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Bitcoin Rallye: Square steigert BTC-Umsatz im dritten Quartal erheblich

Im dritten Quartalsbericht 2020 berichtet Square, dass das Unternehmen einen Nettoumsatz von 1,63 Milliarden US-Dollar allein durch seinen Bitcoin-Service. Damit sind die Einnahmen durch die Cash App gegenüber dem zweiten Quartal um fast 90 Prozent gestiegen. CEO Jack Dorsey ist optimistisch – Bitcoin wird die native Währung des Internets

Der Zahlungsanbieter Square reitet auf der Bitcoin-Welle. Immer mehr Kunden kaufen über die Cash App BTC. Durch den Bitcoin-Service konnte das Unternehmen im dritten Quartaleinen Bruttogewinn von 32 Millionen US-Dollar erzielen. Square & Twitter CEO Jack Dorsey ist optimistisch und glaubt, dass BTC die native Währung des Internets wird.

Bitcoin hebt ab und Square verzeichnet einen Rekordumsatz

Die Zahlen des Quartalsbericht stimmen nicht nur Anleger, sondern auch andere Bitcoin-Enthusiasten positiv.

Allein im dritten Quartal 2020 stiegen die Einnahmen durch BTC um mehr als 1.000 Prozent gegenüber denen aus dem dritten Quartal 2019.

Darüber hinaus ist das Handelsvolumen im Vergleich zum zweiten Quartal (Q2) 2020 dramatisch gestiegen. Damals verzeichnete Square ein Volumen von 875 Millionen US-Dollar durch das Geschäft mit dem digitalen Gold. In Q3 belief sich das Handelsvolumen bereits auf über 1,6 Milliarden US-Dollar.

Der Krypto-Analytiker Ryan Watkins veranschaulicht diese rasante Entwicklung in einem Tweet:

Außerdem sagt Watkins, dass Square ein Beispiel dafür ist, dass große Finanzinstitute beginnen, Kryptowährungen für ihre Kunden anzubieten.

Neben PayPal, das erst vor Kurzem angekündigt hat, ab 2021 weltweit den Handel von Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC) anzubieten, deuten die Quartalszahlen von Square darauf hin, dass es durchaus attraktiv für Mainstream-Zahlungsanbieter sein kann, sich am Geschäft mit den digitalen Währungen zu beteiligen.

Momentan ist BTC ein wichtiger Bestandteil der Cash App. Durch diese können User, neben dem Senden und Empfangen von Bargeld, auch Aktien und Bitcoin handeln. Zudem kann man mit der Cash App auch Sparpläne nutzen, um monatlich in Bitcoin oder Aktien zu investieren.

Dennoch macht Bitcoin nicht den Hauptprofit des Zahlungsanbieters aus. Zwar ist der Bruttogewinn des BTC-Geschäfts mit 32 Millionen US-Dollar beachtlich, insgesamt stellt es aber nur einen Bruchteil des gesamten Bruttogewinns von 385 Millionen US-Dollar durch die Cash App dar.

Square mit Bitcoin-Investition bereits mit 20 Millionen US-Dollar im Plus

Vor wenigen Wochen gab Square bekannt, dass es 4,709 Bitcoin, die mittlerweile mehr als 70 Millionen US-Dollar Wert sind, gekauft hat. Dadurch konnte das Unternehmen bereits eine Wertsteigerung von aktuell mehr als 20 Millionen US-Dollar verzeichnen. Im Q3-Report wurde diese Investition ebenfalls thematisiert:

Im Oktober 2020 haben wir 50 Millionen US-Dollar in Bitcoin investiert. Wir sind der Ansicht das Kryptowährungen ein Instrument der wirtschaftlichen Stärkung sind. Daher wollen wir unsere BTC langfristig halten.

Wie Vielen im Krypto-Space bekannt sein dürfte ist Jack Dorsey, CEO von Square und Twitter, ein großer BTC-Fan. Als Betreiber einer Bitcoin Full Node ist er nach wie vor von dem disruptiven Potenzial der Kryptowährung überzeugt und hat Bitcoin bereits mehrfach als die zukünftige Währung des Internets hervorgehoben.

