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Nasdaq nimmt KI-gestützten Krypto-Kursindex in ihre Notierung auf

Die Nasdaq, die zweitgrößte Aktienbörse der Welt, hat den KI-basierten Kryptowährungs-Kursindex CIX100 in ihre Notierung aufgenommen. Dies geht aus einer entsprechenden Pressemitteilung hervor, die Cointelegraph am 15. Oktober zugespielt wurde.

Keine menschliche Einflussnahme

Der CIX100 ist ein Krypto-Kursindex, der von dem Unternehmen Cryptoindex herausgegeben wird. Der Kursindex basiert auf einem speziellen Algorithmus, der die Top-100 Kryptowährungen betrachtet und mehr als 200 verschiedene Einflussfaktoren berücksichtigt.

Dabei zielt der Kursindex auch darauf ab, Kryptowährungen mit manipulierten Handelsvolumen rauszurechnen. Außerdem sind die Berechnungen von Künstlicher Intelligenz gestützt und frei von „menschlicher Einflussnahme“. Der Kursindex richtet sich sowohl an Privatanleger als auch an professionelle Investoren.

Wie es in der Pressemitteilung heißt, werden die verwendeten Marktdaten direkt von den neun größten Kryptobörsen ausgelesen. Hinzu kommen mehrere Millionen einzelne Trades, die berücksichtigt werden, sowie verschiedene Daten aus den Sozialen Medien.

Es werden nur solche Kryptowährungen in die Betrachtung genommen, die für mindestens drei Monate unter den Top-200 waren. Um dies zu garantieren, wird der Kursindex jeden Monat neu zusammengestellt.

Der „Cryptoindex CIX100“ ist bereits bei Retuers, Bloomberg und TradingView in der Notierung. Seit seiner Einführung im Mai 2017 soll der Krypto-Kursindex um mehr als 1100% gewachsen sein. Die computergestützten Kursberechnungen sollen eine tägliche Genauigkeit von 82% haben.

Krypto-Kursindizes gewinnen an Beliebtheit

Wie zuvor berichtet, hatte sich die Nasdaq im Juni mit dem Krypto-Unternehmen CryptoCompare zusammengetan, um einen ähnlichen Kursindex auf den Markt zu bringen, der sich allerdings speziell an institutionelle Investoren richtet.

Im Februar 2019 hatte die Nasdaq wiederum zwei Krypto-Kursindizes der amerikanischen Blockchain-Firma Brave New Coin in ihre Notierung genommen.

CryptoCompare hat in Zusammenarbeit mit der Krypto-Handelsplattform BitMEX eine Datenbank zur Bewertung von Krypto-Futures erstellt, die über den Dienstleister Refinitiv herausgegeben wird.

Im Sommer hat die Sina Finance, ein Finanzdienstleister, der dem großen chinesischen Tech-Konzern Sina angehört, einen Krypto-Kursindex in die firmeneigene Smartphone-App eingebaut, ohne dies zuvor angekündigt zu haben.

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Ripple investiert erneut in größte mexikanische Kryptobörse

Ripple, der Herausgeber der drittgrößten Kryptowährung XRP, hat als Hauptinvestor eine Finanzierungsrunde für die große mexikanische Kryptobörse Bitso angeführt.

Die größte mexikanische Kryptobörse

Ripple hat am 14. Oktober in einer offiziellen Pressemitteilung bekanntgegeben, dass man die größte lateinamerikanische Kryptobörse nun mit weiteren Geldern unterstützt, nachdem es zuvor schon eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Unternehmen gegeben hatte.

Wie der Krypto-Nachrichtendienst The Block berichtet, haben sich auch andere große Namen als Investoren an der Finanzierungsrunde beteiligt, darunter die amerikanische Kryptobörse Coinbase, Jump Capital, die Digital Currency Group und Pantera Capital. Die eingesammelte Summe wurde allerdings nicht offengelegt.

Expansion nach Brasilien und Argentinien

Laut Bericht will Bitso das Investitionskapital nutzen, um damit weiter auf dem lateinamerikanischen Markt zu expandieren, allen voran in Argentinien und Brasilien.

Wie Ripple in seiner Pressemitteilung erläutert, handelt es sich bei Bitso um die erste mexikanische Kryptobörse, die bereits im Jahr 2014 gegründet wurde. Anschließend mauserte sich das Unternehmen zur größten Kryptobörse Mexikos und ist damit ein einflussreicher Player auf dem spanischsprachigen Markt. Zurzeit zählt Bitso insgesamt 750.000 Nutzer.

