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Ethereum (ETH) Gebühren fallen auf 1,57 US-Dollar – Niedrigster Stand seit 2020

Der große Stolperstein für Ethereum (ETH) auf dem Weg zur Massentauglichkeit sind bekanntermaßen die extrem hohen Transaktionsgebühren bzw. „Gas Fees“ des Blockchain-Netzwerks. Da die durchschnittlichen Transaktionskosten inzwischen jedoch auf ein Tief von nur noch 0,0015 ETH gefallen sind, ist dieses Narrativ aktuell nur noch schwer haltbar.

Mit dem Abschwung der durchschnittlichen Transaktionsgebühren auf der Ethereum-Blockchain auf nur noch 0,0015 ETH bzw. 1,57 US-Dollar steht zurzeit der niedrigste Wert seit Dezember 2020 zu Buche. Dabei waren die Gas Fees seit Januar 2021 im stetigen Aufschwung, der allen voran durch den anhaltenden Hype um die Non-Fungible Tokens (NFT) und Dezentralisierten Finanzen (DeFi) ausgelöst wurde, denn diese sind überwiegend auf der Ethereum-Blockchain angesiedelt.

Entwicklung der durchschnittlichen Ethereum-Transaktionsgebühren. Quelle: BitInfoCharts

Von Januar 2021 bis Mai 2022 belief sich die durchschnittliche „Gas-Gebühr“ zur Abwicklung einer Transaktion auf der Smart-Contract-Plattform entsprechend auf knapp 40 US-Dollar. Am 1. Mai 2022 stand dabei sogar erst kürzlich das unrühmliche Hoch von 196,638 US-Dollar auf dem Tableau, wie die Daten von BitInfoCharts zeigen.

Ein Beleg dafür, dass der momentane Abschwung organisch ist, lässt sich indirekt auch daraus ziehen, dass die NFT-Verkäufe zuletzt auf ein zweijähriges Tief gesunken sind. Das NFT-Ökosystem hat im Juni den bisher schwächsten Monat des Jahres hingelegt, als die Anzahl der täglichen Verkäufe auf 19.000 Stück und 13,8 Mio. US-Dollar abgerutscht ist.

Anzahl der NFT-Verkäufe von Juli 2021 – Juni 2022. Quelle: NonFungible

Im November 2021, als die Ethereum-Nutzer noch über massive Gebühren klagen mussten, sah sich Gründer und Galionsfigur Vitalik Buterin veranlasst, einen Vorschlag zur grundsätzlichen Verringerung der Transaktionsgebühren vorzubringen. In seiner kurzfristigen Lösung hatte Buterin angeregt, bestimmte Limitierungen pro Block einzuführen, um die Transaktionsgebühren zu minimieren.

Der Ethereum-Liquidity-Provider XCarnival konnte derweil 1.467 ETH zurückholen, die durch eine Sicherheitslücke gestohlen wurden. Im Zuge des Angriffes wurden insgesamt 3.087 ETH zu einem momentanen Gegenwert von 3,8 Mio. US-Dollar geklaut.

Die Blockchain-Sicherheitsfirma Peckshield erklärt in diesem Zusammenhang:

„Der Hackerangriff konnte dadurch gelingen, dass ausgebuchte NFTs noch immer als Besicherung genutzt werden konnten, was die Hacker wiederum missbraucht haben, um Vermögen aus dem Pool abzuziehen.“

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Indische Zentralbank sieht Kryptowährungen als (kleine) „Gefahr“ für die Finanzstabilität

In ihrem aktuellen Lagebericht zur Finanzstabilität des Landes hat die indische Zentralbank (RBI) ihre Kritik an Kryptowährungen erneuert. Dahingehend heißt es:

„Wir müssen schon jetzt die kommenden Risiken beachten, die sich am Horizont auftun. Kryptowährungen sind eindeutig eine Gefahr. Alles, was einen Wert aus bloßem Wunschdenken schöpft, ohne dass es einen inneren Wert gibt, ist bloß Spekulation mit einem anderen Namen.“

Zudem wären dezentralisierte Kryptowährungen speziell „dafür designt, um das Finanzsystem und alle zugehörigen Kontrollmechanismen zu umgehen“, darunter allen voran Maßnahmen zur Geldwäschebekämpfung (AML) und zur Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung (CTF) sowie Legitimationsprüfung von Kundendaten (KYC). Anknüpfend an altbekannte Kritikpunkte gibt die RBI weiter zu bedenken, dass private Währungen oftmals zu Instabilität führen und die Institution der staatlichen Kontrolle des Geldes unterwandern.

Trotz all dieser harschen Kritik rangieren Kryptowährungen im Lagebericht der RBI ironischerweise am unteren Ende der Risikoskala. In dieser Rangfolge ordnet die Zentralbank die größten Bedrohungen für die Finanzstabilität anhand mehrerer Faktoren, die negativ auf die Stabilität des globalen Finanzsystems einwirken könnten.

Krypto befindet sich dabei am unteren Ende der Rangliste mit Bedrohungen wie der Abstufung von Nationalstaaten, politischer Unsicherheit und Terrorismus. Als Grund für diesen relativ geringen Risikograd von Kryptowährungen führt die Zentralbank an, dass die Kryptobranche im globalen Vergleich noch relativ klein ist und diese noch nicht im großen Stil in das traditionelle Finanzsystem eingebunden ist.

Aktuell umfassen Kryptowährungen schätzungsweise zwischen 0,4 % – 1 % des weltweiten Gesamtvermögens von 469 Bio. US-Dollar. Die RBI ist erfahrungsgemäß eine der kritischsten Zentralbanken im Hinblick auf Krypto, so hatte diese jüngst auch geunkt, dass Zentralbank-Digitalwährungen (CBDC) Kryptowährungen zukünftig „abtöten“ könnten.

