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Blockdaemon sammelt 155 Millionen US-Dollar ein | BTC-ECHO

Nach der zweiten Finanzierungsrunde wurde das Unternehmen mit 1,2 Milliarden US-Dollar bewertet und ist somit zum Unicorn aufgestiegen.

In der letzten Finanzierungsrunde der Serie B konnte das Blockchain-Knoteninfrastruktur-Unternehmen Blockdaemon weitere 155 Millionen US-Doller einsammeln. Das Unternehmen um Gründer und CEO Konstantin Richter wird somit zum Unicorn. Die von SoftBank Vision Fund 2 angeführte Runde möchte das Unternehmen dafür nutzen, die internationale Expansion zu ermöglichen und den Technologie-Stack auszubauen. Auch sollen neue Talente für das Unternehmen gewonnen werden.

Einem Pressebericht zufolge besteht die nächste Phase vor allem in der technischen Weiterentwicklung des Ökosystems:

Die nächste Strategiephase wird darin bestehen, den Zugriff auf Protokolle über APIs zu überbrücken, die Finanzberichterstattungsfunktionen für Institutionen zu erweitern und ihre Infrastrukturkapazitäten zu vertiefen, um die Integration für die nächste Phase des Blockchain-Ökosystems zu erleichtern.

Weitere Investitionen

Damit setzt das Unternehmen seine erfolgreiche Vergrößerung fort. Bereits in der Serie-A-Finanzierungsrunde im Juni 2021 konnte Blockdaemon 28 Millionen US-Dollar einsammeln. Insgesamt beläuft sich die Gesamtsumme an fremd investiertem Kapital nun auf 190 Millionen US-Dollar. Dabei gehörten in der Series B auch zuvor Investierte wie Boldstart Ventures, Goldman Sachs, Greenspring Associates, CoinFund, Kenetic, Kraken Ventures, Borderless Capital, und Lerer Hippeau auch dieses Mal wieder zu den Geldgebenden.

Darüber hinaus erhielt das Unternehmen in der jetzigen Runde eine Bewertung von 1,25 Milliarden US-Dollar. Somit ist Blockdaemon nun nicht nur ein Unicorn, sondern zugleich auch das weltweit größte Blockchain-Infrastrukturunternehmen für die Knotenverwaltung und Staking.

Blockdaemon gibt Gas

Das Unternehmen unterstützt bislang weltweit mehr als 40 Blockchain-Netzwerke. Dabei ist das Kerngeschäft das Bereitstellen und Betreiben der Blockchain-Knoteninfrastruktur. Diese soll auf institutionellem Niveau das Einsetzen, Skalieren und Bereitstellen von Knoten mit Sicherheit und Überwachung ermöglichen. Nutzer des Angebots sind Unternehmen von Börsen über Finanzinstituten bis hin zu Entwicklern. Indessen kommuniziert Blockdaemon vor allem, dass sie kommerzielle Akteure miteinander verbinden und innovative Tools zur Entwicklung eigener Blockchain-Lösungen zur Verfügung stellen möchten.

Im Vergleich zum vorangegangen Jahr konnte das Unternehmen die Anzahl seiner Mitarbeitenden, seinen Umsatz und die Bewertung erheblich erhöhen. Darüber hinaus wurden mehrere neue ETH-Validatoren eingeführt, neue Cloud-Regionen und Rechenzentren aufgebaut und mittels Diversifizierung und Absicherung in Vermögenswerte das Risiko für die Kund:innen reduziert. Außerdem führte Blockdaemon für diese auch eine Versicherungsgarantie ein.

Das in New York ansässige Unternehmen habe sein Wachstum in den letzten 90 Tagen erheblich beschleunig, heißt es. So sei die Anzahl der verwalteten Knoten von 8.000 auf 18.000 erhöht worden.

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Dezentrales Versicherungswesen Etherisc entwickelt Blockchain-Prototyp

“Schneller, leistungsfähiger, besser” Free Ton will mit neuem Whitepaper die Evolution nach Bitcoin und Ethereum fortsetzen.

Die Entwickler:innen von Free Ton (The Open Network) melden sich zurück. Was sie verkünden, ist die Veröffentlichung ihres Whitepapers mit der Vision eines offenen und freien Internets: “WebFree”. Die grundlegende Idee der Entwickler:innen ist es, ein Blockchain-basiertes-System zu schaffen, in dem Fehler der Governance nicht zu fatalen Konsequenzen führen. Der Trick der Entwickelnden: Einfach niemandem die Entscheidungshoheit geben – sondern allen zugleich. Eine Revolution im Krypto-Space?

