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Bitcoin: JP Morgan sieht glänzende Zukunft für Kryptowährung Nr. 1

Noch vor kurzer Zeit war JP Morgan großer Gegner von Bitcoin. Nun erkennt er ein enormes Potenzial in der Kryptowährung, die sie auf mehrere Ursachen zurückführt.

Die US-amerikanische Bank JP Morgan wagt einen bullishen Ausblick auf den Bitcoin-Kurs. Mit einer am 23. Oktober veröffentlichten Analyse attestiert die Großbank der Kryptowährung enormes Wachstumspotenzial. In der Vergangenheit war die Bank vor allem durch seine negative Sichtweise auf Bitcoin aufgefallen – und nun durch seine 180-Grad-Kehrtwende in der Sache.

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Gold ist seit jeher ein beliebtes Mittel, um Eigentum sicher anzulegen. Die Marktkapitalisierung des Edelmetalls ist daher bei 2,6 Billionen US-Dollar. Der Bitcoin-Kurs müsse um das Zehnfache zulegen, um die gleiche Summe zu erreichen. Liest man den Bericht, scheint diese Hürde allerdings einfacher zu bewältigen zu sein, als es auf den ersten Blick aussieht.

Thanks, Millennials!

So sei unter anderem die Krypto-affine Generation, die Millennials, für den Kursanstieg verantwortlich. Ihr prozentualer Marktanteil wächst, während der von älteren Anlegern schrumpft. Außerdem steigt auch das Interesse von institutionellen Investoren an der größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung. Sie verleihen ihr eine größere Seriosität, welche sich ebenfalls positiv auf den Kurs auswirkt.

Die Ankündigung des Finanzdienstleisters PayPal ist nur das jüngste Beispiel für diese Entwicklung: Schon 2021 sollen Zahlungen in Kryptowährung möglich sein, neben Bitcoin auch in Ethereum (ETH), Bitcoin Cash (BCH) und Litecoin (LTC). Aber auch Unternehmen wie Mode Global oder Fonds wie 3iQ setzen auf die Krypto-Werte.

Bitcoin hat viele Vorteile

Dabei sagt JP Morgan, dass einer der Vorteile des digitalen Goldes eben nicht nur darin besteht, dass es nicht nur als Wertanlage fungieren kann. Auch als Zahlungsmittel – im Gegensatz zu seinem physischen Pendant – lasse es sich einsetzen. Während die Zahl der Händler wächst, die Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren, wächst gleichzeitig die Nutzbarkeit der Währung. Der Kurs profitiert als Folge ebenso.

Das langfristige Aufwärtspotenzial für Bitcoin ist beträchtlich, wenn es als „alternative Währung“ intensiver mit Gold konkurriert.

Offenbar hat Bitcoin das Potenzial dazu. Schwindet etwas Interesse am Edelmetall, steigt der Kurs des Herausforderers schnell um das Zwei- bis Dreifache, so der US-amerikanische Konzern.

Paradigmenwechsel bei JP Morgan

In der Vergangenheit hatte die US-Großbank noch eine andere Meinung zu Bitcoin. Jamie Dimon ist seit 2005 CEO von JP Morgan. 2017 lautet sein Urteil über Bitcoin noch:

Die Währung wird nicht funktionieren. Man kann kein Geschäft haben, in dem die Leute eine Währung aus dem Nichts erfinden können und denken, dass die Leute, die sie kaufen, wirklich schlau sind.

Mittlerweile setzt sich die größte US-amerikanische Bank differenzierter mit Bitcoin auseinander. Große Teile der Krypto-Community begrüßen indes den Sinneswandel, wie man auf Twitter leicht unter dem Hashtag #JPMorgan erkennen kann.

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Kryptowährungen an der BSDEX: Bankhaus Scheich steigt ein

Coinbase hat beschlossen, mindestens zwei Krypto-Core Entwicklern, die Teil der Crypto Community sind, Zuschüsse zu sponsern. Die Suche nach Stipendiaten begann am 15. Oktober 2020.

Am 15. Oktober 2020 gab die Krypto-Handelsplattform Coinbase bekannt, mindestens zwei Bitcoin-Entwickler, die direkt zur Bitcoin Core-Codebasis oder zu eng verbundenen Bitcoin-Projekten beitragen zu fördern. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, „ein offenes Finanzsystem“ für alle zu schaffen.

Wir glauben, dass die Unterstützung bei der Vernetzung und dem Wachstum der Krypto-Ökonomie für den Aufbau eines offenen Finanzsystems für die Welt von entscheidender Bedeutung ist. Unser Crypto Community Fund zielt darauf ab, die gesamte Krypto-Industrie zu vergrößern und zu verbessern und gleichzeitig die Verwendung für alle einfacher und sicherer zu machen. Bei Erfolg beabsichtigen wir, das Programm auf andere Arten von Projekten und Krypto-Communities auszudehnen.

