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Zeichen der Marktreife? – Krypto-Hedgefonds legen besten Januar aller Zeiten hin

Die Krypto-Hedgefonds, die im Krypto-Hedgefonds Index von Eurekahedge abgebildet sind, haben im Januar 2020 eine Wertsteigerung von 21,15% erzielt.

Eurekahedge Krypto-Hedgefonds Index

Ähnlich stark wie 2017

Dies ist der stärkste Januar, den der Index seit seiner Einführung im Jahr 2013 verzeichnet hat und gleichsam der erste positive Januar seit 2017, als ein bescheidenes Plus von 4,85% eingefahren werden konnte. Das Jahr 2017 war allerdings auch insgesamt das bisher erfolgreichste Jahr für Krypto-Hedgefonds, die damals auf eine insgesamte Wertsteigerung von satten 1.708,50% kamen.

Ein Zeichen für Marktreife?

Obwohl der Index nicht alle bestehenden Krypto-Hedgefonds erfasst, bildet er jedoch relativ gut die aktuelle Stimmungslage auf dem entsprechenden Markt ab. Je besser die Hedgefonds abschneiden, desto wahrscheinlicher fließt auch neues Investitionskapital in die Kryptobranche.

Seit 2017, als selbst noch völlig willkürliche Krypto-Investmentstrategien von Erfolg gekrönt waren, haben sich die Zeiten jedoch bedeutend geändert, denn durch die Schwäche der Kryptomärkte in den letzten Jahren sind nur noch die „smarten“ Hedgefonds übriggeblieben.

Die Tatsache, dass der Index im vergangenen Monat wieder derart starke Resultate aufweisen konnte, zeigt also gleichzeitig an, dass die Kryptobranche insgesamt herangereift ist.

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Präsidentschaftskandidat Mike Bloomberg bemüht sich um Stimmen der Kryptobranche

Der ehemalige Bürgermeister von New York und derzeitige US-Präsidentschaftskandidat Mike Bloomberg biedert sich nach dem Rückzug von Andrew Yang an die Kryptobranche an.

In einem Reformvorschlag für die Finanzbranche, den der Anwärter der Demokratischen Partei am 18. Februar auf seiner Webseite veröffentlicht hat, bezeichnet er Kryptowährungen als eigene Anlageklasse und skizziert einen gesetzlichen Rahmen für diese. Der vorgeschlagene Gesetzesrahmen fällt mit nur 100 Worten zwar recht knapp aus, nimmt jedoch einen Großteil seiner Wahlversprechen für die Blockchain-Technologie ein.

Als sich sein Kollege Andrew Yang vor wenigen Tagen aus dem Rennen um den Platz als Herausforderer von Donald Trump zurückgezogen hatte, hatte die Krypto-Community zugleich auch ihren einzigen wirklichen Fürsprecher verloren. Yang war ein starker Befürworter innovativer Technologien wie Blockchain, weshalb er unter anderem auf eine klare Regulierung pochte.

Nach dessen Rückzug versucht Bloomberg nun scheinbar, das Vakuum im Krypto-Raum zu schließen, um Stimmen von den ehemaligen Yang Unterstützern abzuwerben. So heißt es in seinem neuen Vorschlag zur Regulierung von Kryptowährungen:

Kryptowährungen haben sich mittlerweile zu einer Anlageklasse entwickelt, die mehrere Milliarden Dollar schwer ist, und dennoch ist die Gesetzeslage in dieser Hinsicht noch zersplittert und rückständig. Blockchain, Bitcoin und Token-Verkäufe (ICOs) bieten zwar große Chancen, aber mit dem ganzen Hype gehen auch Betrug und kriminelle Aktivitäten einher. Mike Bloomberg wird sich deshalb darum bemühen, klare Spielregeln für die Branche zu schaffen, so will er:  

  • Die Zuständigkeit für die Beaufsichtigung von Kryptowährungen eindeutig klären.
  • Einen rechtlichen Rahmen für Token-Verkäufe etablieren, um klar zu definieren, welche Krypto-Tokens Wertpapiere sind und welche nicht.
  • Verbraucher und Anleger vor Krypto-Betrug schützen.
  • Klären, welche Krypto-Investitionen steuerpflichtig sind.
  • Rahmenbedingungen für Finanzinstitute aufstellen, die Kryptowährungen verwahren wollen.

