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Bitcoin (BTC) klettert am „Independence Day“ zurück auf 20.000 US-Dollar

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 4. Juli erstmals seit fünf Tagen wieder auf 20.000 US-Dollar geklettert, nachdem der amerikanische Nationalfeiertag Independence Day für unerwarteten Auftrieb gesorgt hat.

Bitcoin-Kurs. Quelle: Tradingview.com

Zurück auf 20.000 US-Dollar

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist BTC/USD auf ein zwischenzeitliches Tageshoch von 20.085 US-Dollar gesprungen, also der beste Wert seit dem 30. Juni.

Über das Wochenende hat sich die marktführende Kryptowährung noch um 19.000 US-Dollar bewegt, wobei die fehlende Aktivität auf dem amerikanischen Aktienmarkt wegen dem heutigen Feiertag scheinbar kein Hindernis war, um den Bitcoin-Kurs am Montag über die psychologisch wichtige Marke zu hieven.

Ganz im Gegenteil haben die ausgedünnten Orderbücher wohl eher die Volatilität begünstigt, die Bitcoin in diesem Fall ein deutliches Plus von 3 % beschert haben.

„Bitcoin hat im Tagesdiagramm erstmals wieder eine positive Divergenz geschafft seit der Kurs unter 20.000 US-Dollar gefallen ist“, wie Krypto-Analyst Matthew Hyland feststellt.

Der Analysedienst Whalemap bestätigt unterdessen, dass die Großinvestoren bzw. Wale bei 19.200 US-Dollar verstärkt gekauft und damit wohl für den nötigen Auftrieb gesorgt haben.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, haben die Wale zuletzt ein Interesse daran signalisiert, die niedrigen Kurse von Bitcoin als Kaufgelegenheit wahrzunehmen. Dabei wollen sie scheinbar nicht mehr länger warten, bis BTC auch noch auf den viel zitierten Tiefpunkt bei 16.000 US-Dollar abrutscht.

„Die 19.500 US-Dollar-Marke zu überspringen ist ein wichtiger Trigger für Bitcoin“, wie Cointelegraph-Experte Michael van de Poppe unterdessen resümiert.

Die Altcoins haben ihrerseits den Aufwind des Marktführers genutzt, um sich im Windschatten aufzuschwingen. So konnte Ethereum (ETH) knapp 6 % zulegen und damit auf 1.100 US-Dollar vorrücken.

Ethereum-Kursdiagramm. Quelle: Tradingview.com

Auch einige andere Top-10 Kryptowährungen konnten am Montag dadurch im Schnitt 5 % hinzugewinnen.

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Kleinanleger bluten – Bitcoin (BTC) als nächstes in Richtung 18.000 US-Dollar

Bitcoin (BTC) schlängelt sich am heutigen 3. Juli relativ lustlos dem Wochenabschluss entgegen, wobei für das Wochenende ein zwischenzeitliches Tief von 18.800 US-Dollar auf dem Tableau steht.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Bollinger-Bänder deuten neue Volatilität an

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, hält sich BTC/USD den dritten Tag in Folge um die 19.000 US-Dollar-Marke.

Volatilität gab es am Wochenende kaum, wodurch der Bitcoin-Kurs nun auf bestem Weg ist, den ersten Wochenabschluss unter einem Rekordhoch aus einem vergangenen Kurszyklus einzufahren.

Am letzten Wochenende konnte BTC noch spät nach oben klettern, wodurch ein Abschluss unter 20.000 US-Dollar wortwörtlich in letzter Sekunde verhindert werden konnte.

Nachdem die Wall Street unter der Woche schon einen denkbar schwachen Kurs vorgegeben hatte, bleibt auch Bitcoin am Samstag und Sonntag uninspiriert, weshalb die Trader dieses Mal kaum Hoffnung auf einen rettenden Sprung haben.

„Ich gehe von einem Abschwung bis an den unteren Support bei 18.000 US-Dollar aus, solange wir unter 19.300 US-Dollar verharren. Ein kurzer, scharfer Abschwung“, wie der Trader Crypto Tony die wahrscheinliche Richtung vorgibt.

„Ich kann der momentanen Kursentwicklung nicht trauen, denn es ist Wochenende“, wie der Trader Ninja vorsichtig formuliert. Dem fügt er an: „Wenn die Bullen nicht zurück auf 19.700 US-Dollar heben können, dann geht es noch weiter nach unten.“

Während die Experten also gespannt auf neue Volatilität zum Wochenabschluss warten, weist Analyst Matthew Hyland darauf hin, dass sich die viel zitierten Bollinger-Bänder immer enger zusammenziehen, was schon bald für eine deutliche Richtungsbewegung sorgen könnte.

Im Tagesdiagramm liegt BTC/USD dabei eher am unteren Bollger-Band, was darauf schließen lässt, dass es demnächst einen klaren Knick nach unten geben könnte, wie es schon im Mai der Fall war.

Bitcoin-Tagesdiagramm (Bitstamp) mit Bollinger-Bänder. Quelle: TradingView

Kleinanleger müssen bluten

Im schlimmsten Monat seit 2011 mussten allen voran die kleinen Privatanleger Blut lassen, wie neue Daten zeigen. Der Geduldsfaden könnte also besonders bei den Retail-Investoren langsam knapp werden.

