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Nexo Mitgründer: DeFi sind keine Konkurrenz für Krypto-Sparkassen

Auch wenn die attraktiven Zinssätze von „Krypto-Sparkassen“ wie BlockFi, Celsius Network und Nexo verlockend sind, haben sie unweigerlich eine negative Konsequenz, denn umso höher müssen die Zinssätze sein, die Krypto-Kreditnehmer abverlangt werden.

Nexo Mitgründer Antoni Trenchev wehrt sich jedoch gegen diese Lesart. So meint er im Interview mit Cointelegraph, dass die Zinssätze für Kreditnehmer lediglich „aus westlicher Sicht“ überhöht sind, da Zinsen hier generell eher niedrig sind. Im globalen Kontext wäre eine solche Bewertung allerdings nicht zutreffend. Dahingehend führt er aus:

„In Entwicklungsländern und Schwellenländern, wie zum Beispiel in Asien, können wir bis auf 5,99 % Jahreszins heruntergehen, was noch sehr, sehr niedrig ist, wenn man es mit dem traditionellen Finanzwesen in diesen Regionen vergleicht. Der Zinssatz ist in erster Linie durch das an den Kredit gekoppelte Finanzprodukt (in diesem Fall eine Kryptowährung) und dessen Risiko bzw. das hinterlegte Pfand bedingt. Zudem führen wir keine Bonitätsprüfungen durch.“

Alles ist also relativ, auch die Höhe der Zinsen für Krypto-Kreditnehmer.

Die Zinsen für Krypto-Sparer sind im Vergleich zu traditionellen Sparkonten und anderen Finanzprodukten wiederum sehr attraktiv, jedoch verblassen selbst die Krypto-Sparzinsen im Vergleich zu der Verzinsung, die die zurzeit stark gehypten DeFi-Projekte offerieren. Nichtsdestotrotz sieht Trenchev DeFi-Projekte nicht als Konkurrenz für seine Krypto-Sparkasse Nexo, denn obwohl er den Grundgedanken der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen bewundernswert findet, ist der Sektor seiner Meinung nach mit zu viel Risiko behaftet. Dementsprechend ist er persönlich auch noch nicht eingestiegen.

Zudem sieht er das Dezentralisierte Finanzwesen als noch nicht wirklich dezentralisiert an, was er wie folgt erklärt:

„Damit es wahrhaft dezentralisiert ist, muss wirklich alles auf der Blockchain stattfinden und darf nicht mehr mit Fiatwährungen verbunden sein. Hier schlagen Krypto-Sparkassen wie Nexo aktuell noch die Brücke zwischen Kryptobranche und traditionellem Finanzsystem. Unser Ansatz ist also anders als der der DeFi.“

Ob die Kunden von Nexo bisher überwiegend aus Entiwcklungs- und Schwellenländern stammen wollte Trenchev im Interview nicht konkret offenlegen, jedoch bestätigte er, dass es eine erhöhte Nachfrage aus Ländern gibt, die von hoher Inflation betroffen sind wie zum Beispiel die Türkei.

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„Krypto-Sparkasse“ Celsius knackt Schallmauer von 1 Mrd. US-Dollar an Sparvermögen

Die „Krypto-Sparkasse“ namens Celsius Network hat die Schallmauer von 1 Mrd. US-Dollar an eingelagerten Sparvermögen geknackt.

Die Spar-Plattform gibt an, dass sie 80 % ihrer Einnahmen an die Anleger ausschüttet, dementsprechend hat sie bereits 17 Mio. US-Dollar an Zinserträgen an ihre Krypto-Sparer ausgezahlt. 12 Mio. US-Dollar davon in Form von Bitcoin (BTC) und 3 Mio. US-Dollar in Form der firmeneigenen Kryptowährung CEL.

Auch in der Krise stark

Das Wachstum der Krypto-Plattform in den letzten Monaten ist beträchtlich, vor allen Dingen vor dem Hintergrund, dass das Coronavirus die Wirtschaft stark geschwächt hat.