Free Internet?

In dem am 16. September veröffentlichten Whitepaper erklärt Mitja Goroshevsky, heutiger Chief Technology Officer bei TON Labs, die Idee hinter Free Ton. Im Grunde bestünde die Plattform aus einer End-to-End-Architektur. Diese funktioniere mittels besonderer Konsensinnovationen schneller als alle bisherigen Blockchains. Als zweckgebundene öffentliche Blockchain für Unternehmen verfüge Free Ton über Multi-Threading und Sharding. Diese Innovationen ermöglichen, so Goroshevsky, die Verarbeitungen von mehr als zehn Millionen Smart Contracts pro Sekunde. Darüber hinaus können angeblich 45.00 Transaktionen pro Sekunde im offenen Internet geleistet werden. Zum Vergleich: Bitcoin schafft sieben Transaktionen, Etherum 15.

Jede:r kann Mitglied der Community werden. Und jede:r kann kostenlos die Token der Plattform erhalten – die sogenannten TON Crystals oder kurz TONS. Verteilt werden diese dem CTO zufolge nach einer “meritokratischen Token-Verteilung” (MTD). Das bedeutet, dass Token als Belohnung vergeben werden für Projekte, die von den anderen Mitgliedern als Gewinner:in in einem Wettbewerb bewertet werden. Dazu implementierten die Entwickler:innen, so eine Pressemitteilung, auch nochmals besondere Mechanismen, die eine faire und anonyme Abstimmung erlauben. Insgesamt besteht die Community mittlerweile aus “über 3.000 Entwicklern, Zehntausenden von Mitgliedern und Dutzenden von Partnern”, die am Ökosystem Free Tons beteiligt sind. Diese seien jedoch alle vollkommen anonym, nicht mal das Kernteam an Entwickler:innen kenne die Einzelnen.

Und woher jetzt die Dezentralität?

Der Vorwurf, der indirekt im Whitepaper mitzuschwingen scheint, ist, das niemand aufgrund seiner Größe oder Macht die Möglichkeit haben sollte, ein System so gut wie alleine zu bestimmen. Deshalb würde selbst das Kernteam Ton Labs, nur fünf Prozent aller Token halten (ähnlich Satoshi Nakamoto und Bitcoin). Und deshalb sollten die Mitglieder die Produkte und Ideen, die auf der Blockchain entwickelt werden sollen, in Wettbewerben mittels Mehrheitsentscheidungen unabhängig von der Tokenzahl anonym bestimmen. Somit könne dezentral, diskret und spontan ein Konsens gefunden werden, ohne dass die Mitglieder sich gegenseitig vertrauen müssen.

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Immutable Insight lanciert Börsen-Zertifikat für Token-Staking

Das Münchner Blockchain-Startup Immutable Insight ermöglicht mit einem Wertpapier Investments in Token, welche für Staking genutzt werden, berichtete Finance Forward.

Token-Staking statt Tagesgeldkonto

Das von Immutable Insight lancierte Zertifikat (Exchange Traded Instrument) mit dem Namen Sustainliquid soll Anlegern ohne den dafür sonst nötigen technischen Aufwand die Partizipation am Staking von Krypto-Token ermöglichen. Das an der Wertpapierbörse Stuttgart ab einem Betrag von 1.000 Euro erhältliche Wertpapier investiert in Staking-Token und soll pro Jahr eine feste Rendite erwirtschaften und damit einen “Ersatz zum Tagesgeld darstellen – wir sichern die Schwankungen ab und peilen eine Rendite von rund drei Prozent an“, sagt Katharina Gehra von Immutable Insights. 

Das Blockchain-Startup verlangt dafür keine Managementgebühren und erwirtschaftet aus der Hälfte der einbehaltenen Gewinne seinen eigenen Profit. 

Das Portfolio werde aus Token wie Solana, Polkadot, Cardano und Cosmos bestehen. Da man in “fast klimaneutrale” investieren wolle, sei Bitcoin nicht dabei. Einen Teil der Erträge will Immutable Insights zudem an die Spendenplattform Givewell abtreten. 

Mit einem weiteren Wertpapier namens Kryptobest will das Startup Anlagen in besonder schnellwachsende Kryptowährungen ermöglichen. Diese sollen durch “Blockchain-Analysen” identifiziert werden.

