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Expansion: Ölgigant Saudi Aramco schließt sich Blockchain-Plattform VAKT an

Die weltweit größte Erdölfördergesellschaft, Saudi Aramco Energy Ventures (SAEV), hat fünf Millionen US-Dollar in die blockchainbasierte Ölhandelsplattform VAKT investiert. Der Konzern wird die Plattform auch künftig zur Abwicklung des eigenen Ölhandels nutzen.

Saudi Aramco tritt VAKT bei

Einer Pressemitteilung vom 28. Januar zufolge hat Saudi Arabiens staatlicher Ölkonzern, Saudi Aramco, Firmenanteile der Handelsplattform VAKT für fünf Millionen US-Dollar erworben. Das gemessen am Börsenwert wertvollste und nach dem CO2-Ausstoß dreckigste Unternehmen der Welt schließt sich somit dem namhaften Aktionärskreis von VAKT an. Dieser besteht aus zwölf Investoren, die zu den größten Akteuren im globalen Energiehandel zählen, darunter Shell, BP und Total. Laut der Mitteilung helfe „die Investition VAKT bei der weiteren Entwicklung der Plattform und der Expansion in neue Märkte, insbesondere in Asien“.

Die Handelsabteilung des Ölkonzerns, Aramco Trading, wird die Plattform zudem zukünftig auch für den eigenen Handel in Anspruch nehmen. Durch den Einstieg der weltweit größten Erdölgesellschaft ist außerdem mit einem deutlichen Zuwachs des Handelsvolumens der Blockchain-Plattform zu rechnen.

Hans Middelthon, Geschäftsführer von SAEV Europa, teilte mit:

VAKT hat gezeigt, dass ihre Plattform das Potenzial hat, einen derzeit sehr manuellen Prozess zu digitalisieren und für Endbenutzer und Kunden wirklich transformativ zu sein. Durch die Nutzung der Blockchain-Technologie und deren Anwendung auf die komplizierte Welt der Nachhandelsverarbeitung hat VAKT ein überzeugendes Angebot gemacht, um ein integraler Bestandteil der Marktinfrastruktur zu werden.

VAKT ist auf die Abwicklung des Rohölhandels zugeschnitten und bildet sämtliche Prozesse der Wertschöpfungskette von Erdöl per Blockchain transparent ab. Von der Finanzierung bis hin zur Logistik fungiert VAKT folglich als Schnittstelle zwischen Lieferanten und Abnehmern. Die Digitalisierung dieser Vorgänge soll den bürokratischen Aufwand minimieren und Verwaltungskosten senken.

Das Unternehmen VAKT ist 2017 aus einem Konsortium branchenführender Konzerne hervorgegangen und hat die Handelsplattform 2018 in Betrieb genommen.

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Krypto-Mine in Montana nimmt Betrieb nach Verurteilung des Ex-Chefs wieder auf

Eine Krypto-Mine im US-Bundesstaat Montana hat ihren Betrieb wieder aufgenommen, nachdem ihr ehemaliger Eigentümer, der nun nicht mehr Teil des Geschäfts ist, zuvor des etwaigen Betrugs verurteilt wurde.

Nachdem Teilhaber Kevin Washington und Geschäftsführer Rick Tabish erwirken konnten, dass die Firma namens CryptoWatt trotzdem weitergeführt werden darf, wurde der Betrieb laut einer Pressemitteilung vom 27. Januar bereits wieder aufgenommen.

Die Behörden hatten die Pforten von CryptoWatt zuvor geschlossen, da Eigentümer Matthew Goettsche in einem anderen Fall wegen Betrug in Höhe von insgesamt 722 Mio. US-Dollar verurteilt wurde, wie der Montana Standard im Dezember 2019 gemeldet hatte.

Obwohl Goettsche mit mehr als 50% Anteilen der Mehrheitseigentümer von CryptoWatt war, wurden in Bezug auf das Mining-Unternehmen keinerlei Vorwürfe gegen ihn erhoben. Die Betrugsvorwürfe stammten vielmehr aus einem „Krypto-Investment Club“ namens BitClub Network, durch den er sich mit weiteren Personen die beträchtliche Summe erschwindelt haben soll.

