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Regulierungs-ECHO: Wann kommt der digitale Euro?

Während der weltweite Wettlauf auf digitale Zentralbankwährungen längst entbrannt ist, schien es lange Zeit so, als sehe Europa tatenlos zu. Ein digitaler Euro wurde von Beobachtern wie Entscheidern lange als ferne Zukunftsvision abgetan. Derweil die Welt fleißig an CBDCs bastelt, wird dieser Tage auch der Ruf nach einem digitalen Pendant für die Eurozone immer lauter.

Digitaler Euro? Finnland trifft vorsichtige Aussage

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird Mitte des kommenden Jahres entscheiden, ob sie einen E-Euro ausgeben wird oder nicht. Derweil ist sich Olli Rehn, Gouverneur der Zentralbank Finnlands, schon sicher: Seiner Einschätzung nach werde der digitale Euro noch in diesem Jahrzehnt erscheinen. Wichtig sei dabei jedoch, dass „[der digitale Euro] kein Ersatz für Bargeld sein wird, sondern eine Ergänzung“, so der Zentralbanker gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Ob der digitale Euro Gestalt annimmt, wird jedoch auch von der Haltung von Bürgern und Unternehmen abhängen – diese holt sich die EZB in einer zur Stunde laufenden Umfrage ein.

CBDC in Europa – Deutsche Bundesbank diskutiert digitalen Euro

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Und auch hierzulande brodelt die Debatte. Sich anpassen, um glücklich zu bleiben – so hat Burkhard Balz Konfuzius zitiert, um die Überlegungen für eine mögliche digitale Zentralbankwährung in der Eurozone zu rechtfertigen. Das Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank sieht gerade in Pandemiezeiten die EZB in der Pflicht, auf die Trends der Zeit einzugehen. Entscheidend für die künftige Einführung eines digitalen Euros sei dabei jedoch, zuvor wegweisende Fragen, Risiken und Fallstricke aus dem Weg zu räumen. Bei einer Sache ist sich der Bundesbanker dabei sicher: Am Ende sei die Einführung einer europäischen CBDC vor allem eine politische, nicht aber eine rein geldwirtschaftliche Entscheidung.

BIZ-Innovationschef Benoît Cœuré lobt Potential von CBDCs

Ein weiteres Signal dafür, dass die Eurozone bald eine eigene Digitalwährung bekommen könnte, stammt vom ehemaligen EZB-Gouverneur Benoît Cœuré. Der Franzose hat mittlerweile als Innovationschef bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), der „Zentralbank der Zentralbanken“ angeheuert. In einem Gastbeitrag für das Krypto-Nachrichtenortal Coindesk lobte Cœuré in der vergangenen Woche das breite Potential von CBDCs. Dabei schreibt er, digitale Zentralbankwährungen könnten „die Zahlungsvielfalt fördern, dazu beizutragen, dass grenzüberschreitende Zahlungen schneller und billiger werden, für finanzielle Inklusion sorgen und in Krisenzeiten, wie bei der aktuellen COVID-19-Pandemie, sogar Steuerüberweisungen erleichtern.” Cœurés Worte dürften nicht ungehört verhallen. Er gilt nicht nur als ausgemachter Digitalexperte, sondern wird zudem als künftiger Notenbankchef Frankreichs gehandelt.

Mit digitalem Euro für finanzielle Unabhängigkeit in Europa

Angesichts solcher Visionen ist sich auch die Denkfabrik European Council on Foreign Relations (ECFR) des Potentials digitaler Währungen sicher. Laut den Politikexperten könnte ein digitaler Euro künftig vor allem helfen, die Eurozone wirtschaftlich unabhängiger vom US-Finanzsystem zu machen. In ihren jüngst veröffentlichen Vorschlägen zum „Schutz Europas gegen Zwangsmaßnahmen“ geben sich die Berater überzeugt: Dabei könnte „ein digitaler Euro die Souveränität Europas im Punkt Zahlungsinfrastruktur steigern und dadurch die Abhängigkeit von ausländischen Zahlungsnetzwerken verringern.“ Europa wiederum könnte unter anderem Handelssanktionen trotzen. Realistisch sei eine zeitnahe Herausgabe des digitalen Euros jedoch nicht. Deshalb gelte es, dafür kurzfristig Privatanbieter mit ins Boot zu holen.

