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Regulierungs-ECHO: Wann kommt der digitale Euro?

Während der weltweite Wettlauf auf digitale Zentralbankwährungen längst entbrannt ist, schien es lange Zeit so, als sehe Europa tatenlos zu. Ein digitaler Euro wurde von Beobachtern wie Entscheidern lange als ferne Zukunftsvision abgetan. Derweil die Welt fleißig an CBDCs bastelt, wird dieser Tage auch der Ruf nach einem digitalen Pendant für die Eurozone immer lauter.

Digitaler Euro? Finnland trifft vorsichtige Aussage

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird Mitte des kommenden Jahres entscheiden, ob sie einen E-Euro ausgeben wird oder nicht. Derweil ist sich Olli Rehn, Gouverneur der Zentralbank Finnlands, schon sicher: Seiner Einschätzung nach werde der digitale Euro noch in diesem Jahrzehnt erscheinen. Wichtig sei dabei jedoch, dass „[der digitale Euro] kein Ersatz für Bargeld sein wird, sondern eine Ergänzung“, so der Zentralbanker gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Ob der digitale Euro Gestalt annimmt, wird jedoch auch von der Haltung von Bürgern und Unternehmen abhängen – diese holt sich die EZB in einer zur Stunde laufenden Umfrage ein.

CBDC in Europa – Deutsche Bundesbank diskutiert digitalen Euro

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Und auch hierzulande brodelt die Debatte. Sich anpassen, um glücklich zu bleiben – so hat Burkhard Balz Konfuzius zitiert, um die Überlegungen für eine mögliche digitale Zentralbankwährung in der Eurozone zu rechtfertigen. Das Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank sieht gerade in Pandemiezeiten die EZB in der Pflicht, auf die Trends der Zeit einzugehen. Entscheidend für die künftige Einführung eines digitalen Euros sei dabei jedoch, zuvor wegweisende Fragen, Risiken und Fallstricke aus dem Weg zu räumen. Bei einer Sache ist sich der Bundesbanker dabei sicher: Am Ende sei die Einführung einer europäischen CBDC vor allem eine politische, nicht aber eine rein geldwirtschaftliche Entscheidung.

BIZ-Innovationschef Benoît Cœuré lobt Potential von CBDCs

Ein weiteres Signal dafür, dass die Eurozone bald eine eigene Digitalwährung bekommen könnte, stammt vom ehemaligen EZB-Gouverneur Benoît Cœuré. Der Franzose hat mittlerweile als Innovationschef bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), der „Zentralbank der Zentralbanken“ angeheuert. In einem Gastbeitrag für das Krypto-Nachrichtenortal Coindesk lobte Cœuré in der vergangenen Woche das breite Potential von CBDCs. Dabei schreibt er, digitale Zentralbankwährungen könnten „die Zahlungsvielfalt fördern, dazu beizutragen, dass grenzüberschreitende Zahlungen schneller und billiger werden, für finanzielle Inklusion sorgen und in Krisenzeiten, wie bei der aktuellen COVID-19-Pandemie, sogar Steuerüberweisungen erleichtern.” Cœurés Worte dürften nicht ungehört verhallen. Er gilt nicht nur als ausgemachter Digitalexperte, sondern wird zudem als künftiger Notenbankchef Frankreichs gehandelt.

Mit digitalem Euro für finanzielle Unabhängigkeit in Europa

Angesichts solcher Visionen ist sich auch die Denkfabrik European Council on Foreign Relations (ECFR) des Potentials digitaler Währungen sicher. Laut den Politikexperten könnte ein digitaler Euro künftig vor allem helfen, die Eurozone wirtschaftlich unabhängiger vom US-Finanzsystem zu machen. In ihren jüngst veröffentlichen Vorschlägen zum „Schutz Europas gegen Zwangsmaßnahmen“ geben sich die Berater überzeugt: Dabei könnte „ein digitaler Euro die Souveränität Europas im Punkt Zahlungsinfrastruktur steigern und dadurch die Abhängigkeit von ausländischen Zahlungsnetzwerken verringern.“ Europa wiederum könnte unter anderem Handelssanktionen trotzen. Realistisch sei eine zeitnahe Herausgabe des digitalen Euros jedoch nicht. Deshalb gelte es, dafür kurzfristig Privatanbieter mit ins Boot zu holen.

