Beiträge

Phishing-Mail klaut eure Bitcoin: Aufgepasst Ledger-Nano-User

Ende September 2020 äußerte sich Coinbase bezüglich der neuen internen Unternehmenspolitik. Brad Garlinghouse machte nun seinem Unmut gegenüber der umstrittenen Politik Luft und kritisierte in diesem Zusammenhang auch Online-Plattformen wie YouTube.

Anzeige

Clever und sicher investieren mit Krypto-Arbitrage

Bis zu 45% auf deine BTC, ETH, USDT, EUR

Mit dem Wallet und der Arbitrage-Handelsplattform von Arbismart verdienen Tausende Anleger ein passives Einkommen (10,8-45% pro Jahr). Die vollautomatische Krypto-Arbitrage-Plattform bietet risikoarme, renditestarke Investitionen. ArbiSmart ist EU lizenziert und reguliert.

Mehr erfahren

Erst vor Kurzem sorgte Brian Armstrong, CEO von Coinbase, für Aufsehen als er seine Mitarbeiter dazu aufrief, sich keinerlei politischen Diskussionen zu widmen. Stattdessen sollten sie sich ausschließlich auf die unternehmensinternen Ziele fokussieren. Nun meldet sich Brad Garlinghouse, CEO von Ripple, diesbezüglich zu Wort. Er ist mit Armstrongs Ansichten nicht einverstanden.

Garlinghouse ist der Meinung, dass Unternehmen dazu verpflichtet sind, gesellschaftliche Probleme wahrzunehmen und selbstständig nach einer Lösung zu suchen. In seinen Augen hätten einige Technologieunternehmen dazu beigetragen, gesellschaftliche Probleme zu verschärfen. Weiter lässt er sich zitieren:

Wir sehen unsere Mission darin, ein Internet of Value zu ermöglichen, aber wir streben positive Ergebnisse für die Gesellschaft an.

Garlinghouse prangert Online-Plattformen an

Ein Teil des Problems sei, dass Online-Plattformen wie YouTube oder Facebook für politische Diskurse missbraucht werden. Garlinghouse und sein Unternehmen Ripple verklagten YouTube indes, da ein XRP-Werbegeschenkbetrug nicht entfernt wurde. Garlinghouse machte deutlich, dass es die Aufgabe der Online-Plattformen sei, Probleme zu lösen, die sie selber verantworten.

Coinbase hält an Unternehmenskultur fest

Zur Kritik von Garlinghouse äußerte sich Coinbase indes nicht. Im Gegenteil – Das Unternehmen scheint an seiner Philosophie festzugalten. Armstrong sagte, dass die Mitarbeiter nicht so tun sollten, als gäbe es im Unternehmen keinen ausreichenden Diskurs.

Wir erkennen an, dass die Linie verschwommen ist, und bitten die Mitarbeiter um gutes Urteilsvermögen. Unser Ziel ist es nicht, nach Verstößen zu suchen, sondern die Mitarbeiter dabei zu unterstützen, sich auf diese geklärten Erwartungen einzustellen.

So bot Coinbase Mitarbeitern, die das Unternehmen auf Grund der Arbeitskultur verlassen wollten, ein Abfindungspaketan. Ungefähr fünf Prozent der Mitarbeiter gingen auf das Angebot ein – darunter auch einige hochrangige Führungskräfte.

auf btc-echo lesen

Krypto-Verwahrer Ledger erhält Sicherheitszertifikat

Das Krypto-Unternehmen Ledger, das Hardware-Wallets herstellt und Verwahrungsdienstleistungen anbietet, hat erfolgreich ein Sicherheitszertifikat nach dem Standard SOC Type 1 zugesprochen bekommen.

Das in New York ansässige Wirtschaftsprüfungsunternehmen Friedman LLP hat den sogenannten „System and Organization Controls“ Test durchgeführt, wie in einer Mitteilung an Cointelegraph bestätigt wurde. Darin schreibt das Krypto-Unternehmen:

„Indem wir ein Sicherheitszertifikat nach SOC 2 Type 1 erhalten haben, können wir unseren Kunden jetzt zertifizierte Sicherheit bieten, wodurch wir ihnen versichern können, dass unsere Vault-Lösungen zu jeder Zeit sicher und zugänglich sind.“

Ledger Vault ist ein Tochterunternehmen von Ledger, das Krypto-Verwahrungsdienstleistungen für Unternehmen und Großinvestoren anbietet.

