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Erhält Bitcoin bald Einzug in US-Banken? US-Banken prüfen, ob sie Bitcoin- und Crypto-Vermögenswerte unterstützen sollen

Der amtierende Vorsitzende des U.S. Office of the Comptroller of the Currency (OCC), die Bankenaufsicht der USA, Brian Brooks, sagt, dass US-Bankinstitute nach Wegen suchen, um Kryptowährungen für interessierte Kunden anbieten zu können.

Brian Brooks begann im traditionellen Finanzwesen, bevor er 2018 zu Coinbase kam. Seit Mai diesen Jahres ist er amtierender Comptroller of the Currency.

In einem Interview des Unchained-Podcasts, teilt Brooks seine Erkenntnisse über die Art und Weise, wie US-Banken begonnen haben, die Wege zur Einführung von Krypto-Vermögenswerten zu erforschen, nachdem das OCC entschieden hatte, den Banken das Recht einzuräumen, Kryptowährungen zu verwahren.

Wie bereits berichtet wurde im Juli ein Schreiben veröffentlicht, welches klarstellte, dass Bankinstitute in der Lage sein sollten, alle wertvollsten Vermögenswerte der Kunden zu schützen. Zu diesen Werten gehören heutzutage für viele Kunden auch Kryptowährungen. Laut Brooks gibt es derzeit 40 oder 50 Millionen Amerikaner, die Krypto-Vermögen besitzen.

Laura Shin, Moderatorin des Interviews mit Brooks, spricht die Entschlossenheit des OCC an und fragt Brooks, ob er seit der Veröffentlichung des Schreibens eine Veränderung in der Haltung großer Finanzinstitute gegenüber Kryptowährungen festgestellt habe.

“Nun, was ich in der Gerüchteküche gehört habe, und ich wette, viele Ihrer Zuhörer haben dasselbe gehört, ist, dass seit dem Erscheinen unseres Briefes eine Reihe von großen Krypto-Verwahrern Anchorage, Coinbase und eine Reihe anderer von Banken kontaktiert wurden, um zu erfahren, ob sie bereit wären, wie die Drittverwahrer für Nationalbanken zu sein, deren Kunden in Bitcoin investieren wollen.“

Brooks vertritt die Ansicht, dass die Komplexität, die mit der Entwicklung eines internen Rahmens für die Verwahrung von Kryptowährungen verbunden ist, die Banken dazu motivieren wird, weiterhin auf die bestehenden zentralisierten Börsen zuzugreifen, um die Kryptowährungen der Kunden zu speichern.

“Also, in einer Welt, in der man weiß, dass man große institutionelle Stiftungen wie die Harvard- und Stanford-Stiftungen hat, die in signifikante Mengen von Bitcoin investiert sind, in einer Welt, in der institutionelle Investoren nach einem qualifizierten Verwahrer für ihre Bitcoin und alles andere suchen, halte ich es für ziemlich wahrscheinlich, dass die Flugbahn so aussehen wird, dass die Banken keine eigene Verwahrungskapazität aufbauen wollen. Das ist technisch sehr komplex, aber sie werden entweder Krypto-Custodians kaufen oder sich mit Krypto-Custodians zusammentun wollen, um diese Dienstleistungen in ihrem Namen zu erbringen, und das können sie jetzt legal tun”.

Brooks sagt auch, dass er nach der Veröffentlichung des Schreibens eine fast sofortige Reaktion bei den Marktpreisen für Kryptowährungen bemerkt habe. Dies deute seiner Meinung nach darauf hin, dass die Institutionen sich sicherer fühlten, wenn sie in einen Vermögenswert investierten, den sie bei der Bank verwahrt haben.

Langfristig, so Brooks weiter, könnte eine verstärkte Unterstützung von Kryptowährungen durch die Banken den Raum für durchschnittlichee Investor öffnen, die aktuell noch zurückhaltend auf den Kryptomarkt blicken.

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BITCOIN-PREIS BEI 14K: BTC erreicht höchsten Stand seit Januar 2018

Bitcoin hat trotz der Coronavirus-Panik und der Nervosität der Märkte ein gutes Jahr hinter sich. BTC hat ein 33-Monats-Hoch erreicht und sich inmitten der wachsenden Instabilität auf den traditionellen Märkten als widerstandsfähig erwiesen.

