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Bitmain expandiert nach Südamerika: Marktanteil fällt auf 66 Prozent

Bitmain, das weltweit größte Kryptowährungs-Mining-Unternehmen, baut seinen Vertrieb in Südamerika aus. Zu dem Zweck arbeitet die Firma mit zwei Beratungsunternehmen aus dem Bereich Kryptomining zusammen.

Der chinesische Mining-Riese wird sein globales Angebot mit Fastblock ausbauen, das der Hauptvertriebspartner in Brasilien sein wird. Bit5ive, ein Unternehmen aus Miami, soll Antminer in über 30 Länder in Lateinamerika, Mittelamerika und der Karibik vertreiben, wie Bitmain am 12. Dezember ankündigte.

Kurzer Überblick über neue Vertriebspartner von Bitmain

Bit5ive bietet seit seiner Gründung im Jahr 2013 wichtige Krypto-Mining-Dienstleistungen an. Das Unternehmen verkauft, hostet und unterstützt Krypto-Mining-Hardware. Das Unternehmen wird die Produkte von Bitmain mittels einer offiziellen Vertriebslizenz in Südamerika vertreiben, so Robert Collazo, der CEO und Mitbegründer von Bit5ive.

Fastblock bietet seit 2014 Mining-Beratungen an und will seine Blockchain-Expertise einbringen. Das Unternehmen hat bereits 20 Mining-Anlagen verwaltet, so der CEO und Mitbegründer Bernardo Schucman.

Antonio Oliveira, der Vizepräsident und CTO bei Bit5ive, äußerte sich in einer E-Mail an Cointelegraph nicht zu den Zahlen und Regionen.

Fastblock hat auf die Anfragen von Cointelegraph bei Redaktionsschluss nicht reagiert. Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald neue Informationen vorliegen.

Bitmain-Marktanteil nach Hashrate von 75 Prozent auf 66 Prozent gefallen

Zuvor ging aus aktuellen Berichten hervor, dass der Bitmain-Marktanteil nach Hashrate von Juni bis Anfang Dezember 2019 von rund 70 Prozent auf 66 Prozent gesunken ist. Die Daten wurden der Studie „Das Bitcoin-Mining-Netzwerk“ der Londoner digitalen Vermögensverwaltungsfirma CoinShares entnommen, der Cointelegraph am 12. Dezember vorlag.

Laut Bitmains eigenen Schätzungen belief sich der Marktanteil des Unternehmens bis 2017 auf 75 Prozent des globalen Marktes für Krypto-Hardware, so der Bericht.

Die Dominanz des chinesischen Riesen auf dem Krypto-Mining-Markt ist seit 2017 zurückgegangen. Der allgemeine Wachstumstrend in China geht allerdings weiter. Wie Cointelegraph berichtete, kontrollieren chinesische Bitcoin-Miner derzeit bis zu 66 Prozent der globalen Hashrate. Das ist der höchste Prozentsatz, den CoinShares seit Beginn der Überwachung dieser Zahlen im Jahr 2017 verzeichnet.

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China dominiert weiterhin das globale Bitcoin-Mining – aber wie lange noch?

Neue Untersuchungen zeigen, dass Chinas Dominanz bei der Bitcoin-Hash-Rate weiter zunimmt. Berichten zufolge macht das Land derzeit rund 66 Prozent der gesamten Rechenleistung aus, die das Bitcoin-Netzwerk unterstützt.

China ist seit jeher führend im globalen Bitcoin-Mining. Da jedoch im Jahr 2020 in den USA und Russland große Mining-Aktivitäten ans Netz gehen, könnte die Branche um diese Zeit im nächsten Jahr ganz anders aussehen.

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Zwei Drittel der Bitcoin-Mining-Aktivitäten stammen aus China

Einem Bericht von CoinShares zufolge kontrollieren Bitcoin-Miner mit Sitz in China inzwischen rund 66 Prozent der gesamten Netzwerk-Hash-Rate. Die Hash-Rate ist eine Möglichkeit, die Menge an Rechenleistung zu beschreiben, die das Netzwerk unterstützt.

Die Gesamt-Hash-Rate des Netzwerks ist im Jahr 2019 rapide gestiegen. Da Mining-Interessenten stark in Hardware investieren, ist klar, dass Bitcoin-Miner zuversichtlich in die Zukunft der digitalen Währung blicken.

Chris Bendiksen, Forschungsleiter von CoinShares, führt die steigende Hash-Rate darauf zurück, dass chinesische Miner, die leistungsfähigere Hardware einsetzen, früher als in anderen Ländern arbeiten. Drei der größten Hersteller von Mining-Hardware kommen aus China: Bitmain, MicroBT und Kanaan. Trotz der Undurchsichtigkeit der Branche kann man sagen, dass ein großer Teil der modernsten Mining-Hardware zuerst in China eingesetzt wird.

