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Mit seiner Global Blockchain Survey zeichnet der Auditing-Riese Deloitte ein jährliches Stimmungsbild der Blockchain-Branche. Die Studie zeigt: Der Trend zur Adaption setzt sich auch im Jahr 2020 ungebrochen fort.

Die neuste Blockchain-Studie der Wirtschaftsprüfer von Deloitte dokumentiert für die Privatwirtschaft einen fortgesetzten Einstellungswechsel gegenüber dieser Technologie. Führungskräfte sehen die Blockchain demnach nicht mehr als „bahnbrechend und bloß vielversprechend.“ Im Jahr 2020 sei sie stattdessen als „integraler Bestandteil der organisatorischen Innnovation“ anzusehen:

Die Geschichte der Blockchain im Jahr 2020 ist eine Geschichte greifbarer, realer Implementierungen im großen und kleinen Maßstab. Aber es ist auch eine Geschichte darüber, wie die Blockchain die gesamte Organisation beeinflusst und jeden an ihrem Erfolg teilhaben lässt.

Im Rahmen der Studie befragte Deloitte 1,488 Führungskräfte und Fachkräfte aus Deutschland, der Schweiz und 12 weiteren Ländern. Alle Teilnehmer verfügten in Sachen Distributed Ledger und digitale Assets über ein zumindest rudimentäres Verständnis. Sie hatten weiterhin Einblick in die Krypto-Strategie ihrer jeweiligen Unternehmen. Da Deloitte seine Befragung zwischen dem 6. Februar und dem 3. März durchführte, könnten die Zahlen keinen etwaigen Meinungswechsel widerspiegeln, der sich auf Grund der Corona-Pandemie eingestellt haben könnte.

Blockchain gewinnt weiter an Bedeutung

Die diesjährige Global Blockchain Survey zeigt tatsächlich einen deutlichen Anstieg der Adaption. Denn 39 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, die Technologie in ihren Produktionsprozess integriert zu haben. 2019 waren es hingegen noch 23 Prozent.

Die Umfrage demonstriert darüber hinaus einen weitestgehend ungebrochenen Glauben an das Wertsprechen von Blockchain– und anderen Distributed-Ledger-Technologien. 55 Prozent der Befragten erachten die Technologie so als eine der fünf wichtigsten strategischen Prioritäten für ihr Unternehmen. 83 Prozent fürchten zudem einen Wettbewerbsnachteil, wenn sie Blockchain und Co. nicht in den Fokus rücken.

Nichtsdestoweniger bestehen in der Branche nach wie vor auch Zweifel am tatsächlichen Nutzen der Technologie. Denn 54 Prozent der Befragten glauben, dass die Blockchain „overhyped“ sei. Im Jahr 2019 bejahten hingegen lediglich 43 Prozent diese Frage. Ferner sank die Zahl derer, die an einen Sicherheitsvorteil der Chain gegenüber anderen IT-Technologien glauben, im Vergleich zum Vorjahr von 71 auf 64 Prozent.

Bei digitalen Assets gaben sich die Befragten indes ebenfalls zuversichtlich. 89 Prozent gaben an, dass derartige Assets für ihre Branche in den kommenden Jahren „sehr oder ziemlich wichtig“ sein werden.  83 Prozent glauben zudem, dass Kryptowährungen eine tatsächliche Alternative zu Fiatwährungen sind.

Verliert Deutschland den Anschluss?

Deloitte stellte bei der Adaption der Blockchain weiterhin deutliche regionale Unterschiede fest. Während 59 Prozent der Befragten aus China angaben, die Technologie bereits einzusetzen, waren es in den USA 31 und in Deutschland lediglich 26 Prozent. Auch andere Zahlen erhärten das Bild, dass der Glaube an die Blockchain in Deutschland geringer ausgeprägt ist, als im asiatischen Raum. Deloitte scheint hier dennoch optimistisch:

In Deutschland hat die Blockchain neuen Schwung erhalten, da die politischen Entscheidungsträger den Gesetzgebungsprozess aktiv mitgestaltet haben. Beispiele für solche Gesetzesinitiativen sind die Veröffentlichung eines Gesetzentwurfs zur Regelung des Angebots von Kryptowährungs-Token sowie die öffentliche Unterstützung und Förderung von Vorzeigeprojekten, die die Blockchain-Technologie in der nationalen Verwaltung einsetzen. Es gibt auch beträchtliche Aktivitäten im Zusammenhang mit der Regulierung von Kryptowährungen, die Deutschland als sicheres regulatorisches Umfeld für Aktivitäten mit Kryptowährungen etablieren könnten,

lobt Deloitte die Entwicklungen in Deutschland.