In diesem Zusammenhang verweist Ripple auf die Partnerschaft mit der Kryptobörse, die ebenfalls schon im Gründungsjahr von Bitso eingegangen wurde. Die Kryptobörse ist für das RippleNet ein wichtiger Zahlungskorridor zwischen den USA und Mexiko, der als wichtige Anlaufstelle für Rücküberweisungen über den Blockchain-Zahlungsdienstleisters dient.

Im Juli 2019 hat Bitso eine Zulassung durch die Finanzaufsicht von Gibraltar erhalten. Die Aufsichtsbehörde hat einen speziellen Blockchain-Gesetzesrahmen zur Verfügung, unter dem sie Handel, Verwahrung und Überweisungen von Kryptowährungen überwachen kann.

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Fidelity: „Sind beim Anbieten von Kryptowährungen noch sehr vorsichtig“

Kathleen Murphy, die Leiterin für Privatinvestitionen bei der großen Vermögensverwaltung Fidelity Investments, hat bestätigt, dass ihr Unternehmen noch keine Krypto-Finanzprodukte für Privatanleger anbietet, um diese zu schützen.

Die entsprechenden Äußerungen machte Murphy am 11. Oktober in einem Interview mit CNBC. Als sie nach ihrer Einschätzung gefragt wurde, ab wann Privatanleger denn auf der firmeneigenen Fidelity Handelsplattform mit Kryptowährungen agieren könnten, entgegnete Murphy:

„Was das betrifft, sind wir wirklich sehr vorsichtig. Obwohl wir Kryptowährungen positiv sehen, uns damit auseinandersetzen und versuchen, innovativ zu sein, sind wir nichtsdestotrotz noch sehr vorsichtig damit, weshalb wir sie auf unserer Plattform noch nicht für Privatanleger anbieten. Wir wollen sicherstellen, dass Anleger, die keinen professionellen Hintergrund haben, mit Kryptowährungen nicht einen großen Fehler machen.“

Fidelity verwaltet derzeit insgesamt 7,4 Billionen US-Dollar an Kundenvermögen. Der Finanzdienstleister wollte im Mai bereits den Bitcoin-Handel für institutionelle Kunden eröffnen, was sich daraufhin jedoch verzögerte. Des Weiteren ist Fidelity wohl einer der ersten Kunden des neuen Bitcoin-Mining-Services, der im August von der Firma Blockstream ins Leben gerufen wurde.

Wie Cointelegraph am 9.Oktober berichtet hat, gibt die Vermögensverwaltung Grayscale an, dass das Interesse institutioneller Investoren an der Kryptobranche nachweislich wächst. Das Interesse der institutionellen Kunden wird in der Branche wie eine Art Heiliger Gral gesehen, da hierdurch auf einen starken Zufluss an Kapital gehofft wird.

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Ripples Xpring investiert in Krypto-Wallet BRD

Ripples Investmentarm Xpring hat in die Krypto-Wallet BRD investiert, um Nutzer das Halten, den Kauf und Verkauf von XRP-Token zu ermöglichen.

Xpring kündigte die Entwicklung in einem Blogbeitrag vom 11. Oktober an und stellte fest, dass BRD – eine mobile Krypto-Wallet mit einer gemeldeten Benutzerbasis von 2,5 Millionen – auf der Xpring-Plattform aufbauen wird, um XRP zu unterstützen und zu integrieren.

Große Nutzerbasis

Mit der Auswahl von BRD konzentrierte sich Xpring angeblich auf die große Nutzerbasis und die territoriale Abdeckung von 170 Ländern sowie auf das gesunde Wachstum des Unternehmens bei Schlüsselkennzahlen wie dem Transaktionsvolumen. Der Beitrag besagt ferner, dass dies zu neuen Arten von dezentralen Finanzdiensten (DeFi) führen könnte, einschließlich Bank-, Kredit- und Peer-to-Peer-Transaktionen, für die keine Vermittler erforderlich sind.

In diesem Juni hat BRD eine Partnerschaft mit dem Blockchain-Zahlungs- und Infrastrukturunternehmen Wyre geschlossen, um seinen in den USA ansässigen Kunden den Kauf von Kryptowährungen per Banküberweisung zu ermöglichen. Der neue Service wird Berichten zufolge von über 1.700 US-Banken unterstützt und ermöglicht angeblich die Registrierung von Einkäufen innerhalb von fünf Minuten.

