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Social Media Revolution: Blockchain ist die Zukunft Twitters

Die Blockchain-Technologie revolutioniert nicht nur das Finanzsystem, sondern auch im Bereich Social Media findet ein starker Umschwung zur Dezentralisierung statt. Der CEO von Twitter, Jack Dorsey, kann sich die Zukunft Twitters nicht ohne Blockchain vorstellen.

Am Freitag, dem 25. September, hat der Twitter-CEO Jack Dorsey genauere Informationen zu zukünftigen Business-Plänen der Social Media Plattform bekannt. gegeben. Bei seiner Rede am Virtual Oslo Freedom Forum betonte der bekennende Bitcoin-Fan, dass die Blockchain-Technologie eine zentrale Rolle in der Zukunft von Twitter spielen wird.

Blockchain und Bitcoin ermöglichen eine Welt, in welcher Content für immer existieren wird. Wir sind nicht mehr im Content-Hosting Business, wir sind im Entdeckungs-Business.

Verantwortlich macht man hierfür die gemeinnützige Organisation Blue Sky. Diese wird ein öffentliches Blockchain-Protokoll erstellen. Alle Nutzer sollen berechtigt sein, zu diesem Protokoll beizutragen und alle Daten werden öffentlich zugänglich gemacht. Das steht im starken Kontrast zu dem zentralisierten Twitter, das man heute kennt: Momentan hostet die Social-Media-Plattform lediglich Content auf ihrer Homepage.

Dorsey erwähnte, dass die gemeinnützige Organisation noch mindestens 5 Mitarbeiter für die Erstellung der öffentlichen Blockchain einstellen möchte.

Sicherheit Twitters hat höchste Priorität

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Blue Sky ist eine Firma, die unabhängig von Twitter ist und sich darauf fokussiert, ein Klient Twitters zu werden. Man wolle einen „überzeugenden Service“ anbieten, auf den jeder zugreifen kann und zu dem jeder beitragen kann.

Diesen Umschwung zur Dezentralisierung sieht man am ehesten an Netzwerken wie Bitcoin und anderen Blockchain-Protokollen. Diese Netzwerke bestehen nicht mehr aus zentralisierten Dienstleistern, sondern vielen verschiedenen gleichrangigen Teilnehmern. Das legt die Macht und Verantwortung in die Hände des Individuums und Kollektivs.

Für einen offenen Diskurs sei es dabei von größter Wichtigkeit, die Identität der Nutzer von dezentralisierten Netzwerken abzusichern. Um Bots und Propaganda entgegenzuwirken, konzentriert sich Twitter hierbei verstärkt auf die Nutzung von Machine-Learning-Technologien.

Weiterhin betonte der Twitter-CEO den Unterschied zwischen Anonymität und Pseudonymität, auch Künstlername oder Alias genannt. Eine aufgebaute Identität wolle man bei Twitter „definitiv beschützen“.

Die Sicherheit von Netzwerken wird immer ein Rennen sein: Ein Katz-und-Maus-Spiel. Je mehr Verantwortung man hierbei dem Individuum zuschreiben kann, desto sicherer wird das Netzwerk letztendlich sein, so Jack Dorsey. Auf diese Weise will man Angriffe wie im Juli diesen Jahres um alle Mittel verhindern. Hier verschaffte sich ein 17-jähriger Hacker Zugang zu prominenten Twitter-Accounts und nutzte deren Namen, um Unwissende mit Fake-Giveaways in die Falle zu locken.

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EY bringt neues Analysetool für Bitcoin-Transaktionen und On-Chain-Daten auf den Markt

Das Big-Four-Wirtschaftsprüfungsunternehmen EY hat eine neue Lösung für die Untersuchung von On-Chain-Daten, darunter auch Bitcoin (BTC)-Transaktionen, eingeführt.

Die neue Explorer- und Visualizer-Lösung ist Teil der EY Blockchain Analyzer-Produktreihe. Laut einer Ankündigung vom 27. September ist die Beta-Version nun für Privatleute kostenlos erhältlich. 

EY sagte auch, dass die Lösung bald als Service auf seiner Blockchain-Webseite angeboten werde.