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Blockchain wird 2025 35 Mrd. US-Dollar Anteil an der Energiebranche ausmachen

Laut einer neuen Studie der Marktforscher von Premium Market Insights (PMI), wird das globale Investitionsvolumen für die Anwendung von Blockchain im Energiesektor bis 2025 auf 34,7 Mrd. US-Dollar ansteigen. Ausgehend von einem Wert von 156,5 Mio. US-Dollar für diesen Anwendungsbereich im Jahr 2016 prognostiziert die Studie eine zukünftige Wachstumsrate von 82 % pro Jahr.

Die Prognose von 35 Mrd. US-Dollar scheint hochgegriffen, ist angesichts des Volumens von 1,85 Bio. US-Dollar im gesamten Energiesektor jedoch relativ gering. Einige Unternehmen, die die Blockchain-Technologie für diesen Anwendungsbereich bereits einsetzen, sind namhafte Player wie Accenture, AWS, Bigchaindb, Deloitte, IBM, Infosys, Microsoft, Nodalblock, Oracle, SAP, Enosi und Electron. 

Die hauptsächlichen Einsatzgebiete für die Blockchain-Technologie im Energiesektor sind Datenverwaltung, die Überwachung von Finanzströmen und die Abwicklung von Interaktionen. Laut Studie wird als treibende Kraft für die Adoption von Blockchain steigender Kostendruck wirken. Durch die daraus entstehende, zunehmende Automatisierung kann die Blockchain eine wichtige Rolle bei Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit von Daten spielen.

Allerdings könnte die prognostizierte Wachstumsrate durch die momentane Corona-Krise etwas aus den Fugen geraten, da sich die Pandemie auch auf die Energiebranche stark ausgewirkt hat.

Blockchain im Energiesektor

Unternehmen finden immer mehr Anwendungsmöglichkeiten für die Blockchain-Technologie im Energiesektor. So ist die Firma Power Ledger zuletzt eine Partnerschaft mit dem Ökostromanbieter ekWateur eingegangen, um knapp 250.000 Franzosen mit grünem Strom zu versorgen.

VeChain hat wiederum angekündigt, im Rahmen der bestehenden Kooperation mit Shanghai Gas eine „Energy-as-a-Service“ Blockchain-Plattform zu entwickeln.

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Deloitte: Kryptobörse Gemini besteht strenge Sicherheitsbewertung

Die US-Kryptobörse und Depotbank Gemini hat die Sicherheitsüberprüfung SOC 2 Typ 2 bestanden und damit nachgewiesen, dass sie die Sicherheitsstandards erfüllt.

„Der Typ 2 ist der höchste Grad an Sicherheit, den eine Organisation nachweisen kann“, so der Leiter der Risikoabteilung bei Gemini Yusuf Hussain in einem Interview mit Cointelegraph zu der Bekanntgabe vom 23. Januar.

Konformität als Schwerpunkt

Um sich auf seine SOC 2 Typ 2-Evaluierung vorzubereiten, hat Gemini 2019 die SOC 2 Typ 1-Prüfung bestanden, die vom Revisionsriesen Deloitte durchgeführt wurde. Die Buchhaltungsfirma führte auch die SOC 2 Typ 2-Prüfung bei Gemini durch, so Hussain.

Als Unternehmen, das sich auf Vorschriften konzentriert, legt Gemini großen Wert auf Konformität und Sicherheit, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen, wie Hussain erklärte.

Gemini hat vor einem Jahr eine Werbekampagne gestartet, in der einer der Slogans auf Bussen und Plakaten lautete: „Krypto braucht Regeln“.

Der Leiter der Risikoabteilung bei Gemini betonte die Bedeutung von Schutz und sagte: „Wenn die Sicherheit in dieser Branche falsch angepackt wird, führt das zu einem direkten Verlust von Kundengeldern“.

