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Financial Times: Geldpolitik der Zentralbanken begünstigt Bitcoin

Henny Sender, die Chef-Korrespondentin für internationales Finanzwesen bei der Financial Times, vermutet, dass Zentralbanken ironischerweise für den jüngsten Kursanstieg von Bitcoin verantwortlich sind.

In einer Gastkolumne für die Nikkei Asian Review argumentiert Sender am 21. August, dass die lockere Geldpolitik der Zentralbanken dazu führt, dass Kryptowährungen zunehmend als Absicherungsinstrument angenommen werden.

Bitcoin wird zur Absicherung gegen weltwirtschaftliche Risiken

Einige Analysten vermuten, dass die US-Zentralbank die Quantitative Lockerung diese Woche sogar noch vorantreiben könnte, da in Wyoming ein Treffen der amerikanischen Zentralbanken bevorsteht.

Im Juli hatte Jerome Powell, der Vorsitzende der US-Zentralbank, seit 10 Jahren erstmals wieder den Leitzins gesenkt, womit er der bisherigen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank folgt, die sich zuvor ähnlich verhalten hatte.

In China ist der Wechselkurs der Landeswährung Yuan am 5. August derweil unter die wichtige 7 US-Dollar Marke abgerutscht, wobei einige Stimmen von einer absichtliche Manipulation Pekings ausgehen. Die Staatsanleihen mehrerer Länder sind unterdessen von starker Volatilität betroffen, was ebenfalls zur Misere beiträgt.

 All diese Entwicklungen sieht Sender als Begünstigung für Bitcoin an. Demnach würden die Zentralbanken geradezu dabei helfen, die marktführende Kryptowährung von einem Spekulationsobjekt in ein Wertaufbewahrungsmittel zu transformieren, das zur Absicherung gegen weltwirtschaftliches Risiko dienen kann.

In diesem Zusammenhang verweist die Financial Times Chef-Korrespondentin auf eine Studie von Grayscale Investments, die zuvor zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen ist:

„Bitcoin hat das Potenzial, sowohl in Zeiten weltwirtschaftlicher Ruhe als auch in Krisenzeiten gut zu performen, besonders wenn die Abwertung von Landeswährungen droht […]. Bitcoin hat eine ähnliche wertbewahrende Eigenschaft wie Gold und gleichsam einige der Kerneigenschaften von Geld.“

In der Tat scheint die Korrelation zwischen Bitcoin und Gold zuletzt zuzunehmen, was die These vom „digitalen Gold“ weiter bekräftigt. Allein in den letzten drei Monaten hat sich die Korrelation fast verdoppelt.

Die „perfekte Welle“

Die chinesische Regierung befürchtet, dass Kryptowährungen, nicht zuletzt wegen der Krise in Hongkong, Kapitalflucht begünstigen könnten. Diese Angst ist einer der Hauptgründe, weshalb sich Peking schleunigst darum bemüht, eine eigene Zentralbank gesteuerte Digitalwährung auf den Markt zu bringen.

Laut einem Sprecher des inoffiziellen Bitcoin Verbandes in China sind die Krypto-Käufe in dem asiatischen Land jüngst um 50% nach oben geschossen. Sender sieht sich hierin bestätigt, räumt allerdings auch ein, dass diese Zahlen nicht endgültig verifiziert sind.

Die Marktforscher von Delphi Digital haben diesen Monat wiederum eine Studie veröffentlicht, in der sie ebenfalls zu dem Schluss kommen, dass die Quantitative Lockerung der Zentralbanken und die drohende Abwertung einiger Landeswährungen die Preise von Bitcoin und Gold ankurbeln werden. Demnach würden makroökonomische Faktoren eine „perfekte Welle“ auslösen, die den Bitcoin-Kurs immer weiter nach oben spülen könnte.

Investmentexperte Anthony Pompliano hatte die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank kürzlich als „Treibstoff“ für Bitcoin bezeichnet, auch andere Experten haben bereits in diesen Tenor miteingestimmt.

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Bitcoin-Kurs erneut unter 10.000 US-Dollar: Ideale Kaufzone in greifbarer Nähe

Nachdem Bitcoin es gestern nicht geschafft hat, die Marke von 11.000 US-Dollar erneut zu erreichen, ist der Kurs von Bitcoin (BTC) wieder in den vierstelligen Bereich gefallen.

Die größte Kryptowährung ist heute in wenigen Minuten rapide um 700 US-Dollar gefallen. Die rückläufige Entwicklung geht damit weiter. Bitcoin ist infolgedessen auch unter die Marke von 10.000 US-Dollar gefallen.

Marktvisualisierung

Marktvisualisierung | Quelle: Coin360

Bei Redaktionsschluss liegt Bitcoin bei 9.983 US-Dollar, was einem Rückgang von 6,5 Prozent in den letzten 24 Stunden entspricht. Über die Woche betrachtet ist Bitcoin rund 4,3 Prozent im Minus. Am 19. August hatte er mit 10.929 US-Dollar noch ein Wochenhoch erreicht.

