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Australische Uni und Ripple kooperieren

Der Browser-Anbieter Opera schaltet die Kauffunktion für Bitcoin & Co. nun auch in Deutschland frei.

Opera war der erste Browser, der eine eingebaute Bitcoin Wallet in seinen Mobil- und Computerbrowsern einführte. Das norwegische Unternehmen erweitert die Wallet-Funktion nun auch auf den europäischen Raum. Zuvor war die Funktion nur in den USA und in Skandinavien freigeschaltet.

Bitcoin Wallets sollen Akzeptanz steigern

Laut Charles Hamel, Leiter der Krypto-Abteilung bei Opera, verhilft die Ausweitung der Wallet-Funktion für Bitcoin und andere Kryptowähungen in Europa zur breiteren Krypto-Akzeptanz:

Die Möglichkeit, Kryptowährungen ohne Umtausch direkt aus der Wallet zu erwerben, macht den Prozess für unsere Benutzer einfach. Die Ausweitung dieser Funktion auf mehr Regionen ist der Schlüssel zur Förderung der Blockchain-Adaption.

Opera unterstützt die Browser-Funktionen nun in Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Hongkong, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Mexiko, den Niederlanden, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik und den Vereinigten Staaten.

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Uni Malta entwickelt dApp für Wahlen

Der Browser-Anbieter Opera schaltet die Kauffunktion für Bitcoin & Co. nun auch in Deutschland frei.

Opera war der erste Browser, der eine eingebaute Bitcoin Wallet in seinen Mobil- und Computerbrowsern einführte. Das norwegische Unternehmen erweitert die Wallet-Funktion nun auch auf den europäischen Raum. Zuvor war die Funktion nur in den USA und in Skandinavien freigeschaltet.

Bitcoin Wallets sollen Akzeptanz steigern

Laut Charles Hamel, Leiter der Krypto-Abteilung bei Opera, verhilft die Ausweitung der Wallet-Funktion für Bitcoin und andere Kryptowähungen in Europa zur breiteren Krypto-Akzeptanz:

Die Möglichkeit, Kryptowährungen ohne Umtausch direkt aus der Wallet zu erwerben, macht den Prozess für unsere Benutzer einfach. Die Ausweitung dieser Funktion auf mehr Regionen ist der Schlüssel zur Förderung der Blockchain-Adaption.

Opera unterstützt die Browser-Funktionen nun in Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Hongkong, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Mexiko, den Niederlanden, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik und den Vereinigten Staaten.

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ESA kooperiert mit Hypervine: Europäische Weltraumbehörde schießt Blockchain in den Orbit

Die europäische Weltraumbehörde (European Space Agency, kurz: ESA) rüstet Satelliten mit der Blockchain-Technologie aus, um Bergbaustandorte zu kartographieren. Dabei sollen Geoinformationen gesammelt werden, die Aufschluss über topographische Beschaffenheiten geben. Die Blockchain-Technologie steuert indes das schottische Unternehmen Hypervine bei, das Anwendungen in der Künstlichen Intelligenz (KI) und Blockchain-Technologie entwickelt.

ESA bestückt Satelliten mit Blockchain-Technologie

Wie das Bergbau-Nachrichtenportal Mining.com berichtet, entwickelt Hypervine ein von der Europäischen Weltraumbehörde mitfinanziertes System, das satellitengestützte Daten zur Verbesserung der Bergbau-Industrie erhebt. Die Blockchain-Lösung von Hypervine ermöglicht die Aufzeichnung der Satellitendaten und übermittelt Unternehmen Informationen bezüglich Topographie, Flüssigkeiten und Mineralien.

Paul Duddy, CEO und Gründer von Hypervine, freut sich über die kommende Aufgabe:

Die Zusammenarbeit mit der Europäischen Weltraumorganisation ist in einem so frühen Stadium unserer Entwicklung eine unglaubliche Ehre. Ich habe zunächst das Potenzial gesehen, einer Vielzahl von Industrien dabei zu helfen, ihre Prozesse in das digitale Zeitalter zu bringen, aber auch bei der Ausmerzung der allzu oft katastrophalen und manchmal tödlichen Unfälle zu helfen, die sich aufgrund falsch aufgezeichneter Daten oder verlorener Unterlagen ereignen.

