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Kraken prognostiziert Bitcoin-Rallye um 200 Prozent

Die große US-Kryptobörse Kraken hat einen Bericht veröffentlicht, in dem sie voraussagt, dass Bitcoin (BTC) in den kommenden Monaten zwischen 50 Prozent und 200 Prozent zulegen werde.

Im Bericht heißt es, dass Bitcoin am 24. Juli mit gerade einmal 23 Prozent ein 21-Monatstief im Hinblick auf die Volatilität verzeichnete. Die Börse erklärte, dass auf die 12 vorhergehenden Volatilitätstiefs bei BTC (zwischen 15 Prozent und 30 Prozent) in der Regel eine Rallye von durchschnittlich 140 Prozent folgte.

Da der August normalerweise der Monat für BTC ist, der am drittschwankungsreichsten ist, prognostiziert Kraken, dass die Aufwärtsdynamik von Bitcoin von Ende Juli noch mehrere Monate anhalten werde.

Bitcoin-Rallye von Ende Juli widerspricht der Vergangenheit

Kraken betonte, dass die jüngste Bitcoin-Rallye zum zweitstärksten Juli im Hinblick auf die BTC-Kursentwicklung seit 2011 geführt habe. Es hieß, dass der Juli normalerweise der drittschwächste Kalendermonat für Bitcoin sei.

Der Sprung von Bitcoin um 14,5 Prozent zwischen dem 27. Juli und dem 31. Juli ließ die Gesamtentwicklung des Monats auf ein Plus von 24 Prozent steigen. Der Markt weist damit laut Kraken eine anhaltende Dynamik auf.

Vor dem Anstieg bildete sich im Juni eine „unterdrückte Tasche“ mit schwacher Volatilität. Zehn von zwölf Mal, in denen Bitcoin in eine unterdrückte Tasche geriet, folgten Zuwächse von über 196 Prozent.

Kraken schätzt, dass 44 Prozent des gesamten Handelsvolumens im Juli in den letzten sieben Tagen des Monats zustande kamen.

BTC korreliert mit Gold

Im Bericht heißt es auch, dass die rollende 30-Tages-Korrelation von Bitcoin mit Gold am 31. Juli mit 0,93 auf ein Einjahreshoch angestiegen sei.

Der Anstieg erfolgte, nachdem die monatliche Korrelation am 2. Juli mit -0,66 auf ein Zehnmonatstief gefallen war. Das widersprach den Prognosen, dass Gold und Bitcoin sich als beliebte „Safe-Haven„-Vermögenswerte herauskristallisieren und sich im Laufe der Corona-Pandemie und Rezession im Gleichschritt bewegen würden.

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Max Keiser: „Kapitalflucht aus Asien auf dem Bitcoin-Express“

Die Kapitalflucht aus Asien ist einer der Hauptgründe dafür, dass Bitcoin (BTC) im August neue Höchststände im Jahr 2020 erreicht hat, wie ein bekannter Bitcoin-Befürworter glaubt.

Max Keiser, ein berühmter amerikanischer Moderator und bekannter Bitcoin-Bulle, ist sicher, dass die steigenden Spannungen in Asien einer der Faktoren für die Bitcoin-Rallye auf 12.000 US-Dollar sind.

„Man kann es nicht mitnehmen, außer, es ist Bitcoin“

In einem Tweet vom 10. August sagte Keiser, dass Bitcoin eine solide Methode sei, um große Geldmengen beim Grenzübertritt ins Ausland zu kriegen. Laut Keiser verwenden viele Leute in Asien Bitcoin, um ihr Geld vom Kontinent wegzubekommen, da geopolitische Spannungen die Märkte beeinträchtigen könnten. „Kapitalflucht aus Asien auf dem Bitcoin-Express“, so Keiser.

Keiser verglich Bitcoin mit Gold, das als einer der sichersten Häfen der Welt gilt. Er argumentierte, dass Bitcoin eine der wenigen Möglichkeiten sei, ein ganzes Vermögen ins Ausland zu transferieren. Keiser sagte: „Man kann es nicht mitnehmen, außer, es ist Bitcoin. Dann kann man ALLES davon mitnehmen. (Was nahezu unmöglich mit Gold ist).“ Kürzlich wurde berichtet, dass chinesische Bürger mit Goldbarren im Wert von 28.000 US-Dollar illegal in die Vereinigten Staaten einreisten.

