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Ethereum über 2.500 USD: Hard Fork und Rothschild befeuern ETH-Kurs

Ethereum hat im Zuge seines jüngsten Software-Updates “Berlin” ein neues Allzeithoch jenseits von 2.500 USD aufgestellt. Zusätzlichen Rückenwind erhielt ETH dabei von Rothschild Investment.

Das ist gerade nochmal gut gegangen: Ethereum hat am 15. April die erste Hard Fork für seine Beacon Chain vollzogen. Mit dem Netzwerk-Update “Berlin” wurden insgesamt vier Protokolländerungen (Ethereum Improvement Proposals, EIP) eingeführt. Unterm Strich war die Hard Fork ein Erfolg – allerdings sah das kurzzeitig anders aus.

Die Änderungen der Berlin Hard Fork

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EIP-2565 senkt die Gas Fees für das Ausführen diskreter Exponentialfunktionen, die eine Grundlage für viele kryptografische Funktionen wie beispielsweise Zero-Knowledge Proofs bilden.

EIP-2718 führt einen neuen Transaktionstypen (“Envelope Transactions”) ein, der künftig als Rahmenwerk für die Einführung neuer künftiger Transaktionstypen dienen soll, die abwärtskompatibel mit bisherigen Transaktionen sind. Dies war zwar bereits vor der Berlin Hard Fork möglich, war jedoch mit hohem Aufwand verbunden.

EIP-2930 ist ein Beispiel für eine dieser neuen Transaktionsarten. Die Protokolländerung erlaubt es Nutzern, Vorlagen für zukünftige, komplexe Transaktionen zu erstellen, um die Gaskosten zu senken.

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EIP-2929 erhöht die Gebühren für bestimmte Smart-Contract-Operationen (Opcodes). Konkret geht es dabei um Opcodes, die Speicheranfragen stellen (SLOAD, *CALL, BALANCE, EXT* und SELFDESTRUCT). Das erstmalige Ausführen dieser Opcodes ist nun dreimal teurer. Das soll DDoS-Angriffen (Distributed Denial of Service) erschweren. Im Jahr 2016 legten Angreifer Ethereum mit einer DDoS-Attacke nahezu lahm, in dem in einem Block 50.000 dieser Speicheranfragen gestellt wurden.

Ethereum: Berlin Hard Fork nach Startschwierigkeiten erfolgreich umgesetzt

Das Berlin Upgrade ging zunächst nicht ganz reibungslos über die Bühne. Probleme gab es einerseits bei Netzwerkknoten, die den Ethereum Client Open Ethereum (ehemals Parity) verwenden. Auf Blockhöhe 12.244.294, 294 Blöcke in der Berlin Hard Fork, gab es einen Konsens-Fehler, der es Open Ethereum Nodes verunmöglichte, sich mit dem Netzwerk synchronisieren. Der Fehler, der rund 13 Prozent aller Ethereum Full Nodes betraf, wurde mittlerweile jedoch behoben.

Ethereum mit All-Time-High

Derweil hat der Ether-Kurs im Zuge der Berlin Hard Fork mit 2.544 US-Dollar ein neues Allzeithoch aufgestellt. Der Kurssprung korreliert zudem zeitlich mit der Meldung, dass der institutionelle Investor Rothschild Investment Corporation mit 4,75 Millionen US-Dollar in den Ethereum Trust des Krypto-Vermögensverwalters Grayscale eingestiegen ist. Mit seinem Bitcoin Trust gehört Grayscale zu den BTC Walen der Superlative. Mittlerweile hält der Vermögensverwalter satte 654.885 BTC (umgerechnet rund 40 Milliarden USD). Das entspricht über 3 Prozent aller Bitcoin-Einheiten, die es jemals geben wird. Der Grayscale Ethereum Trust verwaltet seit dem Rothschild-Investment 7,7 Milliarden US-Dollar.

Der Ether-Kurs liegt zu Redaktionsschluss bei 2.381 USD und musste damit im 24-Stunden-Vergleich 2,6 Prozentpunkte abgeben. Der ein oder andere Taler dürfte dabei in den Memecoin DOGE geflossen sein, der heute mal wieder eine exorbitante Perfomance an den Tag legt.

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Bitcoin verschnauft, Ethereum und Dogecoin pumpen weiter

Nachdem Bitcoin gestern fulminant sein neues Allzeithoch erreicht hatte, verschnauft die Kryptowährung aktuell. Währenddessen pumpen Ethereum und Dogecoin weiter.

Nach wochenlangem Seitwärtstrend gelang es Bitcoin, einen neuen Ausbruch zu wagen. Dies dürfte mit dem Börsengang der größten US-amerikanischen Krypto-Börse Coinbase zusammengehangen haben. Aktuelle Informationen rundum den Coinbase-Börsengang gibt es in unserem Newsticker. Durch diesen Umstand konnte die Krypto-Leitwährung am gestrigen Handelstag um 13:44 Uhr ihren neuen Höchststand von 64.863,10 US-Dollar erreichen. Im Wochenvergleich konnte der digitale Wertspeicher damit um etwas über 14 Prozent zulegen. Erste Gewinnmitnahmen sorgten dann am gestrigen Abend dafür, dass der BTC-Kurs zeitweise auf 61.554 US-Dollar runtergedrückt wurde. Einen größeren Kursrückgang konnte Bitcoin jedoch vermeiden, sodass der Branchenprimus zu Redaktionsschluss bei 63.283 US-Dollar konsolidiert – im Tagesvergleich ein Minus von 2,43 Prozent.

Bitcoin verschnauft, Ethereum startet durch

Während Bitcoin eine Verschnaufpause einlegt, scheint Ethereum bisher noch nicht die Puste ausgegangen zu sein. Ganz im Gegenteil. Nachdem die Kryptowährung erst gestern einen neuen Höchststand vermeldet hatte, hielt sich ETH nicht lange daran auf und katapultiert sich direkt zum nächsten ATH auf 2.480,85 US-Dollar. Im Tagesvergleich konnte die Kryptowährung damit um 7,5 Prozent zulegen.

Ein Grund für den andauernden ETH-Bullrun könnte mit dem kurz bevorstehenden Launch des Berlin Hardforks zusammenhängen. Auf der Webseite Etherscan ist dazu ein Timer eingerichtet, wonach das Update heute um 12:03 Uhr MEZ Live gehen soll. Insgesamt will Berlin vier Verbesserungen an der Ethereum Blockchain vornehmen, die unter anderem auch zu geringeren Transaktionsgebühren führen sollen. Eine vollständige technische Aufschlüsselung findet ihr hier.

