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Coinbase Custody als Verwahrer für Bitcoin-ETP von 21Shares

21Shares, ein auf Kryptowährungen spezialisierter Vermögensverwalter, hat für sein börsengehandeltes Produkt Bitcoin (BTC) die Kryptobörse Coinbase als Verwahrer gewählt.

Laut einer Ankündigung von Coinbase vom Mittwoch will 21Shares Coinbase Custody verwenden, um die Bitcoin zu sichern, an die das ETP gekoppelt ist. Das Derivat wird auf Xetra von der Deutschen Börse lanciert, Deutschlands zweitgrößter Aktienbörse.

Das Produkt soll der erste physisch gesicherte Bitcoin-ETP in Europa sein.

Kryptowährungsderivate wachsen stark

Bei den Kryptowährungsderivaten gibt es immer häufiger neue Entwicklungen. Ende Februar lancierte 21Shares auch ein inverses Bitcoin-ETP, das als Short Bitcoin auf Xetra gelistet wurde. Im Januar wurde dieses ETP auch an der führenden Schweizer Börse SIX gelistet.

Wie Cointelegraph berichtete, hat die Kryptowährungsbörse OKEx Anfang Juni Ether (ETH)- und EOS-Optionen herausgebracht.

Damals sagte der OKEx-Chef Jay Hao, dass Finanzderivate „eine unersetzliche Rolle bei der Absicherung vor Risiken und der Gewinnmaximierung“ spielen würden.

Dennoch gab es in der Branche vor kurzem eine Kontroverse. Qiao Wang, ein Investor, Analyst und Produktleiter einer Firma für Krypto-Marktdaten, kritisierte den Aufbau des Grayscale Bitcoin Trust. Seiner Meinung nach könnte das System von Grayscale Bitcoin Trust einen Handel mit einem Rabatt ermöglichen, wenn man den Nettowert des Fondsvermögens betrachtet.

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Pundi X will Kryptokäufe über PayPal anbieten

Die Singapurer Blockchain-Firma Pundi X hat eine PayPal-Zahlungsfunktion in ihr Point-of-Sale-Gerät „Xpos“  integriert.

PayPal ist das erste mobile Zahlungsgateway, das in Xpos integriert wurde. Benutzer aus über 30 Ländern können nun Geld über den Zahlungsabwickler annehmen.

Die Integration wird in zwei Stufen erfolgen. US-Händler, die Xpos verwenden, können ab dem 1. Juli verschlüsselte PayPal-Transaktionen beantragen.

Innerhalb von zwei Wochen soll eine PayPal-App auf allen Xpos-Geräten integriert werden. Damit wäre der Prozess dann abgeschlossen.

70 Prozent der Xpos-Benutzer fordern Paypal-Unterstützung

Pundi X entschied sich für die Integration, nachdem das Unternehmen eine Twitter-Umfrage durchgeführt hatte. Dabei wurden Follower gefragt, welche mobile Zahlungsanwendung Xpos ihrer Meinung nach zuerst unterstützen sollte.

PayPal erhielt fast 70 Prozent der Stimmen und setzte sich unter anderem gegen WeChat Pay, Alipay und GoPay durch.

Die Integration bringt Kreditkartenzahlungen in das Point-of-Sale-System von Pundi X und ermöglicht den Kauf von Kryptowährungen über PayPal bei Xpos-Händlern, die diesen Dienst anbieten.

Der Vorstandsvorsitzende und Mitbegründer von Pundi X Zac Cheah betonte, dass die Integration führender globaler Unternehmen wie PayPal die Einführung Blockchain-basierter Dienstleistungen und Produkte außerhalb der Krypto-Community vorantreiben würde:

„Wenn wir einen führenden Online-Zahlungsanbieter auf unseren XPOS-Geräten anbieten können, kann das den Menschen mehr Vertrauen in die Nutzung dieser Geräte geben und die Nutzung der Blockchain-Technologie allmählich in den Mainstream bringen.“

PayPal liebt Krypto plötzlich

Nachdem das Unternehmen Kryptowährungen ein Jahrzehnt lang gemieden hatte, deuten die jüngsten Stellenausschreibungen für Blockchain-Ingenieure, die bei PayPal global für „neue Initiativen“ verantwortlich sein sollen, darauf hin, dass Benutzern bald Verkäufe von Kryptowährungen angeboten werden.

