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Exklusiv-Umfrage: So stehen deutsche Banken zur Kryptoverwahrung

Die Kryptoverwahrung ist für deutsche Banken theoretisch möglich. Doch haben sie auch Interesse? Wir haben nachgehakt, wie es um den Status quo der deutschen Banken zum Thema Kryptoverwahrung steht. Insgesamt haben uns bisher 20 Institute geantwortet.

Konkret wollten wir Folgendes von den Banken oder Finanzdienstleistern wissen:

  1. Wurde im Jahr 2019 das Kryptoverwahrgeschäft für Dritte bereits angeboten?
  2. Ist geplant, das Kryptoverwahrgeschäft für Dritte im Jahr 2020 anzubieten?
  3. Wird diese Dienstleistung als uninteressant oder als relevant eingestuft?

Kryptoverwahrung: Das waren die Reaktionen

Auch wenn wir noch nicht alle Antworten erhalten haben, liefern die ersten 20 Reaktionen bereits ein aufschlussreiches Bild. Insgesamt sind die Rückmeldungen zur Kryptoverwahrung eher positiv. Keine der bisherigen Antwortenden stuften das Thema als irrelevant oder uninteressant ein. Das Thema Token Custody scheint sich inzwischen also so weit etabliert zu haben, dass sich kein Institut mehr traut, das Thema als unbedeutenden Trend zu betrachten. Besonders interessant ist, dass das Bild in der Bankenlandschaft keineswegs so homogen ist, wie man vielleicht annehmen mag. So arbeiten einige Institute bereits an der Kryptoverwahrung, andere hingegen hegen keinerlei Ambitionen.

Börse Stuttgart, Commerzbank Gruppe und BNP Paribas geben sich souverän

Wenig überraschend, auch wenn es sich nicht um eine Bank, sondern um eine Börse handelt, ist die Antwort der Börse Stuttgart. So schaffte es die Börse Stuttgart dank ihrer Ambitionen im Token-Handel immer wieder in die deutschen Krypto-Newssparten. Den großen Hoffnungen, die man auf die Börse Stuttgart legt, scheint die Börse geradlinig nachkommen zu wollen. So heißt es von Johannes Frevert (Börse Stuttgart):

In der Gruppe Börse Stuttgart übernimmt die eigens dafür gegründete Tochtergesellschaft Blocknox die treuhänderische Verwahrung von Kryptowährungen – seit Ende Januar 2019 für Nutzer der BISON-App sowie seit Ende September 2019 für Nutzer der Digital Exchange der Börse Stuttgart (BSDEX). Blocknox wird die Dienstleistung der Kryptoverwahrung auch 2020 weiterhin anbieten, die hierfür notwendige Erlaubnis der BaFin beantragen und auch zum Finanzdienstleister werden. Die Verwahrung ist nicht nur interessant, sondern ein integraler Bestandteil der durchgehenden Infrastruktur für digitale Assets, die die Gruppe Börse Stuttgart aufbaut.

Was die Blockchain-Technologie betrifft, zählt auch die Commerzbank Gruppe zu den aufgeschlosseneren Finanzinstituten der Bundesrepublik. Neben zahlreichen Blockchain-Pilotprojekten und der Tokenisierung von Buchgeld-Euros kann auch die Digitaleinheit der Commerzbank, der sogenannte Main Incubator, eine klare Bejahung der Token-Verwahrung aussprechen.

So antwortet Kathrin Mateoschus vom Main Incubator, dass die Kryptoverwahrung bereits 2019 angeboten wurde und auch 2020 weiter angeboten wird.

Die BNP Paribas hat ebenfalls die Relevanz der Token Custody erkannt und möchte bald schon aufschließen, wie Dirk-Michael Mitter seitens der BNP Paribas verlauten lässt:

Als marktführende Verwahrstelle für Investmentfonds und als weltweit agierender Global Custodian ist es unsere Aufgabe, die Kapitalanlagen unserer institutionellen Kunden, wie Asset Manager, Banken, Versicherungen, Unternehmen, Pensionskassen, Versorgungswerke und Family Offices, sicher zu verwahren. Hierbei passen wir unser Angebot stetig weiter an die Bedürfnisse unserer Kunden an, unter Berücksichtigung der gesetzlichen Anforderungen und mit Blick auf bereits erfolgte und kommende regulatorische Veränderungen. Zukünftig wird BNP Paribas Securities Services daher auch Lösungen anbieten für Kryptowerte als regulierte digitale Assets, insbesondere für Security Token, die auf einer Blockchain emittiert werden, und deren sichere Verwahrung für unsere Kunden ermöglichen.

Kryptoverwahrung: HSBC und Aareal Bank bringen sich in Stellung

Auch die beiden Großbanken HSBC und Aareal Bank scheinen sich langsam in Stellung zu bringen. Interessant ist die Unterscheidung, die die HSBC hinsichtlich der digitalen Assets trifft. So untersucht man aktuell, wie die Verwahrung von tokenisierten Wertpapieren regulatorisch konform abgebildet werden kann. Ein Verwahrgeschäft für Kryptowährungen ist weiterhin allerdings nicht angestrebt.