Benutzer können damit Suchen machen und die Visualisierungstechnologie nutzen. Prüfungsteams können On-Chain-Daten damit untersuchen und nachverfolgen. Dabei können sie nach bestimmten Transaktionen, Adressen und Blöcken suchen. Sie können dann die gesammelten Daten zum Zwecke des Risikomanagements im Bereich Recht, Compliance- und Betrug analysieren. 

Andrew Gordon, Leiter für globale Forensik und Integritätsdienste bei EY, sagte, die Explorer- und Visualizer-Lösung werde die Finanzberichterstattung für Blockchain-Transaktionen bequemer machen. Die Lösung werde dabei helfen, „potentielle Ausreißer und mögliche betrügerische Aktivitäten hervorzuheben“, fügte er hinzu.

EY hat außerdem eine neue Beschaffungslösung auf seiner OpsChain-Plattform namens EY OpsChain Network Procurement eingeführt. Unternehmen können damit geschützt und sicher Ende-zu-Ende-Beschaffungen auf der Ethereum-Blockchain durchführen.

Die Lösung ist derzeit als kostenlose Beta-Version verfügbar und soll Geschäftsprozesse von Warenwirtschaftssystemen auf gemeinsam genutzte, Blockchain-basierte Smart Contracts verlagern. So können Volumen und globale Ausgaben automatisch verfolgt werden. Die Lösung soll Käufern und Verkäufern auch dabei helfen, Parität herzustellen, und weltweit gleiche Bedingungen und Preisen anzubieten.

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#979 Venezuela nationaler Bitcoin Mining Pool, NFT Rarible im Trend & DeFi Hype Start

Hey Informanten,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 979. Im heutigen Video geht’s um folgende Themen: Venezuela plant nationalen Bitcoin Mining Pool, NFT Rarible bald Konkurrenz für Onlyfans & DeFi Hype hat erst begonnen.

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1.) Venezuela plant nationalen Bitcoin Mining Pool
https://www.btc-echo.de/venezuela-plant-nationalen-bitcoin-mining-pool/

2.) NFT: Avanciert Rarible zur tokenisierten Version von OnlyFans?
https://bitcoin-kurier.de/nft-avanciert-rarible-zur-tokenisierten-version-von-onlyfans/

3.) DeFi hype has just begun says Neo founder
https://cointelegraph.com/news/defi-hype-has-just-begun-says-neo-founder

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Top 10 Kryptowährungen am 28.09.20 um 9:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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Schon vorbei? – Neo Gründer sieht „DeFi-Hype“ erst am Anfang

Der Hype um die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) ebbt nicht ab, sondern wird sogar stärker, wie Neo Gründer Da Hongfei am 25. September im Livestream mit China Hub feststellte.

Wie Da in diesem Zusammenhang erklärt, haben die DeFi in nur wenigen Jahren eine Entwicklung durchlaufen, für die das traditionelle Finanzwesen mehrere Jahrhunderte brauchte. So experimentieren DeFi-Projekte inzwischen mit allen möglichen verschiedenen Finanzprodukten und Dienstleistungen. Dahingehend führte er aus:

„Krypto-Sparen, Krypto-Kreditvergabe, dezentralisierte Handelsplattformen, Versicherungen und alle möglichen Arten von Derivaten gibt es inzwischen bei DeFi. Die grundlegende Infrastruktur der DeFi ist solide, im nächsten Schritt müssen nun weitere Anwendungen und Innovationen folgen.“

Laut Da haben die DeFi viele neue Wege im Bereich der Finanzdienstleistungen eröffnet, darunter neuartige Finanzprodukte, die es den Anlegern ermöglichen, jederzeit ihr Guthaben auszubuchen. Dementsprechend ist sich der Neo Gründer sicher, dass die DeFi einen großen Einfluss auf die Zukunft der gesamten Wirtschaft haben werden. So ist er gar der Überzeugung, dass Banken irgendwann überflüssig werden. In China könnte dieses Szenario langsam bereits Realität werden, wie Da erklärt:

„Die chinesische Bevölkerung ist schon auf diesem Weg und befasst sich immer weniger mit den Banken, sondern nutzt stattdessen immer mehr Alipay und WeChat für Zahlungen.“

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Blockchain – Revolution für das Gesundheitswesen

Neue Technologien wie Blockchain können sowohl Ärzten als auch Patienten helfen, das Beste aus ihrer Implementierung herauszuholen.

