Beiträge

Kursanalyse, 5. Juli: Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Ripple (XRP)

Die Kryptomärkte blieben über das Wochenende und am 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag der USA, relativ stabil. Obwohl Arthur Hayes, der ehemalige CEO der Derivateplattform BitMEX, um den 4. Juli herum einen „Mega-Krypto-Dump“ erwartete, ist ein solcher nicht eingetreten.

Der Rückgang der Volatilität bei Bitcoin (BTC) in den letzten Tagen hat dazu geführt, dass die Bollinger Bands immer enger werden. Das deutet auf einen möglichen Anstieg der Volatilität in den nächsten Tagen hin, so der bekannte Analyst Matthew Hyland.

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Unterdessen warten Krypto-Investoren auf einen Wegweiser von den US-Aktienmärkten und dem US-Dollar.

Der Korrelationskoeffizient von Bitcoin zum Dollar ist in der Woche zum 3. Juli auf 0,77 unter Null gesunken. Das ist der niedrigste Stand seit siebzehn Monaten. Der Großteil der von JP Morgan befragten Analysten geht davon aus, dass der Dollar auf oder unter dem aktuellen Kursniveau, also bei etwa 105, schließen wird. Jegliche Schwäche des Dollars könnte für Bitcoin von Vorteil sein.

Könnten die Bullen kurzfristig eine Erholung erreichen? Sehen wir uns die Charts dazu an.

BTC/USDT

Die Bären haben es nicht geschafft, Bitcoin unter 19.637 US-Dollar sinken zu lassen. Das deutet auf einen Mangel an Verkäufern auf niedrigeren Niveaus hin. Die Bullen werden nun versuchen, den Kurs zurück über den Widerstand bei 19.637 US-Dollar steigen zu lassen.

BTC/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Wenn das passiert, könnte BTC/USDT bis an den 20-Tage-EMA bei 21.255 US-Dollar klettern. Diese Marke könnte sich erneut als harter Widerstand erweisen, doch wenn die Bullen diese Hürde überwinden, könnte das Paar in die Zone zwischen 22.000 US-Dollar und 23.362 US-Dollar klettern.

Ein Ausbruch über diese Zone könnte eine Rallye bis zum 50-Tage-SMA bei 25.710 US-Dollar ermöglichen. Die Bullen müssen diese Barriere überwinden, um einen möglichen Trendwechsel zu signalisieren.

Wenn der Kurs allerdings vom 20-Tage-EMA nach unten dreht, deutet das darauf hin, dass die Stimmung bärisch ist und Trader bei Rallyes verkaufen. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die kritische Unterstützung bei 17.622 US-Dollar erneut getestet wird. Sollte diese Unterstützung durchbrochen werden, könnte der Rückgang sich bis auf 15.000 US-Dollar erstrecken.

ETH/USDT

Ether (ETH) ist am 30. Juni unter die psychologisch wichtige Marke von 1.000 US-Dollar gerutscht, aber die Bären konnten sich diese Schwäche nicht weiter zu nutze machen. Das deutet darauf hin, dass die Bullen auch bei kleineren Rückgängen kaufen.

ETH/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Die Bullen werden nun versuchen, den Kurs über den 20-Tage-EMA bei 1.192 US-Dollar steigen zu lassen und die Oberhand zu gewinnen. Wenn ihnen das gelingt, könnte ETH/USDT auf 1.280 US-Dollar und dann auf den 50-Tage-SMA bei 1.535 US-Dollar klettern. Dieses Niveau könnte erneut als starker Widerstand fungieren. Die Bullen müssen den Kurs über 1.700 US-Dollar steigen lassen, um einen neuen Aufwärtstrend zu signalisieren.

Wenn der Kurs allerdings vom 20-Tage-EMA aus nach unten dreht, deutet das darauf hin, dass die Stimmung weiter negativ ist und die Bären bei Rallyes verkaufen. Die Bären werden dann versuchen, den Kurs unter 998 US-Dollar sinken zu lassen und dann die kritische Unterstützung bei 881 US-Dollar anzugreifen.

XRP/USDT

XRP liegt in einem symmetrischen Dreiecksmuster, was auf Unentschlossenheit unter den Bullen und den Bären hindeutet. Das symmetrische Dreieck fungiert in der Regel als Fortsetzungsmuster, in einigen Fällen kann es aber auch als Umkehrmuster fungieren.

XRP/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Der Kurs hat sich von der Unterstützung des Dreiecks erholt und die Bullen werden versuchen, XRP/USDT über den 20-Tage-EMA bei 0,33 US-Dollar steigen zu lassen. Wenn ihnen das gelingt, könnte das Paar bis an den Widerstand des Dreiecks klettern.

Ein Ausbruch und Schluss über diesem Niveau könnte den Beginn eines neuen Aufwärtstrends signalisieren. Das Paar könnte dann eine Rallye bis auf 0,48 US-Dollar hinlegen.

Es ist auch möglich, dass der Kurs vom 20-Tage-EMA aus einbricht und unter die Unterstützung des Dreiecks fällt. Dadurch könnte das Paar auf die kritische Unterstützung bei 0,28 US-Dollar fallen. Wenn dieses Niveau durchbrochen wird, liegt der nächste Halt bei 0,23 US-Dollar.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wieder. Jedes Investment und jeder Handel gehen mit Risiken einher und Sie sollten gut recherchieren, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: Twitter und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin (BTC) klettert am „Independence Day“ zurück auf 20.000 US-Dollar

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 4. Juli erstmals seit fünf Tagen wieder auf 20.000 US-Dollar geklettert, nachdem der amerikanische Nationalfeiertag Independence Day für unerwarteten Auftrieb gesorgt hat.

Bitcoin-Kurs. Quelle: Tradingview.com

Zurück auf 20.000 US-Dollar

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist BTC/USD auf ein zwischenzeitliches Tageshoch von 20.085 US-Dollar gesprungen, also der beste Wert seit dem 30. Juni.

Über das Wochenende hat sich die marktführende Kryptowährung noch um 19.000 US-Dollar bewegt, wobei die fehlende Aktivität auf dem amerikanischen Aktienmarkt wegen dem heutigen Feiertag scheinbar kein Hindernis war, um den Bitcoin-Kurs am Montag über die psychologisch wichtige Marke zu hieven.

