Beiträge

Oberster Gerichtshof von New York erlaubt Bitfinex die Modifikation ihrer Anordnung

Richter Joel Cohen vom Obersten Gerichtshof von New York hat dem Antrag der Kryptobörse Bitfinex stattgegeben, eine gerichtliche Anordnung des New Yorker Generalstaatsanwalts (NYAG) zu verändern. Dies teilte Bitfinex am 16. Mai mit.

Gemäß der Ankündigung können Bitfinex und der angeschlossene Stablecoin-Betreiber Tether aufgrund der gerichtlichen Anordnung ihr normales Geschäft fortsetzen. Es heißt auch, dass die ursprüngliche Verfügung der NYAG in 90 Tagen abläuft und dass jeder Antrag auf Verlängerung in der Verantwortung der NYAG liegt. Cohen schrieb in seiner Entscheidung:

„… Der Gerichtshof ist der Ansicht, dass die einstweilige Verfügung auf die berechtigten Belange der OAG im Bereich der Strafverfolgung zugeschnitten sein sollte, ohne die berechtigten Geschäftstätigkeiten der Befragten unnötig zu beeinträchtigen.“

Die NYAG behauptete ursprünglich, dass Bitfinex 760 Millionen Euro verloren habe und Gelder von Tether verwendete, um das Defizit zu vertuschen. Bitfinex antwortete daraufhin auf die Behauptungen und erklärte, sie seien „mit Ungenauigkeiten und falschen Behauptungen gefüllt“.

Mit dem Antrag können Bitfinex und Tether zwar ihre Geschäftstätigkeit fortsetzen, sie müssen jedoch auch Informationen über einen Kredit und Dispokredite abgeben. Die Entscheidung von Cohen verbietet Tether außerdem, Vermögenswerte an Bitfinex oder andere Parteien zu verleihen, Reservefonds an Mitarbeiter zu verteilen oder von der NYAG vorgelegte Dokumente zu ändern.

In seiner Ankündigung äußerte sich Bitfinex optimistisch in Bezug auf die Entscheidung und erklärte:

„Dieser Anordnung ist ein Sieg in der laufenden Verteidigung unseres Geschäfts gegen die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft.“

auf cointelegraph lesen

#621 Bitcoin Shorts 40% gefallen, Coinbase Kauf von Xapo & Crescent Cash Bitcoin Cash via SMS

Hey Krypto Fans,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 621. Heute geht’s um folgende Themen: Bitcoin Shorts 40% gefallen, Coinbase verhandelt Kauf von Xapo & Crescent Cash Bitcoin Cash via SMS versenden.

[embedded content]

1.) Bitcoin Shorts Drop 40% To The Lowest Level Since March 2018: Squeeze Coming?
https://cryptopotato.com/bitcoin-shorts-drop-40-to-the-lowest-level-since-march-2018-squeeze-coming/

2.) Coinbase Negotiates Acquisition of Xapo’s Bitcoin Custody Business
https://cointelegraph.com/news/report-coinbase-negotiates-acquisition-of-xapos-bitcoin-custody-business

3.) Crescent Cash Users Can Now Send Bitcoin Cash Via Text Message
https://news.bitcoin.com/crescent-cash-users-can-now-send-bitcoin-cash-via-text-message/

4.) Bitcoin Informant bei iTunes als Podcast
http://ppq6xp.podcaster.de/bitcoin-informant.rss

5.) Der Bitcoin Informant Inside Telegram Kanal
https://t.me/bitcoininformant

Top 20 Kryptowährungen am 17.05.2019 um 07:00Uhr
Crescent Cash

Sonnige Grüsse

Dennis “Bitcoin-Informant” Koray

auf Bitcoin Informant lesen

Südamerika: Startup Ripio eröffnet Krypto-Fiat-Börse und OTC-Handelsplatz

Das lateinamerikanische Kryptowährungs-Startup Ripio hat eine Handelsplattform eröffnet, die auch einen außerbörslichen (OTC)-Handelsplatz umfasst, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, die Cointelegraph am 16. Mai vorliegt.