Russische Zentralbank will mit digitalem Rubel Sanktionen aushebeln

In ein ähnliches Horn stößt derweil die russische Regierung. Zuletzt sah man sich in Moskau in Reaktion auf die mutmaßliche Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny oder den Hacker-Angriff auf den deutschen Bundestag mit einer Vielzahl möglicher Sanktionen konfrontiert. Da scheint der Regierung das eingestaubte Projekt des Krypto-Rubels gerade richtig zu kommen. Im Gespräch mit der Zeitung Izvestiadeutete ein Vertreter der russischen Notenbank nun an, ein digitaler Rubel könnte Russland nicht helfen, unabhängiger vom US-Dollar zu werden. Zudem könnte die CBDC Risiken internationaler Sanktionen abfedern.

Sand Dollar: Bahamas lancieren digitale Staatswährung (CBDC)

Im Schatten der Weltwirtschaft feierten die Bahamas indes mit dem Sand Dollar die Weltpremiere ihrer eigenen digitalen Zentralbankwährung. Seit dem 20. Oktober ist die CBDC für alle 393.000 Einwohner der karibischen Inselgruppe verfügbar. Diese ist nun der erste Staat, der offiziell und umfassend mit der Herausgabe einer CBDC begonnen hat – noch vor China. Ausgemachtes Ziel der Währung soll es nun vor allem sein, der Bevölkerung auch in Krisenzeiten Zugang zu Finanzdienstleistungen zu schaffen.

Kollaboration: Hongkong geht mit Chinas CBDC auf Tuchfühlung

Der digitale Yuan Chinas als weltweiter Vorreiter von CBDCs sorgt derweil nicht nur für Nachahmer, sondern er hat auch immer mehr Nutzer. Wie die Finanzbehörden der offiziell autonomen Stadtverwaltung jüngst bekanntgaben, will auch Hong Kong sich dem Reich der Mitte weiter annähern und künftig die chinesische Zentralbankwährung nutzen. Dabei könnte der digitale Yuan vor allem bei grenzüberschreitenden Zahlungen zum Einsatz kommen, erklärt Hong Kongs Finanzminister Christopher Hui in einer Presserklärung. So könne die „gemeinsame Verbindung“ weiter ausgebaut werden. Auf diese werden große Teile der China-kritischen Bürger Hong Kongs derzeit wohl lieber verzichten.

Reisen trotz Corona: China setzt bei Grenzkontrollen auf Blockchain-Technologie

Dass das Reisen dieser Tage alles andere als eine Selbstverständigkeit ist, stellen alle jene fest, die zur Stunde ihren Sommerurlaub nachholen wollen. Doch nicht nur in Europa, überall auf der Welt werden Reisemöglichkeiten derzeit rigoros eingeschränkt. China hat nun bekanntgegeben, dass Reisen zwischen Macao und dem Festland wieder möglich sind. Unterstützend wirke dabei die Blockchain-Technologie, die für die Verifizierung von Gesundheitsdaten Verwendung findet.

Schweiz: Neue Gesetzgebung greift Krypto-Branche unter die Arme

Derweil tut die Schweiz viel, um sich weiter als sicherer Hafen für Blockchain– und Krypto-Unternehmen zu positionieren. Das Eidgenössische Finanzdepartement will seine bereits bestehenden Krypto-Gesetze nachbessern und hierzu nun Branchenunternehmen konsultieren. Hand in Hand sollen so die lokalen Geschäftsbedingungen weiter verbessert werden.

