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Quantstamp: Cardano stellt Tezos nach Shelley-Hardfork „in den Schatten“

Quantstamp, ein Unternehmen, das seit zwei Monaten die Code-Basis von Cardano (ADA) überprüft, ist der Ansicht, dass Cardano nach dem Shelley-Hardfork nur noch Ethereum (ETH) als Smart-Contract-Plattform vor sich haben und seinen Erzrivalen Tezos (XTZ) weit hinter sich lassen werde.

Cardano: Code-Basis „eine der besten“

Der CEO von Quantstamp Richard Ma sagte gegenüber Cointelegraph, dass Cardano seiner Meinung nach einen der besten Codes im gesamten Blockchain-Raum habe. Er glaubt, das Projekt stehe auf einer Stufe mit Prysm von ETH 2.0:

„Man sieht deutlich, dass sie intern mühevoll daran gearbeitet haben, den Code solide zu testen und richtig zu programmieren. Das zeigt sich in der reibungslosen Einführung. Wir haben kürzlich auch Prysm von ETH 2.0 geprüft und wir würden sagen, dass das in Bezug auf die Qualität, eine der besten Codebasen ist, die wir je gesehen haben.“

Zum jüngsten Shelley-Hardfork sagte der Kommunikationsmanager von Quantstamp Jaye Harrill gegenüber Cointelegraph, dass Cardano bis Ende 2020 unter den Smart-Contract-Plattformen nach Ethereum an zweiter Stelle stehen werde. Harrill glaubt auch, dass Cardano Tezos als Proof-of-Stake-Blockchain „in den Schatten“ stelle:

„Der Wechsel in die Shelley-Ära bedeutet, dass Cardano bis Ende des Jahres nach Ethereum die zweitbeliebteste Smart-Contract-Plattform sein wird. Als Proof-of-Stake-System stellt er Tezos nun in den Schatten.“

Hoskinson: Smart Contracts und firmeneigene Vermögenswerte geplant

In einer Antwort an den EOS-Gründer (EOS) Daniel Larimer auf Twitter erklärte der Cardano-Gründer Charles Hoskinson, dass bis Ende des Jahres Smart Contracts und firmeneigene Vermögenswerte sowie eine niedrige Latenzzeit auf die Plattform kommen würden:

Tweet

Quelle: Twitter.

In den letzten Jahren haben Entwickler den Großteil ihrer dezentralisierten Anwendungen auf Ethereum aufgebaut. Wenn es jedoch wie von Hoskinson geplant läuft, könnte Cardano der Dominanz von Ethereum in der Branche schon bald gefährlich werden.

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Block.one lanciert Social Media-App Voice auf EOS-Blockchain

Die von Block.one angekündigte Social-Media-Plattform ist final öffentlicht. Statt im Herbst entschloss sich CEO Salah Zalatimo die Plattform schon am 4. Juli online zu bringen.

Block.one, das Unternehmen hinter der Kryptowährung EOS, kündigte schon seit geraumer Zeit die Entwicklung von einer Blockchain-basierten Social-Media-Plattform namens Voice an. Sie solle den Nutzern endlich die volle Kontrolle über ihre Daten zurückgeben. Zudem ermögliche die App, laut einer Pressemitteilung vom 1. Juni, mehr Transparenz als alle herkömmlichen Plattformen. Schon zu Jahresanfang erhielt die Plattform Block.one für ihr Vorhaben eine Investition in Höhe von 150 Millionen US-Dollar. Berichten zufolge solle damit die Social-Media-App unabhängig agieren.

Der richtige Startschuss folgt noch

Das Projekt der Social-Media-Plattform Voice hatte das Unternehmen im Juni 2019 öffentlich gemacht und plante den offiziellen Start im Herbst diesen Jahres. Doch überraschenderweise twitterte Voice CEO Salah Zalatimo am 6. Juni, dass die Plattform – früher als geplant – am US-Unabhängigkeitstag, dem 4. Juli, online gehen sollte.

