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DeFi: Potenzial für „ETF-Token“ ist gigantisch – Welche Projekte gibt es?

Der US-Markt für börsengehandelte Fonds (Exchange Traded Funds, ETFs) ist im Jahr 2019 auf über vier Billionen Dollar angewachsen. Global gesehen umfasst der Markt sogar mehr als sechs Billionen Dollar. Index-Token für Decentralized-Finance (DeFi) könnten in diesem Markt künftig eine bedeutende Rolle spielen.

Der ETF-Markt ein enormes Potenzial für den DeFi-Sektor, wo er aktuell noch weitgehend unterrepräsentiert ist. Allein zwischen 2005 und 2019 stieg das globale ETF -und ETP Vermögen von nur knapp 417 Milliarden auf über 6.000 Milliarden US–Dollar.

Statista: Entwicklung des weltweit in ETFs verwalteten Vermögens von 2005 bis 2019

Erst in den letzten Monaten der Ethereum-DeFi-Industrie sind tokenisierte Indizes entstanden. Im Moment zielen diese Indizes hauptsächlich auf den Sektor der dezentralen Finanzen ab. Aktuell gibt es zwei Projekte, die im Bereich der „ETF–Token“ führend sind: Index Coop (INDEX) und PieDAO (DOUGH).

Enormes Potenzial für Ethereum-DeFi

Beide Projekte sind dezentralisierte autonome Organisationen (DAOs), die gänzlich von der Community gesteuert und mitentwickelt werden. Darüber hinaus hat jedes Projekt bereits Indizes, auf den Markt gebracht die mit Hilfe der Governance Token INDEX oder DOUGH verwaltet werden.

Das Flaggschiffprodukt von Index Coop ist der DeFi-Pulse-Index (DPI). Dabei handelt es sich um einen marktkapitalgewichteten Index, der die Performance wichtiger Ethereum-DeFi-Token verfolgt.

Im Großen und Ganzen soll DPI eine Art ETF für den DeFi-Space sein. Hier ist eine kurzer Überblick über die aktuelle Gewichtung des DeFi-Pulse-Index, der insgesamt 11 Token beinhaltet:

Auch PieDAO verfolgt ein ähnliches Prinzip wie Index Coop und hat bereits mehrere DeFi-Token-Indizes auf den Markt gebracht. Momentan gibt es bei PieDAO drei „ETF-Token“ :

PieDao DeFi Index

Jeder „ETF–Token“ bildet dabei eine Unterschiedliche Sparte des DeFi-Space ab und ist gemeinsam von der Community kreiert worden. In Zukunft wollen sowohl Index Coop als auch PieDAO noch weitere „ETF–Token“ veröffentlichen die beispielsweise die Ethereum-NFT-Industrie oder den Gaming-Sektor abbilden.

Index Coop und PieDao wollen das Blackrock des Krypto-Space sein

Darüber hinaus kennen wahrscheinlich viele von euch die Vermögensverwalter Blackrock und Vanguard, die kolossalen Investmenfirmen, die ihren Kunden eine breite Palette an strukturierten Finanzprodukten (ETFs und Investmentfonds) anbieten.

Ähnlich wie Blackrock und Vanguard wollen Index Coop und PieDAO zu einer Art „DeFi-Version“ dieser gigantischen Vermögensverwalter werden. Die Projekte konzentrieren sich auf die Verwendung von DeFi-Tools und schaffen Krypto–Exchange Traded Products. Dadurch soll den Nutzern eine breite Investmentstreuung in den Ethereum-DeFi-Sektor ermöglicht werden.

Die beiden Token DOUGH und INDEX erfüllen dabei zwei Funktionen. Zum einen dienen sie als Governance Token für die weitere Entwicklung der DeFi-Protokolle. Zum anderen gewähren sie den Nutzern ein Mitspracherecht bei Meta-Governance-Prozessen. Das bedeutet, dass INDEX-Holder beispielsweise mitentscheiden für was die im DPI-Index enthaltenen Token bei Governance-Prozessen abstimmen.

In Zukunft plant die Community zudem, das INDEX-Token-Inhaber eine Art Verwaltungsgebühr von den Nutzern der Indizes erhalten. Theoretisch sind der Innnovation keine Grenzen gesetzt, da die Community bei beiden Projekten entscheidet, wie es mit den Projekten weitergeht.

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Ethereum-Kurs schießt nach oben: ETH 2.0 überschreitet kritischen Punkt

Es ist offiziell: Die erste Phase der mehrstufigen Einführung von Ethereum (ETH) 2.0 beginnt am 01. Dezember. Der Deposit Contract für die Auslösung der Phase Null, verfügt über genügend gestakte ETH und ist bereit für das langersehnte Upgrade.

Ethereum 2.0 wird nicht nur das Staken von ETH ermöglichen, sondern wird das Wirtschaftsmodell, die Skalierbarkeit und die Governance von Ethereum radikal verändern. Es stellt daher eines der wichtigsten Upgrades in der Geschichte von ETH dar.

Der ETH 2.0 Deposit Contract, der Anfang November veröffentlicht wurde, hat insgesamt mehr als 540.000 ETH angesammelt, die aktuell mehr als 380 Millionen US–Dollar Wert sind.

Damit ist sichergestellt, dass die Einführung von Ethereum 2.0 nächste Woche gestartet wird, womit offiziell der Wechsel der zweitgrößten Kryptowährung von einem Proof-of-Work-Konsensmechanismus zu einem Proof-of-Stake-Mechanismus eingeleitet wird.