Aktenzeichen QQAAZZ: Europol gelingt Schlag gegen Krypto-Geldwäsche-Ring

Abseits der Krypto-Adaption gehen die weltweiten Ermittlungsbehörden weiter entschieden gegen den Missbrauch von Digitalwährungen vor. Dabei ist der europäischen Polizeibehörde Europol nun der nächste Coup gelungen. Im Zentrum der Ermittlungen stand dabei der international agierende Geldwäschering QQAAZZ. Bei ihren weltweiten Razzien konnten die Ermittler nun zahlreiche Verdächtige dingfest machen. Ihnen wird Geldwäsche im großen Stil unter anderem mithilfe von Kryptowährungen vorgeworfen.

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EZB startet Umfrage zum digitalen Euro – ist Bargeld bald Geschichte?

Auf dem Weg zum digitalen Euro wendet sich die EZB nun an die Öffentlichkeit. Auf ihrer Webseite befragt sie Bürger und Unternehmen, wie und ob sie digitale Euros nutzen würden.

Lange Zeit hat die Europäische Zentralbank (EZB) Kryptowährungen wie Bitcoin kritisiert. Doch weil andere Notenbanken verstärkt digitale Staatswährungen Währungen (Central Bank Digital Currency, CBDC) erforschen, sieht sich die EZB zunehmend unter Zugzwang. Am 12. Oktober hat die europäische Notenbank ein Konsultationsverfahren zur Vorbereitung auf einen digitalen Euro gestartet.

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Unter der Überschrift „Digitaler Euro: Ihre Meinung interessiert“ lädt die EZB auf ihrer Website Interessierte ein, an einer Befragung teilzunehmen. Diese richtet sich einerseits an Bürger und Unternehmen; doch auch Vertretern aus Wissenschaft, dem Finanzsektor sowie Behördenmitarbeitern wird auf den Puls gefühlt. Sie sollen angeben, wie und ob sie die Digitalwährung nutzen würden und welche Vor- und Nachteile dadurch entstehen könnten.

EZB-Befragung folgt auf CBDC-Bericht

Die Befragung folgt auf den bereits am 2. Oktober veröffentlichten Bericht über den Digitalen Euro, der von einer Taskforce um EZB-Direktor Fabio Panetta erarbeitet wurde. Demnach soll eine solche elektronische Form von Zentralbankgeld von der breiten Bevölkerung genutzt werden, ähnlich wie Bargeld, nur in digitaler Form. Die Währungshüter versicherten aber, ein digitaler Euro wäre eine Ergänzung zum Bargeld – kein Ersatz: „In jedem Fall wird das Eurosystem auch weiterhin Bargeld ausgeben,“ betont die Notenbank. Solange die Nachfrage nach Bargeld groß genug sei, werde es auch weiterhin den harten Taler geben.

Diesem Entschluss liegt eine plausible Entscheidung zugrunde. Der Euro soll laut EZB-Präsidentin Christine Lagarde „fit für das digitale Zeitalter“ werden. Denn „die Menschen in Europa bezahlen, sparen und investieren immer häufiger auf elektronischem Weg. Unsere Aufgabe ist es, das Vertrauen in unsere Währung zu sichern“. Die europäischen Währungshüter wollen somit „gerüstet“ sein, einen digitalen Euro bereitzustellen, falls es Bedarf dafür gebe.

EZB spürt Innovationsdruck

Ferner entwickeln US-Konzerne wie beispielsweise Facebook mit Libra längst eigens digitale Währungen. Aber im Gegensatz zu privatwirtschaftlichen Initiativen stünde ein digitaler Euro unter der Aufsicht der Zentralbank. Auch die CBDCs der chinesischen Zentralbank (PBoC) und die Zentralbank von Schweden stehen seit geraumer Zeit in den Startlöchern – erstere ist bereits vereinzelt im Einsatz. Hier möchte der EZB-Rat wohl den Anschluss und den Einfluss nicht verlieren.

So begründet die EZB ihr verstärktes CBDC-Interesse unter anderem damit, dass der digitale Euro die Digitalisierung und Unabhängigkeit Europas voranbringen würde.