Umfassende Bewertung

Die SOC 2 Typ 2-Prüfung umfasst die Handels- und Investitionsplattform von Gemini sowie die Verwahrungsdienstleistungen der Börse, so Hussain. „Wir sind die einzige Kryptobörse und Depotbank, die dieses Maß an Sicherheit mit einer SOC 2 Typ 2-Prüfung nachweisen kann“, wie er betonte.

Darüber hinaus will Gemini in Zukunft jedes Jahr eine SOC 2 Typ 2-Bewertung durchführen, wie aus einer Erklärung von Gemini an Cointelegraph hervorgeht.

Anfang des Monats hat Gemini die Nakamoto, Ltd. gegründet, eine Versicherungsgesellschaft für ihren Krypto-Depotdienst.

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Stable Coin: Deloitte-Bericht zeigt ein halbes Dutzend Herausfordeungen für Libra auf

Das Libra-Projekt hat für viel Wirbel gesorgt. Ganze Zentralbanken sind aufgeschreckt bei dem Gedanken, dass ein globales Zahlungsnetzwerk eines privaten Unternehmens das ganze Währungssystem in Frage stellt. Deloitte, eines der vier großen Wirtschaftsprüfungsunternehmen weltweit, hat am 22. Januar einen Bericht zum Status Quo des Projekts veröffentlicht. Darin werden Möglichkeiten und Chancen ebenso wie Probleme und Risiken verhandelt. 

Eine Brücke zwischen alter und neuer Welt

Projekt Libra hat einen Nerv getroffen. Libra ist herangetreten mit dem Versprechen, ein globales Zahlungsnetzwerk aufzubauen, dass dem verkrusteten Zahlungssystem ins digitale Zeitalter verhilft. Darin liegt auch nach wie vor die große Chance des Libra-Projekts, denn

Trotz aller Fortschritte, scheint die bestehende Finanzinfrastruktur ein Hindernis in einem immer schneller werdenden globalen Ökosystem zu bleiben, in dem Informationen schneller reisen, die Arbeit zunehmend virtuell ist und geographische Grenzen verschwinden.

So ein Auszug aus dem Bericht. Doch das Projekt scheint trotzdem zu implodieren, da das Herzstück von Libra, die Libra Association, sich zusehends auflöst. Die Seilschaft der Association hat in Vergangenheit die Abgänge prominenter Teilnehmer wie Visa, Paypal, Mastercard, ebay und jüngst Vodafone verkraften müssen und steht aktuell auf wackligen Beinen. Um von dem Projekt zu retten, was zu retten ist, müsse sich die Association daher zunächst gestärkt formieren:

Die Libra-Association sollte mit kohärenter und dringender Entschlossenheit handeln, um dringende Probleme zu lösen, um die derzeitige Mitgliedschaft aufrechtzuerhalten und sie in Zukunft zu erweitern.

Ein regulatorisches Wespennest

Laut Deloitte besteht aber die größte Herausforderung für das Projekt darin, regulatorische Hürden zu beseitigen. Offene Fragen stellen sich insbesondere im Bereich Regulierung, Kriminalität, Gebühren, Verbraucherschutz und technologischer Umsetzung:

Wenn das Libra-Projekt das volle Ausmaß dessen erreichen soll, was seine Gründer sich erhoffen, dann könnte es einen potenziell transformierenden Einfluss auf das Bankwesen und die Ausgaben haben. All diese regulatorischen Risiken werden durch den globalen Charakter des Libra-Netzwerks und die sich ständig ändernden Rahmenbedingungen im Allgemeinen noch verschärft,

heißt es in dem Bericht. Libra sei in ein regulatorisches Vakuum gestoßen und müsse Antworten auf sich aufdrängende Fragen zur Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung beantworten:

Ein Mangel an standardisierten Richtlinien oder Durchsetzungsmöglichkeiten seitens der Libra Association zu AML/KYC oder anderen Vorschriften kann die Herausforderung nur noch verstärken.

Facebooks Achillesferse: Verbraucherschutz

Zudem muss sich die Association dem unliebsamen Thema des Verbraucherschutzes widmen, das insbesondere bei Mutterkonzern Facebook stiefmütterlich behandelt wird:

Damit das Libra-Projekt erfolgreich sein kann, müsste es die Akzeptanz der Verbraucher gewinnen und halten. Jegliche Risiken, die diese Verbraucherakzeptanz untergraben, können die langfristige Rentabilität des digitalen Libra-Projekts untergraben.

