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Schlupflöcher schließen: Demokraten stellen neue Krypto-Steuerpläne vor

Nachdem El Salvador Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel erklärte, denken auch Politiker:innen aus anderen Entwicklungsländern öffentlich über die Vorzüge von Krypto und Blockchain nach. So auch Simbabwes Finanzminister.

Mthuli Ncube, Simbabwes Finanzminister, hat sich wohlwollend zur Blockchain-Technologie und der Adoption von Bitcoin und Co. in seinem Land geäußert. Anlässlich eines Besuchs in Dubai twitterte er:

Ich habe das DMCC CRYPTO CENTRE in Dubai besucht, ein faszinierendes Zentrum für Kryptowährungs- und Zahlungslösungen. Ich stieß auf Lösungen, die die Gebühren für Überweisungen aus der Diaspora senken könnten.

Mthuli Ncube

Nach Angaben der Weltbank erhalten die Bürger:innen des afrikanischen Staates jährlich 1,2 Milliarden US-Dollar aus dem Ausland. Dabei sollen laut Medienberichten bis zu 90 Millionen US-Dollar an Transaktionsgebühren anfallen. In Südamerika bildet die Absenkung derartiger Gebühren ebenfalls ein wichtiges Argument für die Krypto-Adoption. Ncube hatte seine Landsleute bereits vor einigen Jahren zu Investitionen in Bitcoin aufgerufen.

Gemischtes Echo auf Bitcoin-Statement

Während Teile der Bitcoin-Community die Äußerung des Finanzministers positiv aufnahmen, gab es auch kritische Stimmen. Victor Mapunga, CEO des Simbabwer Krypto-Unternehmens FlexFinTx, erinnerte den Minister daran, dass es im Land bereits Firmen gibt, die in der Branche tätig sind. Laut ihm täte die Politik besser daran, nicht auf Dubai zu schauen, sondern die örtlichen Akteure zu fördern.

Andere Stimmen erkannten in Bitcoin und Co. weiterhin ein wirksames Kompensationsmittel zum Inflations-gebeutelten Simbabwe-Dollar. Wobei sich hier ebenfalls Parallelen zur Situation in den lateinamerikanischen Staaten auftun. Der ehemalige simbabwische Senator Jopa SaYeyo gab allerdings bei der Inflationsfrage eine deutlich andere Einschätzung zum besten:

Wenn die Banken aufhören, den Devisenkurs zu manipulieren, kann die RBZ [Simbabwes Zentralbank; Anm. d. Red.] vielleicht Kryptowährungen in Betracht ziehen. Andernfalls wird es zu einem massiven Absturz des ZWL führen.

Auch in El Salvador regt sich unterdessen Missmut zur Einführung von Bitcoin. Die Kritik betrifft unter anderem den autoritären Regierungsstil von Präsident Bukele, der auch beim Beschluss des Krypto-Gesetzes zum Tragen kam.

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Südkorea: Ist das das Ende der Krypto-Börsen?

Nachdem El Salvador Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel erklärte, denken auch Politiker:innen aus anderen Entwicklungsländern öffentlich über die Vorzüge von Krypto und Blockchain nach. So auch Simbabwes Finanzminister.

Mthuli Ncube, Simbabwes Finanzminister, hat sich wohlwollend zur Blockchain-Technologie und der Adoption von Bitcoin und Co. in seinem Land geäußert. Anlässlich eines Besuchs in Dubai twitterte er:

Ich habe das DMCC CRYPTO CENTRE in Dubai besucht, ein faszinierendes Zentrum für Kryptowährungs- und Zahlungslösungen. Ich stieß auf Lösungen, die die Gebühren für Überweisungen aus der Diaspora senken könnten.

Mthuli Ncube

Nach Angaben der Weltbank erhalten die Bürger:innen des afrikanischen Staates jährlich 1,2 Milliarden US-Dollar aus dem Ausland. Dabei sollen laut Medienberichten bis zu 90 Millionen US-Dollar an Transaktionsgebühren anfallen. In Südamerika bildet die Absenkung derartiger Gebühren ebenfalls ein wichtiges Argument für die Krypto-Adoption. Ncube hatte seine Landsleute bereits vor einigen Jahren zu Investitionen in Bitcoin aufgerufen.