Im März hatte Celsius Geschäftsführer Alex Mashinsky deshalb sogar gemutmaßt, dass seine Plattform die erste Krypto-Sparkasse ist, die Profit macht.

Um den Kundenstamm auszubauen, hat Celsius letzten Monat „tokenisiertes“ Gold, also Gold in Form von Kryptowährungen, ins Angebot aufgenommen. Zudem sollen bald auch tokenisierte Handelswaren zur Verfügung stehen.

Gegen das Bankensystem

Während viele Krypto-Projekte daran arbeiten, Finanzdienstleistungen auch für Menschen ohne Bank zugänglich zu machen, hat es sich Celsius zum Auftrag gemacht, dass Sparer und Anleger von ihren Banken weggehen und stattdessen auf Kryptowährungen umsatteln. In diesem Zusammenhang meint Mashinsky:

„Wir freuen uns auf den Tag, an dem Milliarden von Menschen dem traditionellen Bankensystem den Rücken kehren und zu Celsius wechseln. Wir haben bewiesen, dass wir die Macht zurück in die Hände des Volkes geben können.“

Mashinsky betont, dass die Celsius-App besonders auf Menschen abzielt, die vom traditionellen Finanzsystem „wegen Herkunft, Geschlecht, Beruf oder Schufa“ zurückgewiesen werden, damit diese auch weiterhin Finanzdienstleistungen in Anspruch nehmen können.

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DeFi: „Krypto-Sparkassen“ verzeichnen im April die meisten Investitionen

Eine neue Studie der Investmentberatung Ava.vc kommt zu dem Ergebnis, dass im April 57 % weniger Investitionsgelder von Risikokapitalgebern in die Kryptobranche geflossen sind.

Obwohl die Branche also insgesamt weniger Geld zur Verfügung hat, können sich „Krypto-Sparkassen“ darüber freuen, dass sie im Vergleich zum März ein Plus von 150 % erzielt haben.  

Krypto-Investitionen nehmen im April ab

Ausgenommen von der Studie ist die Finanzierungsrunde der Krypto-Handelsplattform Bakkt, da diese dem Betreiber der New Yorker Börse angehört und keine guten Vergleichsdaten liefert. Alles in allem wurden vergangenen Monat 32 Investitionsgeschäfte abgeschlossen, durch die 50 Mio. US-Dollar Investitionskapital in die Kryptobranche geflossen sind. Im Vormonat waren es hingegen noch 117 Mio. US-Dollar.

„Der Krypto-Winter ist noch nicht vorbei und die Branche ist bei weitem auch nicht frei von den gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen, da die meisten Investitionen mit Eigenkapital getätigt werden“, wie die Studie ihre Ergebnisse erklärt.

Dabei hat die Ava.vc festgestellt, dass der Sektor der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen, auch bekannt als DeFi, weiterhin das größte Feld für Investitionen ist, da knapp 40 % des monatlichen Investitionsvolumens in diesen Bereich geflossen sind.

Die zweitgrößte Menge an Geldern ging wiederum an Unternehmen, die Blockchain-Infrastruktur bauen (12,9 %), während Blockchain-Anwendungen speziell für Firmenkunden 9,7 % ausmachen und 6,5 % auf Blockchain-Handelsplattformen entfallen.

Krypto-Sparkassen können zulegen

Die „Krypto-Sparkassen”, also Blockchain-Plattformen, die Kredite vergeben und Zinserträge auf eingelagerte Krypto-Vermögen anbieten, haben im April 4,84 Mio. US-Dollar Investitionskapital eingesammelt, während es im März noch 3,1 Mio. waren, was einem Zuwachs von 56 % entspricht.

Dies ist umso interessanter, da das Gesamtvolumen der Investitionen in den DeFi-Sektor von 46,21 Mio. US-Dollar um knapp 60 % auf 19,35 Mio. US-Dollar abgerutscht ist.