Obwohl die Mining-Industrie in China schneller wächst als in anderen Ländern, könnten andere Ländern innerhalb der nächsten zwölf Monate aufholen. Neue Mega-Mining-Farmen in den USA und Russland sind derzeit in Planung.

Bitmain selbst hat gerade einen riesigen Mining-Betrieb im Bundesstaat Texas eröffnet. Die Anlage hat derzeit eine Gesamtkapazität von 50 MW. Der chinesische Mining-Riese sagt jedoch, dass er plant, diese zu einem späteren Zeitpunkt auf 300 MW zu erhöhen.

Ebenso plant Layer 1, ein in San Francisco ansässiges Start-up, den Start eines Mining-Betriebs in Texas. Diese Bemühungen zielen darauf ab, die Abhängigkeit der Mining-Industrie von Unternehmen wie Bitmain zu verringern, indem sie eigene, hochmoderne Hardware und Kühlsysteme entwickelt.

Unterdessen hat die „Russian Mining Company“ (RMC) im Besitz des Internet-Ombudsmanns der Nation ebenfalls Pläne für eine umfangreiche neue Operation – in der Provinz Karelien. Der CEO von RMC, Dmitri Marinitschew, behauptet, dass die neue Anlage nach ihrer Fertigstellung etwa ein Fünftel der gesamten Bitcoin-Hash-Rate erreichen wird.

Textnachweis: newsbtc

Letztes Update:

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BitClub Network soll 722 Millionen US-Dollar ergaunert haben

Die US-Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen die Betreiber des BitClub Network erhoben. Denn die fünf Männern sollen mit ihrer Plattform ein großangelegtes Pyramidensystem betrieben haben. Laut Anklageschrift erbeuteten die mutmaßlichen Krypto-Scammer derart 722 Millionen US-Dollar aus den Taschen von unwissenden Investoren.

Nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft war das BitClub Network von April 2014 bis November 2019 in Betrieb. Auf der Website konnten Kunden Anteile an vermeintlichen Bitcoin Mining Pools erwerben. Diese Pools waren allem Anschein nach nicht existent, stattdessen sollen die mutmaßlichen Betrüger die Investoren mit falschen Angaben zur Rendite angelockt haben. Die Gruppe registrierte die verkauften Anteile zudem nicht bei der US-Börsenaufsicht SEC. Investoren erhielten schließlich auch Belohnungen für das Anwerben weiterer Kunden.

Pyramidensystem erbaut „auf dem Rücken von Idioten“

Für das soeben umrissene „Geschäftsmodell“ fand der zuständige Staatsanwalt Craig Carpenito deutliche Worte:

Was sie angeblich getan haben, entspricht kaum mehr als einem modernen, hochtechnologischen Pyramidensystem, das die Opfer um Hunderte Millionen von US-Dollar betrogen hat.

Derartige Pyramidensysteme sind eine der bekanntesten Betrugsformen, auch bei Krypto-Scams kommen sie häufig zum Einsatz. Das Prinzip ist denkbar einfach: Nachdem Investoren mit falschen Versprechen angelockt wurden, halten die Betreiber sie dazu an, aktiv neue Geldgeber zu rekrutieren. Das Ganze setzt sich potenziell ins Unendliche fort, wobei jeder neue Investor wieder Geld in der Pyramide nach oben wandern lässt.

Dass dem BitClub dieses Prinzip zu Grunde lag, implizieren allein schon die Aussagen der Betreiber. In einer internen E-Mail, die der Staatsanwaltschaft vorliegt, gab einer der Männer an, dass sie das Geschäftsmodell „auf dem Rücken von Idioten“ erbaut haben. Die Betreiber selbst betrieben indessen eine aktive Werbekampagne, für die sie sogar Videos anfertigten. Um den Krypto-Scam weiter zu verbreiten, soll einer der Betreiber zudem quer durch die USA und die Welt gereist sein.

Sollten sich diese Vorwürfe bewahrheiten, drohen den Angeklagten bis zu 20 Jahre Haft sowie eine Geldstrafe von bis zu 250.000 US-Dollar. Vier der fünf Männer sind bereits in Polizeigewahrsam, der Arrest des letzten steht momentan noch aus.

BitClub in „bester“ Gesellschaft

Dass die Krypto-Welt auch Betrüger anlockt, ist unterdessen nichts Neues. Dieses Jahr sorgte vor allem die Affäre um die vermeintliche Kryptowährung OneCoin für Schlagzeilen. Auch bei dieser handelte es sich wohl um ein Pyramidensystem. In diesem Fall wäre OneCoin der größte Krypto-Scam aller Zeiten, schließlich nahmen die Betreiber damit astronomische vier Milliarden US-Dollar ein.

In den USA liefen indessen schon die ersten Prozesse gegen die Drahtzieher. Während einige von ihnen bereits zu Haftstrafen verurteilt wurden, befindet sich die als „Cryptoqueen“ bekannte OneCoin-Gründerin Ruja Ignatova weiterhin auf freiem Fuß. Ihr momentaner Aufenthaltsort ist unbekannt.

