, als hätten unsere Leser das richtige Gespür an den Tag gelegt.

Wir möchten uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich für die großartige Beteiligung bedanken und freuen uns auf ein spannendes Krypto-Jahr 2021 mit euch!

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