Innerhalb der dezentralisierten Finanzdienstleistungen wurden die Zahlungsdienstleister am heftigsten getroffen, da diese einen Rückgang von satten 82,6 % verzeichnen mussten, was sich in nur noch 1,61 Mio. anstatt 9,24 Mio. US-Dollar Investitionskapital niederschlägt.

Als Sektor leiden die Kryptobörsen am heftigsten unter den verringerten Investitionen, da diese zuvor 73,8 % aller DeFi-Gelder ausgemacht hatten und nun nur noch auf 3,23 % kommen.

Blockchain-Gaming kommt noch nicht in Fahrt

Ungefähr die Hälfte aller Finanzierungen wurden in den USA abgeschlossen, wobei die Investitionen zu 80 % in die USA, Großbritannien und Europa geflossen sind.

Die Studie weist darauf hin, dass trotz des großen Hypes um Blockchain-Gaming im April kein solches Unternehmen Investitionsgelder einsammeln konnte.

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Celsius: Kryptozinszahlungen seit November verdoppelt

Celsius Network berichtet, dass das Unternehmen seine Zinszahlungen in den drei Monaten seit der letzten öffentlichen Meldung mehr als verdoppelt habe. Das ist ein weiteres Signal für das kontinuierliche Wachstum der Kryptokreditbranche. Das dezentrale Finanzwesen (DeFi) zieht immer mehr Kapital an.

Laut dem Bericht vom 20. Februar zahlte Celsius an Gesamtzinserträgen über 11 Mio. US-Dollar in Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und anderen Kryptowährungen. Das ist ein Anstieg um 120 Prozent gegenüber den 5 Mio. US-Dollar vom 12. November 2019.

Das Unternehmen verwaltet Kundeneinlagen und Kreditsicherheiten in Höhe von 730 Mio. US-Dollar. Das entspricht einer Steigerung von 62 Prozent gegenüber den 450 Mio. US-Dollar aus dem letzten Bericht.

Auch der Gesamtwert der ausstehenden Kredite ist seit November um 46 Prozent auf insgesamt 6,2 Mrd. US-Dollar gestiegen. Diese Zahlen entsprechen dem aktuellen BTC-Kurs und werden durch die Kursentwicklung beeinflusst.

Auch die Zahl der Nutzer ist seit November von 50.000 auf 75.000 gestiegen.

Wachstum der Kryptokreditbranche

Die Kryptokreditbranche gewinnt insgesamt immer mehr an Bedeutung. Sie unterteilt sich zum einen in Unternehmen, die Kredite in Krypto anbieten, wie etwa Celsius und BlockFi. Und zum anderen in das dezentralisierte Finanzierungen auf Basis von Ethereum.

Beide bieten größtenteils die gleichen Dienstleistungen an. DeFi nutzt allerdings Smart Contracts und Blockchain-Orakel, um seine Kreditvergabe zu steuern. 

Im DeFi sollen, wie kürzlich bekannt wurde, nun über 1 Mrd. US-Dollar liegen. Der Großteil des Geldes ist als Sicherheit bei MakerDAO (MKR) eingefroren. Das geschieht im Rahmen eines Mechanismus, bei dem Dai (DAI) generiert werden. Das ist ein dezentralisierter Stablecoin, der an den US-Dollar gekoppelt ist.

Celsius-Konkurrenten, wie etwa BlockFi, haben ebenfalls ein starkes Wachstum verzeichnet. Das zeigt, dass die Kreditbranche rapide wächst.

Das Wachstum verläuft jedoch nicht ganz reibungslos. Das DeFi-Protokoll bZx wurde kürzlich innerhalb von zwei Tagen zweimal gehackt.

Entwicklungen bei Celsius

Das Celsius-Netzwerk baut seine Funktionen ständig aus. Kürzlich wurde mit einer Integration in Simplex eine sofortige Fiat-On-Ramp für Nutzer ermöglicht. Set Januar wird die Aufzinsung von Darlehen für Benutzer angeboten.

Der CEO von Celsius Alex Maschinski äußert seine Gedanken über die Branche des öfteren öffentlich. Im Dezember kritisierte er die Zentralisierung der sozialen Netzwerke und verwies auf die Blockchain als mögliche Lösung dafür.