Zudem soll dieser Wechsel einer der fundamentalsten Probleme von Ethereum lösen, indem es der Kryptowährung endlich ermöglicht zu skalieren.

Nach anfänglichem Zögern haben gestern einige großen Investoren mehr als 150.000 ETH im Deposit Contract deponiert. Dadurch ist der Start von Phase 0 am 1. Dezember bestätigt.

Nach anfänglichem Zögern sind die letzten 25 Prozent, die für den Start der Phase Null benötigt werden, gestern Nacht innerhalb von nur vier Stunden eingezahlt worden.

Ethereum Staking: Beacon Chain startet am 1. Dezember

Nächste Woche startet eine parallele Proof-of-Stake-Blockchain namens Beacon Chain. Die Beacon Chain existiert parallel zum bestehenden Ethereum-Netzwerk. Zudem hat die erste Phase der neuen Chain keine Auswirkungen auf die bestehenden Benutzer oder den Decentralized-Finance (DeFi)-Sektor von ETH.

Dennoch verändert das Upgrade Ethereum grundlegend. Die Hauptakteure der Beacon Chain sind die ETH-Staker. Wie Bitcoin Miner erhalten sie für das Validieren von Transaktionen und das Sichern des Netzwerkes eine Belohnung. Um ein ETH 2.0-Validator zu sein, muss man mindestens 32 ETH staken oder an einem Staking Pool teilnehmen.

32 ETH so begehrt wie noch nie zuvor

Darüber hinaus zeigen die Entwicklungen der vergangenen Monate das immer mehr Investoren sich um die ETH-Reserven der Krypto-Börsen reißen.

Demnach Blicken die Anleger äußerst optimistisch auf die Zukunft von Ethereum 2.0.

Die Aktivierung der Beacon Chain stellt die erste von vier Phasen des Wechsels von ETH zu ETH 2.0 dar. Schießlich sollen nach dem Abschluss der Phase 4 alle Anwendungen auf Ethereum 2.0 wechseln.

Im Krypto-Space gibt es verschiedene Theorien darüber wie dieser Umstand das ETH-Netzwerk beeinflusst. Danny Ryan, Koordinator von Ethereum 2.0 und Entwickler der Ethereum Foundation, sagte dazu folgendes:

Ich bin der festen Überzeugung, dass ETH 2.0 mit der Zeit maßgeblich zum inneren Wert des Netzwerks beiträgt. Ich denke, dass Ethereum 2.0 ein unglaubliches Upgrade ist, das es ETH ermöglichen wird, dass Rückgrat eines dezentralisierten Internets zu sein.

Den Ethereum-Kurs hat die bevorstehende Einführung von Phase Null bereits Ethereum-Kurs bereits jetzt schon beflügelt.

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20 Millionen US-Dollar: Hacker vergreifen sich an DeFi-Plattform Pickle

Ein neuer Tag, ein neuer DeFi-Hack. Angreifern gelingt es, 20 Millionen US-Dollar aus einem Pickle Wallet abzuziehen. Alles zu den Hintergründen der Tat.

Das DeFi-Protokoll Pickle Finance ist zum Ziel eines Hacks geworden. Wie die Macher am 22. November via Medium mitgeteilt haben, konnte Unbekannte insgesamt 19,759,355 DAI (gegenwärtig knapp 20 Millionen US-Dollar) vom PickleJar abzweigen.

Wie die Attacke vonstatten gegangen ist, will das Team hinter Pickle bis Redaktionsschluss nicht offenlegen. Zwar habe man Vorkehrung getroffen um weitere Angriffe zu verhindern. Ein erneutes Ausbeuten der Sicherheitslücke sei aber nicht auszuschließen. Sinngemäß liest es sich in entsprechender Pressemitteilung:

Während wir an Bug Bugfixes arbeiten, um den Angriffsvektor zu entfernen, hat die White Hat-Gruppe beschlossen, dass wir noch keine Einzelheiten des eigentlichen Angriffs veröffentlichen sollten. Obwohl wir Schritte unternommen haben, um weitere Angriffe abzuschwächen, wollen wir das Schicksal in der Zwischenzeit nicht herausfordern.

Die 20 Millionen DAI Token liegen zur Stunde noch unberührt auf der Adresse des mutmaßlichen Hackers. Dass die Token bisher nicht bewegt wurden, ist indes ungewöhnlich. Denn üblicherweise beginnen Krypto-Hacker gleich nach Vollzug damit, die Spur der Token zu verwischen, indem sie sie auf verschiedene Adresse aufteilen und sodann waschen.

Betroffen von dem Hack sind alle PICKLE-Investoren. Denn wer immerhin das Glück hatte, seine DAI nicht auf betroffenen pJar abgelegt zu haben, den hat nunmehr der anschließende Kurs-Exodus mitgerissen. Seit bekanntwerden des Diebstahls hat der PICKLE Token über 50 Prozent seines Werts eingebüßt.

PICKLE: Doch nicht der große Wurf

PICKLE ist ein DeFi-Projekt, das neben den bekannten Funktionen (Farming, Staking) auf sogenannte Pickle Jars setzt. Dabei handelt es sich um spezielle Wallets, die mithilfe komplizierter Algorithmen Yield-Farming-Erträge maximieren sollen. Neben dem nativen PICKLE Token können Investoren verschiedene andere Token wie UNI in den Jars ablegen und via Staking theoretisch vermehren. Einer dieser pJars wurde bei dem Angriff geräumt.