Bislang können sich Nutzer bis zum allerdings nur auf Anfrage registrieren und sich am Netzwerk beteiligen. Ende Sommer dürfen diese Nutzer dann jedoch auch ihre Freunde auf die Social-Media-App einladen. Die Plattform selbst baut auf der öffentlichen EOS-Blockchain auf. Auf diese Weise werde mit diesem Konzept alle Interaktionen auf Voice öffentlich gemacht und somit die geforderte Transparenz geliefert.

Die Rechte an der Domain voice.com hat Block.one sich satte 30 Millionen US-Dollar kosten llassen. Darüber hinaus hat das Unternehmen ein Patent für ein auf Blockchain basierendes Gebote-System für Werbezwecke erhalten. Das Patent wird wahrscheinlich bei Voice verwendet.

Block.one: Kampfansage für Facebook, Twitter & Co.

Zu der vorgezogenen Veröffentlichung äußerte sich Zalatimo folgendermaßen:

Wir hatten auf eine große Enthüllung in diesem Herbst hingearbeitet, aber wir können einfach nicht länger warten. Wir müssen uns Social-Media von den großen Unternehmen JETZT zurückholen.

Wie BTC-ECHO schon am 3. Juni berichtete, wollte Block.one mit Voice das Erschaffen und Teilen von Inhalten durch „reale Nutzer statt durch Bots oder Fakeaccounts“ zu belohnen. CEO von Block.one, Brendan Blumer, kritisiert an sozialen Meiden, dass sie so konzipiert seien „ihre Nutzer [auszu]nutzen“. Existierende Plattformen, wie Facebook, Twitter und Co. würden „unsere Informationen an Werbetreibende versteigern, den Gewinn einstecken und unsere Feeds mit versteckten Agenden überschwemmen, die vom Meistbietenden vorgegeben werden. Voice ändert das. “

Doch auch Voice hat wegen Datenschutzbedenken Kritik geerntet. Denn alle Teilnehmer müssen ihre Identität überprüfen lassen. Einige Metadaten sollen dann zur „Prävention und Aufdeckung von Verbrechen“ verwendet werden.

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Rumänisches PoS-Startup bläst zum Angriff auf Cardano, EOS und Algorand

Das Blockchain-Projekt Elrond sieht sich selbst in bester Position, um die marktführenden Proof-Of-Stake Projekte zu überholen.

Das rumänische Blockchain-Projekt, das auf Dienstleistungen, die auf dem Proof-Of-Stake Konsensverfahren basieren, spezialisiert ist, hat im Rahmen eines einführenden Token-Verkaufs (IEO) 3,25 Mio. US-Dollar Investitionskapital im Juli 2019 eingenommen. Elrond Geschäftsführer Beniamin Mincu meint bestätigt gegenüber Cointelegraph, dass die Dürchführung des Initial Exchange Offerings über Binance schwierig war, sich letztendlich aber gelohnt hat, da das Projekt dadurch Gelder und Aufmerksamkeit generieren konnte.

Besser als ETH 2.0?

Die technischen Details des Blockchain-Projekts lesen sich ähnlich wie das, was für Ethereum (ETH) nach der Umstellung auf Version 2.0 erwartet wird, dabei sind allen voran Sharding, Proof-Of-Stake und eine Virtuelle Maschine zu nennen. Trotz aller Gemeinsamkeiten hebt Mincu die Unterschiede zum großen Konkurrenten hervor:

„Es gibt Gemeinsamkeiten, aber der große Unterschied ist, dass Ethereum damit erst in zwei Jahren fertig ist, während Elrond jetzt sofort loslegen kann. Wir haben diese Technologie fertig entwickelt. Wir können bereits jetzt Zehntausende Transaktionen pro Sekunde abwickeln.“