Sicherheitsgesetz zwingt Hongkong zu Gold-Alternative

Keiser erklärte nicht genau, auf welche Situation er sich bezieht. Die die Financial Times berichtete allerdings am 7. August, dass die Reichen in Hongkong große Goldmengen aus dem Finanzzentrum abtransportieren würden, nachdem Peking im Juli 2020 ein neues nationales Sicherheitsgesetz für die Stadt eingeführt hatte.

Joshua Rotbart, der Chef des Hongkonger Goldhandels J Rotbart & Co, sagte, dass es nach der Verabschiedung des Sicherheitsgesetzes „eine unmittelbare Reaktion der Leute in Hongkong“ geben könnte. Sie werden ihr Gold „woanders“ lagern wollen.

Anfang Juli berichtete Cointelegraph, dass große globale Banken, wie etwa Credit Suisse und HSBC, inmitten der anhaltenden Proteste gegen die von China eingeführten nationalen Sicherheitsgesetze ihre Dienstleistungen für Hongkonger Kunden einschränken.

Letzte Woche sagte der Bitcoin-Befürworter Anthony „Pomp“ Pompliano voraus, dass Bitcoin dank seiner überlegenen digitalen Natur letztendlich ein größerer Markt als Gold werde.

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Bitcoin-Kurs (BTC): Aus dem Weg, die Bullen kommen!

Die Bären haben Hitzefrei: Schmelzende BTC-Reserven an den Börsen und eine hohe Korrelation zum begehrtesten aller Bodenschätze bilden den Nährboden für eine wunderbare Spätsommer-Rallye.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) schreitet voran und nähert sich allmählich der 12.000 US-Dollar-Marke. Mit einem Plus von 0,8 Prozent im Tagesvergleich notiert die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung bei aktuell 11.706 US-Dollar. Auf Wochensicht kann die Krypto-Leitwährung somit um 5,8 Prozent zulegen.

Bitcoin-Kurs im

Während der Bitcoin-Kurs weiter gen Norden steuert, schmelzen die BTC-Reserven an den Börsen. Wie sich am Knick der Kurve bei unterer Grafik von Glassnode ablesen lässt, schwinden die BTC-Bestände zeitgleich mit dem Anstieg des Bitcoin-Kurs.

Der Blockchain-Analyst Cole Garner bemerkte zudem, dass es am 4. August zu einem großen Ausverkauf kam. Wale haben die kurzzeitige Talsohle beim Bitcoin-Kurs genutzt, um noch rasch zu günstigen Konditionen inmitten eines Bull Runs einzusteigen. Der Long Squeeze am 2. August hatte zuvor einen Kursrutsch von knapp 1.000 US-Dollar ausgelöst. Die Nachzügler unter den Walen haben sich diese kurze Erosion zu Nutze gemacht.

Bitcoin, das neue Gold

Der Goldpreis und Bitcoin-Kurs gehen aktuell als Krisengewinner hervor. Gold schwingt sich mit über 2.000 US-Dollar pro Feinunze von einem zum nächsten Allzeithoch, während Bitcoin geradewegs auf 12.000 US-Dollar und somit auf ein neues Jahreshoch zusteuert.

Angetrieben durch die maßlose Geldentwertungspolitik der Notenbanken und billionenschweren Rettungspakete der Regierungen, retten Anleger ihr Kapital in inflationsgeschützte sichere Häfen. Während die Weltwirtschaft auf die schwerste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg zusteuert, stehen die Indikatoren am Krypto-Markt so bullish wie lange nicht mehr.

Da nimmt es nicht wunder, dass die Korrelation beider Assets in die Höhe schnellt und mit 68,7 Prozent ein Jahreshoch erreicht hat.

Nicht nur Bitcoin-Maximalisten sehen darin einen lang anhaltenden Auwärtstrend der Krypto-Leitwährung. Auch Bloomberg kommt im aktuellen Crypto-Outlook zu dem Schluss, dass die Bitcoin-Stunde geschlagen hat:

Die bisher höchste 52-Wochen-Korrelation von Bitcoin zu Gold deutet darauf hin, dass sich die Kryptowährung unserer Ansicht nach zum Digital-Asset-Äquivalent des Edelmetalls entwickelt.

Bitcoin sticht Gold aus

Hinsichtlich der Volatilität gewinnt Bitcoin sogar die „Oberhand gegenüber Gold“.

Das niedrigste jährliche Volatilitätsniveau im Vergleich zu Gold seit etwa drei Jahren begünstigt den Kursanstieg von Bitcoin. Gemessen am Preis pro Unze des Edelmetalls ist die [Volatitlität von] Bitcoin […] seit Oktober 2017 etwa gleich hoch.