Gemischtes Echo auf Bitcoin-Statement

Während Teile der Bitcoin-Community die Äußerung des Finanzministers positiv aufnahmen, gab es auch kritische Stimmen. Victor Mapunga, CEO des Simbabwer Krypto-Unternehmens FlexFinTx, erinnerte den Minister daran, dass es im Land bereits Firmen gibt, die in der Branche tätig sind. Laut ihm täte die Politik besser daran, nicht auf Dubai zu schauen, sondern die örtlichen Akteure zu fördern.

Andere Stimmen erkannten in Bitcoin und Co. weiterhin ein wirksames Kompensationsmittel zum Inflations-gebeutelten Simbabwe-Dollar. Wobei sich hier ebenfalls Parallelen zur Situation in den lateinamerikanischen Staaten auftun. Der ehemalige simbabwische Senator Jopa SaYeyo gab allerdings bei der Inflationsfrage eine deutlich andere Einschätzung zum besten:

Wenn die Banken aufhören, den Devisenkurs zu manipulieren, kann die RBZ [Simbabwes Zentralbank; Anm. d. Red.] vielleicht Kryptowährungen in Betracht ziehen. Andernfalls wird es zu einem massiven Absturz des ZWL führen.

Auch in El Salvador regt sich unterdessen Missmut zur Einführung von Bitcoin. Die Kritik betrifft unter anderem den autoritären Regierungsstil von Präsident Bukele, der auch beim Beschluss des Krypto-Gesetzes zum Tragen kam.

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FTX pumpt 46 Prozent in nur sieben Tagen – LedgerX wird aufgekauft

FTX kauft LedgerX auf. Diese Nachricht sorgt für Furore bei den Anlegern – der Kurs explodiert. Der Token liegt seit gestern 32 Prozent im Plus. Macht die Krypto-Börse bald Coinbase oder Binance Konkurrenz?

Am 31. August gab die Krypto-Börse FTX bekannt, dass sie das Unternehmen LedgerX aufgekauft hat – nicht zu verwechseln mit dem Hardware-Hersteller Ledger. LedgerX bietet seinen Kunden Optionen und Futures auf Kryptowährungen an – was auch FTX bereits tut. Durch den Erwerb von LedgerX möchte FTX CFTC regulierte Kryptowährungs-Derivate auf dem US-Markt anbieten. Durch die Ankündigung waren Anleger im Rausch und kauften die Orderbücher leer: Der Kurs des FTX Token schoss binnen 24 Stunden 32 Prozent nach oben. Dabei legte der Token auch über die letzten sieben Tage eine beeindruckende Kurssteigerung von über 46 Prozent hin. Aber auch auf Monatssicht sieht es goldig für FTX-Token-Besitzer aus – der Kurs ist während dieser Zeit um ganze 83,95 Prozent gestiegen. Damit gehört der FTX Token zu den Top-Performern am Krypto-Markt. Durch das letzte Kursfeuerwerk konnte am 2. September ein neues Allzeithoch bei 69,38 US-Dollar aufgestellt werden.

Die US-amerikanische Krypto-Börse FTX begann einst als kühne Idee zwei junger Männer: Sam Bankman-Fried und Gary Wang. Beide waren damals unzufrieden mit dem Angebot an Krypto-Börsen und taten das einzig logische: Sie gründeten ihre eigene. Heute, drei Jahre nach der Gründung, ist Sam Bankman-Fried Multi-Milliardär und die gegründete Bitcoin-Börse gehört zu den größten der Welt.