Bitcoin 7-Tage-Kurschart

Bitcoin 7-Tage-Kurschart: Coin360

Der jüngste Rückgang unter die Marke von 10.000 US-Dollar war in den letzten 30 Tagen nicht der einzige. Bitcoin pendelte seit Mitte August um diese Schwelle. Tatsächlich könnte das das fünfte Mal werden, dass BTC das kritische Unterstützungsniveau bei etwa 9.300 US-Dollar testet, das sich seit Mitte Juni als sehr widerstandsfähig erwiesen hat. 

Bitcoin fiel zunächst am 15. August auf rund 9.700 US-Dollar, kletterte am selben Tag wieder auf 10.000 US-Dollar und rutschte dann erneut auf etwa 9.800 US-Dollar ab. Der Bitcoin-Trader Jacob Canfield nennt den jüngsten Rückgang unter 10.000 US-Dollar einen „ziemlich klassischen aufsteigenden Keil, der auf Widerstand getroffen ist“.

Canfield glaubt jedoch nicht, dass BTC unter 8.900 US-Dollar fallen wird. 

„Die erste Unterstützungszone hat überhaupt nicht gehalten“, schrieb er auf Twitter. „Die ideale Kaufzone liegt zwischen 8.900 US-Dollar und 9100 US-Dollar, wenn wir es dahin schaffen.“

Aber trotz der Schwierigkeiten, den Kurs über der Marke von 10.000 US-Dollar zu halten, haben sich die Fundamentaldaten von Bitcoin kontinuierlich verbessert. Am 19. August hat die Bitcoin-Netzwerk-Hash-Rate mit 82,5 TH/s einen weiteren Rekordwert erreicht. Außerdem ist der Marktanteil von Bitcoin in den letzten Monaten von 65,2 Prozent auf 69 Prozent (bei Redaktionsschluss) gestiegen, wie aus Daten von CoinMarketCap hervorgeht.

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Bitcoin scheitert an 11.000 US-Dollar Marke und stürzt ab

Mittwoch, 21. August: Die Stimmungslage auf den Kryptomärkten hat sich wieder ins Negative gedreht, nachdem Bitcoin (BTC) an der 11.000 US-Dollar Marke gescheitert und anschließend nach unten abgestürzt ist.

Market visualization

Marktvisualisierung von Coin360

Geht es zurück auf 9.000 US-Dollar?

Wie die Daten von Coin360 zeigen, hatte der Bitcoin-Kurs heute zunächst einen Höchstwert von 10.900 US-Dollar erreicht, ehe es wenige Stunden später rapide bergab ging. Zwischenzeitlich fiel der Kurs dadurch sogar unter 10.100 US-Dollar.

Bitcoin 7-day price chart

Bitcoin 7-Tage-Kursverlauf. Quelle: Coin360

Damit ist die Prognose, dass Bitcoin bald wieder über die 11.000 US-Dollar Hürde klettern kann, zunächst hinfällig. Cointelegraph hatte am Dienstag berichtet, dass die Marke am Vortag ebenfalls nicht geknackt werden konnte.

Die 10.200 US-Dollar Marke ist derweil von besonderer Bedeutung, da dies am Sonntag der letzte Kursstand bei Wochenschluss war.

Analyst Josh Rager vermutet, dass sich hierdurch auf dem Weg nach oben ein neues Tief herausbilden könnte, vorausgesetzt Bitcoin kann sich nun festigen:

„Der Kurs hat sich von der Aufwärtstrendlinie abgestoßen und versucht nun, sich oberhalb von 10.200 US-Dollar zu halten.“

Obwohl der Kurs seit Mitte Juni mindestens über 9.300 US-Dollar liegt, scheint die Stimmung, nicht überall so positiv zu sein, sondern vielmehr langsam ins Negative umzuschlagen.

Dies ist auch anhand des sogenannten „Fear & Greed Index“ abzulesen, der anzeigt, ob Anleger zu einem bestimmten Zeitpunkt eher kaufen oder verkaufen wollen.

Auf einer Skala von 1 bis 100 steht der Index momentan bei 11, was darauf hindeutet, dass die Stimmungslage von Angst geprägt ist bzw. dass der Markt überverkauft ist.

Bitcoin droht also, demnächst wieder in den vierstelligen Bereich abzurutschen, nichtsdestotrotz scheint der langfristige Optimismus davon ungebrochen. Wie eine neue Prognose der Krypto-Marktforscher von Digital Asset Research nun berechnet hat, wird der Bitcoin-Kurs bis zu seiner Halbierung im Mai 2020 auf einen Wert von 60.000 US-Dollar anwachsen wird.

