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Mehr als nur „Shitcoins“: FTX erweitert Futures-Angebot

Mike Novogratz verschenkt 0,5 BTC, nachdem er diese bei einer Wette gewann. Über die Social-Media-Plattform Twitter konnten Nutzer an dem Gewinnspiel teilnehmen.

Mike Novogratz, CEO von Galaxy Digital, gewann bei einer Wette bezüglich der US-Präsidentschaftswahlen einen halben Bitcoin. Am 7. November 2020 kündigte er via Twitter an, dass er vorhabe, die 0,5 BTC verschenken zu wollen. Derjenige, der im Kommentarfeld des Posts die Zahl zwischen eins und 1.000 errät, an die Novogratz denkt, würde die Satoshis erhalten. Dabei machte er deutlich, dass nur Personen gewinnen könnten, die noch keine Bitcoins besitzen.

Am Ende konnte sich der Twitter-Nutzer Adelgary als glücklicher Sieger bezeichnen. Er erriet die Zahl 826, an die Novogratz dachte und gewann somit den halben Bitcoin im Wert von ungefähr 7.700 US-Dollar. Auf die Frage warum er genau diese Zahl wählte antwortete er, dass er acht Jahre in China gelebt hätte und 26 ein Geburtsdatum sei.

Die US-Präsidentschaftswahlen wirkten sich sowohl auf die Politik, als auch auf die Krypto-Branche aus. Nachdem klar war, dass Joe Biden das Rennen um das Amt des Präsidenten gewinnen würde, stieg der BTC-Kurs um 2,61 Prozent. Den Sieger des halben Bitcoins dürfte diese Entwicklung gefreut haben.

Novogratz empfahl Adelgary, nachdem bekannt war, dass er der Gewinner der Lotterie ist, Bitcoin bis zum Wahltag nicht zu kaufen. Stattdessen solle er gemäß den Wettbedingungen an HODL zu verkaufen. Indessen erklärte Novogratz, dass er in den nächsten Jahren eine deutliche Bitcoin-Steigerung erwarte.

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NFTs: der anhaltende Siegeszug kennt viele Gründe

NFTs erfreuen sich weiter größter Beliebtheit. Gleich mehrere Portale melden für das dritte Portal Rekordumsätze.

Der Boom um Non Fungible Token (NFTs) geht weiter. Insbesondere der Betrieb auf Peer-to-Peer-Marktplätzen hat dem Handelsvolumen mächtig eingeheizt. Von digitaler Kunst bis Basketball haben NFTs vielfältige Use Cases. Die Nachfrage ist in letzter Zeit stark gestiegen: Wie die Krypto-Analysefirma Messari berichtet, hat das Handelsvolumen mit NFTs auf der Ethereum–Blockchain mittlerweile die Marke von 120 Millionen US-Dollar überschritten.

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Danach ist die Nachfrage nach NFTs ist auch durch die Gaming-Industrie gestiegen. Der französische Gaming-Gigant Ubisoft hat gar ein ganzes Spiel um NFTs herum entwickelt. Aus der Untersuchung geht auch hervor, welche Token die beliebtesten waren. Dazu zählen beispielsweise Karten mit solchen Koryphäen der Kryptobranche wie Hayden Adams von Uniswap oder dem Ethereum-Gründer Vitalik Buterin.

Die Anzahl der Benutzer, die mit dem Peer-to-Peer-NFT-Marktplatz OpenSea interagierten, liegt mittlerweile über 25.000. Anfang 2018 von Devin Finzer und Alex Atallah quasi im Windschatten von CryptoKitties gegründet, verzeichnete die Plattform alleine im September ein Rekordvolumen von 2 Millionen US-Dollar. Mittlerweile zählt OpenSea zwischen 600 und 700 legitime Projekte. 

Digitale Kunst feuert NFTs ebenfalls an

Auch der Marktplatz für digitale Kunst Rarible befand sich im dritten Quartal 2020 im Aufwind. Hier stieg das Volumen auf mehr als 10 Millionen US-Dollar an. Durch den stetigen An- und Verkauf von NFTs konnten sich die Händler den RARI-Token verdienen. 

