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Altcoins holen auf – Bitcoin schrumpft erstmals wieder unter 50 % Marktanteil

Der Marktanteil von Bitcoin (BTC) ist in dieser Woche erstmals seit Januar 2018 wieder unter 50 % abgerutscht, was ein klares Signal dafür ist, dass die Krypto-Anleger aktuell lieber mit Altcoins spekulieren wollen.

Der „Bitcoin Dominance Index“, also der Marktanteil von Bitcoin gemessen am gesamten Kryptomarkt, hat am Donnerstag dementsprechend einen Tiefstwert von 49,35 % erreicht, wie CoinMarketCap ausweist. Anfang 2021 lag die Marktherrschaft hingegen noch bei 70,68 %.

Stand Donnerstag kommt „Altcoin-Marktführer“ Ethereum (ETH) derweil auf einen Marktanteil von 15 %, was einem Zuwachs von 4 Prozentpunkten seit Anfang 2021 entspricht.

Dabei hat die zweitplatzierte Kryptowährung den Klassenprimus in den letzten Tagen deutlich übertrumpft, denn für ETH steht in dieser Woche ein sattes Plus von 9,5 % auf dem Tableau. Im Vergleich zum jüngsten Rekordhoch von vor ein paar Tagen ist Ethereum zwar wieder 10 % im Minus, doch Bitcoin hat nach Erreichung der aktuellen Bestmarke sogar mehr als 20 % verloren.

Der Binance Coin (BNB) greift langsam auch immer mehr Marktanteile ab, so hat sich die firmeneigene Kryptowährung der großen Kryptobörse Binance von 0,71 % Marktanteil am 1. Januar 2021 bis zum heutigen 25. April auf 4,17 % verbessert. Dabei sprechen die starken Fundamentaldaten von BNB eindeutig dafür, dass diese Entwicklung kein Zufall ist. Neben dem zunehmenden Interesse an Binance als Ganzes wurden im ersten Quartal auch Währungseinheiten im Wert von 600 Mio. US-Dollar verbrannt, was das verfügbare Angebot umso mehr geschrumpft hat.

Auch die Kryptowährungen außerhalb der Top-10 konnten ihren Marktanteil von 11 % zum Jahresbeginn auf nun mehr als 18 % steigern.

Obwohl Bitcoin so stark ist wie nie, schrumpft der Marktanteil des Marktführers zunehmend. Quelle: CoinMarketCap

Meltem Demriors, die Chefstrategin der Krypto-Investmentfirma CoinShares, kommentiert diese Entwicklungen, indem sie feststellt, dass sich momentan „viele Leute auf der Jagd nach Profit in riskantere Gefilde trauen“.

In diesem Zusammenhang weist sie darauf hin, dass aktuell 94 Kryptowährungen eine Marktkapitalisierung von 1 Mrd. US-Dollar oder mehr verzeichnen. Bei Redaktionsschluss ist dieser Wert zwar schon wieder auf 87 Krypto-Projekte gefallen, doch die betreffenden 7 Kryptowährungen, die den Unterschied machen, liegen weiterhin bei mehr als 900 Mio. US-Dollar.

Die Krypto-Experten sind sich allerdings noch uneinig, ob die sogenannte „Alt-Season“ also bereits in vollem Gange ist. Der Begriff bezeichnet einen Marktzyklus, in dem die „alternativen Kryptowährungen“ gegenüber Bitcoin und dem US-Dollar stark zulegen können. Obwohl dem eindeutig so scheint, meint Ben Lilly, Analyst und Mitgründer von Jarvis Labs, gegenüber Cointelegraph, dass die Zeit noch nicht reif ist, um von Bitcoin auf Altcoins umzusteigen.

Der Krypto-Experte Filbfilb, einer der Mitgründer von Decentrader, stellt in einer neuen Analyse hingegen fest, dass die Boomphase der Altcoins immer näher rückt.

Die Gesamt-Marktkapitalisierung der Altcoins, also aller Kryptowährungen außer Bitcoin, beläuft sich inzwischen auf 937 Mrd. US-Dollar, womit die magische Schallmauer von 1 Bio. US-Dollar nun auch für den Rest des Markts greifbar wird. Der Marktführer ist längst nicht mehr der „Alleinherrscher“.

auf cointelegraph lesen

Bitcoin scheitert erneut an 60.000 USD, Altcoins weiter im Bullenmodus

Die bullishe Rallye bei vielen Top-100-Altcoins scheint nach einer kurzen Verschnaufpause in der Vorwoche weiter ungebrochen. Viele Altcoins wie Polkadot (DOT) können neben der Nummer zwei Ethereum (ETH) mit neuen Allzeithochs aufwarten.

Die Mehrheit der Top-100-Altcoins zeigt sich auch diese Handelswoche bullish. Insbesondere die börseneigene Kryptowährung WazirX (WRX) stellt alles in den Schatten und steigt auf Wochensicht um mehr als 1.000 Prozent gen Norden. Mit der auf online Glücksspiele spezialisierten Kryptowährung Wink (WIN) kann zudem ein weiterer Neuling ein außergewöhnliches starkes Kursplus von rund 490 Prozentpunkten aufweisen. Mit dem Harmony Token (ONE) sowie dem Theta Token (THETA) leiden hingegen zwei Outperformer des Monats März aktuell an Gewinnmitnahmen. Beide Kryptowährungen geben zweistellig in Wert ab, was in Anbetracht der deutlichen Kurssprünge in den Vorwochen jedoch nicht verwundert.

Beste Kursentwicklung unter den Top-10 Altcoins:

Polkadot (DOT)

Kursanalyse Polkadot (DOT) KW13

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares  DOT/USD auf Binance  

Nach einer Konsolidierungsphase im März kann das DeFi-Crosschain Projekt Polkadot (DOT) diese Woche wieder an alte Stärke anknüpfen. Der DOT-Kurs stieg diese Woche auf ein neues Allzeithoch bei 46,80 USD und notiert zum Zeitpunkt dieser Analyse weiterhin oberhalb seines Februarhochs bei aktuell 43,72 USD.

Bullishe Variante (Polkadot)

Stabilisiert sich der Polkadot-Kurs oberhalb der 42,30 USD ist eine anhaltende Kursrallye wahrscheinlich.  Der DOT-Kurs dürfte in den kommenden Handelstagen erneut in Richtung des 127er Fibonacci-Extension bei 46,53 USD ansteigen. Überwindet DOT in der Folge auch das Wochenhoch bei 46,80 USD und bricht auch über das 138er Fibonacci-Extension bei 48,29 USD dynamisch nach oben aus, rückt das 161 Fibonacci-Extension bei 51,97 USD in den Blick. Diese Chartmarke stellt das erste wichtige Kursziel der aktuellen bullishen Kursbewegung dar.

