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JPMorgan: Hat der Kryptowinter schon seinen Zenit erreicht?

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Was bedeutet die drohende Rezession für Bitcoin (BTC)?

Ist die Bedrohung durch eine Wirtschaftskrise imminent? Finanzminister Christian Lindner spricht von “Jahren der Knappheit” und auch Wirtschaftsminister Robert Habeck sieht die Zukunft alles andere als rosig. Steigende Verbraucherpreise für Lebensmittel und Energie sorgen bereits jetzt für ein ungünstiges Investmentklima, aber verglichen damit, was uns in einer wirklichen Wirtschaftskrise bevorstehen würde, ist das alles Kleinkram.

Was passiert mit Bitcoin in der Rezession?

Wenn flächendeckend Firmen pleitegehen und Menschen ihre Jobs verlieren, stehen wir – und natürlich auch die Märkte – vor ganz anderen Herausforderungen. Ab wann wir tatsächlich in einer Rezession stecken, ob die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Kontrolle verloren hat und natürlich auch, was eine handfeste Weltwirtschaftskrise für den Krypto-Space bedeuten würde, besprechen BTC-ECHO Marktexperte Stefan Lübeck und Jan Heinrich Meyer in der heutigen Folge des BTC-ECHO Invest Podcast. 

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Prozess im Steuerparadies: Three Arrows Capital (3AC) ist offiziell pleite

  • Bereits im Vorfeld zum New Yorker Prozess hatte ein Gericht auf den Britischen Jungferninseln das Unternehmen Three Arrows Capital (3AC) aufgefordert, seine Vermögenswerte zu liquidieren.
  • Der Fall 3AC steht sinnbildlich für die Schockwelle, die der jüngste Kursrutscher von Bitcoin und Co. am Kryptomarkt ausgelöst hatte. Schließlich geht mit 3AC einer der größten Hedgefonds des Sektors in die Brüche.
  • Unbestätigten Berichten zufolge soll sich 3AC mit massiv gehebelten Wetten verspekuliert haben. Vor allem im Chaos rund um Terra (LUNA) sowie Lido Staked Ether (stETH) hat das Unternehmen Federn lassen müssen.
  • Bereits in der vergangenen Woche hat die BTC-Börse Voyager den Zahlungsausfall über 670 Millionen US-Dollar vonseiten 3AC gemeldet. Das geht aus einer Pressemitteilung hervor, die BTC-ECHO vorliegt.
  • Von den Gründern Kyle Davies sowie Su Zhu fehlt weiterhin jede Spur. Letzterer ist mit über 500.000 Followern auf Twitter ein ernstzunehmender Influencer im Space. Aufgrund von widersprüchlichen Aussagen sprechen Marktbeobachter bereits von möglicher Marktmanipulation.
  • Hinzukommt ein undurchsichtiges Geflecht aus verschiedenen Tochterunternehmen, die an Steueroasen wie den Cayman Islands registriert sind. Recherchen von Coindesk zeigen, dass 3AC mit Tai Ping Shan Capital (TPS) in dem Steuerparadies mutmaßlich einen eigenen Trading Desk betrieben hatte. Das Pikante: Trotz des Insolvenzverfahrens operiert TPS Capital weiter.
  • Mittlerweile ermitteln auch singapurische Behörden gegen den Hedgefonds. Denn nach Inhalt des Geschäftsberichtes von 2020 habe 3AC lediglich geringe Millionensummen anstatt den kolportierten Milliarden USD an Kapital verwaltet.
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Kursanalyse, 2. Juli: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP)

Bitcoin hat allein im zweiten Quartal 2022 massive 56,2 % verloren, wie die Daten von Coinglass belegen. Damit steht für die marktführende Kryptowährung zugleich das schwächste Quartal seit 2011 zu Buche, als BTC sogar um satte 67 % eingebrochen war. Im aktuellen Jahresviertel war es allen voran der Juni, der einen beträchtlichen Abschwung von 37 % mit sich gebracht hat und damit den schlechtesten Monat seit September 2011 markiert.

Nichtsdestotrotz gibt es für die Krypto-Anleger kleine Hoffnungsschimmer, denn wie der JPMorgan-Analyst Nikolaos Panigirtzoglou am 29. Juni geschrieben hat, lässt die Kennzahl „Net Leverage Metric“ darauf schließen, dass der Dominoeffekt in der Branche womöglich schon bald vorbei ist, denn Krypto-Unternehmen, die finanziell stärker aufgestellt sind, schicken sich bereits an, wankenden Projekten unter die Arme zu greifen, um einen weiteren Zusammenbruch des Ökosystems zu verhindern.

Marktvisualisierung von Coin360

Eine andere frohe Kunde für BTC kommt derweil von zwei Analystinnen der Deutschen Bank, die in einer aktuellen Studie zu dem Schluss kommen, dass der amerikanische Aktienmarkt schon bald wieder im Aufwind sein könnte. Dank der engen Korrelation zum Kryptomarkt könnte es demnach auch für den Bitcoin-Kurs bald wieder nach oben gehen.