Doch damit nicht genug. Auch im Vergleich zum Index der größten elektronischen US-Börse NASDAQ konnte Bitcoin deutlich zulegen.

Es ist wahrscheinlicher, dass Bitcoin höhere Niveaus als die Nasdaq aufrechterhalten wird, und zwar aufgrund der steigenden Nachfrage gegenüber dem sinkenden Angebot und der geringeren Volatilität gegenüber dem Nasdaq Composite Index. Die Liquidität der Zentralbanken und fiskalische Rettungsmaßnahmen könnten die Abwärtsbewegung der Aktien begrenzen, aber sie sind ein wichtiger Katalysator für den Bullenmarkt der Quasi-Währungen Bitcoin und Gold,

bewertet Mike McGlone die Marktlage in dem Bloomberg-Bericht. Was die Bitcoin-Volatilitätsentwicklung anbelangt, sei das Asset demnach „reif für einen Anstieg von 1 zu 1 gegenüber dem Nasdaq“. Kein unwichtiger Indikator, schließlich galt die hohe Volatilität lange Zeit als Hinderungsgrund für Großinvestoren, in den Markt einzusteigen.

Weg frei zur Massen-Adaption

Die Bedingungen für einen andauernden Wachstumstrend stehen also mehr als günstig. Sinkende BTC-Bestände an den Börsen, eine hohe Korrelation zu Gold und geringe Volatilität des Assets gepaart mit konstant steigenden Krypto-Investments von Vermögensverwaltern wie Grayscale, steigenden Handelsvolumina bei den Termingschäften und Etablierung börsengehandelter Finanzinstrumente wie Bitcoin ETPs führen zu der aufmunternden Schlussfolgerung:

Es muss schon etwas schief gehen, um die Mainstream Bitcoin Adaption zu stoppen.

Bezieht man noch die deflationäre Knappheit des Assets und den Vermögenstransfer von einer alten zu einer neuen Krypto-affinen Generation in das Kalkül mitein, weist der Weg für den Bitcoin-Kurs nur in eine Richtung: nach oben.

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Bitcoin nähert sich 12.000 US-Dollar, Korrelation zu Gold auf Rekordhoch

Bitcoin (BTC) kann am heutigen 6. August weiter zulegen und klettert damit bis an die 12.000 US-Dollar Marke heran.

Cryptocurrency market daily snapshot Aug. 6

Marktvisualisierung von Coin360

Bitcoin holt Verluste wieder auf

Wie die Daten von Coin360 und Cointelegraph Markets zeigen, schafft es Bitcoin am Donnerstag durch ein Plus von 2,2 % bis auf ein zwischenzeitliches Tageshoch von 11.900 US-Dollar.

Damit hat die marktführende Kryptowährung die Verluste der vergangenen Woche schon fast wieder vollständig aufgeholt, nachdem die Kryptowährung vor vier Tagen nach erfolgreichem Sprung über die 12.000 US-Dollar Marke plötzlich um 1.200 US-Dollar abgestürzt war.

Mit dem jüngsten Aufwind hat Bitcoin nun auch die Marken geknackt, die von einigen Krypto-Analysten als Hürden auf dem Weg nach oben ausgemacht wurden.

„Wir sind jetzt auf den nächsten Widerstand gestoßen, nachdem wir den Bereich von 11.300 – 11.400 US-Dollar übersprungen haben“, wie Cointelegraph Experte Michaël van de Poppe in diesem Zusammenhang auf Twitter schreibt. Und weiter:

„Warten wir ab, wo die Reise hingeht.“

BTC/USD 1-day chart

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: Coin360

Zunächst werden sich alle Blicke darauf richten, ob die Bullen über die wichtige 12.000 US-Dollar Marke klettern und diese als Support etablieren können. Dieser Schritt konnte an der 11.000 US-Dollar Marke relativ leicht vollzogen werden, nachdem der Widerstand bei 10.500 US-Dollar geknackt worden war.

Korrelation erreicht Rekordhoch

Darüber hinaus ist inzwischen klar, dass es nicht nur so scheint, als ob Bitcoin sich an den Aufwärtstrend von Gold gehängt hat, denn die Korrelation zwischen den beiden Finanzprodukten ist momentan tatsächlich auf einem Rekordhoch.

