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Datenschutz-Coins ohne Datenschutz? CipherTrace patentiert Monero-Transaktionsrückverfolgung

Das Kryptoanalyse-Unternehmen CipherTrace gab am Freitag bekannt, dass es zwei Patente für eine Technologie angemeldet habe, mit der Transaktionen für den Datenschutz-Coin Monero zurückverfolgt werden können.

In einem Blog-Post von CipherTrace vom 20. November erklärte die Firma, die Patente würden forensische Werkzeuge zur Untersuchung von Monero (XMR)-Transaktionsströmen umfassen, die bei Finanzermittlungen helfen sollen. Außerdem geht es bei den Patenten auch um statistische und probabilistische Methoden zur Bewertung von Transaktionen und zur Gruppierung wahrscheinlicher Wallet-Besitzer sowie Visualisierungswerkzeuge und Möglichkeiten zur Verfolgung gestohlener oder illegal verwendeter XMR.

„Mit der Monero-Nachverfolgung von CipherTrace können virtuelle Vermögenswertdienstleister erkennen, wenn eingehende XMR möglicherweise kriminellen Ursprungs sind. Damit können sie Kundentransaktionen nach allen erforderlichen Vorschriften angemessen bewerten können“, wie es im Blog hieß. „Unser Ziel ist es, kriminelle Nutzer zu erkennen und damit die Sicherheit und Nachhaltigkeit von Datenschutz-Coins, wie Monero, in Zukunft zu erhöhen.“

Während Bitcoin (BTC) ist zwar nach wie vor die bevorzugte Währung unter Darknet-Nutzern, doch die Akzeptanz von Datenschutz-Coins wie XMR hat stark zugenommen. Die Strafverfolgungsbehörden haben noch keinen zuverlässigen Weg gefunden, um Moneros zurückzuverfolgen. Firmen wie CipherTrace haben jetzt die Chance, einen solchen aufzuzeigen. Das Unternehmen arbeitet seit Anfang 2019 an einem Weg, um XMR-Transaktionen zurückzuverfolgen.

Der CipherTrace-CEO Dave Jevans sagte gegenüber Cointelegraph im August, dass die Firma das erste Tool zur Verfolgung von Monero-Transaktionen entwickelt habe. Ein solches Werkzeug könnte möglicherweise Kriminalermittlungen unterstützen und Geldwäsche reduzieren.

Das Unternehmen erklärt, dass es diese Monero-Tracing-Tools im Rahmen eines Projekts mit den US-Heimatschutzministerium entwickelt habe. Auch andere Regierungsbehörden suchen nach einer Möglichkeit, XMR-Wallets, Transaktionsdaten und -zeiten zu identifizieren. Im September kündigte die US-Steuerbehörde IRS ein Kopfgeld an, wenn jemand es schafft, eine Nachverfolgung für Monero zu ermöglichen.

Die Funktionen der Rückverfolgungstools von CipherTrace sind noch nicht bestätigt worden. Ein Vertreter von Monero Outreach erklärte gegenüber Cointelegraph im Oktober, er sei „sehr misstrauisch gegenüber Leuten, die behaupten, dass man Monero-Transaktionen zurückverfolgen könne“. Es sei unwahrscheinlich, dass eine Firma „die Wallets oder Beträge bei Transaktionen zurückverfolgen könne“.

Der Monero-Kurs lag bei Redaktionsschluss bei 123,37 US-Dollar. In den letzten 24 Stunden ist er um 3,6 Prozent gefallen.

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Kauft „Arya Stark“-Schauspielerin Bitcoin?

Die englische Schauspielerin Maisie Williams, am besten bekannt für ihre Rolle als Arya Stark in der HBO-Serie Game of Thrones, überlegt, Bitcoin (BTC) zu kaufen.

In einer Twitter-Nachricht am 16. November fragte die Schauspielerin ihre 2,7 Millionen Follower, ob sie „eine Long-Position für Bitcoin eröffnen“ solle. Bei Redaktionsschluss riet die Mehrheit mit 50,4 Prozent der insgesamt 118.190 Befragten dazu, in den Krypto-Vermögenswert zu investieren. Williams hat ein geschätztes Nettovermögen von 6 Mio. US-Dollar, das sie mit ihrer Arbeit für Film und Fernsehen verdient hat.