Der Sicherheitstest nach dem SOC 2 Standard überprüft die Sicherheit eines Unternehmen im Umgang mit Kundeninformationen. „Das SOC 2 Type 1 Zertifikat ist ein Nachweis, der belegt, dass ein Softwaredienstleister die gängigen Sicherheitsstandards einhält“, wie ein Blogeintrag von RSI Security erklärt. „Er beweist potenziellen Kunden, dass der Dienstleister einen entsprechenden Test bestanden hat und dass ihre Daten bei einem SOC 2 zertifizierten Unternehmen sicher sind“, so der Blogeintrag weiter.

Das Prüfungsverfahren SOC 2 Type 2 ist wiederum etwas strenger, legt höhere Standards an und testet über einen längeren Zeitraum.

Im Rahmen des SOC 2 Type 1 Tests hat Friedman Ledger auf mehreren Ebenen geprüft, darunter Notfallpläne, Sicherheit und viele andere technische Spezifikationen. „Der Erhalt dieses Zertifikats zeigt, dass unsere Prozesse und Systeme optimiert, dokumentiert und insgesamt sicher sind“, wie Charles Guillemet, Technischer Direktor von Ledger, im Statement meint. Nächstes Jahr will sich das Unternehmen dann nach SOC 2 Type 2 testen lassen, wie Ledger CEO Pascal Gauthier ankündigt.

Der Sicherheitstest kommt einige Monate nachdem die Datenbank von Ledger eine Sicherheitslücke hatte, durch die ungewollt Kundeninformationen durchsickern konnten. Das Leck konnte immerhin schnell wieder geschlossen werden.

Die Kryptobörse Gemini hatte im Januar 2020 bekanntgegeben, dass sie bereits ein SOC 2 Type 2 Zertifikat erhalten hat.

auf cointelegraph lesen

Ledger: Algorand-Staking nun auf Desktop-Wallet möglich

Die beliebte Hardware-Wallet-Firma Ledger unterstützt nun auch den ALGO-Token von Algorand. Damit ist dieser auch auf der Liste der kompatiblen Vermögenswerte für die Desktop-Wallet Ledger Live. Mit dieser Wallet können Nutzer die Vermögenswerte aufbewahren und verwalten.

„Die Integration in Ledger Live bietet Nutzern zusätzliche Möglichkeiten, ein passives Einkommen zu erzielen. Dadurch wird ein Höchstmaß an Kontrolle und Flexibilität gewährleistet“, wie der CEO von Ledger Pascal Gauthier am Dienstag gegenüber Cointelegraph erklärte. Das bedeutet auch, dass Token aufbewahrt werden können, die auf der Algorand-Blockchain basieren. Diese sind als Algorand Standard Assets bekannt.

Vermögenswerte, die mit Hilfe von Proof-of-Stake-Technologie aufgebaut wurden, bieten Inhabern die Möglichkeit, ein passives Einkommen zu erzielen. Sie tragen dazu bei, zu einem Konsens für die zugehörige Blockchain zu kommen. Algorand-Inhaber können ihre ALGO-Coins nun passiv staken, wenn sie diese auf ihren Ledger-Wallets aufbewahren. Bei Bedarf können sie über die Desktop-Anwendung Ledger Live ihre Bestände verwalten.  

Der Hardware-Wallet-Anbieter bietet außerdem Staking und Aufbewahrung für Tron (TRX), ATOM von Cosmos und Tezos (XTZ) an. 

Ledger hat im Jahr 2020 einige Schlagzeilen gemacht. Bei dem Unternehmen gab es unter anderem Probleme mit der Datensicherheit und es wurde eine Schwachstelle in der Wallet gefunden.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin (BTC) sicher aufbewahren: Von Börse bis Multisig

Bitcoin sicher aufbewahren ist kein Kinderspiel. Wir zeigen, wie ihr euren digitalen Goldschatz bestmöglich verwaltet.