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Studie: Chinesische Bitcoin-Miner kontrollieren 66% der weltweiten Hashrate

Die chinesischen Bitcoin-Miner kontrollieren knapp 66% der weltweiten Hashrate, wie ein neuer Bericht zeigt.

Dies berichtet Reuters am 11. Dezember unter Bezugnahme auf eine Studie der globalen Vermögensverwaltung CoinShares. Laut Studie ist die chinesische Provinz Szechuan allein für etwas mehr als die Hälfte der globalen Hashrate verantwortlich.

Die Hashrate ist eine Kennzahl, die die aufgewendete Rechenleistung für die Validierung einer Transaktion auf der Bitcoin-Blockchain anzeigt. Durch Betrachtung der insgesamten Hashrate wird ersichtlich, wieviel Rechenleistung weltweit für Bitcoin aufgewendet wird. Allgemein gilt, je höher die insgesamte Hashrate, desto höher ist das Interesse an einer jeweiligen Blockchain bzw. Kryptowährung.

Höchster chinesischer Marktanteil seit 2017

Laut dem neuen Bericht lag der Anteil der chinesischen Miner an der globalen Hashrate im Juni 2019 noch bei 60%. Mittlerweile ist dieser Wert auf 66% angestiegen, was der bisher wohl höchste Wert ist, den CoinShares seit 2017 messen konnte.

Während die Provinz Szechuan mit mehr als 50% der globalen Hashrate das Epizentrum des Bitcoin-Minings ist, spielen auch die Provinzen Yunnan, Xinjiang und Innere Mongolei wichtige Rollen beim Mining der marktführenden Kryptowährung.

Hat China durch Hardware einen Wettbewerbsvorteil

Chris Bendiksen, der Forschungsleiter von CoinShares, vermutet, dass der jüngste Zuwachs der Hashrate in China wahrscheinlich dadurch bedingt ist, dass hier fortschrittlichere Mining-Hardware verwendet wird. So schlussfolgert er im neuen Bericht:

„Dies ist ein großer Wettbewerbsvorteil für die chinesische Mining-Branche […] Wenn man seinen Anteil der Hashrate noch vor der Konkurrenz anheben kann, dann ist das generell gut.“

Bitmain kontrolliert chinesischen Mining-Markt

Wie Cointelegraph jüngst berichtet hatte, sind Bitmain und Canaan Creative die beiden größten Hersteller für Prozessoren, die in Mining-Hardware verbaut werden. Bitmain kann sich des Weiteren auch als Marktführer für die Herstellung von Mining-Hardware etablieren, da das Unternehmen nicht nur den heimischen Markt in China kontrolliert, sondern damit zugleich auch 75% des Weltmarkts.

Die Canaan Creative konnte, laut Gerichtsdokumenten vom 20. November, durch einen Börsengang 90 Mio. US-Dollar Kapital einsammeln, was allerdings 75% weniger ist als erhofft.

MicroBT, ein anderer großer Hersteller für Mining-Hardware, befindet sich derweil im Rechtsstreit mit Bitmain. Der Gründer von MicroBT soll in diesem Zusammenhang bereits von der chinesischen Polizei verhört worden sein.

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Bitcoin Mining: Von wegen Kapitulation – Bitmain bullish

Am 20. November machte eine Meldung die Runde, die kurzfristig für Panik an den Märkten sorgte: Die Kapitulation der Miner drohte. Das BTC Hash Ribbon habe sich gedreht. Aufgrund des Bitcoin-Kurses und anderer Faktoren sollten Miner bald den Betrieb aufgeben. Das „Schürfen“ der Kryptowährung Nummer eins, so die Befürchtung, würde sich bald nicht mehr rentieren. Die antizipierte Folge: Miner nehmen ihre Geräte vom Markt und müssen ihre BTC verkaufen, der Bitcoin-Kurs gerät in eine Abwärtsspirale.

Bisher ist am Markt von solchen bearishen Horrorstories bis auf kurzfristige bearishe Sentiments jedoch nichts zu spüren. Betrachtet man eine aktuelle Meldung rund um Bitcoin-Mining-Gigant Bitmain, so scheint das Gegenteil der Fall zu sein – das chinesische Unternehmen blickt optimistisch in die Zukunft. Wie das Branchenmagazin Coindesk berichtet, hat Bitmain drei Offensiven aufgefahren, um sich seine Marktposition zu sichern und den Bitcoin-Mining-Markt weiterhin zu dominieren.

Bitmain: 3 Strategien für Marktdominanz

Zunächst lockt Bitmain seine Kunden mit einem vorzeitigen Kredit. So sollen Miner, die 100 bis 999 Geräte vorbestellen, vorerst nur 50 Prozent des Preises bezahlen müssen. Größere Investoren, die über 5.000 Geräte kaufen, sollen zum Startzeitpunkt nur 20 Prozent des Gesamtpreises zahlen müssen – den Rest streckt Bitmain vor.

