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Binance CEO: Bitcoin braucht mehr „Kritiker“ wie Peter Schiff

Der Bitcoin (BTC) Skeptiker und Gold Fürsprecher Peter Schiff macht unbewusst Werbung für die Vorzüge der Kryptowährung. Dies findet zumindest der Geschäftsführer der Kryptobörse Binance.

So schreibt Changpeng Zhao am 25. Januar auf Twitter, dass die Bitcoin-Kritik von Schiff in den sozialen Medien eher nach hinten losgeht.

Zhao: „Brauchen mehr negative Stimmen“

„Ich finde, dass Peter sehr gut Werbung für Bitcoin macht. Ihm ist es wahrscheinlich gar nicht bewusst, dass seine unlogischen Argumente dazu führen, dass die Anleger genau das Gegenteil von dem machen, was er sagt“, so erklärt Zhao.

Dementsprechend meint der Binance Geschäftsführer:

„Wir brauchen viel mehr solcher ‚negativen‘ Stimmen.“

Schiff, der als Hedgefonds Manager bei Euro Pacific Capital tätig ist, ist bekannt für seine Angriffe auf Bitcoin, bei denen er regelmäßig die Vorzüge von Gold betont.

Letzte Woche machte sich Schiff allerdings zum Gespött der Krypto-Community, nachdem er behauptet hatte, dass sein Wallet-Dienstleister sein eigenes Bitcoin-Guthaben im Wert von 0,21 BTC (1.750 US-Dollar) „verloren“ hätte. Schiff hatte jedoch lediglich seine PIN-Nummer und sein Passwort verwechselt, wie sich später herausstellte.

Obwohl er mit diesem Fauxpas wohl eher Zweifel an seiner Krypto-Kompetenz befeuert hat, wird Schiff nicht müde, weiterhin gegen Bitcoin zu wettern, um Gold im Gegenzug zu loben.

„Die Bitcoin Fans sagen, dass ich keine Ahnung von Bitcoin habe, nur weil ich den Unterschied zwischen einem PIN und einem Passwort nicht kenne. Jetzt ist mir der Unterschied bewusst, aber meine Meinung über Bitcoin hat sich trotzdem nicht geändert“, wie er in dem Tweet schreibt, der die Reaktion von Zhao hervorgerufen hatte.

Dem fügte er an:

„Allerdings kennen dieselben Bitcoin Fans immer noch nicht den Unterschied zwischen #Bitcoin und #Gold.“

Kritik am Kritiker wird lauter

Im Rahmen seines Fauxpas wurden auch weitere Stimmen öffentlich, die sich kritisch über Peter Schiff bzw. dessen Arbeitgeber äußerten.

So kursieren auf Twitter derzeit mehrere Bewertungen der Euro Pacific Capital in denen ehemalige Kunden dem Hedgefonds vorwerfen, ihr Geld verzockt zu haben.

„Bleibt lieber bei Aktien oder Indexfonds. Wenn ihr wirklich in internationale Aktien investieren wollt, sucht euch auf jeden Fall, einen besseren Aktienhändler. Dieses Unternehmen ist einfach nur Schrott, mit Ausnahme von Peter Schiff und den dortigen Brokern“, so eine der Bewertungen.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, bleibt Gold im Jahr 2020 bisher hinter den Erwartungen zurück, während es für Bitcoin zum Jahresbeginn deutlich aufwärts ging.

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Tether startet Handel von gold-gestützter Stablecoin

Laut einer Pressemitteilung vom 23. Januar unterstützt Tether jetzt eine goldgedeckte Stablecoin Tether Gold (XAU ₮). Ein Token entspricht dem Besitz einer Feinunze physischen Goldes im Wert von derzeit ca. 1.550 US-Dollar.

Das neue Produkt ist als ERC-20-Token in der Ethereum-Blockchain sowie als TRC20-Token in Tron (TRX) erhältlich.

Die Gelder sollen durch physisches Gold gedeckt sein, das in einem „Schweizer Tresor“ aufbewahrt wird, heißt es in der Pressemitteilung. Laut Tether ist das Goldangebot das einzige Produkt im Wettbewerb, das keine Depotgebühren erhebt.

Tether hat auch alle Börsen eingeladen, die das neue Token unterstützen möchten, um Kontakt mit dem Unternehmen aufzunehmen. Blockchain-Informationen für den Ethereum-Vertrag zeigen, dass derzeit ein Bestand von fast 4.000 Token aussteht, was einer Marktkapitalisierung von 6,2 Mio. US-Dollar entspricht. 

Bitfinex hat bereits den XAUT-Handel aufgenommen, wobei ein Viertel des ERC-20-Angebots auf Bitfinex verlagert wurde. Als eng mit Tether verbundenes Unternehmen sollte Bitfinex als erstes Unternehmen den neuen Token anbieten.

Die Pläne für rohstoffgesicherte Tethers waren seit mindestens September 2019 in vollem Gange.

Tether wurde oft für sein undurchsichtiges Reservemanagement kritisiert. In einem hochrangigen Sammelklageverfahren wurde behauptet, das Unternehmen habe damit 2017 den Markt manipuliert.

Darüber hinaus hat Bitfinex Berichten zufolge Tether-Reserven verwendet, um einen Liquiditätsengpass infolge von Problemen mit seinem Zahlungsanbieter Crypto Capital Corp. zu decken.