Ein Gastbeitrag von Reiner Schmidt: Heute Rentner, Künstler und Hobby-Astrologe möchte der gelernte Bankkaufmann, Alt-Hippie, Globetrotter und langjährige Qualitätsmanager einen ganz anderen, ungewohnten Blick auf Krypto, Blockchain und die neue Zeit werfen.

Vor 2009 waren Kryptowährungen und Blockchain keine allgemein bekannten Begriffe. Seit ihrer Veröffentlichung als Open-Source-Software ist die zugrunde liegende Technologie jedoch zu einem entscheidenden Treiber für verschiedene Branchen geworden, darunter Finanzen, Ingenieurwesen, Landwirtschaft und auch im Gesundheitswesen. Die Größe der Blockchain-Industrie wird voraussichtlich 2023 beeindruckende 23,3 Milliarden US-Dollar erreichen.

Blockchain schafft Vertrauen

Obwohl die Gesundheitsbranche seit ihrer Gründung auf der Qualität der Patientenvertraulichkeit bestand, wird sie seit vielen Jahren von unzureichender Sicherheit und Hacking von Patientenakten geplagt. Viele Angehörige der Gesundheitsberufe waren aufgrund eines Verstoßes gegen die Gesundheits-Datensicherheit sogar Rechtsstreitigkeiten ausgesetzt.

Mit der Anpassung der Blockchain-Technologie können nicht nur Patientenakten in der Blockchain gespeichert werden, sondern Patienten können auch entscheiden, wer auf ihre Informationen zugreifen darf. Auf diese Weise wird die Verantwortung von der medizinischen Fachkraft wahrgenommen, Verstöße gegen die Gesundheitsinformationen des Patienten können leicht zurückverfolgt werden, und der unbefugte Zugriff Dritter auf vertrauliche Informationen kann verhindert werden.

Blockchain verhindert medizinische Fehler

Eine von den Experten für Patientensicherheit der Johns Hopkins Universität veröffentlichte Studie legt nahe, dass in den USA jedes Jahr über 250.000 Menschen an medizinischen Fehlern sterben. Dies ist besonders alarmierend, wenn man die häufigste Todesursache in den USA betrachtet – die Herzkrankheit, die jährlich für etwa 647.000 Todesfälle verantwortlich ist.

Blockchain-Daten können nur hinzugefügt, nicht gelöscht werden. Genau so sollte die Speicherung von Gesundheitsinformationen funktionieren. Ärzte können von ihrem ersten Krankenhausbesuch an auf die historischen Krankenakten ihrer Patienten zugreifen. Dr. David Classen, Chief Medical Information Officer bei Pascal Metrics, gab in einem Interview zu, dass das Pflegesystem zersplittert sei. Er fuhr fort:

Alle Tools, mit denen Patienten ihre Gesundheitsbedürfnisse verwalten können, werden eine entscheidende Rolle spielen.

Blockchain hat das Dilemma der Fehler effektiv gelöst und die Patientenakten digitalisiert.

Mit DLT gegen Medikamentenfälschung

Ungefähr 10 Prozent der weltweit im Umlauf befindlichen Medikamente sind Fälschungen, in einigen Ländern können es bis zu 80 Prozent sein. Gefälscht bedeutet: Die „Medikamente“ enthalten einen gestreckten oder gar keinen Wirkstoff oder ein lebensgefährdendes Substitut. Dies führt zu erheblichen Umsatzeinbußen bei den ehrlichen Marktteilnehmern, aber noch viel schlimmer: jährlich sterben laut Schätzung eine Million Patienten an der Einnahme von gefälschten Medikamenten.

Der Pharmakonzern Merck KGaA und der Blockchain-Spezialist CryptoTec AG haben deshalb gemeinsam eine Lösung gegen gefälschte Medikamente auf Blockchain-Basis entwickelt, um Fälschungen zu identifizieren und ihrer Verbreitung entgegenzuwirken. Ein mehrschichtiger Fälschungsschutz, der die Stärken von sicherer Verschlüsselung mit Blockchain–Technologie und unfälschbaren physikalischen Sicherheitsmerkmalen vereint, unterbindet das Einschleusen gefälschter Produkte in den Markt. Starker Schutz bedeutet hier jedoch keine komplizierte Umgestaltung bewährter Prozesse. Die Lösung zeichnet sich sogar durch ihre leichte Integrierbarkeit in bestehende Produktionsabläufe und Lieferketten aus.