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Celsius bietet ab sofort über Simplex den Direktkauf von Kryptowährungen an

Krypto-Unternehmen weltweit bieten zunehmend Wege, Kryptowährungen direkt per Fiatwährungen kaufen zu können, um Nutzern damit den Einstieg zu erleichtern.

Im Zuge dessen ist der britische Krypto-Kreditgeber Celsius Network eine Partnerschaft mit Simplex eingegangen, wie am 18. Februar aus einer entsprechenden Pressemitteilung hervorgeht.  

Simplex ist ein weitverbreiteter Wechselservice für den Tausch von Fiatwährungen in Kryptowährungen, der schon auf großen Kryptobörsen wie der Binance zum Einsatz kommt. Ab sofort ermöglicht Simplex nun auch den Nutzern von Celsius den direkten Ankauf von Krypto.

So können die Celsius Nutzer darüber künftig Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) völlig ohne Umwege mit ihrer Kreditkarte oder Debitkarte kaufen. Ähnlich wie bei anderen Anbietern, die Simplex bereits eingebunden haben, werden bei Celsius in erster Linie Kreditkarten von Visa und Mastercard unterstützt.

Direktkäufe zunächst nur per US-Dollar

Neben der Möglichkeit, nun auch Kryptowährungen per Fiatwährungen kaufen zu können, reduziert die Partnerschaft mit Simplex auch die Kosten für Einzahlung von Bitcoin auf Celsius. So werden die Transaktionskosten hierfür um 50% gesenkt, während für Krypto-Käufe per Kreditkarte eine Gebühr von 3,5% anfällt.

Zunächst wird es auf Celsius allerdings nur möglich sein, Kryptowährungen per US-Dollar zu erstehen, wie ein Sprecher gegenüber Cointelegraph bestätigt hat. Zudem gibt es ein maximales Limit, das die direkten Krypto-Käufe auf 20.000 US-Dollar pro Monat beschränkt.

Simplex wurde 2014 gegründet und hat sich mittlerweile zu einer der ersten Anlaufstellen für den Direktkauf von Kryptowährungen emporgeschwungen. Am 14. Februar hat der Dienstleister der großen Kryptobörse Binance zuletzt ermöglicht, 15 weitere Kryptowährungen per Direktkauf über Visa und Mastercard verfügbar zu machen. In der Vergangenheit hat Simplex auch schon mit der großen Krypto-Handelsplattform OKCoin und der in Singapur ansässigen Kryptobörse KuCoin zusammengearbeitet.

Derweil belief sich der Gesamtwert der auf dem Celsius Network vergebenen Krypto-Kredite Ende 2019 auf 4,25 Mrd. US-Dollar.

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Litecoin Foundation und Cred bieten gemeinsam Zinserträge für LTC-Sparer an

Die Litecoin Foundation hat sich mit dem Finanzdienstleister Cred zusammengetan, um Zinszahlungen auf Litecoin (LTC) Sparvermögen anbieten zu können. Dies geht am 10.Februar aus einer entsprechenden Pressemitteilung hervor. Demnach können Cred Nutzer ihre Litecoin sparen, um dadurch bis zu 10% Jahreszins zu verdienen.

Durch die Kooperation von Cred und Litecoin sind nun auch LTC Anleger dazu in der Lage, Zinserträge zu erwirtschaften, ähnlich wie es bereits bei anderen Dezentralisierten Finanzdienstleistern (DeFi) auf der Ethereum-Blockchain möglich ist. Um in den Genuss der monatlichen Zinserträge zu kommen, müssen die Nutzer ihre Litecoin Vermögen jedoch für mindestens sechs Monate fest anlegen.