Die neu eröffnete Plattform von Ripio wird es seinen Kunden in Brasilien, Argentinien und Mexiko ermöglichen, Kryptowährungen in Fiat zu handeln, digitale Bankdienstleistungen zu nutzen und Blockchain-basierte Kredite zu beantragen. Das Produkt umfasst auch einen OTC-Handelsschalter für institutionelle Investoren.

Sebastian Serrano, der Gründer und CEO von Ripio, kommentierte die Eröffnung: „Kryptowährungen und insbesondere unsere neue Plattform bieten völlig neue Anlagehorizonte für alle Bevölkerungsgruppen. Das ist besonders in Lateinamerika wichtig, wo die Ersparnisse vor der ständigen Abwertung der Landeswährung geschützt werden müssen.“

Ripio wurde im Jahr 2013 gegründet und behauptet, die größte digitale Vermögenswertgesellschaft in Argentinien zu sein. Derzeit ist sie bisher in andere südamerikanische Länder, wie Peru, Chile, Uruguay, Paraguay und Kolumbien, expandiert.

Ende 2017 brachte Ripio bei seinem Initial Coin Offering (ICO) über 33,1 Mio. Euro auf, um das Ripio Credit Network zu gründen. Das ist ein Peer-to-Peer-Kreditnetzwerk, das EthereumSmart Contracts verwendet.

Wie Ende März berichtet, behauptete der stellvertretende argentinische Finanzminister Felix Martin Soto, dass die Regierung Krypto- und Blockchain-Technologie als Mittel zur Förderung der finanziellen Integration Argentiniens und zur Senkung der Staatskosten nutzen sollte.

Soto erklärte, er glaube, dass die Förderung der Kryptobranche im Land dazu beitragen würde, die Nachfrage nach US-Dollar zu verringern. Das soll letztendlich zur Stabilisierung des lokalen Marktes und zur Gewinnung globaler Investitionen beitragen.

Im März traf sich Argentiniens Präsident Mauricio Macri mit dem Kryptoinvestor und Unternehmer Tim Draper. Draper sagte dem Präsidenten, dass die Legalisierung von Bitcoin (BTC) die wirtschaftliche Situation im Land verbessern würde. Laut Draper könne die Einführung von Krypto und Blockchain im Land große Probleme in der argentinischen Wirtschaft lösen. Dabei nannte er etwa die Abwertung des argentinischen Pesos und der damit verbundenen Abwanderung von Fachkräften.

auf cointelegraph lesen

Notenbank von Indien soll Krypto-Ausschluss aus Sandkasten überdenken

Lobbygruppen fordern die Notenbank von Indien (RBI) dazu auf, zu erlauben, dass kryptobezogene Produkte in ihrem regulatorischen Sandkasten getestet werden dürfen, wie die indische Tageszeitung The Economic Times am 16. Mai berichtete.

Der vorgeschlagene Rahmen, der von der RBI letzten Monat vorgestellt wurde, würde es ermöglichen, die Blockchain-Technologie an einer kleinen Anzahl von Verbrauchern zu testen.  Kryptowährungen, Börsen und Initial Coin Offerings sind allerdings ausgeschlossen.

Nasscom, ein Branchenverband indischer IT-Unternehmen, ruft die Regulierungsbehörde dazu auf, umzudenken. Der Verband argumentiert, dass die RBI die mit Kryptowährungen verbundenen Risiken besser verstehen würde, wenn sie diese in den Sandkasten mit einbeziehen würde. Die Organisation erklärte:

„Da Krypto-Coins und Token ein wichtiger Bestandteil der Blockchain-Technologie sind, scheinen die Regulierungsentwürfe  Smart Contracts und andere anerkannte Blockchain-Technologien aus dem Sandkasten für Tests auszuschließen.“

Der Zahlungsrat von Indien hat unterdessen gewarnt, dass Innovationen nur schwer erzielt werden könnten, wenn der Rahmen um den Sandkasten so viele Aspekte ausschließe.

