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„Von einem anderen Stern“ – Risiko-Ertrags-Verhältnis von Bitcoin sticht sogar Amazon aus

Das Risiko-Ertrags-Verhältnis von Bitcoin (BTC) ist „von einem anderen Stern“ im Vergleich zu Amazon, der wohl stärksten Aktie der 2000er Jahre.

Zu diesem Schluss kommt zumindest einer der bekanntesten Krypto-Experten, der auch für die Anwendung des Stock-To-Flow Modells zur Berechnung der Kursentwicklung bekannt ist.

PlanB: Amazon ist im Vergleich zu Bitcoin nur normal

In einer neuen Grafik vergleich der Analyst PlanB am 24. Januar das Risiko-Ertrags-Verhältnis von Bitcoin mit Gold, amerikanischen Staatsanleihen, dem S&P 500 Aktienindex und der Amazon Aktie, wobei seine Darstellung deutlich aufzeigt, dass Bitcoin sich klar vom Rest des Feldes absetzen kann.

Die starken Verluste von Amazon im Jahr 2000, die durch den anschließenden Siegeszug des Unternehmens zwar mehr als ausgeglichen wurden, sorgen dafür, dass das Risiko-Ertrags-Verhältnis von Bitcoin um einiges besser ist als das von Amazon.

„Bitcoin…ist auf einem anderen Stern!“, wie es Krypto-Analyst PlanB zusammenfasst. Das Risiko-Ertrags-Verhältnis von Amazon sieht er hingegen als „eher normal“ an.

Der Kurs von Amazon konnte derweil in dieser Woche seine Widerstandsfähigkeit unter Beweis stellen, nachdem gemeldet wurde, dass das Telefon von Geschäftsführer Jeff Bezos im Auftrag von Saudi-Arabiens Kronprinzen gehackt wurde. Über die letzten sieben Tage geht es jedoch sowohl für BTC als auch für $AMZN nach unten, wobei der Rückgang von Bitcoin wohl durch den chinesischen Aktienmarkt bedingt ist.

Bitcoin risk-return vs. major investments

Risiko-Ertrags-Verhältnis von Bitcoin im Vergleich zu anderen Finanzprodukten. Quelle: PlanB/ Twitter

Auch in der Zukunft noch rentabel?

Die neuen Erkenntnisse von PlanB kommen nur wenige Tage nachdem Cointelegraph darüber berichtet hatte, dass Bitcoin auch andere Investitionsprodukte über einen vierjährigen Zeitraum deutlich ausgestochen hat.

In diesem Zusammenhang weist PlanB darauf hin, dass dieser vierjährige Zyklus auch weiterhin zu beträchtlichen Kurssteigerungen von Bitcoin führen könnte, da in diesen Abständen jeweils die „Halbierung“ der Anstiegsrate der Umlaufmenge erfolgt, was auch als „Halving“ bekannt ist.

Der Krypto-Experte Nick Szabo betont derweil, dass klassische Finanzprodukte durch Regierungen und Zentralbanken beeinflusst werden können, während Bitcoin frei von einer solchen Einflussnahme ist, weshalb sich die marktführende Kryptowährung besonders für Anleger mit geringer Zeitpräferenz bzw. Sparer lohnt.

Das Stock-To-Flow Modell, das PlanB als erster Analyst auf Bitcoin angewendet hat, hat die Kursentwicklung der Kryptowährung bisher relativ zuverlässig vorhergesagt. Laut den Berechnungen des Modells soll Bitcoin 2021 bis auf astronomische 100.000 US-Dollar klettern.

Auch die bayerische Landesbank hat das Stock-To-Flow Modell eingesetzt, um die zukünftige Entwicklung von Bitcoin zu berechnen, wobei die BayernLB zu ähnlich optimistischen Ergebnissen kommt, wie der Krypto-Analyst.

Die momentane Marktlage bestätigt die Prognosen des Modells, da der aktuelle Kursstand von 8.300 US-Dollar nur knapp tiefer liegt. Das Modell sieht einen Kurswert von 8.300 US-Dollar sogar als durchschnittlichen Prognosewert im Vorfeld auf das nächste „Halving“, das im Mai dieses Jahres ansteht. Danach soll es dann mit schnellen Schritten nach oben gehen.

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Binance investiert in Blockchain-Daten-Startup Numbers

Die große Kryptowährungsbörse Binance hat eine unbekannte Summe in das Startup für Blockchain-Datenmonetarisierung Numbers investiert.