Folglich biete sich an, einen solchen digitalen, programmierbaren Euro basierend auf einer Distributed-Ledger-Technologie (DLT) respektive Blockchain–Technologie zu entwickeln. Dadurch könnten folgenden Vorteile realisiert werden:

  • Programmierbarkeit von Geldflüssen durch Smart Contracts: Dies ermöglicht automatisierte Prozesse und Finanzdienstleistungen (Zinszahlungen, Darlehen, Treuhandkonten, Leasing, und Factoring).
  • Interoperabilität (über verschiedene Ökosysteme hinweg)
  • Machine-to-Machine Payments: Transaktionen von Maschinen und Geräten, zum Beispiel aus dem Bereich des Internet of Things (IoT) werden möglich
  •  Grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr: Durchführung weltweiter Zahlungen innerhalb von Sekunden.

Corona befeuert bargeldloses Zahlen

Durch die Corona-Pandemie hat sich der Trend zum digitalen Bezahlen in Deutschland und im Euroraum verstärkt. Doch auch vorher haben Europäer bereits in großem Umfang digital bezahlt: 98 Milliarden Zahlungen im Gesamtwert von gut 162 Billionen Euro in 19 EU-Staaten wurden 2019 nach EZB-Angaben bargeldlos abgewickelt. Das waren 8,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Bequemlichkeit statt Privatsphäre

Da die Zentralbank über den digitalen Euro jede Transaktion nachvollziehen kann, beäugen Datenschützer das Vorhaben kritisch. Sie verlangen, dass die Privatsphäre ähnlich dem Bargeld geschützt wird. Mit Blick auf den digitalen Euro ist es allerdings wenig überraschend, dass sich die europäischen Währungshüter gegen anonymes Zentralbankgeld und Stable Coins aussprechen. Ihre Aufgabe ist es schließlich, das Geldmonopol des Staates durchzusetzen. In anderen Worten: die Kontrolle zu behalten.

Zumindest reagierte die EZB auf den Vorwurf, indem sie anonyme Käufe bis zu einem gewissen Geldbetrag ermöglichen will.

Noch kein offizieller Beschluss

Mit Blick auf den digitalen Euro stehen noch viele Grundsatzfragen offen. Bislang hat der EZB-Rat noch keinen offiziellen Beschluss gefasst, ob ein digitaler Euro eingeführt werden soll oder nicht. Bis etwa Mitte 2021 will die EZB entscheiden, ob ein entsprechendes Projekt wirklich umgesetzt wird.

Doch EZB-Präsidentin Christine Lagarde vermittelt den Eindruck, dass es ihr Ernst ist mit dem Projekt. Europas Notenbank möchte wohl nicht zu spät kommen. Denn auch die EZB weiß: Wenn sie jetzt eine wichtige technische Entwicklung verschläft, wäre das sicher ein Nachteil für die internationale Bedeutung des Euros und den gesamten europäischen Wirtschaftsraum.

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#987 Neues Geldsystem durch Hintertür, Google Cloud EOS Block Producer & Trons DeFi-Strategie

Hey Informanten,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 987. Im heutigen Video geht’s um folgende Themen: Neues Geldsystem durch die Hintertür, Google Cloud wird Block Producer bei EOS & Trons DeFi-Pläne – Justin Sun will einfach Ethereum kopieren.

1.) Digitaler Euro in Vorbereitung?
https://www.mmnews.de/wirtschaft/152432-digitaler-euro-in-vorbereitung

2.) Google Cloud wird Block Producer bei EOS
https://www.btc-echo.de/google-cloud-wird-block-producer-bei-eos/

3.) Trons DeFi-Pläne: Justin Sun will einfach Ethereum kopieren
https://coincierge.de/2020/justin-sun-verkuendet-trons-defi-plaene-er-will-einfach-ethereum-kopieren/

Telegram Kanal: https://t.me/bitcoininformant
LBRY.tv: https://lbry.tv/$/invite/@bitcoininformant:e
Steemit: https://steemit.com/@denniskoray
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Top 10 Kryptowährungen am 08.10.20 um 9:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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EZB-Präsidentin: Digitaler Euro wird Bargeld nicht ersetzen

Eine digitale Währung, die in der Europäischen Union herausgegeben wird, darf Fiat nicht vollständig ersetzen, so die Präsidentin der Europäischen Zentralbank Christine Lagarde.