Die Tatsache, dass diese Berühmtheit Bitcoin erwähnte sorgte unter den Krypto-Enthusiasten auf Twitter für Aufregung. Auch andere Prominente äußerten sich bald dazu.

Peter McCormack, der Moderator des Podcasts What Bitcoin Did, schug vor, Williams solle Altcoins um jeden Preis vermeiden. Er erklärte, sie solle nur „Bitcoin und nichts anderes“ kaufen. Es gab in den Kommentaren dazu viele Kombinationen aus Krypto-Begriffen und Verweisen auf Game of Thrones. Blockfolio sagte Williams etwa, sie solle sich „dem freien Volk anschließen“, indem sie eine Long-Position für Bitcoin eröffnet. Barry Silbert äußerte sich ebenfalls dazu. Er sagte, die Schauspielerin solle „die andere“ Art von Grayscale ausprobieren. Der Kommentar ist eine Referenz auf eine Krankheit in der Serie und die Krypto-Trusts der Investmentfirma. 

Die Akzeptanz von Bitcoin unter Prominenten aus der Unterhaltungs- und Finanzwelt hat im Jahr 2020 deutlich zugenommen. Viele wollen sich vor der Inflation absichern und suchen digitale Alternativen zu Bargeld. Der Tageshändler Dave Portnoy hat dieses Jahr kurzzeitig Bitcoin gehalten und sagte später, Bitcoin sei „ein großes Pyramidensystem“.

Bei Redaktionsschluss lag der Bitcoin-Kurs bei 16.938 US-Dollar und ist in den letzten 24 Stunden um etwa 4.35 Prozent gestiegen.

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USA: Pässe mit Bitcoin bezahlen und innerhalb von 4 Wochen erhalten

Ein Unternehmen aus Kalifornien, das sich mit der Bearbeitung von Visa und Reisepässen beschäftigt, kündigte an, dass es Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren werde. Der Betrieb im US-Außenministerium normalisiert sich unterdessen allmählich wieder.

Laut einer Ankündigung des Pass- und Visa-Ausgebers Peninsula Visa in San Jose vom 6. November erklärte das Unternehmen, seine Kunden können ausgewählte Dienstleistungen rund um ihren Pass mit Bitcoin (BTC) bezahlen. Peninsula Visa wird vom Einzelhandelszahlungsunternehmen Coinbase Commerce unterstützt. Neben Anträgen im Zusammenhang mit Zweitpässen wird das Unternehmen auch Passverlängerungen und Namensänderungen anbieten. US-Bürger über 16 Jahren dürfen ein „primäres“ Passbuch oder eine „primäre“ Karte mit einer Gültigkeit von 10 Jahren und ein zweites mit einer Gültigkeit von 4 Jahren besitzen.

„Es fühlt sich jetzt gerade wie der richtige Zeitpunkt an, um Reisenden die Möglichkeit zu bieten, mit Bitcoin zu bezahlen“, so Evan James, der COO von Peninsula Visa. Er hoffe, dass Reisen nach der Pandemie wieder normal möglich sein würde.

Im März wurden Regierungsbehörden und Unternehmen erstmals geschlossen, um die Verbreitung von COVID-19 einzudämmen. Viele der 26 Passbehörden des US-Außenministeriums auf dem gesamten Kontinent der Vereinigten Staaten und in Puerto Rico waren davon ebenfalls betroffen. Das führte zu Verzögerungen bei der Bearbeitung von Reisepässen für Erstantragsteller sowie für diejenigen, die ihre Dokumente etwa wegen Eheschließung erneuern oder ändern wollten. Laut einem Bericht der LA Times gab es am 23. September einen Rückstau von fast einer Million Pässen.