Ganz im Gegenteil haben die ausgedünnten Orderbücher wohl eher die Volatilität begünstigt, die Bitcoin in diesem Fall ein deutliches Plus von 3 % beschert haben.

„Bitcoin hat im Tagesdiagramm erstmals wieder eine positive Divergenz geschafft seit der Kurs unter 20.000 US-Dollar gefallen ist“, wie Krypto-Analyst Matthew Hyland feststellt.

Der Analysedienst Whalemap bestätigt unterdessen, dass die Großinvestoren bzw. Wale bei 19.200 US-Dollar verstärkt gekauft und damit wohl für den nötigen Auftrieb gesorgt haben.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, haben die Wale zuletzt ein Interesse daran signalisiert, die niedrigen Kurse von Bitcoin als Kaufgelegenheit wahrzunehmen. Dabei wollen sie scheinbar nicht mehr länger warten, bis BTC auch noch auf den viel zitierten Tiefpunkt bei 16.000 US-Dollar abrutscht.

„Die 19.500 US-Dollar-Marke zu überspringen ist ein wichtiger Trigger für Bitcoin“, wie Cointelegraph-Experte Michael van de Poppe unterdessen resümiert.

Die Altcoins haben ihrerseits den Aufwind des Marktführers genutzt, um sich im Windschatten aufzuschwingen. So konnte Ethereum (ETH) knapp 6 % zulegen und damit auf 1.100 US-Dollar vorrücken.

Ethereum-Kursdiagramm. Quelle: Tradingview.com

Auch einige andere Top-10 Kryptowährungen konnten am Montag dadurch im Schnitt 5 % hinzugewinnen.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: Twitter und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.

auf cointelegraph lesen

Kritik hat Konjunktur – Erste Anti-Krypto-Konferenz für Herbst geplant

Der Bärenmarkt bedeutet für Krypto-Kritiker Hochkonjunktur, so ist es kaum verwunderlich, dass sich die „Hater“ nun zusammentun, um ihre eigene Anti-Krypto-Konferenz ins Leben zu rufen.

Während die meisten Krypto-Konferenzveranstaltungen eigentlich den Sinn und Zweck haben, die neusten Entwicklungen der Kryptobranche zu präsentieren, berichtet die Krypto-Kritikerin und freie Journalistin Amy Castor auf ihrem Blog, dass mit dem Crypto Policy Symposium zum Herbstanfang die erste rein kritische Krypto-Konferenz auf dem Plan steht.

Wie Organisator Stephen Diehl im Gespräch mit Castor erklärt, hat die erste große Anti-Krypto-Konferenz zum Ziel, einen Ort der Zusammenkunft für Kritiker und Politik zu schaffen, damit kritische Stimmen mehr Einfluss auf die Regulierung der Kryptobranche nehmen können:

„Das Hauptziel der Konferenz ist es, so wie Diehl es mir erklärt hat, dass die Politik Zugang zu den Informationen und Materialien bekommt, die sie braucht, um gut informierte Entscheidungen im Hinblick auf die Krypto-Regulierung treffen zu können.“

Wie die Journalistin – die jüngst auch im Interview mit dem Freitag den Niedergang der Kryptobranche kommentiert hat – dahingehend ausführt, wären Politiker oftmals „erschreckend uniformiert“, was die Kryptomärkte angeht, weshalb die Bereitstellung entsprechender Informationen umso wichtiger ist. Um das Feld dabei nicht nur der Branche und den Krypto-Fürsprechern zu überlassen, wollen sich nun die Kritiker bündeln, um ihre Sicht der Dinge vortragen zu können. So soll zum Beispiel auf negative Entwicklungen wie den „DeFi-Dominoeffekt“ hingewiesen werden, wie Castor angibt.

Des Weiteren gibt sie zu bedenken, dass Politiker zumeist nur von „Krypto-Unternehmen mit dank Risikokapitalgebern prall gefüllten Taschen“ hören, die dann entsprechenden Einfluss auf die Regulierungsentscheidungen nehmen könnten. Allerdings sollte angemerkt werden, dass diese scheinbare Einflussnahme längst nicht überbordend ist, denn selbst im US-Bundesstaat New York droht inzwischen ein Verbot für das Mining von Bitcoin (BTC).

In China sind Kryptowährungen derweil gänzlich verboten, während die Anlageklasse in Australien ebenfalls unter einem schlechten Stern steht.

Zur Anti-Krypto-Konferenz sind hauptsächlich Regulierungsbehörden und Politiker aus den USA und Europa geladen, allerdings ist unklar, ob auch Regierungsvertreter bei der Veranstaltung erscheinen werden. Bisher sind zunächst nur Journalisten, Entwickler und Akademiker als Redner angemeldet.

Die Konferenzveranstaltung wird am 5. und 6. September in London stattfinden bzw. online als Live-Stream einsehbar sein.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: Twitter und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin: Sind die Versprechen von Dezentralität und Sicherheit eine Lüge?

Seit seiner Geburt im Jahr 2009 gründet sich Bitcoins Erfolg auf zwei Kernversprechen: Dezentralität und absolute Sicherheit. Die erste und mächtigste Kryptowährung der Welt wird von ihren Befürwortern als digitales, unabhängiges und faires Geldsystem gepriesen, eine Antwort auf die Hegemonie der zentralisierten Wall Street und eine Alternative zu nationalen Währungen wie dem US-Dollar. Offen für alle mit Internetzugang, dezentral verteilt und lückenlos abgesichert über tausende von Netzwerke, ohne zentralen Herrscher. Das ist der Mythos von Bitcoin. Eine der Top-Blockchain-Sicherheitsfirmen rüttelt nun an den Grundfesten dieser verführerischen Erzählung.

“Are Blockchains Decentralized?” ist der Name des 26-seitigen Reports der Experten von Trail of Bits. Die 2013 gegründete Firma sichert einige der größten Kryptoprojekte ab, darunter Ethereum, Polygon, Polkadot und Chainlink. Sie berät Web2-Giganten wie Microsoft, Google und Zoom. Sie erstellte die Studie im Auftrag von DARPA, dem Forschungsministerium des US-Pentagons, unter anderem bekannt für die Erfindung des Internets.