Dapper Labs hat ebenfalls Rekordumsätze zu verzeichnen. Zum einen gründete das Unternehmen die Flow-Blockchain mitsamt dem Flow-Token, was die Interaktion von NFTs untereinander ermöglicht. Das zugrundeliegende System will für Skalierbarkeit sorgen, ohne die Dezentralisierung zu beinträchtigen oder das Netzwerk zu fragmentieren. Dahinter steckt die Überlegung, dass der anhaltende Boom von NFTs die Infrastruktur von Ethereum schon in naher Zukunft überlasten könnte. Kritiker haben bereits mehrfach auf die hohen Strom- bzw. Gaskosten und die schleppende Performance hingewiesen.

Dann kamen bei Dapper Labs noch die äußerst erfolgreichen Verkäufe der NBA Top Shot Sammelobjekte hinzu. Innerhalb von wenigen Minuten waren alle Exemplare vergriffen. Die neueste Serie mit dem Titel „The Finals“ umfasste neun besondere Momente aus den NBA-Finalspielen. Schließlich sicherten sich die legendären Los Angeles Lakers den Sieg. Ein kürzlich erschienener Blog-Beitrag erwähnt für die letzten zwei Wochen Verkäufe von fast 8.600 NBA-Sammlerstücken im P2P-Bereich für eine Gesamtsumme von rund 330.000 US-Dollar.

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eToro-Bericht erklärt Gründe für Kurssteigerungen von Kryptowährungen

Im jüngsten Quartalsbericht von eToro wird die Korrelation zwischen der Kursentwicklung von Kryptowährungen und Markttrends untersucht.

Die Investment-Plattform eToro hat den neuen Quartalsbericht für Q3 2020 vorgelegt. Darin geht sie unter anderem der Frage nach, welche Einflüsse den Kurs von Kryptowährungen bestimmen. Dafür hat das Unternehmen insgesamt 10.000 Datenpunkte des vergangenen Jahres analysiert. „Was Preise von Krypto-Assets beeinflusst“ ist unterteilt in vier Kapitel: Markttrends des dritten Quartals, Gründe für Preissteigerungen und -senkungen, eine Diskussion zum DeFi Boom und dessen Auswirkung auf Ethereum sowie eine Übersicht zu den größten Kryptowährungen.

Die Plattform eToro hat nach eigenen Angaben weltweit 10 Millionen Nutzer. Während das Bitcoin-Handelsvolumen (BTC) im vergangenen Quartal im Vergleich zu Q2 um 38 Prozent eingebrochen ist, hat sich das Ethereum-Handelsvolumen (ETH) mit einem Anstieg von fast 90 Prozent fast verdoppelt. Ein Hauptgrund dafür sei der DeFi-Boom.

eToro untersucht Kurse und Tweets

Ausgangspunkt der Analyse zu Kursentwicklungen waren „signifikante Entwicklungen.“ Dazu zählt eToro neben dem Bitcoin-Halving, Token Burns, Forks, Kooperationen und Fusionen noch zehn weitere Entwicklungen. Die Kursveränderungen notierte es nach einer Stunde, einem Tag und einer Woche, wobei die Ergebnisse nicht immer intuitiv erklärbar sind. Die zur Analyse verwendeten Zahlen geben den Durchschnitt der gesammelten Daten wieder.  

So steigt der Kurs nach einer Fusion verglichen mit anderen Neuigkeiten nach einer Woche am steilsten an. Stolze 8,23 Prozent Wachstum verbuchen Kryptowährungen im Schnitt nach der Bekanntgabe entsprechender Kooperationen. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs überhaupt nach einer Woche steigt, liegt bei 90 Prozent. Den Negativrekord halten Kurse nach einer 51-Prozent-Attacke: Nach sieben Tagen verlieren sie etwa 3,32 Prozent ihres Wertes. Trotzdem existiert eine 20-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass der Kurs nach dieser Frist gestiegen ist, so eToro.

Hundertprozentige Wahrscheinlichkeit: Kursanstieg nach Token Burn

Den größten Einfluss auf einen Kurs nach einer Stunde hat ein Token Burn. 1,15 Prozent steigen die Kurse infolge solch einer Entwicklung. Bei einer Tokenverbrennung liegt die Wahrscheinlichkeit außerdem bei 100 Prozent, dass der Kurs nach 24 Stunden steigt. Gerade für vorsichtige Investoren sind das gute Nachrichten. Die größten Verlierer nach 24 Stunden sind Kurse, die nach einem Funding gehandelt werden. Diese Kurse büßen durchschnittlich 1,57 Prozent ein – trotzdem liegt die Wachstums-Wahrscheinlichkeit nach 60 Minuten bei 50 Prozent. Daraus lässt sich schließen, dass die von eToro gesammelten Daten hier relativ weit auseinandergehen.