Sandkästen werden von Regulierungsbehörden auf der ganzen Welt verwendet. Auch die britische Finanzaufsichtsbehörde FCA nutzt solche für Tests. Einige Startups befürchten, dass Indiens strenge Vorgehensweise dazu führen werde, dass innovative Produkte in ihrem Heimatland nicht getestet werden können, selbst wenn sie auf internationalen Märkten zugelassen sind.

Indiens Beziehung zu Krypto war zeitweise sehr problematisch. Ende letzten Monats hieß es in einem Bericht, dass eines der einwohnerreichsten Länder der Welt ein vollständiges Verbot von digitalen Währungen erwäge.

Am 10. Mai gab die indische Kryptobörse Coinome bekannt, dass sie ihren Betrieb wegen regulatorischer Schwierigkeiten vorläufig einstellen würde.

auf cointelegraph lesen

Russischer Premierminister: Kryptoregulierung keine Priorität mehr

Die Kryptoregulierung sei keine Priorität für die russische Regierung, da Kryptowährungen nun nicht mehr so populär seien, wie der russische Ministerpräsident kürzlich erklärte. Die russische Nachrichtenagentur Fontanka berichtete über diese Aussagen von Premierminister Dmitri Medwedew am 16. Mai.

Laut Medwedew seien Kryptowährungen für die Bevölkerung nicht mehr so interessant. Daher sei eine Kryptoregulierung nicht mehr so dringend. Er sagte:

„Kryptowährungen sind nun nicht mehr so populär, daher ist die Regulierungsfrage nun wahrscheinlich nicht mehr so relevant.“

In einer Rede auf einem jährlichen internationalen Justizforum am 15. Mai erklärte Medwedew, dass das Problem auf einem früheren Forum im Mai 2018 ausführlich diskutiert wurde. Damals rief er die Regierung dazu auf, zumindest einige grundlegende Krypto-Begriffe gesetzlich zu regeln. Obwohl der Hype um Bitcoin (BTC) ein wenig vergangen ist, ist es immer noch möglich, dass die Kryptomärkte eine Rallye hinlegen, so der Ministerpräsident abschließend.

Diese Kommentare wurden inmitten der ersten großen bullischen Bewegung der Kryptomärkte im Jahr 2019 geäußert. Dabei ist Bitcoin laut CoinMarketCap seit dem 1. April über 45 Tage von einem durchschnittlichen Niveau von 3.578 Euro auf über 7.157 Euro gestiegen.

Bitcoin 3-Monats-Chart

Russlands wichtigstes Krypto-Gesetz, das den Namen „Über digitale Finanzanlagen“ trägt, wurde im Mai 2018 vom russischen Parlament verabschiedet. Dieses wurde aber in die erste Lesephase zurückgeschickt, nachdem in Berichten das Fehlen wichtiger Schlüsselkonzepte, wie Krypto-Mining, kritisiert wurde.

Das Parlament des Landes hat kürzlich die Prüfung dieses Gesetzes erneut verschoben. Der russische Präsident Vladimir Putin ordnete der Regierung daraufhin an, bis zum Juli 2019 eine Regulierung für die Kryptobranche zu entwickeln. Bereits im Jahr 2018 hat Putin etwa ähnliches angeordnet. Damals sollte bis zum Sommer 2018 eine Regulierung vorgelegt werden.

Der große Frontier-Marktinvestor Mark Mobius hat indessen kürzlich prognostiziert, dass die globale Nachfrage nach einem reibungslosem und geschützten Wertetransfer die Kryptowährungsentwicklung und -märkte weiter vorantreiben würde.

auf cointelegraph lesen

Estnische Beratungsfirma: Krypto-Lizenzierung mit neuer Regulierung schwieriger

Das estnische Beratungsunternehmen Eesti hat in einer Pressemitteilung am 16. Mai behauptet, dass es immer schwieriger werde, eine Kryptowährungs-Lizenz in Estland zu erhalten.

Das estnische Finanzministerium hat am 3. Mai Änderungen am Lizenzierungsverfahren eingeführt. Die neue Regulierung umfasst eine nummerierte förmliche Verpflichtung, verlängert die Bearbeitungszeit von 30 auf 90 Tage und legt fest, dass eine Gesellschaft oder Niederlassung in Estland gegründet werden müsse.