Elon Musk befeuert Dogecoin

Der Bullrun von Bitcoin und Co. lässt auch den Dogecoin nicht außen vor. Der Memecoin pumpte im Wochenvergleich um ganze 130 Prozent und erreichte gestern gar ein neues Allzeithoch bei 0,1425 US-Dollar. Wer jedoch gedacht hat, dass damit die Rallye beendet sei, dürfte nun eines Besseren belehrt worden sein. Der DOGE-Kurs steht zu Redaktionsschluss zwar bei 0,1353 US-Dollar, in den vergangenen Stunden griff die Meme-Währung jedoch wieder die 0,14er-Marke an.

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Prominente Unterstützung kommt wieder einmal aus den USA. Elon Musk kommt seinem Lieblingscoin auf Twitter zur Hilfe. Dort tweetete er um 06:33 Uhr erneut Memes mit Bezug auf den Dogecoin. Konkret schrieb er: “Doge bellt den Mond an”. Das zeigte Wirkung. Lag der DOGE-Kurs um 6:29 noch bei 0,128 US-Dollar, schoss er nach Musks Tweet kurzerhand auf 0,142 US-Dollar.

Bereits in der Vergangenheit sorgte der Multi-Entrepreneur für etliche Kurs-Pumps verschiedener Kryptowährung. Neben DOGE engagierte sich der 49-Jährige auch für Bitcoin. Nachdem er im Februar mit Tesla mit 1,5 Milliarden US-Dollar in das digitale Gold eingestiegen war, kündigte der Autobauer an, Bitcoin auch als Zahlungsmittel akzeptieren zu wollen. Die Umsetzung folgte dann am 24. März. Zunächst zwar nur für US-Kunden, jedoch dürfte diese Funktion bald auch auf andere Märkte ausgeweitet werden.

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Krypto-Revolution: THORChain ermöglicht erstmals Cross-Chain-Swaps

THORChain (RUNE) will den Krypto-Space auf das nächste Level bringen und startet das Multichain Chaosnet. Zum allerersten Mal ist es nun möglich, Kryptowährungen Blockchain-übergreifend auf eine dezentrale Börse (DEX) zu handeln.

THORChain ist eine eigenständige Blockchain für den dezentralen Handel mit Kryptowährungen. Die DEX von THORChain funktioniert ähnlich wie andere dezentrale Börsen aus dem Bereich der Decentralized Finance (DeFi). Im Gegensatz zu DEX’ wie UniSwap, SushiSwap oder Bancor, ermöglicht THORChain aber auch Blockchain-übergreifende Token-Transfers – sogenannte Cross Chain Swaps. Dadurch ist es beispielsweise möglich, dass man Bitcoin gegen Ethereum tauschen kann, ohne dass dafür eine zentrale Börse benötigt wird. Außerdem baut THORChain nicht auf Ethereum auf, sondern verwendet Tendermint, ein Konsensprotokoll, das mit dem Cosmos-Ökosystem verbunden ist.

Nun hat das Team des Krypto-Projekts den Start der Corss Chain Swaps auf Twitter publik gemacht:

Ab sofort ist es möglich, Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Litecoin (LTC), Bitcoin Cash (BCH) und BNB von Binance auf ASGARDEX zu handeln. Darüber hinaus sollen in naher Zukunft noch viele weitere Token für den Handel freigegeben werden. Neben einigen ERC-20-Token soll auch Dogecoin (DOGE) kurz vor der Freigabe für den Blockchain-übergreifenden Handel auf THORChain stehen. Unter folgendem Link kann man sehen, welche Token zukünftig für den Handel auf ASGARDEX zugelassen werden.

Die dezentrale Börse von THORChain verwendet einen Mechanismus, der dem von Bancor sehr ähnlich ist. Jeder Token, den man Handeln kann, ist durch RUNE Token mit dem gleichen Wert gedeckt. RUNE ist der native Token von THORChain, der im Mittelpunkt der gesamten Plattform steht. Wenn ein Nutzer beispielsweise BTC gegen ETH tauscht, werden dafür mehrere Trades im Hintergrund ausgeführt. Zunächst werden die BTC gegen RUNE getradet und erst anschließend gegen ETH getauscht.

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Durch diesen Mechanismus und eine spezielle Wallet schafft es RUNE, dass verschiedene Vermögenswerte Blockchain-übergreifend handelbar sind. Mit dieser Funktion hebt sich THORChain klar von UniSwap und anderen Ethereum-DEX ab und ist mit seiner Cross-Chain-Swap-Funktion derzeit einzigartig im Krypto-Space.

Cross Chain Swaps mit THORChain bedeutender als Coinbase Listing?

Wenn es nach dem ShapeShift CEO Erik Voorhees geht, sind die neuen Cross Chain Swaps von THORChain in dieser Woche das größte Ereignis im Krypto-Space:

Voorhees glaubt, dass Cross Chain Swaps den gesamten Krypto-Space revolutionieren werden. Darüber hinaus hält er es aber auch für wahrscheinlich, dass viele die Bedeutung dieser neuen Technologie erst in ein paar Jahren begreifen werden. Zu Redaktionsschluss handelt RUNE bei 15,37 US-Dollar und allein in den letzten 30 Tagen konnte der Kurs um über 170 Prozent steigen.

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20.000 Transaktionen pro Sekunde: Ethereum-Skalierung am Horizont

Das Rekordhoch von Ethereum hat seinen Preis: Gas Fees. Mit regelmäßigen Höchstständen der Transaktionsgebühren wurde die Ether-Rallye teuer erkauft. Doch Rettung naht.

2.392 US-Dollar: An diesem neuen Rekordwert muss sich die Ethereum-Performance die nächste Zeit messen. Die zweitgrößte Kryptowährung hat den Schwung am Krypto-Markt mitgenommen und sich mit dem neuen Spitzenwert auf die Top-Performer-Liste des heutigen Handelsverlaufs gesetzt. Im Gegensatz zu einigen Eintagsfliegen, die im Bitcoin-Fahrwasser mitplätschern, ist die Ether-Explosion das Ergebnis eines über die Jahre gereiften Ökosystems, das eine der wichtigsten Schnittstellen im gesamten Krypto-Space abbildet. Doch der Aufschwung hat einen Schönheitsfehler.

Die Sache mit den Gas Fees

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Denn auch die Gas Fees liegen ebenfalls seit Monaten auf Rekordniveau. Knapp 17 US-Dollar betragen die Ethereum-Transaktionsgebühren zurzeit im Schnitt. Damit liegen die Gebühren zwar 20 US-Dollar unter dem Jahreshoch. Eine Normalisierung sieht aber anders aus. Noch vor einem Jahr lagen die Gebühren bei durchschnittlich zehn Cent. Und diese Region sollte Ethereum auch wieder anpeilen, möchte es nicht zur Spielwiese für Technologie-affine Besserverdiener verkommen.