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Wird auch dieser Widerstand nachhaltig nach oben gebrochen, ist ein Folgeanstieg bis an die 57,99 USD einzuplanen. Hier verläuft das 200er Fibonacci-Extension der laufenden Kursrallye. Mittelfristig ist auch ein Durchmarsch bis an das 261er Fibonacci-Extension bei 67,71 USD vorstellbar. Reißt das Interesse der Anleger nicht ab, ist für die zweite Jahreshälfte auch ein Anstieg in Richtung 361er Fibonacci-Extension bei 83,45 USD nicht auszuschließen. Als maximales Kursziel für Polkadot in 2021 ist das 461er Fibonacci-Extension bei 99,19 USD zu nennen. Somit besteht ein Kurspotential von mehr als 120 Prozentpunkten.

Bearishe Variante (Polkadot)

Rutscht der DOT-Kurs im Zuge eine Gesamtmarktkorrektur zurück unter den Support bei 42,30 USD und auch die 40,69 USD geben keinen Halt, dürfte sich die Konsolidierung bis in den Bereich zwischen 38,26 und 38,80 USD ausweiten. Hier findet sich eine starke horizontale Unterstützung sowie das 78er Fibonacci-Retracement der laufenden Aufwärtsbewegung. Gibt dieser Unterstützungsbereich keinen Halt, ist ein Rückfall an den EMA20 (rot) bei 37,41 USD einzuplanen. Schaffen es die Bären den DOT-Kurs unter diesen gleitenden Support zu drücken, rücken der Bereich zwischen 36,73 USD und 36,23 USD in den Blick der Anleger. Kurzfristig ist auch ein Retest der roten Abwärtstrendlinie bei 34,81 USD nicht auszuschließen.

Spätestens an dieser Unterstützung ist mit vermehrter Gegenwehr des Bullenlagers zu rechnen. Weitet sich die Korrektur hingegen aus, ist ein Rückfall bis in die orange Unterstützungszone vorstellbar. Hier verläuft zudem der EMA50 (orange). Sollte auch dieser Supportbereich per Tagesschlusskurs aufgegeben werden, ist ein Korrekturausweitung bis das 38er Fibonacci-Retracement bei 32,52 USD einzuplanen. Hier verläuft aktuell auch der Supertrend im Tageschart. Sollte der gesamte Kryptomarkt in den kommenden Wochen deutlicher korrigieren könnte auch Polkadot weiter nachgeben und bis an die blaue Unterstützungszone aus Verlaufstiefs und 23er Fibonacci-Retracement wegbrechen. Der Bereich um 30,21 USD stellt kurzfristig das maximale bearishe Kursziel dar.

Indikatoren (Polkadot): RSI und MACD mit aktiven Kaufsignalen

Der RSI tendiert im Tageschart aktuell zwar leicht südwärts, hat aber weiterhin ein Kaufsignal aktiv. Auch der MACD-Indikator bildete diese Woche ein neues Kaufsignal aus, was die bullishe These eines weiter ansteigenden DOT-Kurses untermauert.

Schlechteste Kursentwicklung unter den Top-10 Altcoins:

Theta Token (THETA)

Kursanalyse Theta-Token (THETA) KW13

Kursanalyse auf Basis des Wertepaares Theta/USD auf Binance

Der THETA-Kurs schaffte es in den letzten Handelstagen nicht, sein Allzeithoch bei 14,95 USD erneut zu erreichen. Der Theta-Token scheiterte mehrfach am 88er Fibonacci-Retracement bei 13,49 USD und fiel zwischenzeitlich zurück auf ein neues Wochentief bei 11,22 USD. Aktuell notiert THETA knapp oberhalb dieses Unterstützungsniveaus bei 11,62 USD. Damit scheinen die positiven News vorerst eingepreist.

Bullishe Variante (THETA)

Kann der THETA-Kurs sich oberhalb des EMA20 (rot) behaupten und auch das 78er Fibonacci-Retracement bei 12,31 USD zurückerobern, ist ein erneuter Angriff auf das Wochenhoch bei 13,99 USD vorstellbar. Erst wenn die Bullen es jedoch schaffen diese Widerstandsmarke per Tagesschlusskurs zu überwinden, rückt das Allzeithoch bei 14,95 USD wieder in den Blick. Durchbricht THETA auch diesen Widerstand nachhaltig aktiviert sich das nächste Kursziel bei 18,30 USD. Hier verläuft das 127er Fibonacci-Extension des übergeordneten Aufwärtstrends. Schaffen es die Bullen in den kommenden Wochen auch dieses Widerstandslevel zu überwinden, ist ein Durchmarsch bis an das 138er Fibonacci-Extension bei 19,68 USD einzuplanen.

Mittelfristig ist auch das Erreichen des 161er Fibonacci-Extensions bei 22,56 USD vorstellbar. In diesem Bereich ist jedoch mit vermehrten Gewinnmitnahmen zu rechnen. Kann sich der THETA-Kurs in den kommenden Monaten weiter positiv entwickeln ist auch ein Anstieg bis an die 27,26 USD nicht auszuschließen.  Für die zweite Jahreshälfte rückt bei einer Stabilisierung oberhalb der 27,26 USD zunächst die 34,88 USD als Kursziel in den Fokus. Hier findet sich das 261er Fibonacci-Extension der aktuellen Kursbewegung. Das maximale Kursziel für 2021 lautet weiterhin 47,19 USD. An dieser Kursmarke findet sich das 361er Fibonacci-Extension.

Bearishe Variante (THETA)

Kann der THETA-Kurs sein Allzeithoch in den kommenden Wochen nicht erneut angreifen ist ein Rückfall bis an den EMA20 (rot) einzuplanen. Dieser verläuft aktuell knapp oberhalb der grünen Unterstützungszone bei 10,80 USD. Auch ein Kursrücksetzer bis an das Vorwochentief bei 10,24 USD käme in Betracht. Hier verläuft zudem das 61er Fibonacci-Retracement. Sollten die Bären es schaffen den THETA-Kurs dynamisch unter diese Kursmarke zu drücken und die 10,01 USD zu unterbieten ist ein Rücksetzer bis an die 8,18 USD einzuplanen. An dieser Unterstützung verlaufen der Supertrend sowie der EMA50 (orange). Gibt auch dieser starke Support keinen Halt, rückt die Kreuzunterstützung aus 38er Fibonacci-Retracement und horizontaler Widerstandslinie bei 7,34 USD in den Blick der Anleger.

