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Facebook begräbt Krypto-Projekt endgültig – Schließung von Novi im September

Das erste große Krypto-Projekt des ehemaligen Facebook-Konzerns, inzwischen Meta, nimmt im September sein unrühmliches Ende, denn dann wird das Pilotprojekt der zugehörigen Novi-Wallet beendet.

Die Novi-Webseite wurde entsprechend überarbeitet, um die Teilnehmer des Pilotprojkets darüber zu informieren, dass die Plattform am 1. September abgeschaltet wird. Damit geht ein acht Monate langes Pilotprojekt zu Ende, an dem sich Nutzer aus der ganzen Welt beteiligt haben.

Die bestehenden Nutzer werden angewiesen, ihre verbleibenden Gelder bis dahin aus ihren Novi-Wallets zurück auf die jeweils verknüpften Bankkonten auszuzahlen. Nutzer aus Guatemala können sich ihre Guthaben alternativ auch an bestimmten Einrichtungen in Guatemala-Stadt in bar auszahlen lassen.

Zudem wird den Novi-Nutzern geraten, auch ihre Kontoinformationen bis zur Schließung herunterzuladen, darunter zum Beispiel Transaktionsdaten und Daten über Handelsaktivitäten, denn ab dem 1. September wird kein Zugriff mehr möglich sein. Ab dem 21. Juli werden deshalb auch alle Einzahlungen in die Krypto-Wallets von Meta abgeschaltet.

Cointelegraph hat Novi um Stellungnahme gebeten, ob das Wallet-Projekt zu einem späteren Zeitpunkt doch noch auf den Markt kommt. Bei Redaktionsschluss lag noch keine Rückmeldung vor.

Die Schließung von Novi kommt fünf Monate nachdem das Facebook-Krypto-Projekt Diem an die Silvergate Capital Corporation verkauft wurde. Das ehemals als Libra bekannte Projekt sollte einen Stablecoin innerhalb des Meta-Ökosystems etablieren, der hauptsächlich über die firmeneigene Novi-Wallet läuft.

Der große Druck von Politik und Behörden auf der ganzen Welt hat letztendlich dazu geführt, dass Meta die Marke Diem an Silvergate veräußert und das Krypto-Projekt begraben hat. Mit Novi fällt nun der letzte verbleibende Service der ambitionierten Pläne.

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Neuer Spot-Bitcoin-ETF wird an Euronext Amsterdam Exchange notiert

Die große niederländische Börse Euronext Amsterdam, die Teil des paneuropäischen Marktplatzes Euronext ist, bringt ihren ersten börsengehandelten Bitcoin (BTC)-Fonds (ETF) auf den Markt.

Jacobi Asset Management ist eine Plattform für die Verwaltung digitaler Vermögenswerte aus London und bereitet die Auflegung ihres Jacobi Bitcoin ETF an der Euronext Amsterdam im nächsten Monat vor, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Bitcoin-ETF wird an der Euronext Amsterdam Exchange unter dem Ticker BCOIN notiert.

Der Jacobi Bitcoin ETF ist der erste Bitcoin-ETF in Europa, so Jamie Khurshid, Gründer und CEO von Jacobi.

„Unser Produkt ist der erste Spot- oder physischen besicherte Bitcoin-Fonds und der Fonds darf keine der Vermögenswerte, die er besitzt, ausleihen, staken oder fremdfinanzieren. Zum ersten Mal in Europa können Anleger, die ein börsengehandeltes Bitcoin-Produkt kaufen, Eigentümer der Einheiten sein, die die Bitcoin besitzen“, so Khurshid. „Es gibt andere börsengehandelte Produkte in Europa, aber keinen anderen Spot-BTC-ETF“, wie er noch hinzufügte.

Ein Sprecher von Euronext bestätigte, dass BCOIN der erste Bitcoin-Spot-ETF überhaupt an der Euronext sein werde. „Das wird der erste Bitcoin-ETF an der Euronext sein. Der erste Fonds, der direkt in Bitcoin investiert. Alle anderen derzeit existierenden Produkte in unserem Segment sind ETNs oder rechtlich als Schuldtitel strukturiert“, wie es in einer Erklärung hieß. Der ETF soll im Juli auf den Markt kommen. Euronext nannte jedoch kein konkretes Datum für die Lancierung.

