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Bitcoin schwebt bei 7.100 US-Dollar

Sonntag, 15. Dezember – Die meisten der Top 20 Kryptowährungen verzeichnen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels ein leichtes Wachstum, während Bitcoin (BTC) erneut um die Marke von 7.100 US-Dollar schwebt.

Marktvisualisierung bereitgestellt von Coin360

Marktvisualisierung bereitgestellt Coin360

Der Bitcoin-Kurs ist derzeit um 0,28% gestiegen und wird laut Coin360 bei rund 7.097 US-Dollar gehandelt. Auf dem Wochenchart ist die Münze um etwa 6,17% gefallen.

Bitcoin 7-Tage-Kursdiagramm

Bitcoin 7-Tage-Kursdiagramm. Quelle: Coin360

Wie Cointelegraph gestern berichtete, deutete ein am 4. Dezember vom Bitcoin- Fondsbetreiber Grayscale veröffentlichter Bericht darauf hin, dass 43% der an Bitcoin interessierten Anleger Frauen sind.

Ether (ETH) hält an seiner Position als größte Altcoin nach Marktkapitalisierung fest. Diese liegt derzeit bei 15,8 Milliarden US-Dollar. Ripples XRP, die zweitgrößte Altcoin, hat eine Marktkapitalisierung von 9,5 Milliarden US-Dollar.

Coin360-Daten zeigen, dass der Wert der ETH in den letzten 24 Stunden um rund 0,51% gestiegen ist. Momentan wird ETH bei rund 143 US-Dollar gehandelt. In der Woche hat die Coin rund 5,9% an Wert verloren.

Ether 7-Tage-Kursdiagramm

Ether 7-Tage-Kursdiagramm. Quelle: Coin360

Der XRP ist in den letzten 24 Stunden um ca. 0,4% gestiegen und wird derzeit bei ca. 0,217 US-Dollar gehandelt. In der Woche ist die Münze um 6,06% gefallen.

XRP 7-Tage-Kursdiagramm

XRP 7-Tage-Kursdiagramm. Quelle: Coin360

Unter den Top-20-Kryptowährungen ist Cosmos (ATOM) mit einem Plus von rund 10,76% am ​​stärksten vertreten.

Momentan liegt die Gesamtkapitalisierung der Kryptowährungen bei 195,1 Mrd. US-Dollar und damit um 4,03% unter dem vor einer Woche gemeldeten Wert.

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Fidelity Digital Assets erwägt Unterstützung von Ether

Tom Jessop, Präsident von Fidelity Digital Assets, dem Kryptowährungshandelszweig des US-amerikanischen Finanzdienstleistungsgiganten Fidelity, gab bekannt, dass das Unternehmen im Jahr 2020 möglicherweise Ether (ETH) unterstützen wird, sofern eine ausreichende Nachfrage dafür besteht.

Während eines Interviews mit der Nachrichtenagentur TheBlock vom 13. Dezember beantwortete Jessop Fragen zum Unternehmen. Auf die Frage nach der Möglichkeit, dass Fidelity Digital Asset in Zukunft Ether unterstützen könnte, sagte er:

„Wir haben viel an Ethereum gearbeitet. Wir wollen sie im neuen Jahr unterstützen. Unsere Kunden haben einen großen Einfluss darauf.“

Institutionelle Kryptoakzeptanz

Jessop sagte auch, dass die Haupthindernisse für die institutionelle Krypto-Einführung die Preisvolatilität, die mangelnde Klarheit der Vorschriften und vor allem das Fehlen von Erfolgsbilanzen sind. Er erklärte, dass er glaubt, dass diese Probleme mit der Zeit gelindert werden:

„Woher soll ich wissen, dass es auch Morgen noch existiert? Welche Anzeichen für Haltbarkeit oder Langlebigkeit habe ich auf der Tatsache, dass die Geschichte dieses Vermögenswerts 10 Jahre alt ist? Ich denke, viele dieser Dinge lösen sich mit der Zeit von selbst.“

Die Krypto-Handelsplattform von Fidelity wurde im März mit einer ausgewählten Gruppe von Kunden gestartet. Die Plattform ist nicht für Privatanleger gedacht. Stattdessen konzentriert es sich auf Hedgefonds, Family Offices, Pensionen, Stiftungen und andere institutionelle Anleger.

Im Oktober erklärte Kathleen Murphy, die Präsidentin von Fidelity für Privatinvestitionen, dass das Unternehmen keine Kryptowährungen auf Handelsplattformen anbietet, um seine Kunden vor dem riskanten Markt zu schützen.

Während die institutionelle Übernahme von Bitcoin bereits begonnen hat, kämpfen Handelsplattformen darum, Institutionen Ether näher zu bringen. Wie Cointelegraph Mitte Oktober berichtete, könnten Ether-Futures der nächste Mechanismus sein, um die Expansion des Kryptomarktes voranzutreiben.

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Ether-Kurs peilt 160 US-Dollar an

Altcoins nutzen weiterhin den Seitwärtshandel von Bitcoin. Händler, die einen kurzen Blick auf die Altcoin-zu-Bitcoin-Paarungen werfen, werden feststellen, dass viele der Altcoins wieder zweistellige Gewinne verbuchen. 

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels stieg THETA um 13,26%, KyberNetwork (KNC) um 18% und TomoChain (TOMO) um 16,09%. Ether (ETH) konnte diese Ergebnisse nicht widerspiegeln, aber zum Ende des Jahres 2019 wird der Altcoin das Jahr trotzdem mit einem Plus von 35% abschließen.

Kryptomarkt-Wochenübersicht Quelle: Coin360

Seit dem 27. November liegt Ether (ETH) knapp unter der langfristigen absteigenden Trendlinie und malt niedrigere Tagestiefs. Der Rückgang am 12. Dezember auf 139 US-Dollar war das vierte Mal, dass die Unterstützung seit dem 22. November getestet wurde, und die Altcoin ist weiterhin dem Risiko ausgesetzt, auf die letzte verbleibende starke Unterstützung bei 131,61 US-Dollar zu fallen.