Viele der Büros des Außenministeriums haben jedoch bereits wieder für Passantragsteller geöffnet. Die Regierungsbehörde teilte am 3. November mit, dass sie die Bearbeitungszeit für Standardanträge auf 10-12 Wochen und für das beschleunigte Verfahren auf 4-6 Wochen verkürzt habe. Vor der COVID-Krise konnte man unter bestimmten Umständen innerhalb einer Woche einen Reisepass erhalten.

Privatunternehmen haben Bitcoin-Besitzern bereits die Möglichkeit geboten, internationale Flüge mit Krypto zu bezahlen. Die Regierungen waren allerdings nicht bereit, diesen als Zahlungsmittel für gewissen Dienstleistungen zu akzeptieren. Im Juni akzeptierte eine venezolanische Regierungsbehörde Bitcoin kurz als Zahlungsmittel für Passanträge von im Ausland lebenden venezolanischen Staatsbürgern. Am nächsten Tag wurde das schon wieder widerrufen.

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CNBC sieht noch fünf Monate Aufwärtstrend für Bitcoin – Krypto-Community zweifelt

Der CNBC-Investmentexperte Brian Kelly hat in der Sendung Fast Money prognostiziert, dass der momentane Höhenflug von Bitcoin noch bis ein Jahr nach dem Halving anhalten wird. Ironischerweise hat die Krypto-Community diesen Optimismus überwiegend als Kaufsignal interpretiert.

In einem Interview vom 12. November erklärte Kelly gegenüber CNBC-Moderatorin Melissa Lee, dass der Markteintritt namhafter institutioneller Investoren eine rosige Zukunft für die weitere Kursentwicklung von Bitcoin (BTC) bedeuten könnte. Auf Frage nach einer Kursprognose antwortete er daraufhin:

„Es gibt noch viel Luft nach oben. Die meisten Gewinne werden sich bis zu einem Jahr nach dem Halving zeigen. Wir haben jetzt sieben Monate nach dem Halving und Bitcoin macht, was es machen soll.“

Dementsprechend schlussfolgert Lee: „Wir haben also wahrscheinlich noch fünf Monate mit deutlichem Wachstum vor uns.“

Statt Jubel und Jauchzen über die Berichterstattung in den Medien und deren Optimismus verfiel die Krypto-Community in Sarkasmus und scherzte, dass der Höhenflug jetzt wohl vorbei ist. Damit folgte sie der in der Community vorherrschenden „Bauernregel“: Immer das Gegenteil von dem machen, das CNBC empfiehlt.

„Wenn diese beiden den Leuten zur Investition in Bitcoin raten, dann ist es für uns Zeit, zu verkaufen“, wie ein Twitter-Nutzer zusammenfasst.

„Das ist der Todesstoß für Bitcoin“, meint auch ein weiterer Nutzer. Und weiter: „Es hat Spaß gemacht, solange es angehalten hat, aber jetzt geht es zurück auf 3.000 US-Dollar.“

Blockroots-Mitgründer Josh Rager fordert CNBC wiederum auf „diesen Tweet zu löschen“ (siehe oben), während andere Krypto-Nutzer wiederum scherzhafte Memes posten oder unken, dass der „Höhepunkt“ der momentanen Kletterpartie erreicht sei.

Das mangelnde Vertrauen der Community in CNBC stammt zum Teil daher, dass der TV-Sender in den vergangenen Jahren immer wieder falsche Prognosen abgegeben hat. So meinte die CNBC-Experten im März 2018 als Bitcoin unter die 10.000 US-Dollar Marke abgerutscht war, dass dies ein klares „Kaufsignal“ wäre. Anschließend fiel die Kryptowährungen bis April 2019 jedoch bis unter 7.000 US-Dollar.

Bei Redaktionsschluss beläuft sich der Bitcoin-Kurs auf 16.430 US-Dollar, was einem Zuwachs von 4.9 % in den letzten 24 Stunden entspricht. Es bleibt abzuwarten, ob CNBC auch dieses Mal daneben liegt oder ob der Höhenflug der marktführenden Kryptowährung trotz der „Unkenrufe“ der Community weitergeht.