Antrieb für die Forschung in der Medizin

Die Medizin ist ohne Zweifel ein äußerst dynamisches Feld. Täglich suchen Tausende von Angehörigen der Gesundheitsberufe nach neuen Wegen, um die Patientenversorgung, -sicherheit und -zufriedenheit zu verbessern. Dies ist die Hauptmotivation für die vielen Forschungsarbeiten und klinischen Studien in der heutigen Medizin.

Leider gibt es kein wirksames zentrales System für den Austausch von Forschungsdaten. Ein Großteil der Forschungsdaten wird in verschiedenen separaten Systemen gespeichert und obwohl viele Forscher die Versuchsergebnisse gerne mit anderen Forschern vergleichen würden, gibt es dafür kein zentrales digitales System.

Die Einbeziehung der Blockchain-Industrie kann dieser Trennung ein Ende setzen. In einem sicheren digitalen System können Forscher weltweit mit Erlaubnis der Patienten auf eine umfangreiche Datenbank mit Informationen zugreifen, die dazu beitragen würden, die Verbesserung der Gesundheitsversorgung zu beschleunigen und die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Wer weiß? Blockchain könnte sogar dazu beitragen, Krebs und anderen bisher unheilbaren Krankheiten ein Ende zu setzen.

Die Blockchain kann helfen, zukünftige Pandemien zu verwalten und zu verhindern

Der Ausbruch des Coronavirus COVID-19 ist zweifellos das größte medizinische Ereignis des Jahres. Schließlich steht das Gesundheitssystem vor der größten Herausforderung seit fast einem Jahrhundert. Eines der Hauptprobleme dabei ist die angemessene Speicherung und schnelle Verbreitung von Daten in Echtzeit.

Das US Center for Disease Control hat in Zusammenarbeit mit der WHO und IBM bereits ein Projekt zur Verwendung von Blockchain zur Verfolgung, Speicherung und Weitergabe sensibler Informationen in Echtzeit an Gesundheitszentren für ein effektives und einheitliches Management von Pandemien eingerichtet. Mit diesem Tool ließen sich verheerende Epidemien wie COVID-19 eventuell früher als erwartet stoppen.

Blockchain hilft, die Gesundheitskosten zu senken

Laut einem von Bisresearch veröffentlichten Bericht wird durch die Einführung der Blockchain in der Gesundheitsbranche in den USA bis 2025 eine jährliche Einsparung von bis zu 100 Milliarden US-Dollar veranschlagt. Eine enorme Tendenz zu vollständiger Transparenz und Rechenschaftspflicht, die letztendlich sowohl für Patienten als auch für Gesundheitsunternehmen Geld spart.

Während sich argumentieren lässt, dass das Digitalisieren und Übertragen von Gesundheitsinformationen in Blöcken ziemlich umständlich sein kann, holt die Unvermeidlichkeit der Blockchain in jeder Branche allmählich die Gesundheitsbranche ein. Ohne Zweifel können sowohl der Arzt als auch der Patient am meisten von dieser Revolution profitieren.

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Experten: Ethereum ist noch nicht reif für DeFi

Während sich immer mehr DeFi-Projekte auf der Ethereum-Blockchain niederlassen,warnen Experten, dass das Netzwerk womöglich nicht stark genug ist, um dem Ansturm standzuhalten.

Martin Fröhler, Mathematiker, ehemaliger Hedgefondsmanager und Gründer der österreichischen Krypto-Handelsplattform Morpher, räumt im Gespräch mit Cointelegraph zwar ein, dass Ethereum „das Beste ist, was die Blockchain-Branche zu bieten hat“, jedoch würden die Kapazitäten nicht ausreichend um die rasant steigende Nachfrage durch die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) zu stemmen:

„Ethereum kann nur knapp 15 Transaktionen pro Sekunde abwickeln und hat eine Blockdauer von 15 Sekunden, was im Finanzwesen eine Ewigkeit ist. Und jedes Projekt, das darauf arbeitet, braucht zwangsläufig Ether. Das ist eine riesige Hürde für die Massentauglichkeit.“

Nichtsdestotrotz sieht Fröhler in Ethereum die dezentralisierteste Smart Contract Plattform, aber da das Netzwerk noch große Probleme hat, sehen sich viele Entwickler gezwungen, alternative Lösungen zu finden.

