Beiträge

Paukenschlag – Türkei spricht Verbot für Krypto-Zahlungen aus

Die Türkei hat ein neues Verbot erlassen, dass Krypto-Nutzern zukünftig untersagt, Zahlungen in Form von Kryptowährungen zu tätigen. Auch Zahlungsdienstleister dürfen demnach keine Zahlungen mehr abwickeln, die mit Kryptowährungen in Verbindung stehen.

Wie am heutigen Freitag aus einer entsprechenden Ankündigung der türkischen Zentralbank hervorgeht, wird dieses Verbot ab dem 30. April in Kraft treten. In dem Schreiben heißt es, dass „jegliche direkte oder indirekte Nutzung von Kryptowährungen als Zahlungsmittel“ verboten wird.

Demnach ist es ab diesem Zeitpunkt nicht mehr erlaubt, Güter und Dienstleistungen mit Kryptowährungen zu bezahlen. Was für die türkischen Krypto-Anleger jedoch noch schlimmer ist, ist dass auch Einzahlungen und Auszahlungen von Türkischen Lira auf Kryptobörsen über Zahlungsdienstleister dann nicht länger rechtens sind. Immerhin sind Banken von dieser Regelung ausgenommen, weshalb Banküberweisungen an und von Krypto-Handelsplattformen weiterhin möglich sind.

In der Türkei werden jedoch allen voran Zahlungsdienstleister und Wallets genutzt, um die heimische Landeswährung in Kryptowährungen anzulegen und wieder auszubuchen. Dementsprechend hatte sich zum Beispiel die marktführende Kryptobörse Binance beim Eintritt in den türkischen Markt mit dem lokalen Zahlungsdienstleister Papara zusammengetan.

Die baldige Umsetzung des neuen Verbots gibt türkischen Krypto-Anlegern noch genau zwei Wochen Zeit, um ihre Krypto-Vermögen über Zahlungsdienstleister auszubuchen.

auf cointelegraph lesen

WOW: DOGE-Wale bewegen 12 Milliarden USD an einem Tag

Dogecoin erlebt gerade einen gewaltigen Aufstieg. Dieser wird von Dogecoin-Walen genutzt, an einem Tag 12 Milliarden USD zu bewegen, doppelt so viel wie in Ethereum.

DOGE steigt und steigt

Die Preisexplosion von Dogecoin läuft mit der vieler Coins zusammen, als an einem einzigen Tag 12 Milliarden USD bewegt werden.

Der gewaltige Anstieg der Marktkapitalisierung von Dogecoin fiel damit zusammen, als DOGE-Wale wieder aktiv wurden, während der Coin in den letzten 24 Stunden neue Höhen erreicht hat.

Nach Angaben von BitInfoCharts wurden Dogecoins im Wert von über 12 Milliarden USD am gestrigen Tag bewegt. Im selben Zeitraum wurden über die Ethereum-Blockchain am selben Tag ETH im Wert von 6 Milliarden USD bewegt.

Dogecoin wurde im Jahr 2013 als Scherz geschaffen, als Symbol der ist der Shiba-Inu-Hund bekannt. Das Projekt verfügt über keine aktiven Entwickler und 2016 hat der Schöpfer in seiner Arbeitslosigkeit alle seine Coins verkauft.

Von Dezentralisierung, die gerade immer wichtiger wird, fehlt bei DOGE jede Spur. Nur eine Adresse enthält 28% der gesamten Coins, während 11 Adressen 46% ausmachen. Das fiel natürlich auch dem Dogecoin-Fan Elon Musk, CEO von Tesla, auf, denn er sagte, er würde die Kryptowährung voll unterstützen, wenn die Top-Inhaber die meisten ihrer Coins verkaufen würden.

Im Februar twitterte Musk dazu:

“Wenn große Dogecoin-Inhaber die meisten ihrer Münzen verkaufen, wird dies meine volle Unterstützung erhalten. Zu viel Konzentration ist das einzige wirkliche Problem imo.”

