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Libra bekommt Gegenwind aus den USA

Nachdem am 16. April bekannt geworden ist, dass das Stable-Coin-Projekt Libra das White Paper geändert hatte, um damit regulatorische Bedenken auszuräumen, bekommt das Projekt nun Gegenwind aus den USA.

Die Libra Association, Tochterunternehmen des Social-Media-Giganten Facebook, gibt nicht auf. Am 16. April erreichte uns die Nachricht, dass das Projekt mit überarbeitetem White Paper an die Schweizer Finanzmarktaufsicht getreten ist. Entgegen dem ursprünglichen Plan, einen Währungskorb, gedeckt aus unterschiedlichen Fiatwährungen, in digitale Form zu gießen, schwenkt die Libra Association nun um. Um regulatorische Bedenken auszuräumen, will das Projekt mit mehreren Stable Coins, etwa LibraUSD, LibraEUR odra LibraGDP auf den Markt drängen.

Sylvia Garcia will Libra regulieren

Auch wenn das Projekt aktuell zur Überprüfung bei der Schweizer FINMA liegt, erklärte eine US-Abgeordnete jüngst, dass sie sich damit nicht zufrieden geben wird. In einer Ankündigung am 16. April erklärte Sylvia Garcia, dass die aktuellen Änderungen am White Paper nichts an der Einstufung Libras änderten. Ihrer Meinung nach handele es sich bei dem Projekt eindeutig um eine „Security“ (Wertpapier).

Demnach beziehe Libra trotz der Änderungen ihren Wert nach wie vor von einem Währungskorb. Dies mache ihn wiederum von einer Drittpartei abhängig. Demnach liege es dennoch an Libra, bei der US-Börsenaufsicht (Securities and Exchange Comission, SEC) vorzusprechen.

So heißt es im offiziellen Statement:

Seit dem Moment, an dem Facebook und die Libra Association das erste White Paper für Libra herausgegeben haben, habe ich klar gemacht, dass ich große Bedenken an dem Projekt und seinem Start habe. Es gibt einfach zu viele Fragen, die noch nicht beantwortet sind. [Zum Beispiel] warum Facebook überhaupt eine Kryptowährung entwickelt und wie sie die globale Wirtschaft und die Konsumenten beeinflussen wird.

Sylvia Garcia, US-Abgeordnete

Dementsprechend könne auch das geänderte White Paper die Bedenken nicht ausräumen. Diese hatte die Abgeordnete an Mark Zuckerberg gerichtet, als dieser vor dem US-Kongress ausgesagt hatte.

Ich werde weiter daran arbeiten, um sicherzugehen, dass die SEC so ein Asset [wie Libra] als das Wertpapier, das es ist, unter den herrschenden Wertpapiergesetzen reguliert.

Sylvia Garcia

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US-Abgeordnete will Facebook Libra trotz Änderungen als Wertpapier einstufen

Eine amerikanische Abgeordnete hat bekräftigt, dass sie weiterhin dafür kämpfen will, dass die geplante Facebook Kryptowährung als Wertpapier eingestuft wird.

Fällt Libra doch noch unter Beaufsichtigung der SEC?

Sylvia Garcia, eine Abgeordnete der Demokratischen Partei aus Texas, hat am 16. April angekündigt, dass sie die Facebook Kryptowährungen trotz beträchtlicher Änderungen am Libra Whitepaper immer noch als Wertpapier sieht.

So meint Garcia, dass der Stablecoin weiterhin an „einen Korb aus Landeswährungen“ angebunden ist, der frei von der Libra Association beeinflusst werden kann. Dadurch wird die Kryptowährung gemäß dem sogenannten Howey Test, einem rechtlichen Bewertungsschema für Finanzprodukte, zu einem Wertpapier, da ihr Wert vom Zutun einer Drittpartei (in diesem Fall Facebook bzw. Libra) abhängt. Dementsprechend müsste die Kryptowährung von der amerikanischen Börsenaufsicht reguliert werden:

„Ich werde weiter dafür kämpfen, dass die SEC (Börsenaufsicht) dieses Finanzprodukt (Libra) als das Wertpapier einstuft, dass es nach dem Wertpapierrecht ist.“

Garcia gegen Stablecoins

Die Ankündigung der US-Abgeordneten Garcia steht vor dem Hintergrund, dass die Libra Association gestern bekanntgegeben hatte, grundlegende Änderungen an der eigenen Kryptowährung vorzunehmen, um die Bedenken der Aufsichtsbehörden auszuräumen.

Wie Cointelegraph berichtet hatte, hatte sich Garcia schon in der Vergangenheit dafür stark gemacht, dass Stablecoins, die von einem Unternehmen geführt werden, als Wertpapier eingestuft werden sollen. Garcia ist Mitglied des parlamentarischen Ausschusses für Finanzdienstleistungen.