Die Daten von Glassnode belegen in diesem Kontext, dass der gleitende Durchschnitt der Bitcoin-Wallets, die inzwischen einen Verlust verzeichnen, am heutigen 3. Juli ein neues Rekordhoch von 18,8 Mio. Adressen erreicht hat.

Wie Cointelegraph berichtet, hat sich bei vorherigen Bodenbildungen herauskristallisiert, dass knapp 60 % der Umlaufmenge in den roten Bereich abrutschen müssen, ehe der Tiefpunkt steht.

Bitcoin-Adressen mit Verlusten. Quelle: Glassnode

„Fast 40 Mrd. US-Dollar an Realisierten Verlusten seit dem 1. Mai“, wie die Analysten von On-Chain College feststellen. Dem fügen sie an:

„Einige sind abgesprungen, einige sind noch da, aber eines ist klar: Wenn man nach mindestens einem Jahr noch immer im Markt ist, dann hat man bereits eine Menge an Volatilität miterlebt.“

 

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Bitcoin (BTC) bald bei 15.600 US-Dollar? – „Treffsicherer“ Indikator deutet neue Verluste an

Der Bitcoin-Kurs (BTC) muss erst noch tiefer fallen, ehe die Bodenbildung tatsächlich abgeschlossen ist. Dies fordert zumindest einer der treffsichersten Indikatoren für die Bewertung der marktführenden Kryptowährung.

Wie die Daten der Krypto-Analyseplattform Glassnode dementsprechend zeigen, ist der sogenannte MVRV-Z Score zwar schon fast – aber noch nicht ganz – am Tiefpunkt angekommen.

MVRV-Z Score schon bald am Tiefpunkt?

Noch streiten die Experten, ob BTC/USD bei 17.600 US-Dollar bereits einen absoluten Tiefpunkt erreicht und die Bodenbildung abgeschlossen hat, oder ob noch Luft nach unten ist.

Der Krypto-Anlayst Filbfilb, einer der Mitgründer der Trading-Plattform Decentrader, weist dabei nun auf den MVRV-Z Score von Bitcoin hin, der inzwischen schon im grünen Bereich liegt, jedoch noch nicht auf den endgültigen Punkt abgesunken ist, der in der Vergangenheit jeweils eine Trendwende bzw. die Bodenbildung markiert hat.

Zur Erklärung: Der MVRV-Z ist eine Kennzahl, die den Bitcoin-Kurs in Relation zum „tatsächlichen Marktwert“ setzt. Dazu werden die Marktkapitalisierung und Realisierter Preis unter Berücksichtigung der Standardabweichung betrachtet. Die daraus resultierende Kennzahl gilt als der wohl zuverlässigste Indikator für die Signalisierung von absoluten Hoch- bzw. Tiefpunkten.

So hat der MVRV-Z bisher ziemlich treffsicher jede größere Deckenbildung und Bodenbildung von BTC/USD mit einem Horizont von zwei Wochen vorhergesagt, wie die Daten von LookIntoBitcoin belegen.

Dabei ist die Kennzahl erst ein paar Mal bis unter den grünen Bereich abgerutscht (siehe unten). Zuletzt geschah dies im März 2020, als es den großen Crash zum Start der Coronakrise gab. Ist es nun wieder so weit?

„Das hier ist für mich DAS entscheidende Kursdiagramm“, wie Filbfilb die Verbildlichung des MVRV-Z beschreibt. Dem fügt er an:

„In der Regel kommt es zur Bodenbildung, sobald wir unter den grünen Bereich gerutscht sind.“

Bitcoin MVRV-Z Score. Quelle: Glassnode

16.000 US-Dollar-Bereich wird immer mehr zum Kursziel

Dies würde für den Bitcoin-Kurs einen Abschwung bis auf 15.600 US-Dollar bedeuten, der sich wiederum mit anderen Prognosen zur Bodenbildung decken würde.

So hatte der Trader CryptoBullet diesen Bereich zuletzt als eines von mehreren Kurszielen für die Unterseite ausgegeben, die den Support für den endgültigen bedeuten könnten.

Die 16.000 US-Dollar-Marke würde dabei der durchschnittlichen Standardabweichung vom 50-Month Moving Average von Bitcoin entsprechen.

Auch der Relative Stärkeindex (RSI) ist bereits auf dem niedrigsten Stand überhaupt, was ebenfalls darauf hindeutet, dass der Bärenmarkt dem Ende wohl schon ziemlich nah ist.