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Ausschuss entscheidet: Bitcoin-Bulle Jack Dorsey bleibt Twitter-CEO

Der Twitter-CEO und Bitcoin (BTC)-Bulle Jack Dorsey wird seine Position im Unternehmen behalten, wie ein Twitter-Vorstandsausschuss kürzlich entschied.

Wie Bloomberg am 2. November berichtete, überprüfte der Ausschuss offiziell die Führung von Twitter im Rahmen einer Vereinbarung vom März 2020 mit der Investmentfirma Elliott Management und der Firma Silver Lake. Beide Unternehmen haben Anfang dieses Jahres in das Unternehmen investiert und sich im Vorstand von Twitter Sitze gesichert.

Bloomberg berichtete unter Berufung auf einen Unternehmensantrag vom 2. November, dass das unabhängige Gremium des Vorstands zu dem Schluss gekommen sei, dass die bestehende Managementstruktur ausreichend sei. In dem Dokument heißt es.

„Der Ausschuss vertraut dem Management und empfahl, die derzeitige Struktur beizubehalten. […] Der Vorstand wird weiterhin die Leistung des Unternehmens und des Managements anhand einer Reihe von Faktoren bewerten. Darunter etwa der Betriebsplan des Unternehmens und die festgelegten Meilensteine.“

Der Ausschuss empfahl neben der Beibehaltung von Dorsey in seiner Position auch einen Plan, die Amtszeit der Twitter-Direktoren von drei Jahren auf ein Jahr zu verkürzen. Dieser Schritt könnte es für Investoren wie Elliott einfacher machen, Vorstandsmitglieder zu ersetzen, um die Kontrolle über die Firma zu übernehmen, so der Bericht.

Dorsey ist seit der Gründung der Social-Media-Plattform im Jahr 2006 als Twitter-CEO tätig. Im Februar 2020 drängte Paul Singer, der Gründer von Elliott Management, auf die Absetzung von Dorsey als CEO von Twitter. Er zeigte sich besorgt darüber, dass Dorsey seine Zeit zwischen Twitter und der Zahlungsplattform Square aufteilt.

Twitter hat sich kürzlich mit PayPal und Ripple in einem Bündnis zusammengetan, das freie und faire Wahlen in den Vereinigten Staaten fördert. Firmen innerhalb der so genannten „Civic Alliance“ ermutigen ihre Mitarbeiter, Wählen zu gehen. Dabei erhalten diese bezahlte Freistellung und flexible Arbeitszeiten. 

Ende Oktober musste Dorsey in eine Anhörung vor den Handelsausschuss des Senats der Vereinigten Staaten. Neben dem Facebook-CEO Mark Zuckerberg und Google-Mitarbeiter Sundar Pichai sprach Dorsey über die Bedenken des Komitees hinsichtlich Transparenz und Verantwortlichkeit im Umgang mit Social-Media-Inhalten. Insbesondere ging es dabei um Hassreden und die freie politische Meinungsäußerung.

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Square wird zum BTC-Wal – Bitcoin-Kurs schielt auf 11.000 US-Dollar

Zahlungsdienstleister Square unterstreicht seine Krypto-Ambitionen mit einem Bitcoin-Investment, während der Handel mit Bitcoin-Optionen anzieht und die Hash Rate ein Allzeithoch knackt. Das Marktupdate.

Mit einem Plus von 2,8 Prozent auf Tagessicht setzt sich der Bitcoin-Kurs (BTC) erneut in Richtung 11.000 US-Dollar-Marke in Bewegung. Auf Wochensicht steigt die Krypto-Leitwährung um 2,5 Prozent und notiert zu Redaktionsschluss bei 10.888 US-Dollar.

Bitcoin-Kurs im Wochenchart

Square beflügelt Bitcoin-Kurs

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Nach MicroStategy hat es nun auch Square getan: Der Zahlungsdienstleister hat ein Prozent des Gesamtvermögens in Bitcoin investiert und somit 4.709 Bitcoin für umgerechnet 50 Millionen US-Dollar erworben.

Square ist der Ansicht, dass die Kryptowährung ein Instrument zur wirtschaftlichen Stärkung ist und der Welt die Möglichkeit bietet, an einem globalen Währungssystem teilzunehmen, das mit dem Zweck des Unternehmens übereinstimmt. Die Investition macht etwa ein Prozent des Gesamtvermögens von Square zum Ende des zweiten Quartals 2020 aus.

