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Ripple CEO: 2020 ist das Jahr der Konsolidierung

Der CEO von Ripple, Brad Garlinghouse hat über die Übernahme des Startups Plaid von Visa gesprochen, die um eine satte Summe von 5,3 Milliarden US-Dollar vonstatten ging.  Garlinghouse geht davon aus, dass 2020 das Jahr der Konsolidierung für Fintech und Krypto sein wird. Die XRP-Community ist gespannt, ob dies ein Hinweis auf Neuerwerbungen sein könnte, die der in San Francisco ansässige Blockchain-Riese in diesem Jahr plant.

Ist 2020 das Jahr der Konsolidierung?

Visa, das führende Technologieunternehmen für Zahlungen, das Transaktionen in der Höhe von 3,4 Milliarden US-Dollar abwickelt, hat Plaid um 5,3 Milliarden US-Dollar übernommen. Mit dieser Übernahmesumme hat sich der Wert des Unternehmens von ursprünglich 2,65 Milliarden USD verdoppelt. Visa und Mastercard investierten während ihrer 250-Millionen-USD-Finanzierungsrunde vor der Akquisition selbst in Plaid, was diesen hohen Übernahmepreis erklären könnte.

Die Übernahme des Fintech-Unternehmens bietet Visa laut CEO Al Kelly eine großartige Gelegenheit, das Geschäft des Unternehmens über die Kartengrenzen hinaus zu beschleunigen.

Das Thema Konsolidierung scheint für Garlinghouse ein neues Ding zu sein. Unlängst meinte er, dass die Welt nicht mehr als 3.000 Kryptowährungen benötige und die Branche im Jahr 2020 mit einer “Migration zur Qualität” rechnen sollte. Es sieht so aus, als ob das bevorstehende Bitcoin-Halving für ihn nicht wirklich von Bedeutung ist und es nicht wirklich eine Auswikrung auf den Preis haben wird.

Ripple hat unlängst selbst eine 200-Millionen-US-Dollar Serie-C Finanzierungsrunde abgeschlossen, wodurch das Unternehmen selbst auf 10 Milliarden US-Dollar eingeschätzt wird. Die XRP-Community erwartet, dass das Unternehmen weiterhin sein Ökosystem ausbauen wird.

“Wir haben in letzter Zeit noch nichts von #Ripple gehört. @Galringhouse, könnten Sie uns mitteilen, ob @Ripple größere Akquisitionen im Jahr 2020 tätigt, um das Ökosystem von #XRP zu stärken?

Ich gehe davon aus, dass Sie große strategische Schritte und Partnerschaften unternehmen werden, da Sie 200 Millionen US-Dollar aus Ihrer Serie C-Runde erhalten haben.”

Diese Frage hat XRPcryptowolf über Twitter an Garlinghouse gerichtet.

Ripple besitzt seit Kurzem 10 Prozent Anteile von MoneyGram, nachdem Ripple 50 Millionen US-Dollar in das angeschlagene Unternehmen investiert hat.

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Wird das Jahr 2020 für den Kryptomarkt besser? Welche Faktoren könnten den Markt beeinflussen?

Dieses Jahr geht für viele anders als gedacht zu Ende. Die meisten Kryptowährungen haben einfach nur neue Tiefs gebildet und sehen so aus, als ob sie nicht mehr hochkommen. 2020 könnte sich allerdings einiges ändern. Was die Gründe dafür sein könnten, haben wir hier aufgelistet.

Wird das Jahr 2020 für den Kryptomarkt besser?

Derzeit liegt die Marktkapitalisierung um 50 Prozent höher als im Jahr 2018. Hauptsächlich ist allerdings der Bitcoin dafür verantwortlich, da die meisten Altcoins um einiges weniger als zu Jahresanfang gehandelt werden.

Allerdings kann es gut sein, dass die Altcoins wieder Schwung bekommen im Jahr 2020. Die wirtschaftlichen Bedenken nehmen immer mehr zu und die Zentralbanken ergreifen strengere Maßnahmen, mit denen sie eine Rezession vermeiden wollen.

Die Negativ-Zinsen und die quantitative Lockerungen setzen alle Finanzmärkten gewaltig unter Druck, weshalb Fiat eine Abwertung droht. Viele Länder haben bereits eine massive Hyperinflation erlitten, weshalb sich viele Menschen Kryptowährungen als sicheren Hafen zugelegt haben.