Russische Zentralbank will mit digitalem Rubel Sanktionen aushebeln

In ein ähnliches Horn stößt derweil die russische Regierung. Zuletzt sah man sich in Moskau in Reaktion auf die mutmaßliche Vergiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny oder den Hacker-Angriff auf den deutschen Bundestag mit einer Vielzahl möglicher Sanktionen konfrontiert. Da scheint der Regierung das eingestaubte Projekt des Krypto-Rubels gerade richtig zu kommen. Im Gespräch mit der Zeitung Izvestiadeutete ein Vertreter der russischen Notenbank nun an, ein digitaler Rubel könnte Russland nicht helfen, unabhängiger vom US-Dollar zu werden. Zudem könnte die CBDC Risiken internationaler Sanktionen abfedern.

Sand Dollar: Bahamas lancieren digitale Staatswährung (CBDC)

Im Schatten der Weltwirtschaft feierten die Bahamas indes mit dem Sand Dollar die Weltpremiere ihrer eigenen digitalen Zentralbankwährung. Seit dem 20. Oktober ist die CBDC für alle 393.000 Einwohner der karibischen Inselgruppe verfügbar. Diese ist nun der erste Staat, der offiziell und umfassend mit der Herausgabe einer CBDC begonnen hat – noch vor China. Ausgemachtes Ziel der Währung soll es nun vor allem sein, der Bevölkerung auch in Krisenzeiten Zugang zu Finanzdienstleistungen zu schaffen.

Kollaboration: Hongkong geht mit Chinas CBDC auf Tuchfühlung

Der digitale Yuan Chinas als weltweiter Vorreiter von CBDCs sorgt derweil nicht nur für Nachahmer, sondern er hat auch immer mehr Nutzer. Wie die Finanzbehörden der offiziell autonomen Stadtverwaltung jüngst bekanntgaben, will auch Hong Kong sich dem Reich der Mitte weiter annähern und künftig die chinesische Zentralbankwährung nutzen. Dabei könnte der digitale Yuan vor allem bei grenzüberschreitenden Zahlungen zum Einsatz kommen, erklärt Hong Kongs Finanzminister Christopher Hui in einer Presserklärung. So könne die „gemeinsame Verbindung“ weiter ausgebaut werden. Auf diese werden große Teile der China-kritischen Bürger Hong Kongs derzeit wohl lieber verzichten.

Reisen trotz Corona: China setzt bei Grenzkontrollen auf Blockchain-Technologie

Dass das Reisen dieser Tage alles andere als eine Selbstverständigkeit ist, stellen alle jene fest, die zur Stunde ihren Sommerurlaub nachholen wollen. Doch nicht nur in Europa, überall auf der Welt werden Reisemöglichkeiten derzeit rigoros eingeschränkt. China hat nun bekanntgegeben, dass Reisen zwischen Macao und dem Festland wieder möglich sind. Unterstützend wirke dabei die Blockchain-Technologie, die für die Verifizierung von Gesundheitsdaten Verwendung findet.

Schweiz: Neue Gesetzgebung greift Krypto-Branche unter die Arme

Derweil tut die Schweiz viel, um sich weiter als sicherer Hafen für Blockchain– und Krypto-Unternehmen zu positionieren. Das Eidgenössische Finanzdepartement will seine bereits bestehenden Krypto-Gesetze nachbessern und hierzu nun Branchenunternehmen konsultieren. Hand in Hand sollen so die lokalen Geschäftsbedingungen weiter verbessert werden.

Aktenzeichen QQAAZZ: Europol gelingt Schlag gegen Krypto-Geldwäsche-Ring

Abseits der Krypto-Adaption gehen die weltweiten Ermittlungsbehörden weiter entschieden gegen den Missbrauch von Digitalwährungen vor. Dabei ist der europäischen Polizeibehörde Europol nun der nächste Coup gelungen. Im Zentrum der Ermittlungen stand dabei der international agierende Geldwäschering QQAAZZ. Bei ihren weltweiten Razzien konnten die Ermittler nun zahlreiche Verdächtige dingfest machen. Ihnen wird Geldwäsche im großen Stil unter anderem mithilfe von Kryptowährungen vorgeworfen.

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Blockchain-Firma Monerium: Europa hat „bereits“ einen digitalen Euro

Der von Consensys unterstützte E-Geld-Emittent Monerium glaubt, der Weg zum digitalen Euro ist einfacher als die Europäische Zentralbank denkt.

Das Fintech-Unternehmen konzentriert sich auf die Überbrückung von Fiat und Blockchains durch die Ausgabe von programmierbarem digitalem Bargeld und veröffentlichte am 13. Oktober eine Antwort auf die kürzliche öffentliche Konsultation der EZB zum digitalen Euro.

