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Fidelity hält 10 Prozent an börsennotiertem Mining-Unternehmen

Der Bitcoin-Kurs bewegt sich seit Wochen in der Seitwärtslage. Doch jüngst hat er einen Indikator durchkreuzt, der in der Vergangenheit Steigerungen von 5000 Prozent brachte.

Der Bitcoin-Kurs hat kürzlich ein Kauf-Signal durch die Hash Ribbon bestätigt. Das könnte einen Bullrun auslösen.

Bitcoin: Das Hash Ribbon Kauf-Signal wurde soeben bestätigt. Das Post-Halving-Signal ist besonders außerordentlich. Es könnte eine Weile dauern, bis das nächste kommt. Und so kann der große Bullrun beginnen.

Charles Edwards

Hash Ribbon und Bitcoin-Kurs

Die Hash Ribbon ist eine Metrik, die zwei gleitende Mittelwerte im Zusammenhang mit der Bitcoin Hash Rate betrachtet. Sie soll Aufschluss über die Miner-Aktivität geben. Je nachdem, in welche Richtung sich die Indikatoren kreuzen, kann das entweder für eine Mining-Kapitulation oder ein Aufrüsten der Miner sprechen. Wie man einem Medium-Post von Krypto-Analyst Edwards entnehmen kann, hat der Bitcoin-Kurs auf dieses Signal in der Vergangenheit mit durchschnittlich 5.520 Prozent Zuwachs reagiert.

BTC-Mining in Krisenzeiten

Auch anderweitig sendet das BTC-Netzwerk derzeit positive Signale. So hat der gleitende Mittelwert der Hash Rate der letzten sieben Tage ein neues Allzeithoch erreicht. Damit kann man vorerst davon ausgehen, dass die Miner sich vom Halving erholt haben. Diese sind letztlich stark vom Bitcoin-Kurs abhängig, schließlich müssen sie ihre „geschürften“ BTC in regelmäßigen Abständen auf den Markt werfen.

Im Zuge des BTC Halvings hatte sich deren Belohnung von 12,5 BTC auf 6,25 BTC pro erfolgreich geminten Block halbiert. Hier kam es kurzfristig zu Panik unter Anlegern. Sollte, wie kurzzeitig durch den Corona-Crash geschehen, der Bitcoin-Kurs zu tief fallen, könnte es für viele Miner nicht länger profitabel sein, das Netzwerk am Laufen zu halten.

Diese könnten nun jedoch gerade in China neue positive Impulse bekommen. So hat im Reich der Mitte die Regensaison begonnen. In Regionen wie Sichuan im Südwesten des Landes gibt es zur Regenzeit Strom fast zum Nulltarif. Das spielt Minern natürlich stark in die Hände: Sie können das BTC-Netzwerk mit voller Kraft aufrechterhalten und müssen sich weniger um den Bitcoin-Kurs sorgen. Mehr dazu an dieser Stelle.

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Bitcoin-Kurs (BTC): Historischer Bullrun in greifbarer Nähe?

Tether Limited, das Unternehmen hinter dem gelichnamigen Stable Coin, hat fast 40 Holder von USDT auf eine Schwarze Liste gesetzt Ý und damit defacto zensiert.

Das Unternehmen Tether ist nicht gerade für vorauseilenden Gehorsam bekannt, wenn es um Regulierungsfragen geht. Man erinnere sich an den Eiertanz, den Tether Limited vollzogen hatte., als es darum ging, zu beweisen, dass es tatsächlich über die Rücklagen verfügt, die eine Deckung des Stable Coins gewährleisten. Mittlerweile ist das Unternehmen von der Behauptung abgerückt, dass für jede Einheit USDT ein US-Dollar in der Reserve gehalten wird. Stattdessen gibt man nun an, dass auch andere Assets zur Deckung von USDT gehalten werden, auch wenn Fiat-Einlagen noch den überwiegenden Anteil ausmachen sollen.

Tether zensiert USDT-Adressen

Dennoch scheint Tether in letzter Zeit verstärkt mit Regulierungsbehörden zusammen zu arbeiten. Darauf lässt ein Dashboard eines Programmiers schließen, das Wallet-Adressen zeigt, die Tether blockiert hat. Philippe Castonguay, so der Name des Entwicklers, hat sein Dashboard auf Twitter vorgestellt. Ein ähnliches Projekt hatte Castonguay zuvor bereits für den Stable Coin USDC ins Leben gerufen.