Der zweite Anreiz, den Bitmain bietet, nennt sich „Co-Mining“. Kunden können demnach die Geräte von Bitmain mieten, die dann auch die Stromkosten übernehmen sollen. Die Wartung der Geräte soll allerdings in die Verantwortung der Kunden fallen. Das hat seinen Preis – wer mit Bitmain Co-Mining betreibt, muss 75 Prozent des Profits an das Unternehmen abgeben. Falls das Ganze wider Erwarten nicht rentabel sein sollte, so berichtet Coindesk weiter, sollen alle geschürften Coins direkt an Bitmain fließen.

Schließlich will Bitmain laut selbigen Informationen Minern eine Short-Option bieten. Großkunden, die mindestens 1.000 Antminer S17 Pro (im Gegenwert von knapp 1,5 Millionen US-Dollar) kaufen, bietet Bitmain 62 Put-Optionen, für welche die Kunden jeweils Bitcoin zum Preis von 5.000 US-Dollar am 27. März an Bitmain abtreten können.

Umstrittener Player im Bitcoin-Mining-Business

Bitmain gerät immer wieder in die Kritik, den Bitcoin-Mining-Markt zu zentralisieren. Als einer der größten Player am Markt dominiert es nicht nur den Verkauf der Geräte. Vielmehr betreibt Bitmain auch selbst Mining Pools, wodurch das Unternehmen nicht nur das Bitcoin-Narrativ der Dezentralisierung unterläuft. Vielmehr wurden in der Vergangenheit immer wieder Bedenken laut, dass Bitmain damit die Macht habe, Bitcoin zu zerstören.

Vorbereitung auf Bitcoin Halving

In erster Linie bereitet sich Bitmain damit auf das im Mai 2020 anstehende Halving vor. Dieses Event, bei dem die Miner-Belohnung von 12,5 auf 6,25 BTC pro Block halbiert wird, soll – so die Hoffnung vieler Investoren – mit Anstiegen beim Bitcoin-Kurs einhergehen. Die Verknappung des Nachschubs an neuen Bitcoin bei einer antizipierten gleichbleibenden Nachfrage, so das ökonomische Kalkül hinter dieser Annahme, soll für ein Plus beim Bitcoin-Kurs sorgen. Wenn Bitmain nun zusichert, bis zum 27. März BTC für 5.000 US-Dollar zu kaufen, darf man davon ausgehen, dass hier genau dieses bullishe Szenario mit einkalkuliert wird. Anschließend könnte Bitmain die günstig gekauften BTC-Einheiten mit Halving-Schub auf den Markt werfen.

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Bitcoin Mining als Lösung gegen Abfackeln von Erdgas?

Das in Denver ansässige Crusoe Energy Systems hat den Start von neuen Bitcoin-Mining-Anlagen lanciert. Das Besondere: Crusoe platziert die mobilen Recheneinheiten für die Schürfoperation an Ölfeldern. Dabei sollen die Rechner Energie aus überschüssigem Erdgas nutzen, das für gewöhnlich im Rahmen der Ölförderung verschwendet wird. Das Projekt, das somit Werterzeugung mit Umweltbewussten zu vereinen verspricht, konnte bereits 70 Millionen US-Dollar an Finanzierung sichern.

Crusoe Energy Systems gab am 6. Dezember bekannt, dass es die Gelder durch zwei Finanzierungsrunden eingenommen hatte. Das US-Unternehmen sammelte zum einen 30 Millionen US-Dollar durch den Verkauf von Anteilen. Zu den namhaften Investoren zählen unter anderem Bain Capital Ventures, the KCK Group, Winklevoss Capital sowie der Founders Fund vom PayPal-Mitbegründer Peter Thiel. Die übrigen 40 Millionen für die Bitcoin-Mining-Operation erhielt Crusoe vom Kreditfonds Upper90 in der Form eines Projektinvestments. „Es ist ein sehr kreativer Weg, um ein Umwelt- und Wirtschaftsproblem für die Öl- und Gasindustrie zu lösen“, sagte Alex Urdea, Chief Investment Officer bei Upper90, zu Bloomberg über das Projekt.

Schürfen gegen Abfackelung

Mit seinen mobilen Recheneinheiten möchte Crusoe auf das Problem der Abfackelung antworten. Damit gemeint ist eine gängige Praxis von Erdöl- und Erdgasfeldern. Bei der Ölförderung entstehendes Erdgas, das etwa aufgrund einer mangelnden Pipeline-Infrastruktur nicht verwertet werden kann, wird hierbei in fackelartigen Vorrichtungen verbrannt.

