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Facebook: Treffen mit britischen Behörden vor offizieller Libra-Ankündigung

Facebook soll sich dreimal mit britischen Aufsichts- und anderen Behörden getroffen haben, bevor die Pläne für den Stablecoin Libra öffentlich bekannt gegeben wurden.

Wie Reuters am 18. September berichtete, hatte Facebook in diesem Frühjahr mehrere Termine mit Mitarbeitern des britischen Finanzministeriums, der Finanzaufsichtsbehörde FCA und der Bank von England. Reuters erhielt Details zu diesen Meetings, nachdem die Agentur Anfragen unter Berufung auf das Gesetz der Informationsfreiheit gestellt hatte.

Bei den Treffen sprach der Technologieriese über seine geplante digitale Währung, um sich vor der offiziellen Bekanntgabe Unterstützung zu sichern.

Libra gegen die Welt

Libra hat aktiv versucht, Genehmigungen von Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt zu erhalten. Dabei versprachen die Verantwortlichen, ihn erst dann herauszubringen, wenn die Bedenken der Regulierungsbehörden ausgeräumt sind. Ein Facebook-Sprecher sagte gegenüber Reuters:

„Die Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden, politischen Entscheidungsträgern und Experten ist entscheidend für den Erfolg von Libra […] Das war der Grund, warum Facebook und andere Mitglieder der Libra Association die Pläne frühzeitig bekannt gaben.“

Der Gouverneur der Bank von England, Mark Carney, hatte zuvor erklärt, dass Libra aufgrund des massiven Umfangs des Projekts von Anfang an praktisch perfekt sein müsse, damit er überhaupt herauskommen könne. Er sagte: „Entweder wird das ein Erfolg oder nicht. Wenn das ein Erfolg wird, würde das systemisch werden, weil das eine sehr große Anzahl von Benutzern umfasst. Und wenn man ein systemisches Zahlungssystem geschaffen hat, ist das ein 5-Sigma-Nachweis.“ 

Nachdem Facebook Anfang des Jahres das Whitepaper für Libra vorgestellt hatte, forderte die US-Abgeordnete Maxine Waters, dass Facebook die Entwicklung einstellt, solange die Behörden das Projekt und seine möglichen Auswirkungen auf die Wirtschaft und die US-Geldpolitik untersuchen.

David Marcus, der Leiter der Libra-Wallet Calibra, stimmte daraufhin einer Verschiebung der Ausgabe zu. Er sagte dazu auch, er glaube, dass das derzeitige System verbessert werden könne und Kriminellen die Möglichkeit genommen werden könne, Libra für illegale Aktivitäten zu benutzen.

Schweiz offen für Libra-Regulierung

Anfang September berichtete Cointelegraph, dass die Libra Association, der Facebook auch angehört, eine Zulassung als Zahlungssystem von der Schweizer Finanzmarktaufsicht (FINMA) für Libra zu erreichen.

Die FINMA erklärte daraufhin, dass sie offen für eine internationale Zusammenarbeit und Aufsicht in Bezug auf die Art und Weise sei, wie das geplante Kryptowährungsnetzwerk reguliert werden soll. Der FINMA-Direktor Mark Branson betonte, dass das Gremium keinen Druck von Außen brauche, um die großen Herausforderungen zu erkennen, die ein Projekt in der Größenordnung von Libra für Regulierungsbehörden darstellt. Branson kommentierte:

„Es war von Anfang an klar, dass dieses Projekt enorme Dimensionen annehmen und enorme Auswirkungen haben könnte.“

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Betriebsleiterin von Barrick Gold: Krypto keine Konkurrenz für Gold

Catherine Raw, die nordamerikanische Betriebsleiterin von Barrick Gold, des größten Goldminenunternehmens der Welt, sagte, sie glaube nicht, dass Kryptowährungen mit Gold konkurrieren könnten, wie Fortune am 18. September berichtete.