Finanzierungsrunde ermöglicht neue Produkte

Bei einer Finanzierungsrunde Anfang des Jahres konnte Immutable Insight einen einstelligen Millionenbetrag einnehmen, der nun für die neuen Produkte genutzt wird. Der Sohn von SAP-Gründer Dietmar Hopp, Daniel Hopp, ist einer der Geldgeber des Münchner Blockchain-Startups.

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Grüner Strom dank DLT? bloXmove arbeitet mit 50Hertz zusammen

bloXmove und 50Hertz geben Partnerschaft für grünen Strom dank DLT bekannt.

Am 15. September verkündete das Blockchain-Unternehmen bloXmove eine Partnerschaft mit dem Stromnetzbetreiber 50Hertz. Beide wollen die Blockchain-Technologie auf die Energiewirtschaft anwenden. Dadurch soll eine dezentralisierte und nachhaltige Energieversorgung ermöglicht werden. Letztlich sollen Stromkonsumenten so in den Genuss eines flexiblen Zugangs zur Ökostrom-Versorgung kommen.

bloXmove wurde dabei in einer Innovationsschmiede des deutschen Autobauers Daimler entwickelt und ist auf die Vernetzung der Mobilitätsindustrie und dem Energiesektor fokussiert. Indessen betreibt 50Hertz Stromnetze im Norden und Osten von Deutschland. Insgesamt handhabt der Stromnetzbetreiber die Stromversorgung von 18 Millionen Menschen. Bis zum Jahr 2032 hat sich der Energie-Versorger zum Ziel gesetzt, 100 Prozent erneuerbare Energie für ihre Kunden anzubieten.

Konzept der Partnerschaft

Mit der DLT möchte die Kooperation aus den beiden Unternehmen gemeinsam ein Netz aus Transaktionsketten schaffen. Dabei gedenken sie einen dezentralisierten und vor allem sicheren Ansatz in der Speicherung und Verteilung von grüner Energie zu ermöglichen.

Denn üblicherweise speichern Energieversorger Strom nur in einem einzigen Stromnetz. Das Konzept von bloXmove und 50Hertz basiert nun darauf, dass beide Unternehmen Strom dezentral speichern. Statt eines einzigen Stromnetzes wird der Strom in vielen Anlagen gespeichert. So ist es möglich, dass nachhaltige Energie, wie zum Beispiel Solar- und Windenergie, auf Autobatterien und Ladesäulen gespeichert werden kann. Man nennt dieses Konzept Vehicle-to-Grid. Das Konzept schafft dabei völlig neue Angebots- und Nachfrage-Mechanismen. Grüne Energie mit Kostenaufwand ins Ausland exportieren soll so nicht mehr nötig sein.

Beide Seiten optimistisch über Nutzen der Blockchain

Beide Parteien blicken indessen optimistisch in die Zukunft. So äußert sich Sophia Rödiger, CEO von bloXmove, zu der Partnerschaft:

Wir sehen enormes Potenzial in der Verknüpfung des Energie- und Mobilitätssektors mithilfe von Blockchain-Technologie und digitalen Identitäten (DID). Die Sektoren-Kopplung ermöglicht einen weiteren Schritt in Richtung flexibler grüner Energieversorgung. Umso mehr freuen wir uns über die Partnerschaft mit 50Hertz.

Sophia Rödiger, CEO bloXmove

Auch vonseiten des Partners blickt man positiv auf die Zusammenarbeit. So äußert sich Kai Schmied, Innovationsmanager bei 50Hertz:

Sektorenkopplung ist eine unverzichtbare Maßnahme für das Erreichen der Klimaschutzziele und gleichzeitig zur Unterstützung eines stabilen Stromnetzes. Damit die Energiewende über alle Bereiche hinweg gelingen kann, brauchen wir einen integrierten Ansatz, der das Gesamtsystem betrachtet und die Grenzen verschiedener Sektoren überwindet – insbesondere im Hinblick auf den Mobilitätssektor, der ein wichtiger Bestandteil des Elektrizitätssystems sein wird. Wir freuen uns daher sehr, durch die Partnerschaft mit bloXmove das Potenzial für eine nachhaltigere Zukunft gemeinsam ausschöpfen zu können.

Kai Schmied, Innovationsmanager 50Hertz

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EU will 177 Mrd. US-Dollar in Blockchain und andere Zukunftstechnologien investieren

Die Europäische Union (EU) will mit Investitionen in Höhe von 177 Mrd. US-Dollar verschiedene innovative Technologien fördern.