Wie sieht es auf kurze Sicht aus? Setzt sich der Abwärtstrend fort oder können die großen Kryptowährungen schon die Trendwende einleiten? Werfen wir einen Blick auf die Kurse!

BTC/USDT

Bitcoin ist am 30. Juni unter den naheliegenden Support bei 19.637 US-Dollar abgerutscht, aber die lange Lunte an der Unterseite der Tageskerze lässt darauf schließen, dass es in den niedrigen Bereichen hohes Kaufinteresse gibt. Die Bullen haben dann am 1. Juli versucht, diesen Schwung mitzunehmen und über die 22.000 US-Dollar-Marke zu springen, aber der Docht an der Oberseite der Tageskerze legt nahe, dass die Bären im oberen Bereich weiter verkaufen.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Sofern der Bitcoin-Kurs unter 19.637 US-Dollar verbleibt, erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass bei 17.622 US-Dollar ein wichtiger Support erneut getestet wird. Die abfallenden Moving Averages (MAs) und der Relative Stärkeindex (RSI) im überverkauften Bereich deuten an, dass die Bären noch immer am Drücker sind.

Ein Abschwung unter 17.622 US-Dollar könnte den vorherigen Abwärtstrend fortsetzen. Der nächste Support würde dann erst bei 15.000 US-Dollar liegen.

Dieses negative Szenario kann verhindert werden, wenn sich der Bitcoin-Kurs über den 20-Day Exponential Moving Average (EMA) bei 21.907 US-Dollar hievt. Damit würde BTC/USDT zugleich beste Voraussetzungen schaffen, um zurück bis an den 50-Day Simple Moving Average (SMA) bei 26.361 US-Dollar zu klettern.

ETH/USDT

Ethereum (ETH) ist am 30. Juni unter den Support bei 1.050 US-Dollar gefallen, doch die Bullen haben den Abschwung sofort wieder aufgekauft. Die Käufer wollten diesen Rückenwind dann bis zum 1. Juli retten, aber der lange Docht an der Tageskerze belegt, dass die Bären selbst kleine Aufschwünge sofort wieder abverkaufen.

Ethereum-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die Bären werden nun versuchen, denn Ethereum-Kurs auch noch unter die psychologisch wichtige 1.000 US-Dollar-Marke zu drücken, und falls dies gelingt, könnte ETH/USDT womöglich sogar bis auf nur noch 881 US-Dollar schlittern. Wenn auch diese Marke einbricht, setzt sich der vorherige Abwärtstrend fort und der nächste Support befindet sich dann bei 681 US-Dollar.

Falls sich der führende Altcoin jedoch von der 1.000 US-Dollar-Marke abstoßen kann, dann werden die Bullen probieren, den Kurs über das 20-Day EMA zu heben. Sollte dies gelingen, dann verlieren die Bären so langsam ihre Vormachtstellung und der resultierende Aufwind könnte Ethereum womöglich bis auf 1.280 US-Dollar tragen.

XRP/USDT

Ripple (XRP) wollte am 30. Juni eine Erholung hinlegen, aber die Bullen konnten den Kurs nicht über den Widerstand bei 0,35 US-Dollar wuppen. Daran lässt sich ablesen, dass die Bären ihren Vorsprung noch nicht so leicht aufgeben.

Ripple-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

XRP/USDT könnten nun bis auf den starken Support bei 0,28 US-Dollar abrutschen, doch spätestens hier werden sich die Bullen mit aller Macht zur Wehr setzen. Falls der XRP-Kurs von 0,28 US-Dollar wieder nach oben klettern kann, kaufen die Bullen in den unteren Bereichen weiter fleißig an. Mit diesem Schwung wird dann wahrscheinlich ein neuer Anlauf auf das 50-Day SMA bei 0,37 US-Dollar gestartet.

Falls die Bären den Kurs jedoch unter 0,28 US-Dollar drücken können, wird sich der vorherige Abwärtstrend fortsetzen. Dann ist für die Ripple-Kryptowährung ein Abschwung auf nur noch 0,23 US-Dollar denkbar.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jedes Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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Inflation sinkt überraschend auf 7,6 Prozent – Bitcoin (BTC) kämpft

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Kursanalyse, 25. Juni: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Ripple (XRP)

Der amerikanische Aktienmarkt und der gesamte Kryptomarkt kann sich zum Ende der Woche langsam wieder erholen. Die zurückgekehrte Stärke ist dabei unter anderem durch einen schwächelnden US-Dollar-Index (DXY) befeuert, der sich nach einem mehrjährigen Hoch nun im Rückwärtsgang befindet. Da Kryptowährungen in der Regel eine umgekehrte Korrelation zum US-Dollar aufweisen, geht es für diese nun nach oben, allerdings haben die Bären ihren Würgegriff deshalb noch lange nicht aufgegeben.

