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Krypto-Mining und Heimarbeit steigern GPU-Verkäufe in Russland

Einem neuen Bericht zufolge nehmen die Verkäufe von Grafikkarten in Russland stark zu. Dieser Zuwachs geht mit einer Zunahme von Fernarbeit sowie des Kryptowährungs-Minings einher.

Laut mehreren lokalen Einzelhändlern, wie etwa Citilink und Svyaznoy, nahmen die Verkäufe von Grafikkarten im Zusammenhang mit dem Krypto-Mining in Russland im August 2020 deutlich zu, wie Kommersant am 14. September berichtete.

Alexej Rusakow, ein leitender Angestellter des Technikvertriebsunternehmens Citilink, sagte gegenüber „Kommersant“, dass die Verkäufe von Mining-fähigen Grafikkarten im August um 49 Prozent gestiegen seien. Laut Irina Schekowtsowa, der Kommunikationsleiterin für Russland und die GUS-Staaten bei Nvidia, entspreche das einer Verdoppelung der Verkäufe des Technologieriesen Nvidia im Jahresvergleich.

Laut „Kommersant“ schossen die Verkäufe von PC-Komponenten im Zeitraum von Juni bis August 2020 in die Höhe. Das sind 470 Prozent mehr gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr.

Das stark gestiegene Interesse am Krypto-Mining in Russland mit einer starken regulatorischen Unsicherheit in der Mining-Branche einher. Das wichtigste, russische Kryptowährungsgesetz mit dem Titel „Über digitale Finanzanlagen“ vom Juli 2020 erwähnt den Begriff „Mining“ überhaupt nicht.

Das Gesetz gilt als „Glossar für Krypto“. Es gibt es einen weiteren Gesetzentwurf, der die Mining-Branche abdecken soll. Der Gesetzesentwurf namens „Über Digitalwährungen“ soll einen regulatorischen Rahmen für die Kryptobranche in Russland schaffen und soll voraussichtlich im Dezember 2020 verabschiedet werden.

Anfang September 2020 schlug das russische Finanzministerium vor, das erste Gesetz zu ändern. Minern sollte verboten werden, für ihre Tätigkeit Zahlungen in Krypto zu erhalten. „Eigenständiges Krypto-Mining ist legal, aber verliert seinen finanziellen Wert, weil die Zahlung normalerweise in Bitcoins und Ether abgewickelt wird“, wie die Behörde erklärte.

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Chinesische Digitalwährung: Starbucks und McDonald’s sollen digitalen Yuan testen

Es gehen derzeit Gerüchte um, das ein Praxistest der digitalen Version des chinesischen Yuan geplant sei. Laut der chinesischen Publikation Interchain Pulse fand am 22. April in der Stadt Xiong’an in der Nähe von Peking eine Werbekonferenz statt.

Eingeladen waren Regierungsbehörden, digitale Währungsentwickler und Händler, die an dem geplanten Pilotprojekt teilnehmen.

Die Initiative ist Teil des Smart-City-Programms von Xiong’an. Dieses begann am 25. September 2019 im Rahmen eines Zusammenschlusses von Unternehmen, Hochschulen, Forschungsinstituten und Technologieunternehmen. Dem Vorstand gehören Unternehmen wie etwa Huawei, Tencent, Alibaba Group und Baidu an.

An der Konferenz nahmen daher verschiedene lokale Regierungsinstitutionen teil. Darunter etwa die Zweigstelle des Nationalen Entwicklungs- und Reformkomitees in Xiong’an, die auf neue Technologien spezialisiert ist. Auch lokale Zweigstellen der chinesischen Zentralbank, die die digitale Währung entwickelt hat, waren anwesend.

Die vorgesehenen Betreiber der digitalen Währung waren ebenfalls anwesend. Außerdem waren auch die Leiter von Ant Financial und Tencent dort. Die Unternehmen sind für Alipay und WeChat verantwortlich, die derzeit die am weitesten verbreiteten digitalen Zahlungsplattformen sind.