Quelle: Redditauf cointelegraph lesen

Milliardär Druckenmiller: Bitcoin könnte rentabler als Gold sein

Der amerikanische Milliardär Stanley Druckenmiller hat seine Meinung zu Bitcoin geändert und erklärt, Bitcoin habe das Potenzial, zum Wertspeicher für zukünftige Generationen zu werden.

Auf CNBC sagte Druckenmiller, er besitze zwar immer noch mehr Gold als Krypto, aber er habe zumindest ein paar Bitcoin (BTC) gekauft. Er gab nicht an, wie viele genau.

„Bitcoin könnte eine Anlageklasse sein, die als Wertaufbewahrungsmittel für die Millennials und als das neue Geld der Westküste sehr attraktiv ist. Und, wie Sie wissen, haben sie eine Menge davon“, so der Milliardär. „Es gibt ihn seit 13 Jahren. Und jeden Tag wird er als Marke stabiler.“

Dazu muss man sagen, dass das Whitepaper von Bitcoin an Halloween 2008 herauskam und der Genesis-Block Anfang 2009 gemint wurde. Aber Druckenmiller ist in dem Bereich noch neu, daher muss man ihn für seine Verrechnung nicht angreifen. Er sagte außerdem, dass er mehr Gold als BTC besitze:

„Ich besitze viel mehr Gold als Bitcoin. Aber ehrlich gesagt, wenn die Wette auf Gold funktioniert, wird die Wette auf Bitcoin wahrscheinlich sogar noch besser funktionieren, weil er dünner und illiquider ist und viel mehr Beta mit dabei ist.“

Druckenmiller ist der ehemalige Vorsitzende und Präsident von Duquesne Capital und sein Nettovermögen beläuft sich auf etwa 4,4 Mrd. US-Dollar. Zuvor hat der Milliardär eine ganz andere Einstellung gegenüber Krypto gehabt. Obwohl er 2018 in das Stablecoin-Projekt Basis investierte, behauptete der Investor im vergangenen Jahr, dass BTC angesichts seiner Volatilität niemals ein Tauschmittel sein könne.

„Ich glaube nicht, dass ich ein Neandertaler bin. Aber so wurde ich genannt, als ich sagte, dass ich Bitcoin nicht besitzen möchte“, sagte er damals.

Druckenmiller hat Gold bereits früher als sicheren Hafen bezeichnet, mit dem sich Investoren vor Fiat schützen können. Andere Länder, insbesondere China, bemühen sich derzeit auch, die Herrschaft des US-Dollars anzufechten.

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Ripple eröffnet regionales Büro in Dubai

Laut einer Ankündigung vom 7. November hat Ripple ein regionales Büro im Dubai International Financial Centre (DIFC) eingerichtet.

Das Blockchain-Zahlungsunternehmen wählte den Standort aufgrund seiner „innovativen Regulierung“. Auf der Webseite des DIFC heißt es, die Sonderwirtschaftszone sei für mehr als 2.500 Unternehmen aus dem Nahen Osten, Afrika und Südasien eine „unabhängige Regulierungsbehörde“ mit einem „bewährten Rechtssystem“.

„Ripple verfügt bereits über einen bedeutenden Kundenstamm in der Region um den Nahen Osten und Nordafrika. Wir wollten auch gemeinsam mit unseren Kunden vor Ort sein können, daher fiel die Wahl auf das DIFC“, so Navin Gupta, Geschäftsführer bei Ripple. „Unser regionales Büro wird als Sprungbrett dienen, um unsere Blockchain-Lösungen vorzustellen und unsere Beziehungen zu weiteren Finanzinstitutionen in der Region zu vertiefen.“

Der CEO Brad Garlinghouse und Mitbegründer Chris Larsen haben darüber gesprochen, den Hauptsitz des Unternehmens in San Francisco in ein Land zu verlegen, in dem die Regulierung klarer ist als in den Vereinigten Staaten. Cointelegraph berichtete, Ripple hat Japan und Singapur als potenzielle Standorte für seine neuen Büros ins Auge gefasst.