Dass Skalierungslösungen hermüssen, die das Netzwerk durch einen höheren Transaktionsdurchsatz entlasten, ist auch den Ethereum-Entwicklern nicht entgangen. Bis “offizielle” Lösungen jedoch Ethereum erreichen, könnten noch einige Monde verstreichen. Die Entwicklung zur 2.0-Umgebung mit der Umstellung auf Proof of Stake läuft zwar in diversen Testnets auf Hochtouren. Bis alle Puzzlestücke ausgereift und zusammengesetzt sind, dürften laut Chefentwickler Vitalik Buterin aber noch gute fünf Jahre vergehen.

So viel Zeit bleibt Ethereum jedoch nicht. Je länger der Gebührenwucher anhält, umso mehr Marktanteile verschenken die Entwickler. Projekte wie Cardano haben dem Platzhirsch bereits den Kampf angesagt. Ewig wird sich Ethereum nicht auf der Monopolstellung im DeFi-Bereich und dem neuen Hype-Markt NFT ausruhen können. Am Wachstum der Binance Chain zeigt sich, dass Anleger und Blockchain-Projekte allmählich auf Alternativen ausweichen.

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Skalierung naht

Doch Rettung naht. Ein vielversprechender Layer-2-Ansatz kommt von Matter Labs. Dem jüngsten Blogpost zufolge haben die Entwickler ein “System mit 20.000+ TPS (Transactions per second)” auf die Beine gestellt. Das wäre ein Meilenstein für Ethereum. Aktuell stemmt das Netzwerk rund 15 Transaktionen die Sekunde. Selbst die Skalierungslösung von Optimism, die laut Roadmap im Juli Mainnet-tauglich sein soll, käme mit 1.000 bis 4.000 TPS nicht in die Nähe der Matter-Labs-Lösung.

Die Plattform dahinter nennt sich zkPorter, die Matter Labs bereits als “Motor für die Massenakzeptanz von Kryptowährungen” anpreist. Der Ansatz beruht auf dem Zero-Knowledge-Proof-Verfahren (ZK), bei dem vereinzelte Transaktionen und Smart Contracts zunächst auf der Layer-2-Schicht koordiniert und im Anschluss gebündelt auf dem Ethereum Mainnet abgewickelt werden. Dafür wird die zkSync-Lösung künftig in zwei Teile gesplittet: zkRollup mit On-Chain-Datenverfügbarkeit und zkPorter mit Off-Chain-Datenverfügbarkeit.

Beide Teile werden zusammensetzbar und interoperabel sein: Verträge und Konten auf der zkRollup-Seite werden nahtlos mit Konten auf der zkPorter-Seite interagieren können und umgekehrt.

Matter Labs

Im Gegensatz zu einem linearen Anstieg des Transaktionsdurchsatzes versprechen die Entwickler dadurch eine exponentielle Skalierung, die den Anforderungen eines exponentiellen Marktwachstums auf lange Sicht gerecht wird. Etwas müssen sich Ether-Enthusiasten aber dennoch gedulden. Matter Labs verspricht eine Mainnet-Integration über zkSync 2.0 in 6 Monaten.

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Cardano (ADA) druckt neues Allzeithoch – Brücke zu ETH kommt

Cardano (ADA) druckt ein frisches Allzeithoch und liegt damit voll im Trend. Was steckt neben der allgemeinen Bullenstimmung hinter der jüngsten ADA-Rallye?

Eine grüne Welle hat den Krypto-Markt erfasst: im Fahrwasser des Krypto-Flaggschiffs Bitcoin surfen auch die Altcoins zu neuen Rekordständen.

Ein bullisher Anblick: Die Krypto-Heatmap von Coin360.com

Ganz vorne mit dabei: ADA, das native Asset der Cardano Blockchain. Schon zu Wochenbeginn gelang es dem ADA-Kurs, den zuletzt hartnäckigen Widerstand bei 1,20 US-Dollar zu knacken und damit einen wochenlang währenden Seitwärtstrend zu beenden. Nun stehen die Zeichen bei ADA auf dunkelgrün: Mit 1,52 US-Dollar hat ADA ein neues Allzeithoch aufgestellt. Zu Redaktionsschluss handelt ADA bei 1,48 US-Dollar und konnte damit binnen eines Jahres um über 4.000 Prozent zulegen.

Was steckt hinter der Cardano-Rallye?

Zunächst einmal gilt für Cardano, was für alle Altcoins gilt: Steigt Bitcoin, profitieren in der Regel auch seine Epigonen davon. Diese Korrelation lässt sich in Zahlen ausdrücken, wobei gilt: Ein Wert von 1 bedeutet, dass sich beide Kurse im Gleichschritt bewegen. Liegt der Wert im negativen Bereich, spricht man von einer negativen Korrelation. Hier bewegen sich die Kurse in entgegengesetzte Richtungen. Eine Korrelation von 0 bedeutet schließlich, dass sich zwei Assets völlig unabhängig voneinander entwickeln.

Von den drei “konkurrierenden” Netzwerken Ethereum, Cardano, und Polkadot hat der Branchenprimus ETH mit 0,78 eine stark positive Korrelation zu Bitcoin. Auch der Kurs von Polkadot (DOT) korreliert zunehmend mit BTC. Zu Redaktionsschluss liegt der Wert bei 0,65.

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Korrelationen von ADA und BTC (grün), ETH und BTC (rot) sowie DOT und BTC (blau). Quelle: Coinmetrics.

Die Korrelation zwischen Bitcoin und Cardano befand sich dagegen seit Ende 2020 auf dem absteigenden Ast. Der deutlich erkennbare Sprung von 0,2 auf 0,36 binnen eines Tages deutet darauf hin, dass ADA auch vom neuen BTC-Allzeithoch profitiert hat.

Cardano: Smart Contracts in der Pipeline

Die starke Kursentwicklung, die ADA in den letzten Monaten an den Tag gelegt, geht jedoch nicht nur auf die Kappe beziehungsweise Krone von König Bitcoin. Das Cardano-Projekt konnte zuletzt deutliche technologische Fortschritte verkünden. Im Juli 2020 führte Cardano die Hard Fork Shelley durch, mit der das Staking von ADA auf das Mainnet übertragen wurde. Mit Mary folgte ein weiteres Update, das die Funktionalität von Cardano erweitert hat: Seit der Integration von Mary ist es möglich, eigene Token direkt auf der Cardano-Blockchain, ohne dabei den Umweg über einen Smart Contract nehmen zu müssen, wie es bei Ethereum der Fall ist.