Die Blockchain soll dementsprechend ihre Potenziale als manipulations- und fälschungssichere Datenbank im Weltall unter Beweis stellen. Ein fehlerfreies System, das Eingriffe von Dritten verhindert, ist bei der Erhebung von Messdaten ein wichtiger Faktor. Kleinste Ungenauigkeiten können demgemäß eine Lawine von Falschinformationen auslösen und letztlich zu gravierenden Fehlschlüssen führen.

Beatrice Barresi, Technical Officer bei ESA Space Solutions, erklärt das Engagement der Weltraumbehörde:

Die Nutzung von satellitengestützten Daten für Bergbauarbeiten ist bereits ein Sektor, der in privaten und verstaatlichten Raumfahrtprogrammen enorme Investitionen und Finanzierungen erfährt. Die ESA ist sehr aktiv in der Entwicklung und Einführung innovativer weltraumgestützter Anwendungen, die schnell und effektiv bessere kommerzielle Ergebnisse unterstützen können.

Mithilfe der Blockchain-Technologie erleichtern hochwertige Daten die Vermessung von Bergbau-Standorten enorm. Zudem lassen sich durch exakte Analysen Kosten für Unternehmen sparen sowie potenzielle Risiken für die Arbeiter vor Ort verringern.

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Studie: Die Blockchain-Investments im Nahen Osten und Afrika sollen bis 2023 um 400% steigen

Mit zunehmender Akzeptanz von Blockchain-Technologie weltweit werden Länder des Nahen Ostens und Afrikas (MEA) ihre diesbezüglichen Ausgaben in den nächsten Jahren voraussichtlich massiv erhöhen.

Einem neuen Bericht des US-amerikanischen Marktforschungsunternehmens International Data Corporation (IDC) zufolge werden die Regierungen in den MEAs in vier Jahren einen 400%igen Anstieg ihrer Investitionen in Blockchain-basierte Lösungen erleben.

Massiver Anstieg bei Investitionen erwartet

Laut dem am 12. Februar veröffentlichten IDC-Bericht wächst der Anteil von Blockchain-Technologie an den Initiativen zur digitalen Transformation in der MEA-Region kontinuierlich. Konkret wird den MEA-Ländern eine Steigerung der Ausgaben für Blockchain-Technologie von 21 Millionen Dollar im Jahr 2019 auf bis zu 105 Millionen Dollar im Jahr 2023 vorausgesagt, mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von fast 50%.

Dem Bericht zufolge entwickeln die Behörden in der MEA-Region aktiv Blockchain-fähige Lösungen, zur Betrugsvermeidung und zur Verbesserung von Sicherheit und der öffentlichen Verwaltung.

Wie Jyoti Lalchandani, Vizepräsident und regionaler Geschäftsführer der IDC-Abteilung für den Nahen Osten, die Türkei und Afrika, betonte, müssen Regierungen in der MEA-Region eine ganze Reihe neuer Technologien wie Blockchain erlernen, was eine große Herausforderung darstellt. Lalchandani merkte auch an, dass viele Regierungsstrukturen nicht auf die digitale Transformation vorbereitet seien:

„Die Regierungen in der gesamten Region stehen unter wachsendem Druck, sowohl effizienter als auch effektiver zu werden. Dies erweist sich jedoch als eine schwierige Aufgabe, da viele Regierungsorganisationen einfach nicht auf eine digitale Neugestaltung vorbereitet sind. Ob es nun darum geht, Wege zur Integration von 5G, KI und Blockchain zu finden oder sich gegen Eingriffe in das digitale Vertrauen zu schützen, Regierungsbehörden müssen eine ganze Reihe neuer IT-Fähigkeiten erlernen.“

Blockchain-Anteil bei digitaler Transformation bislang gering

Obwohl die Blockchain-Technologie in den MEA-Ländern zunehmend erforscht wird, machen die Ausgaben dafür immer noch einen kleinen Teil der gesamten Initiativen zur digitalen Transformation aus. Laut IDC gaben die MEA-Länder im Jahr 2019 insgesamt 12,8 Milliarden Dollar für die digitale Transformation aus, und es wird erwartet, dass sie bis 2023 die 15-Milliarden-Dollar-Marke überschreiten werden.