Sobald sich die Werte bei Vermögenswerten etwas verzerren, könnten die Anleger sich etwas risikobehafteteren Assets wie dem Bitcoin zuwenden. Darüber hinaus befinden sich Aktien und Immobilien gerade auf Höchstständen, während die weltweite Verschuldung immer mehr wird. Die Millennial-Generation wird sich nicht unbedingt verbrennen wollen, weswegen diese sich eventuell Kryptowährungen überlegen könnten.

Die US-Wahlen könnten ebenfalls eine wichtige Rolle spielen, da Präsident Trump alles daran setzen wird, die Aktienmärkte weiterhin auf Trab zu halten und gleichzeitig die globalen Handelsabkommen im Namen des Protektionismus negativ zu beeinflussen.

Dazu kommt, dass im Jahr 2020 das Halving-Event für den Bitcoin ansteht, worauf eine Rally stattfinden könnte.

Auch Ethereum steht einiges bevor, so wird dieser die ersten Phasen eines umfassenden Konsenses durchlaufen und durch ein Upgrade des Netzwerks wird auf Proof-of-Stake umgestellt, was neue Investitionsmöglichkeiten mit sich bringen wird.

Auch nicht vernachlässigen darf man das institutionelle Interesse, das ständig wächst. Es werden ständig neue Produkte entwickelt, die zwar nicht unbedingt einen Preisschub bewirken, aber die Akzeptanz gewissermaßen fördern.

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Ethereum in Gefahr? – PlusToken verschiebt ETH im Wert von 105 Millionen USD

Immer wieder wird davon gesprochen, dass das Ponzi-Schema PlusToken in Verbindung mit den starken Kursbewegungen beim Bitcoin steht. Nun könnte sich das ganze auch auf Ethereum auswirken, wie aktuelle Daten zeigen.

Wird PlusToken den ETH-Preis nach unten drücken?

Wie wir unlängst berichtet haben, könnte PlusToken wesentlich an den Bewegungen im Kryptomarkt beteiligt sein, zumindest bei den starken Kursbewegungen beim Bitcoin. Obwohl das PlusToken-Scam-Programm sehr stark mit den Strafverfolgungsbehörden zu kämpfen hat, scheinen die Macher dennoch keine Probleme zu haben, auf die Coins und Token zugreifen zu können. Die Bewegungen auf unbekannte Wallet-Adressen wie es zuletzt bei Ethereum der Fall war, zeigen, dass die Adressen nicht richtig nachverfolgt werden können.

Sehr dreist war allerdings, dass sich chinesische Social-Media-Konten, die in Verbindung mit PlusToken standen, ihre Transaktionen öffentlich bekannt gemacht haben. Aktuell ist nicht bekannt, was sie mit der riesigen Menge an Bitcoin und Ethereum vor haben, aber es ist gut möglich, dass das gesamte Krypto-Ökosystem jahrelang davon beeinträchtigt wird.

Unklar ist auch, ob diese Social-Media-Konten Teil des PlusToken-Kernteams sind oder einfach nur Leute dafür herangeholt haben.

PlusToken zählte zu einem der größten Scam-Programme, mit dem in Bitcoin und Ethereum zwischen 2,9 Milliarden USD und 3,2 Milliarden USD eingenommen wurden. Diese Größe entspricht in etwa der von OneCoin, dem schon längeren nicht mehr laufenden Ponzi-Programm, mit dem Investoren bis zu 4 Milliarden US-Dollar aus den Taschen gezogen wurden.

Die Aktivität von PlusToken lässt natürlich viel Spielraum für Vermutungen, wenn es um die Auswirkung auf die Marktpreise geht. Eine Erklärung für den enormen Sturz des Bitcoin dieser Woche, der sogar unter 7.000 USD landete, könnte darin zu finden sein, dass PlusToken-Wallets einige BTC liquidiert haben. Es ist bekannt, dass PlusToken immer wieder Mengen zwischen 600 bis 1000 BTC an Börsen schickt, dabei gehen diese hauptsächlich an Huboi.

Jetzt kommen weitere Befürchtungen auf, dass PlusToken den Ethereum-Markt treffen könnte, und sogar die, dass PlusToken  DeFi zur Geldwäsche ausnutzt.

