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Binance: US-Handelsplattform führt Staking-Belohnungen ein

Binance.US, die US-Kryptowährungshandelsplattform der großen Kryptobörse Binance, wird im Februar Staking-Belohnungen einführen.

Laut einer Ankündigung vom 29. Januar von Binance.US werden für Algorand (ALGO) und COSMOS (ATOM) ab nächsten Monat Staking-Belohnungen angeboten.

Staking für weitere Coins geplant

Außerdem kündigte die Börse an, später weitere Proof-of-Stake (PoS)-Coins anbieten zu wollen. In der Ankündigung heißt es, dass ein einfacher Zugang zum Staking „es mehr Menschen ermöglicht, für ihren Beitrag zum Netzwerk durch die Förderung der Netzwerksicherheit Belohnungen zu verdienen. Das senkt die Validierungskosten“.

Weiterhin behauptet Binance.US, der erste Marktplatz in den Vereinigten Staaten zu sein, der Staking-Belohnungen für ATOM- und ALGO-Nutzer anbietet. Catherine Coley, CEO der Firma, sagte dazu:

„Das Staking ist nur eine von vielen attraktiven Möglichkeiten, wie wir neue Leute in den digitalen Vermögenswertmarkt anziehen wollen. Wir betrachten das als einen weiteren Schritt in Richtung unseres Ziels, mehr Menschen eine finanzielle Eingliederung zu ermöglichen“.

Staking-Zentralisierung?

Ende September 2019 hat die große Kryptowährungshandelsplattform Binance eine Staking-Plattform eröffnet. Staking ist auf PoS-basierten Blockchains möglich und ermöglicht es den Netzwerkknoten, Blöcke zu validieren, indem sie Kryptowährungen als Sicherheit halten.

Bei Bitcoin (BTC) würde ein 51-Prozent-Angriff sehr viel Rechenleistung erfordern. Der Angreifer muss bei einer PoS-Blockchain hingegen einen Großteil des angegriffenen Coins halten. Wie Cointelegraph kürzlich berichtete, gab es auf die Blockchain von Bitcoin Gold (BTG) einen solchen 51.Prozent-Angriff. Das führte dazu, dass BTG im Wert von über 70.000 US-Dollar doppelt ausgegeben wurden.

Das sogenannte Staking-as-a-Service wurde von der Kryptowährungs-Community oft kritisiert. Dovey Wan, ein Gründungspartner der Blockchain-Investmentgesellschaft Primitive Ventures, hat in Bezug auf die Ankündigung kommentiert:

„Darum heißt es Ruhe in Frieden. Alle StakingaaS Börsen werden aussterben, Depot-Wallets werden aussterben, sogar der PoW-Pool wird aussterben. Der Rest ist dann nur noch ein Rennen nach unten. Schlechtes Geschäft, einfach schlecht.“

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Gipfelstürmer – Am Matterhorn können Steuern jetzt in Bitcoin bezahlt werden

Die Schweizer Gemeinde Zermatt, die auch das Matterhorn beheimatet, ist jetzt die zweite Gemeinde der Alpenrepublik, die Steuerzahlungen offiziell in Bitcoin (BTC) akzeptiert.

Um Steuerzahlungen in der marktführenden Kryptowährung zu ermöglichen, haben sich die Behörden der Gemeinde mit dem Schweizer Krypto-Finanzdienstleister Bitcoin Suisse zusammengetan.

Bitcoin Suisse sorgt für die Umsetzung

Laut einer entsprechenden Mitteilung von Bitcoin Suisse nimmt Zermatt seit dem gestrigen 28. Januar 2020 Bitcoin als Zahlungsmittel für Gemeindesteuern an.

Durch die Zusammenarbeit mit Bitcoin Suisse sind die Behörden von Zermatt nun in der Lage, die von Bürgern eingezahlten Bitcoin in Schweizer Franken umzuwandeln. Bitcoin Suisse wickelt diesen Prozess ab und überweist die erhaltenen Steuergelder automatisch auf die Konten des örtlichen Finanzamts.

Pioniergeist ist Markenzeichen

Den Steuerzahlern vom Matterhorn stehen dabei zwei verschiedene Wege zur Verfügung, um die Kryptowährung zu nutzen. So können sie ihre Zahlungen entweder über einen entsprechenden Automaten tätigen, der im Rathaus von Zermatt aufgestellt ist, oder über ein Online-Portal. Allerdings müssen sich Steuerzahler, die einen dieser beiden Wege wählen wollen, zunächst beim örtlichen Finanzamt für eine Krypto-Zahlungsmethode anmelden.

