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Genesis Upgrade von Bitcoin SV sorgt für kleinere Hardfork

Bitcoin SV (BSV) hat am 3. Februar ein planmäßiges Upgrade namens Genesis durchgeführt. Allerdings hat ein beträchtlicher Teil der Nodes das Update noch nicht eingespielt, wodurch es zu einer kleinen Hardfork gekommen ist, die BSV jetzt in zwei Zweige aufspaltet.

Wie BitMEX Research berichtet, wurde das Upgrade bei Block 620.538 bzw. um 20:30 EST durchgeführt. Der darauffolgende Block wurde nach den alten Konsensmechanismen anschließend als ungültig deklariert, was auf das Eintreten der Hardfork hindeutet.

So läuft ungefähr ein Viertel aller Knotenpunkte des Netzwerks (Nodes) weiterhin auf der alten Version, was bedeutet, dass sie nicht länger auf die „neue“ Blockchain zugreifen können.

Die Auftrennung bzw. Hardfork der Bitcoin SV Blockchain trat dann einige stunden später ein, als auf der „alten“ Version ein weiterer Block geschöpft wurde, da einige Miner das Upgrade ebenfalls verpasst haben.

Allerdings handelt es sich bei dieser Hardfork wohl nicht um den bewussten Versuch einer Abspaltung von der Haupt-Blockchain. Die Tatsache, dass in mehr als 10 Stunden lediglich ein neuer Block auf der alten Blockchain geschöpft wurde, zeigt an, dass nur noch wenige Miner mit der alten Version arbeiten.

Was ändert Genesis?

Das Genesis Upgrade hat einen Großteil der alten Konsensmechanismen von Bitcoin SV geändert und damit nahezu alle künstlichen Beschränkungen aufgehoben. Zum Beispiel wurde die Blockgröße jetzt im Prinzip auf unendlich erhöht. Anstatt, dass die Blockgröße starr festgeschrieben ist, kann sie von den Minern ab sofort frei bestimmt werden.

Allerdings könnte dies möglicherweise zukünftig für Probleme sorgen, wenn sich die Miner nicht auf einen bestimmten Wert einigen. So könnten bestimmte Blöcke für einige Nutzer als ungültig gelten, wenn sie ihre maximale Blockgröße auf einen niedrigeren Wert eingestellt haben. Die Standardeinstellung ist zunächst eine unbegrenzte Blockgröße.

Auch viele andere Beschränkungen wurden im Zuge des Upgrades aufgehoben, darunter die maximale Transaktionsgröße und die maximale Anzahl an Besitzern einer Multi-Sig Wallet.

Zudem hat das Bitcoin-Script jetzt eine Art Grammatik bekommen, die im Zuge des Konsensverfahrens automatisch überprüft wird. Des Weiteren hat Genesis den Befehl OP_RETURN wieder eingeführt, der es ermöglicht, eigene Daten auf der Blockchain eintragen zu können.

Obwohl die mit dem Upgrade vorgenommenen Änderungen zwar relativ klein sind, sorgt eine Änderung der Konsensmechanismen jedoch unweigerlich dafür, dass es zu einer Hardfork kommt.

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Bitcoin Hashrate pünktlich zu Neujahr auf neuem Rekord – Zieht der Kurs jetzt nach?

Bitcoin (BTC) hat im Jahr 2020 direkt seine erste Bestmarke aufgestellt, da die Hashrate der marktführenden Kryptowährung nun ihr bisheriges Rekordhoch knacken konnte.

Wie die Daten der Krypto-Informationsdienste Blockchain und Coin Dance zeigen, erreichte die Hashrate von Bitcoin an Neujahr direkt einen neuen Rekordstand.

Hashrate erreicht neues Rekordhoch

Die Hashrate ist eine Maßeinheit für die auf der Bitcoin Blockchain insgesamt aufgewendete Rechenleistung, um per Mining neue Blöcke zu validieren. Im Jahr 2019 befand sich die Hashrate zumeist im stetigen Aufwärtstrend, lediglich im dritten Quartal wurde dieser Anstieg vorübergehend ausgebremst.