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Ingenico und Salamantex präsentieren Kassenterminal mit Krypto-Bezahlfunktion

Der Hersteller von Kassenlösungen Ingenico präsentiert gemeinsam mit seinem österreichischen Partner Salamantex auf der Fachmesse EuroShop 2020 ein Kassenterminal mit Bezahloption für Kryptowährungen. Dies gab Salamantex am 17. Februar per Pressemitteilung bekannt.

Salamantex wickelt Krypto-Zahlungen ab

Das Ingenico-Bezahlterminal namens Tatra verfügt über eine sogenannte OAI-Schnittstelle, welche das System mit dem Krypto-Bezahldienst von Salamantex verbindet. Ingenico-Terminals des Typs /5000 können auf Wunsch mit der Option per Software-Update nachgerüstet werden.

Salamantex wickelt die Krypto-Zahlungen zu aktuellen Kursen in Echtzeit ab und schreibt dem Händler den umgerechneten Betrag automatisch in Euro gut. Kunden können auf diesem Weg direkt an der Kasse ihre Kryptowährungen für in Euro bepreiste Güter im Einzelhandel nutzen. 

Head of Sales von Ingenico Stefan Schmidt sieht in dieser Nutzung indirekter Krypto-Zahlungen durch Umrechnung in Euro einen großen Vorteil für alle Beteiligten:

“Unsere Bezahllösungen reduzieren die Komplexität beim Bezahlen für Händler und Dienstleister auf ein Minimum und machen zugleich das Einkaufserlebnis für die Kunden reibungslos und sicher, unabhängig vom Vertriebskanal und Zahlverfahren. Salamantex passt als unser technischer Partner im Bereich Crypto Payment Service ideal in dieses Konzept. Gemeinsam integrieren wir neue digitale Zahlungsmethoden ganz einfach und risikolos in den Geschäftsalltag der Unternehmen.”

Salamantex expandiert weiter

Für Salamantex ist die Partnerschaft mit Ingenico ein weiterer Schritt, sich in Europa als Krypto-Zahlungsdienstleister für den Einzelhandel zu etablieren. In Österreich kooperiert das Unternehmen bereits mit A1 Payments, dem Zahlungsdienst des österreichischen Mobilfunkbetreibers A1.

Mit dem Anbieter von Registrierkassen Fiskaly arbeitet Salamantex bereits seit letztem Jahr zusammen und wickelt für dessen Obono-Kassensoftware Zahlungen mit den Kryptowährungen Bitcoin, Litecoin, Dash, XRP und Ethereum ab. Im Rahmen einer Partnerschaft mit der WEG-Bank expandiert Salamantex aktuell nach Deutschland.

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Celsius bietet ab sofort über Simplex den Direktkauf von Kryptowährungen an

Krypto-Unternehmen weltweit bieten zunehmend Wege, Kryptowährungen direkt per Fiatwährungen kaufen zu können, um Nutzern damit den Einstieg zu erleichtern.

Im Zuge dessen ist der britische Krypto-Kreditgeber Celsius Network eine Partnerschaft mit Simplex eingegangen, wie am 18. Februar aus einer entsprechenden Pressemitteilung hervorgeht.  

Simplex ist ein weitverbreiteter Wechselservice für den Tausch von Fiatwährungen in Kryptowährungen, der schon auf großen Kryptobörsen wie der Binance zum Einsatz kommt. Ab sofort ermöglicht Simplex nun auch den Nutzern von Celsius den direkten Ankauf von Krypto.

So können die Celsius Nutzer darüber künftig Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) völlig ohne Umwege mit ihrer Kreditkarte oder Debitkarte kaufen. Ähnlich wie bei anderen Anbietern, die Simplex bereits eingebunden haben, werden bei Celsius in erster Linie Kreditkarten von Visa und Mastercard unterstützt.

Direktkäufe zunächst nur per US-Dollar

Neben der Möglichkeit, nun auch Kryptowährungen per Fiatwährungen kaufen zu können, reduziert die Partnerschaft mit Simplex auch die Kosten für Einzahlung von Bitcoin auf Celsius. So werden die Transaktionskosten hierfür um 50% gesenkt, während für Krypto-Käufe per Kreditkarte eine Gebühr von 3,5% anfällt.

