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Bitcoin (BTC) bleibt stabil, doch Abwärtstrend ist wohl noch nicht vorbei

Bitcoin (BTC) hat am Donnerstagabend erfolgreich weitere Verluste vermieden, während der Aktienmarkt am heutigen 14. Juli mit der Handelseröffnung an der Wall Street verloren hat.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

17.500 US-Dollar noch nicht das Ende?

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist der Bitcoin-Kurs dementsprechend in Reichweite der 20.000 US-Dollar-Marke geblieben.

An der Wall Street mussten der S&P 500 und der Nasdaq Composite Index derweil Verluste von jeweils 1,8 % hinnehmen.

Bitcoin konnte unabhängig davon stabil bleiben, womit die marktführende Kryptowährung die Korrelation zum Aktienmarkt gleichsam auf den niedrigsten Stand im laufenden Jahr drückt.

Nichtsdestotrotz bleiben die Beobachter insgesamt skeptisch, was die weitere Entwicklung angeht.

„Der Aufschwung war eher schwach, weshalb es schon bald wieder nach unten gehen könnte“, wie der Analyst Aksel Kibar vermutet.

Der Krypto-Influencer Michael Suppo geht wiederum davon aus, dass als nächstes ein tieferes Tief als 17.500 US-Dollar aufgestellt wird, das im Juni die zwischenzeitliche Untergrenze markiert hatte.

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass 17.500 US-Dollar der Boden für den Bitcoin-Kurs ist“, wie Suppo pessimistisch prognostiziert.

Andere hoffen unterdessen, dass die höheren Support-Bereiche zunächst halten können.

„BTC hat den Großteil des Abwärtstrends bereits hinter sich“, wie der Krypto-Experte Rekt Capital etwas optimistischer feststellt. Dem fügt er an:

„Sobald dieser Trend vorbei ist, folgt eine mehrmonatige Konsolidierung.“

US-Dollar bleibt treibende Kraft

Aus makroökonomischer Sicht ist am Donnerstag noch immer der US-Dollar das große Thema, denn dieser hat im Vergleich zu anderen Landeswährungen ein zwanzigjähriges Hoch erreicht.

Zu diesen Währungen gehören der Euro und der japanische Yen, die im Währungspaar mit dem Dollar auf historische Tiefs geschlittert sind. So liegt der EUR erstmals wieder unterhalb des USD.

Bei Redaktionsschluss beläuft sich der US-Dollar-Index (DXY) auf 108,9 Punkte, nachdem ein vorübergehendes Hoch von 109,29 Punkten verbucht wurde.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView

„Niemand braucht während einer Flut eine Brandschutzversicherung, und niemand braucht eine Absicherung für den US-Dollar, wenn die US-Zentralbank diesen mit Leitzinserhöhungen befeuert“, wie Analyst TheHappyHawaiian den rasanten Anstieg der globalen Leitwährung kommentiert.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, sieht der Experte die momentane Geldpolitik der US-Zentralbank allerdings an einem Wendepunkt angekommen, an dem diese womöglich das System „sprengen“ könnte, falls die Marschrichtung nicht geändert wird.

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Bitcoin-Kurs bricht ein – Rekordinflation setzt BTC unter Druck

Bitcoin (BTC) ist am späten Mittwochabend innerhalb weniger Minuten um 800 US-Dollar eingebrochen, nachdem am 13. Juli die neuen amerikanischen Inflationszahlen vorgestellt wurden.

Bitcoin-Tagesdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bitcoin bricht ein, Dollar schießt nach oben

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView eindeutig belegen, ist der Bitcoin-Kurs nur kurze Zeit nachdem eine neue Rekordinflation von 9,1 % ausgewiesen wurde, unter 19.000 US-Dollar abgerutscht.

Die Experten hatten im Vorfeld bereits damit gerechnet, dass der amerikanische Verbraucherpreisindex (VPI) um satte 8,8 % gestiegen ist, diese ohnehin schon negative Prognose wurde also von der noch schlechteren Realität überboten.

Verbraucherpreisindex (VPI) für Juni seit 2002. Quelle: Bureau of Labor Statistics

Die höchste Inflation seit 1981 wird sehr wahrscheinlich neue Leitzinserhöhungen von der amerikanischen Zentralbank auf den Plan rufen, weshalb die Stimmung auf den Finanzmärkten – darunter auch der Kryptomarkt – entsprechend schnell gekippt ist.

„Die Spitze der Inflation ist mit einem neuen VPI von 9,1 % erreicht“, wie Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe feststellt. Gleichsam warnt er, dass die 19.500 US-Dollar-Marke eigentlich hätte halten müssen, damit verhindert werden kann, dass der Bitcoin-Kurs „weiter gen Süden schlittert“.