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Bitcoin und traditionelle Märkte: Performance von Bitcoin so hoch wie seit Monaten nicht mehr

Seit fast einem Jahr verfolgen wir, wie sich Bitcoin im Vergleich zu traditionellen Märkten schlägt. Dabei geht es nicht um einen trivialen Vergleich der Performance. Institutionelle Investoren sind an Bitcoins Anspruch, ein nicht korreliertes, stabiles Asset zu sein, äußerst interessiert. Im Rahmen eines Gastbeitrags auf €uro Fundresearch hat sich BTC-ECHO der Fragestellung gewidmet, ob Bitcoin und der stark korrelierte Krypto-Markt eine gute Ergänzung für klassische Portfolios darstellen würden. Diese Fragestellung ist es, die institutionelle Investoren am Krypto-Markt interessiert, weniger eine Hoffnung auf einen neuen Bull Run wie Ende 2017. Um die Eignung für klassische Portfolios zu klären, kann ein Investor verschiedene Größen betrachten:

  • die Korrelation zwischen dem Bitcoin-Kurs und den traditionellen Märkten
  • die Volatilität
  • die Performance des Bitcoin-Kurses

Wir achten in dieser Artikelreihe deshalb auf diese drei Größen. Sie werden für jeden Tag auf der Basis der letzten 30 Tage berechnet. Als Vergleichswerte aus den traditionellen Märkten betrachten wir die Indizes S&P 500, Nikkei und DAX sowie die Kurse von Öl und Gold.

Eine Sache vorneweg: Seit nun einigen Wochen bewegt sich die Volatilität um die drei Prozent. Auch die Volatilitäten der Vergleichsmärkte haben sich seit einigen Wochen kaum geändert. Wir werden sie deshalb weiter verfolgen, jedoch erst wieder erwähnen, wenn sich hier etwas Besonderes getan hat. 

S&P 500 weiterhin stark gegenläufig zu Bitcoin

Bitcoin, Performance von Bitcoin so hoch wie seit Monaten nicht mehr

Performance von Bitcoin so hoch wie seit Monaten nicht mehr

Eine derart rote Korrelationsmatrix haben wir in unserem Marktvergleich noch nie gesehen. Bezüglich Bitcoin fällt in erster Linie wieder der S&P 500 auf, dessen Korrelation zum Bitcoin-Kurs bei fast -50 Prozent liegt. Der DAX ist ebenfalls negativ mit Bitcoin gekoppelt. Lediglich Öl ist aktuell positiv zu Bitcoin korreliert, während sich der Nikkei-Index und Gold unabhängig vom Bitcoin-Kurs bewegen. Ein Blick auf den Markt jenseits von Bitcoin zeigt, dass aktuell viele Assets zueinander gegenläufig sind.

Bitcoin, Performance von Bitcoin so hoch wie seit Monaten nicht mehr

Die schon in der letzten Woche angesprochene Zweiteilung der traditionellen Assets bezüglich der Korrelation zum Bitcoin-Kurs setzte sich weiter fort. Insbesondere die Korrelation zu Öl stieg stark an. Ihr entgegengesetzt war die sich verstärkende Gegenläufigkeit vom S&P 500-Index.

Bitcoin, Performance von Bitcoin so hoch wie seit Monaten nicht mehr

Die absolute mittlere Korrelation mit den übrigen Märkten blieb bei 18 Prozent. Sie ist damit nicht mehr die niedrigste Korrelation: Jene vom Nikkei-Index ist mit 17 Prozent geringer. Die übrigen Assets und Vergleichswerte zeigen jedoch weiterhin absolute mittlere Korrelationen von um die 30 Prozent auf.

Berücksichtigt man etwaige Kompensationseffekte, ergibt sich ein ähnliches Bild. Mit -9 Prozent bewegt sich die Kryptowährung zu den übrigen Märkten leicht gegenläufig. Öl ist jedoch genauso negativ korreliert, während der Nikkei-Index sogar etwas unabhängiger von den Vergleichsmärkten zu sein scheint. Auch die übrigen Assets sind im Mittel negativ korreliert.

Bitcoins Performance so hoch wie seit November nicht mehrBitcoin, Performance von Bitcoin so hoch wie seit Monaten nicht mehr

Den seit Mitte Dezember verfolgten Aufwärtstrend konnte der Bitcoin-Kurs weiter verfolgen und damit die Performance der klassischen Assets in unserem Marktvergleich weit hinter sich lassen. Die Performance Bitcoins steht jetzt über 0,5 Prozent und betrug zwischenzeitlich einen Prozent.

Bitcoin, Performance von Bitcoin so hoch wie seit Monaten nicht mehr

Das wirkt sich freilich auf die Gewinne aus. Seit Monaten ist es nun das erste Mal, dass ein Investment in Bitcoin vor einem Monat sich deutlich mehr als in den Assets im Marktvergleich gelohnt hätte. Egal ob man vor einem Monat, einem Quartal oder einem Jahr in Bitcoin Geld investiert hätte: Die Bilanz wäre positiv gewesen. Zwar hätte sich ein Investment in den S&P 500 vor drei Monaten noch etwas mehr gelohnt, der Unterschied ist jedoch gering.

Insgesamt ist das doch sehr positiv: Der Status als unkorreliertes digitales Asset ist nun inzwischen ein Standard, an dem kaum noch zu rütteln ist. Die Volatilität ist weiterhin überschaubar. Schließlich ist die Performance wieder so hoch wie seit dem Sommer 2019 nicht mehr. Nimmt man noch die positive Bilanz von Grayscale Investment dazu, sind das alles Argumente, die für ein langfristiges Investment in Bitcoin sprechen.

Daten am 17. Januar 2020 von cryptocompare.comfinance.yahoo.com und fred.stlouisfed.org verwendet.

