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Bitcoin-Halving – kommt es vor dem Ereignis noch zu einem Dump?

Die ganze Kryptowelt hat sich dieses Jahr einen wichtigen Termin im Kalender markiert. Den Tag rund um das Bitcoin-Halving-Ereignis, bei dem die Blockbelohnung halbiert wird. Viele gehen davon aus, dass der Preis durch dieses Ereignis explosionsartig nach oben steigen wird. Doch wie sieht es davor aus?

Bitcoin Halving – wie sieht es mit dem Preis davor aus?

Obwohl viele davon ausgehen, dass der Bitcoin-Preis bis zum Halving noch steigen könnte, gehen zwei Krypto-Analysten davon aus, dass das Gegenteil der Fall sein wird.

Einer davon ist der Händler und technische Analyst von Rekt Capital. Er meint, dass BTC zur Tendenz neigt, vor dem Halving-Ereignis noch zu korrigieren, bevor die Blockbelohnungen halbiert werden.

Bis das wohl bereits mit Spannung erwartete Ereignis eintritt, bleiben noch 78 Tage. Laut Rekt Capital fiel der Bitcoin etwa 100 Tage vor dem ersten Halving-Ereignis um 50 Prozent, beim zweiten um 38 Prozent.

“Es gibt immer einen Rücklauf vor der Halbierung (Shake-Out). Dieser vorlaufende Rücksetzer war in der Vergangenheit für viele Investoren eine Bärenfalle.

Viele Anleger verkaufen ihre Bitcoin, um ihre Gewinne zu verbuchen, während andere aus Angst vor einem starken Abwärtstrend verkaufen und aus ihren Investitionen sozusagen herausgeschüttelt würden. In jedem Fall verpassen beide Arten von Investoren die zukünftigen exponentiellen Aufwärtstrends.”

Der Analysekollege von Rekt Capital, Joseph Young teilt diese Ansicht über den Shake-Out vor der Halbierung. Er denkt, dass die Miner, die BTC für die Stromversorgung des Netzwerks verdienen, wenn sie Bitcoin im Vorfeld dieses Ereignisses verkaufen.

Die Preis-Vorhersagen für den Zeitpunkt nach dem Halving sorgen auch für verschiedene Zahlen.

Der bekannte Analyst Peter Brandt sagt, dass der Bitcoin am Anfang eines langfristigen parabolischen Trends steht, der den PReis von BTC auf 100.000 US-Dollar bringen könnte. Tone Vays ist da etwas konservativer und sieht eine Rally bis rund 45.000 US-Dollat.

Der Chief Strategy Officer von CoinShares, Meltem Demirors meint, dass die Institutionalisierung von BTC eine parabolische Rally nach der Halbierung sogar verhindern könnte.

Bildquelle: Pixabay / TeroVesalainen

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#819 IOTA Foundation Tangle Start März & Bitcoin bei den Simpsons

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 819. Heute sprechen wir über folgende Themen: IOTA Foundation startet den Tangle wieder im März & Bitcoin wird bei den Simpsons erklärt.

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1.) IOTA Foundation startet den Tangle wieder am 2. März 2020
https://bitcoin-kurier.de/save-the-date-iota-foundation-startet-den-tangle-wieder-am-2-maerz-2020/

2.) Bitcoin bei den Simpsons – Wissen die Simpsons wieder mehr als alle anderen?
https://cryptomonday.de/bitcoin-bei-den-simpsons-wissen-die-simpsons-wieder-mehr-als-alle-anderen/

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Top 10 Kryptowährungen am 24.02.20 um 08:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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Not your keys…: Irischer Drogendealer verliert Bitcoin im Wert von 53,2 Millionen Euro

Clifton Collins war ein Hodler der ersten Stunde. Schon frühzeitig von der künftigen Kryptowährung Nr. 1 überzeugt, erwarb der Ire zwischen 2011 und 2017 mehr als 6.000 Bitcoin. Clifton Collins war jedoch ebenfalls ein Drogendealer. Auch das Geld für den Kauf seiner Bitcoin verdiente er so mit dem Anbau und Verkauf von Cannabis. Nachdem die irische Polizei den zwischenzeitlich zum Krypto-Millionär aufgeschwungenen Collins 2017 dingfest machte, wollte sie deshalb auch an sein digitales Vermögen. Die Private Keys zu den Bitcoin mit einem heutigen Wert von 53,2 Millionen Euro sind jedoch unwiderruflich verschollen.

Private Keys im Angelkoffer

Nach Angaben der Irish Times traf Collins im Jahr 2017 den Entschluss, sein Krypto-Vermögen gegen Hacker abzusichern. Während er seine 6.000 Bitcoin zuvor in einer einzigen Wallet gelagert hatte, verteilte er sie nun in Paketen zu jeweils 500 BTC auf zwölf Accounts. Dabei hielt er es für eine gute Idee, die Schlüssel in Form einer Paper Wallet aufzubewahren. Dafür druckte er alle zwölf Keys auf ein einziges Blatt Papier, das er dann im Koffer für seine Angelrute versteckte.

Im selben Jahr entdeckten Polizisten jedoch während einer Verkehrskontrolle in Collins Auto Cannabis im Wert von 2.000 Euro. Nachdem die anschließende Hausdurchsuchung größere Mengen der verbotenen Pflanze zu Tage förderte, wanderte Collins für fünf Jahre hinter Gitter. Im Verlauf der Ermittlungen stießen die Behörden auch auf das Bitcoin-Vermögen des überführten Drogendealers. Sie konfiszierten die zwölf Wallets, ohne sich des Inhalts bemächtigen zu können. Denn der Koffer mit Private Keys und Angelrute war zu diesem Zeitpunkt bereits verschwunden.