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Bitcoinanalyse: Unsicherheit an den Finanzmärkten belastet Bitcoin-Kurs

Bitcoin (BTC): 19.884 US-Dollar als Schlüsselmarke

BTC-Kurs: 19.158 USD (Vorwoche: 20.684 USD)

Kurzfristige Widerstände/Ziele: 19.720/20.036 USD, 20.431 USD, 20.848 USD, 21.373 USD, 21.892 USD, 22.834/23.289 USD,24.291 USD, 25.498 USD, 26.170 USD, 26.734 USD, 27.696 /28.104 USD, 28.607 USD, 29.256 USD, 29.975 USD, 30.612 USD, 31.750 USD, 32.383 USD

Kurzfristige Unterstützungen: 19.212/18.950 USD, 18.585 USD, 17.860/17.567 USD, 16.180 USD, 14.838 USD, 14.311 USD, 13.858 USD

Kursanalyse Bitcoin (BTC) 30.06.22

4-Stundenchart Kursanalyse auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf Coinbase

Recap Bitcoin:

  • Der Bitcoin-Kurs verpasste in den letzten Tagen erneut den Ausbruch über den zentralen Widerstandsbereich bei 21.892 USD. In der Folge rutschte die Krypto-Leitwährung am heutigen Donnerstagmorgen zurück bis in die Unterstützung aus dem Tageschart bei 18.950 USD.
  • Die Käuferseite muss nun alles daran setzen, den BTC-Kurs per Tagesschluss oberhalb der 19.212 USD zu stabilisieren.
  • Die anhaltende Stärke des US-Dollar Index (DXY) wirkt sich aktuell negativ auf die Kursperformance von Bitcoin aus.  
  • Die erneute Kursschwäche von Bitcoin ist zudem der hohen Korrelation mit den US-Aktienindizes Nasdaq100 und S&P500 geschuldet.
  • Beide Indizes tendieren nach einer Erholung in der Vorwoche erneut deutlicher gen Süden und drohen ihre Jahrestiefs erneut anzulaufen. Ein Rückfall unter diese wichtigen Kursmarken dürfte zu weltweiten Anschlussverkäufen führen.   

Gemischtes Bild auf der Indikatorenseite

  • Beide Indikatoren, der RSI wie auch der MACD, haben im 4-Stunden-Chart erneut Verkaufssignale aktiviert, der RSI handelt jedoch bereits wieder im überverkauften Terrain. Auf Tagesbasis drohen beide Indikatoren bei einer anhaltenden Kursschwäche erneut frische Verkaufssignale zu genieren – ein bearishes Signal.
  • Der Fear and Greed Index rutschte mit einem Wert von 11 ebenfalls wieder tief zurück in den extremen “Angstbereich”.
  • Zwar konnte Bitcoin die abgelaufene Handelswoche mit einer grünen Wochenkerze beenden, mit Blick auf die aktuelle Wochenkerze kann eine erneute rote Kerze für die aktuelle Handelswoche nicht ausgeschlossen werden. Nur mit einem Sprung zurück über die Marke von 21.000 USD können die Bullen diese bearishe Entwicklung auf Wochenbasis noch abwenden.
  • Am morgigen Freitag, den 01. Juli, ist zudem abermals mit erhöhter Volatilität zu planen. Neben der Bekanntgabe der EU-Verbraucherpreise warten am Freitagnachmittag noch die Zahlen des ISM Einkaufsmanagerindex in den USA.

Bullishes Szenario (BTC):

  • Der verfehlte Ausbruchsversuch am 26. Juni hinterlässt seine Spuren.
  • Abermals gelang es dem Bullenlager nicht, einen ersten wichtigen Befreiungsschlag zu generieren.
  • Kurzfristig muss das Käuferlager nun zwingend versuchen, den BTC-Kurs per Tagesschluss zurück über den gelben Widerstandsbereich zwischen 18.950 USD und 19.212 USD zu hieven.
  • Kann sich Bitcoin sodann per 4 Stunden-Basis oberhalb dieser Zone stabilisieren, ist eine Richtungsentscheidung im Bereich zwischen 19.720 USD und 20.036 USD wahrscheinlich. Gelingt eine Rückeroberung und Bitcoin durchbricht die rote Abwärtstrendlinie dynamisch, rückt das gestrige Tageshoch bei 20.431 USD in den Fokus.
  • Knapp unterhalb verläuft auch der Supertrend sowie das Golden Pocket der aktuellen Korrekturbewegung zwischen 20.227 USD und 20.365 USD. Ohne Kursdynamik dürfte es ein steiniger Weg für die Käuferseite werden.

Zurück in Richtung Vorwochenhoch

  • Erst wenn Bitcoin das gestrige Tageshoch nachhaltig überwindet, rücken weitere Kursziele bei 20.848 USD und 21.373 USD in den Blick der Investoren.
  • Gelingt eine Rückeroberung der 21.373 USD, ist in der türkisen Widerstandszone mit einer erneuten Richtungsentscheidung zu planen.   
  • Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen starken Widerstandsbereich aktiviert weiteres Aufwärtspotential in Richtung der roten Resistzone zwischen 22.834 USD und 23.289 USD. Spätestens in diesem Bereich könnten die Bullen erneut vermehrt Gewinn vom Tisch nehmen. Zudem werden die Bären alles daran setzen, den BTC-Kurs in diesem Bereich zu deckeln.
  • Sollte das Käuferlager genug Kaufdruck erzeugen können, um auch diesen Bereich nachhaltig zu durchbrechen, ist mit einer Folgebewegung bis an die 24.291 USD zu planen.
  • Hier dürfte der BTC-Kurs im ersten Anlauf scheitern. Neben dem EMA200 (blau) verläuft bei 24.526 USDF auch das 161er Fibonacci-Extension der aktuellen Trendbewegung.  

Erholung in Richtung 28.000 US-Dollar nimmt Formen an

  • Überwindet Bitcoin diese Zone ohne nennenswerte Rücksetzer, gewinnt die Erholungsbewegung weiter an Fahrt.
  • Zwar finden sich bei 25.498 und 26.170 USD ebenfalls potenzielle Umkehrmarken, die Price-Action indiziert jedoch die Chance auf einen direkten Anstieg bis an das 61er Fibonacci-Retracment bei 26.734 USD.
  • Überwindet Bitcoin auch diese Kursmarke, ist ein Retest der orangen Zone zwischen 27.696 USD sowie der Abrisskante bei 28.104 USD zunehmend wahrscheinlich.
  • Maximal könnte Bitcoin sogar kurz an die 28.607 USD anstoßen, bevor mit einem erneuten Kursrücksetzer zurück gen Süden geplant werden muss.
  • Kann Bitcoin in den kommenden Handelswochen auch diesen starken Widerstandsbereich zurückerobern, dürfte die Krypto-Leitwährung weitere Widerstandsmarken bei 29.256 USD sowie 29.975 USD anvisieren.
  • Die maximal bullishen Kursziele für die nächste Zeit lauten – wie in der letzten Kursanalyse angesprochen – 31.750 USD und 32.383 USD. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über die 32.383 USD hellt das Chartbild zugunsten des Bullenlagers wieder deutlicher auf.