Elrond sieht sich im Vorteil

Auf die Frage, wie Elrond mit anderen großen PoS-Projekten wie Cardano (ADA), EOS (EOS) und Algorand (ALGO) mithalten will, entgegnet der Geschäftsführer optimistisch:

„Im Vergleich zu den anderen Projekten hat Elrond eine viel leistungsfähigere Architektur. Wir schlagen sie eigentlich in allen messbaren Bereichen, und darüber hinaus haben wir ein viel stärker am Wettbewerb orientiertes Belohnungssystem für unsere Validatoren.“

Mincu sieht den Schlüssel zum Erfolg in der Benutzerfreundlichkeit, was der große Vorteil seines Projekts sei. Dies könne Elrond nicht nur helfen, die Konkurrenz auszustechen, sondern auch die Annahme der Blockchain-Technologie insgesamt voranzutreiben.

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Everipedia: Wikipedia-Alternative nun auf Binance verfügbar

PayID will dem SWIFT-System einen offenen Kommunikationsstandard entgegensetzten. Ripple, Brave und Blockchain.com sind mit von der Partie.

Die Open Payments Coalition, eine Allianz aus Technologie-, Finanz- und Non-profit-Unternehmen hat eine Alternative zum SWIFT-Netzwerk vorgestellt. Die SWIFT (Society for Worldwide Interbank Financial Telecommuinication) legt Kommunikationsstandards für Banken fest. Dazu zählt beispielsweise der SWIFT-Code, besser bekannt als BIC (Business Identifier Code).

Dem etablierten SWIFT-System will PayID ein (quell-)offenes Zahlungsnetzwerk gegenüberstellen, das zudem weit über den Interbankenhandel hinausgeht:

Ganz gleich, ob es sich um eine Bank, einen Zahlungsanbieter oder -abwickler, eine digitale Wallet oder einen Überweisungsanbieter handelt, PayID ist für jedes Unternehmen konzipiert, das Geld sendet oder empfängt. Die Implementierung von PayID ist einfach und ermöglicht es Unternehmen, auf mehr Netzwerke, Verbraucher und Währungen zuzugreifen, um ihre Geschäfte weltweit auszuweiten,

erklärt die Open Payments Coalition. Zu deren 40 Gründungsmitglieder gehören beispielsweise das kalifornische FinTech Ripple, der Wallet-Anbieter Blockchain.com und Brave, das Unternehmen hinter dem gleichnamigen Krypto-Browser.

Initiativen wie PayID ermöglichen eine Zukunft, in der das Senden von Geld so einfach ist wie das Senden einer E-Mail. Wir unterstützen Initiativen wie PayID, die das Potenzial haben, eine Brücke zwischen der Welt der Kryptographie und der traditionellen Finanzwelt zu schlagen und damit die Möglichkeit einer größeren Akzeptanz und Nutzung zu eröffnen.

kommentiert Xen Baynham-Herd, COO bei Blockchain.com.

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Chinesisches Krypto-Ranking: Bitcoin erneut nicht in den Top-10

Das chinesische Zentrum zur Förderung von Informationstechnologie (CCID) hat am 18. Juni ihr 18. Krypto-Ranking veröffentlicht. In der Rangliste werden 37 große Krypto-Projekte nach verschiedenen Kriterien bewertet und eingeordnet.

Laut dem neuesten Ranking, das über das chinesische Nachrichtenportal Chainnews veröffentlicht wurde, landet Bitcoin (BTC) dieses Mal mit 106,2 Punkten auf dem 12. Platz. Damit befindet sich die marktführende Kryptowährung außerhalb der Top-10.

Die Kriterien, nach denen die betrachten Kryptowährungen bewertet werden, sind Technologie, Anwendbarkeit, Funktionen, Performance, Sicherheit, Kreativität und Dezentralisierung.

