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Blockchain-Spiel verkauft virtuelles Land im Wert von 450.000 US-Dollar

Die Entwickler von The Sandbox (TSB), einem auf Ethereum-basierenden Smartphone-Spiel, haben am 1. April angekündigt, dass beim dritten Vorverkauf virtueller Grundstücke 3.400 Ether (ETH) bzw. 45.000 US-Dollar eingenommen werden konnten.

Beim Vorverkauf vom 31. März wurden innerhalb von nur 5 Stunden 12.384 Einheiten an LAND, also den virtuellen Grundstücken des Spiels, veräußert. Dies entspricht knapp 10 % der insgesamt 166.464 Grundstücke des Spiels.

The Sand Box ist schon jetzt eines der heiß begehrtesten Blockchain-Spiele überhaupt, da es inzwischen 40 Mio. Downloads verzeichnen kann. Der erste Vorverkauf von virtuellem LAND wurde im Dezember 2019 durchgeführt, wobei hier in nur vier Stunden 3.000 Grundstücke verkauft wurden. Im zweiten Vorverkauf wurden am 16. Februar 2020 wiederum 6.192 Einheiten abgesetzt. Im Anschluss an den jetzigen dritten Vorverkauf soll im Laufe des Jahres noch ein vierter und letzter Verkauf abgehalten werden.

Im jüngsten Vorverkauf wurde unter anderem ein Grundstück mit Bezug zum Spielehersteller Atari veräußert, in dem die Spieler einige alte Klassiker wie Asteroids und Centipede zocken können.

Videospiele in Zeiten der Krise beliebt

Vielleicht trägt auch die durch das Coronavirus verordnete Quarantäne dazu bei, dass das Interesse an den LAND-Grundstücken aktuell groß ist. Anstatt in den eigenen vier Wänden eingepfercht zu sein, können sich die Spieler hier Grundstücke in Größe von 96 x 96 Meter zulegen, wobei sie nicht nur auf eine Einheit begrenzt sind. Sebastian Borget, der Mitgründer von TSB Gaming, erklärt in diesem Zusammenhang:

„Während dieser schlimmen Pandemie merken auch wir, dass die Menschen sich danach sehnen, sich wenigstens im digitalen Raum auszutoben und zu treffen.“

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Die Welt der Bitcoin-Aprilscherze

Nicht immer muss man bierernst sein. Schon gar nicht im Krypto-Bereich. Hier deshalb ein paar amüsante und denkwürdige Aprilscherze aus der Krypto-Community

Der erste April ist traditionell der Tag, an dem Menschen „in den April geschickt werden“. Zwar hat sich BTC-ECHO immer davon distanziert, einen derartigen Jux mitzumachen, schließlich ist im ernsten Journalismus-Geschäft für Humor kein Platz. Andere Bereiche der Krypto-Wirtschaft können sich schon deutlich mehr Humor leisten. Nicht ganz ernst und manchmal nicht ganz albern, wollen wir uns also auf verschiedene bekannte Aprilscherze im Krypto-Ökosystem schauen.

Bitcoin: Zyklisches Verhalten entfernt

Etwas älter ist dieser Aprilscherz. Im Jahr 2014 schrieb Pieter Wuille ein Bitcoin Improvement Proposal, welches einen endlichen Supply an Bitcoins vorschlug.

„Moment mal“, wird der Bitcoin-Kenner sagen, das hat doch Satoshi schon so definiert. Nun, im White Paper selbst steht davon wenig. Zugegeben, im Code des Bitcoin Core Clients steht schon seit alten Tagen etwas entsprechendes:

 int64_t nSubsidy = 50 * COIN; // Subsidy is cut in half every 210,000 blocks // which will occur approximately every 4 years. nSubsidy >>= (nHeight / 210000);

Was viele nicht wissen: C++, die genutzte Programmiersprache, verhält sich beizeiten überraschend. Bei Divisionen wie der angegebenen (nHeight / 210000) wird es zu einem Shift in der Binärdarstellung kommen. Kurz gefasst: Der ursprüngliche Code führt dazu, dass alle 64 Halvings der Bitcoin Reward wieder 50 BTC betragen würde. Die Emissionskurve, die Satoshi Nakamoto eigentlich im Sinn hatte, würde so aussehen:

Bitcoin-Emission über die Jahrtausende

Interessant an diesem BIP ist, dass er zwar amüsant ist, aber eigentlich ein ernstes Bugfixing als Hintergrund hat. Erst durch diesen BIP von Pieter Wuille und die sich daran anschließende Implementierung ist Bitcoin wirklich endlich.

Ethereum: Meta-Aprilscherze und Konkurrenz-Bashing

Aprilscherze im Tech-Bereich, gerne in der Form von Verbesserungsvorschlägen haben eine lange Tradition. Die Entwicklung des Internets wird über so genannte Requests for Comments vorangetrieben. Hier finden sich zum ersten April auch immer wieder Stilblüten wie ein Protokoll zur Datenübertragung über Brieftauben oder ein Kommunikationsprotokoll zum Dialog mit einer Kaffeemaschine.

Auch in anderen Kryptowährungen existieren derartige spaßig gemeinte Vorschläge. Kein geringerer als Vitalik Buterin verfasste 2018 einen Verbesserungsvorschlag für Ethereum oder kurz EIP. Dieser hatte zum Ziel, den Ethereum Supply auf 120.204.432 ETH zu begrenzen.

Doch auch die Freunde von Aprilscherzen wurden 2018 von Vitalik bedacht. Auf dem Weblog der Ethereum Foundation kündigte er an, dass mit den World Trade Francs oder kurz WTF ein Ethereum-eigener Stable Coin geschaffen wurde. Eine besonders pikante Note dabei: der Text ist zu 20 Prozent von einem alten Tron-Artikel übernommen. Announcements, Stable Coins und die Kontroverse um Plagiate seitens Tron: All das war in diesem zweiten Aprilscherz enthalten. Respekt, Herr Buterin.