Altcoins weiterhin im Abwärtstrend

Für Altcoins gibt es derweil wenig Grund zur Hoffnung, so geht die Abwärtsspirale am Mittwoch immer weiter nach unten. Unter den Top-20 Kryptowährungen haben fast alle Coins, bis auf eine Ausnahme, ähnlich starke Verluste wie Marktführer Bitcoin eingefahren.

Ether (ETH), der größte Altcoin, hat 6,2% verloren und liegt damit nur noch auf 187 US-Dollar, während Bitcoin SV (BSV) mit einem Minus von 7,2% der klare Verlierer des Tages ist.

Ether 7-day price chart

Ether 7-Tage-Kursverlauf. Quelle: Coin360

Der einzige Fels in der Brandung ist heute Ethereum Classic (ETC), der vorübergehend sogar einen Tagesgewinn von mehr als 12% generieren konnte.

Die Gesamt- Marktkapitalisierung beläuft sich bei Redaktionsschluss auf 266 Mrd. US-Dollar, wobei der Marktanteil von Bitcoin nur knapp unter 69% liegt.

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Bitcoin-Kurs kann 11.000 US-Dollar nicht durchbrechen: Altcoins stagnieren erneut

Der Bitcoin (BTC)-Kurs rutschte am 20. August von etwa 11.000 US-Dollar ab, als der Aufschwung, der zu Beginn der Woche eine bullische Stimmung auslöste, verpuffte.

Marktvisualisierung

Marktvisualisierung. Quelle: Coin360

Bitcoin verharrt unter Widerstand bei 11.000 US-Dollar

Daten von Coin360 zeigten, dass das BTC/USD-Paar es aufgegeben hat, die Schwelle von 11.000 US-Dollar zu überschreiten, nachdem es am Montag von 10.700 US-Dollar aus gestiegen war.

Das Paar lag bei Redaktionsschluss erneut auf diesem Niveau und ist in den letzten Stunden um 350 US-Dollar gesunken.

Bitcoin blieb somit lediglich ein Zuwachs um 2 Prozent. Über die Woche betrachtet liegt er immer noch mit 6 Prozent im Minus. 

Bitcoin 7-Tage-Kurschart

Bitcoin 7-Tage-Kurschart. Quelle: Coin360

Die Erwartungen waren hoch, als er sich 11.000 US-Dollar näherte. Analysten prognostizierten, dass die Chance auf einen erneuten Aufwärtstrend bestünden.

„Ich wollte einen Schluss über 10.800 US-Dollar sehen und den gab es, kurzfristig bullisch“, fasste der Trader Josh Rager in seinem letzten Update am Montag zusammen.

Er fügte hinzu, dass das BTC/USD-Paar unter seinem Eröffnungsniveau von vor zwei Wochen verharre, ein Bereich, der nun als Widerstand fungieren würde. 

Unterdessen hat der Marktanalyst und Händler Filb Filb Filb eine optimistischere Prognose abgegeben und erzählte den Followern seines Telegrammkanals, dass ein Ausbruch auf 11.400 US-Dollar möglich sei.

Altcoins stagnieren erneut

Die Altcoins haben es unterdessen nicht geschafft, aus den Zuwächsen einen Vorteil zu ziehen. Ein Blick auf die Top-20-Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung zeigt, dass die meisten Zuwächse vom Montag wieder verloren gingen. Damals hatten einige Altcoins sogar Bitcoin übertroffen. 

Ether (ETH), der größte Altcoin, fiel um 1,6 Prozent und liegt damit wieder unter 200 US-Dollar. Litecoin (LTC) fiel mit 2,3 Prozent etwas stärker, während XRP ein Minus von fast 5 Prozent verzeichnete. 

Ether 7-Tage-Kurschart

Ether 7-Tage-Kurschart. Quelle: Coin360

Nur Monero (XMR) und Bitcoin SV (BSV) konnten Zuwächse erzielen und kamen jeweils auf ein Plus von 1,2 Prozent und 0,8 Prozent. 

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen belief sich am Dienstag auf 276 Mrd. US-Dollar und lag damit 3 Mrd. US-Dollar unter dem Niveau vom Vortag. Der Bitcoin-Marktanteil erreichte dabei über 69 Prozent.

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Bitcoin-Kurs: Keil-Muster deutet auf 11.000 US-Dollar hin

Der Bitcoin-Kurs (BTC) ist am 19. August wieder bullisch geworden. Die Märkte versuchen nun aus der Stagnation der vergangenen Woche auszubrechen.

Marktvisualisierung

Marktvisualisierung. Quelle: Coin360

Bitcoin-Preis Kurs macht sich Unterstützung bei 10.000 US-Dollar zu nutze

Daten von Coin360 zeigen, dass Bitcoin die Marke von 11.000 US-Dollar am Morgen erreichte. Am Montag ist er um fast 5 Prozent nach oben geklettert.