Eine weiteres Problem besteht in der unterschiedlichen Gesetzgebung des Steuerrechts der einzelnen Länder:

Ein Aspekt der regulatorischen Unsicherheit dreht sich um die Steuerpolitik. Insbesondere die Unsicherheit bezüglich der steuerlichen Auswirkungen auf die Endnutzer ist aufgrund der geographischen Lage und der Anwendungsfälle sehr unterschiedlich.

Die Libra Association steht sich zudem selbst im Wege. Da sich das Netzwerk aus Teilnehmern zusammensetzt, die verschiedene Interessen verfolgen, „können sie niemals wirklich als eine zentrale, von der Regierung kontrollierte Währungsbehörde fungieren“.

Abschließend hat der Deloitte-Bericht noch Sicherheitslücken in der technologischen Infrastruktur bemängelt. Fasst man die Ergebnisse schlussendlich zusammen, ergibt sich ein ganzer Korb an Herausforderungen für Libra. Obwohl die Association den Start des Libra-Coins ursprünglich für Anfang dieses Jahres datiert hat, „ist die Libra-Idee immer noch mehr abstrakt als greifbar“.

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Deloitte-Studie: Bedarf an Identitätsmanagement für die Welt von morgen

Eine digitale Wirtschaft ist von der Vernetzung digitaler Identitäten abhängig. Unternehmen müssen sich neuen Strukturen anpassen, indem sie dafür das Identitätsmanagement ausbauen. Deloitte, eines der vier größten Wirtschaftsprüfungsunternehmen weltweit, hat eine Umfrage durchgeführt, an der 2.500 Fachleute aus verschiedenen Branchen teilnahmen und aus der ein steigendes Bedürfnis der Unternehmen nach einheitlichen Identitätslösungen hervorgeht.

Unternehmen bauen Lösungen des Identitätsmanagements als Tool in ihre Verwaltungssysteme ein, um Nutzern zu ermöglichen, sich selbst zu identifizieren und Dritte mit der Verwaltung ihrer personenbezogenen Daten zu beauftragen. Laut Deloitte stellen insbesondere globale Datenschutzbestimmungen Herausforderungen im Compliance-Bereich dar, an die sich Unternehmen dabei anpassen müssen. Identität, Datenschutz und Compliance überschneiden sich zunehmend. Dahingehend sind Experten der Cybersicherheit gefordert, um Verbraucher zu sensibilisieren und gesetzliche Datenschutzverordnung der EU (GDPR), den California Consumer Privacy Act (CCPA) und die Empfehlungen des National Institute of Standards and Technology Cybersecurity Framework einzuhalten. Das Identitätsmanagement bündelt daher Technologie-, Cybersicherheits-, Rechts- und Unternehmensführer sämtlicher Interessengruppen.

Mangelndes Identitätsmanagement

Laut Deloitte müssen Unternehmen in ein Identitätsmanagement investieren, um Benutzerdaten zu verwalten und sich den Bedürfnissen der Verbraucher schnell anzupassen. Cybersicherheitsteams sollten sich folglich auf die Modernisierung älterer IT-Umgebungen spezialisieren. In der Umfrage antworteten 35,4 Prozent der Befragten, dass die Modernisierung von alten Systemen eine Herausforderung für Unternehmen ist, die Identitätsprogramme einsetzen. Fast 18 Prozent der Befragten gaben zudem an, dass mangelnde Finanzierung und Sponsoring eine Herausforderung darstellen. Viele Unternehmen verwenden demnach keine modernen Systeme, die API-basiert sind und eine einfache Integration neuer Anwendungen ermöglichen.

David Mapgaonkar, Leiter des Bereichs Cyber-Technologie, Medien und Telekommunikation bei Deloitte, teilte mit:

In einer digitalen Wirtschaft ist Identität ein Vertrauenspunkt, ein Sicherheitspotenzial und ein Index der Kundenzufriedenheit. Unternehmen sollten über Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Identitätsmanagement für Verbraucher und Unternehmen nachdenken, um zu verstehen, was sie tun können, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Aber es ist nicht einfach – es erfordert das Management von Beziehungen zu vielen Interessengruppen und die Ausrichtung auf Technologie und Finanzierung.