Zudem dürfte auch die rote Aufwärtstrendlinie in diesem Bereich zusätzlich als Unterstützung fungieren. Erst wenn der Bereich um 7,34 USD nachhaltig aufgegeben wird, rückt das Verlaufstief bei 6,34 USD in den Blick der Anleger. An dieser Supportmarke ist eine Richtungsentscheidung zu erwarten. Schaffen es die Bären auch diese Unterstützung dynamisch zu durchbrechen, ist ein Rückfall an die 5,52 USD vorstellbar. Ein deutliches Unterschreiten dieses Supportlevels erhöht die Ausweitung einer Korrektur bis an die 4,74 USD. Erst wenn auch diese Kursmarke nachhaltig unterboten wird, rückt das maximale bearishe Kursziel zwischen 3,96 USD und 3,60 USD in den Blick. Hier verlaufen neben dem Ausbruchslevel aktuell auch der EMA200 (blau) sowie die grüne untere Aufwärtstrendlinie.  

Indikatoren (THETA): MACD mit neuem Verkaufssignal

Der RSI tendiert in den letzten Tagen deutlich gen Süden und droht zeitnah in die neutrale Zone zwischen 45 und 55 abzurutschen. Damit würde der RSI dem MACD-Indikator folgen, welcher bereits ein Verkaufssignal generiert hat. Auf Wochensicht weisen beide Indikatoren zwar weiterhin Kaufsignale auf, tendieren jedoch aktuell gen Süden und bauen damit ihre überkauften Zustände ab.

Stabilität der Top 10

Bei Betrachtung der Top-10 Altcoins zeigt sich ein überwiegend positives Bild. Polkadot (DOT) steigt nach mehreren bearishen Wochen um ansehnliche 32 Prozent gen Norden und schwingt sich zum Wochengewinner auf. Auch Ripple (XRP) mit 27 Prozent Kursaufschlag sowie Ethereum (ETH) mit 21 Prozent Kursanstieg überzeugen. Lediglich zwei Top-10 Altcoins verlieren diese Woche an Wert. Der Neuling unter den Top-10 Altcoins, der Theta Token (THETA), verliert nach einem starken Handelsmonat März rund 10 Prozent an Wert und stellt damit das Schlusslicht unter den zehn größten Kryptowährungen dar. Auch Cardano (ADA) tendiert weiter richtungslos und verliert auf Wochensicht knapp 2 Prozentpunkte. Die Rangliste der Top-10-Altcoins weist zwei Veränderungen auf: Polkadot kann durch seine starke Wochenentwicklung auf Rang vier vorrücken und tauscht mit Cardano die Plätze. Der Neuling THETA verliert hingegen gleich zwei Ranglistenplätze und muss Litecoin (LTC) und Chainlink (LINK) wieder passiert lassen.

Gewinner und Verlierer der Woche

In der abgelaufenen Handelswoche zeigte sich der Gesamtmarkt überwiegend positiv. Rund 60 Prozent der Top-100-Altoins verzeichneten im Wochenvergleich einen Kursanstieg. Wie in den letzten Wochen konnten einige Kryptowährungen besonders stark an Wert hinzugewinnen. Die hauseigene Kryptowährung WazirX (WRX) der gleichnamigen indischen Kryptobörse stieg um atemraubende 1.080 Prozent gen Norden. Die Tendenz, dass Kryptowährungen von Handelsbörsen aktuell sehr stark nachgefragt sind, bestätigt sich eindrucksvoll. Ebenfalls bullish zeigten sich WINk (WIN) mit 490 Prozent Kursanstieg sowie BitTorrent (BTT) mit 240 Prozent Kursplus. Auch Holo (HOT) mit 175 Prozent Kursgewinn sowie Tron (TRX) mit 115 Prozent Kursanstieg können überzeugen.

Insgesamt weisen knapp 50 Prozent der Top-100-Altcoins einen zweistelligen Wertzuwachs auf. Die Liste der Wochenverlierer wird angeführt vom Outperformer der letzten Handelswochen Harmony (ONE) mit 25 Prozent Kursrückgang. Hier nehmen Anleger nach dem kometenhaften Anstieg der letzten Wochen vermehrt Gewinne mit. Ebenfalls schwach zeigen sich ECOMI (OMI) mit 23 Prozent Kursabschlag sowie Decentraland (MANA) mit 16 Prozent Kursverlust. Auch Kusama (KSM) sowie Chiliz (CHZ) weisen einen Kursrückgang von jeweils 14 Prozent auf.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten.

Die Chartbilder wurden mithilfe von TradingView erstellt.

USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,85 Euro.

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Sie wollen reich sein? Dafür brauchen sie nur 0,01 BTC

Heute kosten 0,01 Bitcoin (BTC) gerade mal 500 US-Dollar. Aktuelle Trends in der globalen Vermögensverteilung und das unvermeidliche begrenzte Bitcoin-Angebot werden aber dazu führen, dass 0,01 BTC in Zukunft 1 Mio. US-Dollar wert sind.

Laut dem „Global Wealth Report 2020“ der Credit Suisse haben 51,9 Millionen Personen ein Nettovermögen von mehr als 1 Mio. US-Dollar. Der Index berücksichtigt das Nettovermögen einer Person und deren ihrem Finanz- und Immobilienvermögen. Die Schulden und Verbindlichkeiten werden dabei abgezogen.

Obwohl Millionäre nur 1 Prozent der Weltbevölkerung (ohne Kinder) ausmachen, besitzen diese 43 Prozent des weltweiten Vermögens.

Laut der individuellen Vermögensaufschlüsselung der Credit Suisse hatten 175.700 Personen über 50 Mio. US-Dollar. Von diesen besitzen 55.800 Leute mindestens 100 Mio. US-Dollar und 4.410 Leute über 500 Mio. US-Dollar.

Endliches Bitcoin-Angebot in 10 Jahren zu 98 Prozent gemint

Bitcoin-Angebot und entsprechende Inflation. Quelle: Medium.com/@CryptoProfG

Das Gesamtangebot von Bitcoin beläuft sich derzeit (Stand: März) auf 18,64 Millionen BTC. Das heißt, es bleiben noch 2,37 Millionen Coins übrig, die man minen kann. In 10 Jahren wird das Angebot sich auf 20,6 Millionen belaufen. Das entspricht 98 Prozent der 21 Millionen Coins, die es insgesamt gibt.

Wenn man die 1,9 Millionen Coins aus dem Bitcoin-Angebot ausnimmt, die seit über einem Jahrzehnt nicht mehr angerührt wurden, bleiben maximal 19,2 Millionen BTC für Millionäre weltweit übrig. Darunter fallen auch noch nicht geminte Coins, vorausgesetzt, das Bitcoin-Angebot wird gleichmäßig unter den Millionären aufgeteilt.