Romy Biner-Hauser, die Bürgermeisterin von Zermatt, erklärt, welcher Gedanke hinter der neuartigen Krypto-Zahlungsmethode steckt:

„Innovativer Pioniergeist ist eines der Markenzeichen von Zermatt, weshalb wir uns freuen, unseren Bürgern diejenigen Zahlungsmethoden anbieten zu können, die sie bevorzugen.“

Die Schweizer Stadt Zug hat 2016 als erste damit begonnen, Bitcoin-Zahlungen anzubieten. Wie Cointelegraph damals berichtet hatte, hatte die als „Crypto Valley“ bekannte Stadt im Mai 2016 Bitcoin als Zahlungsmöglichkeit für verschiedene öffentliche Dienstleistungen eingeführt. Allerdings beschränkten sich die Bitcoin-Zahlungen auf ein Limit von 200 Schweizer Franken.

Während die Schweiz in Sachen Krypto-Finanzdienstleistungen mutig vorangeht, halten die Behörden anderer Länder Steuerzahlungen in Form von Bitcoin noch für zu risikobehaftet, da die Kryptowährung noch immer starken Kursschwankungen unterliegt.

So haben Parlamentarier des amerikanischen Bundesstaates New Hampshire am 8. Januar einen Gesetzentwurf zurückgezogen, der den dortigen Behörden erlaubt hätte, Krypto-Steuerzahlungen anzunehmen. Der Grund dafür war, dass der Bitcoin-Kurs schlicht nicht stabil genug sei.

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Ehemaliger UFC Kampfsportler und Bitcoin Bulle: XRP ist Scam

XRP wird von der Krypto-Communtiy sehr zwiespältig angesehen. Während die Bitcoin-Maximalisten darin nur einen zentralen Token sehen, der nichts mit Krypto gemein hat, liebt die XRP-Community den Token, vor allem auch wegen seiner Schnelligkeit. Für den ehemaligen UFC Kampfsportler ist XRP allerdings Scam.

XRP ein Scam?

Der ehemalige UFC Kampfsportler und auch als Bitcoin Bulle bekannte Ben Askren hat sich kürzlich mit der XRP-Army angelegt, als er XRP in einem Tweet als Scam bezeichnet hat.

Sein Tweet wurde sofort viral und erhielt in kurzer Zeit über 1500 Likes und hat wieder einmal einen Krieg zwischen den verschiedenen Kryptolagern ausgelöst.

Während das für viele Bitcoin-Fans ein Grund zum Jubeln war, sahen das die XRP-Fans eher nicht so. Viele von ihnen griffen Askren sogar persönlich an. Einige gingen sogar so tief, indem sie die Geschwindigkeit von XRP mit Askren verglichen, als er in dem Kampf gegen Jorge Masvidal geschlagen wurde. Andere sahen darin einfach, dass Askren mit dieser Aussage wieder eine Gelegenheit gefunden hat, mehr Aufmerksamkeit zu erhalten.

XRP gilt nicht zu Unrecht als eine der umstrittensten Projekte im Kryptoraum. Der Mitarbeiter von Forbes Jason Bloomberg hat XRP in seinem Artikel als zentralisierten und erlaubnislosen Token bezeichnet, während er das gesamte Geschäftsmodell von Ripple in Frage stellt.

XRP bleibt das Hauptziel vieler Bitcoin-Maximalisten, da sie der Meinung sind, dass der Token Krypto vollkommen falsch repräsentiert.

Bitcoin Core Entwickler Peter Todd verglich Ripple mit dem Biotech-Betrug Theranos, der sich als größte Katastrophe von Silicon Valley herausgestellt hat. In der Zwischenzeit meinte der CEO von Blockstream, Adam Back, dass Brad Garlinghouse BTC mit den XRP-Token kaufe, die sein Unternehmen verkauft.

Askren ist selbst ein überzeugter Bitcoin-Befürworter, was seine Ansicht über XRP natürlich erklärt.

