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Kein Aprilscherz: Trump erwartet Öl-Absturz auf 9 US-Dollar

Nachdem er letzte Woche unabsichtlich für Bitcoin (BTC) geworben hatte, hat der US-Präsident Donald Trump nun angedeutet, er erwarte, dass Öl auf 9 US-Dollar abstürzen wird.

In einer Pressekonferenz am 31. März bekräftigte Trump erneut seine Vorliebe für niedrigere Ölpreise. 

Trump: Mit 9 US-Dollar „bekommen, was Sie wollen“

Derzeit spricht er mit Russland und Saudi-Arabien, die beide planen, die Ölförderung in diesem Monat trotz des Nachfrageeinbruchs durch das Coronavirus zu erhöhen. Der WTI Crude ist allein in den letzten 30 Tagen um mehr als 50 Prozent gefallen. 

„Sehen Sie, es kostet nun 22 US-Dollar. Aber im Wirklichkeit ist es viel billiger, wenn Sie verhandeln wollen. Das hat noch keiner gesehen“, so Trump gegenüber der Presse.

„Das ist wie in den 50er Jahren, wirklich. Wenn man bedenkt, dass es 50, 60, 70, 80 US-Dollar waren – und jetzt sind es 22 US-Dollar. Aber wenn Sie ein gutes Gebot bei 9 US-Dollar abgeben, könnten Sie wahrscheinlich das bekommen, was Sie wollen, nicht?

Das letzte Mal, dass Öl bei 10 US-Dollar pendelte, war 1998, als Saudi-Arabien ebenfalls den Markt überschwemmte, um einen Vorstoß Venezuelas abzuwehren. 

Wie Cointelegraph berichtete, hat Bitcoin seine Verluste seit Jahresbeginn auf etwa 10 Prozent begrenzt. Der WTI hat hingegen fast 70 Prozent verloren, wie aus den Daten der Überwachungswebseite Skew hervorgeht.

Makro-Vermögensrenditen für 2020

Makro-Vermögensrenditen für 2020. Quelle: Skew

Ölproduzenten setzen alles aufs Spiel

Die Kommentare von Trump waren angesichts der Turbulenzen, unter denen sowohl der US-Dollar als auch die US-Zentralbank litten, besonders schwerwiegend.

Nachdem die US-Zentralbank sagte, sie habe „unendlich“ Geld, behauptete Trump, der Staat könne das unendlich nutzen und erklärte, das sei „unser Geld“ und „unsere Währung“.

Das wiederum ließ Bitcoin-Anhängern Schauer über den Rücken laufen. Denn die Tatsache, dass man sich nicht derartig in die Geldmenge einmischen kann, ist ein wesentlicher Vorteil gegenüber Fiatwährungen. Das mache Kryptowährungen zu einem „hartem“ Geld.

Die geplante Produktionssteigerung im April ist besonders für Russlands Fiatwährung, den Rubel, bemerkenswert sowie für diejenigen, die ihn verwenden. Der Rubel ist stark an den Ölpreis gebunden und gegenüber dem US-Dollar auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren gefallen.

Paradoxerweise gibt Russland derzeit Geld aus, um den Wechselkurs des Rubels zu verbessern. Gleichzeitig produziert das Land Öl für einen gesättigten Markt.

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Bitcoin knickt ein, UN-Appell an die Weltgemeinschaft

Während der landesweite Lockdown Indien ins Chaos stürzt, stehen die USA erst am Anfang der Pandemie. Die Sorge vor weiteren konjunkturellen Einbrüchen durch die rasante Ausbreitung des Virus ist auch an den Märkten spürbar, die bereits im März historische Tiefstwerte erreicht haben. Der Bitcoin-Kurs verzeichnet zwar ebenfalls leichte Verluste, zeigt sich aber vergleichsweise stabil.

Die jüngsten Entwicklungen der Corona-Krise und die Auswirkungen auf die traditionellen Märkte, den Bitcoin-Kurs und das Krypto-Ökosystem im Corona Marktupdate.

Coronavirus und die internationale Lage

Die Corona-Pandemie stellt bereits die Kapazitäten der Gesundheitssysteme in den westlichen Industrienationen auf nie zuvor dagewesene Belastungsproben. Ein unkontrollierter Ausbruch des Virus in den Schwellen- und Entwicklungsländern, in denen die medizinische Versorgung der Bevölkerung schon jetzt überlastet ist, lässt als Brandbeschleuniger die Epidemie zur globalen Krise werden. Die Vereinten Nationen haben daher die Weltgemeinschaft zu Solidarität im Kampf gegen das Virus aufgerufen. Das Virus erfordere keine einzelstaatlichen, sondern bilaterale Lösungen. Dies fordert UN-Generalsekräter António Guterres in einem Bericht über die sozioökonomischen Auswirkungen von COVID-19, in dem er an die Industrienationen appelliert:

Es ist wichtig, dass die entwickelten Länder den weniger entwickelten Ländern sofort helfen, ihre Gesundheitssysteme und ihre Reaktionsfähigkeit zu stärken, um die Übertragung zu stoppen.  Andernfalls stehen wir vor dem Alptraum, dass sich die Krankheit wie ein Lauffeuer im globalen Süden ausbreitet, mit Millionen von Todesfällen und der Aussicht, dass die Krankheit dort wieder auftaucht, wo sie zuvor unterdrückt wurde.

Seit rund einer Woche befindet sich Indien mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern im Lockdown. Die Maßnahmen der Regierung haben bereits weite Teile des Landes ins Chaos geführt. Durch die landesweite Ausgangsperre sind zehntausende Wanderarbeiter arbeitslos und obdachlos geworden, die nun auf der Suche nach Arbeit und Nahrung versuchen, in ihre Heimatdörfer zurückzukehren.

Da der öffentliche Personennah- und Fernverkehr eingestellt wurde, verharren tausende Menschen an den Stadtgrenzen von Delhi, wo sich die Ansteckungsgefahr vergrößert. Anstatt das Virus einzudämmen, führen die Maßnahmen der indischen Regierung gegenteilig dazu, dass das Virus von den Großstädten aus in weite Teile des Landes getragen wird.

Abwärtstendenz an den traditionellen Märkten

Welchen Schaden das Corona-Virus auf die Weltwirtschaft ausübt, lässt sich an den Aktienmärkten in Zahlen ausdrücken. So hat der DAX mit 16 Prozent Rückgang den schlechtesten März in der DAX-Geschichte hinter sich gebracht. Auch die US-amerikanischen Börsen haben im vergangenen Monat historische Tiefstwerte erreicht. Der Dow Jones büßte 13,7 Prozent ein, während der marktbreite S&P 500 um 12,5 Prozent zurückwich.

Der deutsche Leitindex konnte jedoch wieder ins Plus drehen. Nachdem der DAX den gestrigen Handelstag bei 9.970,79 Punkten gestartet war und zum Vormittag wieder über 10.000 Punkte kletterte, fiel er zum Nachmittag auf das Tagestief bei 9.703,88 Punkten. Gegen Ende des Tages konnte der Index aber wieder zulegen und schloss letztlich bei 9.935,84 Zählern mit einem Gewinn von 1,22 Prozent. Bei Börsenöffnung startet der DAX aber mit einem Verlust von 3,01 Prozent bei 9.636,45 Punkten.

