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Bitcoin fängt sich bei 35.000 US-Dollar, Altcoins trotzen dem Trend der Finanzmärkte

Den Hoffnungen, dass Bitcoin (BTC) zurück über die 40.000 US-Dollar Marke klettert, wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Riegel vorgeschoben, nachdem sich an einem Widerstand neuer Verkaufsdruck entwickelt hat.

Wie die Daten von Cointelegraph Markets und TradingView zeigen, ist der Bitcoin-Kurs dadurch zwischenzeitlich bis auf ein Tief von 34.368 US-Dollar abgerutscht, ehe es wieder zurück bis auf 37.300 US-Dollar ging.

Marktvisualisierung von Coin360

Hintergrund für den Durchhänger könnte sein, dass die Gerüchte um das geplante Corona-Hilfspaket von Joe Biden unter der Woche zunächst für einen Schub gesorgt hatten, der jedoch langsam verpufft, da immer mehr klar wird, dass einige Forderungen des Pakets wohl nicht umsetzbar sind.

Bitcoin-Kursdiagramm. Quelle: TradingView

Zudem hatte sich zuletzt auch Christine Lagarde, die Chefin der Europäischen Zentralbank (EZB), ablehnend über die marktführende Kryptowährung geäußert, die ihrer Meinung nach Geldwäsche begünstigt. Ein britischer Vermögensberater hat derweil eine Petition eingereicht, die zum Ziel hat, Krypto-Transaktionen in Großbritannien gänzlich zu verbieten.

Auch Finanzmärkte schwächeln

Allerdings sind politischer und gesellschaftlicher Gegenwind wohl nicht die einzigen Gründe für den Rücklauf von Bitcoin, denn auch die anderen Finanzmärkte sehen sich momentan gesteigertem Verkaufsdruck ausgesetzt.

So ging es auch für die beiden wichtigen amerikanischen Aktienindizes S&P 500 und NASDAQ leicht nach unten, die jeweils 0,72 % bzw. 0,73 % verloren haben. Der Dow Jones konnte sich derweil erfolgreich gegen die Bären zur Wehr setzen und erreicht immerhin ein Plus von 0,3 %.

Der erweiterte Blick auf die Märkte zeigt, dass Gold und Silber um 1,07 % bzw. 3,17 % ins Minus rutschen, während der Ölmarkt und US-Staatsanleihen mit 10-jähriger Laufzeit ebenfalls um 2,93 % bzw. 3,59 % abrutschen.

Altcoins trotzen dem Trend

Bitcoin-Tagesdiagramm. Quelle: Coin360

Lediglich die Altcoins können diesem Trend trotzen. So schafft Chainlink (LINK) über Nacht einen Aufschwung von 13,9 %, der ihren Kurs auf 20,50 US-Dollar katapultiert. Cosmos (ATOM) krönt sich mit einem Zuwachs von 21,62 % zum Sieger der letzten 24 Stunden, wodurch für diesen ein neuer Kurs von 7,81 US-Dollar auf dem Tableau steht.

Für Ether (ETH) ist die Situation hingegen ähnlich wie bei Bitcoin. So verliert die zweitgrößte Kryptowährung 4,8 % und fällt dadurch auf 1.172 US-Dollar ab.

Die Gesamt-Marktkapitalisierung beläuft sich aktuell auf 1 Bio. US-Dollar, wobei der Marktanteil von Bitcoin 68 % ausmacht.

auf cointelegraph lesen

Über Signal und Rauschen: Wieso der Bitcoin-Kurs relevant ist

Auf den Bitcoin-Kurs entfällt ein großer Teil der öffentlichen Aufmerksamkeit. Zurecht, denn der Kurs vereint alle verfügbaren Informationen am Markt und gibt einen Hinweis, welchen fundamentalen Wert BTC hat.

Der Werdegang des Bitcoin-Kurses ist schon gewaltig. Alleine in den ersten zwei Wochen des neuen Jahres hievte sich der Kurs der Krypto-Leitwährung um bis zu 40 Prozent über das Schlussniveau des zurückliegenden Jahres. Die aktuelle Jahreshöchstmarke liegt bei 41.880 US-Dollar (USD).

Der Bitcoin-Kursverlauf in US-Dollar im Monatschart.

Auch bei BTC-ECHO beschäftigen wir uns im Marktupdate täglich mit dem Kursverlauf. Doch wieso spricht man ständig über den Preis?

Märkte und Preise

Im Wechselspiel aus Angebot und Nachfrage spielt der Kurs eine entscheidende Rolle. Man könnte sagen, der Kurs eines Assets reflektiert die Essenz dessen, welchen Preis der Markt für angemessen hält. Dabei spielen Erwartungen über den zukünftigen Wert, die Verfügbarkeit des Gutes, die Nachrichtenlage, die verfügbaren Informationen sowie die gesamtökonomische Gemengelage eine Rolle.

Märkte bringen sodann Käufer und Verkäufer zusammen und dort wo sich Angebot und Nachfrage treffen, entsteht ein Preis. Man kann also festhalten, dass der Preisfindungsmechanismus genau das ist, was Märkte tun: Sie geben Gütern einen fairen Preis nach Maßgabe aller verfügbaren Informationen im Markt.

Preisfindung und Bitcoin

Was ist also ein fairer Wert für Bitcoin? Diese Frage würde vermutlich jeder Marktteilnehmer anders beantworten. Für so manchen ist Bitcoin ein digitales Ersatz für Gold – und sollte daher mindestens so viel Wert sein.