Es stellt sich heraus, dass bis jetzt 39 Adressen die Verwendung von USDT auf Ethereum verboten wurde. Ich habe ein weiteres Dashboard erstellt, um den Überblick über die USDT-Bans hier zu behalten:

Offenbar stehen gesperrten Adressen auf eine Kooperation mit Strafverfolgungsbehörden zurück. Gegenüber dem Krypto-Nachrichtenportal The Block erklärt Stuart Hoegner von der Rechtsabteilung der Bitcoin-Börse Bitfinex:

Tether unterstützt die Strafverfolgungsbehörden routinemäßig bei ihren Ermittlung […] Durch die Funktion zum Einfrieren von Adressen konnte Tether Benutzern und Börsen helfen, von Hackern gestohlene Dutzende Millionen Dollar zu retten

Bitfinex ist ein Tochterunternehmen von Tether Ltd. Die personellen Verstrickungen zwischen der Stable Coin Emittentin und der Krypto-Börse ließen bereits mehrfach den Vorwurf der Martkmanipulation laut werden.

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Kasachstan auf dem Weg zum Mining-Mekka

Tether Limited, das Unternehmen hinter dem gelichnamigen Stable Coin, hat fast 40 Holder von USDT auf eine Schwarze Liste gesetzt Ý und damit defacto zensiert.

Das Unternehmen Tether ist nicht gerade für vorauseilenden Gehorsam bekannt, wenn es um Regulierungsfragen geht. Man erinnere sich an den Eiertanz, den Tether Limited vollzogen hatte., als es darum ging, zu beweisen, dass es tatsächlich über die Rücklagen verfügt, die eine Deckung des Stable Coins gewährleisten. Mittlerweile ist das Unternehmen von der Behauptung abgerückt, dass für jede Einheit USDT ein US-Dollar in der Reserve gehalten wird. Stattdessen gibt man nun an, dass auch andere Assets zur Deckung von USDT gehalten werden, auch wenn Fiat-Einlagen noch den überwiegenden Anteil ausmachen sollen.

Tether zensiert USDT-Adressen

Dennoch scheint Tether in letzter Zeit verstärkt mit Regulierungsbehörden zusammen zu arbeiten. Darauf lässt ein Dashboard eines Programmiers schließen, das Wallet-Adressen zeigt, die Tether blockiert hat. Philippe Castonguay, so der Name des Entwicklers, hat sein Dashboard auf Twitter vorgestellt. Ein ähnliches Projekt hatte Castonguay zuvor bereits für den Stable Coin USDC ins Leben gerufen.

Es stellt sich heraus, dass bis jetzt 39 Adressen die Verwendung von USDT auf Ethereum verboten wurde. Ich habe ein weiteres Dashboard erstellt, um den Überblick über die USDT-Bans hier zu behalten:

Offenbar stehen gesperrten Adressen auf eine Kooperation mit Strafverfolgungsbehörden zurück. Gegenüber dem Krypto-Nachrichtenportal The Block erklärt Stuart Hoegner von der Rechtsabteilung der Bitcoin-Börse Bitfinex:

Tether unterstützt die Strafverfolgungsbehörden routinemäßig bei ihren Ermittlung […] Durch die Funktion zum Einfrieren von Adressen konnte Tether Benutzern und Börsen helfen, von Hackern gestohlene Dutzende Millionen Dollar zu retten

Bitfinex ist ein Tochterunternehmen von Tether Ltd. Die personellen Verstrickungen zwischen der Stable Coin Emittentin und der Krypto-Börse ließen bereits mehrfach den Vorwurf der Martkmanipulation laut werden.

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HIVE baut Investitionen in Mining-Kapazitäten weiter aus

Laut einer Analyse könnte der Bitcoin-Kurs auf 60.000 US-Dollar steigen. Das ist jedoch an einige Bedingungen geknüpft.