Square Pressemeldung

Das Unternehmen hat bereits 2018 Bitcoin in die Cash-App integriert. Ein Jahr später rief das Unternehmen die Abteilung Square Crypto ins Leben, die sich laut Square „darauf konzentriert, einen Beitrag zur Open-Source-Arbeit mit Bitcoin zum Nutzen aller zu leisten“. Erst kürzlich initiierte das Unternehmen zudem die Cryptocurrency Open Patent Alliance (COPA), ein unabhängiges Konsortium für Krypto- und Blockchain-Patente.

Wir glauben, dass Bitcoin das Potenzial hat, in Zukunft eine allgegenwärtigere Währung zu werden,

fügte Squares Chief Financial Officer Amrita Ahuja hinzu. Dazu will das Unternehmen einen maßgeblichen Beitrag leisten.

Square- und Twitter-CEO Jack Dorseys trat in Vergangenheit des Öfteren als überzeugter Bitcoin-Fan in Erscheinung und ist seit 2019 Besitzer einer Full Node. Die Investition überrascht daher wenig und ist der konsequente Schritt, Bitcoin zur globalen Internet-Währung zu verhelfen. MicroStrategy und Square leisten somit auf dem Feld der Krypto-Adaption Pionierarbeit. Um andere Unternehmen auf den Bitcoin-Weg zu führen, hat Square einen Leitfaden in Form eines White Paper publiziert.

Hash Rate

Die Hash Rate hat im Bitcoin-Netzwerk mit über 170 Exahases ein neues Allzeithoch erreicht. Wie die Blockchain-Analysten von Glassnode mitteilen, ist das ein Anstieg von 40 Prozent seit dem Halving im Mai.

Obwohl Bitcoin Miner schon rentablere Zeiten erlebt haben, schwingt sich die Hash Rate seit Monaten von einem zum nächsten Allzeithoch. Wie Berechnungen des Mining-Pools F2Pool zeigen, verdienen Ether-Miner derzeit knapp drei mal so viel wie Bitcoin–Miner. Das Ungleichgewicht ist aber nur eine Momentaufnahme, die durch den DeFi-Hype verzerrt wird und durch einen steigenden Bitcoin-Kurs wieder schnell kippen könnte.

Optionen-Handel bei CME

Die Handelsaktivität mit Bitcoin-Optionen an der Terminbörse CME ist am Mittwoch rasant gestiegen. Das Volumen belief sich insgesamt auf 48 Millionen US-Dollar. Das ist das höchste Tagesvolumen seit dem 28. Juli.

Wie die Datenplattform Skew via Twitter mitteilte, setzt sich das Volumen aus Call Spreads in Höhe von 14.000 und 16.000 US-Dollar für Dezember sowie 18.000 und 20.000 US-Dollar die Ablaufkontrakte im März 2021 zusammen. Händler blicken somit zuversichtlich auf die kommenden Monate.

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#988 Square kauft 5000 BTC, KuCoin rettet 204 Mio aus Hack & BitMex Management Rücktritt

Hey Informanten,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 988. Im heutigen Video geht’s um folgende Themen: Jack Dorsey’s Firma Square kauft knapp 5000 BTC, KuCoin rettet 204 Mio aus Hack & BitMex Management tritt geschlossen zurück.

1.) Bitcoin und das 50 Mio. Investment: Jack Dorsey’s Firma Square kauft BTC
https://cryptomonday.de/bitcoin-und-das-50-mio-investment-jack-dorseys-firma-square-kauft-btc/

2.) KuCoin rettet 204 Millionen US-Dollar aus Bitcoin-Börsen-Hack: Trading wieder möglich
https://www.btc-echo.de/kucoin-281-millionen-us-dollar-hack-krypto-handel-wieder-moeglich/

3.) Neustart: BitMEX Management tritt geschlossen zurück
https://bitcoin-kurier.de/neustart-bitmex-management-tritt-geschlossen-zurueck/

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Top 10 Kryptowährungen am 09.10.20 um 9:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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Bitcoin ist Politik! – Twitter-Chef Jack Dorsey kritisiert Coinbase für neutrale Haltung

Twitter-Chef Jack Dorsey übt heftige Kritik an der amerikanischen Kryptobörse Coinbase, nachdem diese am 28. September einen Öffentlichen Brief an ihre Mitarbeiter verbreitet hatte.