Wenn jedoch alle Bitcoin, die sich fünf oder mehr Jahre nicht bewegt haben, ausgenommen werden, stehen maximal 14,57 Millionen BTC zur Verfügung. In diesem Szenario könnten alle Millionäre weltweit nur 0,28 BTC besitzen, vorausgesetzt das Angebot wird gleichmäßig verteilt.

Reiche werden um 0,01 BTC kämpfen

Neben den klaren Millionären gibt es 590 Millionen Leute, deren Nettovermögen über 100.000 US-Dollar liegt. Diese Leute sollten als potenzielle Käufer nicht außer Acht gelassen werden, auch wenn ihre Kaufkraft geringer ist.

Globale Vermögensverteilung. Quelle: Credit Suisse

Vorausgesetzt, der in der obigen Grafik gezeigte globale Vermögensanteil bleibt gleich, repräsentieren Millionäre 6,32 Millionen Coins aus dem verbleibenden Bitcoin-Angebot. Das bedeutet, dass jeder einzelne von diesen nur 0,12 BTC kaufen könnte.

Die verbleibenden 590 Millionen Leute, die derzeit 100.000 Dollar oder mehr besitzen, könnten effektiv weitere 5,9 Millionen Coins halten. Das sind dann nur 0,01 BTC pro Person.

Zusammenfassend lässt sich sagen, wenn man 0,01 BTC für aktuell 500 US-Dollar kauft, kann man sich eine Position in den obersten 13 Prozent sichern. Wenn man die relative Vermögenskonzentration der Fiat- und Bitcoin-Märkte vergleicht, ist es genauso exklusiv, zu den Top 13 Prozent bei Bitcoin zu gehören, wie ein Fiat-Millionär zu sein.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

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1,1 Milliarden US-Dollar: Bitcoin-Miner melden erfolgreichen Jahresauftakt

Sam Bankman-Fried (SBF) gilt als eine Ikone des Krypto-Space. Mit seinen Unternehmen Alameda Research und FTX verdiente SBF seit 2018 ein Vermögen. Laut eigenen Angaben besitzt er über 10 Milliarden US-Dollar, vornehmlich in illiquiden Assets. Im Interview mit dem New York Magazin erklärte der Jungunternehmer, wie ihm das gelungen ist.

Nachdem Sam Bankman-Fried (SBF, wie er im Krypto-Space genannt wird) 2018 riesige Arbitragemöglichkeiten entdeckt, taucht der frühere Wall-Street-Analyst in den Krypto-Space ein. Dabei bemerkt er eine Möglichkeit, einen Vorteil aus den massiven Preisunterschieden von Bitcoin zu ziehen. Vor allem auf Südkoreas Börsen sind die Kurs-Diskrepanzen zu ausländischen Handelsplätzen riesig, teilweise bis zu 30 Prozent. Da die einheimische Währung jedoch schwer in US-Dollar umgewandelt werden kann, entschließt sich Bankman-Fried, nach Japan auszuweichen, wo ebenfalls große preisliche Unterschiede an den Bitcoin Börsen herrschten.

So schusterten SBF und einige Freunde, mit denen er in Berkeley eine Handelsfirma namens Alameda Research gegründet hatte, eine Kette von Zwischenhändlern zusammen, einschließlich obskurer Banken im ländlichen Japan, um die Preisdiskrepanz auszunutzen. Über den Handel in diesen Tagen sagt er nun in einem Interview gegenüber dem New York Magazine:

Sie können sich das ausrechnen. Das war der verrückteste Trade, den ich jemals erlebt hatte.

Bis zu 25 Millionen US-Dollar täglich verdiente Bankman-Fried mit seinem jungen Unternehmen Alameda Research. Heute erwirtschaftet sein Trading-Unternehmen Alameda Research 2 Milliarden US-Dollar pro Tag.

Aktuell baut SBF sein zweites “Baby” auf: die Krypto-Börse FTX. Darauf können Nutzer neben Kryptowährungen auch tokenisierte Aktien, wie aktuell von Corona-Impfstoffherstellern, zu vergleichsweise niedrigen Gebühren kaufen. Vor Kurzem konnte sich SBF auch über seinen FTX-Token freuen. Dieser verzeichnete in den letzten 30 Tagen einen Kursgewinn von 105 Prozent. Zusammen haben Alameda und FTX Bankman-Fried zu einem der reichsten Menschen der Krypto-Community gemacht. Persönlich, so versichert er in obigem Interview, blicke er auf ein Vermögen von rund zehn Milliarden US-Dollar. Geld, dass er unter anderem spendet.

FTX-Gründer spendete Millionen an US-Präsident Biden

Als sich der US-Wahlkampf in vollem Gang befindet, fasst der FTX-Gründer eine Entscheidung. Er unterstützt den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden mit einer 5 Millionen US-Dollar Spende. Infolge dessen entsteht ein Wahlkampfspot. Er begründet diese Entscheidung weniger mit spezifischen Themen, die Biden verwirklichen wollte. Vielmehr sehnte sich Bankman-Fried nach “allgemeiner Stabilität” und die sah er nicht bei einer Wiederwahl Donald Trumps, sondern eher beim späteren Wahlsieger Biden.

In der Wahlnacht sah er die Chancen für Bidens Gegenkandidaten Trump bei etwa 30 Prozent. Nachdem jedoch der “Swing State” Florida an den Republikaner ging, war sich SBF “zu 99 Prozent sicher”, dass Trump gewinnen würde. Er ist froh, dass er sich geirrt hat. Ob er auch in 2024 Gelder für den Wahlkampf spendet, weiß er nicht.

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XRP ist ein „Haufen Scheiße“ – Bitstamp entschuldigt sich für Messari-Bericht

Die große Kryptobörse Bitstamp hat sich dafür entschuldigt, dass sie einen reißerischen Bericht des Krypto-Marktforschungsinstituts Messari veröffentlicht hat, der „nicht mit den Ansichten und Werten“ der Börse in Einklang steht.

In einer entsprechenden Reihe an Tweets hat sich Bitstamp am 9. Dezember bei der Krypto-Community dafür entschuldigt, dass sie die „Steilen Thesen für den Kryptomarkt in 2021“ von Messari-CEO Ryan Selkis auf ihrer Webseite verbreitet hat, ohne den Bericht vorher vollumfänglich kontrolliert zu haben.