Der Angriff reiht sich ein in eine ganze Serie von Attacken gegen DeFi-Projekte. Zuletzt berichtete BTC-ECHO etwa über Opyn, deren Hacker User um mehrere hunderttausend US-Dollar erleichterten. Ein etwas glücklicheres Ende nahm der Hack von Lendf.Me. Nachdem Angreifer Assets im Wert von 25 Millionen US-Dollar entwendeten, gab dieser den vollen Betrag an die Eigentümer zurück. Grund waren offenbar erfolgreiche Ermittlungen der Singpurischen Polizei.

Der Angriff zeigt einmal mehr: Die wichtigste Eigenschaft von Kryptowährungen wie Bitcoin, ist seine Sicherheitsinfrastruktur. Gerade neu aufflammende Sterne am Krypto-Himmel ziehen Betrüger und Hacker an, die sich an der Unwissenheit von Krypto-Neulingen bereichern. Bei Investments in DeFi sollte man also größtmögliche Vorsicht walten lassen.

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Gefahr im DeFi-Sektor: Flash-Loan-Angriffe und Preis-Orakel-Manipulation

Flash-Loan-Angriffe auf Decentralized-Finance (DeFi)-Protokolle haben in den letzten Wochen drastisch zugenommen – Wie funktionieren diese Angriffe und was können DeFi-Projekte tun, um sich zu schützen?

In den meisten Fällen nutzen DeFi-Protokoll-Angreifer Flash Loans, um Preis-Orakel zu manipulieren. Dadurch ist es möglich, Arbitrage auszunutzen, um Geld von den Protokollen abzuziehen.

Erst neulich wurde die Cheese Bank um 3,3 Millionen US-Dollar gebracht, woraufhin es große Proteste in der Community gegeben hat. Nur wenige Wochen davor ist das DeFi-Projekt Harvest Finance Opfer eines Flash-Loan-Angriffs geworden. Insgesamt hat das DeFi-Projekt dabei umgerechnet knapp 24 Millionen US-Dollar verloren.

Oftmals verwenden die Entwickler von DeFi-Projekten nur ein Preis-Orakel als Referenzkurs für ihre Protokolle. Dadurch müssen Angreifer lediglich ein einzelnes Preis-Orakel manipulieren, um Kurse zu beeinflussen — Aber wie genau funktioniert das?

Was sind Flash Loans?

Flash Loans sind eine neue Form der Kreditaufnahme, bei der ein Benutzer eine große Menge an Geldern leihen kann, ohne dass Sicherheiten hinterlegt sein müssen. Somit ist es möglich, eine Hebelwirkung auszuüben, ohne sein eigenes Kapital zu riskieren. Die einzige Bedingung ist dabei, dass Benutzer das geliehene Geld innerhalb derselben Transaktion in ihren Kredit zurückzahlen müssen.

Langfristig sind Flash Loans ein probates Mittel, um Märkte noch effektiver zu machen. Aktuell können sie aber durchaus eine Gefahr für DeFi-Protokolle darstellen, da Angreifer mit Flash Loans Fehler oder Unachtsamkeiten in DeFi-Protokollen gnadenlos ausnutzen können.

Warum werden DeFi-Projekte Opfer von Flash-Loan-Angriffen?

Flash Loans nutzen Arbitragemöglichkeiten aus, was an sich nichts schlechtes ist. Grundsätzlich wäre es für jeden mit genügend Kapital möglich, einen solchen Angriff auszuführen, ohne einen Flash Loan zu verwenden. Durch die Erfindung der Flash Loans kann nun aber jeder für ein paar Sekunden ein Wal werden.

Da einige der DeFi-Projekte eine sehr geringe Liquidität haben oder sich nur an einem Preis-Orakel orientieren, ist es möglich, Kurse zu manipulieren, um dadurch Arbitragemöglichkeiten auszunutzen.

Deswegen sind Flash Loans in den meisten Fällen nicht die wahren Übeltäter, sondern die Schwachstellen in den Smart Contracts von DeFi-Protokollen. Wenn die Smart Contracts robuster programmiert würden, wären Flash-Loan-Angriffe nicht möglich.

Flash-Loan-Angriffe auf Preis-Orakel

In den meisten Fällen nutzen Angreifer Flash Loans, um Preis-Orakel zu manipulieren. Preis-Orakel liefern Kursdaten an DeFi-Protokolle. Daher sind Preis-Orakel Dienstleistungen von Dritten, die es Smart Contracts ermöglichen, externe Kursdaten außerhalb ihres Ökosystems zu erhalten.

Im Wesentlichen erzeugen die Angreifer bei einem Angriff auf ein Preis-Orakel künstliche Arbitragemöglichkeiten, indem sie blitzschnell eine große Anzahl von Token ausleihen, tauschen, hinterlegen und wieder ausleihen.

DeFi Flash Loan

Auch wenn man Flash Loans hierbei als ein gefährliches Mittel ansehen kann, wären die Angriffe ohne eine weitere Komponente gar nicht möglich. Viele DeFi-Protokolle beziehen ihre Kursdaten nämlich von zentralisierten Preis-Orakeln, die ein leichtes Opfer für solche Attacken sind.