Genau deshalb sind Märkte volatil. Für den einen war BTC bei 40.000 USD deutlich überbewertet, weshalb man dort wohl verkauft hat. Für die andere ist BTC selbst bei 100.000 USD noch fair bewertet, sie wird also auch bei 40.000 USD einkaufen. Wenn die Mehrzahl der Marktteilnehmer zu dem Schluss kommt, dass das aktuelle Niveau zu hoch ist, sinkt der Kurs, da mehr Verkaufs- als Kauforders platziert werden – und umgekehrt.

Am Ende kommt es darauf an, welchen Nutzen die Gesamtheit der Marktteilnehmer in Bitcoin sieht. Und bei einem neuartigen Asset (zur Erinnerung: Bitcoin ist gerade einmal zwölf Jahre alt) kann der Weg zur Etablierung schon mal holprig sein. Betrachtet man die Volatilität, kann man nur schließen, dass der Markt gewisse Schwierigkeiten hat, einen fairen Wert für Bitcoin zu entwickeln. In anderen Worten: Die Marktteilnehmer sind sich uneins darüber, was Bitcoin eigentlich ist und wieviel das Asset letztlich wert ist.

Doch die Volatilität sinkt. Während sie in den vergangenen Zyklen noch Kursanpassungen von 30-40 Prozent an der Tagesordnung standen, beträgt die Volatilität (hier rot dargestellt), gemessen anhand der Standardabweichung des Kurses, dieser Tage etwa 19 Prozent.

Bitcoin-Volatilität (roter Graph) und Kurs (blauer Graph). Quelle: https://charts.woobull.com/bitcoin-volatility/

Das dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass mit MicroStrategy, Square sowie Derivaten wie den Bakkt Futures und Bitcoin-Optionsscheinen immer mehr professionelle Akteure in den Markt strömen. Dies steigert dessen Effizienz und nimmt ihm seine Volatilität.

Der Kursverlauf ist das wichtigste Signal für die Adaption von Bitcoin. Im Prinzip reicht der Bitcoin-Kurs, um festzustellen, an welchem Punkt der Markt angelangt ist. Deshalb gebührt dem Kursverlauf zurecht große Aufmerksamkeit.

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Bitcoin rutscht zurück unter 35.000, US-Dollar gewinnt im Gegenzug an Stärke

Bitcoin (BTC) ist am heutigen 15. Januar unter 35.000 US-Dollar abgerutscht, da ein wiedererstarkter US-Dollar Druck auf die marktführende Kryptowährung ausgeübt hat. Der Kurs konnte sich am Support von 34.300 US-Dollar fangen und lag bei Redaktionsschluss auf 35.300 US-Dollar.

Bitcoin-Stundendiagramm (Bitstamp). Quelle: Tradingvidw

Bitcoin zurück unter 30.000 US-Dollar

Wie die Daten von Cointelegraph Markets und TradingView zeigen, hat Bitcoin am Freitag eine Talfahrt hingelegt, die erst bei knapp 34.000 US-Dollar gestoppt wurde.

Am Vortag konnte die marktführende Kryptowährung zunächst noch zurück auf 40.000 US-Dollar klettern, ehe es zurück in eine Preisspanne ging, die sich schon Anfang der Woche herausgebildet hatte. Der jetzige Abschwung lässt vermuten, dass sich Bitcoin weiter in dieser breiten Spanne bewegen wird, die ungefähr von 30.000 bis 40.000 US-Dollar reicht.

„Die momentane Seitwärtsbewegung von #Bitcoin ist gut für den Markt nach der steilen Kletterpartie bis auf 41.500 US-Dollar“, wie Cointelegraph Markets Analyst Michaël van de Poppe auf Twitter erklärt. Dahingehend ergänzt er:

„#Bitcoin läuft jetzt auf einen Support zu, nachdem wir am Widerstand von 40.000 US-Dollar gescheitert sind. Eine Seitwärtsbewegung im Vorfeld von neuem Aufwärtsdrang ist etwas Positives.“

Aufwärtstrend birgt noch großes Potenzial

Der aktuelle Abschwung von Bitcoin geht mit einem Aufschwung für den US-Dollar-Index (DXY) einher, der begünstigt ist, dass der bevorstehende US-Präsident Joe Biden ein 1,9 Bio. US-Dollar schweres Corona-Hilfspaket angekündigt hat. Obwohl dadurch weitere Inflation für den US-Dollar droht, hat der Geldmarkt überwiegend positiv auf diese Nachricht reagiert, wodurch es für den DXY nach oben ging. Da Bitcoin eine umgekehrte Korrelation zu dem Index aufweist, ging es für die marktführende Kryptowährung im Gegenzug abwärts.

„Erklärung: Der US-Dollar kann sich nach oben aufschwingen. Eine relativ starke Erholung an einem mehrmonatigen Support. Einige sehen das als schlecht für Bitcoin, Gold und risikobehaftete Anlageprodukte“, wie Cointelegraph Analyst Joseph Young zusammenfasst.

Bitcoin (Bitstamp) und US-Dollar-Index (orange) im Vergleich. Quelle: TradingView

Young weist zudem darauf hin, dass die Derivatehändler auf den Abschwung spekulieren, was die Chancen für einen erneuten Aufschwung zunächst etwas reduzieren.

Langfristig sieht es für Bitcoin dennoch gut aus, denn wie die Krypto-Marktforscher von Ecoinometrics berechnet haben, birgt der momentane Aufwärtstrend weiterhin großes Potenzial.