Proaktiver Investmentansatz

Xpring hat in den letzten Monaten eine Reihe bemerkenswerter Investitionen getätigt, darunter eine Partnerschaft mit dem großen Kryptowährungs-Zahlungsdienstleister BitPay, damit Unternehmen XRP für Zahlungen über die grenzüberschreitende Zahlungsplattform von BitPay akzeptieren können. Im Rahmen der Kooperation integriert BitPay auch sein BitPay Wallet in die Entwicklerplattform von Xpring.

Ende September hat Xpring das Logos Network integriert, eine verteilte, buchbasierte Zahlungsplattform, die sich auf Geschwindigkeit und Skalierbarkeit konzentriert. Logos wird ein DeFi-System untersuchen, das XRP in seinem Kern nutzen soll.

Im August kündigte Xpring einen Zuschuss von 1 Milliarde XRP (rund 265 Millionen US-Dollar) für die Web-Monetarisierungsplattform Coil an. Letztere sollen die Mittel nutzen, um ein Ökosystem aus Entwicklern, Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen aufzubauen, die XRP über den offenen Standard Web Monetization verwenden.

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Die Schöpfer der App „Bottle Pay“ erhalten Investition in Höhe von 2 Mio. US-Dollar

Ein britisches Technologieunternehmen hat eine Investition in Höhe von 2 Mio. US-Dollar für eine App gesammelt, mit der Benutzer Bitcoin (BTC) über ihre Social-Media-Konten senden können. Wie in der North East Times am 11. Oktober berichtete, erhielt das Newcastle-Unternehmen Block Matrix die Mittel für die Weiterentwicklung seiner Bottle Pay-Plattform.

„Jeder kann Bitcoin benutzen“

Mit der Bottle Pay-Plattform können Benutzer Bitcoin über ihre Social Media-Konten übertragen. Dies ermöglicht Zahlungen an jeden Social Media-Kontakt, unabhängig davon, ob dieser über ein Bottle Pay-Konto verfügt.

Mit der Bottle Pay-App können Benutzer problemlos auf die Plattform zugreifen. Gründer Pete Cheyne erklärte:

„Wir versuchen, die Barrieren abzubauen, damit jeder Bitcoin nutzen kann. […] Wir möchten den Kunden ermöglichen, ein Konto zu verwenden, welche sie schon besitzen und vertrauen.“

Zukünftige Entwicklungen

Block Matrix plant, die Anzahl der aktiven Nutzer von Bottle Pay im Laufe des nächsten Jahres zu verzehnfachen, bevor weitere Investitionen durch Risikokapital angestrebt werden.

Das Unternehmen plant auch den Eintritt in den Einzelhandels- und Handelsdienstleistungsmarkt mit einer Zahlungsplattform, über die Händler Bitcoin-Zahlungen über Bottle Pay akzeptieren können.

Inzwischen gibt es andere Plattformen, die versuchen, Zahlungen in digitaler Währung direkt in soziale Medien zu integrieren.

Mit Brave, einem blockchain-basierten Internetbrowser, können Benutzer mithilfe des systemeigenen Basic Attention Token (BAT) Trinkgelder für Inhalte auf Twitter, Vimeo und Reddit verteilen.

Im August berichtete Cointelegraph über ein anderes Unternehmen, das die Blockchain-Technologie von Appics einsetzt, um Benutzer für ihre Zeit und Kreativität bei Online-Inhalten zu belohnen.

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Bitcoin-Optionen: CME Group erwartet hohe Nachfrage in Asien

Die Chicago Mercantile Exchange Group erwartet für ihr kommendes Bitcoin-Optionsprodukt eine hohe Nachfrage in Asien.

Tim McCourt, der globale Leiter der CME Group für Aktienindex- und alternative Investmentprodukte, sagte am 10. Oktober gegenüber der South China Morning Post, das neue Krypto-Derivat-Produkt werde wahrscheinlich genauso beliebt sein wie die bereits existierende BTC-Futures der Börse.