Das Unternehmen hat unter anderem auch den Einfluss von Tweets auf das Marktgeschehen untersucht. Hier hat eToro geschlossen, dass höchstens eine schwache Korrelation zwischen Tweets und dem Kurs von Krypto-Assets besteht.

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5 Trading-Weisheiten, mit denen du souverän durch den Bitcoin-Bullenmarkt kommst

Die Bitcoin-Bullen scharren mit den Hufen. Knapp drei Monate nach dem Halving zeigt die Kryptowährung Nr. 1, welche Saiten sie aufziehen kann. 5 Tipps, wie du souverän durch den Bullenmarkt navigierst.

Dollar Cost Averaging

Den Bitcoin-Markt zu timen gilt als Königsdisziplin des Day Tradings. Im Prinzip ist es eigentlich ganz einfach: Buy Low sell high. In der Praxis kauft so mancher Bitcoin-Selfmade-Trader aber eher hoch ein und verkauft panisch sobald der Kurs sinkt.

Wer ohnehin vorhat, BTC zu hodln anstatt zu traden, ist mit dem sogenannten Dollar Cost Averaging gut beraten. Dahinter verbirgt sich eine Strategie, die den Einstiegskurs mittelt. Das heißt, trader investieren in regelmäßigen Abständen feste Beträge in Bitcoin und sparen so ihr digitales Phänomen peu à peu an. Man spricht von „Stacking Sats“, zu Deutsch: Satoshis stapeln.

Lass nicht deine Emotionen für dich traden

Der Bitcoin-Markt kann wild werden. Wer bereits seit 2017 dabei ist, wird sich an Tage erinnern, an denen der Kurs innerhalb von Stunden um zweistellige Prozentpunkte angestiegen ist. Für Trader ist das ein verführerischer Nährboden. Leider auch für jene, die dafür kein gutes Händchen haben. Unser Tipp: Investment-Strategie vorher überlegen und dann eiskalt durchziehen.

Hodl

Hodl ist nicht nur Meme, sondern auch ein Bitcoin-Prinzip. Denn wer an den Erfolg der Kryptowährung Nr. 1 glaubt, der denkt gar nicht ans Verkaufen. Die Hodl-Strategie schließt sich nahtlos an das Dollar Cost Averaging an und meint einfach das langfristige Halten von BTC. Day Trading verboten.

Übrigens: Es gibt sogar ein Hodler-Manifest.

Verlasse dich nicht auf Charttechnik

Das Netz ist voll von Trading-Ideen. Von Moving Averages, MACD, MVRA bis hin zu Mayer Multiple und Stock-to-Flow und Co. Eines haben sie aber alle gemein: Die Zukunft voraussagen können sie nicht. Niemand weiß wie Menschen in der Zukunft handeln werden – oder welche makroökonomischen Phänomene den Bitcoin-Kurs wie beeinflussen werden.

Einzig das Stock-to-Flow-Modell scheint empirisch gewissermaßen verlässlich zu sein. Unfehlbar ist es aber nicht.

Verfolge die Nachrichtenlage

Der Bitcoin-Kurs wächst zyklisch. Ausgelöst durch die Halvings (etwa alle vier Jahre halbiert sich die Inflationsrate), steigt der Kurs des digitalen Goldes signifikant – und stürzt im Anschluss ins Bodenlose. Um aktuelle Kursbewegungen einschätzen zu können, sollten Hodler wissen, in welcher Marktphase sich Bitcoin aktuell befindet.

Auch dabei hilft das Stock-to-Flow-Modell. Schließlich zeichnet es einen denkbaren Weg, den die Kryptowährung nehmen kann. Daneben empfiehlt es sich, bei aktuellen Entwicklungen rund um Bitcoin und Co. auf dem Laufenden zu bleiben – BTC-ECHO hilft dabei.

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Goldman Sachs denkt über eigene Kryptowährung nach

Mit dem JPM Coin ist JP Morgan der DLT-Vorreiter unter den großen US-Banken. Nun könnte ein Personalwechsel dafür sorgen, dass mit Goldman Sachs die nächste US-Großbank nachzieht.