Die US-amerikanischen Indizes drehten während des gestrigen Handelstags jedoch erneut ins Minus. So verlor der Leitindex Dow Jones 410,32 Punkte und fiel um 1,84 Prozent auf 21.917,16 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 rutschte mit einem Verlust von 1,60 Prozent auf 2.584,59 Zähler. Zu Handelsbeginn fallen beide Indizes erneut. Der Dow Jones lässt 2,63 Prozent liegen und startet bei 21.341,20 Zählern, während der S&P 500 2,66 Prozent Federn lässt und auf 2.515,84 Zähler einknickt.

Chicago-Einkaufsmanagerindex fällt überraschend aus

Während sich bei den europäischen Indizes allmählich die Hoffnung widerspiegelt, den Höhepunkt der Corona-Ausbreitung bald erreicht zu haben, befinden sich die USA gerade erst am Anfang der Pandemie. So konnte auch der gestern veröffentlichte und unerwartet positiv ausgefallene Chicago-Einkaufsmanagerindex die Stimmung unter den Anlegern nicht aufhellen.

Der Chicago-Einkaufsmanagerindex misst die Geschäftstätigkeit in den Bundesstaaten Indiana, Michigan und Illinois, in denen vor allem die Atomobilindustrie ansässig ist. Die Umfrage von 200 Managern und Geschäftsführern gilt als wichtiger Indikator der US-Wirtschaft. Wider Erwarten gab dieser im März im Vergleich zum Februar nur um 1,2 Punkte auf 47,8 Punkte nach.

Der derzeitige Corona-Ausbruch in vielen Teilen des Landes, vor allem in der Weltmetropole New York, ist jedoch noch nicht in dem Index enthalten.

Krypto-Markt: Bitcoin und Co. in Wartestellung

Zwar konnte der Krypto-Markt sich in den letzten Tagen von den größten Schocks seit Ausbruch der Corona-Pandemie erholen. Prognosen über mittel- oder gar langfristige Kursentwicklungen greifen aber angesichts der Ungewissheit über den weiteren Verlauf der Corona-Krise aktuell ins Leere. So fängt der Krypto-Markt das verunsicherte Stimmungsbild unter Anlegern ein und reagiert momentan sehr direkt auf die Corona-Auswirkungen und gegensteuernden Maßnahmen der Regierungen.

Der Bitcoin-Kurs hat in den letzten 24 Stunden 2,2 Prozent Federn gelassen und notiert aktuell bei 6.307,04 US-Dollar. Im Zwei-Wochen-Vergleich liegt Bitcoin aber immer noch mit rund 17 Prozent im Plus. Die Altcoins zeigen sich im Tagesvergleich hingegen kaum verändert. Der Ether-Kurs (ETH) liegt bei 132,30 US-Dollar und hat sich somit seit gestern kaum von der Stelle bewegt. Auch der Ripple-Coin XRP hat nur 0,1 Prozent verloren und wird aktuell bei 1,172 US-Dollar gehandelt. Der IOTA-Kurs (MIOTA) ist minimal um 0,2 Prozent gefallen und notiert somit gegenwärtig bei 1,142 Us-Dollar.

Bitcoin-Relevanz in Krisenzeiten

Als der Krypto-Markt zeitgleich zum klassischen Börsengeschehen eingebrochen ist, haben nicht wenige das Ende des Save-Haven-Narrativs heraufbeschworen. Der parallele Kollaps der Märkte hat eine hohe Korrelation zwischen den Märkten gezeigt. Bitcoin, so die verbreitete Meinung, habe sich daher nicht als Krisenwährung behaupten können.

Doch entgegen der Bitcoin-pessimistischen Sichtweise verteidigt Tom Albright, CEO von Bittrex Global, gegenüber BTC-ECHO, Kryptowährungen als krisensichere Assets:

Bitcoin und andere Kryptowährungen werden in unserem täglichen Leben und auf den Finanzmärkten immer wichtiger. Diese Technologie und die darauf aufbauenden Produkte werden eine entscheidende Rolle in der Weltwirtschaft spielen. Die aktuelle Wirtschaftskrise und die beispiellosen staatlichen Konjunkturpakete, die durch die Coronavirus-Pandemie ausgelöst wurden, werden erhebliche Folgen für die Verbraucher haben und ihren Wohlstand und ihre allgemeine Kaufkraft drastisch verringern. Alle Fiat-Währungen und traditionellen Vermögenswerte auf der ganzen Welt werden davon betroffen sein. Kryptowährungen und andere digitale Vermögenswerte bieten eine praktikable Alternative, die es den Menschen auf der ganzen Welt ermöglicht, ihren Reichtum zu erhalten, zu übertragen und sogar aufzubauen – die Gestaltung dieser Produkte schützt ihren inneren Wert, anstatt ihn zu verringern.

Technische Analyse des Bitcoin-Kurs

Die technische Analyse zum Bitcoin-Kurs von Chief Analyst Dr. Philipp Giese.

Und der Krebsgang geht weiter. Der Bitcoin-Kurs kann sich über dem gleitenden Mittelwert der letzten 200 Wochen halten, hat jedoch auch Schwierigkeiten, über die 6.500 US-Dollar zu steigen. Der MACD ist positiv und steigend, RSI und Aroon spiegeln jedoch die Seitwärtsphase wider. Wir kommen weiterhin zu einer neutralen Einschätzung und diesen Handelsempfehlungen:

  • Long Position: Entry 7.139,00 US-Dollar, Target bei 7.988,78 US-Dollar, Stop Loss bei 6.726,47 US-Dollar.
  • Short Position: Entry bei Fall unter 5.593,03 US-Dollar, Target bei 5.016,53 US-Dollar, Stop Loss bei 5.918,71 US-Dollar.

Tages- und Stundenchart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Bitstamp erstellt.

Im Stundenchart begann der Tag mit einem nächtlichen Aprilscherz. Der Entry der Short Position wurde berührt, jedoch stieg der Bitcoin-Kurs in den weiteren Stunden schnell wieder über den in der gestrigen Short Position angegebenen Stop Loss. Diesen Morgen versuchte der Kurs über 6.500 US-Dollar zu steigen, prallte jedoch an dieser Resistance ab. Mit Blick auf die Indikatoren kommen wir zu einer eher bearishen Einschätzung. Der MACD fällt und ist negativ, ebenso fällt der RSI und liegt unter 40. Und auch der Aroon-Down-Indikator ist zur Zeit recht hoch. Damit kommen wir zu diesen Handelsempfehlungen:

  • Short Position: Entry bei Fall unter 6.258,77 US-Dollar, Target bei 5.805,82 US-Dollar, Stop Loss bei 6.386,41 US-Dollar.
  • Long Position: Entry bei 6.524,36 US-Dollar, Targets bei 6.644,90 US-Dollar und 6.842,83 US-Dollar, Stop Loss bei 6.360,32 US-Dollar.

Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Charts am 01.04.2020 mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,91 Euro.

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Bittrex Global bietet nun Handel mit Euro an und positioniert sich in Liechtenstein

Der Browser-Anbieter Opera schaltet die Kauffunktion für Bitcoin & Co. nun auch in Deutschland frei.

Opera war der erste Browser, der eine eingebaute Bitcoin Wallet in seinen Mobil- und Computerbrowsern einführte. Das norwegische Unternehmen erweitert die Wallet-Funktion nun auch auf den europäischen Raum. Zuvor war die Funktion nur in den USA und in Skandinavien freigeschaltet.

Bitcoin Wallets sollen Akzeptanz steigern

Laut Charles Hamel, Leiter der Krypto-Abteilung bei Opera, verhilft die Ausweitung der Wallet-Funktion für Bitcoin und andere Kryptowähungen in Europa zur breiteren Krypto-Akzeptanz:

Die Möglichkeit, Kryptowährungen ohne Umtausch direkt aus der Wallet zu erwerben, macht den Prozess für unsere Benutzer einfach. Die Ausweitung dieser Funktion auf mehr Regionen ist der Schlüssel zur Förderung der Blockchain-Adaption.

Opera unterstützt die Browser-Funktionen nun in Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Hongkong, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Mexiko, den Niederlanden, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik und den Vereinigten Staaten.

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Binance streicht Krypto-Token mit Hebelwirkung

Die Bitcoin-Börse Binance nimmt alle gelisteten fremdfinanzierten Token von der Plattform.

Krypto-Token mit Hebelwirkung, sogenannte Leveraged Token, ermöglichen den Kauf und Handel von fremdfinanzierten Krypto-Assets, deren Rendite durch die Hebelwirkung bei sinkenden oder steigenden Kursen verstärkt wird.

„Da viele unserer Benutzer die Funktionsweise von Leveraged Token nicht kennen, hat Binance beschlossen, alle bestehenden FTX Leveraged Token und die entsprechenden Handelspaare von der Liste zu nehmen und den Handel um 10:00 Uhr (UTC) am 31.03.2020 einzustellen. Wir werden die Ein- und Auszahlungen für alle FTX-Leveraged Token um 08:00 Uhr am 31.03.2020 schließen“, erklärte Binance die Motivation hinter dem Delisting.

Zu den Vermögenswerten, die von der Liste genommen werden, gehören BULL, BEAR, ETHBULL, ETHBEAR, EOSBULL, EOSBEAR, BNBBULL, BNBBEAR, XRPBULL und XRPBEAR.

Zu den Handelspaaren, die von der Liste gestrichen werden, gehören BULL/USDT, BULL/BUSD, BEAR/USDT, BEAR/BUSD, ETHBULL/USDT, ETHBULL/BUSD, ETHBEAR/USDT, ETHBEAR/BUSD, EOSBULL/USDT, EOSBULL//BUSD, EOSBEAR/USDT, EOSBEAR/BUSD, BNBBULL/USDT, BNBBULL/BUSD, BNBBEAR/USDT, BNBBEAR/BUSD, XRPBULL/USDT, XRPBULL/BUSD, XRPBEAR/USDT und XRPBEAR/BUSD.

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Kursanalse, 30. März: BTC, ETH, XRP, BCH, BSV, LTC, EOS, BNB, XTZ, LEO

BitMEX Research wies kürzlich auf die Korrelation zwischen dem S&P 500 und Bitcoin (BTC) hin. Diese habe einen neuen Höchststand erreicht. Im März 2018 gab es ebenfalls einen Höchststand, der allerdings von dem jetzigen in den Schatten gestellt wird. Das zeigt, dass bei all dem Geld, das derzeit zur Unterstützung der Wirtschaft gedruckt wird, vielleicht ein kleines Stückchen in den Krypto-Raum fließt. Das ist etwas sehr positives.

Langfristig würde nur ein Bruchteil der weltweit angekündigten Konjunkturpakete ausreichen, um die Krypto-Marktkapitalisierung zu erhöhen.

Langfristig sind viele Leute zwar bullisch, aber einige Anleger wollen den Boden erwischen. Zu Beginn des Jahres prognostizierte der bekannte Händler Tone Vays, dass Bitcoin seinen Boden bei 2.800 US-Dollar erreichen könnte. Nun glaubt er aber, dass der Boden sich bei 3.700 US-Dollar gebildet haben könnte. Vays erwarte nicht, dass Bitcoin unter die jüngsten Tiefststände fällt.

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung Quelle: Coin360

Kryptowährungsmarkt Tagesentwicklung. Quelle: Coin360

Als Händler konzentrieren wir uns auf die Kursentwicklung. In diesen schwierigen Zeiten ist es jedoch ermutigend zu sehen, dass verschiedene Behörden und Länder die Blockchain-Technologie nutzen, um die Coronavirus-Pandemie zu bekämpfen. Neben der Hilfe im technologischen Bereich können wir nun beobachten, dass die globale Krypto-Community auch in dieser Krisenzeit ihren Beitrag leistet.

Die derzeitige Krypto-Erholung wird von Bitcoin angeführt. Sein Marktanteil steigt allmählich auf 66 Prozent. Das wirft die Frage auf, ob die Kryptowährungen die aktuelle Erholungsrallye aufrechterhalten und einen nachhaltigen Aufwärtstrend beginnen können? Sehen wir uns die Charts dazu an.

BTC/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, Bitcoin (BTC) über den Überkopfwiderstand bei 7.000 US-Dollar steigen zu lassen. Das hat Verkäufer angezogen. Das wiederum hat den Kurs unter die unmittelbare Unterstützung bei 6.435 US-Dollar sinken lassen, aber die Bären konnten die nächste Unterstützung bei 5.660,47 US-Dollar nicht durchbrechen. Das ist ein positives Zeichen, da das auf eine Nachfrage auf den niedrigeren Niveaus hindeutet.

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versuchen die Bullen erneut, den Kurs über 6.435 US-Dollar und den 20-Tages-EMA bei 6.520 US-Dollar zu halten. Wenn das gelingt, ist ein erneuter Anstieg auf 7.000 US-Dollar möglich. Darüber kann er dann auf den 50-Tages-SMA bei 7.985 US-Dollar und darüber wiederum auf 9.000 US-Dollar steigen.

Wenn das BTC/USD-Paar allerdings vom 20-Tages-EMA aus nach unten abknickt und unter die Unterstützung bei 5.660,47 US-Dollar rutscht, ist ein Rückgang auf die langfristige Unterstützungslinie bei 5.000 US-Dollar möglich. Fürs erste können Trader ihre Long-Positionen mit Stops bei 5.600 US-Dollar schützen.

