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Depot-Service Ledger Vault geht Kooperation mit Krypto-Broker Voyager Digital ein

Ledger Vault, der Depot-Service des Hardware-Wallet Herstellers Ledger, geht eine Kooperation mit dem kanadischen Krypto-Broker Voyager Digital ein, wie am 21. Mai aus einer Pressemitteilung hervorgeht, die Cointelegraph zugespielt wurde.

Laut Pressemitteilung wird Voyager Digital das Krypto-Wallet System von Ledger Vault in seine eigene Handelsplattform einbinden, um dadurch die Cybersicherheit der eigenen Dienstleistungen zu verbessern.

Steve Ehrlich, der Geschäftsführer von Voyager, erklärt dahingehend, dass Ledger Value dabei helfen soll, die „Sicherheit der Kundenvermögen zu gewährleisten, die auf der Voyager Handelsplattform deponiert sind, ohne dabei die Transaktionsgeschwindigkeit und Liquidität zu beinträchtigen, die die Kunden von Voyager gewohnt sind“.

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hat, hatte Voyager Digital das Krypto-Wallet Startup Ethos im Februar aufgekauft. Die Übernahme geschah im Rahmen einer strategischen Partnerschaft zwischen Ethos und Voyager, die erstmals im vergangenen September angekündigt worden war.

Aus der heutigen Pressemitteilung geht hervor, dass die Ethos Universal Wallet Software, die im Juli 2018 veröffentlicht wurde, in das System von Voyager eingebunden werden soll, um Unternehmenskunden eine kombinierte Lösung für Verwahrung und Brokerage zu bieten. Die Wallet basiert dabei wiederum auf dem Depot-Service von Ledger. Demetrios Skalkotos, der Leiter von Ledger Vault, erklärt dahingehend:

„Ledger Vault ist eine flexible Lösung, die Voyager Kunden die Sicherheit einer Cold-Wallet bietet, wobei diese in wenigen Sekunden zur Hot-Wallet werden kann und das innerhalb einer einzigen sicheren Plattform.“

Ledger hat die eigene Krypto-Infrastruktur auch schon der kanadischen Kryptobörse National Digital Asset Exchange (NDAX) zur Verfügung gestellt.

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Tether hat Teile der eigenen Reserven in Bitcoin investiert, Richter zeigt sich verwundert

Tether, das Unternehmen hinter dem gleichnamigen Stablecoin, hat einen Teil seiner Reserven in Bitcoin (BTC) investiert. Dies wird aus Gerichtsdokument ersichtlich, das dem Krypto-Nachrichtenportal The Block am 21. Mai zugespielt wurde.

Laut dem Dokument, das auf den 16. Mai datiert ist, hat der Anwalt der verbundenen Firma Bitfinex offengelegt, dass Tether „eine kleine Menge“ seiner Reserven in Bitcoin angelegt hat. Des Weiteren gibt er an, dass das Unternehmen „im Zeitraum vor der jüngsten gerichtlichen Anordnung vom 24. April tatsächlich auch in andere Finanzprodukte investiert, darunter zum Beispiel Bitcoin“. Miller betont nochmals explizit, dass Tether „Bitcoin gekauft hat”.

Richter Joel M. Cohen vom Obersten Gerichtshof des US-Bundesstaates New York zeigt sich verwundert in Anbetracht dieser Aussage, da er es als unlogisch auffasst, einen Stablecoin in ein schwankendes Finanzprodukt wie Bitcoin zu investieren:

„Ich hatte immer den Eindruck, dass Tether eine Art Ruhepol auf den stürmischen Kryptomärkten ist. Wie kann es dann Sinn machen, dass Tether durch Bitcoin abgedeckt wird? Wenn Teile der eigenen Reserve in eine schwankende Währung investiert sind, der eigentlich mit Tether entgegengewirkt werden soll, dann scheint das eher die erhobenen Vorwürfe zu bestätigen.“

Wie zuvor berichtet, hatte die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft der Kryptobörse Bitfinex vorgeworfen, ihre Verluste in Höhe von 850 Mio. US-Dollar durch Gelder der verbundenen Firma Tether ausgeglichen zu haben. Die Anwälte von Tether hatten zuvor schon etwaige Gerüchte bestätigt, die vermutet hatten, dass der Stablecoin nicht vollständig in Währungsreserven abgedeckt ist. Tatsächlich verfügt Tether nur über eine entsprechende Abdeckung in Höhe von 74%.