Wie man einer aktuellen Meldung des Nachrichtensenders CNBC entnehmen kann, tut sich bei der US-amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs einiges. Zum einen gibt es mit Mathew Mc Dermott einen neuen Chef der Abteilung Digital Assets. Doch auch was Kryptowährungen angeht, möchte man nicht ins Hintertreffen geraten und hat eine eigene angekündigt. Offenbar sah man sich bei Goldman Sachs unter Zugzwang, denn die Kollegen von JP Morgan haben mit dem „JPM Coin“ schon vor einiger Zeit ein ganz ähnliches Vorhaben gestartet.

In einem Interview, aus dem CNBC zitiert, macht McDermott aus seinen Visionen keinen Hehl. Er sieht in der Zukunft alle finanziellen Vermögenswerte in Ledgers organisiert. Viele Prozesse des Bankenwesens, die heutzutage noch einen immensen personellen Aufwand erfordern, könnten alsbald komplett automatisiert werden. 

In den nächsten fünf bis zehn Jahren könnte es ein Finanzsystem geben, in dem alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in einer Blockchain beheimatet sind und alle Transaktionen nativ in der Kette stattfinden,

so der Manager. Die Möglichkeiten eines komplett digitalen Finanzmarkt-Ökosystems seien „ziemlich groß“. 

Goldman Sachs-Präsentation löste Sturm der Entrüstung aus

Erst im Mai hatte eine öffentlich zugängliche Präsentation von Goldman Sachs für jede Menge Aufruhr in der Krypto-Branche gesorgt. Insbesondere die Winkelvoss-Zwillinge hatten sich über die Veröffentlichung echauffiert. Die beiden Co-Gründer der Kryptobörse Gemini kritisierten den negativen Tenor, den die Goldman Sachs-Präsentation in Bezug auf Bitcoin & Co. vertritt. Obwohl man darin zugibt, dass Kryptowährungen immer beliebter werden, spricht man ihnen den Status einer seriösen Anlage ab.

Mittlerweile haben sich die Wogen wieder etwas geglättet. McDermott jedenfalls präsentiert sich als Befürworter der Distributed Ledger- und Blockchain-Technologie. So hat er den ehemaligen JPMorgan-Banker Oli Harris mit in sein Team geholt.

Harris zeichnete für den JPM Coin verantwortlich, immerhin die erste digitale Münze einer US-amerikanischen Großbank überhaupt. Der Kurs des JPM Coin ist allerdings als sogenannter Stable Coin an den US-Dollar gebunden. Man kann mit ihm Transaktionen vornehmen, der Prozess läuft dann per DLT ab. Der Coin ist auf den Interbankenhandel ausgelegt.

Dermott deutet an, dass auch ein etwaiger Goldman-Sachs-Token das Format eines Stable Coins haben würde:

Wir untersuchen derzeit die Wirtschaftlichkeit eines eigenen Tokens.

Offenbar plant McDermott in seinem neuen Posten aber keinen Alleingang. Er habe viel Zeit in Gesprächen mit Facebook und JPMorgan über Kryptowährungen verbracht. Möglicherweise werden die beiden Banken sogar ein gemeinsames Projekt lancieren. Für konkrete Aussagen sei es im Moment aber noch zu früh, man befinde sich aber „noch in den Anfängen“ so McDermott.

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SIX listet erstes aktiv verwaltetes Krypto-ETP

Der Bitcoin-Kurs im Bullenmodus: Up, up and away?

Der Bitcoin-Kurs hat es jüngst geschafft, die 10.000 US-Dollar-Marke zu überwinden. Man könnte meinen, dass das Halving langsam eingepreist wird.

Bitcoin Halving und der BTC-Kurs

Das Halving sorgte für eine Verringerung des Angebotnachschubs im Bitcoin-System. Die Belonung, die Miner für erfolgreich „geschürfte“ Blöcke der Bitcoin Blockchain bekommen, verringerte sich im Mai von 12,5 BTC auf 6,25 BTC. Während Krisenpropheten einen Zusammenbruch des Netzwerks (Mining-Kapitulation) herbeifantasierten, erhofften sich Permabullen exorbitante Kurssteigerungen. Durch einen stetig sinkenden Nachschub an neuen Bitcoin, so das wirtschaftswissenschaftliche Kalkül, soll bei steigender Nachfrage auch ein Plus im Bitcoin-Kurs drin sein.