Darüber hinaus müssen sich die eingetragene Geschäftsadresse und der Vorstand nun in Estland befinden. Auch die staatliche Gebühr für die Ausgabe der Lizenz wurde von 345 Euro auf 3.330 Euro erhöht. Martin Helme, der Finanzminister des Landes, erläuterte die Gründe für diese Änderungen:

„Wir haben unsere Lektion aus dem Bankensektor auf die harte Tour gelernt und wir müssen uns jetzt mit neuen internationalen Risiken befassen. Kryptowährungen gehören dabei zu den dringendsten.“

Eesti behauptet, dass es angesichts der neuen Regulierung nun schwierig sein werde, eine Kryptowährungslizenz zu erhalten. Die derzeitigen Lizenznehmer sollen bis Ende des Jahres Zeit bekommen, um die neuen Anforderungen zu erfüllen. Andernfalls werde ihnen die Lizenz von der Regulierungsbehörde entzogen.

Wie Cointelegraph berichtete, kündigte das estnische Finanzministerium bereits im Dezember letzten Jahres an, dass es Änderungen an einem kürzlich verabschiedeten Finanzgesetz vornehmen würde, um die Krypto-Regulierung zu verschärfen.

Letzte Woche hat Cointelegraph ebenfalls berichtet, dass Deutschland plant, noch in diesem Sommer einen Regulierungsentwurf vorzulegen, der Blockchain-Anleihen erlauben soll.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin leicht im Minus: Großteil der Top-Kryptos verzeichnen Zuwachs

Donnerstag, 16. Mai – Der Großteil der Top-20-Kryptowährungen verzeichnet über den Tag moderate Zuwächse. Bitcoin (BTC) ist hingegen wieder unter die Marke von 7.900 US-Dollar (7.068 Euro) gefallen.

Marktvisualisierung

Marktvisualisierung von Coin360

Bitcoin ist über den Tag um über 1,5 Prozent gestiegen und liegt laut CoinMarketCap bei Redaktionsschluss bei 7.899 US-Dollar (7.067 Euro). Über die Woche betrachtet ist der Coin um fast 23 Prozent im Plus.

Bitcoin 7-Tage-Kurschart

Bitcoin 7-Tage-Kurschart. Quelle: CoinMarketCap

Wie Cointelegraph gestern berichtete, deuten neue Daten darauf hin, dass das Wachstum von Bitcoin durch seine Reife als Vermögenswert erklärt wird. Das basiert auf Gesprächen über die führende Kryptowährung.

Ethereum (ETH) behauptet seine Position als größter Altcoin nach Marktkapitalisierung, die bei rund 26,6 Mrd. US-Dollar (23,8 Mrd. Euro) liegt. Der zweitgrößte Altcoin (XRP) weist bei Redaktionsschluss eine Marktkapitalisierung von knapp 17,4 Mrd. US-Dollar (15,6 Mrd. Euro) auf.

Laut CoinMarketCap-Daten ist ETH in den letzten 24 Stunden um 8 Prozent gestiegen. Bei Redaktionsschluss liegt ETH bei etwa 251 US-Dollar (Euro). Über die Woche betrachtet ist der Coin ebenfalls knapp 32 Prozent im Plus.

Ether 7-Tage-Kurschart

Ether 7-Tage-Kurschart. Quelle: CoinMarketCap

XRP ist in den letzten 24 Stunden um fast 3,5 Prozent gefallen und liegt derzeit bei etwa 0,415 US-Dollar (0,371 Euro). Über die Woche betrachtet ist der Coin lediglich 27,7 Prozent im Plus.

XRP 7-Tage-Kurschart

XRP 7-Tage-Kurschart. Quelle: CoinMarketCap

Ryan Zagone, der Leiter der Regulierungsabteilung bei Ripple, erklärte Anfang der Woche, dass die Technologie eine nationale Angelegenheit für die Vereinigten Staaten sein müsse. Digitale Währungen und Blockchain sollen im Rahmen dieses Ziels anerkannt werden.

Unter den Top-20-Kryptowährungen sind NEM (XEM), mit einem Plus von fast 27 Prozent, und Stellar (XLM), mit einem Plus von fast 15 Prozent, die größten Gewinner.

