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FUD aus China: Krypto erholte sich über 12 Mal seit 2009

Der Bitcoin-Kurs ist heute um 5 Prozent gefallen, nachdem die (eher wochenalte) „Eilmeldung“ öffentlich wurde, dass die chinesische Zentralbank Kryptowährungstransaktionen verboten hat.

Sehen wir uns mal die letzten zwölf Jahre an, in denen es FUD aus China gab, und suchen ein Muster.

Erstes Verbot „virtueller Währungen“ von China im Jahr 2009

1: Chinesische Regulierungsbehörden waren noch nie wirklich Krypto-Fans. Als die Blockchain-basierten digitalen Währungen noch in ihren Kinderschuhen steckten, also im Jahr 2009, hat das chinesische Kultusministerium und das Handelsministerium die Nutzung von „virtuellen Währungen“ zum Handel gegen Waren aus der echten Welt verboten. Obwohl Bitcoin (BTC) nicht konkret genannt wurde, setzte dieser Schritt einen Präzedenzfall, auf den ein Jahrzehnt von Anti-Krypto-Regulierungen folgte.

Erstes spezifisches Bitcoin-Verbot im Jahr 2013

2: Im Jahr 2013 hat die chinesische Zentralbank Finanzinstituten verboten, BTC-Transaktionen zu tätigen, und nannte Krypto eine Währung ohne „wirkliche Bedeutung“. Infolge dieser Nachricht fiel der BTC-Kurs auf unter 1.000 US-Dollar. Das war zu einer Zeit, als BTC China (BTCC) die größte Kryptobörse nach Volumen war.

Innerhalb von wenigen Wochen erholte sich der Vermögenswert.

Vorgetäuschte Verbote im Jahr 2014

Das Jahr 2014 brachte uns bei, dass vorgetäuschte Berichte der chinesischen Zentralbank manchmal genauso effektiv sein können, wie echte.

3: Im März wurde ein Fake-News-Artikel auf der Webseite Sina Weibo veröffentlicht, in dem behauptet wurde, dass die chinesische Zentralbank plane, alle Bitcoin-Transaktionen im Land unterbinden zu wollen. Dieser Bericht stellte sich als falsch heraus, dennoch ist der Bitcoin-Kurs gefallen.

4: Etwa zur selben Zeit erklärte die Kryptobörse FXBTC aus China, sie würde ihren Betrieb einstellen, weil Regulierungsbehörden drohten, Börsen zu verbieten. Die Kombination aus diesen beiden Vorfällen hat wohl zum Bitcoin-Einbruch von 709 US-Dollar auf 346 US-Dollar geführt.

Obwohl dieser Einbruch sehr heftig war, hat sich der Kurs in kurzer Zeit erholt und lag bis Ende Mai wieder über 600 US-Dollar.

Hackerangriff auf chinesische Börse sorgt 2016 für Kurseinbruch

5: Die Hongkonger Kryptobörse Bitfinex wird zwar nicht direkt von China kontrolliert, fiel aber im August 2016 einem der größten Hackerangriffe überhaupt zum Opfer. Die Angreifer haben etwa 119.756 BTC gestohlen, die derzeit über 5 Milliarden US-Dollar wert sind. Ein Teil dieses Geldes wird bis heute noch verfolgt. Damals hat die Nachricht über diesen Hackerangriff große Wellen geschlagen und soll für einen Bitcoin-Einbruch um über 10 Prozent in zwei Tagen gesorgt haben.

Bis September hat sich der Kurs allerdings wieder auf Niveaus erholt, wie vor dem Hackerangriff.

China hebt im Jahr 2017 Krypto-Verbote in einem Monat zweimal auf

6 & 7: Im September hat die chinesische Regierung Börsen offiziell verboten, Nutzer im Land zu bedienen. Die Zentralbank kündigte an, dass Bürger sich auch nicht an Initial Coin Offerings beteiligen dürfen.

Bitcoin brauchte drei Monate, um von 4.000 US-Dollar auf das damalige Allzeithoch von etwa 20.000 US-Dollar zu steigen

8 & 9: Die Kryptowährung war auf dem Weg, einen der größten Bullenläufe überhaupt zu starten, als BTCC erklärte, sie würde ihren Betrieb einstellen. Grund dafür sei ein „Verbot“ der Regierung (obwohl sie jetzt immer noch in Betrieb ist) gewesen. Der Vizegouverneur der chinesischen Zentralbank behauptete, die „Leiche von Bitcoin“ würde eines Tages im Fluss treiben.

Krypto war zu dieser Zeit bereits wieder in einer Erholung und hat nur kleinere Rückgänge verzeichnet.

Medienberichte führen zu kurzer Krypto-Krise im Jahr 2018

10: Im Januar 2018 gingen Berichte um, dass einige Leute aus China einen großen Kurseinbruch bei den Kryptowährungen verursacht haben sollen.

11: Viele Leute argumentierten, dass dieser Rückgang auf chinesische Medienberichte zurückzuführen sei, in denen behauptet wurde, dass das Land gegen Krypto-Mining hart durchgreifen wolle. Mitte Februar ist der Bitcoin-Kurs um über 65 Prozent auf 6.852 US-Dollar gefallen.

Diese Flaute hielt aber nicht lange an. Der Kurs lag gegen Ende des Monats wieder bei über 11.000 US-Dollar.