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Bärenmarkt? „Na und!“ – Schachweltmeister Garry Kasparov glaubt weiter an Bitcoin (BTC)

Der russische Schachgroßmeister Garry Kasparov, der zugleich Vorsitzender der Menschenrechtsorganisation Human Rights Foundation (HRF) ist, zeigt sich vom derzeitigen Bärenmarkt gänzlich unbeeindruckt. Kasparov, der sich schon seit längerem als Supporter von Bitcoin geoutet hat, kommentiert die momentane Krise auf dem Kryptomarkt im exklusiven Cointelegraph-Interview auf der Consensus 2022 ganz lapidar mit den Worten „na und“. Ohnehin befindet der ehemalige Schachweltmeister, dass 99 % aller anderen Kryptowährungen „Schrott“ sind. Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) sieht er allerdings schon fest mit dem globalen Finanzsystem verankert:

„Sie werden vielleicht ein wenig mehr verlieren, aber sie werden auch wieder mehr hinzugewinnen, was ganz klar belegt, dass diese beiden bereits fest in das Finanzsystem integriert sind. Das ist die ganze Geschichte des Aktienmarktes. Erst verdienen viele Menschen eine Menge Geld, danach verlieren sie eine Menge Geld. Ohne, dass es jemals anerkannt wurde, ist jetzt klar, dass das Finanzsystem Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen verinnerlicht hat.“

NFT-Markt wird sich wieder erholen

Zudem ist Kasparov zuversichtlich, dass auch der Markt der Non-Fungible Tokens (NFTs) schon bald wieder ein Comeback hinlegen wird. Obwohl die gehypte Anlageklasse in den letzten Wochen und Monaten im Vergleich zu ihren Spitzenzeiten wieder massiv an Boden verloren hat, ist Kasparov der festen Überzeugung, dass die zunehmende Digitalisierung der Welt auch dieser einflussreichen Nische der Kryptobranche zukünftig wieder auf die Beine helfen wird.

In diesem Zusammenhang kommt der Schachgroßmeister auch auf seine eigene NFT-Kollektion zu sprechen, die er im vergangenen Dezember auf dem Marktplatz 1Kind veröffentlicht hat. Demnach wollte er mit diesem Projekt zunächst verstehen lernen, wie der NFT-Markt funktioniert, außerdem wollte Kasparov gerne sein Leben in digitaler Form festhalten:

„Ich finde die Kollektion ziemlich einzigartig. Das ist wahrscheinlich der erste Versuch, mein ganzes Leben in vollem Umfang darzustellen, von meiner frühen Kindheit über meine Erfolge als professioneller Schachspieler bis hin zu meinem Engagement als Menschenrechtsaktivist.“

Wie Kasparov angibt, wurde zum Beispiel das Partieformular seines berühmt-berüchtigten Spiels gegen den sowjetischen Großmeister Anatoly Karpov bereits für satte 51 ETH versteigert: „Das wichtigste Item in meiner Kollektion war dieses Partieformular vom 9. November 1985 als ich Schachweltmeister geworden bin.“

Das ganze Interview mit Garry Kasparov könnt ihr auf dem YouTube-Kanal von Cointelegraph sehen. Like und Abo nicht vergessen!

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Bitcoin-Bärenmarkt doch länger als gedacht? – BTC hängt bei 19.000 US-Dollar fest

Bitcoin (BTC) hat es am heutigen 2. Juli nicht geschafft, die jüngsten Verluste wieder aufzuholen, weshalb sich die Anleger auf ein weiteres tristes Wochenende einstellen.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Abwärtstrend noch immer gültig

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, hat sich BTC/USD am bisherigen Samstag entsprechend lustlos um 19.000 US-Dollar bewegt.

Auch der Wochenabschluss an der Wall Street verlief ohne große Überraschungen, denn der Aktienmarkt ist größtenteils flach geblieben, was wiederum keinen spürbaren Impuls für den Kryptomarkt bedeutet. Der US-Dollar-Index (DXY) ist nach der Kletterpartie in Richtung des jüngsten zwanzigjährigen Hochs ebenfalls wieder auf Pause gestellt.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView

Die Orderbücher der marktführenden Kryptobörse Binance deuten derweil darauf hin, dass BTC/USD aktuell im Fegefeuer zwischen Angebot und Nachfrage verharrt, was solange für einen Mangel an Volatilität sorgt, bis sich eine Seite entschließt, die Liquidität zu befeuern.

Bitcoin-Orderbücher (Binance). Quelle: Material Indicators

Auf mittelfristige Sicht scheint das Bild für die Bullen kaum besser.

So meint der Krypto-Trader Altcoin Sherpa, dass die derzeitigen Bedingungen wohl noch längere Zeit für eine langweilige Kursentwicklung von Bitcoin sorgen werden.

„Es wird Monate an abgehackten Kursbewegungen und Akkumulation brauchen, sobald der Boden wirklich gebildet ist“, wie der Experte meint. Dem fügt er an:

„Und der Boden könnte womöglich erst so richtig in ein paar Monaten gebildet werden. Meiner Meinung nach könnt ihr euch also auf einen langen Bärenmarkt gefasst machen.“

Diese pessimistische Prognose teilt auch Analyst Rekt Capital, der in dieselbe Kerbe schlägt, dass der Bitcoin-Kurs den absoluten Tiefpunkt im momentanen Zyklus noch nicht erreicht hat.

„Nehmt euch lieber selbst aus dem Spiel. Verschiebt eure Bitcoin in eine Cold-Wallet, und wartet ab“, wie Krypto-Experte Checkmate von Glassnode ergänzt.

Kommt es wie im Bärenmarkt 2018?