Unternehmen sind zögerlich beim Outsourcing

Laut Deloitte sind viele Unternehmen skeptisch hinsichtlich eines Outsourcing ihres Identitätsmanagements an Dritte. Dabei können Managed Services von Drittanbietern neueste Anwendungen integrieren, Automatisierungen beschleunigen und dadurch funktionale Identitätssysteme schaffen. Identity as a Service (IDaaS) stelle daher für viele Unternehmen eine Lösung dar, um die digitale Transformation ihrer Unternehmensstruktur voranzutreiben.

Mike Wyatt, Cyber Identity Solutions Leader Deloitte, kommentiert:

Ein integriertes Digital-Identity-Programm wird Unternehmen operative Effizienz bieten und die Benutzerfreundlichkeit verbessern, indem es die digitale Transformation unterstützt. Dazu müssen wir alle wissen, dass das, was wir teilen, was wir zugänglich machen und wen wir in unsere Systeme zulassen, geschützt ist. Ein integrierter Ansatz kann dazu beitragen, eine zukünftige Krise der digitalen Identität zu verhindern, indem er das Vertrauen der Verbraucher stärkt und sowohl die Privatsphäre als auch die Sicherheit gewährleistet.

Acht Kernkompetenzen für ein Identitätsmanagement

Mit neuen Technologien, einzuhaltenden Datenschutzbestimmungen und einer wachsenden Anzahl von zu verwaltenden Personen und Geräten werden die Schnittstellen für digitale Identitäten immer komplexer. Unternehmen begegnen dabei unterschiedlichen Herausforderungen im Bereich des Identitätsmanagements. Deloitte schlägt daher vor, dass alle Programme die folgenden Eigenschaften aufweisen sollten:

  • Sicher: Datenschutz und Compliance sollte gewährleistet sein
  • Flexibel: Es muss auf verschiedenen Plattformen gearbeitet werden
  • Agil: schnelle Anpassung an Endbenutzerbedürfnisse, IT-Anforderungen und neue Anwendungen
  • Skalierbar: Auffangen wandelnder Anforderungen von Unternehmen wie z. B. Verwaltung neuer Benutzer
  • Offen: Aufnahme vieler Arten von Benutzern, einschließlich Mitarbeitern, Verbraucher und Partner
  • Privat: Benutzer sollten die Kontrolle über ihre Informationen behalten
  • Reibungslos: Schaffung nahtloser Übergänge verschiedener Schnittstellen
  • Robust: Vermeidung von Betriebsunterbrechungen, Technologieausfälle oder Störungen und Bekämpfung von Cyber-Bedrohungen

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TruTrace: Partnerschaft mit Deloitte Blockchain-System für Cannabis-Tracking

Das Blockchain-Tracking-Startup TruTrace Technologies Inc. kooperierte mit der Big-Four-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte, um Cannabis mit Hilfe von Blockchain-Technologie zu verfolgen.

ProactiveInvestors berichtete am 4. September, dass TruTrace sein Produkt StrainSecure in Partnerschaft mit Deloitte auf den Markt bringen will. Berichten zufolge verwendet dieses System Blockchain-Technologie, um Cannabis vom Saatgut bis zum Verkauf zu verfolgen. Das soll sicherstellen, dass Kunden und Einzelhändler die Herkunft und den Verlauf des Produkts kennen.

Der TruTrace-CEO Robert Galarza sagte, dass das neue System der Cannabisbranche mehr Transparenz bringen werde.

Die Partnerschaft mit Deloitte soll dazu beitragen, dass das Produkt mehr Interessenvertreter erreicht. Das Unternehmen behauptet, 80 Prozent der Fortune-Liste der weltweit größten 500 Unternehmen über sein Netzwerk von Mitgliedern weltweit zu bedienen. 

Blockchain-Technologie für Cannabis-Lieferketten

Das ist nicht die erste Initiative, die dezentrale Ledger-Technologien in der Cannabisbranche einsetzen will. Wie Cointelegraph gestern berichtete, hat die an der Australian Securities Exchange notierte Firma Security Matters in den USA eine Patent für ein Blockchain-System zur sicheren Verwaltung der Cannabislieferkette angemeldet.