Eine hohe Hashrate weist darauf hin, dass sich viele Miner am Schöpfungsprozess der Kryptowährung beteiligen, weil die Rentabilität dies zulässt. Die Hashrate belegt also, dass es Bitcoin „gut geht“.

Des Weiteren bedeutet eine höhere Hashrate eine höhere Sicherheit der Blockchain, da diese umso robuster gegen etwaige Angriffe ist.

Laut dem Krypto-Informationsdienst Blockchain beläuft sich die Hashrate am 1. Januar auf 119 Trillionen Hashes pro Sekunde (h/s).

Bitcoin 1-year network hash rate

Bitcoin Hashrate in der Jahresansicht. Quelle: Blockchain

Auf Coin Dance beträgt die Hashrate am selben Datum derweil 143 Trillionen Hashes pro Sekunde.

Bitcoin 14-month network hash rate

Bitcoin Hashrate im Jahresverlauf. Quelle: Coin Dance

Hashrate ein Vorbote für die Kursentwicklung?

Die Abweichung zwischen den beiden Krypto-Informationsdiensten lässt sich darauf zurückführen, dass die Hashrate nur sehr schwer zu erfassen ist. So können lediglich die jüngsten Netzwerkaktivitäten einer Blockchain gemessen werden, woraus wiederum eine ungefähre Schätzung der Hashrate abgeleitet wird.  

So kam es im September zum Beispiel zu einem Zwischenfall, bei dem ein plötzlicher Absturz der Hashrate von satten 40% verzeichnet wurde. Allerdings stellte sich im Nachhinein heraus, dass es sich hierbei um einen Berechnungsfehler gehandelt hatte.

Zudem hat sich die Hashrate von Bitcoin im vergangenen Jahr immer mehr von der Kursentwicklung abgekoppelt. Während die Hashrate über das ganze Jahr im Aufwärtstrend lag, schwankte der Kurs der marktführenden Kryptowährung im gleichen Zeitraum zwischen 3.100 – 13.800 US-Dollar.

Einige Experten halten nichtsdestotrotz an der These fest, dass eine steigende Hashrate letztendlich auch zu einem steigenden Kurs führt. So geht Max Keiser weiterhin davon aus, dass die neuen Rekordwerte der Hashrate früher oder später auch einen neuen Rekordstand des Bitcoin-Kurses verursachen werden.

Bei Redaktionsschluss liegt Bitcoin knapp unter der 7.100 US-Dollar Marke und hat damit in den letzten drei Tagen ca. 3% verloren, obwohl es währenddessen für die Hashrate nach oben ging.

Wie Cointelegraph zuletzt berichtet hatte, konnte Bitcoin jüngst auch in anderen Bereichen neue Rekordzahlen schreiben.

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Andreessen Horowitz Prognose: Bitcoin wird „Aktie“ für Influencer

Das Investmentunternehmen Andreessen Horowitz prognostiziert zum Start des neuen Jahrzehnts, dass Digitalwährungen à la Bitcoin (BTC) für Social-Media Influencer zukünftig zentraler Bestandteil der Monetarisierung sein werden.

Am 30. Dezember hat der Wagniskapitalgeber in einer Videopräsentation gleich mehrerer solcher Prognosen gemacht, die bis zum Jahr 2030 eintreten sollen. So sagt Andreessen Horowitz zum Beispiel vorher, dass Ernährung zukünftig an den Stoffwechsel eines jeden Individuums angepasst sein wird, wobei das Unternehmen „Roboterküchen“ eine zentrale Rolle zurechnet. Im Hinblick auf Social-Media und Influencer heißt es in der Prognose:

„Influencer können unmittelbar Tausende von Fans erreichen. Fans können sich zukünftig dafür bezahlen lassen, dass sie den jeweiligen Influencer unterstützen. Sie können sich dann aussuchen, ob sie in Bitcoin, Libra oder einem Influencer Coin ausbezahlt werden.“

Andreessen Horowitz sieht Digitalwährungen als Möglichkeit für Fans, an der steigenden Popularität eines Influencers teilzuhaben. Dies würde sich ähnlich verhalten wie bei Mitarbeitern eines Startups, die durch Aktien am Wachstum eines jungen Unternehmens teilhaben können. Dafür könnten sowohl etablierte Digitalwährungen wie Bitcoin als auch völlig neue Digitalwährungen wie ein hypothetischer Influencer Coin verwendet werden.