Raw erklärte auf dem Most Powerful Women International Summit des Magazins Fortune:

„Die Tatsache, dass Gold etwas sehr greifbares ist, gibt ihm eine besondere Position. Es wird also immer einen Wert haben, egal wie hoch der Preis ist. Er wird jedenfalls nicht bei Null liegen. Kryptowährungen hingegen können auf Null fallen – das ist der Unterschied.“

Im Bericht heißt es, dass Gold garantiert immer einen gewissen Wert hat, solange es für Schmuck und Elektronik verwendet wird. Allerdings räumte Raw auch ein, „das Phänomen Kryptowährung wird wohl nicht so schnell verschwinden“. 

Gold für junge Investoren attraktiv machen

Raw hofft, dass die Goldindustrie junge Investoren im Alter zwischen 20 und 40 Jahren zurückgewinnen kann. Diese haben zuletzt eher Kryptoanlagen gegenüber Gold vorgezogen. Raw erklärte, dass Goldkäufer derzeit hauptsächlich der indische und chinesische Markt, Institutionen und Zentralbanken seien.

Sie fügte hinzu, dass junge Anleger den Eindruck bekommen hätten, die einzigen Goldkäufer seien „komische Käuze, die es kaufen, weil sie Angst vor der Welt haben“. Sie sagte:

„Was ich mir eigentlich wünsche, ist, dass Gold sich das zunutze macht. […] Ich denke, die Goldindustrie tut sich keinen Gefallen, wenn sie sich die wandelnde Demografie nicht zunutze macht. […] Mein langfristiges Ziel ist es, die Goldindustrie für diese junge Zielgruppe wieder attraktiv zu machen.“

Anfang des Monats kündigte die Istanbul Clearing, Settlement and Custody Bank (Takasbank) aus der Türkei eine Blockchain-basierte Plattform für den Goldhandel an. Das neue Projekt der Takasbank soll es Leuten ermöglichen, physisches Gold, das an der türkischen Börse Borsa Istanbul Stock Exchange gelagert wird, zu transferieren.

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Studie: 32% der Europäer sehen in Krypto das elektronische Zahlungsmittel der Zukunft

Die meisten Europäer glauben, dass Kryptowährungen bereits in vielen Läden als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Dies hat eine Studie der Direktbank ING ergeben, die am 18. September veröffentlicht wurde.

Kryptowährungen als Zahlungsmittel?

Im Rahmen der Umfrage wurden 15.000 Europäer aus 15 verschiedenen Ländern zum Thema Kryptowährungen befragt. 51% der Befragten gaben dabei an, dass man in vielen Läden schon mit Krypto bezahlen kann.

Diese Einschätzung ist allerdings nicht wahrheitsgemäß, da Kryptowährungen überwiegend noch nicht als Zahlungsmittel akzeptiert werden, mit Ausnahme von bestimmten Städten wie das niederländische Arnhem oder in technologiefreundlichen Ländern wie Japan. Die Landkarte CoinMap zeigt momentan 15.430 Läden auf, in denen mit Kryptowährungen gezahlt werden kann.

Einerseits lässt sich hieran der mangelnde Kenntnisstand der Europäer zum Thema Kryptowährungen ablesen. Nichtsdestotrotz konnten 82% der Teilnehmer zumindest eine von fünf Fragen richtig beantworten, was wiederum belegt, dass es mittlerweile immerhin ein grundlegendes Wissen gibt.

Andererseits zeigt es aber auch, welches Potenzial den Kryptos zugeordnet wird. Vier von zehn Befragten (41%) haben hohe Erwartungen an die Entwicklung der Digitalwährungen, während nur ein Viertel (23%) vom Gegenteil ausgeht. Ein Drittel aller Europäer (32%) geht sogar davon aus, dass Kryptowährungen die Zukunft des elektronischen Zahlungsverkehrs sind.  

Des Weiteren wäre mehr als ein Viertel (27%) bereit, Krypto-Services von bekannten Marken und Unternehmen in Anspruch zu nehmen. In diesem Zusammenhang könnten sich die Befragten damit anfreunden, wenn Banken auf ihren Konten auch Kryptowährungen anbieten.

