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Abverkauf von Ethereum, Solana und Cardano nach erneuten China-News

Der Kryptomarkt kommt nicht zur Ruhe. Erneut sorgen Spekulationen um ein generelles Verbot des gesamten Kryptosektors in China für einen Ausverkauf am Gesamtmarkt. Neben Bitcoin (BTC), der in der Spitze rund 10 Prozentpunkte absackte, legen auch alle drei analysierten Altcoins Ethereum (ETH), Solana (SOL) und Cardano (ADA) den Rückwärtsgang ein.

Ethereum (ETH): Der Chart wirkt angeschlagen

  • Kurs (ETH): 2.927 US-Dollar (USD) (Vorwoche: 3.530 USD)
  • Widerstände/Ziele: 2.956 USD, 3.151 USD, 3.446/3.361 USD, 3.597 USD, 3.807 USD, 3.976 USD, 4.374 USD, 5.073 USD, 5.393 USD, 6.014 USD, 7.027 USD, 8.666 USD
  • Unterstützungen: 2.733 USD, 2.659 USD, 2.611/2.540 USD, 2.447 USD, 2.344 USD, 2.280 USD, 2.174 USD, 2.022/2.050 USD, 1.930 USD, 1.792 USD, 1.713 USD, 1.664 USD, 1.545 USD, 1.489 USD, 1.425 USD, 1.359 USD
Kursanalyse Ethereum (ETH) KW36

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ETH/USD auf Bitfinex

Der Ether-Kurs kann seine Zwischenerholung der Vorwoche nicht fortsetzen und rutschte zu Wochenbeginn deutlich gen Süden. Das Tief markierte Ethereum an der 2.659 USD-Marke. Diese Marke gilt es nun zwingend zu verteidigen. Die negativen Schlagzeilen aus China über ein generelles Transaktionsverbot jeglicher Kryptowährungen schickt die zweitgrößte Kryptowährung nach einer Zwischenerholung bis an den EMA50 (orange) erneut auf Talfahrt. Im Tief touchierte der Ether-Kurs am Vormittag erneut die starke Unterstützung bei 2.733 USD, welche bisher auf Tagesschlusskursbasis verteidigt werden konnte.

Bullishe Variante (Ethereum):

Die Zuversicht der Bullen währte nur kurz. Nachdem Ethereum bereits zu Wochenbeginn einen herben Kursabschlag zu verkraften hatte und sich lediglich an die Unterkante der blauen Range erholte, kam es am heutigen Freitag zu einem erneuten Abverkauf. Die Käuferseite muss nun versuchen den Ether-Kurs schnell zu stabilisieren, um weitere Kursrücksetzer abzuwenden. Gelingt ein Anstieg zurück über die 2.956 USD wäre dieses ein erstes kleines Anzeichen der Erholung. Relevant wird es für Ethereum im Bereich der 3.151 USD. Hier findet sich die Unterkante des blauen Bereichs sowie der EMA50 (orange). Gelingt eine Rückeroberung, wartet bei 3.245 USD jedoch der nächste Widerstand in Form des EMA20 (rot). Um auch diesen zu überspringen, und den Widerstandsbereich zwischen 3.361 USD und 3.446 USD anzuvisieren, bedarf es eines Kraftakts seitens der Bullen. Kann sich Ethereum oberhalb der 3.446 USD stabilisieren, ist ein Folgeanstieg bis an die Oberkante der blauen Zone bei 3.597 USD vorstellbar.

Erst wenn auch dieses Widerstandslevel per Tagesschlusskurs überwunden wird, rückt das 78er Fibonacci-Retracement bei 3.807 USD wieder in den Blick. Sollte auch dieser Widerstand überwunden werden, ist ein erneuter Angriff auf das Verlaufshoch bei 3.976 USD einzuplanen. Sollte auch dieser starke Widerstand nachhaltig durchbrochen werden, dürfte Ethereum bis in die lila Widerstandszone zwischen 4.185 USD und dem bisherigen Allzeithoch bei 4.374 USD marschieren. Im ersten Anlauf ist ein Sprung über die 4.374 USD als unwahrscheinlich anzusehen. Erst wenn diese Chartmarke nachhaltig durchbrochen werden kann, aktiviert sich das nächste Kursziel bei 5.073 USD.

Ein Ausbruch über diesen Widerstand ermöglicht einen Folgeanstieg bis an das 138er Fibonacci-Extension bei 5.393 USD. Mittelfristig wäre sodann ein Anstieg bis zur 6.014 USD vorstellbar. Hier verläuft das 161er Fibonacci-Extension der aktuellen Trendbewegung, welches die Anleger für erste Gewinnmitnahmen nutzen dürften. Zeigt der Ether-Kurs auch hier keine Schwächeanzeichen, ist perspektivisch die 7.027 USD vorstellbar. Das maximale Kursziel ist aus aktueller Sicht weiter bei 8.666 USD zu sehen.

Bearishe Variante (Ethereum)

Die Bären nutzen die Gunst der Stunde und drückten Ethereum am heutigen Freitagmorgen erneut zurück an den Schlüsselsupport bei 2.733 USD. Die Unsicherheit über die Entwicklung in China sorgte am gesamten Kryptomarkt für einen temporären Ausverkauf. In den letzten zwei Handelsstunden kann sich Ethereum jedoch vorerst von seinem Tagestief lösen. Die Bären müssen nun alles daran setzen den Ether-Kurs unter der 3.151 USD zu deckeln. Sodann dürften die Verkäufer erneut versuchen das Tagestief sowie das Wochentief bei 2.659 USD anzugreifen. Wird dieses Kursniveau sodann per Tagesschlusskurs durchbrochen, ist die rote Unterstützungszone als Zielbereich einzuplanen. In diesem Chartbereich verlaufen der MA200 (grün) sowie der EMA200 (blau), welche im ersten Anlauf halten geben dürften.

Weitere Abgaben wahrscheinlich

Eine Aufgabe dieser Zone wäre ein deutliches baerishes Indiz. Ein Rückfall bis 2.447 USD oder sogar 2.344 USD wäre wahrscheinlich. Neben dem 23er Fibonacci-Retracement findet sich hier auch das Ausbruchsniveau der Kursrallye vom 29. Juli 2021. Kommt es zu einem folgeschweren Bruch dieses Supportlevels, aktiviert sich das nächste relevante Kursziel bei 2.174 USD. Mittelfristig könnte Ethereum sogar den grünen Unterstützungsbereich anvisieren. Relevante Unterstützungen finden sich an der 1.930 USD sowie 1.713 USD. Sollte auch diese Unterstützung nachhaltig aufgegeben werden, ist auch eine Korrekturausweitung bis 1.545 USD und darunter nicht mehr auszuschließen. Insbesondere der lila Unterstützungsbereich zwischen 1.489 USD und 1.425 USD wäre ein mögliches Ziel dieser Abwärtswelle. Als maximal ableitbares Korrekturziel fungiert aktuell die Kreuzunterstützung bei 1.359 USD. Vorerst ist mit einem Abverkauf bis in diese Chartregion nicht zu rechnen.

