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Korrelation zwischen Bitcoin und Aktienmärkten erreicht neues Rekordhoch

Bitcoin verzeichnet aktuell eine außergewöhnlich hohe Korrelation mit den Aktienmärkten, so hat die Korrelation zwischen der Kryptowährung und dem wichtigen Aktienindex S&P 500 ein neues Rekordhoch erreicht.

Wie die Daten von Skew zeigen, lag die einjährige Korrelation am Donnerstag bei einem Wert von 0,38, nachdem die Kennzahl zuvor in der Woche schon einen neuen Rekord aufgestellt hatte.

Bitcoin - S&P 500 Realized Correlation

Korrelation zwischen Bitcoin und S&P 500. Quelle: Skew

Die Korrelation mit den Aktienmärkten hat zuletzt stetig zugenommen, wodurch der Einjahreswert gleich mehrfache Rekorde aufgestellt und sich dabei selbst übertroffen hat. Auch die einmonatige Korrelation hat am Mittwoch mit 0,78 einen neuen Rekordwert erreicht, seitdem ist sie jedoch zurück auf 0,61 gefallen.

Während die Korrelation zwischen Bitcoin und den Aktienmärkten also neue Höhen erklimmt, hat die Korrelation zwischen der Kryptowährung und Gold nachgelassen. Denkbar ungünstig, denn das Edelmetall ist jüngst auf einen Kurswert von mehr als 1.800 US-Dollar gestiegen, was gleichsam der höchste Stand seit 2011 ist.

Eine neue Studie der Marktforschungsabteilung der Kryptobörse Kraken bestätigt, dass die Zusammenwirkung zwischen Gold und Bitcoin abgenommen hat. So ist die 30-tägige Korrelation zwischen den beiden Wertaufbewahrungsmitteln auf ein viermonatiges Tief von -0,49 abgerutscht, was deutlich schlechter ist als der Jahresdurchschnitt von 0,24.

Zeichen der Reife?

Die Korrelation zwischen Bitcoin und dem Aktienmarkt hat im Zuge der Corona-Krise und nach dem Crash der Kryptowährung auf 3.750 US-Dollar merkbar zugenommen. Ein Bericht von Cointelegraph hatte vermutet, dass diese Zusammenwirkung im Anschluss an das Bitcoin-Halving ein Ende finden könnte, allerdings ist genau das Gegenteil eingetreten. Dies ist womöglich darauf zurückzuführen, dass die Nachwirkungen der Corona-Krise noch immer zu spüren sind.

Obwohl es gemeinhin heißt, dass eine zunehmende Korrelation zwischen Bitcoin und Aktien ein Zeichen der Reife ist, ist Bitcoin nichtsdestotrotz weiterhin anfällig dafür, durch den Derivathandel in Probleme zu geraten.

Einige Experten sind allerdings der Meinung, dass die steigende Korrelation darauf hindeutet, dass Bitcoin inzwischen in immer mehr traditionellen Portfolios auftaucht, was in der Tat ein Beleg für fortschreitende Adoption wäre.

Steht Bitcoin vor neuem Abschwung?

Nachdem das Halving und der damit einhergehende Hype mittlerweile vorüber sind, ist der Bitcoin-Kurs abgeflacht. Dadurch konnte die Kryptowährung allerdings eine außergewöhnlich niedrige Volatilität erzielen, die zuletzt im November 2018 auf einem ähnlichen Wert lag.

Monthly Bitcoin volume trading into fiat or stablecoin

Monatliches Bitcoin-Handelsvolumen in Landeswährungen und Stablecoins. Quelle: CryptoCompare

Die verminderte Volatilität kommt allerdings im Gleichschritt mit verringerten Handelsvolumen, so zeigen die jüngsten Daten, dass die Handelsvolumen für die Währungspaare BTC/USDT und BTC/USD im Juni jeweils um 56 % bzw. 44 % nachgelassen haben.

Je mehr sich der Kurs an der 9.300 US-Dollar Hürde die Zähne ausbeißt, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass es bald zu einem Abschwung kommt. Dementsprechend haben Anleger die 9.500 US-Dollar Marke als kurzfristiges Ziel anvisiert, das es zu erreichen gilt, um ein solches Szenario zu verhindern. Sollte dies nicht gelingen, könnte Bitcoin zurück bis auf 8.000 US-Dollar fallen.