Bitcoin-Kurs seit dem Halving. Quelle: Ecoinometrics/Twitter

„Der Aufwärtstrend hört bei 40.000 US-Dollar nicht auf“, wie sie in einem entsprechenden Tweet schreiben.

„Im Vergleich zu vorherigen Zyklen könnte er noch immer um das 7-Fache wachsen.“

auf cointelegraph lesen

Totgesagte leben länger – Bitcoin klettert drei Tage nach „Crash“ zurück auf 40.000 US-Dollar

Am gestrigen 14. Januar ist Bitcoin (BTC) auf der Kryptobörse Coinbase zurück bis auf die psychologisch wichtige 40.000 US-Dollar Marke geklettert, was darauf hindeutet, dass sich die marktführende Kryptowährung inzwischen wieder im Aufwind befindet.

Bitcoin-Wochendiagramm (Coinbase). Quelle: Tradingview

Bitcoin trotzt dem „Tod“

Wie die Daten von Cointelegraph Markets und TradingView zeigen, konnte das Währungspaar BTC/USD in den vergangenen 24 Stunden um mehr als 17 % zulegen.

Damit gibt Bitcoin Grund für neuen Optimismus, denn in den letzten Tagen war der Kurs fast schon wieder bis auf 30.000 US-Dollar abgerutscht.

Durch den Aufschwung bis auf 40.000 US-Dollar wurde zugleich eine wichtige Widerstandszone bei 38.000 US-Dollar übersprungen, was die wiederkehrende Stärke des Krypto-Marktführers umso mehr unterstreicht.

„Wenn wir diesen Bereich überspringen, sind wir in guter Position für ein neues Rekordhoch. Falls wir es nicht schaffen, geht es weiter seitwärts“, wie Cointelegraph Markets Analyst Michaël van de Poppe noch vor dem Aufschwung erklärt hatte.

Andere Krypto-Experten äußerten sich im Vorfeld eindeutig zuversichtlicher, wie zum Beispiel Tyler Winklevoss, Mitgründer der Kryptobörse Gemini. Als Bitcoin Anfang der Woche bis auf 30.250 US-Dollar „gecrasht“ war, entgegnete er den daraufhin folgenden Unkenrufen:

„Die Kritiker meinten am Montag, dass #Bitcoin tot wäre, doch jetzt stehen wir schon wieder über 37.000 US-Dollar. Lasst euch von dem Gelaber nicht irritieren.“

„Haben die Kritiker wirklich geglaubt, dass #Bitcoin nicht wieder zurückkommen würde? Der Bullenlauf in diesem Jahr ist eisenhart, weshalb die 100.000 US-Dollar unausweichlich sind“, wie Blockstream-Chefstratege Samson Mow in diesem Zusammenhang ergänzte.

Dollar-Schwächung durch Biden?

Während die Bären auf dem Bitcoin-Markt ihre kurzzeitige Oberhand also wieder verlieren, verschlechtert sich die Stimmungslage um den US-Dollar, da der bevorstehende Amtsantritt der Regierung von Joe Biden wohl den Weg für ein weiteres umfangreiches Corona-Hilfspaket freimachen wird, was der marktführenden Kryptowährung zusätzlich in die Karten spielt.

„Ich denke, dass die Anleger in der momentanen Situation aus risikoreichen Anlageprodukten aussteigen wollen, weshalb die Dollar-Nachfrage kurzzeitig steigen könnte“, wie Shusuke Yamada, Chef-Fremdwährungshändler der Bank of America in Tokio, gegenüber Reuters prognostiziert. Sein langfristiger Ausblick für die weltweite Leitwährung ist jedoch deutlich negativer:

„Ich sehe für den US-Dollar hauptsächlich eine schleichende Schwächung im Jahr 2021.“

Dies könnte wiederum für Bitcoin zum Vorteil werden, denn die Kryptowährung weist eine umgekehrte Korrelation zum US-Dollar-Index (DXY) auf.

Bitcoin-Abflüsse von Kryptobörsen. Quelle: CryptoQuant

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auf cointelegraph lesen

Bitcoin-Marktkapitalisierung ist jetzt größer als Facebook

Bei der fälschungssicheren Speicherung von Corona-Test-Ergebnissen am Frankfurter Flughafen kommt neben IOTA auch Ethereum zum Einsatz. Möglich macht das das Kölner Blockchain-Unternehmen Ubirch.

Das Corona-Testcenter am Frankfurter Flughafen wurde am 17. April eröffnet. Betrieben wird es von dem Rostocker Unternehmen Centogene und dem Kölner Blockchain-Start-up Ubirch. Seitdem können sich Ab- und Anreisende am Frankfurter Flughafen auf das Corona-Virus testen lassen. Ein IOTA-affiner Twitter-Nutzer hat nun herausgefunden, dass Testergebnisse unter anderem im Tangle, IOTAs dezentralem Netzwerk, landen.

Habe gerade herausgefunden, dass das CORONA Testcenter am Flughafen FRANKFURT @iotatoken #IOTA als zugrunde liegende Technologie nutzt! Kann leider nicht mehr teilen wegen Datenschutz, aber das sind riesige News! ADAPTION! Vorwärts!

zeigt sich @milancheck euphorisch.

Corona-Test-Ergebnisse auf IOTA diversen Ethereum-Ablegern

In einem weiteren Tweet teilte er das Ergebnis eines PCR-Tests. Darauf zu finden sind neben dem Logo von Ubirch auch die Logos von IOTA und Ethereum.