Im Sommer 2019 hatte Monerium als erstes Unternehmen weltweit eine Lizenz von den isländischen Aufsichtsbehörden erhalten. Diese Lizenz ist Teil eines neuen europäischen Rechtsrahmens für e-Gelddienstleistungen im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum. Sie erbrachte Fiat-Zahlungsdienstleistungen mittels der Ethereum-Blockchain und schloss sich später mit dem Blockchain-Protokoll Algorand zusammen.

In der Antwort an die EZB argumentiert Monerium, dass Europa lediglich anerkennen müsse, dass es bereits über „eine bewährte Form des digitalen Euro“ verfüge. 

Im Jahr 2000 hatte die Europäische Kommission E-Geld als „digitale Alternative zu Bargeld“ beschrieben und eine Richtlinie erlassen. In dieser wurde E-Geld als „technisch neutral“ und als „elektronischer Ersatz für Münzen und Banknoten“ definiert. Angesichts dieses Rahmens behauptet Monerium nun: 

„Um E-Geld einen Status zu verleihen, der mit physischem Bargeld vergleichbar ist, muss ide EZB lediglich den E-Geld-Emittenten Zugang zu den Reserven der EZB gewähren.“

Die Einbeziehung bestehender E-Geld-Emittenten sei laut Monerium besser als eine direkte Ausgabe einer digitalen Währung durch die EZB an private Haushalte und nichtfinanzielle Unternehmen. Eine direkte Ausgabe würde eine radikale Überholung des bestehenden Systems bedeuten, in dem die Zentralbank hauptsächlich mit regulierten Finanzinstitutionen wie Geschäftsbanken interagiert.

Monerium untermauert seine Behauptung mit einem Bericht von zwei Wirtschaftsexperten des Internationalen Währungsfonds. In diesen hieß es, dass Nichtbank-Anbieter mit Unterstützung der Zentralbank digitales Geld ausgeben könnten. Damit könnte eine synthetische digitale Zentralbankwährung (sCBDC) entstehen. 

Der bestehende europäische E-Geld-Rahmen sei laut Monerium bereits mit den Schlüsselkriterien des IWF für eine stabile digitale Währung vereinbar. Der Übergang von E-Geld zu einer sCBDC, wie vom IWF beschrieben, würde voraussetzen, dass die Zentralbank den E-Geld-Emittenten Zugang zu den Reserven der EZB gewährt:

„Ein solcher Zugang würde ‚gleiche Wettbewerbsbedingungen zwischen E-Geld-Instituten und Kreditinstituten‘ bieten, wie es die E-Geld-Richtlinie auch vorsieht.“ 

Die EZB hat unterdessen deutlich gemacht, dass sie etwa Mitte 2021 eine Entscheidung darüber treffen wolle, ob sie einen digitalen Euro einführen will.

Ein Bericht der EZB vom Oktober 2020 erläuterte Szenarien für und Anforderungen an einen zukünftigen digitalen Euro. Entscheidend dabei ist, dass die Zentralbank mit einer CBDC eine „strategische Autonomie“ für die Eurozone erreichen will. Sie erklärte, dass Stablecoins von privaten und ausländischen Akteuren „die finanzielle Stabilität und die geldpolitische Souveränität in der Eurozone zu untergraben drohen“.

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Europäische Zentralbank befragt Öffentlichkeit zu digitalem Euro

Die Europäische Zentralbank hat am 12. Oktober eine öffentliche Konsultation über einen möglichen digitalen Euro eingeleitet

Die Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung in der Eurozone bekommt immer mehr Schwung. Die Zentralbank hat in ihrer Einführung in die öffentliche Konsultation erklärt, dass die Herausgabe einer CBDC dazu beitragen könnte, „die Auswirkungen von extremen Ereignissen – wie Naturkatastrophen oder Pandemien – abzufedern, wenn traditionelle Zahlungsdienste möglicherweise nicht mehr funktionieren“. 

Anfang des Monats hieß es in einem Bloomberg-Bericht, die EZB habe am 22. September den Begriff „digitaler Euro“ als Marke angemeldet. Die EZB veröffentlichte Anfang Oktober eine große neue Studie, die sich mit dem digitalen Euro befasst.