Die Cred Kooperationspartner Bitcoin.com, Uphold und BitBuy beteiligen sich ebenfalls an dem Projekt. Wie Alan Austin, einer der Leiter der Litecoin Foundation, erklärt, handelt es sich hierbei um einen wichtiges Anwendungsfeld für Litecoin, dass der Kryptowährung zusätzliche Legitimität verschaffen kann:

„Sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten sind eine wichtige Eigenschaft für eine Kryptowährung. Neben der Zuverlässigkeit, der Einsatzmöglichkeit als Zahlungsmittel und der tollen Liquidität von Litecoin, schafft der Erwerb von Zinserträgen zu guten Konditionen eine weiterestarke Anwendnungsmöglichkeit.“

Ein Teil, der im Rahmen der Partnerschaft erwirtschafteten Gelder, soll direkt in die Weiterentwicklung von Litecoin fließen. Dies deckt sich mit den jüngsten Forderungen des Litecoin Gründers Charlie Lee, der alle Miner seiner Kryptowährungen dazu bewegen will, freiwillig 1% ihrer Einnahmen für Litecoin zu spenden.

Was ist Cred?

Cred ist ein Krypto-Finanzdienstleister, der sich auf Kreditvergabe und Sparen spezialisiert hat. Die Plattform will es über den LBA-Token ermöglichen, für Kreditnehmer möglichst günstig Gelder zur Verfügung zu stellen, während Sparer gleichzeitig möglichst gute Zinserträge ausgezahlt bekommen sollen. Gründer Dan Schatt, mit dem Cointelegraph kürzlich ein Interview führen konnte, war zuvor in leitender Funktion bei PayPal tätig.

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Uphold und SALT gehen Partnerschaft ein

Uphold, eine Plattform für digitales Geld, die den Zugriff auf Investitionen und Zahlungen mithilfe der Blockchain-Technologie ermöglicht, hat eine Partnerschaft mit dem kryptogestützten Kreditunternehmen SALT bekannt gegeben. Zusammen planen sie, den Nutzern Bargeld- oder Stablecoin-Kredite zur Verfügung zu stellen, bei denen Kryptowährungen als Sicherheit dienen.

Die 1,7 Millionen Benutzer von Uphold können jetzt Kredite über SALT gegen ihre Bestände an (BTC), Ether (ETH), Litecoin (LTC), Bitcoin Cash (BCH), Dash (DASH) und XRP absichern. Die Integration der beiden Plattformen bietet einen verbesserten Zugang zu Liquidität und ermöglicht es Benutzern, zusätzlichen Wert in ihren Kryptobeständen hinzuzufügen. Robin O’Connell, Upholds Chief Revenue Officer, erklärte gegenüber Cointelegraph:

„Millionen von Uphold-Benutzern, die Kryptowährungen halten möchten möglicherweise auf diese Mittel zugreifen, ohne ihre Krypto-Assets verkaufen zu müssen. Durch die Partnerschaft mit SALT können Benutzer Liquidität freisetzen und gleichzeitig das Potenzial des zugrundeliegender Krypto-Assets erhalten.“

SALT hat auch Uphold Wallets in seine Plattform integriert, sodass die wachsende Anwenderbasis über ihr Dashboard auf die Produkte von Uphold zugreifen kann. Die Integration optimiert die Kreditvergabe für Uphold- und SALT-Benutzer durch die Auszahlung von Sicherheiten und Darlehenszahlungen.

Das Potenzial von Kryptodarlehen

Krypto-gesicherte Kredite von SALT ermöglichen es Uphold-Benutzern letztendlich, ihre Krypto zu halten und dafür Bargeld zu bekommen. Dies ist eine einfache Lösung, um den Wert ihrer Vermögenswerte freizuschalten, ohne sie an einer Börse verkaufen zu müssen.

Es ist wichtig zu wissen, dass SALT eine zentralisierte Kryptowährungs-Kreditplattform ist, die Benutzern in ausgewählten Gerichtsbarkeiten Kredite zur Verfügung stellt. Andere Krypto-Darlehen-Anbieter wie ETHLend sind dezentralisiert und beliefern Nutzer weltweit.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Finanzinstituten können Kunden mit SALT ihre Krypto-Vermögenswerte als Sicherheit eines Bargelds (US-Dollar) oder eines Stablecoin-Kredits in nur 24 Stunden verwenden. Dies gibt Benutzern die Möglichkeit, umfangreiche Einkäufe zu finanzieren, Schulden zu konsolidieren oder auf Betriebskapital zuzugreifen, um ihre Geschäfte mit ihren Krypto-Beständen zu skalieren.

