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LinkedIn-Mitbegründer warnt auf WEF vor Blockchain-Sexismus

Frauen laufen immer noch Gefahr, in schnell wachsenden Berufsfeldern wie etwa Blockchain und künstliche Intelligenz (KI) ausgeschlossen zu werden, wie einer der Mitbegründer von LinkedIn warnte.

Allen Blue, Mitbegründer des großen sozialen Karrierenetzwerks LinkedIn, hat auf dem Weltwirtschaftsforums in Davos am 24. Januar Bedenken im Hinblick auf die berufliche Ungleichheit in Branchen wie Blockchain geäußert. Die Führungskraft äußerte sich in einem Interview mit der Nachrichtenagentur The National aus Abu Dhabi zu diesem Thema.

Der Mitbegründer von LinkedIn rief die globale Community dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um die weitere Ausweitung der Geschlechter-Lücke in der Berufswelt zu verhindern. Dies gelte insbesondere für die Arbeitsplätze der Zukunft: 

„Wenn wir nach vorne schauen, und wir sprechen hier tatsächlich von Arbeitsplätzen der Zukunft, sollten wir uns fragen, wer diese Arbeitsplätze bekommen wird. Wir wissen sicher, dass, wenn sich die Dinge nicht ändern, Männer diese Arbeitsplätze haben werden und Frauen nicht.“ 

Laut Blue liege der Grund für die bestehende Ungleichheit darin, dass Frauen nicht den gleichen Zugang wie Männer zu den Netzwerken haben, die man braucht, um sich solche Stellen zu sichern. Er fügte hinzu, wenn dieser Trend weitergehe, die Gefahr bestehe, dass der globalen Community in fünf oder zehn Jahren noch mehr geschlechtsspezifische Diskriminierung am Arbeitsplatz drohe.

„Das heißt, wenn man weiter in die Zukunft geht und zu wenig Frauen in diesen Berufen sind, dann verstärkt das Netzwerk diese Trennung mit der Zeit. Was wir also in fünf oder zehn Jahren haben werden sind feste Trennungen zwischen den Berufen, die Frauen haben, und den Berufen, die Männer haben, und es wird noch schwieriger, die Geschlechterwand zu durchbrechen“.

Laut The National hat das WEF ermittelt, dass es 257 Jahre dauern werde, bis Frauen die gleichen wirtschaftlichen Chancen wie Männer haben. Frauen besetzen bisher nur 30 Prozent der Technik-Arbeitsplätze in Bereichen wie etwa KI, Blockchain, Software-Entwicklung und Cloud Computing.

LinkedIn hat vor der bestehenden beruflichen Ungleichheit bei Arbeitsplätzen im Zusammenhang mit neuen Technologien gewarnt und aktiv gegen diesen Trend angekämpft. Dem Bericht zufolge hat sich das Unternehmen in den letzten 18 Monaten bemüht, sicherzustellen, dass das Unternehmen zu mehr Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt beiträgt.

Goldman Sachs: Kein Börsengang für Unternehmen ohne Frauen oder Diversität

Einen Tag zuvor hatte der Vorstandsvorsitzende von Goldman Sachs David Solomon erklärt, dass die Investmentbank einen Börsengang ablehnen würde, wenn das betreffende Unternehmen keinen „weiblichen oder diversen“ Geschäftsführer habe.

Cointelegraph berichtete zuvor über die Ungleichheit der Geschlechter im Bereich Blockchain. Weniger als 5 Prozent der Codes der Top-Kryptoprojekte auf Github wurden von Frauen hochgeladen, wie es in Berichten heißt. Laut einer Umfrage von Quartz aus dem Jahr 2018 hatten zwischen 2012 und 2018 nur 8,5 Prozent von 378 globalen Krypto- und Blockchain-Firmen eine Frau als Gründerin oder Mitgründerin.

Da das Thema seit einiger Zeit relevant ist, haben einige Unternehmen und Institutionen wie die Universität Oxford Initiativen ins Leben gerufen, um die Vielfalt in der Branche zu unterstützen.

Der Frauenanteil in der Krypto-Community ist in den letzten Jahren hingegen gewachsen. Laut der Bitcoin-Statistik-Webseite Coin Dance ist der Frauenanteil in der Bitcoin-Communnity von etwa 5 Prozent im Mai 2018 auf heute mehr als 12 Prozent gewachsen.