Der heutige Anstieg des Volumens zeigt, dass die Bullen die Unterstützung von 139 US-Dollar unbedingt verteidigen möchten und nun versuchen, den Kurs gegen die absteigende Trendlinie von 145,35 US-Dollar zu drücken, die auch mit einem Knoten für hohe Volumina im Volumenprofil-Sichtbarkeitsbereich (VPVR) in Einklang steht.

Trotz der rückläufigen Tendenz von Ether besteht die Möglichkeit, dass ein Swing-Trade eine Kapitalrendite von 10% bis 12% erzielt.

ETH USD Tagesdiagramm. Quelle: TradingView

Wenn Ether über der absteigenden Trendlinie steigt und den Widerstand bei 150 US-Dollar aufheben kann, könnte der Kurs die VPVR-Lücke auf 160 US-Dollar durchbrechen. Dies würde auch den Ether-Preis nah an eine Marke bringen, die mit 163 US-Dollar zuletzt am 24. November zu sehen war.

Der Ether-Kurs nähert sich ebenfalls dem gleitenden Durchschnitt des Bollinger-Band-Indikators bei 148 US-Dollar und dem oberen Band bei 155 US-Dollar. ändler werden bemerken, dass das MACD-Histogramm (Moving Average Confluence Divergence) einen stetigen Anstieg des Momentums anzeigt und der MACD weiterhin von der Signallinie abweicht.

ETH USD 6-Stunden-Diagramm. Quelle: TradingView

Wie das 6-Stunden-Diagramm zeigt, hat Ether Mühe, den exponentiellen gleitenden Durchschnitt von 12 Perioden und die absteigende Trendlinie zu überschreiten. jedoch ist der Chaikin Money Flow (CMF)-Oszillator über 0 gestiegen. Der MACD scheint am Rande eines Bull-Cross zu stehen und der RSI prallte vom überverkauften Territorium ab und ist auf dem Weg zu 46.

Ether benötigt lediglich eine Erhöhung des Kaufvolumens, um das hohe Volumen bei 146 US-Dollar zu erreichen.

ETH/BTC-Paar zeigt Lebenszeichen

ETH BTC Tagesdiagramm. Quelle: TradingView

Zur Abwechslung ähnelt die Einstellung von Ether für das ETH/BTC-Paar der des ETH/USD-Paars. Der Preis wurde auch zwischen dem 12-Punkte-EMA und der absteigenden Trendlinie bei 0,020190 (Sats) begrenzt.

Früher heute tauchte der Ether-Kurs kurz über der absteigenden Trendlinie auf und Händler werden das Bull-Cross auf dem MACD bemerken und feststellen, dass das Histogramm des Indikators grün ist und derzeit über 0 liegt. Der relative Stärkenindex (RSI) hat bullischen Bereich betreten und zum Zeitpunkt von schriftlich klettert es über 53.

Die Unterstützung von 0.019577 (Sats) hat sich gut behauptet, aber Ether wird es schwer haben, über 0.020829 (Sats) zu gewinnen. Händler könnten in Betracht ziehen, darauf zu warten, dass der Preis 0,021101 (Sats) oder ein höheres Hoch bei 0,021781 (Sats) erreicht, bevor sie einen Eintrag in Betracht ziehen.

Gleiches gilt für das ETH/USD Paar. Händler könnten abwarten, bis Ether die absteigende Trendlinie überwindet, um ein höheres Hoch über 152 US-Dollar zu setzen. Alternativ hat sich der Kauf bei 131,50 US-Dollar ebenfalls als profitabel erwiesen, sodass Händler möglicherweise in Betracht ziehen, auf einen weniger riskanten Einstieg bei einer dieser Unterstützungen zu warten.

Die hier geäußerten Ansichten und Meinungen sind ausschließlich die des Autors (@HorusHughes)) und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment- und Handelsschritt ist mit Risiken verbunden. Sie sollten Ihre eigenen Recherchen anstellen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

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Nike tokenisiert Schuhe auf der Ethereum-Blockchain

Nike hat ein Patent beantragt, das vom 10. Dezember 2019 erteilt wurde, um das Eigentum und die Rechte an exklusiven Schuhen zu verdeutlichen. Nach dem Kauf werden die Schuhe mit einem einzigartigen Besitzer verbunden, die alle über die Blockchain-Technologie aufgezeichnet werden.

Nike setzt Meilenstein: Schuhbesitzer erhalten Tokens

Nike hat ein Patent beantragt, das vom 10. Dezember 2019 erteilt wurde, um das Eigentum und die Rechte an exklusiven Schuhen zu verdeutlichen. Nach dem Kauf werden die Schuhe mit einem einzigartigen Besitzer verbunden, die alle über die Blockchain-Technologie aufgezeichnet werden. Aus dem Patent geht hervor, dass der Inhaber auch zusätzliche Kontrolle über seine Schuhe erhält, mit der Möglichkeit, individuelle Schuhe zu “kreieren”, die zur Produktion eines konkreten Produkts hergestellt werden können.

Abgesehen davon, dass das Patent nicht nur den Eigentümer von Schuhen darstellt, sondern auch noch eine Reihe anderer Merkmale zulässt, können die Nutzer möglicherweise mehr Kontrolle über ihre Schuhe und ihr Schuhdesign haben. Zum Beispiel verdeutlicht die Anwendung, dass der Besitzer festlegen kann, wie viele Kopien seiner eigenen Schuhe geklont und produziert werden können. Des Weiteren gibt es “Ersatzmerkmale”, um anderen das Recht zu geben, Schuhdesigns und “Eltern-Kind-Features” zu kombinieren, die es Dritten ermöglichen, mit den Schuhen richtig umzugehen.

Wie bei den CryptoKitties können Besitzer auch hier Schuhe “züchten”. Bei diesem Verfahren gelten tatsächliche Herstellungsbeschränkungen, bei denen die Eigentumsrechte an jedem einzelnen Schuh mit dem Originalschuh verbunden sind.