Indikatoren (Ethereum)

Der RSI schaffte es bisher nicht, zurück in die neutrale Zone zwischen 45 und 55 anzusteigen. Somit ist hier weiterhin ein Verkaufssignal aktiv. Erst ein Sprung über die 55 generiert neues Aufwärtsmomentum. Der MACD-Indikator weist weiterhin ein Verkaufssignal auf. Auch im Wochenchart droht der RSI nun in die neutrale Zone einzutauchen. In Kombination mit einem frischen Verkaufssignal beim MACD würde sich das Chartbild bei Ethereum weiter eintrüben.

Solana (SOL): Solana weiter im Abwärtstrend gefangen

  • Kurs (SOL):  140,37 USD (Vorwoche: 138,60 USD)
  • Widerstände/Ziele: 146,51 USD, 160,94 USD, 169,14 USD, 200,09 USD, 216,52 USD, 239,24 USD, 278,38 USD
  • Unterstützungen: 141,02 USD, 128,85 USD, 121,79 USD, 110,28 USD, 97,60 USD, 82,64 USD, 79,00 USD, 70,85 USD, 64,06 USD, 58,61 USD, 55,13 USD, 47,89 USD
Kursanalyse Solana (SOL) KW36

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares  SOL/USD auf Binance

  • SOL-Kurs kann 160,94 USD nicht überwinden und fällt erneut deutlich zurück.
  • 128,85 USD dient weiter als relevantes Unterstützungsniveau.
  • Maximales Kursziel auf der Oberseite bei 200,09 USD.

Solana rutscht nach einer temporären Kurserholung bis an die Trendkanaloberkante erneut gen Süden und dreht erst im Bereich des EMA50 (orange) bei 116 USD wieder leicht gen Norden. Die erneute Aufgabe des EMA20 (rot) am heutigen Freitag unterstützt die aktuell baerishe Tendenz von Solana. Fällt der SOL-Kurs nachhaltig unter das heutige Tagestief bei 128,85 USD zurück, wird Solana abermals das Wochentief anlaufen wollen.

Bullishe Variante (Solana)

Die Bullen schafften es in dieser Woche nicht, aus dem sich ausbildenden Trendkanal auszubrechen. In der Folge kam es zu einem erneuten Abverkauf bis an die 128,85 USD. Schafft es die Käuferseite den SOL-Kurs abermals im orangen Supportbereich zu stabilisieren und nicht zurück in Richtung des Wochentiefs wegbrechen zu lassen, könnten die Bullen mit einem blauen Auge davonkommen. Es gilt somit weiterhin den EMA20 (rot) bei 146,51 USD zurückzuerobern. Bricht der SOL-Kurs über diesen Widerstand nach Norden aus, und verlässt den Trendkanal, rückt erneut die 160,94 USD in den Blick. Oberhalb kommt es dann am Verlaufshoch bei 169,14 USD zu einer Richtungsentscheidung.

Wird dieser Widerstand dynamisch durchbrochen, rückt das 461er Fibonacci-Extension bei 200,09 USD wieder in den Blick der Anleger. Hier wird sich zeigen, ob der SOL-Kurs genug Momentum aufbauen kann, um das Allzeithoch bei 216,52 USD anzulaufen. Gelingt es diese Widerstandsmarke per Tagesschlusskurs zu durchbrechen, aktiviert sich das nächste Kursziel bei 239,24 USD. Hier findet sich das 561er Fibonacci-Extension. Mittelfristig könnte Solana sodann bis an das maximal ableitbare Kursziel bei 278,38 USD ansteigen. Das 661er Fibonacci-Extension ist vorerst weiterhin als das maximale Kursziel zu werten. 

Baerishe Variante (Solana)

Der Kurs von Solana kann seine Kursschwäche nicht nachhaltig ablegen und prallt deutlich am EMA20 (rot) gen Süden ab.  In der Folge testete Solana in den letzten Handelsstunden erneut die Unterkante des orangen Supportbereichs bei 128,85 USD. Gibt auch diese Kursmarke keinen Halt, ist ein Retest des Wochentiefs bei 116 USD einzuplanen. Spätestens an der 110,28 USD müssen sich die Bullen beweisen. An diesem multiplen Support aus Supertrend, EMA50 (orange) und horizontaler Unterstützung gilt es für die Bären den Verkaufsdruck aufrecht zu halten, um weitere Kursabschläge zu ermöglichen. Gelingt es den Verkäufern diese Marke zu durchbrechen, weitet sich die Korrektur bis mindestens 97,60 USD aus. Hier verläuft das 200er Fibonacci-Extension. Ein Rückfall unter diese Unterstützung rückt baerishe Kursziele zwischen 82,64 USD und 79,00 USD in den Blick. Die 161er Fibonacci-Extension, sowie insbesondere das Ausbruchsniveau vor der Kursrallye, wirken hier als starke Unterstützung.

Im ersten Versuch werden die Bullen dieses Kursniveau als Einstieg nutzen. Trübt sich das Bild am Gesamtmarkt, auch wegen der Neuerungen aus China, weiter ein, könnte Solana in den kommenden Handelswochen bis an die 70,85 USD korrigieren. Hier verläuft eine relevante horizontale Unterstützung aus der Vergangenheit. Fällt der SOL-Kurs darunter, weitet sich die Korrektur bis mindestens 64,06 USD aus. An dieser Kursmarke verläuft ein weiterer wichtiger horizontaler Support. Kommt es auch hier zu keiner deutlichen Gegenbewegung, dürfte Solana das maximale baerishe Kursziel in Form des alten Allzeithochs bei 58,61 USD anlaufen.

Hier, am alten Allzeithoch vom 19. Mai, ist mit starker Gegenwehr der Bullen zu rechnen. Auch der EMA200 (blau) findet sich in diesem Chartbereich. Das maximale Kursziel auf der Unterseite lautet weiterhin 50,07 USD. An dieser Kursmarke finden sich der MA200 (grün) gepaart mit dem Start der Kursrallye vom 15. August. Vorerst ist ein Rückfall an diese Kursniveaus jedoch weiter unwahrscheinlich. Erst wenn der SOL-Kurs deutlich unter die Unterstützung bei 110,28 USD wegbricht, steigt die Wahrscheinlichkeit einer nachhaltigeren Kurskorrektur deutlich an.

Indikatoren (Solana):

Der MACD-Indikator wie auch der RSI zeigen sich weiter baerish. Immerhin kann sich der RSI aktuell in der neutralen Zone zwischen 45 und 55 halten. Unterschreitet der RSI die 45, aktiviert sich auch hier ein frisches Verkaufssignal.

