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Deutsche Bank: Globaler Durchbruch von Kryptowährungen “unvermeidlich”!

Die Deutsche Bank hat ihre Zukunfts-Studie “Imagine 2030” veröffentlicht, in der es auch um Kryptowährungen geht. Deren Erfolg hält das mächtige Bankhaus für “unvermeidlich”.

Kryptowährungen sind längst mehr als ein Nischenthema für Hobby-Kryptografen in Internet-Foren. Sogar die Deutsche Bank widmete dem Digitalgeld in ihrem kürzlich veröffentlichten Zukunfts-Konzept “Imagine 2030” ein eigenes Kapitel.

Bereits in der Einleitung der Studie, welche sich mit Entwicklungen der kommenden zehn Jahre beschäftigt, wird der Erfolg der Krypto-Coins bereits als “unvermeidlich” bezeichnet, da staatliche und Unternehmens-Interessen darauf hinauslaufen würden.

“Bargeld des 21. Jahrhunderts”

Unter der Überschrift “Kryptowährungen: Das Bargeld des 21. Jahrhunderts” widmet sich die Verfasserin Marion Laboure der Möglichkeit eines zukünftigen großen Durchbruchs von Kryptowährungen. Sie fasst dabei China und Indien ins Auge, die bevölkerungsreichsten Länder der Welt, welche in der Vergangenheit eher durch eine krypto-feindliche Politik aufgefallen waren.

Wenn dort aber auch der Handel mit Bitcoin (BTC) und Co. streng eingeschränkt ist, so hat doch China auf der anderen Seite auch große Pläne für eine eigene staatliche Digitalwährung, den “DCEP” (Digital Currency Electronic Payment). In Indien wiederum hat die Regierung 2016 zwei große Geldscheine für ungültig erklärt – als Vorbereitungen auf eine völlige Digitalisierung des Geldes?

Aber nicht nur Staaten, auch Internet-Unternehmen könnten den weltweiten Durchbruch von Kryptowährungen herbeiführen. Hier nennt die Deutsche Bank GAFA und BATX, Akronyme für die US-Megakonzerne Google, Amazon, Facebook und Apple und ihre chinesischen Gegenstücke Baidu, Alibaba, Tencent, Xiaomi.

Facebook ist bekanntlich mit der Ankündigung seines Projekts Libra bereits den ersten Schritt gegangen. Aber ob dieser Startvorteil ausreichen wird, um das Rennen zu gewinnen, ist fraglich. Laboure beendete ihren Bericht mit folgenden Worten:

“Wenn wir auf das kommende Jahrzehnt blicken, mag es nicht überraschen, wenn unerwartet eine neue Mainstream-Kryptowährung entsteht.”

Offene und “Bullshit”-Kryptowährungen

Die deutsche Bank nutzt in ihrem Bericht Kryptowährungen als sehr weit gefassten Begriff, in dem sowohl Bitcoin (BTC) als auch Chinas Staats-Krypto Platz finden. Das mag angemessen sein, wenn es schlicht um digitale Währungen im Gegensatz zu Bargeld geht, aber die Unterschiede zwischen den verschiedenen Konzepten sind doch gravierend.

Um klar festzustellen, in welche Kategorie ein Coin fällt, sollte man sich an den “fünf Säulen offener Blockchains” orientieren, der berühmte Bitcoin-Evangelist und -Autor Andreas Antonopoulos formuliert hat: Eine wahre Blockchain, wie zum Beispiel die von BTC, ist demnach offen, öffentlich, grenzenlos, neutral und Zensur-resistent.

Staatliche Projekte wie ein möglicher Digital-Dollar oder die geplante Staats-Kryptowährung von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten scheitern hier auf ganzer Linie. Laut Antonopoulos erfüllt eine Blockchain jedoch entweder alle fünf Kriterien oder es handelt sich bei ihr schlicht um “Bullshit”.

Glaubst Du, dass Bitcoin die führende Kryptowährung bleibt oder wird ein Staats- oder Unternehmens-Coin BTC an den Rand drängen? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Elliott Brown, Flickr.comLizenz, editiert

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EIL: BaFin-Beschluss: Deutschland wird jetzt zum Bitcoin (BTC)-Paradies

Dank eines neuen Gesetzes können deutsche Banken ab 2020 ganz einfach Bitcoin (BTC) und andere Kryptowährungen anbieten. Die BaFin hat nun eine Kontaktstelle eingerichtet, bei der sich interessierte Unternehmen melden können.

Ab dem kommenden Jahr können Banken in Deutschland problemlos Kryptowährungen in ihr Online-Banking einbinden. Möglich macht dies das “Gesetz zur Umsetzung der Änderungsrichtlinie zur vierten EU-Geldwäscherichtlinie“, welches bereits durch den Bundestag verabschiedet wurde.