Maxine Waters, eine Parteikollegin von Garcia und Vorsitzendes des parlamentarischen Ausschusses für Finanzdienstleistungen, hatte den vorübergehenden Stopp der Einführung von Libra gefordert, nachdem Facebook die Kryptowährung vergangenen Juni erstmals vorgestellt hatte. Dies führte zu einer Reihe von Anhörungen im amerikanischen Senat und Kongress, bei denen selbst Mark Zuckerberg zum Krypto-Projekt Stellung nehmen musste.

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Was lange währt wird endlich gut? – Facebook Libra erfährt grundlegende Änderungen

Nachdem es von den weltweiten Aufsichtsbehörden und Regierungen heftigen Widerstand gab, hat sich das Team um die Facebook Kryptowährung Libra zurück ans Reißbrett begeben, um das geplante Zahlungssystem an die gestellten Vorgaben anzupassen.

Libra hat nun offiziell den Zulassungsprozess für eine Bewilligung durch die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA begonnen, wodurch das Facebook Projekt im Erfolgsfall ganz offiziell als Zahlungssystem operieren dürfte. Nichtsdestotrotz gilt es, zuvor noch einige regulatorische Hürden zu nehmen, die von den Aufsichtsbehörden und Regierungen anderer Länder an Libra gestellt werden. Allerdings ist die Stoßrichtung schonmal positiv zu bewerten, denn nach all der Kritik an der Facebook Kryptowährung ist die Tür nun immerhin einen Spalt offen.

Damit dieser fromme Wunsch Wirklichkeit werden kann, braucht es allerdings eine Reihe an Änderungen. Die Wichtigste ist, dass der Libra Coin (LBR) für den Erhalt seiner namensgebenden (Wert-)Stabilität nicht mehr an einen Korb verschiedener Landeswährungen angebunden wird, sondern stattdessen an andere Facebook Stablecoins, die wiederum auf den einzelnen Landeswährungen basieren (USD, EUR, GBP).

Dazu wird ein Smart Contract eingesetzt, der die Gewichtungen der einzelnen Stablecoins an Libra regelt. Zugleich schränkt Facebook damit die eigene Handlungsfreiheit ein, da eine Währung nicht einfach aus den Währungskorb von Libra entfernt werden kann, denn in einem solchen Fall müsste der jeweilige Stablecoins gänzlich entfernt werden.

Die zweite große Änderung betrifft das Libra Whitepaper, das ebenfalls angepasst wurde, um den Forderungen der Aufsichtsbehörden zu entsprechen. In der ursprünglichen Version war das Libra Netzwerk als öffentlich zugängliche Blockchain angelegt, die nur indirekt von der Libra Association geführt werden sollte.

Im abgeänderten Whitepaper wird diese öffentliche Zugänglichkeit nun eingeschränkt, was bedeutet, dass geringere Freiheiten für Unternehmen und Entwickler eingeräumt werden, die ihrerseits die Libra Blockchain als Grundlage für Services und Dienstleistungen nutzen wollten. So können zunächst nur Unternehmen mit behördlicher Zulassung auf die Blockchain zugreifen, außerdem sollen Transaktionen zu Wallets von Drittanbietern Beschränkungen unterliegen.

Auch wenn die vorgesehenen Änderungen die großen Ambitionen von Libra etwas dämpfen, hängt die Facebook Kryptowährung nun zumindest nicht mehr in der Schwebe, sondern hat eine realistische Chance der Umsetzung.

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FINMA beginnt Bewilligunsverfahren für den Facebook Coin LBR

Die Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA prüft nun, ob Libra als Zahlungssystem in der Schweiz zugelassen werden kann. Unterdessen hat die Libra Association das White Paper angepasst, um regulatorische Bedenken zu zerstreuen.

Libra, das geplante Zahlungsnetzwerk des Social-Media-Konzerns Facebook, vermeldet Fortschritte. Wie aus einer Pressemitteilung der Libra Association hervorgeht, wurde bei der Schweizer Finanzmarktaufsicht FINMA ein Antrag für eine Lizenz als Zahlungssystem gestellt. Gleichzeitig veröffentlichte die Association eine überarbeitete Version des White Paper. Der gleichnamige Stable Coin des Netzwerks trägt das Kürzel „LBR“ und soll – entgegen der ursprünglichen Konstruktion – nun auch in diversen regionalen Währungsversionen erscheinen.