Wie Bloomberg berichtet, will die EU die entsprechenden Investitionen auf Bereiche wie Blockchain, Quantencomputer, Künstliche Intelligenz und 5G aufteilen.

Die Summe von 177 Mrd. US-Dollar macht knapp 20 % des beschlossenen Förderprogramms in Höhe von 750 Mrd. Euo (bzw. 887 Mrd. US-Dollar) aus, mit dem die EU der europäischen Wirtschaft nach der Coronakrise wieder auf die Sprünge helfen will.

Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, betont in diesem Zusammenhang die Wichtigkeit von Investitionen in digitale Technologien.

Darin sieht von der Leyen eine wichtige Stütze für die gesamte Region, weshalb die EU einen Teil der Gelder auch für die Entwicklung von Prozessoren bereitstellen wird, um eine ähnliche Situation zu verhindern wie zuletzt, als eine weltweite Verknappung bei der Chip-Herstellung beträchtliche Auswirkungen auf eine Vielzahl an Branchen hatte.

Obwohl die EU also schon offengelegt hat, in welche innovativen Technologien sie die 177 Mrd. US-Dollar investieren will, nennt sie keine genaue Aufteilung.

Im September wurde die IOTA Foundation nebst sechs weiteren Unternehmen zur Unterstützung des EU-Projekts „European Blockchain Services Infrastructure ausgewählt, das sich um den Aufbau einer Blockchain-Infrastruktur in Europa bemüht.

Im April 2019 hatte die EU bereits die International Association of Trusted Blockchain Applications gegründet, die ebenfalls die Adoption von Distributed-Ledger-Technologien (DLT) vorantreiben soll.

Die Blockchain-Technologie wird von der Europäischen Union also ganz klar als Zukunftstechnologie erkannt, weshalb sich die Regulierer auch um einen einheitlichen Gesetzesrahmen bemühen, der für diese förderlich sein kann.

Eine aktuelle Umfrage ergibt allerdings, dass die Mehrheit der Europäer eine nationale Regulierung von Krypto und Blockchain gegenüber einer Lösung aus Brüssel bevorzugt.

Immerhin plant die EU, schon bald mit der USA die Konzipierung gemeinschaftlicher Regulierungsvorgaben zu beginnen.

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Nach Alonzo-Hardfork – Schon mehr als 2.000 Smart Contracts auf Cardano

Nach dem Start des Alonzo-Upgrades am Montag wurden inzwischen mehr als 2.000 Smart Contracts auf der Cardano-Blockchain eingespeist, doch es gibt einen Haken.

Und zwar sind die betreffenden 2.000 Smart Contracts zunächst mit einem Timelock gesperrt, und stehen den Entwicklern erst zur Verfügung, sobald eine entsprechende Freigabe erteilt wurde.

Laut dem Drittanbieter Vercel App warten aktuell sogar mehr als 2.200 auf ihren Startschuss.

Smart Contracts sind ein Feature, das sich die Cardano-Community schon seit Gründung des Netzwerks im Jahr 2017 herbeisehnt. Mit der Einführung der Alonzo-Hardfork wird dieser Wunsch nun endlich Wirklichkeit.

Auch Cardano-Gründer Charles Hoskinson gibt sich deshalb euphorisch, und meint, dass die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) nun im „freien Wettbewerb“ stehen, nachdem sein Blockchain-Netzwerk jetzt Smart Contracts unterstützt.

Diese „zweite Welle“ der DeFi wird laut Hoskinson durch erhöhte Liquidität, Interoperabilität, Multi-Chain-Funktionalität und transparente Kostenstrukturen geprägt sein. „Es braucht Governance, Zertifizierungen, Absicherungen, Regulierung, Identifikation, aber gleichsam muss alles dezentralisiert ablaufen“, so der Blockchain-Visionär. Und weiter:

„Wir haben Cardano genau für diese zweite Welle gebaut.“

Es gibt bereits mehrere namhafte Projekte, deren Smart Contracts noch gesperrt sind, und die schon bald an den Start gehen wollen, darunter zum Beispiel GREED, ein NFT-Projekt, das die Anleger mit der Cardano-Kryptowährung ADA belohnt, das Liquidity-Protokoll Liqwid, das KI-Projekt SingularityNET und die erste geplante dezentralisierte Kryptobörse auf Cardano namens Cardax.