An der Spitze des Rankings liegt EOS, das sich mit 156,1 Punkten den vordersten Platz sichern kann. Dahinter schaffen es TRON mit 138,43 Punkten und Ether (ETH) mit 136,4 Punkten aufs Treppchen. Die führende Kryptowährung schaffte es mit 20,4 Punkten für Anwendbarkeit und 24,7 Punkten für Kreativität auf die Spitzenposition, während das zweitplatzierte Projekt in diesen Kategorien jeweils 28,4 Punkte und 15,5 Punkte erzielt.

Bitcoin verbessert sich leicht

Auf die Plätze 4 und 5 schaffen es IOST und LSK mit 130,3 bzw. 119,3 Punkten, wohingegen das große Krypto-Projekt XRP lediglich auf 105 Punkte kommt und damit Platz 14 belegt.

Interessanterweise war Bitcoin in einem vorherigen Ranking sogar noch tiefer platziert. So schaffte es die marktführende Kryptowährung in besagter Rangliste nur auf 43 Punkte für Innovation und 19,9 Punkte für Anwendbarkeit.

Tron trotz Zwist mit Chinas Regierung hoch im Ranking

Tron-Gründer Justin Sun hat zuletzt davor gewarnt, dass die chinesischen Aufsichtsbehörden momentan die Legalität seines Projekts in Frage stellen. Dies hat wiederum die Fronten zwischen Sun und den Behörden verhärtet.

Dies könnte zukünftig Konsequenzen haben, denn schon 2019 gab es einen Vorfall, bei dem die chinesische Polizei ein Tron-Büro in Peking umstellte. Damals hieß es in den Medien, dass eine Razzia gegen Tron durchgeführt wurde, was Sun allerdings als „Fake-News“ abstritt.

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Block.One eröffnet Social-Media-Platform vorzeitig

Voice, die Social-Media-Plattform der EOS-Mutter Block.One, kündigte ihre Eröffnung für den 4. Juli an.

Laut einem Tweet vom 6. Juni vom Voice-CEO Salah Zalatimo soll die Social-Media-Plattform am US-Unabhängigkeitstag online gehen. Nur registrierte Benutzer dürfen dann Inhalte darüber veröffentlichen oder online an Diskussionen teilnehmen. 

„Wir hatten auf eine große Enthüllung in diesem Herbst hingearbeitet“, so Zalatimo, „aber wir können einfach nicht länger warten. Wir müssen uns Social-Media von den großen Unternehmen JETZT zurückholen.“

Die Plattform ist seit dem 14. Februar in der Beta-Testphase. Der CEO sagte, man könne sich bis zum 15. August auf Anfrage registrieren. Dann können Voice-Benutzer Freunde auch einladen. 

Monetarisierung von sozialen Netzwerken

Seit das Unternehmen, das hinter dem EOSIO-Protokoll (EOS) steht, im Juni 2019 die Entwicklung einer Blockchain-Social-Media-Plattform angekündigt hat, hat Block.One 100 Mio. US-Dollar in bar und geistiges Eigentum im Wert von 50 Mio. US-Dollar in Voice investiert. Außerdem kaufte das Unternehmen den Domainnamen voice.com für 30 Mio. US-Dollar.

Cointelegraph berichtete, dass Block.one ein Patent für ein auf Blockchain basierendes Gebote-System für Werbezwecke erhalten hat. Dieses ist an populäre Posts auf dem sozialen Netzwerk gebunden. Das Patent wird wahrscheinlich bei Voice verwendet.

Doch obwohl es sich um eine Plattform handelt, die mit Kryptowährungen arbeitet, hat Voice wegen Datenschutzbedenken Kritik geerntet. Alle Mitglieder müssen ihre Identität überprüfen lassen. Einige Metadaten sollen dann zur „Prävention und Aufdeckung von Verbrechen“ verwendet werden.

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Voice: Das Facebook von Block.One verkündet Starttermin

Wann sind Gewinne aus Bitcoin-Krypto-Trading steuerfrei? Welche Fallstricke gilt es zu beachten?