Immerhin könnte dieser Tiefpunkt bereits in den nächsten zwei Wochen kommen, was hoffen lässt, dass die Bodenbildung nicht noch Monate braucht.

So weist der Trader Alex Krüger in diesem Zusammenhang darauf hin, dass das Handelsvolumen gemessen in BTC im vergangenen Monat ein Rekordhoch erreicht hat.

„Generell gilt: Das Handelsvolumen ist in der Regel am höchsten, wenn es zur Bodenbildung kommt“, wie Krüger seinen Gedankengang erklärt.

Dahingehend führt er aus, dass im Bärenmarkt von 2018 das höchste Volumen einige Wochen vor dem endgültigen Boden verzeichnet wurde, was darauf schließen lassen könnte, dass im Juli nun der tatsächliche Tiefpunkt im aktuellen Zyklus folgt.

Rekt Capital hatte zuletzt schon angemerkt, dass das Kaufvolumen noch nicht wieder groß genug ist, um den Bitcoin-Kurs mittelfristig zurück in die oberen Bereiche zu tragen. Dabei verwies er ebenfalls auf die Handelsvolumen von 2018.

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Kursanalyse, 2. Juli: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP)

Bitcoin hat allein im zweiten Quartal 2022 massive 56,2 % verloren, wie die Daten von Coinglass belegen. Damit steht für die marktführende Kryptowährung zugleich das schwächste Quartal seit 2011 zu Buche, als BTC sogar um satte 67 % eingebrochen war. Im aktuellen Jahresviertel war es allen voran der Juni, der einen beträchtlichen Abschwung von 37 % mit sich gebracht hat und damit den schlechtesten Monat seit September 2011 markiert.

Nichtsdestotrotz gibt es für die Krypto-Anleger kleine Hoffnungsschimmer, denn wie der JPMorgan-Analyst Nikolaos Panigirtzoglou am 29. Juni geschrieben hat, lässt die Kennzahl „Net Leverage Metric“ darauf schließen, dass der Dominoeffekt in der Branche womöglich schon bald vorbei ist, denn Krypto-Unternehmen, die finanziell stärker aufgestellt sind, schicken sich bereits an, wankenden Projekten unter die Arme zu greifen, um einen weiteren Zusammenbruch des Ökosystems zu verhindern.

Marktvisualisierung von Coin360

Eine andere frohe Kunde für BTC kommt derweil von zwei Analystinnen der Deutschen Bank, die in einer aktuellen Studie zu dem Schluss kommen, dass der amerikanische Aktienmarkt schon bald wieder im Aufwind sein könnte. Dank der engen Korrelation zum Kryptomarkt könnte es demnach auch für den Bitcoin-Kurs bald wieder nach oben gehen.

Wie sieht es auf kurze Sicht aus? Setzt sich der Abwärtstrend fort oder können die großen Kryptowährungen schon die Trendwende einleiten? Werfen wir einen Blick auf die Kurse!

BTC/USDT

Bitcoin ist am 30. Juni unter den naheliegenden Support bei 19.637 US-Dollar abgerutscht, aber die lange Lunte an der Unterseite der Tageskerze lässt darauf schließen, dass es in den niedrigen Bereichen hohes Kaufinteresse gibt. Die Bullen haben dann am 1. Juli versucht, diesen Schwung mitzunehmen und über die 22.000 US-Dollar-Marke zu springen, aber der Docht an der Oberseite der Tageskerze legt nahe, dass die Bären im oberen Bereich weiter verkaufen.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Sofern der Bitcoin-Kurs unter 19.637 US-Dollar verbleibt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass bei 17.622 US-Dollar ein wichtiger Support erneut getestet wird. Die abfallenden Moving Averages (MAs) und der Relative Stärkeindex (RSI) im überverkauften Bereich deuten an, dass die Bären noch immer am Drücker sind.

Ein Abschwung unter 17.622 US-Dollar könnte den vorherigen Abwärtstrend fortsetzen. Der nächste Support würde dann erst bei 15.000 US-Dollar liegen.

Dieses negative Szenario kann verhindert werden, wenn sich der Bitcoin-Kurs über den 20-Day Exponential Moving Average (EMA) bei 21.907 US-Dollar hievt. Damit würde BTC/USDT zugleich beste Voraussetzungen schaffen, um zurück bis an den 50-Day Simple Moving Average (SMA) bei 26.361 US-Dollar zu klettern.

ETH/USDT

Ethereum (ETH) ist am 30. Juni unter den Support bei 1.050 US-Dollar gefallen, doch die Bullen haben den Abschwung sofort wieder aufgekauft. Die Käufer wollten diesen Rückenwind dann bis zum 1. Juli retten, aber der lange Docht an der Tageskerze belegt, dass die Bären selbst kleine Aufschwünge sofort wieder abverkaufen.

Ethereum-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die Bären werden nun versuchen, denn Ethereum-Kurs auch noch unter die psychologisch wichtige 1.000 US-Dollar-Marke zu drücken, und falls dies gelingt, könnte ETH/USDT womöglich sogar bis auf nur noch 881 US-Dollar schlittern. Wenn auch diese Marke einbricht, setzt sich der vorherige Abwärtstrend fort und der nächste Support befindet sich dann bei 681 US-Dollar.