FUD im Jahr 2019

12: Der Bitcoin-Kurs ist im April 2019 leicht eingebrochen, als es in einem Vorschlag der chinesischen Kommission für nationale Entwicklung und Reform (wieder mal) hieß, dass die Regierungsorganisation ein Mining-Verbot im Land plane.

13: Die chinesische Zentralbank hat daraufhin angekündigt, dass der Krypto-Handel „umgehend beseitigt“ werde.

Trotz eines kurzen Rückgangs, gab es bald schon neue Allzeithochs.

China steckt hinter „Krypto-Blutbad“ im Jahr 2020

14: Das „Krypto-Blutbad“ im März 2020, als die Kurse fast aller großen Token zu Beginn der Corona-Pandemie heftig einbrachen, soll überwiegend auf chinesische Miner zurückzuführen sein, die ihre Bestände liquidierten.

In diesem Zusammenhang: Bitcoin-Kurs fällt auf 32.500 US-Dollar wegen FUD aus China

15: Die Hongkonger Regierung kündigte im November 2020 an, den privaten Kryptohandel verbieten zu wollen. Damit wollte die Regierung hart gegen Geldwäsche vorgehen.

Das erste Corona-Jahr beendete Bitcoin mit einem Ausbruch über die Marke von 20.000 US-Dollar. Das war das erste Mal seit drei Jahren, dass er das tat. Dabei erreichte er ein neues Allzeithoch von über 30.000 US-Dollar noch bevor das Jahr 2020 endete.

FUD hält bis heute an

16: Der nationale Verband für Internetfinanzen von China, der chinesische Bankenverband und der chinesische Verband für Zahlungen und Clearing haben im Mai 2021 eine Erklärung veröffentlicht, in der sie gegen Investitionen in Kryptowährungen warnen, da eine solche potentielle Risiken berge.

17: Im Monat darauf ordnete die chinesische Zentralbank anderen Banken und mobilen Zahlungsdienstleistern im Land an, Kunden, die mit Krypto-Transaktionen zu tun haben, keine Bankdienstleistungen anzubieten.

18:Im Juni hat die Regierung ein Mining-Verbot ausgesprochen, der zu einer Massenabwanderung von Minern aus dem Land führte.

19: Damit landen wir beim heutigen Tag, an dem die chinesische Zentralbank erklärte, dass alle Kryptowährungstransaktionen in China nun illegal sind.

Insgesamt hat China nun 19 mal versucht, Krypto mit FUD zu töten, und ist jedes Mal gescheitert.

Mit der heutigen Nachricht der chinesischen Zentralbank gibt es nun insgesamt elf Nachrichten, die direkt von chinesischen und Hongkonger Regulierungsbehörden kommen, in denen ein Verbot von Krypto, Börsen oder Mining in Kraft gesetzt oder mit einem solchen gedroht wird. Zudem gab es bisher acht große Vorfälle von Fake-News und anderen Medienberichten, die den Kryptomarkt beeinflusst haben. Daneben gab es eine Hand voll anderer Vorfälle, wie etwa Hackerangriffe und Entscheidungen von Kryptounternehmen in dem Land, die zu Rückgängen geführt haben. Insgesamt hat China seit 2009 über 19 mal Krypto-Verbote ausgesprochen oder auf andere Weise für FUD auf dem Kryptomarkt gesorgt.

Aus Daten von Cointelegraph Markets Pro geht hervor, dass der Bitcoin-Kurs in den letzten 24 Stunden um über 5 Prozent gefallen ist. Aber derzeit erholt er sich wieder und liegt etwa bei 42.600 US-Dollar.

Jeffrey Albus hat bei diesem Artikel recherchiert und zu diesem beigetragen.

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Deutsche-Bank-Analystin: Bitcoin extrem volatil und nicht wegzudenken

Marion Laboure, eine Analystin der Forschungsabteilung der Deutschen Bank, sagte, sie könne sich vorstellen, dass Bitcoin in Zukunft die Rolle des Goldes einnimmt. Dieses gibt es nämlich bereits seit Jahrhunderten und wird überwiegend nicht von Regierungen kontrolliert.

Auf der Webseite Deutschen Bank unter der Rubrik „What Next“, erklärte Labour, sie könne sich vorstellen, dass „Bitcoin das digitale Gold des 21 Jahrhunderts“ werden könnte. Private Anleger aber vor der Volatilität des Krypto-Vermögenswertes. Der Analystin zufolge würde man Bitcoin (BTC) überwiegend für Investitionen und Spekulationen kaufen und ihn weniger als Austauschmittel halten. 

„Einige wenige große Käufe oder Marktausstiege können das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage beträchtlich beeinflussen“, so Laboure. „Bitcoin ist derzeit noch zu volatil, um ein zuverlässiger Wertespeicher zu sein. Und ich erwarte, dass er auch in naher Zukunft extrem volatil bleiben wird.“

Die Deutsche-Bank-Analystin sagte zwar, sie habe Bedenken aufgrund der mangelnden Regulierung von Kryptowährungen und deren potentiellen Einfluss auf die Umwelt, deutete aber an, dass Bitcoin wohl der dominanteste digitale Vermögenswert im Kryptoraum bleiben werde. Ethereum könnte mehr Anwendungsfälle im Zusammenhang mit der dezentralisierten Finanzierung und nicht-fungiblen Token bieten, aber Bitcoin immer noch den Vorteil, dass er zuerst da war.