Neue Analyse, neues Glück: Laut einer Prognose von Marcel Pechmann steigt der Bitcoin-Kurs (BTC) eventuell auf 60.000 US-Dollar. Um auf diesen Wert zu kommen, greift der Krypto-Analyst auf eine Theorie von Soziologe Everett Rogers zurück. Dieser teilte Konsumenten im Jahr 1962 in die fünf Gruppen Innovatoren, Early Adopter, Frühe Mehrheit, Späte Mehrheit und Nachzügler ein. An dieser Aufteilung, so Pechmann weiter, könne man relativ zuverlässig die Adoption neuer Technologien nachzeichen. Innovatoren wissen schon recht früh, was der neue Trend sein wird, während die Nachzügler neue Technologien erst in der Tasche haben, wenn sie schon längst etabliert sind.

Bezogen auf Kryptowährungen und den Bitcoin-Kurs befinde man sich noch in einer der frühen Phasen, so heißt es in der optimistischen Analyse weiter. Um nun eine „zuverlässige“ Prognose für den Bitcoin-Kurs zu bekommen, führt Pechmann die Kryptowährung mit Apple und dem IPhone eng. Zur Zeit besitzen laut Pechmann nur 11 Prozent der US-Amerikaner die Kryptowährung.

Als Apple mit seinem IPhone auf dem selben Stand war (2008), sollte es noch dauern, bis es zur Explosion der Apple-Aktie kommen konnte. Bis zum Jahr 2012 habe es die Apple-Aktie dann doch noch auf 520 Prozent Wachstum geschafft. Sollte sich der Bitcoin-Kurs nun genauso verhalten, würde er noch auf knapp 60.000 US-Dollar steigen. Dafür müsste die Kryptowährung jedoch auch weltweite Verbreitung finden. Dass das schwierig werden könnte, erkennt der Analyst dennoch an:

Auch wenn Bitcoin als innovative Technologie angesehen werden kann, die unbestreitbare Vorteile gegenüber traditionellen Finanzinstrumenten und auch Gold hat, muss es sein Billionen-Dollar-Potential noch beweisen. Menschliche Verhaltensweisen und Glaubenssätze zu ändern, ist eine Herkules-Aufgabe.

Marcel Pechmann

Falls es dennoch klappen sollte, könnten wir mit der großen Bitcoin-Kurs-Explosion bis 2023 rechnen.

Bitcoin-Kurs zum Mond?

Eingefleischte Krypto-Fans kennen das Spiel bereits: Ein Analyst nimmt eine beinahe beliebige Variable, vergleicht sie mit BTC & Co. und errechnet daraus einen schwindelerregenden Bitcoin-Kurs. Dabei versucht er oder sie, aus vergangenen Ereignissen eine Zukunftsprognose zu entwerfen. Das ist in etwa so, als ob man die sprichwörtlichen Äpfel mit Birnen vergleicht und daraus Prognosen für die Kartoffelernte in 3 Jahren errechnet.

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Aufrüstung im Mining-Sektor: Hedge Fonds investiert in Antminer-Modelle

Vier US-amerikanische Anwaltskammern haben erlaubt, dass ihre Mitglieder Kryptowährungen als Bezahlung akzeptieren können.

Die District of Columbia Bar (DCB) hat jüngst eine Stellungnahme hinsichtlich der Verwendung von Kryptowährungen für die Bezahlung von Anwälten veröffentlicht. Aus dem Schreiben geht hervor, dass Anwälte Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren dürfen, solange sie „kompetente und angemessene Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz dieses Eigentums“ treffen.

Laut der Anwaltskammer des District of Columbia, sei es nicht ethisch verwerflich, wenn ein Anwalt Kryptowährungen akzeptiert. Die DCB ist mit mehr als 100.000 Mitgliedern eine der größten Anwaltskammern in den USA.

Weitere US-Anwaltskammern schon längst dabei

Die Anwaltskammer New York Citys machte im Juli 2019 eine Erklärung öffentlich, in der sie Kryptozahlungen als „geschäftliche Transaktionen” integrierte. Die DCB auf der anderen Seite definiert sie als  „Bezahlung in Eigentum”. Die Pioniere auf dem Gebiet sind Anwaltskammern aus Nebraska und North Carolina. 2018 gaben sie offzielle Erklärungen zur Bezahlung in Kryptowährungen heraus.