Wie Analyst Julio Moreno von CryptoQuant zu bedenken gibt, haben die Miner zuletzt große Teile ihrer „Ernte“ abverkauft. In der Vergangenheit war dies meist ein erstes Zeichen, dass die Bodenbildung tatsächlich erreicht ist.

Marktvisualisierung von Coin360

Auch das sogenannte Mayer Mulitple lässt vermuten, dass Bitcoin (BTC) das Tal der Tränen inzwischen durchschritten hat. Die viel zitierte Kennzahl wird berechnet indem der Bitcoin-Kurs durch den wichtigen 200-Day Moving Average dividiert wird. Daraus lässt sich wiederum ablesen, ob BTC überbewertet, unterbewertet oder fair bewertet ist. Am 22. Juni lag der Indikator auf nur noch 0,5 Punkten, und laut Krypto-Unternehmer Kyle Chasse ist der Kurs der marktführenden Kryptowährung bei einem solchen Stand nur in 3 % aller Fälle weiter abgerutscht.

Mit all diesen Hinweisen, dass der Boden bereits gebildet wurde, lohnt der Blick auf die Kurse. Werfen wir also einen Blick auf die Kryptowährungen der Stunde!

BTC/USDT

Bitcoin versucht, endlich den Abwärtstrend zu überwinden, aber die Bullen sind scheinbar noch nicht in der Lage, das 38,2%-Retracement-Level bei 23.024 US-Dollar zu knacken. Daran lässt sich erkennen, dass die Nachfrage in den höheren Bereichen aktuell noch nicht groß genug ist.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die übrigen Hürden, die es für die Bullen zu erklimmen gilt, liegen bei 21.723 US-Dollar und am 20-Day EMA bei 23.529 US-Dollar.

Sofern der Bitcoin-Kurs am 20-Day EMA scheitert, würde daran deutlich, dass die Bären wohl noch die Oberhand haben. Die Verkäufer werden dann probieren, BTC/USDT auf magere 17.622 US-Dollar zu drücken.

Falls die Bullen den Kurs jedoch über das 20-Day EMA heben können, würden die Bären langsam ihren Würgegriff verlieren. Dadurch könnte sich die Tür für eine Kletterpartie zum 50-Day SMA bei 27.995 US-Dollar zumindest einen Spalt öffnen.

ETH/USDT

Ethereum (ETH) bewegt sich seit dem 20. Juni zwischen 1.050 – 1.200 US-Dollar. Am gestrigen 24. Juni konnte diese Preisspanne dann endlich nach oben hin aufgelöst werden, nachdem die Bullen versucht haben, den Kurs auf das 20-Day EMA bei 1.332 US-Dollar zu hieven.

Ethereum-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Spätestens hier wird es jedoch wohl massive Gegenwehr von den Bären geben. Wenn der Kurs mit Nachdruck am 20-Day EMA scheitert, dann bleibt die Stimmung wohl zunächst negativ und Abschwünge werden sofort wieder abverkauft.

Die Bären werden dann darauf hinwirken, dass Ethereum zurück auf 1.050 US-Dollar abgesenkt wird, mit einem Abschwung unter diese Marke könnte die Talfahrt dann sogar bis auf den wichtigen Support bei 881 US-Dollar gehen.

Falls die Bullen ETH/USDT jedoch wieder über das 20-Day EMA heben können, erhöht sich damit wiederum die Wahrscheinlichkeit auf einen Sprung bis 1.700 US-Dollar.

XRP/USDT

Die enge Preisspanne von Ripple (XRP) konnte zur zur Oberseite aufgelöst werden, wodurch sich der Kurs am 24. Juni sogar über das 20-Day EMA bei 0,35 US-Dollar hieven konnte. Daran sehen wir, dass die Bären langsam die Oberhand verlieren.

Ripple-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Die Käufer haben daraufhin versucht, den Kurs auch noch über das 50-Day SMA bei 0,40 US-Dollar zu heben, aber der lange Docht an der Tageskerze lässt darauf schließen, dass die Bären ihre Position nicht so leicht aufgeben. Sofern XRP/USDT in Folge dessen wieder unter das 20-Day EMA abrutscht, ist ein Abschwung zurück auf 0,35 US-Dollar umso wahrscheinlicher.