ETH sackte bis zu 128 USD ab, selbst nach einer leichten Erholung und die PlusToken-Wallets scheinen jetzt eine wahre Bedrohung darzustellen. Die jüngste Transaktion ist nur ein kleiner Ausschnitt davon, wie viele ETH PlusToken besitzt. Chainanalysis verfolgte kürzlich die Gelder und stellte dabei fest, dass das Programm 180.000 BTC und etwa 6.4 Millionen ETH besitzt.

Chainanalysis legt nahe, dass einige der Token auf OTC-Märkten landen könnten, wodurch die KYC-Regelungen so umgangen werden können.

“Wir haben ungefähr 800.000 ETH und 45.000 BTC nachverfolgt. Wir können definitiv sagen, dass die Betrüger diese zum Waschen an ihre eigenen Adressen geschickt haben. Sie haben mindestens 10.000 dieser anfänglichen 800.000 ETH ausgezahlt, während die anderen 790.000 ETH seit Monaten unberührt in einer einzigen Ethereum-Wallet liegen.”

Nicht alle Informationen darüber, wie viele ETH PlusToken gesammelten hat, sind verfügbar, da ein Teil davon für vorzeitige Auszahlungen genutzt wurden, da damit eine gewisse Legitimität des Unternehmens geschaffen wurden.

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#775 Bitcoin Echo Blase aus Lehrbuch, EZB Whitepaper eigene Kryptowährung & Plus Token Ethereum Dump

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 775. Heute sprechen wir über folgende Themen: Bitcoin Trend wie eine Echo Blase aus dem Lehrbuch, EZB veröffentlicht Whitepaper zu eigener Kryptowährung & Plus Token Scammer bewegen $100 Mio an Ethereum.

1.) Ehemaliger IWF-Ökonom: aktueller Bitcoin-Trend wie eine „Echo-Blase aus dem Lehrbuch“
https://coincierge.de/2019/ehemaliger-iwf-oekonom-aktueller-bitcoin-trend-wie-eine-echo-blase-aus-dem-lehrbuch/

2.) EZB veröffentlicht Whitepaper zu eigener Kryptowährung
https://cryptomonday.de/breaking-ezb-veroeffentlicht-whitepaper-zu-eigener-kryptowaehrung/

3.) Ethereum Worth $100 Mln Moved by PlusToken Scammers, Is an ETH Dump Incoming?
https://coingape.com/ethereum-plustoken-scam/

5.) Bitcoin Informant bei iTunes als Podcast
http://ppq6xp.podcaster.de/bitcoin-informant.rss

6.) Der Bitcoin Informant Inside Telegram Kanal
https://t.me/bitcoininformant

Top 10 Kryptowährungen am 19.12.19 um 08:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis “Bitcoin-Informant” Koray

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Frankreich gibt Gas, erster regulierter Bitcoin-Fonds geht an den Start

Langsam erscheinen nach und nach Produkte, die für große institutionelle Anleger geschaffen sind. Ob diese allerdings Einfluss auf den Kryptomarkt haben werden, bleibt abzuwarten. Es zeigt allerdings, dass sich der Markt langsam weiterentwickelt.

Frankreichs erster Bitcoin-Fonds geht an den Start

In Frankreich wurde der erste Bitcoin-Fonds von Napoleon Asset Management ins Rennen geschickt. Dieser wird von der Autorité des Marchés Financiers (AMF) reguliert, bei der es sich um eine unabhängige öffentliche Einrichtung handelt, die für die Absicherung von Investitionen bei Finanzinstrumenten verantwortlich ist. Der Fonds selbst wird, wie von LesEchos berichtet nur institutionellen Anlegern zugänglich sein.

Der aufgelegte Bitcoin-Fonds von Napoleon Asset Management ist der erste 100-prozentige Kryptowährungsfonds, der institutionellen Anlegern in Frankreich zur Verfügung steht. Wie aus dem Bericht von LesEchos weiter hervorgeht, hat Napoleon Asset Management die Genehmigung dafür noch vor seinen Konkurrenten erhalten und ist somit das erste französische Unternehmen, das ein reguliertes Finanzprodukt auf der Grundlage von Krytpowährungen anbietet.

Der Fonds wird, wie auch die Bitcoin-Futures der Chicago Mercantile Exchange (CME) direkt gegen Fiat abgewickelt, da es eine von institutionellen Anlegern bevorzugte Lösung ist. Für die Teilnahme an dem Fonds sind mindestens 100.000 EUR notwendig.