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1.000 US-Dollar?! – Bitcoins Höhenflug lässt Kritiker Peter Schiff alt aussehen

Der momentane Höhenflug von Bitcoin (BTC) bis auf 8.500 US-Dollar lässt den Gold-Fürsprecher Peter Schiff mit seiner Prognose, dass die marktführende Kryptowährung bald zurück auf 1.000 US-Dollar abrutschen wird, ziemlich alt aussehen.

Wie die Daten von Cointelegraph Markets und Kitco zeigen, kommt es für den Edelmetall-Experten sogar noch schlimmer, denn während Bitcoin im Laufe der vergangenen Woche um 7,5% nach oben klettern konnte, ging es für Gold 4% nach unten.

Gold rutscht weiter ab

Nachdem Gold am 8. Januar noch ein zwischenzeitliches Hoch von 1.610 US-Dollar erreicht hatte, liegt das Edelmetall bei Redaktionsschluss nur noch auf 1.546 US-Dollar.

Dieser Abwärtstrend ist auch noch aus anderem Grund ein gutes Zeichen für Bitcoin, da dessen Aufschwung scheinbar durch die Spannungen zwischen den USA und dem Iran eingeläutet worden war.

Laut einer weit verbreiteten These profitieren sowohl Gold als auch Bitcoin von weltpolitischen Spannungen, da sich die beiden Anlageprodukte in ihrer Funktion als Wertaufbewahrungsmittel ähneln, auch wenn neue Daten zeigen, dass die Korrelation zwischen beiden geringer ist, als oftmals vermutet. Wie die momentane Kursentwicklung belegt, ist dies besonders für die marktführende Kryptowährung umso mehr ein Vorteil.

„Im Moment sieht es im Kursdiagramm danach aus, dass es weiter nach unten geht, da Gold im überkauften Bereich liegt“, wie Kitco unter Berufung auf einen Analysten von Dukascopy erklärt.

Demnach könnte das Edelmetall bald sogar auf nur noch 1.500 US-Dollar abrutschen.

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BitPay ermöglicht ab sofort den Handel von Gold per Kryptowährungen

OneGold, eine Handelsplattform für den An- und Verkauf von Edelmetallen, hat am 13. Januar eine Partnerschaft mit BitPay bekanntgegeben, die es Krypto-Nutzern ermöglichen wird, Gold und andere Edelmetalle per Smartphone zu handeln.

BitPay ist ein Krypto-Zahlungsdienst, der Zahlungen in Form von Kryptowährung bei mehr als 30.000 Händlern und Dienstleistern ermöglicht, darunter Microsoft und Avnet. Indem OneGold den Zahlungsdienst nun in die firmeneigene Smartphone-App einbindet, können interessierte Nutzer zukünftig auch per Bitcoin (BTC), Bitcoin Cash (BCH), Ether (ETH) und verschiedenen Stablecoins Edelmetalle auf der Plattform handeln. BitPay Kunden bekommen zudem 2% Rabatt, wenn sie den Zahlungsdienst auf OneGold nutzen.

OneGold Geschäftsführer Kenneth Lewis erklärt gegenüber Cointelegraph, dass die Kooperation nun auch Krypto-Anlegern Wertaufbewahrung in Form von Edelmetallen zum kostengünstigsten Marktpreis ermöglicht:

„Für Krypto-Anleger ist es sinnvoll, auch in Edelmetalle zu investieren, weshalb sie über OneGold jetzt die Möglichkeit haben, ihr Portfolio damit auszubalancieren. Durch die Nutzung von BitPay können Krypto-Anleger ohne Umwege Gold und Silber mit 2% Rabatt zu institutionellen Preisen kaufen, um so einen Mix aus Gold, Silber und Kryptowährungen in ihrem Portfolio zu haben.“

Gold und Krypto

Bitcoin selbst wurde in der Vergangenheit wiederholt mit Gold verglichen. So hatte CNN zum Beispiel kürzlich berichtet, dass die marktführende Kryptowährung eine Art „digitales Gold“ sei, da es eine merkbare Korrelation zwischen den beiden Anlageprodukten gibt, die weit über den Status als Wertaufbewahrungsmittel hinausgeht.

Bloomberg Analyst Mike McGlone hatte zuletzt prognostiziert, dass 2020 ein großes Jahr für Wertaufbewahrungsmittel sein könnte, wobei er zugleich andeutet, dass der Goldkurs als Vorbote für die Performance von Bitcoin dienen könnte.

Um dies zu verdeutlichen, verweist McGlone auf den jüngsten Kursanstieg von Bitcoin, nachdem die USA den iranischen General Soleimani getötet hatten. Im Anschluss an dieses Ereignis war sowohl der Goldpreis als auch der Bitcoin-Kurs nach oben geschossen.

So schreibt McGlone: „Das Edelmetall konnte ein siebenjähriges Hoch von 1.600 US-Dollar erreichen, wären sein digitaler Ziehsohn ein Plus von 20% einfahren konnte.“

Die Firma Paxos strebt derweil eine Art Symbiose der beiden Anlageklassen an. So hat Paxos den ersten Krypto-Token entwickelt, der ein Recht an reellem Gold verbrieft. Der PAX Gold (PAXG) ist ein ERC-20 Token, der im September 2019 auf den Markt gebracht wurde und der erste Krypto-Token seiner Art sein soll.

Jeder PAXG soll durch eine Feinunze an London Good Delivery Gold abgedeckt sein. Die Token Besitzer erstehen mit dem Kauf des Tokens das Recht am zugehörigen Gold, wobei durch die Kryptowährung der Vorteil entsteht, dass das Gold so unkomplizierter bewegt und gehandelt werden kann.