Falls der Kurs entegen dieser Annahme über das 50-Day SMA klettern kann, wird damit womöglich ein neuer Aufwärtstrend eingeleitet, der die Ripple-Kryptowährung bis auf 0,46 US-Dollar und vielleicht auch noch bis auf 0,56 US-Dollar katapultieren kann.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

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Bitcoin (BTC) nach herben Abverkauf zurück über 21.000 US-Dollar

Die Krypto-Leitwährung Bitcoin (BTC) rutschte am vergangenen Samstag, dem 18. Juni, auf ein neues Jahrestief bei 17.567 USD, bevor es der Käuferseite gelungen ist, den BTC-Kurs zurück über die psychologisch wichtige 20.000-USD-Marke zu katapultieren. Auch die zweitgrößte Kryptowährung Ethereum (ETH) kam deutlicher unter Druck und rutschte zwischenzeitlich unter das wichtige Kurslevel bei 1.000 USD. Der Ether-Kurs fiel in der Folge bis an die 881 USD zurück. Erst hier kamen die Bullen zurück in den Markt und hievten Ethereum auf aktuell 1.179 USD. Auslöser für die massiven Kursabschläge war neben der Zinserhöhung der US-Notenbank Fed auch die zunehmenden Ausfallrisiken mehrerer Lending-Plattformen wie Celsius.

Folgt jetzt die erhoffte Erholung am Gesamtmarkt?

Da Bitcoin wie auch Ethereum am Wochenende wichtige Kursziele auf der Unterseite abgearbeitet haben, nutzten mutige Anleger die deutlichen Kursabschläge bei einigen Kryptowährungen und griffen beherzt zu. Kurzfristig dürften die Tiefststände vom Wochenende ein Verlaufstief markiert haben. Unterstützend wirkt aktuell auch die breitflächige Kurserholung der US-amerikanischen Aktienindizes in den ersten Handelsstunden am heutigen Dienstagnachmittag. Der gesamte Kryptomarkt profitiert von einer deutlichen Erholungsbewegung bei den US-Technologieunternehmen.  

Kursentwicklungen der Top-10 Altcoins:

  • Die Liste wird diese Woche angeführt von Solana (SOL): Nach einem Abverkauf bis an die zentrale Unterstützungszone im Bereich der 27,00 USD im Wochenvergleich konnte sich die Kryptowährung um 36 Prozent erholen. Damit rücken kurzfristig neue bullishe Kursziele bei 44,37 USD und 58,49 USD in den Blick der Investoren. Eine aktuelle Kursanalyse mit weiteren Zielmarken findest du hier.
  • Ebenfalls deutlich erholen können sich die Memecoins Dogecoin (DOGE) mit 27 Prozent Kursanstieg, sowie Shiba Inu (SHIB) mit einem Kurssprung von 34 Prozentpunkten. Der DOGE-Kurs profitiert dabei abermals von unterstützenden Aussagen des Tesla-Gründers Elon Musk, der erneut seine Unterstützung für Dogecoin signalisierte. Shiba Inu hingegen versucht seinen Memecoin-Status durch den Launch der Layer2-Lösung Shibarium abzulegen, scheinbar mit erstem Erfolg.

Umkehrformationen nehmen Gestalt an

  • Eine Bodenbildung scheint sich auch bei Polkadot (DOT) abzuzeichnen. Mit einem Wochenanstieg um 16 Prozentpunkte kann sich Polkadot spürbar von seinem Verlaufstief bei 6,40 USD gen Norden auf aktuell 8,18 USD absetzen. Ein erstes wichtiges Kursziel für Polkadot findet sich im Bereich der 12,50 USD.  
  • Auch Cardano (ADA) sowie Ripple (XRP) lösten sich in den letzten Handelstagen von ihren Jahrestiefs und stiegen jeweils rund 9 Prozentpunkte im Wert an.
  • Lediglich die beiden Platzhirsche Bitcoin und Ethereum weisen im 7-Tage-Vergleich einen Kursabschlag von 4 Prozent (Bitcoin) sowie 2 Prozentpunkten (Ethereum) auf. Investoren scheinen die starken Kursabschläge bei Altcoins aus der zweiten und dritten Reihe aktuell als lohnenswerter anzusehen.

Stabilität der Top-10

  • Bitcoins Kursstabilisierung oberhalb der psychologisch wichtigen 20.000-USD-Marke sorgte in den letzten 48 Handelsstunden für ein starkes Kaufinteresse am gesamten Kryptomarkt.
  • Von dieser Gegenbewegung profitierte die überwiegende Mehrheit der Top-10 Altcoins.
  • Sämtliche Top-10 Altcoins prallten von relevanten Unterstützungsniveaus gen Norden ab und dürften diese Erholungsbewegung zumindest kurzfristig weiter ausbauen.
  • Nach 10 Handelswochen mit teilweise herben Kurskorrekturen scheint der Kryptomarkt reif für eine Erholungsbewegung.