Staatsanwältin Letitia James hat Bitfinex kürzlich aufgefordert, alle Dokumente offenzulegen, die eine solche Vereinbarung zwischen den beiden Unternehmen belegen könnten.

Richter Cohen hatte daraufhin zunächst entschieden, dass die Staatsanwaltschaft eine klarere Anklage formulieren müsse, da die bisherigen Vorwürfe noch zu vage seien. Alternativ schlug er beiden Seiten vor, eine außergerichtliche Einigung zu finden. Bitfinex und Tether streiten weiterhin ab, sich illegitim Verhalten zu haben und äußerten ihrerseits Kritik am Vorgehen der New Yorker Staatsanwaltschaft.

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Klartext zum vermeintlichen Satoshi Nakamoto: Craig Wright und das Bitcoin Copyright

Ein Kommentar von Dr. Philipp Giese

Craig Wright gibt nicht auf: Nachdem der Chief Scientist von NChain verschiedene Patente anmeldete und mit Gerichtsdrohungen um sich warf, kommt nun ein weiteres Kapitel in dem Dramedy um den mutmaßlichen Erfinder von Bitcoin. Nun reichte er zwei Copyright-Registrierungen beim United State Copyright Office ein. Eines davon betrifft das Bitcoin Whitepaper, eines den Code, der hinter Bitcoin selbst liegt. Mit diesen Copyright-Registrierungen möchte Craig Wright nicht einfach die Autorenschaft für beides beanspruchen, sondern vor allem jegliche Nutzung dritter ihm nicht genehmer Parteien ausschließen.

Das alleine führte dazu, dass der Kurs von Bitcoin SV, eine an verschiedenen Börsen nicht mehr gelistete Hard Fork Bitcoins, einen absurden Pump erfuhr. Ebenso sind die Freunde der „wahren Vision“ von Satoshi nun einhellig der Meinung, dass mit einer behördlichen Eintragung jemand nachweisen könne, dass er Satoshi Nakamoto sei.

Craig Wright möchte damit natürlich ein Fanal erreichen: Ohne einen (anderen) Satoshi Nakamoto, der ihn eindeutig widerlegen könne, wäre er damit staatlich als Erfinder Bitcoins registriert.

Kann man Craig Wright vertrauen?

Thousand Wrongs does not make one Wright, um es etwas spitz zu fassen. Jameson Lopp hatte nicht nur einen ähnlichen Kalauer gerissen, sondern im Bitcoin Magazine viel Kontroverses über Craig Wright zusammengestellt. Jedem in der Krypto-Szene sei empfohlen, sich mit den Vorwürfen zu befassen, hier können wir nur auf einen Bruchteil davon eingehen.

Mal ganz davon abgesehen, dass Bitcoin SV eben nicht der ersten Version des Codes von Satoshi Nakamoto entspricht. Man sucht in dem Quellcode von Bitcoin SV jedenfalls Bitcoin Atoms (Urcode von Satoshi Nakamoto) vergeblich. Dank der Wayback Machine ist nachweisbar, dass er zwischen dem 2. Juni 2014 und dem 3. Oktober 2015 in einen Blog Post vom 26. August 2008 einen Hinweis an eine angebliche Arbeit an einem Cryptocurrency Paper (sic!) nachträglich einpflegte.

Das wären Details. Doch was ist von einer Person zu halten, die ihr (angeblich) eigenes Werk korrumpiert, ad absurdum führt und die damit zusammenhängende Ideologie betrügt? Denn genau das wäre die Lizenzierung einer Kryptowährung, die ursprünglich dem Motto „be your own bank“ (wenn auch nie so von Satoshi Nakamoto gesagt) folgen wollte. Die Stöcke, die ein Craig Wright der Entwicklung einer meinetwegen anderen Vision Bitcoins zwischen die Beine werfen möchte, stehen im krassen Gegensatz zu der Diskursoffenheit und Transparenz eines Satoshi Nakamotos, wie man sie in den Diskussionen auf der Cryptography Mailing List sehen durfte. Ebenso steht sie in einem absurden Widerspruch zur Open-Source-Kultur, die einen Großteil der Krypto-Szene ausmacht. Aus dem Basar des Altcoin-Ökosystems soll eine Kathedrale seines Egos werden.