Obwohl bereits 2017 ein französisches Unternehmen mit einem Kryptowährungsprodukt am Start war, ist Napoleon das erste regulierte Produkt.

Dank der Gesetzesvorlage des Loi Pacte, konnte Frankreich ein Umfeld schaffen, dass Kryptowährungen und der Blockchain-Industrie sehr förderlich ist.

Im Gesetz enthalten ist auch die Möglichkeit, Krypto-Vermögenswerte auch für professionelle Investmentfonds zu halten. Das ermöglicht es Napoleon, einen Fonds bereitzustellen, der allerdings nur institutionellen Anlegern vorbehalten ist.

Diese Nachricht zeigt wieder einmal, dass kontinuierlich an der Weiterentwicklung traditioneller Finanzprodukte auf Basis von Kryptowährungen gearbeitet wird. Institutionelle Anleger bleiben zwar nach wie vor vorsichtig, aber man sieht dennoch, dass sich damit auch der Markt weiterentwickelt.

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Langsam kommen sie, ING arbeitet an Depotlösung für Kryptowährungen

ING arbeitet an einer Depotlösung für Kryptowährungen, wie Reuters am Donnerstag berichtet hat. 

ING arbeitet an Depotlösung für Kryptowährungen

Die größte Bank der Niederlanden, ING, die eine Bilanzsumme von über 980 Milliarden US-Dollar aufweisen kann, möchte jetzt auch in der Kryptowelt mitmischen. Dies geht aus einem Bericht von Reuters hervor, der am Donnerstag veröffentlicht wurde. ING arbeitet an Technologien, um Kunden bei der sicheren Aufbewahrung von Kryptos behilflich zu sein.

Das Depotlösungs-Projekt wird von Amsterdam aus durchgeführt und befindet sich laut dem Reuters-Bericht noch im Anfangsstadium.

ING teilte Reuters mit, dass es zunehmende Chancen in Bezug auf digitale Assets gibt, sowohl auf durch Assets gedeckte als auch auf native Security-Token.

Obwohl ING kürzlich gemeint hat, dass Bargeld immer noch König ist, und dass Kryptowährungen nützlich, relevant und vertrauenswürdig sein müssen, damit sie sich durchsetzen können, scheint dieser Schritt nun doch etwas überraschend. Denn neben den genannten Punkte sagte ING auch, dass technische Verbesserungen erforderlich sind, damit Kryptowährungen überhaupt die Masse erreichen.

Traditionelle Finanzunternehmen dringen in die Kryptowelt ein

Immer mehr scheinen sich traditionelle Finanzunternehmen in die Welt der Kryptowährungen zu wagen. Im vergangenen Jahr hat Fidelity ein Subunternehmen namens Fidelity Digital Assets gegründet, um institutionellen Anlegern Depotlösungs- und Handelsdienstleistungen für Kryptowährungen bereitstellen zu können. Im November 2019 erhielt das Unternehmen die Genehmigung des New Yorker Finanzministeriums, Dienstleistungen für Kunden mit Sitz im US-Bundesstaat anzubieten.

In Deutschland wurde kürzlich mit Wirkung zum 1. Januar 2020 ein Gesetzt verabschiedet, das es autorisierten Unternehmen erlaubt, Kryptodienste, einschließlich die Verwahrung anzubieten. Gestern kam dazu eine Nachricht, dass die solarisBank diesen Schritt nun wagt.

Die in Japan ansässige Bank Nomura bereitet die Einführung einer Depotlösung für digitale Vermögenswerte in Zusammenarbeit mit dem Hardware-Wallet-Hersteller Ledger vor. Die Fertigstellung dafür wird im nächsten Jahr erwartet.

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Akzeptanz: solarisBank startet ein Verwahrungsservice für digitale Assets

Langsam aber doch dringen auch die traditionellen Unternehmen in die Kryptowelt ein. solarisBank ist ein Mitspieler, der bereits schon einiges geleistet hat. Jetzt hat die Bank einen weiteren Schritt angekündigt.

solarisBank dringt tiefer in die Kryptowelt ein

Die deutsche FinTech-Bank, solarisBank hat heute den Start einer neuen Aufbewahrungsplattform für digitale Assets angekündigt. Das die solarisBank sich schon seit längerem mit digitalen Assets beschäftigt, hat auch die Zusammenarbeit mit Bitwala gezeigt, die seit Anfang des Jahres läuft.