Cardano (ADA): ADA-Kurs prallt an EMA20 gen Süden ab

  • Kurs (ADA): 2,23 USD (Vorwoche: 2,33 USD)
  • Widerstände/Ziele: 2,15 USD, 2,30 USD, 2,46 USD, 2,60 USD, 2,76 USD, 2,86 USD, 3,02 USD, 3.36 USD, 3,92 USD, 4,83 USD, 6,29 USD, 7,75 USD  
  • Unterstützungen: 2,02 USD, 1,90 USD, 1,82 USD, 1,74 USD, 1,66/1,61 USD, 1,48 USD, 1,42 USD, 1,35 USD, 1,27USD, 1,19 USD, 1,10 USD, 1,00 USD, 0,93 USD
Kursanalyse Cardano (ADA) KW36

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares ADA/USD auf Bittrex

  • ADA-Kurs kann sich nicht zurück über den EMA20 stabilisieren.
  • Solange Cardano nicht dynamisch zurück über 2,30 USD ansteigt ist der Blick gen Süden zu richten.
  • Bereich um 1,90 USD nun als zentrales Unterstützungsniveau

Wie nahezu alle Altcoins erleidet auch Cardano am heutigen Freitagmorgen einen deutlicheren Dämpfer. Der ADA-Kurs fällt ausgehend von 2,32 USD auf ein zwischenzeitliches Tagestief bei 2,06 USD, bevor sich Cardano aktuell auf 2,23 USD erholen kann und damit im Gegensatz zu Bitcoin einen Großteil seiner Tagesverluste wieder wettmachen. Ob und wie stark sich die negativen Nachrichten aus China in den kommenden Handelstagen auf den ADA-Kurs auswirken werden, bleibt abzuwarten. Solange Cardano sein Wochentief bei 1,90 USD nicht nachhaltig unterschreitet, könnte auch ADA mit einem blauen Auge davonkommen.

Bullishe Variante (Cardano)

Dem Kurs von Cardano gelang es in den letzten 14 Handelstagen nicht, zurück über seinen EMA20 (rot) anzusteigen. Nach dem Ausverkauf zu Wochenbeginn versuchte Cardano den multiplen Widerstand aus EMA50 (orange), EMA20 sowie horizontaler Widerstandslinie zu durchbrechen, scheiterte am heutigen Freitag jedoch erneut im Bereich der 2,30 USD. Erst wenn es den Bullen gelingt den ADA-Kurs per Tagesschlusskurs nachhaltig zurück über die 2,30 USD zu befördern und in der Folge auch den Resist bei 2,46 USD zu durchbrechen, ergeben sich Anstiegschancen bis in den roten Widerstandsbereich zwischen 2,60 USD und 2,76 USD. Hier finden sich neben horizontalen Widerstandslevel auch der Supertrend bei 2,76 USD. Wird auch diese Widerstandsmarke zurückerobert, rückt die Marke von 2,86 USD in den Blick. Zwischen 2,86 USD und 3,02 USD verläuft zudem das obere Bollinger-Band. Gelingt den Bullen eine Stabilisierung oberhalb der 138er Fibonacci-Extension, ist ein Retest des Allzeithochs wahrscheinlich.

Wird auch das Allzeithoch bei 3,10 USD in den kommenden Wochen nachhaltig überwunden, aktiviert sich das nächste Kursziel bei 3,36 USD. Hier verläuft das 161er Fibonacci-Extension, welches ein erstes wichtiges Kursziel darstellt. Kann Cardano sich sodann oberhalb der 3,02 USD stabilisieren, ist mittelfristig ein Durchmarsch bis an die 200er Fibonacci-Extension bei 3,92 USD vorstellbar. Wirkt sich die Einführung der Smart-Kontrakte zukünftig weiter positiv auf die dApp-Entwicklung aus, könnte Cardano bis Jahresende das übergeordnete Kursziel bei 4,83 USD anvisieren. Perspektivisch wäre in der Folge sogar ein Anstieg bis an das 361er Fibonacci-Extension bei 6,29 USD nicht auszuschließen. Als wichtiges langfristiges Kursziel ist weiterhin das 461er Fibonacci-Extension bei 7,75 USD ein mögliches Ziel für den ADA-Kurs.

Baerishe Variante (Cardano)

Der Kursverlauf unter dem EMA20 (rot) zeigt weiterhin, dass die Bären noch nicht aufgegeben haben. Schafft es die Verkäuferseite den Kurs unter 2.30 USD zu halten, droht sich die Abwärtsdynamik zu verfestigen. Ein Rückfall unter die 2,15 USD ist als weiteres Warnsignal anzusehen. Die Wahrscheinlichkeit für einen Retest des Wochentiefs steigt in der Folge weiter an. Fällt Cardano zurück in die blaue Unterstützungszone und rutscht durch die 2,02 USD bis an die 1,90 USD, wird es zu einem Kampf zwischen Käufern und Verkäufern um diese wichtige Marke kommen. Die Aufgabe des Kreuzsupports aus 61er Fibonacci-Retracement sowie des Verlaufstiefs vom 18. August dürfte den ADA-Kurs bis mindestens 1,82 USD wahrscheinlich aber direkt bis an die 1,74 USD führen. Hier verläuft auch das 50er Fibonacci-Retracement.

Gibt auch der Bereich im 1,74 USD keinen Halt, wird Cardano weiter nachgeben und bis in den Bereich zwischen 1,66 USD und 1,61 USD nachgeben. Hier verlaufen aktuell die beiden gleitenden Unterstützungslinien EMA200 (blau) und MA200 (grün). Auch das 38er Fibonacci-Retracement bei 1,56 USD wäre ein mögliches Kursziel. In der Folge könnte sogar das Ausbruchsniveau der aktuellen Kursbewegung bei 1,48 USD angelaufen werden. Hier könnten die Bullen eine neue Aufwärtsbewegung initiieren wollen. Weitere baerishe Kursziele finden sich bei 1,35, 1,27 und 1,10 USD. Noch ist es aber zu früh von einem Abverkauf bis in diese Chartregion auszugehen.

Indikatoren (Cardano)

Der RSI wie auch der MACD weisen weiterhin Verkaufssignale auf. Jedoch sind beide Indikatoren schon ziemlich weit zurückgekommen, was die Risiken eines Ausverkaufs kurzfristig begrenzen sollte. Erst wenn der RSI-Indikator aus der neutralen Zone zwischen 45 und 55 nach oben ausbrechen kann, ist von Indikatorseite weitere Unterstützung vorstellbar. Auch auf Wochensicht tendieren beide Indikatoren aktuell gen Süden. Neue Shortsignale dürften hier für weitere Abwärtsrisiken sorgen.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,84 Euro.