Falls sich der führende Altcoin jedoch von der 1.000 US-Dollar-Marke abstoßen kann, dann werden die Bullen probieren, den Kurs über das 20-Day EMA zu heben. Sollte dies gelingen, dann verlieren die Bären so langsam ihre Vormachtstellung und der resultierende Aufwind könnte Ethereum womöglich bis auf 1.280 US-Dollar tragen.

XRP/USDT

Ripple (XRP) wollte am 30. Juni eine Erholung hinlegen, aber die Bullen konnten den Kurs nicht über den Widerstand bei 0,35 US-Dollar wuppen. Daran lässt sich ablesen, dass die Bären ihren Vorsprung noch nicht so leicht aufgeben.

Ripple-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

XRP/USDT könnten nun bis auf den starken Support bei 0,28 US-Dollar abrutschen, doch spätestens hier werden sich die Bullen mit aller Macht zur Wehr setzen. Falls der XRP-Kurs von 0,28 US-Dollar wieder nach oben klettern kann, kaufen die Bullen in den unteren Bereichen weiter fleißig an. Mit diesem Schwung wird dann wahrscheinlich ein neuer Anlauf auf das 50-Day SMA bei 0,37 US-Dollar gestartet.

Falls die Bären den Kurs jedoch unter 0,28 US-Dollar drücken können, wird sich der vorherige Abwärtstrend fortsetzen. Dann ist für die Ripple-Kryptowährung ein Abschwung auf nur noch 0,23 US-Dollar denkbar.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jedes Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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Deutsche Bank sieht Bitcoin-Kurs bis Ende 2022 zurück auf 28.000 US-Dollar

Die Deutsche Bank prognostiziert, dass Bitcoin (BTC) bis Dezember 2022 zurück auf einen Kurs von 28.000 US-Dollar klettern wird.

In den letzten sechs Monaten durchlaufen der Marktführer und die Altcoins eine regelrechte Krise, die nun sogar darin gemündet ist, dass der Bitcoin-Kurs das schwächste Quartal seit 10 Jahren verzeichnet hat. Allen voran die unsichere weltwirtschaftliche Lage ist die wohl treibende Kraft für diese anhaltende Durststrecke, denn massive Inflation zieht nicht nur den Aktienmarkt mit nach unten, sondern auch den Kryptomarkt.

Angesichts dieser Entwicklungen werfen die beiden Analystinnen Marion Laboure und Galina Pozdnyakova von der Deutschen Bank einen tiefergehenden Blick auf die mittelfristigen Aussichten für BTC. Dabei stellen die Expertinnen zunächst fest, dass die Bewegungen der Kryptomärkte seit Ende 2021 ziemlich genau im Gleichschritt mit den wichtigen Aktienindizes Nasdaq 100 und S&P 500 sind.

Diese Korrelation, die Bitcoin & Co. im letzten halben Jahr zum Nachteil war, könnte in den nächsten Monaten in einen Vorteil umschlagen, denn im Windschatten der Aktienmärkte könnte die marktführende Kryptowährung vom aktuellen Stand bis Ende 2022 wieder um 30 % nach oben klettern. Dies würde einem Bitcoin-Kurs von 28.000 US-Dollar entsprechen, wie die Autorinnen vorrechnen.

Diese optimistische Prognose von einem renommierten Finanzinstitut könnte womöglich ein wenig Angst und Panik aus dem Markt nehmen, denn besonders nach den Ereignissen in der Kryptobranche in den letzten Wochen herrscht an allen Ecken und Enden große Verunsicherung. Auch Laboure und Pozdnyakova sehen den Zusammenbruch des Blockchain-Projekts Terra und das aktuelle Drama um die Krypto-Sparplattform Celsius als Brandbeschleuniger, die eine ohnehin schon schwierige Lage noch weiter befeuert haben, weshalb die Expertinnen keine festen Zusicherungen machen wollen, dass es definitiv wieder nach oben geht. Zu wackelig scheint die momentane Lage, zu groß die bestehenden Wechselwirkungen:

„Die Stabilisierung der Kurse auf dem Kryptomarkt ist schwer, denn es gibt keine allgemeingültigen Bewertungsmodelle wie auf dem Aktienmarkt. Zudem ist der Kryptomarkt stark fragmentiert. Auf Grund der komplexen Zusammenhänge der Branche könnte die Talfahrt deshalb noch anhalten.“

In einem Rundschreiben an die Investoren hat die amerikanische Bank JPMorgan derweil ebenfalls in Aussicht gestellt, dass sich der Kryptomarkt schon wieder in der Erholung befindet. Nachdem wichtige Dominosteine der Branche wie Three Arrows Capital inzwischen gesichert als zahlungsunfähig gelten, springen andere Player der Branche mit Finanzspritzen in die Bresche, um die entstehenden Lücken zu füllen:

„Der momentane Zyklus der Enthebelung [Anm. d. Redaktion: spekulatives Kapital fließt aus dem Markt ab] wird wohl nicht lange anhalten, denn Unternehmen, die finanziell stärker aufgestellt sind, schreiten momentan ein, um den Dominoeffekt aufzuhalten. Zudem ist das Risikokapital, eine der wohl wichtigsten Kapitalquellen der Kryptobranche, im Mai und Juni in gewohnten Mengen weiter zugeflossen.“

In der Tat ist allein in den letzten beiden Monaten neues Risikokapital im Umfang von 5 Mrd. US-Dollar in die Kryptobranche gekommen, gegenüber Mai und Juni 2021 entspricht dies sogar einer deutliche Steigerung von 3,4 Mrd. US-Dollar.