Das muss jetzt nicht heißen, dass man als Bitcoin-Befürworter XRP hassen muss, auch wenn die meisten es tun. Viele sehen darin einen zentralisierten Token, der absolut nichts Positives für die Kryptowelt beiträgt und eigentlich auch nichts mit einer Kryptowährung gemein hat. Auch wenn Garlinghouse zugegeben hat, dass er bullisch bei Bitcoin ist, wenn es um den Wertspeicher geht, aber er denkt nicht, dass der BTC jemals ein Zahlungsmittel ersetzen oder als eines genutzt werden kann.

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Krypto-Mine in Montana nimmt Betrieb nach Verurteilung des Ex-Chefs wieder auf

Eine Krypto-Mine im US-Bundesstaat Montana hat ihren Betrieb wieder aufgenommen, nachdem ihr ehemaliger Eigentümer, der nun nicht mehr Teil des Geschäfts ist, zuvor des etwaigen Betrugs verurteilt wurde.

Nachdem Teilhaber Kevin Washington und Geschäftsführer Rick Tabish erwirken konnten, dass die Firma namens CryptoWatt trotzdem weitergeführt werden darf, wurde der Betrieb laut einer Pressemitteilung vom 27. Januar bereits wieder aufgenommen.

Die Behörden hatten die Pforten von CryptoWatt zuvor geschlossen, da Eigentümer Matthew Goettsche in einem anderen Fall wegen Betrug in Höhe von insgesamt 722 Mio. US-Dollar verurteilt wurde, wie der Montana Standard im Dezember 2019 gemeldet hatte.

Obwohl Goettsche mit mehr als 50% Anteilen der Mehrheitseigentümer von CryptoWatt war, wurden in Bezug auf das Mining-Unternehmen keinerlei Vorwürfe gegen ihn erhoben. Die Betrugsvorwürfe stammten vielmehr aus einem „Krypto-Investment Club“ namens BitClub Network, durch den er sich mit weiteren Personen die beträchtliche Summe erschwindelt haben soll.

Rick Tabish hatte CryptoWatt derweil im Auftrag von Goettsche betrieben, wobei er wohl keine Kenntnisse über das betrügerische Nebenprojekt seines Arbeitgebers hatte. Zudem soll Goettsche Tabish auch noch beträchtliche Lohnzahlungen schulden.

Hinsichtlich der Neueröffnung erklärte Tabish gegenüber dem Montana Standard:

„Wenn das Unternehmen geschlossen bleibt, hat keiner was davon […] Ich möchte die Integrität der Firma bewahren und die Interessen unserer Mitarbeiter, Geschäftspartner und aller anderen Beteiligten schützen.“

Dabei zeigt sich Tabish angriffslustig, da er die Sache notfalls sogar vor Gericht bringen würde. In diesem Zusammenhang weist er darauf hin, dass das Unternehmen wohl schließen müsste, wenn der Betrieb für längere Zeit untersagt würde.

Wie der Montana Standard am 26. Januar in einem zweiten Artikel berichtet, konnte CryptoWatt den Betrieb mittlerweile wieder aufnehmen und das sogar noch zu verbesserten Konditionen, da in der Zwischenzeit günstigere Strompreise vereinbart werden konnten.

Cointelegraph hatte jünsgt darüber berichtet, dass die Anzahl der Lizenzen für Krypto-Mining im Iran beträchtlich zugenommen hat.

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#801 Ethereum Kurs & DeFi Hype, Singapur Krypto Lizenzen & Bitcoin Cash Mining Steuer Debatte

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 801. Heute sprechen wir über folgende Themen: Ethereum Kurs & DeFi Hype, Singapur führt Lizenzen für Krypto-Dienstleister ein & Bitcoin Cash Mining Steuer Debatte.

Vielen Dank an den heutigen Sponsor Corrigo. Ist deine private Krankenversicherung zu teuer? Deine Beiträge werden ständig erhöht? Dann spare jetzt bist zu 63% monatlich mit einem PKV Tarifwechsel OHNE Versicherungswechsel. ALLE INFOS HIER.