Rick Tabish hatte CryptoWatt derweil im Auftrag von Goettsche betrieben, wobei er wohl keine Kenntnisse über das betrügerische Nebenprojekt seines Arbeitgebers hatte. Zudem soll Goettsche Tabish auch noch beträchtliche Lohnzahlungen schulden.

Hinsichtlich der Neueröffnung erklärte Tabish gegenüber dem Montana Standard:

„Wenn das Unternehmen geschlossen bleibt, hat keiner was davon […] Ich möchte die Integrität der Firma bewahren und die Interessen unserer Mitarbeiter, Geschäftspartner und aller anderen Beteiligten schützen.“

Dabei zeigt sich Tabish angriffslustig, da er die Sache notfalls sogar vor Gericht bringen würde. In diesem Zusammenhang weist er darauf hin, dass das Unternehmen wohl schließen müsste, wenn der Betrieb für längere Zeit untersagt würde.

Wie der Montana Standard am 26. Januar in einem zweiten Artikel berichtet, konnte CryptoWatt den Betrieb mittlerweile wieder aufnehmen und das sogar noch zu verbesserten Konditionen, da in der Zwischenzeit günstigere Strompreise vereinbart werden konnten.

Cointelegraph hatte jünsgt darüber berichtet, dass die Anzahl der Lizenzen für Krypto-Mining im Iran beträchtlich zugenommen hat.

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Use Case: Englisches Cricket-Team setzt gesamten Ticketverkauf auf Blockchain

Cricket gilt als eine altehrwürdige und traditionsreiche Sportart. Dass das Schlagballspiel auch für technologische Neuerungen empfänglich ist, beweist indessen ein neues Projekt des Lancashire County Cricket Clubs. Denn der Cricket-Verein kündigte am 24. Januar an, die Tickets für alle Spiele im heimischen Stadion künftig über eine Blockchain-Plattform verkaufen zu wollen.

Lancashire Country kooperiert hierfür mit der Ticket-Firma SecuTix. Die Tickets für nationale und internationale Spiele im Old Treffort Cricket Ground werden folglich über die von SecuTix entwickelte TIXnGO-Plattform verfügbar sein. Die Plattform ist über eine mobile App abrufbar, die als Ticket-Wallet auftritt und für den Kauf und Verkauf der Tickets genutzt werden kann. Der offiziellen Einführung der Blockchain-Plattform im Jahr 2020 waren im Vorjahr umfangreiche Tests vorausgegangen.

Blockchain macht Ticketgeschäft sicherer

Der Lancashire County Cricket Club ist die erste britische Sportorganisation, die sich für eine Verlagerung der Ticketdienste auf die Blockchain entschied. Ein derartiger Schritt könnte sich allerdings als richtungsweisend erweisen. David Hornby, UK Managing Director bei SecuTix, veranschaulichte anhand der TIXnGO-Plattform die Vorteile dieser Technologie für den Ticketverkauf:

Die Blockchain-Technologie befasst sich mit vielen Fragen des Ticketing, mit denen sowohl Sportorganisationen als auch Fans konfrontiert sind. TIXnGO erstellt ein einzigartiges, verschlüsseltes Ticket für Smartphones, das vollständig rückverfolgbar ist, das Risiko von gefälschten Tickets beseitigt und den Prozess der Übertragung oder des Weiterverkaufs von Tickets für den Kunden vereinfacht. Es lässt sich leicht in das bestehende Ticketingsystem von Lancashire integrieren, um den Fans ein besseres und sichereres digitales Ticket für Mobiltelefone zu bieten.

Zusätzlich zum Schutz vor Fälschungen und Betrug tragen blockchainbasierte Lösungen dazu bei, den Ticketverkauf über Sekundärmärkte einzudämmen. Derartige Weiterverkaufsstellen, die von Drittanbietern betrieben werden, sind Veranstaltern auf Grund von verpassten Einnahmen ein Dorn im Auge.