Starbucks und McDonald’s

Auch verschiedene Unternehmen aus der Einzelhandelsbranche waren auf der Konferenz. Insbesondere Unternehmen aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie. Das legt nahe, dass sie die ersten Händler sein werden, die den digitalen Yuan testen sollen.

Auf der Liste stehen Starbucks und McDonald’s sowie viele Catering-Unternehmen, Hotels, Supermärkte, Buchhandlungen und Baozi-Lebensmittel-Straßenverkäufer.

Xiong’an ist eine neue Stadt, die gerade stark ausgebaut wird. Sie soll einige Funktionen der Hauptstadt übernehmen. Eines der Unternehmen, die an dem Pilotprojekt teilnehmen, ist die Zhonghai SPV. Die Zweckgesellschaft ist am Bau der Stadt beteiligt. Interchain Pulse vermutet, dass die Mitarbeiter die ersten sein werden, die die digitale Währung verwenden werden. Das sei das einzige Unternehmen auf der Konferenz, das nicht mit dem Einzelhandel in Verbindung stehe.

Rascher Fortschritt beim digitalen Yuan

Damit werden vorhergehende Gerüchte bestätigt, dass die digitale Währung in Xiong’an getestet werden soll. Wie Cointelegraph zuvor berichtete, wurden vier Städte für die Versuche ausgewählt: Shenzhen, Chengdu, Suzhou und Xiong’an. 

Durchgesickerte Details über den Test in Suzhou legen nahe, dass dieser einen anderen Zweck hat, als der Test in Xiong’an. Der digitale Yuan wird zur Zahlung von Verkehrssubventionen verwendet. Noch ist unklar, wie die Empfänger dieses Geld ausgeben können.

Wie Cointelegraph im Februar berichtete, hatte die Coronavirus-Pandemie zur Folge, dass die Pläne für den digitalen Yuan zum Stillstand kamen. Nun kehrt das Land allmählich zur Normalität zurück und die Pläne werden wieder aufgenommen.

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Einzelhandelsplattform von Coinbase: 200 Mio. US-Dollar an Transaktionen

Die Plattform Coinbase Commerce bietet Zahlungen in Kryptowährung für Internet-Einzelhändler an und hat in ihrer zweijährigen Geschichte Transaktionen im Wert von insgesamt 200 Mio. US-Dollar verarbeitet.

Laut Quellen von Cointelegraph heißt es, dass dieser Zweig der größten Kryptobörse in den USA am 26. März von 8.000 Einzelhändlern für Zahlungsdienstleistungen genutzt wird.

Bitcoin bevorzugte Zahlungsmethode

Die Coronavirus-Pandemie auf den traditionellen Märkten wütet weiter. Aber diese Meldung über Coinbase Commerce deutet darauf hin, dass die Verbraucher immer noch gerne mit Bitcoin (BTC) für Produkte bezahlen.

John Zettler, der Produktleiter bei Coinbase Commerce, sagte, BTC sei bei weitem die bevorzugteste Zahlungsmethode unter den angebotenen Kryptowährungen auf der Plattform.

„Die Großhandelskunden sagen uns oft, dass das die Kryptowährung sei, die sie am besten kennen und der sie am meisten vertrauen.“

Volatile Kursbewegungen machen es Einzelhändlern oft schwer, Kryptowährungen zu akzeptieren. Diese Zahlen von Coinbase Commerce könnten jedoch bedeuten, dass sich mehr Einzelhändler damit anfreunden können.

Coinbase-Stablecoin: Großer Gewinner inmitten des Einbruchs

Während BTC beim Einbruch am 12. März mit am stärksten betroffen war, profitierten die Stablecoins in einigen Aspekten: Der Transferwert erreichte am Tag nach dem Absturz ein Allzeithoch von 444 Mio. US-Dollar.