Darüber hinaus wird Cardano kompatibel zur Virtuellen Maschine von Ethereum sein, wodurch das Netzwerk allen voran Entwickler anlocken will, denen die Transaktionsgebühren beim großen Konkurrenten zu hoch sind.

Der ADA-Kurs hat seit Mitte Juli einen Aufschwung von satten 170 % hingelegt, im Vergleich zum neuen Rekordhoch von 3,09 US-Dollar steht jedoch wieder ein Minus von 20 % auf dem Tableau. Damit beläuft sich der Kursstand von Cardano (ADA) zurzeit auf 2,42 US-Dollar.

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WebFree: Wie eine Community das Internet dezentralisieren will

Avalanche verkündet am 16. September ein 230-Millionen-US-Dollar-Investment. Die Krypto-Investoren sind begeistert und schicken den AVAX-Kurs zu einem neuen Allzeithoch.

Für Avalanche (AVAX) läuft es derzeit richtig rund. Wie das Unternehmen am 16. September verkündet hat, führen Polychain und Three Arrows Capital bei dem Projekt eine Investmentrunde in Höhe von 230 Millionen US-Dollar an. Über die jüngste Nachricht zeigen sich auch die Investoren sichtbar entzückt. Und so verzeichnet Avalanche, keine 24 Stunden nach der Veröffentlichung, bei 68,8 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Zu den anderen Investoren gehören dabei R/Crypto Fund, Dragonfly, CMS Holdings, Collab+Currency, Lvna Capital, verschiedene Angel Investoren und ein Family Office.

Das Geld soll vor allem dazu genutzt werden, um schnell wachsende DeFi-Anwendungen basierend auf der Blockchain zu unterstützen. Emir Gün Sirer, Direktor der Avalanche Foundation äußert sich dazu folgendermaßen:

Obwohl Avalanche um einige Jahre jünger ist als seine Konkurrenten, hat das Unternehmen sein Versprechen und Potenzial schnell in reale Auswirkungen und Wertschöpfung für DeFi-Nutzer und -Entwickler umgesetzt. Die Gemeinschaft der Entwickler, die sich um das Netzwerk versammelt, ist ein Beweis für seinen Wettbewerbsvorteil. Und es gibt noch so viel Potenzial, das an der Schnittstelle von institutioneller und dezentraler Finanzanwendungen auf Avalanche erschlossen werden muss.

Emin Gün Sirer

Avalanche – Ein Projekt im Aufwind

Avalanche gibt an, eines der am schnellsten wachsenden Blockchain-Ökosysteme zu sein. Über 270 Projekte gibt es so mittlerweile, die die Blockchain nutzen. Prominente Namen darunter: Tether, SushiSwap, Chainlink, Circle und The Graph. Derweilen gehört AVAX zu einem der Top-Perfomer des letzten Krypto-Monats. Konnte man einen AVAX Coin vor einem Monat noch für rund 27 US-Dollar erwerben, so muss man heute schon 67,27 US-Dollar dafür bezahlen. Eine Kurssteigerung von stolzen 249,1 Prozent.

AVAX-Kurs seit Juli

Und geht es nach Emin Gün Sirer, könnte die Reise von Avalanche gerade erst begonnen haben. Denn auf Twitter äußerte er sich optimistisch über die weitere Zukunft seines Projektes:

Nur ein Jahr nach dem Start des Mainnets im September 2020 steht Avalanche immer noch in den Startlöchern. Denn zahllose Live-Projekte florieren gerade und Avalanche Rush ist auch noch auf dem Weg. Dabei gibt es bei AVAX keine Anzeichen, die auf eine Verlangsamung des Fortschritts, hin zu kostengünstiger und einfach zu bedienender DeFi-Anwendungen, schließen lassen.

Emin Gün Sirer auf Twitter

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EU: Milliardenschwere Blockchain-Investitionen stehen ins Haus

Der deutsche Online-Broker justTRADE verkündet, dass dieser sein Krypto-Angebot kräftig ausbaut.

In einer aktuellen Pressemitteilung verkündet der Online-Broker justTRADE, dass dieser sein Krypto-Angebot kräftig ausbaut. Ab sofort sind zwölf Kryptowährungen und auch 23 Krypto-ETPs (Exchange Traded Products) handelbar. Neu handelbare Kryptowährungen sind Cardano, Binance Coin, Solana und Tezos.