Auch Blockchain gehört die Zukunft

ComputerWeekly.com hat jüngst eine eigene Technologie-Prognose für das neue Jahrzehnt veröffentlicht, die im Grundtenor mit den Vorhersagen von Andreessen Horowitz übereinstimmt. So sieht das Online-Magazin die Blockchain-Technologie, Künstliche Intelligenz und Hyper-Automatisierung als treibende Kräfte für den Wandel.

Dementsprechend schreibt der ComputerWeekly Redakteur Brian Burke am 2. Januar, dass „die Blockchain-Technologie das Potenzial hat, ganze Branchen zu transformieren“. Nach seiner Einschätzung wird die Technologie schon „ab 2023 vollständig marktreif“ sein.

Dabei sieht er besonders das Zusammenspiel zwischen Blockchain, Künstlicher Intelligenz und Internet-of-Things (IoT) als wichtige Symbiose, die automatisierte und dezentralisierte Netzwerke entscheidend vorantreiben kann.

So sieht er zum Beispiel in der Automobilbranche die Anwendungsmöglichkeit, dass ein Auto, das über einen sogenannten Smart-Sensor verfügt, direkt mit einem Versicherungsunternehmen über die nötige KfZ-Versicherung verhandeln könnte, indem Blockchain und IoT angewendet werden.

Des Weiteren vermutet die Prognose, dass zukünftige Technologien für mehr Datenschutz sorgen können. Außerdem würde der Zugang zu Technologien immer mehr demokratisiert werden.   

Kommt es doch ganz anders?

Der ZenGo Geschäftsführer Ouriel Ohayon nimmt es mit seinem Blick in die Kristallkugel hingegen weniger ernst, so schreibt er in seiner „Witzprognose“ für das Jahr 2020 mit einem großen Augenzwinkern:

„Bitcoin wird unter 1.000 US-Dollar abstürzen; alle Hardware-Wallets werden gehackt; Tron/XRP wird die wichtigste Kryptowährung; die Identität von Satoshi Nakamoto wird endlich aufgedeckt und wir werden alle enttäuscht sein; Trump wird sich auf Twitter für Bitcoin aussprechen; das Lightning Network wird von der breiten Masse angenommen.“

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Analyst: Deflationäre Auswirkungen von Krypto werden massiv unterschätzt

Laut Anlagestratege William Peets werden die deflationären Auswirkungen von Kryptowährungen und Blockchain für die globalen Finanzmärkte stark unterschätzt.

Peets ist derzeit CIO und Portfoliomanager für Digital Asset Strategien bei Passport Capital.

In einem Interview mit Real Vision Finance vom 30. Oktober sagte er, Blockchain stelle einen Technologiewechsel mit tiefgreifenden Auswirkungen auf das bestehende Finanzsystem dar. Die meisten Beobachter würden dies nur langsam erkennen.

Abbau von makroökonomischen Ungleichgewichten

Peters sagt, die Finanzmärkte seien reif für Disruption durch Kryptowährungen und Blockchain-Technologie. Das Monopol klassischer Finanzdienstleister werde zunehmend durch damit verbundene Anwendungsfälle aufgebrochen:

“ Die Ausgabe von Wertpapieren, die Tokenisierung von Sachwerten, der Handel mit diesen Vermögenswerten, die Verwahrung – all diese Dinge können mit Digital Ledger-Technologie effizienter erledigt werden. Und das schmälert die Margen von Leuten wie State Street oder Northern Trust oder diesen traditionellen Banken und etablierten Unternehmen, was wiederum einen deflationären Effekt hat.“

Er betonte mehrfach, ein „großer Teil des Marktes“ bleibe blind für die möglichen Folgen eines so tiefgreifenden Wandels und wie schnell dieser stattfinden könne.