Im Juni hat sich die kanadische Apothekenkette Shoppers Drug Mart mit TruTrace zusammengeschlossen, um ein Pilotprogramm für die Cannabis-Lieferkette zu starten. Das Programm soll verschiedene medizinische Cannabissorten verfolgen und es Ärzten ermöglichen, effektivere Rezepte herauszugeben und bessere Informationen für klinische Studien zu medizinischem Marihuana zur Verfügung zu stellen.

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Deloitte enthüllt Blockchain-Präsentations-Tool

Nicht jeder ist in der Lage, sich die Funktionsabläufe einer Blockchain einfach vorzustellen. Um diese Technologie nun ein Stück verständlicher zu machen, lancierte der Wirtschaftsprüfungs- und Consulting-Konzern Deloitte am 19. August ein neues Präsentations-Tool. Wie Deloitte in der zugehörigen Pressemeldung ausführt, entwickelte das Unternehmen das Projekt mit dem Namen „Blockchain in a Box“ (BIAB) , um „greifbare Blockchain-Demonstrationen und -Experimente“ möglich zu machen.

Bei „Blockchain in a Box“ handelt es sich demgemäß um eine mobile Tech-Plattform, die blockchainbasierte Anwendungen hosten kann. Diese lassen sich per SD-Karte in das Gerät speisen. Zudem besteht auch die Möglichkeit der Integration an externe Services, wie etwa Daten-Clouds. Linda Pawczuk, Leiterin der Deloitte Consulting US Blockchain Group, verdeutlichte in ihrem Statement, dass die Plattform entwickelt wurde, um konkrete Anwendungsfälle der Blockchain-Technologie einsichtig zu machen:

Deloitte entwickelte diese Lösung auf der Grundlage des Kundeninteresses am Verständnis der Blockchain-Funktionen in Live-Interaktionen. Was oft an Blockchain missverstanden wird, ist, dass es sich um eine Gesamtlösung handelt – in Wirklichkeit ist es eine Technologiekomponente, die größere Geschäftsanwendungen und -ansätze ermöglicht. Unsere mobile Demonstration ist praktisch, taktisch und vor allem für den Kunden greifbar.

Deloitte stellte die Plattform bereits auf mehreren Konferenzen vor.

Deloitte an zahlreichen Blockchain-Projekten beteiligt

Das zu den Big Four der globalen Wirtschaftsprüfer gehörende Unternehmen ist auch selber an zahlreichen Blockchain-Projekten beteiligt. So ist Deloitte etwa Mitglied der Clinical Supply Blockchain Working Group. Die vom Pharmariesen Pfizer initiierte Gruppe möchte die Lieferketten im Pharmasektor effizienter gestalten, indem diese auf einer Blockchain erfasst werden. Ziel des Projekts ist es, den gesamten Prozess der Arzneimittellieferung vom Hersteller bis zum Patienten nachzuverfolgen.

Darüber hinaus zählt Deloitte neben Fidelity, Amazon und anderen zu den Unterstützern von CoLab. Das Tochterunternehmen von IDEO fungiert als Start-up-Inkubator. CoLab möchte neue Blockchain-Firmen auf vielfältige Arten unterstützen. Neben finanzieller Unterstützung sollen daher vor allem Workshops zu verschiedenen Themen angeboten werden.

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IDEO feat. Amazon, Deloitte & Fidelity: Ein neuer Inkubator

IDEO ist ein internationales und interdisziplinäres Unternehmen. Mit Standorten in San Francisco, New York, London, München, Singapur, Seoul und Tokio sind die Mitarbeiter weltweit am Puls der Zeit. Kein Wunder also, dass sich IDEO mit dem Tochterunternehmen CoLab in den Blockchain-Sektor einmischt. Die als Start-up-Studio bezeichnete neue Unternehmenssparte hat laut eines Blogposts einige Hochkaräter als Partner: Darunter Amazon, Deloitte und Fidelity. Auch die Blockchain-Riesen Ethereum Foundation und Stellar Foundation sitzen mit im Boot. Auch in Deutschland tauchten erst kürzlich mit der WerkBank und The Next Big Thing zwei ähnliche Projekte auf.