In dem Bericht bezeichnet der Gründer und Geschäftsführer von Messari die Kryptowährungen XRP, Stellar Lumens (XLM), Litecoin (LTC) und die diversen Abspaltungen von Bitcoin (BTC) als „Scheißhaufen“, wobei er XRP und Stellar obendrein zum „Giftmüll“ erklärt. Dahingehend schreibt er im Bezug auf letztere:

„Diese toxischen Assets werden durch Vereinnahmung der Regulierungsbehörden künstlich aufgeblasen, aber sie stehen gegen alles, das mich ursprünglich an Kryptowährungen fasziniert hat.“

Bitstamp hat nun den ursprünglichen Tweet, in dem sie den Bericht verbreitet hatte, gelöscht. Grund für diese Entscheidung und die nachfolgende Entschuldigung ist, dass „Sprache und Inhalt“ des Berichts nicht die Ansichten und Werte der Kryptobörse widerspiegeln würden. Zudem ist sie der Meinung, dass das Schreiben respektlos gegenüber „einigen Teilen der Krypto-Community“ sei.

Der Messari-CEO entgegnet auf die Entschuldigung der Kryptobörse, dass er seinem Text lediglich einen humorvollen Ton hätte verleihen wollen, um die Leser des 134-seitigen Berichts zu unterhalten. Seine Kritik an XRP bekräftigte er allerdings, indem er die drittgrößte Kryptowährung als „Schlangenöl“ bezeichnete. Dem fügte er an, dass es unwahrscheinlich sei, dass sich seine Meinung dazu jemals ändern wird.

Die XRP-Community begrüßte die Entschuldigung von Bitstamp derweil als „schnelle und kluge Reaktion“. Allerdings ist nicht ganz klar, ob sich die Kryptobörse eher für die harsche Kritik an XRP und anderen Krypto-Projekten entschuldigt oder für die ordinäre Schreibweise des Textes, denn der Messari-CEO nutzte gleich mehrfach Schimpfwörter, um seine Standpunkte zu verdeutlichen.

„Es kann sein, dass Bitstamp mit einem etwas professionelleren Analysebericht gerechnet hatte als mit dem Ton der ‚Steilen Thesen‘, die wir immer zum Jahresende abgeben“, wie Selkis vermutet. Und weiter: „Ich finde es also nicht schlimm, dass sie sich da vertan haben.“

In seinen „Steilen Thesen für 2020“ hatte Selkis im vergangenen Jahr bereits offengelegt, dass er XRP hasst, allerdings verschonte er das Krypto-Projekt damals noch vor den diesjährigen Beleidigungen. Vielmehr räumte er sogar ein, dass XRP eine „beeindruckendes und überraschendes Durchhaltevermögen hat“.

Der Messari-CEO bekommt jedoch auch Rückendeckung. So spring Samson Mow, Chefstratege von Blockstream, für ihn in die Bresche, indem er meint, dass Selkis „nichts falsch gemacht hat“. Mow ist selbst als großer Bitcoin-Fürsprecher bekannt, der andere „Shitcoins“ ablehnt.

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100.000 – Pompliano bekräftigt Bitcoin-Kursprognose für 2021

Im Exklusivinterview mit Cointelegraph bekräftigt Anthony Pompliano seine Kursprognose für das kommende Jahr. „Ich bin zuversichtlich, dass Bitcoin bis Ende 2021 auf 100.000 US-Dollar klettern wird“, so der Experte im Videogespräch.

Dabei sieht „Pomp“ die gesamtwirtschaftliche Lage und die Nachwirkungen des Bitcoin-Halvings als treibende Kräfte für den weiteren Höhenflug der marktführenden Kryptowährung, die diese bis auf den von ihm vorhergesagten Kurswert pushen könnten.

Besonders das durch die „Halbierung“ geringer werdende Angebot wirkt im Zusammenspiel mit der steigenden Nachfrage institutioneller Investoren als Triebfeder für neue Rekordhöhen, wie Pompliano meint.

Obwohl zurzeit zwar 18,5 Mio. BTC im Umlauf sind, gibt der Krypto-Experte zu bedenken, dass diese Zahl nicht abbildet, dass ein Großteil davon lange nicht bewegt wurde. Das bedeutet wiederum, dass die Anleger an ihren Bitcoin langfristig festhalten, was das verfügbare Angebot umso kleiner macht.

„Die Bitcoin-Anleger verkaufen ihre Bitcoin nicht“, wie Pompliano zusammenfasst.

Auf die Frage, welche Strategie er für Investitionen in Bitcoin empfehlen würde, rät der Mitgründer der Krypto-Investmentfirma Morgan Creek Digital besonders Neueinsteigern davon ab, zu versuchen, die Auf- bzw. Abschwünge des Marktes abzupassen. Vielmehr weist er auf den sogenannten Durchschnittskosteneffekt als optimalen Weg für einfache, aber erfolgsversprechende Investitionen.

„Der Durchschnittskosteneffekt ist eine sehr populäre Investitionsstrategie, weil sie funktioniert“, so Pompliano.

Das gesamte Interview mit dem Krypto-Experten können Sie oben oder auf dem Youtube-Kanal von Cointelegraph sehen. Abonnieren nicht vergessen!

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Studie enthüllt die besten Investitionsstrategien für Bitcoin (BTC)

Bitcoin und Co. sind eine vergleichsweise junge Anlageklasse, die zunehmend Akzeptanz bei einer breiten Investorenbasis findet. In der Vergangenheit haben vor allem Privatanleger in Kryptowährungen investiert. Zurzeit scheinen insbesondere institutionelle Anleger das digitale Gold für sich zu entdecken – eine neue Studie enthüllt die historisch gesehen besten Investitionsstrategien für Bitcoin, die von jedem verwendet werden können.

Es gibt eine Fülle an Bitcoin-Investitionsstrategien und jeder Investor hat seine eigene Strategie, die er verfolgt und an die er glaubt.

Eine neue Studie von Iconic Funds hat nun unter die Lupe genommen, ob traditionelle Investmentstrategien auf Bitcoin anwendbar sind. Genauer gesagt hat der Bericht drei der bekanntesten Trading-Strategien, nämlich die Turnaround-Investitionsstrategie, Trendinvestitionsstrategie und Investitionen nach dem alten Sprichwort “Sell in May And Go Away”, besser bekannt als die Halloween-Strategie, wissenschaftlich untersucht.

1. Die Trendinvestitionsstrategie verspricht die höchste Bitcoin-Rendite

Im Allgemeinen ist ein Trend gegeben, wenn sich der Kurs eines bestimmten Gutes oder eines ganzen Marktes über einen längeren Zeitraum in eine bestimmte Richtung bewegt. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Bewegung nach unten oder nach oben gerichtet ist.