Nach Angaben von Crusoe vergeuden allein Ölförderer in den USA jährlich so viel Erdgas, wie für die Versorgung von zehn Millionen Haushalten nötig ist. Einen Teil dieses überschüssigen Gases verwendet Crusoe nun für den Betrieb seiner mobilen Recheneinheiten. Das Unternehmen gab gegenüber Bloomberg an, für die Bitcoin-Mining-Operation täglich etwa 280.000 Kubikmeter Gas nutzen zu wollen. Zudem ist bis Ende 2020 der Betrieb von 70 Recheneinheiten geplant, von denen jede über eine Leistung von einem Megawatt verfügt.

Neben dem Bitcoin Mining möchte das Unternehmen die eigene „digitale Abfackelvermeidungstechnologie“ auf lange Sicht für die Entwicklung eines Cloud-Netzwerks nutzen, das über Künstliche Intelligenz verfügt.

Bitcoin Mining wird zum US-Trend

Indessen erfreut sich die USA als Standort für Bitcoin-Schürfoperationen insgesamt zunehmender Beliebtheit. Der US-Bundesstaat Texas konnte zum Beispiel aufgrund von geringen Strompreisen selbst den chinesischen Bitcoin-Mining-Riesen Bitmain anlocken. Bitmain plant in Texas nicht weniger als den Bau der größten Mining-Anlage der Welt. Zusätzlich zu den Strompreisen macht auch die regulatorische und politische Stabilität die USA für BTC-Miner attraktiv.

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Todesspiralen and BTC – Welche Folgen hat eine Kapitulation der Miner?

Die Stagnation des Kryptowährungsmarktes hat den Kurs von Bitcoin (BTC) in Gefahr gebracht, weiter zu fallen, da Bitcoin Schwierigkeiten hat, sich über die wichtigsten Widerstandsniveaus hinaus zu erholen. Ein fallender Preis erhöht die Wahrscheinlichkeit einer sogenannten „Miner-Kapitulation“, die den großen Rückgang der BTC im Dezember 2018 ausgelöst haben soll.

Ende letzten Jahres fiel der Bitcoinkurs nach drei Monaten der Stabilität in einem engen Bereich zwischen 6.000 US-Dollar und 6.500 US-Dollar auf rund 6.000 US-Dollar. Der darauffolgende Rückgang auf die 3.000 US-Dollar erfolgte innerhalb von eines Monats.

Warum kommt es zu einer Kapitulation der Miner?

Die Kapitulation der Miner findet auf dem Bitcoin-Markt statt, wenn das Mining nicht mehr rentabel ist. Wenn die Rentabilität sinkt, verkaufen die Miner natürlich ihre Bitcoin-Bestände und kapitulieren als Reaktion auf die sich verschlechternde Marktstimmung. Wenn Miner anfangen zu verkaufen, führt dies zu einem erheblichen Verkaufsdruck auf dem Markt. Dieser Druck schafft ein schwieriges Umfeld für große Kryptowährungen wie Bitcoin, um ihre Dynamik aufrechtzuerhalten.

Große Miningzentren und -unternehmen werden aufgrund eines kurzfristigen Preisverfalls wahrscheinlich nicht kapitulieren, da sie langfristige Verträge mit Stromversorgern haben. Sie verfügen auch über mehr Kapital, um die Instabilität des Marktes über einen längeren Zeitraum hinweg zu bewältigen.

In der Zwischenzeit ist eine kurzfristige Kapitulation kleinerer Miningunternehmen wahrscheinlich. Die fortwährende Schließung großer Miningunternehmen könnte zu einer Todesspirale führen, in der die Hash-Rate des Bitcoin-Netzwerks auf nahezu Null sinkt.

Wie der Sicherheits- und Kryptowährungsforscher Andreas Antonpoulos bereits sagte, ist es unwahrscheinlich, dass eine Todesspirale oder ein plötzlicher Abfall der Hash-Rate des Bitcoin-Netzwerks auf nahe Null eintritt. Grund dafür ist, dass Miner mit einer langfristigen Perspektive und Strategie arbeiten. Er erklärte: „Ein Grund ist, dass Miner eine viel längerfristigere Perspektive haben.“

Wenn es daher – ähnlich wie Ende 2018 – u einer kurzfristigen Kapitulation der Miner kommt, erholt sich der Markt in der Regel nach sechs Monaten bis zu einem Jahr. Derzeit ist es noch verfrüht, vorherzusagen, ob eine Kapitulation Ende des Jahres ansteht. Wenn sich jedoch die negative Stimmung am Markt im ersten Quartal 2020 fortsetzt, könnte es in den kommenden Monaten zu einer Kapitulation kommen.

Bärische Ziele für Bitcoin

Vor der letzten Woche, als sich der Bitcoin-Kurs nach einem kurzen Anstieg auf 10.600 US-Dollar am 26. Oktober eindeutig in einem intensiven Abwärtstrend befand, sagten viele technische Analysten einen weiteren Rückgang auf 5.000 US-Dollar bis 6.000 US-Dollar voraus.