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Kryptobörse Bitget im Überblick: Welche Services rund um Bitcoin & Co. bietet Bitget an?

Bitget hat eine große und aktive Community, die sich ständig untereinander austauscht und Handelserfahrungen miteinander teilt.

Die firmeneigene Kryptowährung, der Bitget Token, spielt dabei eine zentrale Rolle in der Community und dem gesamten Bitget-Ökosystem. Erst durch die Nutzung des BGB-Tokens können Nutzer den vollen Funktionsumfang der Plattform so richtig ausschöpfen, darunter Trading direkt aus der eigenen Wallet, Cross-Chain-Swaps jeglicher Tokens und viele weitere Features.

Zudem setzt Bitget mit dem BGB Anreize für die Nutzung verschiedener Funktionen und Services, indem bestimmte Rewards ausgeschüttet werden. In Zukunft will Bitget ein vollumfängliches Ökosystem um die eigene Kryptowährung aufbauen, damit Nutzer umso mehr Möglichkeiten haben, sich Rewards zu verdienen.

Der BGB spielt auch im DeFi-Ökosystem von Bitget eine tragende Rolle, denn erst durch diesen werden Transaktionen über die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen der Plattform möglich.

Im Mai 2022 hat Bitget eigens das Rewards Center eingeführt, über das die Nutzer eine Vielzahl an monetären Anreizen beziehen können, darunter Trial Funds, Coupons, Depositing Rewards und Tiered Rewards. In Summe können die Nutzer auf diesem Weg bis zu 4.163 US-Dollar an Rewards ausgeschüttet bekommen, zuvor waren es lediglich 150 US-Dollar.

Über die Freundschaftswerbung von Bitget können Nutzer zudem ganz unkompliziert ihre Freunde auf die Plattform einladen und dafür noch mehr Rewards erhalten, die sich wiederum nach der Handelsaktivität ihrer geworbenen Freunde richten.

Zu guter Letzt wartet Bitget noch mit einer eigenen Akademie auf, in der den Nutzern ein umfangreiches Arsenal an Wissen über Trading und die Kryptobranche allgemein zur Verfügung gestellt wird.

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Bitcoin (BTC) unter 19.000 US-Dollar – Juni wird schwächster Monat seit 2011

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 30. Juni weiter abgerutscht, nachdem die Handelseröffnung an der Wall Street für den amerikanischen Aktienmarkt auch eher mau begonnen hat.

Bitcoin-Kursdiagramm (Bitstamp). Quelle: TradingView

Zum Leidwesen von Bitcoin: US-Dollar wieder im Aufwind

Wie die Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, ist der Bitcoin-Kurs am Donnerstag zwischenzeitlich sogar unter 19.000 US-Dollar gefallen und fährt damit den niedrigsten Stand in den letzten zehn Tagen ein.

Die Bullen konnten also weder 20.000 US-Dollar noch 19.000 US-Dollar verteidigen, was maßgeblich durch die Schwäche des amerikanischen Aktienmarktes bedingt wurde, denn der S&P 500 und der Nasdaq Composite Index haben zu Handelsbeginn 1,8 % bzw. 2,6 % eingebüßt.

Der US-Dollar – der eine umgekehrte Korrelation zu BTC aufweist – konnte derweil wieder zulegen und in Richtung des zwanzigjährigen Hochs klettern, das in diesem Quartal bereits erreicht wurde.

Der US-Dollar-Index (DXY) steht dementsprechend bei 105,1 Punkten und damit nur noch 0,2 Punkte vom höchsten Stand seit 2002 entfernt.

US-Dollar-Index (DXY). Quelle: TradingView

„Der US-Dollar (DXY) ist kurz davor, das Hoch vom Dezember 2002 zurückzuerobern, womit der kurzfristige Abwärtstrend überzeugend gekippt wird, was für die risikobehafteten Finanzmärkte wiederum schlecht ist“, wie die Analyst Faisal Khan die Lage auf Twitter zusammenfasst.

Die Inflationsdaten lassen derweil darauf hoffen, dass der Markt zumindest schon das Schlimmste überstanden hat.

Wie Cointelegraph berichtet, sind die Zentralbanken nichtsdestotrotz der Einschätzung, dass die niedrigen Leitzinsen wie vor der Coronakrise wohl nicht so schnell wiederkommen werden.

Schlechtester Monat seit 11 Jahren?

Der Silberstreifen am Horizont ist immerhin, dass eine Reihe von On-Chain-Kennzahlen zurzeit auf Rekordtiefstwerten steht, was darauf hindeuten könnte, dass die Bodenbildung wohl langsam abgeschlossen ist. Mit anderen Worten: Es kann also nur noch aufwärts gehen.