Nach einem weiteren Anstieg ist es dem Preis von Bitcoin nun gelungen, Niveaus zu erreichen, die wir seit Januar 2018 nicht mehr gesehen haben. Der Spitzenwert der Kryptowährung nach Marktwert erreichte heute um 10:05 UTC 14.047 $. Das entspricht dem höchsten Stand seit Januar 2018, laut Bitcoin Preisindex von CoinDesk.

Anfang dieser Woche verfehlte Bitcoin knapp den Höchststand vom Juni 2019 von 13.880 $ und sah sich einem Verkaufsdruck ausgesetzt, als die globalen Aktienmärkte starke Verluste verzeichneten, da die Besorgnis über den wiederauflebenden Coronavirus sprunghaft zunahm.

Die Abwärtsbewegung beschränkte sich jedoch auf einen Stand über 13.000 USD, selbst als klassische Anlagen wie Gold inmitten der Dollar-Stärke auf Monatstiefststände nahe 1.860 USD fielen. Der Aktienmarkt hat zur selben Zeit seine beiden schlimmsten Wochen seit März erlebt.

Die Verteidigung von Bitcoin bei 13.000 $ und ein schneller Anstieg auf 33-Monats-Höchststände ist vielleicht nicht überraschend. Die Marktstimmung wurde durch die jüngste Bekanntgabe von Bitcoin-Treasury-Investitionen durch mehrere Aktiengesellschaften beflügelt.

Zum Zeitpunkt der Verfassung dieses Artikels war der Bitcoin-Preis auf 13.886 $ zurückgegangen, liegt aber für Oktober immer noch auf einem sehr hohen Niveau. Schon seit März befindet sich BTC in einem Aufwärtstrend.

Vom technischen Standpunkt aus gesehen befindet sich Bitcoin in einer überkauften Zone. Der RSI liegt über 70 Punkten, so dass im Hinblick auf einen möglichen späteren Ausverkauf Vorsicht geboten ist. Die Marktstimmung und Ankündigungen großer Finanzinstitute dienen derzeit jedoch als Unterstützung, um die Preise weiter in die Höhe zu treiben.

Die Nachricht über die Implementierung von Kryptowährungen beim Zahlungsgiganten PayPal und die Ankündigung von MicroStrategy über die Erhöhung seiner Investition in Bitcoin um weitere 175 Millionen Dollar sind nur einige Beispiele für bahnbrechende Ankündigungen, die uns in letzter Zeit überrascht haben. Dies hat zweifellos dazu beigetragen, das Vertrauen der Investoren zu stärken.

Wenn die Dinge im Rahmen des Normalen bleiben, könnte Bitcoin seinen ATH in der Mitte des nächsten Jahres erreichen. Noch nie zuvor lag der Preis von Bitcoin so lange über 10.000 Dollar, was ein Zeichen der Stärke ist.

Der Aufwärtstrend der letzten Monate könnte auch als der offensichtlichste Aufwärtstrend seit der Blase von 2017 angesehen werden. Tatsächlich sieht diese Bewegung natürlicher und reifer aus als die von vor 3 Jahren.

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Preisabfall bei DeFi-Token: Gut für den Gesamtmarkt?

Nachdem der Bereich der dezentralen Finanzen (DeFi) in den Monaten August und September durch die starken Preisanstiege großes Aufsehen erregt haben, sind die Preise im DeFi-Sektor in der letzten Zeit stark gefallen.

Betrachtet man die DeFi-Token auf CoinMarketCap kann man sehen, dass im ganzen DeFi-Bereich Preisstürze um knapp 50 Prozent seit ihren Höchstständen Anfang September nicht unüblich waren. Einige Token sind sogar noch weiter gefallen. Serum (SRM) und yearn.finance (YFI) zum Beispiel sind um mehr als 65% gegenüber ihren Preisen vom 1. September gesunken.

Dass anfänglich die Preise im DeFi-Bereich förmlich explodierten, wurde wohl durch schnelle und enorm spekulative Investitionen in extrem neue Token und Plattformen angeheizt. Auf dem Weg nach oben hat die Strategie bei vielen funktioniert. Bei der ICO-Blase im Jahr 2017 konnte man bereits folgendes Investitionsverhalten beobachten: Investoren steckten ein paar hundert Dollar in Dutzende völlig neue Projekten. Es genügte den Spekulanten dann oft, wenn sie nur ein oder zwei von gehypten, stark steigenden Projekten erwischten, um Gewinne zu erzielen. Diese Strategie gibt natürlich Geschwindigkeit und Medienaufmerksamkeit den Vorzug vor Fundamentaldaten und Nachhaltigkeit.