Wie auch bei den anderen digitalen Bankenprodukten des Unternehmens ist die Plattform über eine API-Schnittstelle zugänglich, womit Partner diese in die eigenen Webseiten und Apps integrieren können.

Die Plattform selbst wird von einem Tochterunternehmen der solarisBank namens Solaris Digital Assets GmbH laufen.

Die solarisBank ist im deutschen Markt vollständig reguliert und lizenziert. Partner können dank der API-Schnittstelle ganz einfach web- und appbasierte Frontends entwickeln, die sich im Hintergrund mit der Solaris-API verbinden. Angehängte Unternehmen müssen sich damit weder um Überwachungslösungen noch um Lizenzen kümmern.

Für genügend Sicherheit sorgt Solaris, indem private Schlüssel in einem verteilten Cluster von Hardware-Sicherheitsmodulen gespeichert werden, die mit einem digitalen Buchhaltungssystem verbunden sind.

Dieser Ansatz soll Assets außer Reichweite von möglichen Agenten halten, die aber dennoch sofort für Endbenutzer verfügbar sind. Bei jeder Übertragung von Assets wird ein Multi-Validierungsprozess initiiert. Transaktionen werden mittels einer Compliance-Engine auf verdächtige Aktivitäten überwacht.

Das Ziel von Solaris ist es, mittels der API eine Custody-Lösung anzubieten, damit digitale Assets mehr Akzeptanz in der breiten Öffentlichkeit erhalten.

Solaris und die Kryptowelt ein

Wie schon zuvor erwähnt, läuft seit Anfang des Jahres eine mit Bitwala, die einen Krypto-Banking-Dienst ermöglicht. Kunden von Bitwala können sehr einfach Bitcoin über die Bitwala App oder über die Webseite kaufen, erhalten dafür auch ein vollständiges Bankkonto mit IBAN und eine kostenlose Debitkarte.
Weiters ermöglichte Solaris hier das erste regulierte Security-Token-Angebot (STO) von Bitbond auf dem deutschen Markt.
Zu diesen Punkten läuft auch eine Partnerschaft mit der Stuttgarter Börse, über die der Handel für Bitcoin, Ether, XRP und Litecoin ermöglicht wird, und das auf vollständig regulierter Ebene.

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Eilmeldung: BitClub Network Hintermännern gehts an den Kragen

Jahrelang wurde das Ponzi-Programm Bitclub Network überall beworben. Jetzt geht es den Betreibern an den Kragen.

BitClub geht’s an den Kragen

Die US-Staatsanwalt ist derzeit im Fall BitClub Network sehr aktiv. Es wurden drei Männer dieses Scam-Programms festgenommen, mit dem rund 722 Millionen US-Dollar eingenommen wurden. BitClub Network lockte seine Opfer mit gefälschten Mining-Gewinnen, darüber wurden Kunden über ein mehrstufiges Vertriebsprogramm belohnt, die noch mehr Opfer zum Programm lockten.

Laut der Anklageschrift des US-Staatsanwalts Craig Carpenito soll das Programm von April 2014 bis in die letzten Tage von einem Büro in New Jersey aus aktiv betrieben worden sein.

Bei den verhafteten Männern handelt es sich um den 37-jährigen Matthew Brent Goettsche aus Lafayette, Colorado, Jobadiah Sinclair Weeks, 38, aus Arvada, Colorado, und dem 49-jährigen Joseph Frank Abel aus Camarillo, Kalifornien. Die ersten beiden wurden wegen Überweisungsbetrugs angeklagt, Abel für den Verkauf nicht registrierter Wertpapiere, was bei Weeks noch dazukommt.

Ermittler bestätigen, dass immer noch eine Fahndung nach zwei weiteren läuft, deren Identität man nicht bekannt geben möchte.

Laut Staatsanwaltschaft:

“Die Anklageschrift beschreibt die Nutzung der komplexen Krypto-Welt durch die Angeklagten, um ahnungslose Investoren auszunutzen.”

“Was sie angeblich getan haben, ist kaum mehr als ein modernes High-Tech-Ponzi-System, das Opfer um Hunderte Millionen von Dollar betrogen hat.”

“In Zusammenarbeit mit unseren Strafverfolgungspartnern hier und im ganzen Land werden wir sicherstellen, dass diese Betrüger für ihre Verbrechen zur Rechenschaft gezogen werden.”