1.) Ethereum Kurs & DeFi Hype: Warum die Preisrallye bisher ausblieb
https://cryptomonday.de/ethereum-kurs-defi-hype-warum-die-preisrallye-bisher-ausblieb/

2.) Singapur führt Lizenzen für Krypto-Dienstleister ein
https://www.btc-echo.de/singapur-fuehrt-lizenzen-fuer-krypto-dienstleister/

3.) Roger Ver und Bitcoin.com rücken von Plänen für Bitcoin Cash „Mining-Steuer“ ab
https://de.cointelegraph.com/news/fearing-revolt-roger-vers-bitcoincom-backs-down-from-proposed-bch-mining-tax

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Top 10 Kryptowährungen am 29.01.20 um 09:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis “Bitcoin-Informant” Koray

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IBM erfindet „selbständigen“ Krypto-Token für Offline-Transaktionen

Der Technologiekonzern IBM hat das Patent für einen „selbständigen Token“ zugesprochen bekommen, der Offline-Transaktionen durchführen und später wieder in seine Blockchain eingebunden werden kann.

In dem entsprechenden Dokument des amerikanischen Patentamts ist ein System zur Abwicklung von finanziellen Daten auf einer Plattform für digitale Währungen beschrieben. In diesem Zusammenhang wird auch die Abwicklung von Krypto-Tokens erwähnt, die in der Lage sein sollen, Offline-Transaktionen zu tätigen. Für die Abwicklung von Transaktionen im „offline“ Zustand, also außerhalb der zugehörigen Blockchain, wird das Konzept der „selbständigen Tokens“ vorgestellt.

Offline-Transaktionen

Das Patent zieht dafür Parallelen zwischen dem vorgeschlagenen System und einer anderen Plattform zur Validierung von Krypto-Tokens, für die IBM bereits im Juli 2012 ein Patent eingereicht hatte. Die damalige Plattform sollte in der Lage sein, einen Token über seine gesamte Lebensdauer nachverfolgen zu können und Transaktionen in Echtzeit abwickeln zu können.

In Bezug auf den neuen „selbständigen Token“ heißt es wiederum in dem jüngsten Patent:

„Für den Fall, dass ein Nutzer eine Offline-Transaktion mit einem Token von unserer Plattform tätigt, dann muss es ein System geben, das dem Token erlaubt, zu einem späteren Zeitpunkt wieder online zu gehen und wieder in die Blockchain eingebunden werden zu können. Ein solches System würde eine deutliche Verbesserung für die Verarbeitung von Finanzdaten darstellen.“

Der Gedanke hinter dem neuen Patent ist wahrscheinlich, dass die breite Annahme von Digitalwährungen wahrscheinlich neue Fragen hinsichtlich der Validierung von Tokens aufwerfen werden. Dies ist umso wichtiger im Hinblick auf Zahlungssysteme, die in der Vergangenheit wenig Überschneidungspunkte hatte, aber zukünftig zur Zusammenarbeit gezwungen sein könnten. Damit dies klappt wird es zukünftig gemeinsame Standards brauchen, um eine gemeinsame Grundlage zu schaffen.

Neue Standards braucht die Branche

Die sogenannte Token Taxonomy Initiative (TTI) hat deshalb im vergangenen November Richtlinien zur Standardisierung von Tokens vorgestellt. Zur TTI gehören auch einige große Namen der Tech-Branche, darunter IBM, Microsoft, Intel, ConsenSys, EY, R3 und JPMorgan.

Der Blockchain-basierte Cloud-Service Microsoft Azure hat seinerseits jüngst einen neuen Service für Blockchain-Datenmanagement und Tokenisierung angekündigt. Damit soll die Erstellung und Verwaltung von Tokens vereinfacht werden, die nach einem bestimmten Standard konzipiert sind.

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Britisches Gericht friert 1 Mio. US-Dollar an erpressten Bitcoin ein

Ein britischer High Court, die zweithöchste gerichtliche Instanz in Großbritannien, hat eine Notverordnung gegen Bitcoin-Vermögen verhängt, das durch einen Erpressungstrojaner von einer kanadischen Versicherungsanstalt entwendet wurde.

Am 17. Januar hat das Gericht Dokumente veröffentlicht, die aufzeigen, dass im Rahmen des „Ransomware“ Hackerangriffs mehr als 1.000 Computer des Versicherers infiziert und lahmgelegt wurden. Der Trojaner hatte die Dateien auf den befallenen Computern verschlüsselt, um die Versicherungsanstalt mit der entsprechenden Entschlüsselung erpressen zu können. Die Angreifer hatten dafür Gelder in Höhe von 1,2 Mio. US-Dollar in Bitcoin (BTC) gefordert.