Nur weil Craig Wright ein Formular bei einer amerikanischen Behörde ausgefüllt hat, beweist dies noch lange nichts. Schließlich findet keine Prüfung auf Wahrheitsgehalt seitens der Behörde statt. Entsprechend sollte man der Profilneurose von Craig Wright nicht zuviel Aufmerksamkeit schenken.

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Kontrovers: Craig Wright lässt sich Urheberrecht am Bitcoin-Whitepaper eintragen

Der umstrittene Bitcoin SV Gründer Craig Wright hat sich das Urheberrecht für das Bitcoin (BTC) Whitepaper eintragen lassen, das damals unter dem Namen Satoshi Nakamoto verfasst wurde.

Wie offizielle Dokumente des amerikanischen „Copyright Office“ zeigen, wurde Wright nun als Autor des Whitepapers registriert, gleichsam wird er ab jetzt auch als Urheber des ursprünglichen Programmiercodes von Bitcoin geführt.

Der australische Unternehmer hatte zuvor wiederholt behauptet, dass er der Verfasser des Konzeptentwurfs von Bitcoin sei, wobei er das entsprechende Pseudonym verwendet habe.

Wie es in einer Coin Geek Meldung vom 21. Mai heißt, wurde gegenüber der amerikanischen Behörde für Urheberrecht nachgewiesen, dass Wright tatsächlich Satoshi Nakamoto ist, allerdings zeigt sich die Krypto-Community bisher überwiegend skeptisch und äußert weitere Zweifel.

So meint Jerry Brito von der Organisation Coin Center zum Beispiel:

„Ein Urheberrecht eintragen zu lassen, ist lediglich das Ausfüllen eines Formulars. Das Amt überprüft nicht den Wahrheitsgehalt des jeweiligen Antrags, sondern nimmt nur die Eintragung vor. Leider gibt es keine Möglichkeit, die Registrierung anzufechten. Wenn sich mehrere gestellte Ansprüche überlagern, werden diese lediglich allesamt eingetragen.“

Der Bericht vermutet weiterhin, dass Wright sich sukzessive als Gründer von Bitcoin etablieren will, da er nach eigenen Angaben „traurig darüber ist, wie andere Entwickler sein ursprüngliches Design von Bitcoin verunglimpft haben“.

Darüber hinaus will Wright höchstwahrscheinlich das Urheberrecht auf seine Bitcoin Association übertragen, die einen Zusammenschluss der Bitcoin SV Unterstützer darstellt.

Momentan ist der Unternehmer als wissenschaftlicher Leiter bei einem Startup namens nChain angestellt. Erst vor kurzem stand Wright im Mittelpunkt einer Kontroverse, die letztendlich dazu geführt hat, dass einige Kryptobörsen seinen Bitcoin SV (BSV) aus der Notierung genommen haben. Der BSV ist durch eine Abspaltung von Bitcoin Cash (BCH) entstanden.

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Russischer Geheimdienst: Kryptowährungen werden zunehmend von Terroristen genutzt

Der Direktor des russischen Geheimdienstes FSB warnt, dass terroristische Organisationen zunehmend über Kryptowährungen finanziert werden, wie das Nachrichtenportal RBK am 21. Mai berichtet.

FSB Chef Alexander Bortnikov erklärt dahingehend, dass die terroristischen Vereinigungen schon seit geraumer Zeit auf virtuelle Währungen setzen und dementsprechend in deren Nutzung erprobt sind. Gleichsam setzen sie bevorzugt verschlüsselte Kommunikationsmittel ein, um der Überwachung der Geheimdienste gänzlich zu entwischen. Bortnikov beschreibt dieses Phänomen, wie folgt:

„Elektronische Zahlungssysteme und Kryptowährungen werden immer häufiger von Terroristen genutzt, um Gelder von Ländern und Organisationen zu empfangen, die ihre Zwecke unterstützen.“

Laut Bortnikov speisen sich die Haupteinnahmequellen terroristischer Vereinigungen aus Menschenhandel und illegalem Verkauf von Öl.

Schon im April hatte ein Mitgründer des Krypto-Marktforschungsinstituts Chainanalysis davor gewarnt, dass die Terrorismusfinanzierung langsam, aber sicher Einzug in die Branche hält. Jonathan Levin ergänzte in diesem Zusammenhang, dass Hacker und kriminelle Personen dabei „mit großem Abstand“ Bitcoin (BTC) favorisieren, da die marktführende Kryptowährung in 95% der entsprechenden Straftaten involviert war.