Diese Entwicklung betrifft sowohl den Spot-Markt, also den direkten Handel von Bitcoin, als auch auch den Derivathandel. So ist das Derivat-Handelsvolumen im Juni um 35,7 % gefallen, was der niedrigste Wert im bisherigen Jahr 2020 ist, und das Spot-Volumen hat um 49,3 % abgebaut.

Rückläufige Handelsvolumen, niedrige Volatilität, hohe Korrelation mit den Aktienmärkten und abnehmende Korrelation mit Gold sind eine gefährliche Mischung, die den Bitcoin-Kurs womöglich in einen Abwärtsstrudel reißen könnte.

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„Es sieht schlecht aus“ – Bitcoin-Futures könnten auf baldigen Crash hindeuten

Die jüngsten Entwicklungen der Bitcoin-Futures lassen die Krypto-Experten aufhorchen, denn laut den Daten vom 10. Juli könnte ein heftiger Abschwung für Bitcoin (BTC) die Folge sein.

Der Cointelegraph Markets Analyst filbfilb hat auf Twitter ein entsprechendes Kursdiagramm der Bitcoin-Futures von CME gepostet und kommt dabei zu einem besorgniserregenden Schluss.

Wiederholt sich der Crash vom März?

„Es sieht schlecht aus“, wie der Experte bei Betrachtung eines Volumen-Indikators feststellt. So weist er darauf hin, dass die Konstellation der Kennzahl aktuell ähnlich ist wie in der Woche vor dem großen Crash im März, als Bitcoin bis auf 3.600 US-Dollar abgestürzt war.

„Fast dasselbe Bild wie vor dem letzten großen Crash und ein klares absteigendes Dreieck mit heftigen Widerständen.“

Insbesondere die Kennzahl „Commitment Of Traders“ (COT), die sowohl Privatanleger als auch professionelle Investoren betrachtet, befindet sich in der gleichen Stellung wie einige Tage vor dem Crash im März. Die COT wird immer freitags ausgewertet und bezieht sich auf die Daten bis zum vorherigen Dienstag, was bedeutet, dass die Kennzahl den Status Quo der letzten paar Tage abbildet.

prior to the crash. COT is updated on Fridays using data from the previous Tuesday; as such, the metric gives a snapshot of the status quo several days previously.

„Ich bezweifle, dass sich daran viel geändert hat“, wie filbfilb gegenüber Cointelegraph mahnt. Ein heftiger Abschwung könnte also kurz bevorstehen.

CME Bitcoin futures chart with March similarities highlighted

Kursdiagramm der CME Bitcoin-Futures, Vergleich zwischen März und Juli markiert. Quelle: filbfilb/ Twitter

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Korrelation mit Gold deutet Aufschwung an, Experte warnt vor neuem Crash

Bitcoin (BTC) hängt sich an die Entwicklung von Gold dran und könnte dadurch ebenfalls bis auf ein neues Rekordhoch katapultiert werden, wie eine Kryptobörse prognostiziert.

In einem Twitter-Eintrag vom 9. Juli weist die Latoken dementsprechend auf die zunehmende Korrelation zwischen dem Edelmetall und BTC hin.

Korrelation nimmt wieder zu?

Da der Goldkurs diese Woche erstmals wieder seit 2011 über die 1.800 US-Dollar Marke klettern konnte, steht deshalb nun auch der marktführenden Kryptowährung ein deutlicher Aufschwung bevor, so die Schlussfolgerung Kryptobörse.

So heißt es in dem Tweet:

„#Gold erreicht ein 9-jähriges Hoch und der Aufschwung von #Bitcoin hat gerade erst begonnen. Zuletzt gab es eine zunehmende Korrelation zwischen #BTC und Gold.“

Bei Redaktionsschluss liegt der Goldkurs auf 1.813 US-Dollar, was einem Monatsgewinn von 7 % entspricht.

Sowohl Gold-Anleger als auch Bitcoin-Anleger konnten sich durch Investitionen in die beiden Wertaufbewahrungsmittel vor Verlusten durch die Corona-Krise schützen. Während Bitcoin in dieser Zeit ein insgesamtes Plus von 31,7 % eingefahren hat, hat Gold einen Zuwachs von 18,3 % erreicht.