Im Folgendem wandte sich Coinbase an die Community. Man könne nun Bitcoin-Kernentwickler für das Sponsoring bewerben oder nominieren. Die eingehenden Vorschläge würden dann von aktuellen Bitcoin Core-Entwicklern und wichtigen Community-Mitgliedern beurteilt werden. Die finale Entscheidung treffe jedoch Coinbase selbst. Der Aufruf wurde von Coinbase wie folgt kommentiert:

Wir freuen uns, Projekte fast überall auf der Welt zu finanzieren. Während wir uns auf einjährige Entwicklerzuschüsse konzentrieren möchten, ermutigen wir auch Personen oder Teams mit kürzeren Projekten, sich zu bewerben. Bei Erfolg hoffen wir, den Crypto Community Fund im Laufe der Zeit zu vergrößern.

„Offenheit“ von Coinbase in der Diskussion

Am 27. September 2020 äußerte sich Brian Armstrong, Chief Executive Officer von Coinbase zu den internen Unternehmenswerten. Dabei sprach er sich quasi für eine Art politisches Diskussionsverbot aus. BTC ECHO berichtete damals. Armstrong Arsagte, dass man darauf achten müsse, das eigene Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. Schließlich sei Coinbase ein gewinnorientiertes Unternehmen. Außerdem wolle er, dass seine Mitarbeiter Abstand von politischen und gesellschaftlichen Diskussionen nehmen und sich explizit auf eigene Produkte und Kunden konzentrieren.

Ich möchte, dass Coinbase sich auf das Erreichen seiner Mission konzentriert, weil ich glaube, dass wir auf diese Weise den größten Einfluss auf die Welt haben können.

Jack Dorsey, Mitbegründer des Zahlungsunternehmens Square kritisierte die Aussagen Armstrongs. Seine firmenpolitischen Ansichten, nicht über Politik bei der Arbeit zu debattieren, würden dem Zweck von Kryptowährung wie Bitcoin von Grund auf widersprechen. Indes begrüßte Dorsey via Twitter für die Förderung der Bitcoin Core-Entwickler aus.

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„Ruhe vor dem Sturm“ – Experte prognostiziert für Bitcoin neues Rekordhoch in 3 Monaten

Der Kurs von Bitcoin (BTC) bewegt sich schon seit mehreren Monaten in einer engen Preisspanne, wobei Mohit Sorout, einer der Eigentümer von Bitazu Capital, nun prognostiziert, dass ein neues Rekordhoch bevorsteht, sobald die Kryptowährung nach oben ausbrechen kann.

Seit Juli 2020 liegt Bitcoin zwischen 10.200 und 11.800 US-Dollar, was einer Preisspanne von 15 % entspricht. Die Kursschwankungen hielten sich seither in Grenzen, lediglich zwischendurch gab es vereinzelt Spitzen.

Jedes Mal, wenn Bitcoin über längere Zeit in einer engen Preisspanne stabil bleibt, folgt anschließend eine deutliche Kursbewegung nach oben oder unten.

Ob jedoch in nächster Zeit ein Ausbruch erfolgt, ist momentan noch ungewiss. Sorout ist sich sicher, dass es im Fall eines Ausbruchs nach oben innerhalb der nächsten drei Monate eine Kletterpartie bis auf 20.000 US-Dollar geben würde, was zugleich ein neues Rekordhoch für Bitcoin wäre.

The daily Bitcoin chart with a trendline

Bitcoin-Kursentwicklung. Quelle: TradingView.com, Mohit Sorout

Rekordhoch in drei Monaten?

Bei Betrachtung der historischen Kursentwicklung wird deutlich, dass Bitcoin sich nach einer längeren Preisspanne immer rasant nach oben oder unten bewegt hat.

So lag die marktführende Kryptowährung vom 1. Mai bis zum 20. Juli dieses Jahres zwischen 8.800 bis 9.800 US-Dollar, wobei sich der Kurs um die 9.100 US-Dollar einpendelte. Nach knapp zwei Monaten der Seitwärtsbewegung schwang sich Bitcoin dann innerhalb von nur 12 Tagen um rekordverdächtige 32 % auf und kletterte auf der Kryptobörse Binance sogar bis auf 12.123 US-Dollar.

Angesichts der Tatsache, dass Bitcoin nach längeren Ruhephasen heftige Sprünge macht, meint Sorout:

„Das ist die Ruhe vor dem Sturm. Wenn Bitcoin heute nach oben aus der Preisspanne ausbrechen würde, hätten wir innerhalb von drei Monaten das bisherige Rekordhoch von 20.000 US-Dollar geknackt.“

Auf die Frage, wie er auf den Zeitraum von drei Monaten kommt, antwortet Sorout, dass dies lediglich eine Beobachtung vorheriger Kurszyklen ist.

So könnte der Sprung auf die 20.000 US-Dollar Marke auch schneller vollzogen werden. Dahingehend erklärt er:

„Das ist eine Beobachtung, wie es sich bei vorherigen Kletterpartien nach längeren Ruhephasen bisher verhalten hat. Aber es könnte auch schon schneller so kommen.“

Allerdings gilt es zu beachten, dass das Open Interest der Bitcoin-Futures im Vergleich zu anderen Kletterpartien derzeit geringer ist.