Stock to Flow

Krypto-Analyst PlanB zog etwa die Stock-to-Flow-Ratio heran und münzte sie auf die Digitalwährung um. Das Modell, das sonst die Seltenheit von Edelmetallen beschreibt, sollte fortan dazu dienen, Bitcoin-Kurs-Prognosen zu erstellen. Und siehe da: Durch geschickte Kalkulation errechnete PlanB für die Post-Halving-Ära einen Bitcoin-Kurs von bis zu 300.000 US-Dollar. Doch die Kritik sollte nicht lange auf sich warten lassen. Zu ungenau seine Vorgehensweise, zu wenig wissenschaftlich sein Modell. Schließlich, und das ist das Hauptprobem bei (solchen) technischen Analysen, verwertet sie Daten aus der Vergangenheit und will dadurch Zukunftsprognosen voraussagen.

Hash Ribbon und der Bitcoin-Kurs

Auch die Hash Ribbon prescht in eine ähnliche Kerbe. Laut Charles Edwards deuten technische Signale aus den Tiefen des Mining-Netzwerks darauf hin, dass wir uns momentan am Beginn eines historischen Bullruns befinden.

Bitcoin: Das Hash Ribbon Kauf-Signal wurde soeben bestätigt. Das Post-Halving-Signal ist besonders außerordentlich. Es könnte eine Weile dauern, bis das nächste kommt. Und so kann der große Bullrun beginnen.

Charles Edwards

Die Hash Ribbon ist letztlich eine Metrik, die verschiedene gleitende Mittelwerte aus dem BTC-Netzwerk betrachtet. Sie kann, je nachdem in welche Richtung sich die beiden Mittelwerte kreuzen, ein ultrabullishes oder ein ultrabaerishes Signal ausbilden.

Ungeachtet dieser Signale kann man feststellen, dass das Netzwerk aktuell sehr sicher ist. Außerdem ist das Mining aktuell, zumindest in China sehr profitabel. Da dort der Monsun aktuell Regenwellen durch das Land peitscht, ist Krypto-Mining beziehungsweise der Strom dafür dort aktuell besonders günstig.

Wie die aktuellsten Nachrichten den Bitcoin-Kurs beeinflussen können, kann man im Marktupdate nachlesen.

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SEC-regulierter ArCoin setzt auf Ethereum-Standard ERC-1404

Die Blockchain-Technologie hält weiter Einzug in den traditionellen Finanzsektor: Der US Treasury Fonds von Arca wohnt auf Ethereum.

Das US-amerikanische Blockchain-Unternehmen Arca hat den Start seines Arca U.S. Treasury Fund verkündet. Der geschlossene Fonds ist vollständig auf der Ethereum Blockchain abgebildet. Der Fonds ist aktiv gemanagt und investiert die Investorengelder zu 80 Prozent in wenig volatile Assets wie US-Staatsanleihen.

Anteile an dem Fonds kommen in Form der für die „ArCoin“-Blockchain typischen Form daher. Bei dem ArCoin handelt es sich um einen Ethereum Token, der auf dem ERC-1404-Standard basiert. Dieser wurde spezielle für die Erstellung von sogenannten Security Token – digital verbriefte Wertpapiere – entwickelt. Beispielsweise erlaubt es ERC-1404, bestimmte Teilnehmer von Transaktionen auszuschließen.

ERC-1404: Ein Standard für Security Token

Auf seiner Homepage erklärt Arca, warum man sich für Ethereum entschieden hat:

Arca glaubt, dass Ethereum eine der stabilsten und sichersten Blockchains ist. Es ist auch das am meisten angenommene und unterstützte. Durch die Verwendung des ERC-1404-Standards kann der Fonds die geltenden nationalen und internationalen regulatorischen Anforderungen erfüllen.