Neuer Wertspeicher Klopapier: Coinmarketcap rüstet auf

Auch jenseits der Tech-Community neigt die Krypto-Szene zu Aprilscherzen. Manche mögen wohl gedacht haben, dass entweder die Explosion von Tethers Supply oder die Gerüchte um den Kauf durch Binance ein Aprilscherz waren. Der tatsächliche Aprilscherz kam jedoch heute:

Toilet Paper Token über allen Kryptowährungen

Statt dessen sehen wir da TPT, den Toilet Paper Token. Im Blog von Coinmarketcap können Investoren die Wettbewerbsvorteile dieser neuen Kryptowährung genauer studieren. Namhafte Krypto-Stars wie Mary Ploppins und John Splashington sind mit an Bord, um das „Recht, abzuwischen“ nun zu tokenisieren.

In Zeiten der Krise wurde Toilettenpapier von vielen Menschen als neuer Wertspeicher begriffen. Nicht bei Bitcoin, sondern bei dem weißen Gold hat das Hodl-Meme eine weite Adaption unter Nocoinern gefunden. Die Ähnlichkeit zwischen einem Blatt Klopapier und einem nun in Milliarden gedruckten US-Dollar bestätigt dies. Stacking Blatts statt Stacking Sats!

(K)ein Aprilscherz: Bitcoin-Boom 2019

Auch beim Kursgeschehen kommt es beizeiten zu Entwicklungen, die wie ein Aprilscherz anmuten. Im letzten Jahr explodierte der Bitcoin-Kurs am zweiten April: 

Ein verspäteter Aprilscherz? Bitcoin rast nach obenTageschart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Coinbase erstellt

Der vermeintlich verspätete Aprilscherz war jedoch der Beginn des großen Bull Runs von 2019. Die Durststrecke, die der Bitcoin-Kurs nach Mitte Dezember durchlief, war zu einem endgültigen Abschluss gekommen und der Bitcoin-Kurs schoss in schon lange nicht mehr gesehene Höhen. 

Von diesem Bull Run ist seit dem Crash von Mitte März nicht mehr viel zu sehen, jedoch hält sich der Bitcoin-Kurs bisher noch gut über den Gefilden, die Anfang 2019 durchwandert wurden. Viele stellen sich nun die Frage, ob es dieses Jahr wieder zu einem derartigen positiven Aprilscherz kommt. Ohne zu pessimistisch sein zu wollen: Zumindest lässt sich keine besondere Saisonalität an bezüglich etwaiger Aprilscherze in den vergangenen Jahren ausmachen. Mit dem Halving im Blick kann die Sache natürlich dennoch gut aussehen. Und immerhin: In über der Hälfte der vergangenen Jahre war April ein guter Monat für Bitcoin. Mal sehen also, ob wir auch charttechnisch vom launischen April in den Wonnemonat Mai wechseln. 

Der Chart auf dieser Seite wurde mit TradingView erstellt. 

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Die Uhr tickt für Phase 0

Ethereum 2.0 ist eines der größten Projekte im Blockchain-Kosmos. Noch in diesem Monat soll die Testnet-Umgebung live gehen und erste Einblicke in das Upgrade gewähren. Wie ein aktueller Audit-Bericht aber darlegt, haben die Entwickler in Phase 0 noch einige Arbeit vor sich.

Langsamen Schrittes nähert sich die Ethereum–Blockchain dem großen Upgrade „Serenity“. Ethereum 2.0 soll die Skalierungsprobleme des bisherigen Netzwerkes mit der Einführung der Beacon-Chain sowie der Sharding-Funktion und dem neu eingeführten Konsensmechanismus Proof of Stake (PoS) lösen. Bis alle Funkionen implementiert sind, ist es zwar noch ein weiter Weg. Aber der erste wichtige Zwischenstopp, Phase 0, steht laut Vitalik Buterin vor der Tür.

Aus alt mach neu

Insgesamt drei Phasen durchläuft das Ethereum–Netzwerk bis zur vollständigen Integration aller Funktionen. In einer kürzlich veröffentlichten Roadmap schätzt Vitalik Buterin, dass die Enticklung von Ethereum 2.0 noch fünf bis zehn Jahre in Anspruch nehmen kann.

Die Multiclient-Testnetzumgebung soll aber schon in diesem Monat live gehen. Dies teilte Ethereum-Erfinder Buterin gegenüber theblock mit:

Es ist nicht leicht vorherzusagen, wann das Mainnet stattfinden wird, obwohl wir sehr bald Multiclient-Testnetze erwarten; April scheint sehr wahrscheinlich.

Phase 0 führt bereits grundlegende Änderungen und zusätzliche Funktionen ein. Neben der neu implementierten Beacon Chain wird auch das neue Asset ETH2 eingeführt, dass die Nodes künftig als Belohnung für die Validierung der Beacon Chain erhalten.

Die größten Baustellen im Ethereum-Netzwerk

Bis das Netzwerk auf das Mainnet übertragen wird, müssen jedoch noch einige technische Probleme gelöst werden. Ein kürzlich veröffentlichter Audit-Bericht von Least Authority hat Sicherheitslücken im Block-Proposer-System und im P2P-Messaging-System ausgemacht, wodurch das Netzwerk für DDoS-Attacken anfällig sei:

Insbesondere stellten wir fest, dass die Peer-to-Peer (P2P)-Netzwerkschicht und das ENR-System unterrepräsentiert sind. Diese lassen sich zwar in späteren Phasen ausarbeiten, aber ihre Bedeutung legt nahe, dass Phase 0 ein guter Ausgangspunkt für die Schaffung einer starken Netzwerkschicht wäre.

