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Pandemie: Corona befeuert Blockchain Gaming-Umsätze

Die weltweiten Ausgangsbeschränkungen verschaffen der Blockchain Gaming-Branche einen satten Aufschwung. Der erwirtschaftete Umsatz der Spieleplattform Animoca Brands war im Zuge von COVID-19-Pandemie rekordverdächtig.

Blockchain Gaming-Plattformen in Zeiten von COVID-19 haben weltweit einen erheblichen Anstieg in der Nutzung erreicht. Ein prominentes Beispiel dafür ist das Spielesoftwareunternehmen Animoca Brands. In den ersten drei Monaten von 2020, also inmitten der Pandemie, hat das Unternehmewn 4,33 Millionen US-Dollar eingenommen. Das umsatzstärkste Quartal seit der Gründung der Gaming Plattform. Darauf folgte dann der Rekordmonat mit drei Millionen US-Dollar Umsatz im April. Was geht hier vor sich?

Blockchain Games: umsatzstark, trotz Krise 

Animoca Brands ist ein Gaming Unternehmen mit Sitz in Hongkong. Sie fokussieren sich seit Beginn 2018 auf das Thema Blockchain­ und AI in Games. Erfolgreiche Blockchain-basierte Spiele, die das Unternehmen auf den Markt brachte sind The Sandbox, das Rennspiel F1 Delta Time und Crazy Defense Heroes.

Wie es aus dem vierteljährlichen Bericht von Animoca Brands hervorgeht, hielt das Unternehmen am 30. April 6,08 Millionen Dollar an Fiat- und Krypto-Assets. Davon fielen ungefähr 770.000 US-Dollar auf Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) und 1,12 Millionen US-Dollar auf verschiedene Altcoins zurück. Beispielsweise sammelte die dezentrale Spieleplattform The Sandbox am 31. März in nur fünf Stunden 3.400 ETH ein, erklärte der Mitgründer und COO von TSB Gaming, Sebastien Borget, in einem Interview.

Laut eines Nachrichtenartikels vom World Economic Forum, stieg die Nutzung von Videospielen, einschließlich Blockchain Games, in den USA zu Beginn der Quarantäne um 75 Prozent. Einer weiteren Statistik von Finbold zufolge, erreichten Computerspiele im April gut 2,7 Milliarden Menschen und damit erstmals mehr als ein Drittel der Weltbevölkerung.

Woher kommt der Erfolg von Blockchain Games?

Die Blockchain in Games ist eine neuartige Entwicklung. Durch ihren Marktplatz zielt sie darauf ab erstellte Assets von Spielern untereinander handelbar zu machen. Damit erhalten die Spieler mehr Handlungsmöglichkeiten.

Mit dem Erwerb von Kryptos können die Spieler beispielsweise den Einsatz und die investierte Spielzeit in echtes Geld außerhalb der Spielwelt verwandeln. Laut erfahrener Branchenbeobachter, werden genau diese Play-to-earn-Spielmodelle das Interesse an Blockchain-basierten Spielen steigern. Außerdem können erstellte Assets durch Verknüpfungen in verschiedenen Games genutzt werden.

Darüber hinaus ist es durchaus ein cleverer Schachzug die Blockchain-Technologie in einem breiten Spielkontext anzuwenden. Denn durch ein benutzerfreundliches Spieldesign wird auch die Komplexität der Technologie verborgen. Auf diese Weise kann sie den Nutzern einfach und reibungslos vertraut gemacht werden.

COVID-19: Fluch und Segen zugleich

Die Gaming-Branche, darunter auch Blockchain-Spiele, gehört zu den wenigen klaren Gewinnern der Corona-Krise. 

Nichtsdestotrotz ist zu beachten, dass die Coronavirus-Pandemie zwar kurzfristig für einen signifikanten Anstieg der Spielnutzung sorgte, die Zahlen allerdings auch schnell fallen könnten, sobald wieder Normalität in der Welt einkehrt.  Außerdem bleiben  die Skalierbarkeit und Kapazitäten zur Verwaltung und Speicherung großer Datenmengen für die meisten Blockchain-Netzwerke nach wie vor ein Problem. 

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Atari macht eigene Kryptowährung für E-Sports-Wetten nutzbar

Der große Videospielhersteller Atari hat angekündigt, dass die firmeneigene Kryptowährung für Sportwetten im Gaming-Bereich nutzbar sein wird.