Zunächst wird es auf Celsius allerdings nur möglich sein, Kryptowährungen per US-Dollar zu erstehen, wie ein Sprecher gegenüber Cointelegraph bestätigt hat. Zudem gibt es ein maximales Limit, das die direkten Krypto-Käufe auf 20.000 US-Dollar pro Monat beschränkt.

Simplex wurde 2014 gegründet und hat sich mittlerweile zu einer der ersten Anlaufstellen für den Direktkauf von Kryptowährungen emporgeschwungen. Am 14. Februar hat der Dienstleister der großen Kryptobörse Binance zuletzt ermöglicht, 15 weitere Kryptowährungen per Direktkauf über Visa und Mastercard verfügbar zu machen. In der Vergangenheit hat Simplex auch schon mit der großen Krypto-Handelsplattform OKCoin und der in Singapur ansässigen Kryptobörse KuCoin zusammengearbeitet.

Derweil belief sich der Gesamtwert der auf dem Celsius Network vergebenen Krypto-Kredite Ende 2019 auf 4,25 Mrd. US-Dollar.

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Coinbase bewirbt Krypto als Lösung für Rassismus im Finanzwesen

Anlässlich des „Black History Month“ hat Coinbase eine Werbekampagne gestartet, der zufolge Kryptowährungen zur Bekämpfung von Rassismus im Finanzsektor beitragen können.

Im Rahmen der Kampagne veröffentlichte die Börse am 13. Februar einen Blog-Post. In diesem wurden die Ergebnisse einer Umfrage geteilt, die die Börse in den Vereinigten Staaten und in Großbritannien durchgeführt hat.

Im Mittelpunkt der Umfrage von Coinbase liegt der Gedanke, dass Blockchain- und Kryptowährungen als vertrauenswürdige Technologien mit Anonymisierung weniger auf Hautfarben achten würden als traditionelle Finanzdienstleister.

Die Börse befragte 5.126 Leute und die Daten von Coinbase deuten darauf hin, dass nur jeder dritte schwarze Amerikaner der Meinung ist, dass das Finanzsystem für Menschen aller Ethnien gleichermaßen zugänglich ist. 

Außerdem sagen doppelt so viele schwarze Amerikaner, dass sie ihre Rasse oder ihr Geschlecht dazu geführt hätten, dass sie innerhalb des traditionellen Finanzsystems benachteiligt wurden. Von diesen waren es 48 Prozent und im Vergleich dazu nur 24 Prozent der weißen Amerikaner.

Diese negative Erfahrung schlägt sich womöglich in einer stärkeren Empfänglichkeit für Kryptowährungen nieder. 70 Prozent der schwarzen Amerikaner antworteten, dass sie daran interessiert seien, mehr über Krypto zu erfahren. Im Vergleich dazu sind das nur 42 Prozent der weißen Amerikaner.

Allheilmittel für soziale Gerechtigkeit?

Laut Coinbase sei Vernon Johnson, Mitbegründer und technischer Leiter des Blockketten-Startups Yup unter denjenigen, die sagen, dass Krypto ein gerechtes Finanzinstrument sei. Er erklärte:

„Viele Kryptowährungstransaktionen sind anonym und erfordern keine Offenlegung der tatsächlichen Identität. Das könnte einige der Befürchtungen über Rassendiskriminierung im Finanzwesen 1.0 zerstreuen. Es ist viel schwieriger, die ethnische Herkunft in einer Welt wahrzunehmen, in der die wahre Identität der Menschen verschleiert wird.“

Johnson fügt hinzu, dass bei Kryptowährungen der Zugang zu Finanzdienstleistungen ausschließlich von der digitalen Reputation und der Transaktionshistorie des Einzelnen abhänge. Persönliche Treffen oder die Offenlegung der Identität sind dabei nicht notwendig.

Da die Identitätsprüfungsmaßnahmen jedoch länderübergreifend weiter verschärft werden, wird diese harte und schnelle Grenze zwischen Krypto und traditionellem Finanzwesen in Bezug auf Anonymität wohl ausgehöhlt. Coinbase selbst verlangt bei der Registrierung einen Lichtbildausweis.