Digitaltickets auf dem Vormarsch

Cricket ist folglich nicht der einzige Sport, der bereits die ersten Schritte auf dem Weg zu blockchainbasierten Tickets vollzogen hat. Denn in der Fußballwelt finden sich ebenfalls einige Modellprojekte, die unerwünschten Ticketweiterverkäufen entgegenwirken sollen. Eins davon stammt von der UEFA, die einen Teil der Tickets für die kommende Europameisterschaft in Form von Digital-Token anbieten möchte. Um den Ticketschwarzmarkt einzudämmen, experimentiert zudem der niederländische Fußballbund KNVB mit der Blockchain-Technologie.

Schließlich finden sich jenseits der Sportwelt zahlreiche weitere geplante Anwendungsfälle für Blockchain-Tickets. Tickets in Token-Form könnten schon bald beim Bahnfahren, in Flugzeugen und sogar in Broadway-Shows zum Einsatz kommen.

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#801 Ethereum Kurs & DeFi Hype, Singapur Krypto Lizenzen & Bitcoin Cash Mining Steuer Debatte

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 801. Heute sprechen wir über folgende Themen: Ethereum Kurs & DeFi Hype, Singapur führt Lizenzen für Krypto-Dienstleister ein & Bitcoin Cash Mining Steuer Debatte.

Vielen Dank an den heutigen Sponsor Corrigo. Ist deine private Krankenversicherung zu teuer? Deine Beiträge werden ständig erhöht? Dann spare jetzt bist zu 63% monatlich mit einem PKV Tarifwechsel OHNE Versicherungswechsel. ALLE INFOS HIER.

1.) Ethereum Kurs & DeFi Hype: Warum die Preisrallye bisher ausblieb
https://cryptomonday.de/ethereum-kurs-defi-hype-warum-die-preisrallye-bisher-ausblieb/

2.) Singapur führt Lizenzen für Krypto-Dienstleister ein
https://www.btc-echo.de/singapur-fuehrt-lizenzen-fuer-krypto-dienstleister/

3.) Roger Ver und Bitcoin.com rücken von Plänen für Bitcoin Cash „Mining-Steuer“ ab
https://de.cointelegraph.com/news/fearing-revolt-roger-vers-bitcoincom-backs-down-from-proposed-bch-mining-tax

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Top 10 Kryptowährungen am 29.01.20 um 09:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis “Bitcoin-Informant” Koray

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Roger Ver und Bitcoin.com rücken von Plänen für Bitcoin Cash „Mining-Steuer“ ab

Laut einem neuen Statement vom 28. Januar rückt Roger Vers Unternehmen Bitcoin.com von seinen Plänen einer 12,5%igen „Mining-Steuer“ auf Bitcoin Cash ab. Grund dafür ist der heftige Gegenwind der Bitcoin Cash Community.

Bitcoin.com will Einigkeit der Community bewahren

Vergangene Woche hatte Bitcoin.com gemeinsam mit anderen großen Mining-Pools für Bitcoin Cash eine 12,5% hohe „Steuer“ auf alle Block-Belohnungen vorgeschlagen, um damit die Entwicklungsarbeiten an der Kryptowährung bzw. der dazugehörigen Blockchain zu finanzieren. Allerdings rückt Bitcoin.com nun von diesem Vorschlag ab:

„Beim momentanen Stand der Dinge wird Bitcoin.com sich nicht am vorgeschlagenen Plan beteiligen, solange in der Community keine überwiegende Einigkeit herrscht, um einen Split der Blockchain zu verhindern. Unserer Meinung nach ist ganz klar, dass der momentane Vorschlag keine ausreichende Unterstützung findet.“

Im weiteren Verlauf der Mitteilung fordert Bitcoin.com Transparenz, Flexibilität und Einigkeit ein.