Arca CEO Rayne Steinberg gibt in der Pressemitteilung zum ArCoin Release derweil den Brückenbauer zwischen alter und neuer Finanzwelt:

Unsere heutige Ankündigung ist ein bahnbrechender und transformierender Schritt hin zur Vereinheitlichung des traditionellen Finanzwesens mit der Investition in digitale Vermögenswerte, da diese neue Kategorie regulierter, digitaler Anlageprodukte den Anlegern zur Verfügung gestellt wird. Es ist wirklich aufregend, durch unsere Arca Labs-Abteilung Pionierarbeit für neue digitale Anlageprodukte zu leisten, die bewährte Verfahren aus dem traditionellen Finanzwesen mit den vielen potenziellen Vorteilen der Digital- und Blockchain-Technologie verbinden – dies ist die nächste Entwicklungsstufe für das digitale Ökosystem.

Die Corona-Pandemie hätte der Digitalisierung – auch von Vermögenswerten – einen Schub verliehen, ergänzt indessen Jerald David, Präsident der Arca Capital Management LLC:

Wir haben in den letzten Jahren eine dramatische Verschiebung in unserer Welt von der physischen zur digitalen Welt erlebt und in den letzten vier Monaten inmitten der COVID-19-Pandemie einen beschleunigten Übergang zur digitalen Welt. Das Ökosystem digitaler Vermögenswerte ist eine schnell wachsende und sich entwickelnde Branche.

Auch wenn Steinberg anderes suggeriert, handelt es sich bei ArCoin nicht um den ersten ERC-1404-Token im Praxis-Einsatz. Die Jungfernfahrt bestritt der Token-Standard mit seinem Mit-Erschaffer, dem Tokenisierungs-Dienstleister Tokensoft. Tokensoft nutze den ERC-1404-Standard dazu, sein Eigenkapital zu tokenisieren.

Der ArCoin kann nur direkt bei Arca erworben werden. Das Mindestinvestment liegt bei 1.000 US-Dollar und ist US-amerikanischen Staatsbürgern vorbehalten.

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Deutsche Börse: Physisch gedeckter Bitcoin-ETP startet auf XETRA

Ein weiteres Krypto-Produkt hält Einzug an der Deutschen Börse: Ab 2. Juli ist der phyisisch gedeckte Bitcoin ETP von 21Shares auch auf Xetra gelistet.

Wer A sagt, muss auch BTC sagen – zumindest wenn er in das neue Krypto-Produkt an der Deutschen Börse teilhaben will. Das Schweizer Unternehmen 21Shares hat das Listing seines Bitcoin ETP ABTC auf Xetra, der elektronischen Handelsplattform der Deutschen Börse verkündet. Der Handel beginnt am heutigen 2. Juli.

Das 21 Shares Bitcoin ETP bildet die Kursentwicklung von Bitcoin ab. Es handelt es sich um ein Produkt der Klasse ETC (Exchange Traded Commodity): Eine physisch – sofern man das von der Digitalwährung Bitcoin behaupten kann – besicherte Schuldverschreibung, die wie eine Aktie gehandelt werden kann.

Bitcoin ETP: Coinbase Custody übernimmt Verwahrung

Die Verwahrung der Bitcoin-Einheiten, die für den ETP gekauft werden, übernimmt Coinbase Custody, eine Tochter der US-amerikanischen Bitcoin-Börse Coinbase. Diese verkündet auf ihrem Blog stolz:

21Shares entschied sich für Coinbase Custody nach Prüfung unserer Offline-Verwahrlösung für institutionelle Anleger, die erstklassige Sicherheit, Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und Versicherungsschutz bietet. Coinbase ist bestrebt, ein breites Spektrum institutioneller Kunden zu bedienen, und wir freuen uns, der ausgewählte Custodian für das 21Shares Bitcoin ETP, Europas erstes physisch besichertes Bitcoin ETP, zu sein.

In der offiziellen eigenen Pressemitteilung lässt 21Shares Managing Director Larent Kssis zu Wort kommen:

Unsere Produkte sind dank unserer Partner seit Anfang des Jahres in Deutschland erwerbbar. Die zusätzliche Notierung an der XETRA stärkt daher nicht nur unsere derzeitige Position in Deutschland, sondern es öffnet unsere institutionell strukturierten Produkte auch an den weiteren europäischen und internationalen Markt. Wir freuen uns weiterhin neue Anlageklassen zu unseren Investoren zu bringen. Krypto ist heute einfacher zugänglich als je zuvor.