Auch der Krypto-Raum ist jedoch anfällig für Vorurteile. Wie bereits berichtet, ist die überwiegende Mehrheit der aktiven Bitcoin-Community männlich und kann im Hinblick auf den Mangel an Frauen, die in dem Raum sind, oft wegsehen. Im Jahr 2018 waren nur 3 der 88 Redner auf der nordamerikanischen Bitcoin-Konferenz Frauen. Die After-Party der Konferenz wurde hingegen in einem Strip-Club abgehalten wurde.

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Bitmain konkurriert mit MicroBT um Marktdominanz

Die Bitcoin-Mining-Leistung weltweit wird durch Produktionsverzögerung beeinträchtigt, die wiederum durch den Coronavirus-Ausbruch in China verursacht wurde. Das Wachstum der Rechenleistung der Kryptowährung ist dadurch effektiv reduziert worden. Nichtsdestotrotz haben einige Bitcoin-Miner in dem Land einen wachsenden Marktanteil verzeichnet, während andere Schwierigkeiten haben, mitzuhalten.

Bitmain hat seit 2017 seine Spitenposition als Hersteller von Kryptowährungs-Mining-Hardware gehalten. Der Markt könnte sich allerdings langsam MicroBT aus Shenzhen zuwenden. Das Mining-Unternehmen verkaufte im Jahr 2019 etwa 600.000 Einheiten seines WhatsMiner M20. Jede Einheit erzeuge laut dem MicroBT-Vertriebsleiter Vincent Zhang im Durchschnitt etwa 60 Terahashes pro Sekunde.

Was macht MicroBT zu einem potenziellen Herausforderer für den Riesen Bitmain? Einem Bericht von CoinDesk zufolge sei die Hardware von MicroBT in Verbindung mit dem Kursanstieg von Bitcoin im letzten Jahr direkt für fast die Hälfte des gesamten Wachstums der Rechenleistung von Bitcoin im Jahr 2019 verantwortlich gewesen. Das entspricht etwa 30 Prozent der gesamten Bitcoin-Mining-Leistung weltweit.

Bitmain: Allmählicher Bodenverlust gegenüber Konkurrenz

Bitmain hat im vergangenen Jahr einige Rückschläge erlitten. Das Unternehmen wollte 50 Prozent der Mitarbeiter abbauen. Außerdem wurde der Mitbegründer und Hauptaktionär Micree Ketuan Zhan im Oktober entlassen.  Die Hardware WhatsMiner M20 von MicroBT hat sich als effektiver Herausforderer des AntMiner S17 von Bitmain erwiesen. Allerdings hält Bitmain nach einer Schätzung des Management-Unternehmens für den digitale Vermögenswerte Coinshares am 12. Dezember 2019 immer noch etwa 65 Prozent des Marktes.

In der Zwischenzeit entwickeln beide Unternehmen immer leistungsfähigere Technologien, um im Jahr 2020 wettbewerbsfähig zu bleiben: Bitmain entwickelte den AntMiner S19 und MicroBT den WhatsMiner M30. MicroBT konnte Bitmain im vergangenen Jahr in Sachen Herstellung und Versand überholen. Die Verzögerungen, die durch den Coronavirus-Ausbruch verursacht wurden, könnten in den kommenden Monaten das eine Unternehmen stärker als das andere beeinträchtigen.

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Krypto-Depot Copper bringt 8 Mio. US-Dollar für Expansion auf

Für Kryptowährungen war es schon immer eine Herausforderung, wenn es darum geht, Risiken zu mindern und für traditionelle Investoren gesetzeskonform zu werden. Ein Depotangebot für Bitcoin und andere wird aufgrund der Eigenschaften von Krypto immer komplexer: Wer den Vermögenswert kontrolliert, besitzt den Vermögenswert auch. Benutzer mussten bisher in der Regel ihre eigenen privaten BTC-Schlüssel aufbewahren, als die Kryptowährung herauskam. Nun gibt es mehr Lösungen, wie etwa Cypherpunk-Speicher, und Krypto-Banken, wie etwa Coinbase.  