Verlust der Bitcoin als „Strafe für eigene Dummheit“

Nachdem Collins hinter Gitter wanderte, ließ sein Vermieter dessen Haus ausräumen. Ein großer Teil der Besitztümer des Drogendealers wanderte dabei auf eine Mülldeponie. Tatsächlich sollen dortige Arbeiter gegenüber der Polizei später bestätigt haben, dass auch ein Angelkoffer gesehen worden sei. Die Deponie schickt ihren Müll aber zum Verbrennen nach China und Deutschland. Von der Angelrute fehlt seitdem jede Spur.

Folglich entschieden die Ermittler Collins in Sachen verschwundene Keys zu glauben. Verschiedene Zeugen, die Collins beim Aufteilen der Bitcoin halfen oder später bei der Hausräumung dabei waren, bestätigten ebenfalls seine Version der Geschichte. Collins selbst sieht die Sache mittlerweile indessen gelassen. Den Verlust der Bitcoin bezeichnete er nach Angaben der Polizei als „Strafe für seine eigene Dummheit“.

Im Übrigen gelang es den irischen Behörden zumindest, sich Zugang zu einer kleineren Wallet des Drogendealers mit Bitcoin im Wert von 1,5 Millionen Euro zu verschaffen. Das für derartige Fälle zuständige Criminal Asset Bureau hofft, dass der technologische Fortschritt ihnen eines Tages den Weg zu Collins übrigen Bitcoin ebnen wird. Bei der konfiszierten Summe von 53,2 Millionen Euro handelt es sich schließlich um die größte in der Geschichte dieser Behörde.

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Viel kritisiert und kaum verstanden: Dezentralität bei Bitcoin und DeFi

Ein Kommentar von Dr. Philipp Giese

Man kennt den Vorwurf: Bitcoin sei nicht dezentral. Schließlich kontrollieren F2-Pool, Poolin und BTC.com aktuell fast 50 Prozent der Hash Rate. „Wenn sich diese zusammen tun und noch etwas mehr an Mining-Equipment kaufen, kontrollieren sie Bitcoin“, rufen viele Kritiker.

Ironischerweise kam in den letzten Tagen eine ähnliche Kritik aus den Kreisen der Bitcoin-Maximalisten auf. Diesmal war Ethereums DeFi-Ökosystem Ziel der Kritik. Auch hier wurden Vorwürfe ob fehlender Dezentralisierung laut. Wie soll, so die Kritiker, ein System DeFi heißen, wenn das Gros der einzelnen Projekte stark zentralisiert sei?

Fairerweise muss man sagen, dass beide Vorwürfe nicht komplett aus der Luft gegriffen sind. Die Rolle von Bitmain und allgemein der chinesischen Miner war im Bitcoin-Ökosystem schon immer Stoff für Sorgen. Im sich aktuell entwickelnden DeFi-Ökosystem sind auch, wie jüngst Chris Blec zeigte, die Vorwürfe bezüglich Zentralisierung nicht von der Hand zu weisen.

Doch insgesamt kommt es einem vor, als würden die Kritiker in beiden Fällen sich auf einen Aspekt von Dezentralität fokussieren. Im Fall von DeFi reduziert man die Blockchain auf ein Konsortium aus Mining-Unternehmen, während im Fall von DeFi die dApps separat voneinander betrachtet werden.

Bitcoin ist mehr als die Miner

Zugegebenermaßen kann die Macht großer Miner manchmal etwas Sorge machen. Zwei Dinge wundern jedoch bei dem oben skizzierten Vorwurf: Zum einen sind Mining Pools keine starren Firmen. Sicherlich kommt ein signifikanter Teil der Hash Rate eines der großen Pools aus zentral kontrollierten Mining-Farmen.

Doch Mining Pools bestehen eben nicht nur aus diesen Mining-Farmen, sondern beziehen einen Teil ihrer Hash Rate eben von Minern, die sich dem Pool angeschlossen haben. Diese eben doch unabhängigen Miner können zu einem anderen Pool wechseln – und so wieder zu einem neuen Kräftegleichgewicht führen.

Wichtiger jedoch ist, dass die Sorge um eine Dominanz der Miner ignoriert, dass in Proof-of-Work-Systemen eine Gewaltenteilung existiert. Die Miner wählen die neuen Blöcke aus, richtig. Und ja, so kann ein dominanter Miner eine große Macht haben. Die Betreiber von Full Nodes jedoch bilden die andere Macht im Bitcoin-Ökosystem. Sie verwalten die Blockchain – und sind die, die einen neuen Block überhaupt annehmen.

2017 zeigte sich die Macht der Node Hoster mit der User-activated Soft Fork 2017: Gemäß der UASF akzeptierten Nodes ab dem 1. August 2017 keine Blöcke mehr von Minern, die nicht über den Block eine Akzeptanz für ein Upgrade auf Segregated Witness unterstützten. Das Besondere dabei: Diese UASF wurde nicht von einem großen Unternehmen, sondern von einem bisher nur unter dem Pseudonym Shaolinfry bekannten Entwickler initiiert. Die Node Hoster rund um den Globus haben sich hier gegen die Miner gestellt.

Ja, eine Dominanz eines einzigen Mining Pools wäre eine unangenehme Entwicklung. Es wäre jedoch nicht der Beginn einer Gewaltherrschaft über Bitcoin, sondern eine Herausforderung für die anderen Stakeholder des Bitcoin-Ökosystems. Oder kürzer ausgedrückt: Bitcoin bleibt dezentral.