Der Coinbase-Stablecoin USD Coin (USDC) war unter Krypto-Besitzern sehr beliebt, um ihr Kapital nach dem starken Einbruch zu schützen. USDC verzeichnete über den Monat betrachtet bis zum 25. März einen Anstieg um 57 Prozent im Hinblick auf seine Marktkapitalisierung.

Sowohl der USDC als auch andere Stablecoins können für Krypto-Käufe auf Coinbase Commerce verwendet werden. Die Plattform hat vor kurzem den Stablecoin DAI von MakerDAO als Zahlungsmethode hinzugefügt.

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Ingenico und Salamantex präsentieren Kassenterminal mit Krypto-Bezahlfunktion

Der Hersteller von Kassenlösungen Ingenico präsentiert gemeinsam mit seinem österreichischen Partner Salamantex auf der Fachmesse EuroShop 2020 ein Kassenterminal mit Bezahloption für Kryptowährungen. Dies gab Salamantex am 17. Februar per Pressemitteilung bekannt.

Salamantex wickelt Krypto-Zahlungen ab

Das Ingenico-Bezahlterminal namens Tatra verfügt über eine sogenannte OAI-Schnittstelle, welche das System mit dem Krypto-Bezahldienst von Salamantex verbindet. Ingenico-Terminals des Typs /5000 können auf Wunsch mit der Option per Software-Update nachgerüstet werden.

Salamantex wickelt die Krypto-Zahlungen zu aktuellen Kursen in Echtzeit ab und schreibt dem Händler den umgerechneten Betrag automatisch in Euro gut. Kunden können auf diesem Weg direkt an der Kasse ihre Kryptowährungen für in Euro bepreiste Güter im Einzelhandel nutzen. 

Head of Sales von Ingenico Stefan Schmidt sieht in dieser Nutzung indirekter Krypto-Zahlungen durch Umrechnung in Euro einen großen Vorteil für alle Beteiligten:

“Unsere Bezahllösungen reduzieren die Komplexität beim Bezahlen für Händler und Dienstleister auf ein Minimum und machen zugleich das Einkaufserlebnis für die Kunden reibungslos und sicher, unabhängig vom Vertriebskanal und Zahlverfahren. Salamantex passt als unser technischer Partner im Bereich Crypto Payment Service ideal in dieses Konzept. Gemeinsam integrieren wir neue digitale Zahlungsmethoden ganz einfach und risikolos in den Geschäftsalltag der Unternehmen.”

Salamantex expandiert weiter

Für Salamantex ist die Partnerschaft mit Ingenico ein weiterer Schritt, sich in Europa als Krypto-Zahlungsdienstleister für den Einzelhandel zu etablieren. In Österreich kooperiert das Unternehmen bereits mit A1 Payments, dem Zahlungsdienst des österreichischen Mobilfunkbetreibers A1.

Mit dem Anbieter von Registrierkassen Fiskaly arbeitet Salamantex bereits seit letztem Jahr zusammen und wickelt für dessen Obono-Kassensoftware Zahlungen mit den Kryptowährungen Bitcoin, Litecoin, Dash, XRP und Ethereum ab. Im Rahmen einer Partnerschaft mit der WEG-Bank expandiert Salamantex aktuell nach Deutschland.

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Blockchain-basierte Plattform IBM Sterling bietet neue Lieferketten-Funktionen an

Die Lieferkettenplattform IBM Sterling bietet nun zusätzliche Funktionen an, die von Salesforce, Publicis Sapient, IBM Services und anderen Unternehmen entwickelt wurden, so eine Pressemitteilung vom 13. Januar. Diese neuen Integrationen ermöglichen es dem Blockchain- und KI-basierten Programm, Retouren und kanalübergreifende logistische Probleme schnell zu lösen.