Etwas weniger konkret äußert sich demgegenüber Daniel Höfmann von der Aareal Bank:

In unserem konzerneigenen Innovation-Team haben wir bereits einen Proof of Concept durchgeführt, aus dem sich bereits vielversprechende Konzepte für die Praxis abgeleitet haben. In diesem Zusammenhang beobachten wir auch die Entwicklungen von Kryptoverwahrgeschäften. Derzeit gibt es im B2B-Umfeld, in dem wir aktiv sind, jedoch noch keine konkreten Kundenanforderungen zu Anwendungsszenarien. Das heißt aber nicht, dass sich das in Zukunft nicht ändern kann.

Was von den beiden Schwergewichten hinsichtlich Krypto-Dienstleistungen 2020 zu erwarten ist, muss man also noch abwarten. Im Blick sollte man die beiden Universalbanken auf jeden Fall haben.

Exklusive Privatbanken zeichnen gemischtes Bild beim Thema Kryptoverwahrung

Neben den großen Universalbanken, kann das Thema Kryptoverwahrung vor allem für Privatbanken mit vermögensverwaltendem Schwerpunkt interessant sein. Im Gegensatz zu den Bank-Konzernen können sie schneller auf neue Entwicklungen reagieren. So auch Julius Bär, die bereits im Februar 2019 ihre Partnerschaft mit der Schweizer SEBA Crypto AG bekanntgegeben hat. Über die SEBA kann damit auch Julius Bär ihren Kunden das Dienstleistungsgeschäft mit digitalen Assets anbieten.

Dass es sich dabei um eine Partnerschaft mit einem Schweizer Dienstleister handelt, verwundert wenig. In puncto Krypto-Regulierung und Offenheit ist die Schweiz zusammen mit dem Fürstentum Liechtenstein führend in Europa. Eine Privatbank, die in der Schweiz (Zürich) im Krypto-Verwahrgeschäft aktiv ist, ist beispielsweise die Falcon Bank. Im benachbarten Liechtenstein hat sich die Bank Frick wiederum einen Namen als Krypto-Bank gemacht. Deutschland kann also durchaus von seinen Nachbarn lernen.

Andere namhafte deutsche Privatbanken wie Donner & Reuschel oder die Berenberg Bank haben geäußert, dass es weder 2019 eine Kryptoverwahrung gab, noch dass eine für 2020 geplant sei.

Sparkassen und Volksbanken stehen am Seitenrand; Ausnahme bilden Landesbanken

Wenn es um Blockchain-Innovation außerhalb des Privatbankensektors geht, sind die Landesbanken BayernLB und LBBW durchaus nicht untätig. So hat die LBBW bereits mehrere Blockchain-Pilottests durchgeführt. Die BayernLB hatte Ende letzten Jahres mit einem Research Paper zu Bitcoin außerdem für Aufsehen gesorgt. So heißt es von der BayernLB:

Die BayernLB hat vor allem in ihrem Research Team eine hohe Kompetenz rund um die Kryptowährung Bitcoin und deren Bewertung aufgebaut. Kryptoverwahrgeschäft für Dritte haben wir bislang nicht angeboten – beobachten aber zusammen mit unserem Research Team aktuell die Entwicklungen rund um Kryptowährungen sehr aufmerksam.

Vonseiten der Sparkassen und Volksbanken haben sich die Kreissparkasse Köln, Hamburger Sparkasse oder Frankfurter Volksbank geäußert, keine konkreten Pläne für die zukünftige Verwahrung von digitalen Assets zu besitzen. Den einzelnen Instituten kann man dabei weniger einen Vorwurf machen. So wären hier vor allem die übergeordneten Verbände in der Pflicht, digitale Innovation voranzutreiben.

Regulatorisches Umfeld macht die Bankenumfrage besonders interessant

Während Verwahrer aus der Blockchain-Szene wie beispielsweise Finoa, solaris Digital Assets oder Plutoneo bereits 2019 Kryptoverwahrung betrieben haben und damit von einer Übergangsfrist profitieren, ist erst von wenigen traditionellen Finanzinstituten Aktivität in diesem Bereich bekannt.

Insbesondere durch die am 1. Januar in Kraft getretenen Krypto-Verwahrrichtlinien, die das Verwahrgeschäft lizenzpflichtig machen und unter die Aufsicht der BaFin stellen, ergibt sich die Frage, ob Banken entsprechende Vorbereitungen getroffen haben.

Unternehmen, die bereits 2019 die Verwahrung von digitalen Assets angeboten haben, profitieren 2020 von einer Übergangsfrist. Man spricht hier auch von dem sogenannten Grandfathering. Banken, die nun jedoch nachziehen wollen, müssen sich bei der Antragstellung gedulden.