Exchange Traded Products können dabei zum Beispiel ETFs (Exchange Traded Funds), ETCs (Exchange Traded Commodities) oder ETNs (Exchange Traded Notes) sein. Die neue Produktpalette ist durch eine neu gewonnene Partnerschaft mit dem schweizerischen Unternehmen 21Shares möglich.

So erklärt Ralf Oetting, der Gründer von justTRADE:

Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit, bauen wir doch dank 21Shares unser Produktspektrum signifikant aus – und können mit Fug und Recht behaupten, das größte Krypto-Angebot aller deutschen Online-Broker aufzuweisen.

Ralf Oetting, Gründer von justTRADE

Auch der Managing Director von 21Shares, Marco A. Infuso, äußert sich positiv zu der neuen Partnerschaft:

Mit den richtigen Partnern in der DACH-Region zu wachsen ist meine oberste Priorität. Den physischen Coin-Erwerb von justTRADE mit unseren ETPs zu ergänzen war daher nur eine logische Folge. Ich freue mich auf die Kooperation und vor allem die Möglichkeit, zukünftig Retail- und professionelle Investoren gleichermaßen von unserer Qualität überzeugen zu dürfen.

Marco A. Infuso, Managing Director von 21Shares

Der Neo-Broker bietet so seinen Kunden an, über Indizes in den Kryptowährungs-Markt zu investieren. So äußerte sich Ralf Oetting:

Dabei wird das Krypto-Universum, auch Krypto-ETPs, stetig und rasant größer. Daher möchten wir unseren Kunden auch in diesem Bereich alle erdenklichen Möglichkeiten zum Trading eröffnen und ihnen zudem die Gelegenheit zur größtmöglichen Diversifikation geben, auch und gerade im Sinne der Risikostreuung.

Ralf Oetting, Gründer von justTRADE

Neben Bitcoin und Co. – weitere Möglichkeiten

Neben den angebotenen zwölf Kryptowährungen, bietet das Unternehmen seinen Kunden die Möglichkeit, in über 8.500 Aktien und ETPs zu investieren. Weiter ist es möglich, unter mehr als 500.000 Zertifikaten auszuwählen.

Mit den neu angebotenen ETPs haben Kunden des Online-Brokers justTRADE nun die Möglichkeit, auf fallende Kurse zu spekulieren. Und so ist es möglich, eine abwechslungsreichere Anlagestrategie zusammenzustellen.

Dazu äußert sich Michael B. Bußhaus:

Auch wenn Kryptowerte die Anlageklasse der Zukunft sind – hier gelten ähnliche Mechanismen und Regeln wie im Bereich klassischer Wertpapier-Anlageformen: Es kann mit den Kursen nicht nur hinauf, sondern auch hinuntergehen – und in einem solchen Marktumfeld sollen sich unsere Kunden optimal und flexibel bewegen können.

Michael B. Bußhaus, ebenfalls Gründer von justTRADE

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Ernst & Young arbeitet zusammen mit Polygon an der Skalierung von Ethereum

Das Beratungsunternehmen Ernst & Young (EY) wird das Protokoll und das Framework von Polygon nutzen, um seine eigenen EY-Blockchain-Lösungen auf Ethereum einzusetzen.

Laut einer Pressemitteilung vom Montag wird Ernst & Young (EY) die Lösungen von Polygon zur Skalierung der Commit-Chain einsetzen, um das Transaktionsvolumen zu erhöhen und den Unternehmenskunden “vorhersehbare Kosten” und Abwicklungen zu ermöglichen. Paul Brody, EY Global Blockchain Leader, sagte:

“Die Zusammenarbeit mit Polygon bietet den EY-Teams ein leistungsstarkes Set an Tools, um Transaktionen für Kunden zu skalieren und bietet eine schnellere Roadmap zur Integration in das öffentliche Ethereum Mainnet. Wir haben festgestellt, dass unsere gemeinsamen Prioritäten in Bezug auf offene Systeme und Netzwerke und das Ethereum-Ökosystem die Zusammenarbeit in diesem Bereich sehr erleichtern würden.”