Einer dieser Partner ist der Liquiditätsversorger Flow Traders, der als Sponsor für den ETP auftitt. Michael Lie, bei Flow Traders zuständig für Digitale Assets, kommentiert:

Flow Traders arbeitet seit November 2018 mit 21Shares zusammen und sieht die zunehmende Anzahl von Crypto-ETPs, die in Europa gelistet sind, als eine äußerst positive Entwicklung für den Markt. Daher war es für uns eine natürliche Entscheidung, als Designated Sponsor an einer der größten europäischen Börsen teilzunehmen. Wir freuen uns, diese Bemühungen fortzusetzen und 21Shares zu unterstützen”

21Shares hat – damals noch unter dem Namen Amun AG – bereits diverse Krypto-Finanzprodukte auf regulierten Handelsplätzen lanciert. Bislang vor allem auf der Schweizer Börse SIX. Doch auch an der Börse Stuttgart hat 21Shares bereits Krypto-Produkte platzieren können. Eines von ihnen ist der Short Bitcoin ETP. Dieses verfolgt ebenfalls den Bitcoin-Kurs, jedoch invertiert.

Im nächsten Schritt soll auch der ETP mit dem sprechenden Namen HODL an die Deutsche Börse kommen – eine regulatorische Genehmigung dafür steht indes noch aus.

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Bitcoin (BTC): Kommt ein neuer Bullrun durch institutionelle Investoren?

Mit dem deutschen Bitcoin ETC ist ein Meilenstein für die Professionalisierung des Krypto-Sektors genommen. Wie institutionelle Anleger die Bitcoin-Investmentlandschaft nachhaltig verändern.

Institutionelle Finanzprodukte auf Bitcoin-Basis standen bisher unter keinem guten Stern. Nachdem VanEck seinen eigenen Antrag im September 2019 final zurückgezogen hatte, verschwand der vorläufig letzte Hoffnungsträger für einen Bitcoin Exchange Traded Fund (ETF) von der Bildfläche. Bullishen Kursaussichten, die grüne Kerzen gerne mit regulierten Finanzprodukten wie ETFs verbinden, versetzte der Rückzug einen herben Dämpfer.

Doch es gibt Hoffnung. Schließlich erreichte uns jüngst die Nachricht, dass ausgerechnet Deutschland zur Avantgarde in Sachen Bitcoin-Finanzprodukte für Jedermann werden könnte. So berichteten wir am 9. Juni über die erste sogenannte Exchange Traded Crypto (ETC), eines regulierten Bitcoin-Finanzprodukts, an der Deutschen Börse. Noch in diesem Monat soll das Bitcoin-gedeckte Wertpapier auf der Handelsplattform XETRA an den Start gehen.

Bitcoin-Fonds auf dem Vormarsch

Dass in Zeiten von Niedrigzinsen und krisengebeutelten Aktienmärkten Bitcoin immer mehr an Legitimität gewinnt, zeigt sich auch anhand des steten Wachstums von Krypto-bezogenen Investmentfonds. So gilt etwa der Grayscale Investment Trust als einer der größten Player auf dem Markt. Mit mittlerweile vier Milliarden US-Dollar an Assets Under Management ist Grayscale längst kein kleiner Fisch – auch wenn er es mit den großen Hedgefonds dieser Welt damit noch nicht aufnehmen kann. Alleine im Bitcoin Trust hält Grayscale ein Vermögen von knapp 3,5 Milliarden US-Dollar.

Zuletzt hatten sich immer wieder Gerüchte um Grayscales aggressive Einkaufspolitk gerankt. So unterstellte Marktbeobachter Kevin Rooke dem Unternehmen, seit dem Halving mehr BTC erworben zu haben, als überhaupt gemint wurde. Genauer gesagt soll der Fonds seit der Halbierung des Block Subsidy 28.413 BTC akkumuliert haben. Zum Vergleich: Seit dem Halving sind lediglich 19.200 BTC ins Netzwerk emittiert worden.

Ryan Watkins von der Krypto-Ananlysefirma Messari Crypto hält die Zahl allerdings für übertrieben. Er geht davon aus, dass Grayscale „nur“ 31 Prozent der seit dem Halving geschürften Coins erworben hat.

Beide Fälle lassen aber den Schluss zu, dass professionelle Finanzdienstleister wie Grayscale die Zeichen der Zeit erkennen und für etwaige Bull Runs vorsorgen. Zudem trocknet Grayscale den Nachschub an Bitcoin signifikant aus – was zu einer abermaligen Verknappung des Angebots führt.