In Bitcoin-Kreisen ist es schon zur Floskel geworden: Not your Keys; not your Coins. Doch die Vielzahl an Börsen-Hacks beweisen immer wieder schmerzlich, wieviel Wahrheitsgehalt hinter der Phrase steckt. Zuletzt erleichterten mutmaßlich Hacker aus Fernost die britische Exchange Cashaa um 336 Bitcoin (BTC). Unklar ist bis heute, wer den Schaden trägt – Cashaa oder deren Nutzer. 2019 allein stahlen Hacker BTC im Gesamtwert von 280 Millionen US-Dollar von den Wallets von Krypto-Exchanges.

Dass Bitcoin nur dann souveränes Geld ist, wenn Nutzer den Private Key zu ihrem Krypto-Vermögen kontrollieren, dürfte dem aufmerksamen Leser mittlerweile klar sein. Mit dem BTC-Transfer auf das eigene Wallet ist es indes noch nicht getan. Schließlich erfordert die sichere Verwahrung der Coins einiges an Wissen und Verantwortung; andernfalls drohen trotz Selbstverwaltung Verlustgeschichten wie diese. Damit ihr zukünftig wieder ruhig schlafen könnt (und nicht etwa wie der sprichwörtliche Fantasie-Drache auf eurem digitalem Goldschatz), haben wir das kleine Einmaleins der BTC-Verwahrung zusammengetragen.

Mit großer Kraft kommt große Verantwortung

Zunächst: Hebt eure Bitcoin auf ein von euch kontrolliertes Wallet ab und überlasst die Verwahrung nicht dritten. Welche Art von digitaler Brieftasche geeignet ist, kommt auf ein paar Faktoren an. Entscheidend ist in erster Linie, um viele BTC sich handelt. Bei Beträgen bis etwa 100-200 Euro tun es etwa Mobile Wallets wie Blocksteam Green oder Blue Wallet. Mobile Krypto-Brieftaschen eigenen sich vor allem dann, wenn man hier und da etwas losen Change auf Tasche haben will um mal eine Tasse Kaffee mit BTC zu bezahlen. Allerdings bergen mobile Wallets auch ihre Tücken. Schließlich sind Smartphones mit vierstelligen Codes vergleichsweise schlecht geschützt. Bei Verlust können Diebe so recht einfach Zugang zu dem dort abgelegten Krypto-Vermögen erlangen und sich diesem habhaft machen.

Lieber ein Hardware Wallet

Hardware Wallets sind der nächste logische Schritt, wenn es um die Verwahrung größerer Mengen digitalen Goldes geht. So fallen Hardware Wallets wie Ledger Nano und Trezor in die Kategorie des Cold Storage. Darunter versteht man digitale Bitcoin-Verwahrstellen, die nicht mit dem Internet verbunden sind. Auf typischen Hardware Wallets ist entsprechend nur der Private Key abgelegt. Erlangen Hacker Zugriff auf den Rechner des Opfers, ist das Bitcoin-Vermögen trotzdem sicher.

Darf es noch etwas mehr sein?

Doch damit nicht genug. Schließlich schützen Hardware Wallets nur vor digitalen Angriffsszenarien. Kommt das Hardware Wallet physisch abhanden, hilft nur noch der Recovery Phrase, also der 12-24-Stellige Backup-Seed, mit dem man verlorene Wallets wiederherstellen kann.

Allerdings befindet sich dieser zumeist auf einem Stück Papier und ist damit auch nicht vor Verlust gefeit. Ist sowohl der Seed als auch das Wallet verlustiert, sind die BTC weg. Da gibt es kein Pardon.

Daher lohnt es sich, diese beiden Puzzlestücke zum Krypto-Goldschatz physisch zu verteilen – etwa jeweils in einem anderen Haushalt verstauen.

Zudem ist es empfehlenswert, sich ab gewissen Beträgen mehrere Hardware Wallets anzuschaffen und das digitale Gold umzuschichten. So schließt man bei Diebstahl zumindest den Totalverlust aus.