Besonders nachdem die amerikanische Aufsichtsbehörde für Derivathandel (CFTC) Anklage gegen BitMEX, eine Kryptobörse, die auf den Derivathandel spezialisiert ist, angeklagt hat, ist das Open Interest der Bitcoin-Futures deutlich gesunken. Dies könnte dafür sorgen, dass ein kommender Aufschwung eher stetig und langsam ist, und nicht sprunghaft.

Year-to-date open interest of BitMEX

Open Interest auf BitMEX. Quelle: btctools.io

Aufwind für Bitcoin im Q4?

Ein Narrativ, das einen solchen Aufwärtstrend stützen könnte, ist das gesteigerte Interesse institutioneller Investoren an Bitcoin.

Grayscale CEO Barry Silbert, der den größten Krypto-Investmentfonds leitet, hat am 17. Oktober bekanntgegeben, dass inzwischen 6,4 Mrd. US-Dollar unter der Verwaltung seiner Firma stehen. Dementsprechend betonte er, dass Grayscale „diese Woche einen großen Kapitalzufluss“ bekommen hat. Allen voran institutionelle Investoren, nutzen den Krypto-Fonds der Vermögensverwaltung, um in Bitcoin zu investieren. Ein klarer Beleg für ein gesteigertes Interesse aus dieser Richtung.

Zudem wird das Narrativ dadurch verstärkt, dass mit Zahlungsdienstleister Square und Softwarehersteller MicroStrategy jüngst zwei namhafte Mainstream-Unternehmen mit großen Summen bei der marktführenden Kryptowährung eingestiegen sind.

The S2F model with its latest update

Stock-To-Flow Prognosemodell. Quelle: PlanB

Trotz dieser positiven Meldungen hat Bitcoin im Oktober überwiegend stagniert. Das Stock To Flow Prognosemodell, das in der Vergangenheit immer wieder relativ zutreffende Vorhersagen über die Kursentwicklung gemacht hat, sieht jedoch ebenfalls noch deutliche Kursgewinne in den nächsten Monaten vorher. So meint dessen Erfinder PlanB:

„Warum geht #Bitcoin nicht mit dem gesteigerten institutionellen Interesse nach oben? Verkauft jemand zurzeit? Der Bitcoin-Kurs ist aktuell genau da, wo er sein sollte, und zwar oberhalb von 10.000 US-Dollar. Wir müssen jetzt nur geduldig sein, dann kommt der Sprung!“

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Raoul Pal: „Enormer Berg an Geld“ wird Bitcoin auf 1 Mio. US-Dollar katapultieren

Real Vision Gründer und Geschäftsführer Raoul Pal bekräftigt seine Prognose, dass Bitcoin (BTC) bis 2025 auf einen Kurswert von 1 Mio. US-Dollar klettern wird.

Pal, der für seine überschwänglichen Prognosen bezüglich Bitcoin bekannt ist, stellt vergangene Woche im Interview mit Stansberry Research in Aussicht, dass in den nächsten Jahren „ein enormer Berg an Geld“ in die marktführende Kryptowährung fließt.

Pal: Bitcoin bis 2025 auf 1 Mio. US-Dollar

Auf die Frage, ob er an seiner Kursprognose von 1 Mio. US-Dollar festhält, antwortet Pal dementsprechend: „Ich denke, so wird es kommen, ob in fünf oder sechs Jahren.“

Dahingehend ergänzt er:

„Uns stehen noch zwei Halbierungen bevor, und nach den Gesprächen zu urteilen, die ich mit institutionellen Investoren führe, wartet da draußen ein enormer Berg an Geld, der hier rein fließen will. Und es ist wirklich ein enormer Berg an Geld, doch momentan gibt es noch nicht die Kanäle, die das ermöglichen, aber das kommt mit der Zeit. Viele Leute haben das nämlich schon auf dem Schirm und arbeiten dementsprechend daran.“

Bei der „Halbierung“, die Pal anspricht, handelt es sich um das sogenannte Bitcoin-Halving, bei der die Anstiegsrate der Umlaufmenge wortwörtlich halbiert wird, was für eine künstliche Verknappung sorgt. Das Halving findet alle vier Jahre statt, wobei es zuletzt im Mai 2020 durchgeführt wurde. Neben Pal sehen auch viele andere Krypto-Experten das Halving als wichtigen Katalysator für die Kursentwicklung, da das vorhandene Angebot in Relation zur Nachfrage immer geringer wird, was den Preis naturgemäß nach oben treiben sollte.

Auch PlanB, der Erfinder des Stock-To-Flow Prognosemodells für Bitcoin, leitet aus diesem Umstand eine ähnlich optimistische Prognose ab und meint, dass sich der Kurs im Anschluss an das Halving schon bald in neue Höhen aufschwingen wird.