Deutsche Bundesbank begrüßt Verwahrung von digitalen Assets

Vonseiten der Deutschen Bundesbank gibt man sich aufgeschlossen gegenüber der Kryptoverwahrung. Zwar hat die Bundesbank selbst kein Kryptoverwahrgeschäft, dennoch will man der Innovation keine Steine in den Weg legen, wie Susanne Kreutzer von der Deutschen Bundesbank mitteilt:

Aus Sicht der Bundesbank sind die Bestrebungen zur Tokenisierung von digitalen Vermögenswerten unter Nutzung der Blockchain-Technologie aufgrund der damit verbundenen Impulse für Innovation und Effizienz grundsätzlich zu begrüßen. Die Bundesbank wird die aktuellen Entwicklungen weiter eng begleiten. Richtschnur ihrer Bewertung wird dabei sein, dass die Sicherheit und Effizienz des Zahlungsverkehrs gewährleistet bleibt und auch die weiteren gesetzlichen Ziele, vorrangig die Geldwertstabilität sowie die Finanzstabilität, nicht kompromittiert werden. Als Zentralbank im Eurosystem hat die Bundesbank somit eine besondere Ausrichtung. Kryptoverwahrgeschäfte für Dritte wurden im Jahr 2019 nicht ausgeführt und sind auch für 2020 nicht geplant.

Dr. Sven Hildebrandt, Geschäftsführer der auf semiprofessionelle und professionelle Finanzmarktteilnehmer spezialisierten Blockchain-Beratung, gibt sich zuversichtlich:

Nachdem viele Teilnehmer des klassischen Finanzmarktes zu lange gewartet haben, ist nunmehr deutliche Bewegung zu erkennen – und das obwohl beispielsweise im Bereich Security-Token Standardisierung aber auch Anwendbarkeit immer noch viel zu tun ist. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren trifft man auf deutlich offenere Ohren. Auch unserem Portal, auf dem wir unter anderem das Management von RfP-Prozessen für die Auswahl von Banken im Hinblick auf den geeigneten Tech-Partner koordinieren, erlebt einen deutlichen Besucheranstieg – was aber natürlich auch mit der kürzlich veröffentlichten Studie zum Thema Kryptoverwahrer zusammenhängt. Mittlerweile hat fast jeder Finanzmarktteilnehmer zumindest auf strategischer Ebene verstanden, wie tiefgreifend der Wandel sein wird. Und endlich wird nicht mehr nur geredet, sondern wirklich auch gemacht.

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Norddeutsche EnergieWende 4.0: Blockchain-Energieplattform besteht Praxistests

Das Verbundprojekt Norddeutsche EnergieWende 4.0 (NEW 4.0) hat unter Beteiligung mehrerer Industrieunternehmen und Stromproduzenten eine Blockchain-Handelsplattform für erneuerbare Energie getestet. Dies meldete die für die Entwicklung der Blockchain-Plattform mitverantwortliche Ponton GmbH am 21. Januar.

Blockchain-Stromhandel mit Großabnehmern

Unter Realbedingungen seien verschiedene Anwendungsfälle erfolgreich getestet worden, wie “kurzfristige, auf individuellen Lieferintervallen basierende Flexibilitätsgeschäfte zwischen industriellen Großabnehmern wie TRIMET Aluminium SE, ArcelorMittal Hamburg GmbH und Aurubis AG”. Zur Bedeutung dieser Tests mit Großunternehmen schreibt Ponton:

“Diese Produzenten benötigen große Mengen an Energie für ihre Produktionsprozesse und bieten gelegentlich überschüssige Energie an, die sie kurzfristig verkaufen können. Die neue Energiehandelsplattform NEW 4.0 ermöglicht die Monetarisierung der Flexibilität durch den Verkauf von Strom an Verbraucher, die einen unerwarteten Bedarf an zusätzlicher Energie haben. Dies ermöglicht eine effizientere Nutzung von regionalen Flexibilitäten, die in industriellen Prozessen schlummern.”

Der über die Blockchain-Plattform gehandelte Strom für den Test wurde von mehreren Partnern bereitgestellt. Die Stadtwerke Norderstedt lieferten grünen Überschussstrom aus Windkraftanlagen an ihre Einzelhandelskunden und die Stadtwerke Flensburg stellte Strom aus einem Heizkraftwerk bereit.

Die von Ponton mit entwickelte Energieplattform nutzt nach Aussage des Unternehmens Pontons WRMHL Blockchain Framework, welches auf der Konsensus-Engine Tendermint Core basiert.

Weitere Pilottests für Stromhandel auf der Blockchain

Stromhandel per Blockchain wird bereits von mehreren Projekten getestet. Der Energieversorger Wien Energie testet in der österreichischen Hauptstadt bereits seit dem Sommer mit 100 Anwohnern den dezentralen Handel von selbst erzeugtem Solarstrom per Blockchain. In Deutschland führen die Stadtwerke von Tübingen und Eberbach Pilottests mit einem durch das Startup Stromdao bereitgestellten System durch. In einem in der österreichischen Steiermark können lokale Energiegemeinschaften in einem Praxistest den eigenen Solarstrom über ein Blockchain-System untereinander handeln.