In der Studie wurde eine bestimmte Trendinvestitionsstrategie betrachtet, bei der es sich um eine absolute Strategie handelt. Die sogenannten Time-Series-Momentum (TSM)-Strategie erkennt einzelne Vermögenswerte und handelt diese entlang eines identifizierten Trends.

Üblicherweise basieren Trendinvestitionen auf zwei Indikatoren: einem Kurzzeitindikator und einem Langzeitindikator. Sobald der kurzfristige Indikator, den langfristigen Indikator übertrifft, gilt dies als Signal zum Kauf des Vermögenswertes. Umgekehrt gilt es als Verkaufsignal, wenn der Langzeitindikator beginnt, den Kurzzeitindikator zu übertreffen.

Bitcoin Trendinvesting

Die Grafik zeigt in Gelb die Punkte, an denen Investoren, laut des Indikators, ein (gelb) -und ausgestiegen (schwarz) wären. Zum Beispiel hätte der Investor Bitcoin Mitte Juni 2019 gekauft und Mitte Juli 2019 wieder verkauft. Dadurch hätte diese Strategie von April 2013 bis Ende März 2020 für den Investor eine annualisierte Rendite von 307 Prozent erbracht.

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass eine Trendinvestitionsstrategie bei Bitcoin eine höhere Rendite erzielt als die Buy-and-Hold-Strategie. Das liege daran, dass sie Verluste der Anleger wirksamer schützt.

2. Turnaround-Investing

Turnaround-Investitionen sind das Gegenteil von Trendinvestitionen. Anstatt darauf zu warten, dass sich ein Trend abzeichnet, und dann auf den Zug aufzuspringen, versuchen Turnaround-Anleger zu beurteilen, ob ein Vermögenswert unter- oder überbewertet ist. Anschließend verkaufen oder kaufen sie.

Bei dieser Strategie werden oftmals die sogenannten Bollinger-Bänder verwendet. Bollinger-Bänder identifizieren extreme Kursbewegungen und vergleichen sie mit historischen Kursdaten.

Turnaround-Investitionen zielen darauf ab, Bitcoin zu kaufen, wenn es als unterbewertet betrachtet wird, dass heißt nahe der unteren Grenze des Bollinger-Bandes, und Bitcoin zu verkaufen, wenn es als überbewertet betrachtet wird, dass heißt nahe der Spitze des Bollinger-Bandes.

Bitcoin-Kurs Turnaround investing

Ein solches Beispiel ist in den blauen Kreisen dargestellt: Der Turnaround-Investor hätte Bitcoin um den 17. Juli 2019 gekauft und Bitcoin um den 7. August 2019 verkauft.

Ähnlich wie bei Trendinvestitionen gibt es keine feste Regel, wie die Parameter für diese Analyse festgelegt werden. Sowohl die Länge des gleitenden Durchschnitts als auch die Breite der Bollinger-Bänder können geändert werden.

In diesen hypothetischen Szenarien entschied der Investor, immer dann zu handeln, wenn sich der Bitcoin-Preis innerhalb von 0,2 bis ein Prozent des Bollinger-Bandes bewegte.

Zudem kommt Iconic Funds Research Report zu dem Ergebnisse, dass nur eine von 149 Strategien die Benchmark von Kaufen und Halten übertrifft. Die durchschnittliche Rendite aller untersuchten Turnaround-Strategien beträgt lediglich ein Prozent, so dass es den Anschein hat, dass Turnaround-Investitionen insgesamt keine zufriedenstellenden Ergebnisse erzielen, wenn es um Bitcoin geht.

3. “Sell In May And Go Away” (Halloween-Strategie)

Eine weitere populäre Anlagestrategie für Kleinanleger ist die Halloween-Strategie, die auch als “Sell in May and Go Away” bekannt ist. Diese Strategie beschreibt die Investitionen Anfang Mai und den Weidereinstieg in die Positionen nach Halloween.

Die dieser Strategie zugrundeliegende Annahme ist, dass sich die Vermögenswerte in den Sommermonaten im Vergleich zu den Wintermonaten unterdurchschnittlich entwickeln. Erstaunlicherweise wurde festgestellt, dass dieser Trend für große Indizes auf der ganzen Welt zutrifft. In diesem Abschnitt wird untersucht, ob dieser Trend auch auf Bitcoin zutrifft.

In der Studie ist die Rendite von Bitcoin mit dem MSCI World Index verglichen worden. Es war natürlich nicht zu erwarten, dass die monatlichen Renditen zwischen den drei Vermögenswerten gleich sind, aber wenn die Theorie auch auf Bitcoin angewandt wird, wäre zu erwarten, dass die Renditen einem ähnlichen Muster folgen.

MSCI World

Das linke Panel der obigen Grafik zeigt die monatlichen Renditen von Bitcoin und vergleicht sie mit dem MSCI World. Die Rendite im November ist am bemerkenswertesten, da sie im Durchschnitt bei ungefähr 70 Prozent liegt. Dies ist auf die Kurssteigerungen im November 2013 zurückzuführen, als der Bitcoin-Kurs um über 450 Prozent zulegte.

Das rechte Panel zeigt die durchschnittlichen Renditen für Bitcoin ohne den Ausreißer vom November 2013. Auf der Grundlage der Daten von 2013-2019 scheint es keinen offensichtlichen Unterschied zwischen den Erträgen in den Sommermonaten und den Wintermonaten zu geben. Im Gegenteil, die durchschnittliche Rendite im Mai und Oktober ist ziemlich hoch, während die durchschnittliche Rendite im März sogar deutlich negativ ist. Die Studie ergab folglich keinen Hinweis darauf, dass Bitcoin dem Halloween-Effekt unterliegt.

Was bedeutet das für Bitcoin-Investoren?

Auch bei Aktien übertrifft eine Trendinvestitionsstrategie die Turnaround-Anlagestrategie. Anleger neigen dazu, zu Beginn eines Hype-Zyklus zu optimistisch zu sein. Dass führt dazu, dass sie zu schnell enttäuscht sind, wenn die Rallye ins stocken gerät, was viele Anleger zum voreiligen Ausstieg aus ihren Positionen veranlasst.

Trendinvestments machen sich diese psychologischen Verzerrungen zunutze und kommen damit dem Anleger zugute. Diese Logik ist besonders relevant bei Bitcoin. Die Strategie des Trendinvestierens profitiert vom Hype anderer Anleger und schützt sich selbst davor, dass man Vermögenswerte vorzeitig verkauft.

