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Mark Cuban zu Peter Schiff: Bitcoin ist Technologie und Gold ist „tot“

Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) sind ermächtigend, aber Gold sei „tot“, wie der Milliardär Mark Cuban einem der größten Kryptowährungskritikern gesagt hat.

In einer Twitter-Diskussion am 2. März warnte Cuban, der sich zunehmend für Krypto einsetzt, Peter Schiff, dass Gold als Wertaufbewahrungsmittel (SOV) „sterben“ werde.

Cuban sagte zu Schiff: „Gold ist tot, lass es hinter dich“

Schiff ist ein Gold-Anhänger, der sich seit langem schon einen Namen als überzeugter Bitcoin-Skeptiker gemacht hat, twittert weiterhin abfällige Kommentare über Kryptowährungen. Und das, obwohl das BTC/USD-Paar regelmäßig neue Allzeithochs erreicht.

Auf Schiffs Kommentare, das Wall-Street-Firmen, die Bitcoin kaufen, „dumm“ seien, reagierte Cuban mit überraschend Bitcoin-freundlichen Aussagen.

„Lasst mich Peter hier mal helfen. Gold ist genauso ein Hype wie Krypto. Brauchen wir wirklich Goldschmuck? Aus Gold kann man einen Ring machen“, heißt es in einem Tweet.

„BTC/Eth sind Technologien, die Sie zum Banker machen können, die einen reibungslosen Austausch von Werten ermöglichen und die man in unzählige geschäftliche und persönliche Anwendungen erweitern kann.“

Im weiteren Verlauf gab er ein klares Urteil über die Zukunft von Gold ab.

„Was heute mit Krypto aufgebaut wird, ist nur ein Konzeptnachweis. Die Technik wird immer besser/billiger/schneller und es kommen neue Anwendungen geben und vielleicht sogar etwas, das die heutigen Kryptowährungen ersetzt“, heißt es in einem weiteren Post.

„Aber Gold wird sich nie ändern. Deshalb wird es als Wertspeicher sterben.“

Cuban hatte dem Bitcoin oder der Kryptowährungstechnologie generell wenig Aufmerksamkeit gewidmet. Daher haben sich einige Befürworter zusammengetan, um ihn zum Umdenken zu bewegen. Im Januar gab er bekannt, dass er noch Bestände von vor Jahren habe, die er „nie verkauft“ habe.

„Vergiss nicht, dass Gold ein Wertspeicher war, der auf Technologie aufgebaut wurde. Von Haken und Schaufeln bis hin zu Bergbaubetrieben, die sich immer weiterentwickeln wollen. Wer modernste Technik am effizientesten nutzen konnte, um Gold zu finden und abzubauen, wurde am meisten belohnt. Ähnlich wie bei Krypto heute“, heißt es abschließend in einer Nachricht an Schiff.

„Gold ist tot Peter. Lass es hinter dich.“

Schiff hatte diesen Worten wenig entgegenzusetzen und nannte Kryptowährungen eine „Fehlinvestition“. er argumentierte, dass Gold in Zukunft an die digitale Währung gekoppelt sein könnte. 

XAU/BTC 1-Tages-Kerzenchart. Quelle: Tradingview

Wenn du sie nicht schlagen kannst, handele sie einfach

Unterdessen wurden die Jahre der Verachtung von Schiff zu einem neuen, produktiveren Zweck eingesetzt.

Von Peter Schiff inspirierter BTC-Handelsalgorithmus. Quelle: Sam Baker/ Twitter

Da viele im Spaß sagen, dass seine Twitter-Posts als Hinweis auf Bitcoin-Kurstiefs dienen, enthüllte ein Händler ein selbstgebasteltes Trading-Tool, das ein Jahr lang Transaktionen durchgeführt hat, die ausschließlich auf Schiffs Social-Media-Aktivität basierten.

„Seit Mai hätte der Algorithmus 203 Trades ausgeführt und dabei eine annualisierte Rendite von etwa 1000 Prozent erzielt“, so Sam Baker, ein Student am Boston College. Dazu lud ein Beispiel für seine Gewinne hoch.