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IOTA aktualisiert Whitepaper und Webseite für Coordicide

IOTA hat eine aktualisierte Version seines Coordicide-Whitepapers veröffentlicht, so ein offizieller Blogbeitrag vom 20. Januar. 

Fortschritte zum Coordicide

Die überarbeitete Version integriert Fortschritte in bestimmten Teilbereichen. Angaben zu Kernkomponenten bleiben im Vergleich zu der im Mai 2019 veröffentlichten ersten Version des Whitepapers unverändert. Ein von IOTA für das Whitepaper verwaltetes Repositorium auf der Codeplattform GitHub wurde öffentlich freigegeben und die Coordicide-Webseite dem aktuellen Stand angepasst.

Über die genauen Änderungen am Whitepaper schweigt sich IOTA aus. Wie ein direkter Vergleich zwischen mit der ersten Version zeigt, betreffen diese vor allem die Abschnitte zu GoShimmer, zum Reputationssystem MANA und den Fast Probabilistic Consensus-Mechanismus (FPC).

MANA soll den Tangle in Zukunft vor Spam-Attacken und anderen Angriffen durch Eigentumsnachweise schützen. Durch das Weitergeben von gültigen Transaktionen bekommen Nodes dafür einen MANA-Betrag gutgeschrieben. Die Höhe des sich temporär aufsummierenden MANA-Betrags eines Nodes soll dessen Vertrauenswürdigkeit ausdrücken. Da die MANA-Beträge aber wieder verfallen, ist dafür eine kontinuierliche Teilnahme nötig.

Der ebenfalls aktualisierte FPC-Mechanismus soll künftig die Grundlage des neuen IOTA-Konsensmechanismus werden. Unter Nutzung der sogenannten Byzantinischen Fehlertoleranz beeinträchtigt ein gewisser Anteil fehlerhaft operierender Netzwerk-Knoten nicht die Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems.

IOTA-Roadmap gibt die Richtung vor

Bis Ende des ersten Quartals will IOTA laut seiner Ende 2019 vorgestellten Roadmap einen Prototypen des GoShimmer-Nodes in Betrieb nehmen. Für das Ende des dritten Quartals stellt IOTA dann den Launch eines Alpha-Testnetzwerks in Aussicht. Im Dezember 2019 präsentierte IOTA zudem einen sogenannten Lightweight Note namens “Hornet” als Beta-Version.

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Blockchain-Anleihe: Restaurantkette L’Osteria sammelt 2,3 Mio. Euro ein

Die deutsche Restaurantkette L’Osteria hat über die Tokensierungs-Plattform Kapilendo mit einer tokenbasierten Anleihe 2,3 Mio. Euro eingesammelt, meldete der Finanzblog Bondguide am 16. Januar.

Anleihe-Token auf der Stellar-Blockchain

Die über 36 Monate Laufzeit mit einem Kupon von 6,25 Prozent Jahreszins mit quartalsweisen Zahlungen verzinsten Papiere wurden durch Kapilendo auf der StellarBlockchain emittiert. Für die Verwahrung stellt Kapilendo den Investoren ein kostenfreies digitales Schließfach zur Verfügung.

Das von L’Osteria angepeilte Finanzierungslimit von maximal 2,5 Millionen Euro wurde durch die Token-Emission fast erreicht. Durch das mit der Anleihe eingesammelte Geld will L’Osteria bis 2021 das Filialnetz weiter ausbauen und drei Restaurants in München-Pasing, Chemnitz und Lörrach eröffnen. 

Tokenbasierte Anleihen in Deutschland

Kapilendo hatte die Anleihe für L’Osteria Anfang Ende 2019 auf den Markt gebracht. Tokenbasierte Anleihen sind in Deutschland erst seit kurzer Zeit auf dem Markt. Den Startschuss hatte das durch Bitbond durchgeführte erste  deutsche Security Token Offering (STO) im Februar 2019 gemacht.

Mittlerweile sind in Deutschland mehrere STO-Plattformen wie Bitbond, Capinside oder Brickblock aktiv, mit denen Unternehmen Wertpapiere, Immobilien oder andere Vermögenswerte tokenisieren können.

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Bitbond und Klickown bringen tokenisierte Immobilienanleihe mit Mindestanlage von 10 Euro

Die Crowdinvesting-Plattform Klickown und die Tokenisierungs-Plattform Bitbond haben über eine gemeinsam aufgelegte BlockchainImmobilienanleihe ein historisches Haus tokenisiert, meldete die Immobilien Zeitung am 16. Januar.