Wie die Daten der Krypto-Marktforscher von Skew zeigen, liegt die einmonatige Korrelation zwischen Bitcoin und Gold aktuell bei 67,1 %.

Dieser Wert ist umso bemerkenswerter, da die Korrelation am 20. Juli noch auf einem zwischenzeitlichen Tief von -0,1 % stand.

Bitcoin Vs. Gold realized correlation 2-year chart

Korrelation zwischen Bitcoin und Gold. Quelle: Skew

In diesen drei Wochen ist Bitcoin dann allerdings deutlich gestiegen, wodurch sich die Kryptowährung dem Aufwärtstrend des Edelmetalls angeschlossen hat. Gold befindet sich schon seit mehreren Monaten im stetigen Aufwind.

Bei Redaktionsschluss beläuft sich der Goldkurs auf einen Rekordwert von 2.065 US-Dollar. Analysten hatten die Chance für einen Sprung über die 2.000 US-Dollar Marke im Vorfeld auf lediglich 30 % geschätzt, was den Höhenflug umso erstaunlicher macht.

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Pompliano: „Bitcoin wird langfristig mindestens 400.000 US-Dollar wert sein“

Im Zuge des aktuellen Aufwärtstrends von Bitcoin (BTC) hat einer der größten Fürsprecher der marktführenden Kryptowährung eine steile Prognose für die zukünftige Kursentwicklung gewagt.

Anthony „Pomp“ Pompliano, Mitgründer von Morgan Creek Digital, meint, dass Bitcoin weiter im Aufwind bleiben wird und langfristig die 400.000 US-Dollar Marke knackt.

Digital ist besser als analog

In einem Interview mit dem Krypto-Podcaster Peter McCormack meint Pomp dementsprechend, dass Bitcoin irgendwann mindestens (!) 400.000 oder 450.000 US-Dollar wert sein wird, wenn die Kryptowährung eine Marktkapitalisierung von 8 Billionen US-Dollar erreicht. Auf dem Weg dahin wird Bitcoin immer wieder neue Rekorde aufstellen, so der Experte.

Den Hauptgrund für diese Entwicklung sieht Pompliano darin, dass Bitcoin eine Art digitales Gold sei. Ähnlich wie bei anderen Finanzprodukten würde die digitale Form einen viel größeren Markt eröffnen, was der Kryptowährung darüber hinaus einen deutlichen Vorteil gegenüber dem Edelmetall verschafft.

Dahingehend meint Pomp:

„Ich sage es den Leuten immer wieder: Nennt mir eine Branche, die von analog auf digital umgestiegen ist, und deren Markt in digitaler Form kleiner war als in analoger. Das gibt es einfach nicht. Das ist so, weil die Digitalisierung eine Reihe von Vorteilen mit sich bringt. Sie ist eine markterweiternde Technologie.“

Größer als Gold

Dementsprechend kommt Pompliano zu dem Schluss, dass der Bitcoin-Markt früher oder später größer sein wird als der Goldmarkt. Allerdings räumt der Krypto-Experte ein, dass es womöglich 50 Jahre dauern könnte, bis Bitcoin auf 400.000 US-Dollar klettert.

In diesem Zusammenhang erklärt er:

„Rechnen wir es mit einfachen Zahlen durch. Nehmen wir an, die Marktkapitalisierung von Gold beträgt aktuell 8 Bio. US-Dollar. Wenn wir diesen Wert für Bitcoin zugrunde legen, dann kommen wir bei jetziger Umlaufmenge auf einen Kurswert von 400.000 bis 450.000 US-Dollar. Glauben Sie, dass der Bitcoin-Markt so groß sein wird wie der Goldmarkt? Ich glaube das nicht, ich glaube, er wird größer sein.“

Diesen Optimismus behält Pompliano auch im weiteren Interview bei, indem er seine kurz- bis mittelfristige Prognose von 100.000 US-Dollar erneut bekräftigt. So ist er weiterhin überzeugt davon, dass die wichtige Marke schon Ende 2021 geknackt werden kann. Bei Redaktionsschluss beläuft sich der Bitcoin-Kurs auf 11.581 US-Dollar, wodurch die Marktkapitalisierung 214 Mrd. US-Dollar erreicht. Der Goldkurs befindet sich derweil ebenso im Aufwind, was dazu geführt hat, dass das Edelmetall am 4. August sogar die 2.000 US-Dollar Marke überspringen konnte.

