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Bitcoin-Halbierung: die Rettung vor einem Bärenmarkt ?

Der nächste Schritt zur Reduzierung der Belohnungen des Minings, die für Mai 2020 geplant ist, wird erwartet. Viele Trader und Investoren sind sich nicht einig über die wahrscheinlichen Auswirkungen. Sämtliche Erwartungen sind nun auf die Halbierung in sieben Monaten gerichtet. 

Lässt sich eine weitere Bärenmarktkrise mit der Halbierung verhindern?

Mit der Bitcoin-Halbierung, bei der die Anzahl der an die Miner ausgeschütteten Bitcoins halbiert wird, dürfte im Allgemeinen einen großen Einfluss auf den Bitcoin-Preis haben, auch wenn niemand genau weiß, wie dieser Einfluss aussehen wird. Die Woche ist BTC von einer Abwärtsbewegung geprägt. Die Tatsache, dass es dem Bitcoin BTC nicht gelungen ist, den Widerstand über 8.400 US-Dollar wieder zu brechen, sorgte erneut zu einem Rückgang.

Aus historischer Sicht kam es zu bedeutenden Rallyes vor diesem Ereignis. Dies war sicher auch bei dem kleinen Bruder Litecoin in diesem Jahr der Fall, der in sechs Monaten um 380 Prozent zulegte. Über die Bedeutung der Halbierung und wie sie sich auf die Belohnungen der Miner auswirken wird, hat der Trader und Analyst “CryptoWelson” seine Ansicht geäußert.

“1.800 Bitcoins werden pro Tag abgebaut. Dies entspricht einem Wert von 15 Millionen US-Dollar, die täglich an den Markt verkauft werden. Im Mai 2020 halbiert sich die Blockbelohnung auf 6,25 BTC, was bedeutet, dass 7,5 Mio. USD weniger benötigt werden, um die BTC der Miner aufzunehmen.”

Mit der bevorstehenden Mining des 18-millionsten im Umlauf befindlichen Bitcoins wird deutlich, dass das Angebot geringer wird und neue Bitcoins immer knapper werden. In diesem Fall wird es vor allem nach der Halbierung der Blockbelohnungen immer weniger werden. Zu beachten ist auch, dass bereits 85,7 Prozent aller Bitcoins gewonnen wurden.

Dabei wird der Bitcoin-Preis durch Angebot und Nachfrage bestimmt, was im nächsten Jahr zu einem Anstieg kommen dürfte. Die Institutionen sind eindeutig an dem digitalen Asset interessiert, das sich in diesem Jahr zu den traditionellen Anlagen gefestigt hat.

Quellenangaben: newsbtc
Bildquelle: Pixabay

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Bauwens Gruppe investiert in Blockchain-Immobilien-Pionier Fundament Group

Die als Herausgeber des ersten BaFin-regulierten Security Token Offerings (STO) für Immobilien bekannte Fundament Group hat den deutschen Immobilienverwalter Bauwens als Investor gewinnen können. Dies teilte die Fundament Group am 9. Oktober gegenüber Cointelegraph per Pressemitteilung mit.

STO-Pionier kooperiert mit Immobilienverwalter

Wie die Fundament Group schreibt, will Bauwens mit dem Engagement seine “Expertise im innovativen neuen Geschäftsfeld der Digitalisierung von Immobilieninvestments” erweitern. Die Fundament Group bekomme durch die Beteiligung einen “starken Partner im Immobilien- und Projektentwicklungsmarkt und Zugriff auf eine umfangreiche Projektpipeline in Deutschland”.

Wie Bauwens-Geschäftsführer Alexander Jacobi andeutet, könnten in Zukunft über die Fundament Group Immobilienanteile des Unternehmens per STO auf die Blockchain wandern und darüber vermarktet werden:

“Wir unterstützen Fundament mit unserer Immobilien- und Digitalisierungs-Expertise und sehen zudem in Security-Tokens eine interessante Option für den Vertrieb unserer Immobilien. Mit unserem Investment in Fundament wollen wir uns nachhaltig in diesem entstehenden Marktsegment positionieren.”