Also nicht nur die „Halbierung“ gibt Grund zur Hoffnung, dass sich die Prognose von Pal bewahrheitet, sondern auch der vermeintliche „Berg an Geld“, der nach Einschätzung des Experten in Bitcoin fließen soll, scheint möglich, denn wie Cointelegraph jüngst berichtet hatte, haben diesen Monat in der Tat gleich mehrere große Unternehmen mit großen Summen in die marktführende Kryptowährung investiert.

„Ich glaube nicht, dass es so kommt, weil die Welt vor dem Kollaps steht, sondern weil die Annahme durch das Großkapital immer mehr zunimmt“, wie Pal dahingehend begründet.

Wird Gold abgehängt?

Im weiteren Verlauf des Interviews legte Pal zudem noch offen, dass er seine Investitionen in Gold auflösen will, um diese in Bitcoin umzuwandeln.

Obwohl er das Edelmetall zwar „nicht schlecht findet“, und deshalb zunächst noch Positionen in Bitcoin und Gold behält, sieht er die Zukunft klar bei der Kryptowährung:

„Wenn die Makroökonomik dahinter einsetzt und alles zusammenkommt, dann wird Bitcoin aus dem bisherigen Muster ausbrechen und Gold ganz klar abhängen, da bin ich mir 100 % sicher. Warum sollte ich dann noch in Gold investiert sein?“

Bitcoin vs. gold 6-month chart

Bitcoin und Gold im 6-monatigen Vergleich. Quelle: Skew

Auch diese Ansicht hat Pal nicht exklusiv, denn wie Cointelegraph gemeldet hatte, weist der Statistiker Willy Woo ebenfalls darauf hin, dass Bitcoin sich immer mehr von den traditionellen Finanzprodukten wie Gold abkoppelt und einen eigenen Weg beschreitet.

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Bitcoin-Anleger halten verstärkt mit Blick auf Halving-Kletterpartie 2021

Neue Daten belegen, dass während des aktuellen Aufschwungs von Bitcoin (BTC) mehr gehalten wird als in vorherigen Aufwärtstrend.

Laut dem Blockchain-Analysten Willy Woo ist die Kennzahl namens „Reflexivität“ in den vergangenen Monaten stetig gestiegen. Die Kennzahl misst, wie sehr Bitcoin-Anleger bei steigenden Kursen dazu neigen, an ihren Geldern festzuhalten. Prinzipiell ist sie also ein alternatives Maß, um das Halten bzw. „HODLn“ der Anleger auszudrücken.

Wertzuwachs pro investiertem Dollar. Quelle: Willy Woo

Nächster Halving-Run könnte der stärkste werden

Es könnte mehrere Gründe geben, warum die Anleger aktuell mehr halten als in der Vergangenheit.

Einer dieser Gründe ist, dass ein etwaiger Aufschwung im kommenden Jahr die lang ersehnte Kletterpartie nach dem Bitcoin-Halving in diesem Jahr sein könnte. Historisch gesehen ist Bitcoin jeweils 12 bis 15 Monate nach einem Halving auf ein neues Rekordhoch geklettert. Dieser Logik folgend könnten viele Anleger darauf setzen,dass die marktführende Kryptowährung wieder einen solchen Höhenflug hinlegt, weshalb sie jetzt lieber halten, um nicht erst wieder einsteigen zu müssen, wenn es schon zu spät bzw. zu teuer ist.

Darüber hinaus hat sich Bitcoin in diesem Jahr als sehr widerstandsfähig erwiesen, so konnte sie selbst nach dem durch Corona verursachten Crash im März wieder bis über die 10.000 US-Dollar Marke klettern und sich hier festigen.

Die jüngste Hiobsbotschaft für Bitcoin kam als die amerikanische Aufsichtsbehörde für Derivathandel Anklage gegen die einflussreiche Kryptobörse BitMEX erhoben hat, aber auch hiervon konnte sich die marktführende Kryptowährung wieder erholen.

So war der Bitcoin-Kurs nach der Meldung der CFTC auf 10.500 US-Dollar abgerutscht, konnte sich dann jedoch schnell wieder über den Support bei 10.700 US-Dollar hieven. Laut Willy könnten das Zusammenspiel zweier Faktoren dafür verantwortlich sein, so erklärt er:

„Die Reflexivität ist die Tendenz der Anleger je mehr zu halten, desto höher der Kurs geht. Ich hatte erwartet, dass die Reflexivität in einem Aufwärtstrend zunimmt, aber nach den letzten beiden Halvings ist sie jeweils gleich geblieben. Der aktuelle Zyklus tanzt aus der Reihe, denn dieses Mal nimmt die Reflexivität zu, anstatt dass sie gleich bleibt. Dadurch brauchen wir zwar mehr Kapital, das investiert wird, um den gleichen prozentualen Kursanstieg zu erzielen, aber zugleich tritt durch das verstärkte Halten ein multiplizierender Effekt für den Wert pro investiertem Dollar ein.“