Das Patent schreibt Folgendes vor:

“Mit dem digitalen Asset kann der Käufer das materielle Paar Schuhe sicher handeln oder verkaufen, den digitalen Schuh handeln oder verkaufen, den digitalen Schuh in einem Krypto-Wallet oder einem anderen digitalen Blockchain-Schließfach aufbewahren, den digitalen Schuh mit einem anderen digitalen Schuh vermischen oder “züchten”, um “Schuh-Nachwuchs” zu schaffen, und nach den Regeln der akzeptablen Schuhfertigungsfähigkeit den neu gezogenen Schuh-Nachwuchs als neues, greifbares Paar Schuhe maßschneidern lassen”.

Mit der Tokenisierung von Nike wird wahrscheinlich ein Versuch unternommen, Fälschungen zu bekämpfen. Auf den weltweiten Märkten erfreuen sich Luxus und exklusive Schuhe großer Beliebtheit. Wenn Mainstream-Unternehmen wie Nike versuchen, die neueste Technologie integrieren, um den Besitz wertvoller Vermögenswerte zu verfolgen, dann sieht die Zukunft rosig aus, die sowohl für Security-Tokens als auch für die breitere Blockchain-Community im Allgemeinen gilt. Mit der Blockchain zur Aufzeichnung und Überprüfung des Eigentums an Assets könnte ein weiterer Anwendungsfall unmittelbar bevorstehen.

Bildquelle: depositphotos / alexeynovikov

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Plus Token gehört zu den Top 10 der reichsten Ethereum-Adressen

Der mutmaßliche Plus Token Scam sorgte in der Vergangenheit für Aufregung in der Bitcoin-Szene. Wie wir im Juli berichteten, gibt es Hinweise darauf, dass die Betreiber von Plus Token mit insgesamt drei Milliarden US-Dollar verschwunden sind. Während sich Anleger nach wie vor über verschwundene Gelder beklagten, pochten die Betreiber auf Serverprobleme.

Was macht Plus Token mit den Coins?

Das Blockchain-Analyse-Team von Longhash analysierte im Oktober zwei mit den Plus-Token-Betreibern verbundene E-Mail-Adressen, um den Verbleib der zugehörigen Ether nachzuverfolgen. Demnach haben beide Adressen insgesamt über 800.000 ETH verfügt – beim derzeitigen Ether-Kurs gut und gerne 112,8 Millionen US-Dollar. Wie Longhash berichtete, enthält die erste der beiden Wallets nach wie vor mehr als 789.000 Ether. Die zweite Wallet jedoch, die über 20.000 ETH enthalten hatte, ist inzwischen offenbar geleert.

Verschleierung auf Umwegen

Insgesamt hat das PlusToken-Team laut diesen Informationen die Token in 7.722 Transaktionen auf 4.592 Adressen verteilt. Dabei ging das Team offenbar in Phasen vor. Nach einem ersten Transfer von 20.008 ETH (Phase 1) hat das Team die Token auf 199 Adressen aufgeteilt (Phase 2). In einer dritten Phase haben die Betreiber die ETH auf weitere Adressen gesplitted. In der letzten Phase wurden die Token dann wieder zusammengeführt – in einigen Wallets, in denen die Token bis zum heutigen Tag liegen. Das Longhash-Team identifiziert 237 dieser „Endpunkt-Wallets“, in denen sich jeweils 10-100 ETH befinden. Longhash vermutet nun, dass es hierbei – man mag sich an die Ring-Signaturen von Monero (XMR) erinnert fühlen – um eine Verschleierungs-Taktik handelt. Indem die Ether Token auf Umwegen verschickt werden – so die Idee, die Longhash vermutet – sollen die Wege der Coins verschleiert werden.

Plus Token gehört zu den reichsten Ethereum-Adressen

Wie man Daten von etherscan entnehmen kann, belegt die zweite der analysierten Adressen Platz 9 der reichsten Ethereum-Adressen im Kryptoversum. Die Adresse auf Platz 1 lassen sich Wrapped Ether zuordnen – eine Token-Form, die unter anderem im MakerDAO-Kontext auftaucht. Die weiteren Adressen werden den Kryptobörsen Binance, Bitfinex, Kraken, Huobi, Gemini und Bittrex zugeordnet.

Trotz der Sorgen, die die Verbindung zwischen dem mutmaßlichen Scam und der Ansammlung dieser schieren Menge an Ether auslösen mag, die vorerst gute Nachricht: Offenbar steht keine der Wallets in Verbindung mit einer Bitcoin-Börse, vermutlich wurde bisher keiner der vermissten Ether-Token ausgecasht. Auch die zweite der beiden Ether Wallets von Plus Token hat bisher wenig bewegt – die Ether Token sind also theoretisch noch da.

Laut Medienberichten wurden erste Verdächtige bereits im Juni 2019 festgenommen. Laut Inforamtionen der South China Morning Post haben dabei chinesische Behörden insgesamt sechs chinesische Staatsbürger in Gewahrsam genommen.

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Wetten auf der Blockchain: Für jeden und auf alles – Ein Interview mit den Gründern von DigiOptions

BTC-ECHO: Wie seid ihr auf die Idee gekommen, DigiOptions zu gründen?

Holger: Wir hatten schon vor über zehn Jahren die Idee zu DigiOptions. Damals haben wir mit unserem ersten FinTech Market Making betrieben, als Dienstleistung für eine Finanzwettplattform. Das hat sehr gut funktioniert: Unser Trading Bot hat vollautomatisch das Orderbuch für unseren Kunden gefüllt – der war sehr glücklich, denn er hatte Liquidität auf seinen Märkten und damit den entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Damals haben wir schon einmal DigiOptions gegründet, haben das Projekt aber wegen regulatorischer Anforderungen wieder gestoppt. Nun leben wir in der Blockchain-Welt und haben ganz frisch das OK der Aufsichtsbehörde BaFin erhalten. Jetzt können wir durchstarten.

BTC-ECHO: Wie funktionieren die digitalen Optionen, worin unterscheiden sie sich von anderen Finanzderivaten?