Bei Redaktionsschluss liegt die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen bei 246,3 Mrd. US-Dollar (220,4 Mrd. Euro) und ist damit im Vergleich zur Vorwoche um über 23,5 Prozent gestiegen.

Gesamtmarktkapitalisierung 24-Stunden-Chart

Gesamtmarktkapitalisierung 24-Stunden-Chart. Quelle: CoinMarketCap

Der traditionelle US-Aktienmarkt verzeichnete heute eine nur geringfügige Entwicklung. Dabei ist der S&P 500 bei Redaktionsschluss um 0,58 Prozent und Nasdaq um 1,13 Prozent gestiegen. Der CBOE Volatility Index (VIX) hingegen ist über den Tag bis Redaktionsschluss um 3,16 Prozent gefallen.

Die großen Öl-Futures und -Indizes weisen heute gemischte Entwicklungen auf. Der WTI Crude hat dabei bis Redaktionsschluss ein Plus von 1,19 Prozent, Brent Crude ein Plus von 0,93 Prozent und Mars US ein Plus von 0,35 Prozent verzeichnet. Der OPEC Basket ist um 0,77 Prozent gefallen und der Canadian Crude Index hat sich laut Oilprices bis Redaktionsschluss nicht verändert.

auf cointelegraph lesen

Chainalysis Report: Nur 376 Menschen besitzen 33% aller Ether-Token weltweit

Ein Drittel aller weltweiten Ether-Token (ETH) gehören nur 376 Menschen, so ein am 15. Mai veröffentlichter Report von Chainalysis.

Obwohl ein grosser Teil der zirkulierenden ETH-Token von ihnen kontrolliert, sind diese „Wale“ nur für 7% aller Transaktionen verantwortlich.

Chainalysis kam zu dem Schluss, dass diese Personen zwar nicht unbedingt einen signifikanten Einfluss auf den Preis von ETH haben, aber dennoch zur Marktvolatilität beitragen, wenn grosse Ausverkäufe getätigt werden.

Diese Zahlen können als Verbesserung gegenüber 2016 angesehen werden, als Wale 47% noch des ETH-Umlaufangebots ausmachten.

Dem Bericht des Teams zufolge halten etwa 60% der Wale ihr Vermögen und handeln nicht regelmäßig auf Kryptobörsen.

Die Analyse der Aktivitäten von 2016 bis 2019 ergab ebenfalls, dass die Etherpreise tendenziell den Bewegungen von Bitcoin (BTC) folgen:

„Im Durchschnitt führt ein Anstieg der Bitcoin-Preise gestern um 1% zu einem 1,1%-igem Anstieg der Etherpreise von heute“

Insgesamt ist das Blockchain-Analyseinstitut der Ansicht, Bedenken über die Auswirkungen von Walen auf die Marktpreise wurden möglicherweise übertrieben, sagte aber ergänzend:

„Wir können nicht ausschließen, dass Wale aufgrund von Ausreißerereignissen innerhalb weniger Tage Preisänderungen bewirken können.“

Im vergangenen Monat ergab eine Studie des Unternehmens, dass mindestens 95% der von der Strafverfolgung untersuchten Krypto-Verbrechen BTC betreffen.

Chainalysis hat kürzlich auch seine Echtzeit-Transaktionsüberwachungstools auf 10 Kryptowährungen erweitert, und damit auf Forderungen der Strafverfolgungsbehörden reagiert.

auf cointelegraph lesen

Kryptobörse Seed CX startet Handel mit drei Stablecoins

Die in Chicago ansässige Kryptobörse Seed CX hat in einer Pressemitteilung vom 14. Mai die Unterstützung für die Stablecoins Paxos (PAX), USD Coin (USDC) und TrueUSD (TUSD) angekündigt.