Der Gedanke, dass eine zentrale Instanz für Finanzprodukte verantwortlich sein sollte, spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass 27% der Teilnehmer davon ausgehen, dass Kryptowährungen von einer zentralen Organisation verwaltet werden. 34% sind richtigerweise der Meinung, dass dies nicht der Fall ist, während 44% die Frage nicht zweifelsfrei beantworten können.  

Der Großteil der Europäer (63%) weiß immerhin, dass der Kurswert von Kryptowährungen schwankend ist, 73% können auch richtig zuordnen, dass Kryptowährungen eine Form der Digitalwährungen sind.

Kenntnisstand insgesamt gering

Obwohl sich daran bestätigt, dass es Grundkenntnisse über Kryptowährungen gibt, betonen die Autoren der Studie explizit, dass der Kenntnisstand der breiten Öffentlichkeit bisher noch gering ist. 

Interessant ist dabei auch die Entdeckung, dass „die Gruppe mit weniger Wissen insgesamt offener für die Nutzung von Kryptowährungen war“.

Wie Cointelegraph Mitte August berichtet hatte, hatte eine Onlineumfrage der ING ergeben, dass die Österreicher unter allen Europäern am skeptischsten sind, was Kryptos angeht.

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Umfrage zeigt was Europäer über Kryptowährungen halten

Laut der internationalen ING-Umfrage zum Thema neue Technologien wussten nur 82 Prozent der Teilnehmer in Europa ein wenig über Kryptowährungen. 

Umfrage: Ein Drittel der Europäer sehen Krypto für die Zukunft des elektronischen Zahlungsverkehrs

Aus der siebten internationalen ING-Umfrage über neue Technologien geht hervor, dass 82 Prozent der europäischen Befragten zumindest ein wenig über Kryptowährung wissen. Unter den Teilnehmern sind die Meinungen geteilt, weil 41 Prozent der Befragten sich hohe Erwartungen gesetzt haben, während 23 Prozent niedrige Erwartungen hatten.

32 Prozent der Teilnehmer sind sich einig, dass Krypto die Zukunft der Online-Geschäfte ist. Ein Viertel (27 Prozent) sind gegenüber neuen Kryptowährungen von Marken und Institutionen offen, die sie gut kennen, während sie sich darauf einigen, dass die Banken ihre Girokonten in Krypto anbieten sollten.

Der Wissenstand der Verbraucher im Bereich der digitalen Währungen lässt zu wünschen übrig, während Bargeld nach wie vor der entscheidende Faktor ist. Die Zukunft der Kryptowährung wird von vielen Menschen immer noch positiv gesehen und viele sind über deren Anwendungsmöglichkeiten gespannt.

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Die meisten Menschen wissen jetzt einiges über Kryptowährungen, doch viele der Einzelheiten sind immer noch unklar. In der Tat wollen wir nicht die Details darüber verstehen, wie Kryptowährungen funktionieren oder was sie ausmacht. Es gibt bereits einige, die sich über den zukünftigen Einsatz von Kryptowährungen recht positiv äußern.

Solange das Wechselgeld im Umlauf ist, werden wir in absehbarer Zeit kaum zwischen Bargeld und Krypto an der Kasse entscheiden können. In den meisten Geschäften ist die Akzeptanz von Kryptowährung nicht gegeben, außer wenn man sich in einer “Bitcoin-Stadt” wie zum Beispiel in den Niederlanden oder an einem Ort wie Japan aufhält.

In Anbetracht der bevorstehenden Einführung der digitalen Währung Libra von Facebook sowie der Bekanntgabe der staatlichen Kryptowährung von der chinesischen Zentralbank, deuten darauf hin, dass die Entwicklung der digitalen Währungen in Richtung Mainstream fortschreiten könnte.