Wie es in dem Bericht heißt, ist ein weiterer wesentlicher Vorteil einer künftigen CBDC, dass die Eurozone eine „strategische Autonomie“ erhalte. In der Einleitung zur öffentlichen Konsultation heißt es, dass ein digitaler Euro eine Alternative zu „ausländischen digitalen Zahlungsmitteln bieten würde, die die Finanzstabilität und die geldpolitische Souveränität in der Euro-Zone untergraben könnten“. 

Einzelne Bürger, Unternehmen, NGOs, Gewerkschaften und akademische Organisationen können sich an der Umfrage beteiligen. Die EZB bittet die Nutzer, die möglichen Merkmale einer zukünftigen digitalen Währung nach ihrer Bedeutung zu ordnen:

Screenshot aus der öffentlichen Konsultation der EZB zum digitalen Euro. Quelle: EZB-Umfrage zum Eurosystem

Abgesehen von der Rangfolge dieser Prioritäten nach Bedeutung bittet die EZB die Befragten auch, zu dieser Rangfolge Stellung zu nehmen und etwaige spezifische Herausforderungen zu erläutern, die man erwarten könne und die sie von der Verwendung des digitalen Euro abhalten würden. Außerdem sollen die Befragten, Benutzerfunktionen vorschlagen, die die Inklusion fördern könnten, insbesondere für Leute ohne Bankkonto oder mit Behinderungen.

Zuletzt können die Befragten zwischen einem digitalen Euro, bei dem nicht jede einzelne Zahlung von einer Zentralbank oder einem Vermittler bearbeitet werden müsste, und einem digitalen Euro, bei dem Vermittler Transaktionen aufzeichnen müssten, entscheiden. 

Zur ersten Option (eine CBDC ohne Vermittler) erklärt die EZB, „die Verwendung eines digitalen Euro würde sich mehr wie Barzahlungen anfühlen, aber in digitaler Form. Sie könnten den digitalen Euro auch dann verwenden, wenn Sie nicht mit dem Internet verbunden sind und Ihre Privatsphäre und Ihre persönlichen Daten wären besser geschützt.“

Zur zweiten Option (eine CBDC mit Vermittler) erklärt die EZB, dass dieses Modell online funktionieren und ein größeres Potenzial für zusätzliche Dienstleistungen und die Unterstützung von Interaktionen mit bestehenden Dienstleistungen bieten würde. „Es könnte beispielsweise die Integration eines digitalen Euro in derzeit verfügbare elektronische Bankdienstleistungen und -anwendungen erleichtern.“ 

Die Umfrage umfasst auch einen speziellen Abschnitt über die Perspektiven von Finanz- und Technologiefachleuten, in dem sie um Feedback gebeten werden. Dabei geht es um die Rolle der Banken, kommerziellen Einrichtungen und Zahlungsinstitute beim Angebot eines digitalen Euro für Endnutzer. Er bittet auch um Rückmeldungen zu Lösungen zur Bekämpfung von Fälschungen, zur technischen Belastbarkeit und zum Design von Backend-Infrastrukturen oder Geräten, die etwa Datenschutz, Offline-Benutzbarkeit und finanzielle Integration bieten würden.

Weitere Themen in der Umfrage sind die Abstimmung von Datenschutz und Privatsphäre mit den Anforderungen der Geldwäschebekämpfung; Strategien, wie etwa Mengenbegrenzungen und gestaffelte Vergütungen, um die Einlagen der Geschäftsbanken und die Transmission der Geldpolitik zu schützen; währungsübergreifende Zahlungen; Verwendung außerhalb der Euro-Zone; sowie Integration mit Händlersystemen.

Unabhängig vom Ergebnis der Konsultation, praktischen Experimente und Diskussionen mit öffentlichen und privaten Interessengruppen hat die EZB erklärt, dass sie „gegen Mitte 2021“ eine Entscheidung darüber treffen werde, ob sie einen digitalen Euro lancieren werde.

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FinTech-Start-up Revolut ermöglicht 13 Millionen Krypto-Zugang

Dapper Labs, Erfinder der KryptoKitties und Pioniere der Non Fungible Token (NFT), haben einen unfassbar erfolgreichen Token-Auktion abgeschlossen

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Dapper Labs gründete die Flow-Blockchain, nachdem die CryptoKitties das Ethereum-Netzwerk 2017 überlastet hatten. Das Flow-Token ist das Herzstück des gesamten Ökosystems der Flow-Blockchain. Verbraucheranwendungen, wie Spiele, das Sammeln von NFTs sowie auch die Interaktion dieser untereinander, sind durch die Verwendung des Flow-Token möglich.