Viele Altcoins haben 95 Prozentpunkte korrigiert

  • Dass die Altcoins der Krypto-Leitwährung Bitcoin zuletzt wieder deutliche Marktanteile abjagen konnten, indiziert eine ansteigende Nachfrage nach überverkauften Kryptowährungen. Die Mehrheit der Top-10 Altcoins korrigierte von ihren Allzeithochs 85 bis 95 Prozentpunkte. Eine technische Gegenbewegung scheint deshalb mehr als überfällig.
  • Mit Blick auf die Rangliste der Top-10 Altcoins gibt es eine Platzveränderung zu vermelden. Shiba Inu springt um zwei Plätze gen Norden und schiebt sich vorbei an Tron (TRX) und Avalanche (AVAX) auf Rang neun. Avalanche rutscht nach Monaten unter die 10 größten Kryptowährungen zurück auf Platz 11.  
Kursanalyse Gesamtmarktkapitalisierung 21.06.22

Gesamtmarktkapitalisierung auf Basis von Werten von Cryptocap dargestellt

Gewinner und Verlierer der Woche

  • Der gesamte Kryptomarkt kann sich von seinem Sell-Off am vergangenen Wochenende deutlich erholen. Die Gesamtmarktkapitalisierung fiel zwischenzeitlich auf ein neues Jahrestief bei 762 Milliarden USD. Am heutigen Dienstagnachmittag handelt sie jedoch mit 920 Milliarden USD gut 20 Prozentpunkte oberhalb ihres Tiefststandes.     
  • Dementsprechend verzeichnet die große Mehrheit der Top-100 Altcoins einen Kursanstieg im Wochenvergleich.
  • Mehr als die Hälfte der 100 größten Kryptowährungen weist auf Wochenbasis einen zweistelligen Kursanstieg auf.

Gewinner und Verlierer unter den Top-100 Altcoins

  • Die lange Liste der Wochengewinner wird angeführt von Celsius (CEL), welcher durch die Unterstützung der CEL-Community am heutigen Dienstag um mehr als 100 Prozent im Wert zulegt und im 7-Tage-Vergleich sogar 316 Prozent höher notiert.
  • Auch weitere Kryptowährungen aus dem Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) legen deutlich im Wert zu. TitanSwap (TITAN) mit 80 Prozent Kursplus, gefolgt von Synthetix Network (SNX) mit 63 Prozent Wertzuwachs stechen hier positiv hervor.   
  • Die Liste der Underperformer wird mit deutlichem Abstand angeführt von Chain (XCN), der einen Kurseinbruch von 36 Prozent aufweist, gefolgt von DeFiChain (DFI) mit 23 Prozent Kurskorrektur. Auch der hauseigene Token der Kryptobörse KuCoin (KCS) verliert mit 6 Prozent Kursabschlag leicht an Wert.
  • Stabilisiert sich die Krypto-Leitwährung Bitcoin (BTC) in den kommenden Handelstagen weiter, dürfte sich auch der Gesamtmarkt weiter von seinen Verlaufstiefs erholen.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,94 Euro.

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Das wird für Krypto und Bitcoin in dieser Woche wichtig

Nach einer bearishen Vorwoche mit neuen markanten Verlaufstiefs an den klassischen Finanzmärkten wie auch am Kryptomarkt, starten Bitcoin und Co. mit positiven Vorzeichen in die neue Handelswoche. Welche Termine in der neuen Handelswoche die Kurse im Krypto-Sektor beeinflussen könnten, lest ihr im Folgenden.

Da die USA heute offiziell Feiertag hat und der Aktienhandel in den USA erst am morgigen Dienstag, dem 21. Juni, wieder regulär startet, ist zum Wochenauftakt nicht mit frischen Impulsen von den Händlern aus Übersee zu rechnen.

Die Verbraucher und ihr Verhalten stehen diese Woche im Mittelpunkt

Bereits am morgigen Dienstag werden relevante Daten über die Verkäufe bestehender Häuser in den USA für den Monat Mai veröffentlicht. Die Verkäufe bestehender Häuser indizieren monatliche Verkäufe der bereits vorhandenen Eigenheime in den USA. Analysten rechnen bei der Bekanntgabe um 16:00 Uhr (MEZ) mit einer weiter rückläufigen Anzahl von Hausverkäufen. Erwartet werden 5,39 Millionen Verkäufe im Berechnungszeitraum Mai 2022. Im Vormonat haben noch 5,61 Millionen Häuser den Besitzer gewechselt.

Die Verkäufe bestehender Häuser machen rund 90 Prozent des amerikanischen Immobilienmarktes aus, weshalb sie als wichtige Kennzahl für die Messung der Verbraucherausgaben herangezogen wird. Fällt die Anzahl der verkauften Eigenheime höher als erwartet aus, deutet das auf steigende Verbraucherausgaben hin. Die Hausverkäufe spiegeln somit die Zuversicht unter Verbrauchern wider. Neben den Einzelhandelsumsätzen stellt diese Kennzahl einen wichtigen Indikator für die Kauflaune der Endverbraucher dar.