Holger: Eine digitale Option ist nichts anderes als eine Wette. Auf DigiOptions.com findest du zum Beispiel einen Bitcoin-Markt. Dort kannst du wetten, ob der Bitcoin heute Abend zwischen 7.250 und 7.500 US-Dollar wert ist. Das kostet zum Beispiel 0,2 Ether. Wenn du die Wette gewinnst, bekommst du automatisch 1 Ether auf deine Wallet überwiesen. Als Trader benötigt man lediglich eine Ether Wallet. Ein Bankkonto muss nicht eröffnet werden. Bei DigiOptions kann jeder wetten – auf alles.

BTC-ECHO: Warum kommt bei euch die Ethereum Blockchain zum Einsatz?

Ulf: Wir sind mit unserer Plattform vollkommen dezentral – vom Orderbuch über das Matchen von Angebot und Nachfrage bis hin zur Abrechnung. Das schaffen wir nur mit der Ethereum Blockchain und den dort möglichen Smart Contracts. Wir nutzen Smart Contracts und das Vertrauen in die Ethereum Blockchain. Es ist garantiert, dass jeder Nutzer am Ende auch seinen Gewinn ausgezahlt bekommt. Denn wer eine Wette anbietet, muss den Betrag vorher auf der Blockchain hinterlegen. Wir haben also das Ausfallrisiko eliminiert. Wir wollen mit der Blockchain nicht nur sicherer, sondern auch schneller werden: Ein neuer Markt kann mit wenigen Klicks eingerichtet werden. Die Kontrolle haben dabei die Nutzer: Diese eröffnen die Märkte und rechnen sie ab.

BTC-ECHO: Nun geht es bei euch nicht nur um Optionen auf Kryptowährungen. Eure digitalen Optionen sollen auch in der Lage sein, diverse Ereignisse beispielsweise aus der Welt des Sports und der Politik abzubilden. Könnt ihr genauer ausführen, was man sich darunter vorstellen kann?

Ulf: Unsere Vision ist ein ganzes Universum dezentraler Wettmärkte. Wir starten mit Wetten auf Kryptowährungen wie Bitcoin, Ether oder Ripple. Dann folgen Märkte auf Politik („Wird Trump die nächsten Präsidentschaftswahlen gewinnen?“), Sport, Wetter und Gesellschaft. Und schließlich können unsere Nutzer auch Märkte auf lokale Ereignisse anbieten („Wer gewinnt das Turnier des lokalen Fußballvereins?“). Wir sind selbst sehr gespannt, welche Wetten von unseren Nutzern erstellt werden.

BTC-ECHO: Wie ist hier die regulatorische Situation? Es darf ja nicht jeder einfach einen Wettmarkt eröffnen.

Holger: Personen oder Unternehmen, die einen Wettmarkt eröffnen, müssen die rechtlichen Vorgaben ihres Landes erfüllen. Darauf weisen wir auch in unserem Disclaimer hin. Wir wollen mit strategischen Partnern zusammenarbeiten, die über die entsprechenden Lizenzen verfügen.

BTC-ECHO: Wie seid ihr selbst denn reguliert?

Holger: DigiOptions entwickelt die Software für die Optionsmärkte und stellt sie als freie Software zur Verfügung. Wir betreiben die Börse nicht selbst, wir eröffnen keine Märkte und rechnen sie auch nicht ab. Wir sorgen nur über Online-Werbung dafür, dass interessierte Trader die Wettmärkte finden. Für diese Werbe-Dienstleistung werden wir erfolgsabhängig bezahlt. Wir sind also ein Online-Affiliate-Marketer. Wir haben Ende Oktober das OK der deutschen Finanzaufsichtsbehörde für unser Geschäftsmodell bekommen, da wir keine Finanzdienstleistungen betreiben.

BTC-ECHO: Sind die Plattformen Augur oder auch in Teilen Gnosis nicht Konkurrenten von euch, da diese ebenfalls Wetten auf diverse Ereignisse anbieten?

Ulf: Augur und Gnosis sind Konkurrenten und gleichzeitig Vorbilder für uns. Sie waren früh am Markt und haben wichtige Vorbereitungen für dezentrale Märkte entwickelt. Sie nennen dies Prediction Markets, da man an den Preisen ablesen kann, mit welcher Wahrscheinlichkeit das Ereignis eintritt.
Wir hoffen, dass wir in einem Punkt von unserer Konkurrenz gelernt haben: Wir haben bei unserem früheren Market Making gesehen, dass die Liquidität in den angebotenen Märkten wichtig ist.

BTC-ECHO: Und wie gewährleistet ihr, dass genügend Liquidität auf euren Wettmärkten vorhanden ist?

Ulf: Wir haben einen Trading Bot entwickelt, der auf den Märkten handelt und somit das Orderbuch füllt. Wenn jemand also handeln will, kann er einfach eines der vorliegenden Angebote annehmen. Der Bot betreibt für sich striktes Risikomanagement: Wird das Risiko in einem Ereignis zu hoch, so kauft er einfach das entgegengesetzte Ereignis. So können wir mit begrenzten Mitteln Liquidität in vielen Märkten sicherstellen.

BTC-ECHO: Wie sieht euer Geschäftsmodell aus?

Holger: Wir sind Affiliate-Marketer. Wenn jemand einen Markt eröffnet, kann er im Smart Contract angeben, welchen Anteil seiner verdienten Transaktionskosten er für Online-Marketing abgeben will. Ist der Anteil für uns attraktiv und der Markt seriös, so schalten wir Online-Werbung für seinen Markt. DigiOptions soll so zur zentralen Stelle für digitale Optionsmärkte auf der Blockchain werden.

BTC-ECHO: Wie ist der aktuelle Stand? Was sind die nächsten Schritte, damit DigiOptions an den Start gehen kann?

Holger: Seit einem Jahr läuft unser Prototyp stabil auf dem Ethereum Testnet. Der technische Machbarkeitsnachweis ist damit erbracht und wir konnten schon Verbesserungswünsche der Testnutzer umsetzen. Nach dreijähriger Vorbereitungszeit haben wir die Firma im August 2019 gegründet und im Oktober 2019 das OK der Aufsichtsbehörde erhalten. Das waren wesentliche Meilensteine. Anfang 2020 gehen wir mit DigiOptions.com dann Live auf der Ethereum Mainchain. Unsere Testnutzer erwarten dies schon ungeduldig.