„Wenn man Bitcoin als ‚digitales Gold‘ bezeichnet, wäre Ethereum dann das ‚digitale Silber‘.“

In diesem Zusammenhang: Bitcoin „verdrängt“ Gold als Wertespeicher

Die Analysten der Deutschen Bank haben bereits zuvor schon Bitcoin als eine Kryptowährung bezeichnet, die „zu wichtig“ sei, um sie zu ignorieren. Dabei erklärten sie auch, dass der Kurs des Krypto-Vermögenswertes wohl steigen würde, da immer mehr Vermögensverwalter und Unternehmen in den Markt einsteigen. Im Jahr 2019 prognostizierte die Bank, dass digitale Währungen bis zum Jahr 2030 Fiat-Währungen ersetzen würden.

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Reddit-Nutzer aus Jemen nutzt Kryptospenden zur Hungerbekämpfung

Ein Reddit-Nutzer aus Jemen behauptet, er nutze Kryptowährungen, um Essenspakete für Familien zu kaufen, die im aktuellen Bürgerkrieg keinen Zugang zu Nahrung haben.

Laut einem Reddit-Post des Nutzers yemenvoice vom Donnerstag habe der Jemenite etwa 12.000 US-Dollar durch Kryptospenden aufgebracht, mit denen er Hunger in dem Land bekämpfen möchte. Er behauptet, habe bereits 15 Familien Mehl, Reis, Öl und Bohnen zukommen lassen. Er hoffe, bald weitere 30 Familien versorgen zu können.

„Ich habe wirklich versucht, meinen Leuten auf irgendeine Art zu helfen“, so yemenvoice. „Ich habe versucht, Online-Spendenkampagnen einzurichten, aber leider ist keine Online-Spendenplattform in Jemen verfügbar. Darum habe ich mir gedacht, Kryptowährungen sind eine Alternative. Und es war tatsächlich einfacher und effektiver.“

Der Bürgerkrieg in Jemen begann im Jahr 2014. Eine saudiarabische Koalition hat auf die Hilferufe des Vertriebenen Präsidenten Abd-Rabbuh Mansur Hadi reagiert. Das Land wird seit März 2015 von der Luft, vom Land und vom Meer aus blockiert. Millionen von Jemeniten haben dadurch kein Zugang zu den grundlegendsten Nahrungsmitteln und Gegenständen.

Laut David Beasley, dem Geschäftsführer des Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen, könnten 16 Millionen Menschen in Jemen verhungern. Darunter sind 400.000 Kinder, die unter fünf Jahre alt sind, wie aus einem Bericht hervorgeht. Die Nahrungsmittelvorräte sind jetzt schon kritisch niedrig. Yemenvoice behauptet, er habe diese „Belagerung durchbrechen„können. Er habe Geld in das Land bringen können, um Nahrung zu kaufen. Das sei mit Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Bitcoin Cash (BCH), Dogecoin (DOGE), und Nano (NANO) möglich gewesen.

„Ich habe Spenden erhalten und diese dann von meiner Wallet auf die Wallets von Händlern oder das Umtauschunternehmen (es gibt hier nur ein Unternehmen, dass Bitcoin akzeptiert) übertragen und damit diese Essenspakete gekauft. Diese habe ich dann an ältere Leute, alleinerziehende Mütter und Waisen ausgegeben. Aber zwischen Jung und Alt kann man gar nicht unterscheiden, denn alle sind am hungern.“

Laut Blockchain-Aufzeichnungen haben die Adressen von Yemenvoice etwa 600 US-Dollar in BTC, 1 US-Dollar in BCH und 64 US-Dollar in NANO empfangen. Aber der Reddit-Nutzer erklärte gegenüber Cointelegraph, er habe 12.000 US-Dollar in Krypto erhalten. 3.000 US-Dollar davon, habe er bereits verwendet, „um medizinische Rechnungen zu bezahlen, Medizin zu kaufen, die Miete zu bezahlen und Essen zu kaufen“. Er habe versucht, die übrigen 9.000 US-Dollar auf Binance einzutauschen, behauptet nun aber, er habe fast das gesamte Geld verloren.

„Ich betrachte die Summe, die ich verloren habe, als Schulden an meine Landsleute. Ich habe vor, diese zu bezahlen, selbst wenn ich dafür eines meiner Autos verkaufen muss“, so der Reddit-Nutzer.

Diese Geschichte und die Verwendung des Geldes konnten zwar nicht unabhängig überprüft werden, Yemenvoice behauptet allerdings, er habe sich die Leute, die Hilfe brauchen, herausgesucht und „ihnen das Geld gegeben, wenn ich sie gesehen habe“. Viele Reddit-Nutzer äußerten ihre Unterstützung für dieses Projekt, stellten aber infrage, wie jemand Krypto in einer Gegend wie Jemen effektiv nutzen könne. 