Bei einer Online-Sitzung der Deutsch-Französischen Parlamentarischen Versammlung am 21. September erklärte Lagarde, die Bank untersuche „die Vorteile, Risiken und operationellen Herausforderungen“ einer europäischen digitalen Zentralbankwährung. Aber Fiat-Währung werde wahrscheinlich immer noch eine Rolle in dieser digitalen Zukunft spielen. 

„Ein digitaler Euro könnte eine Ergänzung, aber kein Ersatz für Bargeld sein“, so Lagarde. „Er könnte eine Alternative zu privaten digitalen Währungen bieten und sicherstellen, dass souveränes Geld im Zentrum der europäischen Zahlungssysteme bleibt.“

Am 10. September sagte der EZB-Präsident, das Eurosystem habe noch keine Entscheidung über die Einführung eines digitalen Euro getroffen. Aber „in den kommenden Wochen“ wird es eine Arbeitsgruppe zur Untersuchung der möglichen Auswirkungen einer CBDC auf Europa geben.

Lagarde unterstützt seit langem schon den Gedanken, dass die Zentralbank einen digitalen Euro entwickeln sollte, um mit dem Trend zur Digitalisierung Schritt zu halten. Im vergangenen September, als sie Vorstand des Internationalen Währungsfonds war, sagte die EZB-Präsidentin, sie werde sich darauf konzentrieren, dafür zu sorgen, dass die EU-Institutionen sich an das sich wandelnde finanzielle Umfeld anpassen. Dafür sei sie offen gegenüber Krypto.

Lagarde betonte jedoch, dass die europäische Wirtschaft mit der aktuellen Pandemie einer „beispiellosen Krise“ gegenüber stehe. Der EZB-Präsident sagte, die Erholung sei „ungleichmäßig und unvollständig“ und hänge davon ab, wie gut das Virus eingedämmt werden könne.

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#866 Hacker Lendf.Me Krypto-Beute, Niederländische Zentralbank digitaler Euro & Ripple verklagt Youtube

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 866. Heute sprechen wir über folgende Themen: Hacker gibt DeFi-Plattform Lendf.Me Krypto-Beute zurück, Niederländische Zentralbank will Führungsrolle bei digitalem Euro & Ripple verklagt Youtube.

Vielen Dank an den heutigen Sponsor XBTPRO
https://trade.xbtpro.com/sessions/signup/UlGty_VsZ

1.) Hacker gibt DeFi-Plattform Lendf.Me Krypto-Beute zurück
https://www.btc-echo.de/defi-plattform-lendf-me-erhaelt-krypto-diebesgut-zurueck/

2.) Dutch Central Bank ‘Ready to Play a Leading Role’ with Digital Euro
https://cointelegraph.com/news/dutch-central-bank-ready-to-play-a-leading-role-with-digital-euro

3.) Ripple Files Lawsuit Against YouTube: „Enough Is Enough“
https://cointelegraph.com/news/ripple-files-lawsuit-against-youtube-enough-is-enough

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Top 10 Kryptowährungen am 22.04.20 um 09:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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Tokenisierte Werpapiere und digitaler Euro: Münchner Bankhaus von der Heydt setzt auf Krypto

Die Münchner Privatbank Bankhaus von der Heydt plant die Herausgabe von tokenisierten Wertpapieren und eines eigenen digitalen Euros als Stablecoin, so eine Pressemitteilung der Bank vom 12. Februar.

Über die Tokenisierungs-Plattform des Fintechs Bitbond will die Bank Verbriefungen und Schuldverschreibungen auf der Blockchain digitalisieren und darüber hinaus auch im Bereich der Kryptoverwahrung aktiv werden.