BaFin prüft Interessenslage zu Bitcoin-Banking

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat nun auf diese Entwicklung reagiert und eine eigene Kontaktstelle für das “Kryptoverwahrgeschäft” eingerichtet: Unternehmen, die Interesse an diesem Geschäftsmodell haben, sind angehalten, eine formlose Absichtserklärung an Kryptoverwahrung@bafin.de zu schicken.

Die Behörde möchte somit “einen reibungslosen Übergang auf die neue Rechtslage ermöglichen und frühzeitig einen Überblick über den Markt erhalten”. Die freiwillige Interessensbekundungen sollten höchstens eine Seite umfassen, Ansprechpartner nennen und das Geschäftsmodell kurz skizzieren.

Dabei kann eine tatsächliche Erlaubnis zum Kryptoverwahrgeschäft erst nach dem ersten Januar 2020, wenn das Gesetz in Kraft tritt, erteilt werden. Krypto-Unternehmen, die nun nach dem neuen Gesetz reguliert werden, können ihre Geschäfte glücklicherweise weiterführen, auch wenn eine offizielle neue Erlaubnis vorläufig noch fehlt:

“Für ein Unternehmen, das auf Grund des neuen Erlaubnistatbestands Kryptoverwahrgeschäft ab dem 01.01.2020 zum Finanzdienstleistungsinstitut wird, gilt die Erlaubnis für den Betrieb dieses Geschäfts als zu diesem Zeitpunkt vorläufig erteilt, wenn es bis zum 30. November 2020 einen vollständigen Erlaubnisantrag stellt und wenn es die Absicht, einen Erlaubnisantrag zu stellen, bis zum 31. März 2020 der Bundesanstalt schriftlich anzeigt.”

Nach einer Recherche von BTC-Echo betrachten die Banken das mögliche neue Geschäftsfeld noch zögerlich. ING und DZ Bank hätten erklärt, dass sie die Entwicklungen zwar “untersuchen” würden, von konkreten Plänen war jedoch noch keine Rede.

Frühere Krypto-Aktivitäten der BaFin

Als Aufsichtsbehörde ist die BaFin in der Vergangenheit wiederholt gegen dubiose Krypto-Unternehmen vorgegangen. So untersagte die Behörde beispielsweise der britischen Plattform Crypto Capitals alle weiteren Aktivitäten in Deutschland. In Bezug auf die Exchange CoinBene veröffentlichte die BaFin eine Warnung: Wer dort als freier Mitarbeiter einsteige, laufe Gefahr, in Geldwäsche verwickelt zu werden.

Aber die  Behörde mahnt und verbietet nicht nur. Unternehmen, die sich an die Gesetze halten, erteilt die BaFin auch Zulassungen: So erlaubte sie dem deutschen Immobilien-Startup Fundament die Durchführung eines Security Token Offerings (STO). Der ERC-20-Token des Unternehmens ist dabei durch verschiedene Bauprojekte in Deutschland gedeckt und soll schätzungsweise eine vierprozentige Rendite bringen.

Glaubst Du, dass uns in Deutschland im kommenden Jahr ein Bitcoin-Boom bevorsteht? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Mark B. Schlemmer, Flickr.comLizenz, editiert

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Exklusive Partnerschaft mit Microsoft: Dieser Coin steigt 30%!

Microsoft hat eine Partnerschaft mit Enjin Coin (ENJ) bekannt gegeben, woraufhin die Kryptowährung stark an Wert gewann. Dabei geht es um Microsofts Cloud Computing-Sparte Azure.

Enjin Coin (ENJ), auf der Rangliste der größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung aktuell auf Platz 71, hat eine hochkarätige Partnerschaft mit Microsoft an Land gezogen und damit seinen Wert sprunghaft um 30 Prozent gesteigert. Enjin soll die Cloud Computing-Abteilung Azure unterstützen.

Enjin Partnerschaft für Community-Belohnungen

Bei einer Partnerschaft zwischen Microsoft und einem Krypto-Projekt mag man vielleicht erst einmal denken, dass wichtige Sicherheitsfragen per Blockchain gelöst werden sollen oder etwas Ähnliches. Die Kooperation mit Enjin ist jedoch weit weniger hochtrabend.

Tatsächlich geht es darum, kleine Belohnungen für engagierte Mitglieder der Entwickler-Community bereitzustellen. Diese haben die Form von nicht fungiblen Tokens, sind also einzigartige Sammlerstücke auf der Blockchain. Dies fällt genau in den Kompetenzbereich des “Gamer-Coins” Enjin, der sich unter anderem die Tokenisierung von Gegenständen in Videospielen zur Aufgabe gemacht hat.

Ein Dachs für jede Gelegenheit

Die Tokens für Microsoft Azure habe allesamt die Gestalt von Dachsen. Dies ist Wortspiel bestehend aus “badger” (Dachs) und “badge” (Abzeichen). Bislang gibt fünf verschiedene Abzeichen, die jeweils zu einem unterschiedlichen Grad limitiert sind.