Derzeit gibt es folgende Krypto-Depotlösungen: 

  • Selbstverwahrung

  • Verwahrung durch Dritte 

  • Inter-Börsenverwahrung 

Copper und Binance sind zum Beispiel Börsen, die die Verwahrung von Kryptowährungen anbieten. Besonders Copper hat in dieser Woche in Großbritannien einen enormen Schub verzeichnen können. CoinDesk berichtete, dass das Londoner Startup 8 Mio. US-Dollar in einer Finanzierungsrunde der Serie A aufbringen konnte. An dieser hatten Risikokapitalfirmen, wie etwa MMC Ventures und LocalGlobe, teilgenommen. Mit diesem Kapital, so der Gründer und CEO von Copper Dimitri Tokarew, will das Unternehmen seine Angebote in Nordamerika und Asien verbessern:

„Copper war schon immer als ein globaler Dienstleister konzipiert. Diese Finanzierungsrunde ist ein echtes Vertrauensvotum der Investoren. Ihre Unterstützung ermöglicht uns, schneller zu wachsen, Teams in Schlüsselregionen einzurichten und neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt zu bringen, um ihren Bedürfnisse besser nachzukommen.“

Seit 2018 bietet das Unternehmen Copper seinen Kunden den Krypto-Handel an, ohne die digitalen Vermögenswerte aus seiner Verwahrung zu nehmen. Diese Investition ermöglicht es Copper, neben den Spezialisten, die sich mit der lokalen Krypto-Regulierung befassen, Geschäftsentwicklungsteams für diese Märkte aufzustellen. Das Unternehmen hatte die Einrichtung neuer Filialen in Hongkong geplant. Durch den jüngsten Ausbruch des Coronavirus wurde dieser Plan allerdings verschoben. 

Zukunft von Krypto-Depots

Coinbase ist weiterhin klarer Spitzenreiter unter den Krypto-Depotanbietern. Aber die Branche entwickelt sich im Gegensatz zum traditionellen Finanzwesen noch immer weiter. Die Verwahrung von Kryptowährung sowie Versicherungen gegen Diebstahl und Hackangriffe müssen weiter entwickelt werden, um weitere Investoren dazu zu gewinnen. Die kanadische Krypto-Depotbank Knøx konnte am 24. September 6,2 Mio. US-Dollar Kapital aufbringen. Investoren erkennen allmählich das Potenzial dieser Startups und Copper ist nur eines von vielen Beispielen dafür.

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#815 Ethereum und DeFi Gefahr, Binance Cloud White Label Exchange & China Bargeld Quarantäne

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 815. Heute sprechen wir über folgende Themen: Ethereum und DeFi in Gefahr – Hacker räumen Lending Pool leer, Binance Cloud Crypto Exchange White Label & China stellt Bargeld unter Quarantäne.

1.) Ethereum und DeFi in Gefahr – Hacker räumen Lending Pool leer
https://cryptomonday.de/ethereum-und-defi-in-gefahr-hacker-raeumen-lending-pool-leer/

2.) Binance Cloud to Allow Users to Launch a Crypto Exchange Within 5 Days
https://cointelegraph.com/news/binance-cloud-to-allow-users-to-launch-a-crypto-exchange-within-5-days

3.) Coronavirus: China stellt Bargeld unter Quarantäne – Bitcoin ist die Lösung!
https://decentralbox.com/coronavirus-china-stellt-bargeld-unter-quarantaene-bitcoin-ist-die-loesung/

Telegram Kanal: https://t.me/bitcoininformant
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Top 10 Kryptowährungen am 18.02.20 um 09:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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Neue Erpressungs-Mail fordert Bitcoin-Zahlung von Google AdSense Nutzern

Eine neue Erpressungs-Mail hat es auf Nutzer der Google-Werbung AdSense abgesehen. In der betrügerischen E-Mail werden AdSense Nutzer dazu aufgefordert, an die Erpresser einen bestimmten Betrag in Bitcoin (BTC) zu bezahlen, um einen vermeintlichen Angriff zu verhindern, der zur Sperrung ihres AdSense Kontos führen würde.