Vor allem durch die Volatilität von Bitcoin ist dieser Effekt besonders stark bei Kryptowährungen. Daher geben Kryptowährungen wie Bitcoin Trendinvestoren reichlich Gelegenheit, Renditen zu erzielen. Trendinvestitionsstrategien übertreffen sogar das von der Bitcoin-Community oftmals in den Himmel gelobte HODL-Mantra, bei dem man Bitcoin kauft und langfristig hält.

Die vollständige Studie findet man hier.

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Bitcoin-Kurs klettert auf fast 11.500 US-Dollar: Top-Trader nun bullisch

Am 7. Oktober berichtete Cointelegraph, dass die Top-Krypto-Händler seit Mitte September eher pessimistisch sind und das Verhältnis zwischen Long- und Short-Positionen bei Bitcoin (BTC) den niedrigsten Stand seit 10 Wochen erreicht habe. All das änderte sich innerhalb weniger Stunden, als BTC über den Widerstand bei 11.000 US-Dollar gestiegen ist.

Wann immer die Volatilität von Bitcoin zu niedrig ist, bedeutet das normalerweise, dass die Trader zu selbstgefällig geworden sind. Es gibt immer Phasen mit Spannen, aber die kurzfristige Unvorhersehbarkeit ist ein charakteristisches Merkmal von Bitcoin.

Für professionelle Trader ist die implizierte Volatilität allgemein als Angstindex bekannt, da sie den durchschnittlichen Aufschlag misst, der auf dem Optionsmarkt gezahlt wird. Jede unerwartete beträchtliche Bewegung (negativ oder positiv) führt zu einem starken Anstieg dieses Indikators.

Bitcoin implizite Volatilität 3 Monate Quelle: Skew

Die 3-monatigen Optionen haben kürzlich den niedrigsten Stand seit siebzehn Monaten erreicht. Das sollte nicht als ein risikoloser Markt interpretiert werden, da die 3-Monats-Volatilität des S&P 500 derzeit bei 28 Prozent liegt. Das ist nicht einmal die Hälfte von Bitcoin, dessen Volatilität derzeit bei 60 Prozent liegt. Daher sollte eine tägliche 500-US-Dollar-Kerze nicht überraschend sein.

In den letzten zwei Wochen bewegte sich der Bitcoin-Kurs im Bereich zwischen 10.400 und 10.900 US-Dollar. Der Open Interest bei den BTC-Futures stieg um 300 Mio. US-Dollar. Das zeigt, dass Trader jetzt wieder mehr einsetzen, obwohl es eine ruhige Phase war.

BTC/USD 3-Stunden-Chart. Quelle: TradingView

Top-Händler haben ihre Short-Positionen jedenfalls überwiegend geschlossen. Unterdessen ist die Prämie für Futures derzeit noch eher bescheiden, das signalisiert eine mögliche, nachhaltige Rallye.

Futures-Prämie: Positiver Eindruck

Ein Futures-Verkäufer verlangt in der Regel einen Aufschlag gegenüber dem regulären Spot-Kurs. Das gibt es auf jedem Derivatemarkt und nicht nur auf Kryptomärkten. Neben dem Liquiditätsrisiko verschiebt der Verkäufer die Abwicklung, daher ist der Preis höher.

Gesunde Märkte handeln mit einem Jahresaufschlag von 5 bis 15 Prozent. Das nennt man den Basissatz. Andererseits werden Futures unterhalb der regulären Spot-Preise gehandelt, was auf eine kurzfristige bärische Tendenz hindeutet.

Bitcoin-Futures 3-Monate Quelle: Skew

Wie aus dem obigen Chat hervorgeht, gab es bei den BTC-Futures zuletzt am 18. August einen Aufschlag von 15 Prozent. Seither haben sie durchgehend einen leicht positiven Satz. Die Rallye vom Freitag reichte nicht aus, um einen Überhebel zu verursachen. Daher ist eher die Erklärung im Zusammenhang mit der Schließung von Short-Positionen plausibel.

Da BTC 11.000 US-Dollar als neues Unterstützungsniveau etablieren will, sollte man das Verhältnis zwischen Long- und Short-Positionen an den Börsen betrachten, um einen Eindruck davon zu bekommen, wie ich Trader positionieren.

Top-Trader zu 20 Prozent optimistisch

Auch wenn auf jedem Futures-Markt ein Gleichgewicht zwischen Käufern (Longs) und Verkäufern (Shorts) herrscht, können sich die Positionen der Top-Händler von der Mehrheit der anderen Kunden deutlich unterscheiden.

Wenn man nur die Positionen der Top-Händler betrachtet, kann man feststellen, wie bullisch oder bärisch sie insgesamt sind.

OKEx Top-Händler BTC Long/Short-Verhältnis. Quelle: OKEx

Nach Angaben von OKEx erreichte das Long/Short-Verhältnis der Top-Händler an der Börse am 9. Oktober mit 0,75 seinen Tiefststand. Das bedeutet, 25 Prozent Short-Positionen und kann als bärisch interpretiert werden.

In den folgenden 24 Stunden schlossen diese Händler nicht nur ihre Short-Positionen, sondern eröffneten auch wieder 25 Prozent Long-Positionen. Das deutet auf eine nachhaltige Erholung hin.

Binance Top-Händler BTC Long/Short-Verhältnis. Quelle: Binance

Aus Daten von Binance geht ähnliches hervor. Das Long-/Short-Verhältnis unter den Top-Tradern stieg im gleichen Zeitraum von 9 Prozent auf 23 Prozent Long-Positionen. Die Methoden der Börsen unterscheiden sich allerdings. Deshalb sollte man eher Veränderungen und nicht die absoluten Zahlen betrachten.

Diese Daten deuten darauf hin, dass die Top-Händler dem jüngsten BTC-Kursanstieg insgesamt knapp zuvor gekommen sind. Der Futures-Aufschlag hat sich auf einem positiven, gesunden Niveau gehalten. Das könnte mehr Käufer anziehen.

Anstatt auf ein typisches „Bart-Simpson-Muster“ zu wetten, tendieren die Top-Händler nun eher zu bullisch. Damit wird auch wieder ein Bullenlauf auf 14.000 US-Dollar möglich.

In Zukunft könnten Trader ihre Positionen anhand der Datenlage anpassen, anstatt darüber zu spekulieren, inwiefern Kursbewegungen Trendveränderungen auslösen können.

Es spielt keine Rolle, ob die Kursschwankung durch den Kauf von 4.709 Bitcoins durch Square ausgelöst wurde. Wenn Top-Händler bullisch sind, ist das typischerweise ein Signal dafür, dass sich der Trend in diese Richtung verstärkt.