Nicht, dass man eine Wahl hätte: Denn bislang unterstützt das Cardano-Netzwerk noch keine Smart Contracts. Dies soll sich allerdings noch in diesem Jahr ändern. Aktuell arbeiten die Cardano-Entwickler unter Hochdruck an der nächsten planmäßigen Hard Fork, Alonzo. Ein Kernbestandteil von Alonzo ist die Smart-Contract-Plattform Plutus. Mit Plutus wird es möglich, Smart Contracts und dezentrale Anwendungen (dApps) für Cardano zu erstellen. Das Testnetzwerk für Alonzo soll bereits Ende April an den Start gehen. Bis Ende Juni soll Alonzo im Testnet erprobt werden. Im August soll die Integration von Alonzo ist das Mainnet von Cardano erfolgen und dem Projekt endgültig die Pforte in die Welt von dApps und DeFi aufstoßen.

ADA-ETH-Brücke steht vor der Tür

Möglicherweise wird ADA jedoch schon deutlich früher Einzug in den DeFi-Space halten, den nach wie vor Ethereum dominiert. Das Projekt Occam.fi steht unmittelbar vor seiner Veröffentlichung. Occam.fi bezeichnet sich selbst als “Smart DeFi Layer” für Cardano. Mit OccamRazor wird das Occam Cardano ein Launchpad bescheren, auf dem sich neue Cardano-Projekte via Crowdfunding finanzieren können. Der Clou: OccamRazor wird es auch Ethereum-Nutzern ermöglichen, in Cardano-Projekte zu investieren.

Occams Cross-Chain-Brücke ist essenziell für die Bereitstellung von angemessener Liquidität für diese Pools, die es Ethereum-Nutzern ermöglicht, Projekte zu finanzieren, die auf der Cardano-Blockchain aufbauen und nahtlos Liquidität von Ethereum in das Cardano-Ökosystem zu verschieben. Projekte, die über OccamRazer gestartet werden, können diese Cross-Chain-Brücke nutzen, wodurch Projekte, die auf Cardano starten wollen, Zugang zu Ethereums Nutzerbasis und Liquidität erhalten.

Der Countdown für den Launch von Occam läuft: Schon heute Nachmittag (14. April, gegen 16:30 Uhr) soll das Projekt an den Start gehen. Ob es dem Projekt tatsächlich gelingen wird, die Ethereum-Community in großem Maßstab anzuzapfen, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen.

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Rallye-Vorgeschmack: Bitcoin und Ethereum auf Allzeithoch

Am Krypto-Markt ist Rekordhoch-Saison angebrochen. Nicht nur Bitcoin steigt auf einen neuen Spitzenwert.

Das Coinbase-Listing im Blick, ist der Krypto-Markt im gestrigen Handelsverlauf kurzerhand heiß gelaufen. Rund 200 Milliarden US-Dollar sind allein in den letzten 24 Stunden in den Markt geflossen. Rekord: Mit über 2,3 Billionen US-Dollar liegt die Gesamtmarktkapitalisierung auf einem neuem Allzeithoch. Nicht schuldlos daran ist die größte Kryptowährung, die ebenfalls eine neue Rekordmarke aufgestellt hat. Zu Redaktionsschluss klettert der Bitcoin-Kurs auf 64.641 US-Dollar mit einem Wochenplus von 10 Prozent.

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Doch Bitcoin ist nicht die einzige Kryptowährung, die ein neues Hoch ausgebildet hat. Insgesamt fünf der zehn größten Kryptowährungen konnten eine neue Rekordmarke aufstellen. Zu Bitcoin gesellt sich ebenfalls das zweitgrößte Krypto-Asset. Ethereum (ETH) ist mit einem Tagesplus von 8,9 Prozent auf 2.392 US-Dollar vorgeprescht. Auch Cardano (ADA) hat mit 1,53 US-Dollar einen Spitzenwert aufgestellt. Uniswap hat auf 37,90 US-Dollar aufgeschlossen, während sich Dogecoin (DOGE) mit 0,13 US-Dollar auf Platz 10 vorgekämpft hat. Der Rang ist jedoch zurzeit hart umkämpft. Die Marktkapitalisierungen von Dogecoin, Stellar (XLM), Chainlink (LINK) und Bitcoin Cash (BCH) liegen nur 500 Millionen US-Dollar auseinander.

Entsprechend dominiert die Farbe der Hoffnung die Gesamtmarktvisualisierung von Coin360. Der Aufwärtstrend hat kaum einen Coin zurückgelassen.

Bitcoin-Termingeschäfte brummen

Auch der Derivatehandel hat neue Höhen erklommen. Mit 27,4 Milliarden US-Dollar hat das Open Interest der Bitcoin Futures eine neue Rekordmarke aufgestellt, wobei Binance mit 5,2 Milliarden US-Dollar den Löwenanteil für sich verbucht. Das Open Interest umfasst alle noch ausstehenden Bitcoin-Terminkontrakte.

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Was Bitcoin kann, kann aber auch Ethereum. Das Open Interest der Ethereum Futures hat mit 8,3 Milliarden US-Dollar ebenfalls ein Rekordhoch aufgestellt. Dabei hat Binance auch bei den Ether-Termingeschäften die Nase vor der Konkurrenz. Das steigende Open Interest zeugt von einer regen Handelsaktivität am Markt und spricht für eine hohe Nachfrage an den abgebildeten Basiswerten Bitcoin und Ethereum.

Börsenbestände im Ausverkauf

Derweil setzt sich der Trend sinkender Börsenreserven weiter fort. Sowohl die Bestände von Bitcoin als auch von Ethereum haben neue Tiefststände erreicht. Die Exchange-Reserven von Bitcoin sind in nur einem Jahr um 18 Prozent auf aktuell 2,3 Millionen Einheiten geschrumpft. Bei Ethereum ist der Ausverkauf noch drastischer. Um 22 Prozent sind die Bestände auf 14,3 Millionen Ether gefallen.

Rechnet man die Indikatoren zusammen, ergibt sich ein bullisher Ausblick für die kommenden Monate. Steigende Handelsaktivitäten am Terminmarkt, gepaart mit einer konstanten Verknappung der verbleibenden Umlaufmenge dürften das ein oder andere Rekordhoch für Bitcoin und Ethereum verursachen.

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Historischer Rekord: DeFi-Markt knackt 100 Milliarden US-Dollar-Marke

Während THORChain und SushiSwap neue Projekte veröffentlichen, feiert der DeFi-Sektor einen historischen Moment. Was ist diese Woche im DeFi-Sektor passiert?