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Waves: Neues Blockchain-agnostisches Protokoll für Interoperabilität

Die Open-Source-Blockchain-Plattform Waves bringt Gravity Hub auf den Markt. Das Blockchain-agnostische Protokoll soll Interoperabilitätsprobleme lösen. Es wird auch als Datenorakel dienen und Daten von der Außenwelt an die Blockchain weiterleiten. Sasha Ivanov, der Gründer der Plattform Waves und Waves Enterprise, kündigte das neue Projekt am 11. Dezember beim Waves Meetup in Berlin an. .

Lösung von Blockchain-Interoperabilitätsproblemen

Gravity Hub ist eine Blockchain, die keine Token hat, aber mit anderen Blockchains wie der Plattform Waves, Waves Enterprise oder Ethereum kommunizieren kann. Sasha Ivanov erklärte die Bedeutung des agnostischen Blockchain-Protokolls in einem Interview mit Cointelegraph Deutschland:

„Die Tatsache, dass Informationen nicht ohne Einschränkungen über verschiedene Blockchain-Netzwerke hinweg ausgetauscht werden können, ist ein großes Hindernis für die Entwicklung im Blockchain-Bereich. Das muss auf irgendeine Art und Weise gelöst werden. Blockchain wird jetzt innerhalb von einzelnen Unternehmen und Ökosystemen entwickelt und da muss eine Interaktion möglich sein. Diese Lösung macht die Technologie massentauglich und ermöglicht die Weiterentwicklung der Branche.“

Laut Sasha Ivanov soll Gravity Hub die Interoperabilität sowohl auf Protokollebene als auch auf dezentraler Anwendungsebene gewährleisten. Damit kann eine dApp eine Anfrage an eine andere dApp auf einer anderen Blockchain senden. 

Interoperabilitätsprotokoll

Die Knoten von Gravity Hub können Block-Header aus dem Ethereum-Netzwerk empfangen und an Waves senden. Wenn die Ethereum-Block-Header-Daten auf der Plattform Waves verfügbar sind, können Gebühren nachweisen, dass eine bestimmte Transaktion auf Ethereum durchgeführt wurde. 

Für die Übertragung von Token zwischen Blockchains werden Token-Ports verwendet. Der Hub soll auch mit Benutzer-Chains verbunden sein, und der Blockchain-Engine von Waves namens Waves Matter „kann in jeder Konfiguration für verschiedene Zwecke zusammengestellt werden“.

Da die Knoten in den Hauptkern und eine Reihe von obligatorischen und zusätzlichen Plugins unterteilt werden, können die Benutzer für ihre eigenen Chains „Smart-Contract-Sprachen, Konsens-Algorithmus-Module, Kryptographie-Arten und andere Funktionen“ auswählen.

Jedes Gravity Hub-Netzwerkmitglied kann Orakeldaten von jedem Informationssystem anfordern. Dabei werden die APIs für Google, ERP-Systeme und andere angeboten.

Weitere aktuelle Waves-Projekte 

Wie Cointelegraph bereits berichtete, testen Waves und der russische Energienetzbetreiber Rosetti eine Blockchain-Lösung für Zahlungen im Stromhandel.

Anfang September hat Waves auf ein selbstregulierendes Währungssystem umgestellt, so dass die Community die Belohnungshöhe für eine Block-Generierung sowie das Coin-Angebot bestimmen kann.

Laut Coin360 ist der WAVES-Token in den letzten 24 Stunden um über 6,7 Prozent gesunken und lag bei Redaktionsschluss bei etwa 0,60 US-Dollar.

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Kursanalyse, 11. Dezember: BTC und 9 weitere Kryptos im Abwärtstrend

Die Pariser Vermögensverwaltungsgesellschaft Napoleon AM hat angekündigt, einen spezialisierten professionellen Fonds nach französischem Recht namens Napoleon Bitcoin Fund auflegen zu wollen. Der Fonds würde sich nach dem Kurs der in Bar abgewickelten Bitcoin-Futures an der Chicago Mercantile Exchange richten. 

Dem Unternehmen zufolge handelt es sich hierbei um eines der ersten regulierten Bitcoin-Produkte, mit dem institutionelle Anleger ihr Portfolio diversifizieren können.

Immer mehr Unternehmen bringen Krypto-Produkte für professionelle Investoren auf den Markt. Aber nicht jeder Investor ist im Hinblick auf doe Zukunft von Bitcoin zuversichtlich. Der milliardenschwere Investor Mark Cuban glaubt, dass BTC nie zu einer zuverlässigen Währung werden könne. Er sei „zu schwierig zu benutzen, zu leicht zu hacken, viel zu leicht zu verlieren und viel zu schwer zu verstehen“. Auch sein Wert sei schwer festzulegen.

Er glaubt jedoch, dass Bitcoin als Sammelobjekt zu einem finanziellen Vermögenswert werden könnte, ähnlich wie Gold und Kunst.

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Die meisten Unternehmen wollen institutionelle Investoren für sich gewinnen. Das Schweizer Kryptowährungsunternehmen Amun AG hat sich hingegen eine Genehmigung gesichert, um Privatkunden in der gesamten EU verschiedene börsengehandelte Produkte anbieten zu können. 

Da eine Reihe von Produkten sowohl für institutionelle Anleger als auch für Privatanleger auf den Markt kommen, dürfte das Interesse am Krypto-Raum zunehmen. Sollten Anleger den aktuellen Rückgang also als Kaufgelegenheit betrachten? Sehen wir uns die Charts dazu an.

BTC/USD

Bitcoin (BTC) ist auf die unmittelbare Unterstützung bei 7.085,80 US-Dollar gefallen. Beide gleitenden Durchschnitte tendieren nach unten und der RSI liegt im negativen Bereich. Das zeigt, dass die Bären die Oberhand haben. 

Wenn es den Bären gelingt, das Paar unter 7.085,80 US-Dollar sinken zu lassen, dürfte der nächste Stopp beim jüngsten Tief von 6.512,01 US-Dollar liegen. Wir gehen davon aus, dass die Bullen dieses Niveau stark verteidigen werden. Sollte diese Unterstützung jedoch auch durchbrochen werden, wird die Stimmung kippen und eine tiefere Korrektur auf 5.533,90 US-Dollar ist möglich. 