Quelle: https://www.microsoft.com/en-ie/azureheroes/?ocid=AID2423380_TWITTER_oo_spl100001064164475

Am geringsten limitiert ist der “Macher”, ein Titel den man dafür bekommt, bei einem Bootcamp oder Hackathon bestimmte Herausforderungen zu meistern. Der “Inklusive Held” dagegen kann nur 100 Mal vergeben werden. Diese Auszeichnung sollen jene erhalten, die Inklusion und Diversität auf Veranstaltungen und in Gemeinschaften sicherstellen.

Man kann sich selbst oder einen Kollegen für einen der Titel nominieren. Wer auserwählt wurde, kann dann seinen digitalen Dachs über einen personalisierten QR-Code beanspruchen. Dieses Jahr war Enijin bereits mit einer anderen ähnlich bedeutenden Partnerschaft aufgefallen, nämlich mit Samsung.

Krypto-Kartenspiel mit angeblicher Microsoft-Partnerschaft

Vor wenigen Tagen war der Preis von VeChain (VET) ebenfalls stark angestiegen, als Nachrichten über eine angebliche Microsoft-Partnerschaft die Runde gemacht hatten. In diesem Fall gab es allerdings keine offizielle Mitteilung vonseiten des Tech-Giganten.

Es geht dabei um die Entwicklung eines Blockchain-basierten Sammelkartenspiels. Dieses soll den Namen “Arena of Death” tragen und in einer fernöstlichen Fantasy-Welt spielen. Hinter dem Projekt steht der Autor Jamie Thomson, auf dessen Buchreihe “Way of the Tiger” das Universum des Spiels basieren soll.

Das Gerücht von der Microsoft-Partnerschaft hatte Thomson in einer Pressemitteilung gestreut, wo es hieß:

“Was passiert, wenn man ein Team aus Eidos, Fable und Microsoft zusammenstellt, um ein Bestseller-Spielbuch mit dem neuesten Technologietrend wiederzubeleben? Gerüchten zufolge werden wir es sicher herausfinden.”

Wie bewertest Du das Potenzial von Enjin Coin? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Rainer Stropek, Flickr.comLizenz

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Marc Friedrich: Nach „kommendem Finanzkollaps“ folgt goldenes Bitcoin (BTC)-Zeitalter

Marc Friedrich ist dafür bekannt, dass er den “größten Crash aller Zeiten” voraussagt. Doch wenn dieser überstanden ist, soll ihm zufolge ein goldenes Zeitalter anbrechen, eingeleitet auch durch Bitcoin (BTC).

Marc Friedrich, zusammen mit Matthias Weik Verfasser des Bestsellers “Der größte Crash aller Zeiten”, gab am Montag dem “Bitcoin-Informant” Dennis Koray ein Interview auf dessen YouTube-Kanal.

Darin zeichnet Friedrich ein düsteres Bild von der näheren Zukunft: Bis spätestens 2023 werde das “unheilbar kranke” alte Geldsystem zugrunde gehen. Doch auf jeden Zusammenbruch müsse auch ein Neustart folgen.

Die Menschen würden dann auf eine ganz “neue Bewusstseinsstufe katapultiert werden”, was wiederum ein “goldenes Zeitalter” auslösen soll. Bitcoin (BTC) werde im Zusammenspiel mit Digitalisierung und künstlicher Intelligenz dazu beitragen. Die Kryptowährung ist in Friedrichs Augen ein “Geschenk des Himmels”.

Andere Crash-Propheten sind Bitcoin (BTC)-Feinde

Anders als Friedrich haben sich Dirk Müller, Verfasser von “Machtbeben”, und Max Otte, Autor von “Weltsystemcrash” als Gegner von Bitcoin positioniert. So schrieb Otte, dass BTC “umweltfeindlich” und “intransparent” sei. Diese Behauptungen haben wir hier widerlegt.

Otte würde Bitcoin-Handel am liebsten nach dem Vorbild der Chinesen gleich völlig verbieten. Dies sei jedoch hierzulande nicht möglich, weil “nur ein handlungsfähiger und nicht von Finanzinteressen gekaperter Staat” die Fähigkeiten dazu hätte.

Dirk Müllers Kritik kommt dagegen eher aus der verschwörungstheoretischen Ecke. Er glaubt, dass Geheimdienste hinter der Erfindung des Bitcoins stecken könnten. Kryptowährungen seien im Grunde ein nützliches Mittel der Eliten, mit dem die Bevölkerung schon einmal auf die Bargeldabschaffung eingestimmt werden könne.