IBM Services und Bluewolf entwickeln gemeinsam einen Verbindungsdienst, um IBM Sterling mit Salesforce Commerce, Service und Marketing Clouds zusammen zu bringen. Die Integration würde es Einzelhändlern ermöglichen, Offline- und Online-Shopping ineinander übergreifend anzubieten. 

Ziel der Plattform ist es, durch eine bessere Organisation für Einzelhändler die Probleme beim Einkaufen zu reduzieren. Das soll insbesondere durch die Optimierung der Front- und Back-Office-Konnektivität und von Retouren ermöglicht werden.

Publicis Sapient konzentriert sich besonders auf die Optimierung von Retouren. Die Plattform IBM Sterling soll eine bessere KI mit einem vorgefertigten Kontrollturm bekommen. Das würde Rücksendungen besser organisieren und die Sendung von Produkten an den richtigen Ort vereinfachen.

Andere Anbieter wie project44 automatisieren Ineffizienzen im Bereich Spedition. Die Advanced Visibility Platform verbessert die Genauigkeit der geschätzten Lieferzeit für die Sendungen, erkennt wichtige Engpässe in der Lieferkette und hilft, schneller auf Ereignisse zu reagieren.

IBM und Lieferketten

IBM Sterling ist nicht die einzige Lieferkettenplattform des Unternehmens, die Neuerungen aufweist. Sterling wurde im Oktober 2019 eingeführt und konzentriert sich auf die Integration von Daten zwischen den verschiedenen Lieferkettenteilnehmern.

Eine weitere von IBM entwickelte Lieferkettenlösung ist TradeLens, die gemeinsam mit Maersk zur Sendungsverfolgung entwickelt wurde. Diese ist durch Partnerschaften mit großen Kaffeehandelsunternehmen und Einzelhandelsriesen, wie etwa Carrefour, auch in der Lebensmittelbranche stark vertreten.

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Rakuten-Kunden können mit Treuepunkten Krypto kaufen

Der japanische Einzelhandelsriese Rakuten bietet seinen Kunden nun an, Treuepunkte der Rakuten Group gegen große Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) zu tauschen.

Einer offiziellen Ankündigung vom 24. Dezember zufolge ist dieses Angebot ab sofort für Rakuten-Kunden in Japan verfügbar, die ein Konto bei Rakuten Wallet, einer Kryptobörsentochter von Rakuten, haben.

Das Unternehmen sagt, dass seine Kunden ihre Treuepunkte gegen drei verschiedene Kryptowährungen tauschen können: Bitcoin, Ether (ETH) und Bitcoin Cash (BCH).

Krypto: Mindestkaufbetrag 0,90 US-Dollar

Ein Rakuten-Superpunkt ist einen japanischen Yen oder etwa 0,009 US-Dollar wert. Benutzer müssen mindestens 100 solche Punkte haben, um den Mindestbetrag für einen Tausch zu haben. Krypto-Vermögenswerte können nicht in Rakuten-Super Points zurückgewandelt werden. Täglich und monatlich sind Umtausche auf je 30.000 Punkte und 100.000 Punkte begrenzt.

Cointelegraph hat Rakuten kontaktiert, um nähere Informationen zu diesem Treueprogramm zu erhalten. Bis Redaktionsschluss lag allerdings noch keine Antwort vor. Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.

Rakuten will Krypto-Verwendung fördern

Mit der Einführung dieses neuen Dienstes will Rakuten Wallet offenbar die Verwendung von Kryptowährungen fördern und gleichzeitig sein Treueprogramm bewerben. Das Unternehmen sagte in der Ankündigung:

„Rakuten Wallet hofft, die Zugangsbarrieren zum Krypto-Handel abzubauen, indem das Unternehmen einen einfachen Zugang für neue Benutzer bietet. Dieser Dienst richtet sich auch an unerfahrene Benutzer, die am Krypto-Handel interessiert sind und bisher keine Erfahrung damit haben.