Krypto-Miner können sich absichern

Dem Bericht zufolge wird bis zu der Hälfte des Volumens der aktuellen BTC-Futures von CME von asiatischen und europäischen Händlern getragen. McCourt sagte Reportern, das bevorstehende Optionsprodukt ermögliche es Marktteilnehmern, das eingegangene Risiko bei Bitcoin genauer zu bestimmen:

„Während Futures ihnen ein 1: 1-Positionsrisiko geben, bei dem die Bewegung der zugrunde liegenden Bitcoin direkt in einen bestimmten Dollarwert pro Kontrakt übersetzt wird, bietet ihnen eine Option unterschiedliche Ausübungspreise und kann sowohl einen Schutz vor Abwärtsbewegungen als auch vor Preissprüngen zu einem Bruchteil des Basispreises bieten.“

Im Gegensatz zu Futures ermöglichen Optionskontrakte Händlern, ein Recht zum Kauf (eine Call-Option) oder Verkauf (eine Put-Option) eines bestimmten Vermögenswertes zu einem bestimmten „Ausübungspreis“ zu kaufen, der am oder vor dem Ablaufdatum des Kontrakts festgelegt wird.

McCourt wies darauf hin, dass Optionen es Bitcoin-Minern ermöglichen, die Kosten ihrer Produktion besser abzusichern. Er erinnerte daran, wie etwa der Handel mit Bitcoin-Futures-Kontrakten chinesischen Minern in volatilen Zeiten an den Spotmärkten eine Absicherung verschaffte.

CME baut Bitcoin-Derivate aus

Die CME Group hatte im September Pläne für Bitcoin-Optionen angekündigt und damit ihre Absicht bekundet, das Produkt im ersten Quartal 2020 auf den Markt zu bringen. Die regulatorische Überprüfung läuft noch.

Im bisherigen Jahresverlauf wurden bislang 7.000 CME Bitcoin-Future-Kontrakte gehandelt. Dies entspricht rund 35.000 BTC durchschnittlich pro Tag.

Der bisherige CME-Tagesrekord von 33.677 Kontrakten mit über 168.000 äquivalenten BTC wurde am 13. Mai erreicht.

Krypto-Experten beobachten in diesem Herbst aufmerksam die von vielen als schleppend bezeichnete Annahme der neu eingeführten Bitcoin-Futures-Kontrakte von Bakkt. Diese bei diesem Produkt erstmals mit tatsächlichen Token hinterlegten Kontrakte waren am 22. September online gegangen.

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Grayscale: Interesse der institutionellen Investoren an Krypto hat sich im Q2 verdoppelt

Eine Top-Managerin der großen Krypto-Vermögensverwaltung Grayscale hat bestätigt, dass ihr Unternehmen im Jahr 2019 steigenden Zulauf von institutionellen Investoren feststellt.

„Interesse institutioneller Investoren besteht schon lange“

In einem Interview vom 8. Oktober gab Rayhaneh Sharif-Askary, die Direktorin für Business Development bei Grayscale, gegenüber dem Krypto-Nachrichtenportal The Block an, dass die Investitionen in die Krypto-Produkte der Vermögensverwaltung im laufenden Jahr weiter gestiegen sind.

So sollen allein im 2. Quartal bereits 85 Mio. US-Dollar bei Grayscale angelegt worden sein, was nahezu einer Verdopplung im Vergleich zum Q1 entspricht. Institutionelle Investoren sollen dabei mehr als 80% der investierten Gelder ausmachen. Das große Interesse der institutionellen Kunden unterstreicht Sharif-Askary deshalb nochmal explizit:

„In den Medien wird immer wieder die Frage propagiert, wann institutionelle Investoren denn nun endlich in die Kryptomärkte einsteigen, was ich ganz schön ironisch finde, da wir bei Grayscale fortlaufend institutionelle Kunden haben und das schon seit langer Zeit.“

Investoren trauen sich sogar an Altcoins heran

Allerdings scheint sich diese Aussage nicht mit der momentanen Stimmungslage in der Kryptobranche zu decken, da der Start der lang ersehnten Krypto-Handelsplattform Bakkt, die mit ihren Bitcoin-Futures speziell auf institutionelle Investoren abzielt, bisher enttäuschend verlaufen ist.

Daraus schlussfolgern einige Stimmen der Branche, dass das Interesse der institutionellen Investoren noch weiter auf sich warten lässt. Diese Einschätzung wird durch jüngste Zahlen gestützt, die belegen, dass die Anzahl der Meldungen über Krypto-Investitionen von Institutionen in den letzten Wochen auf einen Tiefstand abgesunken ist.

Sharif-Askary scheint davon jedoch nichts zu merken, da sie angibt, dass im Q2 sogar verstärkt in Altcoins investiert wird und dass obwohl es für die alternativen Kryptowährungen noch vor einigen Wochen stark nach unten ging. Aus dieser vermeintlichen „Diversifizierung” leitet sie wiederum ab, dass die Kryptobranche insgesamt verstärkt als Anlageklasse akzeptiert wird.