Dogecoin wurde aufgrund von Reddit-Beiträgen und vor allem durch die Tweets von Musk enorm nach oben befördert. In seiner achtjährigen Geschichte hat der Coin nur einmal den Wert von 0,01 USD erreicht. Mit dem plötzlichen Anstieg um 400% auf über 0,30 USD allein in der vergangenen Woche hat DOGE sehr viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen.

Analysten von Skew gaben an, dass die Zahl der neuen Abonnenten des Subreddits von DOGE im Einklang mit dem Preisanstieg stehen. Es handelte sich dabei von Hundert auf Tausende pro Tag.

Nach Angaben von Analysten von Skew.com stieg die Zahl der neuen Abonnenten des U-Bootes in der vergangenen Woche im Einklang mit dem steigenden Münzpreis exponentiell an und stieg von Hunderten auf Tausende pro Tag.

Mit dem Anstieg von DOGE ist es nun auch gelungen, Tether und ADA und Polkadot hinter sich zu lassen und in den Platz 5 der Top 10 auf Coinmarketcap.com zu belegen.


Bildquelle: Pixabay, Lizenz


auf Blockchain Hero lesen

Ohne es zu wissen – Millionen Schweden investieren bereits in Bitcoin

Knapp 5 Mio. Schweden investieren, ohne es zu wissen, indirekt in Bitcoin (BTC).

Wie das schwedische Nachrichtenportal Trijo News berichtet, kommt dieser Umstand dadurch zustande, dass der schwedische Staatsfonds AP7 Såfa in Unternehmen investiert, die wiederum Bitcoin angekauft haben. Zur Erklärung: Im Rahmen der staatlichen Altersvorsorge sind alle Schweden verpflichtet einen Anteil ihrer Rentenbeiträge in Anlagefonds einzuzahlen, wobei der Staatsfonds AP7 Såfa die standardmäßig festgelegte Variante ist.

Die indirekte Bitcoin-Investition des „Schwedenfonds“ erklärt sich nun so, dass dieser einen Anteil von 0,09 % an Tesla hält. Der innovative Autobauer hatte im vergangenen Jahr bekanntermaßen eine massive Bitcoin-Investition in Höhe von 48.000 BTC getätigt, die inzwischen einem Gegenwert von ungefähr 3 Mrd. US-Dollar entsprechen. Demnach halten die schwedischen Sparer ca. 43 BTC zu einem Wert von 2,7 Mio. US-Dollar. Pro Sparer sind also 0,59 US-Dollar in Bitcoin angelegt.

Zudem besitzt der AP7 Såfa 0,1 % der Anteile am amerikanischen Zahlungsdienstleister Square, der ebenfalls auf Bitcoin setzt. Hier errechnen sich für jeden schwedischen Anleger wiederum 0,12 US-Dollar pro Sparer. Trijo weist darauf hin, dass diese Berechnungen für Tesla und Square nur grob sind, doch nichtsdestotrotz lässt sich daran erkennen, dass viele Schweden zumindest indirekt bereits in Kryptowährungen anlegen.

Auch ihren norwegischen Nachbarn ergeht es ähnlich, denn wie zuletzt berichtet, besitzt der Staatsfonds von Norwegen, der zugleich der größte staatliche Fonds der Welt ist, über seine Unternehmensbeteiligungen ebenfalls knapp 600 BTC.

auf cointelegraph lesen

EILMELDUNG: Türkei verbieten Bezahlungen mittels Bitcoin und Krytowährungen

Nachdem Bitcoin und andere Kryptowährungen in der Türkei aufgrund der steigenden Inflation immer beliebter werden, hat die Zentralbank nun beschlossen, die Bezahlungen mittels Kryptowährungen zu verbieten.