Laut weiteren Angaben wurde erklärt, dass die Bande die Opfer mit schnellen Gewinnen angelockt hat. Dazu wurden eine Reihe komplexer Methoden angewandt.

Paul Delacout, stellvertretender Director des FBI Los Angeles:

“Denjenigen, die heute festgenommen werden, wird vorgeworfen, mit ausgeklügelten Taktiken Tausende von Opfern angelockt zu haben, die hohe Renditen für ihre Investitionen in einen Bitcoin-Mining-Pool versprechen – einer fortschrittlichen Methode, von der Kryptowährungen profitieren.”

“Die Angeklagten haben über diesen Weg Hunderte von Millionen Dollar verdient, indem sie über mehrere Jahre hinweg, weiterhin neue Investoren rekrutiert haben und das Geld der Opfer verschwenderisch ausgaben.”

John R. Tafur, zuständiger Specialagent des IRS Criminial Investigration, Newark sagte dazu:

In der heutigen Anklageschrift wird behauptet, die Angeklagten hätten sich an einem ausgeklügelten Ponzi-Programm beteiligt, an dem weltweit Investoren beteiligt waren.”

“Dies war ein klassisches Betrugsspiel mit einer virtuellen Wendung – falsche Versprechungen von hohen Erträgen für Investitionen in den Bitcoin-Abbau. IRS Criminal Investigation wird weiterhin mit unseren Strafverfolgungspartnern, einschließlich der Joint Chiefs of Global Tax Enforcement, zusammenarbeiten, um Cyberkriminelle zu ermitteln und vor Gericht zu stellen.”

“… Von April 2014 bis Dezember 2019 betrieben die Beklagten das betrügerische BitClub-Netzwerk, das Geld von Anlegern gegen Aktien angeblicher Kryptowährungs-Mining-Pools einholte und Investoren für die Gewinnung neuer Investoren belohnte.

Goettsche, Weeks und andere haben sich zusammengeschlossen, um Investitionen in BitClub Network zu veranlassen, indem sie falsche und irreführende Zahlen angegeben haben, denen zufolge BitClub-Investoren” Bitcoin-Mining-Einnahmen “genannt wurden, die angeblich vom BitCoin-Mining-Pool von BitClub Network generiert wurden.”

Berichten zufolge hat Goettsche darüber gesprochen, dass seine Zielgruppe dumme Investoren sein würden, die er gerne als Schafe bezeichnete. Genau auf diesen Idioten baute er das ganze System auf.

Aus Dokumenten geht auch hervor, dass Goettsche andere angewiesen habe, die Zahlen der Mining-Gewinne zu manipulieren.

Des Weiteren haben die drei BitClub Network Anteile verkauft, die nicht bei der US-amerikanischen Börsenaufsicht (SEC) registriert waren.

Das Team hat keine Kosten und Mühen gescheut. Es wurden Videos erstellt und es wurde die ganze Welt bereist, um noch mehr Leute zum “transparentesten Unternehmen” heranzuholen.

Die Anklage für Überweisungsbetrug sieht eine Höchststrafe von 20 Jahren Haft vor, mitsamt einer Geldstrafe von 250.000 US-Dollar. Für den Verkauf von nicht registrierten Wertpapieren droht eine Haft von fünf Jahren und eine Geldstrafe von 250.000 US-Dollar.

Die Staatsanwaltschaft fordert Opfer dieses Programms auf, die Webseite www.justice.gov/usao-nj/bitclub, oder der Webseite www.justice.gov/largecases aufzusuchen.

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Bildquelle: Depositphotos / phonlamai

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OneCoin: über mehrere große Banken wurden Gelder gewaschen

Wieder beschäftigt sich die Staatsanwaltschaft mit dem ehemaligen OneCoin Mitglied Mark Scott, der wesentlich an dem Scam beteiligt war. Diesmal gibt er Auskünfte über die Geldflüsse des Programms.

OneCoin nutzte große Banken zur Geldwäsche

Nachdem sich die Staatsanwaltschaft mit dem jüngeren Bruder der “Cryptoqueen” Ignatova beschäftigt hat, widmen sich die Staatsanwälte jetzt Mark Scott und dessen Rolle bei OneCoin, dem vorgeworfen wird, 400 Millionen US-Dollar aus den Vereinigten Staaten geschmuggelt zu haben.

Der Prozess soll diese Woche abgeschlossen sein, die Anhörung läuft derzeit vor einem New Yorker Bezirksgericht.

