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Bitcoin Lightning auf der Apple Watch: Bluewallet lanciert App

Bluewallet gab am 5. März bekannt, eine Lightning-App für die Apple Watch lancieren zu wollen. In einem Post auf der Firmenhomepage kündigt der Wallet-Anbieter die Veröffentlichung der ersten Lightning-basierten Watch Wallet an.

Bitcoin Lightning auf der Apple Watch

Bluewallet ist ein beliebter Software-Wallet-Anbieter und zählt zu den ersten, die das Lightning Network nutzen. Die App ist laut Bluewallet-Entwickler Nuno Coelho zunächst als Experiment gedacht und beinhaltet einfache Prozesse, die den Empfang von Lightning-Zahlungen ermöglichen. Wenn die App bei den Nutzern auf positive Reaktionen stößt, plant Bluewallet die Erweiterung der Funktionen auf BTC Payments. Ein Vorteil der Watch App könnte darin bestehen, dass Nutzer in der Öffentlichkeit BTC-Transaktionen durchführen können, ohne ihr Smartphone herauszuholen und damit möglicherweise bei der Handlung beobachtet zu werden.

Sneak Peak auf Twitter

Bereits am 19. März postete Bluewallet ein Video auf Twitter mit der Ankündigung: „Bitcoin ist zu schwierig in der Anwendung. Dann lasst uns daraus nur ein paar Klicks machen!“

Der Sneak Peak (zu Deutsch etwa „Vorgeschmack“) zeigt eine benutzerfreundliche Wallet-Funktion auf der Smart Watch.

Lightning Payments auf der Apple Watch: Riskant, aber vielversprechend

Bluewallet betont, dass es sich bei der App um ein experimentelles Produkt in einer frühen Entwicklungsphase handelt. Die Zurückhaltung liegt auch in der Lightning-Technologie selber begründet. Nutzer zeigen sich bei echten Zahlungen über das Netzwerk weiterhin skeptisch, woran auch medienwirksame Aktionen wie die Lightning Torch wenig geändert haben.

Lightning auf dem Vormarsch

Dennoch adaptieren immer mehr Krypto-Firmen die Technologie. Erst Ende März 2019 integrierte Bluewallet mit WebLN einen neuen Web-Standard in sein System. Damit können User über den Browser einfacher Micropayments durchführen.

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Podcast: Privatsphäre in Bitcoin gewinnen (2/2)

Im ersten Teil ging es um die Angriffsvektoren auf die Privatsphäre über die Analyse der Blockchain. Doch das Bitcoin-Netzwerk birgt noch weitere Risiken, die mit der Blockchain nicht direkt verwandt sind.

Privatsphäre im Bitcoin-Netzwerk

Die meisten Bitcoin-Nutzer betreiben keine eigene Full Node. Das heißt, sie speichern die Blockchain mit beinahe wuchtigen 200 Gigabyte nicht selbst. Denn für Bitcoin gibt es Light Wallets, die einen fremden Server nach den benötigten Transaktionen fragen. Nach diesem Prinzip funktionieren beispielsweise die meisten Mobile Wallets, da auf den Handys nicht genügend Speicherplatz vorhanden ist.

Doch das „Outsourcen“ der Blockchain-Speicherung hat einen versteckten Preis: die Privatsphäre. Demnach sieht ein externer Server, welche Wallet sich für welche Transaktionen interessiert. Außerdem verrät die IP-Adresse viele Informationen über die Nutzer. Kurz gesagt muss man sich im Bitcoin-Netzwerk vorsichtig bewegen, wenn man keine eindeutigen Spuren hinterlassen möchte.

Tools zum Erhalt der Privatsphäre

Zum Abschluss des zweiteiligen Podcasts über die Privatsphäre in Bitcoin, befassen sich Phil und Alex mit einigen Tools und Technologien, die den Fokus auf Verschleierung legen. Auf der Protokollseite bieten Schnorr-Signaturen und Taproot viele Möglichkeiten für Bitcoin. Auf der Wallet-Seite gibt es beispielsweise Wasabi Wallet, die einen eingebauten CoinJoin mit sich bringt und einzelne Bitcoin Outputs verwalten lässt.

Das und vieles mehr erfährst du im Detail in dieser Podcast-Folge mit Phil und Alex.

Detaillierte Informationen findest du in diesem Bitcoin-Wiki-Eintrag zum Thema Privatsphäre.

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