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Alethea startet dezentralisiertes Netzwerk für Deepfakes und synthetische Inhalte

Alethea AI startet ein dezentralisiertes Synthetic Content Network, um die Nutzung und das geistige Eigentum von KI-generierten Inhalten nach zu verfolgen. Das Unternehmen plant, eine große Auswahl an Inhalten anzubieten, darunter etwa Deepfake-Videos, bei denen die Gesichter getauscht wurden.

Alethea ist ein Produktionsstudio für KI-generierte Inhalte. Zuvor hatte dieses ein Video veröffentlicht, bei dem das Gesicht des Binance-CEO Changpeng Zhao in einer Martial-Arts-Situation gezeigt wird. Außerdem gibt es auch ein Video über den Klimawandel, das den negativen Ruf von Deepfakes infrage stellt.

Synthetische Inhalte werden oft kritisiert, weil sie möglicherweise einen Einfluss auf Falschnachrichten haben. Diese Videos verwenden KI-basierte Stimm- und Gesichtsrekonstruktionen, um realistisch aussehende Klone von Prominenten zu erstellen. Im Allgemeinen werden diese zwar nur für Memes verwendet, jedoch argumentieren einige Leute, dass sie auch zur Manipulation von Medien verwendet werden können.

Mit dem Synthetic Content Network versucht Alethea, einen Mechanismus einzuführen, um KI-generierte Inhalte eindeutig erkennbar zu machen und nur mit der Zustimmung der gezeigten Person zuzulassen.

Die Plattform verwendet Blockchain-Technologie, um Aufzeichnungen über Eigentum und Nutzungsgenehmigungen zu führen und um sicherzustellen, dass die Urheber die Rechte an der von ihnen verwendeten KI-Software besitzen. Das Netzwerk wird von Aletheas firmeneigenem Token betrieben, das Anreize für die verschiedenen Interaktionen zwischen den Teilnehmern am Ökosystem schaffen soll.

Neben dem Face-Swapping bei Deep Fakes möchte Alethea seinen Nutzern auch ermöglichen, auch andere Arten von Inhalten zu erstellen. Zum Beispiel könnten Fans eines bestimmten Prominenten Alethea dazu verwenden, um Videos von ihnen bei bestimmten Handlungen zu erstellen. Darunter etwa beim Tanzen, ein Buch lesen oder beim Halten von Motivationsreden.

Alle Videos, die mit Alethea erstellt werden, werden als Satire gekennzeichnet und mit Wasserzeichen versehen, um sie klar von wahren Inhalten abzugrenzen. Das Ziel des Projekts ist es, den Zugang zur KI zu demokratisieren und kreative Schöpfungen durch die Technologie zu ermöglichen, ohne dabei die Rechte der beteiligten Personen zu verletzen.

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LinkedIn-Studie: Blockchain-Kenntnisse sind wichtigste Berufsqualifikation für 2020

Blockchain wird im Jahr 2020 die gefragteste Berufsqualifikation sein. Dies hat eine neue Studie des Karriere-Netzwerks LinkedIn ergeben.

In der Liste der am meisten nachgefragten „Hard Skills“ ist Blockchain erstmals mit von der Partie und übernimmt sogleich die Spitzenposition, wie ein Blogeintrag von LinkedIn Learning am 13. Januar zeigt.

Blockchain zieht an KI und Cloud Computing vorbei

Laut LinkedIn konnten sich Fachqualifikationen aus dem Bereich Blockchain im Laufe des Jahres 2019 also gleich gegen eine Reihe anderer Hard Skills durchsetzen, die schon im Vorjahr auf der Liste vertreten waren, darunter zum Beispiel Fachwissen über Künstliche Intelligenz (KI) und Gestaltung von Benutzerfreundlichkeit (UX).

Auf der Liste von 2019 hatten Befähigungen im Cloud Computing noch die Spitzenposition eingenommen. In der aktuellen Version wurden diese von den Blockchain-Qualifikationen jedoch auf Platz 2 verdrängt. Dies liegt vor allen Dingen daran, dass das Angebot an Blockchain-Experten vergleichsweise gering ist, was diese umso gefragter macht.