Libra nicht gleich Libra

Damit reagiert die Libra Association auf die Kritik der internationalen Finanzmarktaufseher, die dem Projekt seit seiner Veröffentlichung entgegen geschlagen ist. Ursprünglich sollte LBR als globaler Stable Coin durch einen Währungskorb samt Staatsanleihen gedeckt sein. Regulatoren hatten unter anderem Bedenken, dass LBR aufgrund von Facebooks enormer Reichweite zu einer veritablen Konkurrenz für staatliche Währungen werden könnte. Nun sollen neben einem globalen LBR auch Versionen von des Stable Coin erscheinen, die nur an eine einzelne Landeswährung gekoppelt sind. Im überarbeiteten White Paper heißt es:

Während unsere Vision immer darin bestand, dass das Libra-Netzwerk Fiat-Währungen ergänzt und nicht mit ihnen konkurriert, war ein Hauptanliegen, das von allen geteilt wurde, die Möglichkeit, dass die Multiwährung-Libra-Coin (≋LBR) die geldpolitische Souveränität und die Geldpolitik beeinträchtigen könnte, wenn das Netzwerk ein bedeutendes Ausmaß erreicht und ein großes Volumen an Inlandszahlungen über ≋LBR abgewickelt wird. Aus diesem Grund erweitern wir das Libra-Netzwerk, indem wir zusätzlich zu ≋LBR Stable-Coins in einer einzigen Währung aufnehmen, zunächst beginnend mit einigen der Währungen im vorgeschlagenen ≋LBR-Korb (z.B. LibraUSD oder ≋USD, LibraEUR oder ≋EUR, LibraGBP oder ≋GBP, LibraSGD oder ≋SGD).

Quelle: Libra White Paper, Stand: 16.4.2020

Um nicht mit den Notenbanken ins Gehege zu kommen, sollen Erschaffung und Vernichtung der lokalen LBR-Varianten nur bei Bedarf erfolgen. Die Geldmenge verändere sich folglich nicht.

Gerüchte, dass sich die Association von ihrem ursprünglichen Stable-Coin-Ambitionen verabschiedet hat, kursierten bereits seit Anfang März. Zwischenzeitlich hat die Association, der Verband der LBR-Node-Betreiber in spe, zahlreiche Mitglieder – darunter auch die Zahlungsdienstleister PayPal und VISA – verloren. Wie es in der Pressemitteilung abschließend heißt, haben die verbleibenden Mitglieder die Finanzierung für das operative Geschäft der Association gesichert.

FINMA: Noch ist nichts in trocken Tüchern

Unterdessen hat auch die Schweizer Finanzmarktaufsicht eine Stellungnahme zum Lizenzantrag der Libra Foundation veröffentlicht.

Die FINMA wird das Gesuch nun eingehend analysieren. Sie wird wie im FinfraG [Finanzinfrstrukturgesetz] vorgesehen, für risikoerhöhende, zusätzliche Dienstleistungen zusätzliche Anforderungen stellen. Das gilt insbesondere für bankähnliche Dienstleistungen. Zudem wird die FINMA besonders berücksichtigen, ob nationale und internationale Standards zu Zahlungssystemen und auch zu einer strikten Geldwäschereibekämpfung eingehalten werden.

FINMA-Presseerklärungzum Libra-Antrag

Die Behörde weißt zudem darauf hin, dass sie sich nicht zu den Erfolgsaussichten und der Dauer des Bewilligungsprozesses äußern werde. Abschließend mahnt die Behörde aufgrund der globalen Bedeutung von Libra eine international koordinierte Regulierung des Stable Coins an.

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Ökonom über Stablecoin Libra: Nach wie vor Bedrohung für Bitcoin

Der Ökonom und Akademiker John Vaz glaubt, dass Bitcoin (BTC) mit dem umstrittenen Projekt Libra von Facebook immer noch einer starken Konkurrenten hat.

Vaz sagte gegenüber Cointelegraph, dass Bitcoin Skalierungsprobleme im Hinblick auf Zahlungen habe und unverhältnismäßig oft als Mittel für Spekulationen benutzt worden sei. Er sagte, Libra hingegen sei speziell als großes Zahlungsnetzwerk entwickelt worden und könne trotz der anhaltenden Probleme mit den Regulierungsbehörden schnell zu einem großen Konkurrenten werden.

„Libra ist nicht tot“, wie er erklärte. „Das Projekt kämpft sich nur durch den regulatorischen Alptraum.“

Vaz kritisierte jedoch digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) und sagte, sie seien eine schwache „defensive Haltung“ angesichts der Bedrohung ihrer Kontrolle über Geldmenge und Kredite durch Krypto-Vermögenswerte.

Vaz sagte, „die größte Konkurrenz für Bitcoin sind andere Kryptowährungen“.

Facebooks Libra sehr interessant

Vaz erklärte, Facebook leide zwar unter öffentlichem Misstrauen, aber das vorgeschlagene Modell für den Stablecoin Libra sei „sehr interessant“. Er hob dabei den Korb von Vermögenswerten, die die Stabilität des Instruments untermauern, als auch die bestehenden Netzwerke, auf die große Technologieunternehmen zugreifen können, hervor.