Wie bereits berichtet, erhielt Jacobi von der Guernsey Financial Services Commission im Oktober 2021 die Genehmigung, den Bitcoin-ETF aufzulegen.

Die Verwahrung für den Jacobi Bitcoin ETF übernimmt Fidelitys Kryptoabteilung Fidelity Digital Assets. Flow Traders und DRW werden als Market Maker fungieren und den Handel ermöglichen. Institutionelle und professionelle Anleger in Europa erhalten gegen eine jährliche Verwaltungsgebühr von 1,5 Prozent Zugang zu dem ETF, wie es in der Ankündigung weiter hieß.

Als ehemaliger Investmentbanker bei Goldman Sachs glaubt Khurshid, die Einführung des neuen Bitcoin-ETF werde dazu beitragen, dem Kryptomarkt angesichts des massiven Ausverkaufs mehr Stabilität zu verleihen. Er erklärte dazu weiter:

„Wir glauben, dass das nun die Eintrittsbarriere für die Wertpapierfirmen beseitigt, die nur in regulierte Produkte investieren dürfen. Somit wird die Akzeptanz von digitalen Vermögenswerten erhöht, was mehr Stabilität und einen geringeren Einfluss der Wale mit sich bringt. Das wiederum ist für die Krypto-Branche absolut notwendig.“

Die Einführung des Bitcoin-ETF von Jacobi in den Niederlanden ist ein bedeutender Meilenstein auf dem globalen Spotmarkt für Krypto-ETFs. Amsterdam gilt als einer der führenden Aktienhandels Plätze in Europa und soll sogar in London im Jahr 2021 überholt haben.

Wie bereits berichtet, war Kanada eines der ersten Länder der Welt, das mit der Einführung des Purpose Bitcoin ETF im Februar 2021 einen Bitcoin-ETF auf den Markt gebracht hat. Australien führte Mitte Mai 2022 seine ersten Krypto-ETFs ein.

Die Akzeptanz von Krypto-Spot-ETFs hat in den letzten Jahren global zugenommen. Aber in den USA ist noch kein solches Produkt auf den Markt gekommen. Am 29. Juni hat der Krypto-Investmentriese Grayscale eine Entscheidung der US-Wertpapieraufsicht gerichtlich angefechtet, bei der die Behörde den Antrag auf Umwandlung des Grayscale Bitcoin Trust in einen Spot-Bitcoin-ETF abgelehnt hat.

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„Cryptoqueen“ Ruja Ignatowa nun auf FBI-Liste der meistgesuchten Verbrecher

„Krypto“ wird in der Community oft als Ehrentitel verwendet. Hester Peirce von der US Börsenaufsicht SEC wird wegen ihrer öffentlichen Unterstützung für digitale Vermögenswerte als Crypto Mom bezeichnet. Das Time Magazine krönte Vitalik Buterin zum Prince of Crypto. Als Ruja Ignatowa im Jahr 2019 in einem Podcast als „Cryptoqueen“ betitelt wurde, war das allerdings weit weniger schmeichelhaft gemeint. 

Ignatowa war die Schöpferin von OneCoin, einer angeblichen Kryptowährung, die sich als Schneeballsystem entpuppte. Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden hat ihre OneCoin Ltd. seit 2014 über 3 Millionen Anleger um mehr als 4 Milliarden US-Dollar betrogen. Ihrem Unternehmen wird unter anderem vorgeworfen, die Präsidenten von Serbien und Bulgarien bestochen zu haben.

Jetzt kann sich Ignatowa auch als „meistgesuchte“ bezeichnen. Das FBI hat sie am Donnerstag auf seine Top-Ten-Liste gesetzt und für Informationen, die zu ihrer Verhaftung führen, bis zu 100.000 US-Dollar ausgesetzt. Nach Angaben des FBI befand sich Ignatova zuletzt in Athen. Das war im Jahr 2017.

Ignatowa war bis vor kurzem auch noch auf der Liste der meistgesuchten Verbrecher von Europol, ist aber mittlerweile nicht mehr auf dieser.