Bitcoin (BTC)-Apologie in “Der größte Crash aller Zeiten”

Friedrich und Weik gehehen in “Der größte Crash aller Zeiten” auf Müllers Thesen ein. Da Bitcoin-Schöpfer Satoshi Nakamoto bekanntlich anonym geblieben ist, könne man eine Herkunft aus dem Geheimdienstmilieu nicht ausschließen. Andererseits ergäbe es jedoch keinen Sinn, warum beispielsweise die NSA ein System erschaffen sollte, welches kein Staat der Welt kontrollieren kann. Auch eine hypothetische Hintertür im Code wurde selbst nach zehn Jahren intensiver Suche bis heute nicht aufgefunden.

Auf den Punkt Bargeldabschaffung gehen Friedrich und Weik ebenfalls ein. Diese halten sie für unvermeidlich, wobei Bitcoin jedoch keine Schuld treffe. Vielmehr seien die Menschen schon lange durch Kreditkarten, PayPal, Apple und Google an das Bezahlen ohne Bargeld gewöhnt worden. Bitcoin sei dagegen genau das Richtige für alle Bargeld-Fans, weil die Kryptowährung Schutz vor dem Überwachungsstaat bieten würde.

Welche Auswirkungen wird der nächste große Crash Deiner Meinung nach auf Bitcoin haben? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bildquelle: YouTube: proaurumtv

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Mit diesem irren Video startet Bitcoin (BTC)-Bulle John McAfee seine Präsidentschaftskandidatur!

Endlich ist er da, der Startschuss für John McAfees Präsidentschaftskampagne. Der 74 jährige möchte es also noch einmal wissen und wirft seinen Hut gegen das gesamte Parteien-Establishment von Trump bis Joe Biden in den Ring. Auch ein erstes Video für den Wahlkampfauftakt ist bereits veröffentlicht.

John David McAfee hat seine lang angekündigte Kampagne für das Amt des US-Präsidenten gestartet. Ob es der britisch-amerikanische Krypto-Unternehmer und Pionier bei der Entwicklung von Antiviren-Software damit allerdings wirklich ernst meint, ist zweifelhaft.

Dass der Bitcoin (BTC)-Bulle für seinen großen Tag nicht vor einem großen Publikum auftritt, kann man ihm noch verzeihen, denn immerhin suchen ihn die US-amerikanischen Behörden wegen Steuerhinterziehung. Dass er sich in seinem ersten Kampagnen-Video allerdings Marihuana-rauchend, von Prostituierten umzingelt und von Polizisten abtastend präsentiert, offenbart die no-f*cks-given Attitüde McAfees, die wohl weniger darauf abzielt die Herzen der Massen zu erobern als seine Fan-Basis zu amüsieren.

Dass McAfee das höchste Amt in den Vereinigten Staaten anstrebt, verkündete er bereits im Juni 2018 über Twitter. Damals stellte er fest, seine eigene Partei gründen zu wollen, falls die Libertären ihn nicht als Spitzenkandidat akzeptieren werden. Ob er diesen Plan nun in die Realität umgesetzt hat, ließ McAfee offen. Aufgrund seines Dauerauslandsaufenthalts ist dies allerdings unwahrscheinlich.

Damit tritt McAfee seine zweite Präsidentschaftskandidatur an. 2016 trat der schillernde Krypto-Guru bereits für die libertäre Partei an, unterlag dabei in den parteiinternen Vorwahlen allerdings dem ehemaligen Gouverneur von New Mexico, Gary Johnson, und wurde damit nicht nominiert.

McAfee hat wiederholt zum Besten gegeben, sich für die Kampagne keine großen Chancen auszurechnen. Warum er dennoch antritt, erklärt er mit der Motivation, die Bekanntheit von Kryptowährungen steigern zu wollen.

Auf seiner offiziellen Webseite, McAfee2020.com, erklärt McAfee:

“Die Plattform meiner Kampagne enthält nur einen Punkt: Wir wollen uns von der Regierung, die uns nicht mehr dient, befreien. Wollen wir dem Staat wirklich die Kontrolle über unser gesamtes Handeln überlassen?

Trotz seines Strafprozesses darf sich McAfee durchaus aber für das Amt des US-Präsidenten bewerben. Der Artikel 2 der amerikanischen Verfassung stellt nämlich nur drei Anforderungen:

  1. der Kandidat muss in den Vereinigten Staaten geboren sein.
  2. der Kandidat muss mindestens 35 Jahre alt sein.
  3. Der Kandidat muss seit mindestens 14 Jahren in den Staaten leben.

Kriminelle oder gar Gefängnisinsassen dürfen demnach laut der über 200 Jahre alten Verfassung durchaus ihren Hut in den Ring werfen. Ob sie sich dabei allerdings auch bei der breiten Bevölkerung beliebt machen und glaubwürdig erscheinen, steht auf einem anderen Blatt.

Würdest Du Deine Stimme für John McAfee abgeben? Teile es uns in der Kommentarspalte mit!

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Skandal: Bank-Mitarbeitern wird jetzt Bitcoin (BTC)-Besitz verboten!

Die Nordea Bank hat es ihren Mitarbeitern untersagt, Bitcoin (BTC) oder andere Kryptowährungen zu besitzen. Ein Gericht hat dieses Verbot nun für rechtmäßig erklärt.