ETH/USD

Ether (ETH) liegt weiterhin zwischen 117,090 US-Dollar und 155,612 US-Dollar. Der 20-Tages-EMA tendiert allmählich nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

ETH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Ein Fall unter diese Spanne kann das ETH/USD-Paar auf 100 US-Dollar und darunter auf 84,250 US-Dollar sinken lassen. Sollte das Paar sich jedoch von der Unterstützung der Spanne aus erholen, ist für einige Tage mit einer weiteren Konsolidierung zu rechnen.

Das Paar wird bei einem Ausbruch und Schluss über 155,612 US-Dollar an Schwung gewinnen. Darüber kann es auf den 50-Tages-SMA bei 198 US-Dollar klettern. Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei.

XRP/USD

Die Bullen haben es nicht geschafft, den XRP über 0,17468 US-Dollar zu halten. Das hat Verkäufer angezogen. Die Bären versuchten ihn am 29. März weiter sinken zu lassen, aber die Bullen boten bei 0,16 US-Dollar Unterstützung.

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XRP/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn die Bullen den Kurs wieder über 0,17468 US-Dollar steigen lassen und das Niveau halten können, wird das XRP/USD-Paar wahrscheinlich an Schwung gewinnen. Die Ziele, die man weiter oben im Auge behalten sollte, liegen bei 0,22 US-Dollar und darüber bei 0,25 US-Dollar.

Wenn der Kurs allerdings von 0,17468 US-Dollar noch einmal nach unten abknickt, werden die Bären versuchen, ihn auf 0,1275 US-Dollar sinken zu lassen. Daher kann der Stop-Loss bei den Long-Positionen vorerst bei 0,143 US-Dollar gesetzt werden. Wir schlagen vor, die Stopps bis auf 0,16 US-Dollar hoch zu ziehen, wenn das Paar über 0,19 US-Dollar steigt.

BCH/USD

Bitcoin Cash (BCH) knickte am 27. März vom 20-Tages-EMA aus nach unten ab, aber die Käufer schritten knapp über der unmittelbaren Unterstützung bei 197,43 US-Dollar ein. Das ist ein positives Zeichen, da das auf eine Nachfrage bei Rückgängen hindeutet.

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BCH/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bullen werden nun versuchen, den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 227 US-Dollar und den horizontalen Widerstand bei 247,95 US-Dollar klettern zu lassen. Wenn das gelingt, wird das BCH/USD-Paar an Schwung gewinnen und eine Rallye in Richtung 50-Tages-SMA bei 304 US-Dollar und darüber auf 350 US-Dollar hinlegen.

Daher können Trader über 250 US-Dollar kaufen und den Stop-Loss unter 197 US-Dollar setzen. Unsere Einschätzung ist hinfällig, wenn das Paar unter 197,43 US-Dollar fällt. In einem solchen Fall ist ein Rückgang auf 166 US-Dollar möglich.

BSV/USD

Bitcoin SV (BSV) ist am 27. März vom 20-Tages-EMA nach unten abgeknickt. Die Bullen konnten jedoch die starke Unterstützung bei 146,96 US-Dollar halten. Das zeigt, dass es bei Rückgängen eine Nachfrage gibt. Der 20-Tages-EMA ist flach und der RSI liegt knapp unter 50, was auf eine Spanne für die nächsten Tage hindeutet.

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BSV/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wir gehen nun davon aus, dass die Bullen das BSV/USD-Paar bis auf den Überkopfwiderstand bei 185,87 US-Dollar steigen lassen werden. Sollte der Kurs von diesem Niveau aus nach unten abknicken, wird das Paar noch ein paar Tage in einer Spanne verbleiben.

Ein Ausbruch über 185,87 US-Dollar würde auf Stärke hindeuten. Über diesem Niveau ist ein Anstieg auf den 50-Tages-SMA bei 223 US-Dollar und darüber auf 260 US-Dollar möglich.

Wenn die Bären den Kurs allerdings unter 146,96 US-Dollar sinken lassen, ist ein Rückgang auf 120 US-Dollar wahrscheinlich. Fürs erste kann das Stop-Loss-Limit bei den verbleibenden Long-Positionen bei 146 US-Dollar gesetzt werden.

LTC/USD

Litecoin (LTC) knickte am 27. März vom 20-Tages-EMA bei 42,14 US-Dollar aus nach unten ab. Da der 20-Tages-EMA nach unten tendiert und der RSI in der negativen Zone liegt, haben die Bären die Oberhand. Ein Fall unter 35,8582 US-Dollar kann den Kurs auf 30 US-Dollar sinken lassen.

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LTC/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Derzeit versucht das LTC/USD-Paar, sich von der Unterstützung bei 35,8582 US-Dollar aus zu erholen. Wenn die Bullen den Kurs über den 20-Tages-EMA bei 41,12 US-Dollar und den horizontalen Widerstand bei 43,67 US-Dollar klettern lassen können, wird das Paar wahrscheinlich an Schwung gewinnen.

Das erste Ziel, das man weiter oben im Auge behalten sollte, ist der 50-Tages-SMA bei 55,63 US-Dollar. Wenn dieses Niveau überwunden ist, kann der Anstieg sich bis auf 63,8769 US-Dollar erstrecken. Daher können Trader Long-Positionen eröffnen, wie wir es in einer unserer vorhergehenden Analysen vorgeschlagen hatten.

EOS/USD

EOS liegt seit dem 21. März in einer engen Spanne zwischen 2,0632 US-Dollar und 2,4001 US-Dollar. Das zeigt, dass sowohl die Bullen als auch die Bären auf Nummer sicher gehen und keine großen Bewegungen wagen. Der 20-Tages-EMA tendiert weiter nach unten und der RSI befindet sich im negativen Bereich, was zeigt, dass die Bären die Oberhand haben.

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

EOS/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Die Bären waren jedoch nicht in der Lage, das EOS/USD-Paar unter 2,0632 US-Dollar sinken zu lassen. Das deutet auf einen Mangel an Verkäufern auf niedrigeren Niveaus hin.

Wenn die Bullen das Paar über den Überkopfwiderstand bei 2,4001 US-Dollar steigen lassen können, ist eine Rallye in Richtung 50-Tages-SMA bei 3,32 US-Dollar und darüber auf 3,86 US-Dollar möglich. Da das Risiko-Ertrags-Verhältnis attraktiv ist, behalten wir die Kaufempfehlung aus unserer früheren Analyse bei.

BNB/USD

Binance Coin (BNB) ist am 27. März vom 20-Tages-EMA bei 13,27 US-Dollar aus nach unten abgeknickt. Obwohl die Bären den Kurs unter die unmittelbare Unterstützung bei 12,1111 US-Dollar sinken lassen konnten, haben sie es nicht geschafft, unter die nächste Unterstützung bei 10,8428 US-Dollar zu kommen.

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

BNB/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Das zeigt, dass die Käufer auf den niedrigeren Niveaus aktiv werden. Derzeit versuchen die Bullen erneut, das BNB/USD-Paar über 12,1111 US-Dollar steigen zu lassen. Wenn das gelingt, werden die Bullen erneut versuchen, über den 20-Tages-EMA bei 12,91 US-Dollar zu kommen. Wenn das ebenfalls gelingt, ist ein Anstieg auf die Abwärtstrendlinie bei 15 US-Dollar möglich.