Das Unternehmen befürchtet, dass fehlender Konsens dazu führen könnte, dass die Community auseinanderdriftet, was im schlimmsten Fall sogar eine Aufspaltung der Blockchain zur Folge haben könnte. Nichtsdestotrotz will Bitcoin.com alternative Wege zur Finanzierung der Entwicklungsarbeiten finden:

„Wir werden uns bemühen, einen anderen Plan zu finden, der für alle beteiligten Parteien zufriedenstellend ist und das grundlegende Geschäftsmodell von Bitcoin Cash beibehält.“

Abschließend fordert die Mitteilung nochmals Flexibilität ein:

„Eine dauerhafte Lösung wäre in der Tat ein Freibrief für die Entwickler und würde „Entwicklung, um der Entwicklung willen“ belohnen, was den Sinn von Spenden […] zur Förderung einer schnellen, zuverlässigen, digitalen Währung, die auf einem konstantem, wirtschaftlichem Bitcoin-Protokoll basiert ad absurdum führen würde.“

Vorschlag bekommt viel Gegenwind

Wie Cointelegraph vergangene Woche berichtet hatte, wurde die vorgeschlagene „Mining-Steuer“ zunächst vom Btc.top Geschäftsführer Jiang Zhuoer ins Spiel gebracht. Der Plan „zur Finanzierung der Infrastruktur“ von Bitcoin Cash sieht vor, dass alle Miner 12,5% ihrer Block-Belohnungen automatisch an ein Entwicklerteam in Hongkong spenden. Die Mining-Pools, die diesen Vorschlag ursprünglich unterstützten, machten zusammen insgesamt 27% der Hashrate von Bitcoin Cash aus, was zeigt, dass unter den großen Minern bereits eine gewisse Einigkeit herrschte.

Einer der Kritikpunkte des Vorschlags war allerdings, dass Miner, die sich nicht nach dem Plan verhalten würden, vom Mining ausgeschlossen werden sollten, indem ihre Transaktionen vom Rest der Community ungültig gemacht werden. Ein solches Vorgehen würde jedoch schon fast einer sogenannten 51%-Attacke gleichkommen, weshalb es für Widerstand sorgte.

Des Weiteren zeigten sich die Kritiker verärgert darüber, dass die Gelder an ein Unternehmen gespendet werden sollten und nicht an eine Non-Profit-Organisation, die frei von wirtschaftlichen Interessen agieren würde. Zudem würde dem Vorschlag ein demokratisches Wahlverfahren fehlen, was bedeuten würde, dass das entsprechende Unternehmen allein über die Zukunft von Bitcoin Cash entscheiden könnte.

Zusätzliche Kritikpunkte sind die Gefahr einer Einflussnahme durch die chinesische Regierung und mangelnde Rentabilität, da die „Mining-Steuer“ für kleinere Miner vergleichsweise teuer werden könnte.  

Litecoin hat jüngst ein ähnliches Modell vorgeschlagen. So warf Charlie Lee am 24. Januar in den Raum, dass alle Miner 1% ihrer Block-Belohnungen für die Weiterentwicklung von Litecoin spenden sollten.

Cointelegraph hat Roger Ver um Stellungnahme gebeten, bis zum Redaktionsschluss allerdings keine Antwort erhalten.

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Entwurf für indische Blockchain-Strategie fordert „Digitale Rupie“

Ein neuer Entwurf für eine nationale indische Blockchain-Strategie sieht vor, dass das Land eine eigene Zentralbank-Digitalwährung, die digitale Rupie, und eine nationale Blockchain einführt.

Das “National Institute for Smart Governance” (NISG), eine Non-Profit-Organisation, die der indischen Regierung angehört, hat am 30. Dezember 2019 einen Entwurf für eine nationale Blockchain-Strategie vorgelegt. Allerdings wurde das Dokument scheinbar erst zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich einsehbar, da die Economic Times of India erstmals am heutigen 28. Januar darüber berichtet hat.