Viele Experten vermuten zudem, dass die amerikanische Präsidentschaftswahl einen positiven Einfluss auf Bitcoin haben könnte, was in Verbindung mit dem verstärkten Halten umso mehr Auftrieb für die Kryptowährung geben würde.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin springt plötzlich über 11.000 US-Dollar, Experten sehen drei Gründe

Am gestrigen Tag konnte Bitcoin (BTC) überraschend doch noch die 11.000 US-Dollar Marke knacken, nachdem der Kurs Anfang Oktober zunächst zurück auf 10.500 US-Dollar abgerutscht war. Die Experten sehen für diese Trendwende drei hauptsächliche Faktoren, diese sind:

Zunehmende Akkumulation durch „Wale“ bzw. Großinvestoren, eine sprunghaft gestiegene Nachfrage seitens der institutionellen Investoren und die Stärke des Supports bei 10.500 US-Dollar.

Wale akkumulieren

Wie Cointelegraph Anfang der Woche bereits berichtet hatte, deutet die Aktivität der Wal-Cluster darauf hin, dass es derzeit starke Nachfrage von den Bitcoin- und Ethereum-Walen gibt. Als Wal werden Privatanleger bezeichnet, die große Mengen einer Kryptowährung aufkaufen.

Die Daten von Whalemap zeigen, dass die Wale seit einem Bitcoin-Kurs von 10.370 US-Dollar wieder verstärkt ankaufen. Die Tatsache, dass der Support bei 10.570 US-Dollar am 8. Oktober gehalten hat, deutet darauf hin, dass die Wale den Großteil der Bitcoin zwischen 10.407 – 10.570 US-Dollar aufgekauft haben.

Da die Wale auf dem Bitcoin-Markt einen beträchtlichen Teil von Angebot und Nachfrage ausmachen, kann die zunehmende Akkumulation durch die Großinvestoren als wichtiger Katalysator interpretiert werden.

Institutional demand is rising due to high-profile bulk Bitcoin investments

Allein in den letzten zwei Monaten haben zwei milliardenschwere Unternehmen große, öffentlichkeitswirksame Investitionen in Bitcoin getätigt.

Zunächst hatte MicroStrategy offengelegt, dass es am 11. August knapp 250 Mio. US-Dollar an Bitcoin angekauft hat. Wenig später vermeldete der Softwarehersteller dann, noch weitere 175 Mio. US-Dollar in Bitcoin investiert zu haben.

Zahlungsdienstleister Square gab kurz darauf bekannt, selbst für 50 Mio. US-Dollar Bitcoin gekauft zu haben.

Laut dem erfahrenen Trader Peter Brandt stehen das Tagesdiagramm und das Wochendiagramm von Bitcoin nach der Investition von Square stark auf „kaufen“.

Dahingehend betont er, dass es für Bitcoin eine bedeutsame Entwicklung ist, dass nun auch große Unternehmen in Bitcoin investieren. So schreibt er:

„Es ist eine große Sache, dass ein globaler Konzern jetzt #Bitcoin in seinen Büchern hat. Wochendiagramm und Tagesdiagramm sind in guter Position, um bald wieder eine Kaufgelegenheit zu bieten.“

Bitcoin-Wochendiagramm. Quelle: Twitter

Das Tagesvolumen auf den Handelsplattformen für institutionelle Investoren, darunter LMAX Digital und Bakkt, hat seit August zudem kontinuierlich zugenommen.

Neben guten Fundamentaldaten wie der Akkumulation durch die Wale und eine steigende Hashrate, ist das Interesse der institutionellen Investoren weiterer Wind in den Segeln des Bitcoin-Kurses.

Die 10.500 US-Dollar Marke hält

Die 10.500 US-Dollar Marke hat sich in den letzten drei Monaten als wichtiger Support für die marktführende Kryptowährung herauskristallisiert. Zudem hat sie eine wichtige historische Bedeutung und war für kurze Kurszyklen oftmals eine entscheidende Schwelle.

Technisch gesehen ist es von entscheidender Bedeutung für den Aufwärtstrend, dass die 10.500 US-Dollar Marke gehalten wird. Die Marke war im Juli 2019 ein zwischenzeitliches Hoch, was darauf hindeutet, dass BTC vorherige Hochs nutzt, um auf diesen aufzubauen.

Netto-Abfluss an Bitcoin von Kryptobörsen. Quelle: CryptoQuantauf cointelegraph lesen

Ob Trump oder Biden – Gold und Bitcoin werden die Gewinner sein

Egal, ob sich bei der bevorstehenden Präsidentschaftswahl der USA Amtsinhaber Donald Trump oder Herausforderer Joe Biden durchsetzen wird, die Experten sehen Gold und Bitcoin (BTC) am Jahresende als die wahren Gewinner.

So meint Frank Holmes, der CEO von U.S. Global Investors, am 7. Oktober im Interview mit Kitco, dass Gold in den nächsten Monaten einen neuen Aufschwung erleben wird.