Krypto-Händler Eric Thies beispielsweise sagte letzte Woche, dass ein wichtiger rückläufiger Indikator aufleuchtete und feststellte, dass Bitcoin in naher Zukunft einen weiten Rückzug erleiden wird. Nach einer unangenehmen Kursbewegung über zwei Wochen, in der Bitcoin eine extreme Volatilität aufwies, twitterte Thies, dass BTC sich auf eine Erholung einstellen könnte. Der Analyst betonte, dass die derzeitige Struktur „potenziell von Bedeutung für Bullen“ sei, und lehnte das Szenario ab, dass BTC stark zurück auf höhere Widerstandsniveaus strebt.

DonAlt, ein weiterer Krypto-Händler, sagte, dass es zu früh sei, um zu behaupten, dass Bitcoin auf dem richtigen Weg für eine vollständige Wiederherstellung sei. Sie müsste jedoch höhere Zeitrahmenebenen zurückfordern, um sich auf eine sinnvolle Aufwärtsbewegung einzulassen.

Höhere Widerstandsniveaus für Bitcoin liegen zwischen 7.600 und 8.500 US-Dollar, und laut DonAlt würde ein kurzfristiges Überschreiten dieser Niveaus durch BTC eine Aufwärtsbewegung anzeigen. Er sagte: „Jetzt, da die Köpfe abgekühlt sind, hat die Bulligkeit schnell nachgelassen. Bisher ist dies ein bärisches Retracement nach einem starken Rückgang.“

Große Miningunternehmen haben es schwer

Der Null-Punkt für Bitcoin-Mining wird auf etwa 4.100 bis 4.500 US-Dollar geschätzt. Laut Miner Hut8, einem börsennotierten Mining-Giganten mit Sitz in Kanada, hat das Unternehmen Bitcoin im Laufe des dritten Quartals zu einem Preis von 4.300 USD abgebaut. Das Unternehmen erklärte:

„Einnahmen von 26,7 Millionen US-Dollar; Gewinnmarge im Mining von 58% und bereinigtes EBITDA von 14,7 Mio. US-Dollar. Mining von 1.965 Bitcoin zu einem Preis pro Bitcoin von 4.363 US-Dollar, einschließlich Stromkosten, Gebühren für Miningpools und aller anderen Produktionskosten. “

Der Kryptowährungsforscher Ceteris Paribus stellte jedoch fest, dass die von Miner Hut8 berechneten Kosten „Abschreibungen, Kosten und Nettofinanzierungskosten weglassen“, was die tatsächlichen Kosten auf 7.100 USD veranschlagen könnte. Der Forscher fügte hinzu:

„Wenn der Preis kurzfristig unter 7.100 US-Dollar sinkt, kann das Mining weiterhin fortgesetzt werden, da dies immer noch die Kosten deckt. Langfristig können Sie jedoch nicht davon ausgehen, dass es unter 5.000 US-DOllar rentabel ist. Sie müssen Ausrüstung austauschen, weiterhin Mitarbeiter bezahlen, Kosten finanzieren usw.“

Der Preisverfall bei Bitcoin und der Anstieg der Mining-Schwierigkeit haben sich negativ auf die Gewinnmargen von Hut8 und anderen Mining-Unternehmen ausgewirkt. Aufgrund ihrer großen Bitcoin-Bestände und Liquiditätsreserven besteht für große Bergbaubetriebe nicht das unmittelbare Risiko, dass sie ihre Aktivitäten reduzieren müssen, um den sinkenden Bitcoin-Preis zu bewältigen.

Das schwierige Ökosystem, das sich vor den Bergleuten entwickelt, könnte kleinere Unternehmen in Mitleidenschaft ziehen, insbesondere wenn BTC auf 6.000 USD sinkt. Dies ist die Preisschwelle, die für die meisten Produzenten unter der Gewinnschwelle liegt.

Die Halbierung hat keine sofortige Auswirkungen

Eines der am meisten erwarteten Ereignisse des Jahres 2020 ist die Halbierung der Blockbelohnung von Bitcoin im Mai. Der Mechanismus, der alle vier Jahre ausgelöst wird, würde die Kompensation, die Miner für Mining-Blöcke erhalten um die Hälfte reduzieren. Es verringert auch die Rate der neuen BTC-Produktion, da sich das Netzwerk seinem festen Angebot von 21 Millionen Bitcoins nähert.

Seit 2018 wird die Halbierung als nächster treibender Faktor einer erweiterten Bitcoin-Rallye bezeichnet. Als limitiertes Gut würde sich theoretisch jedes Ereignis, das das Angebot an Kryptowährung verringert, auf die Preisentwicklung auswirken. Hochkarätige Anleger haben jedoch erklärt, dass die Halbierung voraussichtlich keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Bitcoin-Preis haben wird.