Laut einem Beitrag vom 21. Januar im offiziellen Blog von Binance will Numbers ein offenes, transparentes und nachvollziehbares System zur gemeinsamen Nutzung, Überprüfung und Verwaltung von Daten schaffen. Die Open-Source-Anwendung der Firma soll es Privatpersonen ermöglichen, ihre persönlichen Daten zu besitzen und zu monetarisieren.

Seit letztem Jahr hat Numbers mit der gemeinnützigen Shoah Foundation, der Stanford University und IBM zusammengearbeitet. Dabei wurden Systeme zur Rückverfolgbarkeit und Verifizierung von Daten entwickelt, die auf dem Exodus vorinstalliert werden sollen. Das Exodus ist das Blockchain-Smartphone des Technikriesen HTC. Gin Chao, der Chefstratege von Binance, erklärte dazu:

„Die App Numbers ist über Zion in die Binance Chain integriert. Das ist ein Hardware-Schlüsselverwaltungssystem und bietet der Entwickler-Community einen einfachen Zugang zur Binance Chain und dient dem Schutz der Hardware-Wallet und digitalen Signaturen.“

Umfassendere Zusammenarbeit

Der Co-CEO von Numbers Bofu Chen erklärte, er wolle durch ein offenes Daten-Framework dazu beitragen, nachvollziehbare und vertrauenswürdige Daten zu schaffen. Er glaubt, dass der Handel mit solchen Daten mehr Vertrauen und eine höhere operative Effizienz in die Gesellschaft bringe. Gleichzeitig belohnt das System Leute auch für ihre Informationen. Er erklärte, dass das Startup und Binance nicht in Sachen finanzielles Investment zusammenarbeitet.

„Die Investition von Binance wird uns dabei helfen, mehr Anwendungsszenarien zu erforschen und die technologische und geschäftliche Entwicklung zu beschleunigen. Wir arbeiten auch daran, die Bibliotheken, die wir für die Entwickler-Community im Jahr 2020 aufgebaut haben, zu öffnen, damit mehr Entwickler unsere Arbeit nutzen und Binance Chain einfacher nutzen können“.

Auch zuvor bereits hat Binance Investitionen gemacht. Ende Dezember investierte die Börse auch in die Krypto-Derivatebörse FTX und wurde dort strategischer Berater.

Im September letzten Jahres beteiligte sich Binance an einer Finanzierungsrunde in Höhe von 200 Mio. US-Dollar für Mars Finance aus Peking. Mars Finance ist eine lokale Krypto- und Blockchain-Publikation. Der Risikokapitalzweig der Börse führte im selben Monat auch eine Finanzierungsrunde in Höhe von 5,7 Mio. US-Dollar an. Dabei sollte das neue dezentralisierte Blockchain-Protokoll FIO Protocol auf den Markt gebracht werden.

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CME: Volumen der Bitcoin-Optionen seit Start verdoppelt

Die Bitcoin (BTC)-Optionen der CME Group haben in der ersten Woche nach ihrer Einführung ihr Handelsvolumen mehr als verdoppelt, wie aus Daten hervorgeht. 

Laut den Zahlen, die die Firma vorlegte, ist das Volumen der Bitcoin-Optionen in den sieben Tagen nach ihrer Einführung am 13. Januar in die Höhe geschossen.

BTC-Futures-Optionen klettern höher

Am 17. Januar belief sich das Volumen auf 122 Kontrakte im Wert von 610 BTC (5,27 Mio. US-Dollar). Zum Vergleich: Am ersten Tag belief sich das Volumen auf 55 Kontrakte oder 275 BTC (2,37 Mio. US-Dollar). 

Der Open Interest bei den Optionen belief sich am Freitag auf 219 Kontrakte, was 1.095 BTC (9,45 Mio. US-Dollar) entspricht.

Open Interest bei Bitcoin-Optionen

Open Interest bei Bitcoin-Optionen. Quelle: Skew-Märkte/ Twitter

Wie Cointelegraph berichtete, betrachtete die CME ihre Optionen bereits bei der Einführung als „Erfolg“. In Kommentaren hieß es, dass die Zahlen signalisieren würden, dass institutionelle Investoren sich für Bitcoin-Futures interessieren. 