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Ethereum statt Bitcoin? Das „Big Money“ schwenkt um

Während das Lightning Network neue Rekorde aufstellt, ändert das “Big Money” seine Anlagestrategie. Das Marktupdate.

Der Krypto-Markt nimmt einen ruhigen Wochenausklang nach ein paar stürmischen Handelstagen. Die Gesamtmarktkapitalisierung steigt im Tagesvergleich leicht um 0,6 Prozent, was genügt, um sich wieder knapp über die 2-Billionen-Marke zu schieben. Unter den zehn größten Kryptowährungen dominiert zu Redaktionsschluss jedoch die Farbe Rot. Bitcoin (BTC) und Cardano (ADA) und Polkadot (DOT) sind die einzigen Coins, die zwischen 0,5 und 1,8 Prozent Boden gutmachen. Ethereum und Co. verbuchen dagegen Verluste zwischen 1,5 und 4 Prozent.

Lightning Network stellt neue Rekorde auf

Das Lightning Network erfreut sich zunehmender Beliebtheit als Bitcoin-Bezahllösung. Mit über 2.700 BTC im Gegenwert von rund 116 Millionen US-Dollar, die zwischen den Zahlungskanälen transferiert werden, hat das Second-Layer-Netzwerk einen neuen Rekord aufgestellt. Die Anzahl der Payment Channel und Nodes liegen je ebenfalls nur knapp unter den am Mittwoch erreichten Spitzenwerten. Über 72.000 Kanäle verästeln das Netzwerk inzwischen, wobei rund 15.600 Nodes verbunden sind.

Das Lightning Network mutiert somit allmählich zum Rückgrat der Bitcoin Blockchain. Über die Second-Layer-Lösung können sich Zahlungskanäle miteinander verbinden und Bitcoin-Transaktionen Off-Chain abwickeln. Das hat den Vorteil, beliebig viele Transaktionen durchführen zu können, ohne, dass diese jeweils den langsamen Transaktionsweg der Bitcoin Blockchain gehen müssen. Erst bei finalem Status werden die Transaktionen auf die Main-Chain übertragen. Das entlastet nicht nur die Bitcoin Blockchain, sondern ermöglicht auch Mikrotransaktionen, die sich wegen der Transaktionsgebühren im eigentlichen BTC-Netzwerk nicht rentieren.

Das Lightning Network ist eine wertvolle Stütze und erfüllt einen wichtigen Zweck für die Einbindung der Kryptowährung im alltäglichen Zahlungsverkehr. Dabei dürfte das Second-Layer-Abwicklungssystem demnächst einen weiteren Wachstumsschub erhalten. Twitter hat gestern, am 23. September, die Einführung einer BTC-Tipp-Funktion bekannt gegeben. Nutzer:innen können sich künftig über die Bezahl-App Strike Trinkgelder in der Kryptowährung spendieren, wobei Strike auf dem Lightning Network aufsetzt.

Bitcoin-satt? JPMorgan beobachtet Trendwende

Einem Bericht von JPMorgan zufolge lässt die Nachfrage nach Bitcoin Futures unter Großinvestor:innen zugunsten von Ethereum nach. Demnach wurden BTC Futures an der weltgrößten Terminbörse Chicago Mercantile Exchange (CME) unter dem Kurs von einem Bitcoin gehandelt. “Dies ist ein Rückschlag für Bitcoin und spiegelt die schwache Nachfrage von institutionellen Anleger:innen wider”, zitiert “Business Insider” einen Auszug aus dem Bericht. Wegen der Kosten für die Verwahrung liegen die Preise üblicherweise über dem Wert eines Bitcoin.

Demgegenüber scheint die Nachfrage des “Big Money” an Ethereum seit August zuzunehmen. Laut JPMorgan stieg der 21-Tage-Durchschnitt der Ethereum-Futures-Prämie auf 1 Prozent über den eigentlichen Ether-Kurs, was “auf eine viel gesündere Nachfrage nach Ethereum im Vergleich zu Bitcoin durch institutionelle Anleger:innen hindeutet”.

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Ethereum „Kopf- und Schultermuster“: ETH-Kurs könnte auf 2.000 US-Dollar fallen

Ether (ETH) ist der native Token von Ethereum könnte auf ein Zweimonatstief fallen, nachdem er unter die Unterstützung bei etwa 2.954 US-Dollar gerutscht ist, wenn man einem klassischen Handelsmuster glauben darf.

Das Niveau bei 2.954 US-Dollar ist das sogenannte Dekolleté bei einem Kopf- und Schultermuster. Das genannte Unterstützungsniveau war dabei der Boden bei drei Spitzen. Die mittlere (Kopf) dabei höher als die anderen beiden (Schultern).

Ein Fall unter 2.954 US-Dollar signalisiert eine Trendwende, was wiederum bedeuten könnte, dass das ETH/USD-Paar so weit fallen könnte, wie die Spitze des Kopfes und das Dekolleté voneinander entfernt sind.

ETH/USD-Tageschart mit Kopf- und Schultermuster. Quelle: Peter Brandt

Peter Brandt, der CEO der globalen Handelsfirma Factor LLC, hat dieses bärische Muster am 20. September beobachtet und dazu erklärt, dass ein Fall unter 2.954 US-Dollar den Kurs auf etwa 2.000 US-Dollar einbrechen lassen könnte.

„Ich sage NICHT, dass ich das glaube. Und ich sage auch nicht, dass sich eine Short-Position eröffne. Aber ob Sie es mögen oder nicht, wenn sie ETH besitzen, werden Sie sich damit auseinandersetzen müssen. Dieses mögliche Kopf- und Schultermuster ist nun einmal da. Ob es nun vervollständigt wird, fehlschlägt oder in etwas anderes verwandelt, es ist da.“

In einer Untersuchung der Samurai Trading Academy heißt es, das Kopf- und Schultermuster ihr angepeiltes Ziel zu fast 85 Prozent immer erreichen.

Bullischer Ausblick

Ether lag zuletzt bei 2.805 US-Dollar, dass das niedrigste Niveau seit dem 7. August. Die Kryptowährung konnten sich kurz bis auf ein Intraday-Hoch von 3.104 US-Dollar erholen und pendelte eine Weile um 3.000 US-Dollar, bis sie dann wieder fiel.

Diese schwankenden Kurse sind das Resultat eines Korrekturtrends, der begann, nachdem das ETH/USD-Paar am 3. September ein zwischenzeitliches Hoch bei 4.030 US-Dollar erreichte. Kurz darauf fiel das Paar zunächst um 25,34 Prozent auf 3.009 US-Dollar. Es konnte sich kurzzeitig auf 3.675 US-Dollar erholen. 

Zu Beginn der Woche haben die Bullen erneut die Kontrolle verloren, da es aufgrund der Unruhe auf Chinas Immobiliensektor zu Verkäufen kam, die sowohl Krypto als auch traditionelle Märkte betrafen.