Beim Bitcoin Trading gibt es einiges zu beachten. Die richtigen Sicherheitsvorkehrungen treffen, die richtige Strategie finden, den richtigen Riecher haben und rechtzeitig Gewinne realisieren ist die eine Sache.

Doch was danach kommt, wird bisweilen ausgeblendet. Schließlich muss man die Gewinne auch versteuern. Unter bestimmten Umständen sind die Gewinne jedoch auch steuerfrei. Das gilt vor allem für so genannte Langzeithodler. Wer seine Kryptowährungen nämlich über ein Jahr hält und erst dann veräußert, muss die Gewinne nicht versteuern.

Bitcoin-Gewinne und das Finanzamt

Dennoch muss man die Gewinne in jedem Fall bei der Steuererklärung angeben und dabei eine Transaktionshistorie mitliefern. Denn:

Gewinne, die durch Handel und Investment in Kryptowerten erzielt werden, sind steuerpflichtig und müssen dem Finanzamt vorgetragen werden. Je nachdem, wie komplex und umfangreich das Engagement ist, kann die Steuererklärung eine große Herausforderung darstellen. Es reicht nicht, dem Fiskus die Veräußerungsgewinne mitzuteilen und die Adressen der Börsen oder des Finanzdienstleisters zu nennen.

Aus dem Bitcoin-Steuer-Beitrag von Coindex.

Bei der Erstellung der Steuererklärung kann euch diese Tool helfen: Steuerbericht erstellen

Was es bei der Besteuerung von Bitcoin und Co. im Detail zu beachten gibt, erfahrt ihr an dieser Stelle.

Die Informationen wurden sorgfältig überprüft, können jedoch keine Garantie auf Vollständigkeit und Korrektheit bieten. Dieser Artikel dient der Information und kann eine Steuerberatung nicht ersetzen.

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200 Millionen US-Dollar: EOS-Investoren fordern Schadenersatz

Die Geister die sie riefen: Eine Sammelklage fordert Schadenersatz von Block.one in Millionenhöhe.

Geschlagene drei Jahre nach dem Hype um Initial Coin Offerings (ICO) von 2017 fallen ICO-Emittenten die Folgen des Hypes immer noch auf die Füße. Zwar galten Token Sales seinerzeit durchaus als veritable Methode, um Kapital zu sammeln. Dass dem Geltungsbereich von Börsenrecht so recht nicht zu entkommen war, zeigt sich aktuell anhand der Vielzahl von Gerichtsprozessen im Nachgang zu ICOs.

Nun hat der Crypto Assets Opportunity Fund im Namen der EOS-Investoren eine Sammelklage bei einem US-Gericht eingereicht. Die Kanzlei fordert Schadenersatz von Block.one, die den ICO federführend organisiert hatten. Die Kläger werfen Block.one vor, gegen geltendes US-Börsenrecht verstoßen zu haben, da sich das Token Offering auch an US-Investoren gerichtet hatte. Dies, so die Klageschrift, hätte allerdings eine Registrierung bei der zuständigen Aufsichtsbehörde SEC vorausgesetzt.

Geld floss auch aus den USA

Die Konfliktlinie dürfte wohl an der Frage verlaufen, ob Block.one vorsätzlich gehandelt hat. Schließlich gelobt das Unternehmen, US-Amerikaner bewusst vom ICO ausgelassen zu haben, um möglichen Konflikten mit der Börsenaufsicht aus dem Weg zu gehen. Die Kläger sehen dies freilich etwas anders. So argumentieren die Anwälte, dass Block.one auf Konferenzen offensiv für EOS geworben hatten. Auch eine Werbeanzeige auf dem Times Square soll es gegeben haben.

Typischerweise bemühen Gerichte im Zusammenhang mit Klagen rund um das Thema ICOs den sogenannten Howey Test. Dabei handelt es sich um eine definierte Heuristik, die bei Wertpapieren Klarheit über ihren rechtlichen Status geben soll.