Auch die Futures selbst verzeichneten zum Ende der vergangenen Woche eine starke Entwicklung. Die CME konnte ein Gesamtvolumen von 7.245 Kontrakten (36.225 BTC oder fast 313 Mio. US-Dollar) verzeichnen. Bakkt konnte über den Tag 15,2 Mio. US-Dollar verzeichnen.

Ende letzter Woche gab es einen stetigen Rückgang für Bakkt, wie aus Daten der Social-Media-Ressource Bakkt Volume Bot hervorgeht. 

Binance wegen Token-Verbrennungen verägert

Die Volumen der CME verblassen im Vergleich zu Binance. Die Börse ist derzeit unter prominenten Leuten aus der Kryptowährungsbranche wegen ihrer Futures-Statistik umstritten ist, weil sie sehr große Volumen gemeldet hat.

Laut der Webseite von Binance wurden allein in den vergangenen 24 Stunden 111.000 BTC (959 Mio. US-Dollar) in Bitcoin-Futures gehandelt. Das Volumen stellt sogar die Spotmärkte von Binance in den Schatten. Das Volumen der Futures ist dabei drei Mal so hoch, wie jüngste Daten zeigen.

Gleichzeitig soll es eine Diskrepanz in der Art und Weise geben, wie Binance ihren firmeneigenen Token Binance Coin (BNB) verbrennt. Ein Kritiker warf der Börse daraufhin vor, ein falsches Spiel zu spielen. 

Binance sagt, dass die BNB-Token in jedem Quartal in Relation zu ihren gesamten Quartalsgewinnen verbrannt werden. Im September wurden hierbei allmählich Futures-Produkte miteinbezogen.

In einem Tweet am Dienstag jedoch hob Tim Copeland, ein Journalist der Krypto-Medienplattform Decrypt, hervor, dass es im Whitepaper eine Änderung gab. Damit wies er nach, dass Binance den BNB-Token auf Grundlage des Volumens und nicht auf Grundlage des Gewinns verbrennt. 

„Dies wurde vor einiger Zeit stillschweigend aus dem Whitepaper entfernt. Zumindest im ersten Jahr traf das zu. Daher könnten die Gewinnschätzungen nicht korrekt sein“, warnte er.

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CME gegenüber Cointelegraph – Einführung der Bitcoin-Optionen war voller Erfolg

Die Chicago Mercantile Exchange (CME) ist mit den bisherigen Ergebnissen der Markteinführung ihrer Bitcoin-Optionen vom 13. Januar vollkommen zufrieden. Dies hat Tim McCourt, der leitende Direktor der CME Group, gegenüber Cointelegraph bestätigt.

Erster Tag war voller Erfolg

„Wir sind sehr zufrieden, wie der erste Tag gelaufen ist“, wie McCourt am 14. Januar im Interview mit Cointelegraph erklärt. „Wir haben schon am ersten Tag viel positives Feedback von unseren Kunden bekommen“, so der leitende Direktor. Zudem sei der zweite Tag ähnlich erfolgreich verlaufen.

„Gestern haben wir 55 Optionskontrakte veräußert, die insgesamt 275 Bitcoin wert sind“, wie McCourt weiter ausführt. Dahingehend ergänzt er: „Jede Option bezieht sich auf einen Bitcoin-Future und jeder Future ist wiederum fünf Bitcoin auf der CME wert. Wir haben also etwas mehr als 2 Mio. US-Dollar an Nennwert umgesetzt, was schonmal toll ist.“

Alles läuft nach Plan

Im Herbst 2019 hatte die in Chicago ansässige Optionsbörse angekündigt, dass sie Anfang 2020 Bitcoin-Optionen auf den Markt bringen will, die an die bereits bestehenden, firmeneigenen CME Bitcoin-Futures angebunden sind.

Nachdem die CME dafür grünes Licht von den zuständigen Aufsichtsbehörden bekommen hatte, konnte die Markteinführung planmäßig am 13. Januar in Gang gesetzt werden. 

McCourt zeigt sich sehr erfreut, über das große Interesse der Kunden und den bisherigen Erfolg der Optionsscheine.

So konnte die CME im Rahmen des ersten Tages gleich mehrere Zielsetzungen erreichen, was Handelsvolumen, Block-Trades und die Entwicklung des Marktes angeht. Zudem hätte sich die Preisfindung eng an den Kursen der eigenen Futures orientiert, was ebenfalls ein gutes Zeichen sei.

Lange Vorlaufzeit

Die Bitcoin-Optionen der CME waren im Vorfeld bereits heiß ersehnt worden.