Immobilienanlagen ab 10 Euro

Über die digitale Anleihe in Token-Form können Anleger in Kürze bereits ab 10 Euro in “ein denkmalgeschütztes Wohn- und Geschäftshaus in repräsentativer Lage in der Hansestadt Lüneburg” investieren, so der Anbieter. Klickown verspricht eine Rendite von 4 bis 7 Prozent pro Jahr auf das investierte Kapital, die aus Vermietung realisiert werden soll. Zinszahlungen sollen halbjährlich ausgezahlt werden.

Bei der Immobilie handelt es sich um das erste von Klickown realisierte Projekt. Eine Vorankündigung, ein Exposé eine Bildergalerie und eine kurze FAQ können bereits auf der Webseite des Anbieters eingesehen werden. In einem kurzen Werbefilm informiert Clickown über die Funktionsweise seiner Crowdinvesting-Plattform.

Immobilien auf der Blockchain

Der für die technische Umsetzung verantwortliche Partner Bitbond hatte im Februar letzten Jahres als erstes deutsches Unternehmen eine BaFin-Lizenz zur Ausgabe digitalisierter Wertpapiere auf der Blockchain erhalten. Bitbond emittierte beim ersten deutschen STO eine digitale Schuldverschreibung in Token-Form mit einer jährlichen Verzinsung von vier Prozent zur Eigenfinanzierung. Das erste auf Immobilien basierende Security Token Offerings (STO) Deutschlands durch die Fundament Group wurde im Juli 2019 von der BaFin zugelassen.

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Fundstrat-Prognose: IOTA wird IoT- Industriestandard und steigt auf 143 US-Dollar

Die Krypto-Analysten von Fundstrat Global Advisors erwarten, dass sich IOTA als globaler Standard für Zahlungen im Internet der Dinge (IoT) entwickeln und der Preis des MIOTA-Tokens auf 143 US-Dollar steigen wird. Ein am 16. Januar von Fundstrat veröffentlichter Artikel beschreibt den erwarteten Aufstieg von IOTA bis zum Jahr 2035.

Billionen-Wachstumsmarkt

Fundstrat basiert seine Prognose auf Daten aus einer Studie von McKinsey, die das Wachstumspotential des globalen IoT-Markts bis zum Jahr 2025 auf mehr als 17 Billionen US-Dollar schätzen. 40 Prozent davon sollen alleine auf die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation zwischen Geräten und Sensoren entfallen.

Der Wert des IOTA-Netzwerks könne bis zum Jahr 2035 bis auf 700 Milliarden US-Dollar wachsen. Nach einer starken Wachstumsphase bis 2025, in der sich IOTA als globaler Standard für IoT-Zahlungen etablieren werde, dürfte sich der Markt in den zehn folgenden Jahren stabilisieren, schreibt Fundstrat.

Der Siegeszug von IOTA soll durch die bereits aktuell bestehende vollumfängliche Unterstützung für Embedded Computing und IoT-Sensoren möglich werden. 

IOTAs IoT-Partnerschaften

Als Beispiele werden von Fundstrat dafür wichtige Kooperationen angeführt wie mit dem Halbleiterhersteller STMicroelectronics, Jaguar Land Rover, der EDAG-Gruppe und dem Smart-City-Projekt CityXChange.

STMicroelectronics unterstützt IOTA auf seinen von Drittherstellern verbauten IoT-Boards seit Juli 2019. Jaguar Land Rover arbeitet mit IOTA bei einem System zur Überwachung von Fahrzeugen zusammen. Die Edag Engineering Group entwickelte das auf IOTA-Zahlungen basierende autonome Konzeptauto CityBot. Das von der EU-Kommission geförderte CityXChange-Projekt erforscht unter Beteiligung von IOTA, wie Städte in der Zukunft aussehen könnten. 

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Besser spät als nie: 10 Wege, wie sich Banken der Blockchain-Technologie nähern können

Unternehmen geben sich viel Mühe, um in ihrer Außenwirkung innovativ zu wirken. Bei manchen Unternehmen sind die Image-Anstrengungen sogar größer als die tatsächlichen Bemühungen, wirklich innovativ zu sein. Besonders Banken stehen hier im Verdacht, oftmals weniger zu tun, als sie vorgeben. Es wäre falsch, nun alle Banken über einen Kamm zu scheren. Dennoch kann man guten Gewissens festhalten, dass im Branchendurchschnitt insgesamt zu wenig für die eigene Zukunftsfähigkeit getan wird.

Zwar ist die Blockchain-Technologie neben Künstlicher Intelligenz und Konsorten nur ein Technologie-Puzzlestück, dennoch ist sie so relevant, dass ein Ignorieren fahrlässig wäre. Man kann von keiner Bank erwarten, von heute auf morgen alles auf Blockchain-Infrastrukturen umzustellen – was zugegebenermaßen weder sinnvoll noch realistisch ist – sehr wohl aber, sich intensivst damit auseinanderzusetzen. Aus diesem Grund werden zehn mögliche Maßnahmen vorgestellt, wie Banken eine Blockchain-Annäherung vornehmen können.