„65 Prozent der Trades sind profitabel mit einer durchschnittlichen Rendite von 3 Prozent.“

„Ich denke, der Grund ist genauso gut, wie alle anderen, um Bitcoin zu kaufen. Viel Glück“, antwortete Schiff.

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Tim Draper glaubt Netflix ist die nächste große Firma, die Bitcoin kauft

Der berühmte Investor wählt Netflix unter den großen Unternehmen als dasjenige aus, das am wahrscheinlichsten Bitcoin in seine Bilanz aufnehmen wird.

Tim Draper, der Risikokapitalgeber und ein großer Bitcoin-Befürworter, sprach in einem kürzlichen Interview über den Bitcoin-Preis, die wachsende institutionelle Akzeptanz und bestätigte auch sein Bitcoin-Kursziel für 2019 von 250.000 Dollar bis Ende 2022.

In dieser Woche äußerte Draper im Unstoppable-Podcast die Überzeugung, dass der Einstieg von Unternehmen wie MicroStrategy und Tesla in den Bitcoin-Bereich eine neue Welle von Investorenkapital auslöst, das in das digitale Asset fließen wird.

Draper prognostiziert, dass Pensionsfonds die nächsten sein würden, die folgen und möglicherweise mehr Fortune 500 Unternehmen. Als er jedoch gefragt wurde, welche Firma seiner Meinung nach die nächste sein wird, hob er Netflix hervor und erklärte:

“Netflix’s [Co-CEO] Reed Hastings ist ein sehr innovativer Typ und hat eine Menge kreatives Denken… Und so denke ich, dass das der nächste große Fall sein könnte.”

Über die Möglichkeit, dass Google, Facebook und Apple BTC annehmen, sagte der Milliardär, dass diese Unternehmen damit beschäftigt sind, ihre eigenen zentralisierten Währungen zu schaffen. Allerdings glaubt er, dass Amazon “sehr bald beginnen könnte, Bitcoin zu akzeptieren”.

Am Dienstag gab das von Jeff Bezos geführte Unternehmen bekannt, dass seine Amazon Web Services (AWS) beginnen werden, Ethereum auf seiner Amazon Managed Blockchain zu unterstützen. Infolgedessen können Amazons Service-Kunden Ethereum-Nodes verwenden, um sich mit dem Mainnet und anderen Testnetzwerken, wie Rinkeby und Ropsten, zu verbinden.

Tim Draper ist einer der frühen Bitcoin-Anhänger, der das Potenzial der dezentralen Technologie und ihrer Knappheit erkannte, insbesondere nach dem Mt.Gox-Hack. Draper behauptete, dass die Nachricht des Mt. Gox-Hacks, der größten Bitcoin-Börse zu der Zeit, dazu führte, dass der Bitcoin-Preis um fast 30% fiel, jedoch erholte sich der Preis bald danach, was Draper das Potenzial von Bitcoin als Anlageklasse erkennen ließ.

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‚Shark Tank‘-Star O’Leary ändert Meinung zu Bitcoin: 3 Prozent Portfolio-Investition geplant

Der Geschäftsmann Kevin O’Leary, der regelmäßig in der Reality-TV-Show Shark Tank auftritt und Bitcoin einmal als „riesigen Nichts-Burger“ bezeichnete, hat seine Meinung zu dem digitalen Vermögenswert offenbar nun geändert.

In einem Tweet gestern sagte O’Leary, er wolle 3 Prozent seines Portfolios in Bitcoin (BTC) sowie in nachhaltiges Krypto-Mining investieren. Er sagte, mit seiner Investition in nachhaltiges Mining wolle er „Blut-Coins“ vermeiden. Das ist eine Anspielung auf Diamanten, die auf unethische Weise abgebaut wurden. Er wolle auch erreichen, dass kein CO2 dabei entsteht. Auf O’Learys Instagram- und Twitter-Profilbild ist der Shark Tank-Star nun mit Laseraugen zu sehen. Diese sind ein beliebtes Bild, das Krypto-Enthusiasten gerne verwenden.