Wer noch einen Schritt weiter gehen will, darf gerne einmal über Multisig-Lösungen nachdenken. Dabei handelt es sich um spezielle Wallets, die zum Ausgeben von BTC mehr als eine Signatur einfordern. Für 2-von-3-Multisigs benötigen Bitcoiner beispielsweise zwei Signaturen von drei möglichen Schlüsseln, die bestenfalls von unterschiedlichen Personen oder Institutionen kontrolliert werden. Der Verlust oder Diebstahl eines einzelnen Keys führt so nicht zum Totalverlust der Funds. Eine Übersicht über mögliche Multisig-Lösungen findet ihr hier.

Opsec

Last but not least: Opsec. Die kryptische Abkürzung steht für Operational Security. Bei dem Begriff, der aus der IT-Sicherheit entlehnt ist, handelt es sich um die „Summe von Prozessen und Strategien zum Schutz kritischer Daten“, wie Security Insider schreibt. Bezogen auf die Kryptowährung Nr. 1 beschreibt Opsec gewisse Verhaltensregeln, die – bei Beachtung – für einen Zugewinn an Sicherheit sorgen können. Bitcoiner sollten demnach:

  • Niemandem verraten, wo die Private Keys liegen und wieviele sie besitzen.
  • Auf Datenleaks achten – etwa Adress-Informationen zusammenhalten. Denn sonst lassen sich Transaktionswege auf der Blockchain zurückverfolgen.
  • Privacy Tools wie Coinjoins, etwa von Wasabi nutzen.
  • Starke Passwörter nutzen – und die hier besprochenen Verhaltenstipps beachten.

Zusammengefasst ist die sichere Verwahrung von BTC kein statisches Verfahren, sondern ein dynamischer Prozess. Je nach Höhe des Krypto-Vermögens sowie der eigenen Zielsetzung (Daytrading oder Hodl) sind unterschiedliche Verwahrmethoden ratsam. Dennoch: Als souveränes Geld stellt Bitcoin hohe Anforderungen an die eigene Verantwortung. Damit dies nicht zum Verhängnis wird, sollte ein gewisser Aufwand betrieben werden.

auf btc-echo lesen

Krypto-Sicherheit: Kraken Security Labs demonstriert Sicherheitslücke in Trezor Wallets

Die Kraken Security Labs haben eine Sicherheitslücke in Hardware Wallets der Marke Trezor lokalisiert. Das Sicherheitsteam der Bitcoin-Börse Kraken brauchte im Rahmen eines Angriffs weniger als 15 Minuten, um alle relevanten Daten von den Geräten auszulesen. Betroffen sind sowohl der Trezor One als auch der Trezor Model T. Kraken veröffentlichte die Details zum Angriff zwar am 31. Januar,  informierte das Trezor-Team allerdings bereits am 30. Oktober 2019 über die Schwachstelle. Die Wallet-Hersteller reagierten mittlerweile mit einer eigenen Stellungnahme.

Der Angriff gelang den Kraken Security Labs mit Hilfe eines Geräts, das „Spannungsspitzen“ erzeugt. Nach Angaben des Teams benötigten Kriminelle außer unmittelbarem physischem Zugang zu den Geräten, lediglich technisches Know-how und nicht allzu teures technisches Equipment. Die Attacke zielte dabei unmittelbar auf den STM32 Microchip, der in den Trezor Geräten verbaut ist. Da die Sicherheitslücke somit im Aufbau der Geräte selbst gründet, kann sie nicht ohne Weiteres behoben werden. Sowohl Kraken als auch Trezor raten Benutzern deswegen dringend, die BIP39 Passphrase im Trezor Client zu aktivieren. Da diese nicht in den Geräten selbst gespeichert werde, stelle sie einen effektiven Schutz gegen derartige Angriffe dar.

Im Übrigen nutzen auch Wallets der Marke KeepKey eine ähnliche Hardware-Architektur, weswegen auch sie von einer entsprechenden Schwachstelle betroffen sind. Das Team von Kraken Security Labs wies deshalb mit Nachdruck darauf hin, dass Hersteller nicht auf die Hardware als einzige Sicherheitsschicht bauen sollten. Insbesondere die STM32-Chips erachten sie als ungeeignet für die Lagerung von Bitcoin-Schlüsseln und anderen sensiblen Daten. Den Erkenntnissen von Kraken zum Trotz sollten Nutzer von Trezor und vergleichbaren Geräten dennoch nicht vorschnell in Panik geraten. Schließlich ereignet sich ein Großteil der Krypto-Diebstähle nach wie vor über das Internet.