Laut Buterin seien diese Schwachstellen auch aktuell Gegenstand der Entwicklung von Ethereum 2.0:   

Wir nehmen die Anti-Spam-Lösung für die Netzwerksicherheit definitiv ernst. Eth1 hat einige Zeit gebraucht, um seinen Netzwerk-Layer zu stabilisieren, und derzeit richten sich viele Augen auf Netzwerkprobleme, so dass ich erwarte, dass sich die DoS-Probleme im Laufe der Zeit abmildern lassen.

Die Multiclient-Testnetzumgebung soll demnach zunächst als Sandbox fungieren, in der sich die gröbsten Sicherheitsmängel beseitigen lassen. Auch Entwickler Danny Ryan zeigt sich zuversichtlich, dass das Testnet schon bald gestartet wird:

Ethereum stehen zweifellos aufregende Zeiten bevor.

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Kursanalse, 30. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LEO

BitMEX Research wies kürzlich auf die Korrelation zwischen dem S&P 500 und Bitcoin (BTC) hin. Diese habe einen neuen Höchststand erreicht. Im März 2018 gab es ebenfalls einen Höchststand, der allerdings von dem jetzigen in den Schatten gestellt wird. Das zeigt, dass bei all dem Geld, das derzeit zur Unterstützung der Wirtschaft gedruckt wird, vielleicht ein kleines Stückchen in den Krypto-Raum fließt. Das ist etwas sehr positives.

Langfristig würde nur ein Bruchteil der weltweit angekündigten Konjunkturpakete ausreichen, um die Krypto-Marktkapitalisierung zu erhöhen.

Langfristig sind viele Leute zwar bullisch, aber einige Anleger wollen den Boden erwischen. Zu Beginn des Jahres prognostizierte der bekannte Händler Tone Vays, dass Bitcoin seinen Boden bei 2.800 US-Dollar erreichen könnte. Nun glaubt er aber, dass der Boden sich bei 3.700 US-Dollar gebildet haben könnte. Vays erwarte nicht, dass Bitcoin unter die jüngsten Tiefststände fällt.

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung Quelle: Coin360

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Als Händler konzentrieren wir uns auf die Kursentwicklung. In diesen schwierigen Zeiten ist es jedoch ermutigend zu sehen, dass verschiedene Behörden und Länder die Blockchain-Technologie nutzen, um die Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen. Neben der Hilfe im technologischen Bereich können wir nun beobachten, dass die globale Krypto-Community auch in dieser Krisenzeit ihren Beitrag leistet.

Die derzeitige Krypto-Erholung wird von Bitcoin angeführt. Sein Marktanteil steigt allmählich auf 66 Prozent. Das wirft die Frage auf, ob die Kryptowährungen die aktuelle Erholungsrallye aufrechterhalten und einen nachhaltigen Aufwärtstrend beginnen können? Sehen wir uns die Charts dazu an.

BTC/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, Bitcoin (BTC) über den Überkopfwiderstand bei 7.000 US-Dollar steigen zu lassen. Das hat Verkäufer angezogen. Das wiederum hat den Kurs unter die unmittelbare Unterstützung bei 6.435 US-Dollar sinken lassen, aber die Bären konnten die nächste Unterstützung bei 5.660,47 US-Dollar nicht durchbrechen. Das ist ein positives Zeichen, da das auf eine Nachfrage auf den niedrigeren Niveaus hindeutet.

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versuchen die Bullen erneut, den Kurs über 6.435 US-Dollar und den 20-Tages-EMA bei 6.520 US-Dollar zu halten. Wenn das gelingt, ist ein erneuter Anstieg auf 7.000 US-Dollar möglich. Darüber kann er dann auf den 50-Tages-SMA bei 7.985 US-Dollar und darüber wiederum auf 9.000 US-Dollar steigen.

Wenn das BTC/USD-Paar allerdings vom 20-Tages-EMA aus nach unten abknickt und unter die Unterstützung bei 5.660,47 US-Dollar rutscht, ist ein Rückgang auf die langfristige Unterstützungslinie bei 5.000 US-Dollar möglich. Fürs erste können Trader ihre Long-Positionen mit Stops bei 5.600 US-Dollar schützen.

ETH/USD

Ether (ETH) liegt weiterhin zwischen 117,090 US-Dollar und 155,612 US-Dollar. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Ein Fall unter diese Spanne kann das ETH/USD-Paar auf 100 US-Dollar und darunter auf 84,250 US-Dollar sinken lassen. Sollte das Paar sich jedoch von der Unterstützung der Spanne aus erholen, ist für einige Tage mit einer weiteren Konsolidierung zu rechnen.

Das Paar wird bei einem Ausbruch und Schluss über 155,612 US-Dollar an Schwung gewinnen. Darüber kann es auf den 50-Tages-SMA bei 198 US-Dollar klettern. Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

XRP/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, den XRP über 0,17468 US-Dollar zu halten. Das hat Verkäufer angezogen. Die Bären versuchten ihn am 29. März weiter sinken zu lassen, aber die Bullen boten bei 0,16 US-Dollar Unterstützung.

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs wieder über 0,17468 US-Dollar steigen lassen und das Niveau halten können, wird das XRP/USD-Paar wahrscheinlich an Schwung gewinnen. Die Ziele, die man weiter oben im Auge behalten sollte, liegen bei 0,22 US-Dollar und darüber bei 0,25 US-Dollar.

Wenn der Kurs allerdings von 0,17468 US-Dollar noch einmal nach unten abknickt, werden die Bären versuchen, ihn auf 0,1275 US-Dollar sinken zu lassen. Daher kann der Stop-Loss bei den Long-Positionen vorerst bei 0,143 US-Dollar gesetzt werden. Wir schlagen vor, die Stopps bis auf 0,16 US-Dollar hoch zu ziehen, wenn das Paar über 0,19 US-Dollar steigt.