U.S. dollar Index (DXY) 1-hour candle chart. Source: TradingView

Auf den US-Dollar hat die hohe Inflation wiederum beflügelnde Wirkung, so ist der US-Dollar-Index (DXY) zurück auf ein zwanzigjähriges Hoch geschossen, wodurch der Euro erstmals wieder unter die globale Leitwährung gefallen ist.

„In nur 12 von 110 Jahren gab es eine Inflation von mehr als 9 %“, wie Charles Edwards, CEO der Krypto-Vermögensverwaltung Capriole, zu bedenken gibt. Und weiter:

„Wenn die Inflation noch immer so berechnet werden würde wie vor vierzig Jahren, dann würde der heutige Wert alles andere klar in den Schatten stellen.“

Bei Redaktionsschluss liegt BTC/USD schon wieder über 19.000 US-Dollar, wobei der Handelsbeginn an der Wall Street in den nächsten Stunden noch für weitere Volatilität sorgen wird.

Wird Ethereum wieder dreistellig?

Die Altcoins ziehen bereits nach, und müssen ihre jüngsten Zugewinne im Anschluss an die Bekanntgabe der VPI-Zahlen ebenfalls abgeben.

In den Fokus ist dabei allen voran Ethereum (ETH) gerückt, denn für die zweitgrößte Kryptowährung droht erstmals seit Ende Juni wieder der Rücklauf unter die psychologisch wichtige 1.000 US-Dollar-Marke.

Ethereum-Kursdiagramm (Binance). Quelle: TradingView

Die restlichen Top-10 sind derweil um 3 % bis 4 % abgesunken, wobei der Großteil der Verluste ganz klar nach den neuen Inflationszahlen eingetreten ist.

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Bitcoin (BTC)-Kursindikator signalisiert möglichen Boden: 2015 und 2018 bereits korrekt prognostiziert

  • Bitcoin Pi Cycle Bottom Indicator hat bisher die Böden von 2015 und 2018 korrekt vorhergesagt
  • Zum dritten Mal in der Geschichte signalisiert dieser Indikator einen Boden
  • Die Stimmung unter den Anlegern ist derzeit noch eher skeptisch

Bitcoin (BTC) könnte in den kommenden Monaten eine massive Erholung verzeichnen, wie ein Indikator signalisiert, der die Böden der Bärenmärkte 2015 und 2018 schon vorher erfolgreich angezeigt hat.

Was ist der Bitcoin Pi Cycle Bottom Indicator? 

Der Indikator „Pi Cycle Bottom“ besteht aus einem einfachen gleitenden 471-Tage-Durchschnitt (SMA) und einem exponentiellen gleitenden 150-Perioden-Durchschnitt (EMA). Der 471-Tage-SMA wird dabei mit 0,745 multipliziert. Das Ergebnis wird mit dem 150-Tage-EMA verglichen, um den Tiefpunkt des Marktes vorherzusagen.

Jedes Mal, wenn der 150-Perioden-EMA unter den 471-Perioden-SMA gefallen ist, hat das das Ende eines Bitcoin-Bärenmarktes markiert.

Im Jahr 2015 zum Beispiel fiel eine solche Überschneidung der Durchschnitte mit dem Tiefpunkt von Bitcoin bei 160 US-Dollar zusammen. Darauf folgte ein Anstieg um fast 12.000 Prozent in Richtung 20.000 US-Dollar im Dezember 2017.

BTC/USD-Wochenchart mit dem Indikator „Pi Cycle Bottom“. Quelle: TradingView

Genau so markierte auch die zweite Überschneidung der Durchschnitte das Ende des Bären-Zyklus im Jahr 2018. Auch darauf folgte eine Rallye um 2.000 Prozent von etwa 3.200 US-Dollar im Dezember 2018 auf 69.000 US-Dollar im November 2021.

Zum dritten Mal überhaupt

In dieser Woche wird der 150-Tage-EMA von Bitcoin (bei 32.332 US-Dollar am 12. Juli) unter seinem 471-Tage-EMA (bei 32.208 US-Dollar) schließen und damit zum dritten Mal einen Boden des Pi-Zyklus anzeigen.

BTC/USD-Wochenchart mit dem nächsten potenziellen Zyklusboden. Quelle: TradingView

Bitcoin pendelt derzeit um 20.000 US-Dollar und liegt über 75 Prozent unter seinem Höchststand von 69.000 US-Dollar.