Kryptowährungen gewinnen an Relevanz

Obwohl die DCB auch Kryptowährungen als „ethische Herausforderungen” für Anwälte betrachtet, ist sie sich sicher, dass digitale Währungen in Zukunft eine tragende Rolle spielen werden:

Anwälte können die Flut der Veränderungen nicht aufhalten, selbst wenn sie es möchten, und die Kryptowährung wird von Verkäufern und Dienstleistungsanbietern, einschließlich Anwälten, zunehmend als Zahlungsmethode akzeptiert […] die Regeln sind flexibel genug, um den Schutz der Interessen und des Eigentums der Kunden zu gewährleisten, ohne die Fortschritte der Technologien abzulehnen

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Mining-Riese Ebang plant Offshore-Bitcoin-Börse (BTC)

Nach seinem Börsengang an der Nasdaq plant Bitcoin-Mining-Unternehmen Ebang die Expansion. Nun soll eine Offshore-Exchange das Geschäft wieder ankurbeln.

Ebang, ein Hersteller für Mining-Equipment mit Sitz in China, plant den Start einer Offshore-Bitcoin-Börse. Der Plan fußt auf der Idee, dass der Umsatz von Exchanges weniger abhängig von der Bitcoin-Kursvolatilität ist als der des Minings. Schließlich handeln Trader BTC und Co. auch in Bärenmärkten.

Wo genau die Offshore-Börse seinen Sitz haben wird, ist nicht bekannt. In einem Interview mit Bloomberg verriet CFO Chen Lei lediglich, dass der Schritt mit unklaren Krypto-Regulierungen der chinesischen Regierung zu tun hat. Zuletzt geriet daher auch Binance unter Beschuss. Die chinesische Führung warf der Bitcoin-Börse vor, Festland-Chinesen Zugriff auf die Exchange zu gewähren – und das, obwohl das Krypto-Trading im Reich der Mitte verboten ist.

Umsatzerwartungen verdoppelt

An die Expansionsbestrebungen knüpft das Ebang-Management erwartungsgemäß Wachstumsaussichten. So hofft man Chen Bei zufolge, den Umsatz auf 200 Millionen US-Dollar zu steigern. Das wäre fast eine Verdoppelung gegenüber dem Vorjahr. 2019 verbuchte Ebang lediglich 109 Millionen US-Dollar an Umsatz; da dieser die Kosten nicht decken konnte, schrieb das Unternehmen sowohl 2018 als auch 2019 rote Zahlen.

Vom Börsengang ließ sich der Hersteller von Mining Rigs allerdings nicht abbringen. Erst am 26. Juni dieses Jahres wagte Ebang den Schritt an die New Yorker Technik-Börse Nasdaq. Während des IPOs verkaufte das Unternehmen 212,500 Aktien für durchschnittlich 5 US-Dollar das Stück. Mittlerweile notiert Ebang International Holdings Inc. mit dem Ticker „EBON“ bei 4,20 US-Dollar – ein Einbruch von 6,67 Prozent.

Anleger dürften bei Bitcoin-bezogenen Börsengängen indes weiter skeptisch sein. Schließlich warfen die Querelen rund um den versuchten Börsengang von Bitmain ein eher unrühmliches Licht auf den Sektor. Nachdem Bitmains IPO an der Hongkonger Wertpapierbörse 2019 gescheitert ist, plante der ASIC-Hersteller im selben Jahr heimlich einen weiteren Versuch. Für Vertrauen sorgte das nicht. Sorgen bereiten dürfte Investoren auch der Niedergang von Canaan Creative. Der Ebang-Konkurrent schaffte als erster Mining-Chip-Hersteller mit einem  90-Millionen-US-Dollar-IPO 2019 den Gang an die Börse. Der Aktienkurs von “CAN” fiel seither allerdings von 9 US-Dollar auf aktuell 1,85 US-Dollar. Ein Einbruch von fast 80 Prozent.

Professionalisierung der Branche

Die Expansionsabsichten von Ebang verdeutlichen indes aktuelle Trends im Krypto-Sektor. So scheinen sich große Marktteilnehmer nicht mehr nur auf ein einziges Geschäft zu konzentrieren, sondern streben die Diversifikation an.