Die neuen Stablecoins können ab dem 17. Mai gegen US-Dollar gehandelt werden, und die Börse strebt an, in naher Zukunft Handelspaare zwischen den Stablecoins und anderen Fiat-Währungen wie dem Euro einzuführen. Edward Woodford, CEO von Seed CX, kommentierte den Start des Stablecoin-Handels wie folgt:

„Stablecoins sind für das Ökosystem wichtig, da sie die Umlaufgeschwindigkeit von fiat-gestützten Vermögenswerten rund um die Uhr erhöhen und von einer Reihe unserer Handelsteilnehmer gewünscht wurden.“

Zum Margenhandel besagt die Pressemitteilung, dass die drei Stablecoins als Sicherheiten mit einer Mindestbeteiligung von 10% verwendet werden können, was es Investoren ermöglicht, bis zu 1.000% des Wertes ihrer aktuellen Stablecoin-Bestände zu handeln.

Wie kürzlich von Cointelegraph berichtet, plant die große Kryptobörse Binance offenbar Unterstützung für den Margenhandel für neun Handelspaare.

Deren öffentliche Programmierschnittstelle (API) wurde kürzlich um die Variablen „isSpotTradingAllowed“ und „isMarginTradingAllowed“ erweitert, auch wenn dies bisher noch nicht offiziell bestätigt wurde.

Ein Reddit-Benutzer beobachtete Anfang Mai, dass die zweite Variablenprüfung nun für die folgenden neun Paare gilt: BTC/USDT, BNB/BTC, BNB/USDT, ETH/BTC, ETH/USDT, ETH/USDT, TRX/BTC, TRX/USDT, XRP/BTC, XRP/USDT.

Binance CEO CZ verband sich mit dem Beitrag in einem offiziellen Twitter-Post und sagte: „Die Intelligenz der Masse ist erstaunlich.“

auf cointelegraph lesen

CEO von Polychain: Facebooks geplante Stablecoin-Blockchain sollte öffentlich sein

Olaf Carlson-Wee, CEO von Polychain Capital, empfiehlt Facebook, seine Stablecoin auf einer öffentlichen, offenen Blockchain-Infrastruktur aufzubauen. Dies sagte Carlson-Wee am 15. Mai auf dem Consensus 2019 Panel „To the Moon and Back“.

Carlson-Wee erklärte, dass die von ihm gemeinte Blockchain-Plattform der von Bitcoin ähneln sollte, bei der der Schöpfer die Kontrolle über die von ihm errichtete Plattform abgibt. Dies wäre seiner Meinung nach für den Social Media-Giganten von Vorteil:

„Ich denke, angesichts all der Probleme, die Facebook mit der Überwachung seiner Plattform und dergleichen hatte, dass der strategisch beste Schritt für Facebook eigentlich der Aufbau einer öffentlichen Infrastruktur wäre. Und diese öffentliche Infrastruktur könnte auf allen Facebook-Plattformen, die natürlich proprietär sind, integriert werden. Diese öffentliche Infrastruktur, sollten sie nicht versuchen, sie zu besitzen, denke ich, könnte damit am erfolgreichsten sein.“

Carlson-Wee sieht einen zusätzlichen Vorteil darin, dass sie durch den Verzicht auf die Kontrolle über die Plattform auch die Haftung für darauf stattfindende Kontroversen vermeiden würden; er vergleicht die Sachlage mit der Schaffung des Internet:

„Die Leute, die das Internet gemacht haben, sind nicht für alles verantwortlich, was im Internet gesagt wird.“

Der CEO teilte ebenso seine umfassende Vision für Kryptowährungen mit, bei der diese als gemeinsamer und zugänglicher Vermögensspeicher genutzt werden könnten. Er sagte:

„Wenn große Technologieunternehmen ihre Ressourcen für den Aufbau einer öffentlichen Peer-to-Peer-Krypto-Infrastruktur einsetzen würden, wäre ich überglücklich.“

Wie bereits von Cointelegraph berichtet, hat eine unbekannte Quelle Bloomberg mitgeteilt, dass Facebook irgendwann im dritten Quartal 2019 eine Kryptowährung, angeblich im Format einer Stablecoin,  einführen werde. Quellen des Wall Street Journal berichteten, dass Facebook Investitionen von bis zu 1 Milliarde Dollar zur Finanzierung der kommenden „FB Coin“ plane.

auf cointelegraph lesen