Würden die DeFi-Projekte dezentrale Orakellösungen verwenden, könnte das Risiko einer Flash-Loan-Attacke drastisch reduziert werden. Dezentrale Preis-Orakel, wie beispielsweise Chainlink, sind vergleichsweise schwer zu manipulieren. Aufgrund der Zunahme von Flash-Loan-Angriffen in den letzten Wochen ist es aber wahrscheinlich, dass immer mehr DeFi-Projekte dezentralisierte Preis-Orakellösungen verwenden, da sie sonst nicht wettbewerbsfähig sind.

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Krypto-Hedgefonds Pantera Capital will 134 Mio. US-Dollar Investitionskapital einsammeln

Der Bitcoin-Hedgefonds Pantera Capital hat in einem neuen Antrag an die amerikanische Börsenaufsicht offengelegt, dass er weitere Firmenanteile im Wert von 134 Mio. US-Dollar zum Verkauf stellen will.

2013 wurde Pantera als erster Bitcoin-Investmentfonds in den USA gegründet, und konnte zum Start Investitionskapital in Höhe von 13 Mio. US-Dollar und 25 Mio. US-Dollar einsammeln, wie Cointelegraph damals berichtet hatte.

Im Jahr 2018 strebte das Unternehmen dann eine deutlich größere Kapitalbeschaffung an, um einen dritten Investmentfonds namens Venture Fund III aufzubauen. Dieser konnte von 2018 bis 2020 insgesamt 164 Mio. US-Dollar einsammeln, wobei der Großteil der Gelder durch ein schwaches Jahr 2019 vernichtet wurde.

Da der Kryptomarkt aktuell wieder im starken Aufwärtstrend liegt, will Pantera also einen neuen Anlauf mit viel Kapital von Investoren wagen, wie der neue SEC-Antrag zeigt.

Obwohl noch nicht klar ist, ob dadurch ein neuer Investmentfonds gegründet werden soll oder ob der Venture Fund III lediglich erweitert werden soll, könnten die jüngsten Worte und Taten des Unternehmens ein Hinweis auf die angepeilte Strategie geben.

So hatte Pantera CEO Dan Morehead im Interview mit Cointelegraph zuletzt gesagt, dass er dem Sektor der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) ein noch größeres Wachstumspotenzial zurechnet als Bitcoin. Dementsprechend wolle seine Investmentfirma zukünftig verstärkt auf diesen Bereich setzen. Zudem hat Pantera vor einigen Tagen in die Krypto-Handelsplattform Globe investiert, was darauf hindeutet, dass Krypto-Derivate ebenfalls ins Blickfeld der Firma geraten sind.

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DeFi-Vollrausch: Token-Kurse explodieren und Uniswap gerät unter Druck

Der DeFi-Markt ist im Aufwind und viele Token-Kurse kennen nur eine Richtung. Zudem verliert Uniswap mehr als eine Milliarde US-Dollar an Liquidität und die Nutznießer heißen Sushiswap und Bancor – Was ist passiert und wie geht der DeFi-Wahnsinn weiter?

Nachdem der DeFi-Sektor bereits letzte Woche eine Kehrtwende eingelegt hat und einige Token enorme Kurssteigerungen verzeichnet haben, scheint derzeit kein Ende des Anstiegs in Sicht. Diese Woche gehören vor allem Sushiswap (SUSHI), YearnFinance (YFI), Curve (CRV) und Bancor (BNT) zu den Zugpferden des jungen Sektors.

Zudem konnte sich auch das gesamte in Decentralized-Finance-Protokollen hinterlegte Kapital konstant auf einen Wert von über 13 Milliarden US-Dollar halten.

DeFi Total Value Locked

Darüber hinaus konnte sich der DeFi Pulse Index (DPI), der die 11 größten DeFi-Projekte abbildet, positiv entwickeln. Der DPI Token legte um satte 24,91 Prozent zu und steht aktuell bei 102,41 US-Dollar.

DeFi Pulse Index

Für den Anstieg des Index können insbesondere YearnFinance (YFI), Aave (AAVE) und Synthetix (SNX) verantwortlich gemacht werden. Diese drei Token waren maßgeblich daran beteiligt, den DeFi-Index in dieser Woche weiter in die Höhe zu treiben.

Sushiswap und Bancor profitieren von Exodus bei Uniswap

Uniswap, die größte dezentralisierte Börse (DEX), beendete am 17. November sein Liqudity-Mining-Programm. Dadurch endete einer der wichtigsten Anreize für User, auf Uniswap Liquidität bereitzustellen. Denn Anleger erhalten keine UNI Token mehr für die Bereitstellung von Liquidität. Infolgedessen wanderten mehr als 1,7 Milliarden US-Dollar von dem zu diesem Zeitpunkt größten DeFi-Protokoll des Krypto-Space ab.

Der massive Abfluss von Liquidität führte dazu, dass die rivalisierenden DEX-Protokolle Sushiswap und Bancor enorm profitierten. Uniswap kann sich zwar nach wie vor an der Spitze der DeFi-DEX-Projekte halten, verlor in den letzten Tagen aber mehr als 50 Prozent seiner gesamten Liquidität.

DeFi DEX

Dennoch ist Uniswap die DEX Nummer eins. Doch das Protokoll hat nur noch einen hauchdünnen Vorsprung vor Sushiswap. Der Uniswap Fork bekam den Löwenanteil des Milliardenabflusses an Liquidität. Laut Defipulse ist der Gesamtwert des in Sushiswap hinterlegten Kapitals in den letzten Tagen um 300 Prozent gestiegen.