Die Versicherungsanstalt verfügte wiederum über eine eigene Versicherung zum Schutz gegen Hackerangriffe, wodurch den Hackern 950.000 US-Dollar gezahlt wurden. Im Gegenzug wurde dem Unternehmen ein Entschlüsselungsprogramm zugespielt, das alle befallenen Dateien 24 Stunden nach Zahlungseingang wieder freischalten sollte.

Allerdings brauchte der Versicherer insgesamt 10 Tage, um alle Systeme wieder voll funktionsfähig zu machen. Neben den 1.000 infizierten Computern, waren auch 20 Server befallen.

Bitfinex soll Daten offenlegen

Der Versicherer hatte daraufhin die Blockchain-Forscher von Chainalysis damit beauftragt, die erbeuteten Bitcoin nachzuverfolgen. Die Analyse hat dabei ergeben, dass 96 BTC direkt über die Kryptobörse Bitfinex gewaschen wurden. Aus diesem Grund hat das Gericht Bitfinex nun dazu aufgefordert, Informationen über den Besitzer des Kontos offenzulegen, der am 12. Dezember 2019 die erpressten Gelder empfangen hatte.

Auf Nachfrage von Cointelegraph wollte Bitfinex keine konkreten Angaben zur Sache machen, jedoch betonte die Kryptobörse ihre Kooperationsbereitschaft mit dem Gericht:

„Bitfinex verfügt über ein robustes System, das es uns problemlos ermöglicht, mit Strafverfolgungsbehörden und Streitparteien zu kooperieren. In diesem Fall haben wir mit dem Geschädigten zusammengearbeitet, um die gestohlenen Bitcoin zurückzuverfolgen und nach unserem Kenntnisstand liegt der Fokus des Geschädigten nun nicht länger auf Bitfinex. Es sieht so aus, als ob Bitfinex nicht länger in diesen Vorfall verwickelt ist.“

Laut einem Bericht der New Money Review vom 25. Januar ist der Gerichtsprozess allerdings noch nicht abgeschlossen. Darragh Connell, der Anwalt des Versicherungsunternehmens, erklärt in diesem Zusammenhang: „Es wird bald weitere Anhörungen zur vorläufigen Gerichtsentscheidung von Mr. Justice Bryan geben, der Fall allein übernimmt […] Da es sich hierbei nur vorläufige Rechtsprechung handelt, muss die Forderung meines Klienten auch noch gesondert vor dem Londoner Handelsgericht gehört werden.“

Ransomware-Angriffe bzw. Erpressungstrojaner erfreuen sich zunehmender Beliebtheit unter Hackern, wobei sie auch immer besser werden. Wie Cointelegraph im Dezember 2019 berichtet hatte, hat das texanische Rechenzentrum CyrusOne 600.000 US-Dollar in Bitcoin gezahlt, um ihre eigenen Geräte nach einem solchen Angriff wieder freischalten zu können.

Im Juni 2019 war es Hackern wiederum gelungen, die Systeme des Stadtrats von Riviera Beach zu infizieren, wodurch sie Regierungsdokumente verschlüsseln konnten. Der US-Bundesstaat Florida hat daraufhin ebenfalls 600.000 US-Dollar in BTC an die Angreifer gezahlt, um die Dateien zurück zu erlangen.

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Deutsche Bank Research: Kryptowährungen werden Bargeld „nicht so schnell“ verdrängen

Bargeld wird nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden und dass obwohl es immer weniger als Zahlungsmittel genutzt wird und auch trotz des Aufstiegs der Digitalwährungen. Zu diesem Schluss kommen neue Forschungsarbeiten der größten deutschen Bank.

Die Deutsche Bank, das größte deutsche Finanzinstitut, das zuvor noch prognostiziert hatte, dass Kryptowährungen den Fiatwährungen bis 2030 den Rang ablaufen werden, kommt in mehreren neuen Studien zu der Erkenntnis, dass Bargeld „noch lange“ als primäres Zahlungsmittel fungieren wird.  

Deutsche Bank Research mit drei neuen Studien

Unter dem Titel „Die Zukunft von Zahlungen“ hat die Deutsche Bank Research, die internationale Forschungsabteilung der Deutschen Bank, drei neue Studien veröffentlicht, die sich mit der Gegenwart und Zukunft von Bargeld und alternativen Zahlungsmethoden beschäftigen. Die erste Studie namens „Bargeld: Der Dinosaurier stirbt noch nicht aus“, die am 21. Januar herausgegeben wurde, stellt den Auftakt der Serie dar. Am 23. Januar folgte mit „Der Umzug in Digitale Geldbörsen und das Aussterben der Plastikkarten“ der zweite Teil, woraufhin am 27. Januar das abschließende dritte Kapitel unter dem Namen „Digitalwährungen: Das ultimative Machtwerkzeug“ veröffentlicht wurde.