Top 10 hard skills companies need most in 2020

Die Top-10 Berufsqualifikationen für 2020. Quelle: LinkedIn Learning

Methodologie

Wie die LinkedIn Studie erklärt, wurde die Nachfrage in Relation zum vorhandenen Angebot der jeweiligen Fachqualifikationen gemessen. Die Nachfrage wurde wiederum erhoben, indem LinkedIn-Profile danach untersucht wurden, welche Qualifikationen diejenigen Arbeitnehmer aufweisen, die am häufigsten eingestellt wurden.

Es wurden in der Studie lediglich solche Städte betrachtet, die mehr als 100.000 LinkedIn-Mitglieder aufweisen.

Hard Skills sind das Gegenstück zu den bekannten Soft Skills und meinen bestimmte Fachqualifikationen, über die ein Arbeitnehmer verfügt. Dies sind zum Beispiel Dinge wie Programmierkenntnisse, Steuerberatung oder Maschinenbau. Soft Skills sind hingegen nebenstehende Fähigkeiten, wie zum Beispiel Teamfähigkeit, Kreativität oder Zeitmanagement.

LinkedIn bescheinigt der Blockchain-Technologie großes Potenzial

In dem Blogeintrag erörtert LinkedIn zudem das große Potenzial der Blockchain-Technologie, das laut dem Karriere-Netzwerk vor allen Dingen darin besteht, dass die Technologie eine schnelle, kostengünstige, sichere und dezentralisierte Methode ist, um Transaktionen jeglicher Art abzuwickeln.

Um dies zu unterstreichen, wird darauf hingewiesen, dass große Player, wie zum Beispiel IBM, Oracle, JPMorgan, Amazon und Microsoft bereits auf die neue Technologie setzen. Dementsprechend rät LinkedIn auch den Personalern, zukünftig immer mehr nach Blockchain-Qualifikationen Ausschau zu halten:

„Die Blockchain-Technologie konnte sich aus der Grauzone der Kryptobranche lösen und ist zu einem echten Lösungsansatz für Problemstellungen der gesamten Wirtschaftswelt geworden. Es sind also nicht mehr nur Unternehmen aus dem Finanzwesen, die Mitarbeiter mit Blockchain-Kenntnissen gebrauchen können. Personaler sollten sich also zunehmend mit der Blockchain-Technologie und deren Potenzialen auseinandersetzen, um diejenigen Arbeitnehmer finden zu können, die ihre Unternehmen mit dieser Technologie bereichern können.“

LinkedIn hatte zuvor bereits auf den zukünftigen Stellenwert von Distributed-Ledger-Technologien wie Blockchain hingewiesen. So hatte der asiatische Ableger des Karriere-Netzwerks Blockchain-Kenntnisse schon 2019 in einer Liste der „wichtigsten zukünftigen Fachqualifikationen“ aufgeführt.

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Andreessen Horowitz Prognose: Bitcoin wird „Aktie“ für Influencer

Das Investmentunternehmen Andreessen Horowitz prognostiziert zum Start des neuen Jahrzehnts, dass Digitalwährungen à la Bitcoin (BTC) für Social-Media Influencer zukünftig zentraler Bestandteil der Monetarisierung sein werden.

Am 30. Dezember hat der Wagniskapitalgeber in einer Videopräsentation gleich mehrerer solcher Prognosen gemacht, die bis zum Jahr 2030 eintreten sollen. So sagt Andreessen Horowitz zum Beispiel vorher, dass Ernährung zukünftig an den Stoffwechsel eines jeden Individuums angepasst sein wird, wobei das Unternehmen „Roboterküchen“ eine zentrale Rolle zurechnet. Im Hinblick auf Social-Media und Influencer heißt es in der Prognose:

„Influencer können unmittelbar Tausende von Fans erreichen. Fans können sich zukünftig dafür bezahlen lassen, dass sie den jeweiligen Influencer unterstützen. Sie können sich dann aussuchen, ob sie in Bitcoin, Libra oder einem Influencer Coin ausbezahlt werden.“

Andreessen Horowitz sieht Digitalwährungen als Möglichkeit für Fans, an der steigenden Popularität eines Influencers teilzuhaben. Dies würde sich ähnlich verhalten wie bei Mitarbeitern eines Startups, die durch Aktien am Wachstum eines jungen Unternehmens teilhaben können. Dafür könnten sowohl etablierte Digitalwährungen wie Bitcoin als auch völlig neue Digitalwährungen wie ein hypothetischer Influencer Coin verwendet werden.