Vor 2008 hatte Peets bereits argumentiert, die potenziell deflationären Auswirkungen der Blockchain könnten bei der Milderung einiger der gravierendsten Mängel eines schuldengetriebenen Systems von entscheidender Bedeutung sein. Damals sagte er:

„Was im Makro-Umfeld in Bezug auf Verschuldung und die Höhe der ausgehandelten Schulden und negativen Zinssätze vor sich geht, lässt einen über das aktuelle Währungssystem und dessen Nachhaltigkeit nachdenken.“

Weckruf

Wie bereits von uns berichtet, sind Analysten der Ansicht, privater dezentrale Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) hätten bereits heute einen positiven Einfluss auf den globalen Finanzsektor, trotz der bislang fehlenden weitreichenden globale Verbreitung.

Im Sommer argumentierte ein Bericht, Private Digitalwährungen führten zu einem Wettbewerb um lokale Investitionen und behinderten damit die Geldpolitik, was wiederum zu niedrigerer Inflation führe.

In einer Rede auf der Hauptversammlung des Internationalen Währungsfonds Anfang des Monats sagte der ehemalige Gouverneur der Bank of England, Mervyn King, die Welt würde in eine Finanzkrise hinein „schlafwandeln“, die noch schlimmer wäre als die von 2008.

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Britische Mining-Firma baut Kapazitäten um mehr als 240% aus

Das große britische Mining-Unternehmen Argo Blockchain hat die Anzahl seiner georderten Mining-Geräte mehr als verdoppelt, um einen „signifikanten Ausbau“ der eigenen Kapazitäten zu schaffen.

Am 30. Oktober berichtet Proactive Investors, dass das an der Londoner Börse notierte Unternehmen seine „Hash-Power“, also die für das Mining von Kryptowährungen benötigte Leistung, um bis zu 240% ausbauen will.

17.000 Mining-Geräte insgesamt

Dabei bezieht sich der Bericht auf eine Bestellung des Unternehmens, die ursprünglich einen Umfang von 5.000 Mining-Geräten des Modells Antminer S17s und damit einen Gesamtwert von ca. 13,09 Mio. US-Dollar hatte. Argo Blockchain soll diese Order nun jedoch auf 10.000 Antminer T17s geändert haben, was den Gesamtwert der Bestellung auf 9,51 Mio. US-Dollar reduziert, aber gleichsam für einen bedeutsamen Ausbau der eigenen Kapazitäten sorgt.

Die bereits von Argo Blockchain bezahlten 6,5 Mio. US-Dollar werden auf die neue Bestellung verrechnet und die verbleibenden 3 Mio. US-Dollar werden aus den Bargeldreserven des Unternehmens getilgt.

Die Lieferung der neuen Geräte ist für Anfang Dezember geplant und würde die Anzahl der vorhandenen Bitcoin-Miner (BTC) von Argo Blockchain auf 17.000 Stück ausbauen.

Der Argo Vorsitzende Mike Edwards gibt an, dass die Bestellung der neuen Maschinen einen „signifikanten Ausbau“ der eigenen Mining-Kapazitäten bedeutet. Allen voran die Umstellung auf das Modell T17s soll dafür sorgen, dass die Leistungsfähigkeit erhöht wird.

In diesem Zusammenhang zeigt sich Edwards des Weiteren zuversichtlich, was die Zukunft seines Unternehmens angeht:

„Unsere starken Zahlen und unser guter Cash-Flow bestätigen, dass wir weiter investieren können, damit wir uns die vorteilhafte Marktlage zu Nutze machen zu können, um Argo langfristig gut aufzustellen.“

Expansion mit Ansage

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, hat Argo Blockchain erst im September 1.000 neue Mining-Geräte angekauft. Zur gleichen Zeit kamen Meldungen auf, dass das Unternehmen bereits einen Vertrag abgeschlossen hat, um seine Stromversorgung um 350% zu steigern.