Gestern schrieben die Staatsanwälte des Gerichtsverfahrens an den Richter Ramos und forderten:

“… das Gericht (1) hindert den Beklagten daran, Zeugenaussagen von Verteidigern in Bezug auf bestimmte Fälle des Verhaltens des Beklagten zu erheben; und (2) die Jury anweisen, dass (a) die Pflicht zur Verschwiegenheit des Kunden nicht zur Verteidigung des kriminellen Verhaltens dienen kann; und (b) keine der E-Mail-Mitteilungen, die von der Regierung vor Gericht zugelassen wurden – einschließlich der Mitteilungen zwischen dem Angeklagten und Ruja Ignatova – sind privilegiert.”

Laut einer Reihe von Tweets von Inner City Press, die Informationen von der Anhörung haben, nutzte Scott mehrere Bankkonten, sowohl innerhalb als auch außerhalb der USA, um die Gelder zu verschieben.

Rosalind October, die für das DA-Büro von Manhatten arbeitet, identifizierte Gelder, die von Singapur, Hongkong, Deutschland und Irland auf die mit OneCoin verbundenen Konten auf den Cayman Islands flossen. Das Büro der Staatsanwaltschaft Manhatten erstellte vor Gericht eine Karte, auf der der Geldfluss der OneCoin-Konten aufgezeichnet war.

Zu den Bankdienstleistern gehörte die Bank of Ireland, DMS Bank und selbst eine Niederlassung in New York der Deutschen Bank.

Quellenangaben: Coinrivet
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OneCoin: 90 Jahre Haft für Mitgründer Konstantin Ignatov

BBC hat berichtet, dass der OneCoin Mitgründer eine Haftstrafe von 90 Jahren absitzen muss. Details zum Aufenthaltsort seiner Schwester sind weiterhin unbekannt.

OneCoin Mitgründer – 90 Jahre Haft

Wer hätte das gedacht? Konstantin Ignatov, Mitgründer des Krypto-Scams OneCoin hat sich schuldig an dem Milliardenbetrug bekannt. Laut einem Bericht von BBC vom 14. November unterzeichnete Ignatov am 4. Oktober ein Plädoyer und muss sich nun einer Haftstrafe bis zu 90 Jahren stellen. BBC veröffentlichte diese Nachricht am 12. November 2019.

Nachdem der Mitgründer im März am internationalen Flughafen von Los Angeles verhaftet wurde, bekannte er sich wegen mehrerer Anklagen darunter Geldwäsche und Betrug schuldig. Jetzt sitzt er 90 Jahre in Haft, muss allerdings dafür noch verurteilt werden. Berichten zufolge wird er aber keinen weiteren strafrechtlichen Anklagen für seine Rolle bei OneCoin ausgesetzt sein, außer möglicher Steuerverletzung.

Neben BitConnect zählt OneCoin wohl zu den bekanntesten Scams in der Kryptowelt.

Bis heute läuft das im Jahr 2014 in Bulgarien gegründete Unternehmen. Nach Angaben von BBC hat das Ponzi-Programm um die 4 Milliarden EUR eingenommen.

Darüber hinaus hat Ignatov auch Einzelheiten gegen seine Schwester und OneCoin-Mitgründerin Ruja Ignatova, auch als Cryptoqueen bezeichnet, bekannt gegeben.

Während er im Prozess gegen Mark Scott aussagte, der an der Geldwäsche von 400 Milliarden US-Dollar über OneCoin beteiligt war, teilte er dem Gericht mit, dass seine Schwester aus Bulgarien einen Reisepass und Tickets nach Österreich und Griechenland erhalten habe.

Ignatov sagte, dass Ignatova immer Angst hatte, dass Kritiker und “Hater” in ihrer unmittelbaren Umgebung sie an den FBI verraten könnte. Er sagte auch, dass er einen Privatdetektiv engagiert habe, der Ignatova ausfindig machen sollte und fügte hinzu, dass er seit ihrem Verschwinden nicht mehr mit ihr gesprochen habe.

Es wird vermutet, dass Ignatova unter dem Schutz einer “reichen und mächtigen” russischen Staatsbürgerin steht, die namentlich unbekannt ist. So wurde es zumindest von Matthew Russell Lee behauptet, dem Gründer von Inner City Press, einem Magazin, das sich mit solchen Fällen beschäftigt.

Quellenangaben: Cointelegraph
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