Am heutigen Donnerstag konnte Bitcoin um 1,1 % zulegen und klettert damit auf einen Kursstand von 9.840 US-Dollar. Damit befindet sich die Kryptowährung weiterhin oberhalb des Widerstands von 9.300 US-Dollar, der den Kurs zuvor fast zwei Wochen lang gedeckelt hatte.

Bitcoin vs. gold 1-year chart

Bitcoin im Jahresvergleich zu Gold. Quelle: Skew

Ähnliches Szenario wie vor dem Crash?

Als die Finanzmärkte im März zusammengebrochen sind, konnte Bitcoin sich relativ schnell wieder erholen. Allerdings warnt ein Trader, dass die aktuelle Kursentwicklung von Bitcoin ähnlich ist wie vor dem Crash, der die Kryyptowährung auf 3.600 US-Dollar abgesenkt hatte.

So zeigt der Krypto-Trader NebraskanGooner auf Twitter auf, dass das Kursdiagramm der letzten Tage Ähnlichkeiten zu Mitte März aufweist.

BTC/USD chart showing behavior patterns

Bitcoin-Kursentwicklung von Mitte März bis Juli. Quelle: NebraskanGooner/ Twitter

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Bitcoin rutscht unter 9.000 US-Dollar, Trader kaufen Abschwung direkt wieder auf

Am gestrigen Tag ist Bitcoin (BTC) erneut unter die 9.000 US-Dollar Marke abgerutscht und hat dabei ein Tagestief von 8.813 US-Dollar verzeichnet. Seit dem 24. Juni verliert die marktführende Kryptowährung deutlich an Aufwind, was daran zu erkennen ist, dass sie unter ihrem Gleitenden Durchschnitt (20-MA) liegt. Der gestrige Abschwung ging derweil mit einem deutlich erhöhten Verkaufsvolumen einher.

Crypto market weekly price chart

Visualisierung des Kryptomarktes. Quelle: Coin360

Wie in einer vorherigen Analyse besprochen, kaufen die Krypto-Anleger aktuell jeden Abschwung unter 9.000 US-Dollar direkt wieder auf, was dadurch bestätigt wird, dass der jüngste Abschwung bei 8.800 US-Dollar in der Tat wieder auf reges Kaufinteresse getroffen ist.

BTC USDT daily chart

Bitcoin-Tagesdiagramm. Quelle: TradingView

Sollten die Bären es nun allerdings doch schaffen, Bitcoin unter diese Marke zu drücken, dann könnte der Kurs folglich bis unter das 200-MA bei 8.325 US-Dollar abrutschen. Wenn sich der Marktführer auch an diesem Support nicht festigen könnte, wäre gar ein Absturz bis auf den Bereich von 6.800 – 7.400 US-Dollar denkbar.

Abschwünge durch geringes Volumen bedingt

Krypto-Trader sind es gewohnt, dass es über das Wochenende kleinere Abschwünge gibt, da das Handelsvolumen an diesen Tagen oftmals geringer ist. Zudem ist es wahrscheinlich, dass die Großinvestoren zunächst abwarten, bis die 1,06 Mrd. US-Dollar an offenen Bitcoin-Futures am Dienstag für diesen Monat auslaufen.

Laut dem Cointelegraph Experten Marcel Pechman befindet sich der Markt momentan im neutralen Bereich, nachdem am Freitag ebenfalls eine Reihe an Bitcoin-Optionen ausgelaufen ist. So meint Pechman:

„Das Auslaufen der Optionen hatte keine besonders große Auswirkung, da die meisten Call-Options auf 10.000 US-Dollar oder höher abzielten. Damit sind 67 % des 1,7 Mrd. US-Dollar schweren Open-Interests vom Vortag hinfällig, darunter 70 % von der Chicago Mercantile Exchange (CME) und 50 % von der Deribit.

Der Auslauf der Bitcoin-Futures verlief derweil etwas anders, da die meisten Kontrakte auf der CME am 25. Juni in eine Laufzeitverlängerung übergegangen sind, wodurch am Freitag nur noch 38 Mio. US-Dollar an Futures offen waren. Das Open-Interest auf Bitmex und Deribit war nach Auslauf ebenfalls unverändert, was darauf hidneutet, dass die meisten offenen Positionen hier auch verlängert wurden. Auf der OKEx sind allerdings knapp die Hälfte der Kontrakte im Wert von 860 Mio. US-Dollar ausgelaufen.