Der begleitende Text lässt drauf schließen, dass Ubirch für die „Verankerung“ der Test-Ergebnisse mindestens zweigleisig fährt. Neben der Ethereum Blockchain kommt das Tangle von IOTA als Distributed-Ledger-Technologie zum Einsatz.

Ubirch bestätigte in einer E-Mail an BTC-ECHO, dass mehrere DLT für die „Verankerung“ der Testergebnisse verwendet werden:

Ja, das Centogene Corona-Testzentrum am Frankfurter Flughafen nutzt unseren UBIRCH-Service. Wir nutzen Wir haben aber auch verschiedene andere Projekte, vor allem in den Bereichen Industrie, Energie/Versorgung, Versicherungen und Gesundheitswesen.
Wir arbeiten schon eine Weile mit IOTA zusammen. Unsere öffentlichen Anker befinden sich im Tangle [Mainnet]. Tatsächlich setzen wir Trust-Anker in mehreren Blockchains ein. Ubirch verwendet derzeit 5 öffentliche Ledger, um Root-Hashes zu verankern, die durch den Ubirch FastChainer-Service berechnet wurden. Die derzeit angeschlossenen öffentlichen Blockchains sind: IOTA, Ethereum, Ethereum Classic, govdigital (Ethereum-basiert) und Bloxberg (Ethereum-basiert).

Datenschutz bleibt gewährleistet

Die Getesteten müssen sich dabei keine Sorgen darüber machen, dass ihre Ergebnisse veröffentlicht werden, erklärt Ubirch CTO Matthias L. Jugel in einer weiteren Mail an BTC-ECHO.

Ubirch speichert und verarbeitet keine Corona-Testergebnisse direkt, sondern nur Hashes (Fingerprints), die auch ein Secret enthalten, welches nur im QR beim Kunden enthalten ist. […] Mit der Signatur des Labors sind die Testergebnisse schon beweisbar hinsichtlich Authentizität und Integrität. Um eine Unveränderbarkeit der Merkle Trees und damit der Corona-Testergebnisse zu garantieren, werden diese in regelmäßigen Abständen in verschiedenen Chains über eine Transaktion verankert. Damit ist es möglich, viele Testergebnisse zu verankern, ohne Rücksicht auf Transaktionsraten und Preise der einzelnen Blockchains nehmen zu müssen. Aus der Struktur wird schon ersichtlich, dass nicht jedes einzelne Testergebnis im Tangle oder Chain landet, sondern aggregierte Blöcke, welche viele Tests mischen und somit keinen Rückschluss von Verankerung auf einzelne Tests zulässt.

Der Vorteil der dezentralen Speicherung von sensiblen Daten wird von Bitcoin bereits seit 11 Jahren zelebriert. Ein Netzwerk ohne „Single Point of Failure“ ist – zumindest in der Theorie – resistenter gegen Hacker-Angriffe und Inside Jobs. Dabei gilt: Je größer das Netzwerk, desto sicherer. Dass Bitcoin als mit Abstand größtes Krypto-Netzwerk noch nie gehackt wurde, ist der beste Beweis für die Vorteile der Dezentralität. Das gilt auch und besonders für den Bereich der Digitalen Identität.

Update 13.01.2021 17:30: Der Artikel wurde um die Antworten von Ubirch ergänzt.

auf btc-echo lesen

Bakkt: Börsengang der Krypto-Börse an NYSE bestätigt

Vergangene Woche äußerte sich Tesla-Gründer Elon Musk abermals zur Kryptowährung Bitcoin. Via Twitter erklärte er, dass er einer Bezahlung in Bitcoin keinesfalls ablehnend gegenüberstehen würde.

Am 8. Januar 2021 veröffentlichte der Schriftsteller Ben Mezrich einen Tweet, in dem er erklärte, dass er es nicht ablehnen würde, mit Bitcoin bezahlt zu werden. Etwa einen Tag später antwortete Elon Musk auf diesen Tweet mit den Worten „ich auch nicht“.

Für viele Unternehmer war das Jahr 2020 von finanziellen Verlusten geprägt. Nicht jedoch für Elon Musk. Vor kurzem überholte er im Milliardärs-Index der Nachrichtenagentur Bloomberg den Amazon-Gründer Jeff Bezos und gilt nun als reichster Mensch der Welt. Sein Vermögen beträgt schätzungsweise 209 Milliarden US-Dollar (Stand: 12. Januar).

Vor wenigen Tagen erreichte der Bitcoin-Kurs ein neues Allzeithoch und knackte die 40.000 US-Dollar-Marke. Bereits im Dezember 2020 kursierten Gerüchte, dass Musks Unternehmen Tesla Bitcoin in seine Bilanz aufnehmen wolle. Die Aktie des Autobauers bewegt sich momentan in ungeahnten Höhen und knackte vor kurzem die 800 US-Dollar-Marke. Im vergangenen Jahr lieferte Tesla insgesamt über eine halbe Million Autos aus. Musk bezeichnete das Anfang Januar als Meilenstein:

Ich bin so stolz auf das Tesla-Team, dass es diesen wichtigen Meilenstein erreicht hat! Zu Beginn von Tesla dachte ich, wir hätten (optimistisch betrachtet) eine 10-prozentige Chance, überhaupt zu überleben.

Twitter

Elon Musk und Michael Saylor diskutieren über Bitcoin

Musk erkundigte sich öffentlich bei MicroStrategy-Gründer Michael Saylor bezüglich einer Umwandlung von Teslas Firmenvermögen in Bitcoin. Saylors antwort auf Musks Nachfrage wie folgt:

Wenn Sie Ihren Aktionären einen Gefallen in Höhe von 100 Milliarden Dollar tun wollen, konvertieren Sie die Tesla-Bilanz von Dollar in Bitcoin.