„Wir befinden uns in der Jahreszeit der Liebe. In Indien ist Heiratssaison, danach kommt Weihnachten und zum Chinesischen Neujahr werden wir den Höhepunkt erreichen“, wie er dahingehend erklärt. Und weiter:

„In dieser Jahreszeit wird besonders viel Gold konsumiert, zudem korreliert sie am stärksten mit dem Wirtschaftswachstum (BIP pro Kopf).“

„Manche wetten auf Trump, manche wetten auf Biden, ich wette auf Gold“, so der Investmentexperte zusammenfassend.

Holmes schielt dabei auf ein Kursziel von 4.000 US-Dollar für das Edelmetall.

Peter Schiff schlägt in eine ähnliche Kerbe, wobei er dem US-Dollar eine erneute Schwächephase prognostiziert. Dies würde wiederum für Gold von Vorteil sein.

Bitcoin und Gold lagen im August jeweils hoch im Kurs, ehe es für beide Wertaufbewahrungsmittel wieder nach unten ging. Dieser Rücklauf ging mit einem Aufschwung des US-Dollar-Index (DXY) einher, ein weiterer Beleg, dass eine umgekehrte Korrelation zwischen Gold und Bitcoin auf der einen Seite, und dem US-Dollar auf der anderen Seite, besteht. Die Präsidentschaftswahl könnte den US-Dollar massiv beeinflussen, jedoch ist sich Holmes sicher, dass das Edelmetall davon unbeeindruckt sein wird.

Bitcoin und Gold im Vergleich. Quelle: Skew

Brandt ist zuversichtlich

Bitcoin nahm zuletzt eine vergleichbare Entwicklung wie Gold, denn nachdem der DXY zu neuer Kraft gefunden hatte, ging es auch für die Kryptowährung wieder seitwärts. Die 11.000 US-Dollar Marke scheint im Oktober deshalb noch in weiter Ferne.

Die Nachricht, dass nun auch der Zahlungsdienstleister Square nach MicroStrategy das nächste große Unternehmen ist, das stark in Bitcoin investiert, hat auf den Kryptomärkten am Donnerstag für Aufwind gesorgt. Nichtsdestotrotz konnte der Widerstand bei 10.940 US-Dollar, der sich schon im letzten Monat als große Hürde aufgetan hatte, auch jetzt nicht übersprungen werden.

Allerdings sehen die Experten in dieser Entwicklung ein Vorzeichen für zukünftige Stärke.

„Es ist eine große Sache, dass ein globaler Konzern jetzt #Bitcoin in seinen Büchern hat“, wie der erfahrene Trader Peter Brandt dementsprechend feststellt. Anschließend ergänzt er:

„Wochendiagramm und Tagesdiagramm sind in guter Position, um bald wieder eine Kaufgelegenheit zu bieten.“

Bitcoin-Kursanalyse von Peter Brandt. Quelle: Twitter

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Der Finanzmarkt im Fegefeuer – Zeit für Plan B(itcoin)?

Die Corona-Fallzahlen nehmen an Fahrt auf und die Lockdown-Maßnahmen werden wieder hochgefahren. Der Herbst könnte aber nicht nur wegen dem grassierenden Virus ungemütlich werden. Immer schwerwiegendere Verwerfungen drohen unserer Realwirtschaft, die durch extreme Notenbankmaßnahmen gestützt werden muss. Welche Anlageentscheidungen in welchem Szenario getroffen werden sollten, warum Bitcoin und Gold nur bedingt miteinander korrelieren und wie tokenisierte Sachwerte das eigene Portfolio sturmfest machen können, erklären wir in der neuen Kryptokompass-Ausgabe.

Nach dem Corona-Börsencrash im März scheint sich der Sturm gelegt zu haben. Die V-Erholung am Finanzmarkt ist geglückt – wenn auch nicht in der Realwirtschaft. Die Rettungspakte von Staaten und Notenbanken schaffen vorerst Ruhe. Dass diese Ruhe und wirtschaftliche Stabilität noch lange anhalten, wird immer stärker in Frage gestellt. Wie schlimm es wirklich unter der Oberfläche aussieht, lässt sich nur schwer abschätzen.

Schließlich greifen die fundamentalen Marktkräfte immer weniger, da unter anderem Insolvenzen von Unternehmen aufgeschoben und Kredite in den Bilanzen der Banken beziehungsweise Gläubiger nicht abgeschrieben werden. Entsprechend groß ist die Verunsicherung unter den Anlegern. Erste Unternehmen haben bereits angefangen zu handeln und schichten ihre Rücklagen in antizyklische Werte um. Allen voran das Nasdaq-Unternehmen Microstrategy hat hier für Aufsehen gesorgt, da es über 250 Millionen US-Dollar in Bitcoin konvertiert hat.