O’Learys Kehrtwende in Bezug auf BTC ist wohl zumindest teilweise von Dan Loeb beeinflusst worden. Loeb ist der CEO der New Yorker Vermögensverwaltungsfirma Third Point und ein bekannter Wall-Street-Händler. Gestern sagte Loeb, er werde „tief in den Kryptowährung-Bereich eintauchen“ und wolle die Lücke zwischen der traditionellen Finanzwelt und digitalen Vermögenswerten schließen.

„Jedes Unternehmen, in das ich investiere, hat derzeit einen „Daniel-Loeb-Moment“, bei der Frage, ob sie in Bitcoin investieren sollen“, so O’Leary. „Änderungen in Sachen Regulierung haben meine Meinung geändert.“

Der mögliche Einstieg eines bekannten Wall-Street-Händlers in den Krypto-Raum führte zu Spekulationen, dass er den Weg für andere Großinvestoren ebnen könnte, die gegenüber der Technologie und der Bedeutung für die traditionelle Finanzwelt noch zögern. Für einen Investor wie O’Leary, mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 400 Mio. US-Dollar, könnte sich das besonders lohnen.

Der Shark Tank-Star sagte, er besitze bereits einige BTC und erwäge, noch mehr zu investieren. Aber im Januar wirkte er nicht besonders optimistisch gegenüber Krypto. Er bezeichnete digitale Vermögenswerte als „Krypto-Mist“ und nannte Bitcoin ausdrücklich „keine echte Währung“ und einen „riesigen Nichts-Burger“ in Bezug auf seinen Status als Vermögenswert.

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Noch mehr Bitcoin: Michael Saylor und MicroStrategy kaufen weitere BTC

MicroStrategy kauft munter weiter Bitcoin ein. Der CEO Michael Saylor gab am Montag den Kauf von weiteren 328 Bitcoin (BTC) bekannt. Diese wurden in bar bezahlt und kosteten das Unternehmen rund 15 Mio. US-Dollar. Das entspricht einem durchschnittlichen Kurs von 45.710 US-Dollar zum Zeitpunkt des Kaufs.

Mit der Investition besitzt MicroStrategy nun 90.859 Bitcoins. Derzeit sind diese etwa 4,3 Mrd. US-Dollar wert. Die Firma hat im Laufe der letzten fünf Monate eine Art Durchschnittskosteneffekt im Hinblick auf Bitcoin genutzt. Der Durchschnittskurs auf alle Bitcoin-Käufe liegt bei 24.063 US-Dollar pro Coin. Saylor twitterte am Montag:

Die Firma kaufte erstmals im August 2020 Bitcoin. Damals kaufte sie 21.454 Coins im Wert von 250 Mio. US-Dollar. MicroStrategy kaufte gegen Ende des Jahres 2020 zu verschiedenen Zeitpunkten weitere BTC und sammelte schließlich bis zum Jahreswechsel über 70.000 Coins an.

Im Februar kündigte das Unternehmen an, es werde weitere 900 Mio. US-Dollar aufbringen, um damit wieder Bitcoins zu kaufen. Schließlich kamne dabei über 1 Mrd. US-Dollar zusammen. Am vergangenen Mittwoch kaufte das Unternehmen daraufhin weitere 19.452 Coins.

Insgesamt hat MicroStrategy für Bitcoin etwa 2,18 Mrd. US-Dollar ausgegeben. Zu aktuellen Kursen hätte die Firma Bitcoins im Wert von 4,3 Mrd. US-Dollar schätzen würden. Das bedeutet, dass die Firma in fünf Monaten über 2 Mrd. US-Dollar verdient hätte, wenn sie jetzt verkaufen würde. Es ist allerdings unwahrscheinlich, dass das in nächster Zeit geschieht. Saylor sagte zuvor, dass der Kauf von Bitcoins eines der beiden Unternehmensziele der Firma sei. Das zweite Ziel ist es, das Geschäfts mit Analysesoftware weiter auszubauen.