Die dänische Nordea Bank darf es ihren Mitarbeitern verbieten, Kryptowährungen zu besitzen. Das hat ein örtliches Gericht kürzlich geurteilt, wie Bloomberg am Montag berichtete.

Dänemarks Gewerkschaft für Angestellte in der Finanzdienstleistungsbranche hatte den letztendlich leider vergeblichen Prozess angestrengt, weil sie einen unangemessenen Eingriff in das Privatleben der Angestellten sah. Gewerkschafts-Vorsitzender Kent Petersen gab folgende Stellungnahme zu dem Urteil ab:

“Wir haben Klage eingereicht, weil wir den Grundsatz vertreten, dass jeder Mensch offensichtlich ein Privatleben und das Recht hat, als Privatperson zu handeln. Es war uns und unseren Mitgliedern wichtig, festzustellen, welche Rechte Manager [hier der Bank] haben. In diesem Fall waren sie weiter reichend als das, was wir für angemessen halten.”

Pure Ironie: Nordea Bank der massiven Geldwäsche beschuldigt

Die Nordea Bank hatte ihren Mitarbeitern den Krypto-Besitz bereits im Januar 2018 untersagt. Damals hieß es, die Risiken seien zu hoch, weil der Markt unreguliert sei und mit kriminellen Aktivitäten wie Geldwäsche in Verbindung stehe. Die Bank habe befürchtet, ihren eigenen Ruf und den ihrer Kunden zu schädigen.

Der Gipfel der Ironie ist jedoch, dass die Nordea Bank seitdem ganz ohne das Zutun von Kryptowährungen in einen Geldwäsche-Skandal involviert wurde: “Nordea verwickelt in den größten Geldwäschefall aller Zeiten auf dänischem Boden”, titelte diesen März die Copenhagen Post.

Zwischen 2004 und 2014 hätten über 260 Scheinfirmen und Steuerhinterziehungs-Unternehmungen bei der Bank Konten eröffnet. Auf diese Konten seien über fünf Milliarden Dänische Kronen (knapp 700 Millionen Euro) eingezahlt und über drei Milliarden Kronen abgehoben worden. Das Geld stamme aus Korruption und Kriminalität in Verbindung mit Russland.

Derweil in Deutschland: Banken im “Krypto-Himmel”

Während die Mitarbeiter der Nordea Bank also das Krypto-Verbot akzeptieren müssen, ändert sich in Deutschland die Rechtslage bald sehr zugunsten von Krypto-Fans. Ab nächstem Jahr erhalten alle Banken im Land die Möglichkeit, Kryptowährungen ganz einfach beim Online-Banking anzubieten.

Dies beruht auf einem neuen Gesetz zur Umsetzung einer EU-Geldwäscherichtlinie, welches bereits durch den Bundestag verabschiedet wurde, dem die Bundesländer aber noch zustimmen müssen. Für Sven Hildebrand von Distributed Ledger Consulting (DLC) ist das Gesetz eine geniale Sache:

“Deutschland ist auf einem guten Weg zum Krypto-Himmel. Der deutsche Gesetzgeber nimmt eine Vorreiterrolle bei der Regulierung von Kryptoverwahrern ein.”

Würdest Du Deine Bank wechseln, wenn sie eine Linie wie die Nordea Bank verfolgen sollte? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via BeatingBetting.co.uk, Flickr.comLizenz, editiert

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Istanbul-Fork-Desaster: 60% der Ethereum (ETH)-Nodes nicht bereit für 7. Dezember

In voraussichtlich drei Tagen steht Ethereums langerwartete Istanbul-Hardfork an. Bisher haben aber gerade einmal 40% der Ethereum (ETH)-Nodes die notwendigen Vorkehrungen getroffen.

Am 7. Dezember ist es endlich soweit, die Blockchain-Plattform Ethereum (ETH) wird mittels der “Istanbul” getauften Hardfork geupgraded. Die Fork erfolgt bei Blockhöhe 9.069.000 und wird sechs EIPs (Ethereum Improvement Proposals) enthalten. Die wichtigsten darunter sind:

EIP-152 (wird Ethereum mit Codezeilen ausstatten, welche der Plattform eine gewisse Kompatibilität mit der ZCash-Chain erlauben); EIP-1108 (wird die Nutzung von zk-SNARKs stark vergünstigen, was dApps mit Fokus auf Privatsphäre skalierbarer macht); EIP-2200 (was die Datenspeicherung in der Ethereum Virtual Machine günstiger machen und neue Smart Contract-Funktionen erlauben soll).