FTX erweitert seine Partnerschaften

Derweilen wird die Liste der Partnerschaften von FTX immer länger und prestigeträchtiger. So verkündete die US-amerikanische Bitcoin-Börse FTX erst gegen Ende Juni, dass sie zwei neue Partnerschaften in der Sport-Branche an Land ziehen konnte. Krypto-Börsen genießen durch die Unterstützung von Sport-Teams viele Vorteile. Denn durch Sport-Events werden die eigenen Dienstleistungen einem breiten Publikum vorgestellt und so gut vermarktet.

Bei der einen Partnerschaft konnte FTX den Profiligabaseball-Verband “Major League Baseball” (MLB) für sich gewinnen. Auch die zweite Allianz konnte viele Krypto-Enthusiasten in den Vereinigten Staaten begeistern: eine Partnerschaft mit Tom Brady. Nicht nur, dass Tom Brady mit den Tampa Bay Buccaneers 2021 den Superbowl erkämpfen konnte, so bekennt er sich auf Twitter auch als Bitcoin Fan. Das macht er auch ganz in der Manier der alteingesessenen Krypto-Befürworter – sein Profilbild ist ein Porträt von sich mit Laseraugen.

Eine Börse auf der Überholspur

Es bleibt spannend um die Krypto-Börse von Sam Bankman-Fried. Die großen Platzhirsche im Krypto-Space sind bisher Coinbase und Binance. Die Bitcoin-Börse von Bankman-Fried hat dabei das Potenzial, sich zu den beiden anderen großen Playern zu gesellen und diesen sogar Konkurrenz zu machen. Durch den Aufkauf von LedgerX vergrößert die FTX-Börse ihr Ökosystem und erhöht das Tempo für eine Aufhol- oder Überholjagd.

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Achtung Identitätsprüfung – Binance führt Ausweispflicht ein

Binance verschärft die KYC-Prozesse. Ab sofort muss man sich verifizieren um auf der Krypto-Börsen handeln zu können.

Als die Krypto-Börse 2017 gegründet wurde, war alles noch ein wenig wie im Wilden Westen. Lange war es bei Binance möglich, anonym Bitcoin, Ethereum und Altcoins zu handeln. Mit einer E-Mail-Adresse und einem Passwort konnte man direkt in die Krypto-Welt einsteigen und lostraden. Doch mittlerweile brummen immer mehr Regierungen und Behörden dem “Wilden-Krypto-Westen” strengere Auflagen auf. Die Krypto-Börse hat derzeit mit heftigem Gegenwind zu kämpfen, beispielsweise in Japan oder dem Vereinigten Königreich, und muss sich dementsprechend versöhnlich mit den Rechtshütern zeigen. Vor diesem Hintergrund nimmt es wenig wunder, dass Binance am 20. August eine allgemeine Ausweispflicht eingeführt hat. Wer fortan auf Binance handeln möchte, muss man einen “KYC” (Know your Customer)-Prozess durchlaufen.

Binance schreibt am 20. August 2021 auf dem Blog:

Der Investorenschutz ist ein integraler Bestandteil unserer DNA und unserer Kernwerte. Unsere Vision ist es, ein nachhaltiges Ökosystem zu schaffen, dass für alle Beteiligten sicher ist. In den letzten vier Jahren haben wir den Grundstein gelegt, indem wir stark in Sicherheit und den Schutz unserer Kunden investiert haben, Strafverfolgungsbehörden aus der ganzen Welt mit hochkarätigen Ermittlungen unterstützt und Opfern von Cyberkriminalität dabei geholfen haben, gestohlene Gelder im Wert von mehreren Millionen Dollar wiederzuerlangen.

Die Ankündigung der KYC-Pflicht von Binance stellt sich damit in eine Reihe anderer Nachrichten, die zeigen, dass sich die Krypto-Börse immer mehr dem globalen Regulierungsdruck beugt, beziehungsweise beugen muss. Erst am 27. Juli verkündete Binance auf Twitter, dass Nutzer die nicht verifiziert sind, nur noch maximal 0,06 Bitcoin abheben können – im Vergleich zu einem früheren Limit von zwei Bitcoin.