In dem Brief, der von Coinbase Geschäftsführer Brian Armstrong verfasst wurde, erklärt die Kryptobörse, warum sie versucht, sich aus politischen und gesellschaftlichen Themen weitestgehend rauszuhalten, und sich stattdessen auf ihr erklärtes Unternehmensziel zu konzentrieren, das darin besteht, ein offenes Finanzsystem für die gesamte Welt zu schaffen.

Diese Haltung erntet einerseits viel Lob, aber andererseits jedoch auch viel Kritik.

Jack Dorsey ist einer dieser Kritiker, weshalb er in seinem sozialen Netzwerk zum verbalen Gegenangriff ausholte. So meint Dorsey, dass „Bitcoin (also Kryptowährungen) nichts anderes ist, als politischer Aktivismus gegen ein unfaires und elitäres Finanzsystem“. Dementsprechend ist er der Überzeugung, dass die Kryptobörse diese gesellschaftlichen Fragestellungen nicht einfach ignorieren kann, da sie sonst ihre eigenen Kunden auf der Strecke lässt.

Dorsey ist für seinen Aktivismus in der Kryptobranche bekannt, der nicht unumstritten ist. Twitter wurde zuletzt selbst dafür kritisiert, dass das soziale Netzwerk linke politische Meinungen scheinbar gegenüber rechten Meinungen bevorzugt behandelt. Umso weniger verwunderlich ist es, dass der überwiegende Teil der Krypto-Community den jüngsten Einwand von Dorsey nicht stützt, sondern vielmehr den Ansatz von Armstrong befürwortet.

Mike Solana, der Vize-Präsident der Investmentfirma Founders Fund, ist eine dieser Stimmen, denn er lehnt den „Trend ab, dass Unternehmen politisch polarisieren und sich an einem Kampf der Kulturen beteiligen“. Anschließend vergleicht er die politisch neutrale Haltung von Coinbase mit dem Vorgehen von Twitter und schlussfolgert daraus, dass Dorsey „ein Mann ist, der Millionen von Dollar damit verdient, dass er Öl ins politische Feuer gießt und die Polarisierung vorantreibt“.

Adam Draper, der Sohn des berühmt-berüchtigten Krypto-Investors Tim Draper, findet ebenfalls lobende Worte für Armstrong und vergleicht diesen gar mit Basketballlegende Michael Jordan, wobei er dem Coinbase CEO eine ähnliche Zielstrebigkeit attestiert:

„Das ist die richtige Einstellung. Wir kommen nur weiter, wenn wir alle auf ein gemeinsames Ziel konzentriert sind. Brian ist momentan wie Jordan auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Falls jemand Coinbase Aktien verkaufen möchte, ich nehme sie gerne ab.“

Allerdings bekam Dorsey für seine Worte auch Unterstützung, so meint Harry Halpin, der CEO des NYM Projects, dass Kryptowährungen „grundlegend mit der sozialen Komponente von Finanzdienstleistungen und Vertrauenswürdigkeit verbunden sind“. Daraus entstünden wiederum klare politische Fragestellungen, womit unweigerlich eine politische Positionierung einhergeht.

Coinbase hat jedem Mitarbeiter, der unüberwindbare Differenzen zwischen der eigenen Haltung und den Ansichten von Armstrong sieht, die Option eröffnet, mit Erhalt einer Abfindung freiwillig kündigen zu können. Dahingehend heißt es: „Es ist zwar immer traurig, wenn wir Teammitglieder verlieren, aber dies kann zugleich auch eine Chance für den einzelnen und unser Unternehmen sein.“

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Coinbase verbietet politische Diskussion – Twitter-Chef Dorsey ist empört

Die Themen Blockchain, Bitcoin und andere Kryptowährungen sorgen regelmäßig für Gesprächsstoff, nicht nur in der Krypto-Szene. Schließlich tun sich durch die revolutionäre Idee eines zentralbankunabhängigen Geldsystems auch gesellschaftliche Fragen auf. Doch wieviel kritische Auseinandersetzung hält eines der führenden Krypto-Unternehmen intern aus?