Digitale Rupie und nationale Blockchain

In dem Entwurf schlägt die NISG eine „Zentralbank Digital-Rupie“ (CBDR) vor, wobei es sich um eine Digitalwährung handeln würde, die auf einer regierungseigenen Blockchain betrieben werden würde. Die NISG „empfiehlt mit Nachdruck“, dass die indische Regierung und die Zentralbank des Landes gemeinsam eine solche CBDR herausgeben. So heißt es in dem Dokument:

„Als Alternative zu öffentlichen Blockchains, die ihre eigenen Kryptowährungen betreiben, wie zum Beispiel Ethereum, empfehlen wir der indischen Regierung und Zentralbank mit Nachdruck, eine Zentralbank Digital-Rupie (CBDR) einzuführen, die über eine öffentliche, aber zentral gesteuerte, Blockchain betrieben wird, die Transaktionen über eine virtuelle Turingmaschine abwickeln kann, damit auch dezentralisierte Apps auf dieser Plattform laufen.“

Indische Kryptobranche braucht rechtliche Klarheit

In diesem Zusammenhang weist die NISG auch auf die rechtlichen Hürden hin, denen sich die indische Blockchain- und Kryptobranche gegenübersehen, da es bisher noch keine gesetzliche Klarheit gibt. Dementsprechend fordert die Organisation Regierung und Aufsichtsbehörden dazu auf, zukünftig für mehr rechtliche Klarheit zu sorgen, indem offizielle Stellungnahmen zu den betreffenden Themen herausgegeben werden und nicht nur unverbindliche öffentliche Aussagen.

„Öffentliche Äußerungen, ob durch die Presse oder in Form von Reden, sind zwar hilfreich, aber haben längst nicht die Verbindlichkeit von offiziellen Statements. Wenn eine Aufsichtsbehörde ihre Gesetze auf eine neue Art und Weise anwenden will, dann muss sie die Branche zunächst auch darüber informieren, wie dies geschehen soll.“

Zudem empfiehlt die Organisation eine „Regulierung mit Samthandschuhen“, da sich die Blockchain-Branche in Indien derzeit noch in der Frühphase befindet. Laut NISG ist die bisherige Regulierung „zu restriktiv“ und nimmt keine Rücksicht auf das etwaige Potenzial der Technologie.

Zentralbank macht bei Krypto-Verbot einen Rückzieher

Die heutige Nachricht kommt nur wenige Tage nachdem die indische Zentralbank betont hat, dass es kein offizielles Krypto-Verbot gibt. Es wäre lediglich Finanzinstituten mit einer Zulassung durch die Zentralbank untersagt, selbst Krypto-Dienstleistungen anzubieten. Wie zuvor berichtet, hatte die indische Zentralbank den Finanzinstituten 2018 verboten, Dienstleistungen für Krypto-Unternehmen anzubieten, was einem Krypto-Verbot gleichkam. Inwiefern die neue „Richtigstellung“ dies aufhebt, ist unklar.

Die entsprechenden Äußerungen hatte die indische Zentralbank im Rahmen einer gerichtlichen Anhörung vor dem obersten indischen Gerichtshof gemacht, da ein Konsortium aus Krypto-Unternehmen für die Aufhebung des „Verbots“ geklagt hatte.

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Deutsche Bank Research: Kryptowährungen werden Bargeld „nicht so schnell“ verdrängen

Bargeld wird nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden und dass obwohl es immer weniger als Zahlungsmittel genutzt wird und auch trotz des Aufstiegs der Digitalwährungen. Zu diesem Schluss kommen neue Forschungsarbeiten der größten deutschen Bank.

Die Deutsche Bank, das größte deutsche Finanzinstitut, das zuvor noch prognostiziert hatte, dass Kryptowährungen den Fiatwährungen bis 2030 den Rang ablaufen werden, kommt in mehreren neuen Studien zu der Erkenntnis, dass Bargeld „noch lange“ als primäres Zahlungsmittel fungieren wird.  