DeFi ist mehr als eine dApp

Kommen wir zu DeFi. Wie schon oben verlinkt sind viele der Decentralized-Finance-Anwendungen nicht dezentral. Gerade Freunde von Bitcoin haben dies jüngst gerne betont. Bekannte Projekte wie Compound oder DDEX verfügen über Admin Keys, mit welchen zentrale Entitäten Macht über das System ausüben können. Und das sind nicht die einzigen zwei Beispiele; zum aktuellen Zeitpunkt muss man leicht ernüchtert feststellen, dass ein Gros der Decentralized-Finance-Anwendungen in sich nicht dezentral ist. Es hat einen Grund, dass ich aktuell nicht von dApps spreche.

Aber ich spreche von DeFi. Wieso? Weil auch manches übersehen wird. Zum einen ist DeFi in seiner Gesamtheit dezentral. Das Besondere am Defi-Ökosystem ist nicht, dass es, wie seinerzeit bei TheDAO, eine dezentrale Finanzapp gibt. Dezentral ist dieser Sektor in der Krypto-Welt, weil hier viele verschiedene Anwendungen wie Puzzlestücke ineinandergreifen und so etwas Großes bilden. Die Summe bei DeFi ist zweifellos größer als die Summe ihrer Teile.

Zum anderen dieses Ökosystem ist nicht fertig. Prinzipiell kann jeder neue DeFi-Anwendungen entwickeln und dieses Puzzle erweitern. Wem MakerDAO als zentrale Entität im DeFi-Ökosystem nicht gefällt, kann ein anderes nutzen – oder, wie Ameen Soleimani mit MetaCoin, eine eigene Alternative entwickeln. Da neue Entwickler dies mit DeFi im Hinterkopf entwickeln, wären das nicht neue Silo-Lösungen, sondern weitere Player in der DeFi-Welt.

Auch bei Decentralized Finance geht es mit dem Gesagten nicht darum, die bisher mangelnde Dezentralität der großen DeFi-Projekte kleinzureden. Es geht jedoch darum, das große Bild dieses sich auf Ethereum bildenden Sektors im Fokus zu haben. Wie man aktuell an bZx sehen kann, sind die aktuellen Probleme Herausforderungen, aber nichts, was das Wertversprechen des DeFi-Sektors komplett zerstört. Oder kürzer ausgedrückt: Auch DeFi ist dezentral.

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Ehemaliger CFTC-Vorsitzender Giancarlo: Fed sollte digitalen Dollar schaffen

Christopher Giancarlo, der ehemalige Vorsitzende der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), glaubt, dass es für die Federal Reserve Bank an der Zeit ist, eine vollständig digitale Währung auszugeben.

Giancarlo sagte bei „On the Move“- auf Yahoo Finance, dass die Federal Reserve eine digitale Währung ausgeben müsse, um mit der digitalen Währung der chinesischen Zentralbank (CBDC) konkurrieren zu können.

Der ehemalige CFTC-Vorsitzende betonte, Online-Shopping könne von einer digitalen Zahlungsoption in den USA profitieren, da es keine Vermittlungsgebühren wie bei den traditionellen Debit- und Kreditkarten gebe. Giancarlo ergänzte:

„Wenn wir über einen digitalen US-Dollar sprechen, dann sollte dieser in der digitalen Welt die gleiche Unmittelbarkeit von Zahlungen bieten wie die analoge Welt der Menschen.“

Digitaler Dollar kännte ein Äquivalent zu Bitcoin werden

Giancarlo glaubt, ein digitaler Dollar wäre gegenüber anderen Initiativen im Krypto-Bereich gegenüber agnostisch. Er sagte, dass Bitcoin und Innovationen wie Libra von Facebook ihre eigenen „Wertversprechen“ hätten und mit einer von der Zentralbank ausgegebenen digitalen Währung (CBDC) koexistieren könnten. Er sagte dazu:

„Ich denke, der Markt funktioniert immer besser, wenn es viel Konkurrenz gibt… Ein Instrument wie Bitcoin könnte dem Äquivalent des digitalen Dollars dienen und einer Form von digitalem Gold entsprechen.“

Giancarlo sprach sich auch dafür aus, dass der US-Rechtsrahmen an die Veränderungen anpassen muss, welche Kryptowährungen für Finanzinstitute mit sich bringen. Er sagte:

„Das wird die Dinge dramatisch verändern, und unsere Gesetze müssen sich weiterentwickeln, so wie sie es in den 90 Jahren getan haben, jetzt müssen sie sich wieder weiterentwickeln“.

Wie Cointelegraph berichtete, ist Giancarlo an einem Projekt für einen digitalen Dollar beteiligt, das von dem globalen Beratungsgiganten Accenture unterstützt wird. Accenture soll mit der schwedischen Zentralbank an einer eigenen digitalen Währung, der so genannten E-Krone, arbeiten. Dieses Projekt wurde ursprünglich von Giancarlo mit dem Ziel gestartet, eine gemeinnützige Stiftung zu gründen, um die Aussichten für die Umrechnung des Dollars in eine „vollelektronische Währung auf der Basis von Blockchains“ zu untersuchen.

Der Cointelegraph berichtete Anfang des Monats über den US-Kongressabgeordneten Bill Foster (D-IL), welcher den Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome H. Powell, bei einer Anhörung zur Geldpolitik zu den Fortschritten des CBDC in den USA befragte.

Er verwies insbesondere auf den Plan Chinas, den digitalen Yuan unter den Ländern einzuführen, die an der Seidenstraßen-Initiative beteiligt sind, und dass dies den Status des Dollars als Weltreservewährung gefährden könnte.