Einige Leute glauben nun dass der DeFi-Markt heute dem ICO-Wahnsinn von damals ähnelt und dass dies negative Auswirkungen auf die gesamte Krypto-Industrie haben könnte.

Damals gab es Dutzende sogenannte CopyCats, Pump- und Dumps und Bug-Exploits, die aus dem Zustrom dieser Investitionen Kapital schlugen. Aber auch wie der ICO-Boom trug dieser Zustrom ineffizienten Kapitals dazu bei, eine legitime Entwicklung neuer dezentralisierter Finanzlegos voranzutreiben.

Trotz des Absturzes vieler DeFi-Token bleibt der in den DeFi-Protokollen festgelegte USD-Betrag nahe einem Allzeithoch. Laut DeFi-Pulse liegt der Gesamtwert aktuell bei 11,16 Milliarde USD.

Ein großer Teil dieses Wertes ist in viel konservativeren Mechanismen verankert als in denjenigen, die den hektischen Hype bei den sogenannten “Ponzinomics”-Projekten definiert haben. Langfristige Smart Contracts mit mehreren Prüfungen und klar definierten Anwendungsfällen konnten weiterhin Kapital angeziehen.

Die dezentralisierte Börse Uniswap, die nach Total Value Locked (TVL) die führende DeFi-Anwendung laut DeFi-Pulse ist, verfügt über fast 3 Milliarden Dollar an Liquidität. Die Börse ermöglicht nun ein tägliches Handelsvolumen von Hunderten von Millionen USD.

Insgesamt scheint dieser Rückgang für den breiteren digitalen Asset-Bereich sogar gesund zu sein.

Zum einen gibt es einen Trend weg von der großen Anzahl fragwürdiger Projekte hin zu  vernünftigere und nachhaltigere Projekten. Außerdem ist seit dem Rückgang des extremen DeFi-Hypes die Ethereum-Blockchain mit niedrigeren Transaktionsgebühren und Bestätigungszeiten wieder nutzbar geworden. Zusätzlich finanzierten große Kapitalbeträge die experimentelle Entwicklung und ermöglichten die Erforschung und Erprobung vieler interessanter Finanzkonzepte.

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Verizon präsentiert einen neuen Blockchain-Newsroom

Das amerikanische multinationale Telekommunikationskonglomerat Verizon Communications hat eine neue, auf Blockchain-basierende Plattform für Pressemitteilungen mit dem Namen “Full Transparency” eingeführt.

Verizon kündigte am Freitag die Einführung von “Full Transparency by Verizon” an, einem Blockchain-basierten Open-Source-Redaktionsprodukt, das die Messlatte für die Rechenschaftspflicht von Unternehmen höher legen soll. Diese Initiative zielt darauf ab, die Art und Weise, in der der Verizon Corporate Newsroom Pressemitteilungen veröffentlicht, zu verändern, indem eine maßgebliche Aufzeichnung von Änderungen in der öffentlichen Kommunikation bereitgestellt wird.

Transparenz in Pressemitteilungen ist ein wichtiger Schritt, den ein Unternehmen, vor allem ein börsennotiertes, anbieten kann. Das Ziel von Full Transparency ist es, die Art und Weise zu ändern, in der die Nachrichtenredaktionen von Unternehmen ihren Lesern Sichtbarkeit bieten und sich für das, was sie der Öffentlichkeit mitteilen, zur Rechenschaft ziehen.

Mangelnde Transparenz hat das Potenzial, die Glaubwürdigkeit von Unternehmen zu untergraben. Laut dem Edelman-Vertrauensbarometer 2020 glauben fast 60% der Verbraucher weltweit, dass die Medien, die sie konsumieren, mit nicht vertrauenswürdigen Informationen verunreinigt sind.