DeFi Sushiswap

Sushiswap bietet im Vergleich zu Uniswap nach wie vor Liquidity-Mining an. Die Krypto-Spekulanten scheinen demnach immer noch nicht genug von dem Hype um das spekulative Liquidity-Mining zu haben und wechseln deshalb zu Sushiswap.

Auch Bancors Total Value Locked ist in den letzten Tagen deutlich gestiegen. Trotzdem ist es im Vergleich zur Konkurrenz eher ein kleiner Fisch. Das gesamte im Bancor-Protokoll hinterlegte Kapital beläuft sich auf aktuell 59 Millionen US-Dollar.

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Das sind die Top fünf DeFi-Derivate-Plattformen

Derivateprodukte wachsen rapide im modernen Finanzwesen. Der globale Markt ist gigantisch und umfasst laut BIZ-Schätzungen kaum vorstellbare 700 Billionen US-Dollar. Der DeFi-Derivate-Sektor beläuft sich hingegen auf lediglich 911 Millionen US-Dollar. Das Wachstumspotenzial ist also enorm. Welche Projekte könnten in Zukunft die Welt der dezentralen Derivate dominieren?

Heute werfen wir einen Blick auf die fünf größten DeFi-Plattformen. Wenn es um die Legitimität und Reife verschiedener Finanzinstrumente geht, haben sich Derivate immer wieder als ein entscheidendes Stück Infrastruktur erweisen, dass für das langfristige Wachstum jeder Anlageklasse notwendig ist.

Was den Bereich der Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) betrifft, so bot die Einführung von Bitcoin-Futures eine wichtige Option für die Risikoabsicherung institutioneller Investoren.

Was sind DeFi-Derivate-Plattformen?

Ein Derivat ist ein Vertrag zwischen zwei oder mehreren Parteien, dessen Wert auf einem vereinbarten zugrunde liegenden finanziellen Vermögenswert (Wertpapiere, Rohstoffe…) oder einer Gruppe von Vermögenswerten (wie einem Index) basiert. Zu den üblichen Basisinstrumenten gehören Anleihen, Rohstoffe, Währungen, Zinssätze, Marktindizes und Aktien.

Zudem sind Derivate von Natur aus sekundäre Wertpapiere, da ihr Wert vom Wert des primären Wertpapiers abgeleitet wird, an das sie gebunden sind. Beispiele für Derivate sind üblicherweise Terminkontrakte wie Futures, Optionen oder Swaps.

Dank des Aufkommens von Smart Contracts können technisierte Derivate erschaffen werden. Dadurch ist es möglich, ohne eine dritte Partei Derivatverträge abzuschließen. Dieser Trend hat es Kleinanlegern ermöglicht, Finanzinstrumente zu nutzen, die normalerweise nur Personen mit Brokerage-Konten oder Spezialwissen zugänglich gewesen sind.

Der Derivatemarkt im Ethereum-DeFi-Sektor ist noch sehr klein und viele Projekte befinden sich noch im Anfangsstadium der Entwicklung.

Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die fünf größten DeFi-Derivate-Projekte.

5. Erasure: Total Value Locked 3,6 Millionen US-Dollar

Numerai hat das Erasure-Protokoll entwickelt, einen dezentralen Datenmarkrtplatz für Prognosemärkte. Darüber hinaus ermöglicht es Erasure, Vorhersagen hochzuladen und im Laufe der Zeit dafür Reputation aufzubauen, indem sie Kryptowährungen wie Numeraire (NMR) oder DAI einsetzen.

Benutzer, die Vorhersagen machen, geben diese mit einem Zeitstempel ab, für den sie NMR hinterlegen. Dadurch haben sie die Möglichkeit, sich den Zugang zu verschlüsselten Vorhersage-Feeds zu kaufen und die Vorhersagen anderer Teilnehmer zu bewerten. Anhand der historischen Performance entwickeln sich so verlässliche Prognosequellen.

Um Erasure auszuprobieren, lohnt ein Blick auf Erasure Quant. Auf Erasure Quant kann man Signale hochladen und möglicherweise Geld für seine Aktienprognosen erhalten. Oder man kann auf ErasureBay die Vorhersagen anderer Teilnehmer kaufen oder verkaufen. Ziel von Erasure ist es, über die Zeit verlässliche Informationsquellen für eine Vielzahl von Themen aufzubauen.

4. dYdX: Total Value Locked 39,1 Millionen US-Dollar

dYdX ist die größte dezentrale Derivatebörse auf der Ethereum Blockchain. Benutzer können mit ihrem Margin-Depot ihre Spekulationen auf fallende oder steigende Kurse um das maximal fünffache hebeln. Dabei fällt eine Handelsgebühr von 0.05 Prozent bis 5 Prozent an.

Zudem ist es möglich, Vermögenswerte auf der DeFi-DEX zu einem variablen Zinssatz zu verleihen, der vom Angebot und der Nachfrage der Plattform abhängt. Fünf Prozent aller Zinszahlungen von Kreditnehmern werden zur Finanzierung eines Versicherungspools für das Protokoll zurückgestellt. Der Rest der Zinszahlungen wird Personen, die ihr Kapital auf dYdX zu Verfügung stellen ausbezahlt. Derzeit unterstützt das DeFi-Protokoll Handelspaare für ETH, DAI und USDC.