„Seit wir unsere Bitcoin-Futures auf den Markt gebracht haben, haben wir mit unseren Kunden immer wieder über die Einführung von Optionen gesprochen“, wie McCourt bestätigt.

Auf dem Höhepunkt des Bitcoin-Hypes im Dezember 2017 hatte die CME ihre Bitcoin-Futures eingeführt, um der breiten Finanzwelt einen geregelten Zugang zu den Kryptomärkten zu ermöglichen.

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Berliner Krypto-Verwahrer Finoa bekommt Millionen-Geldspritze durch neue Investoren

Der in Berlin ansässige Krypto-Verwahrer Finoa hat bei einer Seed-Finanzierungsrunde frisches Kapital in Millionenhöhe erhalten. Dies teilte das Unternehmen in einer am 7. Januar veröffentlichten Pressemitteilung mit.

Zu den neuen Anteilseignern bei Finoa gehören die Investoren Venture Stars, Coparion und Signature Ventures. Wie Finoa in der Pressemitteilung schreibt, soll mit Hilfe der Finanzspritze das Geschäftsmodell ausgebaut werden. Man wolle sich in Europa als Anbieter von Krypto-Verwahrlösungen etablieren.

Fokus auf institutionelle Investoren

Finoa bietet auf institutionelle Kunden zugeschnittene Lösungen für digitale Vermögenswerte. Dazu gehören eine Krypto-Verwahrlösung, Brokerage sowie Lending-, Staking- und Investment-Services für Crypto Assets.

In Deutschland gelten für Krypto-Verwahrer wie Finoa seit einer durch den Bundestag 2019 verabschiedeten Gesetzesänderung inzwischen strengere Regeln. Unternehmen, die Verwahr-Dienste für die seit dem 1. Januar als Kryptowerte regulierten Vermögenswerte anbieten, benötigen künftig eine BaFin-Lizenz. Anbieter wie Krypto-Börsen, Wallet-Anbieter und andere Custodians haben dadurch zusätzliche Pflichten, profitieren aber gleichzeitig von mehr Rechtssicherheit.

Bereits in Deutschland aktiven Krypto-Verwahrern wie Finoa räumt der Gesetzgeber eine Übergangsfrist bis zum 30.11.2020 ein. Erst danach müssen diese eine BaFin-Lizenz vorweisen.

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Messenger-Dienst Telegram: „Gram Kryptowährung ist kein Anlageprodukt“

Der Messenger-Dienst Telegram hat in einem neuen Statement betont, dass die firmeneigene Kryptowährung, die auf der Telegram Open Network (TON) Blockchain basiert, kein Anlageprodukt ist.

In einem Blogeintrag vom 6. Januar weist Telegram ausdrücklich darauf hin, dass die firmeneigene Kryptowährung Gram nicht mit einer Gewinnerzielungsabsicht gekauft werden sollte. Dies ist normalerweise ein grundlegendes Charakteristikum für Anlageprodukte bzw. Wertpapiere.  

Die amerikanische Börsenaufsicht SEC, die in den USA für die Beaufsichtigung von Wertpapierverkäufen zuständig ist, ist der Ansicht, dass die Telegram Kryptowährung eine Art Wertpapier ist und deshalb in ihren Zuständigkeitsbereich fällt. Dementsprechend hat die Aufsichtsbehörde ein Verfahren gegen den Messenger-Dienst eingeleitet. In der Pressemitteilung von Telegram wird nun jedoch betont, dass es sich bei der Kryptowährung lediglich um ein „Zahlungsmittel“ handelt, das auf der zugehörigen TON Blockchain eingesetzt wird. So schreibt das Unternehmen:  

„Beim Ankauf der Gram Kryptowährung sollte keine Gewinnerzielung erwartet werden. Gleichsam gibt Telegram auch keine Garantie, dass dadurch eine Rendite erzielt wird. Die Gram ist lediglich als Zahlungsmittel für die TON Blockchain designt. Dementsprechend ist die Gram kein Anlageprodukt und hinter dem Kauf der Kryptowährung sollte KEINE Gewinnerzielungsabsicht stecken.“

Telegram Blockchain soll dezentralisiert und unabhängig sein

Darüber hinaus erklärt Telegram im Zuge der Pressemitteilung, dass die TON Blockchain als wahrhaft dezentralisiertes Projekt angelegt ist, was bedeutet, dass das Unternehmen nicht verpflichtet ist, die Blockchain zu warten oder für diese Apps zu entwickeln. Allerdings hat Telegram laut eigener Aussage auch keine Kontrolle mehr über die Blockchain, sobald diese online gegangen ist.