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Meinungsstreit zur anstehenden BTC-Halbierung: Analysten rätseln über die Zukunft

Mike Novogratz, der bekannte Gründer der Digital Asset Merchant Bank Galaxy Digital, hat angesichts der bevorstehenden Halbierung des Bitcoin-Preises bis Mai 2020 erneut seine Vorhersagen zum Preis von Bitcoin (BTC) dargelegt. Novogratz geht davon aus, dass Kryptowährung noch im Jahr 2020 die Marke von 20.000 US-Dollar durchbrechen wird.

Novogratz machte vor der letzten Rallye vor einigen Monaten die Prognose, BTC werde die Marke von 12.000 US-Dollar erreichen. Wird Novogratz, der für seine gewagten Vorhersagen bekannt ist dieses Mal richtig liegen? In Bezug auf die nahende Bitcoin-Halbierung gehen die Einschätzungen verschiedener Analysten stark auseinander. 

Die Bedeutung der Bitcoin-Halbierung

Die alle vier Jahre stattfindende Halbierung der Belohnung für neu durch Mining erzeugte Bitcoin-Blöcke führt zu einer Reduzierung der Zufuhr an neuen Token.

Neben diesem rein technischen Aspekt ist die Bitcoin-Halbierung vor allem wegen ihrer Auswirkung auf die Märkte ein wichtiges Thema. Es stellt sich dabei die Frage, ob sich deren Reaktion der Vergangenheit auf die Zukunft übertragen lässt. Wie bei jedem Markt ist zur Einschätzung der Preisentwicklung die Analyse der Kurshistorie von großer Bedeutung. Seit der ersten Blockhalbierung hat sich Bitcoin mehr als vertausendfacht.

Die Geschichte zeigt, dass ein Jahr nach der ersten Halbierung, die am 28. November 2012 stattfand, der Preis von Bitcoin von nur 11 US-Dollar auf 1.100 US-Dollar stieg, was einer Steigerung von 10.000 % entspricht. Bei der zweiten Halbierung, im Juli 2016, stieg der Preis von 576 US-Dollar auf 650 US-Dollar inmitten eines wachsenden Interesses an dem Vermögenswert. Ein Jahr später, am 9. Juli 2017, stieg der BTC auf 2.500 US-Dollar, was einem Wertzuwachs von 434% entspricht.

Bitcoin price movement following the 2016 halving. Source: Coin360.com

Preisbewegung bei Bitcoin nach der Halbierung 2016. Quelle: Coin360.com

Die Vergangenheit kann ein unsicher Indikator sein, wenn man alle Faktoren berücksichtigt. Dennoch gibt sie Einblick in das mögliche Verhalten sowohl der Anlage als auch des Marktes angesichts eines bevorstehenden kritischen Ereignisses wie der Halbierung. Für langfristige Anleger könnte die nächste Halbierung erneut nachhaltige und positive Impulse geben.

Macht eure Einsätze!

Geschichte ist eine Sache, aber die Marktstimmung ist etwas anderes – insbesondere wenn man die turbulente Entwicklung der BTC-Charts betrachtet. Angesichts der bevorstehenden dritten Halbierung sind die Analysten bei der Frage, ob der Preis zu- oder abnehmen wird, unterschiedlicher Meinung.

Einige glauben, dass sich die Geschichte wiederholen wird und dass der Preis von Bitcoin einem ähnlichen Muster folgen wird, indem er auf der Welle verstärkter Medienberichterstattung steigt und die Emotionen hochkochen lässt. Am 20. Februar sagte der CEO von Binance, Changpeng Zhao, dass BTC vor der Halbierung neue Höhen erreichen könnte. Diejenigen, die sich ein optimistisches Szenario vorstellen, gehen davon aus, dass der Preis von BTC nach der Halbierung aufgrund des abnehmenden Angebots wahrscheinlich weiter steigen wird.

Wenn die Suchmuster bei Google für die Suchanfrage „Bitcoin Halbierung“ einen Hinweis geben, dann könnte der Markt kurz vor einem neuen Boom stehen. Google meldet einen Anstieg und zeigt inzwischen einen Suchindexwert von fast 100, nachdem dieser über ein Jahr lang bei nur 10 dahinplätscherte.

An increase in Google searches for “Bitcoin halving” over the past 12 months. Source: Google Trends

Eine Zunahme der Google-Suchanfragen nach „Bitcoin Halbierung“ in den letzten 12 Monaten. Quelle: Google Trends

Dennoch glauben viele Analysten, dass die Halbierung selbst nicht der wirkliche Treiber des Bitcoin-Preises unter dem gegebenen Szenario ist, sondern eher FOMO, die Angst, etwas zu verpassen. Sollte das Interesse an Bitcoin – künstlich oder nicht – steigen, befürchten viele Investoren ein Zurückbleiben und nicht rechtzeitig auf den Zug aufspringen.

Noch nicht eingepreist?

Bei einer Preiserhöhung sind die klassischen Kräfte von Angebot und Nachfrage am Werk. Nimmt das Angebot eines Vermögenswerts ab, steigt in der Regel sein Preis. Es gibt Ausnahmen von dieser Regel und viele Analysten glauben, dass solche Ausnahmen wahrscheinlich auch für Bitcoin gelten. Binance-CEO Changpeng Zhao erklärte  kürzlich: „Ich persönlich glaube, dass die Halbierung nicht eingepreist wurde.“

Ein wahrscheinliches Szenario könnte darin bestehen, dass der Preis unter dem Einfluss von Konkurrenten unverändert bleibt. Es gibt viele andere etablierte Kryptowährungen, die um die Interessen von Investoren und Nutzern konkurrieren. Außerdem könnten die geringeren Mining-Belohnungen Miner davon abhalten, neue Coins zu produzieren, wodurch das Angebot noch weiter reduziert werden würde. Und diejenigen, die weiter im Mining tätig sind, dürften ihre Anlagen wahrscheinlich mit hohen Profiten verkaufen, was den Marktpreis von Bitcoin ebenfalls erhöhen könnte.