Mehr Autonomie

CoLab verspricht einiges: „Wir fangen mit den schwierigen Problemen Ihrer Organisation an und entwickeln einen Prototypen, der allen anderen Produkten auf dem Markt 12 Monate voraus ist.“ So lautet einer der Sätze des nur schwer greifbaren Unternehmens. Die vier großen Reiter ihres Internetauftritts lauten Circular Economy, Collaborative Cities, Dynamic Workforce und Open Financial Systems.

Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, scheint der Weg von diesen Schlagworten hin zur Blockchain nicht weit zu sein. Das Kerngeschäft von CoLab ist die Unterstützung von Blockchain-Start-ups. Ian Lee, Manager bei CoLab, will diesen jungen Unternehmen die Werkzeuge und finanziellen Mittel in die Hand geben. So soll indes die „Entwicklung, die Adaption und der Einfluss der Blockchain-Technologie“ vorangetrieben werden. Das Potential dieser Technologie sehe er in einem deutlich autonomeren Leben, besonders was „den Zugriff auf, den Besitz von und die Kontrolle über“ Identität und Geld angeht.

Noch ein Akzelerator?

Das Unternehmenskonzept erinnert an einen klassischen Akzelerator, also an einen Beschleuniger. Junge Unternehmen bekommen Fragen serviert, auf die sie erst im Laufe der Zeit stoßen würden. Die Hürde, Geld in die Hand zu nehmen, wird durch finanzielle Unterstützung abgebaut. Dieses Konzept wird jedoch nicht nur auf die Blockchain-Industrie ausgeweitet, sondern betrifft die gesamte Start-up-Kultur, meint Lee:

Im Vergleich zu traditionellen Start-up-Akzeleratoren bzw. -Inkubatoren, dröselt IDEO CoLabs Start-up-Studio dieses klassische Modell auf. So werden halb- und ganztägige Workshops von IDEO und dessen Partnern angeboten, die sich auf die sehr speziellen Aufgaben fokussieren. Um ein paar Schlagworte zu nennen: Produktbewertung, Design eines Markenzeichens, Mitarbeiterakquise, Endverbrauchertest oder Konfliktmanagement. Auf diese Weise können Unternehmer und Start-ups rasch die Hilfe bekommen, die sie brauchen, wenn es so weit ist. Und danach wieder ins Home Office gehen und an ihrem großartigen Unternehmen, ihrem Team und ihren Protokollen arbeiten.

Schmelztiegel für Experten

IDEO CoLab stellt also einen Schmelztiegel für Experten aus allen denkbaren Gebieten zusammen. Die Erfolge aus der Vergangenheit sprechen für sich. Zusammen mit Apple entwickelten sie die erste massen-taugliche Computermaus, mit Eli Lilly entstand der erste Insulin-Stift und mit Yello Strom der intelligente Stromzähler. Und auch das Start-up Alto Financial, das sich der Nutzerfreundlichkeit des Lightning Networks verschrieben hat, ist mehr als zufrieden mit der Arbeit von Start-up Studio:

Den Builder‘s Day-Workshop bei IDEO […] mitzunehmen, war eine Erfahrung, die mir die Augen geöffnet hat. Mein Verständnis für Produktdesign hat sich dadurch vertieft. Mit dem herausragenden Team von IDEO zusammen zu arbeiten, schaffte Klarheit und einen dauerhaften Wert, denn wir erschufen und verbesserten das Hauptprodukt von Alto Financial,

so Andrew Benson, Mitgründer des Unternehmens. Daneben gibt es auch Workshops für rechtliche Angelegenheiten, für Datenschutz, Workshops zusammen mit der Silicon Valley Bank und viele weitere mehr.

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Studie: Chinesische Unternehmen wollen Blockchain als „strategische Waffe“ nutzen

73% der chinesischen Unternehmen sehen die Blockchain-Technologie als einen der fünf wichtigsten strategischen Zukunftsfaktoren. Dies geht aus einer neuen Studie der Wirtschaftsberatung Deloitte hervor, die am 27. Juni publiziert wurde.   

Im Rahmen der Studie namens „Deloitte’s 2019 Global Blockchain Survey“ hat die Wirtschaftsberatung insgesamt 1.386 Unternehmen aus 11 verschiedenen Ländern befragt, darunter 200 Firmen aus China.  