Auch Blockchain gehört die Zukunft

ComputerWeekly.com hat jüngst eine eigene Technologie-Prognose für das neue Jahrzehnt veröffentlicht, die im Grundtenor mit den Vorhersagen von Andreessen Horowitz übereinstimmt. So sieht das Online-Magazin die Blockchain-Technologie, Künstliche Intelligenz und Hyper-Automatisierung als treibende Kräfte für den Wandel.

Dementsprechend schreibt der ComputerWeekly Redakteur Brian Burke am 2. Januar, dass „die Blockchain-Technologie das Potenzial hat, ganze Branchen zu transformieren“. Nach seiner Einschätzung wird die Technologie schon „ab 2023 vollständig marktreif“ sein.

Dabei sieht er besonders das Zusammenspiel zwischen Blockchain, Künstlicher Intelligenz und Internet-of-Things (IoT) als wichtige Symbiose, die automatisierte und dezentralisierte Netzwerke entscheidend vorantreiben kann.

So sieht er zum Beispiel in der Automobilbranche die Anwendungsmöglichkeit, dass ein Auto, das über einen sogenannten Smart-Sensor verfügt, direkt mit einem Versicherungsunternehmen über die nötige KfZ-Versicherung verhandeln könnte, indem Blockchain und IoT angewendet werden.

Des Weiteren vermutet die Prognose, dass zukünftige Technologien für mehr Datenschutz sorgen können. Außerdem würde der Zugang zu Technologien immer mehr demokratisiert werden.   

Kommt es doch ganz anders?

Der ZenGo Geschäftsführer Ouriel Ohayon nimmt es mit seinem Blick in die Kristallkugel hingegen weniger ernst, so schreibt er in seiner „Witzprognose“ für das Jahr 2020 mit einem großen Augenzwinkern:

„Bitcoin wird unter 1.000 US-Dollar abstürzen; alle Hardware-Wallets werden gehackt; Tron/XRP wird die wichtigste Kryptowährung; die Identität von Satoshi Nakamoto wird endlich aufgedeckt und wir werden alle enttäuscht sein; Trump wird sich auf Twitter für Bitcoin aussprechen; das Lightning Network wird von der breiten Masse angenommen.“

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TikTok Betreiber geht Kooperation für Blockchain und Künstliche Intelligenz ein

ByteDance, das Unternehmen hinter der Video-App TikTok, ist eine Partnerschaft mit der staatlichen chinesischen Mediengruppe Shanghai Dongfang Newspaper eingegangen. Gemeinsam soll an Blockchain und Künstlicher Intelligenz (KI) gearbeitet werden, wie Bloomberg am 14. Dezember berichtet.

Will TikTok mit Blockchain Fake-Videos bekämpfen?

Die Kooperation wurde am 10. Dezember in Jinan, der Hauptstadt der chinesischen Provinz Shandong, aufgenommen und beläuft sich auf ein Startkapital von 10 Mio. Yuan (1,43 Mio. US-Dollar). ByteDance hält dabei 49% der Anteile, während die chinesische Mediengruppe die restlichen 51% besitzt.

TikTok verzeichnet 500 Mio. aktive Nutzer pro Monat und ist momentan die am zweitmeisten heruntergeladene Smartphone-App in den USA. In der App können Nutzer kurze Videos aufzeichnen und teilen. Die technische Verwaltung dieser Videos wird von einer KI gesteuert, um Nutzern Inhalte vorschlagen zu können, die sie wahrscheinlich interessant finden werden.

Obwohl noch nicht klar ist, inwiefern ByteDance und TikTok direkt von der Blockchain-Technologie profitieren können, ist ein mögliches Einsatzgebiet die Verifizierung von Videoinhalten. So testet das amerikanische Sicherheitsunternehmen Axon Enterprise Blockchain zum Beispiel für ihre „Body-Cams“, um sicherzustellen, dass die aufgezeichneten Inhalte auch wirklich echt sind.

China wird zum Blockchain-Vorreiter

Wie jüngst berichtet, gewinnt die Blockchain-Technologie in China zunehmend an Beliebtheit und könnte hier schon bald Marktreife erlangen.