Gestern teilte die Krypto-Trading-Plattform Quadency auf Twitter mit, dass sich bisher gerade einmal 40% der Ethereum-Nodes auf das in wenigen Tagen folgende Update eingestellt haben. 62% der Geth Clients und 58% der Parity Cliens sind noch nicht startklar. Um also Konsens-Probleme zu vermeiden, sollten Nodes umgehend den Anweisungen des einschlägigen Blog-Posts folgen:

“Wenn Du einen Ethereum-Client verwendest, der nicht auf die neueste Version aktualisiert wurde, wird Dein Client mit der Pre-Fork-Blockchain synchronisiert, sobald das Upgrade durchgeführt wird. Du wirst auf einer inkompatiblen Chain, welche nach den alten Regeln läuft, festsitzen und nicht länger in der Lage sein, Ether zu senden.”

Ursprünglich sollte Istanbul nicht nur sehr viel früher implementiert werden, sondern auch mehr Verbesserungsvorschläge enthalten. So war etwa ein Umstieg des Proof-of-Work-Algorithmus auf die kontroverse ASIC-resistente Alternative ProgPow (Programmatic Proof-of-Work) vorgesehen. Die EIPs, auf welche sich die Ethereum-Entwickler nun verständigen konnten, betreffen vor allem Kostenanpassungen für einzelne Operationen im Netzwerk.

Alex Tsankov, Mitglied von Ethereums Entwickler-Gemeinde, ist ein großer Befürworter des standardisierten SHA3-Algorithmus und fasste seine Bedenken bezüglich ProgPow auf Telegram folgendermaßen zusammen:

“Was hältst Du von ASIC-resistenten Algorithmen?

Tsankov: ASIC-Resistenz ist eine Illusion. In der Theorie klingt es gut, aber in der Praxis ist es jedes Mal fehlgeschlagen, wenn es versucht wurde. Der Grund dafür ist, dass jede deterministische Funktion (also eine Hash-Funktion) in ein ASIC umgewandelt werden kann. Das ist einfach die Natur der Realität.

Was hältst Du im Allgemeinen vom ProgPoW-Algorithmus?

Tsankov: ProgPow ist eine gewaltige Sicherheitsbedrohung. Niemand scheint sich zu fragen, wie dieser Algorithmus von staatlichen oder großen Unternehmen angegriffen werden kann und wie sicher er vor Sabotageversuchen ist.

Könnte ProgPoW noch sinnvoll modifiziert werden, oder ist er von Natur aus fehlerhaft?

Tsankov: Ich glaube, der Algorithmus ist von Natur aus fehlerhaft und aufgrund seiner Komplexität unsicher. Solange er nicht vollständig neu geschrieben und einer ernsthaften offenen Analyse unterzogen wird, bin ich nicht überzeugt.”

Die Absicht hinter ASIC-Resistenz ist, Mining Pools zu dezentralisieren, um dadurch Entwickler zu ermächtigen. Da man allerdings immer ASIC-Resistenzen wird umgehen können, würde man lediglich unnötig in den freien Markt eingreifen.

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Ist Binance-CEO Changpeng Zhao nur ein eiskalter Hochstapler?

Der DigiByte (DGB)-Gründer Jared Tate hat Binance-CEO Changpeng Zhao und Tron (TRX)-Gründer Justin Sun als Gauner abgestempelt. Die Zeit sei gekommen, etwas gegen sie zu unternehmen.

Jared Tate, Gründer der Kryptowährung DigiByte, hat heute auf Twitter aus heiterem Himmel gegen zwei bekannte Krypto-Persönlichkeiten ausgeteilt. Changpeng Zhao, CEO der Exchange Binance, und Tron (TRX)-Gründer Justin Sun seien beide Gauner (Crooks). Auf welche Indizien sich dieses Urteil stütze, erklärte Tate nicht.

Ich bin den Bullshit in dieser Industrie leid. Ich habe dem nicht die letzten 8 Jahre meines Lebens gewidmet, um hier untätig zu sitzen und zuzusehen, wie #blockchain Technologie von einem Haufen Gauner wie @justinsuntron und @cz_binance entführt wird. Die Zeit ist gekommen.

Ärger zwischen Tate und Binance

Tate war schon in der Vergangenheit schlecht auf Binance zu sprechen gewesen. Er behauptete nämlich, die Exchange habe die exorbitante Gebühr von “300.000 US-Dollar und drei Prozent von allen DGB” verlangt, damit DigiByte auf Binace gelistet würde.

Zhao bestritt diese Anschuldigung und teilte seinerseits gegen Tate aus: Es sei traurig, wie “giftige Mitgleider” die Krypto-Gemeinschaft schädigen würden. Ohne Tate sei DGB wohl schon lange auf Binance gelistet worden.

Die dubiosen Aktionen des Justin Sun

Deutlich weniger klar ist dagegen, welches Problem Tate eigentlich mit Tron-Gründer Justin Sun hat. Im Januar bezeichnete er TRX bereits einmal als Exit Scam, gab jedoch auch damals keine wirklichen Gründe an.