Dahingehend schlägt Fröhler vor:

„Der kryptografischen Beweis für alles, was passiert, kann auch auf einer Sidechain von Ethereum geliefert werden. […] Die Leute könnten dann Handeln, ohne dafür Ether zu benötigen. Dann müssten sie auch keine Gebühren zahlen, könnten sich einer Transaktionszeit von einer Sekunde erfreuen und müssten sich nicht mit den vielen Verstopfungen im Ethereum-Netzwerk rumplagen.“

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Steigende „Gas-Gebühren“ werden zum Problem für Non-Fungible-Tokens

Die hohen derzeitigen Gas-Gebühren sind ein großes Problem für NFT-Projekte, die skalieren wollen.

Zur Erklärung: Gas-Gebühren sind die Transaktionsgebühren der Ethereum-Blockchain und da die meisten sogenannten Non-Fungible-Tokens (NFT) auf dieser basieren, wird es für die betreffenden Krypto-Projekte umso kostspieliger, neue Einheiten ihrer Tokens in Umlauf zu bringen.

Sean Papanikolas, der Gründer der NFT-Handelsplattform Cargo, warnt im Interview mit Cointelegraph, dass die NFT-Branche am Scheideweg steht. Denn durch die hohen Gas-Gebühren wird eine Skalierung der meisten Projekte enorm erschwert:

„Aktuell haben viele Projekte Probleme mit der Skalierbarkeit, weil die Gas-Preise so hoch sind. Einige Handelsplattformen haben deshalb die Herausgabe neuer Einheiten vorübergehend eingestellt und andere müssen deshalb schlicht ein verringertes Interesse feststellen.“

Die hohen Gebühren haben einige NFT-Plattformen bereits dazu veranlasst, sogenannte Layer-2 Lösungen zu entwickeln, bei denen die Transaktionen über eine parallel geschaltete Blockchain abgewickelt werden würden. Darüber hinaus gibt es bei manchen Projekten auch schon Überlegungen, das Ethereum-Netzwerk vollständig zu verlassen, wie der Cargo Gründer angibt.

Allerdings prognostiziert Papanikolas, dass es für Unternehmen, die sich weiter im NFT-Sektor etablieren möchten, zukünftig schwierig werden könnte:

„Ich denke Blockchain-Unternehmen müssen sich darüber bewusst werden, wie viel Entwicklungsaufwand es brauchen wird, um die technischen Hürden, die Smart Contracts auf der Ethereum-Blockchain nun mal haben, zu überwinden. Außerdem wird die Konkurrenz auch noch größer werden.“

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Regenwald im Amazonas: mit Blockchain gegen die Abholzung

Mittels einer Blockchain können brasilianische Fleischproduzenten demnächst überwachen, wie sehr oder wenig sie zur Abholzung des Regenwaldes beitragen.

Es gibt glücklicherweise immer mehr Ansätze, die Blockchain-Technologie in nachhaltigen Kontexten einzusetzen. Dabei ist eine Option, Lieferketten bestimmter Produkte nachzuverfolgen. Doch damit nicht genug: Nun gibt es eine Meldung aus Brasilien, die vom weltgrößten Fleischverpackungsunternehmen JBS SA stammt. Dieses hat angekündigt, mittels Blockchain der Abholzung des Regenwaldes Einhalt zu gebieten.