Anfang Dezember hat die Bank of China 2,8 Mrd. US-Dollar an speziellen Blockchain-Anleihen herausgegeben, die wiederum als Kredite an mittelständische und kleine Unternehmen vergeben werden. Außerdem soll die chinesische Zentralbank bald wohl mit den ersten öffentlichen Tests für die eigene Digitalwährung starten.

Wie Cointelegraph Ende November berichtet hatte, haben die Europäische Kommission und der Europäische Investitionsfonds ein gemeinsames Förderprogramm für Künstliche Intelligenz und Blockchain ins Leben gerufen.

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ConsenSys Manager gründet neuen Blockchain-Investmentfonds

Ein leitender Mitarbeiter des Ethereum-Inkubators ConsenSys hat seine eigene Blockchain-Investmentfirma namens Aligned Capital gegründet. Sam Cassatt, der eigentlich Chef-Stratege von ConsenSys ist, hat am 15. November angekündigt, dass sein neues Unternehmen im Vorfeld der Betriebsaufnahme 50 Mio. US-Dollar Startkapital einsammeln will.

Cassatt, der seit fünf Jahren bei ConsenSys arbeitet, wird der Ethereum-Firma zwar weiterhin beratend zur Seite stehen, will sich aber in Vollzeit bei Aligned Capital engagieren.

Drei große Investitionsbereiche

Laut Mitteilung wird Aligned Capital hauptsächlich in drei große Bereiche investieren, diese sind Blockchain und Kryptowährungen, Künstliche Intelligenz und Innovationen im Gesundheitswesen. Zu diesem Zwecke will Cassatt von ConsenSys entwickelte Software nutzen, außerdem will er mit dem Startup-Inkubator eng zusammenarbeiten.

Zu den Investoren von Aligned Capital gehören bekannte Gesichter der Kryptobranche, wie zum Beispiel ConsenSys Gründer und Ethereum Mitgründer Joseph Lubin, der zusätzlich als Berater für das neue Investmentunternehmen fungieren wird. Andrew Keys, der ebenfalls zur Führungsriege von ConsenSys gehört, ist auch bei Aligned Capital als Investor eingestiegen.

Weitere namhafte Investoren der Firma sind die Stanford Dozentin Nichol Bradford und Nicholas Paul Brysiewicz, der als Chef-Entwickler bei der Long Now Foundation tätig ist. Der Unternehmer und Risikokapitalgeber Seth Goldstein beteiligt sich ebenfalls.

Blockchain-Investitionen nehmen stetig zu

Der neue Blockchain-Investmentfonds von Sam Cassatt zeigt, dass die Branche langsam, aber sicher wächst. Laut einer neuen Studie investieren mittlerweile 61% aller großen Digitalunternehmen in die Blockchain-Technologie.

In June 2019, billionaire investor Henry Kravis reportedly made his first crypto investment in blockchain-focused investment firm ParaFi Capital.

Laut neuen Berechnungen des Marktforschungsinstitutes Research and Markets, werden sich die Ausgaben für Blockchain allein in den USA bis 2025 von 3,12 Mrd. US-Dollar auf 41 Mrd. US-Dollar steigern.

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Indischer Verteidigungsminister: Blockchain und KI revolutionieren Kriegsführung

Der indische Verteidigungsminister glaubt, dass Blockchain-Technologie, künstliche Intelligenz (KI) und der Bereich Big Data in Zukunft bei der Kriegsführung eine Rolle spielen würden.

Wie die lokale Tagesnachrichtenplattform Times of India am 4. November berichtete, betonte Rajnath Singh, dass Blockchain, Big Data und KI in Verteidigungsfragen ein großes Potenzial hätten.

Blockchain in der Kriegsführung

Singh sprach vor einer Reihe von Delegierten aus 80 Ländern in Delhi und äußerte ganz klar, dass Indien plane, im Zuge der Entwicklung der globalen Industrie auf Innovationen zuzugreifen. Er erklärte:

„KI, Big Data und Blockchain-Technologien haben die derzeitige Sichtweise auf die Kriegsführung bereits revolutioniert. Die Rüstungsindustrie ist in einem Umbruch. Sie will diese Technologien meistern und einsetzen, um die Sicherheit wichtiger Infrastrukturen zu gewährleisten.“

Indien wird seine jährliche Verteidigungskonferenz, die DefExpo 2020, im Februar abhalten.