IDC hat seine Vorhersagen für Ausgaben mit Blockchain-Bezug im Laufe der Entwicklung des Sektors ständig aktualisiert. Das Marktforschungsunternehmen hatte zuvor vorausgesagt, dass sich die globalen Ausgaben für die Blockkette im Jahr 2019 auf fast 3 Milliarden Dollar belaufen werden, mit einem Anstieg von 89% ab 2018. Das IDC prognostizierte auch, dass diese Zahl im Jahr 2023 fast 16 Milliarden Dollar erreichen würde.

Während in der MEA-Region ein deutlicher Anstieg der Ausgaben erwartet wird, wird für andere Regionen wie Asien/Pazifik ohne Japan (APEJ) in den kommenden Jahren mit Ausgaben von weit über 105 Millionen Dollar gerechnet. Laut einer anderen IDC-Prognose wird die APEJ bis 2022 bis zu 2,4 Milliarden Dollar für Blockchains ausgeben.

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Chainalysis: Volle Transparenz ist für Kryptowährungen nicht gut

Chainalysis, ein großes globales Unternehmen, das bei der Bekämpfung illegaler kryptowährungsbezogener Aktivitäten hilft, hält Privatsphäre auf den Krypto-Märkten nicht zwangsläufig für schlecht.

Obwohl Chainalysis einer der Hauptlieferanten für Krypto-Transaktionsdaten für Bundesbehörden wie die US-Steuerbehörde (Internal Revenue Service) und das FBI ist, lehnt das Unternehmen Privatsphäre und Dezentralisierung von Krypto nicht grundsätzlich ab.

„Vollständige Transparenz ist nicht unbedingt ideal“

Jonathan Levin, Mitbegründer und CSO des Blockchain- und Kryptoanalyse-Unternehmens Chainalysis, bekräftigte seine Haltung zum Schutz der Privatsphäre im Kryptobereich. Vollständige Transparenz von Kryptowährungstransaktionen ist seiner Meinung nach nicht erstrebenswert.

In einem Interview mit Cointelegraph wies Levin jedoch darauf hin, dass die Fähigkeit von Regulierungsbehörden und Unternehmen, illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit Kryptowährungen überwachen zu können, noch unterstützt werden müsse. Er sagte in diesem Zusammenhang:

„Es wird technologische Erfindungen zur Verbesserung der Privatsphäre geben. Vollständige Transparenz ist auch nicht unbedingt ein Idealzustand, letztlich müssen Regulierungsbehörden und Unternehmen aber mit der entsprechenden rechtlichen Autorität und Aufsicht in der Lage sein, gegen die illegalen Aktivitäten vorzugehen, welche durch den Missbrauch der Systeme entstehen.“

In einem Gespräch mit Cointelegraph im Januar hatte Levin das Thema extremer Privatsphäre und Transparenz bereits umrissen:

„Die beiden Extreme der totalen Anonymität und der vollständigen Transparenz sind schlecht. Völlige Anonymität öffnet die Tür für illegale Aktivitäten, die per Definition dann nicht untersucht werden können. Das ist keine Welt, in der man leben möchte. Auf der anderen Seite bedeutet völlige Transparenz, dass es keinerlei Privatsphäre gibt. Das ist auch keine Welt, in der man leben möchte“.

Kettenanalyse kann manche Privacy Coins zurückverfolgen

Auch wenn Levin Privatsphäre im Krypto-Bereich in zu unterstützen scheint, gab der Mitbegründer von Chainalysis zu, dass das Unternehmen noch nicht in der Lage ist, datenschutzfokussierte Kryptowährungen vollständig zurückzuverfolgen:

„Wir sind vielleicht nicht unbedingt in der Lage, alle Gelder bei Privacy Coins zu verfolgen, aber wir führen dennoch Untersuchungen darüber durch, wofür sie verwendet werden. Manchmal finden wir Wege, um etwas davon zurückzuverfolgen.“

Levin wies darauf hin, dass die Mehrzahl der Kryptowährungstransaktionen bisher auf öffentlich nachvollziehbaren Blockchains wie Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) durchgeführt werden. Einige Kryptosicherheitsfirmen wie Elliptic sind jedoch der Meinung, Privacy Coins wie Monero (XMR) und Dash (DASH) würden trotz der im Darknet dominierenden Bitcoin-Transaktionen immer noch an Zugkraft und Benutzerfreundlichkeit dazugewinnen.