„Wenn ich eine Bitcoin-Summe sende, geben sie mir den Dollar-Gegenwert, aber in der lokalen Währung. Und so kaufe ich und verteile diese Waren“, so Yemenvoice. „Bald wird es Ladenbesitzer im Jemen geben, die Bitcoin handeln und diesen nicht in US-Dollar oder die lokale Währung umwandeln. Besonders deshalb nicht, weil die Lebensumstände hier in Jemen sich verschlimmern und der jemenitische Rial zusammenbricht.“

In diesem Zusammenhang: Krypto-Wohltätigkeit immer beliebter: Elongate und Munch bringen Millionen verschiedene Projekte auf

Dieser Reddit-Nutzer ist ein schönes Beispiel dafür, wie man Krypto etwas Gutes verwenden kann. Leute in anderen Ländern haben auf die gleiche Weise mit Kryptowährungsspenden Sanktionen von den Vereinigten Staaten oder den Vereinten Nationen umgangen. In Venezuela gehen die Behörden sogar soweit, dass sie die Verwendung von Krypto stillschweigend tolerieren, um mehrere Sanktionen gegen das Land zu umgehen.

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Trotz Chinas Verbot: Altcoins mit Cross-Chain-Brücken größte Gewinner

Der bullische Schwung, der sich in den letzten Tagen auf dem Kryptowährungsmarkt zeigte, kam zu einem abrupten Ende, als am 24 September auf sozialen Netzwerken berichtet wurde, dass China Kryptowährungstransaktionen verboten hat. Das führte zu einem plötzlichen Einbruch bei Bitcoin (BTC) von 45.000 US-Dollar auf 42.000 US-Dollar. 

Nach dem ersten Reflex und einer kurzen Verdauungszeit, haben Trader den Rückgang bei mehreren Altcoins aufgekauft. Das hat einige Verluste an diesem Tag etwas gemindert.

Top-7-Coins mit der höchsten Änderung in 24 Stunden. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Aus Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView geht hervor, dass die drei größten Gewinner in den letzten 24 Stunden Ren (REN), Celer Network (CELR) und Civic (CVC) waren.

Ren bringt DAI und BTC auf Arbitrum

Ren ist im Blockchain-Protokoll, das sich auf die Entwicklung der Interoperabilität und Liquiditätsübertragung zwischen verschiedenen Blockchain-Netzwerken konzentriert. Dazu verwendet das Protokoll eine Reihe von sogenannten Darknodes, die die Privatsphäre der Nutzer schützen.

Laut Daten von Coinatelegraph Markets Pro sind die Marktbedingungen für REN schon seit einiger Zeit günstig.

Der VORTECS™ Score, der exklusiv von Cointelegraph berechnet wird, ist ein algorithmischer Vergleich historischer und aktueller Marktbedingungen. Diese werden abgeleitet aus einer Kombination von Daten wie Marktstimmung, Handelsvolumen, jüngste Kursbewegungen und Twitter-Aktivität.

VORTECS™ Score (grün) versus REN-Kurs. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Wie im obigen Chart zu sehen ist, war der VORTECS™ Score für REN die letzte Woche über meistens im grünen Bereich einen Höchstwert von 81 am 21. September. 2 Stunden später stieg der Kurs über drei Tage um 58 Prozent.

Der positive Schwung bei REN ging mit der Lancierung von Wrapped-Versionen von Bitcoin und DAI auf der Layer-Two-Lösung Arbitrum auf Ethereum (ETH) einher.

Celer Network veröffentlicht cBridge 2.0

Celer Network ist eine weitere Layer-Two-Lösung für Ethereum, die in den letzten Wochen Auftrieb bekam. Das ist darauf zurückzuführen, dass dieses Protokoll die Transaktionskosten reduzieren kann, indem es Off-Chain-Transaktionen verwendet, womit das Netzwerk skalierbarer wird und der Transaktionsdurchsatz steigt.

Der VORTECS™ Score von Cointelegraph Markets Pro hat am 20. September, also vor dem jüngsten Kursanstieg, bereits einen positiven Ausblick auf CELR geliefert.

VORTECS™ Score (grün) versus CELR-Kurs. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Wie man im obigen Chart sehen kann, ist der VORTECS™ Score für CELR am 18. September in den grünen Bereich geklettert und hat am 20. September ein Hoch von 74 erreicht. 26 Stunden später ist der Kurs über die nächsten drei Tage um 99 Prozent gestiegen.

Der Kurs- und Nachfrageanstieg bei CELR ging mit der Lancierung der Cross-Chain-Token-Brücke cBridge 2.0 einher. Diese ermöglicht die Übertragung von Vermögenswerten zwischen mehreren Blockchain-Protokollen, darunter Ethereum, Binance Smart Chain und Arbitrum.

In diesem Zusammenhang: Sinkende Renditen: Entwickelt sich Bitcoin schlechter im Vergleich zu Altcoins?

Civic schließt Partnerschaft mit Solrise Finance

Civic ist ein Protokoll, dass sich auf eine Blockchain-basierte Identitätsverwaltung konzentriert, die die Anforderungen in Sachen Identitätsprüfungen und Geldwäschebekämpfung von Regulierungsbehörden einhalten kann und dabei auch die Daten und die Privatsphäre der Nutzer auf dem Netzwerk schützt.

Der VORTECS™ Score von Cointelegraph Markets Pro hat am 21. September, also vor dem jüngsten Kursanstieg, bereits einen positiven Ausblick auf CVC geliefert.

VORTECS™ Score (grün) versus CVC-Kurs. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Wie man im obigen Chart sehen kann, ist der VORTECS™ Score für CVC am 21. September allmählich gestiegen und hat ein Hoch von 74 erreicht. 8 Stunden später ist der Kurs über die nächsten zwei Tage um 45 Prozent gestiegen.