Türkei verbietet Bezahlungen mittels Kryptowährungen

Laut der offiziellen Zeitung der türkischen Regierung Resmi Gazetethe hat die Zentralbank der Republik Türkei die Verwendung von Kryptowährungen für Zahlungen verboten. Dieses Verbot wird ab dem 30. April 2021 wirksam.

Dem Bericht zufolge ist es ab diesem Zeitpunkt Zahlungsdienstleistern auch untersagt, digitale Vermögenswerte direkt oder indirekt in ihre Geschäftsmodelle aufzunehmen.

Dies geschah kurz nachdem PayPal angekündigt hatte, Kryptokäufe für Millionen Händlern weltweit zu ermöglichen.

Selbst ohne das Verbot könnten türkische Händler die neue Funktionalität nicht nutzen, da PayPal in den USA sitzt und aufgrund von Lizenzhürden seine Dienste nicht in der Türkei anbieten darf.

Die neuen Beschränkungen beziehen sich nur auf den Kauf von Waren und Dienstleistungen mit Kryptowährungen, was heißt, dass der Kryptohandel in der Türkei weiterhin legal ist.

Die Türkei befindet sich derzeit in einer starken Währungskrise, nachdem Präsident Tayyip Erdogan Naci Agbal, den Gouverneur der türkischen Zentralbank entlassen hat, wie wir berichtet haben.

Die Google-Suchanfragen nach Bitcoin sind im letzten Monat um über 500% gestiegen, da die türkische Lira um 17% eingebrochen ist.

Die hohe Inflation des Landes führt dazu, dass die Türkei eines der führenden Länder bei der Einführung von Kryptowährungen bleibt.

Das neue Verbot könnte eventuell auch eine neue Interessenswelle auslösen.


Bildquelle: Pixabay, Lizenz


auf Blockchain Hero lesen

Umfrage: 74 Prozent aller professionellen Investoren sehen Bitcoin als Spekulationsblase

Die Bank of America hat eine neue Umfrage veröffentlicht, aus der hervorgeht, dass die Mehrheit der professionellen Investoren keine rosige Zukunft für die marktführende Kryptowährung sieht.

Wie die sogenannte „BofA Fund Manager Survey“ für den Monat April zeigt, sehen knapp 75 % der Befragten Bitcoin als pure „Spekulationsblase“.

Laut CNBC-Bericht wurden im Rahmen der Umfrage 200 professionelle Investoren befragt, die gemeinsam ein Vermögen in Höhe von 533 Mrd. US-Dollar unter ihren Fittichen haben. Nur 16 % davon sehen Bitcoin nicht als Spekulationsblase, während sich 10 % dahingehend unsicher sind.

Quelle: Yahoo Finance/BofA Global Fund Manager Survey

Mehr als 30 % der Befragten sehen Technologieaktien als die „überbewertetste“ Anlageklasse, also diejenige Anlageklasse, die am meisten von rapiden Kurssteigerungen und einer hohen Anzahl an spekulativen Investoren geprägt ist. 27 % empfinden allerdings Bitcoin als am meisten überbewertet, und nur 10 % prognostizieren, dass Bitcoin die Technologiebranche im laufenden Jahr übertrumpfen wird.

Die Bank of America hatte im Januar eine ähnliche Umfrage herausgegeben, die zuvor jedoch zu dem Ergebnis gekommen war, dass Bitcoin aktuell eine spekulativere Anlageklasse ist als Technologieaktien.

Auch mit ihren neuen Veröffentlichung schürt die BofA weiter die Kritik an Bitcoin, denn kürzlich hatten erst die hauseigenen Analysten zum Rundumschlag gegen die „unbrauchbare“ Kryptowährung ausgeholt.