Dies geht aus einer offiziellen Pressemitteilung vom 12. Juni hervor, in der Atari die Zusammenarbeit mit dem E-Sports-Wettanbieter Unikrn bekanntgegeben hat.

Im Rahmen der Zusammenarbeit darf Unikrn die beliebten Atari-Videospiele Centipede, Pong und Asteroids auf der eigenen Plattform einbinden, während Atari sich im Gegenzug für den eigenen Krypto-Token die Nutzerschaft des Wettanbieters erschließen kann.

Laut Mitteilung soll die Atari-Kryptowährung auf Unikrn für Einkäufe, Wetten und Videospiele nutzbar sein. Der Unikrn Mitgründer und ehemalige Geschäftsführer von Microsoft Ventures Rahul Sood ist der Überzeugung, dass Sportwetten zukünftig ein wichtiger Faktor im E-Sports sein werden:

„Uns ist bewusst, dass Wetten eine zunehmend treibende Kraft in der Zukunft der Videospielbranche sein werden, weshalb wir uns freuen, dass die Unikrn-Community von dieser neuen Partnerschaft profitieren wird.“

Atari setzt auf Krypto

Atari ist ein Videospielhersteller, der 1972 in Kalifornien gegründet wurde und Klassiker wie Frogger, Pac-Man, Pong, Asteroids und Space Invaders entwickelt hat.

Nachdem das Unternehmen besonders in den 70er- und 80er-Jahren seine Blütezeit hatte, will Atari nun unter Zuhilfenahme von Blockchain und Krypto zu neuer Relevanz in der Branche gelangen.

Im Mai hatte sich das Unternehmen dazu mit der Blockchain-Firma Arkane zusammengetan, die auf die Entwicklung für Krypto-Tokens für Videospiele spezialisiert ist. Noch in diesem Jahr soll ein einführender Token-Verkauf (ICO) für die beiden Kryptowährungen der Kooperation stattfinden.

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Südkorea: Blockchain-Start-up lanciert NFT-Marktplatz

Südkorea ist für viele Gamer das Mekka der Videospiel-Industrie. PlayDapp, ein e-Sports-Service des Blockchain-Start-ups Supertree, lanciert nun einen Blockchain-basierten autonomen Marktplatz zum Non Fungable Token (NFT)-Handel von Spielgegenständen.

Der Gaming-Sektor in Südkorea ist ein wichtiger Pfeiler der Wirtschaft. Nun hat das Start-up PlayDapp die NFT-Börse namens „PlayDapp MarketPLAce” ins Leben gerufen. Sie bietet der koreanischen Multi-Milliarden-Dollar-Spieleindustrie einen direkten Zugang zu digitalen Assets.

Am 8. Juni verkündete das in Seoul-anässige Blockchain–Unternehmen PlayDapp, unter Unterstützung des Spiele-Entwicklers Supertree, den Launch ihrer Börse. Diese erlaubt Benutzern durch das Spiel erworbene Items oder Spielinhalte frei zu kaufen, zu verkaufen und zu handeln, und zwar auf einer Peer-To-Peer-Grundlage.

Digitale Vermögenswerte NFTs, wie zum Beispiel die ERC-721 Token, ermöglichen Spielern einen dauerhaften Besitz und volle Kontrolle über ihre Spielinhalte. Solche Assets können Spielkarten, Skins, Ausrüstung und Charaktere beinhalten. Aber unabhängig vom Asset-Typ können sie alle mit NFTs verknüpft werden, die von einem dezentralen Netzwerk verwaltet werden. 

Darüber hinaus haben NFTs auch in anderen Branchen einen Nutzen, beispielsweise in digitaler Kunst oder Sport. Denn auch dort können Sammelobjekte in Form von Non-Fungible-Token herausgegeben werden. Damit werden Nutzer nicht nur zu Sammlern, sondern auch zu aktiven Teilnehmern eines Netzwerks.

Hoch hinaus – mit NFTs

Koreas Spieleindustrie ist mit 12,1 Milliarden US-Dollar Umsatz im Jahr 2018 die viertgrößte der Welt. Anfang dieses Jahres gab der Blockchain-Spieleentwickler SuperTree bekannt, dass er 2,5 Millionen US-Dollar in einer Series A Investmentrunde einsammeln konnte. Darunter beteiligte sich auch SBI Investment Korea.