Professionalisierung des Sektors

Während dem digitalen Gold zu Zeiten des Bull Runs 2017 noch ein eher verruchtes Image anhaftete, gewinnt die Kryptowährung Nr. 1 mit der Genehmigung von Finanzprodukten wie dem Bitcoin ETC immer mehr an Legitimität. Dass Family Offices, Versicherungsgesellschaften und Kreditinstitute nicht auf Exchanges wie Kraken und Binance unterwegs sind, ist keine Überraschung. Mit der Professionalisierung der Branche ist es aber nur eine Frage der Zeit, bis BTC den Weg auch in konservative Portfolios findet.

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Bitcoin (BTC) für die Großen: Bakkt und Galaxy Digital kooperieren

Mike Novogratz’ Wagniskapitalgeber Galaxy Digital und die Bitcoin-Börse Bakkt kooperieren, um institutionellen Großanlegern Investitionen in Bitcoin zu ermöglichen.

Die Bitcoin-Futures-Börse Bakkt und Risikokapitalgeber Galaxy Digital haben eine Partnerschaft bekannt gegeben, um den erlesenen Kreis institutioneller Investoren in den Handel und in die Verwahrung von Krypto-Assets einzuschließen. Die Unternehmen wollen gemeinsam ein Rundum-sorglos-Paket für Bitcoin-neugierige Großinvestoren anbieten. Der offiziellen Pressemitteilung zufolge steht dabei die Schaffung einer „sicheren und effizienten Möglichkeit für den Kauf, Verkauf und die Verwahrung von Bitcoin (BTC)“ im Mittelpunkt der Zusammenarbeit.

Bitcoin für die Großen

Tim Plakas, Head of Sales bei Galaxy Digital Trading, kommentiert:

Wir haben diese Partnerschaft konzipiert, um die gestiegene Nachfrage zu bedienen, die unsere beiden Firmen von traditionellen Vermögensverwaltern erhalten haben, die Zugang zu physischen Bitcoins suchen. Diese Fonds erwarten in Bezug auf BTC das gleiche Maß an Marktkenntnis und Fachkompetenz in der Ausführung von Trades, wie sie es von jedem etablierten traditionellen Finanzdesk erwarten würden […]. Gemeinsam bieten Galaxy Digital und Bakkt einen sicheren, effizienten und gut regulierten Weg für den physischen Bitcoin-Zugang, der sich im Bereich der Makro-Hedgefonds bereits als erfolgreich erwiesen hat.

John Conneely, Head of Custody Business Development bei Bakkt, fügt hinzu:

Neben der Übernahme von Aufbewahrungsanforderungen, die für die digitale Asset-Klasse und ihre Infrastruktur einzigartig sind, verwendet das Bakkt-Warehouse denselben erstklassigen, vertrauenswürdigen Sicherheitsrahmen […]. Als einer der größten Handelsbetriebe im Bereich digitaler Vermögenswerte ergänzen sich die Ausführungskompetenz von Galaxy Digital und die Custody-Lösung von Bakkt in hohem Maße.

Die Möglichkeit einer regulierten Verwahrung von Bitcoin und Co. gehört zu den Grundvoraussetzungen für den Eintritt von Vermögensverwaltern in den Krypto-Space. Schließlich sind diese in der Regel rechtlich dazu verpflichtet, das Geld ihrer Kunden in regulierten Märkten zu investieren. Einen gesetzlich garantierten Einlagenschutz gibt es im wilden Krypto-Westen nicht – im „Bitcoin Warehouse“ von Bakkt indessen schon. Einlagen bis 125 Millionen US-Dollar genießen dort Versicherungsschutz, optional lässt sich dieser auf bis zu 500 Millionen US-Dollar erhöhen. Man weiß schließlich nie, wann jemand das nächste Mal Betrag und Netzwerkgebühr verwechselt.

Warum in die Ferne schweifen?

Man muss derweil nicht über den Atlantik gucken, um Bitcoin-bezogene Dienstleistungen für institutionelle Investoren zu finden. Auch in in Deutschland können Vermögensverwalter in Bitcoin investieren. Erst vor wenigen Tagen wurde mit BTCetc ein neues börsengehandeltes Bitcoin-Produkt auf Xetra, der elektronischen Handelsplattform der Deutschen Börse, angekündigt.

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