Bearishes Szenario (BTC):

  • Die Bären lassen trotz einer Zwischenerholung in der Vorwoche weiterhin nicht locker. Dass Bitcoin erneut in der türkisen Zone gestoppt werden konnte, unterstreicht die Stärke der Verkäuferseite abermals.
  • Bitcoin ist in den letzten 24 Handelsstunden abermals unter die 19.884 USD zurückgefallen. Dies indiziert, dass die Bären noch nicht genug zu haben scheinen.   
  • Solange die Verkäuferseite Bitcoin kurzfristig im Bereich der grauen Widerstandszone deckeln kann, ist mit weiteren Sell-Off-Versuchen zu rechnen.
  • Sollte die Supportmarke bei 18.950 USD per Tagesschlusskurs unterboten werden, und auch das 23er Fibonacci-Retracment bei 18.585 USD gibt keinen Halt, wird ein Rückfall bis an die 17.860 USD zunehmend wahrscheinlich. Damit ist auch ein Retest des Jahrestiefs bei 17.567 USD jederzeit zu berücksichtigen.

Weiterer Kurssturz muss eingeplant werden

  • Tendiert der klassische Aktienmarkt aufgrund anhaltender Inflations- und Zinsängste ebenfalls in Richtung neuer Jahrestiefs, könnte Bitcoin den Support bei 16.180 USD anvisieren. Diese Kursmarke ist dem Tageschart entnommen.  
  • Die Bullen dürften an dieser Supportmarke erneut versuchen, eine Umkehrbewegung zu starten. Sollte dieser Versuch fehlschlagen und Bitcoin fällt per Tagesschlusskurs unter dieses Supportlevel, ist mit einem weiteren deutlichen Kursrutsch zu rechnen.
  • Der grüne Unterstützungsbereich zwischen 14.837 USD und 13.858 USD dürfte wie ein Magnet auf den Bitcoin-Kurs wirken. Dieser Unterstützungsbereich stellt weiterhin das maximale bearishe Kursziel für die Sommermonate dar.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,96 Euro.

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Blockchain Gaming und NFTs – Fluch oder Segen?

Der NFT-Hype hat viele reich gemacht. In den Philippinen hat das NFT-Spiel Axie Infinity sogar einen Krypto-Boom ausgelöst. Nachdem Tausende durch die Corona-Pandemie arbeitslos geworden sind, haben viele Philippiner damit begonnen, sich mit dem Spielen des Blockchain Games über Wasser zu halten. Doch es gibt auch negative Reaktionen gegenüber NFTs. Vor allem aus der westlichen Gaming-Welt hagelt es heftige Kritik.

Als beispielsweise der Spieleentwickler Ubisoft im vergangenen November ankündigte, NFTs in seine Spiele zu integrieren, wurden YouTube, Reddit und Co. mit einem Schwall an Ablehnung überflutet. Ein Blick auf die NFT-Handelsplattform Rarible zeigt zudem, dass die NFT-Kollektion von Ubisoft im gesamten Monat Februar 2022 nur 35-mal verkauft wurde – ein Zeichen für das geringe Interesse der Gaming Community an NFTs.

Viele Zocker scheinen zu glauben, dass NFTs nur eine weitere Möglichkeit für Publisher sind, schnelles Geld zu machen – auf ihre Kosten.

Was stört Gamer an NFTs?

Ebendiese immer stärkere Kommerzialisierung ihres Lieblingshobbys stellt die Hauptsorge der Gaming-Community an NFTs dar. Sind Non-fungible Token im Gaming-Bereich tatsächlich nur die Weiterentwicklung der Profitgier von EA und Co., die mit Microtransactions und Lootboxes ihren Anfang nahm? Was unterscheidet sogenannte Play-and-Earn-Spiele wie Axie Infinity, Splinterlands oder Thetan Arena von traditionellen Spielen wie World of Warcraft, Minecraft oder Call of Duty wirklich?

Die Gegenseite argumentiert: Im Gegensatz zu traditionellen Spielen, bei denen die Geldmenge und die Gegenstände im Spiel der Kontrolle der Entwickler unterliegen, können Spieler bei Spielen, die auf Blockchain-Technologie basieren, ihre Vermögenswerte selbst erstellen, diese vollständig besitzen und sie zu jederzeit frei zwischen der Krypto- und Fiat-Welt zu ihren eigenen Konditionen handeln.

Die Vorteile von Play-to-Earn und NFTs im Gaming

Genau das seien die Gründe, warum die Blockchain eine neue Ära des Gamings einläuten könnte, heißt es. Spiele würden sich weg von einer zentral geplanten Wirtschaft à la “ihr handelt, was wir euch erlauben” hin zu einer kapitalistischen Wirtschaft “alles kann mit jedem zu jeder Zeit gehandelt werden” entwickeln. Für leidenschaftliche Zocker würde das bedeuten, dass sie für ihre investierte Zeit und Mühe entlohnt werden könnten, da sie beispielsweise seltene Gegenstände an andere Spieler, die weniger Zeit in ein Spiel investiert haben, verkaufen oder verleihen könnten.

Alles würde dabei auf Blockchains dokumentiert werden. So soll es für jeden zu jederzeit nachvollziehbar sein, wie selten bestimmte Gaming-Items wirklich sind, welchen Nutzen sie bringen und zu welchen Preisen sie in der Vergangenheit gehandelt worden sind. Die Blockchain könnte somit durch Sicherheit und Vertrauen die Grundlagen einer jeden funktionierenden Wirtschaft in Gaming-Welten schaffen. Sie könnte in Zukunft verhindern, dass Spielstudios willkürliche Entscheidungen treffen, die etwa dazu führen könnten, dass bestimmte Skins oder Gegenstände über Nacht ihre Bedeutung verlieren und wertlos werden.

Aber das bringt natürlich auch gewisse Risiken mit sich und macht es verständlich, warum Spieler NFTs und der Blockchain-Technologie skeptisch gegenüberstehen. Denn Speiel waren schon immer vor allem eines: eine Möglichkeit, mit der Menschen der Monotonie und dem Stress des normalen Alltags entfliehen konnten.