Wenn das Paar allerdings vom 20-Tages-EMA aus erneut nach unten abknickt, steigt die Möglichkeit eines Rückgangs unter 10,8428 US-Dollar. Darunter ist ein Rückgang auf 8,4422 US-Dollar wahrscheinlich. Derzeit sehen wir keine zuverlässige Kaufkonstellation, so dass wir hier neutral bleiben.

XTZ/USD

Tezos (XTZ) fiel unter die Trendlinie des aufsteigenden Dreiecks. Damit wurde das Muster entkräftigt. Wenn die Vollendung eines bullischen Musters nicht gelingt, ist das ein negatives Zeichen. Derzeit versucht der Altcoin, sich von der unmittelbaren Unterstützung bei 1,4453 US-Dollar aus zu erholen.

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

XTZ/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das XTZ/USD-Paar wieder in das Dreieck steigt, wäre das ein bullisches Zeichen. Das würde auf Käufe auf den niedrigeren Niveaus hindeuten. Das Paar wird wahrscheinlich nach einem Ausbruch über den 20-Tages-EMA bei 1,77 US-Dollar und dem Überkopfwiderstand bei 1,955 US-Dollar an Schwung gewinnen.

Daher behalten wir unsere Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse bei. Das Paar wird negativ, wenn der Kurs von der Trendlinie aus nach unten abknickt und unter 1,4453 US-Dollar fällt.

LEO/USD

Nach einer Konsolidierung in der Spanne zwischen 1 US-Dollar und 1,04 US-Dollar in den letzten Tagen ist UNUS SED LEO (LEO) über 1,04 US-Dollar ausgebrochen. Das ist ein positives Zeichen. Da sowohl die gleitenden Durchschnitte nach oben tendieren und auch der RSI im positiven Bereich liegt, haben die Bullen den Vorteil.

LEO/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

LEO/USD Tageschart. Quelle: Tradingview

Wenn das LEO/USD-Paar über 1,04 US-Dollar schließt (UTC), vervollständigt es ein bullisches umgekehrtes Kopf- und Schultermuster. Bei dieser Konstellation liegt das Ziel bei 1,27488 US-Dollar und darüber bei 1,36 US-Dollar. Daher können Trader der Kaufempfehlung aus unserer vorhergehenden Analyse folgen.

Unsere optimistische Einschätzung ist hinfällig, wenn sich der Kurs nicht über 1,04 US-Dollar halten kann und stark einbricht. Wenn die Unterstützung bei 1 US-Dollar nicht standhält, liegt das nächste wichtige Niveau bei 0,95 US-Dollar.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

Die Marktdaten stammen von der HitBTC-Börse.

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Bitcoin und Aktien verzeichnen Plus: US-Wirtschaft kommt zum Erliegen

Der Montag war überraschend gewinnbringend für den Bitcoin (BTC)-Kurs. Er ist um 12,73 Prozent auf 6.599 US-Dollar gestiegen und einige Stunden später wieder auf 6.380 US-Dollar zurückgegangen. 

Trotz der schlechten Nachrichten aus den USA, die 3.000 Todesfälle durch das Coronavirus beklagen und wo große Einzelhändler 500.000 Arbeiter zwangsbeurlauben mussten, legten auch die traditionellen Märkte am Montag zu. Der S&P 500 stieg um 3,35 Prozent, während der Dow und der Nasdaq jeweils um 3,19 Prozent und 3,62 Prozent nach oben kletterten. 

Kryptomarkt Tageskurschart

 

Kryptomarkt Tageskurschart. Quelle: Coin360

Wie in einer kürzlich durchgeführten Analyse erwähnt, musste der Bitcoin-Kurs über 6.200 US-Dollar klettern, um einen erneuten Fall auf 5.870 US-Dollar zu vermeiden. Da der Kurs wieder über 6.200 US-Dollar stieg, liegt er nun über der absteigenden Trendlinie und dem 23,6-prozentigen Fibonacci-Retracement-Niveau. 

BTC/USD 4-Stunden-Chart

BTC/USD 4-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Der Cointelegraph-Mitarbeiter Michaël van de Poppe vermutet, da der Kurs nun über 6.200 US-Dollar liege, könne er schnell auf 6.600 US-Dollar steigen. Er ist heute über die Volumenlücke zwischen 6.250 US-Dollar und 6.590 US-Dollar auf dem VPVR geklettert. 

Trotz beeindruckenden Anstiegs ist van de Poppe der Ansicht, dass der Bitcoin-Kurs weiterhin bärisch sei, solange er unter 6.900 US-Dollar liege. Er erwarte, dass der Kurs bei 6.600 US-Dollar auf starken Widerstand stoßen werde.

Laut van de Poppe sei in den Bullen- und Bärenszenarien 6.600 US-Dollar ein wichtiges Niveau. Er erklärte weiter: 

„Wenn der Kurs bei 6.600 US-Dollar nach unten abknickt und die CME-Lücke geschlossen wird, ist mit weiterem Abwärtsdruck zu rechnen.“

BTC/USD Tageschart

BTC/USD Tageschart. Quelle: TradingView

Ein Kursanstieg über 6.900 US-Dollar sei nicht unbedingt das Allheilmittel für die rückläufige Tendenz von Bitcoin. Es gebe nämlich einen großen VPVR-Knotenpunkt mit hohem Volumen bei 7.200 US-Dollar und dieses Niveau wird voraussichtlich als starker Widerstand fungieren. Über 7.200 US-Dollar kann man 8.000 US-Dollar ins Auge fassen, wo sich die gleitenden 50- und 200-Tages-Durchschnitte derzeit befinden. 

Bitcoin Tages-Kurschart

Bitcoin Tages-Kurschart. Quelle: Coin360

Der Großteil der Top-10-Altcoins verzeichneten ebenfalls moderate Zuwächse, als der Bitcoin-Kurs in Richtung 6.600 US-Dollar kletterte. Ether (ETH) verzeichnete einen Zuwachs von 3,57 Prozent, während Bitcoin SV (BSV) und Binance Coin (BNB) um je 9,66 Prozent und 5,50 Prozent stiegen. 

Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen liegt jetzt bei 180,7 Mrd. US-Dollar und der Marktanteil von Bitcoin liegt bei 65,2 Prozent.

Behalten Sie hier die wichtigsten Kryptomärkte in Echtzeit im Auge.

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Corona Marktupdate: Bitcoin auf Bodensuche, Wirtschaftsweisen berechnen den Worst Case

Coronavirus und die internationale Lage

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat in einem Sondergutachten die gesamtwirtschaftliche Lage angesichts der Corona-Pandemie beschrieben. Die Wirtschaftsweisen rechnen mit drastischen konjunkturellen Einbrüchen und haben mehrere Szenarien abhängig von der Dauer des aktuellen Lockdowns entwickelt.