Eine Branche im Wandel – auch Binance muss sich anpassen

Es scheint fast so, als würden Krypto-Börsen, wie Binance, irgendwie “erwachsen(er)” werden. Waren sie bei ihrer Gründung noch weitgehend unreguliert und haben die Regierungen weltweit eher die Rolle eines Beobachters eingenommen, so regulieren Behörden die Krypto-Börsen heute immer mehr. Und die müssen sich diesem Druck anpassen – ob sie wollen oder nicht. Das sieht Binance selbst wohl auch ein; im Blogpost zur neuen KYC-Pflicht heißt es nämlich: “Unser Ziel ist es, mit politischen Entscheidungsträgern enger zusammenzuarbeiten, um globale Standards zu verbessern und Kriminelle zu entmutigen”. Wenige Tage zuvor verkündete das Unternehmen, dass es mit Greg Monahan einen ehemaligen US-Finanzkriminalbeamten als Global Money Laundering Reporting Officer ernannt hat.

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500 Millionen US-Dollar Krypto-Portfolio – Coinbase investiert massiv

Polygon plant die Gründung einer dezentralen autonomen Organisation (DAO) für Decentralized Finance (DeFi). Insgesamt soll die DAO 100 Millionen Nutzer umfassen.

Polygon ist eine der ersten erfolgreichen Skalierungslösungen für Ethereum gewesen. Vor allem Anfang Mai 2021 erlebte das Projekt einen enormen Hype, der eine Kursexplosion des MATIC-Token zur Folge hatte. Unter anderem skalierte Polygon daher als erstes Projekt DeFi-Schwergewichte wie SushiSwap (SUSHI), Curve (CRV) und Aave (AAVE). Auch jetzt ist MATIC immer noch der Platzhirsch, wenn es darum geht DeFi-Protokolle zu skalieren – doch die Konkurrenz schläft nicht.

Laut der DeFi-Analyseplattform DeFi Llama befinden sich derzeit über 5,3 Milliarden US-Dollar auf der Sidechain von Polygon. Zu Redaktionsschluss handelt MATIC bei 1,50 US-Dollar.

Polygon DAO soll 100 Millionen Nutzer erreichen

Am 19. August hat das MATIC-Team bekannt gegeben, dass es eine DAO gründen will, die sich auf den DeFi-Sektor spezialisieren soll. Das Ziel der DAO ist es 100 Millionen Nutzer zu erreichen. Außerdem strebt Polygon die Gründung von mehreren Komitees an, die die Zusammenarbeit und Diskussion zwischen den verschiedenen DeFi-Projekten, die Polygon nutzen, fördern sollen.

Während das Polygon-Ökosystem wächst, haben die Komitee-Mitglieder die Möglichkeit, die gegenseitige Zusammenarbeit für ihre Produkte zu verbessern

Darüber hinaus schlug das Team mehrere Möglichkeiten vor, wie die verschiedenen Komitees gewählt werden sollen. Einerseits könnte man ausschließlich die MATIC-Staker dazu berechtigen, die Komitees zu wählen. Andererseits wäre es auch denkbar, dass man alle DAO-Token-Inhaber, also alle Token-Inhaber der Protokolle die MATIC nutzen, an den Abstimmungen beteiligt.

Nicht nur MATIC macht sich derzeit Gedanken darüber, wie dezentrale Governance in Zukunft funktionieren soll. Vitalik Buterin, der Gründer von Ethereum, hat jüngst einen Beitrag über dezentrale Governance geschrieben. In diesem rief er dazu auf, dass die Governance von DeFi-Protokollen auf das nächste Level muss, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen.

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Kriegskasse gut gefüllt – Coinbase sitzt auf 4 Milliarden US-Dollar

Dieses Jahr erst launchte Coinbase-Deutschland. Im August 2021 ging Coinbase-Japan live. Noch läuft es gut für die Börse. Falls nicht, hat sie ein pralles Polster.