Ein Bericht des U.N. Sicherheitsrates hat im März wiederum ergeben, dass Nordkorea durch Hackerangriffe bisher Gelder in Höhe von 670 Mio. US-Dollar stehlen konnte, wobei ein Teil dieser Summe in Kryptowährungen entwendet wurde.

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Kryptobörsen Bitfinex und Ethfinex: Initial Exchange Offering-Plattform eröffnet

Die große Kryptowährungsbörse Bitfinex und ihr Ableger Ethfinex haben eine neue Initial Exchange Offering (IEO)-Plattform namens Tokinex eröffnet. Das wurde in einer Pressemitteilung am 21. Mai bekanntgegeben, die Cointelegraph vorliegt.

Wie berichtet, sind IEOs kürzlich als alternatives Modell von Token Offerings aufgekommen, bei dem eine zentralisierte Kryptobörse als eine Art Emissionsbank fungiert. Die Börse betreibt nicht nur den Verkauf, sondern soll auch die Projekte selbst und potenzielle Investoren prüfen.

Tokinex soll bei jedem Verkauf der auf der Plattform gehosteten IEOs Identitätsprüfungen über die mobile Blockpass-App durchführen. In der Pressemitteilung heißt es, dass Tokinex nach Abschluss des Token-Verkaufs keine personenbezogenen Daten speichere.

Bitfinex- und Ethfinex-Nutzer sollen mit dem Geld aus ihren persönlichen Börsen-Wallets an den Verkäufen teilnehmen können. Die Plattform verspricht dabei Transparenz und will ihrer Sorgfaltspflicht angemessen nachkommen – potenzielle Investoren sollen dabei bei den IEOs unabhängige Informationen von Drittanbietern zu jedem Projekt erhalten.

Der Pressemitteilung zufolge plant Tokinex nicht, für die Listung ihrer Token Gebühren von Token-Emittenten zu verlangen. Die Plattform plant, die Token nach dem Verkauf sowohl auf Bitfinex als auch auf Ethfinex zu listen.

Der erste Token-Verkauf, der für die Plattform vorgesehen ist, soll am 23. Mai bekanntgegeben werden. Die Kundenüberprüfungen über BlockPass sollen ebenfalls am selben Tag beginnen. Während das ausgewählte Token-Projekt noch nicht bekannt gegeben wurde, ist der Verkaufstermin für den derzeit für den 13. Juni um 13:00 Uhr GMT+1 geplant, so die Pressemitteilung.

Wie kürzlich berichtet, hat Bitfinex kürzlich seinen firmeneigenen Börsen-Nutzungs-Token namens „UNUS SED LEO“ vorgestellt. Dieser ist für eine Reihe von Börsen-Aktivitäten vorgesehen und kann gegen Tether (USDT), Bitcoin (BTC), Ether (ETH), USD und EOS gehandelt werden.

Ende April kamen erstmals die Pläne zur Ausgabe eines firmeneigenen Bitfinex-Token auf. Die Börse soll dabei umgerechnet rund 895 Mio. Euro in harten und weichen Verpflichtungen für den Token in einem privaten IEO aufgebracht haben. Das machte ein öffentliches Offering überflüssig.

Die Börse war zuletzt im Mittelpunkt einer Kontroverse. Dabei hat die New Yorker Staatsanwaltschaft Bitfinex kürzlich vorgeworfen, Nutzergelder in Höhe von umgerechnet rund 756 Mio. Euro verloren zu haben und den Verlust anschließend heimlich mit Finanzmitteln von Tether gedeckt zu haben. Tether selbst wurde ebenfalls wieder kritisiert, weil die Coins nur zu 74 Prozent durch US-Dollar-Reserven gedeckt seien.

Die Angeklagten Parteien haben diese Vorwürfe dementiert und kürzlich Änderungen an der Unterlassungsanordnung der New Yorker Staatsanwaltschaft erwirkt.

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Krypto-Börsen verzeichnen massiven Anstieg des Handelsvolumens – Bullenmarkt intensiviert sich

Krypto-Börsen verzeichnen massiven Anstieg des Handelsvolumens

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PrepayWay

CryptoCompare, ein führender Anbieter von Kryptodaten und -indizes, hat jetzt festgestellt: Die 15 führenden Krypto-Börsen verzeichnen allesamt einen Anstieg des monatlichen Volumens. Führend ist die FCoin-Börse mit einem Anstieg um 300 Prozent, sie schlug damit größere und etabliertere Börsen wie Binance, OKEx und UpBit.