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MicroStrategy kauft weitere 328 Bitcoin für 15 Millionen Dollar

MicroStrategy kaufte weitere 328 Bitcoin für etwa 15 Millionen Dollar und seine Bestände an der Kryptowährung steigen immer weiter.

Business-Intelligence-Firma MicroStrategy kaufte zusätzliche 328 Bitcoin für rund 15 Millionen Dollar. Dies wäre der erste Kauf des Krypto-Vermögenswertes im Monat März, nachdem das börsennotierte Unternehmen im Februar dieses Jahres Milliarden von Dollar für den Erwerb von Bitcoin ausgegeben hat.

MicroStrategy hält etwa 90.859 Bitcoins, die für rund 2,186 Milliarden Dollar zu einem Durchschnittspreis von 24.063 Dollar pro Bitcoin erworben wurden.

Der Kauf kommt, nachdem MicroStrategy CEO Michael Saylor sagte, dass das Unternehmen weiterhin die digitale Währung kaufen würde. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass das Unternehmen Bitcoin als einen Vermögenswert betrachtet, der als “verlässlicher Wertaufbewahrer” dienen kann. Zu der Zeit sagte Saylor in einer Erklärung:

“Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin auf unsere beiden Unternehmensstrategien, das Wachstum unseres Enterprise-Analytics-Software-Geschäfts und den Erwerb und das Halten von Bitcoin. “

Der letzte Kauf an Bitcoin von MicroStrategy am 24. Februar für 1,026 Milliarden USD kostete durchschnittlich 52.765 Dollar pro Coin.

In diesem Jahr hat das Unternehmen vier Bitcoin-Käufe getätigt-zwei Käufe im Wert von 10 Millionen Dollar im Januar und Anfang Februar, gefolgt von dem Kauf im Wert von einer Milliarde Dollar aus neuen Schulden und dem Barguthaben des Unternehmens, und dem letzten Kauf im Wert von 15 Millionen Dollar bei einem weiteren Einbruch.

MicroStrategy hat den größten Bitcoin-Bestand aller börsennotierten Unternehmen, fast doppelt so viel wie Tesla Inc. auf dem zweiten Platz mit 48.000 BTC. Es besteht kein Zweifel daran, dass Saylor, selbst ein Bitcoin-Maximalist und Hodler, das Unternehmen zum Erwerb von mehr Bitcoin führen wird. Indem er seine Haltung zum Asset bekräftigte, erklärte Saylor sogar, dass “die Welt Bitcoin braucht” und erwartet, dass innerhalb von fünf Jahren eine “Milliarde Menschen” Bitcoin als “Sparkonto” auf Mobiltelefonen nutzen werden.

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Bitcoin im Abverkauf? Bullen geben wieder ein Lebenszeichen

Nachdem der Jahresauftakt die Besitzer von Bitcoin und Altcoins in den siebten Kurshimmel befördert hatte, hat sich der Krypto-Markt in der letzten Woche deutlich abgekühlt. Doch eine Metrik deutet darauf hin, dass die Bullen Bitcoin nicht nicht abgechrieben haben.

Wirft man einen Blick auf die “Heatmap” des Datenaggregators Coin360, zeichnet sich im Wochenvergleich ein düsteres Bild: Nahezu alle Coins verbuchten in der vergangenen Woche zweistellige Kursverluste.

Kursentwicklungen im 7-Tage-Vergleich. Quelle: Coin360

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Bedenkt man den Parforceritt, mit dem der Krypto-Markt im Februar eine Marktkapitalisierung von 1,5 Billionen US-Dollar erreicht hatte – in den ersten beiden Februarwochen wuchs sie um 500 Milliarden US-Dollar – kommen die aktuellen Gewinnmitnahmen wenig überraschend. Die Frage lautet nun: Ist der Bitcoin-Bullenmarkt vorbei?