Twitter

Musk fragte daraufhin, ob Transaktionen in dieser Größenordnung überhaupt umsetzbar seien. Saylor reagierte auf diese Frage und erinnerte daran, dass er selbst in den vergangenen Monaten bereits über 1,3 Milliarden Dollar in Bitcoin investierte. Man könnte fast meinen, dass die beiden Unternehmensgründer bereits ahnten, dass ihre öffentliche BTC-Diskussion den Run potenzieller Investoren noch einmal verstärken würde.

Bleibt abzuwarten, wie wörtlich Musks Aussage, mit Bitcoin bezahlt werden zu wollen, aufzufassen ist. Angesicht des aktuellen Bitcoin-Kurses, der sich trotz seiner jüngsten Kurskorrektur noch immer auf 34.000 US-Dollar befindet, scheint das jedenfalls keine schlechte Idee zu sein.

auf btc-echo lesen

Bitcoin-Kurs meldet sich zurück: Starke Erholung vom gestrigen Kurscrash

Bitcoin hat sich wieder gefangen: Auf das Abrutschen bis an die Marke von 30.000 US-Dollar folgte eine deutliche Erholung – Bitcoin bleibt auf Bodensuche. Das Marktupdate.

Die heftige Kurskorrektur, die am Sonntagnachmittag begonnen hatte, hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Dabei bekamen vor allem Margin Trader die Volatilität des Krypto-Marktes mit voller Wucht zu spüren. Alleine am 10. Januar wurden Long-Positionen im Gesamtwert von 2,5 Milliarden US-Dollar liquidiert.

Long- und Short-Liquidierungen auf diversen Krypto-Handelsplätzen. Quelle: Bybt.com

Der Abverkauf zog sich bis in den Montagabend hinein. Bei der Marke von 30.000 US-Dollar war die Party für die Bitcoin-Bären beendet: Es folgte eine scharfe Umkehr, die den Kurs der Krypto-Leitwährung wieder deutlich in den grünen Bereich drückte. Nun scheint es, als müssten sich die Shortseller warm anziehen. Denn der Bitcoin-Kurs konnte sich deutlich erholen. Zur Zeit des Schreibens handelt Bitcoin bei 35.568 US-Dollar – mehr als fünf Prozent über dem Niveau des Vortags.

Laut Daten von Bybt.com mussten sich in den letzten 4 Stunden (Stand: 8:30 Uhr) vor allem jene, die gegen eine Erholung des Bitcoin-Kurses gewettet hatten, von ihrer Margin verabschieden. Allein auf der Krypto-Börse Binance wurden in diesem Zeitraum Short-Positionen in Höhe von über 25 Millionen US-Dollar liquidiert.

Der Korrektur war ein starker Einbruch bei den Einzahlungen in Krypto-Fonds von Anbietern wie Grayscale oder Coinshares in der ersten Januarwoche vorausgegangen. Fonds-Verwalter Coinshares konstatierte am 11. Januar in seinem Wochenrückblick:

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Die Einzahlungen der letzten Woche beliefen sich auf 29 Mio. US-Dollar, ein deutlicher Rückgang gegenüber der Woche vor Weihnachten mit einem Rekordzufluss von 1,09 Mrd. US-Dollar. Darüber hinaus haben wir angesichts der jüngsten Rekordpreisniveaus Anzeichen für potenzielle Gewinnmitnahmen beobachtet, wobei einige Anlageprodukten Abflüsse verzeichneten.

Angesichts der parabolischen Rallye von Bitcoin und zahlreichen Altcoins nimmt es wenig Wunder, dass einige Beobachter ein ähnliches Szenario wie im Dezember 2017 befürchteten. Nachdem euphorische Anleger seinerzeit den Bitcoin-Kurs auf bis dato ungeahnte Höhen befördert hatten, folgte ein fast zwei Jahre andauernder Krypto-Winter, der die Anlegerstimmung deutlich abkühlen ließ.

Bitcoin-Bull-Run: Kein Vergleich mit 2017

Dabei deutet vieles darauf hin, dass der aktuelle Bull Run unter gänzlich anderen Vorzeichen daherkommt, als sein 2017er Pendant. Vor allem das Interesse institutioneller Anleger ist gegenüber 2017 deutlich gewachsen. Der enorm angeschwollene Zustrom von Geldern in regulierte Krypto-Fonds ist eines von vielen Indizien dafür, dass sich Bitcoin mittlerweile zu einer anerkannten – wenn auch äußerst volatilen – Geldanlage gemausert hat.

So heißt es im CoinShares-Report weiter:

Wir haben dieses Mal eine viel größere Beteiligung von Investoren gesehen, mit einem Netto-Neugeldzufluss von 8,2 Mrd. US-Dollar im Vergleich zu nur 534 Mio. US-Dollar im Dezember 2017

Peter Schiff zweifelt an institutionellem Interesse

Freilich gibt es noch immer die Berufs-Pessimisten, die sich nicht für das digitale Gold erwärmen können – oder wollen. An vorderster Front unkt Peter Schiff, Finanzmarktkommentator und CEO des Brokerage-Unternehmens Euro Pacific Capital. Schiff hat sich unter anderem mit dem Trading von Edelmetallen eine goldene Nase verdient und stichelt in seiner Freizeit beharrlich gegen Bitcoin und die Krypto-Community.