Des Weiteren bestätigt Telegram, dass die firmeneigene Gram Kryptowährung zum jetzigen Zeitpunkt weder gekauft noch verkauft werden kann. Außerdem verbrieft der Besitz der Kryptowährung keinerlei Teilhaberschaft an Telegram. Damit wiederholt das Unternehmen seinen bisherigen Tenor, dass Gram lediglich eine Währung oder Handelsware ist, aber kein Wertpapier. So heißt es dementsprechend im Statement:

„Die Gram Kryptowährung gibt ihren Besitzern keine besonderen Eigentumsrechte, genauso wie der Besitz von Euros auch keinen Anspruch auf Teilhaberschaft an der Europäischen Union darstellt.“

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Thanks, Boomer – Bitcoin freundliche Generation wird knapp 70 Bio. US-Dollar erben

Die junge Generation der sogenannten „Millenials“, die eine hohe Affinität zu Bitcoin (BTC) aufweist, wird von der älteren Generation der „Baby-Boomer“ bis 2045 fast 70 Bio. US-Dollar vererbt bekommen.

Wie neue Daten des Krypto-Vermögensverwalters CoinShares zeigen, die in einer Studie vom November 2019 veröffentlicht wurden, wird die junge Generation, die mit Bitcoin aufgewachsen ist, bald Vermögen erben, die mehr als dreimal so groß sind wie das Bruttoinlandsprodukt der USA.

Vielen Dank, Boomer!

In den sozialen Medien machen die Ergebnisse der Studie weiterhin die Runde, da sie für die Zukunft der Kryptobranche womöglich große Hoffnung bergen.

Die überwiegend junge Krypto-Community wirft der älteren Generation, die traditionell lieber in Anlageprodukte wie Gold und Aktien investiert, vor, sich nicht ausreichend für Kryptowährungen zu öffnen.

Da die älteren Generationen jetzt langsam ins Rentenalter eintreten, haben die jüngeren, Bitcoin freundlicheren Generationen wohl schon bald die finanzielle Macht, diese „Fehlstellung“ zu korrigieren.

Wie CoinShares ausrechnet, werden die jüngeren Generationen in den nächsten 25 Jahren knapp 68,4 Bio. US-Dollar vererbt bekommen. Da die Altersgruppe der 25 – 34-jährigen laut Coin Dance allein fast 50% der Bitcoin-Anleger ausmacht, könnte dieser Vermögenstransfer in der nahen Zukunft also beträchtliche Folgen haben.

Der Twitter-Nutzer CryptoBalkans schlägt dementsprechend vor, dass auf Social-Media nicht länger das despektierliche Hashtag „#OkBoomer“ genutzt werden sollte, sondern vielmehr ein danksagendes „#ThanksBoomer“.

Bitcoin kann den Teufelskreis im Generationenvertrag durchbrechen

Die unterschiedlichen Herangehensweisen beim Vermögensaufbau hatte auch schon der Krypto-Experte Saifedean Ammous in seinem Buch „The Bitcoin Standard“ besprochen. So weist er zunächst darauf hin, dass die Generation der Baby-Boomer generell eher zum Sparen neigt als jüngere Generationen.

Allerdings wäre die Finanzpolitik von Regierungen und Zentralbanken darauf ausgelegt, dass die Bevölkerungen ihr Geld ausgeben, anstatt zu sparen, weshalb Vermögensverlust und Verschuldung mittlerweile viel gängiger sind als noch vor 60 Jahren.

Dies liegt darin begründet, dass ältere Generationen noch Anreize hatten, ihr Geld zu sparen, da es für sie eine geringe Zeitpräferenz gab. Der Aufbau von Vermögen durch Sparen war noch lukrativ, da es darauf mehr Zinserträge gab als Wertverlust durch Inflation. Mittlerweile ist dieses Spiel jedoch umgedreht. Jüngere Generationen haben eine höhere Zeitpräferenz, da nicht vorhandene Zinsen bedeuten, dass Geld lediglich entwertet wird. Es macht also mehr Sinn, Geld auszugeben, anstatt anzulegen.