Der Aufschwung bei Civic ging mit einer Ankündigung vom 23 September einher, derzufolge das Protokoll eine Partnerschaft mit Solrise Finance geschlossen hat, um die erste, auf Erlaubnis basierende, dezentralisierte Börse auf Solana zu eröffnen.

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt jetzt bei 1,879 Bio. US-Dollar und der Marktanteil von Bitcoin beläuft sich auf 42,1 Prozent.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Bitcoin-Zahlungen per Twitter – Soziales Netzwerk führt „Krypto-Trinkgelder“ ein

Das große soziale Netzwerk Twitter führt im Rahmen seiner „Trinkgeldfunktion“ nun auch Zahlungen mit Kryptowährungen ein.

Wie aus einem entsprechenden Blogeintrag vom Donnerstag hervorgeht, bestätigt Twitter-Produktmanagerin Esther Crawford, dass die „Krypto-Trinkgelder“ ab sofort auf der ganzen Welt für alle iOS-Nutzer zur Verfügung stehen, Android-Nutzer sollen dann in den nächsten Wochen mit ins Boot geholt werden. Über das neue Feature können Twitter-Nutzer verschiedene Zahlungsdienstleister wie Cash App, Patreon, Venmo, Chipper, Bandcamp, Razorpay, GoFundMe, PicPay und Wealthsimple Cash in ihre Profile einbinden, und über diese dann „Tips“ (Deutsch: Trinkgelder) erhalten.

„Wir wollen, dass jeder auf Twitter die Möglichkeit hat, bezahlt zu werden“, wie Crawford in diesem Zusammenhang erklärt. Dem fügt sie an: „Digitalwährungen, die Menschen dazu anregen, sich an der Wirtschaft teilzuhaben, und die den Menschen ermöglichen, möglichst unkompliziert Geld über Landesgrenzen hinweg zu schicken, sind dabei eine große Hilfe.“

Neben der Einbindung von Zahlungsdienstleistern können die Trinkgelder auch in Form von Bitcoin (BTC) gezahlt werden. Dies funktioniert entweder über die direkte Einbindung einer Bitcoin-Wallet oder über das Lightning Network, eine Layer-2-Lösung der Bitcoin-Blockchain, das dafür wiederum den Zahlungsdienst Strike zu Hilfe nimmt. „Twitter erhebt dafür keine Gebühr“, wie Crawford betont.

Twitter-Chef Jack Dorsey hatte zuvor angedeutet, dass die geplante Funktion „Tip Jar“ („Trinkgeldkasse) auch Zahlungen in BTC enthalten sollte. Über das Feature sollen Content-Creator des sozialen Netzwerks von den Nutzern mit Spenden bzw. Trinkgeldern belohnt werden können. Dass Dorsey dabei auch auf die marktführende Kryptowährung setzt, kommt wenig verwunderlich, denn der erfolgreiche Unternehmer arbeitet mit seinem Zahlungsdienst Square ebenfalls an verschiedenen Projekten um Bitcoin.

Twitter CEO Jack Dorsey had previously hinted that a BTC tipping option was being developed when the social media firm revealed its „Tip Jar“ concept was designed to enable platform users to reward content creators with the touch of a button. He has also discussed Square’s plans to build a decentralized exchange for Bitcoin. 

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Kraken-Justiziar plädiert für mehr Dialog zwischen Behörden und Kryptobranche

Nachdem mehrere große amerikanische Kryptobörsen in den vergangenen Wochen heftigen Gegenwind von den Behörden zu spüren bekommen haben, fordert der Chefjustiziar der Kryptobörse Kraken nun mehr Pragmatismus von beiden Seiten.

Wie Kraken-CLO Marco Santori am Donnerstag im Gespräch mit Bloomberg zunächst feststellte, wäre es „ein Wunschtraum, zu glauben, dass die Kryptobranche zukünftig nicht denselben strengen Regulierungsvorschriften ausgesetzt ist wie die Wall Street.“

Damit nahm Santori Bezug auf die jüngsten Maßnahmen der SEC, die amerikanische Börsenaufsicht hatte Anfang des Monats mit einer Klage gegen die große Kryptobörse Coinbase gedroht. Hintergrund ist, dass die Behörde ein Krypto-Investitionsprodukt der Plattform als Wertpapierverkauf einstuft. Geschäftsführer Brian Armstrong äußerte sich daraufhin in den sozialen Medien unzufrieden und gar konfrontativ, obwohl die Börse inzwischen eingelenkt und das betreffende Produkt eingestellt hat.

Auch Santori verfolgte die Debatte und unterstützt seinen Kollegen: „Ich habe die Tweets von Brian gelesen, und finde, dass die Krypto-Community ehrlich zugeben muss, dass sie es zumindest ein Bisschen so sieht wie er.“

Allerdings räumt er ein, dass bei Kraken hingegen ein pragmatischer Kurs im Umgang mit den Behörden gefahren wird:

„Eigentlich kann ich diese Art von Umgang mit den Aufsichtsbehörden nicht gutheißen, denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass dieser Ansatz wenig erfolgreich ist und die SEC grundsätzlich gesprächsbereit ist.“

Die amerikanischen Finanzaufsichtsbehörden, besonders die SEC unter der Ägide von Gary Gensler, wollen in diesem Jahr eine Reihe von Regulierungsvorschriften einführen, die Kryptowährungen, Token-Verkäufe (IEOs), Dezentralisierte Finanzdienstleistungen (DeFi), Stablecoins, Krypto-ETFs und Krypto-Zinsprodukte stärker regeln sollen. Obwohl Genlser sich dabei kompromisslos gibt, hat er die Branche wiederholt zum Dialog mit seiner Behörde aufgefordert. Obwohl die Gesetzeslage um den Kryptomarkt also noch längst nicht abschließend geklärt ist, reagiert dieser sehr empfindlich auf Ankündigungen und öffentliche Mitteilungen, die von Zeit zu Zeit von den Behörden abgegeben werden.