In diesem Zusammenhang: Der Bitcoin-Kurs könnte bei $15.5K seinen Tiefpunkt erreichen, wenn er dieses historische Unterstützungsniveau erneut testet

BTC/USD bewegt sich seit fast einem Monat um diese Marke. Eine kürzliche Umfrage von MLIV Pulse ergab, dass Trader glauben, dass der Kurs eher in Richtung 10.000 US-Dollar fallen als sich in Richtung 30.000 US-Dollar erholen könnte.

Diese Besorgnis wird durch den anhaltenden Rückgang auf dem Kryptomarkt ausgelöst, zu dem auch der Zusammenbruch mehrerer hochkarätiger Unternehmen geführt hat.

MLIV Pulse Survey, Ergebnisse zu Umfrage über nächsten Bitcoin-Trend. Quelle: Bloomberg

Auch die Maßnahmen der Zentralbanken, die die Inflation bekämpfen wollen, hat Anleger verschreckt.

Wenn dieser Indikator allerdings recht hat, könnte Bitcoin sich tatsächlich auf weit über 30.000 US-Dollar erholen. Das vorläufige Aufwärtsziel fällt mit der 0,236 Fib-Linie zusammen, wie auf dem Chart zu sehen ist.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wieder. Jedes Investment und jeder Handel gehen mit Risiken einher und Sie sollten gut recherchieren, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

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Bitcoin (BTC) bleibt unter 19.000 US-Dollar, Aufschwung unwahrscheinlich

Bitcoin (BTC) hat sich am heutigen 12. Juli bemüht, die wichtige 20.000 US-Dollar-Marke zurückzuerobern, nachdem der US-Dollar langsam wieder abkühlt.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

US-Dollar braucht Verschnaufpause

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, herrscht aktuell Gleichstand im Tauziehen zwischen Käufern und Verkäufern, was für den Bitcoin-Kurs jedoch ein siebentägiges Tief bedeutet.

Die Verluste kamen dabei durch einen wiedererstarkten US-Dollar-Index (DXY) zustande, der zuletzt sogar den höchsten Stand seit Oktober 2002 erreicht hat, und damit auf risikoreiche Finanzprodukte wie Kryptowährungen drückt.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView

Die zwischenzeitliche Verschnaufpause des DXY hat dem amerikanischen Aktienmarkt allerdings etwas Luft verschafft, und so konnten sowohl der Nasdaq als auch der S&P 500 größere Einbußen verhindern.

Da sich die Blicke nun auf die Veröffentlichung der neuen amerikanischen Inflationszahlen am morgigen 13. Juli richten, hält sich der Optimismus insgesamt in Grenzen.

Der Trader Crypto Ed befürchtet entsprechend, dass Bitcoin und der Aktienmarkt demnächst „noch mehr bluten müssen“.

„Es gibt eine sehr kleine Chance, dass wir nach oben auf 24.000 US-Dollar oder 25.000 US-Dollar klettern“, wie der Experte zwar unter Betrachtung der Elliott-Wellen einräumt, wirklich viel Potenzial gibt es aber nicht.

Demnach sind auch die Chancen auf einen größeren Sprung „klein“, während ein neuer „Crash nach unten“ noch immer denkbar ist.

Langfristige Anleger besonders unter Druck

Die Analysten von Glassnode bleiben immerhin auf lange Sicht vorsichtig optimistisch, so sehen diese den Bitcoin-Kurs schon fast am Ende des geltenden Bärenmarkts.

Dahingehend schreiben sie in ihrem aktuellen Newsletter „The Week On-Chain“, dass mittlerweile ganz besonders die langfristigen Anleger – die eigentlich das größte Durchhaltevermögen haben – unter „massiven Druck“ geraten.

Zum Ende könnte es also nochmal spürbar abwärts gehen, wenn sich die Kurszyklen vergangener Tage wiederholen.

„Die momentane Marktstruktur zeigt viele Anzeichen der Endphasen eines Bärenmarkts, in denen die stärksten Marktteilnehmer, die langfristigen Anleger und die Miner, unter massiven Druck zum Abverkaufen geraten“, so die Analysten. Dem fügen sie an:

„Der Anteil der Umlaufmenge, der im Minus liegt, hat inzwischen 44,7 % erreicht, wovon die Mehrheit wiederum auf die Gruppe der langfristigen Anleger entfällt. Immerhin ist es weniger schlimm als in vorherigen Bärenmärkten.“

Eine Kennzahl, die diese Lesart unterstützt, ist die sogenannte Long-Term Holder Spent Output Profit Ratio (LTH-SOPR), die den durchschnittlichen Profit bzw. Verlust von langfristigen Anlegern abbildet. Als langfristige Anleger (LTHs) werden dabei solche Wallets verstanden, die seit mindestens 155 Tagen BTC halten.