BCH/USD

Bitcoin Cash (BCH) knickte am 27. März vom 20-Tages-EMA aus nach unten ab, aber die Käufer schritten knapp über der unmittelbaren Unterstützung bei 197,43 US-Dollar ein. Das ist ein positives Zeichen, da das auf eine Nachfrage bei Rückgängen hindeutet.

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bullen werden nun versuchen, den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 227 US-Dollar und den horizontalen Widerstand bei 247,95 US-Dollar klettern zu lassen. Wenn das gelingt, wird das BCH/USD-Paar an Schwung gewinnen und eine Rallye in Richtung 50-Tages-SMA bei 304 US-Dollar und darüber auf 350 US-Dollar hinlegen.

Daher können Trader über 250 US-Dollar kaufen und den Stop-Loss unter 197 US-Dollar setzen. Unsere Einschätzung ist hinfällig, wenn das Paar unter 197,43 US-Dollar fällt. In einem solchen Fall ist ein Rückgang auf 166 US-Dollar möglich.

BSV/USD

Bitcoin SV (BSV) ist am 27. März vom 20-Tages-EMA nach unten abgeknickt. Die Bullen konnten jedoch die starke Unterstützung bei 146,96 US-Dollar halten. Das zeigt, dass es bei Rückgängen eine Nachfrage gibt. Der 20-Tages-EMA ist flach und der RSI liegt knapp unter 50, was auf eine Spanne für die nächsten Tage hindeutet.

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wir gehen nun davon aus, dass die Bullen das BSV/USD-Paar bis auf den Überkopfwiderstand bei 185,87 US-Dollar steigen lassen werden. Sollte der Kurs von diesem Niveau aus nach unten abknicken, wird das Paar noch ein paar Tage in einer Spanne verbleiben.

Ein Ausbruch über 185,87 US-Dollar würde auf Stärke hindeuten. Über diesem Niveau ist ein Anstieg auf den 50-Tages-SMA bei 223 US-Dollar und darüber auf 260 US-Dollar möglich.

Wenn die Bären den Kurs allerdings unter 146,96 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf 120 US-Dollar wahrscheinlich. Fürs erste kann das Stop-Loss-Limit bei den verbleibenden Long-Positionen bei 146 US-Dollar gesetzt werden.

LTC/USD

Litecoin (LTC) knickte am 27. März vom 20-Tages-EMA bei 42,14 US-Dollar aus nach unten ab. Da der 20-Tages-EMA nach unten tendiert und der RSI in der negativen Zone liegt, haben die Bären die Oberhand. Ein Fall unter 35,8582 US-Dollar kann den Kurs auf 30 US-Dollar sinken lassen.

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versucht das LTC/USD-Paar, sich von der Unterstützung bei 35,8582 US-Dollar aus zu erholen. Wenn die Bullen den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 41,12 US-Dollar und den horizontalen Widerstand bei 43,67 US-Dollar klettern lassen können, wird das Paar wahrscheinlich an Schwung gewinnen.

Das erste Ziel, das man weiter oben im Auge behalten sollte, ist der 50-Tages-SMA bei 55,63 US-Dollar. Wenn dieses Niveau überwunden ist, kann der Anstieg sich bis auf 63,8769 US-Dollar erstrecken. Daher können Trader Long-Positionen eröffnen, wie wir es in einer unserer vorhergehenden Analysen vorgeschlagen hatten.

EOS/USD

EOS liegt seit dem 21. März in einer engen Spanne zwischen 2,0632 US-Dollar und 2,4001 US-Dollar. Das zeigt, dass sowohl die Bullen als auch die Bären auf Nummer sicher gehen und keine großen Bewegungen wagen. Der 20-Tages-EMA tendiert weiter nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bären waren jedoch nicht in der Lage, das EOS/USD-Paar unter 2,0632 US-Dollar sinken zu lassen. Das deutet auf einen Mangel an Verkäufern auf niedrigeren Niveaus hin.

Wenn die Bullen das Paar über den Überkopfwiderstand bei 2,4001 US-Dollar steigen lassen können, ist eine Rallye in Richtung 50-Tages-SMA bei 3,32 US-Dollar und darüber auf 3,86 US-Dollar möglich. Da das Risiko-Ertrags-Verhältnis attraktiv ist, behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer früheren Analyse bei.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) ist am 27. März vom 20-Tages-EMA bei 13,27 US-Dollar aus nach unten abgeknickt. Obwohl die Bären den Kurs unter die unmittelbare Unterstützung bei 12,1111 US-Dollar sinken lassen konnten, haben sie es nicht geschafft, unter die nächste Unterstützung bei 10,8428 US-Dollar zu kommen.

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Das zeigt, dass die Käufer auf den niedrigeren Niveaus aktiv werden. Derzeit versuchen die Bullen erneut, das BNB/USD-Paar über 12,1111 US-Dollar steigen zu lassen. Wenn das gelingt, werden die Bullen erneut versuchen, über den 20-Tages-EMA bei 12,91 US-Dollar zu kommen. Wenn das ebenfalls gelingt, ist ein Anstieg auf die Abwärtstrendlinie bei 15 US-Dollar möglich.

Wenn das Paar allerdings vom 20-Tages-EMA aus erneut nach unten abknickt, steigt die Möglichkeit eines Rückgangs unter 10,8428 US-Dollar. Darunter ist ein Rückgang auf 8,4422 US-Dollar wahrscheinlich. Derzeit sehen wir keine zuverlässige Kaufkonstellation, so dass wir hier neutral bleiben.