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Bloomberg: Bitcoin festigt sich bei 6-fachem Wert von Gold

Im jüngsten Krypto-Prognosebericht für den Monat August stellt das Wirtschaftsmagazin Bloomberg fest, dass sich der Kurs von Bitcoin (BTC) auf dem 6-fachen Kurswert von Gold einpendelt. Eine Entwicklung die umso spannender ist, da die Korrelation der beiden Assets zuletzt ein neues Rekordhoch erreicht hat.

Bitcoin and Gold price chart

Kursentwicklung von Bitcoin und Gold im Vergleich. Quelle: Trading Economics.

Bitcoin durch Gold bis auf 18.000 US-Dollar?

Schon seit einiger Zeit argumentiert Bloomberg, dass Bitcoin immer mehr zum digitalen Gold wird. Dies führen die Analysten des Wirtschaftsmagazins darauf zurück, dass beide Finanzprodukte einige wichtige Eigenschaften teilen, wie zum Beispiel eine begrenzte Umlaufmenge und eine niedrige Anstiegsrate der Umlaufmenge. Nun treibt Bloomberg diese These noch einen Schritt weiter, indem es einen Zusammenhang zwischen den Kursentwicklungen von Bitcoin und Gold anführt:

„Bitcoin stablisiert sich ungefähr auf dem 6-fachen Wert von Gold. Die zunehmende Korrelation und abnehmende Volatilität zwischen dem Edelmetall und der Kryptowährung deuten unserer Meinung nach auf eine anhaltende Zusammenwirkung in der Kursentwicklung hin. Die ungezügelte Geldpolitik der weltweiten Zentralbanken sollten weiterhin starken Rückenwind für die beiden Finanzprodukte bringen.“

Noch ist unklar, ob es tatsächlich eine feste Zusammenwirkung zwischen den beiden Assets gibt. Laut der Annahme von Bloomberg könnte der Bitcoin-Kurs jedoch allein dadurch schon bald auf 18.000 US-Dollar steigen, denn die Analysten prognostizieren für Gold „einen potenziellen Aufschwung bis 3.000 US-Dollar“. Diesem Trend würde sich die marktführende Kryptowährung gemäß der Bloomberg-These anschließen, wobei deren Kurs dann das 6-Fache betragen würde.

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Generationenwechsel katapultiert Bitcoin-Kurs (BTC)

Der Generationenwechsel spielt dem Bitcoin-Kurs laut J.P.Morgan auf lange Sicht in die Karten, während Anthony „Pomp“ Pompliano seine Orakel-Qualitäten zum Besten gibt.

Der Bitcoin-Kurs (BTC) bahnt sich allmählich seinen Weg in Richtung 12.000 US-Dollar. Ein 24-stündiges Plus von 3,4 Prozent befördert die Kryptowährung Nr. 1 auf aktuell 11.695 US-Dollar. Auf Wochensicht verbucht der Bitcoin-Kurs ein Plus von 5,4 Prozent.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Die Lage am Gesamtmarkt ist weiterhin bullish. Die jüngste Rallye der Krypto-Leitwährung bläht den Gesamtmarkt in Richtung der 387 Milliarden US-Dollar auf. Zudem brennen auch bei den meisten Altcoins die grünen Kerzen, was die Chancen auf einen länger anhaltenden Aufwärtstrend am Gesamtmarkt erhöht. Nicht zuletzt begünstigen makroökonomische Faktoren wie die expansive Geldpolitik der Notenbanken eine Anlegerflucht in inflationsgeschützte Anlageklassen wie Gold, Silber und das digitale Gold: Bitcoin.

J.P.Morgan: Generationenwechsel pusht Bitcoin-Kurs

Dass Kryptowährungen von einer eher jungen, Tech-affinen demographischen Gruppe als Investment bevorzugt werden, dürfte wenig überraschen. Laut eines von Bloomberg zitierten Berichts von Bankenschwergewicht J.P.Morgan habe sich während der Pandemie ein deutlicher Unterschied im Verhalten der jungen und älteren Kleinanleger kristallisiert.

Während die ältere Generation an Gold und Rentenfonds als Absicherung und Altersvorsorge festhält, bevorzugen die Investoren-Jungspunde laut Nikolaos Panigirtzoglou, Managing Director bei J.P. Morgan, vor allem Technologieaktien – und eben Bitcoin.

Die älteren Kohorten setzten ihre überschüssige Liquidität weiterhin in Rentenfonds ein, deren Käufe sowohl im Juni als auch im Juli stark blieben.