Chainalysis wurde ursprünglich 2013 in Dänemark gegründet und ist heute ein in New York ansässiger Anbieter von Know Your Transaction- und Anti-Geldwäsche-Lösungen für Finanzinstitute und Aufsichtsbehörden in der Kryptobranche.

Das Unternehmen hat sich zu einer der zuverlässigsten Quellen für analytische Daten über globale illegale Aktivitäten im Krypto-Bereich sowie der Terrorismusfinanzierung, Geldwäsche sowie anderer Darknet-Aktivitäten entwickelt. Laut Levin arbeitet das Unternehmen derzeit weltweit mit 250 Agenturen und Firmen zusammen, wobei sich die Dienstleistungen auf 45 Länder erstrecken.

Am 12. Februar ging Chainalysis eine Kooperation mit dem großen, an den US-Dollar gebundenen Stablecoin-Projekt Tether ein, um risikoreiche Transaktionen in dessen Netzwerk zu identifizieren.

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Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Dezentrale Versorgung auf Blockchain-Basis ist die Zukunft

Ein aktueller Bericht des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie setzt sich mit den künftigen Herausforderungen dezentraler Energieversorgung auseinander und stellt dahingehend Lösungsansätze für den Stromhandel auf lokalen Energiemärkten vor. In „Energierevolution getrieben durch Blockchain“ werden Konzepte neuer Versorgungsnetzwerke auf DLT-Basis erörtert und vier Verbundprojekte beleuchtet, die innovative Versorgungsmodelle entwickeln.

Dezentralisierte Stromerzeugung

Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien ist in Deutschland wesentlich durch das im Jahr 2000 eingetretene Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorangetrieben worden. Die durch das EEG beschlossene Einspeisevergütung läuft jedoch im kommenden Jahr für die ersten Anlagen aus. Um zu vermeiden, dass diese Anlagen wegen ausbleibender Fördermittel eingestellt werden, müssen innovative Ansätze zur Stromvermarktung angestoßen und neue Vertriebswege hergestellt werden.

Die Versorgung aus erneuerbaren Energien führt dem Bericht zufolge zu einer zunehmenden Dezentralisierung der Stromerzeugung. Das wiederum erfordere neue Strukturen zur Koordinierung im Energiesektor. Bereits heute stelle die Einspeisung erneuerbarer Energien für Netzbetreiber eine Herausforderung dar. Da der Anteil an erneuerbaren Energien durch die erklärten Klimaziele der Bundesregierung zudem potenziell steigt, wird diese Herausforderung immer komplexer.

Lokale Versorgungsnetzwerke

Um erneuerbare Energiequellen in die Energieversorgung einzubinden, müssen erforderliche Investitionen in die Netzinfrastruktur getätigt werden. Zudem müssen wirtschaftliche „Anreize für die Investitionen in Netz-, Erzeugungs- und Speicherinfrastruktur für Netz- und Anlagenbetreiber“ geschaffen werden. Dafür bedarf es sogenannter Smart Services, also intelligenter Dienstleistungen, die Zugänge zum Energiemarkt erschließen. Gleichzeitig sollen diese Smart Services die wachsende Komplexität des Energiemanagements bewältigen.

Einen entscheidenden Beitrag zur Umgestaltung der Infrastruktur können demnach lokale Versorgungsnetzwerke leisten, in denen sich Strom ohne zwischengeschaltete Verteiler direkt zwischen Produzent und Konsument bewegen und handeln lässt. Um diese Versorgungsnetzwerke herzustellen, müssen die Akteure jedoch zunächst miteinander verbunden werden. Dafür bedarf es einer digitalen Infrastruktur, die den Austausch von Energie zwischen Lieferant und Abnehmer transparent und automatisiert abwickelt.