Es kann daher nur gemutmaßt werden, dass sich der DigiByte auf die allgemein bekannten zweifelhaften Aktionen des Tron-CEO bezieht. So machte beispielsweise Anfang 2018 der Skandal Schlagzeilen, dass das Tron-Whitepaper Plagiate enthielte.

Dieses Jahr fiel Sun dagegen durch dubiose Twitter-Gewinnspiele auf, bei denen man angeblich einen Tesla gewinnen konnte. Der Vorwurf wurde jedoch laut, dass es sich um ein abgekartetes Spiel gehandelt habe, bei dem Sun dem rechtmäßigen Gewinner um seinen Preis gebracht hätte.

DigiByte (DGB) weitgehend bedeutungslos

Was auch immer die beiden Angegriffenen falsch gemacht haben mögen, vielleicht ist der Grund für Tates Ausbruch auch eher bei ihm selbst zu suchen. Möglicherweise ist er frustriert darüber, dass andere Projekte erfolgreich sind, während seine eigene Kryptowährungen inzwischen in der Bedeutungslosigkeit versinkt.

Aktuell liegt DigiByte in der CoinMarketCap-Rangliste nach Marktkapitalisierung nur noch auf Rang 54. Vom Bärenmarkt hat sich DGB in keiner Weise erholt: Der Coin rangiert aktuell immer noch rund 95 Prozent unter seinem Allzeithoch von Anfang 208.

Glaubst auch Du, dass einige angesehene Mitglieder der Krypto-Gemeinde eigentlich Betrüger sind? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Twitter: @cz_binance

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Bitconnect 2.0? Richard Heart startet kontroversen Altcoin HEX

Der Krypto-YouTuber Richard Heart hat heute seinen lang erwarteten Altcoin HEX (früher BitcoinHEX genannt) gestartet. Viele Beobachter halten allerdings dessen Verheißungen für unseriös und sprechen von “Bitconnect 2.0”.

Nach monatelanger Vorbereitung und Vermarktung hat der prominente aber auch kontroverse Krypto-Kommentator Richard Heart heute den Start seiner eigenen Kryptowährung HEX bekannt gegeben. In einem mehr als fünfstündigen YouTube-Stream begleiteten er und knapp 1.000 Live-Zuschauer die Einführung des neuen Altcoins.

Geniales Investment-Instrument oder “Bitconnect 2.0”?

HEX (ursprünglich “BitcoinHEX” genannt) ist ein Ethereum (ETH)-basierter Token. Er soll vor allem als Wertspeicher dienen und in dieser Hinsicht Bitcoin (BTC) noch weit übertrumpfen. Dabei wird das Festgeld-Konzept in die Krypto-Welt übertragen. Je länger man seine Coins fest anlegt (Staking), desto höher die Zinsen.

Aktuelle Besitzer von BTC können in der Anfangszeit des neuen Coins eine entsprechende Menge in HEX für sich beanspruchen (claimen). Wenn Bitcoin-Halter jedoch nicht schnell genug claimen, werden die ihnen eigentlich zustehenden HEX nach und nach auf die Staker verteilt.

HEX hat dabei auch einen Mechanismus, um den bisherigen Bitcoin-Walen (Besitzer riesiger BTC-Vermögen) ihre Macht über den Markt zu nehmen. Durch die “SillyWhalePenalty” (Blöder-Wal-Strafe) werden beim claimen von über 1.000 BTC bis zu 70 Prozent der entsprechenden HEX abgezogen und ebenfalls auf die Staker verteilt.

Einige Beobachter stören sich jedoch an den allzu fantastischen Versprechungen, mit denen Heart seinen Coin anpreist. So heißt es auf der HEX-Webseite etwa: “Der Anteils-Preis geht nur nach oben” (The share price only goes up). Auch erklärt der Coin-Gründer auf YouTube, HEX sei “designet für über 10.000-fache Erträge in unter 2,5 Jahren”. 

Bei derartigen Ankündigungen wundert es nicht, wenn so mancher Twitterer hier “Bitconnect 2.0“, also einen riesigen Betrug, erwartet. Andererseits hat sich Richard Heart in jahrelanger Arbeit auf YouTube eine große Abonnentenschaft aufgebaut. Sollte wirklich all das nur dem Zweck dienen, seine Zuschauer letztendlich zu betrügen?

Die Zeit der Scams ist nicht vorbei

Ob HEX nun ein Betrug ist oder nicht: Auch knapp zwei Jahre nach dem Zusammenbruch von Bitconnect muss man sich in der Crypto-Welt immer noch vorsehen, nicht auf Scammer hereinzufallen.

Da wären beispielsweise die (im Nachhinein jedenfalls) ziemlich offensichtlichen Betrüger, die sich beispielsweise auf YouTube oder Twitter als prominente Persönlichkeiten ausgeben. Da behauptet dann etwa ein falscher Elon Musk, man müsse ihm nur etwas Ether (ETH) überweisen und bekäme dafür ganz bestimmt einen neuen Tesla geschenkt.