Dass es für die rasanten Entwicklungen im Krypto-Space eine offene und kritische Geisteshaltung braucht, liegt auf der Hand. Ebenso ist der Blick über den Tellerrand förderlich, um auf globale Herausforderungen zu reagieren und innovative Projekte voranzubringen.

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Allerdings könnte genau diese Offenheit für vielfältige Themen dazu führen, das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren. So sieht es jedenfalls Coinbase-CEO Brian Armstrong. Daher hat er in einem Blogbeitrag vom 27. September 2020 klargestellt, was die Mission des Unternehmens ist und welches Verhalten er von seinen Mitarbeitern erwartet.

Coinbase ist nicht nur eine der weltweit größten Börsen für Kryptowährungen, sondern sieht sich auch in der Verantwortung als Global Player. So ist die Mission des Unternehmens nach eigenem Bekunden keine geringere, als ein offenes Finanzsystem für alle zu schaffen. Jeder Mensch auf der Welt soll die Möglichkeit haben, mit Kryptowährungen wirtschaftliche Freiheit zu erlangen.

Coinbase: Unternehmensziele gehen vor

Um große Veränderungen wie diese zu erreichen, bedürfe es einer Gruppe kluger, talentierter Menschen, die bereit seien, sich ein Jahrzehnt oder länger auf ein schwieriges Problem konzentrieren. So begründet Armstrong seine Entscheidung und verweist dabei auch auf Unternehmen, die ihre Ziele nicht erreichen, weil eben dieser Fokus fehle. Wenn sich Mitarbeiter von diverse Themen ablenken lassen, fehlen diese Zeit und Energie dem Unternehmen. Stattdessen könne Coinbase sogar einen größeren Unterschied in der Welt machen, wenn sich das Unternehmen explizit auf seine Produkte und Kunden konzentriert:

Ich möchte, dass Coinbase sich auf die Erreichung seiner Mission konzentriert, weil ich glaube, dass wir auf diese Weise den größten Einfluss auf die Welt haben können.

Wie diese Konzentration auf das Wesentliche aussieht, beschreibt der CEO ebenfalls in seinem Statement. So möchte er, dass seine Mitarbeiter Abstand nehmen von politischen und gesellschaftlichen Diskussionen. Gleiches gilt für Aktivitäten, die nichts mit den Kernzielen der Firma zu tun haben. Auch werde man sich bei Coinbase nur minimal an gemeinnützigen Projekten beteiligen. Schließlich arbeite das Unternehmen gewinnorientiert. Nicht zuletzt kann ein profitableres Unternehmen einen noch größeren Unterschied in der Welt machen.

Profit vs. Streitkultur?

Führungskräfte aus der Kryptoszene, Unternehmer und Investoren reagierten unterschiedlich auf Armstrongs Statement. Eine deutliche Kritiker kam von Jack Dorsey, CEO von Twitter. Er meldete sich in einem Tweet am 30. September zu Wort:

Bitcoin (auch bekannt als „Krypto“) ist direkter Aktivismus gegen ein Finanzsystem, das nicht überprüfbar ist, das ausschließt und das so viele Bereiche unserer Gesellschaft negativ beeinflusst. Es ist wichtig, die damit verbundenen gesellschaftlichen Probleme, mit denen eure Kunden täglich konfrontiert sind, *zumindest* anzuerkennen und in diesem Kontext zu sehen.

Dagegen sehen andere Armstrongs Vorstoß durchaus positiv. Diverse „Twitteratis“ attestieren dem CEO geradezu richtungsweisendes unternehmerisches Denken. Sie werten sein Statement als mutige Entscheidung und als klugen Schachzug.

Etwas differenzierter sieht Jennifer King von Startup Recruiting Bootcamp das Ganze:

Coinbase kündigt ein Verbot für Mitarbeiter an, sich an politischen Diskussionen zu beteiligen. Ok, die Herausforderung, in diesem Klima politische Themen am Arbeitsplatz zu regulieren, ist real. Aber sie zu verbieten ist nicht die Lösung. So funktionieren die Menschen einfach nicht.