Gerade weil in vielen Spielen alle vor den Spieleentwicklern gleich sind, wollen Gamer keine Marktwirtschaft in Spiele integrieren. Darüber hinaus sehen einige Gamer die Fairness in Spielen durch eine Blockchain-basierte Ingame-Wirtschaft in Gefahr. In einer Gaming-Welt, in der Spieler Ressourcen mit Geld kaufen können (beispielsweise NFT-Charaktere in Axie Infinity oder Thetan Arena), könnte das einigen Spielern ermöglichen, im Spiel voranzukommen, ohne dass sie dafür viel Zeit investieren müssen.

Die Mehrheit der Gamer toleriert zwar Käufe von ästhetischen Upgrades für Spielgegenstände oder Charaktere, aber sobald man sich mit Geld greifbare Spielvorteile kaufen kann, sind sie oftmals verärgert.

Warum NFTs im Gaming trotzdem sinnvoll sein könnten

Aber stimmt es wirklich, dass die Ökonomisierung vom Gaming durch Blockchain-Technologie und NFTs Spiele generell schlechter macht?

Der Hass gegenüber NFTs in Games kommt in der Regel von leidenschaftlichen Zockern und nicht von Gelegenheitsspielern, die die Mehrheit aller Gamer bilden. Daten des Unternehmens Newzoo zeigen, dass Gelegenheitsspieler, die auf mobilen Geräten spielen, inzwischen über 55 Prozent aller Gamer ausmachen. Zudem sprechen auch die Umsatzzahlen eine eindeutige Sprache. Die Einnahmen aus mobilen Spielen machen inzwischen mehr als die Hälfte (52 Prozent) der gesamten Branche aus, während PC-Spieler für 20 Prozent und Konsolenspieler für 28 Prozent der Einnahmen verantwortlich sind.

Für viele Spieler scheinen diese Entwicklungen nichts Schlechtes zu sein. Das mag für einige, vor allem für ältere Gamer, ein Schock sein, aber die Zahlen lügen nicht. Der Markt der Gelegenheitszocker, die ein “gutes” Spiel nicht von einem “schlechten” unterscheiden können und ihr Geld in Spielen wie Clash of Clans oder Clash Royal verpulvern, wächst rasant und es scheint nicht unwahrscheinlich zu sein, dass viele dieser Spieler in Zukunft ihr Geld auch in NFTs stecken könnten.

Das Schöne an freien Märkten ist jedoch, dass das nicht bedeutet, dass ältere Spielmodelle gänzlich verschwinden werden, sondern dass die Gaming-Welt durch eine neue Spielekategorie erweitert wird.

Ein Bericht des Blockchain-Analyseunternehmens DappRadar zeigt, dass Blockchain Games bereits mehrere Millionen User haben und allein im dritten Quartal 2021 für über 22 Prozent des Volumens aller gehandelten NFTs verantwortlich gewesen sind. Das Play-to-Earn-Modell steckt zwar noch in den Kinderschuhen, aber es scheint den Markttest bereits bestanden zu haben.

Play-to-Earn revolutioniert Gaming?

NFTs und Blockchain-Technologie erweitern die Möglichkeiten, mit denen Gamer Geld verdienen können – sofern sie das denn möchten. Bislang konnten die wenigsten von uns ihre in Spiele investierte Zeit durch Live­streams auf Twitch, mit YouTube-Videos oder durch Teilnahme an Turnieren und Produktsponsoring monetarisieren.

Durch ­Gaming mit NFTs könnte sich das ändern. Denn in Spielen erworbene Gegenstände könnten, so die Theorie, unmittelbar mit anderen gehandelt werden und ließen sich theoretisch jederzeit in andere Kryptowährungen oder Fiatwährungen umtauschen. Schon auf niedrigster Ebene wird es dadurch möglich, dass selbst Gelegenheitsspieler in Mobile NFT Games wie Thetan Arena oder Splinterlands Geld verdienen können.

Darüber hinaus könnte die Tokenisierung von Skins, Spielwelten oder Spielgegenständen Künstlern und Spielmoddern die Möglichkeit geben, ihre Bauten etwa in Minecraft oder ihre Spielmodi in Half Life an ihre Fans zu verkaufen. Blockchain-Spiele versprechen, all diese Verdienstmöglichkeiten zu erschließen – und noch mehr.

Fazit

Viele Jahre lang hat Microsoft Gesetze zum geistigen Eigentum durchgesetzt, die es Minecraft-Nutzern erlaubten, benutzergenerierte Inhalte zu verändern und zu erstellen, es ihnen aber verbot, diese zu verkaufen, um ihre eigenen Gewinne zu realisieren.

Die Spieler sind zu Recht besorgt darüber, wie Blockchains ihre geschätzten Welten verändern werden. Aber die Leidenschaft vieler Hardcore Gamer, gepaart mit einem groben Missverständnis von Blockchains, hat dazu geführt, dass sie am Ende die einzige wahre Diktatur der Gewinnmaximierung verteidigen, nämlich die der großen Spielestudios.

Blockchains bieten eine Möglichkeit, Gaming-Wirtschaften zu legitimieren und die Mehrheit aller Spieler in den Prozess der Vermögensbildung miteinzubeziehen. Nicht nur Entwickler, nicht nur Streamer oder E-Sportler, sondern alle. Der Wandel wird mit Risiken verbunden sein, aber Wandel eröffnet immer auch Chancen, die uns allen zugutekommen können.

Disclaimer

Dieser Artikel erschien bereits in der April-Ausgabe des BTC-ECHO Magazins.

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Taiwan will zunächst „zinslose“ Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) erproben

Wie das Nachrichtenportal bnext.com berichtet, schlägt Chin-long Yang, der Chef der Zentralbank von Taiwan, für die ersten Pilottests eine zinslose Zentralbank-Digitalwährung (CBDC) vor. Dahingehend erklärt Yang, dass eine zinsbringende CBDC vermutlich zu sehr mit der eigenen Landeswährung, dem Neuen Taiwan-Dollar (TWD), konkurrieren würde. Letztere Version könne in bestimmten Fällen dazu führen, dass die Banken die Zinskosten für die Digitalwährung auf die Sparer umlegen.