Quellenangaben: Cointelegraph
Bildquelle: Depositphotos.com

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Deutsches Medien-Startup Medivas akzeptiert Bitcoin und Ripple als Zahlungsmittel

Kunden des deutschen Ausrüsters für audiovisuelle Medientechnik Medivas können für Zahlungen jetzt auch die Kryptowährungen Bitcoin (BTC) und Ripple (XRP) nutzen. Dies teilte das Unternehmen am 3. September in einem Blogbeitrag auf seiner Webseite mit.

Zunehmende Akzeptanz als Motivation

Wie Medivas schreibt, habe man sich “aufgrund der zunehmenden globalen Adaption und allen damit einhergehenden Vorteilen” dafür entschieden, “XRP und BTC für eingehende und ausgehende Zahlungen” zu nutzen.

Man wolle vor dem Hintergrund der “Trägheit der deutschen Wirtschaft in Bezug auf die Digitalisierung” ein “Zeichen setzen”, schreibt das Unternehmen. Bei der Auswahl von Partnern und deren Produkte sowie bei der Verwendung neuer Technologien für interne Abläufe, lege Medivas “sehr großen Wert auf ausgereifte und zukunftsweisende Technologien”.

Zu den erwarteten Vorteile der Krypto-Zahlungsabwicklung heißt es weiter:

“Gerade für unseren internationalen Zahlungsverkehr ist es uns wichtig, eine kostengünstige Lösung mit schneller Übertragungsgeschwindigkeit zu finden, da bestehende Systeme wie das Swift-Verfahren eine Zumutung für uns darstellen. Durch die lange Bearbeitungszeit sind Gelder teilweise tagelang nicht greifbar, der Geschäftsprozess fällt, wenn man so will, in den „Schlafmodus“ und verursacht in Einzelfällen unvorhergesehene Mehrkosten. […]  Es ist aus unserer Sicht also nur noch eine Frage der Zeit, bis die flächendeckende Adaption von Ripple’s XRP bei Banken vollzogen ist.”

Krypto-Zahlungen für Mitarbeiter

Über die “volle Integration von XRP und Bitcoin in einem neuen Online-Shop” werde aktuell bei Medivas ebenfalls nachgedacht. Zudem werde erwogen, Mitarbeitern ab 2020 ihr Gehalt auf Wunsch in XRP oder BTC auszuzahlen.

Die Zahl an Unternehmen, welche ihre Angestellten auf Wunsch mit Kryptowährung bezahlen, hat in jüngster Zeit zugenommen. Bekannt wurde im August dieses Jahres etwa der Fall eines britischen Softwareentwicklers, der sich komplett in Bitcoin bezahlen lässt. Ebenfalls im August veröffentlichte die nationale Steuerbehörde in Neuseeland verbindliche Regelungen und Leitlinien für in Krypto gezahlte Gehälter und Boni.

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CBOE zieht Antrag für VanEck Bitcoin-ETF überraschend zurück

Die Chicagoer Optionsbörse CBOE hat ihren bei der US-Börsenaufsicht SEC gestellten Antrag für den Bitcoin-Indexfonds (ETF) von VanEck/SolidX überraschenderweise zurückgezogen.

Warum kommt der Rückzug gerade jetzt?

Am 17. September hat die US-Börsenaufsicht in einer Mitteilung bekanntgegeben, dass die CBOE ihren Antrag für den Bitcoin-ETF von VanEck/SolidX bereits am 13. September zurückgezogen hat. Obwohl dafür keine genauen Gründe genannt werden, ist zu vermuten, dass dieser überraschende Schritt mit der jüngsten Einführung eines beschränkten Bitcoin-ETFs zusammenhängt, den die beiden Firmen erst vor kurzer Zeit auf den Markt gebracht haben.