Gesetzesänderung bietet Wettbewerbsvorteil

Wie die Bank erläutert, sieht diese in der am 1. Januar in Kraft getretenen Änderung des Kreditwesensgesetzes eine Wettbewerbschance gegenüber Anbietern ohne entsprechende BaFin-Lizenz:

“Damit schafft der Gesetzgeber mehr Sicherheit und Transparenz im Kryptoverwahrgeschäft und schränkt gleichzeitig den Markt anbieterseitig ein. Eine Chance für vollregulierte Banken wie dem Bankhaus von der Heydt, ihr Angebot dementsprechend zu erweitern und ihren Kunden neue Finanzlösungen zu präsentieren.”

Die Nutzung von Blockchain-Technologie für Verbriefungen und Schuldverschreibungen nennt die Bank eine “wichtige strategische Entscheidung”. Man freue sich, “dass die Tokenisierung von Vermögenswerten nun aus regulatorischer und technologischer Hinsicht die Marktreife erlangt” habe, und erhoffe sich als einer der ersten Anbieter für Kryptoverwahrlösungen “einen entscheidenden strategischen Vorteil gegenüber großen und weniger agilen Universalbanken.”

Bank profitiert von Lizenz für Kryptowerte

In Deutschland gelten wie von der Bank erwähnt in Bezug auf Krypto-Vermögenswerte seit Anfang Januar neue Bedingungen. Kryptowerte wurden durch eine Gesetzesänderung in Deutschland zu einem offiziellen Finanzinstrument mit entsprechender Regulierung.

Bitbond hatte im Februar letzten Jahres als erstes deutsches Unternehmen eine BaFin-Lizenz zur Ausgabe digitalisierter Wertpapiere auf der Blockchain erhalten. Das Fintech emittierte zur Eigenfinanzierung beim ersten deutschen STO bereits eine digitale Schuldverschreibung in Token-Form mit einer jährlichen Verzinsung von vier Prozent.

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#765 Bafin Bitcoin Gesetz, EZB plant digitale Währung & Bakkt Chefin wird Senatorin

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 765. Heute sprechen wir über folgende Themen: Bafin zum neuen Bitcoin Gesetz, Bargeld ade – EZB plant digitale Währung & Bakkt Chefin Kelly Loeffler wird zur US-Senatorin ernannt

1.) BaFin zum neuen Bitcoin Gesetz: Unternehmen können bald Antrag stellen
https://cryptomonday.de/bafin-zum-neuen-bitcoin-gesetz-unternehmen-koennen-bald-antrag-stellen/

2.) Die EZB plant eine digitale Währung – Bargeld wird langsam verschwinden
https://bitcoin-kurier.de/die-ezb-plant-eine-digitale-waehrung-bargeld-wird-langsam-verschwinden/

3.) Krypto an der Macht – Bakkt Chefin Kelly Loeffler wird zur US-Senatorin ernannt
https://de.cointelegraph.com/news/bakkt-ceo-kelly-loeffler-appointed-to-us-senate-seat

4.) Bitcoin Informant bei iTunes als Podcast
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5.) Der Bitcoin Informant Inside Telegram Kanal
https://t.me/bitcoininformant

Top 10 Kryptowährungen am 05.12.19 um 08:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis “Bitcoin-Informant” Koray

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Deutsche Wirtschaftsverbände BDOA und HDE fordern digitalen Euro

Der Handelsverband Deutschland (HDE) und der Bundesverband der Dienstleister für Online-Anbieter (BDOA) haben in einem am 29. November veröffentlichten Positionspapier die Einführung eines digitalen Euro gefordert.

Alternative zu globalen Zahlungssystemen

Das Eurosystem sollte die Möglichkeiten eines digitalen Euros “intensiv prüfen und Vorschläge zur Umsetzung machen”, heißt es in dem Papier. Im Vordergrund müsse dabei stehen, “die Vorteile des heutigen Bargelds mit den Vorteilen einer digitalen Handhabung zu verknüpfen”. In einer zunehmend digitalen Welt brauche die Wirtschaft “unabhängige Alternativen zu den globalen Zahlungssystemen”, argumentieren die Wirtschaftsverbände. 