Demgegenüber glaubt Armstrong zu wissen, dass seine Leute durchaus so arbeiten wollen. Hierzu erklärt der Coinbase-Chef in seinem Blogbeitrag, dass gerade vor dem Hintergrund der sehr heterogenen Zusammensetzung seiner Belegschaft politische und gesellschaftliche Auseinandersetzungen außen vor bleiben sollten:

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Neues von den CryptoKitties Machern

Dapper Labs haben ihren Flow Blockchain Token Sale gestartet. Einige der weltbesten Entwickler und große Marken sind bereits an Bord unter anderem (NBA TOP SHOT, UBISOFT, WARNER MUSIC GRUOP).

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„Ich glaube, die meisten Mitarbeiter möchten bei der Arbeit respektiert werden, ein einladendes Umfeld haben, in dem sie einen Beitrag leisten können, und Wachstumschancen haben. Sie wollen, dass der Arbeitsplatz ein Zufluchtsort vor der Spaltung ist, die in der Welt zunehmend präsent ist.“

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Twitter CEO Dorsey sieht in Bitcoin ein gutes Beispiel für Cybersicherheit

Das Oslo Freedom Forum, eine Menschenrechtskonferenz, die von der Human Rights Foundation (HRF) ins Leben gerufen wurde, hat ein kurzes Interview mit Twitter Gründer und Geschäftsführer Jack Dorsey auf YouTube durchgeführt. Im Rahmen des Gesprächs äußerte sich Dorsey auch positiv über Bitcoin (BTC).

„Die ganze Idee hinter Bitcoin ist, dass man ein vertrauenswürdiges System in einer nicht-vertrauenswürdigen Umgebung, in diesem Fall das Internet, bereitstellt“, so Dorsey gegenüber HRF Präsident Thor Halvorssen im Interview vom 25. September.

Die entsprechenden Aussagen machte Dorsey als das Thema Cybersicherheit diskutiert wurde. Dahingehend gab der Twitter CEO zunächst zu Protokoll, dass er „der tiefen Überzeugung ist, dass es keine perfekte Sicherheit gibt“. Vielmehr gehe es darum, „Angreifern immer 10 Schritte voraus zu sein“.

Bezüglich seiner eigenen Firma Twitter führte der CEO gleich mehrere mögliche Wegen an, über die Unternehmen sich den besagten Vorsprung gegenüber Angreifern verschaffen können. Besonders eine konstante selbstkritische Betrachtung der eigenen Sicherheitsmaßnahmen sei ratsam, außerdem sollte unbedingt das passende Framework für die eigenen Bestrebungen gewählt werden, damit „Vertrauen in einer nicht-vertrauenswürdigen Umgebung entstehen kann“.

In diesem Kontext weist Dorsey auf Bitcoin hin, denn er sieht die Kryptowährung und die ihr zu Grunde liegende Blockchain-Technologie als gutes Beispiel für eine Innovation, die ein höheres Maß an Sicherheit schafft. Ursache für diese erhöhte Sicherheit, die von der Blockchain ausgeht, dass diese automatisch Vertrauen zwischen den teilnehmenden Parteien herstellt. Zudem können Menschen hier den Zugang bzw. die Keys zu ihrem Vermögen selbst verwalten.

Im weiteren Verlauf des Interviews hebt Dorsey noch hervor, dass die Blockchain und die damit einhergehende Dezentralisierung einen grundlegenden Umbruch für Online-Inhalte bedeuten könnten, denn: „Blockchain und Bitcoin deuten auf eine Zukunft hin, in der Inhalte für immer gespeichert sein werden, in der sie für immer da sind und nicht wieder verschwinden, da sie auf jeder einzelnen Node des Netzwerks gespeichert sind.“

Schon in der Vergangenheit hatte Dorsey sich immer wieder positiv über Bitcoin geäußert und das Potenzial der Kryptowährung betont.

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Twitter-Chef Dorsey sieht in Bitcoin noch immer die „Internetwährung“ der Zukunft

So schnelllebig die Kryptobranche auch ist, Twitter-Geschäftsführer Jack Dorsey setzt weiterhin auf den alteingesessenen Marktführer Bitcoin (BTC).