Die Märkte reagierten auf die Nachricht, dass die Kryptowährungsbörse Binance nun eine eigene Version der digitalen Facebook-Währung Libra herausbringen will. Das ist auch eine direkte Reaktion auf Chinas Zentralbank.

Bei Redaktionsschluss drehte sich das BTC/USD-Paar um die Marke von 10.650 US-Dollar und erreichte damit ein Tagesplus von 4,9 Prozent. Über die Woche betrachtet liegt es nach wie vor 5,5 Prozent im Minus.

Bitcoin 7-Tage-Kurschart

Bitcoin 7-Tage-Kurschart. Quelle: Coin360

Es gab zwar keinen großen Grund zur Freude, doch Analysten sehen potenzielle weitere Fortschritte in Richtung 11.000 US-Dollar, da der darüber liegende Widerstand bei 12.000 US-Dollar liegt.

Mati Greenspan, ein leitender Marktanalyst der britischen Handelsplattform eToro, sieht einen bullischen Keil bei diesem Paar. Weitere Anstiege können nicht mit Gewissheit vorausgesagt werden.

Der Analyst Josh Rager erklärte unterdessen Bitcoins längerfristige Entwicklung. Er meinte, dass die Anleger nun genug billige Coins gekauft hätten, nachdem sie ihre Gewinne bei dem Höchststand des BTC/USD-Paars im Jahr 2019 von 13.800 US-Dollar ausbezahlt hatten.

„Meiner Meinung nach scheint das eine große Reakkumulation zu sein, nachdem große Akteure ihre Gewinne bei knapp 14.000 US-Dollar auszahlen ließen“, fasste er am Samstag zusammen. „Das scheint eine große Reakkumulation zu sein, nachdem große Akteure ihre Gewinne bei knapp 14.000 US-Dollar auszahlen ließen.“

Er fügte hinzu, dass er es für unwahrscheinlich halte, dass der Bitcoin-Kurs unter die große Spanne bei 8000 US-Dollar falle.

Altcoins erwachen (endlich) wieder zum Leben.

Altcoin-Investoren hatten in dieser Woche auch Gesprächsthemen. Da die Bitcoin-Zuwächse zu einer Erholung von den Tiefstständen beigetragen haben.

Wie Cointelegraph berichtete, verzeichneten die Märkte letzte Woche einen erheblichen Rückgang, wobei einige Altcoins auf Tiefststände gegenüber Bitcoin fielen, die seit Jahren nicht mehr verzeichnet wurden.

Ether (ETH), der größte Altcoin nach Marktkapitalisierung, stieg um 8,3 Prozent und erreichte erneut 200 US-Dollar. Damit ist auf bestem Wege in Richtung 225 US-Dollar, wo er vor seinem jüngsten Rückgang lag.

Ether 7-Tage-Kurschart

Ether 7-Tage-Kurschart. Quelle: Coin360

Weitere Token in den Top 10 folgten diesem Muster. Bitcoin Cash (BCH), Litecoin (LTC) und XRP sind über den Tag zwischen 6 Prozent und 8 Prozent gewachsen. 

Der Aufwärtstrend hatte einen entscheidenden Einfluss auf die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen, die am Montag bei knapp 280 Mrd. US-Dollar lag. Der Bitcoin-Anteil kam auf fast 69 Prozent.

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Bitcoin hadert mit der 10.150 US-Dollar Grenze; US-Aktienmarkt erlebt Aufwärtstrend

Sonntag, 18. August – Die meisten Kryptowährungen unter den Top 20 erleiden heute moderate Verluste und auch Bitcoin (BTC) hat Probleme, wieder über die Marke von 10.150 US-Dollar zu bleiben.

Marktvisualisierung

Marktvisualisierung bereitgestellt von Coin360

Laut Coin360 ist der Bitcoin-Kurs derzeit um 2,61% gefallen und notiert momentan bei 10.189 US-Dollar Auf dem Wochendiagramm ist die Coin um etwa 10,4% gefallen.

Bitcoin 7-Tage-Kursdiagramm

Bitcoin 7-Tage-Kursdiagramm. Quelle: Coin360

Ether (ETH) hält an seiner Position als größter Altcoin in Bezug auf seine Marktkapitalisierung fest, die derzeit bei 19,9 Milliarden US-Dollar liegt. Die zweitgrößte Altcoin, Ripples XRP, weist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels eine Marktkapitalisierung von 11,3 Milliarden US-Dollar auf.

Daten von Coin360 zeigen, dass der ETH in den letzten 24 Stunden einen Zuwachs etwa 0,04% verzeichnen konnte. Momentan handelt die Coin bei rund 186 US-Dollar, muss jedoch auf dem Wochendiagramm einen Verlust von 10,19% hinnehmen. 