Das DIFC in den Vereinigten Arabischen Emiraten bietet Blockchain-Firmen wie Ripple den Vorteil, mindestens 50 Jahre lang keine Steuern auf Unternehmenseinkommen und -gewinne zahlen zu müssen. Neben dem Finanzzentrum kündigte das Dubai Multi Commodities Centre, die größte Freihandelszone in den VAE, im Januar, dass es eine Art neues Crypto Valley plane.

Im Jahr 2020 war der XRP im Vergleich zu Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) sehr volatil. Laut dem Marktbericht für Q3/2020 vom 5. November von Ripple war die Volatilität von XRP das dritte Quartal über höher als die von BTC und ETH. Das ist ein Anstieg der Volatilität gegenüber Q2 und Q1.

Quelle: Ripple

XRP liegt derzeit bei 0,25 US-Dollar und ist in den letzten 24 Stunden um 2,09 Prozent gestiegen.

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1 Mrd. US-Dollar in Bitcoin verschoben: Silk-Road-Wallet erstmals seit 2015 aktiv

Ein anonymer Krypto-Nutzer hat kürzlich 69.370 Bitcoin von einer Adresse verschoben, die mit dem Darknet-Markt Silk Road in Verbindung steht. In letzter Zeit ist dieser zu einem beliebten Ziel für Hacker geworden.

Laut einem Bericht der Krypto-Webseite CipherTrace vom 3. November sind zwei Transaktionen im Umfang von insgesamt 69.370 Bitcoin (BTC) im Wert von derzeit 960 Mio. US-Dollar auf eine Adresse zurückzuführen, die mit dem Marktplatz Silk Road in Verbindung steht, der 2013 geschlossen wurde. Der Krypto-Nutzer schickte überwies zunächst 1 BTC, wohl zum Test. Dann kamen die restlichen Coins.

CipherTrace vermutet, dass der anonyme Benutzer die Transaktionen durchführte, „um auf dem neuesten Stand des Bitcoin-Netzwerks zu bleiben“. Dazu wechselte er das Adressformat. Das letzte Mal, dass jemand Geld im Zusammenhang mit dem geschlossenen Darknet-Markt bewegt hat, war im April 2015. Das bedeutet, dass die BTC-Wallet auch Zugriff auf die Bitcoin Cash (BCH) und Bitcoin SV (BSV) haben müsste, da diese Hard-Forks sind.

Die Firma schloss jedoch auch einen Hackangriff nicht aus:

„Diese Bewegungen könnten möglicherweise bedeuten, dass der Besitzer der Wallet das Geld an neue Adressen überweist, um Hackern den Zugriff auf die Datei wallet.dat zu verwehren. Oder es könnte bedeuten, dass Hacker die Datei bereits geknackt haben.“

Das Silk-Road-Geld befand sich in einer Wallet, die seit über zwei Jahren unter Hackern zirkuliert. Im September fragte ein Twitter-Benutzer, der behauptete, die Datei wallet.dat für die Wallet zu haben, in der Krypto-Community nach Lösungen, wie man sich Zugang zu den 69.370 Coins verschaffen könnte. Dabei wurde auch ein Quantencomputer als mögliche Methode zur Bestimmung des privaten Schlüssels vorgeschlagen.

Die Silk Road war ein Darknet-Markt, auf dem Benutzer illegale Waren, wie etwa Waffen und gestohlene Kreditkarteninformationen kaufen und verkaufen konnten. Die meisten Angebote drehten sich allerdings um illegale Drogen. Ross Ulbricht, der Gründer der Webseite, verbüßt derzeit zwei lebenslange Haftstrafen ohne Möglichkeit auf Bewährung. Er wurde wegen Geldwäsche, Computer-Hacking und Verschwörung zum Handel mit Betäubungsmitteln für schuldig befunden. Er liefert nach wie vor immer wieder Analysen zum Bitcoin-Markt aus dem Gefängnis heraus.

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Ripple, PayPal und Twitter setzen sich für faire Wahlen ein

Das Blockchain-Zahlungsunternehmen Ripple hat sich einer überparteilichen Gruppe von Unternehmen angeschlossen, die sich für faire Wahlen in den Vereinigten Staaten einsetzen.