Aber auch die Ponzi-Systeme auf hohem Niveau sind mitnichten ausgestorben: Diesen Sommer machte der chinesische Mega-Scam PlusToken Schlagzeilen, der seine Opfer um unglaubliche drei Milliarden US-Dollar geprellt haben soll.

Manche Analysten schätzen, dass die PlusToken-Betreiber aktuell den Bitcoin-Markt fest im Griff haben. Sie würden jeden Tag über 1.000 Bitcoins aus ihren Beutebeständen auf den Markt werfen und somit verhindern, dass sich der BTC-Preis erholen kann.

Hast Du vor, die HEX zu beanspruchen, welche Dir über Deine Bitcoins zustehen? Schreib es uns in die Kommentarspalte!

© Bild via YouTube: Richard Heart

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EIL: Vitalik Buterin will Ethereum (ETH)-Entwickler aus dem Knast holen!

Ethereum (ETH)-Gründer Vitalik Buterin hat im Fall des Entwicklers Virgil Griffith klar Stellung bezogen: Der wegen eines in Nordkorea gehaltenen Vortrags verhaftete Mann soll freigelassen werden!  

Der Ethereum (ETH)-Entwickler Virgil Griffith wurde vergangene Woche an Thanksgiving, dem wichtigsten amerikanischen Familienfeiertag, festgenommen und könnte nun für bis zu 20 Jahre im Gefängnis landen. Sein einziges Verbrechen: er hatte einen Vortrag gehalten.

Wie Forbes berichtete, war der in Singapur lebende Amerikaner im April unerlaubterweise zu einer Krypto-Konferenz nach Nordkorea gereist und hatte dort eine Präsentation gegeben. Damit verstieß er gegen den sogenannten International Emergency Powers Act (IEEPA). Der Staatsanwalt Geoffrey S. Berman äußerte sich in einer Pressemitteilung dazu folgendermaßen:

„Virgil Griffith hat Nordkorea elementare technische Informationen weitergeleitet, in dem Wissen, dass diese Informationen Nordkorea dabei helfen könnten, Geld zu waschen und Sanktionen zu umgehen. Damit hat er die Wirksamkeit unserer Sanktionen gefährdet, die sowohl der US-Kongress als auch der Präsident verabschiedet haben, um maximalen Druck auf das nordkoreanische Regime auszuüben.“

Ethereum (ETH)-Gründer zeigt klare Kante

Auch wenn angesichts der klaren Gesetzeslage Widerstand schwierig scheint, hat sich Vitalik Buterin, Autor des Ethereum-Whitepapers, für den Verhafteten starkgemacht. Am Sonntag erklärte Vitalik, er werde eine Petition für Griffiths Freilassung unterschreiben.

Im Verlauf weiterer Tweets legte der Ethereum-Erfinder die Gründe für seine Position dar: Es sei “bewundernswert” und eine “Tugend”, wenn man gerade auf die Gruppe zugehen würde, deren angebliche Bösartigkeit man von Kindheit an eingetrichtert bekommen habe. Dadurch würde die Welt zu einem besseren Ort.

Weiterhin führte Vitalik aus, dass Griffith den Nordkoreanern nur allgemeine Informationen erzählt habe, die ohnehin öffentlich zugänglich gewesen seien. Er habe zudem persönlich keinen Profit aus seinem Vortrag geschlagen. Auch stellte Vitalik klar, dass der Verhaftete die Reise völlig privat und nicht etwa als Vertreter der Ethereum Foundation angetreten habe.

Nordkoreas Krypto-Konferenzen

Die ominöse Konferenz, welche Griffith zum Verhängnis wurde, fand 18. bis zum 25. April soll in der nordkoreanischen Hauptstadt Pjöngjang statt. Alejandro Cao de Benós, laut eigenen Angaben „Sonderbeauftragter“ im „Komitee für kulturelle Beziehungen mit fremden Ländern“ der nordkoreanischen Regierung, hatte im November dazu eingeladen. Bei der Veranstaltung war Journalisten die Teilnahme versagt geblieben.

Ein zweiter Ross Ulbricht?

Das drakonische Vorgehen der amerikanischen Behörden ruft Erinnerungen an den Fall Ross Ulbricht wacht. Der Betreiber der illegalen, Bitcoin (BTC)-basierten Handelsplattform Silk Road sitzt seit 2013 in Haft. Auch heute noch machen sich Krypto-Persönlichkeiten wie Bitcoin.com-Betreiber Roger Ver für seine Begnadigung stark.

Wenn auch die mögliche Haftstrafe von 20 Jahren für Virgil Griffith extrem sein mag, so verblasst sie im Vergleich zu Ulbrichts Strafmaß: zweimal lebenslänglich plus 40 Jahre ohne Chance auf Bewährung.

Würdest auch Du eine Petition für Griffiths Freilassung unterzeichnen? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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