Das Fazit des Reports zu Bitcoin? Ernüchternd. Die üblichen Verteidiger von Bitcoin im Space (Anthony Pompliano, Michael Saylor, Jack Dorsey und Co.) halten sich bisher dazu bedeckt. BTC-ECHO holt in den nächsten Tagen Einordnungen von Experten ein. Hier vorerst die wichtigsten Ergebnisse.

So gefährdet sind Bitcoin und Co.

  • 1. Beim sogenannten Proof-of-Work-Konsensalgorithmus halten Miner das Bitcoin-Netzwerk am Leben. Sie generieren neue Blocks, garantieren die Echtheit der Datenbank und die Sicherheit des Systems. Laut Trail of Bits geht 51 Prozent dieser Aktivität auf vier der größten Minerkollektive zurück. Das heißt 0.004 Prozent der Miner kontrollieren über die Hälfte der Hashrate, der Computerleistung des Netzwerks.
  • 2. 60 Prozent des Traffics von Bitcoin wird über nur drei Internetanbieter abgewickelt, die wiederum selbst hochgradig zentralisiert und fehleranfällig sind, unter anderem Amazon Web Services. Sie könnten den einzelnen Knotenpunkten im Netzwerk (Nodes) auch einfach den Zugang verwehren oder ihre Geschwindigkeit drosseln, wenn sie wollten.
  • 3. Fast 55 Prozent der Bitcoin-Nodes laufen zudem über einen Browser des Dark Webs, Tor. Ein Ausfall oder Angriff auf dieses Ökosystem könnte ebenfalls weitreichende Folgen für Bitcoin haben. Tor wurde letztes Jahr beispielsweise von einem russischen Hacker attackiert, der kurzzeitig 40 Prozent der Knotenpunkte im Netzwerk übernahm.
  • 4. 85 Prozent der Umlaufmenge an Bitcoins konzentriert sich im Besitz von weniger als fünf Prozent der Holder.
  • 5. Der weltweit führende Mining-Pool ViaBTC benutzt laut Trail of Bits für seine Konten das Passwort 123. Die Mining-Organisation Pooling überprüft Anmeldedaten gar nicht. Slushpool weist seine Nutzer sogar an, das Passwortfeld zu ignorieren. Diese drei Minerkollektive machen etwa 25 Prozent der gesamten Bitcoin-Hash-Rate aus.
  • 21 Prozent der Bitcoin-Nodes laufen noch auf einer alten Software, die seit Juni 2021 für ihre Sicherheitslücken bekannt ist.

In der Vergangenheit stellten Studien immer wieder fest, dass bestimmte Bereiche in der Blockchain nicht so dezentral sind, wie sie vermarktet werden. So kam Chainalysis zum Ergebnis, dass rund ein Prozent der Mitglieder in dezentralen Organisationen rund 90 Prozent der Abstimmungsrechte auf sich vereinen.

Im Bereich NFTs befinden sich laut einer anderen Studie von Chainalysis rund 80 Prozent der digitalen Kunstwerke im Besitz von zehn Prozent der Menschen, zumindest auf der Ethereum-Blockchain.

Vermehre deine Kryptowährungen mit Staking
Nutzer von eToro können ganz einfach von ihrem Kryptobestand profitieren. Mit dem eigenen Staking-Service können Nutzer auf einfache, sichere und problemlose Weise ihren Bestand an Kryptowerten vergrößern.

Zum Anbieter

auf btc-echo lesen

Tone Vays: Sieht dieses Abwärtsziel bei Bitcoin (BTC)







Tone Vays: Sieht dieses Abwärtsziel bei Bitcoin (BTC)





























Rate this post

Der erfahrene Veteranen-Tarder Tone Ways warnt vor einem weiteren Zusammenbruch bei Bitcoin nach einer katastrophalen Woche. Für ihn steht fest, dass BTC vor einem weiteren Abwärtsfall steht, der den Preis auf ein neues Tief im Jahr 2022 treiben könnte.

In einer neuen Video-Session erklärt Vays seinen Zuschauern von den düsteren Aussichten für BTC, der verzweifelt versucht, an der 19.000 BTC-USD-Marke festzuhalten.

Anzeige

„Der Wochenchart hat wieder einmal eine katastrophale Kerze. Es ist eine rote Sternkerze. Es wird in der Nähe der Tiefs schließen, es sei denn, es gibt eine Monster-Rally, aber es ist ein Feiertagswochenende, also bezweifle ich es … Im Moment ist dies ein rückläufiger Ausblick … Der Vier-Tages-Chart, auch ein rückläufiger Ausblick. Deshalb sind wir zu 100% in Cash.“

Mit Blick auf den Tages-Chart sagt Vays, ass BTC kurz davor steht, die Unterstützung bei 19.000 USD zu verlieren, was seiner Meinung nach ein weiteres Ausverkaufsereignis auslösen könnte.

„Das Tages-Chart bereitet sich auf einen MRI [Momentum Reversal Indicator]-Kauf vor. Das sind gute Neuigkeiten. Was ist die schlechte Nachricht? Die schlechte Nachricht ist, dass wir kurz davor stehen, eine sehr kritische Unterstützung zu durchbrechen, und das kann den Preis von Bitcoin deutlich nach unten schicken, also werden wir diese Entwicklung im Auge behalten und hoffentlich Anfang nächster Woche eine schöne Wende mit einem MRT-Kauf erleben ähnlich wie vor zwei Wochen.“

Am Chart von Vays ist zu sehen, dass der Buch der unmittelbaren Unterstützung von BTC zu seinem Ziel von etwa 14.500 USD führen könnte.

Zum Zeitpunkt des Schreibens liegt der Preis von BTC bei 19.100 USD. Ein Bruch der Unterstützung würde zu einem weiteren Fall von 25% führen.

Bildquelle: Pixabay

Anzeige

Das könnte auch für dich interessant sein


Copyright 2022 by Blockchain Hero.

auf Blockchain Hero lesen

Bitcoin kämpft bei 19.000 Dollar – sind $17K das nächste Ziel?