Der Experte des Industry Marketplace und ehemaliger CTO des weltweit ersten Online-Handels von Spiel-Items „Item Bay”, Koh Kwang-wook, leitete das Team der Entwicklern hinter dem gelaunchten Marktplatz von PlayDapp. 

In einer Pressemitteilung betont Choi Sungwone, General Manager von PlayDapp, das Unternehmen sei „in Gesprächen mit namenhaften in- und ausländischen Entwicklern“, mit denen sie das Ziel, den internationalen Handel mit Spielgegenständen über NFT, weiter verfolgen.

Wir werden die Führung im Handel von User-to-User-Artikeln, organisiert über die Blockchain, übernehmen und damit eine gesunde Spielkultur schaffen. Transparente Unternehmen werden eine gesunde Spielkultur schaffen,

sagt er.

Willkommen im Spiele-Multiversum

Momentan bietet „PlayDapp MarketPLAce“ zwei Ethereum-basierte Spiele an, deren Items Spieler auf der Börse handeln können: „CryptoDozer” und „DozerBird”.

Im Spiel erworbene Artikel werden in NFT umgewandelt und zwischen Nutzern gehandelt. Jeder NFT hat hierbei einen einzigartigen Wert. Spiel-Daten und die Gegenständen sind mit NFTs verknüpft, so dass Spieler mit ihren Assets zwischen unterschiedlichen Spielmärkten handeln, die in der gleichen Blockchain gehostet werden.

SuperTree, super angesagt

Indes wurde SuperTree, der Entwickler hinter „PlayDapp MarketPLAce“, im vergangenen November Teil des C-Lab Outside von Samsung Electronics. C-Lab Outside ist ein Start-up-Förderprogramm von Samsung Electronics, das vielversprechende Start-ups unterstützt, um das Wachstum der Industrie zu fördern. 

Die Förderung für ausgewählte Start-ups beinhaltet nicht nur eine geschäftliche Zusammenarbeit mit Samsung Electronics, sondern bietet auch einen Unternehmenssitz auf dem Samsung Electronics-Campus F&E und einer finanziellen Unterstützung von bis zu 85.000 US-Dollar.

Blockchain versus Non-Blockchain Games

Allein die Blockchain–Technologie macht es möglich, dass Spieler nicht nur virtuelle Gegenstände besitzen, sondern sie auch allein und unabhängig darüber verfügen können. Keine zentrale Instanz kann ihnen ihr virtuelles Eigentum streitig machen.

Normalerweise haben Gaming-Firmen die Freiheit, die Drop-Rate und die Ökonomie ihrer Spiele zu manipulieren. So könnten sie Gegenstände im Spiel sperren, so dass sie nicht verkauft werden können. Blockchain-basierte Spiele hingegen, schaffen dezentrale, autonome Marktplätze. Das fördert Vertrauen zwischen Spielern und leistet Widerstand gegen Zensur.

Von einer Nische zum Mainstream?

Im Vergleich zur traditionellen Spieleindustrie ist die Nische der Blockchain-Spiele noch recht neu und relativ klein. Mit rund 14.000 täglichen Spielern bei den fünf größten NFT-Spielen ist dieser Bereich noch recht überschaubar. Große Spiele wie League of Ledgends oder World of Warcraft kommen zusammen auf die über 1.000-fache Anzahl von Spielern. Durch die ökonomischen und logistischen Vorteile der Blockchain ist jedoch gewiss, dass große Spiele nachziehen werden und der Bereich signifikanten Zuwachs erfahren wird. 

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Minecraft trifft auf Bitcoin-Welt: Integration von Blockchain-Plug-In

BitClave gehört zu den Unternehmen, die zur ICO-Boomphase Ende 2017 viele Millionen von Investoren einsammeln konnten. Nun kommt die Rechnung: Die US-Wertpapieraufsicht SEC fordert einen zweistelligen Millionenbetrag gegen das bereits operativ gescheiterte Krypto-Start-up zurück.

Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (Securities and Exchange Commission, kurz SEC) hat gestern, am 28. Mai, Anklage gegen das Blockchain-Unternehmen BitClave PTE Ltd. mit Sitz in San Jose, Kalifornien, wegen der Durchführung eines nicht registrierten Initial Coin Offerings (ICO) angekündigt. BitClave erklärte sich bereit, die Gebühren durch die Rückzahlung der Erlöse aus dem Angebot und die Zahlung zusätzlicher finanzieller Erleichterungen zu begleichen. Die Gelder aus dem Entschädigungsfonds sollen den Investoren zugutekommen.