BTC/USD Tageschart

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen jedoch die Unterstützung bei 7.085,80 US-Dollar verteidigen, könnte das BTC/USD-Paar für ein paar Tage länger in der Spanne verbleiben. Ein Ausbruch über 7.085,80 US-Dollar kann den Kurs auf die Abwärtstrendlinie steigen lassen, wo wir einen starren Widerstand der Bären erwarten.

Sollten die Bullen jedoch den Kurs über die Abwärtstrendlinie heben und dort halten können, erwarten wir eine Rallye auf 10.360,89 US-Dollar. Daher können aggressive Trader Long-Positionen eröffnen, wie in unserer vorhergehenden Analyse vorgeschlagen wurde. 

ETH/USD

Die Spanne bei Ether (ETH) wird enger. Die Bullen versuchen, die unmittelbare Unterstützung bei 143,259 US-Dollar zu verteidigen, während die Bären den Überkopfwiderstand bei 151,829 US-Dollar verteidigen. 

ETH/USD Tageschart

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Obwohl es schwierig ist, die Richtung des Ausbruchs aus einer Spanne vorherzusagen, deuten die nach unten tendierenden gleitenden Durchschnitte und der RSI, der in der negativen Zone liegt, darauf hin, dass die Bären den Vorteil haben. Wenn es ihnen gelingt, die Unterstützungszone zwischen 143,259 US-Dollar und 140 US-Dollar nach unten zu durchbrechen, ist ein Rückgang auf 131,484 US-Dollar möglich.

Wenn die Bullen den Kurs über die Widerstandszone zwischen 151,829 US-Dollar und 157,50 US-Dollar klettern lassen, könnte das ETH/USD-Paar an Schwung gewinnen. Kurzfristige Trader können Long-Positionen eröffnen, wie wir es in unserer vorhergehenden Analyse vorgeschlagen haben.

XRP/USD

XRP hat sich in den letzten zwei Tagen über 0,22 US-Dollar gehalten. Die Bullen waren konnten jedoch keine starke Erholung erzielen, was ein negatives Zeichen ist. Das zeigt, dass es an Nachfrage seitens der Bullen auf diesen Niveaus mangelt.

XRP/USD Tageschart

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Ohne ausreichende Kaufunterstützung könnte das XRP/USD-Paar unter 0,22 US-Dollar und unter die Aufwärtstrendlinie des aufsteigenden Dreiecks fallen. Misslingt die Vollendung eines bullischen Musters, ist das ein negatives Zeichen. Daher kann ein Fall unter die Aufwärtstrendlinie den Kurs auf 0,20946 US-Dollar und darunter auf 0,20041 US-Dollar sinken lassen.

Unsere pessimistische Einschätzung ist hinfällig, wenn die Bullen den Kurs über den Überkopfwiderstand bei 0,23260 US-Dollar klettern lassen. Ein solcher Anstieg deutet auf Käufe auf den niedrigeren Niveaus hin. Wir könnten dem aggressiven Tradern Long-Positionen vorschlagen, wenn der Kurs sich für einige Tage über 0,2326 US-Dollar hält.

BCH/USD

Bitcoin Cash (BCH) ist auf seine kritische Unterstützung bei 203,36 US-Dollar gefallen. Sollte es nicht gelingen, sich von dieser Unterstützung zu erholen, deutet das auf einen Mangel an aggressiven Käufern hin. Der 20-Tages-EMA tendiert nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

BCH/USD Tageschart

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bären den Kurs unter 203,36 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf 192,52 US-Dollar wahrscheinlich. Das ist ein wichtiges Niveau, das man im Auge behalten sollte, denn wenn dieses durchbrochen wird, geht der Abwärtstrend weiter.

Wenn sich das BCH/USD-Paar allerdings vom aktuellen Niveau oder von 192,52 US-Dollar aus erholt und über 227,01 US-Dollar klettert, würde das Stärke signalisieren. Daher behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

LTC/USD

Litecoin (LTC) ist schrittweise näher an die Unterstützung bei 42,0599 US-Dollar gefallen. Beide gleitenden Durchschnitte tendieren nach unten und der RSI liegt fast im überverkauften Bereich. Das zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

LTC/USD Tageschart

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bären den Kurs unter die Unterstützung bei 42,0599 US-Dollar sinken lassen, wird das LTC/USD-Paar den Abwärtstrend wieder fortsetzen. Die nächste Unterstützung liegt bei 36 US-Dollar.

Wenn die Bullen die Unterstützung bei 42,0599 US-Dollar allerdings verteidigen, könnte das Paar für einige Tage in einer Spanne zwischen 42,0599 US-Dollar und 50 US-Dollar verbleiben. Ein Ausbruch über 50 US-Dollar könnte den Kurs auf 66,1486 US-Dollar bringen. 

EOS/USD

EOS ist auf die unmittelbare Unterstützung bei 2,5804 US-Dollar gefallen. Sollte es nicht gelingen, eine starke Erholung von diesem Niveau aus zu erreichen, dürfte es weitere Verkäufe geben, die den Kurs weiter sinken lassen können. Die nächste Unterstützung weiter unten liegt bei 2,4001 US-Dollar. Wir erwarten eine starke Verteidigung dieses Niveaus durch die Bullen. 

EOS/USD Tageschart

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn sich das EOS/USD-Paar jedoch vom aktuellen Niveau oder von 2,4001 US-Dollar aus erholt und über den Überkopfwiderstand bei 2,8695 US-Dollar ausbricht, würde das Stärke signalisieren. Über 2,8695 US-Dollar kann das Paar bis auf die Abwärtstrendlinie klettern. Kurzfristige Trader könnten versuchen, von diesem Anstieg zu profitieren, indem sie Long-Positionen eröffnen, wie in unserer vorhergehenden Analyse vorgeschlagen wurde.