Die anderen amerikanischen Banken sind derweil weitaus optimistischer, was die Anlageklasse angeht. So hatte Goldman Sachs im März 2021 berichtet, dass knapp 40 % der eigenen Kunden bereits in Kryptowährungen investieren, weshalb die Investmentbank ein Bitcoin-Investitionsprodukt auf den Markt bringen will. Zuvor hatte JPMorgan wiederum ein Krypto-Finanzprodukt angekündigt, über das Anleger indirekt in Bitcoin und Co. investieren können.

auf cointelegraph lesen

Neue Konkurrenz? – Bitcoin rutscht nach Start der COIN auf 61.000 US-Dollar ab

Nach mehreren Monaten der Spannung und Spekulation ist der Börsengang der Krypto-Handelsplattform Coinbase nun endlich erfolgt, wobei die zugehörige Aktie (COIN) passenderweise einen turbulenten Start wie eine wahre Kryptowährung hingelegt hat, der sich auch schon auf den Kryptomarkt bemerkbar macht, allerdings nicht positiv.

Der ursprüngliche Referenzkurs der COIN-Aktie wurde bei 250 US-Dollar festgelegt, doch der tatsächliche Eröffnungskurs lag dann bei 381 US-Dollar. Kurz darauf kletterte das Coinbase-Wertpapier bis auf ein zwischenzeitliches Tageshoch von 429,54 US-Dollar, ehe sich der Kurs langsam bei 350 US-Dollar einpendelte.

Erfahrungsgemäß ist der Eröffnungstag für die meisten neuen Aktien oftmals ein wilder Ritt, weshalb die COIN hier nicht aus der Reihe tanzt. Daran knüpft sich jedoch unweigerlich die Vermutung, dass der tolle Erfolg der Einführung nicht vollumfänglich auf den wahren Wert der Coinbase zurückzuführen ist, sondern vielmehr ein Produkt der Umstände ist.

Wie die Daten von Cointelegraph Markets und TradingView zeigen, folgte auf den Rücklauf der COIN neuer Verkaufsdruck auf Bitcoin (BTC), nachdem die marktführende Kryptowährung am gestrigen 14. April noch ein neues Rekordhoch von 64.890 US-Dollar aufstellen konnte.

Bitcoin-Tagesdiagramm. Quelle: TradingView

Kurz nachdem der Startschuss für die Coinbase-Aktie gefallen war, ging es für Bitcoin zurück auf 61.658 US-Dollar, was einen deutlichen Abschwung von 5 % bedeutet. Für die meisten Altcoins ging es wiederum umso stärker abwärts.

Immerhin konnten sich einige „alternative Kryptowährungen“ gegen diesen neuen Trend stemmen, und stattdessen Gewinne einfahren. So schaffte zum Beispiel die THORchain (RUNE) ein sattes Plus von 30 %, das zugleich ein neues Rekordhoch von 16,25 US-Dollar einbrachte. Digibyte (DGB) konnte sich derweil um 19 % steigern, wodurch zuletzt ein Kurswert von 0,0978 US-Dollar auf dem Tableau steht.

Marktvisualisierung von Coin360

Insgesamt ging es für den Kryptomarkt jedoch stark nach unten, was wohl allen voran durch den kräftigen Verlust von Bitcoin bedingt ist. So verzeichnet die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen ein heftiges Minus von 16,5 %. Während wenige Stunden vor dem Coinbase-Börsengang noch eine Marktkapitalisierung von 2,6 Bio. US-Dollar ausgewiesen wurde, fiel dieser Wert nach dem Startschuss bis auf 2,17 Bio. US-Dollar ab.

Obwohl die Notierung von Coinbase als wichtiger Meilenstein und Wendepunkt für die Kryptobranche interpretiert wird, wirkt sich die neue Aktie trotz aller Euphorie zunächst klar negativ auf den Markt aus. Der Wirkungszusammenhang zwischen diesen Entwicklungen ist noch nicht eindeutig geklärt, doch zunächst sieht es so aus, als ob die COIN neue Konkurrenz mit sich bringt.

auf cointelegraph lesen

Nach turbulentem Start – Coinbase-Aktie pendelt sich bei 350 US-Dollar ein

Die neu an der Börse notierte Aktie der Krypto-Handelsplattform Coinbase (COIN) ist am gestrigen Mittwoch bei einem Kurs von 381 US-Dollar eingestiegen, was deutlich höher ist als der zuvor festgelegte Referenzkurs von 250 US-Dollar. Das Interesse der institutionellen Investoren am neuen Wertpapier ist also gleich zum Start schon höher als erwartet.