Laut DeFiLlama hat das von Protokollen aus Decentralized Finance verwaltete Kapital in dieser Woche zum ersten Mal die 100Milliarden US-Dollar-Marke durchbrochen. Die Geschwindigkeit, mit der dieser historische Rekord aufgestellt worden ist, ist bemerkenswert. Anfang des Jahres lag die Größe des DeFi-Ökosystems noch bei 20,74 Milliarden US-Dollar. Zu Redaktionsschluss kommt der Sektor auf eine Gesamtgröße von 101,03 Milliarden US-Dollar.

Quelle: defillama.com

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Außerdem zeigen die Daten von DeFiLlama, dass Ethereum-Protokollen nach wie vor Decentralized Finance dominieren. Mit einem Total Value Locked (TVL) von 78,34 Milliarden US-Dollar verwalten ETH-Projekte insgesamt 77,54 Prozent des gesamten DeFi-Marktes. An zweiter Stelle folgen die DeFi-Protokolle der Binance Smart Chain (BSC), die mit 15,53 Milliarden US-Dollar 15,37 Prozent des gesamten Marktes für sich beanspruchen.

Abgesehen von der psychologischen Bedeutsamkeit des neuen Rekordes zeigt die Entwicklung von Decentralized Finance, dass sich immer mehr Menschen von der traditionellen Finanzwelt abwenden und ihr Geld automatisierten Smart-Contract-Protokollen anvertrauen.

Im Vergleich zum traditionellen Bankenwesen ist das von DeFi-Protokollen verwaltete Kapital aber immer noch winzig: JPMorgan Chase, die größte Bank der USA, verwaltet allein 3.246 Milliarden US-Dollar (3,2 Billionen US-Dollar).

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Der Decentralized-Finance-Markt käme laut Wikipedia lediglich auf Platz 40 der größten US-Banken, wenn es darum geht, wie viel Kapital sie verwalten. In den kommenden Monaten wäre es aber denkbar, dass der DeFi-Sektor auch an Schwergewichten wie der BBVA (Platz 39), Credit Suisse (Platz 35) oder der Deutschen Bank (Platz 38) in den USA vorbeiziehen könnte.

Cross Chain Swaps: THORChain Multichain Chaosnet fast live

THORChain (RUNE) ist eine unabhängige Blockchain, die mit dem Software Developer Kit (SDK) von Cosmos entwickelt wurde. Ziel des DeFi-Projektes ist es, dezentrale Cross Chain Swaps, also Transaktionen zwischen verschiedenen Blockchains, zu ermöglichen. Die dezentrale Börse (DEX), die das möglichen machen soll, funktioniert nach demselben Prinzip wie die Ethereum DEX UniSwap. Aber im Gegensatz zu der Ethereum-DeFi-Börse, will THORChain den gesamten DEX-Space mit seinen Cross Chain Swaps revolutionieren.

Am 13. April soll es nun endlich so weit sein und das sogenannte Multichain Chaosnet soll Crosschain Swaps Realität werden lassen.

Die Multichain Chaosnet soll es ab dann erstmals ermöglichen, Bitcoin Blockchain-übergreifend gegen Token auf der Binance Chain (nicht der Binance Smart Chain) zu tauschen. Angesichts dieses ambitionierten Vorhabens konnte der RUNE-Kurs allein in den letzten 30 Tagen um über 90 Prozent steigen. Zu Redaktionsschluss handelt ein einzelner Token des DeFi-Projektes bei 11,71 US-Dollar.

Kashi: SushiSwap startet neue DeFi-Plattform

Aber die Konkurrenz schläft nicht, auch die DEX SushiSwap (SUSHI) hat großes vor. Vor kurzem veröffentlichte das DeFi-Projekt die Betaversion seiner neuen Handelsplattform Kashi. Kashi soll es Nutzer ermöglichen, Token über die DEX von SushiSwap gehebelt Long oder Short zu handeln.

Darüber hinaus können Nutzer Kryptowährungen für den gehebelten Handel zu Verfügung stellen, um passive Renditen zu erwirtschaften (Kashi Lending). Mit diesem neuen Lending Service will SushiSwap nicht mehr ausschließlich eine dezentrale Börse sein, sondern auch Möglichkeiten bieten, Token zu verleihen.

DeFi SushiSwap
Quelel: https://www.youtube.com/watch?v=zxUPgwhIBQ0

Damit tritt SushiSwap nun auch in direkte Konkurrenz zu Lending-Protokollen wie Compound (COMP) oder Aave (AAVE). Doch nicht nur Trader können sich über die neue Plattform von SushiSwap freuen, auch SUSHI-Token-Inhaber haben einen Grund zum Feiern – ein Teil der durch das neue Protokoll generierten Einnahmen fließt zurück an SUSHI-Besitzer.

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Vier Möglichkeiten, diversifiziert in das Ethereum-Ökosystem zu investieren

Ethereum-Indizes ermöglichen es jedem, ohne große Vorkenntnisse diversifiziert in das Ökosystem von Ethereum zu investieren. Deshalb werfen wir heute einen Blick auf vier der vielversprechendsten Indizes.

Indizes, die die Ethereum Blockchain nutzen, sind ein neues Phänomen: Viele sind erst vor wenigen Monaten auf den Markt gekommen. Verglichen mit traditionellen Investments in Indizes ist der Markt auf Ethereum immer noch mikroskopisch klein. Laut Statista stieg allein zwischen 2005 und 2019 das globale ETF- und ETP-Vermögen von knapp 417 Milliarden auf über 6.000 Milliarden US–Dollar. Ethereum-Indizes kommen indes derzeit auf eine Marktkapitalisierung von mehreren 100 Millionen US-Dollar. Dennoch bieten sie schon heute eine gute Möglichkeit, diversifiziert in verschiedene Sektoren des Ethereum-Ökosystems zu investieren.

1. DeFi Pulse Index (DPI)

Der bekannteste Index des gesamten Ethereum-Space ist der DeFi Pulse Index (DPI) von Tokensets. DPI wurde entwickelt, um die Performance von Token innerhalb von Decentralized Finance (DeFi) auf Ethereum zu verfolgen. DPI soll somit eine Art ETF für den DeFi-Space sein.

Außerdem ist der Index nach der Marktkapitalisierung der jeweiligen DeFi-Token gewichtet und jeder Token innerhalb des DeFi Pulse Index ist 1:1 gedeckt. Derzeit gehören (UNI), Aave (AAVE), Synthetix (SNX), Compound (COMP) und SushiSwap (SUSHI) zu den größten Vermögenswerten im Index. Zudem ist DPI im Moment auf Tokensets oder den dezentralen Ethereum-Börsen UniSwap und SushiSwap erhältlich.