Das Geschäftsmodell von Paxos ähnelt in gewisser Weise dem Geschäftsmodell von OneGold. OneGold wurde gemeinsam vom Edelmetallhändler APMEX und dem Vermögensverwalter Sprott gegründet. Das Unternehmen ermöglicht Anlegern ebenfalls, Edelmetalle in digitaler Form zu kaufen. Zu jedem beliebigen Zeitpunkt können die Kunden ihre digitalen Vermögen in physische Ausprägungen des jeweiligen Edelmetalls umwandeln lassen.

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Bitcoin vs. traditionelle Märkte: Bitcoin führt das Feld an

Seit fast einem Jahr verfolgen wir, wie sich Bitcoin im Vergleich zu traditionellen Märkten schlägt. Dabei geht es nicht um einen trivialen Vergleich der Performance. Institutionelle Investoren sind an Bitcoins Anspruch, ein nicht korreliertes, stabiles Asset zu sein, äußerst interessiert. Im Rahmen eines Gastbeitrags auf €uro Fundresearch hat sich BTC-ECHO der Fragestellung gewidmet, ob Bitcoin und der stark korrelierte Krypto-Markt eine gute Ergänzung für klassische Portfolios darstellen würden. Diese Fragestellung ist es, die institutionelle Investoren am Krypto-Markt interessiert, weniger eine Hoffnung auf einen neuen Bull Run wie Ende 2017. Um die Eignung für klassische Portfolios zu klären, kann ein Investor verschiedene Größen betrachten:

  • die Korrelation zwischen dem Bitcoin-Kurs und den traditionellen Märkten
  • die Volatilität
  • die Performance des Bitcoin-Kurses

Wir achten in dieser Artikelreihe deshalb auf diese drei Größen. Sie werden für jeden Tag auf der Basis der letzten 30 Tage berechnet. Als Vergleichswerte aus den traditionellen Märkten betrachten wir die Indizes S&P 500, Nikkei und DAX sowie die Kurse von Öl und Gold.

S&P500 stark gegenläufig zu Bitcoin

Bezüglich Korrelationen ist der Markt zweigeteilt: Während der DAX und S&P 500 vergleichsweise stark antikorreliert zum Bitcoin-Kurs sind weisen Öl und Gold eine positive Kopplung auf. Der Nikkei-Index verhält sich recht unabhängig vom Bitcoin-Kurs. Jenseits von Bitcoin fallen verschiedene Dinge auf: Der DAX ist sowohl zu Öl als auch zu Gold stark antikorreliert. Der Nikkei-Index bewegt sich bezüglich Gold ebenfalls gegenläufig. Schließlich hat noch der S&P 500 zu Öl eine merkliche Antikorrelation:

Bitcoin führt das Feld an

Bitcoin führt das Feld anDie Zweiteilung der traditionellen Assets bezüglich der Korrelation zum Bitcoin-Kurs existiert so erst seit einer Woche.Stiegen insbesondere die Korrelationen von Gold und Öl signifikant an und damit in den positiven Bereich setzten die Korrelationen vom Bitcoin-Kurs zum DAX und zum S&P 500 ihren Abwärtstrend fort:

Bitcoin, Bitcoin führt das Feld an

Insgesamt ist die absolute mittlere Korrelation mit den übrigen Märkten auf 18 Prozent gestiegen. Sie ist damit aber wie gewohnt die niedrigste in unserem Marktvergleich. Der Nikkei-Index folgt knapp dahinter mit einer absoluten mittleren Korrelation von 20 Prozent. Die übrigen Assets und Vergleichswerte haben absolute mittlere Korrelationen von um die 30 Prozent.

Berücksichtigt man etwaige Kompensationseffekte ergibt sich ein komplett anderes Bild. Mit -9 Prozent ist die Kryptowährung zu den übrigen Märkten nicht einfach stark gegenläufig. Nur der DAX und Gold weisen mit -10 und -15 Prozent noch negativere Kopplungen zu den Vergleichsmärkten auf. Auch die übrigen Assets sind mit im Mittel negativ korreliert.

Volatilität Bitcoins weiter bei drei Prozent

Das Bild ist dasselbe wie das der letzten Wochen. Die Volatilität Bitcoins pendelt weiter um die 3 Prozent und die von Öl sank auf die der übrigen Assets und Vergleichswerte vom klassischen Markt ab. Die Volatilitäten vom Nikkei-Index und von Gold steigen aktuell leicht an, so dass vielleicht Öl den zweiten Platz bezüglich Volatilität irgendwann abgeben muss:

Bitcoin, Bitcoin führt das Feld an

Bitcoins Performance so hoch wie seit November nicht mehr

Im neuen Jahr konnte der Bitcoin-Kurs nicht nur endlich wieder über über 8.000 US-Dollar steigen: Im Zuge dieser jüngsten Kursrallye konnte die mittlere monatliche Performance Bitcoins wieder stark ansteigen. Sie steht jetzt über 0,4 Prozent und damit deutlich über der der klassischen Assets und Vergleichswerte:

Bitcoin, Bitcoin führt das Feld an

Langsam wird aus Bitcoin wieder ein Top-Investment. Nicht nur langfristige Investoren können sich, hätten sie vor einem Jahr in Bitcoin investiert, über einen Gewinn von einem Faktor zwei freuen. Auch jene, die erst vor einem Monat in Bitcoin investierten, hätten satte 12 Prozent Gewinn gemacht. Sicher, jene, die vor einem Quartal eingestiegen sind, befinden sich noch im Minus, jedoch ist dieses mit -6 Prozent überschaubar:

Bitcoin, Bitcoin führt das Feld an

Insgesamt wird damit Bitcoin wieder interessant. Nicht einfach die Nähe zum Halving und die Gewinne aus alten Tagen, sondern auch die langsam überschaubare Volatilität und die nun schon lang geltende Unabhängigkeit von den klassischen Märkten machen Bitcoin attraktiv für institutionelle Investoren. Die jüngste positive Performance kann schließlich das Argument sein, eine längerfristige Position zu eröffnen. Sicherlich nicht mit einem „all-In“-Ansatz, aber beispielsweise mit nüchternem Dollar Cost Averaging.