Im sogenannten Basisszenario erwartet der Sachverständigenrat für das Jahr 2020 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von -2,8 Prozent. Im Risikoszenario hingegen, bei dem die Produktion über den Sommer hinaus still stehen würde, kalkulieren die Wirtschaftsweisen ein BIP-Wachstum für das Jahr 2020 von -5,4 Prozent. Dass Deutschland auf eine Rezession zusteuert, sei demnach unausweichlich. Wie stark diese jedoch ausfällt, hängt davon ab, in welchem Zeitraum die Pandemie bewältigt wird und wie lange die geltenden Auflagen bestehen. 

Laut Wirtschaftswissenschaftler Lars Feld sei es nun wichtig, dass die Regierung im Austausch mit der Wirtschaft praktikable Exit-Strategien entwickelt:

Voraussetzung für eine Rückkehr auf den Wachstumskurs ist die Eindämmung der Corona-Infektionen, sodass sich das soziale und wirtschaftliche Leben normalisiert. Eine klar kommunizierte Normalisierungsstrategie kann die Erwartungen der Unternehmen und Haushalte stabilisieren und die Unsicherheit verringern.

Das Parlament in Ungarn hat gestern, am 30. März, derweil ein Notstandsgesetz verabschiedet, das es Regierungschef Viktor Orbán erlaubt, praktisch ohne parlamentarische Kontrolle und auf unbestimmte Zeit das Land zu regieren. Laut dem Gesetz „Zum Schutz vor dem Coronavirus“ drohen bei Missachtung der geltenden Auflagen und bei Verbreitung von „Falschmeldungen“ bis zu fünf Jahre Haft. Das Gesetz hebelt demokratische Grundprinzipien und die Pressefreiheit im Land weitestgehend aus und überträgt der Regierung unter Orbán weitreichende Vollmachten.

Klassische Märkte

An den Aktienmärkten herrscht weiterhin eine hohe Volatilität. So lag die Schwankungsbreite des deutschen Leitindex am gestrigen Handelstag bei knapp 400 Punkten. Nachdem der DAX zwischenzeitlich auf 9.453,79 Punkte krachte, konnte er seine Verluste aber wieder wettmachen und letztlich mit einem Plus von 1,9 Prozent bei 9.815,97 schließen. Somit verfehlte der DAX zwar die Marke von 10.000 Punkten, konnte aber bei seinem Tageshoch schließen. Bei Börsenöffnung startet der DAX mit einem Gewinn von 1,65 Prozent bei 9.977,72 Punkten.

Auch an den US-Börsen haben die Bullen derzeit das Ruder in der Hand. Der US-Leitindex Dow Jones schloss mit einem Gewinn von 3,19 Prozent bei 22.327,48 Punkten, während der S&P 500 85,18 Punkte zulegen konnte und somit um 3,35 Prozent auf 2.626,65 Zähler kletterte. Die Tendenz könnte aber nur kurz währen, schließlich hat Präsident Donald Trump die geltenden Social-Distancing-Regelungen bereits um einen Monat vom 30. März auf Ende April verlängert, was mit weiteren wirtschaftlichen Einbrüchen einhergehen dürfte. Bei Handelsbeginn können beide Indizes jedoch erneut mit leichten Gewinnen starten. Der Dow Jones beginnt mit einem Plus von 0,31 Prozent bei 22.397,60 Punkten, während der S&P 500 immerhin bei 2.634,00 Zählern um 0,28 Prozent im Plus liegt.

Bitcoin & Co.: Krypto-Markt zeigt Bodenbildungstendenzen

Nach wie vor zeigt sich eine Korrelation der klassischen Märkte und des Krypto-Markts. Die Abkopplungstendenz des Krypto-Markts gegenüber den traditionellen Aktienmärkten schien nur eine kurze. Von der derzeitigen Erholung an den klassischen Märkten kann der Krypto-Markt aber aktuell profitieren und zeigt sich im Vergleich zu den vergangenen Wochen weniger volatil und erste Bodenbildungstendenzen.

Der Bitcoin-Kurs konnte in den letzten 24 Stunden 3,1 Prozent zulegen und notiert aktuell bei 6.403 US-Dollar. Auch die Altcoins liegen derzeit im Plus. So konnte der Ether-Kurs (ETH) im Tagesvergleich um 1,1 Prozent auf 130,97 US-Dollar aufholen, während der XRP-Kurs um 1,2 Prozent auf 0,171 US-Dollar klettert. Auch die Kryptowährung des Internet of Things, IOTA (MIOTA), steigt um 2,8 Prozent auf 0,141 US-Dollar.

Technische Analyse des Bitcoin-Kurs

Die technische Analyse zum Bitcoin-Kurs von Chief Analyst Dr. Philipp Giese

Wieder bewegt sich der Bitcoin-Kurs im Tageschart seitwärts. Immerhin: Er hält sich stabil über dem gleitenden Mittelwert der letzten 200 Wochen. Der Bitcoin-Kurs schafft es jedoch zur Zeit nicht, aus dem Krebsgang auszubrechen. Auch seitens der Indikatoren ist die Situation neutral einzuschätzen: Der MACD steigt zwar an und ist nun positiv, RSI und Aroon führen jedoch zu einer neutralen Einschätzung. Wir bleiben deshalb mittelfristig betrachtet bei den Handelsempfehlungen von gestern:

  • Long-Position: Entry 7.139,00 US-Dollar, Target bei 7.988,78 US-Dollar, Stop Loss bei 6.726,47 US-Dollar.
  • Short-Position: Entry bei Fall unter 5.593,03 US-Dollar, Target bei 5.016,53 US-Dollar, Stop Loss bei 5.918,71 US-Dollar.

Tages- und Stundenchart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Bitstamp erstellt

Deutlich dynamischer ist die Situation im Stundenchart. Kurzfristig hat sich seit gestern viel getan und das Long-Szenario wurde eingeleitet. Der Bitcoin-Kurs konnte über die Resistance bei 6.258,77 US-Dollar steigen. Etwas Sorgen macht die Situation mit Blick auf die Indikatoren. Diese sind zwar insgesamt noch in bullishen Gefilden, jedoch können der sinkende MACD, der fallende RSI und das schwächer werdende Aroon-Up-Signal zu einer Konsolidierung führen. Insgesamt kommen wir dennoch zu einer eher bullishen Einschätzung:

  • Long-Position: Sofern man nicht die gestrige weiter fortsetzt, wäre der Entry bei 6.524,36 US-Dollar, Targets bei 6.644,90 US-Dollar und 6.842,83 US-Dollar, Stop Loss bei 6.360,32 US-Dollar.
  • Short-Position: Entry bei Fall unter 6.258,77 US-Dollar, Target bei 5.805,82 US-Dollar, Stop Loss bei 6.360,32 US-Dollar.

Marktvisualisierung

Die Aufwärtstendenz der vergangenen Tage setzt sich am Krypto-Markt fort und so bewegen sich aktuell sämtliche Kryptowährungen im Plus, wie sich der Marktvisualisierung von coin360 entnehmen lässt:

 

Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Charts am 31.03.2020 mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,91 Euro.