3. Hegic: Total Value Locked 50,5 Millionen US-Dollar

Hegic ist ein On-Chain Peer-to-Pool Optionshandelsprotokoll, das auf Ethereum aufbaut. Das Protokoll ermöglicht es Benutzern, Call und Put Optionen auf Ethereum oder tokeniserte Bitcoin zu verwenden. Darüber hinaus können Nutzer auf Hegic Liquidität zu Verfügung stellen.

Dadurch ist es möglich, am Handelsvolumen der Hegic-Plattform mitzuverdienen. Zudem können Hegic-Optionen aufgrund der Liquidität, die im Optionsvertrag selbst hinterlegt ist, zu jedem Zeitpunkt während der Halteperiode eines Kontrakts ausgeübt werden.

Somit kann auf Hegic einerseits selbst Optionen handeln oder als Liquidität-Anbieter am Erfolg der Plattform teilhaben.

2. Nexus Mutual: Total Value Locked 86,2 Millionen US-Dollar

Nexus Mutual ist eine Open-Source–Plattform über die Nutzer ihre Risiken im Decentralized-Finance-Sektor absichern können. Aus diesem Grund bietet Nexus Mutual allen DeFi-Investoren eine Möglichkeit, ihre Investment-Risiken in der aufstrebenden Ethereum-Industrie zu senken.

Mit der Hilfe von Smart Contracts können sich Anleger gegen Bugs oder Hacks im DeFi-Sektor schützen. Darüber hinaus besitzt Nexus Mutual einen nativen Plattform-Token namens NXM.

Dieser profitiert auf drei verschiedene Arten vom Erfolg des Protokolls. Zum einen ist es möglich, NXM in Contracts zu Staken, die man für sicher hält, wofür man im Gegenzug Belohnungen erhält. Darüber hinaus wird NXM als Governance Token verwendet, indem man über verschiedene Updates des Protokolls abstimmt und dafür ebenfalls Rewards erhält. Außerdem kann man NXM für das Bewerten von DeFi-Plattform-Risiken erhalten.

1. Synthetix: Total Value Locked 766,1 Millionen US-Dollar

Synthetix ist ein Protokoll für die Ausgabe und den Handel synthetischer Vermögenswerte. Die Plattform gilt als Erfinder der synthetischen Vermögenswerte und hilft Usern, den Wert verschiedener On-Chain- und Off-Chain-Vermögenswerte wie Kryptowährungen, Fiat-Währungen, Aktien oder auch Rohstoffe abzubilden.

Dadurch ist es beispielsweise möglich, über die Ethereum–Blockchain an Kurssteigerungen von börsennotierten Unternehmen zu partizipieren.

Synthetix verfügt über zwei verschieden Token: SNX und Synth. SNX ist das primäre native Token, das von der DeFi-Plattform ausgegeben wird und für den Handel zur Verfügung steht. Somit können verschiedene synthetische Produkte durch das Hinterlegen von SNX erzeugt werden.

Die erzeugten Synth verfolgen anschließend den Kurs des entsprechenden Vermögenswertes und so steht zum Beispiel sETH für ETH und sGold für Gold. Die erzeugten Synths können entweder gehalten oder an der Synthetix Börse gehandelt werden.

Das Verhältnis zwischen dem Wert der besicherten SNX und dem Wert des synthetischen Synths muss mehr als 750 Prozent betragen, damit die Sicherheit des Protokolls garantiert ist. Die Schuldner erhalten die Handelsgebühr von der Synthetix-Börse als Belohnung, indem sie SNX staken.

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Bitcoin-Adressen und Ether-Kurs erreichen Jahreshoch

Die anhaltende Bitcoin-Rallye zieht den gesamten Krypto-Markt nach oben. Derweil zieht es den Ether Supply in den DeFi-Sektor. Das Marktupdate.

Nach dem gestrigen Tauchgang legt sich der Bitcoin-Kurs pünktlich zum Wochenende noch einmal ins Zeug und klettert in den frühen Morgenstunden souverän über die 18.000 US-Dollar-Marke. Viel fehlt nicht mehr bis zum Allzeithoch. In Anbetracht der raschen Kurszuwächse scheint das Erreichen der Zielmarke auch nur noch reine Formsache. Auf Tagessicht legt der Bitcoin-Kurs um 2,8 Prozent zu und wird somit zu Redaktionsschluss bei 18.241 US-Dollar gehandelt.

Auf dem Weg zur neuen Spitzenmarke hat Bitcoin mit aktuell über 335 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung bereits ein neues Allzeithoch aufgestellt. In Punkto Marktdominanz lässt die größte Kryptowährung gegenüber den Altcoins somit wieder die Muskeln spielen. Die BTC-Dominanz liegt mit zurzeit knapp 67 Prozent nur unweit unter dem bisherigen Jahreshoch von 69 Prozent im Mai. Auch diese Marke dürfte bei anhaltender Rallye aber bald fallen.

Der wieder entflammte Bitcoin Hype spiegelt sich in einer hohen On-Chain-Handelsaktivität wider. Coinmetrics zufolge belief sich die Anzahl aktiver Adressen am 18. November auf über 1,19 Millionen Adressen – der höchst gemessene Wert seit Januar 2018.