PayPal-Zahlungen werden nur von einer Handvoll von Kryptobörsen unterstützt, wie etwa auf den Peer-to-Peer-Marktplätzen Localbitcoins und Paxful.

Seit letzter Woche unterstützt der P2P Fiat Market von KuCoin PayPal und führte auch ein Zahlungs-Gateway ein.

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OKEx listet COMP-Token von DeFi-Protokoll Compound

Die Kryptowährungsbörse OKEx listet nun auch den Token COMP von Compound. 

COMP ist der firmeneigene Token von Compound. Compound ist ein DeFi-Protokoll, mit dem Benutzer Zinsen auf ihre Einlagen verdienen oder Kryptowährungen verleihen können. Kreditvergaben und Kreditaufnahmen auf Compound werden über ein dezentralisiertes, Peer-to-Peer-Blockchain-Protokoll verwaltet.

Seit dem Start im Jahr 2017 konnte die Plattform laut DeFi Pulse den Spitzenplatz unter allen DeFi-Diensten erreichen, gemessen am Gesamtwert der eingesetzten Vermögenswerte.

Am 29. Juni gab OKEx bekannt, dass der Spothandel von COMP gegen Bitcoin (BTC) und dem Stablecoin USDT von Tether von nun an verfügbar sei. COMP-Einzahlungen waren eine Stunde vor und Auszahlungen eine Stunde nach Handelsbeginn möglich.

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BitMEX verbessert Dienstleistungen für Unternehmenskunden

Die in Hongkonger Kryptowährungsderivatebörse BitMEX bietet ein neues Programm mit Vorteilen für ihre Firmenkunden an, darunter etwa verbesserte Sicherheitsfunktionen und Buchhaltung.

Laut einer Ankündigung vom 22. Juni auf der Support-Seite von BitMEX bietet die Börse ein neues Programm für Firmenkunden an und nennt dieses BitMEX Corporate. Konten an der Krypto-Börse, die nicht zu einer Privatperson gehören und von einer solchen betrieben werden, können nun sicherstellen, dass ihre BitMEX-Bestände rechtmäßiges Eigentum eines Unternehmens sind.

BitMEX gab an, dass die neue Funktion sich an Kunden richte, die „unterschiedliche Eigentumsstrukturen für ihre Konten“, Möglichkeiten für ihre Mitarbeiter, auf Konten zuzugreifen und diese zu verwalten, sowie Sicherheitsanforderungen benötigen. In der Ankündigung hieß es jedoch auch, dass Optionen wie die Anmeldung mit mehreren Benutzern und sofortige Übertragungen zwischen Konten erst später im Jahr 2020 verfügbar sein würden.

Kontroverse nicht vorüber

Obwohl BitMEX nach wie vor eine der größten Derivatebörsen der Welt ist, sagen viele Mitglieder der Krypto-Community, dass sie das Vertrauen in BitMEX verlieren würden.

Cointelegraph berichtete im März, dass die Börse während des Krypto-Einbruchs im März für fast 25 Minuten offline war. Viele Benutzer waren mit der Erklärung von BitMEX, es habe „ein Hardware-Problem mit dem Cloud-Service-Provider“ gegeben, nicht zufrieden zu stellen. Außerdem wurde der Derivate-Riese verklagt. Den Führungskräften werden Schutzgelderpressung, Geldwäsche, Überweisungsbetrug und nicht lizenzierte Geldüberweisungen vorgeworfen.

Auf Twitter reagierte die Krypto-Branche auf die offizielle Ankündigung von BitMEX mit einer gewissen Skepsis.

„Ist es nicht schon zu spät, Leute?“ so der Twitter-Nutzer call_aka_911 in Bezug auf die Meldung über BitMEX Corporate. 

Andere, darunter user 24Based, fanden noch deutlichere Worte: „Einzelhändler sind der Börse davongelaufen. Jetzt sollen auch Unternehmen mit Überlastungen betrogen werden?“

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Deutsche Börse will Bitcoin-ETP listen

Die Londoner Firma ETC Group will in diesem Monat das erste börsengehandelte Krypto-Produkt an der digitalen Börse Xetra in Deutschland anbieten. Händler in Großbritannien, Italien und Österreich haben ebenfalls Zugang zu diesem neuen Produkt.