„Der LTH-SOPR liegt derzeit bei 0,67 Punkten, was bedeutet, dass die langfristigen Anleger momentan im Durchschnitt 33 % verlieren“, wie Glassnode feststellt.

Long-Term Holder Spent Output Profit Ratio (LTH-SOPR). Quelle: Glassnode

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Bitcoin (BTC) „billig“ und „verlockend“ – Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis seit 2013

Bitcoin (BTC) hat bietet aktuell das beste Preis-Leistungs-Verhältnis seit die marktführende Kryptowährung noch vor mehreren Jahren bei schlappen 1.130 US-Dollar lag.

Zu diesem Schluss kommt zumindest Jurrien Timmer, Direktor für Global Macro bei der großen Vermögensverwaltung Fidelity Investments, der BTC im zugehörigen Twitter-Thread als „billig“ und „verlockend“ bezeichnet.

Timmer: „Bitcoin ist billig“

Obwohl einige Experten weiterhin warnen, dass es in diesem Jahr noch zu weiteren Verlusten kommen wird, geben andere zu bedenken, dass die momentanen Kurse lohnenswert sind wie selten.

Zu letzteren gehört auch Timmer, der aus dem Verhältnis von Bitcoin-Kurs und Wallets mit einem Vermögen größer als Null (Non-Zero Addresses) ableitet, dass BTC/USD zurzeit wieder so günstig ist wie zuletzt 2013.

Damals belief sich der Bitcoin-Kurs auf magere 1.130 US-Dollar und verbrachte nach dem berühmt-berüchtigten Zusammenbruch der Kryptobörse Mt. Gox mehrere Jahre in der Seitwärtsbewegung.

„Ich rechne mit dem Kurs pro Millionen Non-Zero Adressen, um daraus den tatsächlichen Marktwert von Bitcoin abzuleiten. Das nachfolgende Diagramm zeigt, dass der Marktwert inzwischen schon wieder so günstig ist wie 2013, obwohl der eigentliche Kurs den Stand von 2020 hat“, wie Timmer seine Berechnungen ausführt. Dem fügt er an:

„Mit anderen Worten: Bitcoin ist billig.“

Dabei ist die Price/Network Ratio nicht die einzige Kennzahl, die im momentanen Bärenmarkt Hoffnung für die Anleger gibt. So weist der Experte darauf hin, dass auch die Adoptionskurve von Bitcoin derzeit noch auf einem ähnlichen Stand ist wie das frühe Internet. Demnach wären die Wachstumsphasen von BTC also trotz niedriger Kurse „völlig intakt“.

Bitcoin Price/Network Ratio (gelb) und Bitcoin-Kurs (schwarz). Quelle: Jurrien Timmer/ Twitter

Risiko einer Halbierung, Chance auf eine Verzwölffachung

Der Finanzexperte James Lavish knüpft an diese Lesart an und bezeichnet Bitcoin bei einem Kurs von 20.000 US-Dollar als „verlockende“ Investition, selbst wenn ein Crash um weitere 50 % noch möglich ist.

„Wenn man bei einem Bitcoin-Kurs von 20.000 US-Dollar von einem möglichen Rückgang auf 10.000 US-Dollar ausgeht und zugleich eine potenzielle Kurssteigerung bis auf 250.000 US-Dollar für möglich hält, dann hat man das Risiko einer Halbierung und die Chance auf eine Verzwölffachung. Das würde einem Risiko-Ertrags-Verhältnis von 25:1 entsprechen“, wie der ehemalige Hedgefondsmanager vorrechnet. Daraus resümiert er:

„Das ist verlockend.“

Obwohl für dieses Jahr ein Sprung auf 250.000 US-Dollar mehr als unwahrscheinlich scheint, ist dieses optimistische Kurziel in etablierten Prognosemodellen durchaus möglich.

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Bitcoin (BTC) zurück unter 21.000 US-Dollar, starke Woche wird gedämpft

  • Bitcoin vor stärkstem Wochenabschluss seit März

  • Insgesamte Lage bleibt unsicher

  • Risk Reserve Indikator deutet günstige Kaufgelegenheit an

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 10. Juli auf ein dreitägiges Tief unterhalb von 21.000 US-Dollar abgesunken, womit eine starke Woche zum Ende hin doch noch gedämpft werden könnte.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Starke Woche wird gedämpft

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, hat BTC/USD damit Teile der unter der Woche erzielten Gewinne schon wieder eingebüßt, eigentlich war die marktführende Kryptowährung auf dem besten Weg, den besten Wochenabschluss seit März hinzulegen.