Ether-7-Tage-Preisdiagramm

Ether-7-Tage-Preisdiagramm. Quelle: Coin360

XRP ist in den letzten 24 Stunden um ca. 0,15% gefallen und wird derzeit bei ca. 0,265 US-Dollar gehandelt. Die Coin verzeichnet auf dem Wochendiagramm jedoch einen Verlust von rund 10,77%-

XRP 7-Tage-Kursdiagramm

XRP 7-Tage-Kursdiagramm. Quelle: Coin360

Die einzigen weiteren Gewinner neben ETH sind Unus Sed Leo (LEO), Chainlink (LINK) und Tezos (XTZ) mit Zuwächsen von 6%, 5,5% bzw. 1,5%.

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels liegt die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen bei 264,6 Milliarden US-Dollar und damit rund 10,39% unter dem Wert zum Wochenbeginn.

Auf den traditionellen Märkten verzeichnet der US-amerikanische Aktienmarkt derzeit Gewinne, wobei der S&P 500 um 1,44% und der Nasdaq um 12,8% zulegte. Dagegen verlor der CBOE Volatility Index (VIX) 1,41%.

Öl-Futures und -Indizes bewegen sich heute uneinheitlich, wobei der WTI-Rohöl um 0,73%, der Brent-Rohöl um 0,7% und der US-Mars um 0,61% zulegen. Der OPEC Basket ist um 1,01% gefallen, und der kanadische Rohölindex hat laut OilPrice innerhalb der letzten 24 Stunden keine Preisveränderung verzeichnet.

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Bitcoin und traditionelle Märkte: Im Gleichschritt mit Gold

Seit über einem halben Jahr verfolgen wir, wie sich Bitcoin im Vergleich zu traditionellen Märkten schlägt. Dabei geht es nicht um einen trivialen Vergleich der Performance. Institutionelle Investoren sind an Bitcoins Anspruch, ein nicht korreliertes, stabiles Asset zu sein, äußerst interessiert. Im Rahmen eines Gastbeitrags auf €uro Fundresearch hat sich BTC-ECHO der Fragestellung gewidmet, ob Bitcoin und der stark korrelierte Krypto-Markt eine gute Ergänzung für klassische Portfolios darstellen würden. Diese Fragestellung ist es, die institutionelle Investoren am Krypto-Markt interessiert, weniger eine Hoffnung auf einen neuen Bull Run wie Ende 2017. Um die Eignung für klassische Portfolios zu klären, kann ein Investor verschiedene Größen betrachten:

  • die Korrelation zwischen dem Bitcoin-Kurs und den traditionellen Märkten
  • die Volatilität und
  • die Performance des Bitcoin-Kurses

Wir achten in dieser Artikelreihe deshalb auf diese drei Größen. Sie werden für jeden Tag auf der Basis der letzten 30 Tage berechnet. Als Vergleichsassets aus den traditionellen Märkten betrachten wir die Indizes S&P 500, Nikkei und Dax sowie Öl und Gold.

Korrelation: Bitcoin steht gegen die klassischen Märkte

Da sich innerhalb der Top 10 alles an Bitcoin orientiert und institutionelle Investoren aktuell in erster Linie auf die größte aller Kryptowährungen schauen, werden wir den Blick auf die Top 10 der Kryptowährungen überspringen. Sollte etwas Interessantes – institutionelles Interesse oder Besonderheiten der Korrelationen innerhalb der Kryptowährungen – geschehen, werden wir darauf eingehen.

Anders als in der letzten Woche waren die Korrelationen zwischen dem Bitcoin-Kurs und den Vergleichsassets wieder durchwachsen. Während der Nikkei-Index, Öl und der DAX zum Bitcoin eine negative Korrelation vorweisen, ist die Kopplung zum S&P 500 und zu Gold wieder positiv:

Die Korrelation zu Gold erreicht schon lange nicht mehr gesehene Höhen von 20 Prozent, auch die Indizes S&P 500 und DAX können einen leichten Anstieg vorweisen. Die übrigen Assets haben sich hingegen kaum geändert:

Insgesamt liegt die absolute mittlere Korrelation mit den übrigen Märkten bei 17 Prozent. Damit weist der Bitcoin-Kurs wieder die geringste Kopplung zu den Vergleichsassets in diesem Marktvergleich auf. Unter Berücksichtigung von Kompensationseffekten bestätigt sich das Bild der letzten Wochen: Mit einer negativen Korrelation von 6 Prozent ist der Bitcoin-Kurs deutlich antikorrelierter als der Nikkei-Index (-4 Prozent). Alle übrigen Assets haben zum Markt eine positive Korrelation.