 

Sollte die Halbierung eintreten, ohne dass sich dies positiv auf den Preis von Bitcoin auswirkt, würde dies die Miner zusätzlich unter Druck setzen, eine bessere Infrastruktur und effiziente Ausrüstung einzusetzen, um die Kosten weiter zu senken.

Im Laufe der Geschichte hat die Halbierung erst ein oder zwei Jahre nach dem Event zu einer großen Rallye für Bitcoin geführt, möglicherweise, weil der Preis schon lange vor dem Event feststeht. Insofern ist es möglich, dass die Kapitulation kleinerer Miner dazu führt, dass BTC die Unterstützung auf niedrigerem Niveau in der Region von 5.000 bis 6.000 USD testet, obwohl sie seit Mitte 2019 erheblich zurückgegangen ist. Dies könnte zu einer negativen Stimmung auf dem Kryptomarkt im Frühjahr 2020 führen.

Der aktuelle Preistrend von Bitcoin

Basierend auf den Fundamentaldaten bleibt Bitcoin in verschiedenen Schlüsselbereichen stark, einschließlich Benutzeraktivität, Transaktionswert in US-Dollar und Hash-Rate. Offizielle On-Chain-Daten von Blockchain.com zeigen, dass die Anzahl der verwendeten eindeutigen Adressen von 310.000 im Januar 2019 in weniger als 12 Monaten auf fast 500.000 gestiegen sind. Die Hash-Rate ist von 41 Exahash im Januar auf 92 Exahash gestiegen und hat sich im gleichen Zeitraum mehr als verdoppelt.

Bitcoin-Netzwerk-Hash-Rate in Tera-Hash pro Sekunde. Quelle: blockchain.com

Bitcoin-Netzwerk-Hash-Rate in Tera-Hash pro Sekunde. Quelle: blockchain.com

Aufgrund der Fundamentaldaten sagte der Bitcoin-Investor Timothy Petersen, dass die „2019-Blase“ von Bitcoin voraussichtlich in etwa zwei Wochen platzen wird und bis zum Jahresende einen potenziellen lokalen Tiefpunkt markiert. Wenn BTC in den kommenden Wochen einen starken Abverkauf verzeichnen sollte, wäre die wahrscheinlichste Ursache für den Rückgang die Kapitulation der kleineren Miner. Die Mining-Kapitulation wird von vielen Anlegern auch als positiver Punkt für eine mittel- bis langfristige Erholung angesehen, da sie häufig das Ende eines Bärenmarktes und den Beginn einer Akkumulationsphase markiert.

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Bitcoin Mining: Kanadisches Unternehmen meldet Insolvenz an

Das kanadische Bitcoin-Mining-Unternehmen Great North Data hat sich für zahlungsunfähig erklärt. Der Schuldenberg des Unternehmens beläuft sich demnach auf 10 Millionen US-Dollar. An Firmenvermögen kann das Unternehmen hingegen lediglich 3,5 Millionen US-Dollar (4,6 Millionen kanadische Dollar) vorweisen. Zu den Gläubigern der Mining-Firma zählen dabei vor allem staatliche Geldgeber.

Nach Angaben der öffentlichen Nachrichtenanstalt CBC eröffnete Great North Data bereits Ende November ein Bankrottverfahren.  Das Unternehmen betrieb seine Rechenzentren zuvor in der Region Labrador im Osten Kanadas. Die Rechenleistung nutzte es neben dem Schürfen von Bitcoin auch für das Prozessieren von Algorithmen für Künstliche Intelligenz. Die genauen Ursachen für die Insolvenz sind zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Ein offizielles Statement seitens des Unternehmens steht weiterhin aus, auch die Webseite der Firma ist momentan offline.

Bitcoin Mining mit staatlicher Förderung?

Während die Gründe für den Bankrott vorerst im Dunkeln bleiben, lassen sich zumindest einige Gläubiger der gescheiterten Bitcoin-Mining-Operation benennen. Denn das Unternehmen mit Sitz in der kanadischen Provinz Labrador und Neufundland sammelte über die Jahre Mittel von verschiedenen staatlichen Stellen auf Provinz- und auf Bundesebene.

281.675 kanadische Dollar schuldet Great North Data etwa der Atlantic Canada Opportunities Agency (ACOA). Diese Regierungsbehörde kümmert sich um die Förderung der Wirtschaft in den kanadischen Regionen entlang der Küste des atlantischen Ozeans. Das bankrotte Mining-Unternehmen erhielt von der ACOA bereits im Jahr 2015 eine halbe Million kanadischer Dollar. Die Behörde gab gegenüber CBC an, mit Great North Data in Kontakt zu stehen.

Das Bitcoin-Mining-Unternehmen hat weiterhin Schulden bei der Provinzregierung von Neufundland und Labrador. Der ausstehende Betrag von 313.718 kanadischen Dollar ist in diesem Fall allerdings durch die Maschinen sowie das Land, das sich im Besitz von Great North Data befindet, abgesichert.