Der Sicherheitsblog KrebsOnSecurity hat am 17. Februar erstmals über die Erpressungs-Mail berichtet. So haben es die Betrüger auf Webseitenbetreiber abgesehen, die über Google AdSense Werbeeinnahmen erzielen und bedrohen diese nun, über einen automatisierten Angriff dafür zu sorgen, dass Google ihre Konten sperrt bzw. nur noch eingeschränkt nutzbar macht, was beträchtliche Verluste zur Folge hätte. In der entsprechenden Nachricht heißt es:  

„[…] Ihre AdSense Einschränkung wird dadurch herbeigeführt, dass wir ihre Seite mit großen Mengen an gefaketen Seitenaufrufen überfluten, die eine 100%ige Absprungsrate haben und aus Tausenden von verschiedenen IPs bestehen. Dies ist ein Albtraum für jeden AdSense Betreiber. Zudem werden wir unsere Bots dazu anweisen, alle ihre Werbebanner wiederholt über verschiedene Dauer aufzurufen.“

Um diesen Angriff zu verhindern, sollen die AdSense Betreiber deshalb eine Zahlung von 5.000 US-Dollar in Form von Bitcoin an die Erpresser tätigen. KrebsOnSecurity vermutet allerdings, dass es sich dabei womöglich um eine leere Drohung handeln könnte.  

Der betreffende Nutzer, der die Erpressungs-Mail erhalten und an den Sicherheitsblog weitergeleitet hat, weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass er in seinen AdSense Statistiken zuletzt tatsächlich einen Anstieg an gefaketen Aufrufen festgestellt hat. Google wollte zum konkreten Fall keine Stellung beziehen, betont jedoch, dass eine solcher Art der Sabotage von den eigenen Systemen erkannt werden würde, um Nutzer davor zu schützen. Zudem sollen sich AdSense Nutzer, die eine entsprechende E-Mail erhalten, direkt an den Kundensupport von Google wenden.

Google lehnt Krypto-Werbung ab

Unter anderem, um Angriffe, wie in der Erpressungs-Mail angekündigt, zu verhindern, hat Google vergangenen August ein System eingeführt, das „ungültige“ Seitenaufrufe noch besser erkennen und im Vorfeld verhindern soll. „Dieses Jahr haben wir unser System zur Erkennung von ungültigen Seitenaufrufen noch weiter verbessert, damit es diese erkennt, noch bevor die Werbeanzeigen geschaltet werden. Damit können wir Werbung nur noch anzeigen, wenn sie wirklich relevant ist, um sowohl die Werbenden als auch unsere Nutzer zu schützen“, wie Google damals erklärte.

Die Suchmaschine hatte für ihre Werbebanner in der Vergangenheit schon andere Sicherheitsvorkehrungen getroffen, denen wiederum Blockchain und Kryptowährungen zum Opfer gefallen sind. So hatte Google zum Beispiel im Juni 2018 angekündigt, dass zukünftig Werbeanzeigen mit Krypto-Bezug untersagt werden sollen.

Dementsprechend hatte Google auf der Google Ads Plattform jüngst den Suchbegriff Ethereum (ETH) auf ihre schwarze Liste gesetzt. Dieser Schritt wurde bereits offiziell bestätigt, wobei es heißt, dass man sich „völlig unabhängig vom betreffenden Produkt“ dazu entschieden habe.

Bitcoin als Lösegeld

Bitcoin wird derweil für Kriminelle immer interessanter für Lösegeldforderungen. So wurden Anfang Februar in den Niederlanden zum Beispiel zwei Briefbomben verschickt, woraufhin die Täter Bitcoin-Zahlungen forderten, um weitere Bombenangriffe zu unterlassen.

In Thailand wurde der aus Singapur stammende Mark Cheng entführt und seine Kidnapper forderten eine Lösegeldzahlung in Höhe von 740.000 US-Dollar in Bitcoin für seine Freilassung. Nachdem er sein ganzes verfügbares Vermögen, das sich lediglich auf 46.000 US-Dollar belief, bezahlt hatte, konnte Cheng fliehen.

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Nach Hackerangriff – IOTA bringt neue Version der Trinity Wallet heraus

Nachdem die offizielle Wallet von IOTA (MIOTA) am 12. Februar scheinbar gehackt wurde, hat die IOTA Foundation nun eine sichere Desktop-Version ihrer Trinity Wallet veröffentlicht.

Laut einem entsprechenden Blogeintrag vom 17. Februar sollten alle IOTA Nutzer möglichst schnell ihre Trinitiy-Apps auf Version 1.4.2 updaten, die die gefundene Sicherheitslücke in den älteren Versionen beheben soll.