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Tone Vays über Bitcoin: Boden mit 3.700 US-Dollar „wahrscheinlich“ erreicht

Bitcoin (BTC) hat wahrscheinlich seinen Tiefststand bereits erreicht, als er Anfang des Monats auf 3.700 US-Dollar fiel, wie der bekannte Händler Tone Vays prognostizierte. Der Markt liegt unterdessen 70 Prozent im Plus.

In der letzten Folge seiner YouTube-Serie Trading Bitcoin am 29. März bekräftigte Vays seine vorher gemachte Behauptung, das BTC/USD-Paar würde logischerweise bei 20 Prozent seiner Höchststände von 2019, also bei 2.800 US-Dollar, einen Boden erreicht.

Vays über 2.800 US-Dollar: „Nicht mehr wahrscheinlich“

Es könnte vor der Halbierung der Blockbelohnung im Mai so weit kommen, würde aber die langfristige Perspektive von Bitcoin nicht gefährden, wie er sagte. Aber ein Einbruch nach dem Ereignis könne schwerwiegende Folgen haben.

Nachdem das BTC/USD-Paar sich am 12. März von seinen 15-Monatstiefs bei rund 3.700 US-Dollar erholt hat, glaubt Vays nun, dass Bitcoin nicht wieder auf niedrigere Niveaus zurückkehren werde.

„Ich halte das nicht mehr für wahrscheinlich“, fasste er zusammen.

„Denn ich glaube, dass dieser Vorfall, dieses Ereignis Anfang des Monats nahe genug an 2.800 US-Dollar lag. Also rechne ich nicht mehr mit 2.800 US-Dollar.“

Bitcoin-Kurs 1-Jahres-Chart mit Einbruch auf 70 Prozent des Höchststandes

Bitcoin-Kurs 1-Jahres-Chart mit Einbruch auf 70 Prozent des Höchststandes. Quelle: Coin360

BitMEX-Ausfall begrenzt Bitcoin-Kursverluste

Seit der Erholung hat Bitcoin im Großen und Ganzen eine höhere Unterstützung halten können. Die Erholung belief sich in den folgenden zwei Wochen bei fast 90 Prozent.

Vays erklärte weiter, dass es tatsächlich zu einem Niveau von 2.800 US-Dollar gekommen wäre und das lediglich durch den Ausfall beim Derivate-Riesen BitMEX verhindert worden sei.

„Wenn BitMEX keinen Ausfall gehabt hätte, wären wir wahrscheinlich auf 2.800 US-Dollar und vielleicht sogar weniger gekommen“, sagte er. 

„Es ist sehr gut möglich, dass sich der Verkauf ohne den Ausfall von BitMEX beschleunigt hätte, aber im Moment gehe ich davon aus, dass der Tiefpunkt erreicht wurde.“

BitMEX selbst wies damals zurück, dass die Börse eine Rolle bei der Welle von Ausverkäufen gespielt habe, die endete, als sie offline ging.

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Bitcoin-Kurs wieder über 6.000 US-Dollar: Trader beobachten BTC-Futures-Lücke

Bitcoin (BTC) kletterte nach dem Rückgang unter die Unterstützung am 30. März schnell wieder über 6.000 US-Dollar. Analysten sagen, der Kurs könnte erneut eine neue Lücke in den Futures-Märkten füllen.

Kryptowährungsmarkt Tagesübersicht

Kryptowährungsmarkt Tagesübersicht. Quelle: Coin360

Kurszuwachs um 3 Prozent nach kurzem Einbruch

Aus Daten von Coin360 und Cointelegraph Markets geht hervor, dass das BTC/USD-Paar bei Redaktionsschluss bei etwa 6.300 US-Dollar liegt. Das entspricht einem Plus von 2,8 Prozent über den Tag. 

In den vergangenen 24 Stunden ist das Paar auf 5.870 US-Dollar gefallen, nachdem es das ganze Wochenende über Schwäche signalisiert hatte. Dieser Rückgang war jedoch nur von kurzer Dauer, da Bitcoin innerhalb von Stunden wieder nach oben kletterte. 

Bitcoin 1-Tages-Kurschart

Bitcoin 1-Tages-Kurschart. Quelle: Coin360

Nun ist die Hoffnung groß, dass die Kursentwicklung bullischer wird. Damit könnte Bitcoin am Freitag eine neue Futures-Lücke schließen, die sich nach Handelsschluss bildete. 

Die Lücke liegt zwischen etwa 6.300 US-Dollar und dem Schlusskurs der CME-Futures vom Freitag bei 6.680 US-Dollar. 

Wie Cointelegraph berichtete, ist Bitcoin sehr oft auf Niveaus zurückgekehrt, auf denen die Futures-Märkte lagen. Vor der Volatilität, die Mitte März sprunghaft anstieg, war nur eine Lücke bei 11.800 US-Dollar übrig.

Für den Cointelegraph Markets-Analysten Michaël van de Poppe war jedoch trotz des Aufwärtspotenzials durch die Lücke insgesamt immer noch ein rückläufiger Trend bei Bitcoin zu sehen.

„Das erste Unterstützungsniveau hat gehalten und wir haben uns nach oben gekämpft. Da ist nun auch die CME-Lücke, die wahrscheinlich der Grund dafür ist, dass wir uns bewegen. Diese könnte also zuerst geschlossen werden“, wie er am Montag twitterte

„Das bedeutet, dass der Ausbruch über 6.050 US-Dollar einen weiteren Anstieg auf zwischen 6.400 US-Dollar und 6.500 US-Dollar auslösen könnte. Dann könnte er weiter nach unten gehen.“

Lücken bei den CME Bitcoin-Futures auf dem 6-Monats-Chart

Lücken bei den CME Bitcoin-Futures auf dem 6-Monats-Chart. Quelle: TradingView

China druckt nun ebenfalls Geld

Die Wall Street hatte bei Redaktionsschluss noch nicht eröffnet. Aber in Asien begannen die Zentralbanken als Reaktion auf das Coronavirus nun ebenfalls einen großangelegten Gelddruck. China kündigte etwa eine Finanzspritze in Höhe von 7 Mrd. US-Dollar für das Bankensystem an.

Der Betrag wirkt im Vergleich zur Reaktion der Vereinigten Staaten in der vergangenen Woche gering. Diese werden das Umlaufangebot um 6 Bio. US-Dollar aufgestockt. 

Im Gespräch mit Reportern erklärte Präsident Donald Trump, dass der US-Dollar „unser Geld“ und „unsere Währung“ sei, und dass daher so drastische Eingriffe in das Währungssystem berechtigt seien.

Behalten Sie hier die wichtigsten Kryptomärkte in Echtzeit im Auge.

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Corona Marktupdate: Bitcoin-Kurs: Bullisher Rebound bringt Kursanstieg, DAX stagniert

Die jüngsten Entwicklungen der Corona-Krise und die Auswirkungen auf die traditionellen Märkte, den Bitcoin-Kurs und das Krypto-Ökosystem im Marktupdate.