1) Die Grundlage einer jeden Kundenbeziehung: Das Bankkonto

Es wäre schon ein Anfang, dass Banken auch Unternehmen ein Geschäftskonto anbieten, die einen Token Sale durchführen. Bislang gibt es nur wenige Banken, die sich bereit erklären, eine Geschäftsbeziehung mit einem Unternehmen einzugehen, das einen ICO durchführt.

2) Eigene Mitarbeiter schulen

Bankmitarbeiter, insbesondere diejenigen mit Kundenkontakt, sollten zumindest über Grundlagenwissen zu Krypto-Wrten verfügen, um souverän mit Kundenanfragen umzugehen. Genauso wie ein Vermögensberater bei einer Bank Kurse zu Investmentfonds belegen muss oder ein Leiter einer Bank einen sogenannten Bankenführerschein erlangt, braucht es auch zertifizierte Kurse zum Thema Blockchain und Token. Ein Mitarbeiter am Bankschalter sollte zumindest ungefähr wissen, was es mit Bitcoin oder Security Token auf sich hat, um keine Halbweisheiten an die Kunden weiterzugeben.

3) Die Verwahrung steht im Mittelpunkt einer jeden Geschäftsbeziehung

Der Verwahrung von Token nehmen sich erst ganz wenige Banken an. Token-Custody-Angebote stammen eher aus der Start-up-Szene als aus der traditionellen Bankenwelt. Dabei sollten Banken wissen, dass sich mit der Verwahrdienstleistung, insbesondere dem Wertpapierdepot, vielfältige Anschlussgeschäfte umsetzen lassen. Wer jetzt die Token Custody verschläft, läuft Gefahr, nicht mehr rechtzeitig an der zukünftigen Wertschöpfung zu partizipieren. Insbesondere in Deutschland, wo langsam regulatorische Klarheit durch die BaFin einkehrt, sollte man annehmen, dass die Banken bereits fertige Token-Verwahrlösungen in der Schublade liegen haben und nur noch pro forma letzte Feinheiten mit der BaFin klären. Dass dem so ist, lässt sich aktuell nicht erkennen.

4) Mittelstandsfinanzierung doch keine Bankensache?

Während sich 2019 viele Security-Token-Plattformen in Deutschland gebildet haben, um Unternehmen oder Immobilien zu tokenisieren, gibt es noch kein vergleichbares Service-Angebot von traditionellen Banken. Dabei hätten sie im Gegensatz zu Start-ups bereits eine belastbare Kundenbasis, Lizenzen und entsprechende Assets. Stattdessen sind es Banken-Challenger-Plattformen wie Kapilendo, die das Geschäft der Mittelstandsfinanzierung auf Tokenbasis übernehmen. Leider sind noch keine Konzepte aus den Firmenkundencentern und Wertpapierabteilungen der Banken bekannt, die den Business Case der Mittelstandsfinanzierung via Token aufgreifen. Nur weil STOs schlanker sind als IPOs, heißt das noch lange nicht, dass es keinen Bedarf für Mittelsmänner gibt.

5) Verbände und Genossenschaftsnetzwerke aktivieren

Dass Deutschland ein stabiles Bankensystem hat, liegt weniger an der Deutschen Bank oder Commerzbank, sondern an den Sparkassen und Volksbanken. Letztere stellen das finanzielle Rückgrat des Mittelstandes und sorgen für eine finanzielle Inklusion aller Gesellschaftsschichten. Die vielen einzelnen Kreditinstitute sind allerdings zu klein, um Innovation im Blockchain- oder KI-Bereich voranzutreiben. Entsprechend muss die Innovation von der höher gelegenen Ebene beziehungsweise Verbandsebene kommen.

Anstatt die ohnehin dezentrale Struktur zu nutzen und in neue Infrastrukturen zu investieren, hüllen sich die Sparkassen und Volksbanken in Schweigen. Wenn überhaupt, dann kommen Impulse von den Landesbanken wie der Landesbank Baden-Württemberg, die Smart-Contract-Pilottests durchführt oder Studien zu Bitcoin herausgibt. Man muss nicht zweistellige Millionenbeträge wie im R3-Konsortium verpulvern, um die Distributed-Ledger-Technologie und Token-Anwendungsfälle weiter zu erforschen. Der Appell lautet also: Den Zusammenschluss auf Verbandsebene suchen, um Digitalisierung ernsthaft anzugehen, anstatt sich damit zu rühmen, dass man das physische Sparbuch abschafft respektive digitalisiert.