Indien setzt auf Blockchain ohne Bitcoin

Indien hat – wie andere Länder bereits zuvor – eine deutlich andere Haltung gegenüber der Blockchain als gegenüber den Innovationen, die sie betreibt. Insbesondere betrifft dies Kryptowährungen, wie etwa Bitcoin (BTC). 

Wie Cointelegraph berichtete, wurde ein Verbot verhängt, dem zufolge Börsen keine Bankendienstleistungen angeboten werden dürfen. Aus diesem Verbot entsprang ein Rechtsverfahren, das dazu führen könnte, dass Kryptowährungen insgesamt verboten werden

Das bestehende Verbot hat bereits zu Problemen geführt. Selbst die Polizei ist durch dieses Verbot nicht in der Lage, beschlagnahmte Krypto-Gelder zu transferieren.

Gleichzeitig wird Blockchain immer öfter in verschiedenen Branchen eingesetzt. Letzte Woche bestätigte ein indischer Staat, dass er an neuen Richtlinien speziell für Blockchain und KI arbeite.

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Nasdaq nimmt KI-gestützten Krypto-Kursindex in ihre Notierung auf

Die Nasdaq, die zweitgrößte Aktienbörse der Welt, hat den KI-basierten Kryptowährungs-Kursindex CIX100 in ihre Notierung aufgenommen. Dies geht aus einer entsprechenden Pressemitteilung hervor, die Cointelegraph am 15. Oktober zugespielt wurde.

Keine menschliche Einflussnahme

Der CIX100 ist ein Krypto-Kursindex, der von dem Unternehmen Cryptoindex herausgegeben wird. Der Kursindex basiert auf einem speziellen Algorithmus, der die Top-100 Kryptowährungen betrachtet und mehr als 200 verschiedene Einflussfaktoren berücksichtigt.

Dabei zielt der Kursindex auch darauf ab, Kryptowährungen mit manipulierten Handelsvolumen rauszurechnen. Außerdem sind die Berechnungen von Künstlicher Intelligenz gestützt und frei von „menschlicher Einflussnahme“. Der Kursindex richtet sich sowohl an Privatanleger als auch an professionelle Investoren.

Wie es in der Pressemitteilung heißt, werden die verwendeten Marktdaten direkt von den neun größten Kryptobörsen ausgelesen. Hinzu kommen mehrere Millionen einzelne Trades, die berücksichtigt werden, sowie verschiedene Daten aus den Sozialen Medien.

Es werden nur solche Kryptowährungen in die Betrachtung genommen, die für mindestens drei Monate unter den Top-200 waren. Um dies zu garantieren, wird der Kursindex jeden Monat neu zusammengestellt.

Der „Cryptoindex CIX100“ ist bereits bei Retuers, Bloomberg und TradingView in der Notierung. Seit seiner Einführung im Mai 2017 soll der Krypto-Kursindex um mehr als 1100% gewachsen sein. Die computergestützten Kursberechnungen sollen eine tägliche Genauigkeit von 82% haben.

Krypto-Kursindizes gewinnen an Beliebtheit

Wie zuvor berichtet, hatte sich die Nasdaq im Juni mit dem Krypto-Unternehmen CryptoCompare zusammengetan, um einen ähnlichen Kursindex auf den Markt zu bringen, der sich allerdings speziell an institutionelle Investoren richtet.

Im Februar 2019 hatte die Nasdaq wiederum zwei Krypto-Kursindizes der amerikanischen Blockchain-Firma Brave New Coin in ihre Notierung genommen.

CryptoCompare hat in Zusammenarbeit mit der Krypto-Handelsplattform BitMEX eine Datenbank zur Bewertung von Krypto-Futures erstellt, die über den Dienstleister Refinitiv herausgegeben wird.

Im Sommer hat die Sina Finance, ein Finanzdienstleister, der dem großen chinesischen Tech-Konzern Sina angehört, einen Krypto-Kursindex in die firmeneigene Smartphone-App eingebaut, ohne dies zuvor angekündigt zu haben.

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Ehemaliger Top-Manager von Morgan Stanley schließt sich chinesischer Krypto-Firma an

Jeffrey Wang, der ehemalige Abteilungsleiter für Finanzderivate bei Morgan Stanley Asien, hat sich dem chinesischen Krypto-Unternehmen Amber Group angeschlossen.