Alexander Kravets, CEO von CEX.io U.S., ist der Ansicht, dass das weit verbreitete Stock-to-Flow-Modell – die Messung des Bestands im Vergleich zur Jahresproduktion – in der Vergangenheit weitgehend richtig funktioniert hat. Kravets gab gegenüber Cointelegraph folgende Prognose für das Jahr 2020 ab:

„Wenn wir Bitcoin als eine Ware betrachten, wie es die CFTC tut, dann hat Bitcoin – wie andere Waren auch – einen eingebauten Boden, der die Produktionskosten darstellt. Ich denke, was wir in diesem Winter gesehen haben, mag eine von den Minern festgelegte Preisuntergrenze von etwa 6.800 US-Dollar gewesen sein – aber da die Blockbelohnung um die Hälfte gekürzt wird, dürfte die Preisuntergrenze wie von vielen erwartet auf knapp unter 9.000 US-Dollar steigen.“

Viele Händler haben sich bereits auf das bevorstehende Ereignis vorbereitet. Die Wetten beginnen bei 12.500 US-Dollar pro Bitcoin.

$12,500

Die Blockchain-Analysefirma TradeBlock schätzt den Preis nach der Halbierung auf 12.500 Dollar pro Bitcoin.

$14,000

Obwohl einige Analysten erwarten, dass der Preis von Bitcoin vor der Halbierung fallen wird, überwiegen die Wetten auf das Aufwärtsszenario nach der Halbierung. So sagt Salah-Eddine Bouhmidi, Finanzmarktanalyst bei DailyFX, neue Höchststände voraus – allerdings nicht in diesem Jahr. Er sagte gegenüber Cointelegraph:

„Nach der Halbierung kann ich mir einen neuen Angriff auf die 14.000 Dollar bis 2021 vorstellen. Natürlich spielt dabei nicht nur die Halbierung eine Rolle – auch andere externe Faktoren können zu positiven Auswirkungen auf dem Kryptowährungsmarkt führen“.

Tech-Unternehmer Evan Luthra sagte gegenüber Cointelegraph, dass, sollte BTC bis Februar 2020 einen stabilen Preis von über 7.000 US-Dollar erreichen, dieser bis Ende des Jahres auf über 13.920 US-Dollar steigen könnte.

$20,000

Paolo Ardoino, der Chief Technology Officer von Bitfinex, erwartet, dass der Markt vor der Halbierung der Bitcoin etwas FUD sehen könnte: „Bis Ende 2020 wird der Bitcoin-Preis meines Erachtens mindestens 20.000 US-Dollar erreichen“.

$27,000

Ein optimistisches Szenario für den BTC-Markt wird von Tom Lee von Fundstrat vertreten, der glaubt, dass Bitcoin bis August 2020 27.000 Dollar erreichen könnte.

$100,000

Analyst PlanB sagt voraus, dass die Halbierung bis Ende 2021 eine rasante Aufwärtsbewegung auf rund 100.000 Dollar auslösen wird. Kraken-CEO Jesse Powell ging auf Twitter sogar noch weiter. Er erklärte: „Wenn ich Leute über eine Bitcoin-‚Korrektur‘ sprechen höre, denke ich an 100.000 Dollar, vielleicht 1 Million Dollar. Das ist korrekt.“

Adam Back, CEO von Blockstream, vertritt die gleiche Ansicht: „Wenn die Auswirkungen der Halbierung und der technologischen Grundlagen zum Tragen kommen, könnte der Preis bis zu 100.000 Dollar erreichen“.

$400,000

Rekt Capital nahm die vielleicht optimistischste Position ein: „Der Preis für einen $BTC wird 385.000 bis 400.000 $ erreichen.“

Bereits eingepreist?

Kritiker sagen hingegen, dass die Halbierung bereits eingepreist ist und es keinen Sinn hat, sein Sparschwein zu schlachten, um sich auf Bitcoin zu stürzen. Diese Skeptiker verlassen sich auf ihre Prognose einer Hypothese, dass ernsthafte Investoren wahrscheinlich eher mit Derivaten handeln werden, als dass sie mit Bitcoin selbst spekulieren.

Der Bitcoin-Analyst Tone Vays ist ein solcher Skeptiker. Vays glaubt, dass Bitcoin vor der Halbierung nicht unter 5.000 Dollar fallen wird. Charles Hwang scheint mit der Vorhersage von Vays übereinzustimmen. Er sagte: „Sofern nicht anders angegeben, wird angenommen, dass alle Bitcoin-Beträge mit 10.000 USD pro BTC bewertet werden.“

Jason Williams, ein Mitbegründer des Digital Asset Fund Morgan Creek Digital, kommentierte den Halbierungseffekt von Bitcoin mit den Worten, dass das Ereignis nichts mit dem Preis von Bitcoin zu tun habe und ein „Non-Event“ sei.

Zu berücksichtigende Faktoren

Seit 2012 und 2016 ist viel Zeit verstrichen, so dass es zu einer ähnlichen Preisbewegung kommen könnte, oder auch nicht. Die Miner könnten einfach ihr Vermögen halten und auf einen Preisanstieg warten. Der Handel mit Termingeschäften negiert die Notwendigkeit einer tatsächlichen Bereitstellung von Bitcoin. Noch wichtiger ist, dass die Menge der geförderten Bitcoins im Vergleich zu der tatsächlich gehandelten Mengen vernachlässigbar ist. Dies macht die geförderten Lieferungen fast bedeutungslos. Auf dem Markt sind immer noch Welleneffekte in Kraft, und die Halbierung könnte viele Investoren in Panik versetzen und die Bitcoin-Preise erneut in eine Aufwärtsspirale treiben.