Krypto-Börsen verzeichnen einen deutlichen Anstieg des monatlichen Volumens

Der monatliche Bericht von CryptoCompare gilt stets als gute Möglichkeit, sich einen Eindruck über den aktuellen Zustand des Kryptomärkte zu verschaffen. In seiner jüngsten April-Bewertung wurde festgestellt: Die 15 wichtigsten Kryptowährungsbörsen verzeichneten im April alle einen weiteren Anstieg des monatlichen Volumens mit einem durchschnittlichen Anstieg von 57 Prozent. Die größte Überraschung war allerdings: FCoin darf sich mit 37,1 Milliarden Dollar seit März über ein monatliches Volumenwachstum von 300 Prozent freuen.

Allerdings ist FCoin eine der Börsen, die aktiv am „wash trading“ teilnimmt. Die Börse fördert den Handel, indem sie den Nutzern die Handelsgebühren mit dem nativen Fcoin-Token (FT) der Börse erstattet.

Mit dem Transaktionsgebühr-Mining-Modell gelang es dem Exchange, im August 2018 nach nur fünf Monaten Laufzeit den dritten Platz für das 24-Stunden-Handelsvolumen zu erreichen. Der Schritt stieß auf Kritik und könnte der Grund für FCoins 300-prozentige Volumenzunahme sein.

Die in Hongkong ansässige Börse übertraf sowohl Binance als auch ZB, die seit März ein monatliches Handelsvolumen von 12,4 bzw. 18,8 Prozent verzeichneten. Binance, eine der beliebtesten Börsen, belegte mit einem gemeldeten monatlichen Volumen von 27 Milliarden Dollar den vierten Platz. Weitere leistungsstarke Unternehmen waren Gate.io und CoinTiger, die beide ihr Volumen um 145 bzw. 109 Prozent gesteigert haben.

CryptoCompare zeigt die wichtigsten Entwicklungen im Devisenmarkt auf

Die Kryptoindustrie verzeichnet einen stetigen Anstieg des Derivatehandels. So fand CryptoCompare heraus, dass bitFlyer Lighting (XBTJPY Perpetual Futures) im April mit 1,57 Milliarden Dollar das höchste durchschnittliche tägliche Derivatevolumen erzielte.
Bei den regulierten Bitcoin-Derivaten dominierte CME die Branche – und das, nachdem CMEs Hauptkonkurrent Cboe seine Bitcoin-Futures-Produkte eingestellt hat.

Die Börse verzeichnete im April einen Anstieg des durchschnittlichen Handelsvolumens um 263 Prozent, von 70,5 Millionen Dollar im März auf 256 Millionen Dollar im April. Unterdessen verzeichnete das Bitcoin Trust Produkt (GBTC) von Grayscale einen Anstieg um 239 Prozent auf 29,7 Millionen US-Dollar.

Im April wurde das Volumen von Krypto-zu-Krypto-Börsen erneut deutlich erhöht, wobei das Handelsvolumen an Börsen, die nur Krypto-Paare anbieten, um 49 Prozent zunahm. Diejenigen, die Fiat-Paare anbieten, konnten ihr Volumen um 25 Prozent steigern. Das Handelsvolumen von Krypto zu Krypto machte im April 84,5 Prozent des gesamten Spotvolumens aus.

Auch das Bitcoin-zu-Fiat-Volumen verzeichnete einen starken Anstieg. Im April wurden 60 Prozent des gesamten Bitcoin-Handels in Fiat in US-Dollar abgewickelt, was einem Anstieg von 46 Prozent seit März entspricht. Auch das Bitcoin-zu-Dollar-Volumen stieg um 75 Prozent – von 0,92 Millionen BTC auf 1,60 Millionen BTC.

Ein Anstieg des Handelsvolumens in der Krypto-Börsenbranche steht im Einklang mit dem allgemeinen Anstieg aller relevanten Krypto-Währungspreise. Wenn es dem Markt gelingt, im grünen Bereich zu bleiben, könnte der Bericht des nächsten Monats noch größere Volumina verzeichnen.