Ethereum DeFi IndexCoop
Quelle: Index Coop, 09.04.2021

Die dezentrale Organisation (DAO) Index Coop (INDEX) verwaltet DPI aktiv und versucht stetig, dass DPI auch weiterhin alle führenden Ethereum-DeFi-Token abbildet. Darüber hinaus haben INDEX-Inhaber das Recht, bei Governance-Entscheidungen, die Token innerhalb des DeFi Pulse Index betreffen, mit abzustimmen. In Zukunft sollen INDEX-Inhaber auch für die Verwaltung verschiedener Indizes entlohnt werden. Daher wird Index Coop auch als das Blackrock des Krypto-Space bezeichnet.

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Der Metaverse Index ist ein weiterer Ethereum-Token-Index, der gemeinsam von Index Coop und Tokensets entworfen wurde. Im Gegensatz zu DPI fokussiert sich dieser Index aber darauf, Token abzubilden, die sich mit Metaversen befassen.

Metaversen sind gemeinsam genutzte virtuelle Räume, die der realen Welt in vielen Aspekten sehr nahekommen. Indem Blockchain-Technolgie genutzt wird, können Gegenstände, Grundstücke, Identitäten und vieles mehr begrenzt als Non-fungible Token (NFT) in digitalen Welten erschaffen werden. So ist es beispielsweise möglich, dass Nutzer ein Grundstück im Metaversum von Decentraland (MANA) besitzen können. Das Eigentumsrecht ist dabei auf der Ethereum Blockchain festgeschrieben. Manche dieser Grundstücke kosten bereits jetzt mehrere 100.000 US-Dollar.

MVI besteht aus 15 verschiedenen Token, die den Trend der Verlagerung von Unterhaltung, Sport und Wirtschaft in eine virtuelle Umgebung erfassen sollen.

Quelle: Index Coop, 09.04.2021

Ebenso wie DPI, ist MVI auf Tokensets oder den dezentralen Ethereum-Börsen UniSwap und SushiSwap erhältlich.

3. B20 (B20)

Einer der aktuellen Superstars im Bereich der digitalen Kunstwerke ist der amerikanische Grafikdesigner Mike Winkelmann, besser bekannt als Beeple. Im Jahr 2020 verkaufte er auf der Ethereum Blockchain eine aus 20 Kunstwerken bestehende Kunstsammlung für insgesamt 2,2 Millionen US-Dollar an Metapurse.

Das Team von Metapurse beschloss daraufhin, die digitalen Sammlerstücke in verschiedenen virtuelle Museen auszustellen. Seitdem können Kunstenthusiasten weltweit die NFT-Kunstwerke in den Metaversen von Cryptovoxels, Decentraland und Somnium Space anschauen. Zudem hat Metapurse die drei Museen und die zwanzig Beeple Kunstwerke in einem Smart Contract auf der Ethereum-Blockchain festgesetzt und anschließend den B20-Token veröffentlicht.

Der B20 Token ist einer der interessantesten Token des Krypto-Space. Er macht es möglich, dass Investoren, ähnlich wie bei Aktien, anteilsmäßig in die Kunstsammlung von Beeple investieren können. Anleger erwerben nämlich einen Anteil des Smart Contracts, in den die Beeple Kunstwerke gesperrt sind, wenn sie in den B20 Token investieren. Zu Redaktionsschluss handelt B20 bei 5,11 US-Dollar. Insgesamt kommt die Beeple Sammlung damit auf einen Gegenwert von 26 Millionen US-Dollar. Kaufen kann man den B20 Token auf UniSwap.

4. Whale (WHALE)

Whale ist ein sogenannter Social Token (SD), der die Ethereum Blockchain nutzt. Ein SD ist ein Token der von einer Community oder einer einzelnen Person veröffentlicht wird. Dadurch ist es zum Beispiel möglich, dass Menschen oder Communitys sich selbst tokenisieren und via Smart Contract Dienstleistungen monetarisieren können. Wer noch mehr zu Social Token wissen will, sollte sich diesen Artikel von BTC-Echo genauer anschauen.

Der Social Token WHALE wurde von WhaleShark, einem auf Twitter und im Krypto-Space äußerst bekannten NFT-Investor, ins Leben gerufen. Unter anderem hat sich WhaleShark auch schon mit Paris Hilton, die sich zu einer wahrhaftigen NFT-Expertin gemausert hat, und anderen Promis über NFT unterhalten:

Wer in den Social Token WHALE investiert, erhält einen Anteil an einer von WhaleShark und seiner Community verwalteten NFT-Kunstsammlung. Diese Sammlung beinhaltet unter anderem NFT aus Gods Unchained (GU), Rare Digital Art (CryptoArt), Cryptovoxels (CV), Sandbox (SB), JOY, Avastars, Ethereum Name Services (ENS) und CryptoMotors (CM).

Mit dem WHALE Token ist es somit möglich, dass man ohne großes Vorwissen in ein NFT-Portfolio investieren kann, das automatisch verwaltet wird. Trotzdem sollte man vorsichtig sein, da nicht bekannt ist, wer genau hinter dem Pseudonym WhaleShark steht. Wer den Token dennoch kaufen möchte, kann dies auf UniSwap tun.

auf btc-echo lesen

NFTs – HYPE, Blase oder geht da mehr?

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Dieser Tage gibt es viel rumoren um den aktuell so erfolgreichen NFT-Markt, … nähern wir uns schon seinem Ende?

(Wer zum Thema NFT noch etwas Starthilfe benötigt, sei dieser Artikel hier empfohlen.)

Ein Blick auf den NFT-Markt der dieswöchigen Top100-Liste, zeigt uns auf den ersten 10 Plätzen nur einige Positionswechsel, aber keine Neuzugänge. THETA ist weiterhin unangefochtene Spitze, Platz 2 & 3 haben ihre Positionen getauscht.

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Quelle: coingecko.com

Die Overall-MarketCap hat sich um 6% verbessern können, so wie sich auch die NFT-Dominanz, gegenüber der Global-MarketCap aller Krypto-Tokens, um 7% steigern konnte.

Der aktuell viel beschworene Einbruch des NFT-Marktes ist also anhand der Zahlen nicht wirklich belegbar. – Ganz im Gegenteil, spricht eine 218%ige Steigerung des 24h-Trading Volumens, gegenüber des Vorwochenwertes, für einen regen Handel im NFT-Segment.

Wir würden deswegen nicht von einem Ende des NFT-Hypes sprechen oder gar von einbrechenden Zahlen des Marktes, vielmehr kristallisiert sich Woche für Woche heraus, welche Projekte und NFT-Schwerpunkte an Existenzberechtigung zunehmen und welche einbüßen müssen.