Performance von Bitcoin und Gold liefern sich Kopf-an-Kopf-Rennen

Die Volatilität ist weiter gefallen und konnte inzwischen wieder unter vier Prozent fallen:

Damit ist die Volatilität aus dem Aufwärtskanal gefallen, den die Volatilität seit Ende März verfolgt und wieder auf Level, die sie das letzte Mal Ende Juni erreicht hat:

Die Performance Bitcoins liefert sich seit Anfang August ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der Performance von Gold. Aktuell steht die vom Bitcoin-Kurs über der von Gold. Beide sind aktuell die beiden einzigen positiven monatlichen Performances:

Soweit sieht es positiv aus. Das täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass in unserem Vergleich der Assets seit März 2018 Bitcoin aktuell im unteren Mittelfeld mitmischt. Nach diesem wären Bitcoin, S&P 500 und der DAX Anfang 2018 bessere Investments gewesen:

Trotz dieses langfristigen Bildes kann man wieder etwas zuversichtlicher in die Zukunft schauen: Bitcoins Korrelation mit den Vergleichsmärkten ist sehr gering und auch die Performance kann wieder zulegen. Schließlich sinkt auch die Volatilität, sodass Bitcoin insgesamt tatsächlich seinem Ruf als „digitales Gold“ gerecht wird.

Daten, außer anders angegeben, am 16. August von cryptocompare.comfinance.yahoo.com und fred.stlouisfed.org verwendet.

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Kryptomärkte im roten Bereich, Bitcoin fällt erneut unter 10.200 US-Dollar

Samstag, 17. August: Die großen Kryptowährungen fahren heute Verluste ein, wodurch Bitcoin (BTC) zurück unter 10.200 US-Dollar abrutscht, wie die Daten von Coin360 zeigen.

Market visualization

Marktvisualisierung von Coin360

Bei Redaktionsschluss liegt der Bitcoin-Kurs auf 10.197 US-Dollar, was einem Tagesverlust von knapp 3% entspricht. Vorübergehend ist der Kurs sogar auf 9.765 US-Dollar abgerutscht, ehe er sich wieder erholt hat, um sich nahe dem jetzigen Stand einzupendeln. Über die Woche steht insgesamt ein Minus von 14% zu Buche, während im Monatsdiagramm noch ein Plus von 6,73% verzeichnet wird.

Bitcoin 7-day price chart

Bitcoin 7-Tage-Kursverlauf. Quelle: Coin360

Ether (ETH), die zweitgrößte unter den Kryptowährungen, lag zu Tagesbeginn noch bei 182,96 US-Dollar. Anschließend ging es zunächst ebenfalls nach unten, ehe sich der Kurs langsam wieder erholt und eingependelt hat. Über die Woche hat Ether mehr als 14% verloren, was über den Monat gesehen wiederum ein Minus von 11% bedeutet.

Ether 7-day price chart

Ether 7-Tage-Kursverlauf. Quelle: Coin360

XRP liegt momentan bei 0,263 US-Dollar, was einem leichten Tagesgewinn von 0,46% entspricht. Zwischenzeitlich war der Altcoin sogar auf 0,267 US-Dollar geklettert. Über die Woche und über den Monat stehen jedoch weiterhin heftige Verluste auf dem Papier, die jeweils 11,43% bzw. 14,24% ausmachen.

XRP 7-day price chart

XRP 7-Tage-Kursverlauf. Quelle: Coin360

Abgesehen von XRP können unter den Top-20 Kryptowährungen heute nur Cardano (ADA), UNUS SED LEO (LEO), Chainlink (LINK) und IOTA (MIOTA) Tagesgewinne einfahren.

Wie Cointelegraph heute berichtet hat, plant das Unternehmen Pundi X in Zusammenarbeit mit Chainzilla ein Bitcoin-Kassengerät auf den Markt zu bringen, um die marktführende Kryptowährung in Mittel- und Südamerika sukzessive als Zahlungsmittel zu etablieren.

Des Weiteren hat der Investmentexperte Tom Lee nun bestätigt, dass Bitcoin tatsächlich ein Absicherungsinstrument für Investoren ist, was sich seiner Meinung nach eindeutig an den jüngsten Kursentwicklungen, in Relation zur weltpolitischen Lage, ablesen lässt.

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coindex-CEO Kai Kuljurgis: „Eine Diversifizierung macht trotz hoher Bitcoin-Dominanz Sinn“

Sein Unternehmen entwickelt einen digitalen Vermögensmanager für Kryptowährungen wie Bitcoin & Co. Anleger können indexbasiert und automatisiert in ein diversifiziertes Portfolio aus Krypto-Werten investieren. Die Investmentstrategie basiert auf einem der Krypto-Indizes aus der hauseigenen cdx® Indexfamilie. Der Leitindex der Indexfamilie – der cdx® – agiert als Benchmark für den globalen Krypto-Markt und ist der erste deutsche Krypto-Index mit eigener Wertpapierkennnummer (SLA6T7).