Bei diesem anfänglichen Kursstand von 381 US-Dollar belief sich die Martkapitalisierung von Coinbase bereits auf atemberaubende 99,6 Mrd. US-Dollar. Über den Tag konnte ein zwischenzeitliches Hoch von 429,54 US-Dollar erreicht werden, was einer Steigerung von 71,8 % im Vergleich zum Referenzkurs entspricht. Bei Redaktionsschluss hat sich die COIN-Aktie allerdings deutlich weiter unten eingependelt, so stehen laut Yahoo Finance zuletzt 350 US-Dollar auf dem Tableau, was immerhin noch einen starken Gewinn von 43 % gegenüber der Referenz bedeutet.

Turbulente Kursentwicklung der Coinbase-Aktie. Quelle: Yahoo Finance

Der auf Technologieunternehmen spezialisierte Aktienindex Nasdaq Composite, in dem auch das Coinbase-Wertpapier notiert ist, verliert über den Tag nichtsdestotrotz 0,6 %, was wiederum die momentane Stärke der COIN umso mehr betont.

Wie die Nasdaq am Dienstag erklärte, ist der Referenzkurs nicht mit dem Einstiegskurs zu verwechseln, denn die festgelegten 250 US-Dollar zum Startzeitpunkt sind vielmehr eine Schätzung und nicht durch vorherige Aktienverkäufe errechnet. „Der Einstiegskurs geht wiederum aus den tatsächlichen Ordern zum Markteintritt hervor“, wie die Aktienbörse dahingehend ausführt.

Dass die Coinbase-Aktie am ersten Tag stark schwanken würde, war zu erwarten, denn im Vorfeld hatte sich ein reges Interesse gezeigt, das sich kurz nach der Notierung dann in einem deutlichen Aufschwung entladen hat. Auch der darauffolgende Rücklauf war wenig überraschend, denn auf dem Kryptomarkt konnte die COIN-Aktie zuvor schon in „tokenisierter“ Form gehandelt werden. Hier zeigte sich, dass der zugehörige Krypto-Token auf der Kryptobörse FTX zunächst bis auf 640 US-Dollar hoch schoss, ehe ein Crash auf 420 US-Dollar folgte. Ähnlich turbulent ging es für COIN dann auch die ersten Stunden auf dem Aktienmarkt zu.

Der Börsengang der Coinbase steht nicht nur für sich, sondern wird von einigen Beobachtern als regelrechter „Wendepunkt“ für die Kryptobranche angesehen. So bescheinigt Michael Novogratz der Kryptobörse gar, damit nun einen ähnlichen Stellenwert für die Weiterentwicklung von Krypto inne zu haben wie die Entwicklerfirma Netscape früher auf das Internet.

Jarvis Labs Mitgründer Ben Lilly stützt diese These, denn in der COIN-Aktie sieht er wiederum eine „Brücke“ zum traditionellen Finanzwesen, die auch alteingesessenen bzw. risikoscheuen Investoren und Investmentfonds nun die Möglichkeit eröffnet, in den Kryptomarkt zu investieren.

Die Aktien anderer Krypto-Unternehmen konnten in diesem Jahr überwiegend starke Gewinne einfahren, was ein erfreuliches Vorzeichen für Coinbase sein dürfte. Diese Zugewinne kamen allen voran durch den anhaltenden Rekordlauf von Bitcoin (BTC) zustande, was zeigt, wie eng Branche und Marktführer miteinander verflochten sind. Es bleibt abzuwarten, ob nun auch die marktführende Kryptowährung vom Coinbase-Börsengang profitieren kann.

auf cointelegraph lesen

„Das Netscape der Kryptobranche“ – Novogratz sieht Coinbase-IPO als Wendepunkt

Mike Novogratz, der Gründer und Geschäftsführer von Galaxy Digital, sieht im jüngsten Börsengang der Krypto-Handelsplattform Coinbase einen Meilenstein für die gesamte Kryptobranche.