Altcoins drehen auf

Doch nicht nur Bitcoin befindet sich im Höhenrausch. Von dem BTC-Auftrieb profitiert aktuell nahezu der gesamte Krypto-Markt. Mit Ausnahme von Bitcoin Cash (BCH) drehen alle Top-Coins auf Wochensicht ins Plus.

Quelle Coin360

Im Bitcoin-Windschatten legt insbesondere Ether (ETH) rasch zu. Am Mittwoch hat die zweitgrößte Kryptowährung mit 492 US-Dollar ein neues Jahreshoch aufgestellt und deutet mit einem 24-stündigen Plus von 3,2 Prozent den nächsten Angriff auf die Marke an. Zu Redaktionsschluss notiert der Ether-Kurs bei 485 US-Dollar und verbucht eine Wertsteigerung von 5,6 Prozent im Wochenvergleich.

Die Ether-Rallye wird nicht zuletzt durch die konstant steigende Einbindung in DeFi-Anwendungen verstärkt. So verschiebt sich der Supply allmählich von den Börsen zu den dezentralen Finanzen. Wie die nachfolgende Grafik von Glassnode zeigt, ist der Anteil der Ether-Angebotsmenge in Smart Contracts auf über 15 Prozent gestiegen. Im gleichen Zug ist der von Börsen gehaltene Supply auf 15,7 Millionen geschrumpft.

Auch der Fußabdruck von Bitcoin wird im DeFi-Ökosystem immer größer. Der Circulating Supply von Wrapped Bitcoin (WBTC), einem durch Bitcoin 1:1 gedeckten ERC20-Token, ist bereits auf über 124.000 Einheiten gestiegen. Bei gegenwärtigem Wechselkurs beläuft sich der Total Value Locked (TVL), also das Gesamtvolumen der in DeFi-Anwendungen integrierten Token, somit auf über 2,2 Milliarden US-Dollar.

Laut Defipulse kommt der gesamte DeFi-Markt derzeit auf ein TVL von rund 13,8 Milliarden US-Dollar. Allein Wrapped Bitcoin stellt somit rund 16 Prozent des Gesamtwerts aller in DeFi-Anwendungen eingebundenen Token. Somit baut Bitcoin auch im aufstrebenden DeFi-Sektor seine Dominanz weiter aus, zumindest auf indirektem Wege. In seiner tokenisierten Daseinsform als WBTC entwickelt sich das Asset zu einer festen DeFi-Größe und ist dadurch auch wiederum Nutznießer, schließlich treibt die steigende BTC-Nachfrage im Smart-Contract-basierten Sektor auch den Wechselkurs in die Höhe.

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CipherTrace-Studie: Krypto-Kriminalität sinkt, während DeFi-Hacks steigen

Wie die Blockchain-Analysefirma CipherTrace jüngst in einer Studie offenbart, ist die Krypto-Kriminalität insgesamt um 66 Prozent zurückgegangen – im DeFi-Bereich hingegen werden kritische Zahlen deutlich.

Wie es aus einer veröffentlichten Studie der Blockchain-Analysefirma CipherTrace hervorgeht, konnten Kriminelle in den vergangenen Monaten wesentlich weniger Bitcoin und Co. erbeuten als im Vorjahr. Dies liege vor allem an verbesserten Sicherheitsstandards bei Krypto-Börsen, so schreibtes der Nachrichtendienst Reuters am 10. November. Genauer gesagt summierten sich die Diebstähle, Hacks und Betrügereien in diesem Jahr auf 1,8 Milliarden US-Dollar. Dies entspricht einem Rückgang von 66 Prozent zum Vorjahr. Wohlgemerkt umfasst der Betrag von diesem Jahr nur die ersten zehn Monate, es könnten demnach noch drastische Krypto-Straftaten aufgedeckt werden.

Dezentrale Finanzen: Neue Zielscheibe Krimineller

Während die Kriminalität auf Krypto-Börsen insgesamt deutlich zurückgegangen ist, richten sich Hacker und Betrüger CipherTrace zufolge inzwischen vermehrt auf den DeFi-Bereich. Demnach läpperten sich allein Diebstahl und Hacks (Betrug ausgeschlossen) auf Verluste von rund 468 Millionen US-Dollar, heißt es in der Analyse weiter. Dies entspreche einem Anstieg von 30 Prozent im Vergleich zu 2019. Davon hatten etwa ein Fünftel den boomenden DeFi-Sektor als Zielscheibe.

Krypto-Börsen werden sicherer

Dennoch haben Krypto-Börsen und -Start-ups über die letzten Jahre wohl ihre Lektion gelernt. Laut dem Marktforschungsunternehmen haben sie ihre Sicherheitsvorkehrungen deutlich verbessert. Somit sei der Rückgang der Kriminalität nicht auf einen Rückgang an Kriminellen zurückzuführen, sondern auf die gesteigerten Sicherheitsmaßnahmen, erklört Dave Jevans, CEO von CipherTrace gegenüber Reuters. Folglich werden große Hackerangriffe Jevans zufolge „daher weniger”. Andererseits seien Unternehmen aus dem DeFi-Bereich „übereilt auf den Markt gedrängt, ohne ihre Plattformen einer eingehenden Prüfung zu unterziehen”, sagt CEO Jevans. „So finden Leute die Schwächen heraus.”