„Bei der Beantragung eines Darlehens über SALT können Uphold-Benutzer ihr Darlehen anpassen, indem sie die bevorzugte Darlehensart, den Darlehensbetrag, die Laufzeit und das Loan-to-Value-Verhältnis (LTV) auswählen. SALT bietet derzeit Optionen für ein Loan-to-Value-Verhältnis von 30%, 40%, 50%, 60% und 70% für krypto-gesicherte Kredite an und verlangt von Kunden keine Bonitäts- oder Einkommensprüfung“, sagte Rob Odell, VP of Product und Marketing bei SALT gegenüber Cointelegraph.

Sobald ein Kunde die erforderlichen Sicherheiten auf die Plattform von SALT transferiert hat, wird SALT das Darlehen Berichten zufolge innerhalb eines Tages finanzieren. Kunden können wählen, ob sie ihre Darlehenserlöse in Form von US-Dollar direkt auf ihr Bankkonto oder in Form einer Stablecoin erhalten möchten (Uphold unterstützt derzeit UPUSD, UPBTC und UPEUR). Sobald ein Kreditnehmer sein Darlehen zurückzahlt, hat er wieder vollen Zugriff auf sein Krypto-Vermögen.

Laut SALT werden Sicherheiten für die Dauer des Kredits in einem Cold-Storage mit privaten Schlüsseln aufbewahrt, die noch nie einem netzwerkfähigen Gerät ausgesetzt waren. Diese Schlüssel sind durch Multisignaturprozesse geschützt. Diese Sicherheitsmaßnahme wurde vom CryptoCurrency Security Standard (CCSS) geprüft.

Dies unterscheidet sich von dezentralen Kreditplattformen wie ETHLend, bei denen Vermögenswerte im Rahmen eines intelligenten Ethereum-Vertrags zugewiesen werden, der als sicherer angesehen werden kann, da die einzigen Parteien, die mit den Krediten interagieren können, der Kreditgeber und der Kreditnehmer sind.

Ein echter Anreiz

Laut Statista gab es Ende September 2019 über 42 Millionen Blockchain-Wallet-Nutzer. Derzeit hat Uphold 1,7 Millionen Nutzer, eine Zahl, die in den kommenden Jahren voraussichtlich rapide zunehmen wird.

Indem das Unternehmen Uphold-Benutzern Liquidität aus krypto-gesicherten Darlehen zur Verfügung stellt, hofft es, eine Reihe von ansonsten unerreichbaren realen Anwendungsfällen zu erreichen.

„Wenn eine Person, die Krypto hat, ein Kind adoptieren möchte, aber nicht genug Geld hat, um die Adoption zu bezahlen, kann sie Krypto-Kredite von SALT in US-Dollar aufnehmen, um die Adoptionskosten zu decken“, sagte Odell.

Odell erwähnte auch, dass Unternehmen Kryptodarlehen aufnehmen können, um die Betriebskosten zu decken:

„Ein Kryptomining-Unternehmen, das einen erheblichen Anteil an Krypto hält, benötigt eine Fiat-Währung, um die Betriebskosten zu decken, einschließlich der Anschaffung weiterer Bergbaumaschinen und der Bezahlung seiner Mitarbeiter. Da das Unternehmen seine Kryptobestände nicht gegen Bargeld verkaufen möchte, nimmt das Unternehmen einen Geschäftskredit bei SALT auf und sichert den Kredit mit einem Teil seiner Kryptobestände.“

Diese Anwendungsfälle sind besonders relevant für Uphold-Benutzer, da sich viele in Venezuela, Argentinien, Uruguay, Paraguay und Brasilien befinden und keinen Zugang zu einfacher Liquidität haben. Zum Beispiel hatte Argentinien nach einem schweren Marktcrash im August mit einer Schuldenkrise zu kämpfen. Uphold hat sich zum Ziel gesetzt, dieses Problem für viele seiner Nutzer zu lösen, indem Liquidität durch Kryptodarlehen bereitgestellt wird.