Sollte der Juni für Bitcoin tatsächlich mit einem Kurs von 19.000 US-Dollar zu Ende gehen, dann würde der Monatsverlust bei über 40 % liegen.

Damit hätte BTC/USD den schwächsten Juni überhaupt eingefahren und zugleich die heftigsten Monatsverluste seit September 2011 verbucht, wie die Daten von TradingView und Coinglass bestätigen.

Selbst der Corona-Crash vom März 2020 sowie die Bärenmärkte von 2018 und 2014 konnten nicht derartig schlechte Monate produzieren. Das letzte Mal, dass der Bitcoin-Kurs innerhalb eines Monats um mehr als 40 % eingebrochen ist, lag der Kurswert noch bei mickrigen 8 US-Dollar.

Bitcoin-Monatsabschlüsse. Quelle: Coinglass

Kurzum: Die momentane Lage ist trotz erster positiver Anzeichen also schlecht wie nie und ohne wirkliche historische Referenz. Bei allem Optimismus ist Vorsicht demnach weiterhin geboten.

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Bitcoinanalyse: Unsicherheit an den Finanzmärkten belastet Bitcoin-Kurs

Bitcoin (BTC): 19.884 US-Dollar als Schlüsselmarke

BTC-Kurs: 19.158 USD (Vorwoche: 20.684 USD)

Kurzfristige Widerstände/Ziele: 19.720/20.036 USD, 20.431 USD, 20.848 USD, 21.373 USD, 21.892 USD, 22.834/23.289 USD,24.291 USD, 25.498 USD, 26.170 USD, 26.734 USD, 27.696 /28.104 USD, 28.607 USD, 29.256 USD, 29.975 USD, 30.612 USD, 31.750 USD, 32.383 USD

Kurzfristige Unterstützungen: 19.212/18.950 USD, 18.585 USD, 17.860/17.567 USD, 16.180 USD, 14.838 USD, 14.311 USD, 13.858 USD

Kursanalyse Bitcoin (BTC) 30.06.22

4-Stundenchart Kursanalyse auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf Coinbase

Recap Bitcoin:

  • Der Bitcoin-Kurs verpasste in den letzten Tagen erneut den Ausbruch über den zentralen Widerstandsbereich bei 21.892 USD. In der Folge rutschte die Krypto-Leitwährung am heutigen Donnerstagmorgen zurück bis in die Unterstützung aus dem Tageschart bei 18.950 USD.
  • Die Käuferseite muss nun alles daran setzen, den BTC-Kurs per Tagesschluss oberhalb der 19.212 USD zu stabilisieren.
  • Die anhaltende Stärke des US-Dollar Index (DXY) wirkt sich aktuell negativ auf die Kursperformance von Bitcoin aus.  
  • Die erneute Kursschwäche von Bitcoin ist zudem der hohen Korrelation mit den US-Aktienindizes Nasdaq100 und S&P500 geschuldet.
  • Beide Indizes tendieren nach einer Erholung in der Vorwoche erneut deutlicher gen Süden und drohen ihre Jahrestiefs erneut anzulaufen. Ein Rückfall unter diese wichtigen Kursmarken dürfte zu weltweiten Anschlussverkäufen führen.   

Gemischtes Bild auf der Indikatorenseite

  • Beide Indikatoren, der RSI wie auch der MACD, haben im 4-Stunden-Chart erneut Verkaufssignale aktiviert, der RSI handelt jedoch bereits wieder im überverkauften Terrain. Auf Tagesbasis drohen beide Indikatoren bei einer anhaltenden Kursschwäche erneut frische Verkaufssignale zu genieren – ein bearishes Signal.
  • Der Fear and Greed Index rutschte mit einem Wert von 11 ebenfalls wieder tief zurück in den extremen “Angstbereich”.
  • Zwar konnte Bitcoin die abgelaufene Handelswoche mit einer grünen Wochenkerze beenden, mit Blick auf die aktuelle Wochenkerze kann eine erneute rote Kerze für die aktuelle Handelswoche nicht ausgeschlossen werden. Nur mit einem Sprung zurück über die Marke von 21.000 USD können die Bullen diese bearishe Entwicklung auf Wochenbasis noch abwenden.
  • Am morgigen Freitag, den 01. Juli, ist zudem abermals mit erhöhter Volatilität zu planen. Neben der Bekanntgabe der EU-Verbraucherpreise warten am Freitagnachmittag noch die Zahlen des ISM Einkaufsmanagerindex in den USA.

Bullishes Szenario (BTC):

  • Der verfehlte Ausbruchsversuch am 26. Juni hinterlässt seine Spuren.
  • Abermals gelang es dem Bullenlager nicht, einen ersten wichtigen Befreiungsschlag zu generieren.
  • Kurzfristig muss das Käuferlager nun zwingend versuchen, den BTC-Kurs per Tagesschluss zurück über den gelben Widerstandsbereich zwischen 18.950 USD und 19.212 USD zu hieven.
  • Kann sich Bitcoin sodann per 4 Stunden-Basis oberhalb dieser Zone stabilisieren, ist eine Richtungsentscheidung im Bereich zwischen 19.720 USD und 20.036 USD wahrscheinlich. Gelingt eine Rückeroberung und Bitcoin durchbricht die rote Abwärtstrendlinie dynamisch, rückt das gestrige Tageshoch bei 20.431 USD in den Fokus.
  • Knapp unterhalb verläuft auch der Supertrend sowie das Golden Pocket der aktuellen Korrekturbewegung zwischen 20.227 USD und 20.365 USD. Ohne Kursdynamik dürfte es ein steiniger Weg für die Käuferseite werden.