Grayscale bietet zurzeit Investitionsprodukte für neun verschiedene Kryptowährungen an, darunter Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC).

Das Interesse institutioneller Investoren ist eine Art „heiliger Gral“ für die Kryptobranche, da deren Eintritt einerseits einen massiven Zufluss von Kapital bedeuten würde und andererseits der Anlageklasse eine gewisse Legitimität verleihen würde.

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Blockchain-Startup NuCypher kann über 10 Mio. US-Dollar Investitionskapital einsammeln

Die Blockchain-Plattform NuCypher konnte im Rahmen einer Finanzierungsrunde mehr als 10,675 Mio. US-Dollar Investitionskapital einsammeln, wobei das Krypto-Investitionsunternehmen Polychain Capital als größter Geldgeber agierte.

Wie in einem Blogeintrag vom 7. Oktober mitgeteilt wurde, haben sich neben Polychain auch der Mining-Konzern Bitmain, der Wagniskapitalgeber Y Combinator, der Blockchain-Entwickler BitFury, die Arrington XRP Capital, Notation Capital und weitere Unternehmen als Investoren an der Finanzierungsrunde beteiligt. Dabei sollen die Investoren bereits 8% der geplanten Umlaufmenge der NU Kryptowährung von NuCypher aufgekauft haben.

Des Weiteren sollen sich die Investoren darauf geeinigt haben, ihre Vermögen der neuen Kryptowährung für mindestens zwei Jahre einzufrieren, um damit für „ein höheres Level an Stabilität auf der NuCypher Blockchain zu sorgen“. Außerdem werden die Investoren gleichsam als Nodes (Knotenpunkte) im Blockchain-Netzwerk agieren.

Test-Netzwerk geht an den Start

Im gleichen Blogeintrag hat NuCyper auch bekanntgegeben, dass das eigene Test-Netzwerk bald öffentlich verfügbar sein wird. Interessierte Nutzer können im Discord Channel des Unternehmens eine Teilnahme daran erbitten.

Das Blockchain-Startup formuliert den eigenen Fahrplan bis zum offiziellen Start des Netzwerkes wie folgt:

„Ab hier ist unser Weg klar, vom Start des öffentlichen Test-Netzwerkes, über zwei weitere Zwischenschritte, bis hin zum Start des Hauptnetzwerkes!“

Laut der Datenbank von Crunchbase konnte NuCypher bisher insgesamt 15,9 Mio. US-Dollar an Investitionskapital einsammeln. Die Blockchain des Unternehmens zielt speziell darauf ab, „Entwickler eine Möglichkeit zu geben, Daten auf einer öffentlichen Blockchain zu speichern, zu teilen und zu verwalten“.

Wie Cointelegraph jüngst berichtet hatte, konnte sich das Blockchain-Unternehmen Oneiro zuletzt 5 Mio. US-Dollar Investitionskapital von Cosimo Ventures sichern.

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Bitwise: Bitcoin-ETF „näher als je zuvor“

Die Führungskräfte von Bitwise Asset Management sind sehr optimistisch im Hinblick auf den baldigen Ablauf der Frist für die Entscheidung der US-Regulierungsbehörde SEC über den vom Unternehmen vorgeschlagenen börsengehandelten Bitcoin-Fonds (BTCETF).

Ein paar Tage vor dem Stichtag, dem 13. Oktober, heißt es laut einem CNBC-Bericht vom 7. Oktober von Matt Hougan, dem Geschäftsführer und globalen Leiter der Forschungsabteilung bei Bitwise:

„Wir stehen der Zulassung eines Bitcoin-ETF nun näher als je zuvor.“

„Jetzt sind keine Verschiebungen mehr möglich.“

Wie Cointelegraph berichtete, reichte Bitwise im Januar bei der SEC  erneut eine Anmeldung für einen physisch aufbewahrten Bitcoin-ETF ein. Im August verschob die Regulierungsbehörde ihre Entscheidung über den Vorschlag auf den 13. Oktober. Auch zwei weitere Krypto-ETF-Vorschläge wurden im Zuge dessen verschoben. Sie hat jetzt keine Möglichkeit mehr, die es erlaubt, die Sache noch länger hinauszuzögern, wie Hougan betonte:

„Kurz vor Montag muss die SEC eine Entscheidung treffen. Ja oder nein. Jetzt sind keine Verschiebungen mehr möglich. Wir werden bis Montag genau wissen, was sie denkt.“