Zuletzt hat Schiff Zweifel darüber angemeldet, ob die Hinwendung der institutionellen Investoren zu Bitcoin tatsächlich so ausgeprägt ist, wie vielerorts kolportiert wird.

Sehr wenige institutionelle Anleger kaufen #Bitcoin. Es ist nur so, dass die wenigen, die kaufen, sich extrem lautstark über ihre Positionen äußern. Sie müssen andere überzeugen, zu kaufen, um den Kurs nach oben zu drücken, sodass sie verkaufen können. Die Finanzmedien geben ihnen auch eine Plattform, über ihre Bücher zu sprechen.

Peter Schiff via Twitter

Die Antwort der Krypto-Community ließ derweil nicht lange auf sich warten. So kontert Zuckerberg-Busenfeind und CEO der Bitcoin-Börse Gemini, Tyler Winklevoss, Schiffs Argumentation mit seiner Erfahrung als Börsen-Chef. Die „Instis“ deckten sich danach durchaus mit Bitcoin ein – still und leise.

Dies ist völlig falsch. Es gibt eine riesige institutionelle Nachfrage und das meiste davon ist still. Als Betreiber und Inhaber von @Gemini weiß ich das, Sie nicht.

Michael Saylor dämpft die Erwartungen

Eine laute Ausnahme zu den stillen Käufen der institutionellen Anleger bildet Michael Saylor. Der CEO des IT-Dienstleisters Microstrategy hat sich vom Saulus zum Paulus gewandelt und rührt seit der Verkündung der BTC-Investition von Microstrategy ununterbrochen die Werbetrommel für Bitcoin, dessen Untergang er 2013 noch prophezeit hatte. Den gestrigen Abverkauf kommentierte Saylor lakonisch:

Der heutige Tag bestätigt, dass #Bitcoin wahrscheinlich nicht länger als einen Monat am Stück mit der Rate von 1.500 Prozent pro Jahr steigen wird,

so Saylor, der freilich gut Reden hat: Das Gros seines Bitcoin-Investments für Microstrategy wurde schließlich noch vor dem Ende 2020 einsetzenden Bullenmarkt getätigt.

Dennoch hat Saylor recht, wenn er vor überzogenen Erwartungen an die kurzfristige Entwicklung des Bitcoin-Kurses warnt. Zunächst geht es darum, dass der Markt nach den massiven Kurszuwächsen der letzten Wochen und Monaten einen soliden Boden etabliert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Erholung vom gestrigen Kurscrash sieht es danach aus, als könnte sich ein solcher Boden oberhalb der 30.000 US-Dollar bilden.

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JPMorgan: Ein Bitcoin-ETF könnte dem Kurs schaden

Die Liste der Anwärter auf einen Bitcoin-ETF wird immer länger. Bisher wich die Börsenaufsicht SEC nicht von ihrem harten Kurs ab. Das könnte sich jedoch in diesem Jahr mit einer Personalie ändern.

Die Analysten der US-Investmentbank JPMorgan haben sich in einer vom Portal Coindesk zitierten Stellungnahme zu dem Thema Bitcoin-ETFs geäußert. Diese Anlageform ist schon seit längerem ein Thema, würde die Einführung der Verbreitung der Kryptowährung noch einmal einen deutlichen Schub geben. Bis dato hat die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) alle Anträge auf einen Bitcoin-ETF jedoch abgeschmettert. 

Zwar sehen die Experten von JPMorgan den Einfluss eines ETFs als langfristig durchaus positiv. Kurzfristig könnte er jedoch dem Preis der führenden Kryptowährung schaden. Als Begründung geben sie an, dass ein solcher ETF institutionelles Geld aus dem Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) abziehen würde. Der GBTC ist derzeit für viele Wall-Street-Investoren die einzige Möglichkeit, in Bitcoin anzulegen.

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Für dieses Jahr steht die Ernennung eines neuen Kommissars der SEC an. Gemeinhin gehen Experten davon aus, dass dadurch die Chancen zur Genehmigung eines Bitcoin-ETFs steigen werden. Um die Sonderrolle von Grayscale in dieser Konstellation zu verstehen, muss man wissen, dass Aufgrund von regulatorischen und anderen Einschränkungen einige Finanzinstitute und Fonds Bitcoin nicht direkt kaufen dürfen. Um in Bitcoin einzusteigen, haben sie kaum eine andere Wahl, als GBTC-Aktien auf dem Sekundärmarkt mit einem Aufschlag zu kaufen. Mit einem ETF würde dieser Aufschlag schrumpfen. Gleichzeitig würden die GBTC-Anteile an Attraktivität verlieren.

Bitcoin-ETF würde laut JPMorgan GBTC unter Druck setzen

Die Analyse von JPMorgen weist darauf hin, dass derzeit einige institutionelle Anleger GBTC zum Nettoinventarwert (NAV) kaufen. Sie verfolgen damit die Absicht, sie nach Ablauf der obligatorischen sechsmonatigen Sperrfrist zu verkaufen, um mit dem Aufschlag einen Schnitt zu machen. Sollte die Prämie allerdings aufgrund der bevorstehenden Einführung eines ETFs fallen, würde das die Popularität des Kaufs von GBTC deutlich verringern.