Bei Redaktionsschluss bewegt sich der Bitcoin-Kurs um 20.850 US-Dollar und damit 1.600 US-Dollar unter dem zwischenzeitlichen Wochentief, das noch auf Höhe des wichtigen 200-Week Moving Average lag.

Da der Sprung aus der Preisspanne also scheinbar nicht fortgesetzt werden kann, gibt Bitcoin einigen Beobachtern Grund zum Pessimismus für die bevorstehende Woche.

„Der Markt zeigt zwar positive Divergenzen für den längeren Zeithorizont, aber trotzdem ist die Stimmungslage noch wie auf einer Beerdigung“, wie Cointelegraph-Experte Michaël van de Poppe feststellt. Dem fügt er an:

„Es könnte schnell wieder nach unten gehen und zwar schnell.“

Der Trader Crypto Tony geht derweil davon aus, dass es zunächst wieder seitwärts geht, ehe ein neuer Abschwung kommt, wobei er vermutet, dass ein solcher Rücklauf „uns alle verrückt machen würde“.

Die gesamtwirtschaftliche Lage bleibt derweil unsicher, denn heute ist es auf Sri Lanka zu politischen Unruhen gekommen, die die ohnehin angespannte Situation noch verschärfen könnte.

Zudem richten sich die Blicke wieder auf den US-Dollar-Index (DXY), der wieder zurück auf einen Support gefallen ist, nachdem zuletzt ein zwanzigjähriges Hoch erreicht werden konnte.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView

Risk Reserve so niedrig wie selten

Immerhin gibt es für Krypto-Anleger auch ein gutes Zeichen, denn der sogenannte Reserve Risk Indikator lässt hoffen.

So steht die Kennzahl Reserve Risk, die die Stimmungslage unter den langfristigen Anlegern abbildet, derzeit auf dem niedrigsten Stand seit langem (siehe unten).

„Entweder stimmt dieser Indikator nicht mehr oder wir haben endlich den langfristigen Boden erreicht“, wie ein Krypto-Experte unter Verweis auf Daten von Glassnode zu bedenken gibt. Dahingehend ergänzt er:

„Ich tendiere zu letzterem.“

Bicoin Risk Reserve und Bitcoin-Kurs im Vergleich. Quelle: @MustStopMurad/ Twitter

Wie Cointelegraph berichtet hat, liegt die Kennzahl bereits seit März im grünen „Kaufbereich“, der nahelegt, dass eine Investition in Bitcoin zum aktuellen Zeitpunkt das wohl bestmögliche Risiko-Ertrags-Verhältnis bietet.

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Kursanalyse, 9. Juli: Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Ripple (XRP)

Bitcoin (BTC) ist am gestrigen 8. Juli zurück bis auf das Gleitende Mittel der letzten 200 Wochen (200-Week Moving Average) geklettert, das nun zum hart umkämpften Terrain für Bären und Bullen werden könnte. Die Analysten rechnen der Marke entsprechend große Wichtigkeit zu, denn ein Sprung über diese könnte das erste Anzeichen dafür sein, dass der Bärenmarkt endlich vorbei ist.

Bloomberg-Chefanalyst Mike McGlone weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass sowohl der 50-Week MA als auch der 100-Week MA zurzeit in ähnlicher Stellung sind wie bei der Bodenbildung wie im Bärenmarkt von 2018. Dementsprechend geht McGlone davon aus, dass der Bitcoin-Kurs in der zweiten Jahreshälfte zurück in den Aufwärtstrend kehren wird.

Marktvisualisierung von Coin360

Ein weiteres positives Zeichen ist, dass die marktführende Kryptowährung am gestrigen 8. Juli über 22.000 US-Dollar geklettert ist, obwohl der US-Dollar-Index (DXY) weiterhin auf dem Weg nach oben ist. Dies könnte darauf hindeuten, dass die umgekehrte Korrelation zwischen BTC und US-Dollar langsam nachlässt.

Kann Bitcoin die jüngsten Zugewinne noch ausbauen und den gesamten Kryptomarkt ankurbeln? Werfen wir einen Blick auf die Kurse!

BTC/USDT

Bitcoin ist am 7. Juli über die Widerstandslinie des symmetrischen Dreiecks gestiegen und hat damit auch den 20-Day Exponential Moving Average (EMA) bei 21.233 US-Dollar geknackt. Dies deutet darauf hin, dass die Bullen ihr Comeback starten.

Bitcoin-Kursdiagrann. Quelle: TradingView

Der abflachende 20-Day EMA und der Relative Stärkeindex (RSI) knapp unter Mittelstellung lassen vermuten, dass der Verkaufsdruck langsam nachlässt.