Laut einem Ripple-Tweet vom 2. November hat sich der CEO Brad Garlinghouse Jack Dorsey, dem CEO von Twitter, und Dan Schulman, dem CEO von PayPal, in der Civic Alliance angeschlossen. Die Organisation fördert nach eigenen Angaben „sichere, gesunde und vertrauenswürdige Wahlen“ und ermutigt darüber hinaus Mitarbeiter und Kunden der Mitglieder zu staatsbürgerlichem Verhalten.

„Wir glauben, dass das Wählen für jedermann sicher und überall zugänglich sein sollte“, so Ripple. „Deshalb steht Ripple zu 100 Prozent hinter #ForDemocracy.“

In der Civic Alliance, die 936 Mitglieder und mehr als fünf Millionen Beschäftigte hat, behauptet eine Untergruppe von etwa 619 Unternehmen, dass 100 Prozent der Beschäftigten dazu ermutigt werden, wählen zu gehen. Dafür erhalten sie eine bezahlte Freistellung oder flexible Arbeitszeiten. Ripple hat etwa 548 Mitarbeiter in seinen Büros in San Francisco.

Die Gruppe ruft Unternehmen dazu auf, einen sicheren Zugang zur Wahl zu gewährleisten, staatliche und lokale Wahlbeamte als vertrauenswürdige Quelle für zertifizierte Ergebnisse anzuerkennen und „zur Geduld, während die Beamten die Stimmen zählen“.

„Jedes unserer Unternehmen ist einzigartig. Dennoch sind wir durch diese unparteiischen Werte vereint: Jeder Amerikaner hat eine Stimme in unserer Demokratie. Die Wahl sollte sicher und für alle zugänglich sein. Wahlen sollten fair und transparent sein.“

Die Wahlen in den Vereinigten Staaten für das Jahr 2020 finden am Dienstag, den 3. November, statt. Die Bestimmung der Wahlberechtigten ist in den USA derzeit eine parteiliche Frage, da das Republikanische Nationalkomitee in mehr als 40 Rechtsstreitigkeiten verwickelt ist. In diesen geht es in den meisten Fällen darum, den Zugang zur Wahl einzuschränken, anstatt eine Teilnahme zu fördern.

Viele Bitcoiner sind im Hinblick auf die Wahl optimistisch, unabhängig davon, ob die Demokraten oder Republikaner siegen. Der Grayscale-CEO Barry Silbert sagte, es sei egal, ob es am Ende Trump oder Biden sei. Bitcoin werde aufgrund des Durcks von Fiatgeld bei der US-Zentralbank ohnehin gewinnen.

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Unerwartete Halloween-Beute – Krypto-Nutzer schenkt Kindern Bitcoin

Während die meisten Kinder wohl traurig wären, wenn sie bei ihrem Halloween-Beutezug eine Pappkarte in ihrer Süßigkeitentüte finden, durften sich gestern einige von ihnen über ein paar Bitcoin (BTC) in eben dieser Form erfreuen.

Wie aus einem Video vom 31. Oktober hervorgeht, hat Twitter-Nutzer Brad Mills die Halloween-Tüten, die er verschenkte, nicht nur mit Schokolade und Bonbons befüllt, sondern auch mit Bitcoin-Geschenkkarten im Wert von 200 US-Dollar. Der Kurs der marktführenden Kryptowährung war erst vor wenigen Tagen auf 14.000 US-Dollar geklettert.

In dem Twitter-Video ist ersichtlich, wie Mills die beiden Karten, die jeweils 0,007 BTC verbriefen, in die Geschenktüten schmeißt, woraufhin er dann mit versteckter Kamera die Reaktionen der klingelnden Kinder filmt.