In einem Interview mit Reuters gab Dorsey am 10. September an, dass er das Potenzial der „ursprünglichen“ Kryptowährung noch immer als weitaus größer einschätzt als das späterer Projekte:

„Ich glaube, dass Internet braucht eine eigene Währung und Bitcoin ist bisher wahrscheinlich die beste vorhandene Version davon. Und ich habe nicht das Gefühl, dass sich sobald irgendwas daran ändert, wenn man sieht, wie viele Menschen daran arbeiten, dass es so wird.“

In diesem Zusammenhang vergleicht Dorsey die Gründungsgedanken von Bitcoin, hauptsächlich die der Dezentralisierung und Unabhängigkeit, mit dem Gründungsgedanken des Internets:

„Das Internet ist demokratisch und für alle da, und kann von jedem weiterentwickelt werden. Die Geschichte des Internets schreiben also die Nutzer. Bei Bitcoin ist das genauso, denn sie entstammt dem Internet.“

Dahingehend hebt er lobend hervor, dass „jeder mit einer tollen Idee“ Teil der Community von Bitcoin sein kann, ohne dass er oder sie dafür „Teil eines Unternehmens sein muss“.

Dorsey scheint sowohl von Bitcoin als auch vom Internet felsenfest überzeugt, wobei er das Internet in einer idealisierten Form sieht. So meint er ein „Netz“, das frei von der Herrschaft wirtschaftlicher Zwänge und der Marktmacht großer Technologiekonzerne ist, etwas wofür sich Fürsprecher von Blockchain und Krypto verstärkt einsetzen.

Um diesem Demokratie- und Freiheitsgedanken gerecht zu werden, müsse sich allen voran Bitcoin jedoch um eine größere Benutzerfreundlichkeit bemühen, damit die Massentauglichkeit gelingen kann.

Hierfür müsse der Marktführer so „intuitiv“ und einfach zu nutzen sein wie bestehende Zahlungssysteme. Kosten- und Zeiteffizienz sind laut Dorsey zwei weitere wichtige Probleme, die gelöst werden müssen.

Dorsey ist dabei völlig bewusst, dass ihm eine idealisierte Form des Internets und der Kryptowährung vorschwebt, nichtsdestotrotz hält die Erreichung dieser Ziele für möglich.

Um diese Zielerreichung zu unterstützen, hatte Dorsey bei Twitter vergangenes Jahr ein Entwicklerteam zusammengestellt, das einen dezentralisierten Standard für Social-Media erarbeiten soll.

In diesem Kontext hatte der Twitter-Chef die Herausforderungen seines sozialen Netzwerks als zentralisierte Plattform hervorgehoben. Die Blockchain-Technologie, die auch als Grundlage für Bitcoin dient, sieht er hier als entscheidenden Lösungsansatz für eine dezentralisierte Zukunft.

„Es muss noch viel getan werden, aber die Grundbausteine haben wir schon“, so Dorsey.

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Square Cash App: Über 800 Millionen US-Dollar Umsatz mit Bitcoin

Bei dem Versuch, gefährliche Chemikalien mit Bitcoin über das Dark Net zu kaufen, hat ein 45 Jähriger Bekanntschaft mit den Strafverfolgungsbehörden gemacht.

Den Ruf als Bezahlmittel für illegale Zwecke wird Bitcoin nicht los. Dafür sorgen Personen wie Jason William Siesser, der über das Darknet eine aufsehenerregende Bestellung aufgab.

Denn der 45-Jährige hat laut des Justizministeriums der Vereinigten Staaten (United States Department of Justice) versucht, mit Bitcoin über das Darknet eine chemische Waffen zu bestellen, „die Hunderte von Menschen töten kann“.

Zwischen dem 14. Juni und 23. August 2018 soll der Beschuldigte mehrmals bestimmte Mengen einer Chemikalie bestellt haben. Zur Auslieferung kam es glücklicherweise nicht. Laut Mitteilung des Justizministeriums hatte „diese Menge der chemischen Waffe die Kapazität, etwa 300 Menschen zu töten“. Umso erschreckender, dass der Warenwert dieser Bestellung bei nur 150 US-Dollar gelegen haben soll, die Siesser in Bitcoin zahlte.