Obwohl sich die Deutsche Bank in der dreiteiligen Studie größtenteils überzeugt davon gibt, dass Bargeld in der nahen Zukunft weiterhin das Zahlungsmittel der Wahl bleiben wird, betonen die Forscher an, dass digitale Zahlungsmethoden eine zunehmend wichtigere Rolle spielen werden. So schreibt die Bank in ihrer „Bargeld“ Studie:

„In dieser Studie erklären wir, weshalb Bargeld nicht so schnell von der Bildfläche verschwinden wird. Nichtsdestotrotz wurde in den letzten zehn Jahren eine digitale Zahlungsrevolution auf den Weg gebracht und Bargeld verliert dadurch zunehmend an Einfluss als Zahlungsmittel. Einige Länder haben bereits große Banknoten, die einen Wert von 100 US-Dollar oder mehr haben, aus dem Umlauf genommen und haben erste Schritte eingeleitet, um traditionelle Zahlungsmethoden durch digitale Alternativen zu ersetzen. Inmitten dieses Umbruchs sind unabhängige Kryptowährungen auf den Markt gekommen, die eine Bedrohung für politische und finanzielle Stabilität darstellen.“

Umfrage stärkt Bargeld den Rücken

Im Rahmen der Studien hat die Deutsche Bank Research eine große eigene Umfrage durchgeführt, aus der hervorgeht, dass ein Drittel der Menschen in Industrieländern Bargeld weiterhin als ihr favorisiertes Zahlungsmittel sehen. Zudem sind 50% der Meinung, dass Bargeld nie ganz verschwinden wird. Die Bank hat im Zuge dessen auch herausgefunden, dass die Deutschen unter den Industrienationen durchschnittlich am meisten Bargeld besitzen. Laut Studie wird sich die Bargeldnutzung in Deutschland in den nächsten sechs Monaten sogar noch intensivieren.

China und Indien haben zentrale Rolle

Über die Zukunft des Bargelds werden jedoch andere Länder entscheiden. So schreibt die Deutsche Bank China und Indien hierbei eine zentrale Rolle zu, da es sich hierbei um die bevölkerungsreichsten Länder handelt, was von entscheidender Bedeutung sein könnte, da beide Länder in jüngster Vergangenheit die Nutzung von Digitalwährungen und Blockchain vorangetrieben haben. So hatte sich Chinas Präsident Ende 2019 dafür stark gemacht, dass sein Land die Adoption der Blockchain-Technologie beschleunigt, während die indische Börsenaufsicht am 23. Januar angekündigt hat, ihrerseits den Einsatz der Technologie zu untersuchen.

China hat in den vergangenen Monaten außerdem immer wieder neue Wasserstandsmeldungen zur Entwicklung der eigenen Zentralbank-Digitalwährung abgegeben, womit das Land auf dem Weg ist, zum Pionier zu werden. Die Deutsche Bank warnt, dass dies jedoch eine beträchtliche Bedrohung für die Dominanz des US-Dollars darstellen könnte:

„China arbeitet momentan an einer Digitalwährung, die von der heimischen Zentralbank gestützt wird. Diese könnte zu einem wahrhaften Machtinstrument werden, denn falls Unternehmen, die Handelsbeziehungen nach China unterhalten, dazu gezwungen werden, den digitalen Yuan zu nutzen, wird das die Vormachtstellung des US-Dollars aufweichen.“

Die Deutsche Bank macht derweil selbst am Trend um Krypto und Blockchain mit, so hat sie in diesen Bereichen bereits eigene Projekte angeschoben. Im September 2019 hatte sich das Finanzinstitut zum Beispiel dem Blockchain-Netzwerk von JPMorgan angeschlossen, um Kosten bei der Abwicklung von größeren Zahlungen zu reduzieren.

 

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Der Wert von XRP – entweder Null oder eine Million US-Dollar

Kryptowährungen sorgen immer mehr zu spannenden Diskussionen vor allem auch bei Leuten, die den ganzen Markt von außen und objektiv betrachten. In der letzten Folge bei RT’s Boom Bust, fand so eine Diskussion statt, die durchaus interessante Ergegbnisse geliefert hat.