Trotz staatlicher Förderung geriet das Unternehmen immer wieder in den Fokus öffentlicher Kritik. Noch im August dieses Jahres sah sich der CEO der Mining-Farm zur Verteidigung der eigenen Schürfoperation genötigt. Die Vorwürfe gegen Great North Data betrafen Fragen der Stromnutzung, der Bereitstellung von Arbeitsplätzen und insbesondere die hohe Lautstärke der verwendeten Lüftungs- und Kühlsysteme.

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Kanada: Krypto-Mining-Firma Great North Data meldet Insolvenz an

Das Kryptowährungs-Mining-Unternehmen Great North Data aus Kanada hat Insolvenz angemeldet.

Wie die Canadian Broadcasting Corporation am 4. Dezember berichtete, meldete Great North Data, das Krypto-Mining-Einrichtungen in Labrador City und Happy Valley-Goose Bay betrieb, Ende November Insolvenz an. In den Anmeldeunterlagen waren 10 Mio. US-Dollar an Verbindlichkeiten aufgeführt, während sich das Vermögen auf lediglich 3,5 Mio. US-Dollar belief.

Schulden beim Staat

Great North Data schuldet der Business Investment Corporation der Regierung von Neufundland und Labrador demnach 238.080 US-Dollar, die das Unternehmen für Gebäude, Grundstücke, Maschinen und Ausrüstungen erhielt.

Der Atlantic Canada Opportunities Agency soll das Unternehmen 213.868 US-Dollar schulden. Diese unterstützte die Firma im Jahr 2015 in Form eines bedingungslos zurück zu zahlenden Beitrags im Wert von 379.637 US-Dollar.

Bei Redaktionsschluss war die Webseite des Unternehmens nicht aufrufbar. Cointelegraph konnte Great North Data auf LinkedIn ebenfalls nicht erreichen. Die Firma hat auch keine Telefonnummer angegeben.

Schwierige Bedingungen

Die Branche wird für Miner immer herausfordernder. Das ehemals in den Top-Fünf angesiedelte Krypto-Mining-Unternehmen Giga Watt aus Washington hat im Januar seinen Betrieb eingestellt. Dabei hieß es, das Unternehmen sei „zahlungsunfähig und nicht in der Lage, ihre Schulden bei Fälligkeit zu begleichen“. 

Im Oktober wurde dem Unternehmen BCause Mining, einem Bitcoin-Mining-Betrieb in Virginia Beach in den Vereinigten Staaten, angeordnet, seine Vermögenswerte zu liquidieren, den Betrieb einzustellen und seine 27 Vollzeit- und vier Teilzeitkräfte zu entlassen. Anfang des Jahres hat auch dieses Unternehmen Insolvenz angemeldet.

Das Mining-Unternehmen Bitfarms hingegen baut seinen Betrieb, trotz Beschwerden der Einwohner der Stadt Sherbrooke im kanadischen Quebec, weiter aus. Bitfarms verwaltet Mining-Unternehmen in der gesamten Provinz, um nutzt dabei die billige Wasserkraft vor Ort. Die Anwohner in der Nähe haben sich häufiger über die unerträgliche Lautstärke und Vibrationen durch die Anlage beschwert.

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Aktie von Mining-Betreiber Northern Bitcoin kommt in MSCI-Börsenindex

Die Aktie des an der Frankfurter XETRA-Börse gelisteten Mining-Betreibers Northern Bitcoin ist in den Börsenindex MSCI Germany aufgenommen worden. Dies gab Northern Bitcoin am 27. November per Pressemitteilung bekannt.

Renommierter Börsenindex

Die Aktien der Northern Bitcoin AG seien am 26. November nach Handelsschluss in den MSCI Global Micro Cap Index aufgenommen worden.

Für Aroosh Thillainathan, designierter CEO der Northern Bitcoin AG, stellt die Aufnahme “in den renommierten MSCI Germany Index” einen wichtigen Meilenstein für das Unternehmen dar:

“Mit dieser Indexaufnahme ist ein liquiderer Handel in unserer Aktie verbunden, der zu einer höheren Attraktivität insbesondere für institutionelle Investoren führt.”

Globale Expansion

MSCI Inc. mit Sitz in New York ist ein weltweit führender Anbieter von Anwendungen zur Unterstützung von Investitionsentscheidungen. MSCI-Produkte und -Dienstleistungen umfassen Indizes, Portfoliorisiko- und Bewertungsmethoden sowie Anwendungen zur Verwaltung von Wertpapierdepots. 

Northern Bitcoin hatte sich im November per Wandelanleihe eine Finanzierung von über 10 Mio. Euro gesichert und eine für 2020 geplante Fusion mit dem US-Wettbewerber Whinstone bekannt gegeben.

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