Flow basiert auf einem neuartigen System, das Skalierbarkeit ermöglichen will, ohne die Dezentralisierung zu beinträchtigen oder das Netzwerk zu fragmentieren.

Die niederländische Auktion ermöglicht es Investoren, vor Beginn des Verkaufs Gebote abzugeben, bei denen sie bereit sind, Flow-Token zu kaufen. Besonders ist daran, dass der Eröffnungspreis so lange fällt bis alle Token verkauft sind und Anleger, am Ende, den gleichen endgültigen Verrechnungspreis zahlen.

Insgesamt sind zwei Prozent (25 Millionen), der Flow-Netzwerk Token, zu einem Kurs von 0,38 Dollar verkauft worden. Die Auktion ist der zweite Token-Sale von Flow. In der ersten Auktion konnten Teilnehmer, den Flow-Token für gerade einmal 0,10 Dollar erwerben. Noch nie haben so viele Investoren an einem Community Sale von Coinlist teilgenommen.

Auf Twitter gab das Flow-Projekt bekannt, das sich mehr als 12.000 Investoren aus über 100 verschiedenen Länder auf die Flow-Token stürzten.

Im Rahmen der Autkion, sind die verkauften Token 24-Monate nicht handelbar, wobei die Hälfte der Token innerhalb von 12 Monaten freigegeben werden. Die restlichen Flow-Token sollen, dann in den nächsten 12 Monaten linear auf den Markt gebracht werden.

Ungefähr einen Tag vor der Auktion hat Dapper Labs zudem zwei neue Sammlungen für das NFT-Game NBA Top Shot veröffentlicht. Die „Permium-Pack 2 Series“ war in unter einer Minute vollständig ausverkauft.

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Zentralbank von Estland führt Studie bezüglich eigener Digitalwährung durch

Die Eesti Pank, also die Zentralbank von Estland, hat angekündigt, dass sie eine Studie über den Aufbau einer Infrastruktur für Digitalwährungen durchführen will.

Laut der entsprechenden Mitteilung hat sich die Eesti Pank zu diesem Zweck mit den Technologieunternehmen SW7 Group und Guardtime zusammengetan. Gemeinsames Ziel ist es, zu erforschen, ob eine sogenannte Keyless-Signature-Infrastructure (KSI) auf Basis der Blockchain-Technologie als Plattform für eine eigene Digitalwährung dienen kann. Estland bentutzt die KSI Blockchain-Technologie bereits für elektronische Behördendienstleistungen (E-Government). In diesem Zusammenhang soll das Forschungsprojekt auch neue Zahlungswege untersuchen, die „durch die Nutzung von elektronischen IDs und anderen E-Government Services“ eröffnet werden.

Das Projekt legt sich nicht darauf fest, welche bestimmten Technologien dafür genutzt werden sollen.

Die Dauer des Forschungsprojekts beläuft sich auf zwei Jahre, wobei es in mehrere Phasen unterteilt ist. In der ersten Phase soll zunächst untersucht werden, wie eine skalierbare, praxisorientierte und sichere Plattform für Digitalwährungen aussehen müsste, wobei die Kriterien Geschwindigkeit, Sicherheit, Datenschutz und Widerstandsfähigkeit eine entscheidende Rolle spielen.

Rainer Olt, der Direktor für Zahlungssysteme bei der Zentralbank, erklärt:

„Als kleine Zentralbank muss die Eesti Pank ganz besonders sorgfältig abwägen, an welchen europäischen Projekten sie sich stark beteiligt. In den letzten Jahren hat Estland einzigartiges Know-How durch den Betrieb eines sicheren, Datenschutz-orientierten und effizienten E-Government-Systems gesammelt. Das einzigartige Fachwissen unseres Landes ist ein guter Grundbaustein, um ein Projekt mit den Technologieunternehmen SW7 und Guardtime anzuschieben, in dem wir technische Möglichkeiten ausloten. Wobei letzteres Unternehmen ein langjähriger Kooperationspartner Estlands und eines der besten im Bereich der Blockchain-Technologie ist.“

Die Zentralbank betont, dass sie fortlaufend danach strebt, die finanzielle Infrastruktur und das Zahlungssystem zu optimieren, um mit dem technologischen Fortschritt mitzuhalten und die Bedürfnisse der Bevölkerung so gut wie möglich erfüllen zu können.