Die Halbierung ist unvermeidlich, ebenso wie ihre Folgen, welche auch immer sie sein mögen. Bei einem solchen Tweetstorm ist es ziemlich schwierig, sich eine Meinung für den Bitcoin-Preis vor und nach der Halbierung zu bilden. Wendet man wenn die traditionellen Marktkräfte auf die Kryptowährung an, dürfte eine eingehende Analyse der Anlegerstimmung der beste Indikator für mögliche Preisbewegungen sein.

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Be your own bank: Bitcoin Wallet für anspruchsvolle Nutzer: Electrum Wallet unter der Lupe

„Not your keys, not your coins“ – zweifellos einer der am meisten zitierten Grundsätze im Bitcoin-Ökosystem. Überlässt man Drittanbietern wie Börsen oder Brokern die Kontrolle über die eigenen Private Keys, mag das zwar bequem sein, man wird aber den Anbietern vertrauen müssen. Entsprechend betonen viele den Wert einer Hardware Wallet wie Ledger oder Trezor. Wirkliche Hardliner werden schließlich auf das Aufsetzen einer Full Node verwiesen.

Häufig wird dabei eine Stufe zwischen der Hardware Wallet und der Full Node übersprungen: Die Electrum Wallet kann sich nicht nur mit Hardware Wallets verbinden, sondern wartet auch mit einem gewaltigen Funktionsumfang auf. Sicher, sie ist eher was für den Techie oder den, der es werden möchte. Nach Starten der Electrum App vergehen zum einen erst einmal ein paar Sekunden bis die Wallet sich endlich öffnet. Zum zweiten fühlt man sich in das Programm-Design des letzten Jahrzehnts zurückversetzt:

Bitcoin, Bitcoin Wallet für anspruchsvolle Nutzer: Electrum Wallet unter der Lupe

Ein echter Geek lässt sich jedoch bekanntlich durch eine klassisch gehaltene User Experience nicht abschrecken, vor allem dann nicht, wenn der Funktionsumfang gewaltig ist. Und hier kann die Electrum Wallet eindeutig punkten. Ohne auf alle Features einzugehen, sollen hier einige Punkte genannt werden, die für die Electrum Wallet sprechen.

Transaktionsgebühren selbst in der Hand haben

Seit dem Bullenmarkt von Anfang 2018 wurde eine Kritik an Bitcoin laut, die die Dynamik eines Memes annahm: The Bitcoin fees are too damn high. Das Problem: Die Aussage ist, streng genommen, inkorrekt. Es existiert keine zentrale Instanz, die die Transaktionsgebühren festlegt. Stattdessen existiert im Bitcoin-Ökosystem ein Gebührenmarkt. Nicht einfach Miner entscheiden, wie viel ihnen der begrenzte Platz in einem Block wert ist, auch jeder einzelne Nutzer wägt ab, wie eilig es ihm mit der Transaktion ist.

Deshalb verfügen gute Wallets über Wahlmöglichkeiten hinsichtlich der einzustellenden Gebühren. Electrum geht dabei einen Schritt weiter und überlässt dem Nutzer die Wahl der Gebühren. Zwischen einem Satoshi pro Byte und rund 30 Satoshi pro Byte haben Nutzer die Wahl:

Bitcoin, Bitcoin Wallet für anspruchsvolle Nutzer: Electrum Wallet unter der Lupe

Finanzielle Freiheit: Welche Bitcoins möchtest du wie ausgeben?

Satoshi pro byte ist für den Anwender vielleicht eine etwas unüberschaubare Größe. Woher soll ich wissen, wie groß die Transaktion wird? Zum einen bietet sich hier die Preview-Funktion an, die verschiedene Details über die Transaktion aufzeigt:

Bitcoin, Bitcoin Wallet für anspruchsvolle Nutzer: Electrum Wallet unter der Lupe

Wir sehen in obigem Beispiel, dass die Transaktion um die 100 Bytes groß ist. Kein Wunder, besitzt sie nur einen Input und einen Output. Komplexere Transaktionen können teurer sein. Das kann man jedoch auch ausnutzen: Wenn wir an mehrere AdressenBitcoins schicken wollen, bietet sich Transaction batching an. Wir fassen dann mehrere Transaktionen zusammen. Um das zu illustrieren: Diese Transaktion mit drei Empfängern wäre nur 279 Bytes groß:

Bitcoin, Bitcoin Wallet für anspruchsvolle Nutzer: Electrum Wallet unter der Lupe

Die einzelnen Transaktionen würden jeweils auf rund 190 Bytes kommen. Wir sparen damit rund die Hälfte an Transaktionsgröße und damit an Transaktionsgebühren ein.

Die Electrum Wallet gibt dem Bitcoin-Verwahrer weitere Freiheiten. So kann er wählen, welche seiner Bitcoins er für seine Transaktion nutzen möchte. Das kann nicht nur für eine etwaige Anonymität wichtig sein, sondern sich auch für die Verringerung der Transaktionsgröße lohnen. Unter dem Menüpunkt „Coins“ kann man den Unspent Transaction Output wählen, der für die nächste Transaktion genutzt werden soll. Mit Electrum lässt sich der oben genannte Spruch „Not your keys, not your coins“ tatsächlich leben, hat man doch über die Coins wirklich Kontrolle.