Vermögensrettung ist oberstes Gebot

Für viele Anleger steht daher aktuell die Vermögensrettung über der Vermögensvermehrung. Als Magazin, das seinen Fokus auf digitale Assets legt, schlagen wir die Brücke zwischen traditionellem und Krypto–Finanzmarkt. Dabei interessiert uns insbesondere die drohende Inflation, die Geldwerte in den kommenden Monaten und Jahren schwer zusetzen könnte. Aus diesem Grund zeigen wir in unserer Titelstory vom aktuellen Kryptokompass konkrete Auswege auf, die sowohl konservative als auch progressive Investoren ansprechen.

(Krypto-)Finanzmarkt im Blick

Natürlich geht es in unserem Kryptokompass um viel mehr als nur Analysen zur richtigen Vermögensanlage. Wir geben einen Überblick über alle relevanten Themen aus der Krypto-Ökonomie. Niemand muss mehr Angst haben, das Wichtigste zu verpassen. Neben relevanten Unternehmen, die wir vorstellen – diesen Monat ist es die Solarisbank und das Unternehmen hinter dem bekannten Bitcoin-Marktplatz bitcoin.de – stellen wir auch Personen aus dem Blockchain Space vor. So zeigen wir im Portrait den beeindruckenden Werdegang von Peter Großkopf, dem CTO der Börse Stuttgart Digital Exchange, auf. Im Kryptokompass-Interview wiederum sprechen wir mit Dominik Poiger von der Investmentgesellschaft VanEck über institutionelle Investoren und die Rolle von Bitcoin im Finanzmarkt.

Auch fernab des traditionellen Vermögenssektors kommen News, Anwendungen und Analysen aus dem gehypten Decentralized-Finance-Sektor, kurz DeFi, nicht zu kurz im Kryptokompass. Aufmerksame Leser werden sogar belohnt: Wer es schafft das Lösungswort aus unserem Kryptoworträtsel zu lösen, hat die Chance auf einen von drei Ledger Nano S Hardware Wallets.

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Viele DeFi-Kryptos sind überbewertet, aber Fundamentaldaten geben Grund zur Hoffnung

Im letzten Monat gab es reichlich Bewegung auf dem Kryptomarkt, da hier der sechsmonatige Aufwärtstrend der Altcoins zu einem abrupten Ende gekommen ist, während Marktführer Bitcoin (BTC) an der 12.000 US-Dollar Hürde gescheitert ist.

Gleichzeitig hielt der tolle Lauf der Dezentralisierten Finanzdienstleistungen (DeFi) weiter an, wodurch der „Total Value Locked“, also das insgesamt in DeFi-Projekten angelegte Vermögen, auf mehr als 10 Mrd. US-Dollar gestiegen ist, obwohl es für die Kurse der DeFi-Kryptos sogar leicht nach unten ging.

DeFi index daily, weekly, monthly gains. Source: Messari.io

Zugewinne der DeFi-Projekte. Quelle: Messari.io

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, waren die DeFi Ende September gecrasht, nachdem es für Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) zuvor nach unten gegangen war. Die Meldung, dass sich US-Präsident Donald Trump mit dem Coronavirus infiziert hat, schien dem DeFi-Markt dann zusätzlich zu schaden.

Obwohl Maker (MKR), Uniswap (UNI), Yearn.finance (YFI) und andere DeFi-Kryptowährungen in den letzten zwei Wochen also deutliche Verluste hinnehmen mussten, deuten viele andere Daten darauf hin, dass die Fundamentaldaten der DeFi-Kryptos trotzdem weiter stark sind.

Dabei sind besonders Maker, Uniswap und Aave hervorzuheben, deren Umsätze in den letzten 30 Tagen zwischen 130 % – 440 % gestiegen sind, obwohl (!) deren Kurse allesamt gefallen sind.

Viele DeFi-Kryptos sind überbewertet

Es ist schwierig, den genauen Wert von DeFi-Projekten anhand von einheitlichen Kennzahlen zu messen, da die Projekte sich teilweise grundlegend unterscheiden. Die meist genutzten Kennzahlen sind dabei der Umsatz und der Total Value Locked (TVL).

Der Umsatz gibt an, wie viel Kapital DeFi-Projekte über ihr eigentliches Produkt verdienen, woraus sich wiederum ablesen lässt, wie es um die jeweilige Nachfrage steht bzw. wie die Stimmung auf dem Markt ist.

Der Total Value Locked zeigt dagegen an, wie viel Vermögen in einem DeFi-Projekt insgesamt angelegt ist. Hieraus wird wiederum ersichtlich, wie optimistisch die Anleger gegenüber dem Projekt sind und welchen Marktanteil dieses hat. Der TVL ist zudem indirekt mit der vorhandenen Liquidität und dem Volumen der Staking-Pools verbunden.

Revenue change versus token price change of major DeFi networks. Source: Twitter.com

Umsätze der DeFi-Projekte im Vergleich zum Kurs. Quelle: Twitter.com

Wie aus der obigen Tabelle entnommen werden kann, ist der Umsatz der großen DeFi-Projekte in den letzten 30 Tagen deutlich gestiegen. Nichtsdestotrotz haben die zugehörigen Kryptowährungen zwischen 20 % – 82 % verloren. Maker ist dafür ein gutes Beispiel, denn während der Kurswert hier um 24 % nach unten ging, legte der Umsatz satte 449 % zu.