Der Ökonom argumentierte, Unternehmen wie Facebook könnten aus der Anzahl der Nutzer Kapital schlagen. Finanzielle Transaktionen fänden bereits statt.

„Sie nehmen einen Markt ins Visier, der für sie vorgefertigt ist. Menschen tätigen bereits jetzt schon Transaktionen auf Facebook, Messenger, WhatsApp und Instagram. Dem Unternehmen gehören sie alle. Sie haben also den Nachrichtenverkehr und diese Leute tätigen wirtschaftliche Transaktionen bereits mit Fiat.“

Daher, so Vaz, werde Libravom ersten Tag an „mit einer sehr großen ‚Domänenmöglichkeit‘ an den Start gehen – vielleicht größer als jede andere Kryptowährung.“

Er prognostizierte, dass das Ziel von Libra zunächst die Entwicklungsländer und nicht die entwickelten Märkte sein würden. Er erklärte: „Sie werden sich dort verschanzen, wo die Menschen die Apps bereits stark nutzen und Zahlungen brauchen.“

CBDCs: Defensive Reaktion auf Krypto-Vermögenswert

Vaz glaubt nicht, dass digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) ein großer Konkurrent für Krypto-Vermögenswerte und Stablecoins sein werden und nur „eine defensive Haltung“ seien:

„Sie werden eine Art Rückzugsgefecht sein, das von den Zentralbanken bekämpft wird, weil sie keine Kryptowährungen mögen.“ 

Zentralbanken würden keine Bedrohung für Bitcoin darstellen, so John. Es werde eher so sein, dass Bitcoin und andere Kryptowährungen die Kontrolle der Banken über die Geldmenge zu untergraben drohen. Er sagte dazu: „Das nimmt ihnen die Möglichkeit, einen Hebel in der Wirtschaft umzulegen, weil man unter Bitcoin etwa kein Geld über Kredite erschaffen kann.“

„Banken können dieses Geld bis zu acht- oder neunmal in einem Mindestreservesystem verleihen. So schaffen viele Banken eine massive Geldmenge auf dem Mindestreservesystem. Unter Bitcoin kann man nicht verleihen, was man nicht hat.“

Vaz behauptet, dass CBDCs neben einer Peer-to-Peer-Abwicklung keine Vorteile bieten würden. Das würde „standardmäßig mit Kryptowährung“ einhergehen. „Bei digitalen Zentralbankwährungen geht es wahrscheinlich eher darum, Geld zu überwachen als Nutzen zu bringen“, fügte er hinzu.

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EU-Gesetzgeber wollen Lücken bei Krypto-Regulierung schließen

Das Europäische Parlament hat seine erste Studie über Krypto-Regulierung seit 2018 veröffentlicht und spricht darin bezüglich Stablecoins, Spenden in Kryptowährung und Mining über Regulierungslücken in der EU.

Der Studie zufolge gehören zu den jüngsten Entwicklungen in der Branche, die eine regulatorische Reaktion erfordern, Stablecoins, Geldbeschaffung auf der Basis von Token sowie Geldwäsche durch Krypto-Mining.

Krypto-Mining als Geldwäsche-Risiko 

Laut der Studie kann Krypto-Mining von kriminellen Organisationen als Vehikel genutzt werden, um Geld zu waschen:

„Neu herausgegebeneerzeugte Coins sind per Definition ’sauber‘, wenn also jemand (z.B. eine Bank) bereit ist, sie in Fiat-Währung oder andere Krypto-Assets umzutauschen, sind die daraus resultierenden Gelder ebenfalls sauber. Ein erster ordnungspolitischer Schritt könnte darin bestehen, zu versuchen, den Einsatz dieser Technik abzubilden und anschließend, wenn siese sich tatsächlich als wichtiger blinder Fleck erweist, geeignete Gegenmaßnahmen in Betracht zu ziehen.“

Die Studie benennt weitere Lücken in geltenden Vorschriften, darunter in Richtlinien für den Umtausch von Kryptowährungen untereinander und in denen für mit Token handelnden Finanzdienstleistern.

Das Parlament empfiehlt eine Erweiterung der juristischen Definition von Kryptowährungen, um auch Token in die Maßnahmen gegen illegale Spendensammlung einzubeziehen. 

Europäisches Parlament empfiehlt Regulierungsbehörde

Um neue, durch Kryptowährungen entstehende Geldwäscherisiken zu bekämpfen, empfehlen die EU-Gesetzgeber die Schaffung einer regionalen Aufsichtsbehörde zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) und der Terrorismusfinanzierung (CFT).