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Regulierungsvorschlag des Basler Ausschusses macht Krypto zu teuer für Banken

Neun Bankenverbände haben dem Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) ein Schreiben zukommen lassen, in dem sie auf dessen Vorschlag reagieren, strenge Eigenkapitalanforderungen für Banken einzuführen, die Kryptoanlagen in ihren Bilanzen halten wollen.

Im Juni dieses Jahres hatte der BCBS ein Konsultationspapier veröffentlicht, in dem Bitcoin (BTC) ein Risikogewicht von 1.250 Prozent zugewiesen wurde. Das bedeutet, dass Banken für jeden US-Dollar, den sie in Bitcoin investiert haben, einen US-Dollar an Kapital halten müssen.

In ihrem Brief argumentierten Branchengruppen, darunter die Derivateverbände ISDA und FIA, das Institut für internationale Finanzen, der europäische Marktverband AFME und die digitale Handelskammer, dass der vom BCBS vorgesehene aufsichtsrechtliche Rahmen „beträchtliche Hürden für regulierte Banken“ bedeuten würde, die am Markt für Kryptovermögenswerte teilnehmen wollen. 

Sie argumentierten, „durch bestimmte Elemente im Vorschlag wird die Beteiligung von Banken am Markt für Kryptovermögenswerte aus Kapitalsicht sehr kostspielig“. Sie fügten hinzu: „Dieser Ansatz ist besonders aufgrund des raschen Wachstums der Marktaktivität im Zusammenhang mit Kryptoassets unter Teilnehmern, die nicht unter die aufsichtsrechtlichen und marktbezogenen Vorschriften fallen, besorgniserregend.“

Die Partner haben auch einen Gegenvorschlag gemacht und sich darin für eine differenziertere Betrachtung der verschiedenen Kryptovermögenswerte und ihrer unterschiedlichen Risikoprofile ausgesprochen. Anstelle der plumpen „Anwendung eines einzigen, undifferenzierten Risikogewichts von 1.250 Prozent“umfasst das Schreiben auch einen detaillierten Anhang, in dem es heißt, dass bei einigen Kryptovermögenswerten Aspekte wie die Präsenz eines liquiden Marktes, der in beide Richtungen funktioniert, ebenfalls mit einfließen sollen.

Die Verbände stören sich an vielen Stellen am Wortlaut der BCBS-Vorschläge. Sie betonten jedoch, dass eine regulatorische Sicherheit“ kurz- bis mittelfristig, insbesondere angesichts der schnellen Entwicklung und Kundennachfrage nach Kryptovermögenswerten“ wichtig sei. In dem Schreiben heißt es auch, dass die Banken derzeit nur in einem begrenzten Rahmen in Krypto engagiert sind. Die Verbände betonten jedoch auch, dass die Branche dieses eingeschränkten Engagement aus mehreren Gründen als „weder wünschenswert noch nachhaltig“ betrachte.

In diesem Zusammenhang: Neuer Basler Bankkapitalplan; Bitcoin in der höchsten Risikokategorie

Unter diesen Gründen sind etwa die potentiellen Vorteile, die die Distributed-Ledger-Technologie für den Finanzdienstleistungssektor bietet, und die bestehende und beträchtliche Nachfrage der Kunden nach Kryptoprodukten und -Dienstleistungen. In dem Schreiben wird auch auf die Vorteile von Kryptovermögenswerten und der zugrunde liegenden Technologie eingegangen:

„Diese können am besten und transparentesten genutzt werden, wenn regulierte Banken eine bedeutende Rolle spielen können. Insbesondere würden die Öffentlichkeit und die Aufsichtsbehörden von einem Engagement der Banken im Bereich der Kryptowährungen profitieren, da diese bekannt dafür sind,, Risiken sowohl aus aufsichtsrechtlicher als auch aus verhaltensbezogener Sicht zu erkennen, zu überwachen und zu steuern.“

In dem Schreiben wird vorgeschlagen, dass der BCBS den bestehenden internationalen Aufsichtsrahmen, etwa Basel III, stärker zu nutzen, um seine Ziele zu erreichen und einen produktunabhängigen Rahmen zu schaffen.

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Nach Kommentar der US-Zentralbank und Evergrande-Lösung: Kryptomarkt steigt stark

Das Kryptowährungsökosystem weist am 22. September Anzeichen einer Erholung auf, nachdem es 48 Stunden lang eine Korrektur gab, bei der Bitcoin und Altcoins auf kritische Niveaus gefallen sind. Aktien- und Kryptoanleger waren sehr besorgt im Hinblick auf die mögliche Zahlungsunfähigkeit des chinesischen Immobilienriesen Evergrande. Es herrschte die Befürchtung, dass eine Insolvenz einen weltweiten Einbruch der Finanzmärkte nach sich ziehen könnte.