XTZ/USD

Tezos (XTZ) fiel unter die Trendlinie des aufsteigenden Dreiecks. Damit wurde das Muster entkräftigt. Wenn die Vollendung eines bullischen Musters nicht gelingt, ist das ein negatives Zeichen. Derzeit versucht der Altcoin, sich von der unmittelbaren Unterstützung bei 1,4453 US-Dollar aus zu erholen.

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das XTZ/USD-Paar wieder in das Dreieck steigt, wäre das ein bullisches Zeichen. Das würde auf Käufe auf den niedrigeren Niveaus hindeuten. Das Paar wird wahrscheinlich nach einem Ausbruch über den 20-Tages-EMA bei 1,77 US-Dollar und dem Überkopfwiderstand bei 1,955 US-Dollar an Schwung gewinnen.

Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei. Das Paar wird negativ, wenn der Kurs von der Trendlinie aus nach unten abknickt und unter 1,4453 US-Dollar fällt.

LEO/USD

Nach einer Konsolidierung in der Spanne zwischen 1 US-Dollar und 1,04 US-Dollar in den letzten Tagen ist UNUS SED LEO (LEO) über 1,04 US-Dollar ausgebrochen. Das ist ein positives Zeichen. Da sowohl die gleitenden Durchschnitte nach oben tendieren und auch der RSI im positiven Bereich liegt, haben die Bullen den Vorteil.

LEO/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LEO/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das LEO/USD-Paar über 1,04 US-Dollar schließt (UTC), vervollständigt es ein bullisches umgekehrtes Kopf- und Schultermuster. Bei dieser Konstellation liegt das Ziel bei 1,27488 US-Dollar und darüber bei 1,36 US-Dollar. Daher können Trader der Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse folgen.

Unsere optimistische Einschätzung ist hinfällig, wenn sich der Kurs nicht über 1,04 US-Dollar halten kann und stark einbricht. Wenn die Unterstützung bei 1 US-Dollar nicht standhält, liegt das nächste wichtige Niveau bei 0,95 US-Dollar.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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Ethereum-basierte Social-App Pepo bindet Streamingdienst Zoom ein

Die Ethereum-basierte Social-Media App Pepo hat den Videodienst Zoom integriert, um darüber Live-Streams zu ermöglichen.

Das entsprechende Feature namens Pepo Live Events ist bereits als Beta-Version auf der Webseite der Plattform verfügbar, allerdings gibt es noch keinen konkreten Termin für die Einführung auf dem Smartphone.  

Pepo bindet Zoom ein

Dabei können ausschließlich die Community-Admins von Pepo bisher Live-Streams schalten, an denen aber jeder Nutzer teilnehmen kann. Alle Live-Streams sind nach Ablauf für eine begrenzte Dauer von 3 Stunden auf der Plattform gespeichert und verfügbar.

Die Tatsache, dass sich Pepo nun dazu entschieden hat, Zoom einzubinden, könnte darauf zurückzuführen sein, dass in Zeiten von Corona-Quarantäne ein erhöhter Bedarf an Videostreaming besteht.

Die Social-App wurde vergangenen Oktober auf der DevCon 5 Konferenz vorgestellt. Ihr liegt eine Blockchain-Plattform zugrunde, durch die sich Nutzer gegenseitig mit Pepo Tokens belohnen können. Der firmeneigene Krypto-Token fußt auf dem ERC-20 Standard und ist 1:1 an die Kryptowährung OST (OST) angebunden.

Coronavirus beflügelt Streamingdienste

In der Tat hat die wegen COVID-19 verordnete Heimquarantäne dafür gesorgt, dass Videoportale einen Boom erleben, sowohl was die Nutzerzahlen als auch Aktienkurse angeht.

Allerdings sollten Aktienanleger vorsichtig sein, wenn sie jetzt in Zoom investieren wollen, da die Firma unter dem Kürzel $ZM notiert ist und nicht unter $ZOOM. Letzteres steht für den Spielehersteller Zoom Technologies, der keinerlei Verbindung zum Videodienst hat.

Durch diese Verwechslung ist der Kurs von Zoom Technologies bereits um 700 % gestiegen, ehe die amerikanische Börsenaufsicht dem am 27. März einen Riegel vorgeschoben hat.

Der Twitter-Nutzer ADPOY1 mahnt, dass der Absturz der Aktie drastisch sein wird, sobald der Handel von $ZOOM wieder freigegeben ist.

Datenschützer warnen vor Zoom

Mit der erhöhten Aufmerksamkeit für Zoom geht allerdings auch ein erhöhtes Maß an Kritik einher. So hat die Non-Profit-Organisation Electronic Frontier Foundation (EFF) am 19. März eine Warnung bezüglich der Plattform ausgesprochen.

Dabei warnt die EFF, dass die Administratoren von Zoom detaillierte Informationen über die Nutzer des Dienstes einsehen können, da sie vollen Zugriff auf Video- und Audiodateien, Chat-Verläufe und Telefonanrufe haben, die von dem Dienst ausgehen.

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Bitcoin auf Twitter wie beflügelt, Altcoin-Gezwitscher stürzt auf Tiefpunkte ab

Die wichtigsten Altcoins haben in ihrer Beliebtheit auf Twitter stark nachgelassen. Laut Daten des Krypto-Informationsdienstes Bitinfocharts ist die Anzahl der Erwähnungen auf Twitter für Ethereum, Litecoin und XRP mittlerweile auf zwei- bzw. dreijährigen Tiefständen angelangt.

Bitcoin konnte sich trotz der Corona-Krise profilieren und schafft es in den ersten drei Monaten von 2020, die eigenen Tweets zu verdoppeln. Allerdings bleibt die marktführende Kryptowährung weiterhin hinter ihren Rekordzahlen von 2017 zurück, als der bisher höchste Kurswert erreicht werden konnte.