BNB/USD

Nachdem es dem Coin nicht gelungen ist, über den Überkopfwiderstand bei 16,50 US-Dollar zu klettern, ist Binance Coin (BNB) in den letzten zwei Tagen nah an die kritische Unterstützung bei 14,2555 US-Dollar gefallen. Das ist zwar ein negatives Zeichen, aber wir beobachten die sich entwickelnde bullische Divergenz beim RSI ganz genau. Diese kann nämlich eine mögliche Wende signalisieren.

BNB/USD Tageschart

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Bei einer Erholung von den aktuellen Niveaus aus wird das BNB/USD-Paar noch einige Tage lang in einer Spanne verbleiben. Das erste Zeichen von Stärke wäre ein Ausbruch über 16,50 US-Dollar. Obwohl der 50-Tages-SMA einen gewissen Widerstand bieten könnte, erwarten wir, dass der Kurs diesen überwindet und auf 21,80 US-Dollar klettert.

Daher können Händler bei einem Ausbruch und Schluss über 16,50 US-Dollar Long-Positionen eröffnen und das Stop-Loss bei 13,50 US-Dollar setzen. Unsere optimistische Einschätzung ist hinfällig, wenn die Bären es schaffen, den Kurs auf unter 14,2555 US-Dollar sinken zu lassen.

BSV/USD

Bitcoin SV (BSV) liegt weiterhin nah an der Unterstützung bei 92,693 US-Dollar. Eine Konsolidierung in der Nähe eines wichtigen Unterstützungsniveaus ohne nennenswerten Aufschwung, erhöht in der Regel die Wahrscheinlichkeit eines Rückgangs.

BSV/USD Tageschart

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bären den Kurs unter 92,693 US-Dollar sinken lassen, kann sich der Rückgang bis auf die nächste Unterstützung bei 78,506 US-Dollar erstrecken. Das ist eine wichtige Unterstützung, denn wenn diese durchbrochen wird, könnte das BSV/USD-Paar auf 38,528 US-Dollar fallen.

Wenn das Paar sich allerdings vom aktuellen Niveau aus erholt und über die Abwärtstrendlinie klettert, kann es bis auf 113,960 US-Dollar steigen. Wir warten noch ab, bis der Kurs sich über dem 50-Tages-SMA hält. Damit hätten wir dann ein positives Bild.

XLM/USD

Nachdem Stellar (XLM) nicht über den Überkopfwiderstand bei 0,056 US-Dollar ausbrechen konnte, ist er in den letzten zwei Tagen in Richtung Unterstützung bei 0,051014 US-Dollar gefallen. Das ist ein negatives Zeichen, da das darauf hindeutet, dass die Käufer nicht sicher sind, ob ein Boden erreicht ist.

XLM/USD Tageschart

XLM/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn es den Bären gelingt, unter die Unterstützung bei 0,051014 US-Dollar zu kommen, wird das XLM/USD-Paar seinen Abwärtstrend fortsetzen. Die nächste Unterstützung weiter unten liegt bei 0,041748 US-Dollar.

Wenn der Kurs allerdings vom aktuellen Niveau aus umkehrt und über 0,056 US-Dollar klettert, ist eine Anstieg auf 0,060 US-Dollar möglich. Über 0,060 US-Dollar können Trader Long-Positionen eröffnen, wie in unserer vorhergehenden Analyse vorgeschlagen wurde.

XTZ/USD

Bei einem Aufwärtstrend bieten die Bullen am 20-Tages-EMA eine Unterstützung. Das ist auch bei Tezos (XTZ) passiert, als der Rückgang am 10. Dezember auf eine Kaufunterstützung knapp unter dem 20-Tages-EMA stieß. Die heutige Kursentwicklungen weist jedoch auf Verkäufe auf den höheren Niveaus hin.

XTZ/USD Tageschart

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bullen werden nun versuchen, das XTZ/USD-Paar über 1,528758 US-Dollar klettern zu lassen, während die Bären versuchen werden, einen Fall unter den 20-Tages-EMA zu erreichen. 

Wenn die Bullen Erfolg haben, ist eine Rallye auf 1,6555 US-Dollar und darüber auf 1,85 US-Dollar wahrscheinlich. Wir gehen davon aus, dass die Bären bei 1,6555 US-Dollar einen geringfügigen Widerstand und bei 1,85 US-Dollar einen starren Widerstand leisten werden. Wenn es den Bären gelingt, das Paar unter den 20-Tages-EMA sinken zu lassen, ist ein Rückgang auf den 50-Tages-SMA möglich.

Wir sehen hier keine Kaufkonstellation mit einem attraktiven Risiko-Ertragsverhältnis. Daher empfehlen wir derzeit hier noch keinen Trade.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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Tezos-Kurs: Höhenflug beim „Ethereum-Killer“

Tezos-Kurs hebt sich vom Krypto-Markt ab

Der Bitcoin-Kurs hat keine besonders starke Woche hingelegt. Mit einem Kursverlust von 0,69 Prozent liegt die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung derzeit bei knapp 7.250 US-Dollar. Auch im 24-Stunden-Chart schreibt die Kryptowährung Nummer eins aktuell rote Zahlen, hier sind es 1,23 Prozent Verlust.

Bei den Top 20 der Altcoins sieht es insgesamt nicht gerade bullish aus. So verzeichnen etwa der Ethereum-Kurs (ETH) und der Ripple-Kurs (XRP) jeweils 24-Stunden-Verluste von knapp über einem Prozent. Lässt man den Blick jedoch auf Platz 11 schweifen, so sticht ein Kandidat heraus: der Tezos-Kurs (XTZ).

Die technische Analyse

Die technische Analyse zum Tezos-Kurs wie immer von Dr. Philipp Giese

Tezos, Tezos-Kurs: Höhenflug beim „Ethereum-Killer“

Seit Anfang November kann der Tezos-Kurs den bisweilen misslichen Kursentwicklungen im übrigen Krypto-Markt trotzen. Seit dem 25. Oktober, als der bisher geltende Abwärtstrend durchbrochen wurde, konnte XTZ seinen Kurs mehr als verdoppeln.