Laut ETF Stream gab die ETC Group am 9. Juni bekannt, dass das börsengehandelte Produkt Bitcoin Exchange Traded Crypto, oder kurz: BTCE, an der Deutschen Börse Xetra gelistet werde, sobald es von den deutschen Finanzaufsichtsbehörden genehmigt worden ist.

BTCE ist an den Kurs von Bitcoin (BTC) gekoppelt und physisch durch die Kryptowährung abgesichert. Die Bitcoins werden vom digitalen Vermögensverwahrer BitGo in Cold-Depots aufbewahrt.

Der CEO der ETC Group Bradley Duke sagte dazu: 

„Der Krypto-Bereich wurde aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Komplexität, Zugänglichkeit und Verwaltung gebremst. Mit dem BTCE bringen wir Bitcoin auf die regulären, regulierten Finanzmärkte. Investoren können von den Vorteilen des Handels und des Besitzes von Bitcoin über ein reguliertes Wertpapier profitieren und gleichzeitig Bitcoin auszahlen zu lassen, wann immer sie wollen.“

Nicht ganz ein ETF

Das Unternehmen erklärte, dass sie den BTC-Handel „über eine ETP-Struktur“ anbiete. Das sei allerdings nicht ganz dasselbe, wie ein börsengehandelter Fonds. Laut dem Unternehmen entspricht der hybride ETP  nicht der genauen Definition eines ETF in der Europäischen Union,  da es sich um ein Instrument mit nur einem einzigen Vermögenswert handelt.

Neuland für Deutschland

Trotz zahlreicher Anträge hat die US-Wertpapieraufsicht SEC noch keinen Bitcoin-ETF für die Öffentlichkeit in den Vereinigten Staaten zugelassen. Als Gründe dafür wurden Bedenken hinsichtlich der Überprüfung der Gültigkeit von Vermögenswerten, Marktmanipulation und der sicheren Aufbewahrung von physisch gesicherten Vermögenswerten angeführt.

Im März berichtete Cointelegraph, dass die deutsche Finanzaufsicht BaFin  Regulierungsstandards angekündigt hat, an die sich lokale Unternehmen halten müssen, wenn sie Krypto-Verwahrungsdienste anbieten. Jedes deutsche Unternehmen, das mit Krypto arbeitet, muss eine Genehmigung der BaFin einholen.

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„Exponentielles“ Volumenwachstum: Bitcoin konkurriert mit großen Vermögenswerten

„Alle Facetten“ im Hinblick auf das Handelsvolumen von Bitcoin (BTC) wachsen exponentiell und könnten mühelos die wichtigsten Anlageklassen einholen, so ein neuer Bericht.

Am Dienstag veröffentlichte Coin Metrics einen Bericht mit dem Titel „State of the Network“ und betrachtete den Bitcoin-Handel. Dabei kamen einige überraschende Zahlen ans Licht, als BTC/USD 10.000 US-Dollar überschritten hat.

„Exponentielles“ Wachstum des BTC-Volumens insgesamt

Eine Messung des Volumens ist bei der größten Kryptowährung schwierig, so Coin Metrics. Grund dafür sind die vielen Börsenarten und damit verbundenen Plattformen im Raum.

„Die Fragmentierung des Handelsvolumens im Bitcoin-Ökosystem verhindert eine direkte Bewertung der Marktgröße“, wie der Bericht abschließend anmerkte.

„Institutionen, die erwägen, den Raum zu betreten, sollten zunächst die Landschaft beobachten und dann entscheiden, an welchen Börsen, auf welchen Märkten und mit welchen Vermögenswerten sie sich bei der Abwicklung von Geschäften wohlfühlen.“

Nichtsdestotrotz ist die Zukunft von Bitcoin als Anlageklasse äußerst vielversprechend.