Ether fiel am 24. September um 10,58 Prozent.

Einige Analysten erwarten, dass der Ethereum-Token sich wieder erholen werde, wenn der Kurs sich über den bekannten Unterstützungsniveaus halten kann. Der Analyst PostyXBT meinte, 2.850 US-Dollar seien ein „wichtiges Niveau“, dass die bullische Stimmung bei Ether aufrechterhalte.

„Gut zu sehen, dass ETH wichtige Unterstützungen zur gleichen Zeit testet, wie BTC“, so der Nutzer Twitterati.

„Es ist wichtig, dass er 2.850 US-Dollar hält, so wie es bei BTC wichtig ist, dass dieser 40.000 US-Dollar hält.“

Laut PostyXBTs Chart sollte das ETH/USD-Paar demnächst 4.000 US-Dollar erneut testen.

ETH/USD Wochenchart mit Verlauf des Niveaus um 2.850 US-Dollar als Unterstützung und Widerstand. Quelle: TradingView.com, PostyXBT

Der Analyst The Crypto Monk fügte hinzu, dass die kürzlichen Rückgänge schwache Trader ausmerzen und starken Tradern die Möglichkeit bieten würden, Ether zu kaufen und ein neues Allzeithoch zu schaffen.

In diesem Zusammenhang: Mike Novogratz: Bitcoin über 40.000 US-Dollar „gut in Form“

Brandt merkte ebenfalls an, dass der Rückgang beim ETH/USD-Paar eine potentielle Bärenfalle sein könnte. Das ist ein technisches Muster, zu dem es kommt, wenn die Kursentwicklung eines Vermögenswertes fälschlicherweise ein Ende des bullischen Trends signalisiert. Das würde bedeuten, dass Trader mit gehebelten Short-Positionen Verluste erleiden würden, wenn der Spotkurs sich erholt.

„Ich glaube ja, dass die kürzliche Schwäche schwache Long-Positionen ausgemerzt hat und dabei ein paar Bären fangen konnte“, so Brandt.

„Natürlich muss die kommende Kursentwicklung das erst noch bestätigen.“

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Immutable hat in der zweiten…

Immutable hat in der zweiten Finanzierungsrunde 60 Millionen US-Dollar von Unternehmen wie Alameda Research und Bitkraft Ventures eingesammelt.

Immutable konnte auch in seiner zweiten Finanzierungsrunde überzeugen. Geleitet von Bitkraft Ventures und King River Capital erhält das australische Start-up nun 60 Millionen US-Dollar. Damit sollte das Ziel, “den Handel mit Ethereum NFT noch einfacher zu machen als den Handel mit traditionellen Assets”, weiterverfolgt werden können.

Das Ethereum Ökosystem

Immutable ist der Überzeugung, dass es mit dem 2-Layer-Protokoll Immutable X einen Meilenstein gesetzt hat, um eine grundlegende, globale Infrastruktur für die Verteilung und den Austausch von NFT-Assets im Ethereum Ökosystem aufzubauen.
Der Co-Gründer von Immutable Robbie Ferguson formuliert die Ziele des Unternehmens, aufgrund des bislang in seinen Augen unbefriedigenden Angebots, so:

[Das bisherige Angebot ist] teuer, illiquide und die einzigen Skalierungslösungen machen Kompromisse an der wichtigsten Stelle – der Sicherheit und User-base von Ethereum.  Wir  wollen, dass Unternehmen ihr Spiel, ihren Marktplatz oder ihre NFT-Anwendung innerhalb von Stunden über APIs erstellen können, und das mit einer Mainstream-Nutzererfahrung. Keine Blockchain-Programmierung erforderlich.

Robbie Ferguson

Immutable X

Um das Angebot billiger, schneller und effizienter zu machen, verwendet das Unternehmen der Website nach einen Zero-Knowledge-Beweis (ZK). Das heißt, dass tausende der Off-Chain-Trades in einem Beweis, der die Gültigkeit dieser garantiert, zusammengefasst werden. Im Anschluss wird der Beweis On-Chain veröffentlicht, wo er von einem Smart Contract verifiziert wird. Während den Prozessen werden die Assets der On-Chain-Benutzer Immutable zufolge im Smart Contracts gehalten. Sie können demnach erst freigegeben werden, wenn ein sie einschließender gültiger Nachweis in einem Batch veröffentlicht wurde. Infolgedessen sollen keine Gas-Gebühren entstehen und knapp 9.000 Transaktionen pro Sekunde für ERC-20 und ERC-721 Token gewährleistet werden können.

Was hat das mit Kohlenstoffneutralität zu tun?

Um die Kohlenstoffneutralität zu gewährleisten, behauptet Immutable zwei Dinge zu leisten. Einmal verpflichtet das Unternehmen sich, für den CO₂-Ausstoß aller NFT-Assets, -Marktplätze und -Spiele auf ihrer Plattform CO₂-Zertifikate zu kaufen. Zum zweiten wird durch das Zusammenfassen der Erstell- und Handelsaktivitäten in dem ZK-Gültigkeitsnachweis an sich schon weniger Gas und somit weniger Energie benötigt.

Wofür das Geld?

Verwenden möchte das 2019 gegründete Unternehmen das Geld, um ihr Technik- und Vertriebsteam zu vergrößern. Außerdem möchten sie die Zusammenarbeit mit Gaming Firmen weiter ausbauen und NFT-basierte Spiele weiterentwickeln. Dazu gehören unter anderem das Blockchain basierte Sammelkarten-Spiel Gods Unchained, das von Immutable 2019 entwickelt wurde. Auch das Spiel Guild of Guardians soll weiter verbessert werden.

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Ethereum: Seit Hard Fork „London“ mehr als 1 Mrd. USD verbrannt

Die Menge an Ethereum, die seit der London Hard Fork Anfang August verbrannt wurde, beträgt mittlerweile mehr als eine Milliarde US-Dollar. Deflationäre Effekte dürften demnächst häufiger auftreten.

Die Menge an Ethereum, die seit der Hard Fork “London” Anfang August verbrannt wurde, hat gerade die Schwelle von einer Milliarde US-Dollar überschritten. Zum Zeitpunkt dieses Artikels meldet die Plattform ultrasound.money, die den Verbrennungsprozess verfolgt, einen Gesamtverbrauch von 304.321 ETH. Bei den aktuellen Kursen entspricht das etwas über einer Milliarde US-Dollar. Zuvor hatte Anthony Sassano, Gründer von EthHub und Daily Gwei, getwittert, dass die Menge der verbrannten ETH 300.000 überschritten habe.