Wie das Parlament betonte, wäre eine europäische AML-Überwachungsstelle nur dann effektiv, wenn sie mit „hochqualifiziertem IT-Personal“ ausgestattet wäre, „das in der Lage ist, die Risiken der AML/CFT, die neue Technologien mit sich bringen, zu analysieren“.

Stablecoins führen zu neuen Herausforderungen

Laut dem Bericht sind viele Stablecoins im Umlauf, von denen die meisten lokal orientiert seien. Das Aufkommen globaler Stablecoins wie Libra von Facebook stelle die Gesetzgeber jedoch vor besondere Herausforderungen.

Der Bericht beschreibt globale Stablecoins als „auf der Grundlage bestehender, großer und/oder grenzüberschreitender Nutzerbasis aufgebaut“ und warnt davor, diese hätten das Potenzial , „sehr schnell zu skalieren, um einen globalen oder andere substanzielle Ausbreitung zu erreichen“.

Die Bedenken des Parlaments stimmen mit den Beobachtungen des Ökonomen John Vaz überein, der kürzlich gegenüber Cointelegraph erklärte, Libra starte mit einem sehr großen Verbreitungspotenzial, das größer sei als bei jeder anderen Kryptowährung zuvor. Er safte dazu:

„Sie zielen auf einen Markt ab, der für sie wie geschaffen ist – die Menschen tätigen bereits Transaktionen über Facebook, Messenger, WhatsApp und Instagram. Sie haben den Nachrichtenverkehr, und diese Leute führen bereits wirtschaftliche Transaktionen über Fiat durch“.

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Libra-Konkurrenz: Es wird eng für Facebook

Libra hatte denkbar ungünstige Startbedingungen. Nachdem die zum Facebook-Konzern gehörende Libra Association im vergangenen Jahr verkündet hatte, den Stable Coin Libra herausgeben zu wollen, hat es von vielen Seiten Kritik gehagelt. Eine digitale internationale Währung in der Hand eines privaten Konzerns stieß bei Kryptonauten und Regulierungs-Behörden weltweit auf Stirnrunzeln. Auch vor dem deutschen Bundestag hatten Libra-Vertreter zur Verteidigung ihres Projekts angesetzt, waren dabei jedoch wenig erfolgreich.

Ehemalige Libra-Mitglieder laufen über

Mit Celo tritt nun ein weiteres Projekt an, dass die Facebook-Pläne durchkreuzen könnte. Die Celo Foundation besteht bereits seit 2017 und arbeitet seitdem an einer Smart-Contract-Plattform, die eine Reihe an Stable Coins auf ERC-20-Basis unterstützt. Das Celo-Netzwerk zielt auf Zahlungen und Micro-Lending-Services ab und unterstützt humanitäre Spenden.

Nun verkündete die Celo Foundation am 11. März die Gründung der 50 Mitglieder starken „Alliance for Prosperity“. Darunter sind mit Coinbase Ventures, Andreessen Horowitz, Anchorage Mercy Corps und Bison Trails auch Mitglieder, die zuvor an Bord des Konkurrenten Facebook waren.

Celo wartet mit eigenem Stable Coin auf

Celo hat den Celo Dollar (cUSD) lanciert, ein Stable Coin, der den Wert des US-Dollars abbildet. Die Herausgabe funktioniert dabei ähnlich wie bei anderen Stable Coins. Wenn Nutzer US-Dollar an Celo senden, bekommen sie den entsprechenden Betrag in cUSD gutgeschrieben. Wenn man seine US-Dollar zurückfordert, werden die cUSD wieder verbrannt.

Die darunter liegende Celo Blockchain verwendet den Proof-of-Stake-Mechanismus, um Konsens im Netzwerk herzustellen.

Facebooks Libra hat einen schweren Stand

Ende Januar war bekannt geworden, dass Facebooks Libra seinen Kurs ändern würde. Aufgrund des Drucks der Regulierungsbehörden und der Öffentlichkeit fühlte sich die Foundation offenbar dazu gezwungen, den Kurs zu ändern. Danach gingen Libra-Vertreter dazu über, verschiedene Versionen des geplanten Stable Coins zu entwickeln. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte das Projekt bereits mit schwerwiegenden Abgängen zu kämpfen. Ehemalige Mitglieder wie Visa, MasterCard, PayPal und eBay hatten das sinkende Schiff bereits verlassen. Den ursprünglichen Starttermin hatte Libra für 2020 angesetzt.

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Machtfaktor Blockchain: Warum China und Facebook die gleiche Blockchain-Strategie verfolgen

Zwar ist Facebook keine Nation und China kein Unternehmen, dennoch verfolgen beide Akteure die gleiche Blockchain-Strategie. Beide Akteure möchten mithilfe der Blockchain ihr eigenes Ökosystem stärken, ohne dabei nennenswert Kontrolle abzugeben. So möchten Konzerne und Staaten vom dezentralen Datenaustausch und der rein digitalen Abwicklung von Werte- und Vertragstransaktionen profitieren. Um Partizipation und Privatsphäreschutz der Bevölkerung oder der Nutzer geht es dabei nicht.