Trotz Corona-Krise ist die Kauflust der Privatanleger an den Finanzmärkten ungebrochen, was sich in einem weltweiten Anstieg der Aktien um 46 Prozent seit dem Crash Mitte März und der jüngsten Krypto-Rallye zeigt. Vor dem Hintergrund der inflationären Geldpolitik der Notenbanken stehen dabei allen voran Gold- und Bitcoin-ETFs hoch im Kurs und verzeichnen seit fünf Monaten starke Zuwächse bei den Handelsaktivitäten.

„Pomp“ pumpt

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels mag sich auch die Äußerung von Anthony „Pomp“ Pompliano, Mitgründer von Morgan Creek Digital, erklären. Gegenüber dem Podcaster Peter McCormack prognostiziert Pomp in einem Interview einen schwindelerregenden Bitcoin-Kurs von 400.000 US-Dollar.

Die Milchmädchenrechnung: Wenn Bitcoin auf lange Sicht Gold ablöst, überträgt sich die Marktkapitalisierung, derzeit rund 8 Billionen US-Dollar, von Gold auf Bitcoin. Verteilt man diesen Betrag auf die Gesamtmenge aller 21 Millionen Bitcoin, abzüglich der geschätzten Menge an verloren gegangenen Bitcoin, ergibt sich – Pi mal Daumen – ein Wechselkurs von 400.000 US-Dollar.

Du weißt ja, dass es Leute gibt, die darüber diskutieren, wie groß der Goldmarkt ist, aber lassen uns einfache Zahlen verwenden. Sagen wir, der Markt beträgt 8 Billionen US-Dollar. Damit läge Bitcoin heute, je nachdem, wie viele verloren gingen oder gestohlen wurden, bei 400.000 bis 450.000 US-Dollar. Glaubst du, dass Bitcoin das Äquivalent des Goldmarktes sein wird? Ich glaube nicht. Es ist besser. Es wird mehr Markt erobern.

Sicher: Im Rahmen eines Podcasts wird schon mal frei „in die Tüte gesprochen“. Zumal Pomps Argument im Kern auch den Trend einer Vermögensverteilung von alt nach jung wiedergibt. Fließt dieses Kapital im gleichen Maße in den Krypto-Markt, sind exorbitante Kurssteigerungen möglich. Pomp nennt dafür einen Zeitrahmen von 50 Jahren.

Aber alleine diese Zeitdimension sollte zu denken geben. Anfang 2020 hätte niemand eine durch einen Virus ausgelöste Weltwirtschaftskrise für möglich gehalten. Das Gegenteil sollte eintreffen.

Wie die Welt in 50 Jahren aussieht, lässt sich umso schwerer und umso unseriöser prophezeien. Aber ein hübsches Luftschloss ist die Vorhersage allemal.

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Bitcoin-Kurs auf Allzeithoch gegenüber türkischer Lira

Ein berühmter Bitcoin-Skeptiker hat eine an Gold gekoppelte Währung zur Rettung der Türkei gefordert, da ihre nationale Fiat-Währung zusammenbricht.

In einem Tweet am Montag hat der John Hopkins-Professor Steve Hanke erklärt, dass Hartgeld nun der einzige Ausweg für die Türkei sei, die Milliarden von Dollar zur Stützung der Lira ausgegeben hat.

Hanke: Türkische Lira ist „Toast“

Bei Redaktionsschluss waren diese Bemühungen nach wie vor vergeblich. Bei der Lira gab es gegenüber verschiedenen Währungen starke Ausverkäufe, darunter etwa Euro und Bitcoin (BTC). Das brachte die Lira auf ein Rekordtief.

Die Schwäche des US-Dollars sorgte dafür, dass das Lira-Dollar-Paar einen eigenen Rekord verhinderte. Dennoch fiel es auf den niedrigsten Stand seit Mai.

„#Türkischer #Lira ist Toast“, wie Hanke erklärte.  

„Das Nettofremdvermögen der Zentralbank beläuft sich auf minus 32 Mrd. US-Dollar. Die Türkei kann nun nichts mehr tun, um die Lira zu verteidigen. Nur eine an Gold gekoppelte Währung kann die Lira retten.“

BTC/TRY Gesamtchart

BTC/TRY Gesamtchart. Quelle: TradingView

Die Situation der Türkei erinnert daran, als Russland 2014 mit der Krise in der Ukraine rang. Damals gab es einen Einbruch, weshalb die Zentralbank kontinuierlich Devisenreserven verkaufte, um den Rubel zu stabilisieren.