Eine dieser Initiativen zur Lancierung eines Bitcoin-ETFs stammt von der US-Vermögensverwaltung VanEck. Ihren aktuellen Antrag bei der SEC hat sie am 30. Dezember des vergangenen Jahres eingereicht. An der deutschen Xetra-Börse ist VanEck bereits mit einem Bitcoin-ETN vertreten. Anders als bei einem ETN ist ein ETF nicht mit einem Emittentenrisiko behaftet, also nicht abhängig von dessen Bonität. Den einzigen Bitcoin-ETF gibt es derzeit auf den Bahamas. Dort sind die regulatorischen Vorschriften bekanntermaßen eher als gering einzustufen. Allerdings zeigt sich am Beispiel der Hedgefonds, dass es durchaus kleine Inselstaaten sein können, die auf den globalen Finanzmarkt bedeuten Einfluss ausüben.

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Bitcoin-Kurs korrigiert: Schwache Hände lassen Bitcoin (BTC) fallen

Der Bitcoin-Kurs korrigiert deutlich – und mit ihm beinahe der gesamte Krypto-Markt. Trotzdem steigt die Zahl der Wale auf einen neuen Rekordstand – offenbar verkauften vornehmlich „weak Hands“.

Nachdem der Bitcoin-Kurs in den letzten Wochen nur eine Richtung kannte – nämlich „nordwärts“ – sind sowohl die Krypto-Leitwährung als auch ihre Epigonen über das Wochenende in eine Korrektur gerutscht. Den zuletzt in Windeseile erklommenen Meilenstein von 40.000 US-Dollar musste der Bitcoin-Kurs in der Nacht zum 11. Januar wieder abgeben. Bis auf 32.500 US-Dollar rutschte der BTC, bevor er sich wieder gefangen hat.

Bitcoin-Kurs im Wochenverlauf

Zur Zeit des Schreibens kämpft der Bitcoin-Kurs um den Support bei 35.000 US-Dollar. Damit muss BTC im Tagesvergleich über 16 Prozent abgeben.

Vor allem „junge“ Bitcoin werden verkauft

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Dabei sind die Verkäufe vor allem von Bitcoin Holdern ausgegangen, die erst seit wenigen Monaten BTC ihr Eigen nennen beziehungsweise nannten. Das suggeriert der HODL Waves Index des Blockchain-Analyse-Portals Glassnode. Bei dieser Metrik werden die bestehenden Bitcoin-Einheiten (UTXO) danach sortiert, wann sie das letzten mal bewegt wurden. Auf diese Weise liefert sie einen Überblick der prozentualen Verteilung von alten und jungen UTXO im Bitcoin-Netzwerk.

Zwischen 8. Januar und 10. Januar ist der Anteil der kurzfristig (24 Stunden lang) gehaltenen Coins von 2,28 Prozent auf 1,02 Prozent eingebrochen. Für lange bis sehr lange gehaltene Coins blieb der Wert dagegen nahezu unverändert. Dabei sit der Anteil der Coins, deren letzte Transaktion länger als drei Jahre zurückliegt, sogar gestiegen.

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Liquidierungen im dreistelligen Millionenbereich

Wer den Bitcoin-Kurs schon länger verfolgt, der dürfte sich von der aktuellen Kurskorrektur nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Trading-Binsenweisheit „What goes up, must come down“ stammt zwar vom klassischen Markt, lässt sich aber ohne Weiteres auch auf Bitcoin und Co. übertragen. Angesichts der bisweilen noch immer stark ausgeprägten Volatilität des Sektors fallen sowohl Rallye als auch Korrektur in der Regel deutlich prononcierter aus als man es vom traditionellen Sektor kennt.

Dennoch hat die Korrektur dazu geführt, dass zwischen dem 10. und dem 11. Januar alleine auf der Krypto-Derivate-Börse Bitmex Long-Positionen mit einem Gesamtvolumen von knapp 110 Millionen US-Dollar liquidiert wurden. Das geht aus den Daten von Datamish.com hervor.

Zahl der Bitcoin-Wale auf Allzeithoch

Vom jüngsten Kursgebaren völlig unbeeindruckt zeigt sich indessen die Fraktion der Bitcoin-Wale, also jene Adressen, die über 1.000 BTC halten. Seit der Weihnachts-Rallye ist ihre Zahl auf über 2.400 gewachsen – und damit auf einen historischen Höchststand.

Doch nicht nur die Walpopulation hat einen neuen Rekordstand erreicht. Auch der Traffic auf den Bitcoin-Börsen bricht dieser Tage alle Rekorde. Changpeng „CZ“, seines Zeichens CEO der Binance, hat auf Twitter verkündet, dass es aufgrund er Auslastung des Systems bei einigen Nutzern zu einer erhöhten Latenz-

Bitcoin-Kurs: Wie geht es weiter?

Die aktuelle Korrektur darf vor dem Hintergrund der jüngsten Kursrallye durchaus als gesund bezeichnet werden.

  • Widerstände/Ziele: 35.075 USD, 35.907 USD, 40.407 USD, 43.703 USD, 45.710 USD, 61.694 USD, 77.678 USD  
  • Unterstützungen: 33.376 USD, 29.748 USD, 28.328 USD, 27.448 USD, 25.752 USD, 24.298 USD, 23.887 USD, 21.892 USD, 19.884 USD

Zumal es zu Redaktionschluss danach aussieht, dass der Support von 33.376 US-Dollar unangetastet bleibt. Mehr zu den bullishen und bearishen Szenarien erfahrt ihr in der Bitcoin-Kursanalyse.

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Bitcoin geht in Seitwärtsbewegung über, Anleger wandern in Altcoins ab

Die Kletterpartie des Kryptomarktes unter der Woche wurde am Wochenende fortgesetzt, wodurch der Großteil der Top-100 Altcoins zweistellige Zugewinne einfahren konnte.