Offizielle Pressemitteilungen mit vollständiger Transparenz werden im Blockchain-Ledger verfolgt, so dass Pressemitteilungen oder Erklärungen so behandelt werden können, als spiegelten sie maßgeblich das wider, was veröffentlicht werden sollte. Alle Pressemitteilungen, die im Verizon Newsroom veröffentlicht werden, werden mit Hilfe kryptographischer Prinzipien gesichert und gebunden, so dass spätere Änderungen nachverfolgt und kontextualisiert werden können.

Der Chief Communications Officer von Verizon, Jim Gerace, sagte in der Erklärung:

“Als ein Technologieunternehmen, das Menschen buchstäblich mit Informationen verbindet, freuen wir uns, Full Transparency auf den Markt zu bringen – ein Produkt, das auf seine eigene ruhige Art und Weise dazu beitragen kann, die Verantwortlichkeit und das Vertrauen der Unternehmen zu gewährleisten.”

Die Technologie von Verizon ähnelt in gewisser Weise der von Everipedia, einer auf Blockchain-basierenden Version von Wikipedia, die 2018 auf den Markt kam. Everipedia zeichnet die Anzahl der Upvotes auf, die für jeden Beitrag abgegeben wurden, so dass sich alle über den darin gespeicherten Inhalt auf derselben Seite befinden.

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Huawei’s neuestes Smartphone hat eine digitale Wallet eingebaut

Chinas digitaler Yuan steht mit der Nachricht, dass Huawei die digitale Währung der Zentralbank (CBDC) auf einer Reihe von Smartphones unterstützen wird, näher denn je vor dem Start.

Der chinesische Technologieriese Huawei hat ein neues Smartphone auf den Markt gebracht, das eine integrierte Hardware-Wallet für die digitale Währung der chinesischen Zentralbank unterstützt.

Wie am Freitag auf dem Weibo-Kanal von Huawei bekannt gegeben wurde, wird die Mate 40-Serie eine integrierte Hardware-Wallet mit “Sicherheit auf Hardware-Ebene, kontrollierbarem anonymen Schutz und zwei Offline-Transaktionen” aufweisen, sagte Huawei.

Yu Chengdong, Huawei’s CEO für die Consumer Business Group, sagte auf der Bühne, dass das Mate40 das erste Smartphone sei, das eine Hardware-Wallet für Chinas digitalen Yuan, bekannt als DC/EP, ermöglicht. Als physische DC/EP-Wallet sollte sie auch in der Lage sein, Transaktionen in Offline-Umgebungen zu initiieren.

“Die #HuaweiMate40#-Serie ist das erste Smartphone, das die digitale RMB-Hardware-Geldbörse, Sicherheit auf Hardware-Ebene, kontrollierbaren Anonymitätsschutz, doppelte Offline-Transaktionen unterstützt und damit ein neues sicheres und bequemes Zahlungserlebnis bietet.”

Es ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar, ob die Benutzer von Mate40 in der Lage sein werden, jegliche Bankersparnisse direkt in die physische digitale Yuan-Wallet umzuwandeln. Yu merkte jedoch an, dass diese Funktion ein Schritt zur Erweiterung der Verwendung des digitalen Yuan auf dem Mobiltelefon ist.

Das Mate40 ist das erste Huawei-Smartphone mit 5nm-Chiptechnologie, das kürzlich auf Apples iPhone 12 vorgestellt wurde. Die Technologie ermöglicht es, Milliarden weiterer Transistoren auf einen einzigen Chip zu packen, was die potenzielle Leistung deutlich erhöht.

Aufgrund des andauernden Handelskrieges zwischen den Vereinigten Staaten und China wird Huawei jedoch nicht in der Lage sein, mehr seiner Kirin 9000-Prozessoren zu erwerben oder herzustellen, wenn seine derzeitigen Lagerbestände erschöpft sind.

Im August erlaubte die China Construction Bank kurzzeitig die Anmeldung für eine digitale Yuan-Wallet über die bankeigene mobile App. In den Bedingungen und Servern der Wallet war angegeben, dass Chinas digitaler Yuan auch mit physischen Hardware-Geräten für die Wallet geliefert wird.

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Bitcoin-Geschichte: Erstes Nasdaq-Unternehmen betreibt Bitcoin Full-Node! 