Insgesamt zeigt dies, dass die meisten Trader vor dem Wochenende keine neuen Positionen eröffnen wollten. Die schlechte Performance der Aktienmärkte könnte die Bitcoin-Investoren zusätzlich abgeschreckt haben, da die Korrelation zwischen der marktführenden Kryptowährung und dem Aktienindex S&P 500 aktuell weiterhin relativ hoch ist.“

Bitcoin daily price chart

Bitcoin-Tagesdiagramm. Quelle: Coin360

Neben Bitcoin haben auch einige Altcoins deutlich verloren. So ging es für Ether (ETH) knapp 4 % nach unten, während Chainlink (LINK) 6,42 % verloren hat und Compound (COMP) satte 13,17 % Minus gemacht hat.

Laut CoinMarketCap beläuft sich die Gesamt-Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen derzeit auf 255,7 Mrd. US-Dollar, wovon auf Bitcoin ein Marktanteil von 65,1 % entfällt.

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Große Ether-Bewegungen durch PlusToken könnten Absturz auslösen

PlusToken, eines der größten betrügerischen Krypto-Projekte überhaupt, hat in dieser Woche versucht, 789.500 Ether (ETH) zu bewegen, allerdings wurde der Transfer der gestohlenen Gelder zwischenzeitlich durch Überlastungen der Ethereum-Blockchain verhindert.

Die Ether-Gelder, die einen momentanen Gegenwert von knapp 186 Mio. US-Dollar haben, wurden zunächst von einer bekannten Ethereum-Adresse gesendet, ehe die Überweisung später in 50 verschiedene Transaktionen aufgeteilt wurde, vermutlich, um diese zu verschleiern. Der Blockchain-Informationsdienst Whale Alert hat als erstes auf die Transaktionen aufmerksam gemacht, die letztendlich doch noch abgewickelt wurden. Jedoch ist unklar, wo die Gelder genau hingeflossen sind. Es droht, dass diese später schlagartig abverkauft werden, was den Kurs von Ether abstürzen lassen könnte.

Zwei Tage zuvor hatte das Betrugsprojekt PlusToken bereits 67 Mio. US-Dollar in Form der Kryptowährung EOS bewegt.

PlusToken kann Abschwünge auslösen

Despite being dismantled last year, PlusToken is still causing damage to the crypto industry by liquidating holdings and holding large amounts of Bitcoin (BTC) and other assets like Ether and EOS

Obwohl das Projekt letztes Jahr aufgelöst wurde, richtet PlusToken weiterhin großen Schaden in der Kryptobranche an, indem es große Mengen an Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährungen abverkauft.

Das Betrugsprojekt ist weiterhin im Besitz von beträchtlichen Krypto-Vermögen, die eine ständige latente Bedrohung für die Kursentwicklung von Bitcoin, Ether und anderen Kryptos darstellen, sollten sie in großen Mengen auf den Markt geschmissen werden.

Während einige Stimmen vermuten, dass der Crash der Kryptomärkte Mitte März durch einen massiven Bitcoin-Abverkauf von PlusToken ausgelöst wurde, bestreiten andere wiederum diese These.

Laut den Krypto-Marktforschern von Chainalysis hatten die Krypto-Geldflüsse von PlusToken in Richtung von Handelsplattformen noch vor dem Crash deutlich nachgelassen, was belegt, dass kein Zusammenhang besteht. Auch wenn dieser Absturz in keiner Verbindung zu dem Betrugsprojekt steht, sind Teile der Krypto-Community weiterhin überzeugt, dass PlusToken für andere starke Abschwünge verantwortlich ist, allen voran für den Crash vom Dezember 2019.

Da Krypto-Derivate wie Optionen und Futures immer mehr an Beliebtheit gewinnen, steigt auch die Gefahr, dass ein plötzlicher massiver Abverkauf eine Kettenreaktion auslösen könnte, indem ein sogenannter Long-Squeeze entsteht. Durch den sinkenden Preis würden sich Besitzer von Long-Positionen also gezwungen sehen, diese ebenfalls zu veräußern, was den Abschwung noch mehr beschleunigen würde.