Schon damals hatte Cointelegraph gemutmaßt, dass das Unternehmen schon bald zum größten an einer Börse notierten Miner werden könnte.

Die Aktie von Argo Blockchain ist derweil um 137% gestiegen. So konnte sie seit ihrer Einführung von 4,06 US-Dollar bis auf 11,85 US-Dollar anwachsen, wie die Daten von Google Finance zeigen.

Bitmain, ein Hersteller von Mining-Geräten, hatte Anfang des Monats auf einer Mining-Konferenz seine neuen Geräte vom Typ ASIC T17+ vorgestellt, die eine verbesserte Leistung und mehr Effizienz bieten sollen.

Bitmain bemüht sich derweil seinerseits, ein börsennotiertes Unternehmen zu werden. So soll der Mining-Konzern jüngst erneut einen entsprechenden Antrag bei der amerikanischen Börsenaufsicht eingereicht haben.

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Mehr als nur digitales Gold – Winklevoss-Bruder bezeichnet Bitcoin als „Quelle der Wahrheit“

Cameron Winklevoss, eine Hälfte der bekannten Winklevoss-Zwillinge und Mitgründer der Kryptobörse Gemini, findet, dass Bitcoin (BTC) mehr als nur digitales Gold ist.

So schreibt Cameron am 23. Oktober auf Twitter:

„Da Bitcoin eine Open-Source Software ist, hat sie unbegrenzte Möglichkeiten. Ich sage zwar immer, dass das Ziel eine Marktkapitalisierung ähnlich wie Gold ist, aber das wäre eigentlich erst der Anfang, denn [Bitcoin] ist digitales Gold, eine Quelle der Wahrheit, usw.“

Quelle der Wahrheit?

Damit geht Winklevoss über die gängige These, das Bitcoin eine Art digitales Gold ist, hinaus. Seinen Status als Wertaufbewahrungsmittel im Stil von Gold hatte die marktführende Kryptowährung zuletzt unterstrichen, aber Winklevoss sieht noch weitere Kerneigenschaften von Bitcoin, die deren Nutzen sogar noch größer machen könnten.

In diesem Kontext nennt Winklevoss Bitcoin eine „Quelle der Wahrheit“, was darauf zurückzuführen ist, dass alle auf der Blockchain gespeicherten Daten frei einsehbar, glaubwürdig und unabänderbar sind, was Bitcoin wortwörtlich zu einer „Source of Truth“ macht.

Der Ausdruck „Source of Truth“ (Deutsch: Quelle der Wahrheit) entstammt dem IT-Jargon und meint eine Datenquelle, die ein objektives, wahrheitsgemäßes Bild eines gesamten Datensatzes abgibt.

Diese Vertrauenswürdigkeit ist laut Winklevoss ein entscheidendes Charakteristikum, das den Vermögenswert Bitcoin einzigartig macht.

Eingebauter Fälschungsdetektor

Krypto-Experten machen die beiden oben genannten Charakteristika von Bitcoin, also Wertaufbewahrungsfunktion und Vertrauenswürdigkeit, besonders in Kombination als echten Mehrwert für die Kryptowährung aus und verweisen dazu auf die Fälschungskrise, die die Goldbranche in diesem Jahr befallen hatte.

So wurden im August knapp 1.000 Kg an gefälschten Goldbarren in den Tresoren großer Banken wie JPMorgan Chase gefunden, wobei die Dunkelziffer vermutlich sogar weitaus höher ist.