EY hat die öffentliche, erlaubnisfreie Commit-Chain von Polygon mit den EY-Blockchain-Diensten EY OpsChain und EY Blockchain Analyzer verbunden. EY-Kunden können ihre Geschäftsabläufe mit einer einfachen Konfigurationsänderung auf blockchain.ey.com in Polygon-Netzwerke einbinden. Das wichtigste Polygon-Systemnetzwerk und das wichtigste Polygon-Test- und Entwicklungsnetzwerk sind nun beide direkt von blockchain.ey.com aus zugänglich. Sandeep Nailwal, Mitbegründer von Polygon, sagte:

“Das Engagement von EY für das öffentliche Ethereum-Ökosystem und für offene Standards war ein wichtiger Treiber für die Entwicklung gemeinsamer Ansätze. Kein anderes Unternehmen hat sich in diesem Umfang für das Ökosystem und offene Systeme engagiert und verfügt über so viel technologische Erfahrung wie EY in diesem Bereich.”

Die beiden Unternehmen arbeiten auch zusammen, um genehmigte, private Industrie-Chains zu schaffen, die neue Modelle der Transaktionsüberprüfung nutzen, um die Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken. Diese Chains werden Unternehmen die Sicherheit eines geschlossenen Systems bieten, das eng an das Ethereum-Mainnet angelehnt ist. Dies würde es ihnen ermöglichen, einen zukünftigen Übergang zu öffentlichen Netzwerken schneller und weniger riskant zu gestalten.

Die Nachfrage nach Ethereum-Skalierungslösungen ist in den letzten Monaten angesichts der anhaltend hohen Gebühren für Transaktionen im Mainnet stark angestiegen. So ist der Gesamtwert, der im Polygon-Netzwerk gesperrt ist (TVL), von etwa 1 Milliarde US-Dollar Anfang April auf heute 8,5 Milliarden US-Dollar gestiegen.

Zusammen mit Microsoft und ConsenSys hat EY im März letzten Jahres das auf Unternehmen ausgerichtete Smart-Contract- und Tokenisierungsprotokoll Baseline Protocol eingeführt. Das Protokoll nutzt das Ethereum-Mainnet als Middleware und gewährleistet gleichzeitig einen robusten Datenschutz für Netzwerkteilnehmer. Es bietet Unternehmen die Möglichkeit, in verteilten Netzwerken Transaktionen durchzuführen, ohne sensible Daten an Netzwerkpartner weiterzugeben.

Über Polygon

Polygon, früher bekannt als Matic Network, ist ein Interoperabilitäts- und Skalierungs-Framework für den Aufbau Ethereum-kompatibler Blockchains.

Im Mittelpunkt von Polygons Vision steht Ethereum, eine Plattform, die eine Reihe dezentraler Anwendungen beherbergt, mit denen man virtuellen Welten beitreten, Spiele spielen, Kunst kaufen und an einer Reihe von Finanzdienstleistungen teilnehmen kann. Die vielen Aktivitäten auf der Blockchain haben Ethereum jedoch fast unbrauchbar gemacht, da die Kosten für die Übertragung steigen und der Datenverkehr verstopft wird.

Polygon versucht, einige der Hauptschwächen von Ethereum, wie z.B. den Durchsatz, die schlechte Nutzererfahrung (hohe Geschwindigkeit und verzögerte Transaktionen) und die fehlende Community Governance, durch eine neuartige Sidechain-Lösung zu beheben.

Polygon ist keine einfache Skalierungslösung wie sein Vorgänger Matic Network, der eine Technologie namens Plasma verwendet, um Transaktionen außerhalb der Chain zu verarbeiten, bevor sie auf der Ethereum-Main Chain abgeschlossen werden, sondern eine ganze Plattform, die für den Start interoperabler Blockchains konzipiert ist.

Bild@ Depositphotos

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Wie die Blockchain-Technologie Briefwahlen revolutionieren könnte

Beobachter erwarten für die kommende Wahl ein Rekordergebnis aus Briefwahlen. Doch es gibt Bedenken, die die Blockchain-Technologie lösen könnte.

Der Wahlkampf zur Bundestagswahl geht in die heiße Phase. Während die Kandidaten der einzelnen Parteien noch um die Gunst der Unentschlossenen ringen, wird es wohl in jedem Fall zu einem neuen Rekord kommen: der Beteiligung durch Briefwähler. Schon jetzt melden einige Wahlkreise Rekordzahlen. In Frankfurt am Main teilte etwa der Leiter des Bürgeramts Oliver Becker gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) mit, dass in der hessischen Finanzmetropole bereits 150.000 Briefstimmen abgegeben worden seien – doppelt so viele wie bei der letzten Bundestagswahl, und das zwei Wochen vor der Wahl. Auch Wahlbeobachter aus Nordrhein-Westfalen bemerkten einen deutlichen Anstieg der Beteiligung durch Briefwahlen. Allgemein lag dieser Wert bei der letzten bundesweiten Wahl 2017 bei knapp 28 Prozent. Gegenüber dem ARD-Hauptstadtstudio prognostizierte Michael Kellner, Wahlkampfleiter der Grünen, einen Anstieg der Briefwähler auf 40 bis 50 Prozent.