6) Regulierte Produkte für das klassische Wertpapierdepot schaffen

Viele Kunden schrecken vor dem Kauf von Token und der Erstellung einer Wallet zurück, würden aber trotzdem gerne in Bitcoin & Co. investieren. Anstatt vielfältige und kundenfreundliche Anlageprodukte anzubieten, gibt es bislang erst wenige Finanzprodukte mit Krypto-Basiswert, die Anleger in ihr klassisches Wertpapierdepot buchen können. Laut der Frankfurter Zertifikatsbörse waren allerdings nicht Gold- oder DAX-, sondern Bitcoin-Zertifikate das beliebteste Anlageprodukt der Börse. Es besteht also eine Nachfrage nach Krypto-Werten, die Banken für sich nutzen können.

7) Bitcoin am Geldautomaten

Banken könnten ihre Geldautomaten um Auszahlungs- und Einzahlungsfunktionen für Kryptowährungen erweitern. Genauso wie die Schweizer Bahn ihre Ticketautomaten vor einiger Zeit zu Bitcoin-Automaten hat werden lassen, könnten Banken auf ihre bisherige Infrastruktur zurückgreifen und zusätzliche Einnahmen durch die Handelsspanne oder sonstige Gebühren verbuchen.

8) Der Blick über den Tellerrand

Man muss das Rad nicht immer neu erfinden, oft genügt ein Blick in die USA oder nach Asien, um zu sehen, wohin die Reise geht. So kritisch JPMorgan CEO Jamie Dimon gegenüber Bitcoin steht, zählt JPMorgan zu den innovativsten Großbanken im Blockchain-Umfeld. Sei es die eigene Blockchain Quorum oder der JPM Coin. Der amerikanischen Investmentbank kann man nicht den Vorwurf machen, nur am Seitenrand zu stehen. Gerade Banken mit einem stark regionalen Bezug sollten sich verstärkt internationale Blockchain-Projekte von Finanzinstituten ansehen, um selbst Krypto-Innovationen anzustoßen.

9) Den digitalen Zentralbankwährungen Vorschub leisten

Auch wenn es noch etwas dauern kann, bis die Europäische Zentralbank (EZB) eine digitale Version des Euros herausgibt, können bereits heute Buchgeld-Euros tokenisiert werden. Die Commerzbank hatte dies bereits in der Vergangenheit getestet. Gerade für die zukünftige Industrie werden Machine-to-Machine-Payments – zum Beispiel bei Autos oder Drohnen – eine gewichtige Rolle einnehmen. Auch wenn wir hier noch am Anfang stehen, wäre es lobenswert, wenn sich deutsche Banken ganz vorne positionieren und somit indirekt den Druck auf die EZB erhöhen, an einer digitalen Version des Euros zu arbeiten.

10) Wertpapierabwicklung über Distributed-Ledger-Strukturen

Einige Banken testen bereits, wie Smart Contracts die Wertpapierabwicklung effizienter gestalten können. Der höhere Grad an automatisierter Wertpapierabwicklung und Verbuchung kann zukünftig Zeit und Kosten sparen. Insbesondere im Zuge der massiven Kosteneinsparungen, wie wir sie bei praktisch allen deutschen Banken sehen, ist eine Investition in DLT-Strukturen eine Investition in die Zukunft. Schließlich ist die bestehende IT-Infrastruktur der Banken vollkommen veraltet und fehleranfällig.

Ist das schon alles?

Natürlich gibt es noch mehr Aspekte und Maßnahmen, bei denen Blockchain und Token eine gewichtige Rolle im Bankensektor einnehmen können. Es geht nicht darum, mit einer perfekten Lösung um die Ecke zu kommen, sondern die Initiative zu ergreifen und sich auf den Strukturwandel in der Finanzbranche einzustellen. Die Behauptung, dass man ja gerne würde, aber die Regulatorik es nicht zulässt, innovativ und digital zu sein, darf nicht als Ausrede missbraucht werden. Wer die Zukunftstechnologien wie die Blockchain beherrscht und zu nutzen weiß, hat eine Chance zu überleben, alle anderen müssen das Feld räumen. Insbesondere bei unseren Sparkassen und Volksbanken wäre dies sehr bedauerlich.

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Berliner Krypto-Verwahrer Finoa bekommt Millionen-Geldspritze durch neue Investoren

Der in Berlin ansässige Krypto-Verwahrer Finoa hat bei einer Seed-Finanzierungsrunde frisches Kapital in Millionenhöhe erhalten. Dies teilte das Unternehmen in einer am 7. Januar veröffentlichten Pressemitteilung mit.

Zu den neuen Anteilseignern bei Finoa gehören die Investoren Venture Stars, Coparion und Signature Ventures. Wie Finoa in der Pressemitteilung schreibt, soll mit Hilfe der Finanzspritze das Geschäftsmodell ausgebaut werden. Man wolle sich in Europa als Anbieter von Krypto-Verwahrlösungen etablieren.

Fokus auf institutionelle Investoren

Finoa bietet auf institutionelle Kunden zugeschnittene Lösungen für digitale Vermögenswerte. Dazu gehören eine Krypto-Verwahrlösung, Brokerage sowie Lending-, Staking- und Investment-Services für Crypto Assets.