So stellte ein Krypto-Nutzer damals fest:

„Würden Sie von jemandem Gold annehmen, dem Sie nicht vertrauen, ohne es vorher zu wiegen und die Reinheit des Goldes zu bestimmen? Bitcoin hat einen eingebauten „Fälschungsdetektor“, alles was Sie brauchen, um die Reinheit von Bitcoin bestimmen zu können, ist ein Computer.“

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Ex-Google Produktmanager schließt sich Krypto-Investitionsunternehmen Multicoin Capital an

Das Krypto-Investitionsunternehmen Multicoin Capital hat einen ehemaligen Produktmanager von Goolge zu einem ihrer Investitionsleiter ernannt.

Wie Kyle Samani, einer der Eigentümer des Unternehmens, in einem Blogeintrag vom 1. Oktober bestätigt, wird Tony Sheng mit sofortiger Wirkung dafür zuständig sein, neue Investitionsprojekte zu finden und bestehende Kunden zu betreuen.

Kryptobranche bietet große Chancen

Zur etwaigen Erklärung für die Einstellung des ehemaligen Google Mitarbeiters erklärt Samani eher allgemein, dass die Kryptobranche noch ein sehr junges Feld sei, in dem es große Chancen auf Rentabilität gibt, was die Arbeit in diesem Bereich umso interessanter macht. Dem fügt er an:

„Wir sind im Begriff die richtigen Investitionsgelegenheiten, Mitarbeiter und Dienstleister zu finden, um als Unternehmen weiter zu wachsen. Wir haben es von 0 auf 1 geschafft und wollen jetzt noch höher kommen.“

Fokus der Geldgeber dreht sich

Multicoin hat in den vergangenen Monaten in mehrere Krypto-Projekte investiert. Zuletzt beteiligte sich das Investitionsunternehmen am Ethereum-basierten Skale Network, das diese Woche insgesamt 17,1 Mio. US-Dollar Investitionskapital einsammeln konnte. An diesem Projekt haben sich ebenfalls namhafte Größen der Branche wie Winklevoss Capital und ConsenSys beteiligt.

Bereits im Oktober 2018 war Multicoin einer der Investoren in das Projekt, als Skale 9,65 Mio. US-Dollar Kapital in einer Finanzierungsrunde einnehmen konnte.

Wie Cointelegraph zuletzt berichtet hatte, könnte der Investitionsumfang in Blockchain-Projekte dieses Jahr um 60% zurückgehen, da sich der Fokus zunehmend auf Bitcoin (BTC) richtet.

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Hohes Mining-Interesse treibt Bitcoin-Schwierigkeitsgrad weiter steil nach oben

Der Schwierigkeitsgrad für das Mining von Bitcoin (BTC) wird im dritten Quartal 2019 um ca. 60% steigen, obwohl diese zuletzt bereits nach oben gegangen ist.

Hohe Schwierigkeit lässt auf großes Interesse schließen

Wie Daten des Krypto-Analysten Kevin Rooke am 19. September zeigen, ist die sogenannte „Mining-Difficulty“ seit 2016 in jedem Quartal durchschnittlich um 42% gestiegen.

Einzige Ausnahme ist dabei das Q4 2018, das gleichsam den Tiefpunkt des damaligen Abwärtstrends darstellt. Seitdem geht es für den Schwierigkeitsgrad jedoch wieder stetig nach oben. 2019 ging es dabei steil bergauf im Vergleich zum letzten Jahr.

Rooke kommentiert die Zahlen für das laufende Quartal wie folgt:

„Der Schwierigkeitsgrad wird im Q3 voraussichtlich um 60% steigen, obwohl es zum Ende des Q2 bereits einen neuen Rekordwert erreicht hatte.“

Bitcoin difficulty all-time chart

Bitcoin Mining-Schwierigkeitsgrad. Quelle: Blockchain

Die Mining-Difficulty zeigt an, wieviel Aufwand betrieben werden muss, um komplexe Rechenleistungen durchzuführen und damit den nächsten Block der Bitcoin-Blockchain freizuschalten, wofür wiederum eine Belohnung ausgezahlt wird.

Je mehr Wettbewerb es auf der Bitcoin-Blockchain gibt, desto höher der Schwierigkeitsgrad. Ein hoher Schwierigkeitsgrad bedeutet also im Umkehrschluss, dass das Interesse am Mining derzeich auch hoch ist.