Auf der Homepage des Unternehmens ist zu lesen, dass es sich gleich mehrere Projekte zum Schutz des Regenwaldes vorgenommen hat. Dazu gehört es, die gesamte Lieferkette von Viehzüchtern bis ins Jahr 2025 über eine Blockchain-basierte Plattform namens „JBS Green Platform“ zu überwachen. Diese Platform soll es ermöglichen, die Daten über die Lieferanten des Unternehmens mit Daten über Viehtransporte abzugleichen. JBS möchte damit die gleichen sozio-ökologischen Kriterien, die es derzeit auf seine Lieferanten im Amazonasgebiet anwendet, auch auf die anderen Glieder der Produktionskette ausdehnen. Die Initiative wird die Blockchain dafür einsetzen, einen zuverlässigen und sicheren Zugang zu den Informationen über die Zulieferer zu erhalten. Diese Informationen werden dann geprüft und die Ergebnisse im Jahres- und Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens veröffentlicht. 

Die dezentrale Struktur der Blockchain bedeutet in diesem Fall, dass nicht nur JBS diese Daten bekommt. Auch die Lieferanten sowie deren Zulieferer haben Zugriff. Das bedeutet, dass diese in der Lage sein werden, festzustellen, ob sie direkt oder indirekt durch ihre Viehzucht zur Abholzung des Regenwaldes beitragen.

Plattform soll bis Ende des Jahres an den Start gehen

Wir sind zuversichtlich, dass unsere Industrie und alle anderen wichtigen Interessengruppen sich uns bei diesem wichtigen Unterfangen anschließen werden. Wir glauben, dass es uns durch Zusammenarbeit, Partnerschaft und Engagement gelingen kann, einen transformativen Wandel im Biom herbeizuführen, der zu einer zunehmend nachhaltigen Produktion führen wird,

sagte Renato Costa, CEO von Friboi, der Rindfleisch-Geschäftseinheit des Unternehmens.

JBS strebt an, die Blockchain-Plattform bis Ende dieses Jahres an den Start zu bringen. Dann wird es mit der Analyse der Lieferanten von Direktlieferanten in einem Bundesstaat, Mato Grosso, beginnen. Danach wird sie auf andere Bundesstaaten des Amazonas-Bioms ausgedehnt. Die letzte Phase beinhaltet die obligatorische Verwendung der Green Platform für alle Direktlieferanten, die Rinder an JBS verkaufen wollen. Die Brasilianische Regierung bekommt viel Kritik dafür zu hören, nicht genug gegen die Abholzung des Regenwaldes zu unternehmen. Gleichwohl gibt es doch bereits kritische Stimmen zu dem Projekt. So fragte Robert Muggah, Mitbegründer der Denkfabrik Igarapé Institute laut Medienberichten, ob alle Akteure überhaupt über die notwendigen technologischen Fähigkeiten verfügen.

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Samsung startet Pilottest für Blockchain-Tracking von Medikamenten

Samsung SDS, die auf IT-Lösungen spezialisierte Tochter des großen Elektronikkonzerns, will im November mehrere Pilottests zur Blockchain-gestützen Distribution von Medikamenten durchführen. Ziel dieser Tests ist es, die Nachverfolgbarkeit bei der Verteilung von Medikamenten so transparent wie möglich zu machen.

Laut dem Nachrichtenportal Yankup hat der IT-Arm der Samsung Group das Pilotprogramm namens „Disruptive Innovationstechnologie zum Tracking der Medikamentenverteilung“ im Rahmen des BioPharma Cold Chain Logistics Events in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul bekanntgegeben.

Die Sprecher der Samsung SDS sollen dabei bestätigt haben, dass sich bereits „mehrere“ Pharmazieunternehmen, Logistikunternehmen und medizinische Einrichtungen um eine Teilnahme an den Pilottests beworben haben.

Lee Eun-young, leitender Forscher bei Samsung SDS, gibt an, dass die Tests zwischen drei bis sechs Monate dauern sollen. Zudem erklärt er:

„Über den Medikament-Tracking-Service wird es für Unternehmen leichter, geltende Gesetzesvorschriften einzuhalten und innovative Lösungen einzubauen, die produktspezifisches Management, Echtzeit-Tracking und automatische Meldefunktionen ermöglichen.“

Im Rahmen der Ankündigung hat die Samsung IT-Tochter offengelegt, dass für die Tests unter anderem ein mit dem Internet der Dinge (IoT) verbundenes Temperaturmessgerät zum Einsatz kommt sowie ein Steuerelement zur automatischen Erfassung von Wareneingängen und -ausgängen. Dadurch soll „die handschriftliche Bearbeitung minimiert“ werden, zudem können Rücknahmen so automatisch verifiziert werden.