Deutsche Bank Research mit drei neuen Studien

Unter dem Titel „Die Zukunft von Zahlungen“ hat die Deutsche Bank Research, die internationale Forschungsabteilung der Deutschen Bank, drei neue Studien veröffentlicht, die sich mit der Gegenwart und Zukunft von Bargeld und alternativen Zahlungsmethoden beschäftigen. Die erste Studie namens „Bargeld: Der Dinosaurier stirbt noch nicht aus“, die am 21. Januar herausgegeben wurde, stellt den Auftakt der Serie dar. Am 23. Januar folgte mit „Der Umzug in Digitale Geldbörsen und das Aussterben der Plastikkarten“ der zweite Teil, woraufhin am 27. Januar das abschließende dritte Kapitel unter dem Namen „Digitalwährungen: Das ultimative Machtwerkzeug“ veröffentlicht wurde.

Obwohl sich die Deutsche Bank in der dreiteiligen Studie größtenteils überzeugt davon gibt, dass Bargeld in der nahen Zukunft weiterhin das Zahlungsmittel der Wahl bleiben wird, betonen die Forscher an, dass digitale Zahlungsmethoden eine zunehmend wichtigere Rolle spielen werden. So schreibt die Bank in ihrer „Bargeld“ Studie:

„In dieser Studie erklären wir, weshalb Bargeld nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden wird. Nichtsdestotrotz wurde in den letzten zehn Jahren eine digitale Zahlungsrevolution auf den Weg gebracht und Bargeld verliert dadurch zunehmend an Einfluss als Zahlungsmittel. Einige Länder haben bereits große Banknoten, die einen Wert von 100 US-Dollar oder mehr haben, aus dem Umlauf genommen und haben erste Schritte eingeleitet, um traditionelle Zahlungsmethoden durch digitale Alternativen zu ersetzen. Inmitten dieses Umbruchs sind unabhängige Kryptowährungen auf den Markt gekommen, die eine Bedrohung für politische und finanzielle Stabilität darstellen.“

Umfrage stärkt Bargeld den Rücken

Im Rahmen der Studien hat die Deutsche Bank Research eine große eigene Umfrage durchgeführt, aus der hervorgeht, dass ein Drittel der Menschen in Industrieländern Bargeld weiterhin als ihr favorisiertes Zahlungsmittel sehen. Zudem sind 50% der Meinung, dass Bargeld nie ganz verschwinden wird. Die Bank hat im Zuge dessen auch herausgefunden, dass die Deutschen unter den Industrienationen durchschnittlich am meisten Bargeld besitzen. Laut Studie wird sich die Bargeldnutzung in Deutschland in den nächsten sechs Monaten sogar noch intensivieren.

China und Indien haben zentrale Rolle

Über die Zukunft des Bargelds werden jedoch andere Länder entscheiden. So schreibt die Deutsche Bank China und Indien hierbei eine zentrale Rolle zu, da es sich hierbei um die bevölkerungsreichsten Länder handelt, was von entscheidender Bedeutung sein könnte, da beide Länder in jüngster Vergangenheit die Nutzung von Digitalwährungen und Blockchain vorangetrieben haben. So hatte sich Chinas Präsident Ende 2019 dafür stark gemacht, dass sein Land die Adoption der Blockchain-Technologie beschleunigt, während die indische Börsenaufsicht am 23. Januar angekündigt hat, ihrerseits den Einsatz der Technologie zu untersuchen.

China hat in den vergangenen Monaten außerdem immer wieder neue Wasserstandsmeldungen zur Entwicklung der eigenen Zentralbank-Digitalwährung abgegeben, womit das Land auf dem Weg ist, zum Pionier zu werden. Die Deutsche Bank warnt, dass dies jedoch eine beträchtliche Bedrohung für die Dominanz des US-Dollars darstellen könnte:

„China arbeitet momentan an einer Digitalwährung, die von der heimischen Zentralbank gestützt wird. Diese könnte zu einem wahrhaften Machtinstrument werden, denn falls Unternehmen, die Handelsbeziehungen nach China unterhalten, dazu gezwungen werden, den digitalen Yuan zu nutzen, wird das die Vormachtstellung des US-Dollars aufweichen.“

Die Deutsche Bank macht derweil selbst am Trend um Krypto und Blockchain mit, so hat sie in diesen Bereichen bereits eigene Projekte angeschoben. Im September 2019 hatte sich das Finanzinstitut zum Beispiel dem Blockchain-Netzwerk von JPMorgan angeschlossen, um Kosten bei der Abwicklung von größeren Zahlungen zu reduzieren.