Bitcoin-Fundamentaldaten stärker als je zuvor

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, ist die Mining-Difficulty nur eine der Fundamentaldaten von Bitcoin, die sich in diesem Jahr bisher stark präsentieren.

Die sogenannte Hashrate, ein Maß für die insgesamt verfügbare Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerkes, hat erst diese Woche einen neuen Rekordwert aufgestellt.

Experten vermuten, dass die positiven Fundamentaldaten früher oder später einen weiteren Anstieg des Bitcoin-Kurses zur Folge haben werden, allerdings hat die positive Stimmungslage bisher noch keine Früchte getragen.

Der Krypto-Aktivist Hodlonaut unterstrich den Optimismus der Community am Donnerstag stellvertretend in einem Tweet.

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Bitcoin Hashrate erreicht neuen Höchstwert, Rekordkurs in greifbarer Nähe?

Die Hashrate von Bitcoin (BTC) hat am 19. August ein neues Rekordhoch erreicht, wie die Daten von Blockchain.com zeigen.

Im Laufe des Sommers hat die marktführende Kryptowährung wiederholt ihre vorherigen Rekorde egalisiert, wobei heute erstmals ein neuer Bestwert von 82,5 TH/s (Tera Hashes pro Sekunde) zu Buche steht.

Bitcoin network hash rate, 1-year chart

Jahresdiagramm der Bitcoin Hashrate. Quelle: blockchain.com

Krypto-Experte Max Keiser hatte Anfang des Monats bereits einen positiven Zusammenhang zwischen Hashrate und Kurswert vermutet, was der heutigen Meldung umso mehr Brisanz gibt:

„Die Kursentwicklung folgt der Hashrate und die Hashrate klettert seit 9 Jahren unaufhörlich nach oben.“

Die innere Logik dieser Argumentation ist, dass eine höhere Hashrate gleichbedeutend mit einer sichereren Blockchain ist, was wiederum das Vertrauten der Anleger erhöht und damit auch den Kurs in die Höhe treibt. Keiser ist also der Überzeugung, dass sich der Bitcoin-Kurs gemäß den Fundamentaldaten, also den grundlegenden Rahmenbedingungen, der Bitcoin-Blockchain entwickeln wird.

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Ethereum knackt erstmals seit Mai 2018 die Schallmauer von 1 Mio. Transaktionen

Die Anzahl der pro Tag auf der Ethereum (ETH) Blockchain getätigten Transaktionen hat gestern, das erste Mal seit Mai 2018, wieder die Schallmauer von 1 Million durchbrochen. Dies geht am 28. Juni aus Daten von Etherscan hervor.

Laut Etherscan wurden demnach gestern 1.004.170 Transaktionen auf dem Ethereum-Netzwerk abgewickelt. Diese wichtige Marke konnte zuletzt im Mai 2018 geknackt werden, allerdings ist der jetzige Wert immer noch bedeutend tiefer als der Rekord vom 4. Januar 2018, damals konnten insgesamt 1.349.890 Transaktionen pro Tag verzeichnet werden.

Das Transaktionsvolumen hatte im Dezember 2018 wiederum ein Monatshoch erzielt. So wurden in diesem Monat 115 Mio. Transaktionen getätigt, was ebenfalls einen Rekordwert darstellt.

Wie die Krypto-Marktforscher von Diar letzten Monat herausgefunden haben, hat das Transaktionsvolumen für dezentralisierte Apps (DApps) im April 2019 einen neuen Höchststand von 776.000 erreicht. Diar hatte im April zuvor berichtet, dass das Bitcoin (BTC) Netzwerk seinerseits einen Höchstwert verzeichnen konnte, der das letzte Mal im Jahr 2017 zu Buche stand.

Der erfahrene Investor Peter Brandt behauptet unterdessen, dass Bitcoin (BTC) weiter im Aufwind bleiben wird, während die Altcoins wohl nicht in dessen Windschatten mitziehen können.

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