Blockchain-Einsatz in Versorgungsnetzwerken

Dem Bericht nach könnte die Blockchain-Technologie diese Funktionen gewährleisten. Mit einem Blockchain-Netzwerk lässt sich ein transparentes und manipulationssicheres Abwicklungs- und Handelssystem verwalten. Zudem entfielen zentrale Vermittler, da Erzeuger und Verbraucher in einer Peer-to-Peer-Infrastruktur direkt aneinander geschlossen sind. Jeglicher Austausch zwischen den Akteuren ist somit für die Teilnehmer nachvollziehbar und durch blockchainbasierte Verifikationsprozesse automatisiert.

Im Vergleich zu herkömmlichen Datenbanken gewährleistet die Blockchain außerdem ein hohes Maß an Schutz und Sicherheit. Die Resistenz von Blockchain-Netzwerken gegenüber Angriffen ist im Hinblick auf das Versorgungsnetzwerk als potenziell „kritische Infrastruktur“ besonders wichtig. In der Praxis sollten sich jedoch geeignete DLT-Lösungen finden lassen, die eine hohe Skalierbarkeit garantieren und andere Konsensmechanismen als einen Proof of Work verwenden.

Projekte weisen die Stoßrichtung

Der Bericht stellt vier Projekte vor, die blockchainbasierte Lösungen für eine dezentrale Stromversorgung entwickeln und entscheidend zur Transformation des Energiesystems beitragen. Die Verbundprojekte BloGPV, ETIBLOGG, pebbles und SMECS entwickeln derzeit unterschiedliche Smart Services, die „intelligente Lösungen für das Management, den Handel und die Speicherung von Strom“ hervorbringen.

Um die Erzeugung und den Verbrauch von Strom in einem lokalen Versorgungsnetzwerk zu ermöglichen, entwickelt das Projekt pebbles Lösungen für Peer-to-Peer-Transaktionen. In dem System handeln Anbieter und Verbraucher den Strom direkt auf regionalen Energiemärkten und sollen dadurch Kosten für die Nutzung von Netzwerken einsparen können. Das Projekt ETIBLOGG verfolgt einen ähnlichen Ansatz, setzt aber das Augenmerk auf einen automatisierten Echtzeithandel, der die Stromerzeugung dem Angebot und der Nachfrage anpasst. SMECS entwickelt hingegen ein digitales System, das das Ressourcenmanagement in lokalen Energiegemeinschaften vereinfachen soll und dafür die Lieferwege der Stromerzeugung aufzeichnet. Das Projekt BloGPV bündelt lokale Stromspeicher in einem virtuellen Energiesilo, mit dem sich vorhandene Stromvorräte auf die Netzwerkteilnehmer verteilen lassen.

Mit Blockchain in eine saubere Zukunft

Als Bausteine eines übergreifenden Ökosystems tragen die Projekte entscheidend zur Herstellung lokaler Versorgungsnetzwerke bei. Entsprechende Netzwerke bergen für Verbraucher und Erzeuger eine Vielzahl von Vorteilen und sind für eine gelingende Energiewende unerlässlich. Auf politischer Ebene ist jedoch mit dem Widerstand der Energiekonzerne zu rechnen, die ihre Monopole auf Netzwerke nicht bedingungslos aus den Händen geben werden.

Zudem mangelt es noch an Regularien, die einen rechtssicheren Rahmen für eine Neustrukturierung der Energiewirtschaft auf Blockchain-Basis schaffen. Innovative Konzepte stoßen die Tür für eine dezentrale Energieversorgung jedoch allmählich auf und vermitteln einen Ausblick auf zukünftige Versorgungsnetzwerke.

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Geld für „revolutionäre Vorschläge“: US-Finanzministerium fördert Blockchain-Forschung im Transportwesen

Wie die Federal Highway Administration (FHWA) – ein Teil des US-Verkehrsministeriums –  am 3. Februar in einer breit angelegten Ankündigung bekannt gab, finanziere sie die Forschung dreier technischer Bereiche, darunter Blockchain, für eine „effizientere“ Straßenverwaltung. Die Finanzierung von bis zu vier Millionen US-Dollar stünde jedem Unternehmen offen, das bis zum 20. März 2020 einen „revolutionären“ Vorschlag zur Veränderung des Straßenbaus vorstellt. Sie rechnen damit, vier bis sechs Verträge abzuschließen.