Der Rückzug kommt umso überraschender, da die SEC ihre Entscheidung mehrfach verschoben hatte und nun am 18. Oktober vor einer Deadline stand, an der eine endgültige Entscheidung über den Antrag hätte getroffen werden müssen. Gabor Gurbacs, der Direktor für Digitale Vermögenswerte bei VanEck, betont jedoch, dass die Aufhebung des Antrags keinen Strategiewechsel darstellt:

„Wir wollen Bitcoin und innovative Bitcoin-Finanzprodukte weiterhin unterstützen. Die Einführung eines ETFs hat weiterhin oberste Priorität. Wir werden auch zukünftig eng mit den Aufsichtsbehörden und Marktteilnehmern zusammenarbeiten, um diesem Ziel jeden Tag ein Stück näher zu kommen.“

Gesetzeslücke ermöglicht beschränkten Bitcoin-ETF

Wie Cointelegraph zuletzt berichtet hatte, hat Jan Van Eck, der Geschäftsführer des Investmentunternehmens VanEck Associates, bestätigt, dass seine Firma ein Bitcoin-Finanzprodukt auf den Markt gebracht hat, das ähnlich dem geplanten Bitcoin-ETF ist.

Das besagte Produkt ist ebenfalls ein Indexfonds, der allerdings nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, sondern institutionellen Investoren vorbehalten ist. Des Weiteren ist der Fonds nur außerbörslichen Handel verfügbar und nicht an einer Aktienbörse notiert. Der Fonds trägt den Namen VanEck SolidX Bitcoin Trust 144A.

Interesse bisher gering

Wie Cointelegraph dann vergangene Woche berichtet hat, hat VanEck über ihren Fonds bisher lediglich 4 Bitcoin an institutionelle Investoren verkauft, was einem Gegenwert von schlappen 41.400 US-Dollar entspricht. Es darf vermutet werden, dass das mangelnde Interesse an dem Produkt einer der ausschlaggebenden Gründe für den Rückzug des Bitcoin-ETFs bei der SEC ist.

Die Einführung von Bitcoin-ETFs ist bedeutsam, weil viele Köpfe der Kryptobranche immer wieder beschwören, dass Krypto-Derivate der Schlüssel sind, um Großinvestoren auf den Markt zu locken. Das mangelnde Interesse am VanEck ETF könnte also ein herber Schlag für diese Hoffnung sein.

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Finanzminister Olaf Scholz: „Facebook Libra muss ganz klar abgelehnt werden“

Der deutsche Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat betont, dass die Politik etwaige Parallelwährungen wie Facebook Libra nicht zulassen wird.

Stablecoins dürfen keine Alternative werden

Die entsprechenden Äußerungen machte Scholz am 17. September im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Berlin. Wie Reuters berichtet, positionierte sich der Finanzminister dabei deutlich gegen Kryptowährungen wie Libra:

„Wir können eine Parallelwährung nicht akzeptieren. […] Das muss man ganz klar ablehnen.“

Laut einem Regierungsdokument, das Reuters eingesehen haben will, arbeitet die Bundesregierung eng mit ihren Kollegen aus anderen Ländern zusammen, um sicherzustellen, dass Kryptowährungen in Form von Stablecoins nicht die klassischen Landeswährungen verdrängen. So heißt es in dem Dokument:

„Die Bundesregierung wird sich auf europäischer und internationaler Ebene darum bemühen, dass Stablecoins keine Alternative zu offiziellen Währungen werden.“

Deutschland hatte sich zuvor schon skeptisch gegenüber Facebook Libra gezeigt. So hatte der Abgeordnete Thomas Heilmann am 13. September bereits angekündigt, dass die Bundesregierung versuchen wird, Libra zu blockieren. Damit folgt sie der kritischen Position des französischen Nachbarn. 

Libra völlig harmlos?

David Marcus, der Leiter des Facebook Krypto-Projekts, versucht derweil, die Kritik an Libra zu entschärfen.

Bei einem Treffen zwischen dem Libra Team und 26 Vertretern der internationalen Zentralbanken in Basel betonte er, dass Facebook keineswegs beabsichtigt, eine neue Währung zu gründen, sondern vielmehr darauf abzielt, „ein besseres Zahlungssystem zu schaffen, das auf bestehenden Währungen basiert“. Gleichsam soll es auch keine Geldschöpfung geben, diese Funktion würde also weiterhin „ganz in der Hoheit der Nationen liegen“.