XRP-Tweets erreichen 21-monatiges Tief

Am 21. März belief sich die Anzahl der Tweets, die das Hashtag #XRP führen auf 2.542 Einträge. Dies entspricht allein seit Januar 2020 einem Rückgang von 60 %, als die Anzahl der XRP-Tweets noch bei 6.000 – 7.000 pro Tag lag.

Die XRP-Tweets pro Tag waren letztmals im Juli 2018 auf 2.500 Einträge abgerutscht, also vor 21 Monaten.

XRP

Die Hochphase der XRP bezogenen Twitter-Meldungen kam im Gegensatz zu vielen anderen Altcoins nicht während des Krypto-Hypes von 2017, sondern erst am 21. September 2018 als XRP die eigene Bestmarke von 20.000 Twitter-Einträgen aufstellen konnte.

Auslöser für den damaligen Boom waren Gerüchte um den Start des Ripple Zahlungssystems xRapid, das auf XRP basiert und inzwischen von einigen namhaften Finanzinstituten genutzt wird. Im Zuge dessen hatte sich auch der XRP-Kurs im Vorlauf auf den 21. September nahezu verdreifacht.

Litecoin zurück auf 2-jährigem Tief

Als die Litecoin-Tweets in diesem Monat auf nur noch 344 Einträge pro Tag abgerutscht sind, wurde damit das niedrigste Interesse an der alternativen Kryptowährung seit März 2017 bestätigt.

Litecoin

Damals war Litecoin gerade im Begriff, den bisher größten Aufwärtstrend des Altcoins einzuleiten, wobei sich dessen Kurs allein zwischen März und Mai 2017 verzehnfachen konnte, indem er von mageren 3 US-Dollar auf satte 30 US-Dollar geklettert war.

Mit dem stark steigenden Kurs ging auch das Twitter-Interesse an Litecoin steil bergauf. Ironischerweise geht nun der jüngste Sinkflug des Altcoins im sozialen Netzwerk mit einem Kursrückgang auf 30 US-Dollar einher.

So beläuft sich die Anzahl der Litecoin-Tweets mittlerweile nur noch auf 1,3 % des Höchstwerts von 31.000 Einträgen pro Tag.

Ethereum um 95 % schlechter als zu Spitzenzeiten

Ethereum hat in Sachen Tweets eine ähnlich ernüchternde Entwicklung hingelegt. So sind die Twitter-Einträge des führenden Altcoins momentan auf dem schwächsten Stand der letzten drei Jahre. Die Anzahl von aktuellen 2.500 Einträgen pro Tag wurde lediglich an Neujahr 2020 unterboten, allerdings ist dieser Wert aufgrund des Feiertags zu vernachlässigen.  

Ethereum

Das letzte Mal wurde im Februar 2017 ein ähnliches Tief erreicht. Dieser Monat war aber auch der Startschuss für eine 60-tägige Kletterpartie von ETH, die den Kurs auf das 5-Fache anhob, was einer Steigerung von 10 US-Dollar auf 50 US-Dollar entspricht.

Im Vergleich zum Höhepunkt der täglichen Ethereum-Tweets von 51.000, der im Dezember 2017 aufgestellt wurde, ist das Interesse mittlerweile um satte 95 % zurückgegangen.

Bitcoin zwitschert sich 2020 zurück nach oben

Die Tweets mit Bezug auf Bitcoin belaufen sich am 26. März auf 24.722 Einträge. Dies entspricht zwar ebenfalls einem starken Rückgang im Vergleich zum Bestwert von 155.000 täglichen Tweets aus dem Dezember 2017, aber im Gegensatz zu den Altcoins geht es für die marktführende Kryptowährung im Jahr 2020 in den sozialen Medien wieder bergaufwärts.

Bitcoin

Nachdem im Januar des laufenden Jahres lediglich 12.000 Tweets pro Tag zu Buche standen, hat sich die Anzahl der Einträge inzwischen also mehr als verdoppelt.

Ein möglicher Grund für diese gegenläufige Entwicklung könnte sein, dass Bitcoin im Vergleich zu den Altcoins während der Corona-Krise weniger an Wert verloren hat. Bekanntermaßen gibt es einen Zusammenhang zwischen der Kursentwicklung von Kryptowährungen und dem Interesse in den sozialen Medien.

Ein weiterer Grund ist vermutlich, die durch das Coronavirus entstandene Unsicherheit, die der Diskussion um Bitcoin als „sicherer Hafen“ und Wertaufbewahrungsmittel neues Futter gegeben hat.

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#843 Bitcoin & Ethereum Dreamteam, Bitmain Antminer S19 ausverkauft & BTC Mining Difficulty Crash

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 843. Heute sprechen wir über folgende Themen: Bitcoin & Ethereum bald das neue Dreamteam, Bitmain: Antminer S19 innerhalb von 24 Stunden ausverkauft & BTC Mining Difficulty fällt 16%

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1.) Bitcoin & Ethereum bald das neue Dreamteam? – Buterin will eine Verbindung ohne Dienstleister
https://cryptomonday.de/bitcoin-ethereum-bald-das-neue-dreamteam-buterin-will-eine-verbindung-ohne-dienstleister/

2.) Bitmain: Antminer S19 innerhalb von 24 Stunden ausverkauft – Community empört
https://bitcoin-kurier.de/bitmain-antminer-s19-innerhalb-von-24-stunden-ausverkauft-community-empoert/

3.) Why Today’s 16% Fall in BTC Mining Difficulty May Cause the Price to Plunge
https://cointelegraph.com/news/why-todays-btc-difficulty-adjustment-may-cause-the-price-to-plunge

Telegram Kanal: https://t.me/bitcoininformant
Steemit: https://steemit.com/@denniskoray
HIVE: https://hive.blog/@denniskoray
Instagram: https://www.instagram.com/denniskoray/
Facebook: https://www.facebook.com/btcinformant/

Top 10 Kryptowährungen am 26.03.20 um 09:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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Ethereum 2.0: Auf dem Weg zum Proof of Stake

Vitalik Buterin hat sich in einer kürzlich veröffentlichten Roadmap bei der Entwicklung von Ethereum 2.0 in die Karten schauen lassen. Die Hoffnungen auf eine baldige Einführung musste der Ethereum-Erfinder zwar etwas dämpfen. Das Warten dürfte sich aber lohnen, schließlich verspricht das umfangreiche Upgrade, wesentliche Probleme des bisherigen Netzwerks zu lösen.