„Sie greifen ziemlich heftig ein. Und die Frage ist, wie lange sie das tun können“, so ein Stratege der niederländischen Rabobank letzte Woche gegenüber der Financial Times.

Ankara hat sich in Sachen Bitcoin-Regulierung gemäßigt gezeigt. Die fehlende offizielle Anerkennung steht ironischerweise im Gegensatz zu Maßnahmen wie dem Verbot von PayPal im Jahr 2016 steht.

Gold- und Bitcoin-Anhänger vereinen sich gegen Interventionismus

Hanke ist bekannt dafür, dass er andere sichere Häfen BTC vorzieht. Im Juni bezeichnete er diesen als „keine Währung“.

Er schließt sich Peter Schiff an und setzt sich ebenfalls für Gold ein. Gold hat derzeit ein Allzeithoch gegenüber den US-Dollar erreicht.

Interventionistische Strategien seitens von Regierungen und Zentralbanken im Bereich der Währungen sind ein Hauptargument für Bitcoin als Alternative. Wie Saifedean Ammous in seinem inzwischen sehr bekannten Buch The Bitcoin Standard erklärte, ist es zum Devisenverkauf der Türkei deshalb gekommen, weil die Regierungen die ihre Währungen vom Gold abgekoppelt haben.

Ammous erwähnte einen Aufsatz von Ludwig von Mises aus dem Jahr 1957 als eine wesentliche Waffe gegen die Beugung vor dem „inflationistischen Unsinn“ der Fiatwährungen.

„Nichts ist heute wichtiger, als die Öffentlichkeit über die grundlegenden Unterschiede zwischen dem echten Liberalismus, der die freie Marktwirtschaft befürwortet, und den verschiedenen interventionistischen Parteien, die die Einmischung der Regierung befürworten, aufzuklären“, so Mises abschließend.

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Bitcoin-Kritiker Peter Schiff: US-Dollar droht Einbruch

Heute erreichte der Goldpreis mit 2.008 US-Dollar ein neues Rekordhoch. Der Vermögenswert befindet sich jetzt in der Preisfindungsphase. 

Gold scheint sich aufgrund des fallenden US-Dollars zu erholen. Das könnte sich mittelfristig auch positiv auf Bitcoin (BTC) auswirken, da die beiden Vermögenswerte korreliert sind.

Bitcoin versus Gold

Bitcoin versus Gold Quelle: Skew.com

Im Handel bedeutet der Begriff Preisfindung, dass der Preis eines Vermögenswerts sein vorheriges Allzeithoch übertroffen hat. Angesichts der Tatsache, dass Gold nun einen neuen Höchststand erreicht und sein Schwung nach wie vor stark ist, gehen Händler davon aus, dass der Vermögenswert weiterhin steigen wird, bis sich ein klarer Widerstandswert etabliert.

Schwacher US-Dollar gut für Gold und vielleicht für Bitcoin

Laut Peter Schiff, dem Vorsitzenden von SchiffGold und einem bekannten Goldbefürworter, hat der schwächelnde US-Dollar das Gold steigen lassen. Schiff sagte:

„Der Preis für #Gold liegt nun zum ersten Mal bei über 2.000 US-Dollar pro Unze. Vorerst ist der großen Mehrheit der Investoren die Bedeutung des Rekordtiefs des US-Dollars nicht klar. Aber wenn solche Meilensteine wie Dominos fallen, wird die Schwere des Problems noch deutlicher werden.“

In den letzten Monaten ist der Wert des US-Dollars im Vergleich zu anderen Top-Reservewährungen erheblich gefallen. Folglich trägt das dazu bei, dass Investoren sich nach alternativen und sicheren Anlagen, wie etwa Gold, umsehen.

Monatschart für Gold

Monatschart für Gold. Quelle: TradingView.com

Wie Cointelegraph berichtete, glauben Führungskräfte der Branche, dass ein schwächelnder US-Dollar auch den Kurstrend von Bitcoin verstärken könnte. Der OKEx-Chef Jay Hao, der Trader Scott Melker und der Forscher Mark Wilcox sagten, dass Bitcoin vom Rückgang des US-Dollar profitierte.