 

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Ölkonzern Saudi Aramco investiert in Blockchain-Plattform Vakt

Der saudi-arabische Ölkonzern Saudi Aramco hat Anteile der Blockchain-basierten Ölhandelsplattform Vakt aufgekauft, wie Reuters am heutigen 28. Januar berichtet.

Laut einer entsprechenden Pressemitteilung hat die Saudi Aramco Energy Ventures, die Investmentabteilung des Ölkonzerns, Firmenanteile in Höhe von 5 Mio. US-Dollar an Vakt gekauft. Mit diesem neuen Kapital soll die Blockchain-Handelsplattform für Rohöl weiterentwickelt und allen voran auf dem asiatischen Markt ausgebaut werden.

Allerdings ist der Grund für die Beteiligung nicht nur die bloße Investitionsabsicht, sondern die Aramco Trading, die Handelsabteilung des Ölkonzerns, soll die Plattform zukünftig auch in ihrem Geschäftsbetrieb zum Einsatz bringen. Momentan wird die Vakt bereits für die Rohölsorten North Sea Brent, Forties, Oseberg, Ekofisk und Troll genutzt, wobei der eigene Marktanteil schon relativ hoch sein soll. Mit dem Einstieg der Aramco Trading wird das Handelsvolumen der Blockchain-Plattform deutlich erweitert werden, da es sich bei der Saudi Aramco um die größte Fördergesellschaft der Welt handelt.

Ein Paradigmenwechsel für den Rohölhandel?

Die Vakt ist spezialisiert auf die Abwicklung des Rohölhandels. So ermöglicht die Blockchain-Plattform eine effiziente, vollumfängliche Abwicklung von der Handelsfinanzierung bis hin zur Logistik. Durch die Digitalisierung dieser Vorgänge wird zudem ein hoher bürokratischer Aufwand vermieden, was eine beträchtliche Kostenersparnis bedeutet. Hans Middelthon, der leitende Direktor von SAEV Europe, meint dementsprechend: „VAKT hat unter Beweis gestellt, dass die firmeneigene Plattform das Potenzial hat, einen Prozess, der bisher noch auf viel Handarbeit basiert, vollständig zu digitalisieren.“

Der Einsatz der Blockchain-Technologie ist dabei nicht nur Selbstzweck, sondern sorgt dafür, dass es eine „Single Source of Truth“ für Käufer und Verkäufer gibt. Das bedeutet, dass die zur Abwicklung eines Handelsprozesses verwendeten Daten transparent und sicher vor Manipulation sind.

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Alethena gibt auf: Schweizer Blockchain-Aktienautomat am Ende

Das Schweizer Startup Alethena hat auf seiner Webseite die Einstellung des Geschäftsbetriebs bekannt gegeben. Wie in der am 20. Januar veröffentlichten Stellungnahme zu lesen ist, sind die Pläne für einen sogenannten Blockchain-Aktienautomaten mangels einer nötigen Anschlussfinanzierung gescheitert.

Keine Anschlussfinanzierung

Trotz Erfolgsmeldungen wie dem Start der eigenen STO-Plattform und eines ersten Kunden im September 2019, hoher Motivation und der Aufstockung des Teams im Herbst letzten Jahres habe Alethena keine Investoren für eine nötige Anschlussfinanzierung finden können. In der Mitteilung schreiben die Gründer dazu:

“Im Rahmen der Finanzierungsrunde in den folgenden Wochen wurden jedoch das geplante Geschäftsmodell von Alethena bei verschiedenen Gelegenheiten in Frage gestellt und mögliche Korrekturen diskutiert. Einerseits gab es Kritik an der Abhängigkeit von den Geschäftsbanken als Depotbanken, andererseits war die Zusammensetzung des Teams im Hinblick auf die bevorstehenden Entwicklungsarbeiten suboptimal.”