Und obwohl die Methode der Briefwahlen in Deutschland als sicher gilt, kommt immer wieder Kritik an dem Verfahren auf. So warnte etwa der im Magdeburger Landtag sitzende AFD-Abgeordnete Robert Farle vor “dem größten Wahlbetrug etablierter Parteien”, andere AFD-Mitglieder zeigten sich über “massenhafte Manipulationsmöglichkeiten” besorgt. Beweise konnte die rechtspopulistische Partei dafür bisher nicht vorlegen. Vielmehr scheint man wohl nach Gründen für ein möglicherweise enttäuschendes Wahlergebnis zu suchen – eine ähnliche Strategie konnte man bereits bei der vergangenen US-Wahl von Ex-Präsident Donald Trump beobachten.

Tatsächlich kam es in der Vergangenheit vereinzelt auch in Deutschland zu Betrugsfällen bei Briefwahlen. 2021 geriet eine Stimmenabgabe in Rüsselsheim und Raunheim in die Schlagzeilen, als Unregelmäßigkeiten in einzelnen Wahlkreisen festgestellt wurden. Darüber hinaus ergibt sich bei dem Verfahren ein weiteres Problem. Denn man kann bei der Briefwahl nicht nachvollziehen, ob die Stimme selbstständig, unbeobachtet und unbeeinflusst abgegeben wurde. Diese Defizite versuchen nun verschiedene Projekte mittels Blockchain-Technologie zu lösen.

Briefwahlen über das Internet?

So plant etwa das US-Projekt VoteXX, Briefwahlen ins Internet zu verlagern. Perspektivisch sollen Bürger so in Zukunft über ihre Smartphones abstimmen können, erklärt das XX-Network gegenüber BTC-ECHO:

Eine solche Internet-Fernabstimmung bietet zahlreiche Vorteile: Bequemlichkeit, geringe Kosten, genauere Kennzeichnung der Stimmzettel, schnelle Meldung der Ergebnisse und verbesserte Benutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit, einschließlich Unterstützung für mehrere Sprachen und lange Stimmzettel.

XX-Network gegenüber BTC-ECHO

“Blockchain ein Mittel gegen Hacks und Stimmenkauf”

Laut des Projekts seien solche Systeme bisher aus “Angst vor Hacks und Stimmenverkauf” nicht genutzt worden. Dabei bestehe dieses Problem bei jeder Art der Fernwahl, einschließlich Briefwahlen. Diese Herausforderungen will VoteXX auf zweierlei Art lösen. Zum einen schütze die Blockchain vor Malware-Angriffen von außen.

Jeder beteiligte Computer muss sich einem digitalen Prüfpfad verpflichten, indem er ihn ausdruckt oder postet, ohne dabei zu verraten, wie die Menschen gewählt haben. Wähler und Prüfer kontrollieren dann alles von Anfang bis Ende und bestätigen die Richtigkeit der Ergebnisse. Diese Strategie stellt das Malware-Problem auf den Kopf.

XX-Network gegenüber BTC-ECHO

Die Schadsoftware müsste folglich jeden Computer kontrollieren, der jemals auf die Daten zugegriffen hat. Zum anderen würde das Problem des Stimmenkaufs laut eigener Aussage ebenfalls entfallen, da eine Umkehrung der Stimme auch nach Stimmenabgabe weiterhin möglich wäre. Dem Stimmenkäufer sei so keine komplette Sicherheit geboten, dass das Votum auch in seinem Interesse verläuft. Hierbei setzt VoteXX auf einen sogenannten “Flip-Code”, der bei der Registrierung dem Wähler ausgegeben wird und für die Änderung der Stimme verwendet werden kann.

Richtig praxisreif ist das Projekt allerdings noch nicht. So gibt es aktuell noch keine Verhandlungen mit zuständigen Behörden. Als nächsten Schritt plant VoteXX das System zunächst bei Universitätswahlen in den USA einzusetzen. Ob man dann auch Briefwahlen mit dem eigenen Konzept digitalisieren kann, wird sich zeigen.

Bis zur Marktreife ist es in jedem Fall noch ein weiter Weg.

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