Der Kurs bewegt sich in einem bisher stabilen Aufwärtskanal, der auch durch das jüngste Setback nicht getestet wurde. Die Indikatoren vermitteln insgesamt eine bullishe Einschätzung, sodass man über eine Long Position nachdenken sollte. Ein guter Einstiegspunkt liegt bei 1,46 US-Dollar, das Target bei 1,87 US-Dollar und der Stop Loss bei 1,53 US-Dollar. Erst ein Sturz unter 1,30 US-Dollar würde eine Empfehlung für eine Short Position nach sich ziehen. In diesem Fall wäre das Target auf Höhe des gleitenden Mittelwerts der letzten 200 Tage bei 1,12 US-Dollar. Als Stop Loss kann man sich am Support des aktuellen Aufwärtskanal orientieren, der aktuell bei 1,35 US-Dollar liegt.

Wie hebt sich Tezos von der Konkurrenz ab?

Tezos steht in direkter Konkurrenz zur Smart-Contract-Plattform Ethereum. Dynamic Ledger Solutions hatte das Projekt aus dem Boden gehoben und mittels Initial Coin Offering (ICO) im Jahr 2017 insgesamt 223 Millionen US-Dollar einsammeln. Hervorstechend ist bei Tezos die Art und Weise seiner Weiterentwicklung. Tezos soll im Gegensatz zu Ethereum ohne Hard Forks auskommen. Sollte ein protokollinterner Änderungsprozess bevorstehen, ist das Ökosystem so konzipiert, dass es sich selbst aktualisieren kann, ohne dass die Mitglieder eine Hard Fork durchführen müssen.

Wie Ledger über seinen Twitter-Kanal mitteilt, unterstützt der Wallet-Anbieter nun auch Tezos Staking. Vergangene Woche wurde darüber hinaus bekannt, dass Selbiges auch für Binance gilt. Auf der Bitcoin-Börse können Nutzer nun auch Tezos Staking betreiben.

Mehr zur Gegenüberstellung von Ethereum und Tezos findet man hier.

Mehr zum Thema:

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Just Do It – Nike reicht Blockchain-Patent für digitale „Krypto-Schuhe“ ein

Der Sportartikelhersteller Nike hat sich ein Blockchain-Patent eintragen lassen, um Schuhe in Form eines sogenannten Non-Fungible Tokens (NFT) auf der Ethereum-Blockchain „verbriefen“ zu können.

Das Patent, das auf den 10. Dezember datiert ist, beschreibt, wie diese digitale „Verbriefung“ von Schuhen ausgestaltet und eingesetzt werden könnte. Demnach könnte diese „digitalen Schuhe“ in Form von Ethereum-Tokens nach den Standards ERC721 oder ERC1155 auf der Blockchain verzeichnet werden. Ein mögliches Einsatzgebiet wäre es, dadurch die Echtheit von seltenen Schuhen zu garantieren.

Schuhe auf der Blockchain verbriefen

Der entsprechende Krypto-Token würde durch den Kauf eines Schuhes „freigeschaltet“, indem ein zehnstelliger Code des Schuhes mit einem Identifikationscode des Käufers verknüpft wird. Darüber soll die Authentizität eines verkauften Schuhes sichergestellt werden, so heißt es dazu in dem Patent:

„Interessierte Schuhkäufer könnten einen solchen Krypto-Token über ein Blockchain-betriebenes System erwerben und diesen nutzen […]. Ein Beispiel dafür wäre, dass ein Käufer ein beliebtes Paar Schuhe von einem verifizierten Händler kauft, der über den Token die Echtheit und die Herkunft des Schuhes belegen kann. […] Nachdem der Käufer seine Schuhe erhält, kann er den Barcode auf dem Schuhkarton mit einer speziellen Smartphone-App scannen, um die jeweiligen Daten einsehen und nachprüfen zu können.“

Interessanterweise regt Nike in dem Patent auch die Idee an, dass die Erstellung eines solchen Krypto-Tokens unmittelbar mit dem Verkauf eines Schuhes einhergeht. Darüber könnte dann die tatsächliche Umlaufmenge eines Schuhmodells nachgewiesen werden, was besonders bei Sondermodellen mit limitierter Auflage einen hohen Nutzen hätte. Das Patent erklärt dahingehend:

„Wenn ein Verbraucher ein Paar Schuhe kauft, könnte gleichzeitig ein digitales Abbild davon erstellt werden, das mit dem Käufer verknüpft wird und in einen Krypto-Token übertragen wird. Der digitale Schuh und der dazugehörige Krypto-Token wären dann gemeinsam eine Art ‚Krypto-Schuh‘.“

Wenn solche Schuhe dann weiterverkauft werden, würde gleichzeitig auch der digitale Token an den neuen Besitzer übergehen. Diese Krypto-Tokens könnten dann in einer gesonderten App verwaltet werden, was womöglich ein neues interessantes Feld für Sammler schafft und damit wiederum die Kundenbindung stärkt.

Völlig neue Möglichkeiten für Sammler

Des Weiteren bedient sich das Patent bei beliebten Blockchain-Sammelspielen, wie zum Beispiel CryptoKitties. So schlägt das Patent vor, dass die „Krypto-Schuhe“ vielleicht sogar digital „gekreuzt“ werden könnten:

„Über den Krypto-Token ist der Käufer in der Lage, das tatsächliche Paar Schuhe weiterzuverkaufen, den digitalen Schuh weiterzuverkaufen, den digitalen Schuh in einer Krypto-Wallet aufzubewahren oder sogar den digitalen Schuh mit einem anderen digitalen Schuh zu kreuzen, um ‚Schuh-Babys‘ daraus zu machen. Diese durch digitale Kreuzung entstandenen Schuhe könnten dann als Sonderanfertigung als echtes Paar Schuhe hergestellt werden.“   

Die aufkeimende Blockchain-Technologie wird immer mehr von verschiedensten Branchen und Unternehmen angenommen. Viele Experten sehen die USA allerdings nicht als bisherigen Branchenführer an.

Wie ein neuer Bericht zeigt, hat China die USA in Sachen Blockchain-Patente mittlerweile deutlich hinter sich gelassen.

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