Klar ist eher, dass der Markt mit Neuzugängen förmlich überschwemmt wird und eine Art Übersättigung des Angebotes attestiert werden kann. Durch die Zunahme der Quantität an Produkten und Projekten im NFT-Segment, lässt die Qualität in Relation natürlich nach. – Dies sollte unserer Meinung nach aber nicht damit verwechselt werden, das wir uns hier bereits am Ende eine florierenden neuen Sektors befinden, vielmehr wird es zunehmend wichtiger werden, die Spreu vom Weizen unterscheiden zu lernen.

Genau aus diesem Grund sind wir hier und bieten Euch jede Woche Einblicke in das Geschehen des NFT-Kosmoses an!

Da wir über alle 10 Top-Projekte bereits ausführliche Reportagen gebracht haben, schauen wir uns nun mal den vielversprechendsten Aufsteiger der aktuellen Woche an.

Dem Vorweg: Da die laufende Woche an sich für den Kryptomarkt eher als stagnierend bis rückläufig anzusehen ist, können die Top-Aufsteiger der Woche nicht mit prozentualen Verbesserungen im dreistelligen Bereich aufwarten, so wie wir es aus der Vergangenheit schon förmlich gewohnt waren.

Mit 77,5% Preissteigerung, ist der Top-Aufsteiger dieser Woche ATARI

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Quelle: atarichain.com

Wer oder was ATARI ist, muss hier glaube ich niemanden erklärt werden. Die unzähligen Erfolge und Pionierleistungen dieses Unternehmens, seit Anbeginn des Computerzeitalters im privaten Sektor, sind so gut wie beispiellos. ATARI gehört seit jeher zu den WHO IS WHO der digitalen Spieleindustrie und würde in jeder vermeintlichen Hall of Fame der letzten 50 Jahre einen Ehrenplatz einnehmen.

Was aber vielleicht doch noch nicht jeder mitbekommen hat, ist das ATARI seit vergangenem Jahr auch eine eigene Blockchain betreibt, die den Namen Atarichain trägt. Ihr Token ATRI belegt mit inzwischen knapp 200 Millionen USD MarektCap, Rang 267 der globalen Listung aller Coins und konnte nach dem All-Time-Low – kurz nach Markteinführung – inzwischen schon eine 20.000% Preissteigerung verzeichnen.

Mit etwas unter 50 cent pro Token, gehört ATRI sicherlich noch nicht zu den Schwergewichten der NFT-Szene, jedoch genauso wenig zu den absoluten Greenhorns oder Wackelkandidaten.

Die Mission des Atari Tokens ist es, der Videospiel- und interaktiven Unterhaltungsindustrie Dezentralisierung und Universalität zu verleihen. Ziel ist es hierbei, die Tokens als In-Game Bezahlungsmittel zu etablieren oder den Austausch von Dienstleistungen und Produkten verschiedener Einzelpersonen oder Unternehmen zu gewährleisten.

Atari möchte darüber hinaus den Entwicklern von Produkten auf ihrer Chain die benötigten Tools zur Verfügung stellen, welche erforderlich sind, um intelligente Verträge und intelligente Plattformen effektiv zu betreiben und so schnell wie möglich eine Massenakzeptanz zu erreichen.

Die Atari-Gruppe hat erst kürzlich zahlreiche Partnerschaftsvereinbarungen abgeschlossen, um die Einführung und die Anwendungsfälle des Atari-Tokens schrittweise weiterzuentwickeln, sowie naheliegende Synergien frühzeitig anzustreben. Unter diesen Partnern finden wir zahlreiche NFT-Projekte wie z.B. ENJIN, WAX oder auch Animoca Brands, aber auch Börsen wie Bitcoin.com oder OpenSea sind dabei.

Uns verwundert es keinen Deut, das die verschiedenen Player der Branche bei diesem Namen aufhören und vor allem zuhören! Schließlich ist der Name Programm und hat schon oft bewiesen auch auf langer Sicht den Atem nicht zu verlieren.

Quelle: atarichain.com/#about

Allerdings ist das Ökosystem von Atari noch alles andere als ausgereift. Mit den 5 verschiedenen Schwerpunkten Tokens, Exchange, Casino, Betting und Wallet, knüpft Atari überall dort an, wo andere Stand-Alone Anwendungen bereits große Erfolge und Marktanteile für sich verbuchen konnten. Keiner dieser 5 Bereiche ist somit als wirklich innovativ anzusehen und einzig die Verbindung untereinander und letztendliche Ausführung der Usecases wird zeigen, ob sich dieser große Name auch im Bereich Blockchain- und NFT-Technologie behaupten kann. Denn viel ist hier bis Dato nicht zu verbuchen.

Unter atarinft.io finden Liebhaber der alten Spielklassiker jedoch bereits ein beschauliches NFT-Projekt, welches in Zusammenarbeit mit Wax.io herausgebracht wurde. Es handelt sich hierbei um NFTs von animierten Originalverpackungen ehemaliger Spiele-Titel, mit unterschiedlicher Rarität. Ausnahmslos ausverkauft, haben die wenigsten davon jedoch bereits einen höheren Sammlerwert entwickelt und können aktuell immer noch zu erschwinglichen Preisen auf dem Handelsplatz von wax.io erstanden werden.

atarinft.io
Quelle: atarinft.io

Als Fazit sehen wir für ATARI im NFT-Segment noch eine Menge Aufgaben bevorstehen, da viele Konkurrenten im Vergleich schon viel weiter vorne liegen. Nichtsdestotrotz schlummert hinter diesem Gaming-Urtitan natürlich ein extrem großes Potenzial an KnowHow, Vernetzung und etabliertem Namen.

– Da hinter diesem Projekt nicht nur die Atrai-Group, sondern auch das Mutterunternehmen – die ICICB-Group – zu finden ist, verfügt das Projekt im Vergleich zu den meisten anderen NFT-Projekten über ein unglaublich großes Arsenal an Liquidität und Manpower.

Nur die Zeit wird hier zeigen können, wie sich das Zusammenspiel der benannten Faktoren ausspielen wird, das Potenzial aber könnte größer kaum sein.

Tom Brady – NFL Superstar #1 –  eröffnet eigene NFT-Plattform

Ein weiteres Highlight dieser Woche, ist die Ankündigung des siebenfachen Super Bowl Champions Tom Brady gewesen, gemeinsam mit seinem Co-Founder und CEO Dillon Rosenblatt die NFT-Plattform Autograph zu gründen.

Bradys Kontakt zu Sammelkarten ist keine Neue, aktuell hält er den Weltrekord für die teuerste Trading-Card aller Zeiten; eine Sammlerkarte, welche noch aus seiner Zeit als Rookie stammt und vor wenigen Tagen für stolze 2,25 Millionen US-Dollar den Besitzer wechselte.

edition.cnn.com
Quelle: edition.cnn.com

Angetrieben von solchen Erfolgen, wird Brady Lunte gerochen haben, spätestens seit er von dem Projekt Ethernity gehört hat (wir berichteten vor 2 Wochen darüber), welches ebenfalls von einem ehemaligen amerikanischen Top-Sportler gegründet wurde, muss er sich gedacht haben: Das kann ich auch!