Falls sich der Bitcoin-Kurs noch weiter nach oben aufschwingen kann, wäre daran zu erkennen, dass sich die Stimmung zum Positiven gedreht hat und dass die Trader Abschwünge wieder aufkaufen. Dies würde wiederum die Wahrscheinlichkeit einer Kletterpartie bis an den 50-Day Simple Moving Average (SMA) bei 25.015 US-Dollar erhöhen und ein weiteres Kursziel von 26.490 US-Dollar in greifbare Nähe rücken.

Dieses positive Szenario würde allerdings dadurch verhindert werden, wenn BTC zurück unter den 20-Day EMA und zurück in das Dreieck abrutscht. Daran wäre erkennbar, dass die Bären noch immer aggressiv verkaufen, ein Abschwung bis zum Support des Dreiecks wäre die wahrscheinliche Folge.

ETH/USDT

Ethereum (ETH) hat es am 7. Juli über den 20-Day EMA bei 1.198 US-Dollar geschafft und anschließend sogar den oberen Widerstand bei 1.280 US-Dollar erreicht. Die Bären verteidigen den Widerstand aggressiv und versuchen, den Kurs zurück unter den 20-Day EMA zu drücken.

Ethereum-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Falls dies gelingt, könnte ETH/USDT bis auf die Support-Linie des aufsteigenden Dreiecks abrutschen. Diese Marke gilt es, im Auge zu behalten, denn sollte diese Unterstützung unterboten werden, würde damit zugleich das positive Setup der letzten Tage ungültig. Im Worst-Case könnte der Ethereum-Kurs dann sogar zurück bis auf 881 US-Dollar rutschen.

Sollte sich der Kurs jedoch vom 20-Day EMA weiter nach oben kämpfen und dabei die 1.280 US-Dollar-Marke überspringen, dann würde sich damit das aufsteigende Dreieck vervollständigen. Ein Aufschwung bis zum 50-Day SMA bei 1.470 US-Dollar und bis zum Kursziel von 1.679 US-Dollar wäre die wahrscheinliche Folge.

XRP/USDT

Ripple (XRP) hat versucht, die obere Widerstandslinie des symmetrischen Dreiecks zu durchbrechen, aber die Bären hatten andere Pläne. Stattdessen haben sie aggressiv verkauft und versuchen nun, den Kurs zurück unter den 20-Day EMA bei 0,33 US-Dollar zu drücken.

Ripple-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Falls dies gelingt, könnte XRP/USDT noch länger im Dreieck verbleiben. Der abgeflachte 20-Day EMA und der RSI in Mittelstellung zeigen, dass beide Seiten gleichstark sind, die nächste Stoßrichtung lässt sich also nicht klar ablesen.

Ein Ausbruch aus dem Dreieck nach oben könnte einen neuen Aufwärtstrend einleiten, der eine Kletterpartie bis auf 0,48 US-Dollar antreiben könnte. Ein Absturz aus dem Dreieck würde wiederum einen Sinkflug bis auf 0,28 US-Dollar begünstigen.

The views and opinions expressed here are solely those of the author and do not necessarily reflect the views of Cointelegraph. Every investment and trading move involves risk. You should conduct your own research when making a decision.

Market data is provided by HitBTC exchange.

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Stimmung wieder so gut wie im Mai – Kann Bitcoin (BTC) den 200-Week MA knacken?

Bitcoin (BTC) ist auf dem besten Weg, den größten Wochenzuwachs seit März einzufahren, doch noch sind nicht alle Beobachter restlos überzeugt.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Stimmung wieder so gut wie Anfang Mai

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, liegt BTC/USD über die Woche bisher 2.000 US-Dollar bzw. fast 12 % im Plus.

Nachdem der Bitcoin-Kurs zuvor in einer relativ engen Preisspanne gefangen war, konnte die marktführende Kryptowährung inzwischen nach oben aus dieser ausbrechen, wodurch in der Nacht zum 8. Juli ein zwischenzeitliches Hoch von 22.401 US-Dollar erreicht werden konnte.

Allein dieses Hoch ist schon beachtenswert, denn es fällt ziemlich genau mit dem 200-Week Moving Average (MA) von Bitcoin zusammen, das in Bärenmärkten oftmals als entscheidende rote Linie gilt.

Obwohl der Aufwärtsdrang langsam wieder abgeklungen ist, hat BTC noch immer Potenzial für eine baldige Trendwende, doch der Sprung über das 200-Week MA ist keine leichte Aufgabe.