Coin Metrics fasst zusammen, „alle Facetten des Handelsvolumens von Bitcoin haben ein exponentielles Wachstum verzeichnet und kann, wenn dieses aufrecht erhalten wird, auf ähnliche Niveaus wie die größten Anlageklassen steigen.“

Kryptowährung und Fiat-Handelsvolumen. Quelle: Coin Metrics

Kryptowährung und Fiat-Handelsvolumen. Quelle: Coin Metrics

5 Mio. US-Dollar pro Tag bei Bitcoin?

Vereinzelt gibt es Volumen in Höhe von 500 Mio. US-Dollar pro Tag auf den großen Börsen. Das sei die beste Antwort für einen institutionellen Käufer, der darüber nachdenkt, wie viel Kapital er in Bitcoin investieren sollte.

„Für eine Institution auf der Käuferseite, die daran interessiert ist, frisches Kapital in den Raum zu investieren, ist das Handelsvolumen der Bitcoin-Spotmärkte, das sich auf 5 Mrd. US-Dollar pro Tag auf den großen Börsen beläuft, vielleicht am relevantesten“, so der Bericht.

„Bei diesem Handelsvolumen könnte eine Institution auf der Käuferseite, die nicht mehr als ein Prozent des gesamten Handelsvolumens ausmachen möchte, mit einem Kapitaleinsatz von 5 Mio. US-Dollar pro Tag rechnen.“

Institutionelle Dienste, wie Bitcoin-Futures und -Optionen, verzeichnen weiterhin neue Rekordniveaus sowohl hinsichtlich des Volumens als auch beim Open Interest.

Die „Führung“ der Futures im Zusammenhang mit anderen Preisindikatoren ist ein weiteres wichtiges Zeichen, das man kurzfristig im Auge behalten sollte, so der Cointelegraph Markets-Analyst filbfilb am Dienstag.

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Bitcoin-Kurs über 10.000 US-Dollar: Nutzer kaufen weiter BTC

Bitcoin (BTC) hat 10.000 US-Dollar erreicht. Er ist an den Börsen nun sehr aktiv, denn Investoren kaufen die größte Kryptowährung im fünfstelligen Bereich anstatt zu verkaufen.

Laut den Daten der Überwachungswebseite Coin Metrics vom 2. Juni erreichte das Handelsvolumen allein innerhalb von 10 Minuten ein immenses Volumen in Höhe von 3.500 BTC.

„Merkwürdige“ BTC-Kursentwicklung sorgt für Volumenschub

Als die Märkte auf einen Höchststand von 10.340 US-Dollar kletterten, erlebten die Börsen einen plötzlichen Anstieg des Interesses. Bitfinex wies laut Coin Metrics insbesondere ein „sehr seltsames“ Verhalten auf.

„#Bitcoin-Kurse auf Bitfinex haben gerade etwas sehr Merkwürdiges getan und werden jetzt einem Aufschlag von 40 US-Dollar gegenüber dem Rest des Marktes gehandelt“, wie das Unternehmen twitterte. 

„Diese merkwürdige Kursentwicklung ging mit einem Volumen von über 3.500 $BTC in einer 10-Minuten-Kerze einher.“

Das Volumen wurde aus den Zahlen von sechs großen Börsen errechnet: Bitfinex, Bitstamp, ItBit, Gemini, Kraken und Coinbase. Coinbase hat einen Ausfall aufgrund der großen Nachfrage erlitten. 

BTC/USD-Chart mit Volumenspitze

BTC/USD-Chart mit Volumenspitze. Quelle: Coin Metrics/ Twitter

Bitcoin-Käufe in Millionenhöhe bei über 10.000 US-Dollar

Der Bitfinex-CTO Paolo Ardoino reagierte und beschrieb den Aufschlag auf seiner Plattform als „interessant“.

„Wir haben seit der Spitze einige große Käufe auf Finex verzeichnet“, so der CTO. 

Ardoino verwies ferner auf eine für Bitfinex typische Volumenspitze und sagte, dass sich die Kauf-Orders bei über 10.000 US-Dollar immer noch häufen würden. Unter diesen Orders gehörten auch zwei Orders in Höhe von über 1,4 Millionen US-Dollar bei je 10.145 US-Dollar und 10.170 US-Dollar.

„Vor allem die zweite grüne Kerze ist nur durch uns zustande gekommen (einige Anwender sind sehr hart in den Markt eingetreten) Spreads sind sehr eng“, fügte er hinzu.