UK Verbraucherpreise und Stellungnahme von Fed-Chef Powell zur Wochenmitte

Am darauffolgenden Mittwoch, dem 22. Juni, veröffentlicht das Office für National Statistics im Vereinigten Königreich (UK) um 08:00 Uhr (MEZ) den Verbraucherpreisindex für den Monat Mai. Die Prognose der Marktteilnehmer liegt bei einem Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat. Ein höherer Wert dürfte den Druck auf die Bank of England (BOE) weiter verstärken und weitere Zinserhöhungen erforderlich machen.

Ebenfalls am Mittwoch nimmt der Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, um 15:30 Uhr (MEZ) Stellung zur aktuellen Fiskalpolitik der USA. Zudem dürfte Powell einen Ausblick über mögliche Entwicklungen geldpolitischer Maßnahmen der Fed in den kommenden Monaten geben. Traditionell gehen Statements des Fed-Chefs mit erhöhter Volatilität am Finanzmarkt einher.

Wöchentliche Arbeitslosenzahlen und aktuelle Rohöl-Lagerbestände für die USA

Am Donnerstag, dem 23. Juni, wird um 14:30 Uhr (MEZ) die Anzahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA verkündet. Aktuell wird mit 225.000 neuen Erstanträgen gerechnet. Gegenüber der Vorwoche ist diese Schätzung rund 11.000 Erstanträge höher als noch am 16. Juni. Wird die Prognose übertroffen und mehr Bürger in den USA beantragen Arbeitslosenhilfe, könnte die Fed erneut finanzpolitische Entlastungen in Betracht ziehen, um einer erneuten Verschlechterung der Arbeitsmarktsituation entgegenzuwirken.

Später am Nachmittag um 17:00 Uhr (MEZ) werden die wöchentlichen Rohöl-Lagerbestände für die USA veröffentlicht. Die Prognose der Händler für die Woche liegt bei 1.956 Millionen Barrel Rohöl. Eine geringere Nachfrage samt steigender Lagerbestände wird als Indiz dafür gesehen, dass sich die wirtschaftliche Aktivität in den USA abzukühlen scheint. Diese Entwicklung macht eine Rezession zunehmend wahrscheinlich.

Michigan Konsumklimaindex im Fokus

Am letzten Handelstag der Woche, dem 24. Juni, werden um 16:00 Uhr (MEZ) mehrere relevante Kennzahlen präsentiert. Zunächst schauen Marktakteure auf mehrere von der Universität Michigan publizierte Kenndaten. Insbesondere den Konsumerwartungen der Privathaushalte in den USA ist Aufmerksamkeit zu schenken. Sie gelten als Maß für das Kaufverhalten der amerikanischen Verbraucher. Die Analysten prognostizieren für den Monat Juni einen Wert von 46,8. Diese Prognose bewegt sich auf einem 10-Jahrestief. Zuletzt waren die Konsumerwartungen im Jahr 2011 derart gering eingestuft worden. Sollte dieser Wert sogar unterboten werden, dürfte das mittelfristig erneut die Fed auf den Plan rufen. Ein weiter rückläufiges Konsumverhalten der US-amerikanischen Bürger könnte die US-Notenbank zu neuen Entlastungen der Privathaushalte veranlassen.

Weitere Kennzahlen zu Verbraucherausgaben der US-Privathaushalte

Zusätzlich zu den Konsumerwartungen werden um 16:00 Uhr (MEZ) die Verkäufe neuer Häuser in den USA für den Monat Mai bekannt gegeben. Diese Kennzahl ist ähnlich wie die Hausverkäufe bestehender Eigenheime zu bewerten. Die Schätzung der Marktakteure für den Monat Mai liegen bei 585.000 verkaufte Neubauten. Fällt dieser Wert geringer als die Prognose der Experten aus, ist das als ein weiteres Indiz für fallende Verbraucherausgaben der Privathaushalte anzusehen. Auch hier müsste die US-Notenbank mittelfristig neue Anreize schaffen, um das Verbrauchervertrauen und damit auch die Verbraucherausgaben mittelfristig wieder zu steigern.

Anhaltend schwache Wirtschaftsdaten in den USA erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer fiskalpolitischen Kehrtwende der Fed. Geldpolitische Lockerungen seitens der US-Notenbank dürften auch den Krypto-Markt positiv beeinflussen und zu einer Beruhigung der weltweiten Finanzmärkte beitragen.     

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Bitcoin (BTC) ist noch lange nicht tot – Drei wichtige Indikatoren lassen die Anleger hoffen

Wie nach der Uhr gestellt hat der anhaltende Crash des Kryptomarktes wieder die altbekannten Unkenrufe im Stil von „Bitcoin ist tot“ auf den Plan gerufen.