Die Bemühungen der Beklagten, die Nachfrage nach den EOS-Wertpapieren zu generieren und den Preis der EOS-Wertpapiere durch falsche Angaben in die Höhe zu treiben, waren erfolgreich,

heißt es in der Klageschrift. In anderen Worten wirft die Sammelklage Block.one vor, bewusst Gewinnerwartungen geschaffen zu haben. Dies ist insofern heikel, als dass es die These stützt, dass es sich bei EOS tatsächlich um eine Security („Wertpapier“) nach US-Recht handelt. In dem Fall hätte EOS aber bei der SEC als solche registriert werden müssen.

Um mögliche Schadenersatzansprüche geltend zu machen, müssten die Parteien aber zunächst klären, wieviel Geld überhaupt aus US-Investorenhand in EOS floss. Die Kläger beziffern die Summe auf etwa 200 Millionen US-Dollar. Bei einem Gesamtvolumen von vier Milliarden US-Dollar wäre dies entsprechend nur ein kleiner Teil des ICOs.

Block.one: Kritik reißt nicht ab

Zuletzt machte Block.one Schlagzeilen, als das Unternehmen bekannt gab, seinen Anteil an den Token für Votings einzusetzen. Kritiker der Top-10-Kryptowährung befürchteten daraufhin, dass Block.one damit überproportional viel Einfluss auf Entscheidungen ausüben könnte.

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Krypto-Händler sehnen sich nach ETH

Die Zahl der Ethereum (ETH) Long-Positionen steigt weiter an, nachdem sie Ende März ein Allzeithoch erreicht hatte.

Obwohl die breiteren Kryptomärkte in den letzten Wochen neben Bitcoin (BTC) weitere Preissteigerungen verzeichneten, bleibt die Anzahl der offenen Long-Positionen für die meisten Krypto-Assets nach dem Einbruch während des Krypto-Marktcrashs Mitte März gering.

Ether Longs dominieren die Kryptomärkte

Seit dem Ausbruch auf Rekordhöhen am 26. Februar sind die ETH/USD Long-Positionen an der großen Kryptobörse Bitfinex um 170% gestiegen. Der heftige Crash am Schwarzen Donnerstag Mitte März hat nicht einmal ein bescheidenes Retracement unter den Bullen von Bitfinex ausgelöst.

Bitfinex ETH/USD Longs 1W September 2017 – Mai 2020: TradingView

Bitfinex ETH/USD Longs 1W September 2017 – Mai 2020: TradingView

Die ETH/BTC-Longs sind in den letzten Wochen ebenfalls deutlich gewachsen. Eine stetige Zunahme kann jedoch schon seit Anfang 2019 stetig verzeichnet werden.

Bitfinex ETH/BTC Longs 1. Mai 2019 – Mai 2020: TradingView

Bitfinex ETH/BTC Longs 1. Mai 2019 – Mai 2020: TradingView

Nach einem Anstieg von rund 50% von März 2019 bis Anfang 2020 stiegen die Long-Positionen der ETH/BTC um weitere 83%.

Altcoin-Longs sterben aus

Die Handelsaktivitäten rund um andere Top-Krypto-Assets, darunter mehrere angebliche Ethereum-Killer, sind erheblich gesunken, da Spekulanten auf die Halbierung von Bitcoin und die bevorstehende Überholung von ETH 2.0 durch Ethereum setzen.

Nach einer schwachen Preisentwicklung seit Jahresbeginn im Vergleich zu anderen Top-Kryptowährungen verzeichnete die drittplatzierte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, Ripple (XRP), innerhalb von zwei Tagen nach dem Schwarzen Donnerstag einen Rückgang der Long-Positionen um 40%.

Bitfinex XRP/USD Longs 1D August 2019 – Mai 2020: TradingView​​​​​​​

Bitfinex XRP/USD Longs 1D August 2019 – Mai 2020: TradingView

Der selbsternannte Ethereum-Rivale Eos (EOS) verzeichnete am 12. März einen Rückgang der Long-Positionen um 20%, wobei EOS/USD seitdem keine bedeutende Erholung verzeichnete.