Diese Bedenken wurden vorläufig ausgeräumt, nachdem das Immobilienunternehmen sich mit seinen Gläubigern einigen und eine Zahlungsunfähigkeit verhindern konnte. Diese Einigung trug zu einer Erholung auf dem gesamten Kryptowährungsmarkt bei, bei der Bitcoin (BTC) ein Tageshoch von 44.000 US-Dollar erreichte.

Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView zeigen, dass sich der Bitcoin-Kurs seit seinem Tief von 39.572 US-Dollar am 21. September um 11,3 Prozent erholt hat und dabei ein Intraday-Hoch von 44.021 US-Dollar erreicht hat. Bei Redaktionsschluss lag der Vermögenswert bei etwa diesem Niveau.

BTC/USDT 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Bitcoin (BTC) ist kurz nach einem Kommentar des Vorsitzenden der US-Zentralbank Jerome Powell gestiegen. Diese erklärte, die Zentralbank plane zunächst, weiterhin jeden Monat Anleihen zu kaufen. Powell signalisierte auch, dass die Zinssatz schon im Jahr 2022 angehoben werden könnte.

Regulierungsbehörden drohen Kryptobranche

Neben den Ereignissen um Evergrande haben auch kürzliche Kommentare des Vorsitzenden der US-Wertpapieraufsicht SEC Gary Gensler Druck auf die Märkte ausgeübt. Dieser betonte erneut, er plane ein hartes Durchgreifen gegen Kryptowährungen und den Stablecoin-Markt.

Die bärischen Marktbedingungen nach diesen Kommentaren haben sich am Mittwoch bereits wieder aufgelöst. Auf dem gesamten Markt gab es eine Erholung durch die Kommentare der US-Zentralbank. Bitcoin konnte dabei auf 44.000 US-Dollar klettern und IFA (ETH) auf 3.000 US-Dollar.

Wie sehr die Ereignisse um Evergrande und die regulatorischen Bedenken sich auf dem Markt auswirkten zeigt sich auch im Crypto Fear & Greed Index. Dieser zeigte erneut extreme Angst an, nachdem er die Woche zuvor im neutralen Bereich lag und im August sogar bei extremer Gier.

Fear & Greed Index. Quelle: Alternative

In diesem Zusammenhang: Altcoins erholen sich um 35 Prozent: Bitcoin wieder über 43.000 US-Dollar

Altcoin-Markt erholt sich stark

Die Wende auf den Markt am 22. September bescherte den Top-200-Kryptowährungen Kursanstiege. Nur die Stablecoins verzeichneten ein Minus.

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Enzyme (MLN) ist ein dezentralisiertes Finanzierungsprotokoll, dass auf Ethereum basiert, und einer der größten Gewinner. Mit einem Anstieg um 32 Prozent konnte der Coin auf 160,30 US-Dollar steigen. COTI stieg ebenfalls um 21 Prozent und liegt bei 0,385 US-Dollar.

Erwähnenswert sind auch Arweave (AR), der um 22 Prozent stieg, und Perpetual Protocol (PERP) mit einem Anstieg um 21 Prozent. 

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt jetzt bei 1,947 Bio. US-Dollar und der Marktanteil von Bitcoin beläuft sich auf 42,1 Prozent.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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Robinhood bestätigt: Krypto-Wallet für App ab Oktober geplant

Die Trading-App Robinhood testet eine Krypto-Wallet, in der Nutzer ihre Token aufbewahren können.

Laut einem Blogbeitrag vom Mittwoch, will Robinhood im Oktober eine digitale Wallet auf seiner App testen, mit der Nutzer Kryptowährungen senden und empfangen können. Mit diesem Schritt könnte Robinhood sein Nutzer dazu animieren, die App für den Kryptohandel zu benutzen. Derzeit kann man über die App nur Krypto mit dem US-Dollar kaufen und auf der Plattform handeln. Nutzer können keine Einzahlungen oder Auszahlungen in Krypto tätigen.

Robinhood hat nicht erläutert, welche Token diese digitale Wallet unterstützen wird. Aber die App bietet zurzeit provisionsfreien Handel mit Bitcoin (BTC), Ether (ETH), Bitcoin Cash (BCH), Litecoin (LTC), Bitcoin SV (BSV), Dogecoin (DOGE) und Ethereum Classic (ETC) an. Das Unternehmen erklärte, die Wallet sollen mehrere Sicherheitsfunktionen bieten, darunter etwa Identitätsprüfung, Multi-Faktor-Authentifizierung und E-Mail- und Handyüberprüfungen. Damit will das Unternehmen „Coins vor Hackerangriffen und anderen Bedrohungen schützen“.

Die Trading-App ist Anfang des Jahres deutlich beliebter geworden, weil Privatanleger von Reddit über diese DOGE gekauft haben, um den Kurs in die Höhe zu treiben. Seitdem hat Robinhood Krypto-Trader weitere Möglichkeiten eröffnet. Darunter etwa eine Funktion, mit der man wiederkehrende Investitionen machen kann. Dabei können Nutzer mehrere Kryptovermögenswerte täglich, wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich regelmäßig kaufen.