Während einer Hausdurchsuchung im August 2018 konnten die Behörden weitere Chemikalien sicherstellen, darunter 10 Gramm Cadmiumarsenid, etwa 100 Gramm Cadmiummetall und ca. 500 ml Salzsäure. Welche Art von Anschlag Siesser plante, sei bislang unklar.

Um seinen Wohnort geheim zu halten, gab er die Lieferadresse eines Jugendlichen an. Daher muss er sich auch wegen des schweren Identitätsdiebstahls verantworten. Der Mann wurde bereits dem Richter vorgeführt und hat sich in den Anklagepunkten schuldig bekannt. Das Strafmaß liegt zwischen 5 Jahren ohne Bewährung und einer lebenslangen Haftstrafe in einem Bundesgefängnis.

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Twitter-CEO Dorsey: Vom Masseur zum Messenger-Mogul

Kaum jemand anderes steht gleichermaßen für den Gründergeist des Silicon Valley wie für den Krypto-Kosmos wie der Twitter-Gründer Jack Dorsey. Ein Blick zurück.

Wie sehe der Krypto-Kosmos wohl ohne Twitter aus? Schwer vorstellbar, ist die Plattform schließlich – mit Ausnahme von Reddit – der Ort, an dem das ganze Spektrum von sachlichen Analysen, über krude Kommentare bis hin zu wirren Wortgefechten ungefiltert aufeinander prallen. Dass sich die komplexe Informationsflut der Jetztzeit in nur 240 Zeilen mitteilt, ist einer Person zu verdanken: Jack Dorsey.

Aller Anfang ist schwer

Das Licht der Welt erblickte Jack Patrick Dorsey am 19. November 1976. Aufgewachsen in St. Louis, Missouri, begeisterte er sich bereits früh für die fabelhafte Welt der Kodierung. Im zarten Alter von 14 Jahren hat Dorsey ein Open-Source-Programm zur Versandlogistik entwickelt, das bis heute von Taxi-Unternehmen genutzt wird. Nicht unwahrscheinlich, dass sich bereits zu diesem Zeitpunkt ein grundlegendes Interesse für dezentrale Technologien gelegt hat, das ihn Jahre später zum erklärten Bitcoin-Fan machen sollte.

Nachdem Dorsey sein Glück als Masseur und Fashion Designer sowie in diversen Studiengängen nicht finden wollte, schmiss er in bester Self-Made-Manier sein Studium und landete letztlich über den Umweg New York in Oakland, Kalifornien. Dort sollte er zunächst weiter an der Programmierung von Logistiksystemen arbeiten.

Der Durchbruch: Twitter

Inspiriert durch den Instant Messenger von AOL und dem sozialem Netzwerk Livejournal, kam Dorsey um die Jahrtausendwende die Idee zu einem webbasierten Echtzeit-Nachrichtenticker: Twitter. Von der Idee bis zur Umsetzung dauerte es jedoch noch einige Jahre. Erst 2006 gründete Dorsey gemeinsam mit Biz Stone und Evan Williams das Unternehmen, welches fortan die Nachrichtenwelt auf den Kopf stellen sollte.

Mit Square für die Bitcoin-Adaption

2008 kehrte er dem Unternehmen zumindest vorübergehend als CEO den Rücken und widmete sich einem neuen Herzensprojekt: Square. Das FinTech hat sich rasch zum Big Player im Bereich Mobile-Payment-Apps gemausert. Spätestens hier tritt Dorseys Affinität für Kryptowährungen zu Tage. 2017 wurde Bitcoin als Bezahlmittel in die Square Cash App integriert und in diesem Jahr das Dollar-Cost-Avering für Bitcoin eingeführt.

Seit 2015 ist der Krypto-Entrepreneur schließlich auch wieder als CEO auf der Chefetage von Twitter anzutreffen. Von sich reden macht Dorsey seither immer wieder mit entschiedenen Pro-Bitcoin-Äußerungen. Seit letztem Jahr ist der Ex-Masseur stolzer Betreiber einer Bitcoin Full Node und hat zudem erklärt, mittels Square Bitcoin zur globalen Internetwährung zu verhelfen.

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