Kraken brauchte lediglich 15 Minuten

Die Kraken Security Labs geben in ihrem Blogpost einen detaillierten Bericht über den Angriff auf die Trezor-Geräte. Demnach gingen sie folgendermaßen vor:

Unser Angriff beginnt damit, dass wir den integrierten Bootloader des Prozessors durch einen Fehlerinjektionsangriff reaktivieren. Dieser integrierte Bootloader hat die Funktion, den Flash-Inhalt des Geräts auszulesen, überprüft aber den Schutz des Chips während der Ausführung des Befehls. Durch die Verwendung eines zweiten Fehlerinjektions-Angriffs ist es möglich, diese Prüfung zu umgehen, und dann kann der gesamte Flash-Inhalt des Geräts 256 Bytes auf einmal extrahiert werden. Durch Wiederholung des Angriffs ist es möglich, den gesamten Flash-Inhalt zu extrahieren.

Nachdem das Team den Inhalt derart extrahiert hatte, galt es nur noch, die PIN zu knacken, durch die die Schlüssel zu den Krypto-Assets geschützt waren. Dafür griff das Kraken Team auf eine Brute-Force-Attacke zurück. Die PIN konnte damit in unter zwei Minuten aufgebrochen werden.

Mehr zum Thema:

auf btc-echo lesen

Venezuela: Präsident Maduro bewirbt Bitcoin-Wallet Trezor im Fernsehen

Am 6. November ging Nicolas Maduro, der Präsident von Venezuela, auf dem staatlichen Fernsehsender Venezuelan Television Corporation (VTV) auf Sendung und hielt ein Krypto-Hardware-Speichergerät in der Hand, das vom großen Wallet-Anbieter Trezor entwickelt worden sein soll. Das Video wurde auf der offiziellen Facebook-Seite von Präsident Maduro veröffentlicht.

Trezor sagte, dass das die Trezor-Vertreter dem Unternehmen, die neben Maduro im venezolanischen Fernsehen aufgetreten sind, nicht bekannt seien.

Trezor untersucht den Vorfall

In dem Nachrichtensegment mit dem Titel „Private Kryptowährungs-Unternehmen sind in Venezuela tätig“, traf Maduro mutmaßliche Unternehmensvertreter von Trezor in Venezuela, dem Unternehmen Trezorvenezuela.

Diese Firma hat eine Facebook-Seite und ein Konto auf Instagram, wo sie auf die offizielle Webseite von Trezor, nämlich trezor.io, verweist.

Social-Media-Berichten zufolge dementierte das offizielle Trezor-Konto auf Twitter, dass das auf VTV vorgestellte Unternehmen mit Trezor offiziell in Verbindung stehe.

Das tatsächliche Unternehmen sagte dazu, dass es keine offiziellen Vertriebspartner in Venezuela hätte. Es hätte von diesem Vorfall nichts gewusst. In einem Tweet am 7. November sagte Trezor, dass das Unternehmen das untersuchen würde:

„Wir wollen klarstellen, dass wir in Venezuela keine offiziellen Vetriebspartner haben (http://trezor.io/resellers/) und auch nichts von dieser Technologiemesse wissen. Wir untersuchen diesen Vorfall.“

In Kommentaren hieß es, dass das Unternehmen, das auf VTV erschien, offenbar ein nicht lizenzierter Vertriebspartner von Trezor sei.

Trezor: Offizielle Stellungnahme

Nachdem Cointelegraph diesen Artikel veröffentlicht hatte, gab Trezor eine offizielle Stellungnahme heraus, um zu bestätigen, dass Trezor und Satoshilabs am 6. November nicht an Maduros Krypto-Messe in Caracas teilgenommen hätten. In einem Blogbeitrag erklärte das Unternehmen, dass Trezorvenezuela ein autorisierter Vertriebspartner von Trezor sei. Die Basis für diese Beziehung sei eine Vereinbarung aus dem dritten Quartal 2018 gewesen. Trezor nahm die Firma im Juni 2019 aufgrund von Inaktivität allerdings von der Liste der autorisierten Vertriebspartner. Trezor schränke jedoch den Verkauf von Trezor-Produkten durch Trezorvenezuela in keiner Region ein, so das Unternehmen weiter.