In Deutschland gelten für Krypto-Verwahrer wie Finoa seit einer durch den Bundestag 2019 verabschiedeten Gesetzesänderung inzwischen strengere Regeln. Unternehmen, die Verwahr-Dienste für die seit dem 1. Januar als Kryptowerte regulierten Vermögenswerte anbieten, benötigen künftig eine BaFin-Lizenz. Anbieter wie Krypto-Börsen, Wallet-Anbieter und andere Custodians haben dadurch zusätzliche Pflichten, profitieren aber gleichzeitig von mehr Rechtssicherheit.

Bereits in Deutschland aktiven Krypto-Verwahrern wie Finoa räumt der Gesetzgeber eine Übergangsfrist bis zum 30.11.2020 ein. Erst danach müssen diese eine BaFin-Lizenz vorweisen.

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Krypto-Bankdienst Bitwala startet Handel mit Ethereum

Der deutsche Krypto-Banking-Anbieter Bitwala bietet seinen Kunden mit Kryptowährungs-Girokonten neben dem Handel von Bitcoin jetzt auch Ethereum als Alternative an, so Bitwala in einer mit Cointelegraph geteilten Pressemitteilung.

Neue Handelsoption für Kunden aus 31 Ländern

Die neue Handelsoption steht laut Bitwala allen Kunden aus 31 Ländern der Krypto-Bankdienstes zur Verfügung. Zur genauen Funktionsweise der ab sofort von Bitwala angebotenen Ethereum-Wallet schreibt das Unternehmen:

“Wenn Kunden eine Ethereum-Wallet einrichten, wird ein kryptographischer Schlüssel in einem spezifischen Smartphone-Sicherheitsmodul (hardwarebasierter Schlüsselmanager) generiert und gespeichert. Auf dieses kann nur von der mobilen Bitwala-App zugegriffen werden, und auch nur wenn das Telefon entsperrt ist. Jede Transaktion erfordert eine Bestätigung durch den Schlüssel des Geräts sowie durch den Benutzer per PIN, Gesichtserkennung oder Fingerabdruck, so dass niemand sonst auf die Ether-Bestände zugreifen kann – auch nicht das Bitwala-Team.”

Laut Bitwala sind die Ethereum-Bestände der Kunden über ein nur durch die Kunden erreichbares Wallet-Backup gesichert. Als Hardware für die Nutzung der neuen Ethereum-Wallets unterstützt Bitwala nach eigenen Angaben iPhones ab Version 5 mit Secure Enclave, Touch ID oder Face ID oder Android-Geräte mit SDK Level 23+ und Secure Element oder Strongbox und mit Fingerabdruck-Scanner.

Krypto-Banking per App

Bitwala veröffentlichte die erste Version seiner Banking-App für iOS und Android Ende August 2019. Neukunden können sich über eine dort eingebaute Video-Identifizierungsfunktion darin verifizieren lassen und direkt ein deutsches Bankkonto mit integrierten Krypto-Wallets eröffnen.

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Weltgrößte Mining-Anlage in Texas: Northern Bitcoin lässt japanische Kunden Bitcoins schürfen

Der am Frankfurter Xetra-Börsenmarkt gelistete Kryptomining-Anbieter Northern Bitcoin hat zwei japanische Kunden für die in den USA weltgrößte Mining-Farm gewinnen können, meldete der Finanznachrichtendienst Bloomberg am 7. Januar.

Japanische Investoren kaufen Mining-Kapazität

Der japanische Finanzinvestor SBI Holdings und der japanische Internetdienstleister GMO Internet haben demnach eine Vereinbarung mit Northern Bitcoin zum Kauf von Mining-Kapazität geschlossen. Die von der Unternehmenstochter Whinstone im US-Bundesstaat entstehende Mining-Anlage soll bereits in den kommenden Monaten mit dem Mining von Token im Auftrag für die japanischen Partner beginnen.

Unter Verweis auf nicht näher genannte informierte Personen schreibt Bloomberg, will Northern Bitcoin mit dem Auftragsgeschäft das Interesse weiterer Investoren mit Krypto-Bezug gewinnen. Northern Bitcoin habe sein Geschäftsmodell mittlerweile weg vom Mining für eigene Zwecke hin zu einem von Preisbewegungen geschützten Leasing-Modell weiterentwickelt.

Northern Bitcoin will an die Weltspitze

Mit der im November bekannt gegebenen Fusion mit dem US-Mining-Betreiber Whinstone hatte Northern Bitcoin den noch im Entstehen befindlichen Mining-Park in Texas erworben. Das börsengelistete Unternehmen will sich nach eigener Aussage an der Weltspitze im Bereich Bitcoin-Mining platzieren. 

Der für das Bitcoin-Mining benötigte Rechenaufwand in Form der sogenannten Hash-Rate ist Anfang des Jahres auf ein neues Rekordhoch geklettert.

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