Denn Ethernity und Autograph haben viele Gemeinsamkeiten. Zuallererst versuchen sich beide Plattformen in dem Verkauf von sogenannten A-NFTs, dies sind NFTs welche vorrangig von bekannten Celebrities der Sport-, Musik- und Unterhaltungsbranche kreiert werden und mehr aufgrund des bekannten Schöpfers an Wert gewinnen, als wegen gelungener Konzeptarbeit oder künstlerischer Finesse.

Des Weiteren haben beide Projekte ein Team- und Supporterstab der Spitzenklasse parat; bei Autograph sind das zum Beispiel Apple SVP Eddy Cue, Lionsgate CEO Jon Feltheimer, Live Nation Entertainment CEO Michael Rapino, DraftKings Mitbegründer Jason Robins und Paul Liberman, als auch Dawn Ostroff, Chief of Content und Advertising Business Officer bei Spotify.

Beide Projekte sprechen ganz klar eine gehobene Elite von NFT-Sammlern an, die über das nötige Kleingeld verfügen müssen, um hier auch nur ansatzweise mitbieten zu können.

Da beide Projekte noch in den Launch-Schuhen stecken und viel mehr als ein Early-Subscriber-Button auf den Firmeneigenen Seiten noch nicht funktioniert, wird es spannend zu beobachten sein, ob zwei so ähnliche Ansätze nebeneinander existieren können oder ob einer von beiden die Nase vorne haben wird.

Aktuell ist Ehernity mit ihrem Token ERN sicherlich um einige Längen in Führung, da bereits seit Ende Februar auf Uniswap gelistet, ein wahnsinnig stolzer Preis von 38,80 USD erreicht werden konnte und das wie gesagt OHNE bislang ein funktionierendes Produkt an dem Mensch gebracht zu haben.

Ob auch Autopraph mit einem eigenen Token zu Punkten versucht oder nicht, ist noch nicht klar, dies könnte also ein erster entscheidender Unterschied zwischen den beiden Projekten sein. – Wir bleiben hier interessiert in der zweiten Reihe stehen und warten zukünftige Ankündigungen ab, bevor wir eine finale Einschätzung ob der größeren Erfolgschancen abgeben werden.

Aktuell scheint aber Ethernity den interessanteren Usecase herausgearbeitet zu haben, nicht zuletzt auch auf Grundlage des eigens angepriesenen Charity-Ansatzes.

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Mit diesem Ausflug in die nahe Zukunft der A-NFTs, beenden wir den heutigen Bericht und freuen uns auf eine spannende nächste Woche!

Bild@Flickr / Lizenz

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auf Coin Kurier lesen

Abgehängt? – Raoul Pal sieht Ether gegenüber Bitcoin „250 % im Vorsprung“

Der Krypto-Investor Raoul Pal hat eine leidenschaftliche Debatte darüber entfacht, ob Ether (ETH) und andere Altcoins Bitcoin (BTC) langfristig auf Grund von „Netzwerkeffekten“ abhängen werden.

Die entsprechende These stellt Pal in einem jüngsten Tweet auf, dem er ein Kursdiagramm von ETH, gemessen in BTC, anhängt. Aus der Kursentwicklung vom 7. August 2015, als Ether ins Leben gerufen wurde, bis heute würde sich demnach zeigen, dass „ETH den BTC um 250 % geschlagen hat“.

Diese Lesart führt er darauf zurück, dass der marktführende Altcoin seit Einführung nur in den ersten 5 Monaten unter seinen Einführungskurs abgerutscht ist, was den direkten Vergleich mit Bitcoin angeht. Ether konnte demnach also stetig Boden auf den Krypto-Marktführer gutmachen.

Laut TradingView lag der ETH-Kurs zum Markteintritt am 10. August 2015 bei 0,006 BTC, wohingegen dieser Wert inzwischen auf 0,0359 BTC angestiegen ist. Pal meint, dass dies die viel zitierte Behauptung, dass alle Altcoins im Vergleich zu Bitcoin langfristig gegen Null tendieren, eindeutig widerlegt.

ETH-Kurs in BTC. Quelle: Trading View

Die Bitcoin-Community wollte dieser Interpretation jedoch nicht folgen, so entgegnet Arthur van Pelt zum Beispiel, dass Ether seit dem Rekordlauf von 2017 insgesamt „77 % im Minus liegt, und sich langfristig im Abwärtstrend befindet“. Eine Feststellung, die er mit den Worten „das sind kalte, harte Fakten“ untermauert.

Raoul schießt daraufhin zurück: „Seit dem aktuellen Halving-Zyklus liegt Ether mehr als 100 % im Plus. Auch das sind kalte, harte Fakten.“

Der Bitcoin-Fürsprecher Brad Mills stellt derweil die Legitimität des von Pal angeführten Vergleichs in Frage. Dieser wäre nicht aussagekräftig, da nicht die Entwicklung der beiden Kryptowährungen seit ihren jeweiligen Markteinführungen verglichen wird.

Der Analyst Willy Woo argumentiert derweil, dass die Kursentwicklung von Ether lediglich das Produkt eines üblichen Adoptionsprozesses ist, der nicht mehr viel Luft nach oben bietet. Demnach wäre für jeden Altcoin der erste vierjährige Kurszyklus „das Maximum“. Dementsprechend würde ETH zukünftig nur noch grob um den jetzigen Kurs (in Bitcoin) schwanken. Die Investoren alternativer Kryptowährungen sollten sich demnach lieber auf den Marktführer konzentrieren:

„Da kann man auch gleich auf BTC setzen, denn wir befinden uns im Jahr 2021 und haben einen extrem liquiden Markt für Bitcoin-Derivate.“

Für Pal geht es in der Debatte allerdings um mehr als nur seinen Ruf, denn vergangenen November wurde er von Krypto-Podcaster Peter McCormack zu einer Wette herausgefordert, in der Pal die Seite vertritt, dass ETH im Laufe des Jahres 2021 stärker hinzugewinnt als BTC, während McCormack die gegenteilige Position vertritt. Der Verlierer muss den Gewinner nach London bzw. auf die Cayman Islands, die Wohnsitze der beiden Krypto-Experten,einladen.

Seinen jüngsten Tweet nahm Pal deshalb zum Anlass, um denn Wettsieg zu beanspruchen, was McCormack jedoch für ziemlich verfrüht hält (siehe unten).

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