BTC-ECHO: Wie bewertest du die aktuelle Marktsituation bei Bitcoin & Co.? 

Kai Kuljurgis: Ich denke, dass wir insbesondere in den letzten Monaten einen positiven Markttrend zu verzeichnen hatten – sowohl für vorder- als auch hintergründige Marktparameter wie Wallet– und Hash-Aktivitäten. Man muss aber auch sagen, dass der Krypto-Markt ein noch größtenteils unregulierter Markt ist. Beispielsweise gibt es eine verhältnismäßig hohe Konzentration von Assets auf wenige Player. Solche Umstände machen eine zuverlässige Einschätzung schwierig.

BTC-ECHO: Wie groß schätzt du in diesem Zusammenhang das Problem der Marktmanipulation und des Wash Tradings ein?

Kai Kuljurgis: Dass es dieses Problem gibt, ist nicht von der Hand zu weisen. Ich sehe, dass es eine Reifung am Markt gibt und man versucht, das Thema anzugehen. Auf der anderen Seite muss man mit der Regulierung aufpassen, dass man das gesamte Konzept nicht ad absurdum führt. Zurück zur Frage: Ich bin bullish und ich glaube, dass das Marktsentiment sehr positiv ist. Ich wäre aber vorsichtig, Zockern und Tradern, die eine baldige Wiederkehr zum Allzeithoch propagieren, zu folgen.

BTC-ECHO: Geht die technologische Weiterentwicklung des Blockchain-Ökosystems denn schnell genug voran, um höhere Kurse technisch-fundamental zu rechtfertigen?

Kai Kuljurgis: Wenn man eine allgemeine Akzeptanz möchte, muss man dafür auch die notwendigen technologischen Schritte einleiten. Das passiert. An manchen Stellen mag das nicht so schnell vonstatten gehen, wie sich das die größeren Marktteilnehmer wünschen würden. Aber es passiert und das sehe ich positiv.

BTC-ECHO: Was schätzt du aktuell als ein großes Marktrisiko für Kryptowährungen ein?

Kai Kuljurgis: Wir von coindex hängen sehr eng mit der Regulierung hier in Deutschland zusammen. Ich glaube, dass Regulierung – insbesondere für den Schutz von Anlegern – super wichtig ist. Wenn man in Sachen Regulierung nun aber einen Alleingang machen würde, wäre das problematisch. Die [Krypto-Regulierung] muss mindestens auf europäischer Ebene, besser auf globaler Ebene stattfinden. In Deutschland ist das Thema zum Teil unübersichtlich komplex und teilweise noch komplett im Unklaren. Einige Regelungen gelten z. B. bisher für Bitcoin als derzeit wichtigstes Asset, es ist aber nicht geklärt, ob auch für andere Krypto-Werte wie Ethereum oder Litecoin. Das führt entweder dazu, dass Projekte überhaupt nicht realisiert werden oder sich Anleger in einen rechtsfreien Raum begeben, wenn sie in diese Projekte investieren wollen. Wir müssen aufpassen, dass man uns nicht abhängt.

BTC-ECHO: Wie sieht die Zukunft des Krypto-Handels aus? Klassisch über Krypto-Börsen und mit „echten“ Token oder via regulierte Finanzprodukte wie Zertifikate und Fonds, die Token als Basiswert halten?

Kai Kuljurgis: Grundsätzlich muss man bedenken, dass wir von coindex keine Cypherpunks sind. Da treffen zwei Ideologien aufeinander: einerseits der „böse“ Kapitalismus mit seinen strukturierten Finanzprodukten, in dem es nur um Rendite geht und andererseits dezentral organisierte Krypto-Werte wie Bitcoin, bei denen es darum geht, Zugang zu Wertetransfer und darum liegenden Services zu liberalisieren. Wenn man so eine Frage beantworten will, muss man dieses Spannungsfeld immer im Blick haben. Ich denke schon, dass regulierte Finanzprodukte an Bedeutung gewinnen werden, ich hoffe aber auch, dass der ideologische Aspekt im Vordergrund stehen wird. Denn alles andere wirkt in etwa so: Wir wollen auch etwas von dem Kuchen abhaben, aber wir holen uns unser Stück mit den Förmchen, die wir bereits im Sandkasten hatten. Den neuen Sandkasten wollen wir aber nicht.

BTC-ECHO: Warum sollte man deiner Meinung nach sein Krypto-Portfolio diversifizieren? Letztlich richtet sich der gesamte Markt doch nach Bitcoin, oder?