Derweil ist nach Einschätzung von Yang auch eine zinslose CBDC nicht vor „digitalen Bankenstürmen“ gefeit. Besonders in Zeiten finanzieller Instabilität könnten beträchtliche Liquiditätsengpässe entstehen. Nichtsdestotrotz sieht der Zentralbankchef einen immer größer werdenden Bedarf für elektronische Zahlungsmöglichkeiten, weshalb mit den Tests zur Digitalwährung fortgefahren werden soll:

„Der prozentuale Anteil elektronischer Zahlungen an allen Zahlungen in Taiwan insgesamt ist von 40 % im Jahr 2017 auf 60 % im Q1 2022 gestiegen. Dementsprechend können wir schlussfolgern, dass es womöglich eine Nachfrage für eine Zentralbank-Digitalwährung in der Bevölkerung gibt.“

Taiwan befindet sich derzeit in der zweiten Phase des Pilotprogramms für die geplante CBDC. In dieser Phase verteilt die Zentralbank ihre Digitalwährung an fünf ausgewählte Banken, die diese wiederum mit Endkunden testen. Abhängig von den Testergebnissen werden dann die weiteren Entwicklungsphasen geplant. Ein weiterer Kritikpunkt ist schon jetzt, dass die Blockchain-Technologie nur begrenzte Kapazitäten zur Zahlungsabwicklung hat, die bei hohen Transaktionsvolumen schnell erreicht sind.

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Stromverbrauch von Bitcoin (BTC) fällt auf 10,65 Gigawatt (GW)

Der insgesamte Stromverbrauch des Blockchain-Netzwerks von Krypto-Marktführer Bitcoin (BTC) ist durch den nun fast zweiwöchigen Rückgang der Hashrate bzw. der zur Verfügung gestellten Rechenleistung für das Netzwerk ebenfalls spürbar gesunken. Die Rechenleistung war zuletzt auf 199,225 Exahash pro Sekunde (EH/s) abgefallen.

Wie das Cambridge Centre for Alternative Finance an den aktuellen Zahlen verdeutlicht, ist der Stromverbrauch des Bitcoin-Netzwerkes mit 10,65 Gigawatt (GW) derzeit auf dem niedrigsten Stand im Jahr 2022. Der höchste Verbrauch wurde im laufenden Jahr hingegen bei 16,09 GW verzeichnet.

Stromverbrauch von Bitcoin im Zeitraum 2018-2022. Quelle: ccaf.io

Wie Cointelegraph am 16. Juni berichtet hatte, verbraucht das traditionelle Bankensystem auf der ganzen Welt 56-Mal mehr Strom als der umstrittene Bitcoin und zugehörige Dienste. Der Informatiker Michel Khazzaka hatte in diesem Kontext gegenüber Cointelegraph erklärt:

„Bitcoin und das Lightning Network sind tolle und sehr effiziente technischen Lösungen, die eine Adoption durch die breite Masse verdienen. Diese Innovation ist brillant, effizient und wirkungsmächtig, und damit absolut massentauglich.“

Der plötzliche Rückgang beim Energiebedarf von BTC ist allen voran darauf zurückzuführen, dass die Hashrate der marktführenden Kryptowährung zurückgegangen ist. Der Hintergrund dafür ist wiederum, dass die fallenden Kurse das Mining für die darauf spezialisierten Firmen deutlich weniger lukrativ macht. Dementsprechend fahren die Miner ihre Kapazitäten zurück, wodurch die Hashrate ebenfalls sinkt.

Bitcoin-Hashrate. Quelle: blockchain.com 

Die Hashrate war am 13. Juni noch auf ein neues Rekordhoch geklettert, auf das in den letzten zwei Wochen jedoch ein spürbarer Rückgang von 13,9 % gefolgt ist. Nach aktuellem Stand sind die Mining-Pools F2Pool und AntPool mit 81 bzw. 80 Blöcken innerhalb der letzten vier Tage die führenden Mining-Verbände.

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Ethereum (ETH) mit zweistelligem Kurs-Wachstum

  • Kurs (ETH): 1.212 USD (Vorwoche: 1.081 USD)
  • Kurzfristige Widerstände/Ziele: 1.267 USD, 1.425/1.473 USD, 1.571 USD, 1.713 USD, 1.829 USD, 1.909 USD, 2.050 USD, 2.164 USD, 2.305 USD, 2.448/2.485 USD, 2.733 USD
  • Kurzfristige Unterstützungen: 1.062 USD, 992 USD, 935 USD, 882 USD, 720 USD, 663/634 USD, 531/489 USD

Ethereum Recap

  • Der Ether-Kurs kann sich nach dem starken Abverkauf am vergangenen Wochenende spürbar erholen und handelt mit 1.209 USD nun rund 36 Prozent oberhalb seines neuen Jahrestiefstkurses von 882 USD.
  • Dass Ethereum im Gleichschritt mit der Krypto-Leitwährung Bitcoin (BTC) in den letzten Handelstagen wieder spürbar gen Norden ansteigen, ist kurzfristig weiter bullish zu bewerten.
  • Viele Investoren scheinen den Kursabschlag der Vorwochen für frische Einstiege bei der zweitgrößten Kryptowährung genutzt zu haben.
  • Jetzt gilt es für die Anleger, den Ether-Kurs in den kommenden Handelstagen weiter oberhalb der psychologischen Marke von 1.000 USD zu stabilisieren, um eine Bodenbildung zu bestätigen.   
  • Positiv zu werten ist zudem die aktuell laufende Kurserholung bei den großen US-amerikanischen Aktienindizes Nasdaq100 und S&P500, welche sich zunehmend auf den Kryptomarkt auszuweiten scheint.

Folgende Kursverläufe müssen berücksichtigt werden

  • Mit Blick auf den Ether-Chart fungiert, wie in der Vorwochenanalyse angesprochen, das Verlaufshoch bei 1.267 USD unverändert als erster ernstzunehmender Widerstand. Gelingt eine Stabilisierung oberhalb dieser relevanten Kursmarke, hellt sich das Chartbild von Ethereum weiter auf.
  • Die Erholungsbewegung dürfte den Ether-Kurs zurück über die 1.359 bis in den grauen Widerstandsbereich zwischen 1.425 USD und 1.473 USD führen. Hier findet sich mit dem Supertrend im Tageschart ein erster stärkerer Widerstandsbereich.  
  • Scheitert Ethereum hingegen erneut an der 1.267 USD und prallt dynamisch gen Süden ab, ist ein erneuter Retest der lila Supportzone zwischen 1.062 USD und 992 USD einzuplanen.
  • Mit Blick auf die Indikatoren weist der MACD auf Tagesbasis nun ein erstes Kaufsignal auf. Auch der RSI kann sich spürbar von seinen überverkauften Niveaus bei 20 absetzen und versucht derzeit zurück in die neutrale Zone zwischen 45 und 55 anzusteigen.