Coinbase baut eine Kriegskasse für schlechte Zeiten auf. Sollten unvorhergesehene Umstände eintreten, sodass die bisher sprudelnden Krypto-Einnahmen von Coinbase versiegen, so wäre das Unternehmen gut gewappnet. In dem am 10. August veröffentlichten Aktionärsbrief heißt es:

Wir beendeten das zweite Quartal mit Barmitteln und Barmittel-ähnlichen-Vermögenswerten in Höhe von etwa vier Milliarden US-Dollar, einschließlich 1,4 Milliarden US-Dollar an Nettoerlösen im Zusammenhang mit der Wandelanleihe die wir im Mai 2021 ausgegeben haben.

Das Jahr 2020 abgeschlossen hat das Unternehmen im Vergleich dazu mit über einer Milliarde US-Dollar an Reserven. Coinbase hat seine Reserven seit dem letzten Jahr also um circa drei Milliarden US-Dollar, auf über vier Milliarden US-Dollar erhöht.

Schutz gegen Gefahren

Die vier Milliarden US-Dollar an Cash-Reserven kann Coinbase gut gebrauchen. Denn auch wenn die Krypto-Börse im vergangen zweiten Quartal über zwei Milliarden US-Dollar umgesetzt hat, steht sie immer wieder vor Risiken. Sollte es zu einem neuen “Krypto-Winter” kommen und einige Zeit Kunden weniger intensiv handeln, so würden Coinbase wichtige Gewinne fehlen.

Außerdem ist keine Börse und kein System der Welt vor einem Hacking-Angriff gefeit. Und auch strengere Regulierungen eines großen Landes, wie den USA, könnte Coinbase in Bedrängnis bringen. Oder was wäre, wenn die EU plötzlich überlegt, härter gegen Kryptowährungen vorzugehen? In dem Fall könnte Coinbase mit den vier Milliarden US-Dollar die Bedrohung eine Weile aussitzen. Der Aufbau der Reserven wirft ein positives (oder sollten wir sagen gesundes?) Schlaglicht auf die Branche im Allgemeinen.

Coinbase Ausblick

Indessen hat die US-amerikanische Börse große Pläne, wie auch in dem jüngst veröffentlichten Aktionärsbrief zu lesen war:

Vor diesem dynamischen Branchenhintergrund konzentrieren wir uns weiterhin auf unsere Mission, die wirtschaftliche Freiheit in der Welt zu erhöhen mit dem Ziel eine Milliarde Menschen in die Krypto-Welt zu bringen. Wir investieren stark in diese Zukunft, indem wir mehr Nutzer, mehr Vermögenswerte und mehr Produkte auf unsere Plattform bringen, wobei wir uns darauf konzentrieren, die vertrauenswürdigste und am einfachsten zu bedienende Krypto-Plattform zu sein.

Coinbase expandiert momentan nicht nur fleißig weiter, wie beispielsweise mit Coinbase-Japan, das seit dem 19. August live ist. Die Börse sorgt auch für ein sicheres Polster, sollte es zu einem Rücksetzer für die offensiven Expansions-Pläne kommen. Die Börse würde auf einem Vier-Milliarden-Polster sanft landen.

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PSV Eindhoven: Sponsorvertrag von Kryptobörse mit BTC bezahlt

China bannt 2021 alle Krypto-Aktivitäten und stellte die Branche vor große Herausforderungen. Nun scheint es den Bitcoin-Minern wieder besser zu gehen, denn viele sammeln Investitionen an oder planen einen IPO.

Noch nicht so lange ist es her, dass China alle Bitcoin-Mining Aktivitäten verboten hat. Zitterte die Branche anfänglich vor den damit einhergehenden Folgen, so scheint es der Mining-Branche mittlerweile besser zu gehen. Momentan gibt es einen “IPO Boom” und eine Geldflut für BTC-Mining-Unternehmen. So verkündete das australische Mining-Unternehmen Iris Energy am 17. August, dass es den Gang an die Börse wagt. Dazu füllte das Unternehmen das notwendige S-1 Formular aus und reichte seine Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) ein. Das Unternehmen rechnet damit, dass seine Aktien im 4. Quartal 2021 handelbar sein werden. So das Unternehmen auf Twitter.