Falls die Pilottests erfolgreich sein sollten, soll das System für den Markt freigegeben werden, wobei es dafür zunächst noch nationale und internationale Genehmigungen einholen muss, was voraussichtlich bis Juni 2021 dauert. Gegenüber den Medien hob Lee abschließend das große Potenzial der Blockchain-Technologie hervor:

„Der durch die Blockchain geschaffene Mehrwert für das Gesundheitswesen steigt laut den Prognosen von 176,8 Mio. US-Dollar im Jahr 2018 bis auf 5,61 Mrd. US-Dollar im Jahr 2025. Bis 2025 sollen 55 % aller IT-Lösungen im Gesundheitswesen mit Blockchain arbeiten.“

Nicht nur die Gesundheitsbranche, sondern auch Südkorea setzt verstärkt auf die innovative Technologie. So hat Daegu, die viertgrößte Stadt Südkoreas, angekündigt, 6 Mio. US-Dollar in Blockchain und Künstliche Intelligenz investieren zu wollen.

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Neue Atari-Konsole erhält Blockchain-basierte Spiele

Die legendäre Spielemarke stellt mit ihrer demnächst erscheinenden Heimkonsole eine weitere Blockchain-Verbindung her.

Legendäre Konsole erhält legendäre Spiele der Blockchain

Atari, eine der weltweit bekanntesten Verbrauchermarken und Unterhaltungsproduzenten, kündigte eine Partnerschaft mit Ultra an, der Blockchain-betriebenen Unterhaltungsplattform, die Spiele digital liefert.

Ultra schafft eine Unterhaltungsplattform, die es Spielern ermöglicht, ohne Probleme zu spielen, zu entdecken, zu kaufen, zu handeln, zu verdienen, zu streamen, zu konkurrieren und Kontakte zu knüpfen. Nachdem Ultra bereits Partnerschaften mit Software- und Hardware-Giganten wie Ubisoft und AMD eingegangen ist, arbeitet es nun mit Atari zusammen, um deren Plattform über das neue Atari VCS “PC/Konsolen-Hybrid”-Spiele- und Unterhaltungssystem zugänglich zu machen, das in diesem Herbst auf den Markt kommt.

Atari hatte bereits im August einen 4-Millionen-Dollar-Vertrag mit Animoca Brands,  Herausgeber der Kryptospiele The Sandbox und F1 Delta Time, bekannt gegeben. Dieser machte Animoca zum exklusiven Anbieter von Blockchain-basierten Inhalten für den Atari VCS. Animoca wird krypto-beeinflusste Versionen von Spielen wie Centipede, Asteroids und Lunar Lander veröffentlichen.

“Während der Atari VCS eine Hommage an die bahnbrechenden Bemühungen der Hardware-Firma ist, Spiele der breiten Masse zugänglich zu machen, soll er Atari auch auf aufregende neue Wege voranbringen”, sagte Michael Arzt, COO von Atari VCS und Connected Devices, in einer Veröffentlichung. “Wir freuen uns darauf, eng mit Ultra zusammenzuarbeiten, um den VCS zum Blockchain-freundlichsten Spiel- und Unterhaltungssystem zu machen und ein riesiges Netzwerk von Spielern und Hardware-Fans an diese erstaunliche neue Grenze heranzuführen”.

Ataris wiederbelebtes VCS ist ein frisches Spiel von einer Marke, die Videospiele populär gemacht und revolutioniert hat, aber in den Jahrzehnten seit ihrer Blütezeit in den 1970er und frühen 1980er Jahren viele Male die Hände getauscht hat. In diesem Herbst wird es auch gegen die neuen Sony PlayStation 5 und Microsoft Xbox-Konsolen der X- und S-Serie antreten, die mit Joystick und modernem Gamepad für 400 Dollar verkauft werden.

Atari, weltweit bekannt für einige der beliebtesten Videospiele der Geschichte, wird ebenfalls Teil der Ultra-Erfahrung sein. Ultra-Benutzer werden die Möglichkeit haben, sich einer engagierten Atari-Community anzuschließen und klassische Atari-Spiele wie Asteroids, Centipede, Missile Command, Pong und RollerCoaster Tycoon zu spielen.

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