Wenn der TVL eines DeFi-Projekts gleichbleibend sind und der Umsatz zunimmt, dann deutet ein Kurssturz darauf hin, dass die Stimmungslage im Markt aktuell sehr vorsichtig ist. Ein ähnliches Phänomen zeigt sich auch bei Uniswap und Aave, denn hier stehen ebenfalls starke Verluste auf dem Tableau, während beide Projekte mehr als 235 % an Umsatz hinzugewonnen haben.

Jeff Dorman, der Investmentchef von Arca, erklärt dahingehend, dass die Fundamentaldaten, hier in Form von Umsatz und TVL, nicht zwangsläufig die gleiche Entwicklung machen müssen wie der Kurs. Unter Betrachtung des scheinbaren Widerspruchs zwischen den steigenden Umsätzen und den fallenden Kursen der DeFi-Projekte schreibt Dorman deshalb:

„Kurse und Fundamentaldaten bewegen sich nicht immer so, wie man denkt. Die DeFi sind diesen Monat ein gutes Beispiel dafür.“

Auf mittlere Sicht sieht Dorman hierin die „perfekte“ Gelegenheit für wertorientierte Investoren, denn an diesem Zwiespalt könne man erkennen, bei welchen Projekten die Fundamentaldaten schwerer wiegen als der jüngste Abschwung auf dem Kryptomarkt. So schreibt er:

„Nicht alle DeFi-Kryptos sind gleich. Einige schaffen gar keinen Mehrwert, egal wie viel Umsatz sie machen, während andere an Mehrwert hinzugewinnen, wenn ihr Umsatz nach oben geht. Dies ist die perfekte Gelegenheit für wertorientierte Investoren. Der Sektor befindet sich im Abschwung, aber langfristig wird es trotzdem einige Gewinne und Verlierer geben.“

Positives Vorzeichen: TVL bleibt unverändert

Die On-Chain-Daten von Digital Assets Data belegen, dass der TVL des DeFi-Marktes nahezu unverändert ist. Obwohl viele DeFi-Kryptos zwischen 30 – 50 % an Kurswert verloren haben, steht der TVL weiterhin bei über 10 Mrd. US-Dollar.

Total value locked in DeFi. Source: Digital Assets Data

Total Value Locked der DeFi. Quelle: Digital Assets Data

Der Kurs von Yean.Finance ist zum Beispiel um 44 % gefallen in den letzten Tagen, wodurch das Projekt nun 56 % unter seinem Rekordhoch liegt.

Trotz dieses Rücklaufs sehen Anleger und Analysten das Projekt weiterhin sehr positiv. Anfang dieser Woche hatte Yearn.finance angekündigt, dass bald neue Stablecoin-Vaults eingeführt werden sollen. Es findet also eine stetige Weiterentwicklung statt.

Ein weiterer Beleg, dass der Kursstand nicht unbedingt die „Gesundheit“ eines Projekts widerspiegelt, sind die Daten von Defipulse, die zeigen, dass Yearn.finance immer noch einen TVL von knapp 700 Mio. US-Dollar verzeichnet. Eine Zahl, die ähnlich hoch ist wie im August, als der Kurs noch deutlicher höher stand.

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Weiterer Schlag der Aufsicht für Derivathandel – CFTC sagt Bitcoin-Anlegern ihren Schutz zu

Am gestrigen Freitag hat die amerikanische Aufsichtsbehörde für Derivathandel, die sogenannte Commodity Futures Trading Commission (CFTC), einen Krypto-Betrüger dazu veranlasst, 7,4 Mio. US-Dollar an gestohlenen Geldern zurückzuzahlen. Gleichsam betonte die Behörde, dass die Bitcoin-Anleger von ihr denselben Schutz genießen wie alle anderen auch.

James McDonald, der Direktor der Strafverfolgungsabteilung der CFTC, schreibt in diesem Zusammenhang:

„Die CFTC wird weiterhin daran arbeiten, die Märkte vor Betrug zu schützen, das betrifft auch den aufstrebenden Markt der Digitalwährungen wie Bitcoin. Wo notwendig werden wir eng mit unseren Kollegen von den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten.“

Der jüngste Schlag der CFTC ist gegen Jon Barry Thomson gelungen. Dieser hat sich schuldig bekannt, über ein betrügerisches Bitcoin-Projekt 7 Mio. US-Dollar von zwei Investoren erbeutet zu haben.

Es scheint, dass die Aufsichtsbehörde ihre Anstrengungen bezüglich der Kryptomärkte zunehmend intensiviert, denn ebenfalls am Freitag hat sie Anklage gegen die einflussreiche Krypto-Handelsplattform BitMEX erhoben, was große Wellen in der Kryptobranche geschlagen hat.

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