China hat sehr gut verstanden, dass sich die Zukunft des Landes an den digitalen Infrastrukturen entscheidet. So setzt sie jetzt mit der Blockchain-Strategie die Grundvoraussetzung für ein neues Maß an digitaler Wertschöpfung. Als bereits führende Big-Data-Nation fehlt es noch an einer passenden Infrastruktur, um die Verzahnung der heimischen Unternehmen und Bevölkerung auf ein neues Automatisierungs- und Interaktionslevel zu heben. Das gleiche Prinzip gilt auch für den Internetgiganten Facebook. Zwar hat Facebook keine eigene Volkswirtschaft, aber dafür ein eigenes Ökosystem. Anstatt Bürger besitzt der Facebook-Konzern mehr als doppelt so viele Nutzer wie China Einwohner.

Kleine Zugeständnisse für große Gewinne

Wenn man ein System dezentralisiert, dann wird Macht und Kontrolle an andere Akteure oder die nächstliegende untere Stufe abgegeben. So gibt Facebook beispielsweise Einfluss an die Teilnehmer der Libra Association ab. Wenn sich der chinesische Staat dezentralisiert, indem er beispielsweise wie Deutschland auf stärker föderale, ergo dezentrale Strukturen setzt, dann verliert auch die dortige oberste Staatsführung an Einfluss. Nun funktioniert kein komplexes System vollständig dezentral oder vollständig zentral. Entsprechend stellt sich jeder Akteur, ganz gleich, ob Staat oder Unternehmen, die Frage, wie viel (dezentrale) Eingeständnisse er bereit ist zu machen, um das eigene System maximal stabil zu halten und gleichzeitig ausbauen zu können. Blockchain ist daher vor allem eines: Eine Kosten-Nutzenrechnung, die Kontrolle und Macht als Währung hat.

So tritt Facebook für seine Kryptowährung Libra die Kontrolle an ein Konsortium ab. Es findet also eine Dezentralisierung, ergo Abnahme an direktem Einfluss, statt. Der chinesische Staat wiederum bindet unter anderem Konzerne wie Alibaba oder Tencent, anstatt wie bisher nur Banken, in die Herausgabe seiner Central Bank Digital Currency (CBDC) ein. Diese Form der Pseudodezentralisierung dient letztlich nur dazu, die eigene Macht weiter auszubauen und zu stärken. Eine Dezentralisierung in konsortialen Strukturen ist daher vor allem ein Ausbau von Allianzen.

Umgekehrt versucht Facebook, genügend Anerkennung für seine Kryptowährung, insbesondere von regulatorischer Seite und aus der Bevölkerung, zu erhalten. Letztlich ist Facebook also bereit, ein Eingeständnis einzugehen, um damit seinem Ziel, eine neue Wertschöpfungsstufe für sein eigenes Ökosystem zu erschaffen, näherzukommen. Diese Eingeständnisse finden aber nicht auf der Endnutzer-Ebene statt, sondern verbleiben bei Politik und Partner-Unternehmen.

Warum die Blockchain über den Status als Hegemon entscheidet

Auch bei China geht es bei der Blockchain-Strategie nicht darum, den Status quo zu verwalten, sondern die eigene Expansion und Behauptung gegenüber Wettbewerbern voranzutreiben. So wird der Staatenwettbewerb vor allem durch die technologische Innovationsgeschwindigkeit entschieden. Der Staat oder die Region, die bei den Zukunftstechnologien das Rennen macht, wird auch politisch in der Welt das Sagen haben. Künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge, Virtual Reality etc. sind die digitalen Schlachtfelder der noch jungen 20er-Jahre.

Wenn China den Hegemonialstatus der USA einnehmen will, ohne Krieg zu führen, dann wird das nur über wirtschaftliche Dominanz gelingen. Diese hängt wiederum von der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Volkswirtschaft ab.

Der Schlüssel dazu liegt in einer effizienteren Allokation und Vernetzung von Informationen sowie Daten. Während eine zentrale Steuerung durch ihre Einfachheit besticht, gewinnen dezentrale Systeme ab einem gewissen Komplexitätslevel die Oberhand. Die Herausforderung besteht aber eben in deren Organisation und Steuerung. Bis dato, also ohne die Blockchain-Technologie, war es nicht möglich, Dezentralität technologisch effektiv abzubilden. Zentrale Steuerungssysteme waren so in der Regel überlegen.