Estland setzt weiterhin auf die Blockchain-Technologie, obwohl das E-Government Programm zuletzt wegen einiger betrügerischer Aktivitäten in die Kritik geraten ist.

Christine Lagarde, die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), stellte vergangenen Monat klar, dass die etwaige Einführung von Zentralbank-Digitalwährungen nicht bedeutet, dass Fiatwährungen gänzlich abgeschafft werden.

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Krypto-Fintech Bitpanda erhält 45 Mio. Euro bei Finanzierungsrunde

Bei einer Finanzierungsrunde, angeführt von Starinvestor Peter Thiels Beteiligungsgesellschaft, hat das österreichische Krypto-Startup Bitpanda 52 Millionen US-Dollar (45 Millionen Euro) an Kapital erhalten. Dies gab Bitpanda am 29. September in einer Medienmitteilung auf seiner Webseite bekannt.

Neben Thiels Beteiligungsgesellschaft Valar Ventures lassen sich auch der österreichische Risikokapitalfonds VC Speedinvest und weitere Geldgeber teilhaben.

Kapital für Expansion in Europa

Bitpanda will mit dem Kapital in weitere europäische Länder expandieren und dafür auch die Belegschaft stark erweitern. Am Standort Wien alleine sollen noch vor Jahresende 70 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Aktuell beschäftigt Bitpanda dort 130 Personen.

Bitpanda dehnt sein zunächst in Österreich gestartetes Geschäft aktuell auf Frankreich, Spanien und die Türkei aus und will noch in diesem Jahr weitere Länder als Märkte erschließen und die Expansion in 2021 fortsetzen.

Neben dem Kerngeschäft um Krypto-Dienstleistungen will das Unternehmen nächstes Jahr mit einer neuen und innovativen Aktien-Handelsplattform an den Start gehen. Der Fokus auf Kryptowährungen solle aber weiterhin bestehen bleiben.

Wohin die Reise mit Bitpanda in den nächsten Jahren gehen soll, fasst das Unternehmen mit den folgenden Worten zusammen:

“Bitpanda wird eine Investitionsplattform für Anlageklassen für jedermann werden. Wir werden Bildungsangebote bereitstellen, unsere Nutzer in die Lage versetzen, ihre Zukunft selbst in die Hand zu nehmen, und all jene Barrieren beseitigen, die Menschen von einer Teilnahme abhalten. Dieser Weg wird uns zur führenden Investitions- und Handelsplattform in Europa werden lassen, angetrieben von einem wachsenden Team kluger zukunftsorientierter Talente.”

Produkte für Profis und die breite Masse

Im März dieses Jahres richtete Bitpanda sein Krypto-Geschäft im Rahmen eines Neustarts seiner Handelsplattform stärker auf institutionelle Anleger aus und benannte das Angebot von Bitpanda Global Exchange in Bitpanda Pro um. Die Expansion in weitere Märkte mit einer Ausrichtung auch auf Kleinanleger verdeutlicht Bitpandas Ambitionen, zu einem umfassenden Finanzdienstleister für alle Anlageklassen aufsteigen zu wollen.

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Kryptobranche reagiert auf Regulierungsvorschläge der EU-Kommission

Die Kryptobranche hat auf den jüngsten Vorschlag der Europäischen Kommission zur Regulierung von Kryptowährungen und Blockchain reagiert. Dementsprechend hat die International Association for Trusted Blockchain Applications (INATBA), also der internationale Verband der Blockchain-Projekte, eine offizielle Stellungnahme zu den „Markets in Crypto-Assets“ (MiCA) genannten Regulierungsvorschlägen der Kommission veröffentlicht. In dem Verband sind namhafte Unternehmen der Kryptobranche vertreten, darunter Ripple, ConsenSys und Iota.

So ist aus der offiziellen Stellungnahme zu lesen, dass die Mitglieder der INATBA große Bedenken hinsichtlich den MiCA-Vorschlägen der EU-Kommission haben. Deshalb fordert der Verband das höchste europäische Exekutivorgan dazu auf, alle weiteren Bemühungen im Bezug auf die Regulierung von Kryptowährungen gemeinsam abzustimmen. Obwohl die INATBA die MiCA-Vorschläge zwar insgesamt als Schritt in die richtige Richtung bewertet, der für mehr rechtliche Klarheit in der Branche sorgt, bleiben bei einigen Mitgliedern deutliche Vorbehalte bestehen.