Immobilien auf der Blockchain

Die Fundament Group hatte im Juli von der BaFin die Erlaubnis zur Durchführung des ersten auf Immobilien basierenden Security Token Offerings (STO) Deutschlands erhalten. Wie die Fundament Group in der Pressemitteilung schreibt, hat der Verkauf der ersten tokenisierten Immobilienanleihe mit einem Emissionsvolumen von 250 Mio. Euro inzwischen begonnen.

Auch in anderen Ländern arbeiten Krypto-Pioniere an der Digitalisierung von Immobilien-Anteilen über STOs. Eine Kooperation des Handelsriesen Sumitomo Corporation mit der lokalen Kryptowährungsbörse bitFlyer arbeitet an einer Dachplattform für die Verwaltung von Immobilien über Security Token.

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Schweizer Joint-Venture lanciert Blockchain-Verrechnungsplattform für Eigenstrom

Die Schweizer Unternehmen PostFinance und Energie Wasser Bern (EWB) stellen mit der von ihnen gegründeten Ormera AG eine Plattform für die Blockchain-gesteuerte Verrechnung selbstproduzierter Energie bereit. Dies gab EWB am 14. Oktober per Pressemitteilung bekannt.

Blockchain-Plattform für Energieversorger und Hausverwalter

Die von Ormera betriebene Blockchain-Plattform richtet sich primär an Energieversorgungsunternehmen, Energie- und Immobiliendienstleister sowie Liegenschaftsverwaltungen, die durch selbsterzeugten Strom ihre Kosten senken wollen. 

Möglich werde dies aufgrund des bereits in 2018 in Kraft getretenen Energiegesetzes der Schweiz, welches Hauseigentümern den “Zusammenschluss zum Eigenverbrauch” (ZEV) erlaube. Auf dem Dach von Liegenschaften erzeugter Solarstrom kann seitdem direkt an Bewohnerinnen und Bewohner einer Liegenschaft verkauft werden.

Die Ormera-Plattform soll dafür eine intelligente Verrechnungsplattform bereitstellen, welche automatisch einen Abgleich zwischen aus dem Netz abgerufenen Strom und selbst erzeugter Energie ermöglicht. Zu den technischen Details der auf dem Internet der Dinge (IoT) basierenden Blockchain-Plattform schreibt EWB:

“Sie verknüpft intelligente Stromzähler – sogenannte Smart Meter – als Komponenten des Internet-of-Things mit der Blockchain. Dort werden die Stromproduktions- und Verbrauchsdaten gespeichert, für die automatische Abrechnung aufbereitet sowie zur Verrechnung genutzt. Die hierfür verwendete Blockchain-Technologie bietet die ideale Basis, um Daten transparent, vertrauenswürdig und sicher zu speichern und weiterzuverarbeiten.”

Ähnliche Projekte in Deutschland

Die dezentrale Verrechnung von Eigenstrom gilt als klassischer Anwendungsfall der Blockchain-Technologie und wird auch in Deutschland bereits erforscht und getestet. Der von Stromdao entwickelte Grünstromindex bietet in mehreren Pilottests Anbietern und Nachfragern bereits jetzt ein Blockchain-Verfahren zur Optimierung der Einspeisung und Entnahme von Ökostrom. Der Freistaat Bayern erwägt die Einrichtung einer regionalen Stromhandelsplattform auf Basis von Blockchain-Technologie, welche ähnlich funktionieren könnte.

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Südkorea will Außenhandel bis 2021 komplett auf Blockchain umstellen

Die südkoreanische Regierung will ein Programm zur Digitalisierung des Internationalen Zahlungsverkehrs ins Leben rufen, um die Kosten für den Außenhandel durch Blockchain-Technologie drastisch zu reduzieren.

Exportkosten sollen deutlich gesenkt werden

Am 14. Oktober hat Südkoreas Finanzminister Hong Nam-ki einen Plan zur Digitalisierung des Außenhandels vorgestellt. Dieser sieht vor, dass moderne Technologien wie Big Data, Künstliche Intelligenz und Blockchain dazu genutzt werden, um den gesamten internationalen Zahlungsverkehr des südkoreanischen Außenhandels bis 2021 zu digitalisieren. Dahingehend erklärt der Finanzminister:

„Wir wollen eine digitale Handelsplattform aufbauen, die den gesamten Export abwickeln soll, angefangen von Vertragsschließung und Finanzierung bis hin zu Logistik und Verzollung.“  

Im Zuge dessen richtet die Regierung auch eine gesonderte Stiftung ein, die besonders den Onlinehandel bewerben soll und zudem dafür sorgen soll, dass Zeit und Kosten bei der Abwicklung des internationalen Zahlungsverkehrs deutlich reduziert werden.