Ignatowa ist in Deutschland aufgewachsen und hat einen Doktortitel in Wirtschaftswissenschaften. Zu ihrer besten Zeit war sie für ihre elegante Kleidung und ausgefallenen Partys bekannt. Sie lockte 2016 über 3.000 Zuhörer in die Wembley Arena in London, obwohl die Vorwürfe im Zusammenhang mit ihren Aktivitäten zu diesem Zeitpunkt bereits allgemein bekannt waren.

Gegen OneCoin wurde eine Sammelklage eingereicht und ihr Bruder und Kollegen wurden vor Gericht gestellt. Dieser Fall ist weltweit sehr bekannt und berüchtigt geworden. Kate Winslet soll an einem Film mitwirken, dem die Erfahrungen eines OneCoin-Investors verfilmt werden. Variety berichtet, dass auch ein dreiteiliger Dokumentarfilm über Ignatowa in Arbeit ist.

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Basler Ausschuss schlägt Obergrenze vor: Banken sollen nur 1 Prozent in digitale Vermögenswerte investieren

Am Donnerstag schlug der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht im Rahmen seiner zweiten Konsultation zur aufsichtsrechtlichen Behandlung von Krypto-Vermögenswerten vor, dass Banken ihr Engagement im Hinblick auf Krypto-Vermögenswerte der Gruppe 2 auf nur 1 Prozent ihres Kernkapitals begrenzen sollten. 

Digitale Vermögenswerte der Gruppe eins sind etwa tokenisierte traditionelle Vermögenswerte wie synthetische Aktien oder Vermögenswerte mit wirksamen Stabilisierungsmechanismen wie regulierte Stablecoins. Bei diesem Vorschlag ist vorgesehen, dass digitale Vermögenswerte der Gruppe 1 mindestens den gleichen risikobasierten Eigenkapitalanforderungen unterliegen wie sie auch für herkömmliche Vermögenswerte im Rahmen der derzeitigen Eigenkapitalvorschriften (Basel III) gelten.

Kryptowährungen, die die oben genannten Anforderungen nicht erfüllen, werden als digitale Vermögenswerte der Gruppe 2 eingestuft, zu denen theoretisch auch die wichtigsten Kryptowährungen, die keine Stablecoins oder tokenisiert sind, wie etwa Bitcoin (BTC) und die meisten Altcoins gehören. Daher könnten die Banken nur 1 Prozent ihres gesamten Eigenkapitals oder ihres Nettovermögenswertes in Long- oder Short-Positionen in digitale Vermögenswerte der Gruppe 2 anlegen.

Außerdem erwägt der Basler Ausschuss, dass Banken einen Risikoaufschlag in Höhe von 1.250 Prozent für digitale Vermögenswerte der Gruppe 2 einführen. Im Vergleich gilt für Aktien, je nach Bonität des Unternehmens, ein Risikoaufschlag von 20 Prozent bis 150 Prozent. Nach Basel III dürfen die risikogewichteten Vermögenswerte einer Bank nicht mehr als 10,5 Prozent des Kernkapitals ausmachen. Damit wird eine angemessene Verschuldung erreicht.

Eine solche Maßnahme würde die Möglichkeiten der Banken, in Zukunft volatile Kryptowährungen zu kaufen, wahrscheinlich stark einschränken, da eine Bank für jeden Bitcoin-Kauf im Wert von 10 Millionen US-Dollar risikogewichtete Vermögenswerte im Wert von 125 Millionen US-Dollar in ihr Portfolio aufnehmen müsste. Damit wären sie weit weniger lukrativ als Vermögenswerte mit geringeren Aufschlägen. Basel III ist ein internationales Regulierungsabkommen, an das sich fast alle Finanzinstitute in den Industrieländern halten müssen. Dieses wird auch durchgesetzt.

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Polkadot-Gründer kündigt Plan für volle Dezentralisierung an: Neues Governance-Modell

Live auf der Polkadot Decoded in Buenos Aires am Mittwoch kündigte der Polkadot (DOT)- und Kusama-Gründer Gavin Wood an, dass das Governance-Modell der Blockchain transformiert werde. Mit Gov2 kann jeder jederzeit und so oft er will eine Abstimmung starten, ähnlich wie beim Tätigen neuer Transaktionen auf der Blockchain.