Des Weiteren scheint sich Iris Energy der weltweiten Kritik am Bitcoin-Energieverbrauch bewusst zu sein und hat sich passend positioniert. Das Mining-Unternehmen selbst schmückt seine Unternehmensdienste nämlich damit, dass ihre BTC-Mining-Rechenzentren nachhaltige Energieressourcen nutzen. Doch nicht nur die Expansion an die Börse plant das australische Unternehmen. Auch weltweit möchte sich die Firma stärker positionieren. Am 31. Mai 2021 verkündete Iris Energy, dass es 50 Millionen US-Dollar eingesammelt hat, um weitere Mining-Ausrüstung zu erwerben und um bestehende Kapazitäten zu erhöhen. Das Unternehmen hat sich selbst große Ziele auf die Fahne geschrieben:

Iris Energy hat sich zusätzliche Standorte für die Entwicklung von Rechenzentren und neue Computerhardware gesichert, die mit weiteren Finanzmitteln die Kapazität auf 180 MW (4,5 EH/s) an mehreren Standorten im Jahr 2022 erhöhen und Iris Energy zu einem der größten Bitcoin-Mining-Unternehmen der Welt machen wird.

Weitere Bitcoin-Mining-Unternehmen planen Schritt an die Börse

Weltweit haben indes immer mehr BTC-Mining-Unternehmen den Gang an die Börse geplant. So beispielsweise das “Digital Asset Mining”-Unternehmen Core Scientific, welches auf Twitter am 21. Juli verkündete, dass es durch eine Fusion bald ein an der NASDAQ handelbares Unternehmen sein wird:

Stronghold Digital Mining ist ein weiteres Unternehmen, dass seinen IPO verkündete. Dieses plant einen 100 Millionen US-Dollar schweren Börsengang und hat erst am 27. Juli 2021 die notwendigen Dokumente bei der SEC eingereicht. Die Energie für das Betreiben der Mining-Einrichtungen soll dabei vor allem durch das Verbrennen von Abfallkohle entstehen.

Durch den Bann von Krypto-Aktivitäten in China mussten viele Miner sich nach neuen Standorten und Möglichkeiten umsehen, um ihre Unternehmensaktivitäten fortzuführen. Es bleibt spannend, inwieweit der “Bitcoin-Mining-IPO-Boom” anhält oder verebbt.

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Gebührenschleuder Uniswap: Eine Milliarde an Gebühren eingenommen

Aufgrund der wachsenden Nachfrage von institutionellen Investoren nach DeFi Produkten unterstützt die eidgenössische SEBA künftig weitere Coins.

Seit dem 12. August 2021 bietet die SEBA Bank ihren institutionellen Kunden Dienstleistungen – Investment, Verwahrung und Trading – für die DeFi-Token Aave (AAVE) und Chainlink (LINK) an. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die BTC-ECHO vorliegt. Danach wurde die Integration der beiden Token im Rahmen einer gründlichen Recherche durchgeführt. AAVE bietet Nutzern die Möglichkeit, Krypto-Kredite aufzunehmen und zu vergeben. Chainlink hat es sich zum Ziel gesetzt, Daten aus der realen Welt für Blockchain Projekte zugänglich zu machen.

SEBA: Institutionelles Interesse an Kryptowährungen wächst

Mit dem Ausbau ihrer Krypto-Integration unterstreicht die SEBA Bank einen Trend, der sich bereits seit einigen Jahren abzeichnet: Das Krypto-Interesse aufseiten der Großinvestoren und Institutionen ist ungebrochen und beschränkt sich längst nicht mehr auf Bitcoin.