Die kurze Erfolgsgeschichte von BitClave

Das Krypto-Start-up BitClave dürfte sinnbildlich für viele Krypto-Start-ups stehen, die zur richtigen Zeit in 2017 viel Geld durch ein ICO einsammeln konnten, ohne es aber letztlich zu schaffen, einen kommerziell erfolgreichen Use Case von dem vielen Geld aufzubauen. Laut Anordnung der SEC hat BitClave von Juni bis November 2017 durch den Verkauf seiner Consumer Activity Tokens (CAT) an circa 9.500 Investoren, darunter auch Investoren in den USA, über 25 Millionen US-Dollar eingenommen.

Die Anordnung stellt fest, dass BitClave, wie in seinen Angebotsunterlagen erläutert, plante, die ICO-Einnahmen zur Entwicklung, Verwaltung und Vermarktung einer blockchainbasierten Suchplattform für gezielte Verbraucherwerbung zu verwenden. BitClave unterstrich seine Erwartung, dass die Token an Wert gewinnen würden, und unternahm Schritte, um die Token nach dem ICO für den Handel auf Krypto-Handelsplattformen verfügbar zu machen.

Die Regulierungs-Falle hat zugeschnappt

Damit hat BitClave nach US-Gesetz Token verkauft, die als Wertpapiere bei der SEC hätten registriert werden müssen. Viele ICOs hatten gehofft mit ihren Token nicht unter das Wertpapiergesetz zu fallen. Die SEC sieht das anders und stellt in ihrer Verfügung fest, dass BitClave es versäumt hat, ihre Angebote und Verkäufe von CAT, die Wertpapiere darstellten, zu registrieren. Man hat CAT inzwischen von vielen Krypto-Börsen entfernt. Auch ist BitClave derzeit dabei, seinen Betrieb einzustellen und plant nicht, die Plattform weiterzuentwickeln.

Ohne die Feststellungen der SEC zuzugeben oder zu dementieren, stimmte BitClave der Zahlung von 25.500.000 US-Dollar, Verzugszinsen in Höhe von 3.444.197 US-Dollar und einer Strafe von 400.000 US-Dollar zu.

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Atari meets Litecoin: Glücksspiel, Gaming und Konsolen

Der Spielentwickler Atari arbeitet aktuell an einem eigenen Token. Wie nun bekannt wurde, kann man diesen künftig mit Litecoin bezahlen.

Die Litecoin Foundation und Atari arbeiten nun zusammen. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, die BTC-ECHO vorliegt, soll die Partnerschaft verschiedene Bereiche umfassen. Unter anderem steht auf dem Plan, die Nutzung von Litecoin auf Gaming-Plattformen im Ökosystem voranzutreiben. Ferner planen die beiden Unternehmen, gemeinsame Merchandise-Artikel herauszugeben.

Token für das digitale Casino

Atari soll es demnach ermöglichen, dass Litecoin-Nutzer ihre Coins auf verschiedene Arten im Ökosystem der Plattform ausgeben können, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Unter anderem könne man damit in den geplanten Token investieren. Dieser wiederum soll mit verschiedenen Einsatzmöglichkeiten daherkommen. Dazu zähle unter anderem die Tätigkeit von Einkäufen, das Tracken von digitalen Währungen und als Zahlungsmittel im geplanten Atari Casino.

Nutzer, die die angekündigte Konsole mit Litecoin bezahlen, sollen außerdem Vergünstigungen bekommen.

Viele von uns erinnern sich noch an ihre Kindheit und das Spielen von Atari. Es ist großartig zu sehen, dass Litecoin innerhalb des Atari-Ökosystems auf verschiedenste Weise genutzt wird, vom Kauf der neuen Atari VCS-Spielkonsole bis hin zur Verwendung als Möglichkeit, in Atari-Token zu investieren. Die Litecoin Foundation freut sich über die Möglichkeiten, die eine solche Partnerschaft nicht nur für Litecoin und Kryptowährungen, sondern auch für die Spieleindustrie und lebenslange Atarifans haben kann.