Einer der Kritikpunkte ist zum Beispiel, dass die MiCA „eine junge und innovative Branche mit der kostspieligen und komplexen Einhaltung von rechtlichen Vorschriften überfordern könnte“, zudem stünde dies in keinen Verhältnis zu den Zielen, die die etwaige Gesetzgebung verfolgt. Der Verband ist jedoch zuversichtlich, dass die Kommission entsprechende Maßnahmen ergreifen wird, um sicherzustellen, dass die MiCA Innovation nicht behindern und verhindert werden kann, dass Krypto-Unternehmen aus Ländern der Europäischen Union abwandern.

Dahingehend führt die INATBA an, dass die vorgeschlagene Regulierung negative Auswirkungen auf aufstrebende Felder der Kryptobranche wie das Dezentralisierte Finanzwesen (DeFi) haben könnte. So heißt es: „Untersuchungen legen nahe, dass unter der vorgeschlagenen Regulierung neue und aufstrebende Märkte wie das Dezentralisierte Finanzwesen nicht mehr in Europa existieren könnten bzw. die EU-Bürger diese nicht mehr nutzen könnten,“

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EU-Kommission legt Vorschläge zur Regulierung von Kryptowährungen vor

Die Europäische Kommission will in ihren Mitgliedstaaten für mehr rechtliche Klarheit und Sicherheit in der Kryptobranche sorgen.

Um dies zu erreichen, hat die EU-Kommission am 24. September ein neues Paket für die Digitalisierung des Finanzwesen und Zahlungssystems verabschiedet, das unter anderem rechtliche Vorschläge für die Regulierung von Kryptowährungen beinhaltet.

Wie die EU-Kommission angibt, ist dies das erste Mal, dass sich das ranghöchste Exekutivorgan der Europäischen Union (EU) an die Regulierung von Kryptowährungen herantraut.

Im Rahmen der neuen Gesetzentwürfe hat die Kommission ganz besonders die sogenannten Stablecoins in den Blick genommen. Zur Erinnerung: Stablecoins sind Kryptowährungen, die ihre namensgebende (Wert-)Stabilität durch Anbindung an einen externen Vermögenswert wie zum Beispiel den US-Dollar oder Gold erhalten.

Konkret sieht der Entwurf dahin vor, dass die Herausgeber von Stablecoins strengeren Auflagen unterliegen, was das benötigte Grundkapital, Anlegerschutz und Beaufsichtigung angeht.

Dementsprechend soll es für Stablecoin-Herausgeber zukünftig verpflichtend sein, über eine behördliche Genehmigung des jeweiligen Mitgliedstaates zu verfügen, sobald sie mehr als 5 Mio. Euro an Stablecoins herausgegeben haben.

Zudem will die EU-Kommission den Herausgebern von Kryptowährungen auferlegen, dass diese ein Whitepaper vorbringen müssen, das bestimmte Informationen offenlegt. Kleine und mittlere Krypto-Unternehmen sollen von dieser Verpflichtung ausgenommen werden, sofern der Gesamtwert der von ihnen angebotenen Kryptowährung nicht mehr als 1 Mio. Euro innerhalb der ersten 12 Monate entspricht.

Die Ausnahmeregelung soll sicherstellen, dass „die rechtlichen Vorgaben, denen Krypto-Dienstleister unterliegen, proportional zum Risiko sind, das mit ihren Dienstleistungen einhergeht“.

Wie das Exekutivorgan weiter schreibt, sollen die neuen Maßnahmen dabei helfen, die Wirtschaft der Europäischen Union wieder anzukurbeln, indem neue Kanäle zur Kapitalbeschaffung für Unternehmen eröffnet werden. „Indem die rechtlichen Vorgaben für mehr Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit sorgen, will die Kommission Innovation im Finanzwesen der Union fördern, besonders durch innovative digitale Startups“, so der Entwurf.

Das Paket wird nun dem Europaparlament und dem Europarat vorgelegt, die über eine etwaige Umsetzung der Vorschläge entscheiden müssen.

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Europäische Kommission plant Blockchain-Sandkasten bist 2022

Die Europäische Kommission will in Zusammenarbeit mit dem European Blockchain Partnership (EBP), einer Allianz aus 30 Ländern, bis 2022 einen europäischen Blockchain-Regulierungssandkasten lancieren.