Wie Cointelegraph berichtete, lagen die Börsenreserven auf dem niedrigsten Stand seit Dezember 2018. Nutzer halten anscheinend Coins und handeln nicht mit ihnen und verkaufen sie auch nicht.

Bitcoin Börsenreserven 1-Jahres-Chart

Bitcoin Börsenreserven 1-Jahres-Chart. Quelle: CryptoQuant

Den jüngsten Daten von CryptoQuant zufolge, in denen die Börsenbestände analysiert wurden, hat Bitcoin mit seinem Anstieg über 10.000 US-Dollar noch keine nennenswerte Rendite im Hinblick auf die Börsenbestände erzielt.

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Ratingagentur Weiss: „Nur 21 Mio. Bitcoins? Falsch gedacht“

Die Ratingagentur Weiss behauptet, dass es tatsächlich mehr als 21 Millionen Bitcoin (BTC) auf der Welt gibt.

In einem Tweet am 25. Mai argumentierte Weiss, der für seine umstrittenen Kryptowährungs-Posts bekannt ist, dass Börsen Hebel einsetzen, um den Eindruck zu erwecken, dass es mehr Bitcoins gibt als das tatsächlich der Fall ist.

Mehr als 21 Millionen ist „unpopuläre Meinung“ Meinung von Weiss

„Unpopuläre Meinung: Das Angebot an #Bitcoin ist höher als 21 Millionen“, heißt es in dem Beitrag.

Die Börsen nutzen das vorhandene Angebot an #Krypto-Assets auf die gleiche Weise, wie Banken das Angebot an Fiat-Geld nutzen.

Weiss schien das Börsenmodell im Allgemeinen zu kritisieren. Die Börsen von Depotbanken, die trotz der jüngsten Massenabflüsse immer noch überwiegen, beinhaltet ein Vertrauenselement, das das Unternehmen als unerwünscht erachtet.

Der Tweet schließt folgendermaßen:

Der einzige Schutz besteht darin, Ihre eigene Krypto zu halten. Nicht deine Schlüssel, nicht dein Krypto.

Die tatsächlich überprüfbare Anzahl abgebauter Bitcoins beträgt derzeit 18,3 Millionen, von denen aber nicht alle im Umlauf sind. Schätzungen zufolge sind beispielsweise rund 4 Millionen unwiederbringlich verloren.

Weiss stellt die Marktleistung von Bitcoin eine mittelmäßige Note aus

Wie Cointelegraph berichtete, sind die Bitcoin-Reserven der Börsen jetzt auf dem niedrigsten Stand seit Ende 2018. Die Stimmungsänderung erfolgte unabhängig von den Bemühungen der Bitcoin-Benutzer, das Bewusstsein für die Risiken der Verwahrung durch Dritte zu schärfen.

Bitcoin Börsenbestand 1-Jahres-Diagramm

Bitcoin Börsenbestand 1-Jahres-Diagramm. Quelle: CryptoQuant

Insbesondere das „Proof of Keys“ Event, das zum zweiten Mal am 3. Januar stattfand, schien nur geringe Auswirkungen auf die Reserven zu haben.

Weiss hat inzwischen selbst die Hitze seiner Kryptowährungsbewertungen gespürt, die routinemäßig bestimmte Altcoins über Bitcoin platzierten.

Einwände ergeben sich aus der Idee, dass die Technologie von Bitcoin noch keinen echten Konkurrenten gefunden hat, der Bitcoins Fähigkeiten verbessert und bestehende Benutzer davon überzeugt, das BTC-Netzwerk aufzugeben. 

Derzeit liegt Bitcoin mit einer Gesamtpunktzahl von 1- an der Spitze. Laut Weiss ist es eine „Marktleistung“ nur eine 3-.

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BitMEX wegen organisierter Kriminalität und weitreichenden illegalen Aktivitäten angeklagt

BitMEX, eine der weltweit größten Börsen für Krypto-Derivate, wurde vor Gericht beschuldigt, „von Grund auf zur Ermöglichung einer Vielzahl illegaler Aktivitäten entworfen“ worden zu sein.