Melker erläuterte die umgekehrte Korrelation zwischen dem US-Dollar und Bitcoin:

„Bitcoin ist die blaue Linie. Der Dollar ist die graue Linie. Sehen Sie die spiegelverkehrte Entwicklung?“

Inverse Korrelation zwischen US-Dollar und Bitcoin

Inverse Korrelation zwischen US-Dollar und Bitcoin. Quelle: TradingView

Schiff betonte, dass Gold weiterhin eine explosive Rallye verzeichnen könnte, während der Dollar an Wert verliert. Schiff fügte hinzu:

„Niemand scheint sich wegen dem fallenden US-Dollar Sorgen zu machen. Das wird wahrscheinlich so bleiben, bis der Rückgang zu einem Absturz wird, der meiner Meinung nach erst dann einsetzt, wenn der Dollar-Index unter 80 fällt. Bei der derzeitigen Rückgangsrate könnte dieses Niveau noch vor Jahresende, vielleicht bis zum Wahltag, durchbrochen werden.“

Ähnliche Faktoren scheinen die Stimmung der Anleger im Hinblick auf Gold und Bitcoin zu beflügeln. Kurzfristig rechnen Analysten aufgrund der vermehrten Infektionsfälle und der Unsicherheit der Investoren mit einer negativen Entwicklung des US-Dollars.

Die Kombination aus Korrelation zwischen Bitcoin und Gold und dem fallenden US-Dollar könnten BTC auf seinem Weg ins Jahr 2021 zugute kommen.

Ist Bitcoin wirklich digitales Gold?

Forscher von Cryptowat.ch, einem Marktdatenanbieter, erklärten kürzlich, dass Gold und Bitcoin viele Eigenschaften teilen, außer dass BTC weitere einzigartige Eigenschaften wie Portabilität aufweist und transferiert. Die Forscher sagten dazu:

„Was die Eigenschaften als Geld betrifft, so ähneln sich Gold und Bitcoin in den Kategorien Fungibilität und Abbaukosten.“

Ähnlichkeiten zwischen Bitcoin und Gold

Ähnlichkeiten zwischen Bitcoin und Gold. Quelle: Cryptowat.ch blog 

Seit dem Bitcoin-Allzeithoch im Jahr 2017, wird der digitale Vermögenswert als Wertaufbewahrungsmittel beliebter. 

Während Gold neue Höchststände erreicht, ist Bitcoin für Institutionen immer interessanter und wird immer wieder mit Gold in Verbindung gebracht. 

All das sind Faktoren, die sich mittelfristig positiv auf den BTC-Kurs auswirken könnten. Insbesondere, wenn man die BTC-Rallye um 24 Prozent im vergangenen Monat bedenkt.

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Goldman Sachs prognostiziert Goldpreis von 2.300 US-Dollar bis 2022: Bitcoin auch?

Das große Investment-Banking-Unternehmen Goldman Sachs sagt, dass der Goldpreis um 20 Prozent steigen und noch vor Ende 2022 bei 2.300 US-Dollar liegen werde.

Der Rohstoff erreichte am 31. Juli mit mehr als 2.000 US-Dollar pro Unze ein neues Rekordhoch, aber Goldman glaubt, es gibt noch Potenzial nach oben. Laut Bloomberg heißt es in einem Bericht, die Bank gehe davon aus, dass der Goldpreis in den nächsten 12 Monaten aufgrund von Bedenken im Hinblick auf die Stellung des US-Dollar auf 2.300 US-Dollar steigen werde. Zuvor prognostizierte das Unternehmen 2.000 US-Dollar.

Analysten von Goldman Sachs erklärten am 28. Juli, ein „Rekordniveau der Schuldenakkumulation“ seitens der US-Regierung und „echte Bedenken hinsichtlich der Langlebigkeit des US-Dollars als Reservewährung“ hätten sich auf den Preis des Edelmetalls ausgewirkt. Der Goldpreis liegt derzeit bei 1.975 US-Dollar pro Unze.

Profitiert auch BTC?

Goldman sagte, dass die von der US-Regierung ergriffenen Corona-Maßnahmen für die Wirtschaft, wie etwa Hilfszahlungen, leicht zu einem Schuldenanstieg durch Währungsabwertung führen könnten. Die Bank erklärte, solche Bedingungen würden die Preise für Gold und Silber in die Höhe treiben.

Viele andere Alternativen zur Fiat-Währung seien jedoch für Investoren attraktiver, da der US-Dollar langsam seinen Wert als Reservewährung verliert. 

Cointelegraph berichtete am 30. Juli, dass Bitcoin (BTC) eine bessere Absicherung gegen Inflation sein könnte als Gold. Seit März weist die Kryptowährung eine stärkere negative Korrelation mit dem US-Dollar auf als Gold.

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