Dieses Programm unterstützt wissenschaftliche Untersuchungen und Studien, die das aktuelle Wissen und den neuesten Stand der Wissenschaften und Technologien fördern, die bei der Planung, dem Entwurf, dem Bau, dem Betrieb, der Instandhaltung und dem Management des Straßenbaus innerhalb des Landes eingesetzt werden,

erklärt die FHWA in der breit angelegten Ankündigung (BAA). Das strategische Ziel benennen sie wie folgt:

Strategisch wird diese Forschung die erforderliche Entwicklung revolutionärer Ansätze, Methoden und Durchbrüche ermöglichen und beschleunigen, um Innovationen voranzutreiben und die Effizienz des Straßenverkehrs erheblich zu verbessern.

Damit ist das Verkehrswesen ein weiterer Bereich, der sich experimentierfreudig gegenüber der Blockchain-Technologie zeigt. Diese wird im Rahmen des Projekts mehrere Funktionen erfüllen: Das Hauptaugenmerk liegt auf der Verwaltung sicherer Zertifikate für Fahrzeug-zu-Fahrzeug- und Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Anwendungen sowie eine neue Preisgestaltung auf Autobahnen.

Automobilhersteller sind vorne mit dabei

Bisher erforscht der Mobilitätssektor diesen Bereich schon unter dem Namen MOBI. Hierbei handelt es sich um den Zusammenschluss führender Automobilunternehmen, darunter BMW, General Motors und Ford. Die Mobility Open Blockchain Initiative testet derzeit ein digitales Identifikationssystem für Fahrzeuge. Dort wird die Lebensdauer, die Wartungshistorie und der Besitzverlauf des Fahrzeugs auf einem Bestandsbuch, also der Blockchain, gespeichert. Außerdem ermöglicht es die automatische Zahlung von Maut- und Parkgebühren.

Das wiederkehrende Problem mit den Daten

Ferner wird im Rahmen der Ankündigung des Verkehrsministeriums ebenso nach Projekten gesucht, die dabei helfen, Frachtdaten effektiver zu organisieren. Damit erhält die Regierung geschützte, anonymisierte Daten rund um die Streckenführung und die Zeitplanung. Das umfasst die Abholung, den Transfer und die Zustellung der Waren. Laut der FHWA sei dies unausweichlich, um die Sicherheit zu verbessern. Zudem sei es für „effektive politische und öffentliche Investitionsentscheidungen“ hilfreich.

Geofencing feat. Blockchain

Indes gibt es auch wenig Informationen über die Straßennutzung und ihre Oberflächen. Hier wäre die Blockchain ein Instrument für das Geofencing. Anders gesagt können Straßensegmente oder -oberflächen einfacher verortet werden – und zwar überall: von Autobahnen über städtische Straßenschluchten bis hin zu ländlichen Gebieten. So wird herausgefunden, ob einige Straßen beispielsweise schwere Nutzfahrzeuge überhaupt dauerhaft tragen können.

Wird Autofahren dann teurer?

Bisher haben einige Autohersteller und Blockchain-Firmen bereits digitale Wallets für Maut-Zahlungen entwickelt. Daran knüpft die FHWA an. Sie plant, die Preise auf den Autobahnen zu überarbeiten. Unter der Verwendung der Blockchain verhandle die Verkehrsbehörde verschiedene „dynamische“ und „auktionsbasierte“ Mechanismen, kurz: Gebühren. Darunter fallen auch jene für die Benutzung staugefährdeter Straßenabschnitte. Genauso ist eine Gebühr für die Straßennutzung zu Stoßzeiten im Gespräch. Dies könnte insbesondere große Nutzfahrzeuge dazu ermutigen, Autobahnen und stark befahrene Straßen eher nachts zu befahren.

Australien investiert Milliarden in „Road Map“

Die FHWA ist unterdessen nicht das einzige Verkehrsministerium, das sich die Erforschung der Blockchain-Technologie auf die Fahne geschrieben hat. Denn auch das australische Ministerium für Industrie, Wissenschaft und Technologie hat kürzlich eine „Blockchain Roadmap“ veröffentlicht. Dort wird eine umfassende Neugestaltung der Infrastruktur des Kontinents beschrieben. Australien befürwortet zu diesem Zweck die Blockchain-Integration. Wie der Sydney Morning Herald am 7. Februar berichtete, hofft Ministerin Karen Andrews, einen Sektor im Wert von rund 175 Milliarden US-Dollar (259,4 Milliarden AUD) zu erschaffen. 