Danach muss man bei der Abstimmung innerhalb von 28 Tagen 50 Prozent der Stimmen der Beteiligten bekommen, damit der Vorschlag angenommen werden kann. Ansonsten wird der Vorschlag standardmäßig abgelehnt. Die Teilnehmer können auch eingreifen und rechtzeitig Annullierungsvorschläge einreichen. Das Verfahren ist hier ähnlich wie bei den Abstimmungen. Die Annulierungsvorschläge sind für den Fall gedacht, falls bei den Abstimmungen technische Probleme entdeckt werden. Passive Wähler können für jede Klasse Abstimmungen im System einen anderen Delegierten bestimmen. Diese Funktion nennt sich „Multirole Delegation“.

Wood sagte, es werde ein neues Gremium geben, die so genannte Polkadot Fellowship, das sich aus technischen Experten zusammensetzt, die die Abstimmungszeiten bei dringenden Angelegenheiten verkürzen können. Im Großen und Ganzen bleiben einige Grundsätze vom früheren Governance-Modell unverändert. 50 Prozent des gesamten Stake im System wird die Zukunft des Systems bestimmen können. Diejenigen, die bereit sind, ihre Token für einen längeren Zeitraum im System einzusperren, können ihr Stimmgewicht vergrößern. Hier greift ein Verfahren, dass als „Conviction Voting“ bezeichnet wird. Außerdem wird es auch weiterhin einen Ausschuss geben, der die technologischen Entwicklungen der Blockchain überwacht.

Laut Gavin spiegeln die Änderungen die Mängel der Zentralisierung und des Abstimmungssystems, wo nur eine Abstimmung gleichzeitig laufen kann, wider, die im ursprünglichen Governance-Modell von Polkadot vorhanden waren. Gov2 wird in Kürze auf Kusama lanciert, sobald der Code abschließend geprüft wurde. Nach der Erprobung auf Kusama wird über einen Vorschlag für die Übertragung auf Polkadot abgestimmt.

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Krypto-Markteinbruch bringt Nordkorea Verlust ein: Wert der gestohlenen Kryptowährungen sinkt heftig

Nordkorea ist weltweit führend im Bereich Krypto-Kriminalität. Es gibt über 15 dokumentierte Fälle von Cyber-Angriffen, bei denen 1,59 Milliarden US-Dollar gestohlen wurden. Die aktuellen Turbulenzen auf dem Kryptomarkt haben dem Land jedoch Verluste in Höhe von Millionen von Dollar in ihrem Krypto-Portfolio eingebracht.

Der Einbruch auf dem Kryptomarkt hat in der Krypto-Branche Verluste in Höhe von Hunderten von Milliarden Dollar verursacht. Der Großteil der Krypto-Vermögenswerte ist dabei um mehr als 70 Prozent von ihrem Höchststand gefallen. Infolgedessen verzeichnete der Großteil der gestohlenen Kryptowährungen, die Nordkorea gestohlen hat, ebenfalls einen deutlichen Einbruch.

Einem Bericht von Coinclub.com zufolge hat Nordkorea 7.000 Vollzeit-Hacker eingesetzt, um sich durch Cyberangriffe, Ransomware und Hackangriffe auf Kryptoprotokolle Geld zu beschaffen.

Der Hackangriff auf die Ronin Bridge im April, bei dem 600 Millionen US-Dollar gestohlen wurden, wurde ebenfalls mit der bekannten Ransomware-Gruppe Lazarus aus Nordkorea in Verbindung gebracht. Ether (ETH) ist stark gesunken, daher ist auch der Wert der gestohlenen Coins um 230 Millionen US-Dollar gefallen. Das entspricht einem Rückgang um über 60 Prozent.

Laut einem Chainalysis-Bericht besitzt Nordkorea rund 170 Millionen US-Dollar an gestohlenen und ungewaschenen Kryptowährungen aus 49 Hacks innerhalb von vier Jahren. Der Wert dieser gestohlenen Coins ist inzwischen auf 63 Millionen US-Dollar gesunken.