Coronavirus und die internationale Lage

Die wegen der Corona-Pandemie geltenden Auflagen und Schließungen sollen in Deutschland noch über Ostern hinaus bestehen bleiben. Kanzleramtschef Helge Braun erklärte gegenüber dem Tagesspiegel, dass der Lockdown noch mindestens bis zum 20 April gilt. Für die Zeit danach und die nahtlose Wiederaufnahme der Wirtschaft werden derzeit mehrere Strategien entwickelt. Um die Bewegungsmuster der Corona-Übertragung nachzeichnen zu können, werden zudem auch hierzulande die Forderung nach Daten-Tracking immer lauter. Eine entsprechende Regelung hatte es jedoch nicht in das reformierte Infektionsschutzgesetz geschafft.

Während die Kapazitäten der Gesundheitssysteme in vielen Teilen Europas mit der Versorgung von Patienten bereits hoffnungslos überlastet sind, entwickeln sich die USA zum nächsten Corona-Epizentrum. Die Infektionszahlen stiegen der John Hopkins Universität nach bereits auf über 140.000 in den Vereinigten Staaten. Präsident Donald Trump hat daher die geltenden Social-Distance-Bestimmungen über den ursprünglichen 30. März hinaus bis zum 30. April verlängert. Gerade in den Großstädten wie New York und New Orleans verbreitet sich das Virus rasant und führt zur Überlastung der medizinischen Versorgung.

Volatilität beherrscht klassische Märkte

Die Börsen haben eine turbulente Woche hinter sich gebracht. Nach den schweren Einbrüchen zu Beginn des weltweiten Corona-Crashs konnten sowohl der der US-Leitindex Dow Jones, als auch der DAX zwar noch zu Beginn der letzten Woche historische Gewinne einfahren. Nach wie vor herrscht aber eine hohe Volatilität an den Märkten und so zeigten die Indizes in den folgenden Tagen hohe Schwankungen.

Die Konjunkturmaßnahmen von Notenbanken und Regierungen konnten die Märkte zwar kurzzeitig beruhigen. Gedämpft wurde die Stimmung aber durch immer neue Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft. So fiel der ifo-Geschäftsklimaindex auf einen historischen Tieftswert und auch die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA haben sich mit rund 3,28 Millionen Antragsstellern im Vergleich zur Vorwoche nahezu verzehnfacht. 

Der DAX konnte zum Wochenende die Marke von 10.000 Punkten nicht halten. Bei Börsenschließung verlor der deutsche Leitindex 368,44 Punkte und fiel somit um 3,68 Prozent auf 9.632,52 Zähler. In den neuen Handelstag startet der DAX nahezu unverändert bei 9.633,71 Punkten.

Auch die US-amerikanischen Indizes haben die vergangene Woche mit Verlusten geschlossen. So musste der Dow Jones 915,39 Punkte hergeben und rutschte somit um 4,06 Prozent auf  21.636,78Punkte, während der marktbreite S&P 500 um 3,37 Prozent auf 2.541,47 Zähler einknickte. Bei Börsenöffnung haben beide Indizes kaum Veränderung gezeigt und so startet der Dow Jones bei 21.611,70 Punkten, während der S&P 500 bei 2.539,42 Zählern startet.

Krypto-Markt im auf und ab: Bitcoin und Co. nach Wochenendverlusten wieder auf Kurs

Zeigte sich gegen Ende der vergangenen Woche noch Erholung am Krypto-Markt, sind die Kurse pünktlich zum Wochenende hin wieder leicht eingebrochen. Nachdem sich der Bitcoin-Kurs wieder der 7.000 US-Dollar-Marke näherte, fiel der BTC-Kurs zwischenzeitlich wieder unter 6.000 US-Dollar und notiert aktuell bei 6.207 US-Dollar. Dennoch liegt die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung im Wochenvergleich 6,1 Prozent im Plus.

Auch die Altcoins mussten über das Wochenende Federn lassen, können aktuell aber wieder etwas aufholen. Der Ether-Kurs (ETH) hat im Wochenvergleich 6 Prozent zugelegt und notiert gegenwärtig bei 129,61 US-Dollar, während XRP aus dem Hause Ripple bei 0,169 US.-Dollar gehandelt wird und somit imVergleich der letzten sieben Tage mit 12.9 Prozent im Plus liegt. Auch IOTA (MIOTA) konnte mit einem Gewinn von 9,4 Prozent im Wochenvergleich wieder aufholen und liegt aktuell bei 0,137 US-Dollar.

Technische Analyse zum Bitcoin-Kurs

Die technische Analyse zum Bitcoin-Kurs von Chief Analyst Dr. Philipp Giese.

Der Bitcoin-Kurs konnte aus seinem Seitwärtstrend ausscheren. Leider erstmal in die negative Richtung, die den Bitcoin-Kurs auch wieder temporär unter 6.000 US-Dollar fallen ließ. Aktuell konnte er wieder über diese psychologisch wichtige Grenze steigen. Insgesamt kommen wir auf eine neutrale Einschätzung: RSI und MACD bewegen sich seitwärts und auch der Aroon-Indikator ist nicht eindeutig. Folgende Handelsstrategien bieten sich an:

  • Long Position: Entry 7.139,00 US-Dollar, Target bei 7.988,78 US-Dollar, Stop Loss bei 6.726,47 US-Dollar.
  • Short Position: Entry bei Fall unter 5.593,03 US-Dollar, Target bei 5.016,53 US-Dollar, Stop Loss bei 5.918,71 US-Dollar.

Tages- und Stundenchart auf Basis des Wertepaares BTC/USD auf der Börse Bitstamp erstellt.

Die temporäre Abwärtsbewegung sorgte kurzfristig betrachtet jedoch für etwas Positives: Mit dem starken Rebound, der in den heutigen Morgenstunden begann, sind die Indikatoren wieder eindeutig geworden. Der positive MACD, der hohe und weiterhin steigende RSI und das ebenfalls hohe Aroon-Up-Signal führen hier zu einer bullishen Einschätzung. Wir kommen zu folgenden Handelsempfehlungen:

  • Long Position: Entry bei 6.258,77 US-Dollar, Target bei 6.644,90 US-Dollar, Stop Loss bei 6.137,44 US-Dollar.
  • Short Position: Entry bei Fall unter 5.805,82 US-Dollar, Target bei 5.384,62 US-Dollar, Stop Loss bei 5.887,77 US-Dollar.

Fear and Greed

Dass sich die Stimmung unter den Anlegern allmählich bessert, lässt sich anhand des Fear and Greed Index ablesen, der sich erstmals seit Höhepunkt des Flash-Crashs an den Börsen vor einigen Wochen wieder über 20 Punkte festigen kann. Der aktuelle Wert liegt zwar mit 23 Zählern immer noch im angstbesetzten Bereich. Dass der Wert aber wieder deutlich steigt und 15 Punkte höher als noch vor einer Woche liegt, deutet auf eine langsame Stabilisierung der Märkte hin.

Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Charts am 30.03.2020 mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,90 Euro.

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