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Die Firma MicroStrategy schreibt in diesen Tagen Bitcoin-Geschichte: Sie ist das erste an der Nasdaq notierte Unternehmen, welches einen vollständigen BTC-Knotenpunkt betreibt, eine sogenannte Full Node

Das an der Nasdaq gelistete Unternehmen kündigte im August den Kauf seiner ersten Charge Bitcoins an, gefolgt von einem weiteren massiven Kauf nur einen Monat später. Insgesamt erwarb das Unternehmen bis zum heutigen Zeitpunkt 38.250 Bitcoins für rund 425 Millionen US-Dollar. Dies entspricht etwa 0,18% aller jemals existierenden Bitcoins.

Nachdem CEO Michael Saylor wie berichtet beträchtliche Mengen Bitcoin für sein Unternehmen gekauft hatte, gab er nun via Twitter bekannt, dass die von ihm betriebene Firma bereits seit über einem Monat einen vollständigen Knoten der neuesten Kernversion von Bitcoin betreibt.

MicroStrategy führt bereits seit über einem Monat eine Bitcoin FullNode aus (core version 0.20.1). Wir sind darüber begeistert unseren Beitrag zu leisten und das Wachstum des Bitcoin-Netzwerkes zu unterstützen.“

MicroStrategy führt einen vollständigen BTC-Knoten aus

Bitcoin- Knoten oder im Original >Full Node< genannt, sind ein wesentlicher Bestandteil des Peer-to-Peer-Netzwerks der Bitcoin-Blockchain. Das Ausführen eines vollständigen Knotens bedeutet vor allem, Validierungen von Transaktionen und neuen Blöcken vorzunehmen. Zum Ausführen eines vollständigen Knotens sind bestimmte Anforderungen zu erfüllen: z.B. muss man dafür über sehr robuste Hardware verfügen, eine zuverlässige und schnelle Internetverbindung haben und die Möglichkeit, das Gerät stundenlang laufen zu lassen, ohne zwischendurch die Verbindung zu unterbrechen.

„Jeder, der die Anforderungen erfüllt, kann dem Netzwerk beitreten und ein Bitcoin Core-Knoten werden.“ so Michael Saylor und damit hat er recht.

Der dezentrale Charakter des Bitcoin-Netzwerks erfordert so viele Freiwillige FullNode-Betreiber wie möglich, im Idealfalle unabhängig voneinander und auf der ganzen Welt verteilt. Andernfalls sind die Folgen langsame Transaktionen und im weiteren Verlauf sogar eine komplette Unfähigkeit sich mit dem P2P-Netzwerk zu verbinden, bis hin zu einer ungesunden Abhängigkeit von zentralisierten FullNode-Diensten.

Pro-Bitcoin den ganzen Weg

MicroStrategy hat seinen Glauben an Bitcoin kürzlich durch die Einführung einer neuen Reservepolitik der Firma bekräftigt. Es heißt dort: Bitcoin wird das primäre Vermögen unserer Schatzkammer sein. Darüber hinaus sagte das Unternehmen, dass es mit dem überschüssigen Bargeld, das es zukünftig generiert, noch mehr BTC kaufen wird.

Der CEO des Unternehmens hat den Vermögenswert in den letzten Monaten besonders unterstützt. Anfang dieser Woche gab Saylor dann bekannt, dass er auch privat ein Bitcoin HODLer ist.

Sein persönliches Portfolio besteht aus weiteren 17.731 Bitcoins, was einem Wert von 235 Millionen US-Dollar entspricht. Alles Zusammen gerechnet besitzen er und seiner Firma also rund 660 Millionen US-Dollar in Bitcoin.

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Binance’s Scheme zur Umgehung der Bitcoin-Regulierer enthüllt?

Die berühmte Krypto-Börse Binance schuf angeblich einen Unternehmensplan, um vom US-Markt zu profitieren und gleichzeitig die regulatorische Kontrolle des Landes zu umgehen.

Der CEO von Binance, Changpeng “CZ” Zhao, ging auf Twitter, um einen Forbes-Bericht zu dementieren, in dem behauptet wird, dass Binance, der weltweit führende Anbieter von Kryptowährungen, eine “ausgeklügelte Unternehmensstruktur geschaffen habe, die darauf abzielt, Regulierungsbehörden absichtlich zu täuschen und heimlich von Krypto-Investoren in den Vereinigten Staaten zu profitieren”.