Ethereum 2.0 noch Zukunftsmusik

Mit dem Upgrade „Ethereum 2.0“ wird das bisherige Ethereum-Netzwerk mit mehreren Neuerungen wie Sharding, Proof of Stake und einer neuen virtuellen Maschine (eWASM) von Grund auf überholt. Nun hat Vitalik Buterin seine Roadmap für das in mehreren Phasen durchgeführte Upgrade per Twitter an die Öffentlichkeit kommuniziert:

Die komplette Neusanierung des Netzwerks kann wohl noch einige Jahre dauern. Buterins Einschätzung nach könnten noch fünf bis zehn Jahre vergehen, bis das Netzwerk auf gänzlich neuen Beinen steht.

Phase 0

Der erste Zwischenschritt aber – Phase 0 – scheint nach erfolgreich abgeschlossenen Tests nicht mehr in allzu weiter Ferne liegen. Phase 0 beinhaltet bereits wesentliche Neuerungen wie den Start der sogenannten Beacon Chain. Zudem wird mit dem Proof of Stake ein neues Konsensverfahren eingeführt und das Netzwerk durch die Sharding-Funktion entlastet. Mit Phase 0 wird außerdem das neue Asset ETH2 eingeführt, dass die Nodes als Belohnung für die Validierung der Beacon Chain erhalten.

In dieser Phase wird es zunächst parallel zwei aktive Ethereum-Netzwerke geben, zum einen die aktuelle Eth1 Chain mit einem PoW und die künftige „Beacon Chain“ Eth2 Chain. Während dieser Übergangsphase können die Nutzer ihre Ether von der Eth1 Chain in die Eth2 Chain übertragen und mit einem Beacon Chain Client als Validatoren im Netzwerk agieren. Alle Transaktionen und Smart-Contract-Berechnungen laufen aber zunächst weiterhin auf der Eth1 Chain.

Insgesamt sollen sich laut Ethereum-Entwickler Danny Ryan folgende fünf Designziele mit dem groß angelegten Upgrade verwirklichen lassen:

  • Dezentralisierung: die Validierung von Shards auch mit begrenzten Ressourcen
  • Widerstandsfähigkeit: Stabilität des Netzwerks auch bei Forks
  • Sicherheit: Ermöglichung einer Vielzahl von Validatoren
  • Einfachheit: Verringerung der Komplexität, „auch auf Kosten einiger Effizienzverluste“
  • Langlebigkeit: Alle Komponenten sollen Quantensicherheit gewährleisten.

Bis zur völligen Umsetzung der Roadmap ist es zwar noch ein weiter Weg, aber am Ende werden die Nutzer von einer höheren Skalierbarkeit und Entlastung des Ethereum-Netzwerks profitieren.

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Dezentrale Applikationen: 5 Ethereum dApps, die es in sich haben

Während Bitcoin die dezentrale Alternative zu Zentralbankgeld sein könnte, zeichnet sich Ethereum eher durch seine vielfältigen Anwendungsfälle im Bereich dezentrale Applikationen aus. Hier sind fünf dApps, die es in sich haben.

MetaMask

Eines der großen Narrative unter Ethereum-Befürwortern ist das dezentrale Internet. Die Idee ist, die Kontrolle eigener Daten wieder in die Hand der Nutzer zu geben. Durch die dezentrale Anwendung könnte Ethereum eines Tages dafür sorgen, dass eine ganze Reihe von Single Points of Failure entmachtet werden. Am besten lässt sich diese Idee durch eine möglichst breitflächige Implementierung von ETH in die Internet-Browser durchsetzen. Und hier kommt MetaMask ins Spiel: Die Browserapplikation ist Wallet und dApp Client in einem und bildet so die Grundlage für das dezentrale Internet.

Brave Browser

Der Brave Browser schlägt in eine ähnliche Kerbe, geht aber noch einen Schritt weiter. Denn im Gegensatz zu MetaMask handelt es sich hierbei nicht bloß um eine Erweiterung, sondern um einen vollumfänglichen Internet-Browser. Brave konzentriert sich dabei allen voran auf zwei Dinge: die Privatsphäre der Nutzer sowie das Blockieren von Werbeanzeigen. Ersteres erreicht Brave mit der Integration von Tor; das private Routing-Netzwerk können Nutzer nämlich per Mausklick in einem gesonderten Tab öffnen. Letzteres ist bei Brave indes Standard kann aber an die Nutzerpräferenz angepasst werden. Wer sich durch Online-Werbung nicht eingeschränkt fühlt, kann diese zulassen und dabei BAT Token als Rewards verdienen.

Augur

Wetten abschließen auf der Blockchain im Krypto-Space gibt es nichts, das es nicht gibt. Augur ist ein dezentrales Peer-to-Peer-Protokoll mit integrierten Oracles, das sich auf sogenannte Prediction Markets spezialisiert hat. Augur selbst ist kein Prediction Market, sondern ein Protokoll, mit dem Nutzer Prediction Markets erstellen können. Im Kern können Marktteilnehmer so auf den Ausgang bestimmter externer Ereignisse wetten. Ethereum kommt dabei in Form von DAI Token ins Spiel. DAI ist ein US-Dollar-basierter Stable Coin (1 DAI = 1 US-Dollar).