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Blockchain-Leistungsnachweise: Hasso Plattner Institut und TU München machen bei DCC-Konsortium mit

Das Hasso Plattner Institut (HPI) der Universität Potsdam und die Technische Universität München beteiligen sich als Gründungsmitglieder am Digital Credential Consortium (DCC) für Blockchain-Bildungsnachweise, so das HPI in einer Pressemitteilung vom 5. Februar.

Konsortium für Blockchain-Bildungsnachweise

Das 2018 am Massachusetts Institute of Technology (MIT) in den USA gegründete DCC wird neben den genannten Einrichtungen von weiteren Universitäten in den USA, Kanada und Italien unterstützt. Ziel des DCC sei es, “eine vertrauenswürdige, verteilte und gemeinsam genutzte Infrastruktur zu schaffen,” die ein “Standard für das Ausstellen, Speichern, Anzeigen und Überprüfen digitaler akademischer Zeugnisse werden” soll.

Zunächst ausgehend von Anwendungsfällen in der Hochschulbildung will das DCC mit standardisierten Blockchain-Anwendungen langfristig sämtliche Bildungsnachweise und Zeugnisse einbeziehen.

Für Prof. Christoph Meinel vom HPI liegt in der Nutzung von Blockchain-Technologie für Leistungsnachweise die Zukunft. Zur bisherigen Praxis von gedruckten Dokumenten meint Meinel:

“Dass Universitäten ihre Abschlüsse noch immer auf Papier ausstellen und diese nicht digital und automatisiert zu validieren sind, ist schlicht nicht mehr zeitgemäß.”

Das HPI nutzt digitale Zeugnisse für Lernende auf seiner digitalen Lernplattform openHPI nach eigener Aussage selbst bereits seit längerem.

Deutsche Politik zeigt sich offen

Auch bei der Politik stößt die Anwendung von Blockchain-Technologie für Leistungsnachweise mittlerweile auf offene Ohren. Die bayerische Staatsregierung kündigte im November 2019 an, ab 2020 durch Blockchain-Technologie verifizierbare Ausbildungsnachweise testen zu wollen. Ebenfalls im November 2019 forderte die FDP-Fraktion im deutschen Bundestag die Regierung zu konkreten Schritten für die Entwicklung eines öffentlichen Blockchain-Systems für Bildungsnachweise auf.

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Waves-Blockchain: Waves Association bündelt als gemeinnütziger Verein künftig alle Aktivitäten

In Frankfurt ist die Waves Association als gemeinnütziger Förderverein für die Open-Source-Blockchain-Plattform Waves gegründet worden. Dies gab die Waves Association am 3. Februar gegenüber Cointelegraph per Pressemitteilung bekannt.

Bündelung aller Aktivitäten

An der Gründung beteiligten sich nach Angaben der Waves Association am Waves-Projekt engagierte Personen aus sechs verschiedenen europäischen Ländern.  Die als gemeinnütziger Verein eingetragene Vereinigung wird künftig alle Schlüsselaktivitäten der Blockchain-Plattform und des Ökosystems vereinen und auch die Prioritäten und Richtungen für die weitere Entwicklung festlegen.

Waves-Gründer Sasha Ivanov erwartet, dass durch den Schritt die Zahl der am Waves-Projekt beteiligten Entwickler und auch an Anwendern gesteigert werden kann und dieses in der Krypto-Szene allgemein an mehr Sichtbarkeit bekommen werde.

Die Schlüsselaktivitäten der Waves Association sind darauf ausgerichtet, die weltweite Übernahme des Web 3.0-Paradigmas und das Wachstum des Waves-Ökosystems zu fördern. Neben der Weiterentwicklung des Waves-Protokolls, die Bereitstellung der Open-Source-Software Waves und anderer relevanter Blockchain-Tools für die Öffentlichkeit will der Verein auch Zuschüsse für die Entwicklung des Waves-Technologie-Stacks und dezentraler Anwendungen (dApps) von Drittanbietern bereitstellen. 