Chung Seung-il, der stellvertretende Wirtschaftsminister des Landes, ergänzt, dass Südkorea sich mit diesen Bemühungen zu einem Marktführer für digitalen Handel aufschwingen will und dadurch den heimischen Export bedeutend stärken will:

„Wir wollen den Außenhandel attraktiver machen, indem wir alle für die Abwicklung von Handelsgeschäften relevanten Informationen an einer Stelle zusammenfließen lassen.“

Südkoreas Wirtschaft findet Gefallen an Blockchain

Wie Cointelegraph am 11. September berichtet hatte, hat Union Mobile, einer der größten Mobilfunkanbieter Südkoreas, ein Blockchain-Projekt namens ELYNET angekündigt. Das Projekt soll den Mobilfunk für Nutzer kosteneffizienter machen, indem zum Beispiel Roaming-Gebühren dadurch entfallen würden.

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Proof of Trust will mit IBM Smart Contracts validieren

Proof of Trust arbeitet gemeinsam mit dem Technologie-Riesen IBM an einer Möglichkeit für die Validierung von Smart Contracts. Dazu greift sie auf externe Validatoren zurück.

Aufgrund der Skalierbarkeit der IBM Blockchain hat sich Proof of Trust für IBM als Partner entschieden. Die IBM-Blockchain soll die Skalierung des Proof-of-Trust-Algorithmus in der Public oder Private Cloud verbessern. Dadurch ist eine Implementierung auch in der Redhat Openshift, Azure, AWS und IBM Cloud gewährleistet.

In der Mitteilung von Proof of Trust heißt es, dass die Entwicklung des Proof-of-Trust-Protokolls abgeschlossen sei. Das Unternehmen arbeite nun mit IBM zusammen, um die Benutzeroberfläche auszubauen und zukünftige Anwendungen zu entwickeln. Die Entwicklung werde mit der Fertigstellung der Proof of Trust dApp abgeschlossen, die für Februar 2020 angesetzt ist. IBM entwickelt zusammen mit verschiedenen Unternehmen neue Blockchain-Anwendungen unter anderem im Bereich der Logistik und der Reisebranche.

Die IBM-Blockchain-Plattform nutzt Hyperledger für den Ausbau von Blockchain-Netzwerken in Unternehmen. Die kostenlose IBM-Blockchain-Plattform VS Code Extension for Hyperledger Fabric soll Unternehmen bei der Entwicklung, dem Testen und Debuggen von Smart Contracts und Client-Anwendungen helfen. Auch hinsichtlich der Kompatibilität soll die IBM Blockchain Vorteile bieten. Jede erstellte Komponente, die auf der IBM-Blockchain-Plattform basiert, erzeugt Hyperledger-Fabric-kompatible Artefakte.

Für Kevin Gill, Technischer Direktor der IBM Global Business Services, stellen Smart Contracts eine wichtige Technologie für Unternehmen dar:

Da Smart Contracts und die Blockchain-Technologie die Interaktion von Kunden und Unternehmen verändern, ist es wichtig, Vertrauen in Daten aufzubauen. Unternehmen versuchen heute, Daten als Assets zu verwalten, weshalb es wichtig ist, dass die Datenquellen vertrauenswürdig und überprüfbar sind.

Warum Proof of Trust?

Die Blockchain-Technologie bietet eine unveränderliche gemeinsame Aufzeichnung von Ereignissen und Transaktionen. Aber was passiert, wenn die ursprünglichen Daten, die in die Blockchain eingegeben werden, unzuverlässig sind?

Proof of Trust zielt nach eigenen Angaben darauf ab, dieses Problem durch die Bereitstellung eines digitalen Protokolls auf der Grundlage eines verteilten Konsens zu lösen. Auf seiner Plattform hat das Unternehmen einen Anti-Collusion-Algorithmus entwickelt, der Sicherheitsrisiken bei Smart Contracts ausschließen soll. Diese Technologie validiert die Authentizität von Daten mit verifizierten Experten, bevor sie in die Blockchain aufgenommen und zur Ausführung von Smart Contracts verwendet werden.