Sicherheit: Cold Storage mit Electrum

Soweit zur Flexibilität hinsichtlich Transaktionsgebühren und der Wahl der Coins. Wie ist es um die Sicherheit bestellt? Auch hier haben Anwender unterschiedliche Optionen. Zum einen lässt sich die Electrum Wallet mit der eigenen Hardware Wallet verbinden. Das Prozedere hierfür ist beispielsweise für das Ledger Nano S hier dargestellt.

Mit dem Electrum kann man jedoch, getreu dem Motto „don’t trust, verify“ sich seinen eigenen Cold Storage schaffen. Ein Cold Storage ist eine Möglichkeit der Kryptoverwahrung, die nicht mit dem Internet verbunden ist. Warum das sinnvoll sein könnte? In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass Hardware Wallets, während sie an einem mit dem Internet verbundenen Computer angeschlossen sind, potenzielle Angriffsziele darstellen. Statt auch nur temporär den Private Key mit dem Internet in Verbindung zu bringen, könnten Anleger diesen auf einem Offline-PC zur Signierung der Transaktion nutzen. Wie das geht? Im ersten Schritt erzeugt man mit Electrum eine Wallet auf dem PC, der offline bleiben soll. Von dieser können wir über Wallet > Information den Master Public Key in Erfahrung bringen. Diesen benötigen wir, um auf einem mit dem Internet verbundenen Computer eine weitere Wallet zu erzeugen. Als Basis für die Seed nutzen wir nun den Master Public Key.

Wichtig dabei: Mit dieser Wallet können keine Transaktionen direkt versendet werden. Jedoch können Nutzer eine unsignierte Transaktion erzeugen. Im schon zuvor angesprochenen Preview-Fenster kann nun eine Transaktion exportiert werden.

Eine derartige Datei ist klein und größtenteils leserlich:

{ “hex”: “4550…0900”, “complete”: false, “final”: false }

Malware oder Ähnliches sollte sich in dieser Datei nicht finden. Was jedoch möglich ist: Wir können die Datei nun auf einen Offline-PC übertragen und dort final signieren. Dazu wählt man unter Tools den Menüpunkt „Load Transaction“ und wählt den Unterpunkt „from File“. Nach der Signierung würde man diese Transaktion in einer Datei abspeichern und auf den mit dem Internet verbundenen PC übertragen. Die wieder in eine Electrum Wallet geladene, nun signierte Transaktion kann man schließlich via Broadcast in die Welt schicken.

In der ausführlichen Dokumentation ist dieses Vorgehen wie auch deutlich komplexere Ansätze gespeichert. Zwei-Faktor-Authentifizierung, Absicherung des Wallets über ein Passwort oder auch komplexe Multi-Signature-Wallets sind kein Problem, mithilfe von Electrum schnell aufzusetzen.

Electrum: Eine Bitcoin Wallet für die Techies

Die Electrum Wallet unterscheidet sich von vielen anderen Wallets ähnlich wie Gentoo Linux von MacOSX. Die Usability mag zeitweise etwas veraltet sein, was aber durch die vielen Freiheiten für Bitcoin-Anleger kompensiert wird. Außerdem ist die Arbeit mit der Wallet allein schon eine gute Schule, die Interessierten viel über die technische Seite von Bitcoin lehrt.

Jedem, der etwas mehr die Geheimnisse von Bitcoin verstehen will, kann deshalb ein wenig Erfahrung mit Electrum nur ans Herz gelegt werden.

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Bitcoin Kurs steigt über $9.900 in wenigen Stunden

In den letzten Stunden hat sich der Kryptomarkt überraschend erholt: Nachdem Bitcoin 36 Stunden lang um 9.650 Dollar stagnierte, stieg der Kurs vor wenigen Stunden deutlich an und erreichte bis zu 9.965 Dollar.

Dieser rasche Anstieg um 2 % von 9.700 USD löste lediglich Shortpositionen im Wert von 15 Mio. USD bei BitMEX auf, da Händler mit Hebelwirkung ihre Positionen in den letzten ein oder zwei Tagen, als Bitcoin zu stagnieren begann, abgebaut haben.

Bitcoin steigt über $9.900 hinaus

Da dieser Anstieg gerade erst stattgefunden hat, gibt es bisher wenige Aussagen von Analysten. Mexbt, ein beliebter Händler, bemerkte, dass die Kryptowährung, nachdem sie bei dieser jüngsten Bewegung aus einem kurzfristig aufsteigenden Dreieck ausgebrochen ist, ein gemessenes Ziel von etwa 10.220 $ hat.

Bemerkenswert ist, dass BTC noch einen vierstündigen Abschluss über dem aufsteigenden Dreieck, bestätigen muss, obwohl es gute Chancen dafür gibt, dass Bitcoin für einen solchen Schritt bereit ist.

Es gibt auch das unten stehende Diagramm von Josh Rager, einem bekannten Investor. In dieser Grafik die im Telegrammkanal von Rager veröffentlicht wurde, deutete der Analyst weitgehend an, dass sich die Kryptowährung an die Spitze der Spanne bei knapp über 10.100 Dollar bewegen könnte. Ein knappes Überschreiten der Spanne könnte die Voraussetzungen für eine Bewegung zu neuen lokalen Höchstständen über 10.500 $ schaffen.

Der Trader HornHairs schrieb, dass Bitcoin derzeit auf heftigen Widerstand stößt und zwar bei 9.900 Dollar, dem Hoch vom Montag und dem Wochenschlusskurs. Er merkte jedoch, dass solange 9.500 $ auf täglicher und wöchentlicher Basis intakt bleiben, er geneigt wäre, eine Verschiebung auf 10.200 $ und dann auf 11.000 $ in den kommenden Wochen vorzuschlagen.