Bitcoin ist im Moment extrem unruhig, der Königs-Coin verlor in der letzten Woche 7%. Dies markiert das schlechteste Quartal für Bitcoin, da BTC im zweiten Quartal dieses Jahres fast 50% verlorengeben musste. Seit Juni hat die Kryptowährung den schlimmsten Kursrückgang zu verzeichnen.

Jetzt BTC bei eToro kaufen

In den letzten Tagen ist BTC unter die 20.000-Dollar-Marke gebrochen und hat die 19.000-$-Marke berührt. Ein anhaltender Rückgang auf dem Chart kann BTC auf die nächste Unterstützungslinie drücken. Die Kaufkraft ließ deutlich nach und ließ BTC in den letzten 24 Stunden auf niedrigere Niveaus fallen.

Anzeige

riobet

Die Bullen versuchten zwar, den Kurs wiederzubeleben und zogen den Coin in Richtung 22.000 Dollar. Doch ein intensiver Ausverkauf drückte BTC auf 19.000 Dollar.

Die kritische Unterstützungsmarke für das Asset lag bei 17.000 Dollar. Da die Bären härter zuschlugen, könnte die oben genannte Marke für BTC in den kommenden Tradingsitzungen eine Möglichkeit sein.

Die globale Marktkapitalisierung von Kryptowährungen liegt heute bei 914 Milliarden Dollar, sie ist in den letzten 24 Stunden um 0,3% gestiegen.

Bitcoin-Preis-Analyse: Vier-Stunden-Chart

Bitcoin notiert auf dem Vier-Stunden-Chart bei 19.000 Dollar | Quelle: BTCUSD auf TradingView

BTC tradet auf dem Vier-Stunden-Chart für 19.000 Dollar. Der Coin tradete bereits vor einigen Wochen auf demselben Niveau und versuchte dann, sich auf dem Chart zu erholen. Der Widerstand für BTC lag bei 20.000 Dollar und dann bei 22.000 Dollar.

BTC hat bei 22.000 Dollar einen starken Widerstand erfahren, da die Kryptowährung über einen beträchtlichen Zeitraum versucht hat, über diesem Niveau zu traden. Wenn die derzeitige Preisdynamik von BTC anhält, sind 17.000 Dollar nur noch eine Frage der Zeit.

Das Volumen des getradeten Bitcoin ging deutlich zurück und der Balken war rot. Das zeigt den bärischen Faktor auf dem Chart an. Der Verkaufsdruck auf dem Markt hat überhand genommen.

Technische Analyse

Bitcoin zeigt einen Rückgang der Kaufkraft auf dem Vier-Stunden-Chart | Quelle: BTCUSD auf TradingView

BTC verzeichnete einen Mangel an Kaufdruck auf dem Markt. Der Relative-Stärke-Index wurde unter der halben Linie nahe der 40er-Marke geparkt.

Der Indikator zeigt die Kaufkraft am Markt an. Obwohl der Indikator einen Aufwärtstrend verzeichnete, hatten die Käufer kein Vertrauen in das Asset zurückgewonnen.

Der parabolische SAR zeigt die Preisrichtung und Trendumkehr der Kryptowährung an. Die gepunkteten Linien oberhalb der Kerze zeigten einen bärischen Trend und eine Änderung der Preisrichtung auf dem Markt an. Dies bedeutet eine negative Preisaktion für Bitcoin.

Bitcoin zeigt ein Kaufsignal auf dem Vier-Stunden-Chart an | Quelle: BTCUSD auf TradingView

BTC verzeichnete zwar einen deutlichen Rückgang der Kaufkraft. Aber auf dem Vier-Stunden-Chart hat der Coin Kaufsignale gezeigt. Die Moving Average Convergence Divergence (Konvergenz-Divergenz der gleitenden Durchschnitte) beispielsweise hat einen bullishen Crossover durchschritten. Das bedeutet, dass der Preis auf dem Chart kurzzeitig anziehen konnte.

Dies führte zu grünen Histogrammen im MACD, die mit Kaufsignalen auf dem Chart verbunden sind. Obwohl der Indikator ein Kaufsignal angezeigt hat, taten sich die Käufer auf dem Markt noch schwer. Die Bollinger-Bänder zeigen die Preisvolatilität des Assets an.

Die Verengung der Bänder deutet auf eine bevorstehende Volatilität auf dem Markt hin. Der technische Ausblick deutet darauf hin, dass der BTC-Preis weiter fallen und auf 17.000 Dollar zusteuern könnte.

Jetzt BTC bei eToro kaufen

Textnachweis: Newsbtc

Crypto Launchpad: Die beste Telegram Gruppe!

  • Neutrale Markt-Analysen
  • Täglich neu zusammengefasst: die Gewinner/Verlierer der letzten 24h
  • Alles rund um den gegenwärtigen NFT-Hype

Lucky Block: Beste Kryptowährung 2022!

  • Krypto-Lotterie, bei der jeder ein Gewinner ist!
  • Basiert auf Blockchain-Protokolle
  • Keine Gebühren, 100% Auszahlungsquote

Defi Coin (DEFC): Bester Defi Coin 2022!

  • DeFi Coin mit dem meisten Potential 2022
  • Reflektion, LP Akquirierung und Token Burn sorgt für langfristige Tokenomics
  • 1.000%-Rallye möglich!

Kryptowährungen sind ein sehr volatiles, unreguliertes Investmentprodukt. Ihr Kapital ist im Risiko.

auf Coincierge lesen

Top-5-Kryptowährungen diese Woche: Bitcoin (BTC), Shiba Inu (SHIB), Polygon (MATIC), Cosmos (ATOM), ApeCoin (APE)

Die Bären versuchen, Bitcoin (BTC) unter 19.000 US-Dollar sinken zu lassen, um ihren Vorsprung auf dem Kryptomarkt weiter auszubauen. Analysten beobachten den MVRV-Z Score von Bitcoin, der misst, wie hoch oder niedrig der Bitcoin-Kurs im Verhältnis zum „fairen Wert“ ist, und erwarten einen noch tieferen Fall, bevor der Boden erreicht ist.