Das Interesse der Anleger an digitalen Vermögenswerten wächst rasant, und viele wollen über das Investieren ausschließlich in Bitcoin hinausgehen. Die SEBA Bank bietet institutionellen Anlegern nun einen maßgeschneiderten Zugang zu den Rendite- und Diversifikations-Vorteilen dieser neuen Anlageklasse. Wir freuen uns, unsere Expertise im Bereich digitaler Assets zur Verfügung zu stellen, um in dieser neuen Vermögenssparte ein Portfolio aufzubauen. Die SEBA Bank hat es sich zum Ziel gesetzt eine Brücke zwischen der traditionellen Finanzwelt und der sich neu entwickelnden Welt der digitalen Vermögenswerte aufzubauen. Dabei sollen Vorgänge einfach, reibungslos und sicher aufgebaut sein,

lässt sich SEBA COO Alistair Heggie in der Pressemitteilung zitieren.

Institutionellen Investoren wird nun die Möglichkeit geboten, ERC-20 Token auf einer Cold Wallet sicher zu verwahren. Neben Bitcoin und Ether werden USD Coin (USDC), Uniswap (UNI), Yearn Finance (YFI), Synthetix (SNX), Chainlink (LINK) und Aave (AAVE) unterstützt. Der Auswahl-Prozess von neu hinzugefügten Token ist dabei auf quantitative Messgrößen, den Tokenomics und qualitativen Analysen gestützt.

Die SEBA Bank ist die erste Krypto-Bank der Schweiz und ist von der FINMA, der schweizerischen Finanzaufsicht, lizenziert. Zu den Hauptkunden der 2018 gegründeten Bank gehören vor allem professionelle Investoren, Family-Offices, Banken, Vermögensverwalter und Blockchain-Unternehmen. Zudem kooperierte die SEBA Bank mit der französischen Notenbank, um das Potenzial von digitalem Zentralbankengeld (CBDC) zu eruieren.

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Brokervergleich.de: Auf der Suche nach der Krypto-Börse des Jahres

Das Vergleichsportal Brokervergleich.de führt bis zum 15. September zum achten Mal seine bekannte Brokerwahl durch. Teilnehmern winken dabei tolle Preise.

Das Finanzportal Brokervergleich.de führt aktuell zum achten Mal seine bekannte Brokerwahl durch. Mit mehr als 71.000 Teilnehmern im Vorjahr handelt es sich um die größte Online-Brokerwahl in Deutschland. Die Kunden dürfen 2021 in verschiedenen Kategorien über 90 Anbieter bewerten. Die Abstimmungsphase läuft noch bis zum 15. September 2021. Neben dem “Online-Broker des Jahres” und dem “Robo-Advisor des Jahres” zeichnen die Finanzexperten von Brokervergleich.de erstmals auch die “Krypto-Börse des Jahres” aus.

Insgesamt stehen zwölf Krypto-Börsen in diesem Jahr zur Auswahl. Darunter finden sich sowohl konventionelle Handelsplätze wie Binance, Coinbase oder auch Kraken, aber auch Neo-Broker wie Trade Republic oder eToro finden sich im Ranking. Mit Nuri, der Börse Stuttgart und Bitpanda schaffen es zudem auch drei Krypto-Finanzdienstleister aus Deutschland und Österreich in die Abstimmung. Die Aufnahme der Kategorie erklärt dabei André Salzwedel, Projektmanager von Brokervergleich.de:

Wir sehen, dass Krypto-Börsen inzwischen mehr als einen kurzfristigen Trend darstellen und das Interesse an Bitcoin und Co. stetig wächst – ob als Spekulationsobjekt oder Zahlungsmittel.

André Salzwedel, Projektmanager bei Brokervergleich.de

Entsprechend sei die Aufnahme der “Krypto-Börse des Jahres” als eigenständige Kategorie im Rahmen der Brokerwahl 2021 nur folgerichtig, meint der Projektmanager. Teilnehmer bewerten dabei verschiedene Kriterien, wie beispielsweise die Transaktionsgebühren oder die Servicequalität und Sicherheit der Plattformen. Auch die Angebots-Vielfalt der Börse fließt in die Bewertung mit ein.