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Analysten: „Druck auf Libra könnte für Chinas Digitalwährung den Weg frei machen“

Analysten der Investmentbank RBC Capital Markets warnen, dass der politische Druck auf Facebook Libra dafür sorgen könnte, dass China freies Feld hat, um die eigene Zentralbank-Digitalwährung als Marktführer in Schwellenländern zu etablieren.

China intensiviert Entwicklung seiner Digitalwährung

Wie das Finanzmagazin Markets Insider am 15. Oktober berichtet, sind die RBC Analysten überzeugt davon, dass China die Entwicklung seiner Zentralbank-Digitalwährung nach der Ankündigung von Libra intensiviert hat. So mahnte die RBC zuletzt in einem Rundschreiben:

„Wenn die amerikanischen Aufsichtsbehörden Libra zum Scheitern bringen und gleichzeitig keine förderlichen Rahmenbedingungen für Krypto-Innovationen schaffen, dann könnte China dadurch in bester Position sein, um mit der eigenen Digitalwährung zum Marktführer in Schwellenländern zu werden.“

US-Finanzminister Steven Mnuchin sieht derweil kein Fehlverhalten der Politik und führt den jüngsten Exodus von potenziellen Libra Investoren darauf zurück, dass das Facebook Projekt schlicht nicht die hohen regulatorischen Auflagen hinsichtlich der Geldwäschebekämpfung erfüllen kann:

„Wenn Facebook unsere Standards zur Bekämpfung von Geldwäsche oder die Standards der FinCEN nicht einhalten kann, dann müssen wir rechtliche Maßnahmen gegen das Projekt einleiten. Ich denke die etwaigen Partner haben gemerkt, dass das Projekt diesen Standards noch nicht gerecht wird, weshalb sie sich vorerst zurückgezogen haben.“

Nichtsdestotrotz gehen die RBC Analysten davon aus, dass viele Unternehmen weiterhin daran interessiert sind, an Libra mitzuwirken, auch die vermeintlichen Aussteiger könnten unter Umständen eine Rückkehr wagen:

„Wenn es klare gesetzliche Vorgaben gibt, die Libra einen erfolgreichen Start ermöglichen, dann wäre es nicht verwunderlich, wenn einige Unternehmen wieder in das Projekt zurückkehren.“

Bitcoin die bessere Alternative?

Der US-Politiker Warren Davidson hat derweil einen ganz anderen Vorschlag, indem er meint, dass Facebook viel lieber Bitcoin (BTC) in die eigene Plattform integrieren solle, als an einer firmeneigenen Kryptowährung zu arbeiten. Dementsprechend kann er dem Streit um den Stablecoin auch etwas Positives abgewinnen, da Facebook Libra, seiner Meinung nach, die Probleme hervorhebt, die ohnehin von dem sozialen Netzwerk ausgehen.

So würden sich dieselben gesellschaftspolitischen Fragen auftun, die sich zuletzt verstärkt im Bezug auf die sozialen Medien gestellt haben:

„Facebook filtert bereits Inhalte. Einige nennen das Zensur und andere finden wiederum gut, dass sie damit gegen Hass und Hetze vorgehen […] Das wirft jedoch die Frage auf, ob wir einen Meinungsfilter oder Meinungsfreiheit wollen. Genauso stellt sich die Frage, ob wir Zahlungsfreiheit oder einen Zahlungsfilter wollen.“

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#729 Ripple investiert in Bitso, Zentralbank Chef verteidigt Libra & Libra Association Charta

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 729. Heute geht’s um folgende Themen: Ripple investiert in größte Bitcoin-Börse Mexikos, Englischer Zentralbank-Chef verteidigt Facebook Libra & Libra Association unterzeichnet Charta in Genf.