„Wir haben 22.300 US-Dollar geknackt und alle näheren Hochs konnten zurückerobert werden“, wie Cointelegraph-Experte die Momentaufnahme zusammenfasst. Dem fügt er an:

„Nun braucht es eine Seitwärtsbewegung mit neuem Aufbau (ein erneuter Test von 20.700 US-Dollar könnte bevorstehen), ehe der Markt reif für den Sprung über das 200-Week MA ist.“

Bitcoin-Wochendiagramm (Bitstamp) mit 200-Week MA. Quelle: TradingView

Van de Poppe hatte zuvor bereits vermutet, dass es „wahrscheinlich eine massive Menge an Liquidität oberhalb des 200-Week MA gibt“, weshalb ein Sprung über die wichtige Hürden den Bitcoin-Kurs womöglich sogar bis auf 30.000 US-Dollar katapultieren könnte.

„Dann würde auch die Stimmung ganz schnell wieder umschlagen“, wie der Experte ergänzt.

Erste Anzeichen, dass die Stimmung langsam wieder ins Positive umschlägt, gibt es bereits, denn das Stimmungsbarometer Crypto Fear & Greed Index hat heute den höchsten Wert seit Anfang Mai erklommen. Nichtsdestotrotz bleibt das Barometer bei einem Stand von 20/100 Punkten im Bereich der „extremen Angst“.

Crypto Fear & Greed Index (Screenshot). Quelle: Alternative.me

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Bitcoin bleibt bei 20.000 US-Dollar, neue Volatilität deutet sich an

Bitcoin (BTC) hat auch am heutigen 7. Juli, also am dritten in Folge, keine Lust auf Volatilität, und selbst der Handelsbeginn an der Wall Street kann den zündenden Funken nicht überspringen lassen.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Nächste Richtungsbewegung entscheidend?

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, bewegt sich der Bitcoin-Kurs noch immer relativ lustlos um 20.000 US-Dollar, womit sich das Muster dieser Woche fortsetzt.

Dabei wird die Preisspanne um BTC/USD zuletzt immer enger, was die Analysten vermuten lässt, das es zumindest auf kurze Sicht bald zu einer deutlichen Richtungsbewegung kommt.

„Bitcoin befindet sich bei 20.000 US-Dollar in starker Konsolidierung, aber das kann nicht ewig so weitergehen. Die Keilformation wird sich früher oder später nach unten oder oben auflösen. Der RSI zeigt zumindest schon eine positive Divergenz“, wie ein Krypto-Experte der Analyseplattform CryptoQuant die momentane Lage bewertet. Dem fügt er an:

„Wenn BTC über 21.700 US-Dollar klettert, bekommen wir ein höheres Hoch, aber unter 18.000 US-Dollar wären wir bei einem tieferen Tief. Die nächste Richtungsbewegung könnte für die weitere Kursentwicklung also entscheidend sein.“

Positive Divergenzen im Relativen Stärkeindex (RSI) von Bitcoin sind oftmals ein erstes Anzeichen für einen baldigen Aufschwung der marktführenden Kryptowährung, weshalb der momentane Stand nun wieder in den Fokus der Trader rückt.

Auch die sogenannten Bollinger-Bänder ziehen sich im Tagesdiagramm immer weiter um den Bitcoin-Kurs zusammen, was ebenfalls darauf hindeutet, dass es in den nächsten Tagen wieder zu spürbarer Volatilität kommen sollte.

Bitcoin-Tagesdiagramm (Bitstamp) mit RSI und Bollinger-Bändern. Quelle: TradingView

Die Frage, in welche Richtung diese Bewegung erfolgt, bleibt allerdings ungeklärt, denn die Stimmung unter den Anlegern ist weiterhin abwartend.

„Ich bin von dieser Kursentwicklung immer noch nicht so ganz überzeugt“, wie Krypto-Trader Ninja stellvertretend schreibt. Und weiter:

„Unterhalb von 20.600 US-Dollar sind wir noch nicht wieder über den Berg und jeder Aufschwung wird wieder abverkauft.“

Dahingehend ergänzt Ninja, dass sich auf der Handelsplattform Bybit heute wieder die Short-Positionen häufen, weshalb er zunächst warten will, bis sich diese Bedrohung aufgelöst hat.

Ruhe vor dem Inflationssturm?

Der amerikanische Aktienmarkt konnte derweil leicht zulegen, so geht es für den S&P 500 um 1 % aufwärts, während der Nasdaq Composite 1,3 % gewinnen konnte.

Eine Woche vor der Veröffentlichung der neuen amerikanischen Inflationszahlen bleiben die Märkte noch weitestgehend ruhig, wodurch immerhin der externe Druck auf Bitcoin & Co. ein wenig pausiert.