Der Wirtschaftswissenschaftler, Händler und Unternehmer Alex Krueger wies jedoch darauf hin, dass das Bitcoin-Volumen im Juni ein Allzeithoch erreicht hat. Normalerweise ist das höchste Volumen in einem Abwärtstrend ein Anzeichen für eine Kapitulation, und das „schafft bedeutende Böden“. Wenn Bitcoin sich wie im Bärenmarkt von 2018 entwickelt, erwartet Krueger eine Bodenbildung im Juli.

Kryptomarktdaten, Tagesübersicht. Quelle: Coin360

Da Bitcoin und der S&P 500 stark korrelieren müssen Krypto-Händler die Entwicklung der US-Aktienmärkte in der nächsten Woche genau im Auge behalten. Diese werden von den Details der letzten Sitzung der US-Zentralbank und dem Bericht über den Arbeitsmarkt für Juni beeinflusst.

Könnte Bitcoin ein höheres Tief bilden und die Kryptomärkte zu einer Erholung führen alle Zeichen? Sehen wir uns dazu die Top-5-Kryptowährungen an, die kurzfristig eine mögliche Erholungsrallye legalisieren.

BTC/USDT

Der lange Docht auf der Bitcoin-Kerze vom 1. Juli zeigt, dass die Bären weiter bei Erholungen in der Nähe des 20-Tage-EMA bei 21.396 US-Dollar verkaufen. Obwohl die Bären den Kurs auf unter 19.637 US-Dollar sinken ließ, konnten sie diesen Schwung nicht weiter ausbauen.

BTC/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Die Bullen versuchen, den Kurs über 19.637 US-Dollar steigen zu lassen. Wenn ihnen das gelingt, könnte BTC/USDT wieder in Richtung des 20-Tage-EMA steigen. Ein Ausbruch und Schluss über 22.000 US-Dollar würde einen möglichen Trendwechsel signalisieren. Das Paar könnte dann auf den 50-Tage-SMA bei 25.938 US-Dollar klettern.

Wenn der Kurs allerdings vom aktuellen Niveau aus nach unten dreht, deutet das darauf hin, dass die Bären weiterhin die Oberhand haben. Die Verkäufer werden dann versuchen, den Kurs auf unter 18.626 US-Dollar sinken zu lassen. Wenn ihnen das gelingt, könnte das Paar in die Unterstützungszone zwischen 17.960 US-Dollar und 17.622 US-Dollar abrutschen.

Die Bullen müssen diese Zone verteidigen, da andernfalls die nächste Phase des Abwärtstrends einsetzen könnte. Das Paar könnte dann auf 15.000 US-Dollar abrutschen.

BTC/USDT 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Auf dem 4-Stunden-Chart sieht man, dass die Bären den 20-Tage-EMA aggressiv verteidigen. Die gleitenden Durchschnitte tendieren nach unten und der RSI liegt im negativen Bereich, was darauf hindeutet, dass die Bären die Oberhand haben. Ein Einbruch unter 18.626 US-Dollar könnte die Bären weiter stärken.

Dieses pessimistische Szenario ist hinfällig, wenn die Bullen den Kurs über den 20-Tage-EMA steigen lassen können. Das Paar könnte dann bis an den 50-Tage-SMA klettern, den die Bären stark verteidigen dürften. Wenn der Kurs es über diesen Widerstand schafft, könnte das Paar in Richtung 21.000 US-Dollar danach auf 22.000 US-Dollar klettern.

SHIB/USDT

Shiba Inu (SHIB) liegt in einer engen Spanne in der Nähe der gleitenden Durchschnitte. Die Bullen versuchen unterdessen, ein höheres Tief bei 0,000009 zu erreichen. Auf eine lange Spanne folgt in der Regel ein heftiger Ausbruch.

SHIB/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Bricht der Kurs über den 50-Tage-SMA bei 0,000010 US-Dollar aus, könnte SHIB/USDT an Schwung gewinnen und auf 0,000012 US-Dollar und dann in Richtung 0,000014 US-Dollar steigen. Ein Ausbruch und Schluss über diesem Niveau könnte auf einen Trendwechsel hinweisen.

Wenn der Kurs allerdings unter 0,000009 US-Dollar fällt, könnte das eine Falle für die Bullen sein. Damit könnte ein erneuter Test der Marke von 0,000007 US-Dollar möglich werden. Ein Einbruch unter diese wichtige Unterstützung könnte signalisieren, dass der Abwärtstrend weitergeht.

SHIB/USDT 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Auf dem 4-Stunden-Chart sieht man, dass sich ein symmetrisches Dreiecksmuster bildet. Das Paar steckt zwischen dem 20-Tage-EMA und der Unterstützungslinie des Dreiecks fest. Sollten die Bären den Kurs unter die Unterstützungslinie sinken lassen und halten, könnte das Paar bis auf 0,000009 US-Dollar fallen. Ein Einbruch Anschluss unter dieser Unterstützung könnte darauf hindeuten, dass die Bären wieder die Oberhand haben.

Wenn die Bullen allerdings den Kurs über den 20-Tage-EMA steigen lassen, könnte das Paar bis an den Widerstand des Dreiecks klettern. Wenn sie diesen überwinden, könnte das Paar bis auf 0,000011 US-Dollar und dann auf 0,000012 US-Dollar steigen.

MATIC/USDT

Polygon (MATIC) drehte am 26. Juni von der Unterstützung bei 0,61 US-Dollar aus nach unten und die Bären konnten den Kurs am 28. Juni unter den 20-Tage-EMA bei 0,50 sinken lassen. Positiv ist, dass die Bullen nicht zugelassen haben, dass die Bären ihren Vorteil ausbauen.

MATIC/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Seitdem liegt MATIC/USDT etwa am 20-Tage-EMA. Das deutet darauf hin, dass die Bullen versuchen, den Kurs wieder über diese Marke steigen zu lassen. Wenn das gelingt, könnte das Paar erneut versuchen, auf 0,61 US-Dollar zu steigen.

Der RSI weist eine positive Divergenz auf, was darauf hindeutet, dass die Bären ihren Einfluss verlieren könnten. Ein Ausbruch über 0,61 US-Dollar könnte für einen Anstieg auf 0,75 US-Dollar sorgen.