Rakuten hat seine virtuelle Währungsbörse im März 2017 eröffnet und erlangte Bekanntheit, als das Unternehmen die große japanische Kryptobörse Everybody’s Bitcoin im Jahr 2018 übernahm. Rakuten wir häufig als das „Japanische Amazon“ bezeichnet und der Wert des Riesen wurde Ende Dezember 2019 auf 14,5 Mrd. US.Dollar geschätzt.

Rakuten ist nicht das einzige Unternehmen, das Nutzern in Japan anbietet, Treuepunkte gegen Krypto einzutauschen. Im August 2019 hat sich die Kryptobörse bitFlyer mit dem Technologie-Dienstleistungsunternehmen Tpoint Japan zusammengetan und seinen japanischen Kunden die Möglichkeit geboten, Treuepunkte in Bitcoin umzuwandeln und Belohnungen für die Bezahlung mit Krypto zu erhalten.

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Coca Cola nutzt Blockchain für Netzwerk

Die Abfüller von Coca Cola implementieren Blockchain-Technologie, um ihre parteiübergreifenden Transaktionen zu verwalten.

In einem Bericht von Business Insider vom 5. November hieß es, dass Coke One North America (CONA) – das Technologieunternehmen, das den IT-Betrieb für die Abfüller des Limonadenkonzerns leitet – eine Blockchain-Lösung zur Steuerung seiner Lieferkette einsetze. Diese soll vom deutschen Softwareunternehmen SAP entwickelt worden sein.

Verwaltung von 160.000 Bestellungen pro Tag

Im Bericht heißt es weiter, dass CONA eine Plattform zur Überwachung mehrerer Franchiseunternehmen verwalte, die täglich fast 160.000 Bestellungen von Coca-Cola-Produkte herstellen, abfüllen und versenden. Andrei Semenov, leitender Manager bei CONA, sagte gegenüber Business Insider:

„Es gibt eine Reihe von Transaktionen, die unternehmens- und parteiübergreifend und dabei ineffizient sind. Sie verwenden Intermediäre; sie sind sehr langsam. Und wir glauben, wir könnten das verbessern und etwas Geld sparen.“

Mittels der Blockchain will CONA die Dauer der Auftragsabstimmung von 50 Tagen auf wenige Tage verkürzen. Ein organisationsübergreifendes, transparenter Distributed Ledger gibt Echtzeit-Einblicke in die Transaktionen der verschiedenen Abfüller im Netzwerk. Jährlich werden in diesem Netzwerk über 21 Mrd. US-Dollar Umsatz erzielt.

Semenov erklärte, wie man sich auf den Umfang und die Art der Daten geeinigt habe, die für die Franchiseunternehmen als notwendig erachtet wurden:

„Es gab eine Verhandlung und Diskussion, um eine Einigung darüber zu erzielen, welche Daten wir gemeinsam nutzen wollen. Wir begannen mit einer riesigen Liste von Datenattributen und haben diese auf eine Liste eingegrenzt, bei der sich alle einig waren.“ 

Bekannte Namen verwenden Blockchain

Wie berichtet wurde, nutzt der Einzelhandelsriese Walmart seit langem die Blockchain-Technologie von IBM für eine Reihe von Lieferketten-Management-Systemen. Kürzlich hat Walmart diese auch zur Überwachung seiner Meeresfrüchteimporte aus Indien eingesetzt. 

Seit 2016 arbeitet Walmart mit IBM an einem Blockchain-System zusammen, mit dem man Lebensmittel identifizieren und zurückrufen kann. Seitdem hat der Einzelhandelsriese auch mehrere Blockchain-Patente beantragt und Testläufe durchgeführt. Darunter etwa die Überwachung von Fleisch in China, Lieferdrohnen, rohe Lebensmittel. Auch intelligente Lieferungen in den USA will das Unternehmen patentieren lassen. Es hat auch die Thor-Blockchain von VeChain zur Überwachung von Lebensmitteln auf seiner Lieferkette in China implementiert

Im September dieses Jahres haben mehrere internationale Kaffeeunternehmen eine Partnerschaft mit Farmer Connect geschlossen. Dabei soll die IBM-Plattform Food Trust verwendet und gemeinsam eine App entwickelt werden, die Verbrauchern Herkunfts- und Preisdaten zu Kaffeeprodukten liefert.