Bitcoin-Kurs: Gier weicht Angst

Die Sorgen der Bitcoin-Investoren vor dem Eintritt in einen Bärenmarkt schlägt sich im Fear & Greed Index von alternative.me nieder. Dieser Sentiment-Indikator versucht die Anlegerstimmung in Zahlen zu gießen. In die Berechnung fließen unter anderem die Größe der Kursschwankungen, das Handelsvolumen, die Twitter-Aktivität zu diversen Coins und die Entwicklung von Krypto-Suchbegriffen bei Google Trends ein. Heraus kommt ein Wert, der die Anlegerstimmung zwischen “extremer Angst” (Wert: 0) und “extremer Gier” (Wert: 100) einzufangen versucht. Tendenziell gilt: Auf Zeiten “Extremer Gier” folgt häufig eine Marktkorrektur. Genau eine solche durchlaufen Bitcoin und Co. aktuell.

Während vor einer Woche noch die “extreme Gier” den Krypto-Markt kennzeichnete, sind Anleger nach dem jüngsten Abverkauf wieder vorsichtiger geworden.

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Crypto Fear & Greed Index am 1. März 2021. Quelle: Alternative.me

Dabei handelt es sich nicht um die ersten größeren Gewinnmitnahmen in diesem Jahr, die Anleger verunsichern. Einen ähnlich starken Stimmungsumschwung verzeichnete der Fear & Greed Index bereits im Januar.

Crypto Fear & Greed Index der letzten 90 Tage. Quelle: Alternative.me

Die Bitcoin-Bullen drohte sich an der Marke von 40.000 US-Dollar die Hörner abzustumpfen, die Anlegerstimmung rutschte schlagartig vom gierigen in den ängstlichen Bereich.

Kaufen die Bullen den Bitcoin Dip?

Freilich kann der Fear & Greed Index nur bedingt Auskunft darüber liefern, ob die Bären bereits das Ruder übernommen haben. Eine weitere, etwas greifbarere Metrik für die Einordnung des Krypto-Markts liefert der SOPR (Spent Output Profit Ratio). Dieser misst den Kursunterschied von Bitcoin-Einheiten (Outputs) zwischen den Zeitpunkten, an denen sie das letzte Mal bewegt wurden. Ein Bärenmarkt zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass beim Verkauf auch Verluste hingenommen werden. Der SOPR liegt in diesem Fall dauerhaft unter 1.

Gleichzeitig bedeutet ein Wert von über 1, dass Coins mit “Gewinn” bewegt wurden. Ein typisches Zeichen für einen Bullenmarkt ist es, wenn der SOPR nicht lange unter 1 bleibt – die Bullen “kaufen den Dip” beim Bitcoin-Kurs, weil sie langfristig eine positive Kursentwicklung sehen.

Bitcoin SOPR im Jahresverlauf. Quelle: Glassnode Studio

Die Daten des Analyse-Hauses Glassnode zeigen, dass der SOPR im Zuge des Corona-Crashs im März 2020 schlagartig in den Keller rutschte. Während der allgemeinen Anlegerpanik wurden auch Verlsuste in Kauf genommen. Erst in der zweiten Jahreshälfte stabilisierte sich der SOPR wieder im profitablen Bereich.

Mit dem jüngsten Sturz beim Bitcoin-Kuzrs unter die Marke von 50.000 US-Dollar fiel auch der SOPR für Bitcoin unter 1 – zum ersten Mal seit knapp sechs Monaten. Von einem massenhaften Abverkauf jedoch nicht die Rede sein: Der Ausflug in den negativen Bereich hielt nur einen Tag vor.

Big Picture: Die Zeichen stehen auf Wachstum

Angesichts der jüngsten Entwicklungen um die Bitcoin-Akzeptanz – allen voran die milliardenschweren Investitionen von Tech-Unternehmen wie MicroStrategy, Tesla und Square – haben die Bullen nach wie vor allen Grund, mit den Hufe zu scharren. Der Bitcoin-Kurs bewegt sich noch immer im Korridor, den die Stock-to-Flow-Analyse modelliert.