With opinions still mixed over how U.S. economic policy will change through 2023, trader Crypto Tony acknowledged that a true return to form for Bitcoin and altcoins may take longer than many realize.

„Mein persönliches Worst-Case-Szenario würde so aussehen, dass wir erst Ende nächsten Jahres wieder einen klaren Aufschwung sehen und dann zwischen 2024 – 2025 einen neuen Rekordlauf starten“, wie der Experte relativ nüchtern warnt. Dem fügt er an:

„Ich habe zwischen 22.000 – 24.000 US-Dollar bereits gekauft und werde zwischen 15.000 – 17.000 US-Dollar nochmal nachlegen.“

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Bloomberg-Analyst erwartet starke BTC-Erholung in den nächsten sechs Monaten

Der leitende Rohstoffstratege bei Bloomberg Mike McGlone glaubt, dass sich der Bitcoin (BTC)-Kurs in der zweiten Jahreshälfte 2022 erholen wird.

McGlone erklärte am Mittwoch auf Twitter, er sehe positive Anzeichen in den Daten des Bloomberg Galaxy Crypto Index (BGCI) und in den gleitenden 50- und 100-Wochen-Durchschnitten des BTC-Kurses. Er glaubt, dass die aktuellen Indikatoren ähnliche Anzeichen aufweisen, wie im Jahr 2018, als der Boden des Bärenmarktes erreicht wurde. Kurz darauf gab es in der ersten Hälfte des Jahres 2019 eine starke Erholung:

„Da sich der Bloomberg Galaxy Crypto Index einem ähnlichen Drawdown nähert wie am Boden von 2018 und Bitcoin von seinen 50- und 100-wöchigen gleitenden Durchschnitten ähnlich weit entfernt ist wie bei den vergangenen Fundamentaldaten, verschiebt sich das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag im zweiten Halbjahr in Richtung der aufmerksamen Anleger.“

Der BCGI soll die Entwicklung der größten Kryptowährung messen, um einen allgemeinen Überblick über die Entwicklung des Marktes insgesamt zu erhalten. Die gleitenden Durchschnitte geben den Durchschnittspreis eines Vermögenswerts über einen bestimmten Zeitraum an, etwa über 50 oder 100 Tage.

Der Krypto-Winter 2018 war eine harte Zeit für BTC, da der Kurs von 16.000 US-Dollar im Januar bis auf etwa 3.200 US-Dollar Mitte Dezember fiel, wie Daten von CoinGecko zeigen. Nach dem heftigen Einbruch stieg BTC jedoch bis Ende Juni wieder auf rund 13.000 US-Dollar.

McGlone prognostiziert weiter, dass BTC entweder auf dem Weg zu „einem der größten Bullenmärkte der Geschichte zu einem relativ günstigen Kurs zu Beginn des zweiten Halbjahres“ sei oder dass diese Daten zeigen, dass der Kryptomarkt allmählich scheitert und Investoren abschreckt.

„Wir glauben, dass die Bitcoin-Akzeptanz eher weiter steigen wird“, wie er erklärte.

McGlone verglich den Einbruch im ersten Halbjahr mit dem Platzen der Internetblase zwischen 2002 und 2002, als viele Unternehmen vom Markt verschwanden. Aber aus dieser Zeit gingen auch aktuelle Top-Unternehmen wie Amazon und eBay hervor.

Eine Analyse ist jedoch schwer, da dieser Bärenmarkt zum großen Teil auf die aggressive Geldpolitik der US-Notenbank und die Zinserhöhungen zurückzuführen ist.

Im Jahr 2022 haben BTC und der gesamte Kryptomarkt unter mehreren Makrofaktoren wie der russischen Invasion in der Ukraine, dem globalen Trend zur Regulierung und der Arbeitslosigkeit gelitten. Gescheiterte Krypto-Projekte und -Unternehmen haben die Stimmung ebenfalls heftig gedrückt.

In diesem Zusammenhang: Krypto-Besitzer dürfen nicht mehr an US-Krypto-Regulierung mitwirken

Am 5. Juni erklärte McGlone, dass, wenn der Aktienmarkt weiterhin mit einer „ähnlichen Geschwindigkeit wie im ersten Halbjahr“ fällt, die letzte Zinserhöhung der US-Zentralbank im Juni um 75 Basispunkte die letzte in diesem Jahr sein könnte, da die Regierung eine Rezession vermeiden will. Das könnte zu einem Aufschwung in allen Anlageklassen führen, wenn die Anleger wieder in den Markt einsteigen.

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