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Frankreich: 25.000 Geschäfte wollen ab 2020 Bitcoin-Zahlungen anbieten

Bis Anfang 2020 wollen 30 große französische Einzelhändler in mehr als 25.000 Filialen Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren, darunter auch der Sportartikelhandel Decathlon und die Kosmetikkette Sephora.

Dies berichtet das französische Krypto-Nachrichtenportal Cryptoglobe am 24. September unter Berufung auf eine entsprechende Ankündigung während der laufenden Pariser Einzelhandelswoche.

25.000 Geschäfte wollen Bitcoin akzeptieren

Für die Abwicklung der Bitcoin-Zahlungen sind dabei drei Unternehmen zuständig, dies sind der Kassensystemhersteller Global POS, der Wallet-Service EasyWallet und die Zahlungsplattform Easy2Pay.

Die Zahlungen der Kunden werden zwar zunächst in Bitcoin (BTC) getätigt, werden dann aber während der Transaktion automatisch in Euro konvertiert.  

Für diese Konvertierung sind wiederum zwei weitere Dienstleister verantwortlich, und zwar die Firmen Deskoin und Savitar, die bereits eine Akkreditierung nach dem neuen französischen „Blockchain-Gesetz“ PACTE beantragt haben.

Neben Decathlon und Sephora beteiligen sich weitere namhafte Einzelhändler an dem Programm, darunter Boulanger, Foot Locker, World House, Intersport, Cultura, Maisons du Monde und Norauto.

Stéphane Djiane, der Geschäftsführer und Gründer von Global POS, meint, dass die gemeinsame Initiative der Einzelhändler ein regelrechter Meilenstein ist:

„Dies ist ein wichtiger symbolischer Schritt für die Entwicklung von Zahlungssystemen in Frankreich. Allerdings ist es gleichsam auch mehr als nur ein Symbol, da wir es für mehr als 25.000 Filialen ermöglichen, an der Economy 3.0 teilzuhaben.“

Altcoins könnten folgen

Indem man den Verbrauchern eine Möglichkeit bietet, ihre Krypto-Vermögen in örtlichen Geschäften auszugeben, zielt die Initiative letztendlich auch darauf ab, die Massentauglichkeit von Kryptowährungen zu erhöhen. In Frankreich gibt es bisher schätzungsweise 4 Mio. Krypto-Anleger.

Obwohl Marktführer Bitcoin momentan noch die Kryptowährung der Wahl ist, hat Global POS Geschäftsführer Dijane schon angedeutet, dass zukünftig womöglich auch einige Altcoins den Weg in das Zahlungssystem finden könnten.  

Im Januar hatte vereinzelte Tabakgeschäfte in Paris damit begonnen, Bitcoin zu verkaufen, was jedoch gemischte Reaktionen unter den Aufsichtsbehörden hervorrief.

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FomoHunt akzeptiert als erster Händler Huobi-Token für Zahlungen

Der firmeneigene Huobi Token (HT) der KryptowährungsbörseHuobi kann nun verwendet werden, um eine breite Palette von Produkten auf der E-Commerce-Plattform FomoHunt online zu kaufen.