Charlie Lee, Geschäftsführer von Litecoin

Der Atari Token

Bereits Mitte März wurde bekannt, dass das Unternehmen mit zwei Token-Projekten in den Krypto-Space eintreten will. Das Unternehmen will dabei seiner Linie treu bleiben – die Token sollen so nahe wie möglich an der Spieleindustrie bleiben – als Use Case soll der Token deshalb in Online Casinos für Kryptowährungen zum Einsatz kommen.  

Das entsprechende Online-Casino liefert der Partner des Spiele-Unternehmens ICIB Group gleich mit. Was hier zusätzliche Einnahmen verspricht: die Atari Gruppe selbst soll bis zu 50 Prozent der Net Gaming Revenues am Online Casino bekommen. Um Einnahmen zu sichern, hat die ICIB Group Atari außerdem den festen Betrag von 7,5 Millionen Euro über drei Jahre zugesagt.  

Am 30. September 2020 will das Unternehmen gemeinsam mit der ICIB Group einen Public Sale für den Token beginnen, für ausgewählte Investoren geht es bereits im März 2020 los. 35 Prozent der Token sollen in den Händen des Unternehmens bleiben. Welche Möglichkeit der geplante Token für Investoren bietet, erfahrt ihr in unserer April-Ausgabe des Kryptokompass

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Fortnite-Player jagen Ether-Token auf Online-Forum Reddit

Reddit goes Krypto. Die große Online-Community hat in zwei Subreddits mit den Tests von Belohnungs-Token auf Ethereum-Basis begonnen. Fortnite-Spieler zeigten sich bislang besonders motiviert bei der Token-Jagd.

Die große Online-Community Reddit hat bereits vor einigen Tagen den Start eines Krypto-Belohungssystems lanciert. Aktive Nutzer sollen dabei künftig mit Ethereum-basierten Token für ihr Engagement gewürdigt werden.

Für einen ersten Feldversuch mit den neuen Community Points bestimmte das Reddit-Team zwei nutzerstarke Subreddits: den allgemeinen Subreddit für Kryptowährungen (r/CryptoCurrency) sowie den für das erfolgreiche Online-Spiel Fortnite (r/FortNiteBR). Ein erster Blick auf die Nutzerzahlen offenbart dabei eine Überraschung. Denn die Fortnite-Spieler zeigten bislang ein weitaus größeres Interesse an den kryptographsichen Token.

Dass dem so ist, verrät ein Blick auf die Anzahl an Wallet-Adressen in Rinkeby, dem Ethereum Testnet, das für die Testphase der Reddit-Token zum Einsatz kommt. Während für Moons, dem Token der r/cryptocurreny Community lediglich 2.218 Wallets angelegt wurden, erstellten die Nutzer von r/FortNiteBR bereits 9.289 Adressen für den Subreddit-eigenen Bricks-Token.  

Parallel zu den Belohnungstoken statteten die Reddit-Entwickler ihre Plattform mit einer Reihe neuer Funktionen aus. Die Mitglieder der Fortnite-Community können mit Hilfe ihrer Bricks-Token etwa ihren Status innerhalb der Community nach Außen tragen oder ihren Postings mehr Gewicht geben. Mit Hilfe des Token lassen sich Kommentare zudem mit speziellen GIFs und Animationen ausschmücken. Reddit-Nutzer können ihre Token ebenfalls austauschen und handeln .

Fortnite-Community reagiert gespalten auf Token

Ein Blick auf den offiziellen Ankündigungspost im Fortnite-Subreddit offenbart indessen durchmischte Reaktionen auf das Update. Neben –häufig in Form von GIFs ausgedrückter– Zustimmung taten sich derart auch einige kritische Stimmen hervor. Ein Nutzer kreidete an, dass die Community Points letztlich ein Mittel seien, um Nutzer für die mobile Reddit–App zu gewinnen. Schließlich lasse sich die Token-Wallet nur über besagte App nutzen, die aber gleichsam mit nicht blockierbarer Werbung beladen sei. Der Redditor Smacpats111111 meint sogar, dass die Token-Pläne der Grundidee von Reddit zuwiderliefen:

Das gefällt mir wirklich nicht. Reddit ist eine Diskussionsplattform, die die beste Meinung belohnt. Das Hinzufügen eines Statussymbols in jeder Community verfehlt den ganzen Zweck und könnte dazu führen, dass High-Bricks-Benutzer mehr Upvotes erhalten als Low-Bricks-Benutzer.