Im Interview mit dem Fernsehsender CNBC bezeichnete Novogratz die Kryptobörse dementsprechend als „das Netscape der Kryptobranche“, womit er einen Vergleich zum Unternehmen hinter dem früheren Internetbrowser Netscape Navigator, und dessen Börsengang, zieht.

„Heute ist ein wichtiger Tag für die gesamte Kryptowelt“, wie Novogratz angesichts des Coinbase-IPOs feststellt. Dem fügt er an: „Dadurch machen wir klar, dass unsere Branche eine ernstzunehmende Anlageklasse ist, die gekommen ist, um zu bleiben.“

Der Börsengang von Netscape war ähnlich erfolgreich wie bei Coinbase. So ging es für die Aktie des Browserentwicklers am ersten Tag direkt von 28 US-Dollar auf 75 US-Dollar. Doch viel wichtiger als der rasante Einstieg war die symbolische Strahlkraft des Netscape-IPOs, denn viele Beobachter sahen darin einen Meilenstein und Wendepunkt für die Internetbranche, was sich im Nachhinein bewahrheitete. Novogratz schreibt dem Coinbase-Börsengang nun also das Potenzial für eine ähnliche Wirkung zu:

„Die institutionellen Investoren werden zukünftig in den Markt strömen, wir können das bereits jetzt beobachten. Wir sehen das schon bei Bitcoin, und auch auf den Aktienmärkten wird es so kommen. Coinbase ist die erste große Krypto-Aktie, über die sich auch einflussreiche Investmentfonds und Vermögensverwaltungen endlich in den Kryptomarkt trauen können.“

Die Coinbase-Aktie, die unter dem Ticker COIN gehandelt wird, ist auf der Nasdaq mit einem Kurs von 381 US-Dollar eingestiegen. Um es dem Erfolg von Netscape gleichzutun, müsste der Kurs in den nächsten Stunden jedoch 167 % zulegen, was einen Kurswert von 636 US-Dollar ergeben würde.

auf cointelegraph lesen

Cardano verrät: Alles was man über Plutus wissen muss

Cardano befindet sich in den Vorbereitungen des nächsten großen Upgrades, das dank der Programmiersprache Plutus Smart Contract-Funktionen einführen wird.

Informationen zu Plutus

Cardano hat weitere Details zu Plutus, der nativen Programmiersprache, bekannt gegeben, die nach dem nächsten großen Upgrade, Alonzo, zum Schreiben von Smart Contracts verwendet wird.

In einem Blog-Beitrag vom 13. April veröffentlichte IOHK, das Unternehmen hinter Cardano, dass Plutus-Contracts aus Teilen betehen, die in der Chain laufen und aus Teilen, die auf dem Rechner eines Benutzers außerhalb der Chain laufen.

Beide Teile sollen in der Programmiersprache Haskell entwickelt sein, aber mittels Plutus kompiliert werden, das den Rahmen für Smart Contracts auf Cardano bietet.

Wie auch Bitcoin verwendet Cardano das UTXO-Modell, bei dem die Eingaben nicht ausgebende Ausgaben früherer Transaktionen sind. Das Netzwerk hat dies jedoch um ein UTXO-Modell (EUTXO) erweitert, das einzigartige Vorteile gegenüber anderen Abrechnungsmodellen bieten soll.

Das EUTXO-Modell ermöglicht es im Wesentlichen, dass die Gültigkeit von Transaktionen außerhalb der Chain überprüft wird, bevor die Transaktion an die Blockchain gesendet wird. Dies steht im Gegensatz zu Ethereum Layer 1, das alle Transaktionen in der Chain verarbeitet. Die Kosten für die Transaktionen können auch außerhalb der Chain vor der Übertragung ermittelt werden, was ein weiteres einzigartiges Merkmal mit sich bringt.