Laut einer Pressemitteilung, die Cointelegraph am 22. August vorlag, können HT-Besitzer nun Kleidung, Kunst, Hardware und andere Produkte auf der E-Commerce- und Kryptowährungs-Nachrichtenplattform FomoHunt kaufen. James Lawrence, Mitbegründer von FomoHunt, kommentierte dazu:

„Die Möglichkeit, direkt mit Huobi zusammenzuarbeiten, ist eine großartige Gelegenheit. Wir arbeiten zusammen, um unserer Community zu ermöglichen, Huobi Token zu verwenden und damit reale Käufe, wie zum Beispiel Kleidung, Kunst, FomoHunt-Abonnements, Veranstaltungstickets und sogar Mining-Hardware, zu tätigen.“

Huobi Token ist ein auf Ethereum basierender, dezentraler digitaler Vermögenswert mit einem begrenzten Angebot von 500 Millionen. Nutzer der Börse werden dabei mit reduzierten Gebühren belohnt, um den Marktanteil und die Liquidität an der Börse zu steigern. Laut Daten von CoinMarketCap liegt der HT derzeit bei rund 4,88 US-Dollar. Über den Tag hat er ein Plus von 2,06 Prozent verzeichnet.

E-Commerce begrüßt digitale Token

Anfang August wurde berichtet, dass die auf Datenschutz ausgerichtete Kryptowährung Zcoin in Thailand bei jedem Händler für Käufe verwendet werden kann, der über die Satang App mit dem thailändischen QR-Codesystem registriert ist. Das System wickelt Transaktionen sofort ab und Händler können über die regulierte Börse Satang Pro in Thai Bhat bezahlen.

In diesem Monat trat auch die südkoreanische Business-to-Business-Modeplattform Sinsang Market dem Terra Alliance-Ökosystem bei. Das ist eine auf Stablecoin ausgerichtete Vereinigung großer E-Commerce-Unternehmen. Sinsang will die Plattform von Terra nutzen, um seinen Kunden Zahlungen für einen persönlichen Lieferservice zu ermöglichen.

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Österreich: Größter Mobilfunkanbieter A1 testet Krypto-Zahlungen mit Salamantex-Terminals

Österreichs größter Mobilfunkanbieter A1 Telekom Austria erprobt in einem Pilottest den Nutzen von Krypto-Bezahlterminals des heimischen Startups Salamantex und der Projektpartner Ingenico und Concardis, so eine Pressemitteilung des Unternehmens vom 16. August.

Schrittweise Einführung nach Pilottest

In sieben ausgewählten A1-Shops können Kunden mit Hilfe der Bezahlterminals ihre Einkäufe statt mit Euro durch die Kryptowährungen Bitcoin, Litecoin, Dash, Ethereum, Ripple oder Stellar begleichen. Der jeweils aktuelle Preis in Kryptowährung wird dabei von Salamantex in Echtzeit berechnet. A1 muss auf diesem Weg keine zusätzlichen Preise in diversen Kryptowährungen angeben.

Um als Kunde bei dem Pilottest mitzumachen, wird lediglich eine Wallet benötigt, aus welcher der Krypto-Betrag dann direkt überwiesen werden kann.

Laut Markus Schreiber, dem Leiter von A1 Business Marketing, erwägt A1 die langfristige Einführung des neuen Bezahlangebots. Über den zunächst beschränkten Pilottest sagte er:

“A1 übernimmt hier als Vorreiter eine große Verantwortung in Bezug auf die Digitalisierung unserer Gesellschaft. […] Die Sicherheit der Konsumenten und des Handels sowie die Einhaltung aller gesetzlichen Auflagen und Bestimmungen haben oberste Priorität. Bevor das A1 Payment Portfolio um digitale Währungen erweitert und offiziell für Geschäftskunden verfügbar sein wird, erfolgt nun ein mehrstufiger Testbetrieb, beginnend mit ausgewählten A1 Shops.”

Salamantex setzt auf starke Partner

Angekündigt hatte A1 die geplante Einführung der Salamantex-Terminals bereits im Juni – aber ohne weitere Details. Salamantex hatte im Dezember 2018 mit der Auslieferung der ersten Krypto-Bezahlterminals begonnen. Um seinen Kundenkreis zu erweitern, kooperiert Salamantex inzwischen auch mit dem Anbieter digitaler Registrierkassen Fiskaly.

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