Laut einer Aktualisierung auf der offiziellen Webseite des Digital Innovation and Blockchain-Team der Kommission am 23. September will die Europäische Kommission mit der EBP an dem Sandkasten arbeiten. Darin sollen Anwendungsfälle für Blockchain und digitale Vermögenswerte in der Europäischen Blockchain-Dienste-Infrastruktur (EBSI) getestet werden. Die EBSI ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen Kommission und der EBP, die grenzüberschreitende digitale öffentliche Dienste in der gesamten EU anbieten will und dabei die Blockchain-Technologie nutzt.

Neben der EBSI könnte man im Sandkasten auch Anwendungsfälle wie Datenportabilität, Smart Contracts und digitale Identitäten in Bereichen wie Gesundheit, Umwelt, Mobilität und Energie testen.

Das Digital Innovation and Blockchain-Team erklärte auch, dass die Kommission sich auf die Entwicklung eines rechtlichen Rahmens konzentriere, der die Digitalisierung von Vermögenswerten durch Tokenisierung und auch durch Smart Verträge ermöglicht. 

Kurz zuvor wurde darüber berichtet, dass die Europäische Union bis 2024 einen Rechtsrahmen schaffen will, um die Akzeptanz von Blockchain und digitalen Vermögenswerten im Finanzsektor zu fördern. 

Im März dieses Jahres berichtete Cointelegraph auch, dass die französische Marktaufsichtsbehörde Autorité des Marchés Financiers einen regulatorischen Sandkasten für die Europäische Union plant. Damit will sie die Auswirkungen von Wertpapier-Token zu untersuchen.

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Europäische Zentralbank: Bedenken wegen Stablecoin-Anstürme

Die Europäische Zentralbank hat die öffentlich vor den Risiken so genannter „Stablecoin-Anstürme“ gewarnt.

Der Begriff Stablecoin-Anstürme ist Analog zum Begriff „Bank-Anstürme“ im traditionellen Finanzsystem zu verstehen. Zu solchen kommt es, wenn Endnutzer das Vertrauen in den Emittenten oder dessen Netzwerk verlieren, wie die EZB in einem Bericht am Dienstag schrieb.

Im traditionellen Finanzwesen kommt es zu einem Bank-Ansturm, wenn sehr viele Kunden gleichzeitig ihre Einlagen abheben, weil sie Bedenken hinsichtlich der Zahlungsfähigkeit der Bank haben. Je mehr Menschen ihr Geld abheben, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit eines Zahlungsausfalls. Das wiederum führt zu mehr Abhebungen.

Die EZB erklärte weiter, dass während eines solchen Ansturms einige Teile des Stablecoin-Systems möglicherweise nicht mehr funktionieren. Ähnlich, wie während der globalen Finanzkrise von 2007, als der Rückkauf von Verbriefungsvehikeln ausgesetzt wurde.

Die Bank sagte, es gebe mehrere Ereignisse, die einen Ansturm auf einen Stablecoin auslösen könnten. Unter den größten Auslösern seien der Bank zufolge Cyberangriffe auf das System oder Diebstahl aus Wallets. Auch Zweifel am Wert des Stablecoin seitens der Kunden seien ein möglicher Auslöser. „Wenn Leute das glauben, könnte das zu beträchtlichen Auszahlungen von Stablecoins führen. Das könnte sich so sehr weiter verstärken, dass die Endbenutzer Stablecoin-Bestände fälschlicherweise als Ersatz für Bankeinlagen verstehen“, so die EZB in dem Bericht.

Stablecoin-Anstürme könnten auch auftreten, wenn das Stablecoin-System einen festen Wert des Stablecoin verspricht, wie einige tokenisierte Fonds es tun. In diesem Fall müsse der Emittent des Stablecoin alle Verluste durch die Anlage, sowie Verluste aus Wechselkursschwankungen, decken, so die Bank.

In diesen Szenarien würde die massive Liquidation von Vermögenswerten das gesamte globale Finanzsystem negativ anstecken, wie die EZB sagt. Die Reaktionen in Schwellenländern mit schwacher institutioneller Kapazität könnten weitere Auswirkungen auf die fortgeschrittenen Länder haben, in denen sich der „Pool von Sicherheiten hauptsächlich befindet“. 

Da der Markt für Stablecoins im Jahr 2020 massiv gewachsen ist, könnte ein hypothetischer Ansturm auf einen Stablecoin ein riesiger Schock für die globale Krypto-Community sein. Tether (USDT) ist der größte Stablecoin nach Marktkapitalisierung und erzielt täglich über 42 Mrd. US-Dollar an Handelstransaktionen. Das ist etwa doppelt so viel, wie bei Bitcoin (BTC).

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