Zurück in Richtung Vorwochenhoch

  • Erst wenn Bitcoin das gestrige Tageshoch nachhaltig überwindet, rücken weitere Kursziele bei 20.848 USD und 21.373 USD in den Blick der Investoren.
  • Gelingt eine Rückeroberung der 21.373 USD, ist in der türkisen Widerstandszone mit einer erneuten Richtungsentscheidung zu planen.   
  • Ein nachhaltiger Ausbruch über diesen starken Widerstandsbereich aktiviert weiteres Aufwärtspotential in Richtung der roten Resistzone zwischen 22.834 USD und 23.289 USD. Spätestens in diesem Bereich könnten die Bullen erneut vermehrt Gewinn vom Tisch nehmen. Zudem werden die Bären alles daran setzen, den BTC-Kurs in diesem Bereich zu deckeln.
  • Sollte das Käuferlager genug Kaufdruck erzeugen können, um auch diesen Bereich nachhaltig zu durchbrechen, ist mit einer Folgebewegung bis an die 24.291 USD zu planen.
  • Hier dürfte der BTC-Kurs im ersten Anlauf scheitern. Neben dem EMA200 (blau) verläuft bei 24.526 USDF auch das 161er Fibonacci-Extension der aktuellen Trendbewegung.  

Erholung in Richtung 28.000 US-Dollar nimmt Formen an

  • Überwindet Bitcoin diese Zone ohne nennenswerte Rücksetzer, gewinnt die Erholungsbewegung weiter an Fahrt.
  • Zwar finden sich bei 25.498 und 26.170 USD ebenfalls potenzielle Umkehrmarken, die Price-Action indiziert jedoch die Chance auf einen direkten Anstieg bis an das 61er Fibonacci-Retracment bei 26.734 USD.
  • Überwindet Bitcoin auch diese Kursmarke, ist ein Retest der orangen Zone zwischen 27.696 USD sowie der Abrisskante bei 28.104 USD zunehmend wahrscheinlich.
  • Maximal könnte Bitcoin sogar kurz an die 28.607 USD anstoßen, bevor mit einem erneuten Kursrücksetzer zurück gen Süden geplant werden muss.
  • Kann Bitcoin in den kommenden Handelswochen auch diesen starken Widerstandsbereich zurückerobern, dürfte die Krypto-Leitwährung weitere Widerstandsmarken bei 29.256 USD sowie 29.975 USD anvisieren.
  • Die maximal bullishen Kursziele für die nächste Zeit lauten – wie in der letzten Kursanalyse angesprochen – 31.750 USD und 32.383 USD. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über die 32.383 USD hellt das Chartbild zugunsten des Bullenlagers wieder deutlicher auf.

Bearishes Szenario (BTC):

  • Die Bären lassen trotz einer Zwischenerholung in der Vorwoche weiterhin nicht locker. Dass Bitcoin erneut in der türkisen Zone gestoppt werden konnte, unterstreicht die Stärke der Verkäuferseite abermals.
  • Bitcoin ist in den letzten 24 Handelsstunden abermals unter die 19.884 USD zurückgefallen. Dies indiziert, dass die Bären noch nicht genug zu haben scheinen.   
  • Solange die Verkäuferseite Bitcoin kurzfristig im Bereich der grauen Widerstandszone deckeln kann, ist mit weiteren Sell-Off-Versuchen zu rechnen.
  • Sollte die Supportmarke bei 18.950 USD per Tagesschlusskurs unterboten werden, und auch das 23er Fibonacci-Retracment bei 18.585 USD gibt keinen Halt, wird ein Rückfall bis an die 17.860 USD zunehmend wahrscheinlich. Damit ist auch ein Retest des Jahrestiefs bei 17.567 USD jederzeit zu berücksichtigen.

Weiterer Kurssturz muss eingeplant werden

  • Tendiert der klassische Aktienmarkt aufgrund anhaltender Inflations- und Zinsängste ebenfalls in Richtung neuer Jahrestiefs, könnte Bitcoin den Support bei 16.180 USD anvisieren. Diese Kursmarke ist dem Tageschart entnommen.  
  • Die Bullen dürften an dieser Supportmarke erneut versuchen, eine Umkehrbewegung zu starten. Sollte dieser Versuch fehlschlagen und Bitcoin fällt per Tagesschlusskurs unter dieses Supportlevel, ist mit einem weiteren deutlichen Kursrutsch zu rechnen.
  • Der grüne Unterstützungsbereich zwischen 14.837 USD und 13.858 USD dürfte wie ein Magnet auf den Bitcoin-Kurs wirken. Dieser Unterstützungsbereich stellt weiterhin das maximale bearishe Kursziel für die Sommermonate dar.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,96 Euro.

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