In diesem Zusammenhang: Trotz GameStop-Kontroverse: Krypto-Geschäft bei Robinhood boomt im ersten Quartal

Robinhood hat vor drei Jahren Krypto-Trading eingeführt. Im letzten Jahr ist das Handelsvolumen deutlich gestiegen. Das Unternehmen hat im Jahr 2020 5 Millionen US-Dollar mit seinen Krypto-Handelsdienstleistungen erzielt. Im zweiten Quartal des Jahres 2021 waren es hingegen schon 233 Millionen US-Dollar, was 41 Prozent des Gesamtumsatzes in den Quartal (565 Millionen US-Dollar) ausgemacht hat.

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Altcoins verzeichnen Erholung um 35 Prozent: Bitcoin wieder über 43.000 US-Dollar

Die heftige Korrektur, die drohte, Bitcoin (BTC) und Altcoins auf kritische Niveaus herunter zu ziehen, Bisswunden vorbei, da der Immobilienriese Evergrande seine Anleger darüber informiert hat, er wolle seine Schulden pünktlich bezahlen. Die Märkte weltweit fühlen sich wieder sicherer und das zeigt sich auch bei den Aktien sowie bei Bitcoin und den Altcoins, die sich alle erholten.

Nach einem schnellen Rückgang auf unter 40.000 US-Dollar am 21 September, liegt Bitcoin (BTC) nun wieder über 43.300 US-Dollar und Ether (ETH) ist wieder auf über 3.000 US-Dollar geklettert. Auch die Altcoins haben sich stark erholt. Viele konnten bis zu 15 Prozent an Zuwächsen verzeichnen.

Top-7-Coins mit den höchsten Kursänderungen in 24 Stunden. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Aus Daten von Cointelegraph Markets Pro und TradingView geht hervor, dass Livepeer (LPT), COTI (COTI) und Axie Infinity (AXS) die größten Gewinner in den letzten 24 Stunden waren.

Livepeer ist eine dezentralisierte Video-Streaming-Plattform, die auf Ethereum aufbaut und eine Alternative zu bereits etablierten Lösungen werden möchte.

Der VORTECS™ Score von Cointelegraph Markets Pro hat am 21. September, also vor dem jüngsten Kursanstieg, bereits einen positiven Ausblick auf LPT geliefert.

Der VORTECS™ Score, der exklusiv von Cointelegraph berechnet wird, ist ein algorithmischer Vergleich historischer und aktueller Marktbedingungen. Diese werden abgeleitet aus einer Kombination von Daten wie Marktstimmung, Handelsvolumen, jüngste Kursbewegungen und Twitter-Aktivität.

VORTECS™ Score (grün) versus LPT-Kurs. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Wie im obigen Chart zu sehen ist, stieg der VORTECS™ Score für LPT am 20. September allmählich und erreichte am 21. September ein Hoch von 71. 19 Stunden später stieg der Kurs um 36 Prozent.

Der Kursanstieg bei LPT folgte auf den Start des Web3 Index, der Livepeer eines der ersten Projekte notiert hat. Das verhalf dem Projekt zu mehr Bekanntheit.

COTI veröffentlicht ‚Tech‘-White-Paper

COTI ist eine Fintech-Plattform in Unternehmensqualität, die sich auf dezentralisierte Zahlungen konzentriert. In den letzten 24 Stunden war das Projekt der zweitgrößte Gewinner.

Der VORTECS™ Score von Cointelegraph Markets Pro hat am 21. September, also vor dem jüngsten Kursanstieg, bereits einen positiven Ausblick auf COTI geliefert.

VORTECS™ Score (grün) versus COTI-Kurs. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Wie im obigen Chart zu sehen ist, stieg der VORTECS™ Score für COTI am 21. September in den grünen Bereich und erreichte ein Hoch von 77. 10 Stunden später stieg der Kurs um 35 Prozent.

Die Erholung bei COTI folgte auf die Veröffentlichung des technologischen White Paper und auf die Notierung des Token auf Crypto.com.

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Axie Infinity erholt sich nach längerem Abwärtstrend

Axie Infinity (AXS) ist ein Blockchain basiertes Handels- und Kampfspiel, bei dem Nutzer Monster sammeln, züchten, aufziehen und gegeneinander kämpfen lassen können, die auf In-Game-Token dargestellt werden und Axies heißen.

Laut Daten von Coinatelegraph Markets Pro sind die Marktbedingungen für AXS schon seit einiger Zeit günstig.

VORTECS™ Score (grün) versus AXS-Kurs. Quelle: Cointelegraph Markets Pro

Wie im obigen Chart zu sehen ist, lag der VORTECS™ Score für AXS die letzte Woche über schon im grünen Bereich und erreichte am 20. September eine Spitze von 82. 24 Stunden später stieg der Kurs um 33 Prozent.

Der Kursanstieg bei AXS folgte auf die Notierung des Token auf Bitfinex. Diese Ankündigung wurde vom Cointelegraph Markets Pro ‚NewsQuakes™‘-Alarmsystem etwa 15 Stunden, bevor der Kurs zu steigen begann, bereits registriert.

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt jetzt bei 1,921 Bio. US-Dollar und der Marktanteil von Bitcoin beläuft sich auf 42,3 Prozent.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph.com wider. Jeder Investment- und Handelsschritt birgt ein Risiko und man sollte gut recherchieren, bevor man eine Entscheidung trifft.

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