Bei den hochvolatilen Bitcoin-Kursen ist das ein nachvollziehbarer Ansatz. Dazu kommt der Umstand, dass Ebang seine Börse an einem Offshore-Standort lancieren will, den selbst autoritäre Staaten wie China Kryptowährungen nicht eindämmen können. Man spricht dabei von sogenannter regulatorischer Arbitrage. Das bedeutet, dass kleinere Staaten Krypto-Unternehmen mit laxen Regularien anlocken und somit von Steuereinnahmen profitieren können.

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Krypto-Malware Lucifer schürft Monero (XMR) auf Windows-Rechnern

IBM, Atea und der norwegische Verband für Meeresfrüchte, Sjømatbedriftene, gehen eine Blockchain-Kooperation ein, um die Lebensmittelqualität von Fischen und Meeresfrüchten zu verbessern.

Ziel ist es, Lieferkettendaten der norwegischen Fisch- und Meeresfrüchteindustrie über Blockchain auszutauschen und Verbrauchern weltweit eine erhöhte Lebensmittelsicherheit und-qualität zu geben. Dabei befindet man sich nicht erst in der Planungsphase, sondern befindet sich schon in der aktiven Nutzung des Netzwerkes.

Aktuell speisen bereits mehrere norwegische Unternehmen der Fisch- und Meeresfrüchteindustrie ihre Daten ein. Eines davon ist Kvarøy Arctic, ein Anbieter von natürlich gezüchtetem Seelachs. Das Unternehmen wird schon bald Produkte an Einzelhändler in den Vereinigten Staaten und Kanada liefern, die über Blockchain rückverfolgbar sind. Der Fischfutterproduzent BioMar hat sich ebenfalls dem Netzwerk angeschlossen, um den nordischen Meeresfrüchte-Unternehmen Einblick in die Herkunft und Qualität des Futters zu geben, das die Fische verzehren. So heißt es in einer Pressemitteilung, die BTC-ECHO vorliegt, von Alf-Gøran Knutsen, dem CEO von Kvarøy Arctic:

Unseren Kunden ist es wichtig zu wissen, dass die Meeresfrüchte, die sie essen, nicht nur sicher, sondern auch gesund sind und nachhaltig produziert wurden. Mit Blockchain können wir den Weg des Fisches vom Netz bis ins Kühlregal nachvollziehen.

Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle

Die norwegische Meeresfrüchteindustrie exportierte im Jahr 2019 mehr als 2,7 Millionen Tonnen Meeresfrüchte, das entspricht 25.000 Mahlzeiten pro Minute. Vor dem Hintergrund, dass gleichzeitig immer mehr Verbraucher über Herkunft und Aufzucht der Lebensmittel informiert sein wollen, spielt das Thema Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle. Robert Eriksson, CEO des norwegischen Verbandes für Meeresfrüchte, glaubt, dass der Einsatz von Blockchain den Wettbewerbsvorteil der Branche erhöhen wird:

Norwegische Meeresfrüchte sind für ihre Qualität bekannt. Wir sind jedoch bislang nicht in der Lage, zurückzuverfolgen, woher der Fisch stammt, wie er aufgezogen und gehalten wurde. So kann es zu Betrug und Lebensmittelverschwendung kommen. Blockchain kann dazu beitragen, diese Probleme durch eine transparente, nachvollziehbare Aufzeichnung zu lösen. Wir sehen das als einen wichtigen Schritt für die Industrie an, weil dadurch eine nachhaltigere Lebensmittelproduktion geschaffen wird, die wiederum den Ertrag für die Produzenten erhöht.

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Mining-Spam: Ethereum-Transaktionen explodieren

Die parabolischen Kursanstiege im dezentralisierten Ökosystem (DeFi) trieben den ETH-Kurs in den Aufwind. Dazu haben wohl auch angebliche Mining-Spams beigetragen.

Infolge der jüngsten Kurszuwächse im denzentralisierten Ethereum-Ökosystem, lässt sich eine größere Nachfrage nach Produkten in diesem Bereich erkennen. Mehr oder weniger eingeleitet von Compound, der DeFi-Kreditplattform, die am 15. Juni ihren Governance-Token launchte, erlebt nun der Ethereum-Kurs eine wahrhaftige Wiedergeburt. Er performt den vergangen Monat deutlich besser als Bitcoin. Jetzt überfluten allerdings Mining-Spammer das Netzwerk.