So ist dann zu sehen, wie ein Junge in einem weißen Kostüm zunächst eifrig seine Halloween-Tüte durchwühlt, ehe er den kleinen Schatz findet und lauthals verkündet: „Ich habe eine 100 US-Dollar Bitcoin-Geschenkkarte bekommen!“

Ein anderes Kind findet wenig später die zweite Karte und ruft erfreut: „Ich habe Bitcoin bekommen! Ich habe Bitcoin bekommen!“ Die verbleibenden kleinen Monster der Gruppe gingen allerdings leer aus, was allerdings wohl nicht so schlimm war, denn eines der Kinder fragt verdutzt: „Was ist ein Bitcoin?“ Die Familie von Mills hat später noch weitere Bitcoin-Geschenkkarten an eine Gruppe von Mädchen verschenkt, die von der Krypto-Beute Wind bekommen hatten.

Obwohl es Minderjährigen in einigen Ländern nicht explizit verboten ist, Bitcoin zu besitzen bzw. Kryptowährungen zu handeln, verlangen die meisten Kryptobörsen einen Nachweis, dass ihre Nutzer mindestens 18 Jahre alt sind. Da die Kinder aus dem Video von Mills aus Kanada stammen, könnten sie sich das Krypto-Guthaben an einem Bitcoin-Geldautomaten einzahlen, allerdings könnten sie dann nicht über eine Kryptobörse ihre BTC in die heimische Landeswährung wechseln.

Die Reaktionen der Krypto-Community auf das Video waren ähnlich euphorisch wie die Kinder, wobei die Twitter-Nutzer darin eine wertvolle Lehrstunde über Knappheit sehen.

„Das ist geradezu historisch“, wie Krypto-Statistiker Willy Woo in diesem Zusammenhang feststellt. Und weiter: „Wenn diese Kinder mal an der Macht sind, gibt es nur noch 0,002 BTC für jeden Menschen auf der Welt.“

Auch andere Krypto-Nutzer haben sich schon ähnlich großzügig gezeigt, um die Adoption von Bitcoin voranzutreiben. Wie Cointelegraph erst im September berichtet hatte, hat eine anonyme Person mehr als 1.000 US-Dollar an Bitcoin Cash (BCH) in Kalifornien verteilt, um Aufmerksamkeit für die Kryptowährung zu schaffen.

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Japan könnte neuer Hauptsitz von Blockchain-Zahlungsdienst Ripple werden

Yoshitaka Kitao, der CEO des Finanzkonzerns SBI Holdings, ist überzeugt davon, dass Japan die besten Karten hat, um der neue Sitz für den Blockchain-Zahlungsdienstleister Ripple zu werden, falls dieser die USA verlassen sollte.

In einer entsprechenden Mitteilung vom 28. Oktober meint Kitao, dass Ripple „Japan zum aussichtsreichsten Kandidaten gemacht hat“, was einen möglichen Umzug des Krypto-Unternehmens angeht. Die SBI Holdings ist einer der Investoren von Ripple, Kitao sitzt wiederum im Vorstand des Konzerns.

Sowohl Ripple Mitgründer Chris Larsen als auch CEO Brad Garlinghouse haben zuletzt erneut ihre Unzufriedenheit mit der mangelnden rechtlichen Klarheit bei der Regulierung von Kryptowährungen in den USA betont. In Folge dessen hat Larsen Anfang diesen Monats dann offengelegt, dass der Blockchain-Zahlungsdienstleister erwägt, in Länder wie Großbritannien, Schweiz, Singapur oder Japan abzuwandern. Als Grund dafür gibt er an, dass die USA eine Strategie der „Regulierung durch Strafverfolgung“ fährt und „erschreckend hinterherhinkt“, was die Umstellung auf ein Krypto-basiertes Finanzsystem der Zukunft angeht.

Laut einem Bloomberg Bericht vom 22. Oktober visiert Ripple besonders Japan und Singapur als neuen Sitz an. In diesem Zusammenhang hat CEO Garlinghouse bereits mit der SBI über eine etwaige Umsiedlung nach Japan gesprochen.

„Japan ist einer unserer am schnellsten wachsenden Märkte, was zum Teil daran liegt, dass wir mit der SBI einen wichtigen strategischen Partner haben“, so Garlinghouse über den Stellenwert des Landes für sein Unternehmen.

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