Außerdem wird durch das Hinzufügen von Gifs und Emoticons buchstäblich der ganze Sinn von Reddit als Diskussion zunichtegemacht. Wenn du zu faul bist, tatsächlich eine Antwort auf einen Beitrag zu schreiben, solltest du nicht antworten. Nun wird der oberste Kommentar zu jedem Beitrag ein überstrapaziertes und gerepostedes Gif sein.

Welchen Einfluss ein im Vergleich zu den bestehenden Karma-Punkten deutlich ausgebautes Belohnungssystem auf die Diskussionskultur von Reddit haben wird, bleibt abzuwarten. Die Wirkung von GIFs, die unmittelbar in Kommentare eingebettet werden können, ist ebenfalls unklar. Dass die Reddit-Betreiber mit den Community Points monetäre Zwecke verfolgen, dürfte hingegen kaum überraschen. Mit Blick auf die bisherigen Nutzerzahlen aus dem Feldversuch sollte deshalb der oft beschworene, geringe Altersdurchschnitt der Fortnite-Spielergemeinde nicht unerwähnt bleiben. Dass diese Altersgruppe besonders empfänglich für Punktesysteme und vergleichbare Spielelemente ist, scheint zumindest denkbar.

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Refereum und TRON entlohnen Gamer und Zuschauer

Das Unternehmen hinter den bekannten Digital Collectibles CryptoKitties, Dapper Labs, hat nun in Brasilien einen Patentantrag eingereicht, der es in Kooperation mit der National Basket Association (NBA) ermöglichen soll, digitale Sammelobjekte in Form von Non-fungible Token (NFT) herauszugeben.

Es ist nicht neu, dass Sportvereine und Organisationen Kooperationen mit Blockchain-Start-ups abschließen. Insbesondere Fußball Clubs hatten in der Vergangenheit Lizenzen an Krypto-Start-ups verkauft, um Blockchain Merchandising oder den Ticketverkauf zu organisieren. Das Prinzip ähnelt dabei stark den Panini-Sammelbildern, die jeder noch aus seiner Kindheit kennt. Das gleiche Prinzip wird nun in der digitalen Welt angewendet, in Form von Digital Collectibles, die den Besitz, einer Sammelkarte beispielsweise, digital repräsentieren.

Basketball trifft Non-fungible Token (NFT)

Laut dem Patentantrag darf Dapper Labs nun die Markenrechte der NBA in Brasilien nutzen. Das können beispielsweise Fotos von Basketballspielern sein, die in der NBA sind. Damit möchte man beispielsweise auch in Games ermöglichen, dass Fans die original Brandings nutzen können. Das Programm, das die Interaktion zwischen Spieler und Fans erhöhen soll, nennt sich NBA Top Shot.

Ganz gleich, ob für Fußball, Basketball oder Kunstwerke: Zum Einsatz kommen so genannte Non-fungible Token (NFT). Diese Token ermöglichen eine Verbriefung auf der Blockchain. Da sie im Gegensatz zu einem Bitcoin oder einem Security Token kein homogenes und austauschbares Gut darstellen – jeder Basketballspieler ist anders, während jede Einheit von einer Kryptowährung gleich ist – handelt es sich um nicht austauschbare Token. Natürlich können diese aber trotzdem gegen Geld gehandelt werden, sodass Investoren die neue Assetklasse NFT im Blick behalten sollten. Gerade bei teuren Kunstwerken kann es dabei um sehr viel Geld gehen.

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MakerDAO lanciert Bounty-Program: Eintrittsversuch ins Blockchain-Gaming

MakerDAO, die Organisation hinter dem Stablecoin Dai (DAI), bemüht sich, den Dai als „realen Parameter“ eines an den US-Dollar gebundenen Wertes für den Videospielbereich zu etablieren.

Blockchain und Krypto gewinnen in der Spielbranche an Bedeutung. MakerDAO argumentierte, „weiche Währungen“ in Spielen „fühlen sich nicht immer authentisch an“. In einem Blog-Post vom 11. März schrieb die Organisation:

„Genau, wie bei Flugmeilen oder Kreditkartenpunkte ist die Rechnungseinheit einer weichen Währung nicht immer relativ zum Wert einer tatsächlichen Währung. Mit dem Dai wissen Spieler genau, wie viel ihre Spielfähigkeiten wert sind.“

Appell an Entwickler

MakerDAO schlägt vor, dass Dai als Schlüsselintegration zwischen dem dezentralisierten Finanzwesen (DeFi), Fiat-Gateways und Videospielen dienen könne. Deshalb lanciert die Organisation das Dai Gaming Initiative Bounty Program, um Entwicklern Anreize zu geben, mit Dai zu arbeiten und Belohnungen zu erhalten.