Die Ansichten und Meinungen, die hier aufgeführt werden, sind ausschließlich die des Autoren und spiegeln nicht zwangsläufig auch die Ansichten von Cointelegraph wider. Jeder Investment – und Handelsschritt birgt ein Risiko. Recherchieren Sie gut, bevor eine Entscheidung treffen.

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Blockchain-Status-Quo: CV VC gibt Ein- und Ausblicke

In einer Pressemitteilung gab das Unternehmen INX bekannt, dass es die Mindestmarke von 7,5 Mio. US-Dollar erreicht hat. Mehrere Kryptowährungen akzeptiert es nun zum Zahlen.

Innerhalb drei Tage nach Beginn des Initial Public Offering (IPO) für ihren INX-Token am 25. August hat INX Limited die Summe von 7,5 Mio. US-Dollar eingesammelt. Die Börse akzeptiert im Rahmen des IPO nun auch Bitcoin (BTC), Ether (ETH) und USD Coin (USDC) als Zahlungsmittel.

Das IPO für den Security Token war eines der ersten seiner Art, das mit Zulassung der US-amerikanischen Securites and Exchange Commission (SEC) stattfand. Im Jahre 2017 erfolgte der Großteil der ICOs – die Krypto-Äquivalente zu IPOs – ohne Behördenaufsicht statt. Da die SEC nachträglich zahlreiche der dabei herausgegebenen Token als Wertpapiere klassifiziert hat, müssen sich diese Projekte nun wegen des Verkaufs nicht registrierter Securities verantworten.

IPO: Zugängliches INX-Token-Angebot

Insgesamt plant INX, 117 Mio. US-Dollar einzusammeln. Diese Summe wäre eine der größten, die ein Krypto-Unternehmen durch solch ein Projekt je aufgebracht hat. Das Unternehmen würde mit dem Geld eine Handelsplattform für digitale Werte anlegen, das heißt für Kryptowährungen, digitale Wertpapiere und deren Derivate. Außerdem ist ein Fonds mit Liquiditätsreserven angedacht.

Langfristig möchte das Unternehmen seine Handelsplattform ausbauen: Das im Jahre 2017 gegründete Start-up hat erst 14 Angestellte. Außerdem kann es neben dem tatsächlich beachtenswerten IPO keine anderen Produkte vorweisen. Seit über zwei Jahren bereitete das Unternehmen diese vor.

Zusammen mit dem Unternehmen Tokensoft führte es das IPO im August durch. Tokensoft hilft Anlegern unter anderem bei der Verwaltung ihrer Investments und prüft Rechtskonformität. Das auf der Ethereum-Blockchain basierende INX-Token ist in 14 US-Bundesstaaten erhältlich, darunter Hawaii, Louisiana und Wyoming.

Erst im Frühjahr war etwa ein chinesisches Unternehmen in einem IPO an die Börse gegangen. Ebang International Holdings stellt Ausrüstung für das Bitcoin Mining her. Ant Financial, ein Tochterunternehmen von Alibaba, plant ebenfalls den Börsengang, mit dem es den digitalen Finanzmarkt wohl durchrütteln wird.

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Volatilität: Daten deuten auf Bitcoin-Rückgang auf 10.000 US-Dollar hin

In einem kürzlichen Bericht des Kryptowährungs-Forschungsunternehmens Zubr heißt es, dass Bitcoin (BTC) trotz seiner extrem hohen Volatilität im Vergleich zu traditionellen Anlageklassen die meiste Zeit über ein „Marktgleichgewicht“ halten könne. 

Der Bericht erschien nur wenige Tage, nachdem Bitcoin die Marke von 12.000 US-Dollar überschritten hatte. Seine Volatilität hatte sich damit von einem mehrjährigen Tief erholt.

Anhand von Daten von CoinAPI, einem Anbieter von Kryptowährungs-Marktdaten, beobachtete Zubr, dass Bitcoin-Kursschwankungen typischerweise mit nahezu symmetrischen Bewegungen auf der Gegenseite einhergehen würden. Dadurch würden sich Chancen sowohl auf der positiven als auch auf der negativen Seite ergeben. 

Zubr erklärte dazu:

„Größtenteils ahmt Bitcoin fast immer den genauen prozentualen Anstieg mit einem prozentualen Rückgang am selben Tag nach“.

Bitcoin: Tägliche prozentuale Änderung von Eröffnung auf Hoch und von Eröffnung auf Tief

Bitcoin: Tägliche prozentuale Änderung von Eröffnung auf Hoch und von Eröffnung auf Tief. Quelle: Zubr

Typischerweise findet diese Spiegelung im Laufe desselben Handelstages statt. Aber Zubr fand auch heraus, dass eine solche auch im Laufe längerer Zeiträume auftreten könne. 

Das bedeutet, dass die jüngste Rallye von Bitcoin auf 12.000 US-Dollar kurzfristig eine ähnliche Rückkehr auf 10.000 US-Dollar verzeichnen könnte. Eine Reihe anderer Faktoren deuten ebenfalls auf einen solchen möglichen Pullback hin. 

Was haben Trader davon?

Die Entwicklung eines besseren Bewusstseins für das Marktgleichgewicht und seine Beziehung zum Bitcoin-Kurs kann äußerst aufschlussreich sein, wenn man das in einer Day-Trading-Strategie umsetzt. Insbesondere, wenn man bedenkt, dass das genannte Volatilitätsphänomen seit 2017 konstant ist. 

Händler können die Volatilität ausnutzen und durch gezielte Short- und Long-Positionen auf Bitcoin täglich Gewinne erzielen. Das ist jedoch nur einer der vielen Faktoren, an die Händler denken sollten. 

Zubr erläuterte außerdem:

„Effektiv sagen die Daten aus, dass es Gelegenheit mit geringeren Risiko geben kann, wenn man den Ereignissen der Vergangenheit vertraut und eine solche Bewegung als charakteristisch für den Bitcoin-Handel betrachtet. Sollte Bitcoin beispielsweise um 10 Prozent steigen und wieder auf den Eröffnungskurs zurückgehen, kann man aus der Vergangenheit ersehen, dass es extrem wahrscheinlich ist (zu über 50 Prozent), dass der Kurs innerhalb desselben oder des folgenden Tages zwischen 9-12 Prozent fällt.“

Obwohl diese Daten an sich nicht schlüssig sind, können sie bei der Ausarbeitung von Intraday- und Schwung-Trading-Strategien verwendet werden.

Nur die Zeit wird zeigen, ob Bitcoin sein derzeitiges Marktgleichgewicht aufrechterhalten wird oder weiter über 12.000 US-Dollar steigt.

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