In diesem Zusammenhang: Krypto-Mixer aus Hackerangriff auf Axie Infinity wird unter Sanktion gestellt

Der Chainalysis-Bericht geht davon aus, dass Nordkorea bereits 2016 über Kryptowährungen besaß. Das deute darauf hin, dass die Hacker das gestohlene Geld nur langsam gewaschen haben. Das könnte zum Teil auf die Transparenz der Blockchain-Technologie zurückzuführen sein, bei der das Protokoll, sobald es einen Hackangriff gab, oft mit Kryptobörsen und Stablecoin-Emittenten koordiniert, um das gestohlene Geld einzufrieren. Selbst die kleinsten Bewegungen werden oft aufgespürt.

In einem weiteren Krypto-Analysebericht von CNAS wurde hervorgehoben, dass der Diebstahl nur der erste Teil sei. Da Nordkorea Broker für den Umtausch in Fiat oder Bitcoin (BTC) suchen muss, bleibt oft nur ein Drittel des Wertes des gestohlenen Geldes übrig.

Nordkorea wurde mit zahlreichen Sanktionen aus der ganzen Welt belegt. Das erschwert den Handel und Transaktionen auf dem internationalen Markt und Experten glauben, das habe das Land dazu bewegt, Kryptowährungen als Alternative in Erwägung zu ziehen. Kryptowährungen machen jedoch nur einen winzigen Teil der Finanzmittel Nordkoreas aus. Der Großteil des Kapitals stammt aus dem Kohleschmuggel und zwielichtigen Geschäften mit China, wie Reuters berichtete.

Angesichts der immensen Summe an gestohlenem Geld und den immer besser werdenden Analyseinstrumenten und staatlichen Maßnahmen ist es für Nordkorea immer schwieriger, das gestohlene Geld zu waschen.

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European Blockchain Convention 2022: Ame-Führungskraft hält Krypto-Zahlungen noch für zu teuer

Gonzalo Pérez del Arco, Direktor für Regierungsangelegenheiten in Südeuropa beim Kartenzahlungsriesen American Express, glaubt, dass Zahlungen mit Kryptowährungen derzeit nicht kosteneffizient sind.

Pérez hat exklusiv mit dem Cointelegraph-Redakteur Aaron Wood auf der European Blockchain Convention 2022 über die aktuellen Krypto-Pläne und Zukunftsaussichten von American Express gesprochen.

Pérez erklärte, Kryptozahlungen seien auf den derzeitigen Markt aufgrund mehrerer Faktoren nicht machbar. Er nannte dabei etwa die hohen Transaktionskosten und die mangelnde Bereitschaft von Händlern, digitale Zahlungen zu akzeptieren. Er sagte jedoch auch, Krypto-Zahlungen könnten in der Zukunft Realität werden. Sein Unternehmen sei optimistisch und würde in diese Richtung arbeiten.

Er fügte hinzu, das Unternehmen sei an Krypto-Zahlungen interessiert, „weil es die richtige Richtung ist, die auch die Konkurrenz auf dem Markt einschlägt“.

Pérez sagte weiter, American Express tätige Investitionen und arbeite an der Entwicklung verschiedener Krypto-Anwendungen über seinen Risikokapitalarm Amex Ventures. Als Beispiel nannte er die kürzlich eingeführte Krypto-Belohnungskarte in Zusammenarbeit mit dem Krypto-Finanzunternehmen Abra.

Er erklärte, das Unternehmen habe sich für den Weg über die Krypto-Belohnungskarte anstelle direkter Krypto-Zahlungen entschieden, weil das weniger Risiken mit sich bringt. Er sprach auch über die geplante MiCA-Verordnung in Europa, die eine Tokenisierung von Belohnungen verbietet. Diese sei ein wichtiger Grund für diese Entscheidung gewesen:

„In der MICA-Verordnung, die demnächst in Europa in Kraft tritt, wird die Tokenisierung von Belohnungsprogrammen bereits in Erwägung gezogen. Mitgliedschaftsprämien sind relativ einfach und risikoarm im Vergleich zu anderen Zahlungsaktivitäten, die Krypto umfassen.“

Während American Express in Sachen Krypto eher vorsichtig vorgeht, sind andere Kartenzahlungsriesen wie Mastercard und Visa auf Expansionskurs im Hinblick auf Non-Fungible Token (NFT) und Web3.