Dabei ist diese Schwarzmalerei dieses Mal vielleicht so berechtigt wie selten, denn die vergangenen Wochen waren für die Krypto-Anleger ziemlich schmerzhaft, der traurige Höhepunkt bzw. Tiefpunkt wurde dabei nun in Form eines zwischenzeitlichen Tiefes von nur noch schlappen 17.600 US-Dollar erreicht. Nichtsdestotrotz könnten die „Beileidsbekundungen“ für den vermeintlichen Tod von Bitcoin (BTC) so unzutreffend sein wie die anderen 452-Male zuvor (siehe unten).

Counter für „Bitcoin-Todesanzeigen“. Quelle: 99Bitcoins

Erfahrene Krypto-Anleger haben inzwischen Nerven wie Drahtseile, die es allerdings auch dringend braucht, um nicht in Panik zu verfallen und objektive Entscheidungen treffen zu können. Dabei lohnt ein nüchterner Blick auf die On-Chain-Daten, um herauszufinden, ob es nun Zeit zum Kaufen oder Verkaufen ist. Was sagen einige der wichtigsten Kennzahlen für Bitcoin? Ist die Party schon vorbei?

Hält das 200-MA, was es verspricht?

Da wäre zunächst der 200-Week Moving Average (200-MA): Das Gleitende Mittel der letzten 200 Wochen hat sich in der Geschichte von Bitcoin bisher immer als solide Untergrenze bewiesen, die allerhöchstens vorübergehend unterschritten wurde.

Bitcoin-Kurs und 200-Week MA. Quelle: Twitter

Wie im obigen Kursdiagramm an den grünen Markierungen ersichtlich ist, lagen die lokalen Tiefpunkte jeweils in unmittelbarer Nähe des 200-MA, das jedes Mal weitere Abschwünge verhindern konnte.

Nach den Rückläufen auf diese „Untergrenze der Untergrenzen“ ging es jeweils wieder deutlich nach oben und zurück in einen neuen Aufwärtstrend.

Auch aktuell liegt der Bitcoin-Kurs wieder in unmittelbarer Nähe des 200-Week MA, wobei die Marke am 14. Juni bereits zwischenzeitlich unterboten wurde. Obwohl weitere Verluste zwar nicht ganz auszuschließen sind, lässt die bisherige Geschichte darauf hoffen, dass die Verweildauer unter dem wichtigen Gleitenden Mittel meist nur kurz ist.

Bremsen die etablierten Supports den freien Fall?

Neben dem „festen“ Support vom 200-Week MA gibt es zudem noch eine Reihe nennenswerter Unterstützungen, die in der Vergangenheit immer wieder zuverlässigen Rückhalt für Bitcoin geboten haben.

Bitcoin-Kurs und etablierte Supports. Quelle: TradingView

Das letzte Mal ist BTC im Dezember 2020 unter 24.000 US-Dollar abgerutscht. Damals hat sich die 21.900 US-Dollar-Marke als entscheidender Support hervorgetan, von dem sich die marktführende Kryptowährung bis auf 41.000 US-Dollar katapultieren konnte.

Falls die psychologisch wichtige 20.000 US-Dollar-Marke nun endgültig unterschritten sein sollte, finden sich bei 19.900 US-Dollar und 16.500 US-Dollar noch weitere wichtige Unterstützungen, die einen weiteren Einbruch zunächst bremsen sollten (siehe oben).

Wird Bitcoin unter Wert verkauft?

Die letzte wichtige Kennzahl, die Hoffnung gibt und darauf hindeuten könnte, dass sich Bitcoin womöglich in einer günstigen Kaufgelegenheit befindet, ist die sogenannte Market-Value-to-Realized-Value Ratio (MVRV), die zurzeit einen Wert von 0,969 Punkten aufweist.

Bitcoin-MVRV (orange) und Bitcoin-Kurs (schwarz) im Vergleich. Quelle: Glassnode

Wie am obigen Diagramm erkennbar ist, lag die MVRV – die den tatsächlichen Bitcoin-Kurs ins Verhältnis zum errechneten Marktwert setzt – in den letzten vier Jahren größtenteils über 1 Punkt (gestrichelte Linie). Nur während zwei größeren Abwärtstrends wurde diese Marke kurzzeitig unterboten.

Zum einen ist die MVRV im Corona-Crash vom März 2020 auf ein Tief von 0,85 Punkten abgerutscht, wo die Kennzahl dann für sieben Tage verweilte und zum anderen stand der Indikator während des Bärenmarktes von 2018 bis 2019 für satte 133 Tage unter 1.

Obwohl sich also auch hier nicht eindeutig sagen lässt, dass der Bitcoin-Kurs nicht weiter verlieren wird, lässt sich immerhin erahnen, dass das Schlimmste womöglich schon überstanden ist und dass die marktführende Kryptowährung nicht dauerhaft in diesen Niederungen verbleiben wird.