Daten am 11. Januar 2020 von cryptocompare.comfinance.yahoo.com und fred.stlouisfed.org verwendet.

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Bloomberg-Report: Steigende Nachfrage wird Bitcoin-Kurs 2020 beflügeln

Das US-amerikanische Nachrichtenportal Bloomberg entwirft einen optimistischen Ausblick für den Bitcoin-Kurs 2020. In einem jüngst veröffentlichten Krypto-Report zeichnet das Magazin ein Bild einer wachsenden Adaption von Bitcoin, der von Investoren immer mehr für seine Qualitäten als Wertspeicher geschätzt werde.

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Steigende Nachfrage wird Bitcoin-Kurs 2020 beflügeln

Die Tatsache, dass ein Wertaufbewahrungsmittel mit begrenztem Angebot und zunehmender Akzeptanz mit größerer Wahrscheinlichkeit an Wert gewinnen wird, wird Bitcoin unserer Ansicht nach auch 2020 unterstützen, während die primären Trends von 2019, die die erstgeborene Kryptowährung gegenüber den Konkurrenten begünstigen, anhalten.

Nach Einschätzung der Bloomberg-Analysten wird sich der Bitcoin-Kurs 2020 in etwa im Kanal von 2019 bewegen: zwischen 3.300 US-Dollar und 14.000 US-Dollar. Allerdings mit einer bullishen Tendenz:

Ein weiteres Jahr in der Handelsspanne ist für Bitcoin wahrscheinlich, jedoch mit einer größeren Neigung zu Gewinnen, wie wir meinen. Die Preise dürften sich eher dem Hoch von etwa 14.000 US-Dollar im Jahr 2019 nähern,

spekuliert Bloomberg.

Bitcoin-Kurs 2020: Wertspeicherfunktion als Kurstreiber

Die Adaption von Bitcoin sei demnach vor allem mit seiner Eignung als Wertspeicher verbunden. Das Narrativ von Bitcoin als „Gold 2.0“ bleibe der dominante Kurstreiber.

Obwohl es als „Peer-to-Peer-Electronic-Cash-System“ konzipiert ist, gewinnt Bitcoin – wie Gold – vor allem als Wertaufbewahrungsmittel an Zugkraft.

Dass Bitcoin hier auf absehbare Zeit von einem Altcoin vom Sockel gestoßen wird, halten die Experten für unwahrscheinlich:

Unser Fazit ist einfach: Bitcoin gewinnt das Adaptionsrennen, insbesondere als Wertaufbewahrungsmittel in einem Umfeld, das eigenständige Quasi-Währungen bevorzugt.

Dass sich Bitcoin beharrlich seinen Weg in den Mainstream bahnt, dafür spreche auch die steigende Beliebtheit von Bitcoin Futures. In Verbindung mit der auf 21 Millionen Einheiten limitierten Bitcoin-Anzahl, stiegen die Chancen für einen starken Bitcoin-Kurs 2020.

Die zunehmende Beteiligung von Futures an der ersten Kryptowährung ist ein Zeichen für die Reifung und das institutionelle Engagement. Geringere Volatilität und ein gestärkter Kurs-Boden sind unsere primären Erwartungen. Zunehmende Akzeptanz ist eine Schlüsselmetrik für [Bitcoin], der bei begrenztem Angebot mehr zur Wertaufbewahrung denn als Quasi-Währung dient. Futures verkörpern die Migration in Richtung des Mainstreams,

glauben die Analysten von Bloomberg, die auch dem klassischen Wertspeicher Gold ein starkes Jahr 2020 prophezeien.

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Bitcoin und traditionelle Märkte: Bitcoin schwächelt wieder

Seit fast einem Jahr verfolgen wir, wie sich Bitcoin im Vergleich zu traditionellen Märkten schlägt. Dabei geht es nicht um einen trivialen Vergleich der Performance. Institutionelle Investoren sind an Bitcoins Anspruch, ein nicht korreliertes, stabiles Asset zu sein, äußerst interessiert. Im Rahmen eines Gastbeitrags auf €uro Fundresearch hat sich BTC-ECHO der Fragestellung gewidmet, ob Bitcoin und der stark korrelierte Krypto-Markt eine gute Ergänzung für klassische Portfolios darstellen würden. Diese Fragestellung ist es, die institutionelle Investoren am Krypto-Markt interessiert, weniger eine Hoffnung auf einen neuen Bull Run wie Ende 2017. Um die Eignung für klassische Portfolios zu klären, kann ein Investor verschiedene Größen betrachten:

  • die Korrelation zwischen dem Bitcoin-Kurs und den traditionellen Märkten
  • die Volatilität
  • die Performance des Bitcoin-Kurses

Wir achten in dieser Artikelreihe deshalb auf diese drei Größen. Sie werden für jeden Tag auf der Basis der letzten 30 Tage berechnet. Als Vergleichswerte aus den traditionellen Märkten betrachten wir die Indizes S&P 500, Nikkei und DAX sowie die Kurse von Öl und Gold.