Bullishes Szenario (Ethereum)

  • Der Washout am vergangenen Wochenende hat viele gehebelte Long-Positionen liquidiert und das Open-Interest, also die Gesamtmenge der offenen Wetten auf steigende Kurse, drastisch reduziert.
  • Mehrheitlich kam es in der Folge einer Kapitulation der bullishen Anleger zu einer Gegenbewegung gen Norden.
  • Gelingt es der Käuferseite in den kommenden Tagen den Ether-Kurs über das erste relevante Resist-Level bei 1.267 USD zu hieven, dürfte Ethereum schnell in Richtung 1.359 USD ansteigen. Damit würde Ethereum auch den EMA200 im Wochenchart zurückerobern, ein wichtiges Indiz der Kursstabilisierung.
  • Wird der Widerstand bei 1.359 USD ebenfalls überwunden, ist ein direkter Durchmarsch bis in die graue Widerstandszone wahrscheinlich. Hier wartet neben dem horizontalen Widerstand auch der Supertrend. Im ersten Versuch ist daher mit einem Kursrücksetzer zu planen.

Die Erholung nimmt Formen an

  • Können die Bullen den Kurs von Ethereum sodann oberhalb der 1.267 USD stabilisieren und die Marke von 1.473 USD in der Folge durchbrechen, dürfte Ethereum bis an die 1.571 USD ansteigen.
  • Kommt es auch hier zu keinen massiven Gewinnmitnahmen und der Kryptomarkt erholt sich weiter, rückt die Abrisskante bei 1.713 USD als Zielmarke in den Blick. Neben dem starken horizontalen Widerstand verläuft an dieser Kursmarke auch der EMA50 (orange) sowie die Abwärtstrendlinie ausgehend vom Hoch bei 2.164 USD. Ein Kursabpraller ist daher sehr wahrscheinlich.
  • Erst wenn der Ether-Kurs sich oberhalb der 1.713 USD stabilisiert, ist mit einer weiteren Anstiegsbewegung bis an das 23er Fibonacci-Retracement bei 1.909 USD zu planen.
  • Können die Bullen perspektivisch weiter Kaufdruck aufbauen und Ethereum generiert einen Tagesschluss oberhalb der 1.909 USD, rücken weitere Erholungsziele bei 2.050 USD sowie insbesondere 2.164 USD in den Fokus der Investoren. Spätestens an der 2.164 USD ist mit einer stärkeren Kurskorrektur zu rechnen.
  • Überwindet Ethereum in den kommenden Handelsmonaten auch diesen starken Widerstand, weitet sich die Kurserholung bis in den gelben Resistbereich zwischen 2.305 USD und 2.485 USD aus. Unverändert gilt diese Widerstandszone als maximales bullishes Kursziel.
  • Sollte Ethereum diese Zone wider Erwarten nachhaltig zurückerobern können, aktiviert sich das übergeordnete Kursziel bei 2.733 USD. Hier findet sich die Abrisskante vom 05. Mai 2022.

Bearishes Szenario (Ethereum)

  • Die Verkäuferseite erreichte in der Vorwoche den zuletzt mehrfach angesprochenen maximalen Zielbereich zwischen 922 USD und 842 USD.
  • Eine technische Gegenbewegung, wie aktuell zu sehen, ist für die Bären somit vollkommen unproblematisch.
  • Solange es dem Verkäuferlager gelingt, Ethereum an der 1.267 USD, spätestens jedoch im grauen Widerstandsbereich zu deckeln, ist jederzeit mit einem neuen Abverkauf zu planen.  
  • Sodann rückt die lila Supportzone als erstem Zielbereich wieder in den Blick.
  • Ein Rückfall unter diese Zone erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Retests der Zone zwischen 935 USD und 882 USD spürbar.

Neue Verlaufstiefs rücken in den Fokus

  • Gelingt es den Bären diese Zone per Tagesschlusskurs zu unterbieten, weitet sich die Korrektur bis an die 720 USD aus.
  • Hier ist erneut mit vermehrter Gegenwehr des Bullenlagers zu rechnen.
  • Sollte sich der Kryptomarkt auch in den kommenden Monaten nicht nachhaltig stabilisieren, ist auch bei Ethereum weiter fallende Kursnotierungen vorstellbar.
  • Unterstützung dürfte Ethereum sodann erst zwischen 663 USD und 634 USD finden. Neben dem übergeordneten 50er Fibonacci-Retracment verläuft in dieser Supportzone auch das Ausbruchslevel vom Dezember 2020.
  • Abermals ist mit Stabilisierungsversuchen seitens des Käuferlagers zu planen.
  • Findet Ethereum hier jedoch keinen Halt, rückt der maximale übergeordnete Zielbereich zwischen 531 USD und 489 USD in den Fokus.  

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,95 Euro.

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eBay übernimmt KnownOrigin und will NFTs und Blockchain stärker verwenden

Der E-Commerce-Riese eBay hat KnownOrigin übernommen. Das ist ein Marktplatz für Non-fungible Token (NFT) mit dem das E-Commerce-Unternehmen noch weiter in die Welt der Blockchain-Technologie und digitalen Sammlerstücke vorstoßen will.

Laut einer Pressemitteilung vom Mittwoch wurde das Unternehmen KnownOrigin aus Manchester für eine ungenannte Summe gekauft. Künstler und Sammler können über das Unternehmen NFTs erstellen und über Blockchain-Transaktionen kaufen und weiterverkaufen. David Moore, Mitbegründer von KnownOrigin, sagte in einer Erklärung, das Unternehmen sei gegründet worden, um „Inhaltserstellern und Sammlern die Möglichkeit zu geben, einzigartige, authentifizierte digitale Objekte zu präsentieren, zu verkaufen und zu sammeln“. Außerdem hieß es von ihm:

„Da das Interesse an NFTs weiter wächst, glauben wir, dass es jetzt der perfekte Zeitpunkt für uns ist, mit einem Unternehmen wie eBay zusammenzuarbeiten, das eine große Reichweite und viel Erfahrung hat.“

Seit Mai letzten Jahres können Nutzer bei eBay NFTs kaufen und verkaufen. Damals hat das steigende Interesse an digitalen Sammlerstücken zu sprunghaften Kursanstiegen geführt. Im Mai kündigte der E-Commerce-Riese seine erste NFT-Kollektion im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der umweltfreundlichen NFT-Plattform OneOf an. eBay-Chef Jamie Iannone kommentierte weiter:

„KnownOrigin hat eine beeindruckende, leidenschaftliche und loyale Gruppe von Künstlern und Sammlern aufgebaut und ist daher eine perfekte Ergänzung für unsere Community von Verkäufern und Käufern. Wir freuen uns, diese Innovatoren in der eBay-Community begrüßen zu dürfen.“

Mit diesem Schritt signalisiert eBay, dass das Online-Auktionshaus weiter an der Nutzung von Kryptowährung und Blockchain-Technologie interessiert ist, um seine Geschäftsabläufe zu verbessern. eBay ist eine der ersten E-Commerce-Webseiten und will nun zur Anlaufstelle für die Generation Z und Illennials werden. Anfang des Jahres hat Cointelegraph berichtete, dass das Unternehmen bereits seit längerer Zeit Krypto-Zahlungen integrieren wolle.