Stock-to-flow-Modell nach PlanB. Quelle: Digitalik.net

Nach dem Stock-to-Flow-Modell, das einen bullishen Zusammenhang zwischen Bitcoin Halvings und der Entwicklung des Bitcoin-Kurses herstellt, müsste BTC noch in diesem Jahr die Marke von 100.000 US-Dollar sprengen. Bislang hat sich S2F als ein brauchbarer Ansatz für die Modellierung des Bitcoin-Kurses erwiesen – ganz unumstritten ist das Modell jedoch nicht.

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„Bitcoin-Wale“ geben gemischtes Bild ab, Tendenz insgesamt positiv

Nachdem Bitcoin vor ziemlich genau sieben Tagen ein neues vorläufiges Rekordhoch erreicht hat, ging es im Laufe dieser Woche wieder stark nach unten. Anleger und Analysten richten ihre Blick deshalb jetzt auf die „großen Jungs“, um die weitere Richtungsentwicklung zu erahnen. Das Bild das sich dabei ergibt, ist allerdings gemischt.

Wie die Daten der Krypto-Marktforscher von Glassnode zunächst zeigen, geht die Anzahl der „Bitcoin-Wale“, eine Bezeichnung für Großinvestoren, die zwischen 1.000 – 10.000 BTC in ihren Wallets halten, aktuell seit April 2020 erstmals wieder zurück. Dabei war das Kaufinteresse der „Wale“ analog zum Bitcoin-Kurs bis zuletzt in einem starken Aufwärtstrend. Lassen die Großinvestoren also nach, und ist dies ein Vorbote für weitere Verluste?

Entwicklung der Wal-Wallets. Quelle: Glassnode

Die Krypto-Marktforscher von Glassnode weisen darauf hin, dass ein „beträchtlicher Anteil“ der rückläufigen Wal-Wallets wohl dadurch zu erklären ist, dass große Krypto-Verwahrer ihre Wallets zurzeit umstrukturieren. Es ist also sogar denkbar, dass Krypto-Vermögen der Wale in langfristige Verwahrung („Deep Storage“) wandern, was wiederum ein positives Zeichen wäre. Eine genaue Interpretation ist schwierig, jedoch sollte der Rückgang nicht zwangsläufig als Panikverkauf der großen Jungs gelesen werden.

Die Abverkäufe der Bitcoin-Miner sind hingegen viel klarer zu erkennen, wobei diese ein positives Vorzeichen sind.

So wies Lex Moskovski, der CEO von Moskovski Capital, am Freitag darauf hin, dass die Bitcoin-Miner, die oftmals Auslöser für entstehenden Verkaufsdruck sind, nach zwei Monaten erstmals wieder ankaufen und nicht verkaufen. Dies sieht er als positives Signal.

Auch das Interesse der institutionellen Investoren scheint, weiter hoch zu sein. Ki Young Ju, der CEO von CryptoQuant, erklärt in diesem Zusammenhang, dass die Bitcoin-Vermögen auf Kryptobörsen wieder geringer werden, was seiner Meinung nach belegt, dass institutionelle Investoren diese Gelder erwerben. Dementsprechend wurden bei einem Kursstand von 48.000 US-Dollar beträchtliche Abverkäufe von der Kryptobörse Coinbase getätigt.

Den aktuellen Kursrückgang führt er hingegen auf makroökonomische Faktoren zurück, allen voran auf die enorme Steigerung der Rendite für 10-jährige US-Staatsanleihen in dieser Woche, die sich über die Finanzmärkte indirekt auch auf den Kryptomarkt ausgewirkt haben.

Neue Untersuchungen lassen jedoch vermuten, dass der Einfluss der institutionellen Investoren auf den Bitcoin-Kurs womöglich gar nicht so stark ist, wie oftmals angenommen. Die Kleinanleger haben also immer noch ein gehöriges Wörtchen mitzureden, was wiederum gut für die marktführende Kryptowährung ist, denn der Hype im Mainstream hat seinen Höhepunkt längst noch nicht erreicht.

Die Zeichen stehen für Bitcoin also gemischt bis positiv, wobei die Tendenz klar nach oben geht.

Bei Redaktionsschluss liegt der Kurs auf 44.978 US-Dollar.

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Nigerianischer Vizepräsident widerspricht der Zentralbank und will regulierte Kryptowährungen?