Entkopplung zwischen Bitcoin und Gold abgeschlossen

Ähnlich wie in der letzten Woche müssen wir mit einer Bemerkung beginnen: Ab dem 30. Dezember tat sich an den japanischen Märkten beziehungsweise beim Nikkei-Index nichts. Für die Analyse sind wir deshalb von einem konstanten Index ausgegangen. Wie oben beschrieben betrachten wir jedoch ohnehin immer die Werte der letzten 30 Tage, sodass die durch die Zeit zwischen den Jahren zustande kommende Unsicherheit gering ist.

Der Großteil der klassischen Märkte verhält sich gegenläufig zum Bitcoin-Kurs. Insbesondere der DAX weist eine deutliche negative Korrelation auf, aber auch der S&P 500 sowie Gold haben eine negative Kopplung zu Bitcoin. Der Nikkei-Index und Öl hingegen bewegen sich recht unabhängig zum Bitcoin-Kurs. Jenseits vom Bitcoin-Kurs fällt noch die hohe Korrelation zwischen Gold und den Indizes S&P 500 und DAX auf:

Bitcoin, Bitcoin schwächelt wieder

Größtenteils sind die Korrelationen aller Assets zum Bitcoin-Kurs recht gering und pendeln um -10 Prozent. Die größte Ausnahme ist dabei Öl, dessen mittlere Korrelation zu Bitcoin jüngst einen dramatischen Sprung nach oben machte. Außerdem springt die starke Antikorrelation zwischen dem DAX und dem Bitcoin-Kurs von immerhin -20 Prozent ins Auge:

Bitcoin, Bitcoin schwächelt wieder

Insgesamt ist die absolute mittlere Korrelation mit den übrigen Märkten auf 10 Prozent gestiegen. Sie ist damit aber wie gewohnt die niedrigste in unserem Marktvergleich. Öl und der Nikkei-Index folgen knapp dahinter mit einer absoluten mittleren Korrelation von 11 Prozent. Die übrigen Assets und Vergleichswerte haben absolute mittlere Korrelationen von über 20 Prozent.

Berücksichtigt man etwaige Kompensationseffekte ist die Situation etwas anders: Mit -9 Prozent ist die Kryptowährung zu den übrigen Märkten stark gegenläufig. Nur der Nikkei-Index stellt sich den übrigen Assets und Vergleichswerten mit einer Korrelation von -11 Prozent stärker entgegen. Öl besitzt eine positive Korrelation von 7 Prozent und verhält sich damit unabhängiger als der Bitcoin-Kurs.

Volatilität Bitcoins weiter bei drei Prozent

Über das Jahresende hat sich im Kurs eher wenig getan, sodass die Volatilität vom Bitcoin-Kurs weiter um die drei Prozent pendelt. Was jenseits von Bitcoin auffällt, ist, dass die Volatilität von Öl drastisch abgenommen hat und inzwischen den Volatilitäten der Vergleichsassets von den übrigen klassischen Märkten nahekommt:

Bitcoin, Bitcoin schwächelt wieder

Bitcoins Performance tanzt um die Null

Nach den Weihnachtsfeiertagen sank die Volatilität Bitcoins wieder unter die der Vergleichsassets und damit unter die Nulllinie. Dort blieb sie über den Jahreswechsel, konnte jedoch jüngst wieder etwas aufholen. Inzwischen steht sie wieder über Null und kann eine bessere monatliche Performance als der DAX vorweisen:

Bitcoin, Bitcoin schwächelt wieder

Aktuell ergibt eine Betrachtung der Entwicklung eines Investments seit Jahresbeginn keinen wirklichen Sinn. Wir werden diese wieder im zweiten Quartal aufnehmen. Bis dahin schauen wir uns nur an, wie sich ein Einmal-Investment über den letzten Monat, das letzte Quartal und das letzte Jahr verhalten hätte.

Das Bild ist ähnlich zu dem der letzten Woche: Immerhin hätte jemand, der vor einem Monat in Bitcoin investiert hätte, keinen Verlust gemacht. Dennoch wären andere Investments, insbesondere in Gold, deutlich lukrativer gewesen. Über das letzte Quartal betrachtet ist es noch eindeutiger. Hier hätten alle klassischen Assets und Vergleichswerte bis auf Gold zweistellige Gewinne vorweisen können. Bitcoin ist im Kontrast dazu um 11 Prozent gefallen. Doch auch dieser Kurssturz ändert wenig an dem fulminanten Kursanstieg, den Bitcoin über das Jahr 2019 erlebt hat: Mit 88 Prozent Plus stellt die Kryptowährung Nummer eins immer noch den S&P 500, Öl und den DAX in den Schatten:

Bitcoin, Bitcoin schwächelt wieder

Bitcoin ist also wieder als Langzeit-Investment interessant. Er hat sich eindeutig als unkorreliertes Asset bewiesen, dessen Volatilität seit über einem Quartal unter vier Prozent liegt. Zwar stehen noch die großen Kursgewinne aus, aber mit dem Halving im Blick wird Bitcoin wieder attraktiv. Das zeigt auch die Hash Rate, die sich in neuen Höhen bewegt.

Daten am 3. Januar 2020 von cryptocompare.comfinance.yahoo.com und fred.stlouisfed.org verwendet.