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#709 Bitcoin-Volatilität und Google Trends auf Vier-Monats-Tief & Binance Monero, Zcash, Dash

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 709. Heute geht’s um folgende Themen: Bitcoin-Volatilität erreicht Vier-Monats-Tief, Bitcoin Suchvolumen gering & Binance setzt auf Monero, Zcash und Dash.

1.) Bitcoin-Volatilität erreicht Vier-Monats-Tief
https://blockchain-hero.com/bitcoin-volatilitaet-erreicht-vier-monats-tief/

2.) Suchbegriff  Bitcoin erreicht auf Google viermonatiges Tief
https://de.cointelegraph.com/news/10k-bitcoin-stronger-than-ever-but-no-one-seems-to-care-google-trends

3.) Der Regulierung zum Trotz: Binance setzt auf Monero, Zcash und Dash
https://bitcoin-kurier.de/der-regulierung-zum-trotz-binance-setzt-auf-monero-zcash-und-dash/

4.) Bitcoin Informant bei iTunes als Podcast
http://ppq6xp.podcaster.de/bitcoin-informant.rss

5.) Der Bitcoin Informant Inside Telegram Kanal
https://t.me/bitcoininformant

Top 10 Kryptowährungen am 18.09.19 um 09:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis “Bitcoin-Informant” Koray

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Hat Hedera Hashgraph einen neuen Blockchain-Killer gelauncht?

Hashgraph hat ein neues Netzwerk namens Hedera Hashgraph gelauncht, das superschnelle Transaktionen verspricht. Die Open-Source-Software für Digital-Leder-Technologie unterscheidet sich von herkömmlichen Blockchains, da es als Plattform der nächsten Generation konzipiert ist, die Bitcoin und auch Ethereum übertreffen soll.

Hedera Hashgraph launcht Service

Mit dem öffentlichen Start, der ursprünglich für März 2018 angekündigt wurde, können Entwickler nun dezentrale Anwendungen erstellen. Derzeit befindet sich dieser Teil in einer Beta-Phase, die voraussichtlich im Jahr 2020 abgeschlossen sein wird.

Hedera Hashgraphs Entwickler gehen davon aus, dass das Netzwerk bald einige dApps sehen wird, die bereits lauffähig sind. Das Mainnet wird bald gewartet und es wird gedrosselt, sobald neue Nodes und Funktionen hinzugefügt werden, um die Leistung zu verbessern. Berichten zufolge schafft es 10.000 Transaktionen pro Sekunde, womit es Bitcoin mit seinen 7  Transaktionen pro Sekunde und Ethereum mit seinen 15 Transaktionen pro Sekunde und XRP mit 1500 Transaktionen pro Sekunde einholt.

Die Ankündigung:

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“Um die Verfügbarkeit der Hedera-Dienste für alle Teilnehmer dieser ersten Phase sicherzustellen, werden API-Aufrufe für alle Mainnet-Netzwerkdienste zunächst gedrosselt. Kryptowährungstransaktionen sind auf 10.000 Transaktionen pro Sekunde begrenzt, und sowohl der Smart Contract als auch der Dateidienst sind auf 10 Aufrufe pro Sekunde eingeschränkt. Solche Drosselungsbeschränkungen dürften sich mit der Zeit lockern.”

Für das offene Netzwerk wird ein patentierter Code verwendet, um Code-Splits und Forks zu vermeiden. Das Netzwerk wurde entwickelt, um Mikrozahlungen zu erleichtern, von denen die Entwickler behaupten, dass sie schneller, sicherer und skalierbarer sind als alle führenden Kryptowährungen.

Obwohl keine Lizenz erforderlich ist, um auf dem offenen Netzwerk aufzubauen, wird Entwicklern erwartet, einen KYC-Prozess zu durchlaufen.