XRP – entweder Null oder eine Million USD wert

In der letzten Folge von RT’s Boom Bust kam es zu einigen Aussagen zu XRPs Zukunft, Bitcoin und anderen größeren Kryptowährungen.

Laut Anchor Christy Ai muss XRP in der realen Welt häufiger eingesetzt werden. Sie geht davon aus, dass eine “größere Abwertung” in Sichtweite ist.

“Derzeit wird der Token von der Hälfte der Leute die XRP besitzen nicht für den eigentlichen Nutzen davon eingesetzt. Sie halten ihn wie ein Investment. Zurück als die Blase bis 3 US-Dollar ging, oder selbst jetzt bei 22 Cent, als Utility-Token ist er keine 22 Cent wert. Also erwarten wir eine deutliche Abwertung, obwohl er einen eigentlichen nützlichen Zweck hat.”

Laut ihr spielt Brad Garlinghouse, der CEO von Ripple, nach seiner kürzlichen Enthüllung, dass das Unternehmen wahrscheinlich an die Börse gehen wird, mit dem Feuer. Sie denkt, dass der Schritt möglicherweise verhindert, dass Ripple eine Schlüsselrolle bei der Einführung des digitalen Assets spielt.

“Wenn ein Unternehmen an die Börse geht, verkauft es seine Aktien, um Geld zu sammeln. Bisher verkaufte das Unternehmen jedoch Token, XRP, um Geld zu sammeln. Wenn es nun beschließt, Aktien zu verkaufen und an die Börse zu gehen, könnte XRP möglicherweise damit wertlos sein.”

Der Wirtschaftswissenschaftler Jeffrey Tucker, der als Redaktionsleiter des American Institute of Economic Research tätig ist, war der Ansicht, dass XRP, Bitcoin und jede andere Münze auf dem Markt einfach das wert sind, was die Leute bereit sind, dafür zu bezahlen. Laut ihm könnten BTC und XRP massive Mondschüsse oder eine totale Vernichtung erleben.

“Ich denke, was sie tatsächlich wert sind, ist das, wofür sie jetzt gekauft oder verkauft werden, und sonst nichts. Alles könnte passieren. XRP könnte auf Null fallen, aber er könnte genauso gut eine Million Dollar wert sein. Das Gleiche könnte man über Bitcoin und alle anderen Versionen da draußen sagen. Krypto ist eine komplizierte Technologie. Es kann nicht bewertet werden, wie man eine Aktie bewertet. Ich denke, so viel haben wir in den letzten Jahren bis jetzt gelernt.”

Tucker hat XRP kürzlich als eine äußerst wichtige Technologie bezeichnet, sagt allerdings, dass mehr Privatanleger an das digitale Asset glauben sollten, damit es langfristig florieren kann.

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#800 Bitcoin und der Brexit, Bitcoin Indikator Bullenmarkt & Coingeek BitcoinSV Konferenz London

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 800. Heute sprechen wir über folgende Themen: Bitcoin Kurs Anstieg durch Brexit, Bitcoin Indikator gibt erneut das Signal für den Bullenmarkt & Coingeek BitcoinSV Konferenz London

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Vielen Dank an den heutigen Sponsor Corrigo. Ist deine private Krankenversicherung zu teuer? Deine Beiträge werden ständig erhöht? Dann spare jetzt bist zu 63% monatlich mit einem PKV Tarifwechsel OHNE Versicherungswechsel. ALLE INFOS HIER.

1.) Bitcoin Kurs Anstieg durch Brexit? – Das erwartet uns in 5 Tagen
https://cryptomonday.de/bitcoin-kurs-anstieg-durch-brexit-das-erwartet-uns-in-5-tagen/

2.) Bitcoin-Indikator prognostizierte 2019 einen Bullenlauf: Nun erneut im grünen Bereich
https://de.cointelegraph.com/news/bitcoin-price-indicator-that-called-2019-bull-run-flashes-green-again

3.) Coingeek BSV IGNITE BUSINESS Konferenz London 30% Rabatt Code (BitcoinInformant30)
https://coingeekconference.com/

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Top 10 Kryptowährungen am 28.01.20 um 09:00Uhr

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Dennis “Bitcoin-Informant” Koray

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