Die Chainanalysis Marktforschungsleiterin Kim Grauer sieht in einem Abverkauf durch PlusToken durchaus ein Risiko, so meint sie gegenüber Cointelegraph:

„Wir haben festgestellt, dass große Kapitalströme auf Handelsplattformen, wie zum Beispiel durch PlusToken im vergangenen Jahr, die Volatilität auf den Kryptobörsen spürbar erhöhen. Dieses Problem kann dadurch verschlimmert werden, das Trading-Bots diese Bewegungen bemerken und aufgrunddessen Handelsgeschäfte durchführen. Zudem können dadurch High-Leverage Positionen auf den Derivatmärkten ausgelöst werden, was sich ebenfalls negativ auswirken würde. Alles in allem normalisieren sich die Kurse nach solchen Ausnahmefällen jedoch schnell wieder.“

Kryptobörsen wehren sich

Im jüngsten Fall hat die Ethereum-Blockchain ungewollt als Flaschenhals gewirkt, was die Betrüger davon abgehalten hat, alle Gelder auf einmal zu liquidieren. Ironischerweise ein Vorteil der geringen Skalierbarkeit von Ethereum, die immer wieder von der Community bemängelt wird.

Der größte Hinderungsgrund für die schlagartige Liquidierung der Gelder waren aber wohl die Hohen KYC-Standards, die auf den meisten großen Kryptobörsen gelten.

KYC, also Know-Your-Customer, meint die Offenlegung bzw. Einholung von Kundendaten durch Kryptobörsen, was für die Betrüger die Gefahr birgt, enttarnt zu werden. Wie zuvor berichtet, wurden vergangene PlusToken-Abverkäufe oftmals auf den Kryptobörsen Huobi und OKEx durchgeführt, die weniger streng bei der Einholung von Kundeninformationen sind.

Die Huobi hat ihre Sicherheitsanforderungen seitdem allerdings deutlich erhöht. So hat die Handelsplattform zuletzt ein Überwachungsprogramm namens Star Atlas eingeführt, das Verbrechen wie Betrug, Geldwäsche und sonstige illegale Aktivitäten erkennen soll.

Es ist schwierig, vorherzusehen, was die PlusToken-Betrüger als nächstes vorhaben, aber die Krypto-Community wird auf jeden Fall ein waches Auge auf den Auslauf der aktuell offenen Ether-Optionen haben, um frühzeitig zu erkennen, ob die Betrüger im Anschluss vielleicht einen Abverkauf mit den bewegten Gelder anstreben.

While it’s hard to tell what the PlusToken scammers will do next, traders will be keeping close watch on the upcoming Ether options expiry and the spot price at exchanges to see if the scammers try to dump on open markets after the expiry. 

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Sind Derivate die Zukunft des Bitcoin-Marktes (BTC)?

Ende 2019 lag das Handelsvolumen des Bitcoin-Derivate-Marktes erstmals über dem des Spot-Marktes. Liegt die Zukunft des Bitcoin-Marktes im Handel mit Optionsscheinen, Futures, Swaps und Co.?

Nach Angaben der Bank für internationalen Zahlungsausgleich (BIS) betrug der globale OTC-Handel (OTC: over-the-counter, außerbörslicher Handel) mit Derivaten im Jahr 2019 640 Billionen US-Dollar. Zum Vergleich: das weltweite Bruttoinlandsprodukt war im gleichen Jahr mit 140 Billionen US-Dollar etwa fünf mal kleiner. Derivate sind Finanzinstrumente, dessen Wert von einem ihm zugrundeliegenden Anlageobjekt oder einer Gruppe von Anlageobjekten abhängt. Klassische Derivate sind etwa Optionen, Swaps, Futures oder Forwards. Aufgrund ihrer mitunter komplizierten Struktur entfällt ein Großteil des Derivate-Handels auf institutionelle Finanzdienstleister wie Banken oder Hedgefonds – das gilt insebesondere für den OTC-Markt.

Wer braucht schon Bitcoin Futures?