Während die Vorschriften der Central Bank of Nigeria für Krypto-Konten in Kraft treten, fordert der hochrangige Politiker, dass Nigeria einen anderen Weg einschlagen sollte.

Trotz eines Verbots der nigerianischen Zentralbank, das Bankinteraktionen mit kryptobasierten Aktivitäten einschränkt, sieht der Vizepräsident von Nigeria, Yemi Osinbajo, das Potenzial für Kryptowährungen und Blockchain.

Dennoch sagte Osinbajo in seiner Ansprache bei einem Treffen des Bankers Committee, dass er “die Position”, die von der Central Bank of Nigeria (CBN) artikuliert wurde, voll und ganz anerkennt. Seit das Verbot der CBN in Kraft getreten ist, haben Führungskräfte sowohl der CBN als auch der Nigeria Securities and Exchange Commission (SEC) diese Entscheidung verteidigt.

In seiner Rede schlägt der nigerianische Vizepräsident jedoch vor, dass die Regulierungsbehörden des Landes in Betracht ziehen sollten, aufkommende und disruptive Technologien anzunehmen. Der Vizepräsident verwies auf die Auswirkungen einiger disruptiver Innovationen in der Vergangenheit:

“Wie in vielen anderen Sektoren gesehen, schafft Disruption Raum für Effizienz und Fortschritt.”

In der Zwischenzeit sagt Osinbajo, der anscheinend möchte, dass sowohl die CBN als auch die SEC sich ein Beispiel an diesen anderen Sektoren nehmen, dass “es eine Rolle für die Regulierung gibt”, auch bei Kryptowährungen. Dennoch, was diese Regulierung betrifft, sagt Osinbajo:

“Es sollte also eine durchdachte und wissensbasierte Regulierung sein, kein Verbot. Der Punkt, den ich damit sagen will, ist, dass einige der aufregenden Entwicklungen, die wir sehen, Umsicht und Sorgfalt bei ihrer Einführung erfordern. Wir müssen mit Wissen und nicht mit Angst handeln.”

Auch außerhalb von Nigeria kommt es zu Unstimmigkeiten zwischen Bankern und Wertpapierorganisationen in Regierungen. Ein solcher Vorfall, der die Krypto-Community weltweit betrifft, ist der Rechtsstreit zwischen der Securities and Exchange Commission der Vereinigten Staaten und Ripple Labs.

Die SEC verklagt Ripple Labs und zwei seiner CEOs wegen des illegalen Verkaufs von nicht registrierten Wertpapieren im Wert von 1,2 Milliarden Dollar bzw. 600 Millionen Dollar. Der Fall kommt allerdings sieben Jahre nachdem sich Ripple Labs mit dem Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) des Finanzministeriums bereits geeinigt hat.

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Bitcoin-Wal aus 2010 bewegt 100 BTC erstmals seit 11 Jahren

Ein altgedienter Miner hat seine Bitcoins aus dem Jahr 2010 bewegt. Krypto-Analysten haben entdeckt, dass 100 BTC von zwei Wallets transferiert wurden, die über ein Jahrzehnt lang ruhten.

Vor der heutigen Transaktion hatten die Adressen seit dem Erhalt einer Coinbase-Belohnung von jeweils 50 BTC vor fast 11 Jahren keine Aktivität verzeichnet. es gab lediglich zwei eingehenden Transaktionen im Wert von jeweils nur 0,00000547 BTC, die in den letzten sechs Monaten an die Wallets gesendet wurden.

Die Transaktion vom 25. Februar von den beiden Mining-Adressen lassen darauf schließen, dass beide Adressen demselben Eigentümer gehören. Die beiden Blöcke wurden am 10. Juni 2010 im Abstand von nur ein paar Stunden gemint.

Bitcoin liegt derzeit bei um die 50.000 US-Dollar. Damit sind die Coins zusammen fast 5 Mio. US-Dollar wert. Da BTC zum Zeitpunkt des Minings bei 0,08 US-Dollar lagen, hat sich der Wert um das 622.500-fache erhöht.