Das Dokument von 2018 beschreibt Pläne für ein noch nicht benanntes US-Unternehmen, das in Anspielung auf die chinesische Kampfkunst, deren Ansatz auf dem Prinzip des “Aufgebens und Überwindens” beruht oder das eigene Gewicht des Gegners gegen ihn einsetzt, als “Tai-Chi-Einheit” bezeichnet wird. Während Binance sich anscheinend durch die Gründung einer gefälligen Tochtergesellschaft, Binance.US, den US-Bestimmungen unterworfen hat, ist nun ein Hintergedanke erkennbar.

Der Bericht von Forbes geht dann im Detail darauf ein, was angeblich auf dem Dokument zu finden ist. Kurz gesagt, es wird versucht, darauf hinzuweisen, dass Binance diese Strategie bereits in die Tat umsetzt, indem Teile des in dem Dokument gezeigten Schemas mit realen Binance-Ereignissen in Beziehung gesetzt werden. Dazu gehören der Beitritt von Binance.US zu mehreren Selbstregulierungsorganisationen und der Beitritt des Unternehmens zu mehreren Finanzaufsichtsbehörden.

Nicht lange nach der Veröffentlichung des Artikels reagierte der CEO von Binance auf die Vorwürfe in einer Reihe von Tweets:

Dann fuhr er fort, das Dokument zu verleugnen und sagte, dass es das Ziel von Binance sei, immer innerhalb der Grenzen des Gesetzes zu operieren, die höchsten AML-Standards aufrechtzuerhalten und mit den Strafverfolgungsbehörden weltweit zusammenzuarbeiten, um illegale Aktivitäten zu verhindern.

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#1003 Marathon und Riot Bitcoin Mining, Kambodscha Digitalwährung Bakong & Iran Sanktionen Bitcoin

Hey Informanten,

willkommen zur Bitcoin-Informant Show Nr. 1003. Im heutigen Video geht’s um folgende Themen: Marathon und Riot Bitcoin Mining, Kambodscha launcht Digitalwährung Bakong & Iran umgeht Sanktionen mit Bitcoin.

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1.) Marathon und Riot kämpfen um Vorherrschaft im Bitcoin Mining
https://www.btc-echo.de/schlagzeilen/marathon-und-riot-kaempfen-um-fuehrende-bitcoin-mining-position/

2.) Cambodia Officially Launches Its State-Backed Digital Currency “Bakong”
https://blockchain.news/news/cambodia-officially-launches-state-digital-currency-bakong

3.) Iran plans to evade sanctions with cryptocurrency
https://coingeek.com/iran-plans-to-evade-sanctions-with-cryptocurrency/

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Top 10 Kryptowährungen am 30.10.20 um 9:00Uhr

Sonnige Grüsse

Dennis „Bitcoin Informant“ Koray

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Iran: Das erste Land, das Bitcoin als legales Tauschmittel einsetzt?

Der Iran, der auf internationale Währungen angewiesen ist, wendet sich der Kryptowährung zu, damit die Importe flüßig weitergehen können.

Die geänderte Gesetzgebung sei ein gemeinsamer Vorschlag der iranischen Zentralbank (CBI) und des iranischen Energieministeriums. Die Verordnung sieht vor, dass nur legales Kryptogeld im Iran zur Finanzierung von Importen aus anderen Ländern verwendet werden darf. Das bedeutet, dass Krypto-Miners verpflichtet sind, Bitcoin direkt an die iranische Zentralbank zu verkaufen.

Der Iran scheint den Druck neuer US-Sanktionen zu spüren, die nach dem Rückzug Washingtons aus dem Atomabkommen von 2015 verhängt wurden. Die iranische Bevölkerung wendet sich aufgrund ihres grenzenlosen und unpolitischen Charakters zunehmend Bitcoin als sichere Währung zu.

Der Handel mit Bitcoin war im Iran bis August 2019 illegal, als die Regierung ein Regelwerk für Kryptowährungen veröffentlichte. Seitdem hat sich das Land gegenüber Kryptowährungen aufgeschlossen gezeigt. Die Regierung stellte Krypto-Miners sogar ausschließlich Energie zur Verfügung, um das Mining zu fördern und gleichzeitig dem illegalen Mining entgegenzuwirken.

Nachdem die Regierung im Januar mehr als 1.000 Lizenzen für Bitcoin und Krypto-Mining-Geräte vergeben hatte, gab sie im vergangenen Monat bekannt, dass sie den Miners im Land drei Kraftwerke anbieten.