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1.) Ripple investiert in größte Bitcoin-Börse Mexikos
https://www.btc-echo.de/ripple-investiert-in-groesste-bitcoin-boerse-mexikos/

2.) Englischer Zentralbank-Chef verteidigt Facebook Libra
https://de.cointelegraph.com/news/bank-of-england-governor-carney-defends-facebooks-libra-stablecoin

3.) Libra Association unterzeichnet Charta in Genf
https://bitcoin-kurier.de/libra-association-unterzeichnet-charta-in-genf/

4.) Bitcoin Informant bei iTunes als Podcast
http://ppq6xp.podcaster.de/bitcoin-informant.rss

5.) Der Bitcoin Informant Inside Telegram Kanal
https://t.me/bitcoininformant

Top 10 Kryptowährungen am 16.10.19 um 09:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis “Bitcoin-Informant” Koray

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Ford testet Blockchain-Geofencing-Lösung für Umweltzonen in Großstädten

Der deutsche Automobilhersteller Ford setzt in einem Feldversuch für das Geofencing bei Fahrzeugen auf Blockchain-Technologie, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung vom 15. Oktober.

Automatische Steuerung von Plug-in-Hybriden

Bei dem auf zwölf Monate angesetzten Test werden zehn Plug-in-Hybrid-Modelle von Ford mit einem GPS-Empfänger und Internetanbindung ausgestattet und an ein Blockchain-System angeschlossen. Zur genauen Funktionsweise schreibt Ford:

“Sobald das Fahrzeug in eine Umweltzone einfährt, wird automatisch der rein Batterie-elektrische Antrieb aktiviert. Zugleich zeichnet das System genau auf, wann der Wagen in eine Umweltzone einfährt und sie wieder verlässt. Die emissionsfrei zurückgelegten Wege werden auf diese Weise dokumentiert und dann fälschungssicher in einer Blockchain abgelegt, wo sie alle Projektbeteiligten anonymisiert einsehen und analysieren können.”

Bei dem Feldversuch will Ford testen, wie gut sich die Fahrzeuge mit Hilfe der Geofencing-Technologie in Echtzeit an veränderte Rahmenbedingungen anpassen können. Statt sich nach starren Umweltzonen zu richten, sollen sich die vernetzten Plug-in-Hybride an temporär gelockerte oder verschärfte Beschränkungen orientieren. 

Blockchain als dezentrale Datenablage

Wie Ford weiter ausführt, wird bei dem Feldversuch Blockchain-Technologie primär zu Dokumentationszwecken eingesetzt werden:

“Die Blockchain-Technologie, die wir hier in Köln testen, ermöglicht den Projektpartnern eine sichere Dokumentation der gefahrenen ,grünen‘ Kilometer und ist somit eine hervorragende Ergänzung zu unserem PHEV-Pilotprojekt.”

Wie andere Autobauer experimentiert Ford bereits länger mit Blockchain-Technologie. Im März 2018 meldete Ford ein Patent für ein Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikationssystem an. Im MOBI-Konsortium engagiert sich Ford mit anderen Automobilherstellung bei der Entwicklung eines Blockchain-Standards zur Identifikation von Fahrzeugen. Ein erster Test gemeinsam mit BMW, General Motors, Renault und Honda ist für nächsten Monat geplant.

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Dubai goes Blockchain: Großbank engagiert sich bei der „digitalen Seidenstraße“

Ziel der „digitalen Seidenstraße“ ist es, Handelshemmnisse zwischen Partnern in der Region mittels Blockchain-Technologie und Automatisierung von Prozessen zu beseitigen. Laut der Absichtserklärung soll die von Dubai kontrollierte Emirates NBD dafür Handelsfinanzierungsleistungen zur Verfügung stellen.

Emirates NBD war der erste in der Region, der einen Blockchain-Anwendungsfall für Handelsfinanzierungen erfolgreich erprobt hat, und wir freuen uns darauf, unsere Expertise und Unterstützung für die Initiative Digital Silk Road zur Verfügung zu stellen. Wir arbeiten an einer gemeinsamen Vision von einer nahtlosen Handelsfinanzierung für alle Beteiligten, die dazu beitragen wird, Dubais Position als führende und effiziente Drehscheibe für den weltweiten Handel weiter zu stärken,

kommentiert Hesham Al Qassim, Managing Director bei Emirates NBD die Kooperation gegenüber SG. Die Bankengruppe erprobt die Blockchain-Technologie bereits seit mehreren Jahren. Im Frühjahr 2018 lancierte Emirates NBD mit „Cheque Chain“ eine Blockchain-basierte Lösung, die fälschungssichere Schecks garantieren soll.