50 Millionen Transaktionen in zwei Monaten

Seit das Thema rund um DeFi einen größeren Einfluss bekommt, schoss auch die Anzahl der Transaktionen in die Höhe. So stieg die tägliche Nutzung von Ethereum vor kurzem auf 1,1 Millionen Transaktionen. Dieser Stand wurde seit dem Allzeithoch 2018 mit 1,35 Millionen Transaktionen pro Tag nicht mehr erreicht. So vielversprechend diese Entwicklung auch aussieht, soll der Anstieg wohl mit einem ominösen Verhalten der Miner zusammenhängen. Bei einem Blick auf Etherscan.io führte allein der Mining-Pool Ethermine zuletzt über 13.200 Transaktionen, die weniger als 0,05 ETH betrugen, in 24 Stunden durch.

Ethermine spamming ethereum, June 2020

Auch Miner von SparkPool und Nanopool überfluteten das Netzwerk mit kleinen Transaktionen. So führte SparkPool insgesamt sechs Millionen Transaktionen durch. Nanopool prozessierte mehr als 15 Millionen Transaktionen. Laut einem Bericht von Trustnodes setzten die Miner mutmaßlich in Zeitabständen ein Vorgehen in Gang, das das Netzwerk mit automatischen Transaktionen vollspamte. Insgesamt haben diese drei Pools 50 Millionen Transaktionen in zwei Monaten durchgeführt.

25 Prozent mehr Gas-Fees für Miner

Für eine Erklärung sprechen die erhöhten Gas-Fees der Miner von Ethereum. Diese stimmten in der vergangenen Woche dafür, das Blockgas-Limit des Netzwerks um 25 Prozent zu erhöhen. Das bedeutet, dass sie statt 35 nun 44 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten können. Diese Entscheidung wurde von Mitgliedern der Ethereum-Gemeinschaft kritisiert, darunter auch von einem Ethereum-Entwickler, der auf Twitter sagte, dass die Miner ihre Gewinne über die Gesundheit des Netzes stellen. Die erhöhte Kapazität soll im Idealfall dazu beitragen, die durchschnittlichen täglichen Transaktionsgebühren zu senken.

Was steckt hinter dem Spamming?

Nach der skandalösen Transaktion mit 2,6 Millionen Gas-Fees vor einigen Wochen, beschloss Bitfly, das Unternehmen hinter Ethermine, jegliche Transaktionen unabhängig von der Höhe des Betrags zu prozessieren. Sie seien „keine Schiedsrichter”, twitterten sie am 15. Juni. Daher ist die einzige legitime Erklärung dafür, dass die Miner an den Gas-Fees verdienen wollten. Schließlich hält die Überlastung des Netzes die Gas-Fees hoch, was den Minern wiederum zu Gute kommt.

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Weltgrößter Bitcoin-Mining-Hersteller macht 100 Millionen US-Dollar IPO

Einer der weltgrößten Hersteller von Hardware für das Bitcoin-Mining, Ebang International, kündigt seinen Börsengang an der Nasdaq in den USA an. Doch das Vorhaben birgt Risiken.

Ebang International Holdings gab am 17. Juni die detaillierten Bedingungen für ihren Börsengang bekannt. In dem letzten Antrag wählte das Unternehmen Nasdaq Global Market als Notierungsbörse und Prime Number Capital als Emissionsbank für das IPO. Dem F-1-Formular zufolge, das die Firma am 24. April einreichte, wird das Unternehmen unter dem gewünschten Aktiensymbol an der Börse EBON gelistet.

Das in Zhejiang, China, ansässige Unternehmen plane 19,3 Millionen Aktien im Wert von 106 Millionen US-Dollar bei einem Aktienkurs von 4,50 bis 6,50 US-Dollar aufzubringen. Somit wolle Ebang International Holdings einen Marktwert von 721 Millionen US-Dollar erreichen. Neben Prime Number Capital sind auch AMTD Global Markets und Loop Capital Markets die gemeinsamen Bookrunner des Deals.

Schwierigkeiten in 2019, jetzt ein Börsengang

Ebang ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der Bitcoin-Mining-Zubehör und entwirft anwendungsspezifische Application Specific Integrated Circuit (ASIC)-Chips und Fabless Integrated Circuits (IC) für Bitcoin-Mining-Geräte. Tatsächlich stammen über 80 Prozent der Einnahmen im Jahr 2019 aus der Entwicklung und dem Verkauf von ASICs.