Visa arbeitet aktiv an der Integrierung von Krypto-Zahlungen in sein Netzwerk. So sollen Millionen von Kunden ihre Kryptowährungen bei Tausenden von Händlern auf der ganzen Welt direkt ausgeben können. Der Zahlungsabwicklungsriese meldete Kryptoausgaben in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar im ersten Quartal 2021. Das Unternehmen hat kürzlich ein Einführungsprogramm eingerichtet, um Leuten dabei zu helfen, ihr Geschäft mit NFTs aufzubauen.

Mastercard hingegen ist über Kryptozahlungen hinausgegangen und hat kürzlich angekündigt, 2,9 Milliarden Karteninhabern direkte NFT-Käufe ermöglichen zu wollen.

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Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert: Zentralafrikanische Republik lanciert Krypto-Initiative

Faustin-Archange Touadéra, der Präsident der Zentralafrikanischen Republik, hat angekündigt, die Regierung werde eine Initiative zur Entwicklung der Blockchain-Infrastruktur des Landes finanzieren.

In einer Ankündigung auf Twitter am Montag sagte Touadéra, die Regierung der Zentralafrikanischen Republik eine Krypto-Initiative namens Sango lancieren, die vorschlagen wurde, nachdem das Land im April Bitcoin (BTC) als gesetzliches Zahlungsmittel eingeführt hatte. Laut der Webseite von Sango will die Regierung das Programm im Rahmen einer Veranstaltung am 3. Juli offiziell starten. Bei der Veranstaltung wollen der Präsident, Mitglieder seines Kabinetts und Branchenexperten über die physische und digitale Infrastruktur, die die ZAR für den Eintritt in den Krypto-Raum benötigt, sowie den rechtlichen Rahmen für das Land sprechen.

Das Projekt Sango sieht den Aufbau eines „legalen Krypto-Zentrums“ vor, das Unternehmen und Krypto-Enthusiasten aus aller Welt anziehen soll. Außerdem soll im Rahmen des Projekts die Akzeptanz von Bitcoin im Land gefördert und eine virtuelle „Krypto-Insel“ eingerichtet werden. Diese dient als Sonderwirtschaftszone im Metaversum, die wohl auch ein Gegenstück in der realen Welt haben wird. Die Zentralafrikanische Republik plant, bis Ende 2022 einen eigenen Rechtsrahmen für Krypto zu erarbeiten.

„Die ehrgeizige Strategie für den raschen Aufbau einer erfolgreichen Wirtschaft kann sich nur auf neue Technologien stützen, die die Welt im Sturm erobert und das Geld auf eine neue Ebene gehoben haben, allen voran Bitcoin“, so Touadéra.

Die Pläne von Touadéra und der Zentralafrikanischen Republik in Bezug auf Kryptowährungen sind offenbar eng an den Plänen von El Salvador angelehnt. Dort ist im September 2021 das sogenannte Bitcoin-Gesetz in Kraft getreten, mit dem die digitale Währung zum gesetzlichen Zahlungsmittel erklärt wurde. Das lateinamerikanische Land kündigte außerdem an, eine eigene Bitcoin-Stadt aufbauen zu wollen. Diese soll mit BTC-Anleihen im Wert von 1 Milliarde US-Dollar finanziert werden. Aufgrund des aktuellen Bären-Markts wurden diese Pläne allerdings aufgeschoben.

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Trotz Kursflaute: Krypto-Markt feiert 20.000 Coins und Token

  • Der Krypto-Markt hat laut Coinmarketcap die Marke von 20.000 handelbaren Kryptowährungen übersprungen.
  • Coingecko kommt zu einer konservativeren Erhebung von knapp über 13.000 Kryptowährungen.
  • Während der letzten Jahre ist die Anzahl sprunghaft gestiegen. Durch einheitliche Token-Standards und die schematisierte Entwicklung von Smart Contracts lassen sich Kryptowährungen inzwischen auch ohne IT-Kenntnisse erstellen.
  • Das Anwendungsspektrum hat sich ebenfalls erweitert, von Metaverse über DAOs, Play to earn Games und Web3 bis Lieferketten, Internet of Things und Oracles.
  • Die allgemeine Nachfrage ist in den letzten Wochen ins Stocken geraten. Die Gesamtmarktkapitalisierung liegt bei aktuell einer Billion US-Dollar. Noch im April waren es zwei Billionen US-Dollar.
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Die 5 besten Krypto-Modetipps für den Bitcoin-Sommer