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Bitcoin und traditionelle Märkte: Bitcoin spielt wieder mit den Großen

Seit fast einem Jahr verfolgen wir, wie sich Bitcoin im Vergleich zu traditionellen Märkten schlägt. Dabei geht es nicht um einen trivialen Vergleich der Performance. Institutionelle Investoren sind an Bitcoins Anspruch, ein nicht korreliertes, stabiles Asset zu sein, äußerst interessiert. Im Rahmen eines Gastbeitrags auf €uro Fundresearch hat sich BTC-ECHO der Fragestellung gewidmet, ob Bitcoin und der stark korrelierte Krypto-Markt eine gute Ergänzung für klassische Portfolios darstellen würden. Diese Fragestellung ist es, die institutionelle Investoren am Krypto-Markt interessiert, weniger eine Hoffnung auf einen neuen Bull Run wie Ende 2017. Um die Eignung für klassische Portfolios zu klären, kann ein Investor verschiedene Größen betrachten:

  • die Korrelation zwischen dem Bitcoin-Kurs und den traditionellen Märkten
  • die Volatilität
  • die Performance des Bitcoin-Kurses

Wir achten in dieser Artikelreihe deshalb auf diese drei Größen. Sie werden für jeden Tag auf der Basis der letzten 30 Tage berechnet. Als Vergleichswerte aus den traditionellen Märkten betrachten wir die Indizes S&P 500, Nikkei und DAX sowie die Kurse von Öl und Gold.

Entkopplung zwischen Bitcoin und Gold abgeschlossen

Eine Bemerkung vorneweg: Über die Feiertage tut sich bei verschiedenen klassischen Vergleichswerten wie beispielsweise dem DAX nichts. Für die Analyse haben wir deshalb entsprechend eine konstante Kursentwicklung angenommen. Wie oben beschrieben betrachten wir jedoch ohnehin immer die Werte der letzten 30 Tage, so dass die durch die Feiertage zustande kommende Unsicherheit gering ist.

Was sofort ins Auge sticht: Die Korrelationen des Bitcoin-Kurses zu den Vergleichswerten ist minimal. Sicher, auch hier extistieren Unterschiede: Während der S&P 500 und der DAX geringe positive Kopplungen vorweisen können bewegen sich die Kurse vom Nikkei-Index, Öl und Gold zum Bitcoin-Kurs leicht gegenläufig. Wirklich große (Anti-)Korrelationen kann man nur jenseits vom Bitcoin-Kurs betrachten. So besteht eine hohe positive Kopplung zwischen Öl und dem S&P 500 sowie zwischen dem DAX und Gold. Im Kontrast dazu sind der Nikkei-Index und Gold negativ gekoppelt:

Bitcoin, Bitcoin spielt wieder mit den Großen

Insgesamt bewegen sich die Korrelationen der verschiedenen Assets und Vergleichswerte mit dem Bitcoin-Kurs weiter auf die Null zu. Zwischen plus und minus 10 Prozent bewegen sich die Kopplungen mit allen Assets und Vergleichswerten:

Bitcoin, Bitcoin spielt wieder mit den Großen

Insgesamt ist die absolute mittlere Korrelation mit den übrigen Märkten auf 8 Prozent gestiegen. Sie ist damit wie in den letzten Wochen die niedrigste in unserem Marktvergleich. Öl und der Nikkei-Index folgen weit abgeschlagen mit einer absoluten mittleren Korrelation von 18 bis 19 Prozent. Die übrigen Assets und Vergleichswerte haben absolute mittlere Korrelationen von über 20 Prozent.

Berücksichtigt man etwaige Kompensationseffekte ist die Situation letztlich dieselbe: Mit minus 2 Prozent ist die Kryptowährung zu den übrigen Märkten ebenfalls geringer mit dem übrigen Markt gekoppelt als die betrachteten Assets und Vergleichswerte. Lediglich Gold kann mit einer positiven Gesamtkorrelation eine ähnliche Unabhängigkeit vorweisen.

Volatilität Bitcoins weiter bei drei Prozent

Der Kursrutsch unter 7.000 US-Dollar vor zehn Tagen ließ die Volatilität wieder steigen. Sie stieg damit auf über drei Prozent. Dem Krebsgang des Bitcoin-Kurses entsprechend bewegte sich die Volatilität seitdem seitwärts:

Bitcoin, Bitcoin spielt wieder mit den Großen

Bitcoins Performance wieder positiv

Endlich trat wieder ein, was man seit Wochen nicht mehr sah: Die Performance Bitcoins ist wieder positiv. Sie konnte sogar immerhin über die monatliche Performance vom DAX steigen. Zwar sind wir immer noch weit von den Kursrallyes im Sommer entfernt und die Performance vom Gros der betrachteten Assets und Vergleichswerte liegt über der vom Bitcoin-Kurs, aber es ist ein Anfang: Bitcoin mischt wieder bei den traditionellen Märkten mit:

Bitcoin, Bitcoin spielt wieder mit den Großen

Ebenfalls etwas schon lange nicht mehr gesehenes: Wer vor einem Monat in Bitcoin investiert hätte, hätte immerhin einen Prozent Gewinn verbuchen können – mehr als ein Investment im DAX. Natürlich gilt weiterhin: Wer vor einem Quartal investiert hätte, wäre vom Abwärtstrend seit der Sommerrallye mitgerissen worden. Dass die Betrachtung über ein Jahr und seit Jahresbeginn aktuell sehr nahe beieinander liegen ist klar. Beides spricht ohnehin dieselbe Sprache: Langfristige Investoren wären im Fall von Bitcoin mit vollen Taschen ins nächste Jahr gegangen. Doch auch die Assets und Vergleichswerte der traditionellen Märkte hätten immerhin 15-30 Prozent Gewinne erzielt:

Bitcoin, Bitcoin spielt wieder mit den Großen

So langsam könnte Bitcoin also wieder attraktiv für insitutionelle Investoren sein. Wir haben das Jahr über gesehen, dass Bitcoin seinem Ruf als unkorreliertes Asset weiterhin gerecht wurde. Die Volatilität, obschon sie zwischenzeitlich auf sieben Prozent anstieg, erwies sich über weite Teile des Jahres als überschaubar. Nun scheint sich der Abwärtskurs von Bitcoin auch noch zu beruhigen, so dass Performance-technisch Bitcoin wieder mit den Assets vom klassischen Markt vergleichbar ist. Nimmt man noch alle Hoffnungen um das Halving im nächsten Jahr hinzu kommt man nicht umhin, dass Bitcoin wieder als Langzeit-Investment attraktiv wird.