Kai Kuljurgis: Die derzeitige Marktdominanz von Bitcoin ist nur eine Momentaufnahme, die bereits stark schwankt und für die Zukunft unklar ist. Eine Diversifizierung macht trotz aktuell hoher Bitcoin-Dominanz Sinn, da sich die Verhältnisse am Krypto-Markt schnell ändern können. Unter anderem ist das auch ein Grund, warum wir bei coindex Krypto-Indizes entwickeln, die datengetrieben sind und automatisch mehrere Krypto-Werte abbilden. Wenn also die Dominanz von Bitcoin plötzlich von 60 Prozent auf 50 Prozent fällt, muss man sich darum als coindex-Nutzer nicht kümmern, denn das der ausgewählten Index-Strategie folgende Portfolio wird diese Anpassung im Rahmen des Rebalancings objektiv und automatisch vornehmen.

BTC-ECHO: Wie schätzt du die Chancen ein, dass wir dieses Jahr noch einen Bitcoin ETF sehen, der auch von Kleinanlegern gehandelt werden kann?

Kai Kuljurgis: Ich muss zugeben, dass ich mich mit den regulatorischen Abläufen in den USA nicht so sehr auskenne. Ich fand aber auffällig, dass die Chicagoer Optionsbörse ihre Bitcoin-Produkte wieder delistet hat [die Rede ist von der Cboe, die Terminkontrakte an der CME sind noch handelbar]. Das war offenbar wirtschaftlich nicht attraktiv genug. Im D-A-CH-Markt gibt es allerdings Krypto-Finanzprodukte und die sind teilweise sehr erfolgreich. Man sollte aber mit Spekulationen über Kursexplosionen nach der Zulassung eines Bitcoin ETF vorsichtig sein.

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Bitcoin-Kurs kreuzt 10.000 US-Dollar

Der Preis für Bitcoin (BTC) fiel am 16. August erneut unter 10.000 US-Dollar, nachdem der Kurs zu Beginn des Handelstages bereits bei 10.440 US-Dollar lag. 

Marktvisualisierung

Marktvisualisierung. Quelle: Coin360

Der Bitcoin-Kurs zeigt sendet Signale

Die Daten von Coin360 waren für die Bitcoin-Händler am Freitag ein weiterer Tag ohne Inspiration, da BTC/USD keine Unterstützung im fünfstelligen Bereich fand.

In dieser Woche schaffte es Bitcoin, die 10.000 US-Dollar Marke mehrere Male zu überschreiten. Die Märkte fielen am Donnerstag auf nur 9.500 US-Dollar, bevor sie sich erholten. Momentan liegt der Kurs wieder über dem Niveau von 10.000 US-Dollar.

Bitcoin 7-Tage-Kursdiagramm

Bitcoin 7-Tage-Kursdiagramm. Quelle: Coin360

Diese kontinuierlich höheren Tiefststände haben den Händlern Vertrauen geschenkt. Biespielsweise konzentriert sich Josh Rager jetzt auf eine Widerstandszone, die nahe 10.400 US-Dollar beginnt.

Auf die Frage nach dem zukünftigen Bitcoin-Wert gaben mehr als 600 Befragte an, dass BTC/USD innerhalb der nächsten sechs Monate sein Allzeithoch von 20.000 US-Dollar übertreffen werde.

Andere sagten, dass die Blockgröße im nächsten Jahr halbiert werden müsste, um die Märkte auf neue Rekorde zu bringen. Anfang dieser Woche ergab eine ähnliche Umfrage eine 50/50-Spaltung zwischen denjenigen, die glaubten, dass der Bitcoin-Preis über 10.000 USD bleiben würde, und denjenigen, die niedrigere Niveaus für wahrscheinlich hielten. 

Altcoins zögern nach Blutbad

In Bezug auf die Rentabilität waren es jedoch die Altcoin-Händler, die weiterhin das echte Leid ertrugen.

Die Volatilität und die Abwärtsdynamik von Bitcoin führten bei Alt-Tradern zu deutlich stärkeren Verlusten, wobei die meisten der zwanzig größten Kryptowährungen nach Marktkapitalisierung mindestens 10% verloren haben. 

Mit dem Kursanstieg von Bitcoin stiegen auch die meisten Alts, wobei die Top-10 an diesem Tag zwischen 1% und 2% verloren. Eine Ausnahme bildete XRP, die bei anhaltenden Kontroversen um fast 6% zurückging. 

Ether (ETH), die größte Altcoin nach Marktkapitalisierung, entwickelte sich fast identisch mit BTC, da auch sie sich nur seitlich bewegt und momentan bei 183 US-Dollar handelt. Die wöchentlichen Charts bleiben düster, da das ETH/USD Paar von einem Hoch von 221 US-Dollar fiel.

Ether 7-Tage-Kursdiagramm

Ether 7-Tage-Kursdiagramm. Quelle: Coin360

Die Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen erholte sich von Donnerstag an leicht und näherte sich den 260 Mrd. US-Dollar an, nachdem sie diese Woche um 40 Mrd. USD gefallen war. Der Anteil von Bitcoin liegt konstant bei etwas mehr als 68%.

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