Die Vorwürfe wurden in einer wichtigen neuen Klage erhoben, die BMA LLC am 16. Mai beim US-Bezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien eingereicht hatte.

Der Kläger beschuldigt die Muttergesellschaft von BitMEX, HDR Global Trading, und die Top-Führungskräfte der Börse – Arthur Hayes, Ben Delo und Samuel Reed –, mehrere Straftaten begangen oder begünstigt zu haben. Darunter befindet sich beispielsweise Erpressung, Geldwäsche, Überweisungsbetrug und den Betrieb eines nicht lizenzierten Geldtransfergeschäfts. 

In der Klage wird behauptet, die Angeklagten hätten sich auf „dreiste, gesetzlose Weise“ an diesen und eine Vielzahl anderer illegalen Aktivitäten beteiligt, deren Ausmaß angeblich wirklich atemberaubend sei.

Warum wird der Fall in Kalifornien weiterverfolgt?

BMA LLC behauptet, dass die Führungskräfte von BitMEX trotz ihrer Widerlegungen enge Verbindungen zu den USA und dem Northern District of California unterhalten. Der Kläger führt mehrere Quellen an, die angeblich dem Unternehmen nahe stehen und den Medien zuvor mitgeteilt haben, dass fast 15% des Handelsvolumens von BitMEX im Jahr 2019 auf US-amerikanische Händler entfallen. 

Dies bedeutet, dass die eigenen Daten der Börse darauf hinweisen, dass sie täglich durchschnittlich 3 Milliarden US-Dollar an Geldtransfers verarbeitet hat, ohne in den USA als Geldtransferunternehmen lizenziert zu sein. 

Dies sei „das Rekordvolumen für solche rechtswidrigen Aktivitäten in der gesamten Geschichte der Währungsregulierung in den Vereinigten Staaten“, behauptet der Kläger.

Die Muttergesellschaft HDR Global Trading – deren Name angeblich ein Akronym für Hayes, Delo und Reed ist – soll auf den Seychellen gemeldet sein. Der Kläger stellt fest, dass Hayes auf die Frage, warum das Unternehmen gerade in diesem Land gegründet wurde, öffentlich behauptete:

„Die Seychellen sind billiger zu bestechen als [die Vereinigten Staaten]“ und als er gefragt wurde, wie viel er für die Registrierung von BitMEX auf den Seychellen bezahlen muss, sagte er: „eine Kokosnuss“.

Andere Vorwürfe

BMA LLC beschuldigt die Angeklagten, sich verschworen zu haben, um das Geschäft mithilfe von „organisierter Kriminalität“ und Manipulationen am Kryptowährungsmarkt zu leiten. Dies soll durch Überweisungsbetrug, betrügerische Geschäftsbeziehungen und zahlreiche anderer illegaler Aktivitäten vorgenommen worden sein.

In der Klage wird darauf hingewiesen, dass BitMEX Händlern einen extrem hohen Hebel (100x) für hochliquide Derivate bietet, die angeblich auf der Grundlage der Preise von „zwei oder drei illiquiden Spot-Börsen“ berechnet werden. 

Die Börse ermöglicht angeblich Manipulatoren und Geldwäschern, illegal zu handeln, indem sie eine unbegrenzte Anzahl anonymer und nicht überprüfter Konten ohne Handels- oder Auszahlungslimits eröffnen können.

In dem Dokument wird behauptet, dass BitMEX absichtliche Server-Einfrierungen als eine Art Waffe benutzt und betrügerische „Systemüberlastungen“ verwendet habe, um bestimmte Handelsaufträge unter volatilen Marktbedingungen an- bzw. abzulehnen, um Preisschwankungen zu verschärfen und maximale Liquidationen auszulösen.

All dies macht BitMEX angeblich zu einem „exquisiten“ Designer“-Tool für böswillige Akteure, um Kryptowährungsmärkte zu manipulieren.“

Die Klage weist ferner auf das Eingeständnis der Beklagten, dass die Börse einen eigenen gewinnorientierten Handelsschalter betreibt, der angeblich gegen BitMEX-eigene Kunden handelt und Insiderinformationen über die bestehenden Handelspositionen ihrer Kunden verwendet.