IDEX

Seit geraumer Zeit gelten dezentrale Exchanges (DEX) als die Killerapp im Bitcoin Space. So richtig in Fahrt kommen will das dezentrale Pendant zu Binance, Kraken & Co. allerdings nicht. Einer der Bewerber im mittlerweile recht umkämpften DEX-Markt ist IDEX. Die Exchange gilt als die Ethereum DEX schlechthin. Nutzer sind zu jeder Zeit im Besitz der Private Keys und behalten so die Kontrolle über ihre ETH und alle auf der DEX handelbaren Token. Ob sich dezentrale Exchanges wie IDEX in Zukunft durchsetzen, ist allerdings fraglich. Gemessen am Gesamtanteil des Krypto-Tradings ist der DEX-Handel aktuell noch eine völlige Randerscheinung.

Civic

„Behalte die Kontrolle über deine Daten.“ So oder so ähnlich lautet ein Bonmot der Blockchain– und Krypto-Szene dieser Tage. Diesem Narrativ hat sich unter anderem Civic verschrieben. Der Wallet Provider wirbt damit, eine datensichere Wallet entworfen zu haben, mit dem Nutzer ETH, BTC sowie US-Dollar Coin (USDC) transferieren zu können, ohne ihre sensible Daten offenzulegen.

Ferner können Nutzer mithilfe von Civic ihre Identität nachweisen, indem sie persönliche Informationen auf der Blockchain ablegen. Somit müssen persönliche Daten nicht bei jeder neuen Registrierung auf fremden Firmenservern abgelegt werden.

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Corona-Pandemie: Ethereum-Miner setzen sich im Kampf gegen Corona ein

Staatliche Behörden und Unternehmen mobilisieren weltweit immer mehr Ressourcen für den Kampf gegen das Coronavirus. Auch das kommerzielle CoreWeave-Rechenzentrum beteiligt sich an den globalen Bemühungen. So kündigte der größte Ethereum-Miner der USA bereits am 13. März an, einen beachtlichen Teil seiner Rechenleistung für die Erforschung des SARS-CoV-2-Virus bereitzustellen.

CoreWeave gab per Tweet bekannt, 6.000 High-End-Grafikkarten an das [email protected] anzuschließen. Das von der Stanford University vor Jahren ins Leben gerufene Projekt nutzt die Rechenleistung von freiwilligen Netzwerkteilnehmern, für die Erforschung von komplexen Molekülstrukturen. [email protected] veröffentliche bereits am 10. März einen Blogpost, in dem es seine Beteiligung am Kampf gegen Corona ankündigte. Dafür sei das Projekt jedoch auf weitere Rechenleistung angewiesen.

CoreWeave-CTO ruft zur weiteren Unterstützung auf

Der CoreWeave-Mitbegründer und CTO erklärte gegenüber CoinDesk, dass sich die Rechenleistung des [email protected] durch die Beteiligung seines Unternehmens verdoppelt hätte. CoreWeave hatte sich dabei zuvor für 0,2 Prozent der Ethereum Hash Rate verantwortlich gezeichnet, was einem Reward von 28 ETH pro Tag entsprach.

Venturo fand zudem großes Lob für die Bemühungen von [email protected] im Kampf gegen Corona. Schließlich habe das Projekt bereits bei der Erforschung von anderen Krankheiten wertvolle Beiträge geleistet:

Ihre Forschung hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die Entwicklung hochwirksamer HIV-Abwehrmittel, und wir hoffen, dass unsere [Rechenleistung] im Kampf gegen das Coronavirus helfen wird.

[email protected] gab im Blogpost unterdessen an, mögliche Angriffspunkte finden zu wollen, an denen bereits am Markt zugelassene antivirale Medikamente ansetzen könnten. Im Zentrum der Bemühungen steht dabei die Erforschung der Wechselwirkungen des Coronavirus mit jenen Proteinen, die seine Aufnahme in die menschliche Zelle gewährleisten. Die Hoffnung ist also, dass bestimmte Medikamente die Aufnahme des Virus in die Zelle verhindern könnten. Dadurch ließe sich seine Ausbreitung verlangsamen.

Venturo rief deswegen auch andere Mining-Anbieter dazu auf, ihre Rechenleistung für das Projekt zur Verfügung zu stellen. Allerdings schätzt der CoreWeave CTO die Erfolgsaussichten des Unterfangens auf nur zwei bis fünf Prozent. Hinzukommt, dass lediglich GPUs für [email protected] geeignet sind. ASIC-Chips, wie sie vor allem im Bitcoin-Mining zum Einsatz kommen, seien für das Projekt hingegen nicht verwendbar.

Rechenleistung und Blockchain-Know-how für den Kampf gegen Corona

Unterdessen rief Johann Tanzer die Krypto-Community ebenfalls zur Unterstützung von [email protected] auf. In einem Blogpost versprach der Gründer von TulipTools, einer Entwickler-Firma für Tezos, eine Belohnung in Höhe von 15 Tezos für diejenigen, die die meiste Rechenleistung zur Erforschung des Coronavirus bereitstellen.

Abseits der Rechenleistung bietet auch die Anwendung der Blockchain-Technologie einen Nutzen im Kampf gegen das Virus. Das niederländische Public Health Blockchain Consortium lancierte derart eine Monitoring-Lösung. Die Plattform verfolgt dabei einen ungewohnten Ansatz, da sie die Bewegung von nicht-infizierten Personen überwacht. Dieses Vorgehen ermöglicht, Gemeinden und Arbeitsorte als sicher oder nicht sicher zu kennzeichnen. Alle Personen in einem sicheren Bereich werden dabei erfasst, falls sie jedoch einen unsicheren Bereich betreten, müssen sie mit Quarantäne- und Isolationsmaßnahmen rechnen.

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