Netzwerk Coordinator bleibt weiterhin abgeschaltet

Die neue Version vom 17. Februar behebt die Sicherheitslücke allerdings noch nicht vollständig, weshalb der Netzwerk Coordinator vorerst weiterhin abgeschaltet bleibt. Dies wird solange der Fall sein, bis IOTA sich für das weitere Vorgehen zur Wiederherstellung entschieden hat. In diesem Zeitraum können deshalb auch keine Werttransaktionen getätigt werden.

Die IOTA Foundation rät ihren Nutzer dringlichst, ihre Tokens noch vor dem Neustart des Coordinators auf sichere Seeds zu verschieben, um ihre Vermögen zu schützen. Ein entsprechendes Tool soll in den kommenden Tagen veröffentlicht werden. So heißt es in dem Blogeintrag:

„Indem sie ihre Tokens noch vor dem Neustart des Coordinators auf sichere Seeds verschieben, wird es den Angreifern unmöglich gemacht, ihre Tokens unrechtmäßig zu bewegen, falls dies noch nicht geschehen ist.“

Hackerangriff hat schon im Januar begonnen

Wie IOTA zudem schreibt, hat das firmeneigene Sicherheitsteam festgestellt, dass der Hack am 25. Januar 2020 begonnen hat. Davon sollen allerdings nur solcher IOTA Nutzer betroffen sein, die die Trinity-Wallet in einer Desktop-App nutzen. Nichtsdestotrotz empfiehlt das Sicherheitsteam neben den Nutzern der Desktop-App auch den Nutzern der Smartphone-App, ihre Tokens auf sichere Seeds zu verschieben, sobald das entsprechende Tool bereitsteht.

Verluste bisher unbeziffert

Laut Informationen der IOTA Foundation ist der insgesamte Verlust durch den Hackerangriff noch nicht genau beziffert. Wie in einem Blogeintrag vom 14. Februar zuvor bestätigt wurde, lässt sich allerdings bereits sagen, dass einige Gelder der Nutzer gestohlen wurden:

„Die gestohlenen Gelder wurden absichtlich aufgeteilt und neu zusammengefügt, um sie schwieriger nachvollziehbar zu machen […]. Wir gehen momentan davon aus, dass die Angreifer es gezielt auf Nutzer mit größeren Vermögen abgesehen hatten, ehe sie sich kleineren Nutzern zugewendet haben, was dann durch die Abschaltung des Coordinators verhindert werden konnte.“

Einige Nutzer sind zuversichtlich, dass verlorene Gelder von IOTA zurückerstattet werden, denn nach ersten Schätzungen sind im Zuge der Hackerangriffe „lediglich“ zwischen 300.000 bis 1,6 Mio. US-Dollar gestohlen worden.

Cointelegraph hat die IOTA Foundation um Stellungnahme zur Höhe der Verluste gebeten, bis Redaktionsschluss jedoch keine Antwort erhalten. Sobald es eine Rückmeldung gibt, wird dieser Artikel entsprechend aktualisiert.

Die IOTA Foundation betont explizit, dass sich der Hack ausschließlich auf die Trinity Wallet bezieht und dass die IOTA Blockchain nicht in Mitleidenschaft gezogen wurde. Einige Stimmen vermuten jedoch, dass die Sicherheitslücke womöglich doch im Protokoll der Blockchain zu finden ist. Die Trinity Wallet wurde im Juli 2019 herausgebracht und sollte für eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit und mehr Sicherheit bei der Abwicklung von Transaktionen über IOTA sorgen.

Die IOTA Foundation ist der Betreiber der Kryptowährung MIOTA, die auf Platz 22 hinsichtlich ihrer Marktkapitalisierung liegt. Schon in ihrer Vergangenheit hatte die Kryptowährung mit Netzwerkproblemen zu kämpfen, so konnten Nutzer Ende 2019 für knapp 24 Stunden keine Transaktionen bestätigen, da es ein Problem im Hauptnetz gegeben hatte. Trotz des jüngsten Hacks konnte MIOTA 7% Tagesgewinn einfahren, wie die Daten von Coin360 zeigen.

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