Privatinvestoren beäugen den Derivate-Markt mitunter argwöhnisch – zu undurchsichtig, zu riskant. Und überhaupt, ist hodln bei hochvolatilen Assets wie Kryptowährungen nicht ohnehin die Strategie der Wahl? Dabei übersieht man jedoch oft, dass Derivaten in liquiden Märkten wie dem Krypto-Markt eine wichtige Rolle zukommt. So ermöglichen sie Short-Positionen, also etwa die Wette auf fallende Kurse, reduzieren Volatilität und sorgen für eine effizientere Preisfindung. Gerade bei neuen Assetklassen wie BTC ist letzteres ein notwendiger Schritt, damit die Kryptowährung ihren Weg in traditionelle Portfolios finden kann.

Und das tut sie. Denn nach Angaben von bitcointradevolume.com überholte das Derivate-Volumen Ende 2019 erstmals das Bitcoin-Spot-Volumen. Dieser Tage hält es sich indes die Waage.

Beim Handel mit Bitcoin-Derivaten spielt Platzhirsch BitMEX eine besondere Rolle. Schließlich beträgt das tägliche Handelsvolumen aktuell etwa 1,8 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Binance erzielte 2019 eigenen Angaben zufolge im Durchschnitt 2,8 Milliarden US-Dollar an täglichem Handelsvolumen.

Immer beliebter werden soggenante Optionsscheine. Dabei handelt es sich um eine bestimmte Art Termingeschäft, bei dem man der Gegenpartei das Recht, aber nicht die Pflicht, einräumt, ein bestimmtes Asset zu einem genau festgelegten Termin zu einem vorher beschlossenen Kurs zu handeln. Erst im Januar vermeldete die Chicago Mercantile Exchange (CME), Bitcoin-Optionsscheine anzubieten. Selbige gibt es bei LedgerX übrigens bereits seit 2017.

Derivate-Handel will gelernt sein

Bei aller (nicht immer berechtigten) Kritik an Derivaten, gilt es doch festzuhalten, dass das Trading mit Optionen, Futures und Co. hochriskant ist. Zwar ermöglicht Bitcoins Volatilität gepaart mit Hebeln bis zum Faktor 100 (BitMEX) wahre Traumgewinne. Handeln mit Fremdkapital, also Hebeln, können mitunter aber auch den Totalverlust des eingesetzten Kapitals zur Folge haben.

Und so ist es am Ende Fluch und Segen, dass Bitcoin-Derivate nicht nur der kapitalstarken Finanzelite vorbehalten sind, sondern auch Privatinvestoren zugänglich sind. Denn mit klugem Hedging können Trader das Risiko am Bitcoin-Markt durchaus minimieren. Doch das will gelernt sein.

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Max Keiser: Auch Kritiker werden bei Bitcoin irgendwann All-in gehen

Max Keiser ist überzeugt davon, dass Krypto-Kritker wie Peter Schiff und Mark Cuban frühder oder später riesige Mengen an Bitcoin (BTC) kaufen werden.

In einem Tweet vom 26. Juni stellte der Moderator und ehemalige Wall Street Trader gar eine 100%ige Garantie in Aussicht, dass auch die größten Kritiker zukünftig umschwenken.

Kritiker werden All-in gehen?

Gold-Fürsprecher Peter Schiff, NBA-Klubbesitzer Mark Cuban und Investor Jim Rogers werden irgendwann das Lied von Bitcoin singen, wie er dementsprechend meint.

„@PeterSchiff Jim Rogers, @mcuban und andere Traditionaliste stellen ein riesiges Kaufpotenzial für #Bitcoin dar“, so Keiser in diesem Zusammenhang.

„Sobald sie es richtig verstehen, werden sie mit großen Investitionen All-in gehen. Das garantiere ich euch zu 100 %.“

In einer Twitter-Umfrage haben die Follower von Keiser jüngst gemutmaßt, dass Bitcoin mindestens auf 50.000 US-Dollar klettern muss, um den eingeschworenen Kritiker Peter Schiff umzustimmen. Dahingehend meint Keiser:

„Je länger @PeterSchiff damit wartet, #Bitcoin zu kaufen, desto größer wird später der Panikkauf. Ich vermute, dass ein Kursstand von 50.000 US-Dollar ihn letztendlich verführt.“

Max Keiser’s latest Bitcoin survey. Source: Twitter

Twitter-Umfrage von Max Keiser. Quelle: Twitter

Die waghalsige Prognose des RT-Moderators kommt nur wenige Tage, nachdem Jim Rogers in den Medien argumentierte, dass Regierungen sich darum bemühen sollten, Bitcoin zu zerstören.