„Ein wiederkehrender Trend in Lateinamerika sind Gebiete mit deutlicher Volatilität der Landeswährung und/oder staatlichen Problemen. Viele Benutzer suchen nach einer sicheren und vertrauenswürdigen Lösung, um aus ihrer lokalen volatilen Währung herauszukommen. Obwohl das Ausleihen für alle unsere Uphold-Mitglieder natürlich ein wichtiger Mehrwert ist, wird es unserer Meinung nach in Ländern wie Brasilien eine erhebliche Akzeptanz bei unserer lateinamerikanischen Nutzerbasis erfahren“, sagte O’Connell.

Dylan Love hat zu diesem Artikel beigetragen.

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Krypto-Plattform Celsius Network vergibt Kredite in Gesamthöhe von 4,25 Mrd. US-Dollar

Die Kryptowährungsplattform Celsius Network gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie am 12. November einen Gesamtbetrag von 4,25 Milliarden US-Dollar für Kryptodarlehen erreicht hat.

Seit Beginn seiner Geschäftstätigkeit im Juli 2018 erreichte Celsius Kryptowährungskredite in Höhe von 4,25 Mrd. US-Dollar, berechnet zu aktuellen Bitcoin-(BTC) Preisen, ein Anstieg von 93% gegenüber den am 1. August 2019 gemeldeten 2,2 Mrd. US-Dollar.

Ein schnell wachsendes Kreditnetzwerk

Das Unternehmen sagt auch Kundeneinlagen und Sicherheiten in Höhe von 450 Mio. US-Dollar aus verwalteten Darlehen, was einer Steigerung von 50% gegenüber 300 Mio. US-Dollar am 1. August dieses Jahres entspricht.

Darüber hinaus gibt Celsius bekannt, dass es seinen Nutzern 5 Millionen US-Dollar an Zinszahlungen gezahlt hat. Dies entspricht etwa 66% mehr als die 3 Millionen US-Dollar, die bis zum 1. August gezahlt wurden. Alex Mashinksy, CEO des Unternehmens, sagte:

„Celsius gibt 80% der Darlehenszinsen an unsere Einleger zurück, ohne Mindest- oder Höchstbeträge, ohne Gebühren oder Strafen. Unser unglaubliches Wachstum zeigt, dass eine hohe Nachfrage nach Kreditplattformen besteht, bei denen die Bedürfnisse der Anleger an erster Stelle stehen.“

Das Unternehmen gibt außerdem an, über 50.000 Benutzer aus über 150 Ländern zu haben und über 150 Institutionen zu seinen Kunden zu zählen.

Eine sich schnell entwickelnde, aber nicht regulierte Branche

Die neuesten Daten zeigen, dass die aufkommende Kryptowährungskreditbranche rasant wächst. Darüber hinaus ergab ein kürzlich veröffentlichter Q3-Bericht des institutionellen Anbieters von digitalen Vermögenswerten, Genesis Capital, dass die Plattform im Laufe des Quartals neue Originationen im Wert von 870 Millionen US-Dollar hinzufügte.

Dennoch bleiben einige Unsicherheiten hinsichtlich der Regulierung der Kryptokreditvergabe bestehen. Wie Cointelegraph kürzlich berichtete, prüft der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht, wie viel Kapital die Kreditgeber zur Deckung der Risiken halten sollten, die durch den Umgang mit Kryptowährungen entstehen.

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Internationale Bankenbehörde untersucht Anforderungen für Krypto-Kredite

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (englisch Basel Committee on Banking Supervision, BCBS) arbeitet an einer Richtlinie für das Kaptial von Kreditgebern, um die durch den Umgang mit Kryptowährungen entstehenden Risiken abzudecken.