Mit der Etablierung von dezentralen Infrastrukturen, ergo Blockchain, ändert sich dieser Umstand, sodass neue Organisationsprinzipien möglich werden. Dies hat zur Folge, dass die Karten neu gemischt werden. Was in den 60er-Jahren das Wettrennen zum Mond war, ist heute der Versuch, die eigene volkswirtschaftliche Produktivität schneller als die Konkurrenz durch die genannten Zukunftstechnologien auf ein neues Vernetzungs- und Effizienzlevel zu heben.

Facebook: Die Expansion im digitalen Raum

Während nun China seine Industrie mithilfe der Blockchain besser vernetzen und zu einem höheren Produktivitätslevel führen will, um zu mehr internationalem Einfluss zu gelangen, möchte auch Facebook seine Einflusssphäre vergrößern. Anstatt auf den digitalen Renminbi setzt Facebook auf Libra. Beide Digitalwährungen treten an, um Marktanteile zu gewinnen und effizienter zu sein als die bisherigen analogen Fiatwährungen. China möchte durch den digitalen Renminbi Vorteile für die eigene Industrie und Notenbankpolitik durch programmierbares Geld gewinnen. Diesen staatlich bestimmten Währungskrieg geht Libra noch nicht ein, da es ihm dazu als Unternehmen an politischer Macht fehlt.

Dies gilt allerdings nicht für die digitale und staatenlose Welt, die langfristig viel relevanter für Facebook ist als die analoge Welt. Bereits heute könnte Facebook Libra einsetzen, um die Zahlungsabwicklungen auf seinen Plattformen über Libra zu organisieren. Das mag ganz nett sein, hat mit dem langfristigen Potential durch Virtual Reality nur wenig zu tun.

Der lange Atem von Facebook

Langfristig möchte Facebook den virtuellen Raum genauso anführen wie es heute Social Media und Messengerdienste dominiert. Die zukünftige Wertschöpfung in Virtual-Reality-Welten ist zudem um ein Vielfaches attraktiver, als Entwicklungsländer von einem fiatgedeckten Libra Coin zu überzeugen.

Dies deutet sich bereits an den spielerischen Gehversuchen mit der Virtual Reality Horizon an. Mit dem aufgekauften VR-Brillenhersteller Oculus arbeitet Facebook an der Entstehung einer Social-Media-Virtual-Reality. In Zukunft kann man dann innerhalb des Facebook-Ökosystems ins virtuelle Kino gehen, Businessmeetings abhalten, eine Versicherung abschließen oder neue Turnschuhe im virtuellen Ladenlokal erwerben. Limitierungen wie in der analogen Welt werden schlichtweg aufgehoben.

Theoretisch wird das Facebook-Ökosystem damit in der Lage sein, einen signifikanten Teil des globalen Konsums im digitalen Raum über seine virtuellen Ländereien abzuwickeln. Die Perspektive, eine digitale Leitwährung als Pendant zum analogen US-Dollar zu schaffen, ist deutlich vielversprechender und einfacher als sich mit Staaten anzulegen, die im Zweifel über politische Sanktionsmechanismen verfügen. Auch sich durch eine eigene Blockchain-Abwicklungsstruktur von Banken lösen zu können verspricht ein neues Maß an Unabhängigkeit. Die vermeintliche Blockchain-Dezentralisierung führt damit zum genauen Gegenteil: Facebook wird noch mächtiger und in der Spitze noch zentralistischer.

Die nächsten Schritte

Es wäre naiv anzunehmen, dass sich diese Szenarien innerhalb der nächsten fünf Jahre durchsetzen werden. Sofern es nicht zu einer großen Krise kommt, wird der digitale Renminbi es nicht schaffen, den US-Dollar als Leitwährung zu verdrängen. Auch wird es Facebook in diesem Zeitraum nicht gelingen, ein digitales Ökosystem im Rahmen einer virtuellen Welt mit dem BIP von Deutschland zu erschaffen.

Sowohl Facebook als auch China werden in Zukunft einige Eingeständnisse gen Dezentralisierung eingehen müssen, um ihre langfristigen Ziele zu erreichen. Solange sie es aber schaffen, ihre Nutzer oder Bürger im eigenen Ökosystem zu halten, wird ihr Einfluss trotz Dezentralisierung eher zu- als abnehmen. Es sollte jedem bewusst sein, dass die Blockchain-Technologie in den Händen von autokratischen Staaten und Konzernen wenig mit den ursprünglich offenen und partizipativen, ergo wirklich dezentralen Blockchain-Systemen, zu tun hat.

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Neue Insiderberichte: Facebook knickt vor Regulierungsbehörden ein

Bereits seit Ende Januar kursieren Gerüchte über die angeblichen Pläne der Libra Association, den „Zuck Buck“ nicht mehr durch einen Währungskorb inklusive diverser Staatsanleihen decken zu wollen. Danach soll der Währungskorb einem währungsspezifischen Ansatz weichen, der unterschiedliche Varianten des Stable Coin vorsieht: einen Euro-Libra, einen US-Dollar-Libra und so weiter.