Der Verbrennungsprozess begann am 5. August, als das Ethereum Upgrade namens “London” und damit auch das lang erwartete Upgrade EIP-1559 eingeführt wurde. Dieses Upgrade änderte den Mechanismus der Transaktionsgebühren. Die Auktionen, bei denen eine schnelle Abwicklung gleichbedeutend mit hohen Gebühren war, gibt es so nicht mehr. Stattdessen ist die Grundgebühr jetzt algorithmisch festgelegt und passt sich der Netzwerkauslastung an. Dafür ist die Obergrenze der Blockgröße mit 25 Millionen Gas-Einheiten jetzt doppelt so hoch wie vorher. Übersteigt die Nachfrage diese Rate zur Hälfte, geht die Grundgebühr in die Höhe. Anderenfalls sinkt sie wieder. 

Transaktionskosten bei Ethereum deutlich niedriger

Im Großen und Ganzen dürfte die Ethereum Community die Hard Fork begrüßen. Schließlich geht mit ihr laut einer Schätzung der Kryptobörse Gemini doch eine Senkung der Transaktionskosten um rund 90 Prozent einher. Da mit der Neuerung die Gebühren aber nicht wie zuvor an Miner überwiesen, sondern schlicht verbrannt werden, verlangsamt sich der Ether-Zufluss deutlich. Deflationäre Phasen, die mehr an Ether verbrennen als neu hinzugewinnen, könnten daher demnächst durchaus häufiger auftreten.

Das gilt erst recht ab dem Zeitpunkt, an dem die ETH-1.0-Kette mit der ETH 2.0 Beacon Chain verschmolzen oder “angedockt” wird, was das Ende von Proof-of-Work und den Übergang zu Proof-of-Stake bedeutet. Dies soll laut der offiziellen Dokumentation irgendwann im ersten oder zweiten Quartal 2022 geschehen. Es liegt auf der Hand, dass dann auch die Miner im Netzwerk keine Rolle mehr spielen werden. 

Derzeit ist der größte Verbraucher von Gas Fees der NFT-Marktplatz OpenSea, der binnen eines Tages rund 850 ETH oder fast drei Millionen US-Dollar an Gebühren generiert hat. Ohnehin hat wohl der Hype um DeFi und insbesondere NFT dafür gesorgt, dass die alte Gebührenstruktur von Ethereum nicht mehr Schritt halten konnte und daher die Hard Fork “London” nötig machte. 

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Time nimmt Ethereum-Gründer Buterin in Liste der einflussreichsten Personen auf

Das Time Magazine hat den Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin neben Politikern, Künstlern und Aktivisten auf ihre Liste der einflussreichsten Menschen des Jahres gesetzt.

In der Kategorie „Innovation“ ist Buterin an der Seite von einflussreichen Unternehmern wie Nvidia-Chef Jensen und Huang und Tesla-Chef und Dogecoin (DOGE) Fürsprecher Elon Musk aufgeführt. Reddit-Mitgründer Alexis Ohanian hebt in seinem Steckbrief zu Buterin allen voran dessen Rolle bei der Gründung von Ethereum hervor, die besonders in den letzten Monaten zum Tragen kommt, da das Blockchain-Netzwerk inzwischen mehr als 400 Mrd. US-Dollar schwer ist, und viel beachtete Innovationen wie die Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) und NFTs maßgeblich vorangebracht hat.

„Eine Person alleine hätte sich die ganzen Anwendungsmöglichkeiten für Ethereum nie ausdenken können, aber es brauchte eine Person, die den Anstoß gegeben hat“, so Ohanian über Buterin. Und weiter: „Damit wurde die Tür zu einer neuen Welt geöffnet, und die Blockchain-Technologie konnte auf völlig neue Art und Weise eingesetzt werden.“

Das renommierte Time Magazine öffnet sich zuletzt immer mehr für Krypto und Blockchain, mittlerweile sogar im eigenen Haus. So hatte das Magazin erst im März einen neuen Finanzdirektor gesucht, der unter anderem firm im Umgang „mit Bitcoin und Kryptowährungen“ sein soll. Zudem wurden von der Redaktion drei NFTs veräußert, die von früheren Titelseiten inspiriert wurden.

Einen Monat später hat die Time-Webseite dann auch Kryptowährungen als Zahlungsmethode für digitale Abonnements eingebunden. In Zusammenarbeit mit der Krypto-Vermögensverwaltung Grayscale hält die Time sogar selbst Bitcoin (BTC), die im Rahmen einer digitalen Videoserie eingenommen wurden.

„Time hat noch viel mehr mit Kryptowährungen vor“, wie Präsident Keith Grossman dementsprechend vor einigen Tagen im Interview verriet.

Das 1923 gegründete Nachrichtenmagazin hat in den USA einen ähnlichen Stellenwert wie Der Spiegel in Deutschland. Mit mehr als 20 Mio. Abonnenten auf der ganzen Welt hat die Berichterstattung des Mediums weitreichenden Einfluss.

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Nach Kinoadoption in USA: Ethereum dreht auf | BTC-ECHO

Die US-Kinokette AMC führt nach Bitcoin-Zahlungen nun auch die Möglichkeit für Ethereum und Litecoin ein. Die Kurse der Kryptowährungen drehen derweil gen Norden.

Nachdem es vergangene Woche zu leichten Turbulenzen am Krypto-Markt gekommen war, können Bitcoin, Ethereum und Co. wieder erfreuliche Zahlen präsentieren. So verzeichnete etwa die Kryptoleitwährung ein Plus von knapp 3 Prozent gegenüber dem gestrigen Handelstag. Zu Redaktionsschluss handelt der digitale Wertspeicher damit bei 48.378 US-Dollar.

Unter den zehn wertvollsten Kryptowährungen ist jedoch Ethereum der große Tagessieger. Mit einem Kursgewinn von knapp 8 Prozent greift ETH langsam aber sicher erneut die 4.000-US-Dollar-Marke an. Zu Redaktionsschluss handelt der zweitwertvollste Krypto-Coin bei 3.631 US-Dollar. Auch der übrige Altcoin-Sektor kann Boden gutmachen. Bis auf Solana (SOL) und Polkadot (DOT) handeln alle Top-10-Coins im Plus.

AMC akzeptiert Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash

Dass Ethereum im Krypto-Ranking Kurs-technisch am besten abschneidet, könnte dabei kein Zufall sein. Denn der Anstieg geht einher mit einer Meldung von AMC, der größten Kinokette der Vereinigten Staaten. Auf Twitter postete CEO Adam Aron:

Krypto-Enthusiasten: Ihr wisst wahrscheinlich, dass @AMCTheatres angekündigt hat, Bitcoin als Zahlungsmittel für Online-Tickets oder Konzessionszahlungen zu akzeptieren. Heute kann ich bestätigen, dass wir darüber hinaus auch Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash zulassen werden.