In diesem Zusammenhang: Bestätigt: Online-Auktionshaus eBay erlaubt NFT-Verkäufe

In den letzten Monaten sind Hunderte von NFT-Projekten aufgetaucht, die ebenfalls digitale Kunstwerke für Millionen verkaufen. Die Verwendung von NFTs in einen etablierten Markt wie eBay mit rund 187 Millionen aktiven Käufern könnte den Hype noch etwas verlängern.

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Bitcoin (BTC): Die Bullen machen sich bereit zur Gegenwehr

Bitcoin (BTC): 19.000 USD muss nun verteidigt werden

BTC-Kurs: 20.024 USD (Vorwoche: 22.200 USD)

Kurzfristige Widerstände/Ziele: 20.816 USD, 21.373 USD, 21.892 USD, 22.834/23.289 USD,24.291 USD, 25.498 USD, 26.170 USD, 26.743 USD, 27.696 /28.104 USD, 28.607 USD, 29.256 USD, 29.975 USD, 30.612 USD, 31.750 USD, 32.383 USD

Kurzfristige Unterstützungen: 19.884 USD, 19.511 USD, 19.178/19.046 USD, 17.860/17.567 USD, 15.000 USD, 13.972 USD

Recap Bitcoin:

  • Die Krypto-Leitwährung Bitcoin rutschte über das vergangene Wochenende auf ein neues Jahrestief bei 17.567 USD ab.
  • Damit erreichte der BTC-Kurs die wichtige Unterstützungsmarke in Form des übergeordneten 78er Fibonacci-Retracements bei 17.860 USD.
  • Dieser Sell-Off liquidierte Long-Wetten auf Bitcoin in einem Gesamtumfang von mehr als einer Milliarde US-Dollar.
  • Ausgehend von dieser Supportmarke stieg Bitcoin in den Folgetagen zurück über das alte Allzeithoch bei 19.884 USD und stieg in der Folge auf ein neues Wochenhoch bei 21.744 USD, bevor vermehrte Gewinnmitnahmen einsetzten.
  • Der BTC-Kurs prallte in diesem Bereich an der EMA50 (orange) im 4-Stundenchart gen Süden ab, konnte ich in der Folge jedoch oberhalb der 19.884 USD stabilisieren.

Die Bullen arbeiten an einer Stabilisierung

  • Ausgehend vom Tagestief bei 19.935 USD am heutigen Mittwochmorgen, stieg der Bitcoin-Kurs in den letzten Handelsstunden zurück bis an den ersten kleineren Widerstand bei 20.816 USD.
  • Bitcoin folgt damit den US-Aktienindizes Nasdaq100 und S&P500 gen Norden.
  • Das Ziel der Bullen ist es nun, in den kommenden Handelstagen eine nachhaltige Bodenbildung oberhalb der 19.146 USD auszubilden.
  • Aus Indikatorensicht haben wir im 4-Stundenchart eine bullishe Divergenz im RSI und MACD-Indikator. Zudem versucht der RSI im Tageschart die Schwelle von 30 zurückzuerobern. Sollte dieses zeitnah gelingen, ist auch von Indikatorenseite mit weiter steigenden Kursen zu planen.
  • Auch der Fear and Greed Index rutschte mit einem Wert von sechs am Wochenende auf ein Dreijahrestief. Noch nie waren die Anleger derart pessimistisch. In der Vergangenheit markierten derartige Extremwerte eine zeitnahe Bodenbildung.

Bullishes Szenario (BTC):

  • Dem Bullenlager gelang in Anbetracht der schwierigen Marktsituation ein durchaus bemerkenswertes Comeback.
  • Viele Anleger vermuteten zuletzt einen Abverkauf in Richtung 15.000 USD oder darunter.
  • Dass Bitcoin den wichtigen Support bei 17.860 USD per 4-Stunden Close mehrfach verteidigen konnte und immer wieder darüber schließen konnte, indiziert den Willen der Bullen diesen Bereich vorerst zu verteidigen.
  • Kann sich Bitcoin auf 4-Stundenbasis in den kommenden Stunden und Tagen optimalerweise oberhalb der 19.881 USD stabilisieren und rutscht insbesondere nicht erneut unter die Marke von 19.146 USD, müssen die Bullen alles daran setzen, den BTC-Kurs zurück über 20.816 USD in Richtung der türkisen Zone hochzukaufen.
  • Oberhalb der 20.816 USD wartet bei 21.373 USD mit dem EMA50 ein erstes relevantes Widerstandslevel.