Hierbei ist wichtig zu wissen, dass die Einnahmen von 2019 gerade einmal ein Drittel dessen darstellen, was noch 2018 erwirtschaftet wurde. Damals verdiente das Unternehmen innerhalb eines Jahres 319 Millionen US-Dollar, während es 2019 nur noch auf 109 Millionen US-Dollar kam. Der Nettoverlust betrug im Jahr 2018 11,8 Millionen US-Dollar und stieg ein Jahr später auf 41,1 Millionen US-Dollar an.

Zudem hatte auch der Durchschnittspreis pro Chip im Jahr 2018 noch 737 US-Dollar betragen, wovon das Unternehmen 415.930 verkaufte. Indes fiel der Preis ein Jahr später um mehr als die Hälfte – auf 304 US-Dollar pro Chip. Und verkauft wurden davon auch nur noch 289.953 Stück.

IPO – Ein riskanter Deal?

Wie es weiter in dem Börseneinführungsprospekt von April hervorgeht, benannte das Unternehmen auch einige zusätzliche Risikofaktoren. So hängen diese stark mit einer strengeren regulatorischen Überprüfung chinesischer Unternehmen in den USA zusammen. Zumal der US-Senat am am 20. Mai diesbezüglich sogar den Holding Foreign Companies Accountable Act oder das Kennedy-Gesetz verabschiedete. Das Gesetz erlaubt den Behörden „Aktiengesellschaften zu prüfen und sicherzustellen, dass die öffentlichen Informationen der Unternehmen akkurat, unabhängig und vertrauenswürdig sind”.

Die Gesetzes-Verabschiedung resultiert aus problematischen Ereignissen der Vergangenheit. 2011 waren fast 11 Prozent aller Wertpapier-Sammelklagen gegen chinesische Unternehmen. Der Vorwurf: Fälschliche Darstellung der Finanzdokumente. Ebang äußerte sich zu dem Gesetz wie folgt:

Die Verabschiedung des Kennedy-Gesetzes oder anderer ähnlicher Gesetze beziehungsweise Bemühungen, die den den Zugriff der US-Regulierungsbehörden auf Informationen erhöht, könnte zu einer Verunsicherung der Anleger für die betroffenen Emittenten, einschließlich uns, führen. Der Aktienkurs könnte davon nachteilig beeinflusst werden

Ebang nannte auch die eigene finanzielle Situation und den volatilen Preis von Bitcoin als weitere Risikofaktoren.

Unsere Unternehmensergebnisse wurden und werden voraussichtlich auch weiterhin erheblich von den Schwankungen des Bitcoin-Kurses beeinflusst. Hierbei wirkte sich insbesondere der starke Preisrückgang von Bitcoin negativ auf unsere Performance aus.

sagte das Unternehmen.

Der Gang an die Nasdaq ist der zweite Versuch des Unternehmens an die Börse zu gehen. Schon im Juni 2018 beantragte Ebang einen Börsengang in Hongkong, die Notierung kam allerdings nie zustande. Zu diesem Zeitpunkt wollte der Bitcoin-Ausrüstungshersteller angeblich bis zu 1 Milliarde US-Dollar aufbringen.

Mit dem diesjährigen IPO wäre das Unternehmen der zweite an der Nasdaq notierte Hersteller von Bitcoin-Ausrüstung. So notierte Ebangs größter Konkurrent, Canaan Creative, 2019 an der Börse und konnte 90 Millionen US-Dollar aufbringen. Seit November fielen die Aktien des Unternehmens jedoch um stattliche 78 Prozent.

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Experten: Bitcoin-Schwierigkeit könnte Miner erneut vertreiben

Für einige Bitcoin (BTC)-Miner könnte das Geschäft durch die jüngste Schwierigkeitsanpassung wieder unrentabel werden. 

Anfang der Woche ist die Netzwerk-Mining-Schwierigkeit um 14,95 Prozent gestiegen. Das ist der größte Anstieg seit Januar 2018. Diese regelmäßige Anpassung erfolgt alle 2016 Blöcke. Sie wurde in die Blockchain programmiert, um die Mining-Geschwindigkeit für einen Block bei etwa 10 Minuten zu halten.