Trotz der wiederholten Ablehnung vorhergehender Vorschläge durch die Regulierungsbehörde, gibt Hougan sich diesmal optimistisch:

„Vor zwei Jahren gab es auf dem Bitcoin-Markt keine regulierten, versicherten Depotbanken. Heute haben wir in dem Bereich große Namen, wie etwa Fidelity und CoinBase, die über Firmen, wie etwa Lloyd’s of London, mit Hunderten von Millionen Dollar versichert sind.“

Er fügte hinzu, dass es vor zwei Jahren noch nicht so gewesen sei, dass sechs der zehn großen Kryptobörsen heute von der New Yorker Finanzdienstleistungsaufsicht NYDS reguliert sind und über Marktüberwachungstechnologien verfügen.

Allen voran sagte er, dass sich das heutige Marktvolumen auf über 200 Millionen US-Dollar belaufe. Dabei würden täglich regulierte Bitcoin-Futures gehandelt werden. Das sei wiederum eine starke Veränderung gegenüber dem zuvor „einseitigen, ineffizienten Markt“, so Hougan.

Die Beteiligung von einflussreichen Riesen auf dem Markt, wie etwa Jane Street Capital und Susquehanna, habe Bitcoin zu einem der „effizientesten institutionellen Märkte der Welt“ gemacht.

Vorteile eines Bitcoin-ETF

Hougan argumentierte, dass die Zulassung von ETFs eine große Chance für den durchschnittlichen Anleger sei, sich im Bitcoin-Bereich sicher zu bewegen. Er erklärte:

„Während große Institutionen sehr sichere Wege haben, um Bitcoin in privaten Fonds zu kaufen, die nur für äußerst vermögende Menschen zugänglich sind, haben gewöhnliche Anleger keinen solchen sicheren Weg.“

Ein ETF würde es Finanzberatern ermöglichen, Bitcoin ihren Kunden auf einfache Weise anzubieten, „anstatt sie in die Irre zu führen“, so Hougan weiter.

Im August dieses Jahres äußerte sich der Bitwise-CEO Hunter Horsley ähnlich zu dem Thema, wie Hougan. Er verwies dabei auf die positiven Entwicklungen in der Branche, wie etwa den Eintritt von Susquehanna, eine verbesserte Arbitrage und neue Spreads sowie das Angebot an umfangreichen Versicherungen.

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Ex-Google Produktmanager schließt sich Krypto-Investitionsunternehmen Multicoin Capital an

Das Krypto-Investitionsunternehmen Multicoin Capital hat einen ehemaligen Produktmanager von Goolge zu einem ihrer Investitionsleiter ernannt.

Wie Kyle Samani, einer der Eigentümer des Unternehmens, in einem Blogeintrag vom 1. Oktober bestätigt, wird Tony Sheng mit sofortiger Wirkung dafür zuständig sein, neue Investitionsprojekte zu finden und bestehende Kunden zu betreuen.

Kryptobranche bietet große Chancen

Zur etwaigen Erklärung für die Einstellung des ehemaligen Google Mitarbeiters erklärt Samani eher allgemein, dass die Kryptobranche noch ein sehr junges Feld sei, in dem es große Chancen auf Rentabilität gibt, was die Arbeit in diesem Bereich umso interessanter macht. Dem fügt er an:

„Wir sind im Begriff die richtigen Investitionsgelegenheiten, Mitarbeiter und Dienstleister zu finden, um als Unternehmen weiter zu wachsen. Wir haben es von 0 auf 1 geschafft und wollen jetzt noch höher kommen.“

Fokus der Geldgeber dreht sich

Multicoin hat in den vergangenen Monaten in mehrere Krypto-Projekte investiert. Zuletzt beteiligte sich das Investitionsunternehmen am Ethereum-basierten Skale Network, das diese Woche insgesamt 17,1 Mio. US-Dollar Investitionskapital einsammeln konnte. An diesem Projekt haben sich ebenfalls namhafte Größen der Branche wie Winklevoss Capital und ConsenSys beteiligt.

Bereits im Oktober 2018 war Multicoin einer der Investoren in das Projekt, als Skale 9,65 Mio. US-Dollar Kapital in einer Finanzierungsrunde einnehmen konnte.

Wie Cointelegraph zuletzt berichtet hatte, könnte der Investitionsumfang in Blockchain-Projekte dieses Jahr um 60% zurückgehen, da sich der Fokus zunehmend auf Bitcoin (BTC) richtet.

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