Textnachweis: Cryptoslate

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Experte vermutet Handelsstreit zwischen USA und China als Auslöser für Bitcoin-Aufschwung

Der Geschäftsführer einer Krypto-Firma führt den jüngsten Aufschwung von Bitcoin (BTC) auf den Handelsstreit zwischen den USA und China zurück, wie Fortune am 20. Mai berichtet hat.

Im Rahmen eines Interviews wies Barry Silbert, seines Zeichens Geschäftsführer des Investmentfonds Digital Currency Group, darauf hin, dass der Kursanstieg von BTC zeitgleich mit dem Abbruch der Gespräche zwischen Washington und Peking einhergegangen ist.

Der Krypto-Fürsprecher sieht Bitcoin dahingehend als eine Art rettendes Floß für Anleger in Zeiten weltwirtschaftlicher Krisen. Demnach würde die Kryptowährung keine Korrelation zu den traditionellen Märkten aufweisen, was diese besonders in Notfällen als alternative Anlageklasse interessant macht. Um dies zu unterstreichen, führt er an, dass der Bitcoin-Kurswert zumeist gestiegen sei, wenn der Aktienmarkt auf dem absteigenden Ast war. So erklärt Silbert:

„Wenn man die letzten fünf Jahre betrachtet, dann ist Bitcoin gestiegen, als der Brexit verkündet wurde und als der Grexit drohte, ist Bitcoin ebenfalls nach oben gegangen.“

Allerdings gesteht der Krypto-Experte zu, dass die Kryptomärkte in der Vergangenheit gleichsam von hoher Volatilität (Kursschwankung) betroffen waren, weshalb es Situationen gab, in denen der Bitcoin-Kurs trotz schwacher Weltwirtschaft ebenfalls abgerutscht ist.

Der Handelsstreit zwischen den USA und China erreicht immer neue Eskalationsstufen, nachdem die Länder zunächst jeweils Importzölle auf bestimmte Güter des anderen erhoben hatten, wurden zuletzt härtere Geschütze aufgefahren.

Die Digital Currency Group sieht Bitcoin unterdessen nicht nur als alternative Anlageform, sondern macht sich auch für eine Nutzung der Kryptowährung als Wertaufbewahrungsmittel stark. So hieß es in einer jüngsten Werbekampagne des Unternehmens, dass Bitcoin das neue Gold sei.

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Kryptobörse Kraken will Verkauf ihrer Aktien demokratisieren

Die USKryptowährungsbörse Kraken bietet Nutzern im Rahmen einer Fundraising-Aktion Aktien an. Diese hat an ihrem ersten Tag über 5,4 Mio. Euro aufgebracht, wie Statistiken am 21. Mai bestätigten.

Kraken, eine der ältesten Börsen der Welt, nutzt die Plattform BnkToTheFuture auf den Kaimaninseln, um geprüften Investoren Aktien anzubieten. In einer begleitenden Marketing-E-Mail, die Cointelegraph vorliegt, heißt es, dass geprüfte Investoren Kraken-Nutzer seien, die einen Mindestumsatz von umgerechnet 900 Euro haben.

Bei Redaktionsschluss hatte Kraken etwas mehr als 6,04 Mio. Euro von fast 300 Investoren aufgebracht und damit zwei Drittel seines Investitionsziels von 9,13 Mio. Euro erreicht.

Die Nachfrage nach Kraken-Aktien spiegelt den Marktoptimismus wider, der derzeit im Kryptobereich vorherrscht. Bitcoin (BTC) setzt seinen Bullenlauf im Jahr 2019 indessen fort.

Beim Börsengang von BnkToTheFuture erklärte Kraken, über vier Millionen Kunden zu haben. Das Volumen im Jahr 2018 soll sich auf über 76,3 Mrd. Euro belaufen.

„Wir suchen durchgehend nach Wegen, den Zugang zu unseren Aktien zu demokratisieren, damit mehr unserer geschätzten Kunden zu geschätzten Investoren werden können“, so Mitarbeiter in einem Twitter-Post am 20. Mai. Im Post hieß es:

„Zu diesem Zweck haben wir eine Partnerschaft mit @BankToTheFuture geschlossen, um die Möglichkeit zu bieten, in Kraken zu investieren.“

Kraken versucht, die nächste Welle von Interesse an Kryptobörsen auszunutzen. Auch die Konkurrenz – insbesondere die umstrittene Börse Bitfinex – versucht, Kapital aufzubringen.