Investoren nicht überzeugt

Man habe sich in den darauffolgenden Wochen ohne Erfolg mit einer großen Zahl möglicher Investoren und neuer Anteilseigner getroffen, um eine Lösung für den Weiterbetrieb zu finden. Das Produkt habe sich aber noch in einer sehr technischen Phase befunden und Alethena weiterhin in der Verlustzone bewegt. Man habe sich deshalb schweren Herzens entschieden, Alethena und die dahinter stehende Equility AG aufzulösen.

Alethena reiht sich in eine länger werdende Liste gescheiterter Blockchain-Startups aus dem deutschsprachigen Raum ein. Im Dezember 2019 hatte das Berliner Startup Wysker einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Auch hier war der Weiterbetrieb mangels einer Anschlussfinanzierung gescheitert.

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Bluebox: Ditto Music setzt auf Blockchain

Ditto Music konnte bereits zahlreiche prominente Kunden und Künstler für eine Zusammenarbeit gewinnen. Die Online-Musikvertriebsfirma versorgt 160 digitale Streaminganbieter mit Musik, darunter Spotify, iTunes, Google Play, Amazon, VEVO, Apple Music, Beatport, Deezer und Shazaam. Zu den Künstlern gehören etwa Ed Sheeran, Dodie Clark, Sam Smith, Royal Blood oder Chance the Rapper.

Ditto Music schafft Bluebox-Lösung für Künstler

Um den Verteilungsprozess und die Anteile, die an die Künstler gehen, fairer zu gestalten, setzt das Unternehmen auf die Blockchain. Dazu will Ditto Music eine Blockchain-Lösung aufsetzen, die Daten über Songwriter, Künstler und Produzenten speichert. Diese als „Bluebox“ betitelte Lösung soll es laut billboard.com ermöglichen, Copyright, Veröffentlichungsrechte und Tantiemen direkt über Smart Contracts abzuwickeln.

Wie das Branchenblatt für die Musikindustrie unter Berufung auf Informationen von Ditto Music weiter berichtet, sollen Künstler über eine App mit der Bluebox interagieren können. Diese sollen die Bluebox ab Mai benutzen können. Ditto Music CEO Lee Parsons sieht in der Bluebox ein Alleinstellungsmerkmal im Blockchain-Bereich. So teilt er billboard.com mit:

Viele Leute im Blockchain-Bereich versuchen, ein Problem zu finden und dann darauf basierend eine Lösung zu finden. Der Hauptunterschied zu Bluebox besteht darin, dass wir eine riesige Datenbank von Künstlern haben, die wir direkt in die Blockchain aufnehmen werden. Wir bauen nicht ein Produkt und versuchen dann, eine Verwendung dafür zu finden. […] Von diesem Zeitpunkt an wird jedes Musikstück, das durch Ditto geht, auf der Blockchain vermerkt und man kann leicht erkennen, wer die Rechte an dieser Musik besitzt. […]

Damit, so Parson weiter, bekommen Künstler letztlich einen besseren Überblick und mehr Kontrolle über die Verwendung ihrer Musik.

Effizienzgarant Blockchain

Die Blockchain-Technologie erweist sich durch ihre Transparenz und ihre Unveränderbarkeit immer wieder als Verbesserung für Verwaltungsprozesse. So hat etwa das kolumbianische Tech-Unternehmen iFinca eine Blockchain-Lösung für Kaffee-Lieferketten lanciert. Auch Hamburg Energie arbeitet derzeit mit der Technologie. Der Energieversorger will mit einer blockchainbasierten Plattform dafür sorgen, dass überschüssiger Industriestrom nutzbar gemacht wird. Einen Überblick zu verschiedenen Einsatzgebieten der Technologie („Use Cases“) findet man auf der BTC-ACADEMY.

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