Wenn der Kurs allerdings vom aktuellen Niveau aus nach unten dreht und unter 0,41 US-Dollar fällt, würde das signalisieren, dass die jüngste Erholung einer Bärenmarktrallye war. Die Verkäufer werden dann versuchen, den Kurs wieder unter die wichtige Unterstützung bei 0,31 US-Dollar sinken zu lassen.

MATIC/USDT 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Die Käufer haben den Kurs über die Abwärtstrendlinie und den 20-Tage-EMA steigen lassen, konnten aber nicht über die psychologisch wichtige Marke von 0,50 US-Dollar kommen. Daraufhin haben die Bären den Kurs wieder auf 0,45 US-Dollar sinken lassen. Wenn diese Unterstützung nachgibt, ist ein erneuter Test des Niveaus um 0,41 US-Dollar wahrscheinlich.

Wenn der Kurs sich allerdings vom aktuellen Niveau aus erholt, deutet das darauf hin, dass die Bullen bei Rückgängen kaufen. Die Bullen werden dann erneut versuchen, über den Widerstand bei 0,50 US-Dollar zu kommen. Wenn ihnen das gelingt, könnte das zu einer Rallye auf 0,55 US-Dollar und dann auf 0,61 US-Dollar führen.

ATOM/USDT

Nach einem lang anhaltenden Abwärtstrend versucht Cosmos (ATOM) einen Boden zu bilden. Die Käufer ließen den Kurs am 1. Juli über den 20-Tages-EMA bei 7,84 US-Dollar steigen, aber der 50-Tages-SMA bei 8,81 US-Dollar dürfte sich als starker Widerstand erweisen.

ATOM/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Der 20-Tage-EMA ist abgeflacht und der RSI liegt fast in der Mitte, was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck allmählich nachlässt. Wenn die Käufer den Kurs über den 50-Tage-SMA steigen lassen können, könnte der bullische Schwung stärker werden, und ATOM/USDT könnte auf 10,84 US-Dollar und dann noch 12,50 US-Dollar klettern. Ein Ausbruch und Schluss über diesem Niveau könnte auf einen Trendwechsel hindeuten.

Dieses optimistische Szenario ist hinfällig, wenn der Kurs vom aktuellen Niveau aus nach unten dreht und unter 6,89 US-Dollar fällt. Wenn das passiert, könnte das Paar erneut den wichtigen Widerstand bei 5,55 US-Dollar testen.

ATOM/USDT 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Auf dem 4-Stunden-Chart sieht man, dass die Bullen versuchen, den 50-SMA zur Unterstützung zu machen. Wenn der Kurs vom aktuellen Niveau aus steigt und über 8,38 US-Dollar ausbricht, könnten die Bullen den Widerstand bei 8,75 US-Dollar angreifen. Ein Ausbruch über diesem Niveau könnte signalisieren, dass der Anstieg weitergeht. Das Paar könnte dann auf 9 US-Dollar steigen.

Wenn der Kurs allerdings nach unten dreht und unter die gleitenden Durchschnitte fällt, deutet das darauf hin, dass die Bären weiter auf den höheren Niveaus verkaufen. Das Paar könnte dann in Richtung 7,18 US-Dollar und dann auf 6,89 US-Dollar abrutschen.

APE/USDT

Die Käufer konnten ApeCoin (APE) am 27. Juni über den 20-Tage-EMA bei 4,69 US-Dollar steigen lassen, konnten die Erholung allerdings nicht ausbauen. Die Bären ließen den Kurs am 29. Juni wieder unter den 20-Tages-EMA sinken. Positiv ist aber, dass die Bullen keinen allzu großen Rückgang zugelassen haben.

APE/USDT Tageschart. Quelle: TradingView

Das deutet darauf hin, dass die Käufer ihre Positionen nicht abstoßen, da sie einen Anstieg erwarten. Der 20-Tage-EMA flacht allmählich ab und der RSI ist knapp unterhalb der Mitte. Das deutet darauf hin, dass der Verkaufsdruck nachlässt.

Wenn die Käufer den Kurs über den 20-Tages-EMA steigen lassen können, könnte sich der Vorteil zu ihren Gunsten wenden. APE/USDT könnte dann bis an den 50-Tage-SMA bei 5,72 US-Dollar klettern, wo die Bären wahrscheinlich starken Widerstand leisten werden.

Wenn der Kurs allerdings vom aktuellen Niveau aus nach unten dreht und unter 4,21 US-Dollar fällt, könnte sich der Rückgang bis auf 3,85 US-Dollar erstrecken.

APE/USDT 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Auf dem 4-Stunden-Chart sieht man eine symmetrische Dreiecksformation, die auf Unentschlossenheit bei Käufern und Verkäufern hindeutet. Die beiden gleitenden Durchschnitte sind flach, und der RSI liegt etwa in der Mitte, was auf ein Gleichgewicht zwischen Bullen und Bären hindeutet.

Wenn der Kurs unter das Dreieck fällt, deutet das darauf hin, dass die Bären weiter die Oberhand haben. Das Paar könnte dann bis auf 3,78 US-Dollar fallen.

Wenn der Kurs jedoch vom aktuellen Niveau aus steigt und über das Dreieck ausbricht, würde das einen Vorteil für die Bullen bedeuten. Das Paar könnte dann auf 5,38 US-Dollar und einer 5,57 US-Dollar steigen

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jedes Investment und jeder Handel gehen mit Risiken einher und Sie sollten gut recherchieren, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

auf cointelegraph lesen

Was eine Rezession für Bitcoin bedeutet – Meinungs-ECHO-Spezial

Rezession, Bitcoin und der Krypto-Markt: Wie nehmen sie Einfluss aufeinander? In diesem Meinungs-ECHO-Spezial beschäftigen wir uns mit der allgemeinen Wirtschaftslage und deren Einfluss auf den Krypto-Markt.

“Die US-Wirtschaft ist schlimmer dran als gedacht”

Aktuell mehren sich die Stimmen und Anzeichen dafür, dass die USA auf eine Rezession zusteuert, einige sind sich sogar sicher, dass sie bereits drinsteckt. Eine Rezession ist vorhanden, mal ganz lapidar gesagt, wenn die Zeichen an den Märkten und in der Wirtschaft selbst den Bären zu rot sind. Technisch gesehen spricht man von einer Rezession, wenn die Wirtschaft mindestens zwei Quartale in Folge Federn lässt, verglichen mit dem Vorjahresquartal.