„Ich denke, dass die virtuelle Währung, die Bitcoin darstellt, irgendwann bis auf null abstürzen wird“, wie er dahingehend gegenüber Aera Dot prognostizierte.

Keiser schießt scharf

Keiser ist allerdings für seine Stimmungsmache bekannt. So hatte er erst letzten Freitag John McAfee, den Erfinder der gleichnamigen Virus-Software, als König der Betrüger verunglimpft und auch dessen Frau beleidigt. Auch in einem weiteren Tweet schoss er gegen McAfee:

„Er ist erst ziemlich spät auf den Bitcoin-Zug aufgesprungen (als der Kurs schon über 2.000 US-Dollar stand). Und nach anfänglich großem Tamtam hat er Bitcoin-Anleger mit seiner Coin des Tages Masche abgezockt.“

Bei Redaktionsschluss haben John McAfee und seine Frau noch nicht auf die Anschuldigungen von Keiser reagiert, während dieser zuletzt ebenfalls ruhig war. In einem Interview mit Cointelegraph hatte er vor kurzem allerdings wieder mal eine steile These aufgestellt, als er prognostizierte, dass der Großinvestor Paul Tudor Jones bis 2022 mehr Bitcoin besitzen wird als alle anderen Investoren. Zudem forderte Keiser US-Bürger in einer seiner letzten Sendungen dazu auf, Bitcoin zu kaufen, anstatt Protestmärsche zu veranstalten, da sie so mehr für den gesellschaftlichen Wandel tun könnten.

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Krypto-Analyst: Bitcoin-Absturz auf 6.000 US-Dollar wäre gutes Zeichen

Bitcoin (BTC) würde selbst bei einem Absturz bis auf 6.000 US-Dollar noch im Aufwärtstrend liegen, wie ein Krypto-Analyst angesichts der jüngsten Schwächephase der marktführenden Kryptowährung meint.

Die entsprechende Einschätzung traf der populäre Trader SteveCrypt0 auf Twitter, wobei seine Analyse im klaren Kontrast zur aktuell überwiegend negativen Stimmungslage steht.

Gesunde Korrektur?

Da Bitcoin zurzeit immer wieder bis auf den Support von 9.000 US-Dollar absinkt, mahnen die meisten Krypto-Analysten zur Vorsicht. Hinzu kommt, dass die Kryptowährung momentan eine Korrelation zu den Aktienmärkten aufweist, die ihrerseits jedoch weiterhin von der Corona-Krise gebeutelt sind.

Selbst, falls es dadurch bald zu weiteren Verlusten kommen sollte, ist SteveCrypt0 davon überzeugt, dass der langfristige Aufwärtstrend nichtsdestotrotz intakt bleiben wird.

So meint er, dass selbst wenn Bitcoin bis auf 6.300 US-Dollar abrutscht, der Aufwärtstrend noch Gültigkeit besitzt, was er darauf zurückführt, dass sich bei 6.340 US-Dollar ein wichtiges Fibonacci-Retracement-Level befindet.

Wir könnten bis auf 6.300 oder sogar 6.000 US-Dollar abrutschen und wären trotzdem noch im Aufwärtstrend, wie er dementsprechend schlussfolgert.

„Vielmehr wäre dies sogar eine gesunde Korrektur, die uns zurück in den goldenen Bereich des 0,618 Fibonacci-Levels bringen würde.“

BTC/USD chart showing Fibonacci retracement level

Bitcoin-Kursdiagramm mit Fibonacci-Level. Quelle: SteveCrypt0/ Twitter

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Tone Vays: Bitcoin wird bis 2021 zwischen 6.000 – 10.000 US-Dollar bleiben

Bitcoin (BTC) weist aktuell eine 95%ige Korrelation zum wichtigen amerikanischen Aktienindex S&P 500 auf, was für Krypto-Anleger ein schlechtes Omen sein könnte, da Experten von einem baldigen Absturz des Aktienmarktes ausgehen.