Etwa die Hälfte der Coins wurde in eine Wallet verschoben, die zur deutschen Peer-to-Peer-Börse Bitcoin.de gehören. Diese Börse ist seit 2011 in Betrieb. Die verbleibenden Coins befinden sich vorerst in einer neu angelegten traditionellen Adresse.

Die geforkten Altcoins wie Bitcoin Cash (BCH) und Bitcoin SV (BSV) wurden noch nicht aus den BTC herausgeholt.

Die Coin, die in den Blöcken 60365 und 60385 gemint wurden, gehören wahrscheinlich nicht Satoshi Nakamoto. Dieser soll mindestens 1,1 Millionen BTC gemint haben.

Die Bewegung von Coins aus dem Jahr 2010 ist ungewöhnlich. Forscher haben im Jahr 2021 bisher nur 18 BTC-Transaktionen mit Eingängen vom Juli 2010 oder davor verzeichnet.

Im Mai 2020 wurden 50 Bitcoin von einer Mining-Adresse aus dem Jahr 2009 verschoben. Das führte zu Spekulationen, dass die BTC Satoshi gehört haben könnten.

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DIESER Milliardär will, dass die Regulierungsbehörden Bitcoin in Indien verbieten

Der indische Milliardär Rakesh Jhunjhunwala, der manchmal als der Warren Buffett von Indien bezeichnet wird, sagt, dass die Regierung Bitcoin verbieten sollte.

Ein bekanntes Gesicht in Indiens Wirtschaftslandschaft, Rakesh Jhunjhunwala, hat die Regulierungsbehörden aufgefordert, Bitcoin zu verbieten. Der Milliardär, der sich den Titel des “Warren Buffett von Indien” verdient hat, nannte Bitcoin “eine Spekulation der höchsten Ordnung”.

Jhunjhunwala teilte seine Gedanken während eines Interviews mit CNBC am Dienstag. Er meinte, dass ein Hangover aus dem Krypto-Markt bei weitem die Euphorie von Gewinnen überwiegt. “Ich denke, die Regulierungsbehörden sollten einschreiten und Bitcoin verbieten”, sagte der Investor, der derzeit Partner bei der Vermögensverwaltungsfirma Rare Enterprises ist. “Und sie sollten sich auf die digitale Rupie konzentrieren.”

Jhunjhunwalas Skepsis deckt sich mit der seines Milliardärskollegen Warren Buffett, der Bitcoin einmal als “Rattengift zum Quadrat” bezeichnete. Allerdings könnte Jhunjhunwala die Regulierungsbehörden drängen müssen, angesichts der Tatsache, dass es Gerüchte gibt, dass die Regierung bald ein pauschales Verbot für alle privaten Kryptowährungen erlassen wird.

Indische Krypto-Enthusiasten waren gezwungen, sich mit einer instabilen Regulierungspolitik auseinanderzusetzen. Im März 2020 kippte der Oberste Gerichtshof ein früheres Verbot der Reserve Bank of India (RBI), das Geschäftsbanken davon abhielt, Krypto-Börsen zu bedienen. Ein paar Monate nachdem das Verbot aufgehoben wurde, droht die RBI wieder damit, alle privaten Kryptowährungen zu verbieten.

Die indische Regierung plant die Einführung eines Kryptowährungsgesetzes in der laufenden Parlamentssitzung. Das Gesetz sieht einen regulatorischen Rahmen für die digitale Rupie vor, die von der Zentralbank, der Reserve Bank of India (RBI), ausgegeben werden soll, verbietet aber alle privaten Kryptowährungen. Das Finanzministerium bestätigte vor kurzem, dass der Gesetzesentwurf fertiggestellt wird und bald dem Kabinett zur Genehmigung vorgelegt werden würde.

In der Zwischenzeit ist der Preis von Bitcoin in den letzten Monaten stark angestiegen, hat aber in den letzten Tagen wieder nachgegeben. Zum Zeitpunkt steht der Preis von BTC bei 50,600 USD, das ist mehr als ein 73% Anstieg seit Anfang des Jahres.

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