Adam Aron, CEO von AMC Theatres

Erst Mitte August hatte AMC verkündet, Bitcoin als Zahlungsmittel zuzulassen. Nun folgt also die Expansion auf Ethereum, Litecoin und Bitcoin Cash. Dass die Kinokette die vier Kryptowährungen nun akzeptiert, ist dabei ein durchaus kalkulierter Schritt. Denn im Zuge des Pumps der GameStop-Aktie durch die Reddit-Gruppe r/WallStreetBets profitierte auch AMC mit einem kräftigen Zugewinn der eigenen Unternehmens-Aktie. Am gestrigen 15. September schloss das Wertpapier bei 46,84 US-Dollar – ein Plus von 2.131 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Es ist kein Geheimnis, dass auch Kryptowährungen zu den auf Reddit beliebten Anlageklassen gehören – so verhalf unter anderem das Krypto-Pendant r/SatoshiStreetBets unter anderem Dogecoin zu dessen enormem Wachstum. AMC hofft nun eventuell mit der Akzeptanz der vier genannten Kryptowährungen die Bindung zu dieser Gruppe auszubauen.

Neben Ethereum könnte die Nachricht auch den beflügelten Kurs von Litecoin erklären. Zu Redaktionsschluss verzeichnet LTC einen Zugewinn von knapp 5 Prozent und handelt bei 191,27 US-Dollar. Zuvor stand der “Bruder”-Coin von Bitcoin in den Schlagzeilen, nachdem der Pressedienst Global Newswire fälschlicherweise eine Mitteilung von Walmart in die Welt gesetzt hatte. Darin wurde behauptet, der Retail-Riese hätte Litecoin als Zahlungsmittel zugelassen – Fake News, wie Walmart-Sprecher Randy Hargrove erklärte.

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Ark Invest will „60 Prozent in Bitcoin und 40 Prozent in Ether“ investieren: Vertrauen in ETH stark gestiegen

Cathie Wood, die CEO von Ark Invest, ihre Prognose nochmals bekräftigt, dass der Bitcoin (BTC)-Kurs in den nächsten fünf Jahren um das Zehnfache steigen werde. Sie sagte auch, das Wachstum der dezentralen Finanzierung (DeFi), nicht-fungible Token (NFT) und das Ethereum 2.0-Upgrade hätten das Vertrauen von Ark in die Zukunft von Ether (ETH) massiv gesteigert.

Wood prognostiziert, dass Bitcoin bis 2026 auf fast 500.000 US-Dollar steigen werde. Sie sagte, dass Ark Invest in Zukunft wahrscheinlich etwa 60 Prozent in Bitcoin und 40 Prozent in Ether investieren werde.

Wood machte diese Aussagen am Montag während eines Live-Streams auf der SALT-Konferenz in New York.

Ihre BTC- Kursprognose basiert darauf, dass immer mehr Unternehmen Bitcoin in ihre Bilanzen aufnehmen und institutionelle Anleger etwa 5 Prozent ihrer Portfolios in Bitcoin oder andere Kryptowährungen investieren.

Ihrer Meinung nach ist Bitcoin immer noch die Standardwährung im Kryptobereich, da El Salvador ihn als gesetzliches Zahlungsmittel angenommen hat und andere Länder in Zentralamerika signalisieren, dass sie diesem Beispiel bald folgen könnten.

Sie erklärte aber auch, dass Ether als Investition immer attraktiver werde, da in den Bereichen NFT und DeFi immer mehr Anwendungen entwickelt werden.

„Ich bin fasziniert, was im DeFi-Bereich passiert. Die Kosten für die Infrastruktur für Finanzdienstleistungen gehen so stark runter, dass es der traditionellen Finanzbranche nicht gefällt“, wie sie sagte.

„Unser Vertrauen in Ethereum ist dramatisch gestiegen, da das Projekt von einem Proof-of-Work zu einem Proof-of-Stake übergeht.“

Ark Invest verwaltet mehrere börsengehandelte Fonds mit einem Schwerpunkt auf bahnbrechenden Innovationen. Das Unternehmen hat beträchtliche Investitionen in Coinbase getätigt und Anteile am Grayscale Bitcoin Trust. Wood hat auch häufig ihre Begeisterung für Bitcoin zum Ausdruck gebracht.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin-Bullenlauf: BTC-Prognosen von 180.000 US-Dollar im Vorfeld von institutionellem „Feuerwerk“

Wood sagte, ihrer Erfahrung nach werde keine Regulierungsbehörde für die Verhinderung des nächsten großen technologischen Durchbruchs verantwortlich sein wollen, auch der neue Vorsitzende der US-Börsenaufsichtsbehörde Gary Gensler nicht.

 „Ich bin sehr froh, dass er Krypto und insbesondere die Vorzüge von Bitcoin versteht. Aber er arbeitet für eine Regulierungsbehörde und reguliert extrem.“

Wood glaubt, dass die Drohung der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC mit rechtlichen Schritten gegen Coinbase wegen der Einführung eines Stablecoin-Renditeprodukts zeige, dass sich das Krypto-Ökosystem so schnell entwickelt, dass die Regulierungsbehörden nicht mithalten können.

Ihrer Ansicht nach sollte Coinbase sich davon nicht beeindrucken lassen. Wood hob hervor, dass im Oktober 2019 Kanadas größter Bitcoin- und Digitale-Asset-Fondsverwalter grünes Licht von der Wertpapierbehörde in Ontario erhalten hat, um einen öffentlich gehandelten Bitcoin-Fonds anzubieten.

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Solana und Arbitrum wegen Störungen offline: Angriffsversuch auf Ethereum scheitert

Der aufstrebende Ethereum-Konkurrent Solana (SOL) ist in den letzten 24 Stunden um 15 Prozent eingebrochen, nachdem es eine Denial-of-Service-Störung gab.

Am Dienstag meldete der Twitter-Account Solana Status, dass die Mainnet Betaversion von Solana 45 Minuten lang zwischenzeitlich instabil war.

Sechs Stunden nach Bekanntgabe des Vorfalls erklärte Solana Status, dass ein starker Anstieg der Transaktionslast auf 400.000 Transaktionen pro Sekunde das Netzwerk überlastet und einen sogenannten Denial-of-Service verursacht habe, der wiederum das Netzwerk dazu brachte, einen Fork zu machen.

Da die Solana-Entwickler das Netz nicht stabilisieren konnten, entschied sich die Community aus Validatoren, einen Neustart des Netzwerks zu organisieren. Die Solana-Community bereitet derzeit eine neue Version vor, zu der in Kürze weitere Informationen veröffentlicht werden sollen.

Dieser Vorfall hat das Vertrauen in Solana erschüttert. Die Kurse sind deshalb innerhalb von 12 Stunden um 15 Prozent eingebrochen. SOL ist bereits vor dem Vorfall von einem Allzeithoch von 215 US-Dollar am Donnerstag auf unter 175 US-Dollar zurückgegangen. Nach dieser Meldung rutschte der Kurs sogar auf 145 US-Dollar.