Du kannst mit der neuen Sommerkollektion von H&M nichts anfangen? Du brauchst noch ein Geschenk für deinen Kumpel, der tief ins Krypto-Rabbithole gefallen ist? Oder du bist jetzt endlich bereit, dein heimliches Techtelmechtel mit Bitcoin in die Welt hinauszutragen?

Kein Problem. Wir haben uns für dich umgesehen und die besten Mode-Accessoires für dich herausgesucht, mit denen du deine Blockchain-Leidenschaft zeigen kannst.

1. Der Klassiker: Das Bitcoin-T-Shirt

Nah am Herzen, so möchten die wahren Bitcoin-Liebhaber das orange Logo auf ihrer Kleidung tragen. Was kommt da also besser infrage, als ein gutes, klassisches T-Shirt?

Wer fest davon überzeugt ist, dass die Kryptowährung Nummer 1 ohne Zweifel “to the moon” fliegen wird, könnte das auch als Statement auf seiner Brust tragen.

Die eher minimalistische Variante mit dem Bitcoin Logo verspricht simple Eleganz, während man sich die volle Dröhnung des Krypto-Space mit diesem T-Shirt erreicht.

Wer die technische Geburtsstunde Bitcoins feiern möchte, könnte mit dieser Ausführung den Genesis Block der Mutter aller Kryptowährungen auf sein Oberteil zaubern.

2. Für den kühlen Kopf: Bitcoin-Kappe für Extrovertierte

Wer seine Leidenschaft so deutlich wie möglich machen möchte, trägt das legendäre B am besten auf dem Kopf.

Mit dieser Bitcoin-Kappe schützt man sich nicht nur vor der Sonne, sondern auch vor dem Missverständnis, ob man dem Team Bitcoin oder Ethereum angehört.

Wer du dich vor Krypto-Reichtum kaum noch retten kannst und das auch jedem Menschen, der dir begegnet, mitteilen möchtest, wäre diese Variante empfehlenswert.

3. Der Wärmende: Satoshi-Socken für den Krypto-Winter

Mal wieder so viel FUD und FOMO konsumiert, dass du kalte Füße bekommst? Auch im Sommer kann die legendäre Kombination von Sandalen und Socken gelegen kommen. Fehlen nur noch pfiffige Fußwärmer, oder?

Das klassische Bitcoin-Logo auf dunkelblauem Hintergrund formt die perfekte Symbiose aus braunem Leder deiner Birkenstock-Sandalen.

Bei dieser Variante wird eine Portion grünes Fiatgeld direkt mitgeliefert – dürfte ja klar sein, welches Paar Socken in der Wäsche als Erstes eingeht …

4. Der Helfende: Die Bitcoin-Tasche, falls du deine Satoshis nicht mehr alleine tragen kannst

So viel BTC, dass deine Bitbox oder dein Ledger schon viel zu schwer zum Tragen ist? Wir haben für dich mitgedacht.

Diese Bitcoin-Tragetasche nimmt dir die Last von deinen Schultern und hilft dir, deine Coins bequem zu hodln.

Natürlich solltest du nicht wirklich deine Hardware-Wallet mit dir herumtragen – hier entlang geht’s zu ein paar Sicherheitstipps, die du beachten solltest.

5. Der Flexible: Bitcoin-Aufbügler, wenn du selbst kreativ sein willst

Hast du noch ältere Shirts, die mal wieder aufgepimpt werden könnten? Kein Problem! Mit diesem Bitcoin-Patch erstrahlen alle Kleidungsstücke und Accessoires in einem neuen, orangen Licht.

Dazu muss man sich nicht einmal ein neues T-Shirt anschaffen. Der Vorteil? Falls du Bitcoin kaufen willst, hast du so etwas mehr Geld übrig, um das beispielsweise auf eToro zu tun.

Disclaimer: In diesem Beitrag sind Affiliate-Links enthalten.

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