„Generationen mit niedriger Zeitpräferenz bauen Vermögen auf, woraus Generationen mit hoher Zeitpräferenz entstehen, die dieses Geld wieder ausgeben, was wiederum Generationen mit niedriger Zeitpräferenz nach sich zieht“, wie Ammous diesen Kreislauf 2018 erklärte.

Dank seiner eingebauten Knappheit könne Bitcoin dabei helfen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und Sparen wieder lohnend machen.

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OKEx: Bitcoin-Optionen jetzt schon für ausgewählte Kunden

Die Kryptowährungsbörse OKEx aus Malta bietet Bitcoin-Optionen für ausgewählte Trader im Vorfeld des öffentlichen Starts im Januar 2020 an.

In einer Pressemitteilung hat die Börse, die derzeit weltweit auf dem dritten Platz nach täglichem Handelsvolumen rangiert, am 26. Dezember bekanntgegeben, dass das neue Angebot täglich in Bitcoin (BTC) abgerechnet werde.

Diversifizierung von Absicherungsstrategien für Krypto-Trader

Mit dem beliebten Derivat können Trader sich gegen Kursschwankungen bei Vermögenswerten in beide Richtungen absichern. Ein Optionskontrakt bietet die Möglichkeit, einen bestimmten Vermögenswert zu einem bestimmten „Zuschlag-Preis“ zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option). Dieser Zuschlag-Preis wird am oder vor dem Auslaufdatum des Kontrakts festgelegt.

Laut OKEx soll der Bitcoin-Optionskontrakt auf dem Black-Scholes-Preismodell basieren. Das ist ein Bewertungsalgorithmus, der seit Anfang der 70er Jahre die Grundlage für das Preismodell von Optionen auf traditionelle Vermögenswerte bildet. Der Vertrag basiert auf Echtzeitdaten soll im Rahmen einer Überarbeitung der gesamten Handelsinfrastruktur der Plattform eingeführt werden.

Die Einführung von Optionen neben dem bestehenden Margen-Handel, Futures und Perpetual-Swaps soll die Handels- und Absicherungsstrategien für OKEx-Nutzern weiter diversifizieren, so die Börse. In einer Erklärung sagte der Finanzmarktleiter von OKEx Lennix Lai:

„Optionen sind ein einzigartiges Instrument, mit dem Trader die Volatilität von Krypto-Vermögenswerten verwalten, bewerten und sich davor absichern können. Damit können sie mehr als nur die Richtung des Marktes nutzen. Wir begrüßen Kunden aus verschiedenen Segmenten, insbesondere unsere institutionellen Kunden, unter denen die Nachfrage im Derivatehandel, insbesondere bei Futures und Perpetual Swaps, am schnellsten wächst.“

Der neue Optionsvertrag wird ab dem 9. Januar 2020 für die Öffentlichkeit angeboten. 

Börsen erwarten guten Erfolg für Krypto-Optionen

Wie bereits berichtet, hat die Chicagoer Börse CME Group kürzlich erklärt, dass sie in Asien eine hohe Nachfrage nach ihrem eigenen geplanten Bitcoin-Optionsprodukt erwarte.

Tim McCourt, der globale Leiter für Aktienindexe und alternative Investment-Produkte der CME Group, hat gesagt, dass Optionen im Gegensatz zu Futures, die sich an die Trader „im Einzelnen richten“, den Vorteil haben, dass sie entweder eine Absicherung nach unten oder die Möglichkeit, weiter oben zu kaufen, bieten. Und das zu einem Bruchteil des zugrunde liegenden Kurses. 

Im November hat OKEx Bitcoin-Futures-Kontrakte mit dem Stablecoin Tether (USDT) eingeführt und plant, ähnliche Kontrakte für andere Krypto-Vermögenswerte herauszubringen: EOS, Ether (ETH), Litecoin (LTC), Bitcoin Cash (BCH), XRP und Tron (TRX).

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Japan: Finanzdienstleister investiert in Kryptobörse Huobi Japan

Das japanische Finanzdienstleistungsunternehmen Tokai Tokyo Financial Holdings wird rund 4,6 Mio. US-Dollar in die japanische Filiale der Kryptowährungsbörse Huobi investieren.

Laut einer Pressemitteilung vom 26. Dezember ist die Investition Teil einer größeren Zusammenarbeit mit Huobi Japan. Tokai soll dabei Anteile an der Börse erwerben. Tokai hat bisher noch nicht auf die Anfrage von Cointelegraph nach weiteren Details zum Kauf von Anteilen reagiert. Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald weitere Informationen vorliegen.