Angesichts internationaler Stablecoin-Initiativen gehe es dabei vor allem auch um Planungssicherheit für Unternehmen. In dem Positionspapier heißt es dazu:

“Es gilt nun zu prüfen, ob digitale Zahlungen weiterhin über die etablierten unbaren Zahlungssysteme (sogenannte Payment Schemes) abgewickelt werden oder ob eine digitale Variante des gesetzlichen Bargelds eingeführt werden sollte. Gerade vor dem Hintergrund internationaler Initiativen zu sogenannten Stablecoins und der verfügbaren Blockchain-Technologie stellt sich für weite Teile des Handels und der Wirtschaft die Frage nach Planungssicherheit.”

Die Verbände weisen in diesem Kontext zudem darauf hin, dass “die Tokenisierung von Werten im Nichtbankensektor bereits begonnen” habe. “Tauschmittelfunktion, Rechenmittelfunktion und die Wertaufbewahrungsfunktion” seien schon heute mit digitalen Einheiten möglich. Die künftige Einflussmöglichkeit von Zentralbanken wie der Europäischen Zentralbank (EZB) durch Geldpolitik stellen die Autoren in diesem Bezug in Frage.

In einem gemeinsamen Vorgehen sollten daher Politik, Banken und der Nichtbankensektor über den Besten Weg für die Digitalisierung von Bargeld beraten. Von “staatlich reguliertem digitalem Geld” versprechen sich HDE und BDOA “positive volkswirtschaftliche Einkommenseffekte” und eine verringerte Abhängigkeit von globalen Zahlungssystemen. 

Es sei daher “eine Neubewertung der Frage notwendig, ob eine europäische staatliche digitale Währung auf Basis des stabilen Euros eingeführt werden” sollte.

Immer mehr Befürworter eines digitalen Euros

Ende Oktober hatte sich bereits der Bundesverband deutscher Banken (BdB) in einem Positionspapier für die Schaffung eines digitalen Euros ausgesprochen. Auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz steht der Idee eines digitalen Euros offen gegenüber. Die Deutsche Bundesbank sieht aktuell für eine digitale Zentralbankwährung (CBDC) in Europa jedoch keinen Bedarf.

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#743 Digitale Lira Ende 2020, europäische Digitalwährung & Kein Bitcoin Mining Verbot China

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 743. Heute geht’s um folgende Themen: Türkei plant digitale Lira Ende 2020, EU-Strategiepapier schlägt gemeinsame europäische Digitalwährung vor & Doch kein Bitcoin Mining Verbot in China.

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1.) Türkei plant digitale Lira – Start Ende 2020
https://bitcoin-kurier.de/tuerkei-plant-digitale-lira-start-ende-2020/

2.) EU-Strategiepapier schlägt gemeinsame europäische Digitalwährung vor
https://de.cointelegraph.com/news/european-union-drafts-law-suggesting-consideration-of-eurocoin

3.) China Scraps Plan to Categorize Bitcoin Mining as Industry to Be Eliminated
https://www.coindesk.com/china-scraps-plan-to-categorize-bitcoin-mining-as-industry-to-be-eliminated

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Top 10 Kryptowährungen am 06.11.19 um 09:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis “Bitcoin-Informant” Koray

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#740 Binance Futures Boom & Bankenverband will digitalen Euro

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 740. Heute geht’s um folgende Themen: Binance Bitcoin Futures Boom – 2 Mrd. US-Dollar Tagesvolumen & Bankenverband spricht sich für digitalen Euro aus.

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1.) Binance Bitcoin Futures Boom – 2 Mrd. US-Dollar Tagesvolumen
https://cryptomonday.de/binance-bitcoin-futures-boom-2-mrd-us-dollar-tagesvolumen/

2.) Bankenverband spricht sich für digitalen Euro aus
https://de.cointelegraph.com/news/association-of-prive-german-banks-argues-for-digital-euro

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