Business Reporter veröffentlichte am 7. November die Nachricht, dass der Basler Ausschuss – dem Bankenaufsichtsbehörden aus den USA, Europa und Japan angehören – ein Papier über die aufsichtsrechtliche Behandlung von Kryptoaktiva veröffentlicht hat.

Am Ende eines zweitägigen Treffens in Madrid erklärte der Ausschuss, dass die Banken das Risiko von Kryptowährungen berücksichtigen sollten, wenn sie den Handel mit Kryptoaktiva in Betracht ziehen:

„Der Ausschuss bekräftigte seine Auffassung, dass die aufsichtsrechtliche Behandlung der Kryptoaktiva der Banken das hohe Risiko von Kryptoaktiva angemessen widerspiegeln sollte.“

Die Organisation stellte außerdem fest, dass sie angesichts der laufenden Initiativen in der Kryptoindustrie die Meinungen der Interessengruppen zur umsichtigen Behandlung von Krypto-Assets einholen wird.

Der Basler Ausschuss kündigte auch an, dass es die Abhängigkeit von Banken von nicht regulierten Dritten für Dienstleistungen wie Cloud Computing untersuchen wird. Das endgültige Konsultationspapier wird im Januar 2022 in Kraft treten.

Der BCBS ist ein Ausschuss von Bankenaufsichtsbehörden, der 1974 von den Zentralbankgouverneuren der Zehnergruppe gegründet wurde.

Wie Cointelegraph Ende Oktober mitteilte, veröffentlichte das institutionelle Unternehmen für die Verleihung digitaler Vermögenswerte Genesis Capital seinen Q3-Bericht, der eine wachsende Nachfrage nach Bargeld- und Stablecoin-Krediten aufzeigt. Das Unternehmen hat im dritten Quartal 870 Mio. US-Dollar an neuen Krediten hinzufügt.

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Binance weitet Krypto-Kreditvergabe auf XMR, ZEC und DASH aus

Die große Kryptobörse Binance nimmt ab dem 20. September drei neue Kryptowährungen in ihren Kreditvergabe-Service auf.

3 Kryptowährungen, 1 Zinssatz

Nachdem der Binance Lending Service erstmals am 28. August ins Leben gerufen wurde, können die Nutzer der Handelsplattform nun auch ihre Guthaben in den drei großen Kryptowährungen Monero (XMR), Zcash (ZEC) und Dash (DASH) gewinnbringend verleihen.

Fifth phase of Binance Lending Service. Source: Binance

Konditionen der Binance Kreditvergabe. Quelle: Binance

Ähnlich wie in der ersten Phase des Services, können registrierte Nutzer ab dem 20. September wieder Teile ihres Krypto-Vermögens für die Dauer von 14 Tagen verleihen, der Zinssatz wird dabei auf ein Jahr hochgerechnet und beträgt 3,5%.

Angebotsumfang vergrößert sich

Bei der Einführung der Kreditvergabe hatte Binance der firmeneigenen Kryptowährung Binance Coin (BNB) den höchsten jährlichen Zinssatz zugeschrieben, der damals auf 15% festgesetzt war. Mittlerweile wurde der Zins für den BNB allerdings auf 6% abgesenkt, nachdem es im Zwischenschritt 10% waren. In der ersten Phase hatte Binance im Rahmen der Kreditvergabe auch den Verleih von Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Ethereum Classic (ETC) und Tether (USDT) angeboten.

Die Verleihdauer beträgt erneut 14 Tage und beläuft sich auf den Zeitraum vom 20. September bis zum 4. Oktober. Der Zinsertrag wird den Nutzer zugeschrieben, sobald die Verleihdauer abgelaufen ist.

Changpeng Zhao, der Geschäftsführer von Binance, hat derweil gestern Behauptungen entkräftet, dass die firmeneigene Handelsplattform für Bitcoin-Futures gehackt wurde. Die Plattform war erst am 2. September in Betrieb gegangen.

Wie heute ebenfalls berichtet, hat die Kryptobörse nach ihrer Abwanderung aus China nun erstmals wieder in ein chinesisches Unternehmen investiert.

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