Außerdem machte Trezor seine Haltung gegenüber der politischen Situation in Venezuela nochmals klar. Das Unternehmen erklärte, dass Trezor und Satoshilabs „keine Verbindung zu politischen Personen, die in Venezuela oder einer anderen Region im Amt ist oder war“ hätten. Im Mai 2019 stellte Trezor seinen Freunden von der gemeinnützigen Organisation Bitcoin Venezuela 150 Trezor One zur Verfügung, die ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwendet werden sollten, wie das Unternehmen noch hinzufügte.

Maduro treibt Akzeptanz des Petro bei Veranstaltung voran

Nach dem Start der an Öl gekoppelten Kryptowährung Petro (PTR) im Februar 2018 in Venezuela, hat Maduro im Juli 2019 einer der führenden Banken des Landes, die Banco de Venezuela, offiziell angeordnet, den PTR zu akzeptieren.

Einem Bericht der venezolanischen Zeitung El Universal vom 6. November zufolge veranstaltete Maduro eine Konferenz bei der Banco de Venezuela. Dabei wurden Maßnahmen diskutiert, um die Akzeptanz der Kryptowährung Petro stärker zu fördern. Auf der Veranstaltung erklärte Maduro die Vorgehensweise, um Produkte mit dem Petro zu verkaufen und zu kaufen.

Hinweis: Cointelegraph hat diesen Artikel aktualisiert. Er enthält nun auch die offizielle Stellungnahme von Trezor zu diesem Thema.

auf cointelegraph lesen

Grenzenlos – Alistair Milne verschickt Bitcoin anstatt Gold

Investor Alistair Milne musste im Rahmen einer Schenkungsaktion 2.600 US-Dollar in Bitcoin überweisen, anstatt des eigentlich vorgesehenen Goldbarrens.

Am 22. Oktober hatte Milne den Gewinner seiner Schenkungsaktion vom 19. September bekanntgegeben, wobei er auf Twitter auch darauf hinwies, dass es bei der Auszahlung des Gewinns zu einer Planänderung kam.

Schenkung mit Hindernissen

Diese sah ursprünglich vor, dass Milne 2.600 US-Dollar in Form eines speziellen Goldbarrens verschickt. Um an dem Gewinnspiel teilnehmen zu können, mussten interessierte Krypto-Nutzer lediglich den Twitter- und Instagram-Konten von Milne folgen und die Schenkungsaktion auf den sozialen Medien teilen.

Als Preis war ein spezieller Goldbarren namens „Denarium Bitcoin Decennium 2019“ vorgesehen, der auf 100 Stück limitiert ist. Das Besondere an dem Goldbarren ist, dass er neben einer Unze Gold auch über eine eingebaute Bitcoin-Wallet verfügt.

Bitcoin das bessere Gold?

Nachdem Milne allerdings per Zufallsprinzip den Gewinner seiner Schenkungsaktion gezogen hatte, sah er sich jedoch gezwungen, umzudenken, da der Gewinner in Indien lebt. Dementsprechend wäre eine Versendung des Goldbarrens problematisch, so Milne auf Twitter:

„Wie kann man einen Goldbarren nach Indien schicken, ohne dass er verloren geht, geklaut wird oder konfisziert wird? Kurz gesagt, das geht nicht. Naja, theoretisch geht das schon, aber es wird sehr teuer!“

Krish Patel, der 19-jährige Gewinner der Schenkungsaktion, hatte laut Milne nichts dagegen, seine Belohnung in Bitcoin anstatt in Gold ausgezahlt zu bekommen. Der Gewinner hatte ohnehin beabsichtigt, den Goldbarren zu verkaufen, da er in seinem Minijob lediglich 350 US-Dollar pro Monat verdient.

Beide Seiten waren sich also einig und so schickte der amerikanische Investor 2.600 US-Dollar in Bitcoin an den glücklichen Gewinner.