Die kürzliche Anpassung könnte einen Trend im Mining-Sektor wieder rückgängig machen. Es wurden nämlich Geräte der älteren Generation nach der Halbierung wieder verwendet. Im Mai wurde die Bitcoin-Blockbelohnung halbiert. Das führte dazu, dass eine beträchtliche Anzahl an Minern ihre älteren Maschinen vom Netz nehmen, ihre Ausrüstung verkaufen oder an Orte mit billigerem Strom umziehen mussten.

Wie Karim Helmy, ein Datenanalyst bei Coinmetrics, gegenüber Cointelegraph erklärte, gingen die Antminer S9, ein günstiges und einst äußerst beliebtes Mining-Gerät von Bitmain, nach den beiden vorhergehenden, negativen Anpassungen von 9,29 Prozent und 6 Prozent, wieder ans Netz. 

„Die S9 kamen tatsächlich nach der letzten großen, negativen Schwierigkeitsanpassung zurück. Die Tatsache, dass diese wieder in Betrieb genommen konnten, war der Grund für den Anstieg der Hashrate, der wiederum diese große Anpassung nach oben verursachte.“

Thomas Heller, der Global Business Director des führenden Bitcoin-Mining-Pools F2Pool, bestätigte, dass Geräte der älteren Generation ein Comeback erlebten, nachdem sie „gerade noch so wieder profitabel“ geworden seien. Er fügte jedoch hinzu, dass die höhere Hashrate auch auf eine neue Generation von ASICs zurückzuführen sei, wie etwa den MicroBt M30 und den Bitmain Antminer S19. Diese wurden das erste Mal verwendet, nachdem sie endlich an ihre Besitzer ausgeliefert wurden:

„Vor der Anpassung der Schwierigkeit war der kürzliche Anstieg der Hashrate hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass Geräte der alten Generation wieder in Betrieb genommen wurden und einige M30-, S19- und A11-Geräte zum ersten Mal eingesetzt wurden.“ 

Jetzt, da es im Wesentlichen schwieriger geworden ist, Bitcoin zu minen, könnten einige Geräte abgeschaltet werden oder wieder auf andere Coins umsteigen, die den SHA256-Algorithmus verwenden. Heller erklärte dazu:

„Ein führender Indikator sind die täglichen Mining-Einnahmen pro TH/s. Im Moment bringt Ihnen 1 TH/s etwa 0,078 US-Dollar pro Tag für das BTC-Mining. Es ist wahrscheinlich, dass einige Miner dazu übergehen, BCH und BSV zu minen. Einige andere werden die Geräte vom Netz nehmen und abwarten.“

Helmy stimmte zu, dass die Miner der älteren Generation wahrscheinlich wieder vom Netz gehen werden. Er sagte aber auch, dass die Bedingungen vor Ort „wieder so sein sollten, wie sie unmittelbar nach der Halbierung waren“, damit das passieren könne:

„Hier spielen viele andere Faktoren eine Rolle, darunter die chinesische Regenzeit und der Bitcoin-Kurs.“

Allein durch die jüngste Anpassung „wird es keine großen Veränderungen im Mining-Bereich geben“, so Heller. Abschließend sagte er auch: 

„Der Tanz zwischen Kurs, Hashrate und Schwierigkeit wird weitergehen. Die Miner werden weiterhin optimieren und versuchen, ihre OPEX-Kosten zu senken.“

Hashrate könnte leicht zurückgehen

Wie Cointelegraph berichtete, pendelt die BTC-Hashrate bei über 100 EH/s. Ein Analyst von Blockfolio argumentierte, „seit dem historischen Bullenlauf 2017/2018 ist mehr Hashrate zum Netzwerk hinzugekommen, als JE ZUVOR“.

Heller und Helmy waren sich einig, dass die Hashrate infolge eines größeren Anstiegs der Schwierigkeit leicht sinken könnte. Dies sei jedoch weitgehend von anderen Faktoren, wie dem Strompreis und dem Bitcoin-Kurs abhängig. 

Der Coinmetrics-Spezialist sagte auch, dass der sich verschärfende Machtkampf bei Bitmain dazu führen könnte, dass weniger hochmoderne Miner versendet werden. Das kann wiederum dazu führen, dass dem Netzwerk diese zusätzliche Hashpower dann fehlt.

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