SOL/USD. Quelle: CoinGecko

Solana ist nicht das einzige hochkarätige Krypto-Netzwerk, das am Dienstag mit Ausfällen zu kämpfen hatte. Das Ethereum Layer-Two-Rollup-Netzwerk Arbitrum One meldete, dass sein Sequencer für etwa 45 Minuten offline war.

Arbitrum One betonte zwar, dass das Geld der Nutzer „zu keinem Zeitpunkt gefährdet war“, doch konnten in diesem Zeitraum keine neuen Transaktionen durchgeführt werden. Offchain Labs, das Team hinter Arbitrum One, wies auch darauf hin, dass sich das Netzwerk noch in der Beta-Phase befinde, und warnte, „weitere Ausfälle sind in dieser Anfangszeit möglich“.

Das Team führte die Ausfallzeit auf einen Fehler zurück, wodurch „der Sequenzer stecken blieb“, nachdem innerhalb kurzer Zeit eine sehr große Menge an Transaktionen an den Arbitrum-Sequenzer übermittelt wurde.

In diesem Zusammenhang: „Solana-Killer“: Arbitrum-TVL steigt auf 1,5 Milliarden US-Dollar

Und als wäre das nicht schon genug Drama für einen Tag, versuchte ein unbekannter Hacker auch noch, Ethereum anzugreifen. Dieser Versuch scheiterte allerdings. Der Entwickler Marius van der Wijden meldete den gescheiterten Angriff auf Twitter.

Nach Angaben des Entwicklers sind nur wenige Nethermind-Knoten auf die ungültige Chain gewechselt. Alle anderen Clients haben „die lange Sidechain als ungültig zurückgewiesen“. Alle betroffenen Knoten haben sich inzwischen wieder in die richtige Chain eingereiht.

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Ernst & Young arbeitet zusammen mit Polygon an der Skalierung von Ethereum

Das Beratungsunternehmen Ernst & Young (EY) wird das Protokoll und das Framework von Polygon nutzen, um seine eigenen EY-Blockchain-Lösungen auf Ethereum einzusetzen.

Laut einer Pressemitteilung vom Montag wird Ernst & Young (EY) die Lösungen von Polygon zur Skalierung der Commit-Chain einsetzen, um das Transaktionsvolumen zu erhöhen und den Unternehmenskunden “vorhersehbare Kosten” und Abwicklungen zu ermöglichen. Paul Brody, EY Global Blockchain Leader, sagte:

“Die Zusammenarbeit mit Polygon bietet den EY-Teams ein leistungsstarkes Set an Tools, um Transaktionen für Kunden zu skalieren und bietet eine schnellere Roadmap zur Integration in das öffentliche Ethereum Mainnet. Wir haben festgestellt, dass unsere gemeinsamen Prioritäten in Bezug auf offene Systeme und Netzwerke und das Ethereum-Ökosystem die Zusammenarbeit in diesem Bereich sehr erleichtern würden.”

EY hat die öffentliche, erlaubnisfreie Commit-Chain von Polygon mit den EY-Blockchain-Diensten EY OpsChain und EY Blockchain Analyzer verbunden. EY-Kunden können ihre Geschäftsabläufe mit einer einfachen Konfigurationsänderung auf blockchain.ey.com in Polygon-Netzwerke einbinden. Das wichtigste Polygon-Systemnetzwerk und das wichtigste Polygon-Test- und Entwicklungsnetzwerk sind nun beide direkt von blockchain.ey.com aus zugänglich. Sandeep Nailwal, Mitbegründer von Polygon, sagte:

“Das Engagement von EY für das öffentliche Ethereum-Ökosystem und für offene Standards war ein wichtiger Treiber für die Entwicklung gemeinsamer Ansätze. Kein anderes Unternehmen hat sich in diesem Umfang für das Ökosystem und offene Systeme engagiert und verfügt über so viel technologische Erfahrung wie EY in diesem Bereich.”

Die beiden Unternehmen arbeiten auch zusammen, um genehmigte, private Industrie-Chains zu schaffen, die neue Modelle der Transaktionsüberprüfung nutzen, um die Effizienz zu steigern und die Kosten zu senken. Diese Chains werden Unternehmen die Sicherheit eines geschlossenen Systems bieten, das eng an das Ethereum-Mainnet angelehnt ist. Dies würde es ihnen ermöglichen, einen zukünftigen Übergang zu öffentlichen Netzwerken schneller und weniger riskant zu gestalten.

Die Nachfrage nach Ethereum-Skalierungslösungen ist in den letzten Monaten angesichts der anhaltend hohen Gebühren für Transaktionen im Mainnet stark angestiegen. So ist der Gesamtwert, der im Polygon-Netzwerk gesperrt ist (TVL), von etwa 1 Milliarde US-Dollar Anfang April auf heute 8,5 Milliarden US-Dollar gestiegen.

Zusammen mit Microsoft und ConsenSys hat EY im März letzten Jahres das auf Unternehmen ausgerichtete Smart-Contract- und Tokenisierungsprotokoll Baseline Protocol eingeführt. Das Protokoll nutzt das Ethereum-Mainnet als Middleware und gewährleistet gleichzeitig einen robusten Datenschutz für Netzwerkteilnehmer. Es bietet Unternehmen die Möglichkeit, in verteilten Netzwerken Transaktionen durchzuführen, ohne sensible Daten an Netzwerkpartner weiterzugeben.

Über Polygon

Polygon, früher bekannt als Matic Network, ist ein Interoperabilitäts- und Skalierungs-Framework für den Aufbau Ethereum-kompatibler Blockchains.

Im Mittelpunkt von Polygons Vision steht Ethereum, eine Plattform, die eine Reihe dezentraler Anwendungen beherbergt, mit denen man virtuellen Welten beitreten, Spiele spielen, Kunst kaufen und an einer Reihe von Finanzdienstleistungen teilnehmen kann. Die vielen Aktivitäten auf der Blockchain haben Ethereum jedoch fast unbrauchbar gemacht, da die Kosten für die Übertragung steigen und der Datenverkehr verstopft wird.

Polygon versucht, einige der Hauptschwächen von Ethereum, wie z.B. den Durchsatz, die schlechte Nutzererfahrung (hohe Geschwindigkeit und verzögerte Transaktionen) und die fehlende Community Governance, durch eine neuartige Sidechain-Lösung zu beheben.

Polygon ist keine einfache Skalierungslösung wie sein Vorgänger Matic Network, der eine Technologie namens Plasma verwendet, um Transaktionen außerhalb der Chain zu verarbeiten, bevor sie auf der Ethereum-Main Chain abgeschlossen werden, sondern eine ganze Plattform, die für den Start interoperabler Blockchains konzipiert ist.

Bild@ Depositphotos

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