MakerDAO erklärte auch, dass es Dai-Integrationen sowohl in traditionellen Spielen als auch in Blockchain-Spielen geben könne. Beide Branchen entwickeln in ihren Spielen eine zunehmende wirtschaftliche Komplexität, um das Engagement und Verhalten der Spieler freier zu gestalten.

Mit dem Aufkommen von Blockchain-Spielen ist eine neue Kategorie von Krypto-Vermögenswerten entstanden. Diese werden als nicht fungible Token (NFTs) bezeichnet. Ihr Hauptmerkmal, das sich gut für Spiele eignet, ist, dass sie einzigartig und sammelbar sind. Sie fungieren dabei nicht als Währungen.  

MakerDAO versucht, die Verwendung von Dai in Marktplätzen für Online-Glücksspiele auszuweiten und eine Reihe von Partnerschaften mit den Schöpfern von NFTs aufzubauen. Dabei sollen In-Game-Blockchain-Vermögenswerte mit dem unter der Marke Dai entwickelt werden.

Das Bounty-Programm ist in vier Kategorien gestaffelt. Die erste davon ist ein Preis im Wert von 5.000 DAI für die beste DSR-Integration in einem Spiel. DSR ist eine Abkürzung für Dai Savings Rate. Das ist eine DeFi-Funktion, die es Dai-Inhabern ermöglicht, ihre Token in einen Smart Contract zu sperren und zusätzliche Dai als Dividende zu erhalten.

Zwei weitere Preise jeweils im Wert von 2.500 DAI sind für die beste Erfahrung im Modus Spieler-gegen-Spieler und im Modus Spieler-gegen-Böse ausgeschrieben. Für den letzteren Modus wird der „Einfallsreichtum“ besonders belohnt.

Schließlich werden noch zwei Preise im Wert von 1.500 DAI für die kreativste Integration von Dai in ein Spiel vergeben. 

Schnelles Wachstum der Branche

Erst diese Woche berichtete Cointelegraph über die Lancierung eines Blockchain-Spielnetzwerks vom Schöpfer des beliebten Facebook-Spiels FarmVille. Es gab auch eine Finanzierungsrunde für Horizon Blockchain Games. Diese von einer Investmentfirma geleitet, die der Reddit-Mitbegründer Alexis Ohanian zusammen mit anderen gründete.

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The Sandbox Game: Ethereum verkauft LAND im Wert von 206.000 US-Dollar

Ein großer Teil der Wirtschaft wird sich immer auf Spieler stützen. Eltern haben in den 80er Jahren 200 US-Dollar für ein Nintendo Entertainment System ausgegeben und Millionen von Leuten wurden von Freemium-Modellen angelockt. Menschen auf der ganzen Welt lieben Spiele, an denen man lange Freude hat. Blockchain-Spiele wie The Sandbox (TSB) erfüllen genau diese Bedürfnisse für eine neue Generation von Nutzern. Ethereum hat sich diesen Erfolg schon bald zunutze gemacht.

Der erste Vorverkauf von TSB fand im Dezember 2019 statt. Dabei wurden in vier Stunden über 3000 Einheiten von LAND verkauft. Das sind virtuelle Räume in diesem Spiel. Sandbox kündigte den zweiten Vorverkauf am 16. Februar an und verkaufte dabei 6.192 Einheiten. Das brachte dem Spiel 800 ETH oder umgerechnet etwa 206.000 US-Dollar ein.  

Das Spiel hat insgesamt 166.464 LAND-Einheiten. Das bedeutet, dass etwa 5 Prozent des verfügbaren Platzes bereits in diesen Vorverkäufen veräußert wurden. Laut Decrypt gehören andere Spielehersteller, wie CryptoKitties, My Crypto Heroes, Old Skull Games sowie Dapp.com, zu den Hauptabnehmern. Dapp.com ist eine Webseite, die Webseiten-Rankings erstellt und dezentrale Anwendungen analysiert.