Die Erhebungen wurden vom 8. Februar – 4. März 2019 durchgeführt, um herauszufinden, wie die Blockchain aktuell im internationalen Wirtschaftsgeschehen zu verordnen ist.

Coverage of Deloitte’s 2019 Global Blockchain Survey

Internationale Beteiligung an der „Global Blockchain Survery 2019“. Quelle: Deloitte

Laut Studie zeigen sich chinesische Unternehmen am zuversichtlichsten, was die Technologie angeht. So bewerten hier 73% die Blockchain als einen der fünf wichtigsten Zukunftsfaktoren. In den USA sind immerhin 56% der gleichen Ansicht.    

Dies sehen weltweit 53% aller Unternehmen ähnlich, denn erstmals rechnet eine Mehrheit der Blockchain einen solchen Stellenwert zu. Im Jahr 2018 waren es noch 10% weniger, wie die Studie anmerkt.

Paul Sin, der Deloitte Leiter für Blockchain-Forschung im asiatischen Raum, ordnet diese Zahlen ein und meint, dass China die Blockchain vielmehr strategisch einsetzen will als andere Nationen. Dazu erklärt er:

„In China werden Blockchain-Projekte oftmals von den Unternehmensführungen initiiert, die die Technologie eher als eine strategische Waffe sehen, anstatt als ein Werkzeug zur Steigerung der Produktivität.“

Obwohl China sich bisher strikt gegen Kryptowährungen positioniert hat, sowohl Initial Coin Offerings (ICOs) als auch Kryptobörsen sind hier seit 2017 verboten, befördert das Land intensiv die dazugehörige Blockchain-Technologie. Wie die Financial Times im März 2018 berichtet hatte, kommt der Großteil der internationalen Patentanmeldungen für diesen Bereich aus China.    

Dieser Trend scheint sich immer wieder aufs Neue zu bestätigen, so hatte eine Studie aus dem April 2019 ergeben, dass China auch bei der Anzahl der entwickelten Blockchain-Projekte führend ist. Allerdings scheint sich die politische Haltung gegenüber Kryptowährungen dadurch trotzdem nicht zu lockern, denn auch der chinesische Social-Media Konzern WeChat verbietet seit Mai 2019 Krypto-Transaktionen, um damit den gesetzlichen Anforderungen zu entsprechen.  

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Deloitte und drei irische Banken testen Datenmanagement auf der Ethereum-Blockchain

Drei irische Banken haben mit der Nutzung einer Mitarbeiterdatenlösung auf Blockchain-Basis begonnen, so eine gemeinsame Pressemitteilung vom 30. Mai.

Zusammen mit dem Institute of Banking (IoB), der Bank of Ireland, der AIB und der Ulster Bank arbeitet Deloitte an dem Werkzeug, mit welchem sich Mitarbeiterinformationen künfitg prüfen lassen sollen.

Das auf Ethereum basierende Tool wurde von Deloitte im eigenen EMEA Blockchain Lab entwickelt.

„Dies ist eine großartige Anwendung der Blockchain-Technologie auf einen wichtigen Bereich des Bankwesens. Wir freuen uns, das Institute of Banking und die an diesem Projekt beteiligten Banken zu unterstützen und freuen uns auf die Ergebnisse, die diese Initiative bringen wird“, kommentierte David Dalton, Leiter und Leiter der Finanzdienstleistungen bei Deloitte in der Pressemitteilung.

Die verteilte Datenbank wird eine Vielzahl von Prozessen der Personalverwaltung ermöglichen und befindet sich derzeit im Beta-Testmodus. Ein vollständiger Rollout wird bis Ende Sommer 2020 erwartet.

„Die neue Plattform stellt eine Premiere in der europäischen Finanzdienstleistungsbranche dar und wird die Überprüfung, Nachverfolgung, den direkten Zugang zu und die Verwaltung von regulatorischen und anderen Berufsbezeichnungen, Bildungsabschlüssen und Zeugnissen des lebenslangen Lernens unterstützen“, schreiben die Projektpartner.

Deloitte erweitert aktuell seine maßgeschneiderte Blockchain-Produktpalette. Im Februar schloss das Unternehmen ein Pilotprojekt ab, das sich auf die Anwendung der Technologie auf Lieferketten konzentriert. Im März berichtete Cointelegraph über zunehmendes Interesse an Blockchain-Technologie in Irland.

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