Aber nach neuen Sanktionen durch das US-Finanzministerium Anfang dieser Woche hofft der Iran nun, Bitcoin für grenzüberschreitende Siedlungen zu verwenden, berichteten lokale Medien am Donnerstag.

Die iranische Regierung änderte ihre Krypto-Vorschriften, so dass Miner Kryptowährungen für den internationalen Handel in den iranischen Finanzmechanismus umleiten können, da die Fiat-Währung des Landes weiterhin sowohl unter den US-Sanktionen als auch unter der Coronavirus-Pandemie leidet.

Da der US-Dollar als Vehikelwährung auf dem globalen Markt fungiert, glaubt der Iran, dass die Verwendung von Bitcoin ihm helfen wird, alle von der Trump-Administration auferlegten Beschränkungen zu boykottieren.

Damit ist der Iran das erste Land der Welt, das Bitcoin offiziell als internationales Tauschmittel deklariert hat. In der Zwischenzeit arbeiten andere Länder intensiv an der Erforschung oder Entwicklung einer digitalen Zentralbankwährung.

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EU investiert Millionen in Blockchain-Technologie und künstliche Intelligenz?

Der Europäische Investitionsfonds (EIF) hat die ersten sechs Eigenkapitalvereinbarungen mit Risikokapitalfonds unterzeichnet, um Unternehmen im Rahmen der EU-Initiative InnovFin Künstliche Intelligenz und Blockchain zu unterstützen.

Die Europäische Investionsfonds hat die ersten 6 Eigenkapitalvereinbarungen mit Risikokapitalfonds unterzeichnet, um Unternehmen in ganz Europa im Rahmen des EU-Pilotprojekts InnovFin Künstliche Intelligenz und Blockchain zu unterstützen.

Das kumulative Gesamtfondsvolumen von 700 Mio. Euro unterstützt Investitionen im Technologie-Sektor, einschließlich skalierbarer Aktivitäten im Bereich Künstliche Intelligenz/Blockchain-Technologien (AI/BT). Die Fonds werden diese neuen Finanzmittel für Zielsektoren in Unternehmen in der Früh- und Wachstumsphase einsetzen, darunter B2B-Software, Daten/Analytik, IoT, Smart Cities, Automatisierung, Sprache und maschinelles Lernen, Saas, Fintech, Cybersicherheit und die Zukunft der Arbeit.

“Es ist eine Priorität für Europa, bei der Entwicklung von künstlicher Intelligenz und Blockchain-Technologie an vorderster Front zu stehen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und das Leben der Menschen zu verbessern, was unserer Gesellschaft und Wirtschaft große Vorteile bringt”, sagte Alain Godard, Hauptgeschäftsführer des EIF. Er fügte hinzu:

“Europa ist die Heimat einer weltweit führenden KI- und Blockchain-Forschungsgemeinschaft mit lebendigen Start-ups und einem breiten Spektrum traditioneller Industrien. Ich freue mich, dass wir mit der Europäischen Kommission zusammenarbeiten können, um in diese sechs Fonds zu investieren, die auf Unternehmen ausgerichtet sind, die innovative Prozesse und Geschäftsmodelle übernehmen wollen.”

Technologie-Unternehmen boomen

Der Wert der europäischen Technologie-Unternehmen ist heute viermal so hoch wie noch vor fünf Jahren und beläuft sich im Jahr 2020 auf insgesamt 618 Milliarden Euro. Dieser Wertzuwachs ist ein Ergebnis der führenden Generation von Unternehmen und Gründern, die wieder in die nächste Welle ehrgeiziger Technologie-Unternehmen investieren.

Der Europäische Fonds für strategische Investitionen (ESFI) ist die Hauptsäule des Investitionsplans für Europa. Er bietet Erstverlustgarantien, die es der Europäischen Investment Bank ermöglichen, in mehr und oft risikoreichere Projekte zu investieren. Die Projekte und Vereinbarungen, die zur Finanzierung im Rahmen des EFSI genehmigt wurden, werden voraussichtlich Investitionen in Höhe von 535,4 Milliarden Euro mobilisieren und über 1,4 Millionen Start-ups sowie kleine und mittlere Unternehmen in der gesamten Europäischen Union unterstützen.

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