Mitgründer und CEO, Mance Harmon sagt dazu:

“Nach dem Open Access können Benutzer Hedera-Nodes jedoch indirekt über Anwendungen von Drittanbietern erstellen. Es obliegt diesen Anwendungen, basierend auf der Art der Anwendung und ihren rechtlichen Verpflichtungen, zu bestimmen, ob Benutzer ihre Identität überprüfen müssen.”

Quellenangaben: Dailyhodl
Bildquelle: Pixabay

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Altcoins weiter stark im Aufwind, Bitcoin verbleibt auf 10.200 US-Dollar

Dienstag, 17. September: Die Altcoins befinden sich stark im Aufwind, während die marktführende Kryptowährung an der 10.200 US-Dollar Marke festgefahren ist.

Market visualization. Source: Coin360

Marktvisualisierung von Coin360

Die Anzahl der Bitcoin (BTC) Wallets, die mindestens über ein Guthaben von 10 BTC verfügen, was momentan einem Gegenwert von mehr als 100.000 US-Dollar entspricht, hat einen neuen Rekordwert erreicht. Nichtsdestotrotz bewegt sich der Marktführer momentan seitwärts, wobei ein zwischenzeitliches Tageshoch von 10.320 US-Dollar zu Buche steht.

Bitcoin hat sich den Tag über leicht nach oben bewegt, wodurch der Kurs zuletzt bei 10.216 US-Dollar liegt, was einem Plus von insgesamt 0,8% entspricht, wie Coin360 zeigt.

Bitcoin 24 hour price chart. Source: Coin360

Bitcoin 24-Stunden-Kursverlauf. Quelle: Coin360

Bitcoin voll im „Trend“

Wie Cointelegraph berichtet, hat die in London ansässige Firma Michelmores LLP eine Umfrage unter wohlhabenden jungen Briten durchgeführt, wobei sie zu dem Ergebnis gekommen ist, dass 20% der befragten „Millenials“ bereits in Bitcoin oder andere Kryptowährungen investiert haben.

Dieses Ergebnis wird auch von einer anderen Studie gestützt, die ihrerseits zuvor herausgefunden hat, dass Kryptowährungen unter jungen Leuten als Investitionsprodukt drei Mal so beliebt sind wie in den älteren Generationen.

Während es für Bitcoin momentan nur seitwärts geht, kann Ether (ETH) seinen momentanen Aufschwung nutzen und dabei endlich wieder die 200 US-Dollar Marke knacken. Der marktführende Altcoin kann bei Redaktionsschluss einen Kurswert von 208,26 US-Dollar erzielen, der durch einen Tageszuwachs von 8,76% begünstigt ist.

Ether 24-hour price chart. Source: Coin360

Ether 24-Stunden-Kursverlauf. Quelle: Coin360

Nachdem es für die Ripple Kryptowährung XRP die letzten Wochen nur seitwärts ging, kann sich die Nummer 2 unter den Altcoins heute zum klaren Tagessieger küren, für den ein starker Gewinn von mehr als 10% auf dem Papier steht. Dies hat einen Kurswert von 0,286 US-Dollar zur Folge.

XRP 7-day price chart. Source: Coin360

XRP 7-Tage-Kursverlauf. Quelle: Coin360

Ripple Geschäftsführer Brad Garlinghouse hatte zuletzt die Anschuldigungen zurückgewiesen, dass der Zahlungsdienstleister und Herausgeber von XRP absichtlich den Kurs der Kryptowährung manipuliert. Dem entgegnete er, dass Ripple „das größte Interesse an einem erfolgreichen XRP-Ökosystem“ hätte.

Altcoins im Aufwind

Auch die restlichen Altcoins haben momentan einen richtigen Lauf, so schaffen Tron (TRX) und Tezos (XTZ) heute ebenfalls einen großen Sprung von nahezu 10%. IOTA und Stellar (XLM) können mit Gewinnen von jeweils über 7% auch deutlich nach oben klettern.

 Die Gesamt-Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen beträgt derweil 270,1 Mrd. US-Dollar, wobei Bitcoin momentan „nur noch“ einen Marktanteil von 68,3% hält.

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