Diesen Schluss, dass der Aktienindex einen Abschwung von Bitcoin einleiten könnte, zieht zumindest Tone Vays in der letzten Ausgabe seiner YouTube-Sendung Trading Bitcoin.

Gibt es doch eine Korrelation?

Und in der Tat geht es für die marktführende Kryptowährung am heutigen 25. Juni abwärts, während auch die restlichen Finanzmärkte durch ein erneutes Hochkochen der Corona-Infektionen verlieren.

Obwohl es für Bitcoin diese Woche noch gute Nachrichten gab, scheint die Korrelation zu den Aktienmärkten wiederzukehren, was sich an aufkommendem Verkaufsdruck zeigt. Bei Redaktionsschluss kann allerdings ein Absturz unter die 9.000 US-Dollar Marke verhindert werden.

In der Vergangenheit hatten Experten immer wieder behauptet, dass Bitcoin sich inzwischen von den Einflüssen des Finanzmarktes losgelöst hätte, eine These, die durch die jüngste Korrelation mit dem S&P 500 allerdings auf die Probe gestellt wird. Eine schlechte Lage auf den Aktienmärkten könnte demnach eine schlechte Ausgangslage für die Kryptowährung bedeuten.

Neben neuen Corona-Infektionen ist die höher als erwartete Arbeitslosigkeit in den USA ein weiterer Schlag, der sich also nicht nur auf die Aktienmärkte, sondern auch auf Bitcoin negativ auswirken könnte.

Dementsprechend schlussfolgert Vays:

Ich sage es schon seit Monaten und ich habe keinen Grund, meine Prognose von Anfang des Jahres aufzugeben, dass Bitcoin für den Großteil des Jahres zwischen 6.000 und 10.000 US-Dollar liegen wird.

Bitcoin vs. S&P 500 3-month chart

Bitcoin im Vergleich zum S&P 500 über 3 Monate. Quelle: Skew

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SEBA Bank lanciert „Dual-Currency-Zertifikat“ auf Bitcoin / US-Dollar

Der milliardenschwere Investor und Bitcoin-Befürworter Tim Draper investierte über seinen US-Venture-Capital-Fonds Draper Goren Holm in zwei Start-ups, die die Gründung und Verwaltung von DAOs erleichtern.

Wie es aus einer Pressemitteilung vom 23. Juni hervorgeht, investierte der VC-Fund von Tim Draper, Alon Goren und Josef Holm, in zwei Start-Up-Unternehmen, die DeFi-Money Market (DMM)-Protokolle in ihre Produkte integrieren. Dies erleichtere die Verwaltung von DAOs. Das Team der drei Investoren wolle außerdem zukünftig in weitere Start-ups diesen Typs investieren. Warum? Sie stellen eine Brücke zwischen digitalen Assets von Ethereum und realen Assets her, heißt es in der Mitteilung weiter. Zumal Inhaber auf diese Weise die Zinsen vollständig in der Kette verdienen können.

Schon im März diesen Jahres erwarb der VC-Fonds, der sich auf Blockchain-Startups konzentriert, eine Beteiligung an DMM DAO, der Regierungsorganisation des DeFi Money Market (DMM) -Protokolls.

Genauer gesagt, ist DMM DAO der Governance-Arm des Protokolls, der Verbrauchern stabile 6,25 Prozent Zinserträge bietet. DMM startete den DeFi-Geldmarkt mithilfe der sicheren Orakel von Chainlink. Und das, um die On-Chain-Sicherung von Vermögenswerten zu validieren und sichtbar zu machen.

Darüber hinaus sei Draper Goren Holm vermehrt auf der Suche nach Blockchain-Startups, die das DMM-Protokoll in unterschiedliche Branchen integrieren wollen. Das schließt Bereiche wie beispielsweise Kreditvergaben, das Bank- und Versicherungswesen mit ein.

Zudem fügte Josef Holm, Mitgründer von Draper Goren Holm, hinzu:

Es ist aufregend zu sehen, wie jede Menge neuer praktischer Lösungen auf dem DMM-Protokoll basiert. Wir suchen speziell nach den Menschen und Machern, die unser gesamtes Arsenal an Portfoliounternehmen und deren Technologien optimieren, um die Blockchain-Produkte und -dienstleistungen von morgen zu schaffen.

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