Tokai will die Partnerschaft mit Huobi nutzen, um neue Geschäftsmöglichkeiten zu fördern. Besonders die Bereiche Austausch von Krypto-Vermögenswerten, Initial Coin Offerings, Ausgabe lokaler Währungen und Krypto-Verwaltungs- und Speicherdienste stehen hierbei im Fokus. 

Laut der Finanznachrichten-Webseite Financial Times meldete Tokai Tokyo Financial Holdings einen Umsatz von umgerechnet etwa 252,5 Mio. US.Dollar in den letzten 12 Monaten.

Die Firma erklärte heute, dass ihre neue Partnerschaft im Rahmen einer Initiative für neue und aufkommende Technologien wie Blockchain für ihren Geschäftsentwicklungsplan gekommen sei. 

Fokus auf den Fernen Osten

Die japanische Tochtergesellschaft von Huobi namens Huobi Japan Holdings hat im September 2018 eine Mehrheitsbeteiligung an der lokalen Kryptowährungsbörse BitTrade erworben. Die Firma hat BitTrade im Februar 2019 in Huobi Japan umbenannt und unterstützt den Handel mit Kryptowährungen weiter.

Huobi konzentriert sich geschäftlich auf den Fernen Osten. Das Unternehmen hat kürzlich den Betrieb seiner US-Handelsplattform eingestellt hat. Die Börse erklärte, dass das örtliche regulatorische Umfeld das Unternehmen dazu zwang, den Zugang für Amerikaner zu seinen Dienstleistungen zu verbieten.

Kryptowährungsbörsen schließen immer häufiger Partnerschaften, um ihre Geschäftsbereiche zu erweitern und ihre Ertragsmodelle zu diversifizieren. Anfang des Monats gab die große Kryptowährungsbörse Binance bekannt, dass sie sich mit der Peer-to-Peer Kryptohandelsplattform Paxful zusammengeschossen hat und damit nun Waren und Dienstleistungen verkaufen und 167 Fiatwährungen akzeptieren kann.

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China: Shenzhener Börse listet Index aus 50 Blockchain-Firmen

Die Börse der chinesischen Technologiehauptstadt Shenzhen, die Shenzhen Stock Exchange (SSE), hat einen Index eingeführt, der die Entwicklung von 50 Blockchain-Firmen abbildet.

Laut einer Mitteilung vom 24. Dezember soll Index auf den Aktien von 50 an der SSE notierten Unternehmen basieren, die mit der Blockchain-Branche zu tun haben.

Die Ränge der Top 50 der Blockchain-bezogenen Aktien werden anhand ihres durchschnittlichen täglichen Marktwertes der letzten sechs Monate festgelegt. Der Index wird zweimal pro Jahr aktualisiert: am zweiten Freitag im Juni und Dezember.

Sorgfaltspflicht

Vor der Lancierung des Index stellte die SSE sicher, dass die beteiligten Unternehmen die Technologie tatsächlich nutzen und nicht nur aus dem Hype Kapital schlagen.

Im März 2018 hatte SSE den Handel von Lifesense ausgesetzt, einem Hersteller von Gesundheitsgeräten, da sie die Firma und ihre Behauptungen, dass sie Blockchain einsetze, überprüfte. Eine Mitteilung des Unternehmens im Zusammenhang mit der Einführung eines „Blockchain-Labors“ hatte den Aktienkurs um 10 Prozent in die Höhe schießen lassen und damit das Tageslimit der SSE erreicht.

Die SSE ist eine von zwei unabhängig voneinander tätigen Börsen auf dem chinesischen Festland. Laut der Börsendaten-Webseite TradingHours beträgt die Marktkapitalisierung der SSE 3,12 Bio. US-Dollar und ist damit die viertgrößte in Asien und die achtgrößte in der Welt.

Die großen Börsen listen allmählich Indizes auf, die Blockchain- und Kryptowährungsfirmen abbilden. Wie Cointelegraph Mitte Oktober berichtete, listete Nasdaq den KI-Index CIX100 auf, der vom Kryptodatenanbieter Cryptoindex erstellt wurde.

Im September listete die Nasdaq auch einen dezentralen Blockchain-Finanzindex namens Defix auf, der Projekte wie die Proof-of-Work-Blockchain Amoveo, das dezentrale Börsenprotokoll 0x und den Prognosemarkt Augur umfasst.

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