Plutus Core word eingesetzt, um die Parameter dieser EUTXO-Transaktionen zu definieren und den für Smart Contracts genutzten Code zu kompilieren. Ein Plutus Application Framework (PAF) bietet einen einfachen Zugriff auf Dienste und Anwendungen, die im Netzwerk ausgeführt werden.

“Auf die PAF geschriebene Anwendungen bieten automatisch eine HTTP- und WebSocket-Schnittstelle, über die über den Webbrowser mit der Anwendung interagiert werden kann.”

Im Februar hat Cardano mit dem Mary-Upgrade einen nativen Token eingeführt, damit Benutzer eindeutig definierte benutzerdefinierte Token erstellen und Transaktionen damit ausführen können. Plutus wird die Token-Funktionen erweitert und die Richtlinien erheblich verbessern. Das wird einen Vorteil für NFTs bringen, für die möglicherweise Zeitsperren erforderlich sind. Das Alonzo Upgrade soll im dritten Quartan live gehen.

Plutus ist Teil des Alonzo-Upgrades, einer wichtigen Upgrade-Phase auf der Roadmap, die Smart Contracts und die Möglichkeit für Dapps einführen wird.

“Mai und Juni werden eine Zeit für Qualitätssicherung und Tests mit Benutzern sein, gefolgt von einem vierwöchigen Einfrieren der Funktionen. Dadurch erhalten Krypto-Börsen und Wallets die Zeit, ein Upgrade durchzuführen und sich auf das Alonzo-Protokoll-Update vorzubereiten. Wir erwarten, dass das Alonzo-Upgrade (Hard-Fork) im Spätsommer stattfinden wird.”


Bildquelle: Pixabay, Lizenz


auf Blockchain Hero lesen

Gelungener Einstieg – Coinbase-Aktie (COIN) legt mit Volldampf los

Die in und um die Kryptobranche heiß ersehnte Coinbase-Aktie (COIN) wird nach dem Börsengang der amerikanischen Kryptobörse endlich an der einflussreichen Aktienbörse Nasdaq gehandelt.

Dabei ist die COIN zunächst deutlich höher eingestiegen, als der von der Nasdaq vorgegebene Referenzkurs von 250 US-Dollar, denn schon kurz nach Handelsbeginn stand ein Kurswert von 430 US-Dollar zu Buche. Allerdings ging es daraufhin ähnlich schnell wieder nach unten in die Region um 380 US-Dollar.

Nichtsdestotrotz verzeichnet die COIN insgesamt einen Zuwachs von 55 %, was die Unternehmensbewertung der Kryptobörse auf knapp unter 100 Mrd.

Auch Krypto-Anleger zeigen ein hohes Interesse an der Coinbase-Aktie, was sich an den Handelsvolumen auf Binance und FTX erkennen lässt.

Beide Krypto-Handelsplattformen bieten eine „tokenisierte“ Form der Aktie an, die im Währungspaar mit Stablecoins notiert wird. Auf der FTX crashte der Kurs des entsprechenden Aktien-Tokens zuletzt jedoch von 643 US-Dollar bis auf 410 US-Dollar.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, ist der Börsengang nicht nur als Erfolg für Coinbase zu werten, sondern vielmehr als regelrechter Meilenstein für die gesamte Branche zu verstehen. Einige Beobachter sehen in der COIN-Aktie sogar einen neuen großen Konkurrenten für Bitcoin (BTC), da sich durch das Wertpapier ein völlig neuer Weg zur Teilhabe am Kryptomarkt auftut.

Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen hat in den letzten 24 Stunden derweil weitere 4 % zugelegt, und in den nächsten Tagen könnte noch weitaus mehr Wachstum folgen.

auf cointelegraph lesen