Milne nutzte die Gelegenheit, um auf die Vorteile von Bitcoin als internationales Zahlungsmittel aufmerksam zu machen:

„Gold glänzt und sieht gut aus, aber man kann es nicht innerhalb von nur wenigen Minuten über die ganze Welt verschicken wie es bei Bitcoin der Fall ist […]. Dafür liebe ich Bitcoin, weil sie einfach grenzenlos ist. So können zwei Menschen ganz leicht über das Internet Geld versenden und empfangen, wodurch das Leben einer ganzen Familie verändert wurde.“

Indien hat derweil noch keine abschließende Gesetzeslage zu Kryptowährungen formuliert. Mitte Oktober hatte der Oberste Gerichtshof des Landes zuletzt angekündigt, dass die Anhörung zum Krypto-Generalverbot der indischen Zentralbank zunächst verschoben wird. Das Generalverbot verbietet Banken und Finanzinstituten, Dienstleistungen für Krypto-Unternehmen anzubieten.

auf cointelegraph lesen

Ledger Live unterstützt nun über 1.250 Ethereum-basierte ERC-20 Token

Der französische Hardwarehersteller Ledger gab bekannt, dass seine Kryptowährungsverwaltungssoftware Ledger Live jetzt Ethereum (ETH) ERC-20-Token unterstützt.

In einem am 5. September veröffentlichten Blogbeitrag kündigte Ledger die Version 1.14.0 seiner Ledger Live-Software an, die jetzt über 1.250 Ethereum-basierte ERC-20-Token unterstützt. Das Update wurde bereits für mobile und Desktop-Versionen der Software veröffentlicht.

Unterstützung für weitere Assets werden folgen

Mit der Ledger Live-Anwendung können Benutzer der Hardware-Wallets des Unternehmens wie Ledger Nano S oder Ledger X ihre Geräte und Kryptowährungen verwalten. Das Unternehmen verspricht auch, in Zukunft weitere Vermögenswerte zu unterstützen:

„Während die ERC-20-Token-Integration Ledger Live eine Vielzahl neuer Kryptowährungen beschert hat, ist es unser Ziel, der Plattform noch mehr Krypto-Assets hinzuzufügen.“

Wie Cointelegraph berichtete, hat Ledger im März Schwachstellen in den Geräten seines direkten Konkurrenten Trezor aufgedeckt. Der in Prag ansässige Crypto Wallet-Hersteller Trezor antwortete auf Ledgers Bericht mit der Behauptung, keine dieser Schwächen sei kritisch.

auf cointelegraph lesen

Daimler: Krypto-Hardware-Wallet für Autos geplant

Daimler, der deutsche multinationale Konzern hinter Mercedes-Benz, kooperierte mit dem europäischen Startup für Blockchain-Schnittstellenlösungen Riddle & Code. Dabei geht es um eine offene Auto-Hardware-Wallet-Lösung, wie das Startup in einer Pressemitteilung vom 22. Juli bekanntgabt.

„Autos in zukünftige Marktplätze verwandeln“

Der Pressemitteilung zufolge können die Auto-Wallets in viele Fällen verwendet werden, wie etwa beim Carsharing, bei autonomen Fahrzeugen, beim Echtzeit-Austausch von Verkehrsdaten und bei Smart-City-Umgebungen, um Staus zu reduzieren und Versicherungskosten zu senken. Tom Fürstner, der CEO des Startups, erklärte:

„Autonome Autos müssen sich konsequent verhalten, um Vertrauen zu schaffen. Autos sind bereits jetzt schon Computer. Eine sichere Identität gewährleistet, dass die zuständigen Behörden den in Fahrzeugen verwendeten Code und die Vertrauenswürdigkeit der ausgetauschten Daten genehmigt haben. RIDDLE&CODE sichert dies mit seiner kryptographischen Hardware und nutzt Ledger und will damit Automobile in zukünftige Marktplätze verwandeln.“

Die geplante Wallet basiere auf der eigenen sicheren Datenspeicherlösung Secure Element 2.0 des Startups und soll eine sichere Blockchain-Identität für Fahrzeuge anbieten. In der Pressemitteilung heißt es außerdem, dass die Kombination aus einer solchen Identität und einer staatlichen Fahrzeugidentität (Zulassung) eindeutige und sichere Ledger-Transaktionen ermöglichen würden.