Erste Richtungsentscheidung erwartbar

  • Wird dieser Resist dynamisch überwunden, kommt es zwischen 21.744 USD und 21.892 USD zu einer kurzfristigen Richtungsentscheidung. Eine Rückeroberung dürfte Bitcoin weiteres Aufwärtspotential in Richtung des roten Widerstandsbereichs zwischen 22.834 USD und 23.289 USD verleihen.
  • Hier werden die Bären versuchen, den Kurs zu deckeln.
  • Sollte das Käuferlager genug Kaufdruck erzeugen können, um auch diesen Bereich nachhaltig zu durchbrechen, ist mit einer Folgebewegung bis an die 24.291 USD zu planen. Hier dürfte der BTC-Kurs im ersten Anlauf scheitern.
  • Gelingt es der Käuferseite auch diesen Resist zu überwinden, weitet sich die Erholung in Richtung 25.498 USD sowie 26.170 USD aus. In dieser Zone verläuft bei 25.876 USD der Supertrend im Tageschart sowie der EMA200 (blau) im 4-Stundenchart. Ein Kursabpraller ist beim ersten Test somit sehr wahrscheinlich.   
  • Durchbricht Bitcoin mittelfristig auch diesen Widerstandsbereich und überwindet das 61er Fibonacci-Retracement bei 26.743 USD, ist ein Retest der orangen Zone zwischen 27.696 USD sowie der Abrisskante bei 28.104 USD zunehmend wahrscheinlich.
  • Maximal könnte Bitcoin sogar kurz an die 28.607 USD anstoßen, bevor mit einem erneuten Kursrücksetzer zurück gen Süden geplant werden muss.
  • Sollte Bitcoin perspektivisch auch diesen starken Widerstandsbereich zurückerobern können, ist eine Kurserholung bis an die 29.256 USD sowie 29.975 USD wahrscheinlich. Abermals dürften Anleger in dieser Zone Chips vom Tisch nehmen.
  • Der mittelfristige bullishe Zielbereich für die kommenden Handelswochen lautet unverändert 31.750 USD sowie maximal 32.383 USD. Vorerst ist eine Rückeroberung dieser Zone nur schwer vorstellbar. Die Bären werden spätestens in diesem Bereich zum Gegenschlag ausholen wollen.

Bearishes Szenario (BTC):

  • Den Bären gelang es am letzten Wochenende ein wichtiges Kursziel auf der Unterseite abzuarbeiten. Viele bearish gestimmte Anleger nahmen im Bereich der 17.860 USD Gewinne mit.
  • Zwar kann sich der BTC-Kurs nach einer deutlichen technischen Gegenbewegung aktuell oberhalb der 20.000 USD stabilisieren, ob dieses schon eine nachhaltige Bodenbildung darstellt, werden die kommenden Handelstage indizieren.
  • Rutscht Bitcoin zeitnah wieder unter die 19.884 USD und gibt auch die 19.511 USD abermals auf, dürfte sich im Bereich der 19.000 USD entscheiden, ob die Bären wirklich die Kraft haben, Bitcoin mittelfristig auf neue Jahrestiefs zu drücken.
  • Hier verläuft neben dem Supertrend im 4-Stundenchart auch das Golden Pocket der aktuellen kurzfristigen Trendbewegung.  

Retest oder neues Jahrestief

  • Wird dieser Bereich dynamisch unterschritten, ist fest mit einem Retest der Zone um 17.860 USD zu planen.
  • Kommt auch der klassische Aktienmarkt weiter unter Druck und bildet ebenfalls neue Verlaufstiefs aus, dürfte sich auch der Bitcoin-Kurs zu schwer entziehen können. Zu hoch ist aktuell die Korrelation zwischen den klassischen Finanzmärkten und dem Kryptomarkt.
  • Wird der Jahrestiefstkurs ohne nennenswerte Gegenwehr durchbrochen, rückt unmittelbar die graue Zone zwischen 15.000 USD und 13.972 USD als Zielbereich in den Fokus. Dieser Unterstützungsbereich ist dem Monatschart entnommen.
  • Unverändert stellt dieser Bereich das maximale bearishe Kursziel für die kommenden Handelswochen dar.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

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BIZ vergleicht Projekte: Grenzüberschreitende Überweisungen mit digitalen Zentralbankwährungen

Das Innovationszentrum der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat am Dienstag einen Bericht über vier Projekte veröffentlicht, die grenzüberschreitende Überweisungen von digitalen Zentralbankwährungen (CBDC) untersucht haben. Die Projekte hätten die technische Machbarkeit dieser Überweisungen demonstriert, so die BIZ. Es würden aber weiterhin praktische und politische Fragen offenbleiben.

Der Bericht befasste sich mit dem Projekt Jura, an dem die Zentralbanken aus der Schweiz und Frankreich beteiligt sind. Das Projekt Inthanon- LionRock2 und das laufende Projekt mBridge, an dem Währungen in Asien und im Nahen Osten beteiligt sind, wurden ebenfalls betrachtet. Auch das Projekt Dunbar, ein gemeinsames Projekt der Bankbehörden Australiens, Malaysias, Singapurs und Südafrikas wurde in dem Bericht beleuchtet.

Die Projekte befassten sich mit grenzüberschreitenden Zahlungen, bei denen sich Zahler und Zahlungsempfänger in unterschiedlichen Ländern befinden und die Zahlung in der Währung des Landes des Zahlers oder in einer anderen Währung erfolgt. Sie befassten sich ebenfalls mit Offshore-Zahlungen, bei denen die Zahlung zwischen zwei Instituten erfolgt, von denen sich keines in dem Land befindet, in dem die Zahlung erfolgt, wobei die Zahlung normalerweise in der Währung dieses Landes erfolgt.

Bei allen Überweisungen wurde ein Schutzmechanismus verwendet, der kurz als „Zahlung gegen Zahlung“ bezeichnet wird. Das heißt, die Überweisung in einer Währung wird erst dann abgeschlossen, wenn eine Transaktion in einer anderen Währung erfolgt ist. Es wurden Tagesüberweisungen sowie Überweisungen, die auf unbestimmte Zeit auf der Plattform verblieben, getestet. Dabei wurden gemeinsame Plattformen verwendet. Ein Projekt nutzte eine gemeinsame Plattform mit individuellen Subnetzwerken.

Alle Projekte haben die Durchführbarkeit von CBDC-Überweisungen erfolgreich demonstriert. Sie haben gezeigt, dass die Verwendung von Smart Contracts zur Automatisierung der Durchsetzung der Regeln die Kosten senkt, die bei der Überweisung entstehen. Das Weglassen von Mittelsmännern senkt die Kosten für Überweisungen, da die Transaktionen in einem einzigen Hauptbuch erfasst werden und die Salden in Echtzeit vollständig sichtbar sind. Gleichzeitig konnten die Projektplattformen unterschiedliche Zugangsrichtlinien beibehalten.

In diesem Zusammenhang: BIZ: 90 Prozent der Zentralbanken untersuchen Nutzen von CBDCs

Unter den noch zu klärenden Aspekten sind etwa die Fragen, wie Distributed-Ledger-Technologie-Plattformen mit bestehenden Systemen interagieren werden, wie es mit der Skalierung aussieht und wie Ausfallsicherheit und Sicherheit im Allgemeinen gewährleistet werden können. Außerdem müssen solide rechtliche und Governance-Rahmenbedingungen geschaffen und die wirtschaftlichen Auswirkungen eines Systems mit mehreren CBDCs erforscht werden, wie es in dem Bericht heißt.

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