Die vollständigen Details der umfangreichen Vorwürfe umfassen über 100 Seiten.

Jüngste Kontroversen

Wie kürzlich berichtet, hat BitMEX seit dem historischen Marktcrash im März dieses Jahres sowohl an Open Interest als auch an Volumen für Bitcoin (BTC)-Futures weiter verloren und sich bemüht, seinen Marktanteil gegen Wettbewerber wie Binance Futures zu verteidigen.

Nach dem sogenannten Schwarzen Donnerstag Crash verzeichnete BitMEX zwischen dem 13. März und dem 9. April einen Rückgang der BTC-Bestände auf der Plattform um fast 40%.

Kontroversen betrafen zwei DDoS-Angriffe, die Ausfallzeiten an der Börse auslösten, und haben sogar einige Branchenakteure dazu veranlasst zu behaupten, dass die Börse für die mehrmonatige Tiefstände von Bitcoin verantwortlich ist.

BitMEX war auch eine der sieben Kryptofirmen, die in eine Reihe neuer Klagen verwickelt waren, in denen Verstöße gegen bestehende US-amerikanische Wertpapiergesetze geltend gemacht wurden.

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Umfrage: Krypto-Nutzer glauben an vorgetäuschten Tod von QuadrigaCX-CEO

Achtzehn Monate nachdem Gerald Cotten,der Gründer und CEO von QuadrigaCX, bei seiner ehrenamtlichen Arbeit in einem Waisenhaus in Indien verstorben ist, glauben die meisten Kryptonutzer offenbar, dass er noch am Leben ist.

Die kanadische Börse ist nur eine von vielen, die verdächtigt wird, einen betrügerischen EXIT-Betrug begangen zu haben. Der Wirbel in der Öffentlichkeit um diese Fälle sollen auch einige Nutzer von Krypto abgeschreckt haben.

Laut einer Online-Umfrage bei einer Veranstaltung auf der Virtual Consensus 2020 namens „QuadrigaCX – Ins Leere schreien und die Antwort auf einige erhalten“, gaben 60 Prozent der befragten Zuschauer an, sie glauben, Cotten sei definitiv noch am Leben. 90 Prozent sind der Meinung, dass die Leiche, die die des CEO sein soll, exhumiert und eine Autopsie durchgeführt werden sollte.

Man sollte dabei beachten, dass selbstauswählende Online-Umfragen nicht sehr wissenschaftlich sind.

QuadrigaCX-Nutzer verloren Millionen

Die Skepsis im Hinblick auf Cottens Tod ist vor allem darauf zurückzuführen, dass er Tausende von Krypto-Nutzer um etwa 145 Mio. US-Dollar an Vermögenswerten gebracht hat. Cotten war allein für die Wallets und Schlüssel der Börse verantwortlich und das Unternehmen habe nach seinem Tod versucht, diese zu finden.

Tong Zou wurde besonders schwer vom QuadrigaCX-Zusammenbruch getroffen. Der Börsennutzer hat auf der Veranstaltung über seine Erfahrungen gesprochen. Der Software-Ingenieur verlor über 400.000 US-Dollar, die damals seine gesamten Lebensersparnisse waren. Er wollte über QuadrigaCX sein Geld zurück nach Kanada zu schicken. 

Betrügereien schrecken Nutzer von Krypto ab

„Ich bin heute im Hinblick auf Krypto konservativer als früher“, so Zou. Er erklärte, er habe geglaubt, dass QuadrigaCX, als einer der ältesten Börsen zu dieser Zeit, eine sichere und moderne Art des Geldtransfers sei. Der Ingenieur konnte es nicht glauben, als das Geld einfach nicht ankam.

„Selbst die größte, am längsten laufende Börse kann immer noch scheitern“, gestand Zou sich selbst ein. Er sagte, das Hauptproblem bei Krypto sei die fehlende Regulierung, die zu Betrügereien und Situationen wie bei QuadrigaCX führe.

Anwälte der Nutzer, die vom Konkurs der Börse betroffen sind, beantragten bei der Royal Canadian Mounted Police (RCMP) im Dezember, Cottens Leiche zu exhumieren und eine Autopsie durchzuführen. Sie haben jedoch noch keine Antwort erhalten.

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