Ein Jahr mit Bitcoin – eine Retrospektive

Bitcoin, Bitcoin spielt wieder mit den Großen

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Betrachten wir deshalb kurz, wie sich die Assets über das letzte Jahr entwickelt haben. Der Bitcoin-Kurs bildet letztlich die vier Jahreszeiten gut ab:

  • im ersten Quartal schwächelte der Kurs. Der Depotwert eines Einmalinvestments in Bitcoin fiel sogar ins negative. Ein Krypto-Winter par excellence.
  • Das zweite Quartal begann mit einer Kursexplosion, an die sich ein Bullenmarkt par excellence anschloss. Der Depotwert wurde in der Zeit verdoppelt. Wir hatten einen wunderbaren Krypto-Frühling, an den sich ein Sommermärchen anschloss.
  • Das dritte Quartal war von Kämpfen geprägt. Die Marktstimmung war noch heiß, was sich in einem Kampf um neue Kurshöhen und dem Weg durch ein großes Triangle-Pattern zeigte.
  • Das Triangle-Pattern wurde am Ende des dritten Quartals durchbrochen und wich einem dramatischen Abwärtstrend, welches zum Ende des vierten Quartals zu einer Seitwärtsphase wurde.

Die Assets am klasssichen Markt weisen, zumindest nicht stark sichtbar, nicht diese saisonale Abhängigkeit auf. Ob sich dieses Verhalten wiederholt? Wie so häufig gilt am Krypto-Markt „mal sehen“. Wie im Krypto-Komplass 01/2020 betrachtet existiert zweifellos eine Saisonalität am Bitcoin-Markt, ob diese sich jedoch exakt wie in diesem Jahr zeigt bleibt abzusehen.

Daten am 27. Dezember von cryptocompare.comfinance.yahoo.com und fred.stlouisfed.org verwendet.

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Peter Schiff: Jede Anlageklasse außer BTC verzeichnet am Ende des Jahres Gewinne

Der berühmte Goldbug Peter Schiff machte eine weitere Behauptung gegen Bitcoin (BTC) und wies darauf hin, dass dies die einzige Anlageklasse ist, die bis Ende 2019 keine Rallye durchführt.

Als die US-Aktien kürzlich ein neues Allzeithoch erreichten, hat Schiff seine sarkastische Bemerkung abgegeben, dass der Preis von Bitcoin nicht mit der Wertentwicklung anderer Anlageklassen wie US-Aktien, Edelmetallen und anderen korreliert. Schiff twitterte am 27. Dezember:

„Bitcoin enttäuscht nicht diejenigen, die behaupten, dass es sich um ein nicht korreliertes Gut handelt. Mit Ausnahme von Bitcoin zieht jede Anlageklasse der Welt bis zum Jahresende an. Ich bin mir nicht sicher, welchen Wert dies tatsächlich hinzufügt, aber zumindest erfüllt #Bitcoin die Erwartungen an irgendetwas!“

US-Aktienmarkt erreicht historische Höchststände

Schiff trifft diese Aussage als der US-Aktienmarkt Ende 2019 ein neues historisches Hoch erreicht hatte. Am 26. Dezember berichtete CNBC, dass alle drei Hauptaktiendurchschnitte ihren ATH erreichten, wobei der Nasdaq Composite (NASDAQ) die Marke von 9.000 zum ersten Mal in der Geschichte überschritt. Darüber hinaus erreichten der Dow Jones Industrial Average (DJIA) und der S&P 500 (SPX) 28.621 bzw. 3.239 Punkte.

Die Tatsache, dass der US-Aktienmarkt an mehreren letzten Tagen des Jahres tendenziell steigt, ist seit Jahrzehnten bekannt. Wie CNBC mitteilt, steigen die Aktien in der Regel an den letzten fünf Handelstagen des Jahres während der sogenannten Santa Claus Rallye an.

Bitcoin ist mit einem Anstieg von 100% das Asset mit der besten Performance im Jahr 2019

In der Zwischenzeit ist Bitcoin das Asset mit der besten Performance im Jahr 2019, da sein Preis seit dem 27. Dezember 2018 um über 99% gestiegen ist, wie ein Bitcoin-Bulle im Twitter-Thread der Schiffs kommentierte. Im Vergleich dazu ist der DJIA nach Angaben von CNBC im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund 36% gestiegen.

Bitcoin-Kursdiagramm für das laufende Jahr

Bitcoin-Kursdiagramm für das laufende Jahr. Quelle: Coin360

Während der US-amerikanische Aktienmarkt für den Santa Claus Rallye bekannt ist, scheint Bitcoin in den letzten Tagen des Jahres keinen etablierten Kurstrend zu haben. 2017 beispielsweise stieg Bitcoin um fast 2.000% von rund 974 US-Dollar auf seinen Allzeithoch von 20.000 US-Dollar am 17. Dezember 2017.

Die größte Kryptowährung verzeichnete jedoch im Folgejahr 2018 kein substanzielles Wachstum, da sie dem Kryptowinter betroffen war und im neuen Jahr einen stabilen Preis von rund 3.800 US-Dollar aufwies.

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