Wie Bloomberg am 23. August berichtet hat, soll Wang aus dem kanadischen Vancouver operieren für den gesamten nord- und südamerikanischen Raum zuständig sein. Die Wahl ist dabei nicht zufällig auf Wang gefallen, da dieser bei Morgan Stanely zuvor schon mit vier der fünf Amber Gründer zusammengearbeitet hatte. Zwei davon, Wayne Huo und Tony He, waren Wang sogar direkt unterstellt.

Kryptomarkt ist reizvolle Alternative

Die neue Aufgabe scheint für Wang besonders reizvoll, da dieser in den letzten drei Jahren eine Ruhepause eingelegt hatte, die er nun zugunsten von Amber beendet hat. Als Begründung gibt der ehemalige Top-Manager an, dass ihm die Idee einer jungen, rasanten Branche, in der seine Erfahrung von Wert ist, gefällt. Dem fügte er an:

„Auf den klassischen Finanzmärkten werden die Gewinnmargen immer kleiner und außerdem bewegen sich diese Märkte zunehmend in Richtung Automatisierung. Der Kryptomarkt steckt hingegen noch in seinen Kinderschuhen.“

KI und Maschinelles Lernen für das Trading der Zukunft

Das Krypto-Unternehmen Amber Group wurde 2015 von vier Morgan Stanley Mitarbeitern und einem Bloomberg Informatiker als Nebenprojekt gegründet. Ab 2017 wurde das Projekt von den Gründern dann hauptberuflich betrieben. Amber hat sich zum Ziel gesetzt, Maschinelles Lernen für den Handel von Kryptowährungen einzusetzen.

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hat, sind Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen zwei entscheidende Felder, die für die Entwicklung von Krypto-Handelssoftware zunehmend wichtiger werden.

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Blockchain-Startup Bitfury richtet KI-Einheit ein

Blockchain Startup BitFury hat eine Einheit für künstliche Intelligenz (KI) eingerichtet, wie Reuters am 13. August berichtete.

„Daten sind das neue Öl“

Der Bitfury-CEO und Mitbegründer Valery Vavilov sagte, dass das Unternehmen deshalb in den KI-Bereich einsteigt, weil Informationen aus großen Datenmengen analysiert und extrahiert werden müssen. Er erklärte, dass Daten das neue Öl seien. Außerdem hieß es:

„Wir haben so viele Daten gesammelt, aber nur 2 Prozent dieser Daten wurden analysiert. 98 Prozent liegen bei uns herum und warten darauf, analysiert zu werden.“

Vavilov erklärte auch, dass die KI-Einheit des Unternehmens immer noch mögliche Anwendungen für künstliche Intelligenz erforscht. Dennoch versprach er auch, dass BitFury im nächsten Jahr mehr Informationen über die KI-fähigen Produkte darüber haben werde, die das Unternehmen entwickeln und seinen Kunden anbieten will.

KI eine potenzielle Gefahr für Krypto

Der ehemalige Vizepräsident und Geschäftsführer des Computerhardwareherstellers AAEON Technology Europe Fabrizio Del Maffeo übernimmt die Leitung der KI-Einheit des Unternehmens.

In der Zwischenzeit kommentierte der in Stockholm ansässige Softwareentwickler und Kryptowährungshändler Eric Wall auf Twitter, dass die Anwendung von KI bei der Blockchain-Datenanalyse eine Gefahr für die Fungibilität von Bitcoin (BTC) darstelle.

„Der AI/[Maschinelles Lernen] ML soll zweifellos beigebracht werden, Benutzer zu identifizieren und Coins zu kennzeichnen, die mit Techniken zur Verbesserung des Datenschutzes (PETs) verwendet wurden. Die Verwendung von PETs sollte schnell zum Standard für Wallets werden, wenn wir die Fungibilität von Bitcoin beibehalten wollen.“

Laut Crunchbase hat BitFury bisher 170 Mio. US-Dollar an Kapital erhalten. Reuters behauptet, dass es eines von wenigen Blockchain-Unternehmen mit einer Bewertung von mindestens einer Milliarde US-Dollar sei.

Wie Cointelegraph in einem kürzlichen Artikel erklärte, weisen diese Technologien ein beeindruckendes Potenzial auf und werden auch bereits integriert.

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