Und tatsächlich sieht es in Übersee düster aus. Der S&P500, ein Index, der die Aktien von 500 der größten börsennotierten Unternehmen abbildet, verbuchte zum Ablauf des zweiten Quartals die schlechteste Entwicklung seit 1970 – selbst die Weltwirtschaftskrise 2008 mit einbezogen. Die Aktienmärkte geben nach und auch bei Bitcoin und Konsorten sieht es derzeit düster aus. Die Unken rufen so laut wie schon lange nicht mehr. Einer von vielen, der die Sache auf den Punkt bringt: Anthony Pompliano. Der Bitcoin-Experte verkündete jüngst in einem Video:

Die US-Wirtschaft ist schlimmer dran als gedacht.

Anthony Pompliano

Mit seiner Einschätzung ist “Pomp” indes nicht allein. Auch Tesla-Chef und Dogecoin-Shill Elon Musk sagte Anfang Juni, dass er in Bezug auf die Wirtschaft ein “super schlechtes Gefühl” habe. In einer internen Mail forderte Musk sein Gefolge dazu auf, vorerst alle Neueinstellungen zu pausieren.

Star-Ökonom Nouriel Roubini a.k.a. “Dr. Doom” blies in ein ganz ähnliches Rohr, wenn auch mit mehr Inbrunst. Gegenüber Bloomberg sagte er bereits am 21. Juni, dass sich die US-Wirtschaft bereits sehr nah an einer Rezession befinde.

Auch in Deutschland sieht die Lage nicht besonders erfreulich aus. Jens Südekum, Professor für Volkswirtschaftslehre, sieht eine schwere Rezession voraus, falls Russland den Gashahn abdrehen sollte. Unternehmen müssten Produktionen herunterfahren oder komplett stoppen, die Wirtschaftsleistung wäre deutlich geschwächt.

Was bedeutet eine Rezession für Bitcoin?

Der Bitcoin-Kurs wies in den letzten Monaten eine starke Korrelation zu den US-Aktienindizes Nasdaq100 und S&P500 auf. Gemeinhin gilt Bitcoin häufig als Risikio-Asset, von dem sich Investoren in schwierigen Marktphasen trennen. So erklärt BTC-ECHO-Chefredakteur Sven Wagenknecht:

Auch Bitcoin kann sich einer Rezession nicht entziehen. Nach wie vor gelten Kryptowährungen für die meisten Anlegerinnen und Anleger als Hochrisiko-Assets. In unsicheren Zeiten werden diese reduziert und in relativ gesehen sicherere Anlagen wie beispielsweise Value-Aktien oder Anleihen mit einer hohen Bonität umgeschichtet. Vor allem Retail-Investoren, die im Zuge der hohen Inflation reale Kaufkraftverluste hinnehmen müssen, sind geneigt, auf das Bitcoin-Investment zu verzichten, um Ausgaben des täglichen Bedarfs sowie langfristigen Verbindlichkeiten (Immobilienkredite oder ähnliches) nachzukommen. Erschwert wird die Situation durch steigende Leitzinsen, die sich auf Assets ohne einen Cashflow negativ auswirken.

Sven Wagenknecht, Chefredakteur BTC-ECHO

Wie im BTC-ECHO-Marktbericht erläutert, könnten weitere Verwerfungen an den internationalen Kapitalmärkten dazu führen, dass Bitcoin neue Jahrestiefs austestet. Kurzum: Sollte es zu einer Rezession kommen, dürften auch Bitcoin & Co. noch einmal deutlich in Mitleidenschaft gerissen werden.

Wie sich Bitcoin auf längere Sicht in einer Rezession verhält, lässt sich derzeit allerdings noch nicht mit Gewissheit abschätzen. Dennoch: Der Krypto-Markt hat bereits einige Crashs erlebt, Bitcoin wurde nicht erst einmal für tot erklärt. Denn: Am fundamentalen Wertversprechen von Bitcoin und der Blockchain-Technologie hat sich nichts geändert. Wer genau hinhört, wann die Kanonen donnern, kann gerade in einer Rezession einen guten Riecher beweisen. So ergänzt Sven Wagenknecht:

So schlecht die Makrolage und die kurz- bis mittelfristigen Aussichten auch sind, darf nicht vergessen werden, dass die Kurse bereits stark korrigiert haben. Für Investoren mit einem langfristigen Anlagehorizont sowie einem Faible für antizyklisches Investieren, die nicht ungünstigste Situation.

Sven Wagenknecht, Chefredakteur BTC-ECHO

Bitcoin- & Krypto-Sparplan einrichten
Investiere regelmäßig in Bitcoin und profitiere langfristig vom Cost-Average-Effekt. Wir zeigen dir, wie das geht.

Zum Ratgeber

auf btc-echo lesen

Kleinanleger bluten – Bitcoin (BTC) als nächstes in Richtung 18.000 US-Dollar

Bitcoin (BTC) schlängelt sich am heutigen 3. Juli relativ lustlos dem Wochenabschluss entgegen, wobei für das Wochenende ein zwischenzeitliches Tief von 18.800 US-Dollar auf dem Tableau steht.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bollinger-Bänder deuten neue Volatilität an

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, hält sich BTC/USD den dritten Tag in Folge um die 19.000 US-Dollar-Marke.

Volatilität gab es am Wochenende kaum, wodurch der Bitcoin-Kurs nun auf bestem Weg ist, den ersten Wochenabschluss unter einem Rekordhoch aus einem vergangenen Kurszyklus einzufahren.

Am letzten Wochenende konnte BTC noch spät nach oben klettern, wodurch ein Abschluss unter 20.000 US-Dollar wortwörtlich in letzter Sekunde verhindert werden konnte.

Nachdem die Wall Street unter der Woche schon einen denkbar schwachen Kurs vorgegeben hatte, bleibt auch Bitcoin am Samstag und Sonntag uninspiriert, weshalb die Trader dieses Mal kaum Hoffnung auf einen rettenden Sprung haben.