Informationen, die den US-amerikanischen Wirtschaftsmedien The Information und Bloomberg vorliegen, untermauern nun die Vermutung, dass Facebook mit seinem ambitionierten Stable-Coin-Projekt zurückgerudert ist; und zwar mit kräftiger Unterstützung des regulatorischen Gegenwinds, der dem Projekt seit seiner Bekanntmachung entgegenbläst.

So stützen die Berichte der beiden Medien die These, dass das Projekt sich von der Idee des Währungskorbs verabschiedet hat. Sowohl The Information als auch Bloomberg berufen sich dabei auf die Aussagen von drei Personen, die „mit der Sache vertraut“ seien. Demnach sei sogar fraglich, ob Libra mit seinem ursprünglichen Design überhaupt in den Facebook Apps zur Anwendung kommen werde.

Gegenüber BTC-ECHO bestreitet eine Sprecherin der Libra Association indes, dass das Projekt von seinem ursprünglichen Vorhaben abgerückt sei.

Die Libra Association hat ihr Ziel, ein regulierungskonformes globales Zahlungsnetzwerk aufzubauen, ebensowenig geändert wie die grundlegenden Designprinzipien, die dieses Ziel unterstützen.

Ferner habe sich nichts an dem Potenzial des Netzwerks geändert, zukünftige Innovationen zu befördern.

Freilich kann damit vieles gemeint sein. So könnte der bloße Umstand, dass Libra als Stable Coin angelegt ist, bereits als „Designprinzip“ gelten. Das schließt unterschiedliche Libra-Varianten nicht per se aus.

Libra, die Weltwährung?

Das Problem, vor das der Stable Coin die Regulierungsbehörden weltweit stellt, liegt in der enormen Reichweite von Facebook begründet.

Über 1,8 Milliarden Menschen tummelten sich 2019 täglich auf der Plattform. Das Netzwerk zielt mit seinem Stable Coin vor allem auf jene, die keinen oder begrenzten Zugang zu Bankdienstleistungen haben. Sollte Facebook Libra wider Erwarten in seinem ursprünglichen Design durchsetzen, könnte es in direkter Konkurrenz zu Fiatwährungen treten. Ein Umstand, der letztlich das Währungsmonopol der Zentralbanken infrage stellen könnte.

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Bundesfinanzminister Scholz fordert Kampf gegen Libra und andere digitale Parallelwährungen

Der deutsche Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat ein scharfes Vorgehen gegen “digitale Parallelwährungen” wie Facebooks geplante Libra-Stablecoin gefordert. Entsprechende Aussagen machte Scholz in Berlin laut eines Medienberichts vom 27. Februar bei einer Tagung der Initiative „Markets for Europe“.

Zugespitzte Wortwahl

Scholz habe auf der Tagung gefordert, man müsse „mit aller Schärfe“ gegen „digitale Parallelwährungen“ wie Libra vorgehen, da diese einen Angriff auf demokratische Strukturen darstellten.

„Wir dürfen eine digitale Parallelwährung nicht hinnehmen“, so der Appell von Scholz. Man müsse gegen solche Projekte vorgehen – „mit den vorhandenen Möglichkeiten, die wir haben, aber auch möglicherweise mit neuen“. Mit seiner ablehnenden Haltung sieht sich Scholz international nicht alleine. „Auch die USA haben wohl verstanden, dass man nicht Libra haben kann und den Dollar“, so der Finanzminister auf der Tagung weiter.

Klare Gegenposition zu Facebook-Libra

Olaf Scholz verschärft damit seine Position gegenüber Facebooks Währung Libra und ähnlichen, von ihm als “digitale Parallelwährungen” eingestuften Projekten. Dass der Finanzminister Stablecoins als als potentielle Gefahr für das Finanzsystem sieht, hatte dieser allerdings bereits im letzten Sommer deutlich gemacht.

Im September gab Scholz dann zu Protokoll, er lehne “Parallelwährungen wie Facebooks Libra ganz klar ab”. Eine anfängliche Zulassung von Libra per Erlaubnisvorbehalt hält die Bundesregierung laut einer am 17. Oktober veröffentlichten Antwort auf eine kleine Anfrage der Fraktion Die Linke allerdings durchaus für möglich.

Eine EU-weite Entscheidung zu Libra lässt unterdessen weiter auf sich warten. Laut einem Exekutiv-Vizepräsident Dombrovskis im Namen der Europäischen Kommission veröffentlichten Vermerk vom 19. Februar, hat die Libra-Association auf Fragen der EU bislang immer noch nicht ausreichend geantwortet.

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