Letzte Woche sprach die Börse sich gegen die vorgeschlagenen Krypto-Regulierungen in Kanada aus. Der CEO Jesse Powell ist auch ein bekannter Gegner der US-Regulierungsmaßnahmen.

Das Unternehmen will auch seine Präsenz international ausweiten und hat dazu Anfang des Jahres den britischen} Futures-Anbieter von Crypto Facilities übernommen. Dieser Schritt hat eine deutlich höhere Nachfrage nach seinen Produkten nach sich gezogen.

Interessenten haben bis zum 20. Juni Zeit, sich zu überlegen, ob sie investieren wollen.

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Krypto-Performance: Binance-Launchpad pumpt MATIC zum Mond

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PrepayWay

Die Krypto-Märkte konsolidieren sich weiter: ETH sieht vielversprechend aus, XLM und XRP rangieren seitwärts, NEO gewinnt, MATIC fliegt zum Mond.

Die Märkte im Überblick

Die Konsolidierung auf den Krypto-Märkten hat sich für einen weiteren Tag fortgesetzt. Es gab leichte Rückgänge, allerdings keine signifikanten, da das SEC-Urteil zum VanEck-ETF von der apathischen US-Regulierungsbehörde erneut – vorhersehbar – verzögert wurde. Die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung liegt immer noch bei rund 245 Milliarden Dollar.
Bitcoin konnte sich vor einigen Stunden während des asiatischen Handels nicht lange bei einem Intraday-Hoch von 8.060 $ halten. Die leichte Korrektur brachte BTC wieder unter 7.900 $, gehandelt wird derzeit bei 7.920 $ – das entspricht einem Rückgang von etwa einem Prozent an diesem Tag.

Etwas besser sieht es trotz des Rückgangs auf 250 $ bei Ethereum aus. Ein goldenes Kreuz zwischen den 50- und 200-Tage-EMAs ist ein langfristig bullischer Indikator – für ETH, heute unverändert, könnten also weitere Gewinne in Sicht sein.

Die Top 10 ist derzeit überwiegend in den roten Zahlen, die Verluste sind angesichts der anhaltenden Konsolidierung der Märkte allerdings marginal. Stellar hat’s am schlimmsten erwischt – mit einem Verlust von 2,6 Prozent zurückgefallen auf 0,133 $. XRP folgt knapp dahinter mit einem Dump von 2 Prozent, nun unter 0,40 $. Beim Rest hat sich gegenüber gestern um diese Zeit kaum etwas getan.

In der Top 20 gibt es ein wenig mehr Bewegung, zum Zeitpunkt des Schreibens können sich aber nur sehr wenige Altcoins über Zuwächse freuen. NEO macht heute ein seltenes Plus von 5 Prozent und kämpft darum, auf dem 20. Platz zu bleiben. Monero ist ebenfalls auf dem Vormarsch und steigert seine Einnahmen um 2,5 Prozent auf über 90 US-Dollar. Der Rest fällt um ein paar Prozent, wobei Tezos mit 6,5 Prozent das größte Minus macht.

FOMO: Matic fliegt zum Mond

Der heutige epische Pump wird mit dem Ethereum-basierten Blockchain-Skalierungs- Netzwerk Matic fortgesetzt: Der Token legt um sage und schreibe 80 Prozent zu und landet damit unter den ersten 100. Die Performance ist ein Paradebeispiel für die Leistungsfähigkeit von Binance, denn: Das Projekt wurde über das LaunchPad-Programm und die anschließende Token-Liste gepumpt. Wenig verwunderlich, dass derzeit 99 Prozent des Volumens allein auf Binance gehandelt werden.

Holo geht mit einem 40-prozentigen Pump ebenfalls durch die Decke und platziert HOT auf dem 34. Platz. Größere Dumps finden derzeit keine statt, die Märkte bleiben relativ stabil. Wie immer befinden sich am Ende der Performance-Range Altcoins – zu nennen sind heute Augur, Tezos und Aurora.

Die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung liegt derzeit bei 246 Milliarden US-Dollar und damit geringfügig niedriger als zur gleichen Zeit gestern. Das tägliche Volumen ist mit 77 Milliarden Dollar immer noch riesig – die Dynamik könnte also durchaus nach oben gehen, sofern die großen Jungs den Widerstand brechen. Abgesehen von der Wochenendkorrektur, die sich schnell erholt hat, rangieren die Krypto-Märkte in den letzten sieben Tagen eher seitwärts.

Textnachweis: newsbtc

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