Bitfinex EOS / USD Longs 1. September 2019 – Mai 2020: TradingView​​​​​​​

Bitfinex EOS/USD Longs 1. September 2019 – Mai 2020: TradingView

Nachdem sich die Longs von Tezos (XTZ) von Mitte Februar bis Mitte März um über 450% erholten, löste der Schwarze Donnerstag einen Absturz von 70% bei offenen XTZ-Longs aus.

Bitfinex XTZ/USD Longs 1D September 2019 – Mai 2020: TradingView

Bitfinex XTZ/USD Longs 1D September 2019 – Mai 2020: TradingView

BTC Longs produzieren Post-Halving Bounce

BTC-Longs waren in den letzten Monaten extrem volatil, nachdem sie sich gegen Ende 2019 über vier Wochen verdoppelt hatten, bevor ab Weihnachten ein einmonatiger Crash von 40% begann.

Bitfinex BTC / USD Longs 1D September 2019 – Mai 2020: TradingView

Bitfinex BTC/USD Longs 1D September 2019 – Mai 2020: TradingView

Longs sorgten für eine sofortige Erholung und ein weiteres vollständiges Retracement von Mitte Januar bis Mitte März, wobei der Schwarze Donnerstag innerhalb von zwei Tagen einen weiteren Rückgang von 20% mit sich führte.

Die BTC-Longs von Bitfinex stiegen dann in der letzten Aprilwoche um 50%, bevor bis zum 13. Mai ein vollständiges Retracement abgeschlossen wurde.

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Facebook-Herausforderer Block.one mit Etappenerfolg

In 9 Tagen steht das Bitcoin Halving an. Dabei halbiert sich die Belohnung für die Miner um die Hälfte. Doch was bedeutet das für den Bitcoin-Kurs (BTC)?

Am 12. Mai ist es soweit: Das Bitcoin Halving steht ins Krypto-Haus. Bei diesem Event halbiert sich die Belohnung, die Miner für erfolgreich geschürfte Blöcke bekommen, um die Hälfte. Statt 12,5 BTC erhalten die „Schürfer“ dann nur noch 6,25 BTC. Das setzt die Bitcoin Miner bisweilen unter Druck. Wie wir in der vergangenen Woche berichtet hatten, kann dieses Ereignis einen Teil der Miner in erhebliche Bedrängnis bringen. Schließlich sind sie neben den Strompreisen erheblich vom Bitcoin-Kurs abhängig.

Bitcoin-Kurs und Halving: Hoffnungslos bullish?

Umso interessanter ist die Frage, welchen Einfluss das Halving wohl auf den Bitcoin-Kurs haben wird. Anhänger der Stock-to-Flow-Ratio sehen hier ein Indiz dafür, dass der Kurs der größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung in schwindelerregende Höhen von bis zu 100.000 US-Dollar klettern wird. Dass bei dieser überaus bullishen Einschätzung einige wichtige Faktoren missachtet werden, blenden diese Optimisten jedoch erfolgreich aus.

Gegenstück hierzu sind jene Pessimisten, die einen Zusammenbruch des Mining-Geschäfts und nachfolgendem Einbruch beim Bitcoin-Kurs sehen. Da es für Miner nicht mehr länger profitabel ist, das Netzwerk zu unterstützen, so die Annahme jener Halving-Pessimisten, überschwemmen sie den Markt mit ihren BTC und setzen eine Todesspirale in Gang.

Bemüht man hingegen Halving-Daten aus der Vergangenheit und stellt sie in den Vergleich mit Halvings oder ähnlichen Events bei anderen Kryptowährungen, wird man feststellen, dass der Ausgang mit der höchsten Wahrscheinlichkeit irgendwo in der Mitte liegt. Warum das so ist, erklären wir hier.

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