DeFi-Börsen als krimineller Zufluchtsort

Dezentrale Finanzanwendungen zählen wohl zu den größten Kassenschlagern in diesem Jahr. DeFipulse zufolge verdreifachte sich der Total Value Locked (TVL), also das Gesamtvolumen aller in DeFi-Plattformen gebundenen Token, allein in den vergangenen drei Monaten auf 12,6 Milliarden US-Dollar. Die populärsten DeFi-Plattformen laufen über offene Smart Contracts. Prinzipiell kann jede Person, die der Programmiersprache mächtig ist, den Code überprüfen, weswegen sich Nutzer vermeintlich „sicherer” fühlen. Doch wie CEO Jevans von CipherTrace warnt, biete DeFi so einen regelrechten „Zufluchtsort“ für Kriminelle, die darüber naive Benutzer ausbeuten. Zudem unterliegen viele dieser Firmen keiner staatlichen Regulierung oder Kontrolle. KYC-Richtlinien greifen im DeFi-Sektor nicht. Dadurch seien sie für Geldwäsche ein idealer Anlaufpunkt, meint Jevans.

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Uniswap-Kurs hebt ab: Was passiert mit 2,4 Milliarden US-Dollar?

Das Uniswap-Liquidity-Mining-Programm endet am 17. November. Die Community diskutiert aktuell wie es danach weitergehen soll. Welche Optionen stehen zur Wahl und wer könnte davon profitieren?

Die weltgrößte dezentralisierte Börse (DEX), Uniswap (UNI), hat ihren ersten Community Call durchgeführt. In erster Linie ging es darum zu erörtern, welche Richtung das Protokoll als nächstes einschlagen soll.

Der Community Call endete jedoch ohne ein klares Ergebnis. So ist es etwa noch unklar, ob das Liquidity-Mining-Programm fortgesetzt wird. Daher könnte in den nächsten Tagen und Wochen eine erhöhte Volatilität des UNI-Kurses die Folge sein.

Uniswap betreibt seit dem 17. September vier ETH-basierte Liquidity Mining Pools, die pro Woche jeweils 583,333 neue UNI Token an die Liquiditäts-Anbieter ausschütten. Durch diesen Anreiz konnte sich Uniswap an der Spitze der Protokolle für Decentralized Finance (DeFi) kämpfen. Aktuell befinden sich 2,4 Milliarden US-Dollar in Liquidity Mining Pools

DeFi Pulse Uniswap

DeFi Pulse Uniswap

DeFi Pulse Uniswap

DeFi Pulse

Außerdem verwaltet das UNI-Protokoll laut DeFi Pulse insgesamt mehr als 2,9 Milliarden US-Dollar.

Was passiert mit den Uniswap-Milliarden?

Durch das Ende des Liquidity Mining sinkt der Anreiz für Investoren, ihre Token in das UNI-Protokoll einzuzahlen. Dadurch könnte es sein, dass das hinterlegte Kapital auf Uniswap dramatisch sinkt, da sich die Investoren nach anderen Investitionsmöglichkeiten umsehen. Viele befürchten, dass der UNI-Token-Kurs sinken könnten, wenn die Nutzer Liquidität abziehen und Ihre zuvor erhaltenen UNI Token verkaufen.

Langfristig könnte die Veränderung aber durchaus positiv für den UNI-Token-Kurs sein, da der Supply insgesamt deutlich verknappt wird und weniger neue UNI auf den Markt gelangen. Kurzfristig konnte der UNI-Kurs bereits enorm von dem erwarteten Update profitieren.

UNI Kurs

Der Krypto-Podcaster Matt Aaron zeigte sich jüngst besorgt darüber und fragte seine Community, was die Benutzer danach dazu veranlassen wird, bei Uniswap zu bleiben, sobald das Liquidity Mining endet. Er sieht die Gefahr, dass 2,4 Milliarden US-Dollar aus den Liquidity Pools von Uniswap abwandern und anderen DeFi-Protokollen zu gute kommen.

Dennoch äußerte sich der Head of Strategy von Uniswap, Matteo Liebowitz optimistisch:

Wenn man sich die DEX-Statistiken ansieht erkennt man schnell, dass Uniswap sowohl bei der Anzahl der Nutzer als auch im Handelsvolumen mit Abstand die größte DeFi-Plattform ist. Ich glaube nicht, dass das Ende des Liquidiy-Mining-Programm daran langfristig etwas ändern wird.

Im Gegensatz dazu denkt OxMaki von der Konkurrenz DEX SushiSwap, dass es keinen Grund mehr für User gebe, auf Uniswap zu bleiben. Er glaubt, dass das Ende des Liquidity-Mining-Programms auf Uniswap die UNI-Besitzer teuer zu stehen kommen werde. Insgesamt ist sich die Community uneinig darüber was das Ende des Liquidity-Minings für den DEX-Space bedeutet.

SushiSwap könnte Hauptprofiteur werden

Klar ist nur, dass sowohl der UNI-Token-Kurs als auch der SUSHI-Kurs bereits davon profitieren konnten. Zudem ist auch das Kapital, dass von der DEX SushiSwap verwaltet wird, deutlich gestiegen.

DeFi Suswhiswap Total Value Locked

Das lässt vermuten, dass sich Investoren nach anderen Möglichkeiten umsehen, in denen sie ihr Kapital anlegen können. SushiSwap hat sein Liquidity-Mining-Programm noch nicht beendet. Es ist aus diesem Grund möglich, dass zunehmend mehr Investoren ihr Kapital von Uniswap auf SushiSwap umschichten.

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