Textnachweis: newsbtc

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Analyst: Bitcoins Flash-Crash war ein “gesunder Rückzieher”

Da BTC nun langsam wieder in Richtung des fünfstelligen Preisbereichs steigt, scheint es, als würde Bitcoin kurz davor sein, wieder eine starke Aufwärtsbewegung  zu erleben.
Die Bitcoin-Bullen waren Anfang dieser Woche überrascht, als die Kryptowährung von Höchstständen von 10.200 $ auf Tiefststände von 9.200 $ abstürzte, bevor BTC schnell wieder in die Mitte der 9.000 $-Region kletterte.

Dieser heftige Ausverkauf schien der Kryptowährung Schwierigkeiten zu bereiten, und er markierte sogar den fünftgrößten Verkauf den Bitcoin in seiner jahrzehntelangen Geschichte erlebt hat. Jetzt hat Bitcoin jedoch begonnen, langsam wieder in Richtung 10.000 Dollar zu klettern und handelt derzeit bei 9.700 Dollar.

George, ein populärer Krypto-Trader, erklärte kürzlich, dass er beobachtet, wie Bitcoin auf einen gewissen Widerstand reagiert, dem er bei etwa 9.730 $ gegenübersteht, da ein entscheidender Durchbruch über dieses Niveau die Tore für eine zusätzliche Bewegung hin zum nächsten Widerstand bei 9.960 $ öffnet.

Wird sich der mittelfristige Aufwärtstrend der BTC noch viel weiter fortsetzen?

Nach dem Blitzcrash in dieser Woche hatten viele Analysten festgestellt, dass dieser die bullische Marktstruktur von Bitcoin grundlegend verändert hat, was möglicherweise darauf hindeutet, dass Bitcoin nicht in der Lage sein wird, weiter auf seine Allzeithochs zu klettern.

Trotzdem erklärte Crypto Bullet – ein weiterer populärer Krypto-Trader – in einem kürzlichen Tweet, dass diese jüngste Bewegung auf unter 10.000 Dollar keinen Grund zur Panik gibt, da es sich lediglich um einen “gesunden Rückzug” handelt.

Ob Bitcoin in der Lage ist, seinen kurzfristigen Widerstand zu überwinden und höher zu klettern, sollte einige Einblicke in die aktuelle Stärke seines Aufwärtstrends im Jahr 2020 geben.

Textnachweis: newsbtc

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Aufwärtstrend ungebrochen – Experten trotz Bitcoin-Abschwung weiter optimistisch

Bitcoin (BTC) bewegt sich am heutigen 22. Februar weiterhin in einer engen Preisspanne seitwärts, nachdem der Kurs zuletzt plötzlich um 8% abgerutscht war.

Marktvisualisierung von Coin360

Auftwärtstrend trotz Abschwung ungebrochen

Wie die Daten von Coin360 und Cointelegraph Markets zeigen, liegt der Bitcoin-Kurs seit Donnerstag stabil im Bereich von 9.500 – 9.800 US-Dollar, was sich auch heute fortsetzt.

Am frühen Donnerstag waren die Anleger noch leicht geschockt, da Bitcoin in nur wenigen Minuten knapp 1.000 US-Dollar verloren hatte, nachdem die Kryptowährung am Widerstand von 10.500 US-Dollar krachend gescheitert war.

Bitcoin 7-Tage-Kursverlauf. Quelle: Coin360

Die Gründe für den plötzlichen Abschwung sind weiterhin unklar, allerdings sehen die Experten Bitcoin nichtsdestotrotz klar positiv.

So meint der Cointelegraph Markets Analyst Michaël van de Poppe zum Beispiel, dass der Rückgang nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen sei.

„…ich sehe im Moment nichts total Negatives“, wie er dementsprechend am Freitag auf Twitter geschrieben hatte. Und weiter:

„Bisher ist das nur eine kleine Korrektur in einem Aufwärtstrend. Selbst 8.800 US-Dollar wären nicht schlimm.“

Wie Cointelegraph berichtet, stützen neue Berechnungen diesen positiven Ausblick. So ist Bitcoin laut dem gewichteten Kurs momentan sogar „stark wie nie zuvor“.

Das Jahr 2020 steht bisher ganz im Zeichen der Stärke von Bitcoin. Der Marktführer liegt klar in einem Aufwärtstrend, der mittlerweile schon Zugewinne von mehr als 35% generiert hat. Laut einem Analysten ist dieser Aufwärtstrend auch noch lange nicht zu Ende, sondern wird weitere 570 Tage anhalten.

Viele Experten stimmen inzwischen in diesen optimistischen Tenor ein und übertreffen sich dabei gegenseitig. Tom Lee, der Gründer der Investmentberatung Fundstrat, erwartet zum Beispiel schon im August ein neues Rekordhoch, während Max Keiser seine Prognose von 100.000 US-Dollar zuletzt sogar vervierfacht hat.

Altcoins können weiter an Marktanteil aufholen

Die Altcoins orientieren sich derweil am Marktführer und können heute ebenfalls keinen Boden gutmachen.

Unter den Top-20 Kryptowährungen bewegen sich die meisten ungefähr 1% in beide Richtungen, wobei sich Litecoin (LTC) schon mit einem Plus von 3% als klarer Tagessieger hervortun kann.  

Ether (ETH), die zweitgrößte Kryptowährung und damit gleichzeitig der größte Altcoin, zeigt keine nennenswerte Veränderung und liegt weiterhin knapp über 260 US-Dollar.

Ether 7-Tage-Kursverlauf. Quelle: Coin360

Die Gesamt-Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen beträgt bei Redaktionsschluss 280 Mrd. US-Dollar, wovon „nur noch“ 62,7% Marktanteil auf Bitcoin entfallen. Dies ist der niedrigste Stand seit Juli 2019.

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