Dubai: Von der Öl- zur Blockchain-Nation

Das Emirat hat sich im weltweiten Vergleich als besonders blockchainaffin positioniert. Im Gegensatz zu kleinen Staaten und Steueroasen, die mangels natürlicher Ressourcen ihr wirtschaftliches Heil im Krypto-Sektor suchen, gehört Dubai als Teil der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) zu den größten Öl-Exporteuren der Welt. Um auch für das Post-Öl-Zeitalter gewappnet zu sein, verfolgen die Emirate eine offensive Digitalisierungsstrategie. Die Blockchain gehört zu den Zukunftstechnologien, denen Dubai und die VAE dabei besondere Aufmerksamkeit schenken. Vor diesem Hintergrund hat Dubai etwa im Mai 2019 ein nationales Blockchain-Register für Hypotheken eingeführt. Darüber hinaus hat das Finanzministerium des Emirats bereits im Herbst 2018 die Blockchain-Technologie in seine Zahlungs- und Abgleichprozesse eingebunden.

Mit seinem Blockchain-Engagement befindet sich Dubai auf der arabischen Halbinsel unterdessen in bester Gesellschaft. So verfolgt etwa Abu Dhabi den Plan, ein blockchainbasiertes Grundbuch einzuführen. Auch Öl und Blockchain will Abu Dhabi miteinander vereinen: Die Nationale Ölgesellschaft Abu Dhabis erprobt den Einsatz der Technologie für die Überwachung der Lieferketten des „schwarzen Goldes“. Darüber hinaus existieren Pläne für eine gemeinsame Kryptowährung für Saudi Arabien und die Vereinigten Arabische Emirate.

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FC Bayern München tritt der Blockchain bei

Der deutsche Club FC Bayern München hat als erster Fußballverein einen Lizenzvertrag mit der blockchainbasierten digitalen Sammelplattform Stryking Entertainment unterzeichnet.

FC Bayern München tritt der Blockchain bei

Bayern München ist der erste Partner für ein neues blockchainbasiertes Projekt des Fan-Engagement- und Monetarisierungsunternehmens Stryking Entertainment.

Stryking, eine Tochtergesellschaft des in Hongkong ansässigen Handyspielentwicklers Animoca Brands, hat eine Lizenzpartnerschaft mit Bayern zur Herstellung und zum Vertrieb digitaler Sammlerstücke auf Basis seiner Spieler unterzeichnet. Bayern wird Teil einer globalen Plattform für blockchainbasierte digitale Sammlungen rundum populäre Sportlizenzen sein.

Das Fantasy-Sport-Herausforderungssystem, das Stryking für sein Football-Stars”-Spiel entwickelt hat, bietet den digitalen Sammlern ein Gameplay, das es den Fans ermöglicht, nicht fungible Token-Playerkarten von echten Sportstars in besonderen Herausforderungen zu verwenden, um gegeneinander anzutreten.

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Die Benutzer können mit ihren Spielerkarten virtuelle Reihen bilden und gegen die Reihen anderer Benutzer spielen, wobei die Ergebnisse auf der Grundlage von realen Ergebnissen oder historischen Daten berechnet werden. Mit diesem Mechanismus können Nutzer den Wert ihrer Spielerkarten erhöhen, die sie dann auf dem Marktplatz verkaufen können.

Dirk Weyel, Gründer und CEO von Stryking Entertainment, kommentierte:

“Der FC Bayern ist einer der größten Fußballvereine der Welt und seine Fans rund um den Globus sollten auf den ersten Vorverkauf mit seltenen Karten ihrer Lieblingsstars achten. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir die Plattform um weitere Fußballlizenzen und andere Sportarten erweitern. Unsere Vision ist es, ein wahrhaft globales Zentrum zu schaffen, in dem sich Sportfans treffen, um zu sammeln und zu handeln sowie mit ihren digitalen Sammlerstücken zu spielen.”

Bayern ist nicht der einzige Fußballverein, der mit Blockchain verbunden ist. Es gibt mehr europäische Teams, die sich für digitale Token entscheiden. Riesige Clubs wie Juventus, Paris Saint-Germain (PSG), AS Roma und Benfica nutzen bereits auf die eine oder andere Weise Kryptowährung.

Quellenangaben: Bitcoinist
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