Blockchain in der Automobilbranche

In einer Pressemitteilung vom Februar wurde ebenfalls bekanntgegeben, dass Mercedes-Benz eine Plattform auf Basis der Blockchain-Technologie entwickelt habe, um die Transparenz und Nachhaltigkeit in komplexen Lieferketten zu erhöhen. Darüber hinaus hat Mercedes-Benz im Januar 2017 das Startup für digitale Zahlungen namens PayCash Europa übernommen. Das schürte Gerüchte, dass der Riese einen eigenen Zahlungsdienst aufbauen wolle. 

Wie Cointelegraph Anfang des Monats berichtete, hat der globale Konzern Siemens erklärt, dass er Blockchain-Lösungen nutzen wolle. Insbesondere erforscht Siemens den Einsatz von Blockchain in der Transportbranche.

auf cointelegraph lesen

ShapeShift: Neue nicht depotführende Kryptobörse eröffnet

Die Schweizer Kryptobörse ShapeShift hat ihre neue, nicht depotführende Kryptoplattform eröffnet, die mit mehreren Blockchains genutzt werden kann, wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung am 8. Juli bekanntgab, die Cointelegraph vorliegt.

Die neue Plattform von ShapeShift bietet eine integrierte Suite für die Verwaltung von digitalen Vermögenswerten. Damit wird Benutzern ein Ende-zu-Ende-Tool zur sicheren Verwahrung, Kauf, Verkauf, Handel und Verfolgung von Kryptos geboten.

Die Plattform unterstützt 50 Kryptowährungen, darunter Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und Litecoin (LTC). ShapeShift wolle damit gewöhnliche, internationale Trader anstelle von institutionellen Investoren erreichen.

Die Nutzer der ShapeShift-Plattform können sich jetzt mithilfe ihrer Hardware-Wallet, wie etwa Trezor oder KeepKey von ShapeShift in die Plattform integrieren, so die Pressemitteilung. ShapeShift gab an, dass später weitere Optionen zur Speicherung von privaten Schlüsseln dazu kommen würden.

In der Pressemitteilung erklärte der ShapeShift-Gründer und CEO Erik Voorhees, dass das Unternehmen die Initiative seit über einem Jahr vorbereite. Er betonte, die Tatsache, dass die Plattform nicht depotführend ist, sei ein grundlegender Vorteil, der Sicherheitsrisiken beseitige.

Voorhees sagte gegenüber Cointelegraph:

„Nicht depotführend bedeutet, dass ein Benutzer sein Geld nicht jemand anderem anvertrauen muss. Das bedeutet wiederum, dass sie die Kontrolle über ihre privaten Schlüssel behalten und somit die vollständige Kontrolle über ihre Kryptowährungen haben.  Normalerweise müssen Benutzer einen Teil der Benutzerfreundlichkeit oder Funktionalität opfern, um die Kontrolle über ihre Schlüssel zu haben. Aber wir haben ShapeShift entwickelt, um es einfach und praktisch zu gestalten, digitale Vermögenswerte über einen Standard-Webbrowser zu verwalten und mit diesen zu interagieren.“

Im Gegensatz zu depotführenden Kryptowährungsbörsen, wie Coinbase haben nicht depotführende Plattformen keinen Zugriff auf das Geld der Benutzer, das sie die privaten Schlüssel der Benutzer nicht besitzen.

ShapeShift soll eine der beliebtesten Plattformen für den nicht depotführenden Austausch von Krypto sein. Ein Online-Konto muss jedoch weiterhin eröffnet werden.

Mitte Mai erklärte der ShapeShift-Chef Voorhees, dass Bitcoin einen Milliardenwert ohne „zyklische Blasen“ erreichen könne. Damit deutete er an, dass Blasen ein wesentlicher Teil der Entwicklung der Kryptobranche seien. Anfang 2019 gab Voorhees bekannt, dass das Unternehmen ein Drittel seiner Mitarbeiter aufgrund des langanhaltenden Bärenmarktes entlassen musste.

auf cointelegraph lesen