Erfolgreiche Blockchain-Spiele fördern Krypto-Akzeptanz 

Spiele mit nicht fungiblen Token, wie etwa TSB, sind der Schlüssel für eine Krypto-Masseneinführung. Es begann als mobiles Schöpfungsspiel mit über 40 Millionen Downloads und entwickelte sich zu einem der begehrtesten Blockchain-Spielen auf dem Markt. Der COO und Mitbegründer Sebastien Borget kommentierte den Einfluss von TSB:

„Der Erfolg der ersten beiden Vorverkäufe von The Sandbox bestätigt unsere Bemühung, ein Spiele-Metaversum aufzubauen. Es deutet außerdem auf ein wachsendes Interesse von Schöpfern und Spielern an den Vorteilen eines echten digitalen Eigentums hin. Diese können ihre zukünftigen Schöpfungen auf diese Weise innerhalb einer offenen Wirtschaft monetarisieren. Wir können zweifellos sehen, dass die Nutzer bereit sind, sich auf unsere Vision eines Metaversums einzulassen.“

The Sandbox wird voraussichtlich Ende 2020 auf den Markt kommen. Es könnte in naher Zukunft allerdings noch zu einem dritten Vorverkauf der heiß begehrten LAND kommen.

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Bitcoin-Adaption: SatoshiQuest eröffnet Bitcoin-Schnitzeljagd in Minecraft

Wie sich Krytpowährungen fernab von Tradern, Brokern und Hodlern einem größeren Publikum öffnen können, stellt SatoshiQuest unter Beweis. Auf dem Minecraft-Server können Spieler gegeneinander antreten, um eine versteckte Belohnung in Form von Bitcoin zu erhalten.

Dem digitalen Gold in Minecraft auf der Fährte

Um sich an dem Wettrennen zu beteiligen, bedarf es zuvor der Einrichtung einer eigenen In-Game-Wallet. Diese können die Spieler nutzen, um für Leben zu zahlen und Gewinne zu erhalten. Aber auch externe Wallets sollen sich mit dem Minecraft-Server verbinden lassen. Nachdem die Spieler einen US-Dollar für ein Leben ihrer Spielfigur gezahlt haben, beginnt die Suche nach dem Schatz, der sich in den Unweiten der Spielwelt befindet.

Neunzig Prozent der gesamten Spielgebühren gehen an die Adresse der Schatzkammer, die restlichen 10 Prozent fließen an die Entwickler. Je mehr Spieler folglich an der digitalen Schnitzeljagd teilnehmen, umso höher ist auch der Gewinn. Wird ein Schatz aufgespürt, erhält der Glückliche 85 Prozent des eingelagerten Vermögens, während die verbleibenden 5 Prozent bis zur nächsten Runde in der Wallet verbleiben. Ist ein Schatz gefunden, setzt sich das Spiel zurück und beginnt von vorne. Zudem ist das Projekt quelloffen, der Code ist auf GitHub verfügbar.

Eine Erfolgsgeschichte aus Blöcken

Minecraft hat seit Veröffentlichung einen Boom ausgelöst. Im Laufe des knapp zehnjährigen Bestehens wurden bereits mehr als 180 Millionen Exemplare des Spiels weltweit verkauft. Damit ist es das erfolgreichste Videospiel der Welt, noch vor dem allseits beliebten und ebenfalls Block-basierten Klassiker Tetris.

In dem Game können Spieler riesige aus Blöcken zusammengewürfelte Welten und entsprechende Spielmodi auf ihren eigenen Servern kreieren. Die Minecraft-Server BitQuest und PlayMC haben Bitcoin bereits vor SatoshiQuest in die Spielmechanik integriert.

Krypto-Games

SatoshiQuest reiht sich in eine Produktpalette von Spielen, die digitale Währungen in die dargestellte Welt übertragen. In dem Open-World-Spiel No Man’s Sky wurden Bitcoin versteckt, die auf der interstellaren Reise entdeckt werden können.

Auch In-Game-Käufe etablieren sich zusehends im Videospiel-Sektor. Spiele wie CryptoKitties ermöglichen dem Spieler die Tokenisierung bestimmter Items. Insgesamt steht der Implementierung von Kryptowährungen in Videospielen ein gewaltiger Markt offen. Bislang verharren aber noch viele Ideen in der Entwicklungsphase.

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