Bilder einer Preisverleihung durch Brokervergleich.de aus dem Jahr 2017. Quelle: Brokervergleich.de

Brokervergleich.de: “Kandidaten müssen zwei Jurys überzeugen”

Wie gewohnt, besteht das Ergebnis der Brokerwahl zu jeweils 50 Prozent aus der Kundenumfrage und zu 50 Prozent aus einem redaktionellen Test mit mehr als 250 Kriterien. Von dem Wahlsystem ist André Salzwedel nach wie vor überzeugt:

Nur wer vor beiden Jurys besteht, d. h. den eigenen Kunden und unseren Experten, verdient den Titel am Ende. Dieses System bewährt sich seit der ersten Brokerwahl.

André Salzwedel, Projektmanager bei Brokervergleich.de

Als zusätzlicher Anreiz zur Teilnahme verlost Brokervergleich.de 2021 zahlreiche Preise im Gesamtwert von über 4.000 Euro. Darüber hinaus können Teilnehmer erneut ein iPad Pro und zwei iPhone 12 gewinnen. Die Bekanntgabe und Verleihung der Auszeichnungen an die Testsieger ist live auf dem Börsentag Berlin am 9. Oktober 2021 geplant. 

Im Bereich der Krypto-Börsen wird die Brokerwahl 2021 erstmals vom Kryptokompass von BTC-ECHO unterstützt.

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Alchemy Pay bringt mit Visa and Mastercard virtuelle Krypto-Karten heraus

Die hybride Krypto-Fiat-Plattform Alchemy Pay gab am Montag bekannt, es wolle virtuelle Krypto-Karten einführen, die mehr als 40 Kryptowährungen, darunter etwa Bitcoin (BTC), akzeptieren.

Die neuen Karten können mit den digitalen Wallets von Google Pay und PayPal verknüpft werden. Damit kann man Zahlungen über Mastercard und Visa sowie über andere E-Commerce-Plattformen wie Amazon und eBay tätigen.

Der Ankündigung zufolge hat Alchemy Pay das Produkt bereits fertig und Beta-Tests in mehreren wichtigen Märkten durchgeführt. Das Unternehmen geht davon aus, dass das neue Produkt Ende 2021 oder Anfang 2022 auf den Markt kommt.

Das Produkt ist eine Reaktion auf die wachsende Nachfrage nach Krypto-Kartentransaktionen und ermöglicht es Kryptounternehmen, eine umfassende Palette von Dienstleistungen anzubieten und traditionellen Institutionen Krypto-Lösungen zu integrieren, so Alchemy Pay. Wie bereits berichtet, hat Visa in der ersten Hälfte des Jahres 2021 Krypto-Transaktionen in Höhe von über 1 Milliarde US-Dollar abgewickelt.

Cointelegraph bat Alchemy Pay um einen Kommentar, erhielt aber bis Redaktionsschluss keine Antwort.

In diesem Zusammenhang: Mastercard-Chef: Wir müssen in den Krypto-Bereich einsteigen

Letzte Woche hatte Alchemy Pay eine Partnerschaft mit Binance, der weltweit größten Kryptowährungsbörse nach Handelsvolumen, geschlossen. Im Rahmen der Integration von Alchemy Pay wird Binance Krypto-Zahlungen bei Alchemy Pay-Partnern in 18 Ländern anbieten, darunter der E-Commerce-Riese Shopify, das Software-Technologieunternehmen Arcadier, der mobile Zahlungsanbieter QFPay und andere. Die neue Funktion wird über Binance Pay angeboten.

Wie Cointelegraph bereits berichtete, sind Visa und Mastercard im letzten Jahr immer aktiver im Kryptowährungsbereich geworden.

Nach der Ankündigung der Zahlungskompatibilität mit dem Stablecoin USD Coin (USDC) von Circle Ende 2020 hat Visa sein Engagement für Krypto-Zahlungen und Fiat-Rampen nochmals bekräftigt und auf Stablecoin-basierte Integrationen fokussiert. Mastercard hat Partnerschaften mit Circle und dem Blockchain-Unternehmen Paxos geschlossen. Im Rahmen von dieser sollen Banken und Kryptounternehmen weltweit Kryptokarten herausbringen können.

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