Die Tatsache, dass Bitcoin (BTC) zunächst in eine Seitwärtsbewegung übergegangen ist, hat in Kombination mit den bevorstehenden Corona-Hilfszahlungen für die amerikanische Bevölkerung wohl dafür gesorgt, dass es für den Markt auch heute weiter nach oben geht.

Marktvisualisierung von Coin360

Obwohl die massiven Kapitalzuflüsse von Bitcoin-Großinvestoren auf südkoreanische Kryptobörsen beunruhigend sind, sorgen die positiven Fundamentaldaten überwiegend für Optimismus. Die guten Rahmenbedingungen für Krypto-Miner sowie das immer geringer werdende Angebot sind dabei zwei entscheidende Faktoren, die den Kurs wohl auch weiterhin nach oben treiben werden.

Einige Experten sind derweil der Überzeugung, dass der momentane Höhenflug von Bitcoin zum Teil durch eine sinkende Nachfrage nach Gold bedingt ist, denn besonders bei jüngeren Menschen scheint sich der Krypto-Marktführer zunehmend zum Wertabsicherungsmittel der Wahl zu mausern.

Bitcoin festigt sich, geht in Seitwärtsbewegung über

Nachdem Bitcoin (BTC) am 8. Januar ein neues Rekordhoch von 41.940 US-Dollar erreicht hat, geht der Kurs aktuell scheinbar in eine Seitwärtsbewegung über. Nachdem die Bullen die psychologisch wichtige 40.000 US-Dollar Marke als Support etablieren konnten, werden sie als nächstes versuchen, weiter nach oben vorzustoßen.

Bitcoin-Stundendiagramm. Quelle: TradingView.com

Bei Redaktionsschluss liegt Bitcoin über den Tag 1,53 % im Plus, wodurch sich ein Kursstand von 40.690 US-Dollar ergibt. Das Handelsvolumen in den letzten 24 Stunden ist unterdessen um 26 % zurückgegangen, was allerdings wenig verwunderlich ist, da hierfür am 8. Januar ebenfalls ein Rekordhoch verzeichnet wurde.

Da der Bitcoin-Kurs nach oben hin keine bekannte Decke mehr hat, ist es umso schwerer, die weitere Kursbewegung zu prognostizieren. Chad Steinglass, der Trading-Chef bei CrossTower, warnt, dass eine verstärkte Volatilität (Kursschwankung) zur neuen Normalität werden könnte, bis sich der Markt wieder ausbalanciert und stabilisiert.

Gegenüber Cointelegraph erklärt Steinglass dahingehend:

„Ich glaube, dass wir in eine Phase gekommen sind, in der Tagesschwünge von 1.000 US-Dollar völlig normal sind. Die vorhandene Liquidität der Marktmacher wird im Vergleich zur Größe der neuen Großinvestoren immer kleiner. Die Marktmacher können deshalb nicht mehr so viel Risiko für den Markt herausnehmen, weshalb ich davon ausgehe, dass es weiter zu rapiden Kursschwankungen kommen wird.“

Sind die Altcoins jetzt dran?

Wie auch schon in vorherigen Aufwärtstrends kommt es nach einer Kletterpartie von Bitcoin zu einer Seitwärtsbewegung. In dieser Phase sehen sich dann viele Krypto-Trader nach Altcoins um, wodurch Teilgewinne von Bitcoin oftmals in kleinere Kryptowährungen getragen werden.

Jean Baptiste Pavageau, einer der Eigentümer von ExoAlpha, geht davon aus, dass es im momentanen Rekordlauf wieder so kommen wird. So meint er, dass der Aufwärtsdrang von Bitcoin früher oder später nachlassen wird, woraufhin die Anleger dann in die Altcoins umsteigen:

„In den letzten zwei Wochen haben wir bereits eine solche Umverteilung festgestellt, bei der Bitcoin-Anleger ihre Teilgewinne ausbuchen, um in andere Kryptowährungen zu investieren. Das mögliche Ertragsverhältnis von Bitcoin wird langsam kleiner, weshalb die Altcoins für diejenigen Anleger und Investoren, die nach hohen Gewinnen streben, immer attraktiver werden. Ich gehe davon aus, dass der Marktanteil von Bitcoin wieder zurückgehen wird und dass die Altcoins in den kommenden Wochen boomen werden.“

Bitcoin-Tagesdiagramm. Quelle: Coin360

Ether (ETH) kann von dieser Entwicklung bereits profitieren, denn der Kurs der zweitgrößten Kryptowährung verzeichnet einen Tagesgewinn von 4,2 %, was einen Wert von 1.267 US-Dollar zur Folge hat. Die Bitcoin-Ableger Bitcoin Cash (BCH) und Bitcoin SV (BSV) legen wiederum satte 23,6 % und 61% zu.

Auch für Stablecoins gab es in dieser Woche erfreuliche Nachrichten, was vermutlich begünstigt hat, dass das Krypto-Projekt MakerDAO und die dazugehörige Kryptowährung MKR, die wiederum in enger Verbindung zum firmeneigenen Stablecoin DAI steht, einen Zuwachs von 45 % in den letzten Stunden erzielt hat. Der MKR-Kurs steigt dadurch auf 1.530 US-Dollar.

Die Gesamt-Marktkapitalisierung des Kryptomarktes beläuft sich aktuell auf 1,1 Bio. US-Dollar, wobei eine Marktherrschaft von 69 % auf Bitcoin entfällt.

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