„Ich gehe von einem Abschwung bis an den unteren Support bei 18.000 US-Dollar aus, solange wir unter 19.300 US-Dollar verharren. Ein kurzer, scharfer Abschwung“, wie der Trader Crypto Tony die wahrscheinliche Richtung vorgibt.

„Ich kann der momentanen Kursentwicklung nicht trauen, denn es ist Wochenende“, wie der Trader Ninja vorsichtig formuliert. Dem fügt er an: „Wenn die Bullen nicht zurück auf 19.700 US-Dollar heben können, dann geht es noch weiter nach unten.“

Während die Experten also gespannt auf neue Volatilität zum Wochenabschluss warten, weist Analyst Matthew Hyland darauf hin, dass sich die viel zitierten Bollinger-Bänder immer enger zusammenziehen, was schon bald für eine deutliche Richtungsbewegung sorgen könnte.

Im Tagesdiagramm liegt BTC/USD dabei eher am unteren Bollger-Band, was darauf schließen lässt, dass es demnächst einen klaren Knick nach unten geben könnte, wie es schon im Mai der Fall war.

Bitcoin-Tagesdiagramm (Bitstamp) mit Bollinger-Bänder. Quelle: TradingView

Kleinanleger müssen bluten

Im schlimmsten Monat seit 2011 mussten allen voran die kleinen Privatanleger Blut lassen, wie neue Daten zeigen. Der Geduldsfaden könnte also besonders bei den Retail-Investoren langsam knapp werden.

Die Daten von Glassnode belegen in diesem Kontext, dass der gleitende Durchschnitt der Bitcoin-Wallets, die inzwischen einen Verlust verzeichnen, am heutigen 3. Juli ein neues Rekordhoch von 18,8 Mio. Adressen erreicht hat.

Wie Cointelegraph berichtet, hat sich bei vorherigen Bodenbildungen herauskristallisiert, dass knapp 60 % der Umlaufmenge in den roten Bereich abrutschen müssen, ehe der Tiefpunkt steht.

Bitcoin-Adressen mit Verlusten. Quelle: Glassnode

„Fast 40 Mrd. US-Dollar an Realisierten Verlusten seit dem 1. Mai“, wie die Analysten von On-Chain College feststellen. Dem fügen sie an:

„Einige sind abgesprungen, einige sind noch da, aber eines ist klar: Wenn man nach mindestens einem Jahr noch immer im Markt ist, dann hat man bereits eine Menge an Volatilität miterlebt.“

 

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: Twitter und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin (BTC) bald bei 15.600 US-Dollar? – „Treffsicherer“ Indikator deutet neue Verluste an

Der Bitcoin-Kurs (BTC) muss erst noch tiefer fallen, ehe die Bodenbildung tatsächlich abgeschlossen ist. Dies fordert zumindest einer der treffsichersten Indikatoren für die Bewertung der marktführenden Kryptowährung.

Wie die Daten der Krypto-Analyseplattform Glassnode dementsprechend zeigen, ist der sogenannte MVRV-Z Score zwar schon fast – aber noch nicht ganz – am Tiefpunkt angekommen.

MVRV-Z Score schon bald am Tiefpunkt?

Noch streiten die Experten, ob BTC/USD bei 17.600 US-Dollar bereits einen absoluten Tiefpunkt erreicht und die Bodenbildung abgeschlossen hat, oder ob noch Luft nach unten ist.

Der Krypto-Anlayst Filbfilb, einer der Mitgründer der Trading-Plattform Decentrader, weist dabei nun auf den MVRV-Z Score von Bitcoin hin, der inzwischen schon im grünen Bereich liegt, jedoch noch nicht auf den endgültigen Punkt abgesunken ist, der in der Vergangenheit jeweils eine Trendwende bzw. die Bodenbildung markiert hat.

Zur Erklärung: Der MVRV-Z ist eine Kennzahl, die den Bitcoin-Kurs in Relation zum „tatsächlichen Marktwert“ setzt. Dazu werden die Marktkapitalisierung und Realisierter Preis unter Berücksichtigung der Standardabweichung betrachtet. Die daraus resultierende Kennzahl gilt als der wohl zuverlässigste Indikator für die Signalisierung von absoluten Hoch- bzw. Tiefpunkten.

So hat der MVRV-Z bisher ziemlich treffsicher jede größere Deckenbildung und Bodenbildung von BTC/USD mit einem Horizont von zwei Wochen vorhergesagt, wie die Daten von LookIntoBitcoin belegen.

Dabei ist die Kennzahl erst ein paar Mal bis unter den grünen Bereich abgerutscht (siehe unten). Zuletzt geschah dies im März 2020, als es den großen Crash zum Start der Coronakrise gab. Ist es nun wieder so weit?

„Das hier ist für mich DAS entscheidende Kursdiagramm“, wie Filbfilb die Verbildlichung des MVRV-Z beschreibt. Dem fügt er an:

„In der Regel kommt es zur Bodenbildung, sobald wir unter den grünen Bereich gerutscht sind.“

Bitcoin MVRV-Z Score. Quelle: Glassnode

16.000 US-Dollar-Bereich wird immer mehr zum Kursziel

Dies würde für den Bitcoin-Kurs einen Abschwung bis auf 15.600 US-Dollar bedeuten, der sich wiederum mit anderen Prognosen zur Bodenbildung decken würde.

So hatte der Trader CryptoBullet diesen Bereich zuletzt als eines von mehreren Kurszielen für die Unterseite ausgegeben, die den Support für den endgültigen bedeuten könnten.

Die 16.000 US-Dollar-Marke würde dabei der durchschnittlichen Standardabweichung vom 50-Month Moving Average von Bitcoin entsprechen.

Auch der Relative Stärkeindex (RSI) ist bereits auf dem niedrigsten Stand überhaupt, was ebenfalls darauf hindeutet, dass der Bärenmarkt dem Ende wohl schon ziemlich nah ist.

Melde dich bei unseren Sozialen Medien an, um nichts zu verpassen: Twitter und Telegram – aktuelle Nachrichten, Analysen, Expertenmeinungen und Interviews mit Fokus auf die DACH-Region.

auf cointelegraph lesen