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Kursanalyse, 17. Juni: Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH), Binance Coin (BNB)

Die beträchtlicher Kursabfälle fast aller Kryptowährungen haben die Gesamt-Marktkapitalisierung erstmals wieder unter 900 Mrd. US-Dollar gedrückt. Laut den Daten von CoinGoLive haben 72 der Top-100 Krypto-Projekt dabei um mehr als 90 % gegenüber ihren geltenden Rekordmarken verloren. Im Vergleich zum vergangenen Herbst stehen allein die Top-10 Kryptos gegenüber ihren Bestmarken 79 % in der Kreide.

Marktführer Bitcoin (BTC) liegt mehr als 70 % gegenüber seinem Rekordhoch im Rückstand, aber die Bullen sind immerhin bemüht, die Talfahrt aufzuhalten. Deshalb meint Jurrien Timmer aus der Geschäftsführung der großen Vermögensverwaltung Fidelity, dass der Bitcoin inzwischen sogar „unterbewertet“ ist, denn der Kurswert entspricht seiner Meinung nach nicht dem tatsächlichen Marktwert.

Marktvisualisierung von Coin360

Der prominente amerikanische Unternehmer Mark Cuban gibt im Interview mit Fortune derweil zu bedenken, dass durch den Bärenmarkt Krypto-Projekte ohne tragfähiges Geschäftsmodell ausgespült werden, dies hätte einen reinigenden Effekt für die Branche.

Wie geht es für die Bitcoin und die Altcoins weiter? Können die kritischen Supports gehalten werden oder geht es noch weiter nach unten? Werfern wir einen Blick auf die Kurse!

BTC/USDT

Die Bullen kämpfen mit aller Macht darum, Bitcoin oberhalb der psychologisch wichtigen Marke von 20.000 US-Dollar zu halten, doch auf dem Weg nach oben gibt es bei 23.362 US-Dollar spürbaren Widerstand. Dies lässt vermuten, dass die Bären ihren Verkaufsdruck noch lange nicht aufgegeben haben bzw. dass jeder Aufschwung direkt wieder abverkauft wird.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Je länger Bitcoin in der Nähe der 20.000 US-Dollar-Marke verharrt, desto wahrscheinlicher wird es, dass diese demnächst einknickt. Sofern die Bären den Kurs tatsächlich unter das vorherige Rekordhoch drücken können, wird aller Voraussicht nach wohl Panik einsetzen, die BTC/USDT noch weiter nach unten zieht. Dadurch könnte der Bitcoin-Kurs auf 17.500 US-Dollar oder sogar 16.000 US-Dollar abrutschen.

Der einzige Hoffnungsschimmer geht derzeit vom Relativen Stärkeindex (RSI) aus, der zuletzt in den tief überverkauften Bereich gewandert ist. Daran lässt sich erkennen, dass es bald zumindest eine kleinere Erholung geben wird. Falls die Bullen den Kurs über 23.362 US-Dollar heben können, ist ein Sprung bis auf den 20-Day Exponential Moving Average (EMA) bei 26.574 US-Dollar möglich.

ETH/USDT

Auch Ethereum (ETH) ist fest in der Hand der Bären. Die Bullen konnten zwar den Abschwung vom 15. Juni auf zwischenzeitlich nur noch 1.014 US-Dollar aufkaufen, doch die Erholung war nur von kurzer Dauer, denn schon wenig später konnten die Bären den Kurs wieder auf 1.100 US-Dollar drücken.

Ether-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Falls die Bären den Ethereum-Kurs sogar unter 1.000 US-Dollar absenken können, ist für ETH/USDT ein Crash zurück auf 900 US-Dollar mehr als wahrscheinlich. Obwohl die abfallenden Moving Averages zwar belegen, dass die Bären im Vorteil sind, ist der RSI auch beim führenden Altcoin mittlerweile tief im überverkauften Bereich, weshalb ein Aufschwung womöglich bevorsteht.

Die Bullen müssten diesen jedoch mindestens über 1.268 US-Dollar heben, um eine längere Erholung einzuleiten. Oberhalb dieser Hürde wäre dann eine Kletterpartie bis zum 20-Day EMA bei 1.547 US-Dollar möglich. Spätestens hier werden die Bären wieder mit aller Macht dagegenhalten.

BNB/USDT

Der BNB pendelt sich seit dem 13. Juni nahe dem wichtigen Support bei 211 US-Dollar ein. Die Bullen konnten am 15. Juni bereits einen Aufschwung ankurbeln, der am 16. Juni jedoch bei 237 US-Dollar ein jähes Ende gefunden hat.

BNB-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Sofern der Kurs der Binance-Kryptowährung nun unter den Support-Bereich von 211 bis 198 US-Dollar abrutscht, dann könnte BNB/USDT zurück in den Abwärtstrend rutschen. Demnach wäre eine Talfahrt bis auf 186 US-Dollar oder sogar nur noch 150 US-Dollar die wahrscheinliche Folge.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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