Um dies zu erreichen, soll die Waves Association soll aktiv mit Universitäten, Forschungszentren, Unternehmen und Regierungen in Europa und auf der ganzen Welt zusammenarbeiten.

Verwaltung nach dem DAO-Prinzip

Innerhalb der Waves Association sollen selbst entwickelte Instrumente und Blockchain-basierte Lösungen Mitgliedern nach den Prinzipien einer dezentralen, autonomen Organisation (DAO) die Entscheidungsfindung und das Engagement ermöglichen. Abstimmungen und die dezentrale Verwaltung sollen über Blockchain-Systeme durchgeführt werden.

Im Dezember 2019 hatte das Waves-Projekt mit dem sogenannten “Gravity Hub” ein Blockchain-agnostisches Protokoll vorgestellt, welches Interoperabilitätsprobleme zwischen verschiedenen Architekturen lösen soll. Waves und der russische Energienetzbetreiber Rosetti testen derzeit zudem eine Blockchain-Lösung für Zahlungen im Stromhandel.

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Gemini-Gründer : Gebrüder Winklevoss erhalten Stable-Coin-Patente

Die Gebrüder Winklevoss, Eigentümer der Krypto-Börse Gemini, haben sechs Patente für Stable Coins vom US-Patentamt erhalten. Die Patente beschreiben spezielle Methoden zur Erzeugung und Verwahrung von Stable Coins und dürften zunächst an der hauseigenen Börse auf die Probe gestellt werden.

Winklevoss-Patente für Stable-Coin-Verwahrung

Die Patente beschreiben neue Methoden, um Stable Coins sicher und transparent zu erzeugen und reagieren damit auf bisherige technische Mängel. Diesbezüglich heißt es in dem Dokument:

Die derzeitige Blockchain-Technologie, wie sie implementiert ist, verfügt nicht über angemessene technologische Lösungen, um die Lieferung von wertbeständigen digitalen Token im Zusammenhang mit dem direkten Druck von wertbeständigen digitalen Token an einen oder mehrere Kunden zu modifizieren.

Den offiziellen Dokumenten zufolge beschreiben drei der sechs Patente (Patent eins, zwei und fünf) Systeme zur Modifizierung des Angebots öffentlich zugänglicher Stable Coins. Das erste Patent beschreibt, wie vertrauenswürdige Intermediäre, etwa Börsen oder Banken, den Vermögenswert der Nachfrage entsprechend generieren können. Emittenten von Stable Coins sollten demnach „vertrauenswürdige Organisationen“ darstellen. Diese sind mit der Verwaltung, also der Erzeugung, dem Austausch und der Vernichtung der Stable Coins beauftragt. Zudem müssen sie Fiat im Verhältnis 1:1 zur Anzahl ausgegebener Token halten. Ein geeigneter Umschlagplatz wäre demnach die Börse Gemini selbst, aber auch beispielsweise Banken und Treuhandgesellschaften. Zudem schlagen die Brüder Winklevoss entsprechende Bearbeitungsgebühren für die Erzeugung der Stable Coins vor.

Patent drei und sechs beschreiben ein System zur „Erzeugung eines wertbeständigen digitalen Vermögenswertes“ auf einer öffentlichen Blockchain. Das dritte Patent erklärt, dass sich gekoppelte Stable Coins als Rücklage bei Finanztransaktionen verwenden lassen könnten, die sich über Smart Contracts abwickeln lassen.

Das vierte Patent bezieht sich auf die „Verwendung eines digitalen Vermögenswertes mit stabilem Wert zur Zahlung von Dividenden für Wertpapiere und andere Finanzinstrumente, die an eine Blockchain gebunden sind“. Das Patent beschreibt die Auszahlung von Dividenden aus Wertpapieren, wie etwa Aktien, in Stable Coins.

Ob die Patente bahnbrechende Neuerungen im Stable-Coin-Ökosystem darstellen, bleibt abzuwarten. Da die Brüder Winklevoss mit Gemini aber von einer eigenen Spielwiese Gebrauch machen können, werden die Patente womöglich bald an der Krypto-Börse erprobt.

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